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STORNO zieht Zwischenbilanz – Zusatzauftritt am 1. August

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Zusatzauftritt des Kabarett-Trios am Schloss Raesfeld

Raesfeld (pd). Ihre „Jahresabrechnungen“ sind legendär, ihre „Zwischenbilanz“ fällt nicht weniger abstrus aus. Funke, Philipzen und Rüther, die Kabarettisten von STORNO, gastieren am 1. August am Schloss Raesfeld.

Im Gepäck haben sie erneut ein Sammelsurium an urkomischen Geschichten, grotesken Alltagssituationen und treffsicheren Schilderungen des aktuellen Zustandes der Welt. Weil die drei Herren als Typen unterschiedlicher nicht sein könnten, darf man sich auch wieder auf höchst amüsante Wortwechsel freuen. 

„Politentertainment der Extraklasse“ meint der Veranstalter, die musik:landschaft westfalen. Die erste Veranstaltung um 17 Uhr war bereits in wenigen Tagen ausverkauft. So wurde ein zweiter Auftritt am gleichen Abend um 20 Uhr ins Programm genommen. Einlass ist eine Stunde vorher. Mehr Informationen und Karten zum Preis von 39 Euro gibt es unter der Tickethotline 02861 70 385 86 oder online unter www.musiklandschaft-westfalen.de.

Corhelper-App besteht Bewährungsprobe

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Erster Einsatz am Wochenende in Bocholt

Kreis Borken/Bocholt (pd). In der vergangenen Woche hatte der Kreis Borken die „Corhelper-App“ offiziell freigeschaltet und kurz darauf bestand sie nun ihre Bewährungsprobe: Die Einsatzzentralezentrale der Feuer- und Rettungswache Bocholt beorderte am Wochenende erstmals einen „Corhelper“ zu einem Reanimationseinsatz.

Bereits dreieinhalb Minuten nach dem Notruf traf er an der Einsatzstelle ein, um zu helfen. Erfreulicherweise war aber auch bereits der Rettungsdienst vor Ort, so dass der „Corhelper“ dann doch nicht mehr eingreifen musste.

Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich, dass das neue System so reibungslos funktioniert. „Der Corhelper wird immer parallel zum Rettungsdienst alarmiert. Es kann daher vorkommen, dass der Rettungsdienst bereits vor dem ‚Corhelper‘ eintrifft. Dieses nehmen wir bewusst in Kauf, um bei Bedarf einen zusätzlichen Helfer vor Ort zu haben. Lieber einmal umsonst alarmiert, als gar nicht!“ Der „Corhelper“ sei eine tolle Unterstützung für den ohnehin schon sehr guten Rettungsdienst im Kreis Borken“

Corhelper-App – Zum Hintergrund:

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Die Zeit zwischen dem Eintreten des lebensbedrohlichen medizinischen Notfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sollte daher so kurz wie möglich sein. Um dies zu erreichen, hat der Kreis Borken nun die App-unterstützte Ersthelferalarmierung „Corhelper“ eingeführt.

Im Westmünsterland gibt es viele Bürgerinnen und Bürger mit medizinischer Qualifikation und die bereit sind, in einer Notfallsituation zu helfen. Genau an diesen Personenkreis richtet sich die App. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen oder auch ärztliches und Pflegepersonal und viele mehr, die eine Qualifikation von mindestens 24 Stunden vorweisen können.

Auf ehrenamtlicher Basis möchte der Kreis Borken diese fachkundigen Personen verstärkt für die „erste Hilfe“ gewinnen. „Dazu wollen wir uns der App-unterstützten Ersthelferalarmierung bedienen“, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. Ganz wichtig dabei: Die Ehrenamtlichen sind eine wertvolle Ergänzung zum öffentlichen Rettungsdienst, ohne aber dessen Bestandteil zu sein. Sie werden im Ernstfall zu sogenannten „Corhelpern“.

So funktioniert die Ersthelfer-App „Corhelper“:

Herz-Kreislauf-Stillstand – Notruf wählen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle alarmieren den Rettungsdienst, parallel dazu – falls verfügbar – zwei Corhelper über die App. Dabei werden unmittelbar in der Nähe befindliche Ersthelfer durch die GPS-Komponente ihres Smartphones geortet und anhand eines massiven Alarm-Tons auf den Notfall hingewiesen. Wird der Einsatz durch den Ersthelfer angenommen, bekommt er per App die für den Einsatz erforderlichen Daten übermittelt und wird zum Einsatzort navigiert.

„Corhelper sind sehr oft schneller als der Rettungsdienst vor Ort. So können sie in der Zeit bis zu dessen Eintreffen qualifizierte lebensrettende Maßnahmen durchführen“, sagt Hanjo Groetschel, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Borken. Das therapiefreie Intervall so kurz wie möglich zu halten, verbessere die Überlebenschancen des Patienten enorm. Vor Ort unterstützt die App bei Bedarf mit Handlungsanweisungen bei der Reanimation. Die Leitstelle ist durch direkte Rückmeldungen des Ersthelfers an das System jederzeit über den Einsatzverlauf informiert.

