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Klimamützen für den Kreis Borken

Strick-Sets ab sofort wieder im Kreishaus Borken und in Wollläden in Ahaus, Borken und Vreden erhältlich

Kreis Borken (pd). Es ist wieder so weit: Passend zur kalten Jahreszeit packt Klimaschutzmanager Rouven Boland erneut die sogenannten „Klimamützen“ aus.

Angelehnt sind diese an die „Warming Stripes NRW – Barcode des Klimawandels“ nach dem Klimaforscher Ed Hawkins. Im Original stellen sie den Verlauf der Jahresdurchschnittstemperaturen seit dem Jahr 1881 dar und zeigen so deutlich die globale Erderwärmung. Wird die vorgefertigte Strickanleitung dazu befolgt, entstehen am Ende bunt gestreifte „Klimamützen“, die durch die Trägerinnen und Träger anschließend ein Zeichen für den Klimaschutz setzen sollen.

Klimamütze-Borken
Wird die Strickanleitung befolgt, entsteht am Ende eine bunte Klimamütze. Foto: Kreis Borken

Werkstatt Büngern Technik

„Ich zeige die Grafik der Warming Stripes gerne, da sie eindrücklich den Klimawandel aufzeigt“, erklärt Boland die Idee für die Aktion. Das Ziel dabei sei es, die „Warming Stripes“ als markantes Symbol für den fortschreitenden Klimawandel bekannter zu machen.

Die Strick-Sets wurden von der Werkstatt Büngern Technik in Bocholt zusammengestellt, damit für jede Mütze die jeweils passende Menge Garn bereitsteht. Ab sofort sind sie im Kreishaus Borken und in den Wollläden „Kreativ mit Wolle“ in Ahaus, „Wolle und Seide“ in Borken sowie der „Wollstube“ in Vreden gegen eine Spende in Höhe von 10 Euro erhältlich. Diese geht zugunsten von Bildungsprojekten zum Klimaschutz im Kreis Borken.

Grundsteuer A und B werden nach Diskussion in Raesfeld erhöht

Die Steuersätze für die Grundsteuer A und B wurden am Montag im Hauptausschuss festgelegt. Teilfinanzierung von iPads für alle Raesfelder Schüler/Innen sorgten erneut für eine hitzige Diskussion

Der Sachausschuss hatte bereits in der 48. Kalenderwoche über den Entwurf des Haushaltsplanes 2022 im Rahmen des Jahresabschlusses beraten. Die Gemeindesteuern wurden für das Haushaltsjahr 2022 festgelegt. Der Satz für die Grundsteuer A und B wird leicht angehoben. Gewerbesteuer bleibt bei 418 Punkten.

Finanzierung für Schul-iPads steht – nach langem hin und her

Erst eine teils laute Kontroverse im Ausschuss, jetzt eine fast ebenso hitzige Rats-Debatte hinterher – das Thema Schul-iPads hat in Raesfeld das Zeug zum großen Aufreger-Thema.

Dabei schien es doch nach der Ausschusssitzung eigentlich schon abgeräumt. Die Gemeinde unterstützt jede Familie beim Kauf eines Schul-iPads mit 125 Euro. Auch die der Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Kommunen. Für Härtefälle gibt‘s Leihgeräte. Und bis 2023 sind alle Kinder von Klasse fünf bis acht mit einem Gerät ausgestattet.

Richtiger Ungemach

So wurde es im Vorfeld verabschiedet. So kam es auf die Tagesordnung. So sollte es vom Rat eigentlich dann „nur noch“ endgültig beschlossen werden. Eigentlich. Wenn da nicht die Frage der Finanzierung gewesen wäre. Also die nach der Herkunft der Zuschüsse. Und die sorgte im Rat nochmal für richtigen Ungemach.

Zahlenspiele und Buchstabenmix

Eine Anhebung der Grundsteuer B um vier Prozent sollte es eigentlich sein, um das Geld für die iPads frei zu machen. Wieder so ein eigentlich. Denn dann ging es im Rat doch noch einmal um ein alternatives Zahlenspiel.

UWG und SPD wollten keine einseitige Anhebung, sondern eine gleichmäßige Erhöhung der Grundsteuern A und B. Sollte heißen: Grundsteuer A steigt von 287 auf 299 Prozent, bei Grundsteuer B landet man bei der besprochenen vier Prozent Erhöhung bei 464 Prozent.

Die Chronologie des Wortgefechts:

Volker van Wasen regte an, die Hebesätze gleichmäßig zu erhöhen. Für Rupert Koller (UWG) sei dies ein „Signal der Gleichberechtigung“. Ebenso für Elke Rybarczyk von der SPD, die die „Abwälzung auf Privatpersonen“ kritisierte, die schon jetzt „durch steigende Strompreise und drohende Kurzarbeit stark belastet“ seien und schloss sich der UWG an.

Gleichmäßige Erhöhung beider Grundsteuern?

