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Haushaltsrede 2021 von Elke Rybarczyk SPD

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Ratskolleginnen und -kollegen, sehr geehrte Vertreter der Presse, sehr geehrte Gäste! Dank an die Presse für die faire Berichterstattung.

Wissen Sie eigentlich noch, wie ich meine Haushaltsrede 2020 angefangen habe?
„Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten – in Corona-Zeiten: Menschen sterben, Menschen leiden, Menschen verlieren ihre Existenz.“
Was ist seitdem anders geworden? Ich werde darauf noch zukommen müssen.
Was war im vergangenen Jahr?
Corona bestimmte unseren Alltag und wird es wohl auch in Zukunft tun. Unser aller Hoffnung, die Pandemie würde bewältigt worden sein, hat sich nicht erfüllt. Außerdem haben wir Erschütterndes im Juli diesen Jahres in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erlebt. Über 100 Menschen haben ihr Leben, ihr Hab und Gut in einer Jahrhundertflut verloren. Wir leben in schwierigen Zeiten!

Zur Kommunalpolitik

Zum Zahlenwerk:
Wir verabschieden heute den Haushalt für das Jahr 2022. Er weist Erträge in Höhe von 23.768.500 € und Aufwendungen in Höhe von 24.428.300 € auf. Er schließt also mit einem Defizit von 659.800 € ab. Das bereitet uns aber kein Unbehagen.
Für uns sind von besonderem Interesse die neuen Investitionen von 12.945.900 € (ohne Fördermittel) – mehr als in den vorangegangenen Jahren; sie ermöglichen eine Aufwertung des Standortes Raesfeld, höhere Steuereinnahmen im Bereich der Gewerbesteuer, die Schaffung ortsnaher Arbeitsplätze (übrigens eine Wahlaussage der SPD im letzten Kommunalwahlkampf – Sie erinnern sich sicherlich), was wiederum ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz ist, da damit die hohe Zahl der Auspendler etwas reduziert werden kann. Zum Thema Umweltschutz hat mein Vorredner bereits alles Wichtige gesagt.

Zum Thema Steuern:

Die Grundsteuern A und B werden um 4%-Punkte angehoben, um die i-Pads für die Raesfelder Schülerinnen und Schüler anteilig zu finanzieren. Diese Anhebung können wir mittragen.
Allerdings verstehen wir – die Fraktion der SPD – nach wie vor nicht, warum die Grundsteuer B um 17 Punkte zusätzlich erhöht, eine Erhöhung der Grundsteuer A jedoch unterlassen wurde. Ich stelle fest, dass es mal wieder die privaten Grundstückseigentümer trifft, die im kommenden Jahr u.a. mit einer Inflationsrate von aktuell 5,2%, steigenden Energie- und Handwerkerkosten rechnen müssen.

Anträge:

Die Fraktion der SPD stellte mehrere Anträge im Rat, als da waren:
Mehrgenerationen-Treffpunkt/Jugendforum/Reduzierung von Wahlplakaten/Alternativen zum Streusalz/Rückschnitt der Platanen im Südring/Anschaffung von Raumluftfiltern für die Raesfelder Schulen, eine gestaffelte Beteiligung der Gemeinde an den Anschaffungskosten für i-Pads für Schülerinnen und Schüler, um die finanzielle Belastung der Eltern für das Jahr 2022 zu reduzieren und sozialverträglicher zu machen.
Fast immer stießen unsere Anträge auf die Ablehnung der CDU – ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Ich komme zuerst zu den Erfolgen im letzten Jahr:

  • Als Bürgerin, die nicht aus dem fernen Weseke kommt, macht es mich stolz, dass die Erler Femeiche zum Nationalbaum erklärt wurde.
  • Wir freuen uns, dass endlich der von uns geforderte Mehrgenerationen-Treffpunkt Wirklichkeit zu werden scheint. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, glauben Sie mir, es waren dicke Bretter zu bohren.
  • Der Spielplatz am Ahornpfad wurde fertiggestellt. Man sollte aber auf keinen Fall wegen eines Prestigeobjekts die anderen Spielplätze vernachlässigen.
  • Am vergangenen Samstag wurde der neue Schulhof der Julia-Koppers-Gesamtschule eingeweiht. Er ist sehr schön geworden, ebenso wie die Mensa in der Vergangenheit.
  • Endlich wurde auch nach dem Karpfenteich mal ein Projekt der Dorfentwicklung fertig gestellt.

Aber:
Dagegen empfanden wir das Hickhack um die Luftfilter in den Schulen als katastrophal; unsere Kinder sollten uns jede Bemühung wert sein, ihre Gesundheit zu schützen.
Zur Erinnerung: Die SPD hatte in ihrem Antrag vom 28.8.2021 – basierend auf dem Antrag der FDP aus dem Frühjahr – mobile Geräte vorgeschlagen. Aber nein – es musste der Rolls Royce (sprich stationäre Raumluftfilter) sein. Oder war der Goldstandard schon Teil einer Vermeidungsstrategie?
Denn leider mussten wir mit Bitterkeit feststellen, dass im Nachgang des Ausschusses für Bau und Umwelt im Zusammenhang mit den RLF wird immer wieder eine neue Sau durch‘ s Dorf gejagt wurde; mitunter sogar dieselbe. Denn am 23.08. wurde der Antrag der SPD zurückgestellt, mit dem Auftrag an die Verwaltung, alles Ungeklärte zu klären. Das wurde offensichtlich nicht getan – denn warum sollte sonst die CDU (mit Verlaub, die Partei unseres Bürgermeisters) auf einmal mit vermeintlich neuen Fragen bezüglich Statik und Brandschutz um die Ecke kommen? Nicht nur wir – die Oppositionsparteien – sondern auch die Bürgerinnen und Bürger gewinnen den Eindruck, dass hier bewusst auf Zeit gespielt wird. Warum?

Das Agieren der CDU und unseres Bürgermeisters samt seiner Verwaltung lässt eine Strategie des Verhinderns ahnen, denn man hätte sich deutlich eher des Sachverhaltes annehmen können. Nun ist noch immer keine Entscheidung getroffen worden.
Zitat John Kerry (2021): Keine Entscheidung ist so schlecht wie keine Entscheidung.
Erfordert die Gesundheit unserer Kinder und damit letztendlich auch unsere Gesundheit nicht ein rasches Handeln? Oder wird hier mal wieder ein wichtiges Thema einem politischen Kalkül untergeordnet? Denn an den Finanzen kann es nicht liegen, wie wir aus den umfassenden Ausführungen des Kollegen der CDU herausgehört haben. Zu zaudern ist fatal.

Leben wir etwa in kinderfeindlichen Zeiten?
Das Anhalten der Corona-Pandemie – wie zu Beginn erwähnt – mit immer neuen Mutationen des Virus und die schreckliche Bilanz erfordert mutiges Handeln.
Wir leben in unkalkulierbaren Zeiten und ein Ende ist nicht abzusehen!
Da wird ein Schloss gekauft. Das Raesfelder Schloss. Vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern war offensichtlich gar nicht bewusst, dass die Gemeinde bisher nicht die Eigentümerin war. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Wir – die Fraktion der SPD – stehen voll und ganz hinter der Kaufentscheidung. Das Schloss ist für Raesfeld von immenser Bedeutung, es ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Geschichte und damit identitätsstiftend; es ist Anziehungspunkt für Touristen und das ist gut für die Geschäfte und die Gastronomie in unserer Gemeinde. Wir leben in spannenden Zeiten!

Nach unserer Einschätzung ist der Kauf samt Investitions- und Unterhaltungskosten angemessen und für die Gemeinde finanzierbar. Wir wünschen der Verwaltung eine glückliche Hand bei der Auswahl des Pächters, damit aus dem Schlosskauf eine Erfolgsgeschichte wird. Allerdings war die kontroverse Debatte in der Öffentlichkeit vorhersehbar: Geld für ein Schloss – kein Geld für Kinder. Eine schlechte Bilanz für eine immer wieder gelobte familienfreundliche Gemeinde!
An der Stelle ein Zitat unseres früheren Pastors Barlage: Wenn man das Eine tut, darf man das Andere nicht lassen.

Thema i-Pads:
Der Ausschuss für Bildung und Kultur hat gegen die Stimmen von UWG, Grünen und SPD entschieden, den notwendigen Kauf von i-Pads mit 125 € pro Schulkind zu unterstützen. Es gab Anträge, die eine volle oder eine gestaffelte Kostenübernahme vorsahen, um finanzielle Härten abzufedern. Sie wurden abgelehnt. Da eine einheitliche Ausstattung aller Schulkinder für das Jahr 2022 notwendig und auch sinnvoll im Zuge der Digitalisierung von Schule ist, kommt auf die Familien nämlich eine enorme Ausgabe im Bundesland der Lernmittelfreiheit zu. Besonders betroffen sind einkommensschwächere Eltern und Alleinerziehende mit einem oder gar mehreren Schulkindern. Das ist nicht sozialverträglich und familienfeindlich. Man berief sich auf verbindliche Absprachen mit dem Schulträger der Julia-Koppers-Gesamtschule – also der Stadt Borken.
Wir wehren uns dagegen, dass Absprachen mit der Stadt Borken, wie das Beispiel der i-Pads an der Julia-Koppers-Gesamtschule zeigt, getroffen werden, ohne dass wir als Rat der Gemeinde darüber vorher beraten haben. Das betrifft insbesondere Absprachen, die aus unserer Sicht sozial unverträglich sind.

