Mit dem Trick des Gewinnversprechens wollte ein Betrüger letzte Woche bei einem Raesfelder zum Zuge kommen.
Ein bisher unbekannter Trickbetrüger rief am vergangenen Mittwoch einen Raesfelder an.
Der Unbekannte gab sich als Mitarbeiter einer Lotterie aus. Er teilte dem Angerufenen die scheinbar freudige Nachricht mit, dass dieser gewonnen habe und ein Notar mit einem Geldtransporter bereits auf dem Wege sei.
Der Raesfelder erkannte den Betrugsversuch, beendete das Gespräch und informierte die Polizei.
Laut Polizei Borken sei leider damit zu rechnen, dass die Betrüger auch weiterhin ihr Unwesen treiben werden. Im Fokus dieser Anrufe sei unter anderem mit die Masche des Gewinnverversprechens.
Den Gewinn gebe es natürlich nicht, warnt die Polizei. Stattdessen verlangen die Täter, sollte man ihnen auf dem Leim gehen, Zahlungen in Form von Gutscheinen oder Überweisungen für angebliche erbrachte Vorleistungen.
Wolfgang Kuhmann gastiert auf Einladung der Bürgerstiftung Westmünsterland in Rhede
Rhede (pd). Ein bisschen Pop, ein bisschen Rock und jede Menge Erinnerungen: Daraus mixte der Gemener Wolfgang Kuhmann am Freitagnachmittag ein unterhaltsames Musikprogramm für die Frauen und Männer im Haus St. Hildegard. Gemeinsam hoben sie dabei mit Reinhard Mey ab, zu einem Ausflug über die Wolken, besuchten „Die kleine Kneipe“ um die Ecke und tanzten in Gedanken Sirtaki wie einst Mikis Theodorakis beim „Griechischen Wein“.
Bekanntes aus den 1960er und 1970er Jahren – deutschsprachige und englische Titel – sowie einige Eigenkompositionen standen auf dem Programm des Gemeners. Er war in der Reihe „Künstler fördern – Senioren erfreuen“ auf Einladung der Bürgerstiftung Westmünsterland im Seniorenhaus zu Gast. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatten sich die Bewohner des Hauses ein schattiges Plätzchen gesucht. Dort schunkelten und sangen sie mit – und vereinzelt tanzten sie auch mit den Pflegekräften.
Mehr zur Veranstaltungsreihe „Künstler fördern – Senioren erfreuen“ der Bürgerstiftung Westmünsterland gibt es im Internet unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de
Größte Anteilseigener kommen derzeit noch aus Raesfeld – Derzeitiger Stand: Gründungskapital von 529.200 €.
Ralf Steiger und Bürgermeister Andreas Grotendorst berichteten auf dem zukünftigen Dorfplatz über die bisherige Beteiligung für das Projekt Bürgergenossenschaft.
Bürgermeister Andreas Grotendorst musste Ralf Steiger direkt korrigieren, denn auf dem Weg zum Pressetermin mit dem Fahrrad nach Erle, sei er zwischen Raesfeld und Erle von einem Raesfelder Firmeninhaber angehalten worden. Der habe ihm weitere sechs Anteile mit auf den Weg gegeben.
Bürgermeister Andreas Grotendorst, Ralf Steiger und Johannes Böckenhoff freuen sich über mehr als 500.000 Euro und hoffen auf viele weitere Gründer für die Bürgergenossenschaft.
Echte Bürgerbegeisterung
„So sieht echte Begeisterung für ein Projekt aus, diese darf und muss aber noch weiter steigen“, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst beeindruckt. Ralf Steiger konnte es nicht lassen und bemerkte: „Bisher kommen die höchsten Einzelzeichnungen (noch) nicht aus Erle, sondern aus Raesfeld!“
Derzeit haben insgesamt 769 Personen gezeichnet, davon kommen 487 aus Erle und 172 aus Raesfeld. Weitere 110 Personen kommen aus anderen Orten.
Bei 3.500 Einwohnern sieht die Initiativgruppe hier jedoch noch „Luft nach oben“. Bis zum 30.08.2020 kann noch jeder weitere Anteile zeichnen. „Großgründer“ haben die Gelegenheit, sich an exponierter Stelle der Gründungsmauer zu verewigen.“ Informationen zum Projekt gibt es auf www.wir-in-erle.de.
Am Samstag erwartet den Besuchern auf der Kultur Terrasse am Schloss Raesfeld ein weiteres Highlight.
Ab 19 Uhr am Samstag tritt die Weseler Combo „Tres Amigos“ mit Klaus Neuenhaus, Frank Schut und Dietmar Fest auf.
Foto: smb
Sie bringen authentisch, pur und leidenschaftlich, neben Ray Charles Klassikern auch ausgesuchte Evergreens der Rockmusik und temporeiche R&B Songs auf die Bühne. Wie der Name schon verrät, drei alte Freunde, deren musikalischer Werdegang sie immer wieder mal in den letzten Jahrzehnten zusammenführte und ab und an gemeinsame Sessions gespielt wurden. Im Juni 2013 haben sie dazu entschlossen, gute Musik in der klassischen Besetzung authentisch, pur und leidenschaftlich einem interessierten Publikum näher zu bringen.
