Am Rande des schönen Münsterlandes gelegen ist Adelheids Spargelhaus ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Spaziergänge und Tagesausflüge. Von Ende März bis Ende Juni haben Gerichte aus erntefrischem Spargel Hochsaison in unserem Restaurant. Während dieser Zeit servieren wir die feinsten Spargelgerichte stets frisch und köstlich zubereitet. Außerhalb der Spargel­saison bietet unsere Küche das ganze Jahr über Köstlichkeiten der Region und internationale Gaumen­freuden.

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Adelheids Spargelhaus
Rhader Straße 69
46348 Raesfeld-Erle
Telefon: 02865 8011
Email: [email protected]
Internet: Adelheids Spargelhaus

Adelheids Spargelhaus – Aus der Geschichte des Hauses

Das heutige Restaurant Adelheids Spargelhaus in Erle ist im äußeren Erscheinungsbild zwar nicht identisch, in seinem Grundriss aber das weitgehend unverändert gebliebene Haupthaus des alten Erler Bauern Brand. Während im hinteren Teil, damals landwirtschaftlich genutzt, die Mauern und Balken im Original bis heute erhalten sind musste der ehemalige Wohnbereich komplett erneuert werden.

Brand war einer der 35 Altbauern in Erle. Der erste Nachweis dieses Hofes stammt aus einem Abgaberegister des Jahres 1371 als der Hof zum Kloster Nottuln gehörte. Damals nannte man den Besitzer des Hofes Sibinck, 1498 Brandes und schließlich hieß er Brand. Die Besitzer des Hofes waren zeitweilig ehrenamtlich Markenförster und auch Kirchenmeister in Erle. Das langgestreckte Gebäude beherbergte im vorderen Bereich die Wohnung der Bauernfamilie und im hinteren, deutlich größeren Bereich, Räume für die Landwirtschaft. In der Mitte lag die Tenne und seitlich davon befanden sich die Ställe für das Vieh sowie unter dem Dach Stauraum für Heu und Stroh.

Wohnbereich brannte aus

Zu Ende des 19. Jahrhunderts gab es auf dem Hof keinen Hoferben so dass er verkauft wurde. 1898 kaufte der Nachbar Böckenhoff den Bauernhof Brand mit einer großen Fläche Land. Er lies in dem Wohnbereich Mitarbeiter seines eigenen Bauernhofes mit ihren Familien wohnen.

Beim Einmarsch der Alliierten im Mai 1945 fing der Wohnbereich des Hauses Feuer und brannte aus, die Mauern stürzten ein. Der hintere Bereich, der heutige große Gastraum, war durch eine Brandmauer zwischen Wohn- und Landwirtschaftsbereich von dem Feuer verschont geblieben. Lange Zeit renovierte die Brandruine niemand, sie verfiel sozusagen in einen Dornröschenschlaf. Die Nachbarn erzählen, „dat Gräss un de Strücker wössen bis anne Dackpann’n.“ (das Gras und die Sträucher wuchsen bis zu den Dachziegel hoch). Erst in den 1960er Jahren wurde das Dach erneuert. Aber das Gebäude wurde nicht renoviert und nur der landwirtschaftliche Teil wurde weiterhin mit Hafer vollgepackt (der Hafer war auf dem Feld nur gemäht aber noch nicht gedroschen worden). Das änderte sich erst 1983.

Von der Ruine zu Adelheids Spargelhaus

Adelheid Böckenhoff, die Frau des Bauern und Brenners Bernhard Böckenhoff, hatte die Idee das teilweise verfallene Haus vom Hof Brand als Spargelrestaurant auszubauen. Mit unermüdlicher Einsatzbereitschaft besorgte Adelheid Böckenhoff an den unterschiedlichsten Orten die vielen alten Steine, Kacheln, Fenster etc. um das Gebäude stilecht wieder aufzubauen. Das lag ihr am Herzen, dafür war ihr kein Weg zu weit. Der ehemalige Wohnbereich wurde neu errichtet mit großer Diele mit offenem Herdfeuer, mit einem kleinen zusätzlichen Gastraum, einer modernen Küche und dem Sanitärbereich. Der Dachraum erhielt eine Wohnung und einen weiteren großen Aufenthaltsraum über der Tenne. 1983 eröffnete Adelheid Böckenhoff das Restaurant unter dem Namen „Adelheids Spargelhaus“.

Zunächst gab es nur Spargelgerichte. Der Spargel wurde von den eigenen Feldern geerntet und frisch serviert. Auf der ehemaligen Tenne befand sich jetzt der große Gastraum. Dort wo früher die Tiere des Hofes in ihren Ställen standen und von der Tenne ihr Futter bekamen, befindet sich das Restaurant. Hier genießen heute die Gäste aus nah und fern die Köstlichkeiten der Küche, ob wie zu Anfang Spargel in allen seinen Variationen oder andere saisonale und sonstige Gerichte.

Erle, den 13.12.2013
J. Kempken

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Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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