Erste Schnellladesäule in Borken an der Weseler Straße

E-Autos können schnell und unkompliziert nahe der B 67 aufgeladen werden / Standort: Weseler Straße 11 in Borken

Borken (pd). Die Anzahl der Elektroautos auf deutschen Straßen steigt. In der Stadt Borken sind bereits 290 Fahrzeuge zugelassen (Stand Juli 2021).

Schnellladesäule-Borken
Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und Martin Kaß, Inhaber der Elektrofirma Kaß, freuen sich über die erste Schnellladesäule für Elektrofahrzeuge in Borken. Foto: Stadt Borken

Mit dem größeren Aufkommen geraten auch die Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge immer mehr in den Fokus. Besonders attraktiv für E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer: Das schnelle Aufladen zwischendurch. „Genau das ist seit knapp zwei Wochen nun auch in Borken möglich“, freut sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.

An der Weseler Straße 11 – in unmittelbarer Nähe zur Auffahrt der Bundesstraße B 67 – steht nun eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge. „Dies ist die erste Schnellladestation in Borken und den umliegenden Kommunen“, macht Borkens Bürgermeisterin deutlich.

E-Auto-Ladesäule-Weselerstrasse-B67-Borken


Die Ladesäule, an der E-Autos mit einer Leistung von 60kW geladen werden können, wird bereits gut genutzt: „Über 30 Autos haben schon an dieser Säule getankt“, erläutert Martin Kaß, Inhaber der Elektrofirma Kaß, die diese Tanksäule aufgestellt hat.

„Das Laden ist vor allem auch für Reisende und Personen im Außendienst interessant, da Fahrzeuge ungefähr innerhalb 30 Minuten vollgeladen sind“, betont er. Die Kosten für die Schnellladesäule belaufen sich auf 50.000 Euro – mit 19.500 Euro hat die Bezirksregierung Arnsberg das Vorhaben bezuschusst.
Wer sein Elektroauto an der Weseler Straße „tankt“, leistet auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz: Denn dort laden Fahrerinnen und Fahrer ihr E-Auto mit Ökostrom aus erneuerbarer Energie.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

1 Kommentar

  1. Vielen Dank der Firma Kaß für die Installation. Auch im Raum Borken wird die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut, sehr gut !
    Im Artikel wird eine Ladesäule mit 60kW Leistung beschrieben. Weiter wird erläutert, dass innerhalb einer halben Stunde das Fahrzeug wieder voll geladen sei. Auf welches Fahrzeug hat man sich hierbei Bezogen ?
    Die meisten Fahrzeuge habe eine Batteriekapazität von 58 – 77kw/h.
    Bei diesen Fahrzeugen vergehen bis zum voll laden, ca. 1,5h. Ich könnte mir vorstellen das es für die meisten Leser eher Irreführend ist, gerade wenn man voller Hoffnung das Auto anschließt.

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