Weiter geht es am Sonntag beim Frühschoppen ab 12 bis 13 Uhr mit den Jagdhornbläsern des Hegerings Raesfeld.
Die Böhmische Runde des Musikvereins Rhedebrügge sorgt im Anschluss ab 13 bis 16 Uhr im für zünftige Blasmusik!
Eine Platzreservierung über die Freiheit24 wird empfohlen.
Ein unbekannter Jugendlicher hat am Dienstag in Raesfeld ein Kind bedroht.
Laut Mitteilung der Polizei hielt sich der Elfjährige gegen 16.30 Uhr auf einem Spielplatz an der Marbecker Straße auf, als sich der Täter ihm näherte und ihn bedrohte. Er hielt dabei ein Messer in der Hand.
Der Junge flüchtete. Beschreibung des Unbekannten: circa 14 bis 16 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß, normale Statur, bekleidet mit einer dunkelblauen Jacke mit Brusttasche sowie einer Zwei-Drittel-Hose in Tarnfarben.
Der Täter trug zudem einen schwarzen Motorradhelm mit weißer Aufschrift. Bei dem Messer handelt es sich vermutlich um ein Klappmesser.
Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Freitag (31.07.2020) Jamie POP alias Salip Tarakci wird als Sänger und Gitarrist mit aktuellen Hits und altbekannten Klassikern für eine tolle Atmosphäre auf der Kulturterrasse sorgen. (Ab 19 Uhr)
Samstag (01.08.2020) Es erwartet uns ein weiteres Highlight!: Die „Tres Amigos“ bringen authentisch, pur und leidenschaftlich neben Ray Charles Klassikern auch ausgesuchte Evergreens der Rockmusik und temporeiche R&B Songs auf die Bühne. (Ab 19 Uhr)
Sonntag (02.08.2020) Jagdhornbläser des Hegerings Raesfeld (12:00-13:00 Uhr) Die Böhmische Runde des Musikvereins Rhedebrügge sorgt für zünftige Blasmusik! (13:00-16:00 Uhr)
Wir empfehlen vorher über die Freiheit24 zu reservieren.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „20.000 Euro für ehrenamtliche Aktivitäten zur Bewältigung der Corona-Krise im Kreis Borken“
Ehrenamtliche Initiativen, Vereine und Freiwilligenagenturen können ab sofort Fördermittel bei den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet beantragen. Kommunen entscheiden dann über die Verteilung der Mittel.
Kreis Borken. Um ehrenamtliche Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise zu unterstützen, stellt das Land NRW insgesamt über eine Million Euro bereit. Damit sollen insbesondere die Arbeit und Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort gefördert werden, die mit ihren Aktionen vor allem Seniorinnen und Senioren sowie erkrankten und in Quarantäne befindlichen Menschen helfen.
Engagement in der Corona-Krise
Aus diesen Landesmitteln stehen für entsprechende Zwecke im Kreis Borken insgesamt 20.000 Euro zur Verfügung. „Es freut mich sehr, dass damit die Aufwendungen der ehrenamtlich Tätigen nun zumindest teilweise vom Land erstattet werden können“, begrüßt Landrat Dr. Kai Zwicker die finanzielle Unterstützung. Das vielfältige uneigennützige Engagement in der Corona-Krise verdiene gerade auch diese Form öffentlicher Wertschätzung.
Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine, die im Rahmen der Corona-Pandemie Hilfsleistungen erbringen, können nun ihre in den letzten Monaten entstandenen und künftig absehbaren Kosten bei den Städten und Gemeinden im Kreisgebiet anmelden. Hierzu zählen beispielsweise Aufwendungen für das Material für das Nähen von Behelfsmasken, die Anschaffung von Schutzkleidung, die Erstattung von Fahrtkosten und auch die Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit.
Die Kommunen entscheiden dann über die Verteilung der Mittel.
Borken – Riskantes Überholmanöver führt zu Unfall – Fahrer flüchtet
Ein noch unbekannter Fahrer eines schwarzen Opel Astra hat am Dienstag gegen 16.15 Uhr auf dem Helweg in Höhe der Elsstegge einen Verkehrsunfall verursacht. Anschließend fuhr er weiter.
Der Astrafahrer hatte zwei Fahrzeuge, darunter einen Taxifahrer, trotz Gegenverkehrs überholt. Eine aus Richtung Raesfeld entgegenkommende 50-jährige Autofahrerin aus Essen musste stark abbremsen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Ein nachfolgender 20-jähriger Autofahrer aus Raesfeld konnte nicht rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Pkw der Essenerin auf. Es entstand ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 3.000 Euro.
Der Astrafahrer setzte seine Fahrt in Richtung Raesfeld ohne anzuhalten fort. Die Polizei sucht Zeugen, auch den Taxifahrer. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Borken (02861) 9000.