Im Falle eines Reanimationseinsatzes wird bei der Verfügbarkeit eines Automatisierten externen Defibrillators (AED) sowie eines weiteren freiwilligen Ersthelfers dieser zum freiwilligen Zweithelfer. Er wird von der App zu einem AED, z. B. in einem Einkaufszentrum, navigiert. Nach Aufnahme des AED wird der Zweithelfer direkt an die Einsatzstelle geleitet, um die laufende Reanimation zu unterstützen.

Erkärung der Corhelper-App

Ein Erklär-Video mit einer exemplarischen Darstellung einer Notfallsituation, in der die „Corhelper-App“ zum Einsatz kam, steht auf der Internetseite des Kreises Borken auf www.kreis-borken.de/ersthelferapp unter dem Punkt „Ablauf des Einsatzes“ zur Verfügung.

Die notwendigen Informationen zur regionalen Verfügbarkeit von AEDs inkl. GPS-Koordinaten werden vom Kreis Borken vorgehalten. Diesbezüglich wird derzeit ein AED-Register ins Leben gerufen. Rund 100 Firmen, Behörden, Einrichtungen des Gesundheitswesens u. ä. haben sich bzw. ihre AED bereits über die Homepage des Kreises Borken in das Register eintragen lassen. Das geht unter www.kreis-borken.de/defibrillatoren.

Die „Corhelper-App“ ist zurzeit für die Plattformen iOS und Android verfügbar. Qualifizierte Ersthelfer können die App auf ihrem Smartphone im iTunes App Store (iPhone Version) bzw. Google Play Store (Android) kostenlos herunterladen und eine Registrierung vornehmen. Im Anschluss daran findet durch den Kreis Borken eine Prüfung und Freischaltung der Corhelper statt.

Kreis sucht Impfwillige aus der Prio-Gruppe 3

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Impfbereitschaft der Lehrkräfte weiterführender Schulen im Kreisgebiet wird derzeit abgefragt

„Impfzentrum Kreis Borken“ will für diesen Personenkreis dann nicht verimpfte Dosen einsetzen

Kreis Borken (pd). „Sollte eine Impfung aus überzähligen Dosen in der 2. Priorität nicht möglich sein, können nachrangig Personen aus der Priorität 3 geimpft werden, um einem Verwurf des Impfstoffs vorzubeugen.

Hierbei sind bevorzugt Personen zu berücksichtigen, die bei der Feuerwehr, der Polizei und an weiterführenden Schulen tätig sind.“ So lautet ein zentraler Passus des 17. Impferlasses des Landes NRW. Da inzwischen Feuerwehrleute und Polizisten weitgehend geimpft wurden, schreibt jetzt das „Impfzentrum Kreis Borken“ die weiterführenden Schulen im Kreisgebiet an mit der Bitte, alle dort tätigen impfberechtigten und impfwilligen Personen zu erfassen.
Impftermine, die in den kommenden Wochen nicht von impfberechtigten Personen aus der Priorität 2 gebucht oder wahrgenommen werden, werden dann an den vorgenannten Personenkreis vergeben.

Laufen für einen guten Zweck – Eintracht Erle sammelt 6.631 Euro

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Eintracht Erle 69 e.V. sammelt 6631,55 Euro für lokale Gastronomie- und Friseurbetriebe

Einer für alle und alle für einen – so lautet das Motto der Erler Eintracht. Dass dieser so oft genutzte Spruch nicht nur heiße Luft ist, wurde nun einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Am Wochenende vom 20.03. – 21.03. schnürten sich über 50 engagierte Läufer, bestehend aus Vereinsmitgliedern und Bürgern, ihre Sportschuhe fest zu und ließen diese für den guten Zweck ordentlich heiß laufen. Insgesamt wurden an dem Wochenende 432,57 Kilometer Wegstrecke zurückgelegt.

Zusammenhalt und Tatendrang

Der SV Eintracht Erle 69 e.V. möchte sich auf diesem Weg bei allen Läufern und Spendern für die absolvierte Laufleistung und den großzügigen Spenden recht herzlich bedanken. Die erfolgreiche Aktion bekräftigt einmal mehr eindrucksvoll den Zusammenhalt und Tatendrang von Erle. Und trotz der geltenden Abstandsregeln kann der Verein ganz klar sagen, dass die Vereinsmitglieder ein weiteres Mal im Dorf, aber auch innerhalb des Vereins, näher zusammengerückt sind.

„Wir freuen uns euch hoffentlich in ein paar Monaten bei den Spielen unserer Sportabteilungen wiederzusehen und gemeinsam das Erreichte feiern zu können“.

Impfangebot für über 70-Jährige in den Niederlanden

Impfangebot für über 70-Jährige, die in den Niederlanden wohnen und in einer deutschen Krankenversicherung versichert sind

Kreis Borken (pd). Ab sofort Terminbuchungen fürs „Impfzentrum Kreis Borken“ über die Anmeldesysteme der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe möglich.

