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Landrat Dr. Kai Zwicker bedankt sich bei Bundeswehr-Einheiten

Landrat Dr. Kai Zwicker bedankt sich bei Soldatinnen und Soldaten für Unterstützung in der Corona-Pandemie

Bundeswehr-Einheiten halfen in verschiedenen Einrichtungen aus

Kreis Borken (pd). Zahlreiche Bundeswehr-Soldatinnen und -Soldaten verschiedener Einheiten haben in den vergangenen Monaten bei der Bewältigung der Corona-Pandemie im Kreis Borken mitgeholfen. Landrat Dr. Kai Zwicker sprach ihnen nun in einem persönlichen Schreiben nochmals ausdrücklich seinen Dank für den großen Einsatz und die wertvolle Hilfe aus.

Einsatz-Bundeswehr-Corona-Kreis-Borken
Landrat Dr. Kai Zwicker (vo. li.) begrüßte im Januar eine Gruppe der Bundeswehrkräfte am Borkener Kreishaus.

Personelle Engpässe aufgefangen

Insgesamt rund drei Monate lang – vom 11. Januar bis zum 25. April – waren die Soldatinnen und Soldaten in Krankenhäusern sowie in verschiedenen Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen tätig, etwa bei der Durchführung von Schnelltests und auch im Verwaltungsbereich. „So konnten die großen personellen Engpässe in dieser Zeit zumindest teilweise aufgefangen werden“, so Landrat Dr. Kai Zwicker. „Mit Ihrer Hilfeleistung haben Sie einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die Patientenversorgung in den Krankenhäusern und Einrichtungen im Kreis Borken trotz aller Schwierigkeiten zu jeder Zeit sichergestellt war.“

Zeitweise waren so mehr als 40 Soldatinnen und Soldaten des Aufklärungsbataillons 7, des Panzerbataillons 203, des Artillerielehrbataillons 325, der Einsatzflottille 2 sowie der Stabs- und Fernmeldekompanie der Panzerbrigade 21 eingesetzt, koordiniert hatte dies das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr.

Klage eines Schäfers auf Entnahme der Wölfin geht weiter

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Am Donnerstag wird das Verwaltungsgericht in Düsseldorf klären, ob die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zur Tötung der Wölfin „Gloria“ vorliegen.

Der Schäfer Kurt Opriel aus Hünxe klagt auf die Erteilung einer Genehmigung zur Tötung der Wölfin „Gloria“ im Wolfsgebiet Schermbeck. Die Wölfin Gloria im Wolfsgebiet Schermbeck hat wiederholt Schafe des Schäfers gerissen.

In der Klage vor dem Verwaltungsgericht spielt diesmal ein Gutachten der „Dokumentation und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf“ dabei eine zentrale Rolle. Laut Gahlener Bürgerforum seien dessen Datenbasis fehlerhaft.

Fast zweieinhalb Jahre lang hat das Gahlener Bürgerforum (GBF) die Arbeit des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) beobachtet. Eine 30-seitige Bilanz dieser Beobachtung wurde vergagene Woche von fünf Mitgliedern des GBF vorgestellt. Die Dokumentation listet Falschaussagen des LANUV ebenso auf wie Nachweise, dass dem LANUV die gebotene Neutralität fehlt.

Der Schäfer hatte sich bereits im Juli 2020 mit einer Klage gegen die Ablehnung seines Antrags auf Entnahme der Wölfin durch den Kreis Wesel gewandt und im Dezember 2020 im Wege eines Eilverfahrens die Verpflichtung des Kreises Wesel zur Erteilung der nach dem Bundesnaturschutzgesetz hierzu erforderlichen Ausnahmegenehmigung begehrt.

Am 6. Januar konnte der Kreis Wesel in einem Eilverfahren nicht zur Erteilung einer Genehmigung zur Tötung der Wölfin „Gloria“ im Wolfsgebiet Schermbeck verpflichtet werden.

Antrag abgelehnt

Durch Beschluss vom 6. Januar 2021 hat die 28. Kammer des Verwaltungsgerichts entschieden, dass der Kreis Wesel im Eilverfahren nicht zur Erteilung einer Genehmigung zur Tötung der Wölfin „Gloria“ verpflichtet werden kann

Der Wolf gehört zu den streng zu schützenden Tierarten. Grundsätzlich ist seine Tötung verboten. Das nationale und europäische Artenschutzrecht lassen seine Tötung nur in Ausnahmen zu.

Kreisveterinäramt erinnert an Aufstallungspflicht

Kreisveterinäramt erinnert an Aufstallungspflicht und weitere Schutzmaßnahmen für Geflügelhaltungen

Ein Fall von Geflügelpest bei Wildvogel im Kreis Borken nachgewiesen / Keine Restriktionszonen eingerichtet

Kreis Borken (pd).
Bei der Untersuchung einer verendeten Wildgans in Isselburg-Werth wurde nun durch das Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) als nationales Referenzlabor die Geflügelpest bestätigt. Das Veterinäramt des Kreises Borken hat gemeinsam mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) sowie dem NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz entschieden, keine Restriktionszonen – also Sperrbezirke – einzurichten.

Seit dem 27. März 2021 gilt im gesamten Regierungsbezirk Münster und damit auch im Kreis Borken bereits eine Stallpflicht für alle Geflügelhaltungen, sodass weitere Schutzmaßnahmen insbesondere unter Berücksichtigung der geringen Geflügeldichte um den Fundort zunächst nicht notwendig sind.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung ruft jetzt erneut alle Geflügelhalterinnen und -halter – inklusive Klein- und Hobbybetrieben – im Kreis Borken auf, die Biosicherheit ihrer Geflügelhaltungen zu überprüfen. Es sollten alle verfügbaren Maßnahmen ergriffen werden, um den Geflügelbestand vor einer Infektion zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehören neben der Aufstallung des Geflügels auch die Vermeidung des Zugangs zu Futter-, Tränke- oder Badestellen für Wildvögel und die wildvogelsichere Lagerung von Einstreu und Gegenständen, die in der Haltung verwendet werden. Außerdem sollten die Ställe vor unbefugtem Zutritt geschützt sein. Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden.

