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Für 8 Euro im August durch das gesamte Münsterland

„Fun-Ticket-Zeit“ – Für 8 Euro im August durch das gesamte Münsterland

Auch für den Monat August bietet die Stadt Borken eine begrenzte Anzahl von „Fun-Tickets“ für Kinder und Jugendliche aus Borken bis einschließlich 20 Jahre an.

Borken (pd). Das durch die Stadt Borken bezuschusste Ticket kann von Dienstag, 27. Juli, bis einschließlich Donnerstag, 29. Juli, im Bürgerbüro im Gebäude C des Borkener Rathauses erworben werden. Hierfür ist ein eigener Abhol-Schalter eingerichtet. Der Schalter ist von 9 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet 8,00 Euro. Die Ermäßigung zum regulären Ticketpreis trägt die Stadt Borken.
Mitzubringen ist ein Ausweis, denn das Ticket ist ausschließlich für Kinder und Jugendliche bestimmt, die in Borken und den Borkener Ortsteilen wohnhaft sind. Erziehungsberechtigte können die Tickets für ihre minderjährigen Kinder ebenfalls abholen.

Das „Fun-Ticket“ gibt es nur für den Monat August und kann an den Ferientagen ganztägig und an den Schultagen ab 14 Uhr genutzt werden.
Mit dem „Fun-Ticket“ können Interessierte nicht nur die umliegenden Städte und Gemeinden Gescher, Heiden, Raesfeld, Reken, Rhede, Südlohn und Velen, sondern das gesamte Münsterland besuchen (Münsterland-Tarif). So können zum Beispiel auch die Städte Coesfeld und Münster mit dem „Fun-Ticket“ erreicht werden.

Wahlplakate sollen in der Gemeinde begrenzt werden

Bundestagswahl 2021 – SPD Fraktion stellt einen Antrag für „weniger Wahlplakate in der Gemeinde“.

In einem Antrag an die Gemeindeverwaltung Raesfelder schlägt die SPD-Fraktion vor, dass die Anzahl von Wahlplakatstandorten von Parteien und Wählergemeinschaften sowie Einzelbewerbern in der Gemeinde Raesfeld auf maximal 60 Standorte pro Wahl zu begrenzt werde. Diese Regelung soll ins Ortsrecht aufgenommen werden.

Begründung: Wahlplakate haben eine lange Tradition und erfüllen eine wichtige Funktion in der Demokratie: Sie unterstützen die Willensbildung in der Bevölkerung und ermöglichen es auch kleineren Parteienbzw. Wahlbewerbern, im Straßenbild und damit in der Öffentlichkeit präsent zu sein – unabhängigvon großen Budgets und dem Vorhandensein einer starken Parteiinfrastruktur.

Straßenzüge mit Plakaten „zugepflastert“

Dennoch seien laut Elke Rybaczy, Fraktionsvorsitzende SPD Raesfeld, die Erfahrungen mit der „Massenplakatierung“ eher ernüchternd: „Die wünschenswerte Information der Wahlberechtigten wird durch eine zu große Anzahl an Plakaten ehererschwert, weil selbst kleinere Straßenzüge mit Plakaten der unterschiedlichen Parteien „zugepflastert“ werden“.

Es sei auf einen Blick kaum zu erfassen, welche Botschaft von einer Laterne gesendet wird, wenn dort mehrere Plakate übereinander hängen. Dies verunstaltet das Gemeindebild zum Teil ganz erheblich. Auch würden nicht selten Plakate auch regelwidrig hängen und dadurch Radfahrer behindern, bemängelt die Fraktionsvorsitzende. „In diesem Jahr finden am 26.09. Bundestagswahlen statt. Da Parteien drei Monate vor der Wahlplakatieren dürfen, hängen und verschandeln diese Plakate genau in diesem Zeitraum, in dem viele Touristen kommen, unsere schöne Gemeinde“, so die Fraktionsvorsitzende.

Weniger Plakate auch der Umwelt zuliebe

Außerdem produzieren alle Parteien zusammen sehr viel Müll, der leicht vermeidbar wäre. Der Kunststoff Polypropylen, aus dem die sogenannten Hohlkammerplakate bestehen, sei leider sehr lange haltbar und zersetzt sich nicht. Diese Eigenschaft sei allerdings von Vorteil – aber nur solange die Gegenstände in Gebrauch sind.

Das Problem: Polypropylen bleibt (wie andere Kunststoffe auch) als Plastikmüll über viele Jahrzehnte erhaltenund zerreibt sich in feinste Teilchen = Mikroplastik. Gerade im Wasser ist das problematisch, dadort die Polypropylen-Partikel offenbar viele Umweltgifte aufnehmen, die dann im Grundwasserlanden.

Müllvermeidung

Obwohl Polypropylen über das Duale System Deutschlands vergleichsweise gut recycelt werden kann und ein richtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft ist, ist Müllvermeidung die beste ökologische Variante.

Um den Spagat zwischen politischer Willensbildung einerseits und Umweltschutz und Verschandelung der Landschaft andererseits zu schaffen, schlagt die SPD-Fraktion vor, die Anzahl der Plakatstandorte pro Partei/Wählergemeinschaft und Einzelbewerber auf maximal 60 Standorte zu begrenzen. Beispielsweise eine Straßenlaterne gleich ein Standort, mit zwei Plakaten an der Vorder- und Rückseite zu begrenzen, und entsprechend dies im Ortsrecht aufzunehmen.

SPD-Fraktion fordert mobile Luftfilter in allen Klassenräumen

Die SPD-Fraktion Raesfeld beantragt, dass alle Klassenräume in den Schulen der Gemeinde mit mobilen Raumfiltern ausgestattet wird.

Elke Rybarczyk, Fraktionsvorsitzende der SPD, verweist auf Expertenaussage, wonach es im Herbst/Winter 2021 eine vierte Welle der Corona-Pandemie geben könnte.

Dies könne laut Rybarczyk bedeuten: Die Inzidenz steigt, aber es seien bisher nur die Klassenräume mit Raumluftfiltern ausgerüstet, in denen kein Durchlüften aufgrund fehlender Fenster möglich ist.

In ihrer Begründung erklärt die SPD, dass in den Jahreszeiten Herbst und Winter mit niedrigen Außentemperaturen zu rechnen ist. Zur Folge hätte das, dass die bisherige konsequente Durchlüftung der Räume zur Folge hätte, dass auch die Raumtemperaturen rapide absinken würde. Aus Sicht der SPD-Fraktion sei das aber weder den Schüler_innen, noch den Lehrer_innen zuzumuten. Bereits im letzten Winter hätten sie den Unterricht in dicken Pullovern, Jacken mit Schals, Mützen und Handschuhen erdulden müssen.

Des Weiteren werde von Expertenseite kommuniziert, dass das Corona-Virus in allen seinen Varianten Teil unseres Lebensalltages bleiben könnte. Die Ausstattung der Klassenräume sei also auf längere Sicht unvermeidbar, so Rybarczyk.