Das NRW-Gesundheitsministerium stellt jetzt dem „Impfzentrum Kreis Borken“ ein Sonderkontingent von 3.000 Impfdosen für über 70-jährige Personen zur Verfügung, die in den Niederlanden wohnen, jedoch in einer deutschen gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind. Darauf weist jetzt der Kreis Borken hin.
Für diesen Personenkreis ist eine Terminbuchung ab sofort online über www.116117.de sowie telefonisch aus dem deutschen Netz über die Rufnummer 0800 / 116 117 02 möglich.

Ursula Schulte ruft zum „Tag der kleinen Forscher“ auf

Ursula Schulte ruft Kitas, Horte und Grundschulen im Kreis Borken zur Teilnahme am „Tag der kleinen Forscher“ auf.

Bocholt (pd). – Am 16. Juni 2021 findet der jährliche Aktionstag der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte ruft die Bildungseinrichtungen im Kreis Borken auf, mit Forscherfesten, Aktionstagen oder anderen besonderen Aktionen am „Tag der kleinen Forscher“ teilzunehmen und mit den Kindern die Vielseitigkeit des Materials Papier zu erforschen.

Haus der kleinen Forscher – Freigabe

Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag. Er widmet sich jedes Jahr einem neuen, spannenden Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und Nachhaltigkeit und zeigt: Gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung macht Kinder stark und befähigt sie, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu handeln.

2021 lautet das Motto des Aktionstags „Papier – das fetzt!“. Damit rückt eines der wichtigsten und wertvollsten Materialien für Kinder in den Mittelpunkt. Kinder lieben Papier – und das längst nicht nur zum Malen. Die Stiftung hat verschiedene Angebote entwickelt, mit denen die Mädchen und Jungen die Vielseitigkeit und den Wert von Papier umfassend entdecken können.

Dabei geht es auch darum, Kinder zu inspirieren, Papier im Alltag bewusst einzusetzen. Denn wie jede Produktion von Werkstoffen ist auch die Papierherstellung mit dem Verbrauch von Ressourcen, beispielsweise von Holz und Energie, verbunden. Und der Papierverbrauch in Deutschland ist hoch und steigt weiter. Es gilt daher, Papier mit Bedacht einzusetzen.

Forscherfeste, Projektwochen und besondere Aktionen im ganzen Land

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lädt alle Kitas, Horte und Grundschulen ein, sich daran zu beteiligen – sei es im Rahmen eines Forscherfests, einer Projektwoche oder einer anderen, besonderen Aktion. Auf der Website zum Aktionstag unter www.tag-der-kleinen-forscher.de gibt es spannende begleitende Forscheraktivitäten, an denen sich Bildungseinrichtungen bei den Vorbereitungen ihrer Aktionen orientieren können.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte unterstützt den Aufruf und hat in den letzten Jahren spannende Projekte, bei den Besuchen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, in den Kitas im Kreis Borken kennengelernt. „Forschen und ausprobieren in den MINT-Fächern ist für viele Kinder sehr interessant und ich würde mich freuen, wenn viele Kitas aus meinem Wahlkreis mitmachen. Die Corona – Pandemie zeigt, wie wichtig wissenschaftliche Forschung ist“, so Ursula Schulte.

Bitte bleibt zu Hause – Fahrt nicht in die Niederlande

Angesichts des bevorstehenden Lockdown-Endes in den Niederlanden appelliert Landrat Kai Zwicker: „Bitte bleibt zu Hause“

Der aktuelle Inzidenzwert in Winterswijk liegt bei 346,40. Landrat Dr. Kai Zwicker schließt sich dem gemeinsamen Appell der Innenminister der Niederlande und von Nordrhein-Westfalen an: „Bitte bleiben Sie zu Hause!“

Kreis Borken (pd). Angesichts des bevorstehenden Lockdown-Endes in den Niederlanden am Mittwoch appelliert Landrat Dr. Kai Zwicker eindringlich an die Bevölkerung, nun nicht in die Niederlande zum Einkaufen oder Cafebesuch zu fahren.

Er schließt sich damit ausdrücklich einem entsprechenden Aufruf des niederländischen Ministers für Justiz und Sicherheit, Ferdinand Grapperhaus, und des nordrhein-westfälischen Innenminister Herbert Reul an.
Diese fordern: „Vermeiden Sie bitte unnötige Reisen und kommen Sie erst in besseren Zeiten wieder in die Niederlande!“

Auch Dr. Zwicker sieht jetzt nicht die Gelegenheit für Geselligkeit, für Freundschaftsbesuche oder zum Einkaufen auf der anderen Seite der Grenze. Das gute Wetter dürfe nicht dazu verleiten, alle Vorsicht über Bord zu werfen. Daher bittet er die Bürgerinnen und Bürger darum, zu Hause zu bleiben. Das falle sicherlich schwer, aber gerade jetzt gelte es bei der Einschränkung der Kontakte durchzuhalten: „Wenn wir jetzt nachlassen, würden wir all unsere bisherigen Anstrengungen zunichtemachen.“

Basar „Herzblut“ – Schönes zum Muttertag

Am 9. Mai ist Muttertag!“ Da es aufgrund der aktuellen Situation nicht so einfach ist, eine passende kleine Aufmerksamkeit zu besorgen, haben wir vom Basar „Herzblut“ beschlossen, Abhilfe zu schaffen“, so Teamsprecherin Monika Strothmann.