DRK testete gestern Abend erneut die Belegschaft des Gemüsehofes in Borken
Situation auf dem Gemüsehof in Borken:
Borken (pd). Ein Team des DRK unter Leitung von Jürgen Rave hat gestern Abend erneut die Belegschaft des Gemüsehofes in Borken getestet, auf dem es 17 positive Corona-Fälle gegeben hat.
Die Infizierten und ihre Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne. Die 14 Einsatzkräfte nahmen wieder 183 Abstrichproben. Sobald der Laborbefund vorliegt, wird nachberichtet. Bevor die DRK-Kräfte vom Standort Stadtlohn zu ihrem Einsatz ausrückten, hatte ihnen Landrat Dr. Kai Zwicker einen Besuch abgestattet und ihnen dabei herzlich für die an den Tag gelegte Unterstützung gedankt. „Sie übernehmen eine ganz wichtige Aufgabe für den öffentlichen Gesundheitsdienst, denn wir müssen wissen, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickelt“, erklärte der Landrat.
Das werde nur durch umfassende Testaktionen gewährleistet. „Dabei können wir uns auf das DRK stets verlassen“, lobte er und verwies darauf, dass die Hilfsorganisation auch an Wochenenden und in den Abendstunden tätig werde.
Musiklandschaft Westfalen 2020 am Schloss Raesfeld finden nicht statt – „Klassik im Baumarkt“ fällt ebenfalls aus
Lange haben die Verantwortlichen der »musik:landschaft westfalen« auf bessere Nachrichten gehofft, jetzt hat man dazu entschlossen, die Konzerte mit großen Orchestern und großem Publikum im Sommer 2020 nicht stattfinden zu lassen und auf das kommende Jahr zu verschieben.
Das betrifft insbesondere auch „Klassik im Baumarkt“, das für den kommenden Samstag, 1. August 2020, in Hamminkeln im Bauzentrum Borgers vorgesehen war. Das Konzert wird auf Samstag, 21. August 2021, verschoben. Die gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Kartenbesitzer können sich jedoch auch einen Gutschein ausstellen lassen, der beim Kauf eines Tickets für eine andere Veranstaltung der »musik:landschaft westfalen« angerechnet wird.
Am Dienstagabend stand die Ape für ein neues Dorfgemeinschaftshaus Erle an der Kultur Terrasse Schloss Raesfeld.
Freibier und Blasmusik mit den Erler Jäger sorgten bei der vierten Ape-Tour von „Wir in Erle“ für Aufbruchstimmung. Im Mittelpunkt stand natürlich wieder das geplante genossenschaftliche Projekt Dorfgemeinschaftshaus mitten im Dorf Erle.
Wir sind dabei – Das können auch diese charmanten Raesfelder sagen.
Mittlerweile zieht dieses einmalige Projekt immer weitere Kreise. „Wir sind dabei“, können auch viele Raesfelder sagen. Wie der Inhaber und Gastronom vom Freiheiter Hof und dem Restaurant „Zur Schlosskapelle“ Gurmey Singh. Er sorgte an diesem Abend für eine große Überraschung, denn er zeichnete auf einen Schlag 50 Anteile. Sehr zur Freude von Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Gurmey Singh sorgte für Überraschung
Warum und weshalb das Projekt für das zukünftige Dorfleben so von großer Wichtigkeit ist, erklären im Film Andreas Grotendorst, Gastwirt Arno Brömmel und Ralf Steiger, Vorstand Volksbank Erle. Es moderdierte Oliver Jahnich.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Eine Yogastunde für eine Schwangere und einen älteren Herrn
Schermbeck. Viele kennen Yoga. Doch für wen ist Yoga geeignet? Elisabeth Eifert von Yobevi zeigt, dass Yoga auch von den unterschiedlichsten Menschen praktiziert werden kann.Für Schermbeck-Online gehen Lena Hinzmann und André Elschenbroich ins Rennen um die ultimative Yogaerfahrung.
Kollegin Lena (Team Social Media) klagt über zu wenig Bewegung. Die 28-jährige ist im fünften Monat schwanger. Meine Wenigkeit zählt doppelt soviel Jahre. Schwanger bin ich zwar nicht, aber dafür unsportlich, wie man mit 56 Jahren nur sein kann. „Macht doch mal Yoga!“ wirft Chef Daniel Bosse in den Raum. Wir überlegen kurz: Eine Schwangere und ein Bewegungslegastheniker sollen dieselbe Sportart ausführen.
Kann das passen?
Wir rufen Elisabeth Eifert vom Yogastudio YoBeVi in Schermbeck an und fragen nach.
„Jeder Mensch kann Yoga üben, solange er atmet,“ zitiert die Schermbeckerin den Yogameister Ski Patthabi Jois.
Dies ermutigt uns, es einmal zu versuchen. Eine Woche später stehen wir in bequemer Kleidung vor dem Yogastudio. Nervös sind wir beide, aber voller Wagemut treten wir ein in die Welt der Entspannung.
