Nach Ausbruch der Corona-Pandemie in NRW waren im Kreis Borken bis einschließlich 20. Juli 3.164 Personen in häuslicher Quarantäne

Vielerorts reichte zu Beginn der Corona-Pandemie der aktuelle Personalstand in den meisten örtlichen Gesundheitsämtern in NRW nicht aus. Besonders fehlte vielerorts Personal, um alle ihnen bekannten Kontaktpersonen anzurufen, um ihnen zu sagen, dass sie sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben müssen.

Das zeigt auch die Entwicklung der Personalsituation im Laufe des ersten Quartals 2020 im Kreis Recklinghausen. Hier musste zu Beginn der Pandemie beispielsweise das Gesundheitsamt Kreis Recklinghausen seine Personalkapazitäten von anfänglich 76 im März 2020 auf 110 Mitarbeiter am 11. Mai, aufstocken.

Laut den Zahlen, die das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW jetzt veröffentlicht hat, wurde im Gesundheitsamt des Kreises Borken der Personalbestand zu Beginn der Pandemie und im Hinblick auf die Bekämpfung des Coronavirus im Vergleichszeitraum zu März 2019, um drei Mitarbeiter, von 87 auf 90 erhöht.

Laut Ministerium ist damit eine vom Robert Koch Institut vorgegebene vollständige Kontaktnachverfolgung im Kreis Borken gewährleistet.

14 Personen missachteten die Quarantäne

Insgesamt ordnete bis zum 20. Juli das Gesundheitsamt Borken in 3.520 Fällen eine häusliche Quarantäne an.

In 14 Fällen sei laut Ministerium die häusliche Quarantäne missachtet worden. Alle Missachtungen kamen aus dem Umfeld der fleischverarbeitenden Industrie.

Elf Personen haben Deutschland offensichtlich während ihrer Quarantäne in ihre Herkunftsländer verlassen. Eine Strafmaßnahme bei den drei verbliebenen Personen sei nicht nötig gewesen. Eine Ansprache durch die örtlichen Ordnungsbehörden sei ausreichend gewesen.

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