Oft findet man nicht die richtigen Worte, um sich bei der Mutter zu bedanken. Wie kann man das besser formulieren, als mit einem schönen Spruch, eingefasst in einem dekorativen beleuchteten Bilderrahmen. 

Wer das Angebot annehmen möchte, kann sich bei Monika Strothmann unter der Telefon-Nr. 02865/8681 melden.Der Erlös geht an Pater Johnsun, der ein Mädchen-Waisenhaus in Indien unterstützt. 

Kreis Borken hat höchste Baugenehmigungsquote in NRW

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IT.NRW: Kreis Borken hatte 2020 die höchste Baugenehmigungsquote in ganz NRW


Landrat Dr. Kai Zwicker: „Topwert ist auch Beleg dafür, dass die Menschen hier mit Zuversicht in die Zukunft schauen!“ – Seine Forderung: Kommunen brauchen ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten

Kreis Borken (pd). Die Statistiker von IT.NRW (Statistisches Landesamt) haben jetzt bekanntgegeben, dass der Kreis Borken im Jahr 2020 landesweit die höchste Baugenehmigungsquote hatte. Gemeint ist damit die Zahl der genehmigten Wohnungen je 10 000 Einwohner.

Mit 67,2 war sie fast doppelt so hoch wie der Landesdurchschnitt von 34,5. Im Vergleich zu den letzten Vorjahren ist die Quote sogar noch weiter angestiegen. „Für mich ist dieser Topwert auch Beleg dafür, dass sich die Menschen hier bei uns im Westmünsterland wohlfühlen und allen aktuellen Widrigkeiten zum Trotz mit Zuversicht in die Zukunft schauen“, kommentiert Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut diese Nachricht.

Einklang mit Natur und Landwirtschaft

Er verbindet das mit der klaren Forderung an das Land und insbesondere den Regionalrat bei der Bezirksregierung Münster, den Städten und Gemeinden ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten einzuräumen, da die Bevölkerungszahl, aber auch die Wirtschaft, entgegen den Annahmen seit Jahrzehnten kontinuierlich wächst. Natürlich müsse dies im Einklang mit Natur und Landwirtschaft geschehen, so es wie der Kreis Borken bereits im Rahmen der „Allianz für die Fläche“ umsetze, betont der Landrat.

Wie IT.NRW in der Meldung ausführt, wurden im vergangenen Jahr im Kreis Borken 972 neue Wohngebäude genehmigt (+24,0 Prozent zum Vorjahr; NRW: +0,3 Prozent), davon 662 Einfamilienhäuser (+24,7 Prozent; NRW: -3,8 Prozent), 144 Zweifamilienhäuser (+25,2 Prozent; NRW: +8,5 Prozent) und 166 Mehrfamilienhäuser (+20,3 Prozent; NRW: +13,3 Prozent). In den neuen Wohngebäuden wurden im Kreis Borken insgesamt 2.169 Wohnungen (+17,6 Prozent; NRW: +8,9 Prozent) genehmigt, darunter 1.219 in Mehrfamilienhäusern (+12,5 Prozent; NRW: +14,2 Prozent).

Vorstellung der CDU-Kandidaten für die Bundestagswahl online

Der CDU-Gemeindeverbands Raesfeld-Erle-Homer möchte allen Mitgliedern und interessierten Bürger und Bürgerinnen, die CDU-Kandidaten für den Bundestagswahlkreis Borken II näher vorstellen.

Dazu laden wir Sie recht herzlich am Donnerstag, 29. April 2021, um 19.30 Uhr ein, um schon im Vorfeld zur Nominierungsveranstaltung, die beiden Kandidaten Anne König aus Borken und der amtierende Bundestagsabgeordnete Johannes Röring aus Vreden näher kennenzulernen.

Ihre Anmeldung zur virtuellen Veranstaltung senden Sie bitte bis zum 27. 04. 2021 an die Email: [email protected]. Die Zugangsdaten zur Video-Konferenz erhalten Sie dann nach erfolgter Anmeldung.

Widersprüchliche Angaben nach Unfall in Raesfeld

Raesfeld. Leichte Verletzungen erlitten am Samstagmittag ein 23-jähriger Autofahrer aus Dorsten und sein 21-jähriger Beifahrer aus Raesfeld. Der Unfall ereignete sich gegen 12:25 Uhr an der Kreuzung Marbecker Straße/Ostring.

Zum Unfallhergang gibt es widersprüchliche Angaben. Nach Angaben des 23-Jährigen habe er einem von links kommenden 66-jährigen Autofahrer aus Raesfeld ausweichen müssen und sei dabei gegen einen Baum geprallt. Nach Angaben des 66-Jährigen habe er die Marbecker Straße befahren und rechtzeitig vor der Kreuzung angehalten. Rettungskräfte brachten die beiden jungen Männer in ein Krankenhaus. Der Wagen des Dorsteners war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

An der Kreuzung Marbecker Straße/Ostring gilt grundsätzlich die Verkehrsregel „rechts vor links“.