Das brachte CDU-Mann Karl-Heinz Tünte auf den Plan: „Dass ihr auf einmal für Steuererhöhungen seid, das ist ja mal ganz was neues“, so seine Spitze in Richtung SPD. Hans-Dieter Strothmann (CDU) lehnte ebenfalls den Vorschlag ab.

Doch Grünen-Ratsherr Henry Tünte erfuhr auf Nachfrage, dass eine gleichmäßige Anhebung beider Grundsteuern satte 6.000 Euro in die Gemeindekassen spüle. „Da reden wir über kleine Summen“, erklärte Bürgermeister Tesing.

„6.000 Euro mehr für die Gemeinde? – Und da wirft uns die CDU massive Steuererhöhungen vor?“, konterte Rybarczyk.

Gegen den Stimmen der UWG und SPD, Enthaltung der Grünen, wurde der Vorschlag im Hauptausschuss der Gemeindeverwaltung zur Anhebung der Steuersätze A und B beschlossen.

Bei der Abstimmung der Gewerbesteuer von 418 Punkten, die nicht erhöht wird, waren sich bei der Abstimmung alle einig.

Hinweis:

Die Grundsteuer B gilt für bebaute und für unbebaute Grundstücke. Für landwirtschaftliche Betriebe fällt hingegen die Grundsteuer A an. 

Raesfeld – Auto gestohlen

Raesfeld (ots). Einen Pkw entwendet haben Unbekannte in Raesfeld. Der grau lackierte Kombi der Marke Mercedes-Benz hatte auf dem Gelände einer Firma an der Dorstener Straße gestanden. Zwischen Samstag, 20.11., und Samstag, 04.12., kam es dort zu der Tat. Die Polizei bittet um Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Zwei neue Blumenkübel soll Raser am Roggenkamp ausbremsen.

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„Aufpflasterungen auf Straßen bringen nicht viel“, so Bernd Roters von der Bauverwaltung im Planungsausschuss.

Anwohner von der Straße in Roggenkamp stellten einen Antrag zur Verkehrsberuhigung in Form von Pflasterkissen auf der Straße als Bremsschwelle.  

Diese Anfrage der Anwohner folgte die Verwaltung nicht, allein schon wegen der Erfahrungen in jüngster Zeit.

Verkehrsberuhigung-Roggenkamp-Raesfeld
Zwei Blumenkübel im Bereich des Spielplatzes am Roggenkamp in Raesfeld soll Raser ausbremsen. Foto: Petra Bosse

Die sogenannten Pflasterkisten stoppen beispielsweise keine größeren Fahrzeuge, so Markus Büsken, Erster Beigeordneter. Darüber hinaus seien sie eher ein gefährliches Hindernis. „Wenn ein Krankenwagen drüberfährt, dann fällt jeder von Pritsche“, so Büsken.

Stattdessen sollen im Bereich des Spielplatzes zwei Blumenkübel als Fahrbahnverengung aufgestellt werden. Unterstützung gegen Schnellfahrer sollen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung geben. Diese sollen aufzeichnen, ob die neu aufgestellten Blumenkübel ihr Ziel erfüllen. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen.

Darüber hinaus wird es in der Gemeinde zukünftig auch in anderen Bereichen keine Aufpflasterungen mehr geben. Diese gehören der Vergangenheit an.

Der Familienkalender 2022 ist da

Der von vielen schon ersehnte Familienkalender des Ortsmarketing Raesfeld e. V. ist da und liegt für die Raesfelder Bürgerinnen und Bürger bereit.

Der Kalender ist wie immer kostenlos und mit zahlreichen Terminen der Raesfelder Vereine und Gruppierungen sowie einer Darstellung der Müll-Abfuhr-Termine der Gemeinde Raesfeld gefüllt. Dennoch bietet er genügend Platz für eine übersichtliche Familienplanung.

Der Familienkalender liegt ab sofort an folgenden Stellen zur kostenfreien Abholung bereit:

  • bei Catering Wachtmeister in Raesfeld
  • bei Haushaltwaren Bleker in Raesfeld
  • bei Schreibwaren Spangemacher in Raesfeld
  • im Kiebitzmarkt in Erle
  • im Edeka in Erle
  • in den Volksbanken in Raesfeld und Erle
  • in den Sparkassen in Raesfeld und Erle
  • im Bürgerbüro im Rathaus
  • in der Tourist-Info im Naturparkhaus

Das Ortsmarketing Raesfeld wünscht viel Freude mit dem Kalender und allen eine schöne Adventszeit!

Familienkalender Raesfeld -2022

Kein Verbot für Osterfeuer in der Gemeinde Raesfeld

Osterfeuer können weiterhin stattfinden. Genehmigungsverfahren Osterfeuer wurde einstimmig abgelehnt. Gemeinde legt neuen Zeitpunkt für das Verbrennen von Schlagabraumfeuer fest.