Frau Eifert hat schon alles vorbereitet. Zwei Matten liegen in ausreichendem Abstand auf dem Boden des liebevoll eingerichteteten Raums. Wir nehmen unserer Plätze ein. „Versucht mal in den Schneidersitz zu gehen“, bittet Elisabeth Eifert uns. Seltsamerweiser habe ich mit dieser Stellung wenig Probleme. Lena auch nicht. Sie wirkt recht entspannt. Muss aber nix heißen. Mir sieht auch keiner an, wie aufgeregt ich bin. Dann geht es los.
Drei Phasen beinhaltet unser Yogatermin. Das Aufwärm- und Dehntraining, das Ausführen der einzelnen Asanas (Asana – Übung beim Yoga) und die Ruhephase.
Atmung ist beim Yoga alles
Das Wichtigste bei der Ausführung der Übungen ist die richtige Atmung. Da hapert es schon bei mir. Wann wird eingeatmet, wann wieder aus. Ich konzentriere mich auf unsere Lehrerin, schaue mir ihre Bewegungen und ihre Atemweise ab.
Die Arme werden vor der Brust zusammengeführt, dann langsam nach oben gestreckt. Das alles sieht bei Lena total locker und einfach aus. Ich breche mir hier schon einen ab. Durch jahrelange, mangelnde Bewegung haben sich bei mir offenbar viele Sehnen verkürzt. Ich versuche krampfhaft, mitzuhalten. Das ist ist für mich absolut anstrengend.
Yoga soll leicht und ohne Anstrengung sein
„Yoga soll nicht anstrengen, es soll entspannen. Jeder soll auf seine Art die Übungen mit Leichtigkeit ohne Anspannung in seinem Tempo absolvieren“, klärt mich Elisabeth Eifert auf. Sie nimmt meine verzweifelten Versuche, perfekt zu sein, wahr. Kommt zu mir und unterstützt mich, bringt mich in die richtige Position. So weit es bei mir geht.
Mein Stolz zwingt mich zum durchhalten. Lena freut sich über ihre Pause, kann sie doch die Zeit nutzen und Elisabeth Eiferts Bemühungen fotografisch festhalten.
Später bin ich erstaunt, wie angestrengt ich auf den Bildern wirke. Und das bei vermeintlich einfachsten Bewegungen. Aber aufgeben ist nicht! Ich halte durch und mache weiter.
Dann kommt die Belohnung. Lena ist dran und ich werde für die Zeit in Ruhe gelassen. Frau Eifert nimmt sich Lena an und zeigt ihr Atem- und Bewegungstechniken, die für sie als Schwangere gut geeignet sind. Als ich das Ganze fotografiere, wundere ich mich wie entspannt Lena aussieht. Ein wenig Neid kommt auf. Ich sehe keinerlei Anstrengung, keine Qual. Als ob sie den ganzen Tag nichts anderes machen würde…
Volle Entspannung dank guter Führung
Lena ist wirklich voll entspannt. Später sagt sie, sie fühlte sich sehr aufgehoben. Frau Eifert hätte alles sehr gut erklärt und sie hat den Anweisungen gut folgen können. Das sehe ich auch so. Leider gelingen mir die Übungen nicht so einfach.
„Das wars“ lächelt Frau Eifert in den Raum. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Langsam richte ich mich auf, nehme den Ausgang ins Visier, als mich unsere Yogalehrerin freundlich darauf hinweist, die Aufwärmphase sei jetzt beendet. Die eigentlichen Übungen würden jetzt beginnen. Ich kann mein Glück kaum fassen.
Asanas für Alle
Ich darf mich die erste Asana (Übung) wagen, den Sonnensgruß. Lena ist außen vor, da diese Bewegungen ihren Babybauch zu sehr strapazieren würden. Wiederum kommt Neid bei mir auf.
Mit ungemeinem Einfühlungsvermögen führt mich der Yogaprofi zu den einzelnen Bewegungsabläufen des Sonnengrußes. Ich habe inzwischen gelernt: Alles in meinem Tempo, nur soweit es bequem und leicht ist. Ich beherzige das zwar, komme aber dadurch sofort an meine Grenzen. Bei einfachsten Bewegungen spüre ich sofort ein Ziehen in der Muskulatur. Das zeigt mir, wie „gut“ es um mich und meine mögliche sportliche Karriere steht.
Nach dem Sonnengruß, den ich allein vollziehen durfte, kommen nun Asanas für uns beide dran. Sowohl Lena, als auch ich versuchen es mit der Katze/Kuh. Auch hier bekomme ich Hilfestellung. Frau Eifert achtet sehr auf unsere richtige Position bei den Übungen. Sie erkennt auch, wenn es nicht weitergeht, kommt dann mit Kissen, die Unterstützung bieten.