Bundestagskandidatin Nadine Heselhaus – Online mit „Hand auf`s Herz“

Bundestagskandidatin macht auf morgige Folge ihrer Online-Serie aufmerksam

Die Bundestagskandidatin der SPD im Wahlkreis 126 – Borken II – lädt für morgen wieder Interessierte zu ihrer regelmäßig stattfindenden Online-Veranstaltungsreihe „Hand auf‘s Herz“ ein.

Morgen, am 27.04.2021, um 19 Uhr wird Barbara Hendricks – Bundestagsabgeordnete und ehemalige SPD-Bundesumweltministerin zu Gast sein. Das Thema dieser Folge lautet: „Können wir ohne Müll? Und wenn ja, wie?“ Dabei sollen die Fragen „Wie können wir Müll vermeiden, richtig Müll trennen und was genau passiert eigentlich mit unserem Müll?“ geklärt werden.

„Neben den offensichtlichen Fragen interessiert mich auch der Weg unserer Abfälle ins Ausland. Auch diesen Umstand gilt es kritisch zu beleuchten,“ sagt Nadine Heselhaus. Als Impulsgebende werden Nicola Nickl und Max Rieswick von minus Müll e. V. aus Velen an der Zoom-Konferenz teilnehmen. Diese ist öffentlich, alle können sich ohne Anmeldung einwählen. Die Zugangsdaten sind auf der Homepage www.nadine-heselhaus.de und auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht.

Ausweitung der Impfkampagne für chronisch Erkrankte

Impfzentren im Kreis Borken unterstützen damit die Arztpraxen

Kreis Borken (pd). Laut NRW-Gesundheitsministerium ist ab 30. April 2021 eine Terminbuchung für chronisch Erkrankte der Priorität 2 auch in den Impfzentren möglich.

Für die Vereinbarung eines Impftermins für das „Impfzentrum Kreis Borken“ werden die Terminbuchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung erweitert. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe der Firmen Moderna und BioNTech, eine Wahlmöglichkeit besteht jedoch nicht.

Schon vorher waren Impfungen für diese Personengruppe zwar beispielsweise im Rahmen von Einzelentscheidungen oder über die Arztpraxen möglich. Da aber die Impfkontingente in den Arztpraxen noch begrenzt sind, warten noch zu viele auf einen Impftermin. Für einen kurzen Übergangszeitraum sollen daher die Impfzentren mit den vorhandenen Kapazitäten unterstützend tätig werden.

Die Terminbuchung für chronisch Erkrankte der Priorität 2 ist ab 30. April 2021, 8.00 Uhr möglich: online über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02.

Wichtig: Partnerbuchungen werden aufgrund technischer Voraussetzungen ab diesem Moment nicht mehr möglich sein. Personen ab 70 Jahren, die dringend mit ihrem Partner geimpft werden wollen, sollten daher bis zum 29. April 2021 einen Impftermin vereinbaren.

Der Nachweis einer Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des Arztes, die zum Impftermin mitzubringen ist. Dabei wird die Zugehörigkeit zur impfberechtigten Personengruppe nach Coronavirus-Impfverordnung (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 a – j) bescheinigt – diese Fälle bedürfen keiner konkreten Diagnose. Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 sind:

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40).

Pfarrer Michael Kenkel verlässt Raesfeld

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Michael Kenkel wird Pfarrer im niedersächsischen Lindern

Michael Kenkel, derzeit Pfarrer in der Pfarrei St. Martin in Raesfeld, wird neuer leitender Pfarrer der Pfarrei St. Katharina von Siena in Lindern im niedersächsischen Teil des Bistums Münster.

Das sei das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Kenkel, dem Kirchenausschuss und dem Pfarreirat sowie dem Pastoralteam, welches in dieser Woche stattgefunden hat, heißt es von Seiten des Bistums. Der 54-Jährige folgt in dieser Funktion auf Pfarrer Thomas Mappilaparambil, der die Gemeinde im Sommer verlässt. Die Amtseinführung von Kenkel findet am 12. September statt.

Pfarrer Michael Kenkel, St. Martin, Raesfeld
Pfarrer Michael Kenkel, St. Martin, Raesfeld. Foto: Bistum Münster

Vorfreude

Mit dem Wechsel in den Norden erfüllt sich für Michael Kenkel ein Wunsch. Zwar ist er in Moers geboren, doch aufgewachsen ist Kenkel in Dinklage in Südoldenburg: „Ich wollte gerne wieder zurück in die Heimat“, erklärt der Pfarrer, der zehn Jahre im Westmünsterland war. In Dinklage lebt seine Mutter, und auch die übrige Familie ist größtenteils im Kreis Vechta zu Hause. Die Vorfreude sei auf beiden Seiten groß, fasste Kenkel das Kontaktgespräch zusammen.