Zusätzlich schützen Desinfektionsmittel für Schuhwerk an Ein- und Ausgängen, getrenntes Schuhwerk für den Stall, eine strikte Trennung zwischen Straßen- und Stallkleidung sowie gründliches Händewaschen vor der Verschleppung des Virus durch Menschen.
Sowohl der Ausbruch als auch der Verdacht auf Geflügelpest müssen beim zuständigen Veterinäramt angezeigt werden.

Tot aufgefundene Wildvögel (außer Tauben und Singvögel) sollten dem Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken telefonisch unter Tel. 02861/681-3801 gemeldet werden, damit eine weitere Untersuchung veranlasst werden kann. Ungeschützter Kontakt mit den Tierkörpern sollte unbedingt vermieden werden.
Zum Hintergrund:
Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine Infektion mit dem hochansteckenden Influenza-A-Virus, welches insbesondere bei Hühnern und Puten zu erheblichen Todesraten in den Beständen führen kann. Bei intensivem Kontakt ist auch eine Übertragung auf den Menschen möglich.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken www.kreis-borken.de unter dem Stichwort „Geflügelpest“.

Corona-Impfung für Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel

Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel können sich für Corona-Impfung registrieren

Noch kein konkretes Impfangebot / „Impfzentrum Kreis Borken“ will für diesen Personenkreis dann kurzfristig nicht verimpfte Dosen einsetzen

Kreis Borken (pd). Derzeit werden im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen täglich rund 1.800 Menschen geimpft. Dabei handelt es sich insbesondere um Personen, die der Prioritätsstufe II nach der CoronaImpfVerordnung zuzuordnen sind – vor allem Menschen über 70 Jahren, Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen sowie Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen.

Feuerwehrleute und Polizisten nahezu vollständig geimpft

Die Impfung dieser Gruppen ist im Kreis Borken bereits sehr weit fortgeschritten und wird in Kürze abgeschlossen sein. Das Land hatte daher die Impfungen bereits für erste Personengruppen der Prioritätsstufe III freigegeben: Da inzwischen Feuerwehrleute und Polizisten nahezu vollständig geimpft wurden und auch die Impfungen bei Lehrkräften der weiterführenden Schulen voranschreiten, könnte kurzfristig Impfstoff für weitere Zugehörige dieser Stufe zur Verfügung stehen.

Aus diesem Grund hat das „Impfzentrum Kreis Borken“ nun auf der Internetseite des Kreises ein Formular eingerichtet, mit dem sich Beschäftigte des Lebensmitteleinzelhandels registrieren können. Dies steht unter https://kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen zur Verfügung.

Wichtig: Es handelt sich dabei noch nicht um ein konkretes Impfangebot. Auf diese Weise trifft das Impfzentrum Vorbereitungen, um schnell und flexibel reagieren zu können. Der Kreis Borken wird sich bezüglich eines Impftermins dann bei den entsprechenden Personen melden. Dies könnte jedoch, wenn entsprechende Impfdosen übrigbleiben, auch schon kurzfristig der Fall sein.
Darüber, wann weiteren Personen der Prioritätsstufe III ein Impfangebot gemacht werden kann, gibt es bislang noch keine Information seitens des Landes NRW. Sobald es dazu nähere Hinweise gibt, wird darüber informiert werden.

Corona: Land NRW überrascht mit Rechten für Geimpfte und Genesene

Kreis Borken erwartet Informationen darüber, wie im Detail mit der neuen Situation umzugehen ist – bitte dazu daher noch nicht die Telefon-Hotline kontaktieren

Kreis Borken (pd). Eine Überraschung erlebten die Verantwortlichen im Borkener Kreishaus am 1. Mai.

Ohne jede Vorwarnung erreichte sie zunächst über die Medien und später in Form einer Verordnung der Landesregierung folgende Nachricht: Ab Montag (03.05.2021) haben in Nordrhein-Westfalen vollständig Geimpfte und Genesene mehr Rechte. Sie werden mit negativ Getesteten gleichgestellt.

Was das bedeutet, schreibt das Land in einer Presseinformation:
„…Demgemäß ersetzt eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung den Nachweis eines negativen Testergebnisses beispielsweise bei dem so genannten ‚Click and Meet‘ im Einzelhandel, dem Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten oder bei den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen.

Ebenso angepasst wurden die Coronabetreuungsverordnung und die Coronaeinreiseverordnung, so dass auch die Testpflicht in Schulen und das Erfordernis der Freitestung von einer Einreisequarantäne für Geimpfte und Genesene entfallen. Die Regelungen gelten ab Montag, 3. Mai“.

In der Sache erhofft sich der Kreis Borken nun am Montag weitere Informationen vom Land NRW darüber, wie im Detail mit der neuen Situation umzugehen ist. So habe das Ministerium bereits signalisiert, dass bei Geimpften wohl die Vorlage des Impfausweises als Nachweis ausreichen soll. Sofort wenn Klarheit besteht, werde der Kreis Borken darüber berichten, heißt es aus dem Kreishaus. Ausdrücklich wird darum gebeten, bis dahin von diesbezüglichen Anfragen bei der Telefon-Hotline des Kreises abzusehen. Bedingt durch das Vorgehen des Landes sei man dort bedauerlicherweise zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur sehr bedingt in der Lage, entsprechende Fragen zu beantworten.

Mit Rad gegen Sperrkette am Schloss Raesfeld geprallt

Raesfeld. Leichte Verletzungen hat ein Radfahrer am Samstag am Schloss in Raesfeld bei einem Unfall erlitten.

Der 50-Jährige war gegen 10.00 Uhr auf dem Schlossplatz unterwegs und wollte von dort weiter auf den Rabodoweg fahren. Dabei übersah der Oberhausener eine Absperrkette, die dort gespannt ist. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 1.100 Euro.

Ein Rettungswagen brachte den Leichtverletzten in ein Krankenhaus, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte.

