Coronavirus-Pandemie: Steigende Infektionszahlen im Kreis Borken – Der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis Borken derzeit bei 24,8
Landrat Dr. Kai Zwicker lud die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen zu Abstimmungstreffen ein
Kreis Borken(pd). Vor dem Hintergrund des aktuellen Coronavirus-Infektionsgeschehens im Kreis Borken ā allein am vergangenen Wochenende kamen 40 neue FƤlle hinzu ā hatte Landrat Dr. Kai Zwicker heute (13.10.2020) die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehƶrigen Kommunen bzw. ihrer Vertreter zu einem Abstimmungstreffen ins Borkener Kreishaus eingeladen.
Dabei ging es zum einen um eine gemeinsame Bewertung der Lage im Westmünsterland und zum anderen um die Festlegung des gemeinsamen Vorgehens im Fall eines weiteren Anstiegs der Infektionszahlen.
„Sieben-Tage-Inzidenz“
Die „Sieben-Tage-Inzidenz“, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, liegt im Kreis Borken derzeit bei „24,8“.
Bei Erreichen eines Wertes von „35“ greifen dann erste, über die schon geltenden SchutzmaĆnahmen hinausgehende Vorgaben, bei dem Wert von „50“ verschƤrfen sie sich noch deutlich. „Soweit sind wir glücklicherweise nicht“, betonte eingangs Dr. Zwicker. Allerdings gebe es die groĆe Sorge, dass die Zahl der Neuinfektionen weiter ansteigen werde. „Wir alle müssen uns daher unserer Eigenverantwortung bewusst sein und uns weiterhin an die āAHA+L-Regelā (Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften) halten“, richtete er gemeinsam mit den Spitzen der StƤdte und Gemeinden einen dringlichen Appell an die Bevƶlkerung.
Auswirkungen auf viele Mitmenschen
Allen müsse klar sein, dass jede einzelne Neuinfektion nicht nur persƶnliche Konsequenzen, sondern auch Auswirkungen auf viele Mitmenschen habe. AuĆerdem müsse das Kreisgesundheitsamt mit einem enormen Arbeitsaufwand alle Kontaktpersonen ermitteln und diese in QuarantƤne schicken. Wenn die Hygiene- und Abstandsregeln missachtet würden, bestehe die Gefahr, dass das Gesundheitsamt die Verfolgung und Unterbrechung der Infektionsketten nicht mehr schaffe.
Konzept in der Pipeline
Hinsichtlich des weiteren Vorgehens verstƤndigten sich die Teilnehmer des Treffens vorsorglich auf den Inhalt einer ā so Stand heute ā bei Ćberschreiten der Inzidenzwerte von „35“ und „50“ zu erlassenden „Allgemeinverfügung“.
Diese enthƤlt entsprechende Handlungsvorgaben für die Bevƶlkerung. „Wir haben damit bereits ein kreisweit einheitliches Konzept in der Pipeline, mit dem wir erforderlichenfalls sofort reagieren kƶnnen“, konstatierte abschlieĆend Landrat Dr. Zwicker.
Am 9. 11. (Montag) um 19.30 Uhr gibt es einen Vortag im Saal von Brömmel-Wilms mit nützlichen Hinweisen und Tipps zum richtigen Brandschutz.
Der Erler Karl-Heinz Bruch, Brandschutzbeauftragter und Fachkraft für Arbeitssicherheit, beantwortet Fragen rund um die sicherheitstechnische Betreuung und Beratung nach dem Arbeitsschutzgesetz.
Ein Brand für stellt für jedes Unternehmen eine ernste GefƤhrdung dar. Deshalb sei, so Karl-Heinz Bruch, eine gute Brandschutz-Ausbildung für jedes Unternehmen sehr wichtig. Ā
Was muss ich tun, um Brandschutz und Evakuierungsleiter zu werden?
An dem Abend werden unter anderem auch die unterschiedlichen LehrgƤnge und Seminare zum Brandschutzhelfer nach DGUV 205 vorgestellt.
Dazu gehören unter anderem in der Theorie die Grundzüge des Brandschutzes bis hin zum Verhalten im Brandfall.
In der Praxis geht es um die Handhabung und Funktion der Auslƶsemechanismen von Feuerlƶscher, Lƶschtaktik und eigene Grenzen bei der BrandbekƤmpfung erkennen sowie Einweisung in den betrieblichen ZustƤndigkeitsbereich.
Bedingt durch die Coronaschutzverordnung ist eine Anmeldung erwünscht unter E-Mail: [email protected].
Zur Erntedank-Spendenaktion āBrot für Kumiā kamen 4620 Euro zusammen.
Das Geld geht an den Verein Kumi-Freunde. Kumi ist ein Ort im afrikanischen Uganda.
Raesfeld. Der Verein engagiert sich in Kumi für ein Hilfsprojekt. BƤcker Hubert Leiers erhielt im Vorfeld der Erntedank-Aktion 373 Brotbestellungen. Der BƤcker freute sich über groĆe und kleine BeitrƤge. „Ein Kunde hat für zwei Brote 200 Euro gespendet“, sagte Hubert Leiers.
Brot für Kumi super angenommen
āUnsere Aktion Brot für Kumi wurde super angenommenā, freute sich Heike Witte bei der Scheck-Ćbergabe am Mittwoch. Sie sammelt die Spenden. Pfarrer Charles Osire aus dem Ort Kumi erhƤlt sie. āPfarrer Charles ist sehr dankbar für die Unterstützung, denn die Menschen in Kumi sind wirklich hungrig.ā, erklƤrte sie. Dürre und ErnteausfƤlle sorgen dafür, dass die vorhandenen Lebensmittel knapp und teuer wurden.
Um die Menschen in Kumi zu unterstützen, hatten Heike Witte und BƤcker Hubert Leiers die Aktion āBrot für Kumiā ins Leben gerufen. Diese lƤuft schon seit Pfingsten und funktioniert so: Lieferant Christian Bickhove vom Gut Rosenkrantz sponsert die Zutaten. Hubert Leiers backt die Brote ehrenamtlich und gibt diese gegen frei wƤhlbare BetrƤge ab.