Ohne Schweiß kein Preis
Mir stehen inzwischen die Schweißperlen auf der Stirn. Ab und zu riskiere ich einen Blick zu Lena und zu unserer Lehrerin. Kein Schweiß, völlige Ruhe. Ich komme mir seltsam vor, frage ob die beiden nicht auch Schwitzen. Nö, kommt als Antwort. „Jeder Körper reagiert auf seine Weise“, beruhigt mich Frau Eifert. Dann geht es weiter. Verschiedene Asanas wie die Stellung des Kindes oder der herabschauende Hund fehlen uns noch zu unserem Yoga-Glück.
Dann ist es soweit. Die dritte Komponente der Yogasitzung, die Shavasana, Totenstellung genannt, wartet als Abschluss auf uns. Wir legen uns auf unsere Matten. Frau Eifert breitet je eine Decke über unseren Körper aus. Wir werden angewiesen die Augen zu schließen, störende Gedanken an Arbeit oder stressige Themen wegzuschieben. Einschlafen sollten wir dabei nicht, gibt uns unsere Yogameisterin auf den Weg.
Totenstellung bringt Kraft
Ich liege bequem auf meiner Matte. Leise erklingt sanfte beruhigende Musik aus dem Hintergrund. Sofort kommt mir der Gedanke: „Das ist es! Die erste Übung, die ich ohne Probleme hin bekomme.Das gefällt mir am Yoga am besten“. Könnten meine früheren Schullehrer zuschauen, würde ich „Typisch Elschenbroich“ zu hören bekommen. Ich genieße die Ruhe, versuche alle schlechten Gedanken fort zu jagen. Dies gelingt mir recht gut. Lena sagt später, sie hätte mit dieser Aufgabe richtig zu kämpfen gehabt.
Irgendwann ertönt eine kleine Glocke, das Zeichen, die Augen wieder zu öffnen. Lena und ich sind jetzt wirklich entspannt. Wir beide sind uns einig. Frau Eifert hat uns ein Ambiente des Wohlbefindens geboten. Sie ist sehr empathisch auf unsere jeweilige Situation eingegangen.
Frau Eifert hat uns mit viel Gefühl und Ruhe zur Seite gestanden. Lena wird versuchen, das Gelernte im Alltag einzusetzen. Mir steht mein Hang zur Perfektion leider im Weg. Daran muss ich erst arbeiten, akzeptieren, dass es beim Yoga kein richtig oder falsch gibt. Dass jeder nach seinen Möglichkeiten die Asanas übt. Ein langer Weg. Aber der erste Schritt ist getan.
Fazit: Sowohl Lena als auch ich sind der Meinung, dass Yoga von jedem praktiziert werden kann.
Nickelmann und seine Schüler rocken vorm Schloss Raesfeld
Am Montag, 3.8. sowie am 5.8. (Mittwoch) jeweils ab 19 Uhr finden auf der Kultur-Terrasse am Schloss Raesfeld die diesjährigen Schülerkonzerte statt. „Endlich nicht mehr im Auto sitzen“, freut sich der Raesfelder Musiker Heico Nickelmann.
Live-Musik in Biergarten-Atmosphäre auf der Kultur Terrasse! An beiden Abenden stehen jeweils nur 100 Plätze zur Verfügung. Deshalb sollte jeder sich schnellstens einen Platz reservieren lassen. Die Nachfrage sei, so Nickelmann, groß.
Einen offiziellen Verkauf der Tickets gibt es nicht! Abends liegt für die bestellten Karten eine Gästeliste aus!! Ihr müsstet also am Einlass nur Euren Namen sagen und werdet dann zu Eurem Tisch gebracht.
Reservieren könnt Ihr per E-Mail ([email protected] ), oder bei der Freiheit 24.
Nur noch zwei Wochen, dann endet die Kultur Terrasse am Schloss Raesfeld nach vierwöchiger Spielzeit.
RAESFELD.Wie in den vergangenen Wochen war erneut jeder Platz am Freitag und Samstagabend vor der Bühne im Schatten des Schlosses besetzt.
Am Freitag sorgte das „Duo Musikfieber“ sowie das Dorstener Duo „Elena und Thorsten Steinmann“ mit einem Mix aus bekannten Hits und Schlager für beste Unterhaltung. Und wie immer, gab es am Sonntag beim Frühschoppen wieder beste musikalische Unterhaltung mit dem Blasorchester Erler Jäger.
Viele Besucher aus der Umgebung
Für den Gastronom Reinhard Nießing ist das Konzept seiner Kultur Terrasse am Schloss Raesfeld, welches zu Beginn der Sommerferien gestartet ist, aufgegangen. „Wir hatten bis jetzt nicht nur Besucher aus Raesfeld, sondern auch viele Fahrradfahrer aus der näheren Umgebung im Umkreis von 25 Kilometer. Allerdings hätte das Wetter etwas besser sein können“, resümiert Nießing. Besonders Fahrradausflüger haben, so Nießing, die Gelegenheit gerne genutzt, am Schloss einen Tourenstopp einzulegen.