Bereits am 18.2.2021 wurde ein ähnlich lautender Antrag von der FDP im Bau- und Umweltausschuss gestellt (wir berichteten). Zu jenem Zeitpunkt sei aber die Durchlüftung der Räume kein Problem gewesen: Es wurde Frühling und Sommer – und niedrige Außentemperaturen waren kein Thema, so der Antrag.

Deshalb stehe die SPD-Fraktion auf dem Standpunkt, dass der Erwerb der Geräte jetzt Sinn macht und vermutet, dass Anschaffungskosten sich verringert und Technik sich im Laufe der vergangenen Zeit deutlich verbessert haben.

Zudem habe das Land am 14.7.2021 veröffentlicht, dass es 200 Millionen Euro für die Anschaffung dieser Geräte – mobil oder stationär – fördert. Sollte die Vergabe nach dem Windhundprinzip erfolgen, sei nun Eile geboten.

Die zeitliche Nähe unserer Antragstellung zur Antragstellung der FDP darf nicht als Argument der Ablehnung akzeptiert werden; das Corona-Virus kenne keine Geschäftsordnungen. Hier gehe es um die Kinder in unserer Gemeinde, so Rybarczyk.

Aus diesen Gründen fordert die SPD-Fraktion, dass auch die Kindergärten mit entsprechenden Geräten ausgerüstet werden – sofern sie es nicht schon sind. Die Gemeinde wird gebeten, ihren Einfluss bei den Trägern geltend zu machen.

Bundestagswahl 2021: Acht Wahlvorschläge für Borken II

Bundestagswahl 2021: Bei Ende der Abgabefrist liegen dem Kreiswahlleiter acht Vorschläge für den Bundestagswahlkreis 126 (Borken II) vor

Kreiswahlausschuss entscheidet am Freitag (30.07.2021) über die Zulassung

Kreis Borken (pd). Acht Wahlvorschläge für den Bundestagswahlkreis 126 (Borken II) liegen bei Ablauf der Abgabefrist am Montag, (19.07.2021, 18 Uhr) dem Kreiswahlleiter Borken vor. Der Bundestagswahlkreis 126 (Borken II) umfasst alle Kommunen des Kreises mit Ausnahme der Städte Ahaus und Gronau sowie der Gemeinden Heek, Legden und Schöppingen.

Diese fünf Kommunen im nördlichen Kreisgebiet gehören dem Wahlkreis 124 (Steinfurt I – Borken I) an, die dem Kreiswahlleiter Steinfurt zugeordnet sind.
Für den Wahlkreis 126 (Borken II) gibt es folgende Vorschläge (in der Reihenfolge des Eingangs):

  • Karlheinz Busen, Gronau, FDP
  • Nadine Heselhaus, Raesfeld, SPD
  • Dr. Michael Espendiller, Berlin, AfD
  • Anne König, Borken, CDU
  • Bernhard Theodor Lammersmann, Reken, GRÜNE
  • Michael Frieg, Bocholt, DIE LINKE
  • Tobias Finke, Rhede, Die PARTEI
  • Bastian Nitsche, Borken, FREIE WÄHLER

Die Vorprüfung der eingereichten Wahlvorschläge erfolgt durch den Kreiswahlleiter. Über das Ergebnis wird in der Sitzung des Kreiswahlausschusses am Freitag, 30.07.2021, ab 8 Uhr, berichtet. Dieser Ausschuss prüft dann die eingegangenen Vorschläge und beschließt ihre Zulassung oder Zurückweisung. Er tagt öffentlich im Kreishaus Borken.

Raesfeld-Erle – Pedelec aus Fahrradschuppen entwendet

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Raesfeld (ots) – Einbrecher haben in der Nacht zum Montag in Raesfeld-Erle ein Pedelec aus einem verschlossenen Anbau gestohlen.

Das Geschehen spielte sich auf einem Grundstück an der Sagemüller-Straße ab. Die Täter erbeuteten ein anthrazitfarbenes E-Trekkingrad der Marke Winora, das verschlossen in dem Holzhäuschen gestanden hatte.

Um hineinzukommen, hatten es die Unbekannten aufgehebelt. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Erste Schnellladesäule in Borken an der Weseler Straße

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E-Autos können schnell und unkompliziert nahe der B 67 aufgeladen werden / Standort: Weseler Straße 11 in Borken

Borken (pd). Die Anzahl der Elektroautos auf deutschen Straßen steigt. In der Stadt Borken sind bereits 290 Fahrzeuge zugelassen (Stand Juli 2021).

Schnellladesäule-Borken
Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Martin Kaß, Inhaber der Elektrofirma Kaß, freuen sich über die erste Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge in Borken. Foto: Stadt Borken

Mit dem größeren Aufkommen geraten auch die Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge immer mehr in den Fokus. Besonders attraktiv für E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer: Das schnelle Aufladen zwischendurch. „Genau das ist seit knapp zwei Wochen nun auch in Borken möglich“, freut sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

An der Weseler Straße 11 – in unmittelbarer Nähe zur Auffahrt der Bundesstraße B 67 – steht nun eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge. „Dies ist die erste Schnellladestation in Borken und den umliegenden Kommunen“, macht Borkens Bürgermeisterin deutlich.

E-Auto-Ladesäule-Weselerstrasse-B67-Borken


Die Ladesäule, an der E-Autos mit einer Leistung von 60kW geladen werden können, wird bereits gut genutzt: „Über 30 Autos haben schon an dieser Säule getankt“, erläutert Martin Kaß, Inhaber der Elektrofirma Kaß, die diese Tanksäule aufgestellt hat.

„Das Laden ist vor allem auch für Reisende und Personen im Außendienst interessant, da Fahrzeuge ungefähr innerhalb 30 Minuten vollgeladen sind“, betont er. Die Kosten für die Schnellladesäule belaufen sich auf 50.000 Euro – mit 19.500 Euro hat die Bezirksregierung Arnsberg das Vorhaben bezuschusst.
Wer sein Elektroauto an der Weseler Straße „tankt“, leistet auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz: Denn dort laden Fahrerinnen und Fahrer ihr E-Auto mit Ökostrom aus erneuerbarer Energie.

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Großer Skateworkshop und Ausflug – Jugendhaus Raesfeld

Skate-Aktionen für Kinder und Jugendliche – Es sind noch Plätze frei

Am 22.07. unternimmt das Jugendhaus Raesfeld einen Ausflug zum Skateplatz in Borken. Skateboards, Stuntroller und Helme können auf Nachfrage vom Jugendhaus ausgeliehen werden. Die Teilnahme ist ab 8 Jahren möglich, der Tagesausflug ist kostenfrei.

Raesfeld(pd). Am 23.7. findet ein durch Titus Münster geförderter Skateworkshop, mit begrenzter Teilnehmerzahl (ab 8 Jahren) mit 2 Profiskatern aus Wesel und Borken statt. Die Teilnahmegebühr beträgt nur 5 €. Die Teilnehmer lernen skaten und je nach Talent entsprechende Tricks und Kniffe.

Der Workshop findet bei gutem Wetter auf dem Skatepark in Borken statt und bei schlechtem Wetter unter der Überdachung am Jugendhaus Raesfeld. Skateboards und Helme können auch vor Ort geliehen werden.