Ein ruhiger 1. Mai für Polizei und Rettungsdienst

Keine besonderen Problemlagen gab es nach Auskunft der Leitstellen der Kreispolizeibehörde und der Leitstelle für den Rettungsdienst des Kreises Borken am gestrigen 1. Mai-Feiertag.

Naturparkhaus-Schloss-Raesfeld

Erster Mai, gutes Wetter. Zahlreiche Menschen suchten die Naherholungsgebiete im Kreis auf. Dazu gehörte auch das auch Schloss Raesfeld. Rund um das Wasserschloss und im Tiergarten tummelten sich zahlreiche Besucher aus nah und fern.

Besonders attraktiv für Besucher waren die neuen Tische und Bänke vor dem Naturparkhaus. In gemütlicher Runde wurden diese für ein Familien-Picknick genutzt und den ganzen Tag über ‚heiß‘ begehrt.

Tiergarten-Schloss-Raesfeld

Vor Ort war auch die Polizei, die das Geschehen beobachtete. Wie der Kreis Borken heute mitteilt, haben sich die Menschen im Westmünsterland – bis auf wenige Ausnahmen – in vorbildlicher Weise an die Coronaschutz-Vorgaben gehalten.

Borken – Raubüberfall auf Tankstelle, Zeugen gesucht

Borken. Am Sonntag, 01.05.2021 kam es gegen 21:45 Uhr an der Raesfelder Straße in Borken zu einem Raubüberfall auf die dortige Tankstelle.

Eine männliche Person betrat den Verkaufsraum der Tankstelle und forderte unter Vorhalt einer Schußwaffe die Tageseinnahme.

Die Person kann wie folgt beschrieben werden: ca. 16 – 18 Jahre alt, 170 – 175cm groß, normale Figur, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, dunkelblauem Kaputzenpulli und einem schwarzen Rucksack. Darüber hinaus trug er einen blauen med. Mundschutz.

Nach Tatausführung flüchtete die Person in Richtung Windhorststraße. Zur Höhe der Beute kann zur Zeit noch keine Angaben gemacht werden.

Zeugen werden gebeten sich bei der Kripo in Borken unter 02861 – 9000 zu melden.

Geimpfte und Genesene sind mit negativ Getesteten gleichgestellt

Angepasste Coronabetreuungsverordnung vom 1. Mai: Wegfall der Testpflicht für immunisierte Personen

Nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung ersetzt demnächst den Nachweis eines negativen Testergebnisses. Das bedeutet, dass beispielsweise geimpfte Personen bei dem so genannten

  • „Click and Meet“ im Einzelhandel
  • dem Besuch der Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten
  • oder bei den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen vorteile haben.

Ebenso angepasst wurden die Coronabetreuungsverordnung und die Coronaeinreiseverordnung, so dass auch die Testpflicht in Schulen und das Erfordernis der Freitestung von einer Einreisequarantäne für Geimpfte und Genesene entfallen. Die Regelungen gelten ab Montag, 3. Mai 2021.

Großer Fortschritt der Impfkampagne

Ministerpräsident Armin Laschet sieht das als einen ersten Schritt, Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichzustellen. „Mit dem großen Fortschritt der Impfkampagne stellte sich immer drängender die Frage, wie wir mit vollständig geimpften Personen umgehen. Gleiches gilt für die gestiegene Zahl von Menschen, die eine Erkrankung hinter sich gebracht haben“, so Laschet.

Die Beschränkungen galten und gelten der Gefahrenabwehr. Armin Laschet: „Von geimpften und genesenen Menschen geht keine größere Gefahr aus als von negativ getesteten Personen. Deshalb nehmen wir für diese Personengruppe Grundrechtseingriffe insoweit wieder zurück. Doch es bleibt dabei: Die Entscheidung, ob bei Geimpften und Genesenen auch solche Grundrechtseinschränkungen bereits aufgehoben werden können, die bei negativ Getesteten vorläufig noch notwendig sind, erfolgt im Geleit mit dem Bund und den anderen Ländern. Hier brauchen wir einheitliche Regelungen auf der Grundlage der verabredeten Vorlage des Bundes.“

Die Immunisierung und somit Befreiung von der Testpflicht kann nachgewiesen werden durch:

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
  2. den Nachweis eines positiven Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR     oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, oder
  3. den Nachweis eines positiven Testergebnisses nach Nummer 2 in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Land NRW hat Priorisierungsstufe 3 noch nicht freigegeben

Aktuelle Infos zum Thema „Impfen“: Impfungen im Rahmen der 2. Priorisierungsstufe laufen derzeit

Kreis Borken (pd). Die Telefon-Hotline des Kreises Borken erhält derzeit vielen Anfragen rund um das Thema „Impfen im Impfzentrum“. Daher hier einige Informationen zu den derzeit häufigsten Fragestellungen:

1. Derzeit laufen die Impfungen der zweiten Priorisierungsstufe „Hohe Priorität“.
Zu den hierunter fallenden Gruppen gehören auch Personen mit Vorerkrankungen, denen eine ärztliche Bescheinigung für die Impfpriorisierung der Stufe 2 nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfVerordnung vorliegt. Seit dem 30.04.2021 ist nun für diese Personengruppe eine Terminbuchung über die Internetseite der KVWL www.116117.de oder die kostenlose Telefonnummer 0800 / 116 117 02 sowie alternativ über die Hausärzte möglich.

Nach Erlass des Landesgesundheitsministeriums können im Rahmen der Impfung gemäß Priorisierungsstufe 2 ausnahmsweise auch bereits Angehörige der Polizei, der Feuerwehr und Lehrkräfte der weiterführenden Schulen geimpft werden, wenn dafür entsprechender Impfstoff zur Verfügung steht – dies erfolgt inzwischen.

2. Die dritte Priorisierungsstufe („Erhöhte Priorität“) ist vom Land noch nicht freigegeben worden.
Das heißt, für diesen Personenkreis gibt es bislang noch keine Impfungen. Sobald Informationen zu einem möglichen Start bekannt sind, wird der Kreis Borken diese veröffentlichen.