Insgesamt zwölf unterschiedliche Musiker unterhielten bis jetzt die Gäste auf dem Parkplatz vor dem Schloss Raesfeld auf der Kultur Terrasse. Dass die Menschen in der Region die musikalische Unterhaltung gut annehmen, zeigte sich wieder am Samstagabend. Erneut waren alle 150 Plätze reserviert. Erneut musste Reinhard Nießing, wie an den Wochenenden zuvor auch, vielen Menschen, die zufällig vorbeikamen, wegen Platzmangel eine Absage erteilen
Frühschoppen am Sonntag
Gut angenommen und beliebt sei auch der sonntägliche Frühschoppen, betont Oliver Jahnich. Der Dorstener ist seit Beginn der Kultur Terrasse am 25. Juni für die Auswahl der auftretenden Künstler zuständig. „Wichtig für Reinhard Nießing und mir war es, dass wir für jeden Geschmack ein ausgewogenes und hörenswertes Programm anbieten können“, so Jahnich.
Bei der Auswahl der Musiker habe sein großes Netzwerk geholfen, die unterschiedlichsten Musikgruppen und Einzelkünstler zu engagieren. Das besonders der sonntägliche Frühschoppen mit zünftiger Blasmusik so gut angenommen wird, liege vielleicht auch daran, so Jahnich, dass es in diesem Jahr die Schützenfeste ausgefallen seien. „Die Leute wollen einfach mal raus und für viele war es vielleicht auch ein kleiner Ersatz. Die einen oder anderen Königspaare aus der Umgebung konnten wir hier schon begrüßen“, fügt Jahnich hinzu.
Coole Tricks auf dem Skateboard üben, entspannt mit dem Longboard cruisen und anschließend sogar ein eigenes Board mit nach Hause nehmen
RAESFELD. Kinder und Jugendliche erwarten in den Sommerferien wieder lehrreiche Workshops, die das Energieunternehmen innogy Westenergie und die Initiative skate-aid aus Münster anbieten.
Heute startete der 2. Skate-Workshop in Raesfeld in Kooperation mit dem Jugendhaus. Bedauerlicherweise fing es pünktlich, bevor die Kinder auf ihren Brettern standen, an zu regnen.
Nach dem Erfolg im letzten Jahr war der Workshop, der in diesem Jahr zur Einhaltung der Abstandsregeln auf 35 Teilnehmer begrenzt ist, auch diesmal innerhalb eines Tages ausgebucht. Bürgermeister Andreas Grotendorst, Leiter des Jugendhauses Philipp Hatkämper und innogy Westenergie-Kommunalmanagerin Monika Schürmann eröffneten heute gemeinsam den Workshop.
Fahrspaß in Raesfeld
Andreas Grotendorst freut sich über den Fahrspaß in Raesfeld: „Der Skateboard-Workshop bietet den Jugendlichen eine tolle Gelegenheit, erste Versuche auf dem Board zu wagen, Tricks zu üben und zwei ereignisreiche und lustige Tage zu verbringen. Das ist eine super Aktion. Ich bin innogy Westenergie in diesem Jahr ganz besonders dankbar, dass sie unser Jugendhaus in den Sommerferien unterstützt und den Kindern ein „coronakonformes“ Angebot ermöglicht – insbesondere wo doch bislang leider viele Veranstaltungen ausfallen mussten. Das ist für die Kinder und Jugendlichen, die in den letzten Monaten viel Zeit zu Hause verbringen mussten, sicherlich eine willkommene Abwechslung und bringt ein Stückchen Normalität zurück.“
Skate-Workshop wird in kleineren Gruppen durchgeführt.
Der zweitägige Skate-Workshop wird in diesem Jahr in kleineren Gruppen und mit den nötigen Abständen durchgeführt. Die skate-aid Coaches bringen den Jugendlichen die Basics wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen bei.
Die Teilnehmer lernen zudem, welche Boardgröße für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat, wie harte Lenkgummis im Vergleich zu weichen wirken, ob die vordere oder die hintere Achse härter angezogen werden muss oder welche Kugellager Sinn machen und wie sie gewechselt werden.
Welches Skateboard passt zu mir?
Und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis erfahren die 8 bis 16 Jahre alten Teilnehmer erste Fahrweisen und ein paar einfache Tricks, selbstverständlich ausgestattet mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern.
Wichtig zu wissen: Die Workshops samt Verpflegung sind kostenfrei, jeder darf das ihm zur Verfügung gestellte Skateboard anschließend mit nach Hause nehmen. „Wir haben wirklich gezittert, ob der Skate-Workshop stattfinden kann. Das gesamte Team von skate-aid hat aber keine Mühen gescheut und ein super Konzept erarbeitet, mit dem wir trotz aller derzeitigen Einschränkungen viele Jugendliche aufs Skateboard bringen können. Ich bin mir sicher, das werden zwei tolle Tage und wünsche allen Beteiligten ganz viel Spaß“, sagt Kommunalmanagerin Monika Schürmann.