Aktion aus Ćberzeugung
Unterstützt wurde die Aktion diesmal von Sebastian Bleker vom Vennekenhof. Er beteiligte sich finanziell an den Zutaten. Bäcker Leiers hätte sonst gar nicht genügend vorrätig für die Anzahl an Bestellungen. Insgesamt sind seit Pfingsten rund 10.500 Euro für Kumi zusammengekommen.
Hedwig Rentmeister aus Erle unterstützt die Aktion aus Ćberzeugung. Als jemand, der Krieg miterlebt hat, weiĆ sie aus eigener Erfahrung, was Hunger bedeutet: āWir waren dankbar, wenn wir am Wochenende unser Brot bei Oma bekamenā, erinnert sie sich.
Wer noch āBrot für Kumiā bestellen mƶchte, kann sich bei der BƤckerei Leiers unter Tel. 02865/6944 melden.
Einfach den Namen und die Anzahl der Brote angeben und für einen Spendenbetrag abholen. Dank einer Vielzahl von privaten Helfern, Sponsoren und Unterstützern wird auch in Zukunft āBrot für Kumiā gebacken.
Die Innenstadt von Borken soll durch unterschiedliche AktivitƤten bis Ende Februar 2021 belebt werden.
Borken (pd).Um die Borkener Innenstadt zu beleben, finden in der Innenstadt bis Ende Februar 2021 die unterschiedlichsten Aktivitäten statt. Der Herbst- und Winterzauber soll die Kundenfrequenz für den Borkener Einzelhandel und die Borkener Gastronomie erhöhen.
Herbstlandschaft von Oktober bis November
In den Monaten Oktober bis November verwandelt sich die Borkener Innenstadt in eine Herbstlandschaft. Die Einzelhändler haben ihre Geschäfte mit Unterstützung der Stadt Borken herbstlich dekoriert.
ZusƤtzlich wurden an markanten PlƤtzen der Innenstadt, wie dem Walienplatz, dem Kornmarkt, dem Marktplatz und dem Kirchplatz Holzhütten aufgebaut, die von verschiedenen HƤndlern mit Handwerkskunst, aber auch von Vereinen, EinzelhƤndlern und Gastronomen – kostenfrei und nach Terminabsprache – gebucht werden kƶnnen. Das Konzept ist offen angelegt.
Weitere Weihnachtsmarkthütten können bei Bedarf aufgebaut werden. Weiterhin wird vom Werbekreis Borken e.V. ein Vogelscheuchen-Bastelwettbewerb angeboten. Mehr auf https://werbekreis-borken.de.
Weihnachtslandschaft von November bis Januar
In den Monaten November bis Januar wird sich die Borkener Innenstadt in eine Winterlandschaft verwandeln. Dazu wechselt die Dekoration zunƤchst auf „weihnachtlich“. Auch die vorab beschriebenen Weihnachtsmarkthütten werden sich in diesem Zeitraum der Thematik anpassen.
Winterlandschaft von Januar bis Februar
In den Monaten Januar bis Ende Februar wird die weihnachtliche Dekoration gegen eine Winterliche ausgetauscht. Die Weihnachtsmarkthütten werden sich in diesem Zeitraum wieder der Thematik anpassen.
Belegung der Hütten:
Die kostenfreie Nutzung der Weihnachtsmarkthütten in diesem Zeitraum insbesondere an dem eigentlichen Weihnachtsmarktwochenende den Vereinen vorbehalten, die coronakonform ihre Speisen und Getränke und sonstige Artikel anbieten können. Dabei gelten die gleichen Regelungen, wie für die stationäre Gastronomie.
Die Hüttenbelegung erfolgt wochenweise von donnerstags bis samstags in den Zeiten von:
Melden Sie sich gerne bei Stadtmarketing Borken, Telefon: 02861/939-333, und vereinbaren Sie Ihre Hüttenbuchung mit Kunstgewerbe, Handwerkskunst oder einer entsprechend jahreszeitlich passenden Nutzung.
Ich bin Mayada. In meinem Kosmetikstudio arbeite ich mit Liebe fürs Detail und einem Blick für das Wesentliche. Jeder ist bei mir herzlich Willkommen.
Als zertifzierte dermatologische Kosmetikerin und FachfuĆpflegerin sorge ich für wahre, zeitlose Schƶnheit. Gƶnnen Sie sich eine kurze Wellness-Auszeit im Ćrztehaus in Erle!
Für meine Kunden arbeite ich ausschlieĆlich mit hochwertigen Marken von Dr. Schrammek und zertifizierter Naturkosmetik von Peclavus, deren Produkte MaĆstƤbe in der professionellen Kosmetik setzen.
Persönlich und individuell. Einfühlsam und authentisch.
In meinem Kosmetikstudio finden Sie Zeit zum Wohlfühlen: Ich biete Gesichtsbehandlungen, Green Peel Kuren und Special-Behandlungen an. Darüber hinaus kƶnnen Sie Maniküre, Pediküre, klassische FuĆpflege, Wellness-FuĆpflege und Haarentfernung bei mir buchen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin und kommen Sie vorbei. Ab Montag, 12. Oktober, bin ich für Sie da.
Damit in den Herbstferien keine Langeweile aufkommt, bieten beide JugendhƤuser in Raesfeld und Erle unterschiedliche Ferienangebote an
12.10.20 Stockbrot backen Im Jugendhaus Erle wird ab 16 Uhr Stockbrot über dem Feuer gebacken
13.10.20 Skate-Workshop Das Jugendhaus Raesfeld veranstaltet einen Skate-Workshop mit 2 Profi-Coaches von 14.00-18.00 Uhr.
Bei gutem Wetter fahren wir nach Borken zum „Skatepark Borklyn“, bei schlechtem Wetter zur Freizeitanlage Aa-See in Bocholt (Skatehalle). Ein eigenes Skateboard (Kein Penny oder Longboard) sowie Helm und Schutzausrüstung sind selbst mitzubringen.
Zur Not haben wir auch begrenzt eigene Skateboard’s und Helme (bitte telefonisch erfragen!). Die TeilnehmerplƤtze sind limitiert. Teilnahme ab 8 Jahren. Es wird eine Teilnehmergebühr von 5 ⬠erhoben. Der Skateshop TITUS unterstützt den Workshop mit „Free Stuff“.