Für weitere Fragen ist die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken unter der Rufnummer 02861/681-1616 freigeschaltet. Montags bis freitags ist diese Hotline von 8.30 bis 16 Uhr und samstags von 14 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist rund um die Uhr besetzt.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.infektionsschutz.de. Über die Entwicklung im Kreis Borken wird laufend unter https://kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet. Informationen zum Impfzentrum im Kreis Borken gibt es unter https://kreis-borken.de

Bauantrag für die neue Kita an der Stockbreede beschlossen

Bauantrag für neue Kita an der Stockbreede in Raesfeld wurde bei der letzten Ratssitzung am Dienstag einstimmig beschlossen.

Raesfeld. Es war die 55. Änderung zum Bebauungsplans RA 37 – Kindertagesstätte Stockbreede, der nun nach Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange auf den Weg gebracht werden kann und einstimmig beschlossen wurde.

Wie bereits berichtet, steht die Gemeinde mit dem Bau der Kita für vier Gruppen mit insgesamt 23 Ü3-Plätze und 24 U3 Plätzen mächtig unter Zeitdruck. Bis zum 1. August des neuen Kindergartenjahres müssen die Gruppen bezugsfertig sein, um den Bedarf in der Gemeinde zu decken.

Für Verzögerung sorgte Henry Tünte von den Grünen. Er forderte, einen Zusatz im Bauantrag auf Dachbegrünung aufzunehmen. „Das Thema war bereits in Vorgesprächen ein Thema gewesen, aber der Kreissportbund als Investor hat dieses Thema Dachbegrünung“ bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Auch eine Empfehlung des Rates wird an der Entscheidungs nichts ändern“, so Bürgermeister Martin Tesing.

Tünte jedoch blieb beharrlich und wollte das Gründach, da dies schon im Vorfeld der Grünen ein Thema gewesen sei, gerne als feste Vorgabe im Bebauungsplan festgeschrieben haben. Um weitere Verzögerungen zu verhindern, einigten sich die Ratsmitglieder einstimmig darauf, eine Empfehlung für ein Gründach, um das Verfahren für den Flächennutzungs- und Bebauungsplan endlich einreichen zu können, im Antrag aufzunehmen.

Dachgrün-Umwelt
Symbolfoto: Pixabay

Thema Dachbegrünung

Ein großer Vorteil von Gründächern ist, dass sie Regenwasser speichern. Durch Verdunstung wird es dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt und kühlt dabei die Luft. Darüber hinaus bieten Gründächer einen Lebensraum für Insekten und entlasten bei Starkregen die Kanalisation und leisten somit einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas.

Raesfeld bekommt ein offenes Jugendforum

Raesfeld bekommt ein offenes Jugendforum und soll einmal im Jahr im regelmäßigen Abstand stattfinden

Dem Antrag der SPD-Fraktion stimmte der Rat in seiner letzten Sitzung einstimmig zu.

„Ich bin selber gespannt darauf, wie es angenommen wird“, so Bürgermeister Martin Tesing.

Im März beantragte die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk die Einrichtung eines mindestens einmal jährlich stattfinden, offenen Jugendforums unter der Leitung des Bürgermeisters und mit jeweils einen Vertreter der Ratsfraktionen. In jüngster Vergangenheit habe Rybarczyk feststellen können, dass Gemeindepolitik bei Schülern gut ankommen und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen habe, erläuterte Elke Rybarczyk in der Sitzung im Forum der St.-Sebastianschule den Antrag.

„Viele Kinder und Jugendliche sind neugierig und möchten sich gerne mit Politik auseinandersetzen und müssen deshalb die Möglichkeit haben, ihre Sichtweisen zu kommunalen Themen und zum Zusammenleben in Raesfeld einbringen zu können“ so Rybarczyk.

Das Jugendforum in einem festen Rhythmus stattfinden zu lassen, sei ein guter Vorschlag, lobte auch Hans-Dieter Strothmann (CDU) den Vorschlag der Sozialdemokraten. Er verwies auf in der Vergangenheit guten Zusammenarbeit mit den Jugendhäusern, wo es schon so ein Format unter Beteiligung von Jugendlichen und Kindern gegeben habe.

7000 Quadratmeter Blühfläche in Erle haben Blühpaten gefunden

Blühpaten – Natur mit allen Sinnen und im Wechsel der Jahreszeiten erleben

ERLE. „Man kann nur lieben und beschützen, was man kennt!“ Unter diesem Motto beteiligen sich die Kita-Wald- und Holzwurm gemeinsam an der Aktion „Unser Dorf blüht“.

Landwirt Tobias Honvehlmann freut sich. „Die gesamte Fläche von 7000 Quadratmeter haben Blühpaten gefunden“. Damit habe er sein Ziel mehr – als anfänglich geplant- erreicht, denn eigentlich sollte die Blühfläche nur 5000 Quadratmeter groß werden.

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Stolze Blühpaten von 200 Quadratmeter Blühfläche in Erle sind die Kinder der Kita Wald- und Holzwurm. Foto: Petra Bosse

Sie möchten mit ihrer Teilnahme nicht nur etwas für die Insekten und der Natur tun, sondern auch die Landwirtschaft, die seit vielen Jahren schon Blühstreifen anlegt, unterstützen.

Als Naturpark-Kita möchten sie aber auch ihren Kindern eine ganzheitliche Bildung und einen positiven Bezug zur Natur ermöglichen. Dazu gehört nicht nur das Feld bestellen, sondern auch zu sehen, wie die Pflanzen keimen – wachsen – aufblühen, Samen bilden und absterben. Gleichzeitig können im Sommer die Insekten beobachtet werden und die Mädchen und Jungen lernen den weiteren Kreislauf des Lebens kennen, erklärt Amelie Danielowski vom Vorstand die Beteiligung an der Aktion.

Naturschutz aktiv und vor Ort unterstützen

Darüber hinaus sie mit ihrer Beteiligung an dieser Aktion den Naturschutz aktiv und vor Ort unterstützen. „Die Kinder erleben die Natur mit allen Sinnen und im Wechsel der Jahreszeiten. Die Blühpatenschaft ist ein guter Baustein Natur im Zusammenhang zu erleben und selber aktiv zu werden und wir dürfen der Natur, die wir täglich genießen, etwas zurückgeben“, ergänzt die Vorsitzende.

