Zur Erntedank-Spendenaktion „Brot für Kumi“ kamen 4620 Euro zusammen.

Das Geld geht an den Verein Kumi-Freunde. Kumi ist ein Ort im afrikanischen Uganda.

Raesfeld. Der Verein engagiert sich in Kumi für ein Hilfsprojekt. Bäcker Hubert Leiers erhielt im Vorfeld der Erntedank-Aktion 373 Brotbestellungen. Der Bäcker freute sich über große und kleine Beiträge. „Ein Kunde hat für zwei Brote 200 Euro gespendet“, sagte Hubert Leiers.

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Brot für Kumi super angenommen

„Unsere Aktion Brot für Kumi wurde super angenommen“, freute sich Heike Witte bei der Scheck-Übergabe am Mittwoch. Sie sammelt die Spenden. Pfarrer Charles Osire aus dem Ort Kumi erhält sie. „Pfarrer Charles ist sehr dankbar für die Unterstützung, denn die Menschen in Kumi sind wirklich hungrig.“, erklärte sie. Dürre und Ernteausfälle sorgen dafür, dass die vorhandenen Lebensmittel knapp und teuer wurden.

Um die Menschen in Kumi zu unterstützen, hatten Heike Witte und Bäcker Hubert Leiers die Aktion „Brot für Kumi“ ins Leben gerufen. Diese läuft schon seit Pfingsten und funktioniert so: Lieferant Christian Bickhove vom Gut Rosenkrantz sponsert die Zutaten. Hubert Leiers backt die Brote ehrenamtlich und gibt diese gegen frei wählbare Beträge ab.

Aktion aus Überzeugung

Unterstützt wurde die Aktion diesmal von Sebastian Bleker vom Vennekenhof. Er beteiligte sich finanziell an den Zutaten. Bäcker Leiers hätte sonst gar nicht genügend vorrätig für die Anzahl an Bestellungen. Insgesamt sind seit Pfingsten rund 10.500 Euro für Kumi zusammengekommen.

Hedwig Rentmeister aus Erle unterstützt die Aktion aus Überzeugung. Als jemand, der Krieg miterlebt hat, weiß sie aus eigener Erfahrung, was Hunger bedeutet: „Wir waren dankbar, wenn wir am Wochenende unser Brot bei Oma bekamen“, erinnert sie sich.

Wer noch „Brot für Kumi“ bestellen möchte, kann sich bei der Bäckerei Leiers unter Tel. 02865/6944 melden.

Einfach den Namen und die Anzahl der Brote angeben und für einen Spendenbetrag abholen. Dank einer Vielzahl von privaten Helfern, Sponsoren und Unterstützern wird auch in Zukunft „Brot für Kumi“ gebacken.

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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