RAESFELD. Zwei Jahre hintereinander gab es coronabedingt keine Osterfeuer mit gemütlichem Beisammensein. Wenn es nach NABU ginge, dann soll auf das Brauchtum „Osterfeuer“ zukünftig komplett in den Gemeinden darauf verzichtet werden. Alternativ dafür soll ein digitaler Lageplan für Veranstaltungen „Osterfeuer“ erstellt werden. Dadurch soll gewährleistet werden, dass diese punktuellen Veranstaltungen wirklich für jeden öffentlich zugänglich gemacht werden. Das war Thema im Hauptschuss am Montag.

Alle Jahre erfreuen sich die Menschen an die traditionellen Osterfeuer. Nun sollen diese laut NABU zukünftig komplett verboten werden. Gleichzeitig fordert NABU die Kommunen auf, die Kontrollen in den jeweiligen Kommunen bei der Vergabe Schlagabraumverbrennung stärker zu prüfen. Das war Thema im Hauptschuss am Montag.

Osterfeuer in Erle
Osterfeuer werden laut Ratsbeschluss auch weiterhin stattfinden. Foto: Petra Bosse (Archiv).

Münsterländischer Osterbrauchtum

Was eine Änderung der Osterfeuer anbelange, sehe der Chef des Ordnungsamtes Norbert Altrogge keinen Änderungsbedarf, da die Gemeinde die Vergabekriterien bereits angepasst habe. „Es hat zu keiner Zeit Beanstandungen der Feuerwehr gegeben“, so Altrogge. Und außerdem spielen Osterfeuer, besonders bei Nachbarschaften in den Außenbereichen, eine große Rolle. Für die sozialen Gemeinschaften sei es wichtig, sich am Ostersonntag an einem Osterfeuerfeuer versammeln zu können. „Vor diesem Hintergrund des münsterländischen Osterbrauchtums und der hiesigen Sozialstrukturen ist die Anzahl der Osterfeuer erklärlich und nicht unvertretbar hoch“, ergänzt Altrogge.

Altrogge verwies auf die Anmeldezeit von Osterfeuer. „Es gibt auch Regelungen zur Größe. So darf eine Höhe von 3,5 Meter nicht überschreiten“

Schlagabraumfeuer werden zeitlich begrenzt

Was jedoch den Schlagabraumfeuer zur Pflege von Wallhecken, Windschutzstreifen usw. anbelangt, soll dieser, da die Gemeinde bis dato noch keine Richtlinien hat, nun zeitlich begrenzt werden. Für Bürgermeister Martin Tesing bedeute dies, dass die Verwaltung sich damit nun auseinandersetzen müsse. Tesing schlug vor, die Ahauser Regelung als Vorbild zu nehmen.

Henry Tünte (Grüne) wollte wissen, wie die Entwicklung in Raesfeld sei, und ob hier laut NABU Osterfeuer benutzt werden, um billig Grünabfälle loszuwerden.

Mit Blick auf das Verbrennen von Pflanzenschnitt als Osterfeuer sehe Tünte aufgrund des Klimawandels und durch einen immer trockeneren und früheren Frühling es als bedenklich an. Er schlug vor, das Verbrennen von Schlagabraumfeuer nur im Zeitraum von 1. 10. bis 28. 2., und nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen, bis zum 15. 3., zu erlauben. „Wir müssen aufpassen, dass die Zeiträume und das Umschichten des Holzes eingehalten werden, um Brutplätze nicht zu gefährden“, so Tünte.

Die Fraktionen stimmten mit neun Ja und drei Gegenstimmen für die neue zeitliche Begrenzung von Schlagabraumfeuer. Diese Feuer müssen mindestens zwei Tage vorher dem Ordnungsamt angezeigt werden.

UWG Raesfeld-Erle: Petra Nagel folgt Johannes Lülf in den Rat

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Nach dem Ausscheiden von Johannes Lülf aus dem Rat rückt Petra Nagel in der UWG Raesfeld nach

Wie bereits berichtet hat Johannes Lülf sein Amt als Fraktionsvorsitzender niedergelegt. Petra Nagel rückt für ihn in den Rat nach. Ein neuer Fraktionsvorsitzender werde in den kommenden Wochen von der Fraktion gewählt.

Als Begründung für das Ausscheiden von Lülf teilt der stellv. Fraktionsvorsitzender Volker van Wasen mit, dass bereits bei der KandidatenInnen-Aufstellung für die Kommunalwahl 2019 deutlich wurde, dass der Verein einen umfassenden Generationswechsel vor sich habe.

Außer Johannes Lülf und Rupert Koller hätten ausnahmslos BewerberInnen zur Verfügung gestanden, die erstmals für den Rat der Gemeinde kandidierten. Johannes Lülf habe sich damals bereit erklärt, den Fraktionsvorsitz zu übernehmen. Sein Anliegen sei es gewesen, als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender den Generationswechsel für einen begrenzen Zeitraum mitzugestalten, bis sich die „Neuen“ in die Ratstätigkeit eingearbeitet haben.

„Dies ist nun geschehen und Johannes Lülf legt daher sein Amt als Fraktionsvorsitzender und das Ratsmandat nieder“, so van Wasen. Ein neuer Fraktionsvorsitzender werde in den kommenden Wochen von der Fraktion gewählt.