Am 06.08. findet ein Einweihungskonzert für die „Lueb+Wolters“ Quarterpipe und Kickrampe am Jugendhaus Raesfeld ab 18 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenfrei, es spielt die Raesfelder Band „Passing lane“ zum Tanze auf bzw. auch zum skaten natürlich.

Skateworkshop

Am 09.und 10.08. findet wieder ein großer Skateworkshop in Kooperation mit den weltweit agierenden Profis von skate aid statt. Dank Westenergie ist der Workshop komplett kostenfrei. Für Getränke und Mittagessen ist gesorgt. Skateboards, Helme und Schutzkleidung können vor Ort geliehen werden. Der Workshop (ab 8 Jahren) findet bei gutem Wetter auf dem Skateplatz in Raesfeld und bei schlechtem Wetter am und im Jugendhaus Raesfeld statt.

Weitere Fragen und Anmeldungen sind Mo.-Fr. zwischen 14.00-20.00 Uhr möglich unter 01578/8072047 (Nicht per Anrufbeantworter)

Bundesverdienstkreuz für Martin Hadder aus Raesfeld

Bundesverdienstkreuz für Martin Hadder – Mitglied der „Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann überreicht in einer Feierstunde im Beisein von Landrat Dr. Kai Zwicker und dem stellvertretenden Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann dem Raesfelder Aloys Martin Hadder das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Martin Hadder aus Raesfeld mit Verdienstkreuz ausgezeichnet
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (2. v.r.) zeichnet am Montag Martin Aloys Hadder mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Der stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strtohmann (l.) und Landrat Kai Zwicker gratuliertem auch der Ehefrau Brigitte Hadder. Foto: Petra Bosse


Martin Aloys Hadder hat sich durch sein jahrzehntelanges Engagement im Bereich Selbsthilfe für Menschen mit Diabetes diesen Verdienst erworben“, betonte der Gesundheitsminister Laumann in seiner Laudation am Montag.

Betroffene können Betroffene unterstützen

Die Wichtigkeit des Ehrenamtes stellte Laumann in den Vordergrund, besonders aber auch die Unterstützung von Betroffenen in Selbsthilfegruppen. „Dadurch können Betroffene andere Betroffene unterstützen“. Mittlerweile gebe es rund 200 Ehrenamtliche in den Selbsthilfegruppen.

Hervorgehoben wurde in diesem speziellen Fall die IKK, bei der Hadder bis zu seinem Renteneintritt vor über zehn Jahren als Versicherungskaufmann tätig war. Diese habe seinerzeit die Sache großartig unterstützt. „Die Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen sei aber, was weitere Veränderungen anbelangt, noch verbesserungsbedürftig“, so Laumann.

Verdienstorden-für-Hadder-aus-Raesfeld

In seiner Rede erinnerte der Minister an die Stationen von Martin Hadder, der seit 1983 Mitglied der „Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)“ ist und die bis 2011 als Landesverband des „Deutschen Diabetiker Bundes (DDB)“ geführt wurde. 1984 gründete er eine Selbsthilfegruppe in Borken und wurde ab 1985 auf Verbandsebene tätig.

„Diabetes-Infomobil“

„Martin Hadder hat den Landesverband der DDH-M Nordrhein-Westfalen außerordentlich souverän geleitet und dabei seine privaten Interessen dem Wohl der Deutschen Diabetes Hilfe untergeordnet“, betonte Laumann. Auch habe er das „Diabetes-Infomobil“ maßgeblich mit vorangetrieben, so dass es heute eines der beispielhaften Projekte sei, an dessen Initiierung und erfolgreichen Implementierung Martin Hadder im besonderen Maße Anteil hatte.

Verdienstorden-Verleihung-Raesfeld-Hadder

„Wir brauchen solche Menschen wie Sie. Wir brauchen Menschen, die sich nicht beklagen, sondern selber anfassen und sich aus freien Stücken für die Gemeinschaft einsetzten“, betonte Landrat Kai Zwicker, auch mit Blick auf die derzeitige Situation in den Hochwasser-Gebieten. Sich einsetzen heiße auch, Verantwortung tragen. Das sei Solidarität. „Wir ehren heute einen Mann, der für andere da war. Es ging ihm immer nur um die Sache. Seine Leistung sollte ein Beispiel für andere sein“, fügte Zwicker hinzu.

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Kennen sich schon lange: Hans-Dieter Strothmann, Brigitte und Martin Aloys Hadder. Foto: Petra Bosse

Der stellvertretende Bürgermeister Hans Dieter-Strothmann erinnerte sich an den Tag vor vielen Jahren, als in einer fröhlichen Runde, bei einem Frühschoppen nach der Kirche, Hadder allen Anwesenden die Mitteilung überbrachte, dass er Diabetes habe und sich „nun einschränken“ müsse. „Das war damals für uns alle ein Schock“, so Strothmann, der das Ehrenamt von Hadder für die Gemeinde Raesfeld als sehr hoch einschätze.

Gleichzeitig aber verwies er darauf, dass solch eine Lebensleistung auf Dauer nur gelingen könne, wenn man dabei von der Familie unterstützt und getragen werde.

Im Anschluss der Feierstunde trugen sich Minister Laumann, Landrat Zwicker sowie der Ausgezeichnete Hadder in das goldene Buch der Gemeinde Raesfeld ein.

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Neues Lüftungsprogramm für Schulen in NRW für 90,4 Mio. Euro

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Landesregierung Nordrhein-Westfalen legt neues Lüftungsprogramm für Schulen und Kindertagesbetreuung auf: 90,4 Millionen Euro werden bereitgestellt

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am Freitag, 16. Juli 2021, beschlossen, ein weiteres Lüftungsprogramm für Schulen und Kindertagesbetreuung in einer Höhe von bis zu 90,4 Millionen Euro aufzulegen, um den Präsenzbetrieb von Schulen und der Kindertagesbetreuung nach den Sommerferien zusätzlich abzusichern.

Aus dem NRW-Rettungsschirm sollen 48,2 Millionen Euro und aus Bundesmitteln 42,2 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Zuvor hatte die Bundesregierung am 14. Juli 2021 beschlossen, die Bundesländer dabei zu unterstützen, zusätzliche Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 in gemeinschaftlich genutzten Räumen der sogenannten „Kategorie 2“ in Schulen und Kindertagesbetreuung zu ergreifen. Nach den Vorgaben des Bundes sind Träger von Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren antragsberechtigt.

„Kategorie 2“

„Kategorie 2“-Räume sind Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit (keine raumlufttechnische Anlage, Fenster nur kippbar bzw. Lüftungsklappen mit minimalem Querschnitt). Erhebungen des Umweltbundesamtes in zwei Bundesländern zufolge liegt der Anteil solcher Klassenräume bei rund 15 bis 25 Prozent (Stand: 9. Juli 2021).

Bevor die Landes-Förderrichtlinie durch das Kommunalministerium veröffentlicht werden kann, bedarf es des Abschlusses einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen, in der die finanzielle Beteiligung und die Verwendung der Finanzmittel geregelt wird.