Und auch der Jungbauer möchte mit dieser Aktion der Bevölkerung eine Möglichkeit der Mitbeteiligung bieten, um selbst aktiv werden zu können, da nicht jeder einen Garten hat. „Dadurch komme ich mit Menschen ins Gespräch und kann auch Kindern den Kindern die Landwirtschaft näherbringen und ihnen dadurch einen positiven Bezug zur Natur ermöglichen“, so Honvehlmann.

Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im April leicht angestiegen

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im April leicht angestiegen die Frühjahrsbelebung steht noch aus“

Aktuell 4.765 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im April leicht gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Die saisontypische Frühjahrsbelebung bleibe offensichtlich bisher durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch aus. Dennoch scheint laut Dr. Zwicker der Arbeitsmarkt im Vergleich zum Vorjahr robuster zu sein – starke Anstiege wie im vergangenen Frühjahr seien bislang nicht zu beobachten. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat April 4.765 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat März liegt die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 47 Personen höher. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um 180 Personen erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert bei 2,2 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im April 2021 leicht gesunken und liegt derzeit bei 9.758 Personen (-20 gegenüber März 2021). Sie liege sogar um 172 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 14.088 Personen (-59 gegenüber März 2021 und 470 Personen weniger als in April 2020) in 7.098 Bedarfsgemeinschaften (+4 gegenüber März 2021, allerdings -89 gegenüber April 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Polizei verstärkt Präsenz am ersten Maiwochenende

Der Mai-Ausflug muss in diesem Jahr leider ausfallen


Kreis Borken (pd). Gemeinsam fröhlich mit dem Bollerwagen ins Grüne zu ziehen, ist mit den derzeit geltenden Bestimmungen nicht vereinbar angesichts der Corona-Pandemie und der im Kreis Borken bestehenden Inzidenzwerte. Darauf weist die Kreispolizeibehörde Borken im Vorfeld des ersten Maiwochenendes noch einmal ausdrücklich hin.

Die Polizei richtet deshalb ihren Fokus auch besonders auf das Geschehen in der Nacht zum 1. Mai und am Maifeiertag. Damit wird auch eine verstärkte Präsenz verbunden sein. Dies gilt nicht zuletzt für den Grenzraum. Mit Blick auf die Lockerungen in den Niederlanden werden die Beamtinnen und Beamten auch stichprobenartig überprüfen, ob Einreisende aus den Niederlanden sich an die dafür gültigen Regeln gehalten haben.

Entsprechende Verfahren werden eingeleitet

Das betrifft insbesondere Tagesausflügler, die am 1. Mai ins Nachbarland gereist sind – sie müssen bei der Rückkehr ein aktuelles negatives Ergebnis eines anerkannten Covid-19-Tests vorweisen können. Wo die Polizei Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen feststellt, werde diese konsequent geahndet und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Das gilt auch für das Zusammentreffen im öffentlichen Raum. Da die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Borken immer noch bei einem Wert von über 100 liegt, sind die bekannten Regeln zu beachten, um der weiteren Ausbreitung der Pandemie keinen Vorschub zu leisten.

Damit bleiben Treffen im öffentlichen und privaten Raum weiterhin nur unter Einschränkungen möglich – Angehörige des eigenen Haushaltes dürfen sich nur mit einer weiteren Person treffen, und die
Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 Uhr und 05.00 Uhr gelten im Kreis Borken auch am ersten Maiwochenende.

Hasenpest – Verendete Feldhasen umgehend melden

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Bei Auffinden eines verendeten Feldhasen umgehend zuständigen Revierinhaber benachrichtigen

Hasenpest in Ahaus nachgewiesen / Kontakt mit verendeten Feldhasen oder Wildkaninchen vermeiden

Kreis Borken (pd). Bei einem verendeten Feldhasen in Ahaus wurde die Hasenpest (Tularämie) festgestellt. Die Erkrankung tritt überwiegend bei wildlebenden Hasen und Wildkaninchen auf. Auffälligste Krankheitsanzeichen sind Schwäche, Mattigkeit, Abmagerung und verändertes Verhalten wie z.B. Ausbleiben des Fluchtreflexes.

Infektionskrankheit

Die Hasenpest ist eine Infektionskrankheit, die auch auf Menschen übertragen werden kann. Daher sollte jeglicher Kontakt mit einem verendeten Feldhasen oder Wildkaninchen vermieden werden. Jeder Fall dieser Infektionskrankheit sowohl bei Menschen als auch bei Tieren ist meldepflichtig. Die Krankheit tritt nur sehr vereinzelt auf.
Wenn Bürgerinnen und Bürger verendete Feldhasen auffinden, sollte umgehend – gegebenenfalls über die Untere Jagdbehörde des Kreises Borken (Ansprechpartner Norbert Kortstegge, Tel. 02861/681-3010) – der zuständige Revierinhaber verständigt werden. Dieser kann dann eine Untersuchung über das Veterinäramt des Kreises Borken veranlassen.

1. Maifeiertag wieder unter Corona-Beschränkungen

Zusammenkünfte von einem Haushalt max. mit einer weiteren Person


Landrat Dr. Kai Zwicker ruft Bevölkerung zu verantwortungsbewusstem Verhalten auf:
„Corona-Beschränkungen gelten auch am 1. Mai 2021!“

Kreis Borken (pd). Traditionell wird der 1. Mai-Feiertag gern für gemeinsame Ausflüge und Feiern genutzt. „Auch am 1. Mai 2021 gelten im Kreis Borken die Corona-Beschränkungen“.

Darauf weist jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker hin. Ausdrücklich ruft er daher die Bürgerinnen und Bürger im Westmünsterland zu verantwortungsbewusstem Handeln auf. In „normalen Zeiten“ wären natürlich Maigang oder Maifeier selbstverständlich. Leider lasse das Coronavirus aber wie im vergangenen Jahr solche geselligen 1. Mai-Aktivitäten nicht zu, so Dr. Zwicker.