Froschkönig spendet Überschuss an elf Kitas in Raesfeld und Erle

Der soziale Laden der katholischen Kirchengemeinde St. Martin „Froschkönig“ in Raesfeld hat erneut gut gewirtschaftet.

Jetzt kommen die Früchte der ehrenamtlichen Arbeit in Form einer Geldspende den elf Kindergärten in Raesfeld und Erle zugute.

Einen Scheck in Höhe von jeweils 250 Euro überreichten Dagmar Vogt und Monika Neumann, Ehrenamtskoordinatorin, den Raesfelder und Erler Kita-Leiterinnen am Montag.

Froschkönig-Raesfeld-spendet-an-Kinderärten

Bereits im vergangenen Jahr spendete die Kleiderbörse Froschkönig 2000 Euro an die Raesfelder Musikvereine.

Insgesamt 16 Ehrenamtlichen verkaufen im „Froschkönig“ gespendete Kleidung für kleines Geld an Bedürftige. Eröffnet wurde der Laden mit seiner Erfolgsgeschichte im Mai 2019.

An zwei Tagen in der Woche werden im Laden am Froschbrunnenplatz gespendete und gut erhaltende Kleidung für kleines Geld verkauft. Dass es so gut läuft, damit anfänglich niemand gerechnet. Das Ziel bei der Eröffnung war, dass die Mietkosten des über lange Zeit leerstehenden Ladens gedeckt werden.

Mittlerweile richtet sich das Angebot nicht nur an Bedürftige. „Alle dürfen hier einkaufen“, betont Pastor Fabian Tilling. Jetzt zur Winterzeit seien besonders warme Sache gefragt. Diese können, angefangen von Kinder-, Damen und Herrenbekleidung, Schuhe, Spielzeug bis hin zum Kinderwagen zu den Öffnungszeiten jeweils Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr dort abgegeben werden.

Darüber hinaus freut sich der Froschkönig über weitere ehrenamtliche Helfer für den Verkauf.

Raesfelder und Erler Kaufleute laden ein

Alle Jahre wieder – kehrt der Weihnachtszauber in die Gemeinde Raesfeld ein. Bunt geschmückte Fenster, behagliche Lichter überall verteilt, der Duft von frischen Vanillekipferl und heißem Glühwein, Zusammenkommen mit den Liebsten, gemeinsam besinnlicher Musik lauschen – Das ist der Zauber von Weihnachten. 

In der Gemeinde Raesfeld wird genau das mit vielen Aktionen und Ereignissen gefeiert und untermalt. Von einem Adventskalender im Dezember, über die beliebte Stiefelaktion zu Nikolaus, bis hin zum traditionellen Adventsmarkt rund um das Schloss Raesfeld – in Raesfeld und Erle gibt es gerade in der Vorweihnachtszeit für jedes Alter eine Menge zu entdecken!

Angefangen bei der verzaubernden Weihnachtsbeleuchtung der Schlossfreiheit, die zum Schlendern und Verweilen einlädt. Die verschiedenen Lichtinstallationen tauchen die Schlossfreiheit und den neugestalteten Karpfenteich in eine märchenhafte Weihnachtskulisse, für die sich ein Ausflug mehr als lohnt. Im Anschluss an den weihnachtlichen Spaziergang kann man danach in eines der zahlreichen Restaurants rund um das Schloss einkehren und sich dort aufwärmen. 

Weihnachtszauber in Raesfeld und Erle

Alle Jahre wieder – kehrt der Weihnachtszauber in die Gemeinde Raesfeld ein. Alle Jahre wieder verzaubert er jeden, der nach Raesfeld und Erle kommt und den Charme und die Entschleunigung genießen möchte. Keine engen Kaufhauspassagen, keine Weihnachtshektik, sondern eine einladende, entspannte Atmosphäre, soweit das Auge reicht. Die Gemeinde Raesfeld glänzt vor allem in der Vorweihnachtszeit mit ihren liebevoll gestalteten Aktionen, und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. 

Die Adventsschaufenster präsentieren jedes Jahr eine bunte Mischung aus allerhand Geschäften und Dienstleistern rund um Raesfeld und Erle, die kleine Überraschungen oder Aktionen für die Besucher bereithalten. Aufgebaut wie ein Adventskalender befindet sich hinter jedem „Türchen“ eine andere Überraschung in einem der teilnehmenden Geschäfte. So bekommt man beispielsweise am 05.12. bei Adelheids Spargelhaus einen weihnachtlichen Aperitif zu jedem Essen, oder aber am 18.12. in der Blumenwerkstatt Stilvoll eine beletterte Weihnachtskugel gratis zu jedem Einkauf. Die Aktionen sind bunt gemischt und quer durch Raesfeld und Erle verteilt, von der kostenlosen Inspektion des Fahrrads über Rabattaktionen, bis hin zur Weihnachtsralley durch den Tiergarten. Hier findet jeder etwas Passendes für sich.

