Tobias Brun und André Wachtmeister planen in Raesfeld einen besonderen Hotel- und Restaurantbetrieb: Lieb & Wert – Natur.Park.Hotel

Läuft alles nach Plan erstrahlt das Landhaus Keller in Raesfeld im Sommer 2022 im neuen Glanz. Die ehrgeizigen Pläne des Marbecker Frischgemüsebauers Tobias Brun sehen ein 3+/4 Sterne Hotel mit angeschlossenem Restaurant im Schatten des Schloss Raesfeld vor.

  • Bauzeit 12 Monate
  • Drei autarke Betriebe von Wachtmeister: Catering – Dorfgemeinschaftshaus – Natur.Park.Hotel
  • Zwei Kegelbahnen
  • Wellnessbereich
  • Hotelbetrieb zum Frühjahr nächsten Jahres
  • Zeitlos, münsterländisches Design
  • Regional
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Investor Tobias Brun aus Marbeck, Aaron Kolschen (Marketing) und André Wachtmeister haben große Pläne für den zukünftigen Hotelbetrieb im Schatten des Schlosses. Foto: Petra Bosse

Der Name alleine verspricht schon Klasse: Lieb & Wert. Für die umfassenden Renovierungsarbeiten des kompletten Hotelbereiches, mit angrenzendem Restaurant, plant Brun insgesamt eine Bauzeit von rund 12 Monaten ein. „Mit den angestrebten Um- und Ausbauarbeiten setzen wir einen hohen und dennoch bodenständigen Qualitätsstandard“, erklärt Tobias Brun, als Investor des Projektes. Er freue sich, in André Wachtmeister einen kompeten Partner gefunden zu haben und sieht es als wichtig an, diesen von Anfang an mit im Boot zu haben.

Brun wird aber nur der Mann im Hintergrund sein: „Wir freuen uns mit André Wachtmeister einen absoluten Gastronomieexperten für das Hotel, samt Restaurant und Cateringbetrieb gewonnen zu haben“, führt Brun die Pläne aus.

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Der Wellness-Bereich wird weiterhin ein weiteres Highlight im neuen Hotel Natur & Lieb für die Gäste sein und wird ebenfalls neu gestaltet und renoviert.

Logische Konsequenz aus der Unternehmensentwicklung

Der Erler André Wachtmeister ist in Raesfeld mit seinem Cateringbetrieb kein Unbekannter. Schon jetzt beliefert er die heimischen Schulen mit Mittagessen und ist als Caterer auf Hochzeiten, Geburtstagen oder großen Veranstaltungen ein gern’ gesehener Dienstleister. „Für uns ist dieses Projekt die logische Konsequenz aus der Unternehmensentwicklung der letzten Jahre. Alles fügt sich wie ein Puzzle zusammen und wir gehen mutig und entschlossen diesen neuen, spannenden Weg“, gibt Wachtmeister einen kleinen Einblick in seine aktuelle Gefühlslage.

Die Pläne von Brun und Wachtmeister sind durchaus ambitioniert „Das ist auch so gewollt“, zeigt sich Wachtmeister optimistisch. Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg. Um für die größtmögliche Sicherheit von Gästen und Mitarbeitern zu sorgen, wird derzeit die gesamte Hotelelektrik, Sanitärtechnik, Küchentechnik und die brandschutztechnischen Richtlinien angepasst.

Die Modernisierung ist im zeitlos, münsterländischen Design geplant. Dieses bezieht sich auf den kompletten Umbau des Hotel- und Restaurantbereiches sowie der großzügigen Außenterrasse. Bei den Modernisierungsplänen legen Brun und Wachtmeister besonderen Wert auf die Regionalität. So wurde auch bei der Vergabe der Bauarbeiten besonders auf heimischen Betriebe wert gelegt.

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Lieb & Wert – so sollen auch die rund 30 Hotelzimmer ausgestattet werden.

Ort mit Charakter und Flair

Hotel und Restaurant sollen modern und im klassischen Design gestaltet werden. Aus natürlichen und regionalen Elementen soll so ein Ort mit Charakter und Flair entstehen. Wichtig sei auch, dass dass das Leben und die Kulturlandschaft des Münsterlandes berücksichtigt werden. In den letzten Wochen hat sich Wachtmeister besonders bei der Zusammenstellung seines Teams mächtig ins Zeug gelegt. „Die Lage auf dem Fachkräftemarkt in der Gastronomie ist derzeit sehr angespannt. Deswegen freut es mich besonders, dass ich so eine tolle Truppe zusammenbekommen habe“.