Nach seiner Weihe 1994 war Kenkel zunächst Kaplan in der Pfarrei St. Pankratius in Emsdetten, bevor er 1998 Vikar in Garrel wurde. 2004 ging er nach Holdorf, übernahm die Pfarrstelle St. Peter und Paul und wurde zugleich Pfarrverwalter in St. Barbara Handorf-Langenberg. 2011 zog es ihn ins Westmünsterland, wo er bis heute Pfarrer der Pfarrei St. Martin in Erle, Raesfeld und Rhedebrügge ist. Seine Verabschiedung dort ist für den 29. August geplant.

Auch Pfarrer Anthony Naladi geht

Am 31.Oktober wird auch Pfarrer Anthony Naladi die Kirchengemeinde St. Martin verlassen. Der fünf Jahresvertrag zwei zwischen dem Bistum Münster und seinem Heimatbistum in Indien abgelaufen, heißt es von Seiten der Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld.

Im Moment sei noch nicht ganz klar, ob er in einem anderen deutschsprachigen Bistum eingesetzt werde oder ob er zurück nach Indien geht.

Raesfeld – Einbruch in Bauernhaus

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Raesfeld (ots) – Am Freitag drangen bisher unbekannte Täter zwischen 06.30 und
16.30 Uhr gewaltsam in ein abgelegen Bauernhaus an der Straße Schaddenbrook ein.
Die Täter hebelten ein Fenster auf, stiegen ein und durchsuchten das Haus. Es
steht derzeit nicht fest, ob sie etwas entwendeten.

Ausgangssperre im Kreis Borken wurde eingehalten

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Von Samstag auf Sonntag gab es erstmals Ausgangssperre im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker nach Rückmeldungen der Leitstellen von Polizei und Rettungsdienst sowie ersten Infos aus den Rathäusern der kreisangehörigen Kommunen: „Es gab keine Probleme!“

Kreis Borken. Von Samstag auf Sonntag in der Zeit von 22 bis 5 Uhr wurde im Kreis Borken erstmals die coronabedingte Ausgangssperre wirksam. Nach Rückmeldungen der Leitstellen von Polizei und Rettungsdienst sowie ersten Informationen aus den Rathäusern der kreisangehörigen Kommunen konnte Landrat Dr. Kai Zwicker am Sonntagvormittag (25.04.2021) feststellen: „Es hat keine Probleme gegeben. Die Lage ist sehr ruhig. Die Menschen im Westmünsterland halten sich an die Vorgaben.“

Corona Not-Bremse im Kreis Borken ab Samstag

Auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker: Bürgermeisterkonferenz stimmte sich heute (23.04.2021) in Sachen „Bundes-Notbremse“ ab

Neuregelungen greifen ab Samstag (24.04.2021), da die „7-Tage-Inzidenz“ im Kreis Borken seit Tagen über 100 liegen.

Kreis Borken(pd). Auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker hat heute (23.04.2021) eine Video-Bürgermeisterkonferenz stattgefunden, in der sich die Spitzen von Kreis und Kommunen auf ein einheitliches Vorgehen bei der Umsetzung des neugefassten Bundesinfektionsgesetzes („Bundesnotbremse“) verständigt haben.
Für Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet greift die „Bundesnotbremse“ ab Samstag (24.04.2021) wie folgt, weil hier die „7-Tage-Inzidenz“ von 100 bereits seit knapp 14 Tagen überschritten ist:

  • Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur gestattet, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushaltes und eine weitere Person teilnehmen. Zu den beiden Haushalten gehörende Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Es gilt eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr – beginnend am Samstagabend. Nur noch im Notfall, zu beruflichen Zwecken oder zur Versorgung von Tieren darf man das Haus verlassen. Zwischen 22 Uhr und 24 Uhr ist außerdem erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen.
  • Tagsüber darf Sport alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand betrieben werden. Profisport findet ohne Zuschauer statt. Ausgenommen sind auch Kinder bis 14 Jahre, wenn sie draußen kontaktlos in Gruppen von maximal 5 Kindern trainieren. Trainer müssen je nach weiterer Maßgabe des Landes NRW ggf. ein maximal 24 Stunden altes negatives Testvergebnis vorweisen.
  • Im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr einschließlich Taxen gilt eine Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Außerdem soll das Verkehrsmittel höchstens mit der Hälfte der regulär zulässigen Fahrgastzahlen besetzt werden.

Was darf öffnen, was muss schließen bei einer Inzidenz über 100 im Kreis Borken?

Freizeiteinrichtungen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Museen, Ausstellungen u. ä. müssen schließen.

Die Öffnung von Ladengeschäften und Märkten mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist untersagt.

Ausgenommen sind

  • der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung,
  • ebenso Getränkemärkte,
  • Reformhäuser,
  • Babyfachmärkte,
  • Apotheken,
  • Sanitätshäuser,
  • Drogerien,
  • Optiker,
  • Hörakustiker,
  • Tankstellen,
  • Stellen des Zeitungsverkaufs,
  • Buchhandlungen,
  • Blumenfachgeschäfte,
  • Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte und der Großhandel. Sie dürfen nur ihr übliches Sortiment verkaufen.