Denn wir leben in teuren Zeiten!

Sie sehen, dass fast alle Entscheidungen, die hier im Rat getroffen werden, übergreifende oder besser gesagt: weitreichende Folgen haben.
Verehrte Ratskolleginnen und -kollegen: Trotz großer, umfangreicher Projekte, die zweifelsohne in der Gemeinde anstehen, bitte vergessen Sie nicht die kleinen Probleme. Wir, die SPD-Ratsfraktion, werden darauf ein Auge haben.
Vergessen Sie bitte nicht, wir alle sind die gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Raesfelder Bürgerinnen und Bürger, es ist unsere Pflicht, uns mit ihren Fragen und Problemen auseinander zu setzen, nach verträglichen Lösungen zu suchen und zu handeln.
In diesem Zusammenhang, verehrter Herr Bürgermeister, hat mich eine Bemerkung in ihrer Rede bei der Haushaltseinbringung bezüglich des Klimaschutzes ziemlich verärgert: „Umweltschutz fängt bei uns selbst an“ – ja, aber man kann eine Vorbildfunktion nicht delegieren – schon gar nicht, wenn einem die Wege und Ziele nicht in den Kram passen.
Herr Bürgermeister, verehrte Vertreter der Verwaltung: Wir vermissen an vielen Stellen Transparenz nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber – sondern auch uns, dem Rat. Die aktuellen Themen „Raumluftfilter“, „i-Pads“, „Schlosskauf“ gehören dazu, des Weiteren stellen sich die Fragen nach der Dorfentwicklung – insbesondere nach den Fortschritten bezüglich Aelkes Hof, Hotel Epping und Gelände und natürlich für mich als Erlerin Fragen bezüglich des Themas „Dorfkneipe“, Drogeriemarkt.

Und nun noch etwas zum Umgang miteinander im Rat selbst: Ich habe an dieser Rede schon seit einiger Zeit gearbeitet. Am Anfang hatte ich eine Bemerkung darin, die ich leider löschen musste: (Ich zitiere:) Ich freue mich, dass einzelne Ratsmitglieder der CDU es offensichtlich aufgegeben haben, alles, was nicht von der CDU kommt, polemisch lächerlich zu machen oder gar zu skandalisieren. Wie gesagt, ich musste diese Bemerkung leider nach den Erfahrungen aus den letzten Rats- und Ausschuss-Sitzungen löschen, da ich im Irrtum war; einzelne Vertreter der CDU scheinen wieder in dieses fatale Bestreben zurückgefallen zu sein.
Lassen Sie uns davon Abstand nehmen, denn wir sollten Vorbilder sein in einer Welt, in der Respektlosigkeit, fehlende Empathie und rauer Umgangston offenbar salonfähig zu werden scheinen.

Um auf den Anfang dieser Rede zurück zu kommen: Die anhaltende Pandemie birgt auch eine Chance für uns alle: Die Chance, sich wieder auf Tugenden wie Höflichkeit, Rücksicht, Fairness, Hilfsbereitschaft und damit verbunden, Solidarität zu besinnen.
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnacht und ein besseres Jahr 2022.
Bleiben Sie gesund!

Es gilt das gesprochene Wort!

Haushaltsrede FDP Christoph Stephan

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Tesing, verehrte Ratsmitglieder, geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, sehr geehrte Damen und Herren der Presse, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

In der BALLADE VON DER UNZULÄNGLICHKEIT MENSCHLICHEN PLANENS sinnierte einst Bertolt Brecht: Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch ‘nen zweiten Plan. Geh ‘n tun sie beide nicht.

Bei meiner ersten Haushaltsrede hätte ich mir nicht vorstellen können, dass wir uns heute, ein knappes Jahr später, in einer kaum verbesserten Situation wiederfinden würden. Die Aussicht, binnen weniger Monate über ausreichende Mengen Impfstoff zu verfügen stimmte uns optimistisch, das Schlimmste bald überstanden zu haben.

Glücklich darüber, in einem Land zu leben, das über ausreichende Mittel verfügt, jedem bald die rettende Impfung zu ermöglichen, zeigte uns wieder, wie privilegiert wir sind. Erlaubte uns dieser Umstand doch, unsere volle Konzentration auf die zu richten, die sich (aus Altersgründen oder aufgrund medizinischer Indikation) nicht impfen lassen können.

Die anfängliche Ungeduld bezüglich der ausreichenden Bereitstellung von Impfstoff ist jedoch mittlerweile der Erkenntnis gewichen, dass es bisher nicht gelungen ist, eine ausreichende Zahl von Mitmenschen von den Vorteilen bzw. der Notwendigkeit zur Impfung zu überzeugen.
Das ändert nichts daran, dass wir als Rat der Gemeinde funktionieren und unserer Verpflichtung nachkommen müssen, die positive Entwicklung der Gemeinde voranzutreiben.

Pandemie

Die Pandemie, wirkt dabei in vielen Bereichen weiterhin als Katalysator von Entwicklungen.
Eingeschränkte Mobilität zum Beispiel, zunächst erzwungen durch die Kontaktbeschränkungen des Lockdowns, wurde erfolgreich durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen kompensiert.
Solche Verfahren haben sich schnell etabliert und tragen auch in Zukunft zum Umweltschutz bei.
Auch unsere Entscheidungen, die weiterhin wohl überlegt und gut begründet sein müssen, bedürfen mehr denn je, einer zügigen und effizienten Umsetzung.

Da die Ermittlung exakter Zukunfts-Zahlen – unser Dank an dieser Stelle Herrn Thomas Greving und dem gesamten Team – in dieser Zeit weiterhin schwierig bleibt, möchten wir hier bei deren Bewertung nicht weiter ins Detail gehen.

Haushaltsplan mit guten Ansätzen

Der Haushaltsplanentwurf 2022 bietet gute Ansätze, die wir von Seiten der FDP-Fraktion in weiten Teilen mittragen können. So liegen etwa die erwarteten Mehreinnahmen im Bereich der Gewerbesteuer und der gemeindlichen Einkommensteuer-Anteile nach unserer Einschätzung in einem realistischen Rahmen.

Auf der Ausgabenseite halten wir die Investitionen im Bereich der Gewerbe- und Baugebietsentwicklung für dringend erforderlich. Wir kommen damit unserer Verantwortung nach, die äußeren Rahmenbedingungen für ein gesundes Wachstum zu schaffen. Dies ist die Grundlage für zukünftig wachsende Einnahmen.

Bereich Schule und Bildung

Auch wenn die Ausgaben im Bereich Schule und Bildung sich in weiten Teilen erst deutlich später auszahlen werden, sind sie doch nicht minder wichtig. Kurzfristig steigert eine zeitgemäße, gut ausgestattete Kita- und Schullandschaft die Gesundheit unserer Kinder und mittelfristig die Zuzugs-Attraktivität Raesfelds für junge Familien, Langfristig ist eine gute schulische Ausbildung Basis für den Erfolg auch unseres Ortes.

Die geplanten Ausgaben für den Feuer- und Katastrophenschutz sind notwendig, auch wenn wir alle hoffen, die anzuschaffenden Gerätschaften möglichst wenig im realen Einsatz zu sehen. Die Investitionen zur Dorfentwicklung schließlich, tragen dazu bei, dass Raesfeld weiter an Attraktivität gewinnt und für junge und alte Menschen lebenswert bleibt. Das gilt für die, die hier leben ebenso wie für diejenigen, die uns besuchen (und vielleicht bleiben).

Solange die Situation bezüglich Basis-Finanzierung versus Förderprogramme, keine höchstrichterliche Korrektur erfährt, gilt es also weiterhin, Augen und Ohren offen zu halten, um für solide Haushaltsführung in unsicheren Zeiten nicht doppelt bestraft zu werden. Dies erfordert von uns allen mehr Wachsamkeit bei der Beobachtung von Entscheidungsverläufen übergeordneter Gremien einerseits und höhere Flexibilität bei der Priorisierung und der Umsetzungsreihenfolge unserer Vorhaben auf der anderen Seite.

Es bedeutet aber ebenso, die Initiativen der Ratsfraktionen nicht als lästiges Übel aufzufassen, welches nur deren Profilierung und Öffentlichkeitsarbeit dient und der Verwaltung ausschließlich Mehrarbeit beschert! Bleiben wir also wachsam und behalten ein offenes Ohr – auch füreinander!

Damit Bertolt Brecht nicht recht behält, ist es also mehr denn je erforderlich, dass wir bei aller Planung flexibel genug bleiben und die Möglichkeit offenhalten, schnell auf sich verändernde Situationen zu reagieren.
Hierzu werden wir gern weiter unseren Anteil beitragen, zum Wohle unserer Gemeinde.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Es gilt das gesprochene Wort!

Impfgegnerin legt gefälschten Impfausweis vor

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Borken – Impfausweis war gefälscht

Ein gefälschter Impfausweis ist am Montag in Borken aufgefallen.

Wie die Polizei mitteilt, habe eine Frau hatte versucht, mit dem gefälschten Impfausweis in einer Apotheke an ein digitales Impfzertifikat zu kommen. Das Vorhaben schlug jedoch fehl. Den Mitarbeitern war jedoch die Fälschung aufgefallen.

