Bauantrag für neue Kita an der Stockbreede in Raesfeld wurde bei der letzten Ratssitzung am Dienstag einstimmig beschlossen.

Raesfeld. Es war die 55. Änderung zum Bebauungsplans RA 37 – Kindertagesstätte Stockbreede, der nun nach Stellungnahmen der Behörden und Träger öffentlicher Belange auf den Weg gebracht werden kann und einstimmig beschlossen wurde.

Wie bereits berichtet, steht die Gemeinde mit dem Bau der Kita für vier Gruppen mit insgesamt 23 Ü3-Plätze und 24 U3 Plätzen mächtig unter Zeitdruck. Bis zum 1. August des neuen Kindergartenjahres müssen die Gruppen bezugsfertig sein, um den Bedarf in der Gemeinde zu decken.

Für Verzögerung sorgte Henry Tünte von den Grünen. Er forderte, einen Zusatz im Bauantrag auf Dachbegrünung aufzunehmen. „Das Thema war bereits in Vorgesprächen ein Thema gewesen, aber der Kreissportbund als Investor hat dieses Thema Dachbegrünung“ bereits im Vorfeld ausgeschlossen. Auch eine Empfehlung des Rates wird an der Entscheidungs nichts ändern“, so Bürgermeister Martin Tesing.

Tünte jedoch blieb beharrlich und wollte das Gründach, da dies schon im Vorfeld der Grünen ein Thema gewesen sei, gerne als feste Vorgabe im Bebauungsplan festgeschrieben haben. Um weitere Verzögerungen zu verhindern, einigten sich die Ratsmitglieder einstimmig darauf, eine Empfehlung für ein Gründach, um das Verfahren für den Flächennutzungs- und Bebauungsplan endlich einreichen zu können, im Antrag aufzunehmen.

Dachgrün-Umwelt
Symbolfoto: Pixabay

Thema Dachbegrünung

Ein großer Vorteil von Gründächern ist, dass sie Regenwasser speichern. Durch Verdunstung wird es dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt und kühlt dabei die Luft. Darüber hinaus bieten Gründächer einen Lebensraum für Insekten und entlasten bei Starkregen die Kanalisation und leisten somit einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas.

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