100 %-Finanzierung gesichert

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Durch die zur Verfügung zu stellenden Finanzmittel des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes wird für die Kommunen eine 100 %-Finanzierung gesichert. Für die weitere Umsetzung komme ich in der nächsten Woche auf die Städte und Gemeinden zu.“

Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Wir sollten nun die zusätzliche Unterstützung des Bundes nutzen, um den Gesundheits- und Infektionsschutz gemeinsam mit den Schulträgern gezielt an den Schulen mit einem weiteren Baustein zusätzlich zu stärken.

Besondere Situation der unter 12-jährigen Schüler_innen

Der Bund berücksichtigt hierbei die besondere Situation der unter 12-jährigen Schülerinnen und Schüler, die auf absehbare Zeit keine Möglichkeit des Impfangebots erhalten werden. Zusammen mit unseren bewährten und weiterhin unverzichtbaren Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen, wie zum Beispiel der wöchentlich zweimaligen Testung aller am Schulleben Beteiligten, können die mobilen Luftfiltergeräte einen zusätzlichen Beitrag zur Sicherung des Präsenzunterrichts leisten.“

Illegaler Welpenhandel: Kreisveterinäramt Borken klärt auf

Illegaler Welpenhandel: Kreisveterinäramt Borken will aufklären und sensibilisieren – Amtstierärzte warnen vor unseriösen Händlern

Kreis Borken (pd). Erst vergangenen Monat sorgte die Meldung über einen Hundetransport aus Rumänien und den schlechten Zustand der dabei aufgefundenen Junghunde und Welpen im Kreis Borken für Aufsehen:

Anlässlich der solcher vermehrt auftretenden Fälle sowie von illegalem Handel und Einfuhr von Hundewelpen warnt der Fachbereich Tiere und Lebensmittel (Kreisveterinäramt) der Kreisverwaltung Borken nun erneut vor unseriösen Händlern. Gleichzeitig möchten die Amtstierärzte Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema sensibilisieren: Beim Hundekauf sind nur seriöse Züchter oder das Tierheim die richtige Anlaufstelle, mahnen sie.

Tiere von Rumänien bis ins Westmünsterland

Die Hundewelpen werden bei den Transporten, insbesondere aus EU-Mitglieds- oder Drittstaaten, oftmals über eine lange Strecke und unter tierschutzwidrigen Umständen transportiert. Das war auch bei dem oben genannten Fall so: Bei rund 35 Grad waren die Tiere von Rumänien bis ins Westmünsterland gefahren worden, Wasser und Futter waren nicht zu sehen, sie waren völlig verkotet und in viel zu kleinen Boxen untergebracht. Die Welpen waren erst etwa vier Wochen alt – sie und ihre Mutter, die sie noch säugt, erholen sich seither sehr langsam.

Tödlich verlaufende Infektionskrankheiten

In den meisten Fällen liegen keine oder gefälschte Gesundheits- und Impfdokumente vor. Durch solche Transporte werden zudem auch Krankheiten verbreitet, die die Tiere in den Fahrzeugen betreffen können, aber auch ein Risiko für die hiesige Hundepopulation darstellen. „Sie leiden unter oft tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten wie Parvovirose oder Staupe und sind voller Parasiten“, schildert Anja Miebach, Leiterin der Veterinärabteilung im Fachbereich, die Erfahrungen mit illegalem Welpenhandel. Welpen würden dann trotz intensiver tierärztlicher Behandlung sterben. „Schlimmstenfalls kommt es sogar zu einem Eintrag von Krankheiten, die auf den Menschen übertragbar sind, beispielsweise Tollwut“, warnt die Tierärztin.

Ein wichtiges Anliegen

Die Bekämpfung des illegalen „Welpenhandel“ ist dem Veterinäramt daher ein wichtiges Anliegen. „Die Mutterhündinnen werden dabei von solchen Händlern sehr schlecht gehalten und als Gebärmaschinen missbraucht“, erläutert Dr. Manfred Ulrich, Leiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel. Auch würden die Welpen häufig viel zu früh von der Mutter getrennt, und seien meist nicht geimpft und oft schwerkrank. Die Tierarzt-, Unterbringungs- und Impfkosten beliefen sich dabei schließlich auf ein Vielfaches des Welpenpreises, insbesondere wenn wegen eines unklaren Impfstatus auch noch längere Quarantäneunterbringungen anstehen. Die vorgenannten Kosten werden grundsätzlich bei den Auftraggebern bzw. Käufern geltend gemacht. Da kommen schnell 1.000 Euro pro Tier zusammen. Oftmals folge dann auch noch ein Bußgeldverfahren, berichtet Martin Ehling, Leiter der Verwaltungsabteilung des Fachbereichen.

Kaufen Sie keine Hundewelpen oder Hunde über unbekannte Anbieter im Internet, auf der Straße, an einer Haustür, auf einem Parkplatz oder aus Autos und LKW heraus.

Leider tarnen sich unseriöse Auftraggeber durchaus unter dem Namen von Tierschutzorganisationen und sind so nicht immer erkennbar. Für die Transporte in engen und meist schlecht belüfteten Fahrzeugen werden neben speziellen Transportunternehmen – oft mit geschlossenen Kleintransportern – auch Heimatfahrten von Saisonarbeitskräften genutzt. Die Amtstierärzte appellieren daher: „Kaufen Sie keine Hundewelpen oder Hunde über unbekannte Anbieter im Internet, auf der Straße, an einer Haustür, auf einem Parkplatz oder aus Autos und LKW heraus.

Der Kauf eines solchen Welpen, auch aus Mitleid, unterstützt das System dieses illegalen Hundehandels und verursacht erhebliches Leid bei vielen Mutterhündinnen und Welpen.“ Im Falle eines beabsichtigten Hundekaufs helfe vielmehr Geduld: Seriöse Züchter und Tierheime liefern zwar nicht sofort den gewünschten Hund, dafür aber gesunde Tiere, die tierschutzgerecht gehalten und versorgt wurden und keinen stunden- oder tagelangen Transport in kleinen Kisten ohne Wasser und Futter erleiden mussten.

Weitere Informationen gibt es unter anderem im Internet unter www.bmel.de/welpenhandel oder www.haustier-berater.de. Wer in konkreten Fällen Fragen hat, kann sich auch an das Kreisveterinäramt unter (Tel. 02861-6813801, E-Mail: [email protected]) wenden.

42-jähriger Raesfelder nach Unfall verhaftet

Gegen den PKW-Fahrer aus Raesfelder lag ein Haftbefehl wegen „Fahren ohne Führerschein“ vor

Laut Polizeibericht befuhr am Samstag ein 42 Jahre alter Autofahrer aus Raesfeld gegen 13.15 Uhr in Borken die Coesfelder Straße in Richtung Ramsdorf. Als er nach rechts in die Straße Zum Homborn abbiegen wollte, habe er die Einmündung zu spät und bemerkt und prallte gegen ein Brückengeländer.

Der Pkw wurde in den Graben geschleudert und blieb auf dem Dach liegen. Der stark alkoholisierte Raesfelder erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Blutprobe entnommen

Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, um im Rahmen des Strafverfahrens die Blutalkoholkonzentration exakt bestimmen zu können. In das Strafverfahren wurde auch der Umstand aufgenommen, dass der 42-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist.