Bundesnotbremse

Er verweist dabei auf die „Bundesnotbremse“ und die NRW-Coronaschutzverordnung insbesondere mit der Regelung: Ein Haushalt darf sich derzeit nur mit einer weiteren Person treffen, Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Die Regel bezieht sich sowohl auf die eigene Wohnung als auch auf den Aufenthalt draußen.
„Meine dringliche Bitte ist: Halten Sie die Kontaktverbote ein und respektieren Sie die Einschränkungen“, appelliert der Landrat an die Bevölkerung. Die örtlichen Ordnungsämter und auch die Polizei seien am Maifeiertag im Einsatz und würden dann auch Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung ahnden. Am besten sei es daher für alle, auf Ausflüge ganz zu verzichten. Denn der Infektionsschutz erfordere es, Kontakte möglichst zu vermeiden. Ebenfalls sei es wichtig, Abstand zu halten, Hygieneregeln zu beachten und Maske zu tragen.

Wie schon 2020 steht der 1. Mai in diesem Jahr allerdings erneut unter dem Einfluss der besonderen Corona-Beschränkungen.

  • Zusammenkünfte im öffentlichen Raum sind nur gestattet, wenn höchstens die Angehörigen eines Haushaltes und eine weitere Person eines anderen Haushaltes daran teilnehmen. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Diese Kontaktbeschränkung gilt ausdrücklich auch für den privaten Raum, sodass zum Beispiel ein gemeinsames Grillen im eigenen Garten nur im kleinsten Kreis erlaubt ist.
  • Im öffentlichen Raum ist zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Seit dem 24.04.2021 gilt im Kreis Borken eine Ausgangsbeschränkung für den Zeitraum von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr. Nur in besonders begründeten Einzelfällen, zu beruflichen Zwecken oder zur Versorgung von Tieren darf das Haus verlassen werden. Zwischen 22:00 Uhr und 24:00 Uhr ist es erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen.

Das Ordnungsamt der Stadt Borken begrüßt sämtliche rechtskonforme Aktivitäten. Am 01. Mai werden daher Kräfte des Ordnungsamtes im Stadtbild und an bestimmten Örtlichkeiten präsent sein. Auch die Polizei hat eine verstärkte Präsenz angekündigt. Bei Bedarf werden Verstöße geahndet oder unzulässige spontane bzw. geplante Zusammenkünfte aufgelöst.

Neben Corona-konformem Verhalten wird wie jedes Jahr auf die Einhaltung des Jugendschutzes geachtet.
Die Stadt Borken appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, statt beliebter und belebter Ausflugsziele alternative Ziele oder Unternehmungen ins Auge zu fassen.

Aktion „STADTRADELN“ 2021 steht in den Startlöchern

Anmelden geht noch bis Samstag, 1. Mai 2021

Kreis Borken (pd). Radeln für den Klimaschutz? Der Kreis Borken und 16 kreisangehörige Städte und Gemeinden sind bei der diesjährigen Aktion „STADTRADELN“ dabei: Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Isselburg, Legden, Raesfeld, Rhede, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden. Wer mitmachen möchte, kann sich ganz einfach auf dem Internetportal www.stadtradeln.de bis Samstag, 1. Mai 2021, registrieren.

Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Gerswid Altenhoff-Weber (Leiterin des Fachbereichs "Verkehr" des Kreises Borken) rufen zur Teilnahme am STADTRADELN 2021 auf.
Landrat Dr. Kai Zwicker und Dr. Gerswid Altenhoff-Weber (Leiterin des Fachbereichs „Verkehr“ des Kreises Borken) rufen zur Teilnahme am STADTRADELN 2021 auf.

Bürgerinnen und Bürger der teilnehmenden Kommunen können ganz gezielt für ihre Heimatorte in die Pedale treten und Kilometer sammeln. Interessierte aus der nicht teilnehmenden Kommune können auf dem Ticket des Kreises Borken mitfahren. Es ist zudem möglich, dass unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen im Team geradelt wird: So können Kilometer auch für den Sportverein, die Schule oder den Arbeitgeber gesammelt werden.

Ob als Training für die eigene Fitness, als Beitrag für den Klimaschutz oder einfach aus Freude am Radfahren, es gibt viele Gründe, an dieser bundesweiten Initiative teilzunehmen. Den Weg zur Arbeit können nicht alle mit dem Rad fahren – die gefahrenen Kilometer in der Freizeit zählen aber genauso für die Wertung. Der Aktionszeitraum geht von Samstag, 1. Mai, bis Freitag, 21. Mai 2021.

Erstmalig findet in diesem Jahr findet angelehnt an das „STADTRADELN“ auch die Aktion „Schulradeln“ statt. Hierbei wird die fahrradaktivste Schule gesucht. Schülerinnen und Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen sammeln ihre gefahrenen Radkilometer individuell oder als Klassenverband für das jeweilige Schul-Team.

Mitmachen können auch Lehrkräfte und Eltern. Jeder gefahrene Kilometer zählt, egal ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Dadurch können die Radelnden gleich dreimal punkten: Für ihre Schule, für die Kommune und den Kreis Borken. Interessierte Schulen im Kreisgebiet können sich auf www.stadtradeln.de für das „Schulradeln“ anmelden.

Für Interessierte, die sich erst kurzfristig entschließen am „STADTRADELN“ teilzunehmen, ist das Anmelden auch noch nach Start des Aktionszeitraumes möglich.

Kreis Borken liegt mit Testen und Impfen in NRW vorne

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Angebote wurden letzte Woche im Kreisgebiet dreimal häufiger angenommen als NRW-weit

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Neben dem Impfen haben auch die Testungen im Kreis Borken weiter deutlich an Drive gewonnen!“

Kreis Borken (pd). „Allein in der vergangenen Woche hat es im Kreis Borken 114.452 Schnelltests im Rahmen der sogenannten Bürgertestungen gegeben, damit 308 pro 1.000 Einwohner.“ Das teilt jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker mit.