Nikolausstiefelaktion – Ein voller Erfolg

Die Nikolausstiefelaktion ist eine der beliebtesten Aktionen, die das Ortsmarketing Raesfeld nun schon seit vielen Jahren arrangiert. Man bringt seinen leeren Stiefel an einem Sammelpunkt ab, die Stiefel werden vom Nikolaus und seinen fleißigen Helfern befüllt, und hängen dann ab dem 6.12. in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte. Ab da heißt es für die Stiefelbesitzer: suchen, suchen, suchen. Wer seinen Stiefel in einem Schaufenster entdeckt hat, bekommt den gefüllten Stiefel dort ausgehändigt und kann sich über die vielen kleinen Leckereien des Nikolauses freuen. Allein im letzten Jahr wurden insgesamt 320 Stiefel abgegeben und befüllt. 

Regen und wenig Besucher auf dem Raesfelder Adventsmarkt

Rund 80 Verkaufsbuden warteten auf Besucher beim Adventsmarkt in Raesfeld 2021

Corona, 2 G-Regeln und schlechtes Wetter machten es für die HändlerInnen und Organisatoren nicht leicht, nach einem Jahr Pause den traditionellen Adventsmarkt am Schloss Raesfeld durchzuführen und dabei noch gute Laune zu haben.

Kein Gedränge an den Verkaufsbuden sowie eine überschaubare Zahl an Besuchern, so präsentierte sich der Adventsmarkt – unter strengen Kontrollen der 2 G-Regeln am Eingang – am Wochenende am Schloss Raesfeld.

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Nur wenige Besucher fanden am Samstagabend den Weg zum Schloss. Fotos: Petra Bosse

Strenge Einlasskontrollen

So war es bei der Eröffnung am Donnerstag, was die Besucherzahl anbelangt, schon recht beschaulich, trotz Weihnachtsengel, Gaukler und den 80 Buden. Ebenso am Freitag, wo laut einiger Händler so gut wie nichts losgewesen sei. „Wir sind froh, dass der Markt dennoch stattfindet. Es ist für alle eine schwere Zeit. Möchten uns aber beim Organisator Elmar Schmelter bedanken, dass er es überhaupt ermöglicht hat. Er ist immer für uns da“, sagten die Damen von der Pantoffelwerkstatt. Sie seien bereits seit Jahren dabei und kennen den Markt auch von einer anderen Seite.

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Warmes für die Füße von der Pantoffelwerkstatt.

Essen und Trinken geht immer

Knapp 1000 Besucher seien laut Ortsmarketingvorsitzende Diana Brömmel zur Eröffnung am Donnerstag an der Tageskasse während des Tages gezählt worden. Die Marktbesucher mussten am Eingang vorab ihr Impfzertifikat vorlegen. „Das Sicherheitssystem und Hygienekonzept funktioniert und wird streng kontrolliert. Das finden auch die Händler gut“.

Und auch die Besucher hätten die Kontrollen ohne Diskussionen akzeptiert. Essen und Trinken gehe immer, „das andere hätte jedoch besser sein können, aber das schlechte Wetter spielt dabei auch eine große Rolle“, ergänzt Brömmel.

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Stimmungsvoller Weihnachtsengel

Schutzhüllen für den Impfpass

Zum ersten Mal einen Stand auf dem Markt hatte Jennifer Vorwerk aus Kamp-Lintfort. Sie bot Handgenähtes und Gesticktes an. Ihr Gewerbe habe sie in der Coronazeit eröffnet und ihr Angebot teilweise der Corona-Lage angepasst, unteranderem mit Schutzhüllen für den Impfpass. Sie freute sich, dass es überhaupt möglich gewesen sei, einen Stand in Raesfeld zubekommen. „Ich werde im nächsten Jahr wiederkommen und hoffe, dass dann mehr los“, fügt Vorwerk hinzu und lacht.

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Jennifer Vorwerk passte ihr Angebot mit Schutzhülle für Impfpässe der Coronasituation an.

Trotz Regen bummelte das Ehepaar Dopper aus Gescher über den Markt und genossen Glühwein und Atmosphäre. Eine weitere Option zu Raesfeld wäre der Weihnachtsmarkt in Gescher gewesen, der aber in diesem Jahr nicht stattfindet. „Wir waren schon öfter hier, denn der Adventsmarkt ist einfach sehr schön und deshalb haben wir uns gesagt, jetzt erst recht“.

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Für den Kinderspaß war gesorgt mit dem historischem Karussell.
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Wer einen Regenschirm dabei hatte, war klar im Vorteil.
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Ann Katrin Böckenhoff aus Erle präsentierte ihre Lichtertonnen.

Über 82.500 Auffrischungsimpfungen im Kreis Borken

Kreis Borken lässt sich impfen und es wird kräftig geboostert – Inzwischen über 82.500 Auffrischungsimpfungen im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Unser 3-Säulen-Impfkonzept bewährt sich!“

Kreis Borken (pd). Bis Mitte April stehen im Kreis Borken in Summe bei knapp 280.000 Personen die Boosterimpfungen an. Davon haben insgesamt 82.575 Bürgerinnen und Bürger die Impfauffrischung inzwischen bereits erhalten. Das teilt jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker mit.