Die 30-Jährige habe zugegeben, den gefälschten Ausweis genutzt zu haben. Ihr Motiv: Sie wolle sich nicht gegen Corona impfen lassen.
Die Beamten fertigten eine Strafanzeige und stellten den gefälschten Impfausweis als Beweismittel sicher.

Heute Nacht wurde das sechste Pony in diesem Jahr vom Wolf gerissen

Es ist mittlerweile das sechste Pony, was binnen kurzer Zeit in diesem Jahr einen Wolfsangriff nicht überlebte. Insgesamt erhöht sich die Zahl auf sieben Pferde. Das erste Pony wurde bereits am 25.10.2020 in Kirchhellen gerissen.

Erneut hat der Wolf im Schermbecker Wolfsgebiet ein Pony gerissen. In der Nacht von Montag auf Dienstag schlugen die Wölfe wieder zu.

Von Pony Lilly ist nach dem Mahl nicht mehr viel übrig geblieben. Das komplette Hinterteil fehlt. Das Shetlandpony ist nun das sechste Pony, welches binnen kurzer Zeit im Wolfsgebiet Schermbeck den Wölfen zum Opfer fiel.

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Trauriges Ende von Shetlandpony Lilly. Foto: Petra Bosse

Wölfe kamen über die Felder

Das 30-jährige braun-schwarze Shetlandpony Lilly – mit einem Stockmaß von 80 cm – stand artgerecht mit einem weiteren Shetty sowie drei Großpferden auf einer Weide mit Offenstall in Kirchhellen Auf dem Espel. Die Pferdekoppel befindet sich in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses. Gekommen sind die Wölfe oder der Wolf über die Felder. Spuren seien sichtbar, die nun – wie der Riss auch – vom LANUV ausgewertet werden müssen.

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Viel vom Pony blieb nach dem Riss nicht mehr viel übrig. Foto: Petra Bosse

Vier weitere Pferde standen auf der Weide und im Stall

Die Besitzer sind geschockt, denn Lilly sei das Stallmaskottchen gewesen und sei von den Kindern liebevoll gepflegt worden. Vor rund drei Jahren hat die Familie sich dem Pony angenommen, da die vorherige Besitzerin ausgewandert sei. Geschockt im Stall und völlig apathisch steht Lillys beste Freundin, ebenfalls ein Shetty. Sie hat, wie die drei Großpferde den Angriff der Wölfe überlebt. Jedoch sei das sonst so lebensfrohe Tier total apathisch, sagen die Besitzer.

Völlig apathisch nach dem Verlust der Freundin Lilly steht das kleine Pony in Offenstall. Foto: Petra Bosse

Politik hüllt sich in Schweigen

Wie viele andere Pferde- und Rinderhalter stellt sich erneut die Frage: „Wie sollen wir unsere Tiere vor Wolfsangriffen überhaupt schützen?“ Die Halter von Rindern und Pferden fühlen sich von der Politik alleine gelassen.

„Wir haben jetzt wieder eine neue Eskalationsstufe erreicht, weil die Ponys, wie empfohlen, nicht einsam und alleine auf der Weide standen und dadurch geschützt waren. Es ist trotzdem zum Übergriff gekommen“, so Stefan Steinkühler vom Gahlener Bürgerforum.

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Trotz der Nähe zur Wohnbebauung und dem Offenstall hat es die Wölfe nicht davon abgehalten, ein Pony zu reißen. Foto: Petra Bosse

Schläft die Politik?

„Wir fragen uns, was die Politik in Düsseldorf überhaupt macht und ob sie nur schlafen, denn das Problem ist bekannt“, fügt Steinkühler hinzu.

Wie aber können Rinder- und Pferde eigentlich wolfabweisend richtig geschützt werden? Dazu wollte eigentlich laut Umweltministerin Ursula-Heinen Esser Anfang Dezember das Ministerium in Düsseldorf die Richtlinien „scharf stellen“. Eigentlich, aber bis heute gibt es dazu keine Angaben oder Aussagen vonseiten des Ministeriums. Und selbst NABU berichtet im Leitfaden „Pferd und Wolf“ darüber, dass in Ländern, in denen Pferde und Wölfe sich einen Lebensraum teilen, Pferde in unterschiedlicher Ausprägung durchaus auch zur Beute des Wolfes gehören.

Bis heute keine konkreten Fördermaßnahmen

Sowohl im Herbst und nicht nur im Frühjahr und Sommer genießen Pferde die Weidehaltung, auch bei schlechter Witterung. Für viele Pferde ist auch eine ganzjährige Weidehaltung einer Stallhaltung vorziehen. Grundsätzlich gelten für die Pferdehaltung sowie zur sonstigen Tierhaltung die Maßstäbe des deutschen Tierschutzgesetzes. Wie jedoch aktuell die konkreten Anforderungen an die empfohlenen Präventionsmaßnahmen für Pferde sind, darüber gibt es derzeit noch keine konkreten Fördermaßnahmen für Pferdekoppeln und Rinderweiden.

Einen Tipp jedoch gibt es vonseiten des LANUV: Es wird empfohlen, die Weidetiere nachts einzustallen. Ob das dem Tierschutz zum Wohle der Weidetierhaltung gerecht wird, bleibt dahingestellt.  

Pony/Pferderisse von 2020 bis 2021:

25.1o.2020 Bottrop
04.012021 Hünxe
11.10.2021 Hünxe
20.10.2021 Hünxe
21.10.2021 Hünxe – Kleinpferd verletzt
22.10.2021 Hünxe
03.11.2021 Hünxe
14.12.2021 Kirchhellen

4 Wochen nach Grundimmunisierung Boosterimpfungen möglich!

Bei den anstehenden Impfterminen der Koordinierenden Covid-Impfeinheit in Bocholt, Ahaus, Gronau und Borken gelten die Vorgaben des aktuellen Impferlasses des Landes NRW.

Kreis Borken. Nach dem jüngsten Impferlass des Landes NRW sind Boosterimpfungen bereits 4 Wochen nach der Grundimmunisierung möglich. Diese Vorgabe setzt die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken ab sofort bei ihren aktuellen Impfterminen in Bocholt (14. und 15.12.2021), Ahaus (18. und 19.12.2021), Gronau (21. und 22.12.2021) und Borken (28. und 29.12.2021) um.

Im Rahmen der KoCI-Impfangebote werden Auffrischungsimpfungen für Personen angeboten, bei denen die Grundimmunisierung fünf Monate zurückliegt.
Personen, bei denen die Grundimmunisierung weniger als fünf Monate zurückliegt, sind jedoch laut Land NRW nicht zurückzuweisen und ebenfalls zu impfen. Sofern ein Mindestabstand von vier Wochen erreicht ist.

Dieses Impfintervall orientiert sich an der aktuellen Empfehlung der STIKO zu COVID-19-Impfungen. Wonach eine Auffrischungsimpfung bei schwer immundefizienten Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort bereits vier Wochen nach der 2. Impfstoffdosis als Optimierung der primären Impfserie verabreicht werden kann.

Dritter Platz für die D2 der JSG – Letztes Spiel in Wulfen-Barkenberg

Spielbericht vom Vorrundenabschluss der JSG Raesfeld/Erle D2 gegen auf roter Asche in Wulfen-Barkenberg

Das letzte Spiel des Jahres fand unter absolut fußballfeindlichen Witterungs- und Platzverhältnissen statt.

In Dorsten sind alle Rasenplätze gesperrt, so dass auf einem hartgefrorenem Ascheplatz gekickt werden musste, der nicht präpariert war. Es gab gefrorene Wasserlachen und festgefrorene Sandhäufchen. Dazu pfiff ein eisiger Wind. Die Kulisse glich eher einem Geschwindigkeitshemmnis für Raser, als ein Spielfeld für Sporttreibende! Doch beide Teams wollten spielen.

D2-Raesfeld-Erle-Fussball-Pütz-Bosse

Platz 2 war möglich

Barkenberg, weil anschließend ihre Weihnachtsfeier auf dem Programm stand, unsere JSG-ler, weil sie unbedingt die drei Punkte für den 3. Platz eintüten wollten. Bei einer guten Torausbeute war sogar noch Platz 2 möglich. Das war der Ansporn! Doch die Realität prägte schon sehr bald das Tagesgeschäft.

Fußball unter den gegebenen Verhältnissen war einfach nicht möglich. Der Ball ließ sich nicht kontrollieren und flipperte automatenhaft durch die Spielfläche. Es gab wenig Torraumszenen, obwohl unsere Jungs noch einige Abschlüsse kreieren konnten, die aber das Tor verfehlten oder vom guten Barkenberger Torhüter entschärft wurden.

Einzig noch Jan Olbing feuerte mit seinem starken rechten Fuß ein Geschoß auf das Tor der Gastgeber, das jedoch am Winkeleck nach außen abprallte. In Hälfte zwei kam Luc Hudournik für Lukas Dießen ins Spiel. Ziel war, lange Bälle hinter die Abwehrkette der Gastgeber zu platzieren, damit Luc mit seiner Schnelligkeit zu Abschlüssen kommt. Dies gelang dann in der 40. Spielminute genau so.

Verdiente Führung

Luc ließ mit einem Antritt die Abwehr stehen und schloss mit einem harten Spannschuss etwas zu zentral ab. Der Keeper konnte reflexartig abwehren, doch den Nachschuss setzte Luc mit Vehemenz in die Maschen! Es war die mittlerweile verdiente Führung.