Zum Vergleich: Im gesamten Bundesland NRW kam es im gleichen Zeitraum zu rund 1,8 Mio. Testungen – das sind rund 100 pro 1.000 Einwohner. „Damit werden im Kreis Borken Bürgerteststellen dreimal so häufig frequentiert wie in NRW ingesamt“, konstatiert Dr. Zwicker und ergänzt: „Nicht nur in diesen Bürgerteststellen, sondern zudem auch von Arbeitgebern (siehe dazu unser gesonderter Pressedienst) sowie in Schulen und Alten- und Pflegeheimen wird getestet.“

161 Stellen kostenfreie Teststellen im Kreis

Die kostenfreien Bürgertestungen (POC-Tests) sind derzeit an insgesamt 161 Stellen im Kreisgebiet möglich. Dabei handelt es sich um 78 privat bzw. gemeinnützig betriebene Teststellen, 20 Apotheken und 63 Arztpraxen.

215 dieser Tests (Quote: 0,19 Prozent – zum Vergleich Land NRW: 0,5 Prozent) wiesen in der letzten Woche ein positives Ergebnis auf. Solche Schnelltest-Befunde werden anschließend durch den zuverlässigeren PCR-Labortest geprüft. „Erfahrungen aus internationalen Studien, die sich auch mit unseren Erkenntnissen decken, zeigen, dass zwischen 50 und 60 Prozent davon dann definitiv als positiv bestätigt werden“, erläutert der Landrat.

In der vergangenen Woche waren es 120 bestätigte Infektionsfälle, also 56 Prozent. Dies mache 32 Punkte der 7-Tage-Gesamtinzidenz des Kreises Borken (27.04.2021: 136,5) aus.

Insgesamt 441.160 Schnelltestungen

Seit dem 8. März fanden NRW-weit insgesamt 8,4 Mio. Schnelltestungen statt. Das sind rund 470 pro 1.000 Einwohner – 0,52 Prozent dieser Tests waren positiv. Im Kreis Borken gab es seit dem 10. März 441.160 Schnelltests, also rund 1.190 pro 1.000 Einwohner. Hier lag die Quote der Positivtests bei rund 0,3 Prozent.

„Auffällig ist, dass die Positivquote im Kreis Borken im Vergleich zu NRW gesamt also deutlich geringer ausfällt“, unterstreicht Dr. Zwicker. Zudem betont er erneut: „Es zeigt sich, wie außerordentlich wichtig es ist, dass weiterhin in großem Maßstab getestet wird“. Die Schnelltests würden einen wirksamen Beitrag dazu leisten, symptomlos infizierte Personen frühzeitiger aufzuspüren und die Infektionsgefahren damit schneller zu reduzieren.“

Schnelltests sind laut Landrat zudem von großer Bedeutuung, weil das Vorlegen eines tagesaktuellen negativen Schnelltests im Kreis Borken derzeit den Menschen die Nutzung von Angeboten wie etwa den Besuch von Museen, Bibliotheken und das Einkaufen in bestimmten Geschäften nach Termin („Click & Meet“) ermöglicht.
Ausdrücklich weist Dr. Zwicker aber auch darauf hin, dass ein negatives Schnelltestergebnis nicht zu trügerischer Sicherheit verleiten dürfe. Die Einhaltung der AHA-L-Regeln bleibe unabhängig von einer Schnelltestung die wirksamste Schutzmaßnahme.

André Wachtmeister ist der Betreiber vom Hotel „Lieb & Wert“

Tobias Brun und André Wachtmeister planen in Raesfeld einen besonderen Hotel- und Restaurantbetrieb: Lieb & Wert – Natur.Park.Hotel

Läuft alles nach Plan erstrahlt das Landhaus Keller in Raesfeld im Sommer 2022 im neuen Glanz. Die ehrgeizigen Pläne des Marbecker Frischgemüsebauers Tobias Brun sehen ein 3+/4 Sterne Hotel mit angeschlossenem Restaurant im Schatten des Schloss Raesfeld vor.

  • Bauzeit 12 Monate
  • Drei autarke Betriebe von Wachtmeister: Catering – Dorfgemeinschaftshaus – Natur.Park.Hotel
  • Zwei Kegelbahnen
  • Wellnessbereich
  • Hotelbetrieb zum Frühjahr nächsten Jahres
  • Zeitlos, münsterländisches Design
  • Regional
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Investor Tobias Brun aus Marbeck, Aaron Kolschen (Marketing) und André Wachtmeister haben große Pläne für den zukünftigen Hotelbetrieb im Schatten des Schlosses. Foto: Petra Bosse

Der Name Lieb & Wert

Der Name „Lieb & Wert“ steht bereits für Anspruch und Klasse. Für die umfassende Renovierung des gesamten Hotelbereichs mit angrenzendem Restaurant ist eine Bauzeit von rund zwölf Monaten vorgesehen. „Mit den geplanten Um- und Ausbauarbeiten setzen wir auf einen hohen, zugleich bodenständigen Qualitätsstandard“, erklärte Investor Tobias Brun. Er betonte, dass er sich freue, in André Wachtmeister einen kompetenten Partner an seiner Seite zu haben. Es sei ihm wichtig gewesen, diesen von Beginn an in das Projekt einzubinden.

Brun wird aber nur der Mann im Hintergrund sein: „Wir freuen uns mit André Wachtmeister einen absoluten Gastronomieexperten für das Hotel, samt Restaurant und Cateringbetrieb gewonnen zu haben“, führt Brun die Pläne aus.

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Der Wellness-Bereich wird weiterhin ein weiteres Highlight im neuen Hotel Natur & Lieb für die Gäste sein und wird ebenfalls neu gestaltet und renoviert.