Angesichts der derzeitigen – vierten – Coronavirus-Infektionswelle war die Nachfrage danach binnen kurzer Zeit sehr stark angestiegen. „Wenn wir mit dem jetzigen hohen Tempo weiterimpfen, ist zu erwarten, dass es in Kürze ruhiger an den Impfstellen werden wird“, zeigt er sich zuversichtlich. Dr. Zwicker und Dr. Schwenzow freuen sich besonders darüber, dass es in der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen große Impffortschritte gibt. Dort sei die Impfquote bereits auf 69,2 Prozent gestiegen, erklären sie. „Die junge Generation übernimmt damit deutlich Verantwortung bei der Pandemiebewältigung“, lobt der Landrat.

Impfquote bei den impfbaren Personen liegt bei 87,4 Prozent

Die gleichzeitig weiter wachsende Zahl der Erst- und Zweitimpfungen mache deutlich, dass auch viele bislang nicht geimpfte Personen die aktuellen Impfangebote nutzen, ergänzt Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, beim Kreis die Gesamtverantwortliche für das Impfgeschehen ist. Inzwischen liegt die Impfquote bei den impfbaren Personen (Altersgruppe ab 12 Jahren) bei 87,4 Prozent, bezogen auf die Gesamtbevölkerung im Kreis bei 76,8 Prozent.

Zum Vergleich: Auf Bundesebene beträgt sie 69,0 Prozent und auf NRW-Ebene 72,3 Prozent. „Unser 3-Säulen-Impfkonzept im Kreis Borken bewährt sich also“, konstatiert der Landrat und unterstreicht: „Es wird noch mehr Drive bekommen!“

Arztpraxen tragen die Hauptlast

Beim Impfen tragen die Arztpraxen die Hauptlast. Flankierend dazu agiert die „Koordinierende COVID-Impfeinheit“ des Kreises, die seit dem 9. Oktober in allen Orten im Kreisgebiet mobile Impfangebote gemacht hat und nun seit dem 4. Dezember rollierend in den neugeschaffenen vier dezentralen Impfzentren in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau niedrigschwellig (d. h. ohne vorherige Terminvereinbarung) Impfungen durchgeführt.

Als „dritte Säule“ schaffen die Kommunen und Hilfsorganisationen (insbesondere das DRK) zahlreiche örtliche Impfangeboten – zur Terminreservierung und für weitergehende Informationen setzen sie vielfach die Software Chayns von Tobit.Labs, Ahaus, ein.
„Für die Impfungen von Personen ab 30 Jahren steht dem Kreis aufgrund frühzeitiger und umfangreicher Bestellungen ausreichend Moderna-Impfstoff zur Verfügung“, erklärt der Landrat. Unter 30-Jährige und Schwangere erhalten den Impfstoff von Biontech. Dr. Zwicker erwartet, dass sich aufgrund des fortschreitenden Ausbaus des Impfangebotes das Impftempo im Kreisgebiet in nächster Zeit weiter erhöhen wird.

Absage für nächste „Kino im kult“-Veranstaltung

Die „Kino im kult“-Veranstaltung für „Die Feuerzangenbowle“ wird abgesagt.

Kreis Borken/Vreden (pd). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss die Vorführung des Films „Die Feuerzangenbowle“ am Donnerstag, 9. Dezember 2021, leider abgesagt werden. Die Veranstaltung gehört zur Programmreihe „Kino im kult“ des kult Westmünsterland in Vreden, bei der jeweils am zweiten Donnerstag in den Wintermonaten je ein Meisterwerk der Filmgeschichte gezeigt wird.

Skurios Volleys – Nach Glanzleistung vorzeitig Herbstmeister

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Nach Glanzleistung vorzeitig Herbstmeister – Elf Siege in Folge

Skurios Volleys holen gegen den letztjährigen Meister BayerVolleys drei Punkte

Die „Festung“ Ostermann-Arena gestürmt, einen klares 1:3 in einem mitreißenden Auswärtsspiel geholt und trotz zweier noch ausstehender Spiele schon einmal die inoffizielle Herbstmeisterschaft geholt – die Skurios Volleys scheinen aktuell kaum zu schlagen. Über vier Sätze sahen die offiziell 500 Zuschauer in Leverkusen ein hochklassiges Match und die in diesem Kalenderjahr bisher zuhause jeweils siegesgewissen Leverkusener rieben sich erstaunt die Augen. Dass die Skurios Volleys mit den drei Punkten gegen den ärgsten Verfolger nun mit einigem Abstand die Tabelle der 2. Volleyball Bundesliga Nord anführen, setzt der aktuellen Borkener Sieges-Euphorie quasi das Sahnehäubchen obendrauf.