15.10.20 KürbisschnitzenAb 14 Uhr werden passend zu Halloween im Jugendhaus Erle Kürbisse geschnitzt, 2 ⬠Teilnahmegebür, anschlieĆendes Kürbissuppe essen
16.10.20 Auflegen DJ Night im Jugendhaus Raesfeld von 17.00 bis 23.00 Uhr ab 12 Jahren mit Anmeldung
19.10.20 Ćbernachtung GroĆe Ćbernachtung vom 19.10-20.10. im Jugendhaus Erle von 16.30 ā 9.00 Uhr, 1,50 ⬠Teilnahmegebühr, Teilnahme ab 12 Jahren, Limitierte TeilnehmerplƤtze
22.10.20 Farbschleudern Action-Painting im Jugendhaus Raesfeld, Von 15.00 – 18.00 Uhr, Teilnehmergebühr 2 ā¬
23.10.2020ZockernachtLanger Zockerabend im Jugendhaus Raesfeld von 16.00 bis 23.00 Uhr ab 12 Jahren
ACHTUNG: Bei allen Veranstaltungen ist eine telefonische Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmer bringen ihre eigenen Masken, die getragen werden müssenund Getränke in mit Namen beschrifteten Flaschen mit. Der Mindestabstand muss eingehalten werden.
Anmeldung telefonisch im Jugendhaus Erle unter: 02865/4399773 (Mo.-Do. Zwischen 14-20 Uhr, keine Anmeldung über den Anrufbeantworter)
Anmeldung telefonisch im Jugendhaus Raesfeld unter: 02865/6400 (Mo.-Fr. Zwischen 14-20 Uhr, keine Anmeldung über den Anrufbeantworter)
Die Friedhofskultur ist dem Wandel der Zeit unterlegen. Auch für den Friedhof Erle stehen Veränderungen an.
Der Kirchenvorstand plant gemeinsam mit der Fa. Weiher aus Freiburg ein neues Konzept für den Friedhof Erle, um ihn mit neuen Bestattungsformen ansprechend und würdig zu gestalten.
Am Mittwoch, 28.10. findet von 17 bis 21 Uhr ein Workshop mit interessierten Bürgern statt, bei dem Wünsche aufgenommen werden und verschiedene Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Friedhofs Erle diskutiert werden können.
Wer Interesse hat, an diesem Workshop-Abend teilzunehmen, kann sich im Pfarrbüro unter Tel. 02865/60989-0 oder 7084 melden. Es stehen nur wenige Plätze zur Verfügung.
Das Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Die meisten Unternehmen in unserer Region beginnen jetzt mit der Planung ihrer Betriebs- oder Weihnachtsfeier. Dabei stellt sich die Ćberlegung , wie die Feier dieses Jahr umgesetzt werden kann. Feiern die Mitarbeiter in den betriebseigenen RƤumlichkeiten, gilt es ein Catering und vielleicht ein Rahmenprogramm zur Unterhaltung zu buchen.
In Verbindung mit einem Hygiene-Konzept für Ihre Betriebs- und Weihnachtsfeier 2020 genau die richtige Wahl:
Adelheids Spargelhaus bietet:
An allen Adventssamstagen ein üppiges Advents-Frühstück
Abholservice für alle Gans-Gerichte ab November
Spareribs vom Smoker ab Januar
Silvesterbuffet von 18 bis 22 Uhr
Festtagsbuffet von 11.30 bis 15 Uhr
Rustikal weihnachtlich dekorierte SpeiserƤume
Räumlichkeiten für Gesellschaften unter zehn Personen bis zu 60 Personen
1 von 4
Gans - ganz anders. Unsere GƤnse kommen speziell gefüllt und goldbraun aus dem Backofen. Sie schmecken zusammen mit Apfelrotkraut, KartoffelklƶĆen, Maronen, BratƤpfeln und viel Sauce einfach nur lecker.
Die Tenne bietet bis zu 60 Personen Platz
Das Kaminzimmer - für bis zu 35 Personen.
Bis zu 10 Personen kƶnnen im Femeichenzimmer dinieren.
Letzte Sitzung des Kreistages Borken in der zu Ende gehenden Wahlperiode:
Arno Berning (CDU) aus Raesfeld scheidet nach elf Jahren als Mitglied aus dem Kreisrat (Kreistag 2009 – 2020) aus
Landrat Dr. Kai Zwicker dankte den Abgeordneten für deren Engagement, rief Arbeitsschwerpunkte in Erinnerung und verabschiedete die ausscheidenden Mitglieder.
Kreis Borken. Am Donnerstag, 08.10.2020, trat der Kreistag letztmals in der zu Ende gehenden Wahlperiode zusammen. Coronabedingt fand die Sitzung erneut im Ahauser „Kulturquadrat“ statt.
Landrat Dr. Kai Zwicker nutzte diese Gelegenheit, allen Kreistagsabgeordneten für ihre engagierte Mitarbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger im Westmünsterland herzlich zu danken.
Faire Zusammenarbeit
Trotz mancher naturgemäà gegensätzlichen Positionen habe es immer eine faire Zusammenarbeit in den Gremien des Kreistages und einen von Respekt getragenen persönlichen Umgang miteinander gegeben. Vor diesem Hintergrund rief er die Arbeitsschwerpunkte der vergangenen Jahre in Erinnerung und verabschiedete zudem die 27 Mitglieder, die dem neuen Kreistag nicht mehr angehören werden.
Bewältigung der Flüchtlingskrise
In der Wahlperiode 2014 – 2020 trat der Kreistag zu 34 Sitzungen zusammen. Darüber hinaus gab es zahlreiche Ausschuss- und weitere Gremiensitzungen. Eine der grƶĆten Herausforderungen war sicherlich die BewƤltigung der Flüchtlingskrise.
Im Sommer 2015 wurden Kreistag und Kreisverwaltung plƶtzlich mit vielen Fragen konfrontiert. Vor allem mussten kurzfristig Unterkünfte bereitgestellt werden. Ćber die Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg habe man dabei zusammengestanden, hob der Landrat hervor. Zudem habe sich die gute Gemeinschaft der kommunalen Familie im Kreis Borken einmal mehr bewƤhrt.
Bildungslandschaft im Kreis Borken
Die Entwicklung der Bildungslandschaft im Kreis Borken sei dem Kreistag immer ein ganz besonderes Anliegen gewesen. Vor allem für die kreiseigenen Förderschulen und Berufskollegs wurden in den zurückliegenden Jahren viele Entscheidungen getroffen und Neuerungen auf den Weg gebracht, um diese Bildungsstätten weiterzuentwickeln.