Nach der Behandlung im Krankenhaus nahmen die Beamten den Mann mit zur Wache, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Er war wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“ zu einer Geldstrafe von über 3.000 Euro bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von 65 Tagen verurteilt worden.

Dies erklärt auch, warum er gegenüber einer Ersthelferin angegeben hatte, keine Hilfe zu benötigen – auch Polizei und Rettungsdienst lehnte er ab. Die Frau reagierte richtig und meldete den Unfall.

Raesfeld – Bälle aus Sporthalle gestohlen und dann Täter gestellt

Jugendliche aus Raesfeld entwenden aus der Sporthalle Zum Michael mehrere Bälle

Am Freitagabend haben, so die Polizei, zwei alkoholisierte Raesfelder (18 und19 Jahre alt) gegen 22.00 Uhr die Sporthalle an der Straße Zum Michael betreten.

Dabei haben sie aus der Halle mehrere Bälle entwendet. Dabei wurde sie von in der Halle befindlichen Zeugen beobachtet. Einer der Zeugen nahm die Verfolgung auf und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen.

Er konnte den 18-Jährigen festhalten, der sich in der Folge heftig wehrte. Mit Hilfe weiterer Zeugen gelang es, den Widerstand zu überwinden. Durch das Gerangel haben der Polizeibeamte und der 18-Jährige leichte Verletzungen erlitten. Der
19-jährige Mittäter kehrte freiwillig zurück, sodass auch seine Personalien festgestellt werden konnten.

#raesfeldBeach Wachtmeister- Musikalisches Wochenende mit Livemusik

Sommerzeit – Ferienzeit:  Kultur und Musik unter freiem Himmel in Raesfeld mit Kruse & Blanke, „On Chairs“ aus Hamm sowie Kinderkonzert mit Nilsen aus Dorsten-Rhade

Für das kommende Wochenende am 23., 24. und 25. Juli ist bei Wachtmeister in Raesfeld unter #raesfeldBeach ein Live-Wochenende mit absoluten Top Acts geplant.

Open-Air-Konzerte-Raesfeld-Wachtmeister

RAESFELD. Sommerzeit – Ferienzeit:  Dreitägige Konzertreihe. Kultur und Musik, auch für Kinder unter freiem Himmel in Raesfeld. Tickets sind in begrenzter Stückzahl und nur im Ährenfeld 6 in Raesfeld erhältlich!

Gestartet wird Freitag, 23. Juli mit dem Duo Kruse & Blanke

Seit 1980 spielt sich das Musikduo „Kruse und Blanke“ in die Herzen ihres Publikums, mit gefühlvollem Gesang und spritzigen Arrangements. Handgemachte Musik und hohem Wohlfühlfaktor, die Erinnerungen weckt und in Fußgängerzonen ebenso zu Hause ist wie in Kneipen und auf Stadtfesten. Zwei Vollblutmusiker verbeugen sich vor den Originalen, interpretieren sie, aber vielfach mit hohem Anspruch neu.

Michael Kruse

Akustik-Quartett „On Chairs“

Weiter geht es am Samstag, 24. Juli mit dem Akustik-Quartett, dem stimmgewaltigen Sänger Freddy Pieper, Ralf Lohmann am Bass und Tom Quast an der Gitarre „On Chairs“ aus Hamm. Begleitet werden sie von Stephan Sagurna am Cajon/Schlagzeug. Gemeinsam interpretieren sie Klassiker von Tom Jones, Ray Charles, Beatles, Paul Simon bis hin zu neueren Stücken wie von George Ezra, in eigenem souligen Unplugged-Gewand, das die besondere Stimme von Freddy Pieper in den Vordergrund stellt.

Einlass an beiden Konzerten 18 Uhr. Die Karten kosten jeweils 5 Euro und müssen vorbestellt und abgeholt werden.

Pop-Musik für Kinder mit Nielsen

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Nils Mechlinski macht Electro-Popmusik für Kinder. Foto: Universalmusic Germany-aiinudesign

Beim Kinderkonzert mit „Nilsen“ am Sonntag ab 15 Uhr ist der Eintritt für alle kleinen und großen Besucher frei.  Nils Mechlinski alias Nilsen kommt aus Rhade und macht seit einiger Zeit Electro-Popmusik für Kinder. Seine Songs sind heiter und zum Mitsingen ansteckend. Wer jedoch mit Kinderliedern klatschen, hüpfen und Osterhäschen verbindet, der liegt bei „Nilsen“ falsch. Seine Texte sind zeitgemäß, lustig, aber durchaus auch kritisch, dennoch kindgerecht. Popmusik für die Kleineren halt.  Alle Kindersender senden oder spielen seine Musik rauf und runter, und er ging sogar mit TOGGO auf Tour.

Mit „‘ne Sekunde Sommer“ auf Platz 1 

Mit dem Song „‘ne Sekunde Sommer“ landete er als „DJ Lockvogel“ mit seinem DJ Mentor Leyk auf Platz 1. Es folgten Konzerte in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie eine Saison im Megapark auf Mallorca.  

Einlass ab 14 Uhr. Die Karten sind limitiert und müssen ebenfalls telefonisch unter 02865 252 vorbestellt und im Ährenfeld 6 in Raesfeld abgeholt werden.

Im Kreisgebiet gilt ab Montag, 19. Juli, wieder Inzidenzstufe 1

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Inzidenzwert liegt weiterhin im Kreis Borken über der Grenze von 10. Landesvorgaben sehen unter anderem erneut Kontaktbegrenzungen vor

Es gelten wieder Kontaktbeschränkungen – Auch bei Partys und privaten Veranstaltungen gibt es nun wieder Personenzahlgrenzen, Musikfestivals oder Volksfeste sind vorerst nicht mehr möglich, Discos nur noch draußen.

Kreis Borken. Im Kreis Borken gelten ab Montag, 19. Juli, wieder die Vorgaben der Inzidenzstufe 1. Nachdem der Inzidenzwert im Kreisgebiet heute (Samstag, 17. Juli) den achten Tag in Folge den Wert von 10 überschreitet, gelten dann nicht mehr die erweiterten Lockerungen der Stufe O, stattdessen tritt am übernächsten Tag – und damit am Montag – wieder die Inzidenzstufe 1 in Kraft.

Formal geschieht dies erst mit der Veröffentlichung des Landes, die nun im Laufe des Wochenendes erfolgen soll.
Für die Bürger_innen im Kreisgebiet Borken bedeutet das unter anderem, dass wieder Kontaktbeschränkungen gelten:

  • Treffen im öffentlichen Raum sind für Angehörige aus fünf Haushalten oder mit Test für 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten möglich.
  • Auch bei Partys und privaten Veranstaltungen gibt es nun wieder Personenzahlgrenzen, Musikfestivals oder Volksfeste sind vorerst nicht mehr möglich, Discos nur noch draußen.

Bei vielen Aktivitäten sind wieder negative Tests erforderlich (außer für Geimpfte und Genesene).