Skurios Volleys
So sehen Sieger aus! Foto: Thomas Hacker

Leichte Nervösität

Bis zum Spielbeginn gegen 19.30 Uhr aber herrschte in der Borkener Mannschaft eine leichte Nervosität – trotz elf Siegen in Folge. Daran Schuld war aber nicht die erste NADA-Dopingkontrolle der Skurios Volleys überhaupt. Viel eher war dafür die Tatsache verantwortlich, dass die Skurios Volleys nur acht Wochen zuvor das WVV-Pokalfinale zuhause klar mit 0:3 gegen die Damen des TSV Bayer 04 Leverkusen verloren hatten. „Leverkusen war in der Vergangenheit schon immer Favorit bei allen Ligaspielen. Da geht man schon mit Respekt und etwas Nervosität ins Spiel“, konnte Borkens Co-Trainerin Lena Nelke ihre Spielerinnen gut verstehen. Nur wenige Jahre zuvor stand sie selbst häufig gegen die BayerVolleys auf dem Feld und wusste nur zu gut von der Dominanz der Rot-Weißen, zumal auch die erstligaerfahrene Rebecca Schäperklaus wieder im Leverkusener Trikot auf dem Platz stand.

Leverkusen im Vorteil

Im ersten Satz schien es so, als ob sich die Befürchtungen bewahrheiten sollten. Leverkusen wirkte trotz der lautstarken Unterstützung der Skurios Volleys durch einige dutzend Fans wacher als die Gäste, welche mit ihrer Bestbesetzung antraten. Schnell geriet Borken in einen Rückstand, lag beim  zwischenzeitlichen 17:11 ganze sechs Zähler hinten. Zwar konnten die Gäste beim 18:16 noch verkürzen, doch selbst Auszeiten halfen nichts. Nach 23 Minuten verwandelte Leverkusen den zweiten Satzball zum 25:20-Endstand.

Satzgewinn für die Skurios Volleys

„Es war gut, dass wir im ersten Satz einen ´draufgekriegt´ haben“, fand Borkens Co-Trainerin nach dem Spiel sogar gute Seiten am Satzverlust. „Die Mädels wurden dadurch wachgerüttelt und so konnten wir in den nachfolgenden Sätzen unser Spiel aufziehen.“ Tatsächlich fanden die „Skuriosen“ nach einen 5:1-Rückstand nun besser ins Spiel und gingen schließlich sogar in Führung. Als dieser Vorsprung beim 18:18-Zwischenstand aber wieder weggeschmolzen war, wechselte Borkens Headcoach Chang Cheng Liu die ungarische Zuspielerin Zsófia Mészáros für Yina Liu ein, was sich als richtige Entscheidung entpuppen sollte. Die Gäste agierten erfolgreicher und konnten so schließlich ihren zweiten Satzball zum 21:25-Satzgewinn verwandeln.

Gefährliche Angriffe

Borkens „Hänger“ im dritten Satz – er blieb nun tatsächlich aus. Dafür stimmten ab dem dritten Satz das Blockspiel, die Abwehr sowie die Annahme und Leverkusen biss sich am Borkener Bollwerk immer wieder die Zähne aus. Auch wenn beide Mannschaften annähernd gleichstark waren, die Skurios Volleys bewiesen immer wieder ein sicheres Händchen. Langsam bekamen sie auch die starken Overländer-Zwillinge mit ihren bislang gefährlichen Angriffen immer mehr in den Griff und gaben kaum einen Ball auf. Um es kurz zu machen – Borken erspielte sich früh einen kleinen Vorsprung und auch hier sollte es der zweite Satzball sein, der zum relativ klaren 18:25-Satzgewinn aus Sicht der Gäste führte.

110 starke Minuten

Mit einem Punkt aber wollte sich der Tabellenführer aus dem Westmünsterland aber nicht zufrieden geben. Auch im vierten Satz gab Borkens Headcoach seiner Stamm-Truppe den Vorzug und wieder spielte sie etwas erfolgreicher als die Gegner. Der zwischenzeitliche 4-Punkte-Vorsprung aber reichte nicht, sodass beim 22:22-Zwischenstand Borken noch einmal eine Auszeit nahm. Das schien Borkens letzte Reserven zu mobilisieren, denn tatsächlicher pfiff das Schiedsrichter-Duo Enrico Immig und Björn Barnick den Satz und damit das Spiel nach 110 starken Minuten ab – 23:25 war da auf der Anzeigentafel zu lesen. Ohrenbetäubender Jubel bei den Gästen war die Folge – endlich wurde das Ergebnis des WVV-Pokalfinales egalisiert.

Goldene MVP-Medaille

„Wir hatten schon lange kein so gutes Spiel wie heute“, bejubelte Lena Nelke die Leistung ihres Teams, die bereits gegen Emlichheim vor einer Woche sehr beeindruckend war. „Es hat heute ab dem zweiten Satz alles geklappt war wir wollten“, freute sie sich und auch über Borkens Zuspielerin Zsófia Mészáros, die durch ihre Impulse nach ihrer Einwechslung erstmals in dieser Saison die goldene MVP-Medaille gewann. Die silberne Medaille ging an Leverkusens Libero Klara Single, die einige schöne Abwehraktionen gezeigt und viele Borkener Bälle entschärft hatte.