Eine grundlegende Entscheidung in Sachen Klimaschutz im Westmünsterland hat der Kreistag mit dem einstimmig beschlossenen „9-Punkte-Programm zum Klimaschutz“ im Juli 2019 getroffen. Zudem begleitet eine Interfraktionelle Arbeitsgruppe des Kreistages eng die Klimaschutzarbeit des Kreises.
Regionale 2016
Ein wichtiges Beratungsthema bildeten die Projekte im Rahmen der „Regionale 2016“. So konnte im Januar 2015 der erste Spatenstich für das neue regionale Kulturzentrum „kult ā Kultur und lebendige Tradition Westmünsterland“ gesetzt werden. Gut zweieinhalb Jahre spƤter wurde es dann erƶffnet. Auf fast 4.000 Quadratmetern ist in Vreden damit ein lebendiger Treffpunkt für Kulturinteressierte aus der ganzen Region entstanden.
ErgƤnzungsbau am Borkener Kreishaus
Ein weiteres GroĆprojekt, das der Kreistag im Juli 2018 auf den Weg brachte, ist der ErgƤnzungsbau am Borkener Kreishaus. Die offizielle Grundsteinlegung erfolgte im November 2019. Die Bauarbeiten liegen laut Landrat Dr. Kai Zwicker im Zeitplan, so dass mit der Fertigstellung im kommenden Jahr gerechnet werden kann.
Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die kommunale Familie vor groĆe Herausforderungen. Mit den Auswirkungen und SchutzmaĆnahmen befassten sich daher der Kreistag und seine entsprechenden Fachausschüsse in den vergangenen Monaten intensiv. U. a. wurden Finanzmittel in Hƶhe von fünf Millionen Euro bereitgestellt, um MaĆnahmen zur BewƤltigung der Coronakrise zu ermƶglichen.
Landrat Dr. Kai Zwicker dankte ihnen für ihr zum Teil langjähriges Engagement auf Kreisebene.
Dabei hob er den Einsatz von sechs nun ausscheidenden Mitgliedern besonders hervor:
Uta Rƶhrmann aus Bocholt gehƶrte 31 Jahre ā von 1989 bis 2020 ā dem Kreistag an. U. a. hatte sie seit Start des Arbeitskreises für die Gleichstellung von Frau und Mann das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden inne.
Hans-Georg Fischer aus Ahaus war seit 1992 Mitglied des Borkener Kreistages. Sein Arbeitsschwerpunkt lag in der Bildungspolitik. So war er 15 Jahre lang Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Schule.
Heidi Buskase aus Gronau arbeitete 21 Jahre ā von 1999 bis 2020 ā im Kreistag mit.
Ebenfalls 21 Jahre lang ā von 1999 bis 2020 ā war Magdalene Garvert aus Rhede im Kreistag aktiv. Sie leitete viele Jahre als Vorsitzende den Umweltausschuss und wirkte zudem als stellvertretende LandrƤtin.
Auch Berthold Langehaneberg gehƶrte 21 Jahre ā von 1999 bis 2020 ā dem Borkener Kreistag an.
Genauso lange war Gertrud Welper Mitglied des Borkener Kreistages. Auch sie übernahm dabei zeitweilig als stellvertretende Landrätin besondere Verantwortung.
Landrat Dr. Kai Zwicker dankte den Abgeordneten für deren Engagement, rief Arbeitsschwerpunkte in Erinnerung und verabschiedete die ausscheidenden Mitglieder
BauernverbƤnde übergeben Resolution an Agrarministerinnen – WestfƤlisch-Lippische Landwirtschaftsverband fordern schnelle Hilfe
Münster (pd). Die wirtschaftliche und mentale Not der deutschen Schweinehalter spitzt sich immer weiter zu. Gemeinsamen Resolution.
Nach dem jüngsten Preissturz für Ferkel und Schweinefleisch, ausgelöst durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in brandenburgischen Wildschweinbeständen, führen laut WLW zu Corona-Ausbrüche in einigen Schlachthöfen Nordwestdeutschlands nun zu Engpässen bei der Schlachtung und einem wachsenden Stau schlachtreifer Tiere auf den Höfen.
Vor diesem Hintergrund haben sich heute der WestfƤlisch-Lippische Landwirtschaftsverband, der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und das Landvolk Niedersachsen an die Politik gewandt und schnelle HilfsmaĆnahmen gefordert.
BranchengesprƤch Fleisch
In einer gemeinsamen Resolution wandten sie sich die BauernverbƤnde an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klƶckner und die Agrarministerinnen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, Ursula Heinen-Esser und Barbara Otte-Kinast, die angesichts der Krise zu einem āBranchengesprƤch Fleischā geladen hatten.
āKeine Frage, der Infektions- und Arbeitsschutz steht an vorderster Stelle, aber alle Eingriffe in die AblƤufe auf den Schlachthƶfen müssen auch in einem angemessenen VerhƤltnis zu der Not auf den schweinehaltenden Betrieben stehenā, sagte WLV-PrƤsident Hubertus Beringmeier in Münster. āWir kƤmpfen als Branche immer noch mit den Herausforderungen der ersten Corona-Krise vom Frühsommer. Die neuen SchlachthofschlieĆungen und die Folgen der ASP kommen nun hinzu und überfordern die Branche. Wir brauchen daher dringend für einen Ćbergangszeitraum Sonderregelungen, d.h. für die Schlachthƶfe vor allem hƶhere Obergrenzen und die Erlaubnis, auch an Sonn- und Feiertagen schlachten zu dürfen.ā
Die Resolution der drei LandesbauernverbƤnde mit detaillierten VorschlƤgen zur Ćberwindung der akuten Krise finden Sie unter www.wlv.de/branchengespraech.
Aus einem Traum wird Realität! Der Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses der Bürgergenossenschaft in Erle ist beschlossene Sache.
Wenn alles klappt, dann kann schon im Herbst 2022 das neue Dorfgemeinschaftshaus mit Leben gefüllt werden. So sind die Pläne. Der Bürgergenossenschaft, die noch gegründet werden muss, stehen jetzt rund 1,7 Millionen Euro Gründerkapital zur Verfügung.