Max Heiming, der in der Woche mit seinem Kopf die Standfestigkeit der Schulfenster testete und daher nicht trainieren konnte, war stets bemüht die Torquote seiner Mannschaft zu verbessern, was ihm aber bis zum Abpfiff nicht mehr gelang. Und das kam in dieser Saison selten bis gar nicht vor. Es blieb beim 1 : 0 und Platz drei war mit 3 weiteren Punkten abgesichert.

Platz 2 gehört dem SV Altendorf, der bei Punktgleichheit mit unserer D2 das bessere Torverhältnis aufweist. Die Saison, die so schwerfällig und holperig anlief, hatte ihren versöhnlichen Abschluss und war ein voller Erfolg!!! Glückwunsch an das gesamte Team, das sich zu einer tollen Truppe entwickelt hat!

Schöne Feiertage und einen guten Rutsch wünscht das Trainerteam Malte, Michael und Jürgen

Bürgermeister Tesing teilt den Kaufpreis des Schlosses Raesfeld mit

Wie bereits berichtet, hat die Gemeinde Raesfeld das Schloss Raesfeld gekauft. Kurz nach der Bekanntmachung gab es viele Spekulationen über die Höhe des Kaufpreises.

Wie heute Bürgermeister Martin Tesing am Ende Ratssitzung unter Verschiedenes mitteilte, beträgt der Kaufpreis für das Schloss inclusive der 7,4 Hektar Fläche rund um das Wasserschloss 1,5 Mio. Euro.

Das Hauptschloss ist seit 1952 Sitz der staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung Akademie des Handwerks. 

Grundstück Schloss Gemeinde Raesfeld

Der Kauf des Schlosses ist – sowohl für Gemeinde Raesfeld als auch für die Akademie des Handwerks -eine Win-win Situation. Mit dem Kauf wird dafür gesorgt, dass Raesfeld auch weiterhin für das Handwerk ein wichtiger Standort bleibt.

Mit Blick auf die jährlich anfallenden Betriebskosten seien diese, so Tesing, durch die guten zwei Ankerverträge – Akademie und Gastronomie im Schloss – gedeckt. Sprich: Einnahmen gleich Ausgaben.

Zum Kauf des Schlosses nahmen Elke Rybarczyk (SPD), Volker van Wasen (UWG) und Henry Tünte von den Grünen Stellung:

Elke Rybarczyk:

… Wir – die Fraktion der SPD – stehen voll und ganz hinter der Kaufentscheidung. Das Schloss ist für Raesfeld von immenser Bedeutung, es ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Geschichte und damit identitätsstiftend; es ist Anziehungspunkt für Touristen und das ist gut für die Geschäfte und die Gastronomie in unserer Gemeinde.
Wir leben in spannenden Zeiten!
Nach unserer Einschätzung ist der Kauf samt Investitions- und Unterhaltungskosten angemessen
und für die Gemeinde finanzierbar. Wir wünschen der Verwaltung eine glückliche Hand bei der
Auswahl des Pächters, damit aus dem Schlosskauf eine Erfolgsgeschichte wird.

Volker van Wasen:

… Die Westdeutsche Handwerkskammer NRW hatte bereits Ende 2020 den Wunsch geäußert, sich als Eigentümer des Schlosses Raesfeld von der Hauptburg trennen zu wollen. Dies stellte unseren Bürgermeister, die Verwaltung und uns als Ratsmitglieder vor eine riesige Herausforderung. Dem Rat der Gemeinde war direkt klar, dass wir dies nur gemeinsam und ohne politisches Kalkül bewältigen konnten.
Die Verwaltung hat sehr bestimmt und zuverlässig an einem entsprechenden Vertragswerk gearbeitet und viele verschiedene Facetten durchgespielt.

Für uns als Gemeinde kristallisierten sich letztendlich nur zwei Möglichkeiten heraus:
Die erste Möglichkeit war, dass Schloss nicht zu erwerben um unsere Liquidität nicht zu sehr zu strapazieren. Dies war für den gesamten Rat keine realistische Option.
Sofern ein privater Investor zum Zuge gekommen wäre, hätten wir alle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Schlossgelände ggf. nicht mehr betreten dürfen. Die Gemeinde Velen sollte uns hier als mahnendes Beispiel dienen. Ich glaube, dann hätten wir uns in Raesfeld als Lokalpolitiker nicht mehr sehen lassen können.
Die zweite Variante war und ist eine von fundamentaler und historischer Bedeutung.
Wir selbst (also alle Raesfelder, Erler und Homeraner) erwerben unser geliebtes Schloss.
Das Konzept der Gemeinde ist bisher schlüssig und wird uns auf lange Sicht alle
Handlungsoptionen erhalten. Nicht zu vergessen ist, dass dazu auch noch ca. 7,5 ha Ländereien gehören.
Erfreulicherweise hat die WHKT als Dachorganisation der Handwerkskammern NRW angekündigt, den Kaufpreis wieder unmittelbar in die Akademie des Handwerkes und somit in den Standort Raesfeld zu reinvestieren. Das investierte Geld bleibt somit auf Umwegen der Gemeinde erhalten.

Henry Tünte

Eine 2020 noch nicht vorhersehbare Besonderheit liegt sicher in dem Erwerb der Schlossimmobilie, der uns dank der guten Vorbereitung der Verwaltung alternativlos und tragbar erschien.

Hoher Stellenwert für die Julia-Koppers Gesamtschule in Raesfeld

Doppelter Grund zum Feiern: Am Samstag fanden parallel an der Julia-Koppers Gesamtschule Raesfeld der „Tag der offenen Tür“ und die offizielle Öffnung „Zum Quartier“ statt

Aus dem ehemals grauen Schulhof der Julia-Koppers Gesamtschule ist ein bunter Platz – nicht nur für Schüler und Schülerinnen geworden. Rund 1,3 Millionen Euro sind dort bislang schon in den Umbau geflossen. Rund 770.000 Euro Förderung gab es von der Bezirksregierung.

Julia-Koppers-Gesamtschule-Raesfeld
Gemeindevertreter, MitgliederInnen der Raesfelder Fraktionen sowie Schulleiter Axel Heinz freuten sich, dass die Arbeiten des Schulhofes der JKG im ersten Schritt abgeschlossen sind und der Tag der offenen Tür so gute Resonanzen hatte. Foto: Petra Bosse

Am Samstag fand gleichzeitig mit dem Tag der offenen Tür der „kleinen Julia“ auch die offizielle Eröffnung der Gesamtschule zum Quartier statt.

„Dieser neu gestaltete Platz ist dies auch für die Zielgruppen der jüngeren Jahrgänge 5-7 eine ideale Ergänzung zum Übergang von der Grundschule in die Oberstufe“, so Bürgermeister Martin Tesing.

Bürgermeister Martin Tesing
Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse

Dorfentwicklungskonzeptes

Viel hat sich hier in den letzten Monaten getan. Neben dem Außengelände mit der Weiterung der Parkflächen ist der rund 1650 qm große Schulhof neugestaltet und konzipiert worden. Ebenso wurde Mensa in diesem Jahr komplett für Jahr für 277.000 Euro neue konzipiert und umgebaut. „Die Neugestaltung und Öffnung dieser Schulhoffläche zum Quartier hat der Gemeinde schon, das kann ich behaupten, seit mindestens 20 Jahren am Herzen gelegen“, ergänzt Tesing. So sei das Thema im Rahmen der Entwicklung Dorfentwicklungskonzeptes unter dem Namen „Raesfeld 2030“ aufgegriffen und umgesetzt worden.

Tag der offen Tür Julia Koppers Gesamtschule Raesfeld

Hoher Stellen in der Region

Ein großer Teil der Neugestalt gehe im Kern auf eine gemeinsame Planung von Schülern und den Schulvertretern mit den Mitarbeitern des Raesfelder Bauamtes zurück. „Darauf bin ich besonders stolz, denn nach meiner Einschätzung zur Qualität des Platzes ist dieser Platz in der Lage, in der Quantität und Qualität der einzelnen Einrichtungen hier in der Region, wie ich meine, einzigartig.“, fügt Tesing hinzu. Als Ausdruck dieser gemeinsamen Arbeit sei dies auch an der von Schülerinnen und Schülern in Zusammenarbeit mit einem Profi-Graffitikünstler geschaffenes Graffitibildnis zu sehen.

Tag der offen Tür Julia Koppers Gesamtschule Raesfeld
Die jungen Forscherinnen

Drei neue Spielflächen in Raesfeld geschaffen

Mit dem neu gestalteten Schulhof sei es der Verwaltung gelungen, innerhalb von wenigen Wochen mit der Naturspielfläche am Tiergarten, dem Spielplatz am Ahornpfad und dem heutigen Quartiersplatz gleich drei völlig neu gestaltete Plätze den Kindern und Jugendlichen hier im Ort zu präsentieren. Hervorzuheben sei auch, dass sich die Spielflächen an unterschiedliche Zielgruppen richten.

Bewegung und Begegnung

Konzipiert ist der neue Platz für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Möglichkeiten zum Spielen und für die Bewegung, aber es soll auch ein Platz der Bewegung und Begegnung sein. „So haben wir nach den Maßgaben Aktionsstationen wie Kletterpyramide, Turngeräte, Kicker, Tischtennis-Platte, Kletterwand und Schachspiel geschaffen“, so Bauamtsleiter Gerd Roters. Darüber hinaus wurden große Teile des Schulhofes mit einem Kunstrasen ausgelegt.