Dabei müssen Flächenvorgaben und Abstände eingehalten werden und die Kunden müssen in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.

„Termin-Shopping“

Möglich ist im Kreis Borken derzeit auch „Termin-Shopping“ mit Maske unter Vorlage eines höchstens 24 Stunden alten negativen Testergebnisses – dies allerdings nur bis zu einer „7-Tage-Inzidenz“ von maximal 150.

  • Übersteigt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz diesen Wert, muss die Möglichkeit des „Termin-Shopping“ entfallen.
  • Der Kreis Borken hat heute (23.04.2021) erstmals seit geraumer die 150er Inzidenz überschritten. Sollte dies auch am Samstag und Sonntag so sein, dann würde „Termin-Shopping“ ab Dienstag (27.04.2021) nicht mehr möglich sein.
  • Die Außenbereiche von Zoos und Botanischen Gärten dürfen mit Hygienekonzepten öffnen. Besucher müssen einen negativen Test vorweisen (außer Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).
  • Für gastronomische Betriebe ist die Auslieferung von Speisen und Getränken sowie deren Abverkauf zum Mitnehmen (nicht zwischen 22 und 5 Uhr) möglich.
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt.
  • Körpernahe Dienstleistungen sind untersagt – mit Ausnahme von medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Dienstleistungen.
  • Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpflege geöffnet bleiben. Diese dürfen aber nur mit Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) arbeiten. Friseur- und Fußpflegebesuche sind nur mit negativem Test möglich.

Sonderregelung für die Schulen

  • Der Schulbetrieb findet aufgrund der angespannten Pandemielage grundsätzlich bis auf Weiteres nur im Wechselunterricht statt; Abschlussklassen sind davon ausgenommen.
  • Die Teilnahme von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften am Präsenzunterricht setzt wöchentlich zwei Tests voraus.
  • Würde die „7-Tage-Inzidenz“ im Kreis Borken an drei Tagen hintereinander über 165 steigen, wäre ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht untersagt und alle müssen von zuhause aus lernen (Distanzunterricht). Abschlussklassen und besondere Förderschulen sind davon ausgenommen.
  • Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen, sind kein Unterricht im Sinne des Bundesgesetzes und bleiben daher von den Einschränkungen des Präsenzbetriebes unberührt.
  • … und Kitas

Für die Kindertagesbetreuung laut Familienministerium NRW gilt Folgendes:

  • Bei einer „7-Tage-Inzidenz“ von unter 165 gilt die aktuelle Regelung weiter: der eingeschränkte Regelbetrieb für alle Kinder mit verbindlicher Gruppentrennung und einer dafür jeweils um 10 Wochenstunden reduzierten Betreuungszeit in Kindertageseinrichtungen.
  • Ab einer „7-Tage-Inzidenz“ von 165 im Kreis Borken an drei aufeinander folgenden Tagen gilt ab dem übernächsten Tag ein Betreuungsverbot mit bedarfsorientierter Notbetreuung. In der Notbetreuung gelten weiterhin die Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung zu Hygiene, Maskenpflicht und Rückverfolgbarkeit, die verbindliche Umsetzung der Gruppentrennung und die dafür notwendige Stundenreduzierung um 10 Wochenstunden in Kindertageseinrichtungen.
  • Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder nicht anderweitig sicherstellen können und die Notbetreuung deshalb in Anspruch nehmen wollen, müssten zuvor eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben. Unverändert könnten auch Kinder die Notbetreuung nutzen, deren Schutz zum Beispiel sonst gefährdet sei.
  • Sofern die maßgeblichen Schwellenwerte an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder unterschritten werden, würde eine Aufhebung der jeweiligen Einschränkungen am darauffolgenden übernachsten Tag erfolgen.

Weitergehende Einzelheiten werden voraussichtlich zeitnah vom Land NRW geregelt. Wichtig ist es dabei Dr. Zwicker zu betonen: „Wir setzen vor allem aber auch auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger – alle müssen dazu beizutragen, dass wir die Pandemie in den Griff bekommen. Daher unser Appell an alle: Halten Sie sich an die Regeln und passen Sie auf sich auf!“

Online-Versteigerung der Fundsachen der Stadt Borken

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5, 4, 3, 2, 1 … meins! Die Online-Versteigerung der Fundsachen der Stadt Borken beginnt am Donnerstag, den 29. April 2021 um 17.00 Uhr.

Borken(pd). Die Auktion der Fundsachen beginnt am Donnerstag, den 29. April 2021 um 17.00 Uhr und endet am Sonntag, den 09. Mai 2021 um 17.00 Uhr. Versteigert werden diverse Fahrräder, Schmuck, Handys und vieles mehr. Zum Teil sind mehrere Artikel auch zu einem Paket zusammengefasst.

Die Fundsachen werden im FunduS Portal unter https://www.e-fund.eu in der Vorschau angeboten und während des Versteigerungszeitraumes durch die Firma GMS-Bentheimer Softwarehaus GmbH versteigert.