Logische Konsequenz aus der Unternehmensentwicklung

Der Erler Unternehmer André Wachtmeister ist in Raesfeld mit seinem Cateringbetrieb längst bekannt. Schon heute versorgt er Schulen in der Region mit Mittagessen und ist als Caterer bei Hochzeiten, Geburtstagen und großen Veranstaltungen ein gefragter Ansprechpartner. „Für uns ist dieses Projekt die logische Konsequenz aus der Unternehmensentwicklung der letzten Jahre. Alles fügt sich wie ein Puzzle zusammen, und wir gehen mutig und entschlossen diesen neuen, spannenden Weg“, sagte Wachtmeister über seine aktuelle Gefühlslage.

Ambitionierte Pläne für das Hotel in Raesfeld

Die Pläne von Brun und Wachtmeister sind durchaus ambitioniert „Das ist auch so gewollt“, zeigt sich Wachtmeister optimistisch. Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg. Um für die größtmögliche Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern zu sorgen, wird derzeit die gesamte Hotelelektrik, Sanitärtechnik, Küchentechnik und die brandschutztechnischen Richtlinien angepasst.

Die Modernisierung ist im zeitlos, münsterländischen Design geplant. Dieses bezieht sich auf den kompletten Umbau des Hotel- und Restaurantbereiches sowie der großzügigen Außenterrasse. Bei den Modernisierungsplänen legen Brun und Wachtmeister besonderen Wert auf die Regionalität. So wurde auch bei der Vergabe der Bauarbeiten besonders auf heimischen Betriebe wert gelegt.

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Lieb & Wert – so sollen auch die rund 30 Hotelzimmer ausgestattet werden.

Ort mit Charakter und Flair

Hotel und Restaurant sollen modern und im klassischen Design gestaltet werden. Aus natürlichen und regionalen Elementen soll so ein Ort mit Charakter und Flair entstehen. Wichtig sei auch, dass dass das Leben und die Kulturlandschaft des Münsterlandes berücksichtigt werden. In den letzten Wochen hat sich Wachtmeister besonders bei der Zusammenstellung seines Teams mächtig ins Zeug gelegt. „Die Lage auf dem Fachkräftemarkt in der Gastronomie ist derzeit sehr angespannt. Deswegen freut es mich besonders, dass ich so eine tolle Truppe zusammenbekommen habe“.

Sehr gutes Personal mit reichlich Know-how für die beiden Projekte in Erle und Raesfeld konnte Wachtmeister gewinnen. Wichtig sei gewesen, dass heimische Mitarbeiter gebunden werden können und dass an beiden Standorten in Raesfeld und Erle im Dorfgemeinschaftshaus in Zukunft Personal ausgebildet werden kann. „So züchten wir quasi unseren eigenen Nachwuchs selbst heran,“ zeigt sich Wachtmeister stolz auf seine Mitarbeitercrew.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Gesamtkonzept Bürgergenossenschaft und Hotel Raesfeld

„Auch die Genossenschaft in Erle passt hervorragend ins Gesamtkonzept“, so Wachtmeister. Beide Projekte werden unabhängig voneinander geplant und auch realisiert. Damit sei gewährleistet, dass der Betrieb in Zukunft den Ansprüchen der Gäste sowohl in Erle, als auch in Raesfeld gerecht wird.

„Ob im Hotel, im Restaurant, in der Erler Genossenschaft oder beim Catering – wir wollen unsere Kunden möglichst kreativ und regelmäßig überraschen und das jeden Tag aufs Neue“. So soll auch in dem Bereich der Hochzeiten in Raesfeld ein neuer „Leuchtturm“ entstehen. In den neu gestalteten Räumen möchte Wachtmeister seinen Gästen ein außergewöhnliches Spektrum an Möglichkeiten bieten.

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Probekegeln – Für das zukünftige gesellschaftliche Leben in der Gemeinde sollen die zwei Kegelbahnen komplett restauriert werden,. Foto: Petra Bosse

Zwei Kegelbahnen

Die Nachfrage nach ansprechend ausgestatteten Räumen für Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Events habe sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. „Hier wollen wir in der Region ein verlässlicher Partner werden. Wir möchten aber auch das normale gesellschaftliche Leben in Raesfeld unterstützen. Das gelingt uns sicherlich auch mit dem Angebot der zwei Kegelbahnen – die schon jetzt fast ausgebucht sind“, schmunzelt Wachtmeister.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Umsetzung regionaler Synergien. So gibt es mit der Eislounge in Maria Veen schon einen Partnervertrag, wo das Eis neben „Maria Veen“ exklusiv nur noch den Gästen in Raesfeld angeboten wird. Geplant ist auch, regionale Produkte, wie Obst, Gemüse, Konfitüre, Backwaren oder Spirituosen anzubieten.

Hotel-Raesfeld-Wachtmeister

Bereicherung für die Schloss Gemeinde

Bürgermeister Martin Tesing sieht dieses Projekt als einen „Glücksfall“ für die Gemeinde an. „Mit André Wachtmeister haben wir in Erle und Raesfeld einen absoluten ‚Local Player‘. André wohnt in Erle und hat seinen Betrieb in Raesfeld. Wenn jemand die Bevölkerung kennt und versteht, dann ist es André. Durch die Nähe zu den Bürgern, versteht er es sehr wohl, passende Angebote zu schaffen“.

Bereicherung für die Schlossgemeinde

Mit Blick auf Wachmeister zeigt sich Bürgermeister Tesing zuversichtlich. Er freue sich, wie er sagt, dass er wenig Sorge habe, dass hier irgendwelche Luftschlösser gebaut werden, die nur ein bestimmtes Klientel ansprechen. „Das neue Hotel wird eine echte Bereicherung für die Schloss Gemeinde. Ich mach mir auch keine Gedanken darüber, dass ein Projekt dem anderen bevorzugt behandelt wird, schließlich gehören Raesfeld und Erle nicht nur kommunal zusammen, auch gesellschaftlich gibt es durchaus Potential für zwei Gastroszenen“, fügt Tesing hinzu.

Mit Blick auf die nächsten Monate wird Wachtmeister auch weiterhin an diesem Standort sein Pop-Up Verkauf weiterführen. Aus dem am 9. Januar in Coronazeiten eröffneten Winter-Quartier wird ab Mai ein „Wachtmeister-Quartier“.

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