Schulleiter Axel Heinz
Schulleiter Axel Heinz

Positive Resonanzen

Schulleiter Axel Heinz freute sich, dass nicht nur der Schulhof eröffnet wurde, sondern auch parallel der „Tag der offenen Tür“, stattfinden konnte. „Schön, dass er so super gut angenommen wurde. Wir haben sehr viele positive Resonanzen, einmal was den Schulhof, aber auch was die unsere betrifft, heute bekommen. Wir sind begeistert“, so Heinz.

Tag der offen Tür Julia Koppers Gesamtschule Raesfeld

Weitere Planungen

Mit Blick in die Zukunft seien diese Investitionen nicht die letzten an der kleinen Julia. Neugestaltet werden soll laut Tesing demnächst auch die Schul- und Lernküche. Die Kostenplanung dafür belaufen sich auf 800.000 bis 900.000 Euro.

Weitere Planung: In einem ersten Schritt soll die Aula im Dachgeschoss zu Klassenräumen umfunktioniert werden. Bis zum Sommer 2023 soll dann ein weiterer Anbau erfolgen, für den, nach jetzigem Kenntnisstand, grob 1,2 Millionen Euro für die mittelfristige Finanzplanung zu veranschlagen sind.

Geflügelpest – Sperrzone betrifft auch die Gemeinde Raesfeld

Geflügelpest in Hamminkeln-Dingen: Für das gesamt Kreisgebiet Borken gilt ab sofort die Aufstallpflicht – Sperrzone gilt auch für Raesfeld

In einem Geflügelbetrieb in Hamminkeln-Dingden mussten am Wochenende rund 3.200 Legehennen, Masthühner, Gänse und Enten gekeult werden. Es besteht der Verdacht des Ausbruchs der Geflügelpest. Die abschließende amtliche Bestätigung durch das „Friedrich-Löffler-Institut“ steht allerdings noch aus.

Kreis Borken (pd). Die Vorläufige „Sperrzone“ betrifft auch Raesfeld: Die K 50 entlang nach Raesfeld über Helweg bis zur Abzweigung auf die Straße St. Sebastian. Der Straße St. Sebastian folgend bis zum Kreisverkehr Weseler Straße. Von dort weiter auf den Südring bis zum Kreisverkehr Ausfahrt Truvenne. Der Truvenne folgend, die Westerlandwehr überquerend, weiter auf die Straße Hagen bis zur Kreuzung Marienthaler Straße.

Der Marienthaler Straße nach Osten folgend bis zur Kreuzung Schermbecker Straße (L 607). Der Schermbecker Straße südlich folgend bis zur Kreisgrenze am Grenzweg. Der Kreisgrenze komplett nach Westen folgend bis zum Ausgangspunkt in Isselburg-Werth.

Ausbruch Geflügelpest Kreis Wesel
Foto: Kreis Wesel

Sperrzone von rund zehn Kilometer

Um den Verdachtsbetrieb wird eine vorläufige Sperrzone mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern festgelegt, in denen besondere Restriktionen für geflügel- und vögelhaltende Betriebe gelten.

Davon sind auch die Städte Isselburg, Bocholt, Rhede und Borken sowie die Gemeinde Raesfeld betroffen. Das teilt Dr. Manfred Ulrich, Leiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung Borken, mit. Zudem gelten für den gesamten Kreis Borken vorsorglich eine Aufstallungspflicht für sämtliches Geflügel und ein Verbot von Geflügelausstellungen, -börsen und -märkte.

Sperrgebiet-Geflügelpest-Kreis-Borken

Die eingerichtete vorläufige Überwachungszone wird im Kreis Borken wie folgt bestimmt:

An der Kreisgrenze in Isselburg-Werth, beginnend an der Issel auf der Straße Münsterland-Tor/L 896, weiter nach Norden der Werther Straße folgend (L 605) nach Bocholt bis Kreuzung Liederner Ringstraße. Nach Norden der Liederner Ringstraße folgen bis zur Kreuzung Zur Eisenhütte, dann nach Osten der Straße folgend bis zur Abzweigung Fischerweg, dem Fischerweg folgend bis zur Dinxperloer Straße (L 602).

Der L 602 südöstlich folgend bis zur Baustraße. Baustraße – Am Efing – Am Hünting – Up de Welle bis zum Kreisverkehr an der Winterswijker Straße, dann der Winterswijker Straße nordöstlich folgend bis zur Kreuzung Im Ellerbrock. Der Straße Im Ellerbrock folgen bis zum Barloer Weg. Dem Barloer Weg nördlich folgend bis zur Gerhard-Ahold-Straße. Anschließend auf die Vardingholter Straße Richtung Am Ziegelofen. Der Straße Am Ziegelofen folgend bis zur Abzweigung In der Ziegelheide, weiter nach Rhede auf der Straße Bocholter Diek. Dann weiter bis zur Abzweigung Barloer Straße (K 4), von dort nach Süden bis zur Boomstegge. Der Boomstegge folgend bis zur Gronauer Straße (L 572). Der Gronauer Straße östlich folgend bis zur Kreuzung Hoxfelder Straße (K 3). Der K 3 (Hoxfelder Straße) weiter nach Borken über Vardingholter Straße bis zum Kreisverkehr, dort auf Pröbstinger Busch (K 50). Der K 50 folgend bis zur Bocholter Straße, nach Osten der Bocholter Straße (L 581) entlang bis zur Abzweigung Westenborkener Straße (K 50).

Die K 50 entlang nach Raesfeld über Helweg bis zur Abzweigung auf die Straße St. Sebastian. Der Straße St. Sebastian folgend bis zum Kreisverkehr Weseler Straße. Von dort weiter auf den Südring bis zum Kreisverkehr Ausfahrt Truvenne. Der Truvenne folgend, die Westerlandwehr überquerend, weiter auf die Straße Hagen bis zur Kreuzung Marienthaler Straße. Der Marienthaler Straße nach Osten folgend bis zur Kreuzung Schermbecker Straße (L 607). Der Schermbecker Straße südlich folgend bis zur Kreisgrenze am Grenzweg. Der Kreisgrenze komplett nach Westen folgend bis zum Ausgangspunkt in Isselburg-Werth.

Für geflügel- und vogelhaltende Betriebe in der vorläufigen Sperrzone gilt insbesondere folgendes:

1. Geflügel oder gehaltene Vögel dürfen weder aus noch in den Betrieb verbracht werden.

2. Erzeugnisse, Materialien oder Stoffe von Geflügel oder gehaltenen Vögeln oder von Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen, die mit Geflügel oder gehaltenen Vögeln in Kontakt gekommen sind, dürfen aus dem Betrieb nicht verbracht werden.

3. Geflügel und gehaltene Vögel sind so zu halten/isolieren, dass diese keinen Kontakt zu wildlebenden Tieren, Tieren nicht gelisteter Arten und erforderlichenfalls zu Insekten und Nagetieren haben. (Stallpflicht)

4. Geflügel oder gehaltene Vögel dürfen ohne Genehmigung des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken nicht getötet werden. Zur Genehmigung ist dem Kreis rechtzeitig ein formloser Antrag zuzuleiten.

5. Nicht wesentliche Verbringungen von Erzeugnissen, Materialien, Stoffen, Personen und Transportmitteln in die Betriebe sind untersagt.

Ausnahmen zu den Regelungen gemäß Ziffern 1 bis 2 können beim Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung Borken beantragt werden. Die Anträge sind an folgende E-Mail-Adresse zu richten: [email protected].

Der Kreis Borken schaltet zudem ab Montagmorgen (13.12.2022) zu den üblichen Dienstzeiten eine Telefon-Hotline unter der Telefon-Nr. 02861/681-1377. Informationen gibt es zudem im Internet unter https://kreis-borken.de/index.php?id=15933&L=942. Im Verlauf des Montags wird dort auch eine interaktive Karte zur Verfügung stehen, in der Tierhalter ihre Adresse eingeben können, um zu prüfen, ob sie in der vorläufigen Sperrzone liegen und damit von den Restriktionen betroffen sind.

Ein Stern an der Baby-Wiese in Erle kündigt Weihnachten an

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Der Stern am Eingang der Baby-Wiese an der Erler Mühle verbreitet vorweihnachtliche Stimmung

Erle(pd/bos). Seit Beginn der Adventszeit leuchtet neben der Turmwindmühle Schwane, dem Erler Wahrzeichen, ein Stern, der weithin von der besonderen Ausstrahlung des bevorstehenden Weihnachtsfestes kündet.

Die Landjugend, Kooperationspartner des Heimatvereins Erle beim Projekt „Babywiese“, hat diesen mit tatkräftiger Unterstützung der Elektrofirma Gernemann über dem Toreingang zur „Babywiese“ angebracht.

Stern-Babywiese-Heimatverein-Erle
Foto: Heimatverein Erle

Stern von Betlehem

Der Stern, der in den Abendstunden leuchtet, weist den Weg zu der Wiese des Vereins, auf der mittlerweile 80 Obstbäumchen stehen und die in den letzten Jahren für Babys und Kleinkinder gepflanzt wurden. Er erinnert ein wenig an den Stern von Betlehem, der von der Geburt Jesu kündet und hat doch noch etwas mit diesem gemeinsam. Er weist darauf hin, dass die Geburt von Kindern, symbolisiert durch die Bäumchen, die Zukunft unserer Gesellschaft sichert, während die Geburt des Christuskindes vor 2000 Jahren für Christen das Tor zum ewigen Heil aufschloss.

„Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.“ So steht es im Matthäusevangelium geschrieben. Ein Stern kündet dort von der Geburt eines neuen Königs und zeigte den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe Jesu Christi.

Nachhaltig durch die Weihnachtszeit – 3 einfache Tipps

Jeder kennt und hasst es: die riesigen Müllberge, die sich vor allem zu Weihnachten auftürmen

Ob Geschenkpapier, übriggebliebenes Essen, oder Verpackungsmaterial; für all das gibt es kleine aber hilfreiche Tipps, die das Chaos zumindest eindämmen können.

Weihnachten-Kitsch
Kitsch und Kunst zu Weihnachten ist zwar schön, aber nicht immer nachhaltig. Foto: Petra Bosse

Erster Tipp: Recycelte Geschenkverpackungen

Klar, buntes Geschenkpapier in allen Farben unter dem Weihnachtsbaum ist bezaubernd. Jedoch hat es eine recht kurze Lebenszeit, wenn man bedenkt, dass es extra dafür gekauft wird, um zerrissen zu werden und dann im Müll zu landen. Der Zweck dahinter ist das Verschleiern des Geschenkes und die steigernde Vorfreude. Doch das kann auch mit anderen Sachen erreicht werden: Zum Beispiel durch alte Zeitungen die sonst auch in der Papiertonne landen würde. Oder auch das Packpapier, was jeder in seinen Onlinebestellungen ungefragt mitgeliefert bekommt. Auch Versandkartons eignen sich super als Geschenkverpackung! So muss man nicht extra Papier kaufen um es danach wegzuschmeißen, was auch den Geldbeutel schont. Und mit ein paar bunten Glitzerstiften, einer Schleife und ein bisschen Kreativität können auch Packpapier und recycelte Kartons echt schick aussehen!

Nachhaltig-Weihnachten
Verpackung der besonderen Art. Foto: Pexels

Zweiter Tipp: Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie

Wenn am Weihnachtsabend mal wieder zu großzügig geplant wurde und einiges an leckerem Essen übrig bleibt, dann kommt es zum Einsatz: Frischhaltefolie und Alufolie. Dass diese beiden Materialien nicht gerade die nachhaltigsten sind, das liegt auf der Hand. Dabei gibt es eine sehr gute Alternative: Bienenwachstücher. Sie sind antibakteriell und somit lebensmittelecht, atmungsaktiv und haften an glatten Oberflächen ebenso gut wie Frischhaltefolie. Zudem sind sie wiederverwendbar für bis zu zwei Jahren. Der perfekte Ersatz, um Lebensmittel nachhaltig frisch zu halten. Es gibt sie sowohl als Rolle, um die perfekte Größe zuschneiden zu können, aber auch in vorgefertigten Größen und als Beutel. Außerdem gibt es bei manchen Herstellern bereits eine vegane Variante, welches auf pflanzliches Wachs statt Bienenwachs setzt.

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Dekoratives für die Wand, wie dieser Weihnachtsbaum aus Stöcken ist schnell gemacht. Foto: Pexels

Dritter Tipp: Einkaufszettel schreiben

Dieser Tipp klingt für die meisten bestimmt seltsam. Wie soll ein Einkaufszettel helfen, um nachhaltiger zu leben? Es geht darum, dass man sich der Lebensmittel und seinem Verbrauch bewusst wird. Wenn man ohne Plan einkaufen geht, dann landet häufig zu viel im Einkaufskorb, was man gar nicht benötigt. Vor allem bei frischen Sachen, die schnell ihr Ablaufdatum erreicht haben, ist das fatal. Denn so werden immer wieder Lebensmittel weggeworfen, die man eigentlich nicht gebraucht hätte. Macht man sich hingegen vor dem Einkaufen Gedanken, was man wirklich braucht, dann wird das übermäßige Einkaufen zumindest minimiert, ebenso wie das Wegwerfen von überflüssigen Lebensmitteln. Gerade zu den Weihnachtsfeiertagen kann dies eine große Hilfe sein. Sich kurz hinsetzen, planen wann man was für wie viele Personen kochen möchte, und danach Einkaufen gehen. Schont nicht nur den überfüllten Kühlschrank, sondern auch den Geldbeutel.

Drei einfache, aber dennoch nützliche Tipps, um auch die Weihnachtszeit etwas nachhaltiger gestalten zu können. Probiert doch mal den einen oder anderen Tipp aus! Ihr werdet überrascht sein, wie einfach Nachhaltigkeit manchmal sein kann.

Kreis Borken flaggt heute am „Tag der Menschenrechte“

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Aus Anlass des „Tages der Menschenrechte“ wird das Kreishaus heute in Borken beflaggt.

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Dies ist ein ganz besonderer Gedenktag: Vor 73 Jahren wurde die ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte‘ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet.“

Kreis Borken (pd). Aus Anlass des „Tages der Menschenrechte“ am Freitag (10.12.2021) wird das Kreishaus in Borken beflaggt. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Mit diesem Gedenktag werde daran erinnert, dass die Generalversammlung der Vereinten Nationen vor 73 Jahren – am 10. Dezember 1948 – die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet hat. Das Dokument war eine direkte Reaktion auf die Ereignisse des drei Jahre zuvor beendeten Zweiten Weltkriegs. Gemeinsam verpflichtete sich die Weltgemeinschaft damals dazu, dass es nie wieder zu solch grauenvollen Verbrechen kommt. „Weltweit gibt es aber dennoch weiterhin Menschenrechtsverletzungen“, erklärt der Landrat und betont: „Der Gedenktag mahnt dazu, sich auf allen Ebenen für die Einhaltung der Menschenrechte stark zu machen.“

Gemeinde Raesfeld distanziert sich von Querdenker-Aktionen

Mit den neuen Schildern an den Haupteingängen vom Raesfelder Tiergarten, distanziert sich die Gemeinde Raesfeld von den Querdenkern-Aktionen

Noch immer sorgen die Propaganda-Plakate im Raesfelder Tiergarten für Empörung und Entsetzen bei vielen Besuchern aus der Umgebung.

Sie sprachen sich gegen diese Aktion von Querdenkern aus, fühlten sich größtenteils, bedrängt und gestört. Verantwortlich machten die Spaziergänger dafür die Gemeinde Raesfeld und zeigten sich unverständlich darüber, dass die Gemeinde diese Aktion angeblich tolerierte.

Fakt jedoch ist, dass der Tiergarten nicht im Besitz der Gemeinde, sondern Thomas von Landsberg Velen ist. Folglich hat er das Hausrecht und kann solche Aktionen der Querdenker-Bewegung stattfinden lassen.

Hinweisschilder

Jetzt hat sich aber die Verwaltung öffentlich dazu positioniert und vier Schilder an den Hauptzugangswegen, unter anderem eins vor dem Naturparkhaus und am Eingang zum Naturparkgelände (Spielplatz) gleich neben dem Parkplatz, aufgestellt.

Damit distanziert sich die Gemeinde deutlich von den Plakaten und Bannern, die seit der Coronapandemie im Tiergarten in den Bäumen hängen und an den Wegesrändern aufgestellt sind.

Raesfeld-distanziert-sich-Querdenker-im-Tiergarten

Das Coronavirus-Infektionsgeschehen im Kreis Borken

Das Coronavirus-Infektionsgeschehen hat in der Woche vom 29. November bis zum 5. Dezember weiter zugenommen

Im Berichtszeitraum 1.053 Neuinfizierte (Vorwoche 915) – 39 Patienten stationär behandelt, davon 7 auf der Intensivstation.

Kreis Borken (pd). Im Zeitraum vom 29. November bis zum 5. Dezember hat es im Kreis Borken 1.053 Coronavirus- Neuinfektionen gegeben. In der Woche zuvor waren es 915 Fälle. Damit ist der Zuwachs binnen einer Woche zum ersten Mal vierstellig geworden.

Das Infektionsgeschehen hat also genau wie auf Bundes- und Landesebene weiter zugenommen. Die „7-Tage-Inzidenz“ im Kreis Borken lag am 29. November bei 261,5 und am 5. Dezember bei 284,1 – aktuell (07.12.2021, 24 Uhr) liegt der Wert bei 245. Inzwischen lässt sich also ein Absinken der „7-Tages-Inzidenz“ beobachten.

Ob diese Entwicklung anhält, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
Das Infektionsgeschehen ist wie in den Wochen zuvor vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen und nicht durch Ausbruchsgeschehen geprägt. Es zieht sich quer durch die gesamte Gesellschaft. Für die Infektionen konnte die Kontakt-Nachverfolgung des Kreisgesundheitsamtes folgende Hauptursachen ermitteln:

  • Arbeitsplatz: 77 Fälle; 7,3 Prozent (Vorwoche: 61 Fälle; 6,6 Prozent)
  • Haushalt / Privat: 499 Fälle; 47,4 Prozent (Vorwoche: 422 Fälle; 46,1 Prozent)
  • Reise: 2 Fälle; 0,2 Prozent (Vorwoche: 4 Fälle; 0,4 Prozent)
  • Feiern: 0 Fälle (Vorwoche: 0 Fälle)
  • Einrichtungen: 10 Fälle; 0,9 Prozent (Vorwoche: 12 Fälle; 1,3 Prozent)
  • Schule / Kita: 67 Fälle; 6,4 Prozent (Vorwoche: 57 Fälle; 6,2 Prozent)

In 398 Fällen (37,8 Prozent) ließ sich die Infektionsquelle nicht ermitteln (Vorwoche: 359 Fälle; 39,2 Prozent).