Bei Kulturveranstaltungen gelten Personenbegrenzungen und Testpflicht, auch für die Sportausübung gelten wieder Beschränkungen.

Rückkehr zu Inzidenzstufe 0

Eine Rückkehr zur Inzidenzstufe 0 ist dann wieder möglich, wenn der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bei höchstens 10 liegt.

Am dann übernächsten Tag würden die gelockerten Regelungen wieder gelten. Darüber informiert der Kreis Borken dann wieder gesondert. In diesem Zusammenhang ruft Landrat Dr. Kai Zwicker erneut zu weiterhin achtsamem und verantwortungsvollem Verhalten auf. „Zudem weise ich gerne erneut auf die Möglichkeit hin, sich im Impfzentrum ohne Termin impfen zu lassen“, so Dr. Zwicker.

Inzidenz – Stufe 1

  • Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus fünf Haushalten;
  • außerdem für 100 Personen mit Test aus beliebigen Haushalten

Private Veranstaltungen

außen bis zu 250 Gäste ohne Test, innen bis zu 100 Gäste mit Test

Party

Bis zu 100 Personen im Freien und 50 in Innenräumen ohne Abstand und Maske aber mit Test und Rückverfolgbarkeit

Musikfestivals erst ab 27. 8. mit bis zu 1.000 Zuschauern mit Test und genehmigtem Konzept

Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 1.000 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachbrettmuster

Kurzvideos in verschiedenen Sprachen -Lassen Sie sich auch impfen!

Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Westmünsterland appellieren in kurzen Videos in ihrer jeweiligen Muttersprache an Menschen mit Migrationshintergrund: „Lassen Sie sich auch impfen!“

Videos auf Internetseite des Kreises Borken abrufbar: www.kreis-borken.de/corona-uebersetzungen

Kreis Borken (pd). Mit kurzen Videos in verschiedenen Sprachen möchte der Kreis Borken nun verstärkt solche Bevölkerungsgruppen über das hiesige Impfangebot informieren, die des Deutschen nicht kundig sind. Dafür konnten drei Ärztinnen und fünf Ärzte des Klinikums Westmünsterlands gewonnen werden.

Impfaufruf mehrsprachig kreis Borken

Sie appellieren in kurzen Beiträgen in ihrer jeweiligen Muttersprache an Menschen mit Migrationshintergrund im Kreis Borken, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Landrat Dr. Kai Zwicker dankt dem Klinikum Westmünsterland sowie den beteiligten Medizinerinnen und Medizinern ausdrücklich für die gute Kooperation in dieser wichtigen Angelegenheit.

Die kurzen Videoclips sind auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/corona-uebersetzungen abzurufen. Es gibt sie in den Sprachen arabisch, aserbaidschanisch, bulgarisch, deutsch, hindi, niederländisch, türkisch und twi (Sprache in Ghana) – weitere Videos folgen.

Außerdem wurden sie den Integrationsbeauftragten der Kommunen im Kreis Borken und weiteren Anlaufstellen zur Verfügung gestellt.
„Bitte verbreiten Sie die Aufrufe der Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Westmünsterland bei Verwandten, Freunden, Bekannten und allen Personen, die Sie kennen“, appelliert Landrat Dr. Kai Zwicker an die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken. Darüber sollen insbesondere Personen über Impfangebote in Kenntnis gesetzt werden, denen bisher die Sprachbarriere Probleme bereitet habe.

Wer helfen möchte, sollte dies nicht unkoordiniert tun

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Den Kreis Borken erreichen aktuell Anfragen aus der Bevölkerung, wie in Not geratenen oder sogar obdachsuchenden Bewohnerinnen und Bewohner der vom Starkregen heimgesuchten Katastrophengebiete geholfen werden kann.

Dazu folgende Information: Viele Hilfsorganisationen und auch einige Städte haben Spendenkonten eingerichtet, um den Betroffenen zu helfen.

Eine Liste von Spendenkonten hat der WDR unter folgendem Link aufgeführt: https://www1.wdr.de/nachrichten/spenden-spendenkonto-betroffene-unwetter-schaeden-100.amp.

Radio WMW hat zudem mit allen Lokalradios in NRW ein Spendenkonto eingerichtet – Infos dazu unter https://lichtblicke.de/unwetter-hilfe.

Wichtig auch: Wer mit Sachspenden oder Unterbringungsangeboten helfen möchte, sollte dies nicht unkoordiniert tun, sondern zunächst möglichst über die Kreisverwaltungen in den Schadensgebieten Bedarfe abklären.

Fahrradweg B224 – Ausbau zieht sich in die Länge

Lückenschluss – Fahrradweg längs der B224 von Raesfeld-Erle Richtung Freudenberg

Mit den Arbeiten zum Ausbau des neuen Fahrradweges im Dreiländereck zwischen Schermbeck, Erle und Dorsten soll frühestens 2022 begonnen werden. Straßen NRW hat ein Ingenieurbüro für weitere Planungen beauftragt.

  • Baukosten rund 5,5 Mio. Euro
  • Breite 1,75 Meter
  • Neue Querungshilfe am Rhader Weg geplant
  • Baubeginn frühesten 2022
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Wer die kürzeste Strecke von Erle nach Freudenberg nehmen möchte, kann aktuell nur auf einem schmalen Asphalt-Streifen neben der B224 radeln, was allerdings nicht immer ganz ungefährlich ist. Foto: Petra Bosse

Geduldsprobe

Um die Erreichbarkeit der Stadt Dorsten aus Borken aus, aber auch von Schermbeck und Raesfeld und umgekehrt, für Radfahrer zu verbessern, soll eine attraktive Radwegeverbindung parallel zur B 224 geschaffen werden. Aber: Gut Ding braucht Weile. Das behauptet zumindest der Volksmund. Fahrradfahrer müssen entweder weiterhin den schmalen Streifen neben der Bundesstraße entlang fahren, oder den Umweg durch den Wald nehmen.

Der Grund: Der Ausbau des Radweges zwischen der Kreuzung Freudenberg auf Schermbecker Gebiet im Kreis Wesel, durch die Üfter Mark bis Raesfeld-Erle wird zu einer besonderen Geduldsprobe. Nach mittlerweile mehr als einem Jahr Vorplanung steht jetzt fest, dass die Arbeiten frühestens 2022 beginnen werden.

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Im Bereich des Rhader Wegs ist eine Querungshilfe sowie eine Abbiegespur für Radfahrer geplant. Foto: Petra Bosse

Wenigstens weiß man jetzt, welche Abmessungen der neue Fahrradweg haben soll und welchen Verlauf er nehmen wird. Auf einer Breite von 1,75 m wird er vom Freudenberg kommend rechtsseitig straßenbegleitend zur B 224 verlaufen.

Ausreichender Sicherheitsabstand zur Straße

Zum Schutz sei zwischen Fahrbahn und Radweg ein Grünstreifen eingeplant, der den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten soll. Laut Thomas Utsch von Straßen NRW Regional Niederlassung Niederrhein Mönchengladbach, sei der Sicherheitsabstand zur Straße ausreichend, da der jetzige überbreite Mehrzweckstreifen entfernt werden soll, so dass Radfahrer hier sicher auf dem Radweg fahren können.