Seit dem Start des Projektes āWir in Erleā am 16. Juni 2020 sind 1,707 Mio. Euro durch Zeichnungen von insgesamt 5.690 Anteile von 1600 Genossen für den Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses zusammengekommen.
Anfänglich ging es noch um 2 Mio. Euro, die für den Bau aufgebracht werden sollten. Gegen Ende der ersten Zeichnungsfrist zum 30. August einigten sich die Initiatoren auf 1.75 Mio. Euro. Bis auf einen Restbetrag von 43.000 Euro ist der Betrag nun, Stand 9.10. 2020, erreicht.
Mehr als optimistisch zeigten sich deshalb heute bei der Pressekonferenz die BankvorstƤnde der Volksbank Erle Ralf Steiger und Michael Weddeling. āWir denken, dass wir den Differenzbetrag auch noch hinbekommenā, so Weddeling.
Die 43.000 Euro, die nun noch zu den 1.75 Mio. fehlen, werden bestimmt, so Andreas Grotendorst, noch von den einen oder anderen Bürger in den nƤchsten Wochen nachgezeichnet. āIch bin jedenfalls total glücklich, dass es geklappt hat und bedanke mich bei allen, die uns dabei unterstützt habenā, freute sich Grotendorst wie ein Schneekƶnig am Freitagmorgen.
Für Grotendorst, der im kommenden Monat als Bürgermeister aus seinem Amt ausscheidet, war dieses Erler genossenschaftliche Projekt von Beginn an eine Herzensangelegenheit.
Dies sei besonders deutlich geworden, als er zu Besuch in der Veltins-Brauerei in Arnsberg war. āDer angesehene Innenarchitekt Norbert Maria Braun hat mir gesagt, das, was wir leisten ist ein wahres āLeuchtturmprojektā und wirklich einmalig in Deutschlandā. Grotendorst konnte dies nur unterstreichen: āAlle vergleichbaren Bürgergenossenschafts-Projekte in Deutschland hatten bereits ein bestehendes GebƤude. Wir aber bauen vƶllig neu, ohne zusƤtzliche Fƶrdergelder und nach eigenen Wünschenā.
Aus einem Traum wird RealitƤt!
Dass dieses Projekt überhaupt eine Chance hat, damit hatte anfƤnglich, als die Initiatorengruppe und Planer rund um Bürgermeister Andreas Grotendorst mit ihren ehrgeizigen PlƤnen für den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses Mitte Juni und in der ‚Hochzeit‘ der Coronakrise um die Ecke kamen, kaum jemand gerechnet.
āWir sind mƤchtig stolz auf unsere Bürger. Vor den Sommerferien hat niemand so richtig daran geglaubt, dass wir es schaffenā, so Grotendorst.
Raesfelder und Erler zogen an einem Strang
Und wie sich ebenfalls in den vergangenen Wochen zeigte, hat das Erler Projekt, nicht wie hinter vorgehaltener Hand kritisiert wurde, die Raesfelder und Erler Bürger geteilt, sondern im Gegenteil: Alle zogen an einem Strang. Raesfelder und Erler. Vereine, Politik, die Geschäftswelt und sogar die Bürgermeister wie Tobias Stockhoff aus Dorsten, Mike Rexforth aus Schermbeck und Manuel Deiter (Reken) zeichneten Anteile.
Wir in Erle ā Ich werde Genosse. Wie geht es jetzt weiter?
Die Gründung der Genossenschaft soll noch im November/Dezember 2020 erfolgen. Coronabedingt werde es, so Steiger, in diesem Jahr keine Gründungsversammlung geben. āDiese werden wir verschieben, denn mehr als tausend Menschen bekommen wir aktuell auch nirgendwo unterā.
Wer jetzt noch Anteile bis zur offiziellen Gründung zeichnet, wird auf alle Fälle noch Gründungsmitglied sein.
Es spricht jedoch auch nichts gegen eine spätere Anteilszeichnung. Jeder, der sich an diesem Projekt beteiligen und sein Erspartes, pro Anteil 300 Euro, von der Bank in die Genossenschaft umparken möchte, kann dies jederzeit machen, fügt Grotendorst hinzu.
Das Dorfgemeinschaftshaus in Erle verbindet nun die Gemeinde Schermbeck, Reken und die Stadt Dorsten noch enger, als bisher. Neben Martin Tesing, Erster Beigeordneter, gehƶren zu den neuen Anteilseigner nun auch Mike Rexforth, Tobias Stockhoff und Manuel Deitert.Foto: Petra Bosse
Baubeginn
Als nƤchster Schritt soll die Scheune auf der Hofstelle Bƶckenhoff an der Schermbecker StraĆe Ende November abgerissen werden. āWir fangen jetzt gemeinsam mit den Architekten an, die Detailplanung auszuarbeiten und werden den Bauantrag auf den Weg bringenā, so Grotendorst. Er gehe davon aus, dass im Frühjahr 2021 mit dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses begonnen werden kann. Wenn alles zügig voran geht, rechnet er damit, dass das Objekt im Herbst 2022 fertiggestellt ist und mit Leben gefüllt werden kann. Zuversichtlich ist Grotendorst auch hinsichtlich der Baugenehmigung. „Ich rechne nicht nicht mit Komplikationen und Probleme vonseiten des Kreises Borken. Die Planung ist bereits mit dem Landrat und dem Kreis Borken abgesprochenā.
Kegelbahn
Nicht eingeplant ist derzeit eine Kegelbahn. Die Kosten für den Bau von 30 Meter Bahn mit einer Breite von 3 bis 5 Meter belaufen sich laut Berechnung der Architekten auf rund 400.000 Euro. Hinzu kommen weitere Kosten für die Be- und Entlüftungsanlage sowie für die Sanitäranlagen.