Sehr gutes Personal mit reichlich Know-how für die beiden Projekte in Erle und Raesfeld konnte Wachtmeister gewinnen. Wichtig sei gewesen, dass heimische Mitarbeiter gebunden werden können und dass an beiden Standorten in Raesfeld und Erle im Dorfgemeinschaftshaus in Zukunft Personal ausgebildet werden kann. „So züchten wir quasi unseren eigenen Nachwuchs selbst heran,“ zeigt sich Wachtmeister stolz auf seine Mitarbeitercrew.

Gesamtkonzept Bürgergenossenschaft und Hotel Raesfeld

„Auch die Genossenschaft in Erle passt hervorragend ins Gesamtkonzept“, so Wachtmeister. Beide Projekte werden unabhängig voneinander geplant und auch realisiert. Damit sei gewährleistet, dass der Betrieb in Zukunft den Ansprüchen der Gäste sowohl in Erle, als auch in Raesfeld gerecht wird.

„Ob im Hotel, im Restaurant, in der Erler Genossenschaft oder beim Catering – wir wollen unsere Kunden möglichst kreativ und regelmäßig überraschen und das jeden Tag aufs Neue“. So soll auch in dem Bereich der Hochzeiten in Raesfeld ein neuer „Leuchtturm“ entstehen. In den neu gestalteten Räumen möchte Wachtmeister seinen Gästen ein außergewöhnliches Spektrum an Möglichkeiten bieten.

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Probekegeln – Für das zukünftige gesellschaftliche Leben in der Gemeinde sollen die zwei Kegelbahnen komplett restauriert werden,. Foto: Petra Bosse

Zwei Kegelbahnen

Die Nachfrage nach ansprechend ausgestatteten Räumen für Hochzeiten, Geburtstagen und anderen Events habe sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. „Hier wollen wir in der Region ein verlässlicher Partner werden. Wir möchten aber auch das normale gesellschaftliche Leben in Raesfeld unterstützen. Das gelingt uns sicherlich auch mit dem Angebot der zwei Kegelbahnen – die schon jetzt fast ausgebucht sind“, schmunzelt Wachtmeister.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Umsetzung regionaler Synergien. So gibt es mit der Eislounge in Maria Veen schon einen Partnervertrag, wo das Eis neben „Maria Veen“ exklusiv nur noch den Gästen in Raesfeld angeboten wird. Geplant ist auch, regionale Produkte, wie Obst, Gemüse, Konfitüre, Backwaren oder Spirituosen anzubieten.

Hotel-Raesfeld-Wachtmeister

Bereicherung für die Schloss Gemeinde

Bürgermeister Martin Tesing sieht dieses Projekt als einen „Glücksfall“ für die Gemeinde an. „Mit André Wachtmeister haben wir in Erle und Raesfeld einen absoluten ‚Local Player‘. André wohnt in Erle und hat seinen Betrieb in Raesfeld. Wenn jemand die Bevölkerung kennt und versteht, dann ist es André. Durch die Nähe zu den Bürgern, versteht er es sehr wohl, passende Angebote zu schaffen“.

Mit Blick auf Wachmeister zeigt sich Bürgermeister Tesing zuversichtig. Er freut sich, wie er sagt, dass er wenig Sorge habe, dass hier irgendwelche Luftschlösser gebaut werden, die nur ein bestimmtes Klientel ansprechen. „Das neue Hotel wird eine echte Bereicherung für die Schloss Gemeinde. Ich mach mir auch keine Gedanken darüber, dass ein Projekt dem anderen bevorzugt behandelt wird, schließlich gehören Raesfeld und Erle nicht nur kommunal zusammen, auch gesellschaftlich gibt es durchaus Potential für zwei Gastroszenen“, fügt Tesing hinzu.

Mit Blick auf die nächsten Monate wird Wachtmeister auch weiterhin an diesem Standort sein Pop-Up Verkauf weiterführen. Aus dem am 9. Januar in Coronazeiten eröffneten Winter-Quartier wird ab Mai ein „Wachtmeister-Quartier“.

1 KOMMENTAR

  1. Super !
    Nun wissen wir auch, wo unsere Enkelkinder (Aaron Kolschen ist eines davon) Hochzeit feiern und die Gäste übernachten können !!!
    Alles Gute für das geplante Projekt !
    Opa Werner und Oma Helene

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