An zwei Stellen muss beim geplanten Streckenverlauf auf die Fläche des Regionalverbandes Ruhr ausgewichen werden, unter anderem am Rhader Weg. Geplant sei in diesem Bereich laut Utsch eine Querungshilfe und eine Abbiegerspur zu dem kleinen Parkplatz auf der gegenüberliegenden Seite.

Rhader Weg B224
Zahlreiche Fahrradfahrer nutzen den sicheren Weg durch den Wald Richtung Schermbeck und Erle, müssen aber dafür die B224 am Rhader Weg kreuzen. Foto: Petra Bosse

Damit wird auch eine bislang nicht unerhebliche Gefährdung gebannt, denn wer sich aktuell für den sicheren, aber weiteren Weg von Freudenberg nach Erle oder umgekehrt durch den Wald entscheidet – was die meisten Fahrradfahrer tun, – muss zwangsläufig einmal die B224 am Rhader Weg kreuzen.

Kommunale Radbindevernetzung

Stark gemacht hatten sich im November 2019 die Bürgermeister Andreas Grotendorst a. A. (Raesfeld), Mike Rexforth (Schermbeck) und Tobias Stockhoff (Dorsten) für die kommunale Radbindevernetzung im Dreiländer-Eck. Sie arbeiteten gemeinsam in den Rathäusern und mit Straßen NRW daran, dass die wichtige Radwegeverbindung von Borken über Raesfeld und Erle bis Freudenberg realisiert werden kann.

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Seit 2019 im Einsatz für eine grenzübergreifende Fahrradwegeverbindung waren die Bürgermeister v. l.: Andreas Grotendorst a.D. (Raesfeld), Mike Rexforth (Schermbeck) und Tobias Stockhoff (Dorsten). Foto: Archiv

Formplanung ist nun abgeschlossen

Im Juli 2020 kam dann der Bescheid vom RVR, dass ein Ingenieurbüro bereits mit der Planung beauftragt worden sei, für den Fahrradweg verschiedene Varianten zu erstellen. Jetzt, ein Jahr später folgt endlich der nächste Schritt. „Wir haben ein Ingenieurbüro mit der Planung beauftragt, da die Formplanung nun abgeschlossen ist und sind nun dabei, die Vorentwurfsplanung zu erstellen“, sagt Thomas Utsch auf Nachfrage der Redaktion.

Die Baukosten für die rund neu Kilometer lange Radstrecke von Freudenberg bis zur Anschlussstelle Erle/ Brannenschnede durch die Erler Heide belaufen sich laut Straßen NRW auf rund 5,5 Mio. Euro.

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Der rund neun Kilometer lange Fahrradweg von Freudenberg aus kommend, soll übergangslos in den Fahrradweg Ortseingang Erle übergehen. Foto: Petra Bosse

Thema häusliche Gewalt – Rote-Bank-Aktion im Kreis Borken

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Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Unternehmen sind aufgerufen, Bänke kreativ zu gestalten / Aufmerksamkeit für das Thema häusliche Gewalt

Borken / Kreis Borken (pd). „Panchina rossa“ – so heißt ein Projekt in Italien, das seit 2016 auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, über das Thema „geschlechtsspezifische Gewalt“ informieren und Menschen dafür sensibilisieren möchte.

Die Farbe Rot steht hierbei symbolhaft für das vergossene Blut der Frauen, die unter häuslicher Gewalt leiden. Das Büro für Chancengleichheit der Stadt Borken plant in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten für die zweite Jahreshälfte 2021 kreisweit eine solche „Rote-Bank-Aktion“. Anlass ist das zwanzigjährige Bestehen des „Runden Tisches gegen häusliche Gewalt – GewAlternativen“ des Kreises Borken.

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Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken Carina Sienert ruft Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Unternehmen dazu auf, sich an der „Rote-Bank-Aktion“ zu beteiligen. ©Kreis Borken

Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt

Carina Sienert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung Borken, strebt an, eine erste Bank am 25. November, dem „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ in Borken aufzustellen. Langfristiges Ziel ist es, in allen Borkener Ortsteilen rote Bänke aufzustellen, die individuell und fantasievoll gestaltet werden sollen. „Das können beispielsweise verschiedene Sprüche oder künstlerische Darstellungen sein – der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt“, betont Carina Sienert.

An jede Bank sollen zudem Informationen und Ansprechpartnerinnen zum Thema häusliche Gewalt und ein QR-Code angebracht werden. Wo die Bänke genau aufgestellt werden, wird noch abgestimmt.
„Wollen Sie sich auch stark machen gegen Gewalt an Frauen? Wollen Sie ein kreatives Zeichen setzen? Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf“, appelliert Carina Sienert Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Unternehmen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Gleichstellungsbeauftragte ist telefonisch unter 02861/939-297 und per E-Mail an [email protected] zu erreichen.

Initiative Kreis Borken – Kurve kriegen

„Kurve kriegen“ – Arbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen und Kindern. Team startet durch

Kreis Borken (pd). Sie leisten Beziehungsarbeit – und dabei stellt Vertrauen das wertvollste Kapital dar. Den Zugang zu straffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen und ihren Familien gewinnen, das will das Team der Initiative „Kurve kriegen“ in der Kreispolizeibehörde Borken.

Die Aufgaben dabei sind klar verteilt. Kriminalhauptkommissar Gerd Wittag übernimmt als polizeilicher Ansprechpartner gemeinsam mit seinem Stellvertreter Polizeioberkommissar Michael Wanning quasi die Rolle des „Türöffners“ zu den Familien. Gelingt der Brückenschlag, so übernimmt Klaus Fröse als pädagogische Fachkraft die Betreuung des jungen Menschen, unterstützt durch seine Vertreterin Victoria Bösing.

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Das Team „Kurve kriegen“ in der Kreispolizeibehörde Borken (von links): Kriminalhauptkommissar Gerd Wittag, die Sozialpädagogen Klaus Fröse und Victoria Bösing sowie Polizeioberkommissar Michael Wanning. (Foto: Kreispolizeibehörde Borken)

Die beiden Sozialpädagogen machen sich gerade mit ihrem neuen Arbeitsumfeld vertraut. Sie sind im Verein sozial-integrative Projekte (ViP) in Münster tätig. Dort konnten sie bereits seit vielen Jahren Erfahrungen sammeln, wenn es um straffällige Jugendliche geht. Ob Streetwork oder betreutes Wohnen, Anti-Aggressivitäts-Training oder Täter-Opfer-Ausgleich: Klaus Fröse und Victoria Bösing wissen um die vielen individuellen „Baustellen und Bedürfnisse“ der jungen Menschen, die mit „Kurve kriegen“ zu einem besseren Lebensweg jenseits der Kriminalität finden sollen.