Darüber hinaus sieht die Initiativgruppe āWir in Erleā ihre bisherige Arbeit als āerledigtā an. Weitere Aktionen für eine Kegelbahn kƶnnen aus zeitlichen Gründen nicht mehr gestemmt werden. Da sind sich alle einig. Jedoch sieht Grotendorst eine Chance „Hilfe zur Selbsthilfe“ für alle Kegelfans: āWer Interesse an eine Kegelbahn hat, kann jederzeit noch eine Initiativgruppe dazu gründen und in den kommenden nƤchsten drei Monate weitere 400.000 Euro für eine Kegelbahn sammelnā.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Strick-Sets ab sofort in WollgeschƤften in Borken, Ahaus und Vreden erhƤltlich
Kreis Borken (pd).Nach dem Ende der „Klimawochen 2020“ lüftet Klimaschutzmanager Rouven Boland das gut behütete Geheimnis um die bunte Mütze, die auf dem Logo zu sehen ist: Gemeinsam mit der lokalen WollhƤndlerin Sabine Mannheims sowie der Künstlerin Gabi Bücker initiiert der Klimaschutzmanager eine Strickaktion zu den „Warming Stripes NRW ā Barcode des Klimawandels“ nach dem Klimaforscher Ed Hawkins.
Klimaschutzmanager Rouven Boland und Wollhändlerin Sabine Mannheims freuen sich über die Strick-Aktion der Klimamützen für den Kreis Borken.
Im Original stellen diese den Verlauf der Jahresdurchschnittstemperaturen seit dem Jahr 1881 dar und zeigen so deutlich die globale ErderwƤrmung. Wird die vorgefertigte Strickanleitung dazu befolgt, entstehen am Ende bunt gestreifte „Klimamützen“, die durch die TrƤgerinnen und TrƤger anschlieĆend ein Zeichen für den Klimaschutz setzen sollen.
„Ich zeige die Grafik der Warming Stripes gerne, da sie eindrücklich den Klimawandel aufzeigt“, erklƤrt Boland die Idee für die Aktion. Ziel sei es, die „Warming Stripes“ als markantes Symbol für den fortschreitenden Klimawandel bekannter zu machen. Passend zu Beginn der kalten Jahrenszeit sind die Strick-Sets ab sofort in den GeschƤften „Wolle und Seide“ in Borken, „Kreativ mit Wolle“ in Ahaus und in der „Wollstube“ in Vreden gegen eine Spende in Hƶhe von 10 Euro erhƤltlich. Diese geht zugunsten von Bildungsprojekten zum Klimaschutz im Kreis Borken.
Die Stricksets wurden von der Werkstatt Büngern Technik in Bocholt zusammengestellt, damit für jede Mütze die jeweils passende Menge Garn bereitsteht. „Das Garn und eine Strickanleitung werden in wiederverwendbaren Zugbeuteln für Obst und Gemüse zur Verfügung gestellt“, erklƤrt WollhƤndlerin Sabine Mannheims.
Weitere Unterstützung für das Projekt kommt von der Künstlerin Gabi Bücker. Da Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist, soll auch trotz Corona unter Einhaltung aller Hygienevorgaben gemeinsam gestrickt werden. Hierzu werden ab Mitte Oktober Strickabende mit Begleitprogramm angeboten, die die Künstlerin sowohl in Reken als auch auf ihrem Künstlerhof in Lavesum anbietet.
Die künstlerische Begleitung der Strickabende übernehmen das Musikduo „Patatras“ mit ihrer „Musik von Hand gemacht“ und die MƤrchenerzƤhlerin Gerlinde Bartz. Interessierte kƶnnen sich diesbezüglich bei Gabi Bücker per E-Mail [email protected] informieren und anmelden.
Dorsten, 08.10.2020.Am Dienstag, den 20. Oktober, um 18 Uhr ist es wieder soweit: Das Geburtshilfe-Team des Dorstener St. Elisabeth-Krankenhauses geht auf Sendung! Im Rahmen eines digitalen Live-Chats informieren die leitende Hebamme Claudia Müffler und die Leiterin der geburtshilflichen und gynäkologischen Station Heike Boland werdende Eltern auf dem krankenhauseigenen Facebook- und Instagram-Kanal des KKRN-Klinikverbundes erneut umfassend über die familienorientierte Geburt im Dorstener Krankenhaus.
Fragen kƶnnen Teilnehmer wƤhrend des Chats direkt über die Kommentarfunktion stellen oder schon im Vorfeld über den Facebook- oder Instagram-Messenger oder aber an die E-Mail-Adresse [email protected] senden. Am Abend des 20. Oktobers wird das Geburtshilfe-Duo anschlieĆend versuchen, alle Fragen zu beantworten. Mehr Infos zum rund um Schwangerschaft und Geburt finden Interessierte unter www.geburt-kkrn.de.
Mit dem NachtwƤchter durch den abendlichen Tiergarten.
Am Ende der Herbstferien bietet der NachtwƤchter von Schloss Raesfeld, Walter GroĆewilde, eine Wanderung rund um das Schloss Raesfeld und durch den dunklen Tiergarten an.
Standesgemäà gekleidet mit Umhang, Hellebarde und Signalhorn erzƤhlt GroĆewilde auf seiner Wanderung an passenden Orten Geschichten und Sagen aus „grauer“ Vorzeit. Von Gespenstern, WiedergƤngern und Riesen am und im Schloss Raesfeld sowie dem Tiergarten ist da zu hƶren.
Wir suchen und finden „verzauberte“ BƤume und „verwunschene“ Orte. Zum Abschluss hƶren wir im Verlieszimmer im Sterndeuterturm die gruselige Geschichte vomĀ „habgierigen GƤrtner“ auf Schloss Raesfeld.
Wer dann noch das Bedürfnis hat, kann sich in nahe gelegenen „Tavernen“ aufwƤrmen. Mit heiĆem Kakao für die Kinder oder für die Eltern mit „geistigen“ GetrƤnken kann man sich von den „Strapazen“ und „Schrecken“ der Wanderung erholen.
Eingeladen sind Kinder und Schüler mit Ihren Eltern. Taschenlampen sind „verpƶnt“ (verboten) der NachtwƤchter bringt Laternen für die Kinder mit. Damit ist für ausreichende Beleuchtung auf den Wegen gesorgt.
Die Wanderung findet am 24.Oktober um 18.30 Uhr statt und dauert ca. 1,5 Stunden. Der Treffpunkt ist vor dem Schloss Raesfeld. Wetterfestes Schuhwerk und Bekleidung ist erforderlich.
Der Nachtwächter erhebt eine Gebühr von 8 ⬠für Erwachsene, 4 ⬠für Schüler. Kinder bis 12 Jahre sind frei. Die Gebühr muss im Voraus beim Bildungswerk eingezahlt werden.