Neuinfektionen in Krankenhäuser

Die meisten Infektionen spielen sich damit im häuslichen und privaten Umfeld ab. In der zurückliegenden Woche ist es nur zu wenigen Neuinfektionen in Krankenhäusern gekommen. In den Einrichtungen ist das Geschehen weiter rückläufig. In einer Einrichtung der Eingliederungshilfe im Nordkreis hat es allerdings mehreren Folgeinfektionen gegeben. Hier wird in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt das Geschehen durch Testungen eingegrenzt.

Feierlichkeiten

Zusammenhänge aus Feierlichkeiten waren nicht festzustellen. Das Gesundheitsamt bittet an dieser Stelle noch einmal um besondere Sorgfalt im Umgang mit Festvitäten. Die Amtsärzte raten: „Bei Symptomen lieber noch einmal einen Schnelltest machen, auch wenn man vollständig immunisiert ist, denn jede Infektion führt schnell zu Folgeinfektionen innerhalb der häuslichen Gemeinschaft!“

Schule

Das Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit Schule ist unverändert von vielen Einzelinfektionen geprägt. Durch die erneute Einführung der Maskenpflicht am Sitzplatz wurde das Quarantäneregime verändert. Derzeit wird nur die Indexperson in Quarantäne gesetzt. Deren Sitznachbarn können weiterhin am Schulbetrieb teilnehmen.
Die Zahl der betroffenen Kindertageseinrichtungen ist relativ konstant. Dies sind aber alles Einzelfälle. Die betroffenen Gruppen werden über einen Zeitraum von zwei Wochen regelmäßig getestet. Folgeinfektionen sind hier die Ausnahme.

Impfstatus

Von den 1.053 (Vorwoche: 915) Neuinfizierten waren 666 (Vorwoche: 580) vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von 63 Prozent (Vorwoche: 64 Prozent). Dieser Wert ist seit einiger Zeit relativ konstant.
Wichtig ist hier der Hinweis, dass die Geimpften deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben. Das Gesundheitsamt ruft aber dennoch auch die Geimpften weiterhin dazu auf, die geltenden Schutzregeln zu beachten und auftretende Krankheitssymptome kurzfristig abklären zu lassen.

Hospitalisierung

Die Situation in den Krankenhäusern ist derzeit belastend. Die Häuser sind aber nicht überlastet. Mit Stand 08.12.2021 werden in den Krankenhaus-Standorten Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn des Klinikums Westmünsterland 39 Patienten stationär behandelt, davon 7 auf der Intensivstation. Im St. Antonius-Hospital Gronau befinden sich derzeit 6 Patienten in Behandlung, davon 1 auf der Intensivstation.

Altersstruktur

Zur Altersstruktur: 170 (Vorwoche: 141) Personen sind 60 Jahre und älter. Davon sind 150 (Vorwoche: 132) vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 88 Prozent (Vorwoche: 94 Prozent). Der Anteil an der Gruppe der Gesamtinfizierten für diesen Zeitraum beträgt 16 Prozent. 883 (Vorwoche: 774) Personen sind jünger als 60 Jahre. Davon sind 516 (Vorwoche: 448) vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 58 Prozent (Vorwoche: 58 Prozent). Der Anteil an der Gruppe der Gesamtinfizierten für diesen Zeitraum beträgt 84 Prozent.

Sterbefälle

Zu den Sterbefällen: Im Berichtszeitraum sind 5 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen. Alle Verstorbenen waren vollständig immunisiert.

Schnelltestung

Die Zahl der Schnelltestungen belief sich im Berichtszeitraum auf 161.348 (Vorwoche: 136.025). Davon waren 513 positiv (Vorwoche: 499). In der letzten Oktoberwoche hatte die Zahl der Schnelltestungen bei 4.647 gelegen. Dabei hatten 42 ein positives Ergebnis.

Zur Impfsituation

Mit Stand 07.12.2021, 24 Uhr, sind im Kreis Borken 286.484 Personen vollständig geimpft (Impfquote bezogen auf die Gesamtbevölkerung 77 Prozent und bezogen auf die derzeit impfbare Bevölkerung ab 12 Jahren 87,6 Prozent).

Die Zahl der Auffrischungsimpfungen beträgt 96.585.

Omikron

Zur neuen Virusvariante aus Südafrika („Omikron“): Bislang gibt es im Kreis Borken einen Verdachtsfall. Dazu steht das Ergebnis der Vollgenomsequenzierung noch aus. Es sind dem Gesundheitsamt zudem weitere Reiserückkehrer aus Südafrika bekannt. Diese werden besonders in den Fokus genommen. Bei Einreise wurden sie negativ getestet. Ein weiterer PCR-Test folgt. Positive PCR-Testergebnisse werden dann sofort in eine Vollgenomsequenzierung gegeben, um alle Möglichkeiten der Erkennung zu nutzen.

Borken: Armbändchen zur Erleichterung des Einkaufs bei 2G

Einführung von Armbändchen zur Erleichterung des Einkaufs bei 2G – Angebot des Borkener Einzelhandels

Borken (pd). Ab heute (8. Dezember 2021) gilt die sogenannte 2G-Regelung (Geimpft, Genesen) auch im Einzelhandel des nicht-alltäglichen Bedarfs.

Der Borkener Werbekreis bietet Kundinnen und Kunden in Zusammenarbeit mit der Stadt Borken ein zusätzliches Angebot an, um die vom Land vorgeschriebene Einhaltung der 2G-Regel im Einzelhandel unkompliziert nachzuweisen.

Erleichterung der 2G-Kontrolle

Ab Donnerstag, 9. Dezember 2021, haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, den nötigen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis in teilnehmenden Einzelhandelsgeschäften in Borken zusammen mit einem Lichtbildausweis vorzuzeigen. Im Nachgang erhalten sie ein Armbändchen, das für diesen Tag gültig ist und in allen weiteren Geschäften vorgezeigt werden kann. Somit ist es nicht nötig, in jedem Geschäft den Nachweis zu geben.
Dieses Angebot soll eine Erleichterung der 2G-Kontrolle und damit eine Verbesserung des Einkaufserlebnisses für Kundinnen und Kunden darstellen. Hierbei handelt es sich um ein freiwilliges Angebot. Falls Personen kein Bändchen tragen möchten, können diese natürlich weiterhin Geschäfte besuchen, sobald der 2G-Nachweis jeweils vorgezeigt wird.

„Nacht des Impfens – Impfen und los“ am 9. Dezember 2021

Impfaktion ohne Termin von 20 bis 22 Uhr in der Stadthalle Vennehof in Borken

Borken(pd). Das Impfangebot in der Stadthalle Vennehof wird sehr gut angenommen. Seit Eröffnung der kommunalen Impfstelle kamen bereits über 5.000 Impfwillige im Mölndaalsaal vorbei, um sich mit den Impfstoffen von Moderna oder BioNTech impfen zu lassen.

Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, veranstaltet die Stadt Borken am Donnerstag, 9. Dezember 2021, eine weitere Impfaktion. Bei der „Nacht des Impfens – Impfen und los“ können sich Personen ab 12 Jahren von 20 bis 22 Uhr ohne vorherige Terminreservierung ihre Impfung abholen – egal, ob Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung. Zur Verfügung steht der Impfstoff von BioNTech.

Mit diesem kurzfristig konzipierten und zusätzlichen Format möchte die Stadtverwaltung Borken weiterhin dafür Sorge tragen, dass möglichst viele Menschen auch in Randzeiten gegen das Coronavirus geimpft werden können.

Impfstoff Moderna

Im Voraus wird in der kommunalen Impfstelle der Stadt Borken wie gewohnt von 16 bis 20 Uhr geimpft – hier jedoch nach Terminreservierung. Als Impfstoff steht dann Moderna zur Verfügung.
Im Vennehof gilt die Maskenpflicht. Die Stadt Borken bittet BesucherInnen der Impfstelle, als besonderen Schutz möglichst FFP2-Masken zu tragen.
Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte beziehungsweise ein Lichtbildausweis. Zudem muss die ausgefüllte Einwilligungserklärung mitgebracht werden. Diese ist unter folgendem Link zu finden: www.borken.de/einwilligungserklaerung.

Für den Winter liegen im Kreis 1.100 Tonnen Salz auf Lager

1.100 Tonnen Salz und 30.000 Liter selbst produziertes Feuchtsalz für 460 km Kreisstraßen vorrätig: Der Winter kann kommen. Der Winterdienst des Kreises Borken ist vorbereitet – Kreis Borken hat Vorrat angelegt

Kreis Borken (pd). Der erste Schnee in diesem Winter ist zwar nicht liegen geblieben, doch der Winterdienst des Kreises Borken steht schon in den Startlöchern.

Mit 1.100 Tonnen Festsalz und 30.000 Liter des selbst produzierten Feuchtsalzes, das nun am Interkommunalen Bauhof des Kreises Borken in Gescher und in zwei Hallen in Borken-Gemen lagert, sieht Ralf Jürgens, Leiter des Interkommunalen Bauhofes des Kreises Borken und der Stadt Gescher, sich und sein Team bestens gerüstet für einen Wintereinbruch.