Festgelegter Mindestpreis

Die Versteigerung läuft in wenigen Cent-Schritten nach dem Count-Down-Prinzip. Der Preis für jeden einzelnen Gegenstand sinkt von Beginn der Auktion bis zu deren Ende kontinuierlich bis auf einen festgelegten Mindestpreis, der in vielen Fällen bei nur einem Euro liegt.

Bietende können die Fundsachen innerhalb der Auktion jeweils zum aktuellen Angebotspreis ersteigern. Sie haben auch die Möglichkeit, einen niedrigeren Preis einzugeben. Sinkt der Preis im Laufe der Auktion auf dieses Gebot, wird dann der Zuschlag für die bietende Person erteilt. Die erfolgreichen Bieterinnen und Bieter werden per E-Mail benachrichtigt. Die ersteigerten Gegenstände müssen im Bürgerbüro der Stadt Borken nach vorheriger Terminvereinbarung abgeholt werden.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros unter der Telefonnummer 02861/939-175 zur Verfügung.

Buchung von zeitnahen Impfterminen für alle Ü70-Jährigen möglich

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Das „Impfzentrum Kreis Borken“ informiert: – Buchung von zeitnahen Impfterminen für ALLE über 70-Jährigen und Paarbuchungen möglich

Kreis Borken. Die Impfterminvergabe für die beiden Geburtsjahrgänge 1950 und 1951 ist heute (23.04.2021) gestartet. Das teilt das „Impfzentrum Kreis Borken“ mit.

Personen, die zwischen dem 1. Januar 1950 und dem 31. Dezember 1951 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können folglich nun auch einen Impftermin über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbaren.

Damit ist jetzt die Impf-Terminbuchung für ALLE über 70-Jährigen – damit auch weiterhin für alle über 80-Jährigen – freigeschaltet. Wie das Impfzentrum betont, stehen für diesen gesamten Personenkreis derzeit zeitnahe, also sehr kurzfristig machbare Termine zur Verfügung.

Dabei sind auch Paarbuchungen möglich – das Alter des jeweiligen Ehe- oder Lebenspartners spielt keine Rolle. Bei den Impfungen kommt der Impfstoff des Hersteller BioNTech zum Einsatz.
Die Terminbuchung erfolgt online über das Anmeldesystem der Kassenärztlichen Vereinigung www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02. Wichtiger Hinweis zudem: Das Impfzentrum in Velen sollte nicht ohne gültigen Termin aufgesucht werden, da die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.

Was verdienen Ärzte an jeder Schutzimpfung gegen Covid-19?

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Corona-Schutzimpfungen in Hausarztpraxen – Die aktuellen Corona-Impfungen bedeuten für Ärzte einen nicht unerheblichen Aufwand

Immer häufiger wird darüber spekuliert, was ein Arzt eigentlich an einer Impfung verdient. Wenn es nach den Meinungen vieler Menschen in den sozialen Netzwerken geht, dann verdient sich ein niedergelassener Hausarzt angeblich daran eine „goldene Nase“. Was aber steckt wirklich dahinter?

Seit Anfang des Jahres wird in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft. Nicht nur in den Impfzentren, sondern auch in den Hausarztpraxen können sich die Menschen während der Sprechstunde, aber auch teilweise an eigens dafür gesetzten Terminen außerhalb der Sprechstunde, gegen Covid-19 impfen lassen.

Coronavirus-Impfverordnung

Was verdient aber eigentlich ein niedergelassener Hausarzt an einer Impfung? Wir haben bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) nachgefragt:

Die Höhe der Vergütung für ärztliche Leistungen bei der COVID-19-Schutzimpfung hat das Bundesgesundheitsministerium in seiner Coronavirus-Impfverordnung festgelegt. Demnach erhalten Ärztinnen und Ärzte jeweils 20 Euro pro durchgeführte Impfung – für Erst- und Zweitimpfung also 40 Euro.

Diese Leistung umfasst die Aufklärung und Impfberatung, die symptombezogene Untersuchung zum Ausschluss akuter Erkrankungen oder Allergien, die Verabreichung des Impfstoffs, die Beobachtung in der sich unmittelbar anschließenden Nachsorgephase und die medizinische Intervention im Fall von Impfreaktionen.

Impfen bei Hausbesuchen

Ist für die Impfung ein Hausbesuch notwendig, gibt es zusätzlich 35 Euro. Für das Impfen jeder weiteren Person in derselben Einrichtung oder sozialen Gemeinschaft werden jeweils 15 Euro zusätzlich zur Impfung vergütet.

Erfolgt nur eine Impfberatung ohne nachfolgende Schutzimpfung, sind 10 Euro vorgesehen. Die Impfberatung kann auch telefonisch oder per Videosprechstunde stattfinden.

Ausgehandelt wurde das Impfhonorar zwischen der Kassenärztliche Vereinigung zusammen mit dem Bund. Dieses ist gedeckt durch Steuergelder, wovon der Bund die Hälfte übernimmt.

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