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 18 Personen begrenzt.
Die Getränke in den Tavernen sind nicht in der Gebühr enthalten.
Eine Anmeldung bis zum 22. Oktober ist beim Bildungswerk Raesfeld unter Tel.: 02865/10073 oder im Internet Ā [email protected]unbedingt erforderlich.Ā
Hohe RWW Hausanschlussgebühren lassen Anwohner in Erle-Overbeck seit Monaten auf dem „Trockenen“ sitzen
Die Trinkwasserversorgung im lƤndlichen Raum ist nicht überall gesichert! Trocken gefallene Brunnen sorgen in vielen Bereichen rund um Erle für Wasserknappheit in heiĆen Monaten.
Wasserkran auf und frisches, klares Wasser genieĆen. Der Gang zum Wasserkran gehƶrt zum tƤglichen Leben dazu. Anders sieht es teilweise in den AuĆenbereichen rund um Erle aus. Wie in der Nachbarschaft Overbeck. Viele landwirtschaftliche Betriebe rechts und links der Marienthaler StraĆe sind nicht an das ƶffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen. Ein Anschluss an das Netz der RWW sei, so Hubert Olbing, in der Nachbarschaft Overbeck ānicht mal so ebenā mƶglich.
Trocken gefallene Brunnen im AuĆenbereich von Erle sorgen für Wasserknappheit. Hubert Olbing (l.) und Martin Manns, Besitzer der ehemaligen Ziegelei Menting, kƤmpfen seit Monaten gemeinsam mit 20 Overbeckern für günstige RWW Wasseranschlüsse. Foto: Petra Bosse
Drei Jahre Trockenheit
Bis vor gut drei Jahren war die Eigenversorgung aus den hauseigenen Brunnen kein Problem. āDurch die Trockenheit der vergangenen drei Jahre sowie der vermehrte Verbrauch von Wasser in der Landwirtschaft sind viele Brunnen in den AuĆenbereichen trocken gefallenā, beklagt Hubert Olbing den Jetzt-Zustand.
Zwar gebe es noch Brunnenwasser, so Olbing, aber dieses sei oberhalb der Tonschicht stark nitrathaltig. Hinzu komme, dass Wasser aus der tiefen, unteren Tonschicht groĆe Eisen- und Mangankonzentrationen enthalten.
Trinkwasser aus dem Supermarkt
Dies bedeutet für die Familie Olbing, dass sie seit Jahren ihr benƶtigtes Trinkwasser im Supermarkt kaufen muss. Das Wasser aus der oberen Tonschicht diene nur noch zum Duschen und für die Toilettenspülung. Dieses ist aber auch mittlerweile, besonders in den heiĆen Sommermonaten, sehr knapp geworden. āDamit meine Familie im Sommer nicht ohne Wasser zum Duschen dasteht, habe ich es in den letzten Jahren nicht mehr riskiert, im Sommer den Garten und die Blumen zu bewƤssernā, so Olbing.
Weniger Wasser in der Tongrube Menting
Martin Manns, Besitzer der ehemaligen Ziegelei Menting, kennt das Problem der Nachbarschaft Overbeck. Die WohnhƤuser auf dem GelƤnde der ehemaligen Ziegelei sind bis heute nicht am RWW-Netz angeschlossen. Zu der Ziegelei gehƶrt eine Tongrube mit einer GrƶĆe von rund 1,8 Hektar und einer Tiefe von 0,60 bis 18 Meter. Die heiĆen Sommer haben aber auch in der Tongrube den Wasserstand sinken lassen. Es fehlen laut Manns rund 11.000 Kubikmeter Wasser in diesem Jahr.
āBedingt durch den Wassernotstand fragten mich im Sommer viele Nachbarn, ob sie sich nicht groĆe Vorratskanister mit Wasser aus der Tongrube abfüllen kƶnnenā, erzƤhlt Manns. Er steht ebenfalls vor dem Problem, nicht am RWW-Netz angeschlossen zu sein.
Nachbarschaft ringt mit RWW für öffentliche Anschlüsse
Dies war auch der Grund dafür, dass sich vor zwei Jahren die Nachbarschaft āOverbeckā zusammengefunden hat. Sie ringen gemeinsam mit dem Monopolisten RWW dafür, dass 20 Hofstellen einen ƶffentlichen Anschluss bekommen.
Obwohl jedoch teilweise die Anschlüsse schon liegen, gibt es ein groĆes Problem. Die Angebotspreise für die Leitungswege vonseiten der RWW sind exorbitant hoch und für die meisten Overbecker kaum bezahlbar. āDas Angebot für einen 200 Meter Leitungsweg zu meinem Haus liegt bei fast 25.000 Euro. Andere Nachbarn sollen bis zu 50.000 Euro für den Zugang zum Allgemeingut Wasser bezahlenā, sagt Olbing, der bereit sei, auch über Eigenarbeit an der Preisschraube etwas zu verƤndern.
Glasfaser im AuĆenbereich wird gefƶrdert. unser lebensnotwendiges Trinkwasser nicht
75.000 Euro für ein Grundnahrungsmittel
Noch hƶher fallen die Anschlussgebühren für Manns aus. Laut RWW müsste er rund 75.000 Euro bezahlen. āDa reden wir aber jetzt nur über die reine LeitungslƤnge bis zum Hausschacht. Bis das Wasser dann flieĆt, kommen noch 5.000 Euro hinzuā.
Obwohl bereits bei einigen Nachbarn die Anschlüsse schon vor der Haustür liegen, berechnet das RWW laut Olbing die gesamte FrontlƤnge des Grundstücks zur StraĆe hin. Manns und Olbing sind sich einig: āWir reden hier nicht von Luxus, sondern von einem Grundnahrungsmittel. Umso unverstƤndlicher ist das Vorgehen der RWW. Glasfaser wird bis in den AuĆenbereich gefƶrdert, aber unser lebensnotwendiges Trinkwasser nichtā.
Nach 15-monatigen GesprƤchen und Verhandlungen mit dem RWW sind Olbing und Manns enttƤuscht über das Vorgehen des Wasserversorgers RWW. āRWW hat uns zugesagt, dass mit uns ein Pilotprojekt initiiert werden sollte, was auf die Belange der Anwohner im AuĆenbereich abgestimmt werden sollte. Nachdem wir dann das sogenannte Angebot erhielten, kam die groĆe Ernüchterungā.