Längere Bereitschaft

Mit Blick auf die überraschend großen Schneemengen Anfang des Jahres gibt es nun auch ein paar kleine Anpassungen, die zum Beispiel längere Bereitschaften einschließen.
Basierend auf verschiedenen Wetterberichten wird recht kurzfristig, circa 24 Stunden vorher, entschieden, ob für die Nacht eine Bereitschaft eingerichtet und ein Schichtplan benötigt wird. Die Bereitschaft beginnt dann nachts um drei Uhr.

Acht Großfahrzeuge

Um diese Zeit entscheidet der verantwortliche Mitarbeiter des Bereitschaftsdienstes, ob in dieser Nacht der Winterdienst auf die Straßen geschickt werden muss. Ist dies der Fall, benachrichtigt er umgehend alle Mitarbeiter, die Dienst haben. Halb vier in der Früh, am Bauhof angekommen: Dort müssen die Fahrzeuge – acht Großfahrzeuge, zwei für die Radwege und eins für die Außenbereiche der kreiseigenen Gebäude – befüllt und die Routen abgesprochen werden.

Zwei bis vier Tonnen Ladung

Die großen LKW werden mit zwei bis vier Tonnen beladen, die kleineren mit rund 500 Kilo Salz. Wenn alles „normal“ läuft, dann sind bis sieben Uhr alle Straßen und Radwege im Zuständigkeitsbereich sowie die Flächen an den kreiseigenen Gebäuden gestreut. Länger dauert es, wenn es mal über einen größeren Zeitraum schneit.

460 Kilometern Kreisstraßen

Da von den Großfahrzeugen zwei nicht Schnee schieben können, wird der Bauhof im nächsten Jahr aufrüsten. Die entsprechenden Fahrzeuge werden gegen zwei Unimogs „getauscht“, die dann wie die restlichen Fahrzeuge im Fuhrpark des Interkommunalen Bauhofs diese Tätigkeit ausführen können.
Auf insgesamt 460 Kilometern Kreisstraßen, 80 Kilometern Radwegen, dazu Flächen an eigenen Gebäuden sorgt dann das elfköpfige Team des Winterdienstes für freie Straßen.

Appell

Doch trotz abgeschobener und gestreuter Kreisstraßen lautet Jürgens Appell abschließend: „Bitte machen Sie Ihr Auto wintertauglich und fahren Sie immer den Gegebenheiten entsprechend vorsichtig!“

Klimaschutzpreis Raesfeld geht an den Heimatverein

Der Klimaschutzpreis 2021 geht an den Heimatverein Raesfeld für das Projekt „Bau von Vogelnistkästen“

Gemeinde Raesfeld und Westenergie verleihen Klimaschutzpreis

In Raesfeld gewinnt in diesem Jahr das Projekt „Bau von Vogelnistkästen“ den 1. Preis. Dieser hat rund 40 Menschen aus Raesfeld im Alter von 5 bis 70 Jahren zum gemeinsamen Bau von Nistkästen aktivieren können. Entstanden sind dabei 120 Nistkästen, die für den eigenen Garten genutzt werden, werden aber auch für den Kampf gegen die Eichenprozessionsspinner an den Eichen im aber auch im Gemeindegebiet aufgehängt werden können.

Klimaschutzpreis-2021-für-den-Heimatverein-Raesfeld
Markus Büsken (Gemeinde Raesfeld) und Laura Tepaße (Westenergie) überreichen den Klimaschutzpreis an Hans Brune und Fritz Pelikan vom Heimatverein Raesfeld. Foto: pd

Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, und Laura Tepaße, Kommunalmanagerin bei Westenergie, trafen sich heute mit den Preisträgern, um gemeinsam den Preis zu übergeben.

Aktion mit allen Altersgruppen

„Ich freue mich, heute den Heimatverein Raesfeld für sein besonderes Engagement mit dem Klimaschutzpreis auszeichnen zu dürfen. Der gemeinsame Bau von Vogelnistkästen ist eine tolle Aktion, von der alle etwas haben – vielleicht mit Ausnahme der Eichenprozessionsspinner“, so Kommunalbetreuerin Laura Tepaße Augenzwinkern. „Besonders schön ist es, dass die Aktion alle Altersgruppen motiviert hat, mitzumachen. Ich kann mir vorstellen, dass es viel Spaß gemacht hat, gemeinsam die Nistkästen zu bauen und aufzuhängen. Nun drücke ich die Daumen, dass sie rege bewohnt werden.“

Der Preis, den das Energieunternehmen gemeinsam mit der jeweiligen Gemeinde verleiht, geht an örtliche Vereine oder Organisationen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben.

„Nacht des Impfens – Impfen und los“

„Nacht des Impfens – Impfen und los“ am 9. Dezember 2021 Impfaktion ohne Termin von 20 bis 22 Uhr in der Stadthalle Vennehof

Borken (pd). Das Impfangebot in der Stadthalle Vennehof wird sehr gut angenommen. Seit Eröffnung der kommunalen Impfstelle kamen bereits über 5.000 Impfwillige im Mölndaalsaal vorbei, um sich mit den Impfstoffen von Moderna oder BioNTech impfen zu lassen.

Um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, veranstaltet die Stadt Borken am Donnerstag, 9. Dezember 2021, eine weitere Impfaktion. Bei der „Nacht des Impfens – Impfen und los“ können sich Personen ab 12 Jahren von 20 bis 22 Uhr ohne vorherige Terminreservierung ihre Impfung abholen. Egal, ob Sie eine Erst-, Zweit- oder Booster-Impfung benötigen. Zur Verfügung steht der Impfstoff von BioNTech.

Chance gegen das Virus mit weiteren Impfmöglichkeit

Mit diesem kurzfristig konzipierten und zusätzlichen Format möchte die Stadtverwaltung Borken weiterhin dafür Sorge tragen, dass möglichst viele Menschen auch in Randzeiten gegen das Coronavirus geimpft werden können.

Im Voraus wird in der kommunalen Impfstelle der Stadt Borken wie gewohnt von 16 bis 20 Uhr geimpft – hier jedoch nach Terminreservierung. Als Impfstoff steht dann Moderna zur Verfügung. Im Vennehof gilt die Maskenpflicht. Die Stadt Borken bittet Besucherinnen und Besucher der Impfstelle, als besonderen Schutz möglichst FFP2-Masken zu tragen.

Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte beziehungsweise ein Lichtbildausweis. Zudem muss die ausgefüllte Einwilligungserklärung mitgebracht werden. Diese ist unter folgendem Link zu finden: www.borken.de/einwilligungserklaerung.

JSG D2 gegen SC Reken – Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!

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Spielbericht JSG Raesfeld/Erle D2 gegen SC Reken D3 – 2 : 0 für Raesfeld/Erle

Aufgrund des Hinspiels wussten wir, was uns da am Samstag erwartet. Reken 3 ist eine Mannschaft, die einen sehr körperbetonten Fußball spielt, ohne jedoch grob unsportlich zu sein.

Erschwerend hinzu kam, dass Stammtorhüter Tassilo Schott kurzfristig wegen einer Erkältung ausfiel und Lukas Drießen auf einem Kindergeburtstag weilte. Für Tassilo ging Lukas Klaus ins Tor, der bereits beim Spiel in Gahlen einen guten Eindruck hinterließ.

Den Part von Lukas Drießen übernahm Klemens Windbrake, der sich prächtig entwickelt hat und mittlerweile auf mehreren Positionen spielen kann. Wir wollten das Spiel aus einer kontrollierten Abwehr angehen und mit schnellem Umschaltspiel unsere Spitzen Max Heiming und Luc Hodournik in Position bringen. Das Gelang diesmal auch auf Anhieb! Bereits in der 5-ten Minute wurde Max auf die Reise geschickt, schüttelte seine Gegenspieler ab und netzte zum 1 : 0 ein.

Bärenstarke Defensive

Unsere bärenstarke Defensive fing fast alle Angriffsbemühungen der Rekener im Mittelfeld ab und leitete einen Konter nach dem anderen ein. Das sah richtig gut aus, führte aber leider nicht zu weiteren Treffern. Entweder standen Pfosten oder Latte im weg, oder der Ball flog knapp am Rekener Gehäuse vorbei. Doch das kennen wir ja schon. In Hälfte zwei sollte sich was ändern, so war der Wunsch. Zunächst lief der Ball fast stets in Richtung Rekener Tor, ohne dass zählbares dabei heraussprang.

Turbo gezündet

Als dann Luc mit einem langen Ball auf die Reise geschickt wurde und endlich den Turbo zündete, stellte er mit einem satten Schuss auf 2 : 0. Danach erhielt er eine Pause und für ihn kam Henri Honvehlmann ins Spiel. Unser Wechselkontingent war damit erschöpft und das Ergebnis wurde bis zum Abpfiff gekonnt verwaltet!

Als später noch bekannt wurde, dass Konkurrent Disteln im Parallelspiel in Bossendorf mit 6 : 5 verloren hat und SV Altendorf erst gar nicht in Barkenberg angetreten ist und somit im letzten Spiel in Barkenberg sogar Tabellenplatz 2 erreicht werden kann, war die Freude groß und ließ D2-Herzen höher schlagen, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!!!

Das Trainerteam Michael Oesterbeck und Jürgen Pütz-Bosse

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