„Die Initiative begeistert uns“, unterstreicht Klaus Fröse. Gerade weil sie den Blick auf junge, noch strafunmündige Tatverdächtige richte – und weil ein so enges Zusammenwirken von Polizei und Sozialpädagogen in dieser Form im Kreis Borken Neuland darstellt: „Das ist eine ideale Mischung!“

Wichtig: Die Familien nehmen freiwillig teil. Deshalb besitzt das erste Gespräch mit den Erziehungsberechtigten entscheidende Bedeutung, unterstreicht Gerd Wittag: „Das führen wir als Polizeibeamte. Dabei kommt es darauf an, die Familien vom Sinn der Sache zu überzeugen.“ Stimmen diese zu, kommen im nächsten Schritt Klaus Fröse und Victoria Bösing zum Zug. „Wir schauen uns genau an, was den jungen Menschen ausmacht und wo die Motive für sein Handeln liegen.“

Daran machen die beiden Sozialpädagogen fest, welche „Stellschrauben“ es zu drehen gilt. Das Repertoire der Maßnahmen reicht weit – vom Begleiten einer Therapie bis hin zur Auswahl einer passenden Freizeitaktivität, die den Betreffenden stärkt und ihn wegbringt von dem, was ihn mit dem Gesetz in Konflikt gebracht hat. Klaus Fröse schätzt zudem, dass „Kurve kriegen“ einen nachhaltigen Ansatz verfolgt: „Wir besitzen damit Spielraum, um den Jugendlichen länger zu begleiten.“

Wer kommt überhaupt in Frage für die Teilnahme? „Da gibt es zum einen klare Vorgaben, an denen wir uns orientieren“, erläutert Gerd Wittag. Vieles hängt aber auch von der individuellen Situation ab. Nicht zuletzt bezieht das Team von „Kurve kriegen“ auch das zuständige Jugendamt mit ein. Die Auswahl der
Kandidaten stellt jetzt eine zentrale Aufgabe dar, um „Kurve kriegen“ im Kreis Borken zu implementieren. Das Team freut sich auf die Herausforderung.

Adelheids Spargelhaus sucht einen Koch (m/w/d)

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Am Rande des schönen Münsterlandes gelegen ist Adelheids Spargelhaus ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Spaziergänge und Tagesausflüge. Von Ende März bis Ende Juni haben Gerichte aus erntefrischem Spargel Hochsaison in unserem Restaurant. Während dieser Zeit servieren wir die feinsten Spargelgerichte stets frisch und köstlich zubereitet. Außerhalb der Spargel­saison bietet unsere Küche das ganze Jahr über Köstlichkeiten der Region und internationale Gaumen­freuden.

Wir suchen zu sofort einen

Koch

(m/w/d) jeden Alters

Das macht Dich aus:

  • Dir liegt die besondere Würze im Blut
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Das erwartet dich:

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Du bist:

  • Zuverlässig
  • Pünktlich
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  • Engagiert
  • Motiviert
  • Gewissenhaft

Adelheids Spargelhaus
Rhader Straße 69
46348 Raesfeld-Erle
Telefon: 02865 8011
Email: [email protected]
Internet: Adelheids Spargelhaus

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Adelheids Spargelhaus – Aus der Geschichte des Hauses

Das heutige Restaurant Adelheids Spargelhaus in Erle ist im äußeren Erscheinungsbild zwar nicht identisch, in seinem Grundriss aber das weitgehend unverändert gebliebene Haupthaus des alten Erler Bauern Brand. Während im hinteren Teil, damals landwirtschaftlich genutzt, die Mauern und Balken im Original bis heute erhalten sind musste der ehemalige Wohnbereich komplett erneuert werden.

Brand war einer der 35 Altbauern in Erle. Der erste Nachweis dieses Hofes stammt aus einem Abgaberegister des Jahres 1371 als der Hof zum Kloster Nottuln gehörte. Damals nannte man den Besitzer des Hofes Sibinck, 1498 Brandes und schließlich hieß er Brand. Die Besitzer des Hofes waren zeitweilig ehrenamtlich Markenförster und auch Kirchenmeister in Erle. Das langgestreckte Gebäude beherbergte im vorderen Bereich die Wohnung der Bauernfamilie und im hinteren, deutlich größeren Bereich, Räume für die Landwirtschaft. In der Mitte lag die Tenne und seitlich davon befanden sich die Ställe für das Vieh sowie unter dem Dach Stauraum für Heu und Stroh.

Wohnbereich brannte aus

Zu Ende des 19. Jahrhunderts gab es auf dem Hof keinen Hoferben so dass er verkauft wurde. 1898 kaufte der Nachbar Böckenhoff den Bauernhof Brand mit einer großen Fläche Land. Er lies in dem Wohnbereich Mitarbeiter seines eigenen Bauernhofes mit ihren Familien wohnen.

Beim Einmarsch der Alliierten im Mai 1945 fing der Wohnbereich des Hauses Feuer und brannte aus, die Mauern stürzten ein. Der hintere Bereich, der heutige große Gastraum, war durch eine Brandmauer zwischen Wohn- und Landwirtschaftsbereich von dem Feuer verschont geblieben. Lange Zeit renovierte die Brandruine niemand, sie verfiel sozusagen in einen Dornröschenschlaf. Die Nachbarn erzählen, „dat Gräss un de Strücker wössen bis anne Dackpann’n.“ (das Gras und die Sträucher wuchsen bis zu den Dachziegel hoch). Erst in den 1960er Jahren wurde das Dach erneuert. Aber das Gebäude wurde nicht renoviert und nur der landwirtschaftliche Teil wurde weiterhin mit Hafer vollgepackt (der Hafer war auf dem Feld nur gemäht aber noch nicht gedroschen worden). Das änderte sich erst 1983.

Von der Ruine zu Adelheids Spargelhaus

Adelheid Böckenhoff, die Frau des Bauern und Brenners Bernhard Böckenhoff, hatte die Idee das teilweise verfallene Haus vom Hof Brand als Spargelrestaurant auszubauen. Mit unermüdlicher Einsatzbereitschaft besorgte Adelheid Böckenhoff an den unterschiedlichsten Orten die vielen alten Steine, Kacheln, Fenster etc. um das Gebäude stilecht wieder aufzubauen. Das lag ihr am Herzen, dafür war ihr kein Weg zu weit. Der ehemalige Wohnbereich wurde neu errichtet mit großer Diele mit offenem Herdfeuer, mit einem kleinen zusätzlichen Gastraum, einer modernen Küche und dem Sanitärbereich. Der Dachraum erhielt eine Wohnung und einen weiteren großen Aufenthaltsraum über der Tenne. 1983 eröffnete Adelheid Böckenhoff das Restaurant unter dem Namen „Adelheids Spargelhaus“.

Zunächst gab es nur Spargelgerichte. Der Spargel wurde von den eigenen Feldern geerntet und frisch serviert. Auf der ehemaligen Tenne befand sich jetzt der große Gastraum. Dort wo früher die Tiere des Hofes in ihren Ställen standen und von der Tenne ihr Futter bekamen, befindet sich das Restaurant. Hier genießen heute die Gäste aus nah und fern die Köstlichkeiten der Küche, ob wie zu Anfang Spargel in allen seinen Variationen oder andere saisonale und sonstige Gerichte.

Erle, den 13.12.2013
J. Kempken

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