Der Workshop geht auf eine Initiative von innogy Westenergie und der Organisation skate-aid zurück. innogy Westenergie hat die Kooperation mit skate-aid im Jahr 2016 zunächst über ein Pilotprojekt erfolgreich getestet und setzt es seitdem in weit größerem Maßstab fort. skate-aid wurde von Skateboardpionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft zu einer besseren Zukunft.
116 Unterschriften von benötigten 84 Stimmen erhalten. Dennoch zieht der Erler Andreas Cluse seine Kandidatur als Bürgermeisterkandidat zurück.
ERLE. Eigentlich wollte sich der Erler und zweite Vorsitzende des Heimatvereins Andreas Cluse bei der kommenden Kommunalwahl als parteiunabhängiger Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen (wir berichteten).
Sein Entschluss sich als Kandidat aufstellen zu lassen, habe er nach reiflicher Überlegung getroffen. Und es lief gut, denn die geforderten Unterschiften hatte er schnell zusammen. Damit wäre er der vierte Kanditat in der Gemeinde Raesfeld gewesen.
Foto: RGN
Wie er heute jedoch mitteilt, müsse er sich aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen und seine Bemühungen um die Kandidatur einstellen. „Meine Gesundheit lässt es leider nicht zu, dass ich als Kandidat an der BM-Wahl 2020 in Raesfeld teilnehme und diese aufrechterhalten kann“, so Cluse.
Dabei ist es für den Erler im Vorfeld recht gut gelaufen. Er konnte binnen kurzer Zeit 116 von eigentlich erforderlichen 84 Unterstützungsunterschriften sammeln. Diese wurden beim Wahlamt in Raesfeld fristgerecht eingereicht und zugelassen.
In seinem Schreiben bedankt er sich nun bei seinen Unterstützern, die ihm seine Unterschrift gegeben haben, damit er überhaupt als Kandidat bei der Bürgermeisterschaftswahl 2020 in der Gemeinde Raesfeld teilnehmen kann. Danke sagt Andreas Cluse auch allen Helferinnen und Helfern, die ihm beim Einsammeln der Unterschriften zur Seite gestanden haben. Das Team vom Heimatreport wünscht Andreas Cluse eine gute und schnelle Genesung getreu dem Motto: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.
Frist für Einreichung von Wahlvorschlägen beendet
Da am heutigen Montag, 27. Juli 2020 die um 18.00 Uhr zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Kommunalwahl am 13. September nun endet, liegen dem Wahlleiter der Gemeinde Raesfeld nur noch drei Bewerbungen für das Amt des Bürgermeisters vor:
Martin Tesing (CDU), Elke Rybarczyk (SPD) und Andreas Overkämping (Einzelbewerber).
Für die Wahl der Mitglieder des Rates der Gemeinde Raesfeld wurden Wahlvorschläge von der CDU, der UWG, der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP eingereicht.
Am 3. August 2020 prüft der Wahlausschuss die eingegangenen Wahlvorschläge und beschließt über ihre Zulassung. Eine Verwaltungsvorlage mit Kandidatenlisten wird kurzfristig versandt
Infos zur Bürgergenossenschaft Erle mit Blasmusik und Freibier auf der Kulturterrasse Schloss Raesfeld, gegenüber der Freiheit 24.
Am Dienstag, 28. Juli gibt es erneut von 18 – 21 Uhr auf der Kulturterrasse Schloss Raesfeld gegenüber der Freiheit 24, Informationen zur Bürgergenossenschaft Erle.
Freibier für alle und Informationen rund um das Dorfgemeinschaftshaus bei der Ape-Aktion am Schloss.
Gemeinsam lädt die Initiativgruppe „Wir-in-Erle“ erneut bei erfrischenden Getränken Interessierte ein, sich in lockerer Atmosphäre über die geplante Genossenschaftsgaststätte und den neuen Erler Dorfmittelpunkt auszutauschen.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Blasorchester Erler Jäger.
Wir sind dabei bei „Wir in Erle“. Fotos: Petra Bosse
Warum – weshalb – wieso?
Dabei sein wird auch Bürgermeister Andreas Grotendorst, der Erste Beigeordnete Martin Tesing, André Wachtmeister, Arno Brömmel und Ralf Steiger von der Volksbank Erle. Sie werden alle offenen Fragen hinsichtlich des geplanten Dorfgemeinschaftshauses beantworten.
Im Übrigen besteht auch die Gelegenheit Absichtserklärungen zum Beitritt in die Bürgergenossenschaft Erle abzugeben.
Die Kappeshoheiten Nadine I. und Michaela I. sind ebenfalls dabei. Foto: Archiv
Nur noch knapp einen Monat
Um das Projekt Dorfgemeinschaftshaus überhaupt umsetzen zu können, müssen bis zum 30. August insgesamt 6.666 Anteile a 300 Euro gezeichnet werden. „Wir in Erle“ schaffen das! Das sagen mittlerweile 637 Personen, die insgesamt 1.447 Anteile á 300 Euro gezeichnet haben. Das macht ein Gründungskapital von 434.100 Euro (Stand 20. Juli 2020).