Hubert Olbing: „Hier ist, wie zum Beispiel bei der ElektrizitƤt, die Politik gefordert, allen Menschen einen erschwinglichen Zugang zur Wasserversorgung zu gewƤhrleisten“.
In der Nacht zu Mittwoch kontrollierten Polizeibeamte zwei 24-JƤhrige aus Raesfeld, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem GelƤnde einer bereits geschlossenen Tankstelle an der Borkener StraĆe befanden.
Während der Kontrolle konnten die Beamten Cannabisgeruch und einen angezündeten Joint, den der 24-Jährige zuvor weggeworfen hatte, feststellen.
Die Beamten leiteten ein Strafverfahren ein und stellten den Joint sicher.
Junge Künstler der Julia Koppers-Gesamtschule besuchten am Donnerstag die Werke der Namensgeberin ihrer Schule im FARB
Das FARB Forum Altes Rathaus Borken zeigt momentan in ihrer Eröffnungsausstellung Werke der berühmten Borkener Malerin Julia Schily-Koppers (1855-1944).
Als erste Klasse überhaupt konnte der Malkurs der Julia Koppers-Gesamtschule, bestehend aus 14 Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs, im FARB begrüĆt werden.
Künstlerin Julia Schily-Koppers
Unter der fachkundigen Leitung von Dr. Britta Kusch-Arnhold wandelten die Schüler auf den Wegen der Namensgeberin ihrer Schule und konnten so Einblicke in das Schaffen der Borkener Künstlerin Julia Schily-Koppers nehmen.
āEs war sehr interessant und auch für andere Schüler sehr empfehlenswertā, berichteten die Schülerinnen und Schüler ihrer Kunstlehrerin, Ina Kessel, die die Aktion initiierte und begleitete. Ebenfalls wohnte Frau Wissing vom Heimatverein der Aktion bei.
So macht Kunstunterricht Spaà und die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf weitere Besuche im FARB!
Die CoronaEinreiseVerordnung des Landes NRW wurde geƤndert.
Mit der ab heute (07.10.2020) gültigen Fassung gilt nun: Personen, die weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet (zum Beispiel in den Niederlanden) waren, müssen sich nicht mehr beim Gesundheitsamt melden.
Personen, die länger in einem Risikogebiet gewesen sind, müssen sich nach einem Aufenthalt in einem Riskogebiet beim Kreisgesundheitsamt melden.
Dazu können sie ein im Internet unter https://kreis-borken.de/coronareise hinterlegtes Formular nutzen. Zudem müssen sie sich laut CoronaEinreiseVerordnung unverzüglich in häusliche Isolation begeben. Sie müssen dann solange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie dem Kreisgesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorgelegt haben.
Reisen in die Risikogebiete unterlassen
Angesichts der aktuellen Lage rƤt das Gesundheitsamt, Reisen in die Risikogebiete zu unterlassen. Auch Landrat Dr. Kai Zwicker ruft die Bevƶlkerung auf, von nicht notwendigen Fahrten in die benachbarten Niederlande abzusehen.
„Wir appellieren in der aktuellen Situation auch an unsere niederlƤndischen Nachbarn: Bitte bleiben auch Sie zu Hause“, so der Landrat. Dazu hat er auch mit Joris Bengevoord, dem Bürgermeister von Winterswijk und zugleich Sprecher der Bürgermeister der Regio Achterhoek, sowie Onno van Veldhuizen, Bürgermeister von Enschede und Vorsitzender der Sicherheitsregion Twente, Kontakt aufgenommen, die diesen Appell unterstützen. Zudem erinnert er angesichts steigender Fallzahlen erneut daran, sich auf jeden Fall weiterhin an die „AHA+L“-Regel „Abstand, Hygiene, Alltagmaske und Lüften“ zu halten.
Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus (auch zur Testung) ist unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet.
Zu erreichen ist sie montags bis freitags von 8.30 bis 16 Uhr sowie samstags von 14 bis 17 Uhr. Die Patientenhotline der KassenƤrztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.
Medienprojekt des Interkulturellen Netzwerkes Westmünsterland: āZusammen wachsen. Zusammen leben.
Bei uns im Kreis Borken. Von der ersten Orientierung bis zur gelebten Integrationā Dank-Termin für die Unterstützung von Landrat Dr. Kai Zwicker und der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Kreis Borken
Kreis Borken (pd). Unter dem Motto „Zusammen wachsen. Zusammen leben. Bei uns im Kreis Borken. Von der ersten Orientierung bis zur gelebten Integration“ hat das Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland ein Medienprojekt gestartet.
Daraus entstanden ist ein etwa halbstündiger Film, der vielfältige Beiträge zur Integration aus der Sicht von verschiedenen Betroffenen sowie Akteuren im Kreis Borken und seinen 17 Kommunen zeigt.
Kamen zu einem Dank-Termin ins Borkener Kreishaus (vorne v. li.): Landrat Dr. Kai Zwicker, Marijan Renic, Dr. Christoph Holtwisch sowie (hinten v. li.): Mechtild Schulze Hessing, Torsten Henseler, Iris Schlautmann, Carsten Bacher und Andreas Grotendorst. Foto: Kreis Borken
Mitwirkende im Film
Am Projekt mitgewirkt und dies unterstützt haben auch Landrat Dr. Kai Zwicker sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Auf Einladung des Interkulturellen Netzwerkes Westmünsterland kamen nun Landrat Dr. Kai Zwicker und stellvertretend aus der Reihe der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch aus Vreden, Mechtild Schulze Hessing aus Borken sowie Andreas Grotendorst aus Raesfeld zu einem Dank-Termin ins Borkener Kreishaus.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Vor Ort schauten sie gemeinsam den Film an. Zudem übergaben Marijan Renic und Iris Schlautmann von den Integrationsagenturen von Caritas und DRK sowie Torsten Henseler vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Borken im Namen aller Mitglieder des Interkulturellen Netzwerks gemeinsam mit Carsten Bacher als Projektberater und Unterstützer ihr Dankeschön in Form eines Bildes mit der Kreiskarte sowie allen amtierenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern an die beteiligten Personen ab.