Die Polizei hat jetzt den Raser festgenommen, nach dem eine Mordkommission gefahndet hat.
Nachtrag: „Auto rast durch Innenstadt von Coesfeld – Zwei Personen leicht verletzt – Mordkommission im Einsatz“
Nach der Flucht eines schwarzen Kleinwagens durch die Innenstadt von Coesfeld am Freitagabend (17.7., 19:15 Uhr) fahndete die Polizei nach dem Beschuldigten mit Hochdruck.
Bei der Verhaftung half der Zufall mit. Eine Polizistin, die am Samstagabend gegen 21.30 Uhr privat unterwegs war, sah den 29-Jährigen am Ludgerikreisverkehr in ein Taxi steigen. Die Beamtin verfolgte das Taxi mit dem Fahrrad und alarmierte die Kollegen.
Geringe Menge Drogen und Messer
Der 29-Jährige ließ sich kurz danach widerstandslos noch in dem Taxi festnehmen. In seinen Taschen fanden die Polizisten eine geringe Mengen Drogen und ein verbotenes Messer. Ein Richter erließ bereits am Montag (20.7.) Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Mordes.
Der 29-Jährige wurde heute (26.7.) einer Richterin vorgeführt, die den Haftbefehl verkündete und die Untersuchungshaft anordnete. Der 29-Jährige äußerte sich nicht zu den Vorwürfen.
Fluchthelfer im Alter von 16 bis 33 Jahren
Im Rahmen der Ermittlungen zum Aufenthaltsort des 29-Jährigen stießen die Polizisten auf fünf Fluchthelfer im Alter von 16 bis 33 Jahren aus den Kreisen Borken und Coesfeld, die ihn beim Untertauchen aktiv unterstützt haben sollen. Gegen diese Männer ist bereits ein Verfahren wegen des Verdachts der Strafvereitelung eingeleitet worden.
Die Ermittlungen, insbesondere zu dem Motiv der Fahrt am 17.7., dauern an.
Coronavirus-Kontrollbeprobung auf dem Gemüsehof in Borken
Ein weiterer positiver Befund wurde nachgemeldet. Damit sind jetzt sechs der 173 Abstrichproben positiv
Kreis Borken/Borken. Coronavirus-Kontrolle von 173 Personen auf einem Gemüsehof in Borken: Zu den am Freitagmorgen gemeldeten fünf positiven Befunden ist inzwischen ein weiterer dazugekommen. Das teilt das Kreisgesundheitsamt Borken mit.
Damit wurden dort im Rahmen der am Mittwochabend genommenen Abstrichproben 6 neue Coronafälle festgestellt. Folglich steigt die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen auf dem Hof auf nunmehr 17 an.
Auch alle neu Hinzugekommenen sowie ihre Kontaktpersonen wurden in besondere Quarantäne gesetzt. Auf dem Hof gelten bereits besondere Bedingungen: Die vorwiegend rumänischen Erntehelferinnen und -helfer arbeiten und wohnen auf dem Betriebsgelände räumlich voneinander getrennt in Kleingruppen.
In der Produktionshalle ist an den Fließbändern und bei ansonsten eng aneinander liegenden Arbeitsplätzen nur jeder zweite Arbeitsplatz besetzt. Die Plätze wiederum sind durch Plexiglasscheiben voneinander getrennt und alle dort Tätigen arbeiten mit Mund-Nase-Bedeckung.
Die Autobahn A 31 Richtung Oberhausen bleibt nach dem schweren Unfall am Mittag ab Abfahrt Gladbeck auch weiterhin gesperrt.
Nach der großen Karamabolage auf der A31 Richtung Oberhausen, bleibt die Autobahn mit aller Wahrscheinlichkeit bis in die Morgenstunden noch wegen Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt.
Wie ein Trümmerfeld sah die Autobahn A31 zwischen Gladbeck/Richtung Oberhausen und dem Autobahnkreuz Bottrop noch sechs Stunden später nach dem Unfallgeschehen aus. Insgesamt sechs Autos sind im Unfall verwickelt. Mehre Personen wurden bei dem Unfall verletzt.
Bei der Kollision ist ein LKW mit einem Sand-Kies gemischt umgekippt und hat einen PKW unter sich begraben. Ein weiterer LKW wurde ebenfalls schwer beschädigt. Glück hatte auch der PKW-Fahrer, der zwischen Leitplanke und LKW mit seinem Auto eingeklemmt wurde.
Dass es hier keine Toten zu beklagen gibt, verwundert selbst die Polizei vor Ort. Laut der Polizeileitstelle in Münster am Abend, werden die Aufräumarbeiten mit aller Wahrscheinlich noch bis in die frühen Morgenstunden andauern.
Zum Unfallhergang gibt es derzeit laut Polizei Münster noch keine weiteren Erkenntnisse. Ebenso wenig, über die Herkunft und Alter aller Unfallbeteiligten.
Text und Fotos: Petra Bosse
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