Für die Skurios Volleys Borken stehen in diesem Jahr noch zwei Heimspiele auf dem Tableau, der Tabellenplatz eins aber ist der Mannschaft bis mindestens nach Weihnachten sicher. Mit den Stralsunder Wildcats empfangen die Westmünsterländerinnen am kommenden Samstag ein starkes Team – vielleicht erleben die Borkener Zuschauer dann schon die nächste skuriose Gala?

Text und Foto: Thomas Hacker

Nikolaus und Knecht Ruprecht machten in Erle Station

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Kurzer, aber magischer Moment mit dem Heiligen Nikolaus vor der St. Silvesterkirche in Erle.

Er hat selbst in dieser schwierigen Zeit den Weg nach Erle gefunden und begrüßte die Kinder vor der Silvesterkirche.

Nikolaus Kolpingfamilie Erle 2021
Nikolaus und Knecht Ruprecht warteten in Erle auf Kinder. Foto: Petra Bosse

Statt eines Umzugs durch das Dorf, saß der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht vor der Silvesterkirche und ging mit den Kindern auf Tuchfühlung, die sich teilweise sehr zurückhalten den Mann mit dem weißen Bart anschauten.

Im Hintergrund spielte das Blasorchester Erler Jäger. Die Feuerwehr begleitete die Aktion der Kolpingsfamilie Erle mit ihren Fackeln.

Kolpingfamilie Erle Nikolausfeier 2021

Ein kleines Highlight für die Kinder, die in diesem, als schon im letzten Jahr auf so einiges verzichten mussten. Zufrieden zeigte sich die Kolpingfamilie Erle mit ihrer Aktion. Sie verteilte rund 200 Stutenkerle, die im Vorfeld bestellt werden konnten.

Die Julia-Koppers-Gesamtschule öffnet ihre Türen

Eine Schule – zwei Standorte – viele Möglichkeiten – Tag der offenen Tür am Samstag, 11.12.2021 der JKG in Raesfeld und Borken:

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird auch der Tag der offenen Türen ebenfalls unter besonderen Vorkehrungen stattfinden.

Anders als ursprünglich angekündigt, lädt die Julia-Koppers-Gesamtschule aufgrund der aktuellen Corona-Situation in diesem Jahr alle Eltern der Viertklässler zu einem digitalen Infoabend am Donnerstag, 09.12.2021 um 19 Uhr ein.

Neue-Mensa-Gesamtschule-Raesfeld
In neuen Farben präsentiert sich die Mensa der JKG in Raesfeld nach den Umbaumaßnahmen. Foto: Petra Bosse

Nach der Vorstellung der Schule durch Schulleitung und LehrerInnen werden anschließend – wie gewohnt – Fragen der Eltern beantwortet. Vertreter der Gemeinde Raesfeld stehen ebenfalls für Rückfragen zur Verfügung.
Der Link zum Info-Abend lautet: www.jk-ge.de/infoabend

Zukünftigen Fünftklässler

Die zukünftigen Fünftklässler sind herzlich eingeladen, mit einem Elternteil „die kleine Julia“ in Raesfeld zu besuchen, da erstmalig alle SchülerInnen der 5. Klassen ausschließlich in Raesfeld unterrichtet werden.

Viertklässler

In der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr oder wahlweise von 11.45 – 14.00 Uhr erleben die Viertklässler bei einem Rundgang in festen Gruppen ein buntes Programm mit Experimenten in Physik und Biologie, spielerischem Vorstellen der Fremdsprachen und sie lernen die Arbeitsweise an der JKG kennen.

Die Begrüßung durch den Schulleiter findet für die erste Gruppe um 10 Uhr, für die zweite Gruppe um 11.45 Uhr in der Zweifachsporthalle an der Festwiese statt. Von dort geht es gemeinsam über den neu gebauten Schulhof zum Schulgebäude zu den Schnupperangeboten.

Zwischen der ersten und der zweiten Gruppe wird der neu gestaltete Schulhof am Standort Raesfeld vom Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld Martin Tesing eingeweiht. Ab 12 Uhr stehen Würstchen, Getränke und Waffeln zum Verzehr bereit.

Am Standort der „großen Julia“ in Borken freut sich das Lehrerkollegium auf Interessierte für die gymnasiale Oberstufe. Hier kann sich jeder in der Zeit von 10 Uhr bis 14 Uhr ein Bild über die vielfältigen Angebote der SII und die künftigen Räumlichkeiten des ersten Oberstufenjahrgangs der Julia-Koppers-Gesamtschule machen.

Für beide Veranstaltungen gelten die 3G-Regeln. – In den Schulgebäuden gilt durchgängig die Maskenpflicht.

Alle wichtigen Informationen finden Sie ebenfalls auf unserer Homepage jkg.borken.de.

Booster-Impfungen bereits nach 5 Monaten möglich


Impfstoff von BionTech für unter 30-Jährige und Schwangere, ansonsten Moderna verfügbar / Termine z.B. über die chayns-App buchbar / Ohne Termin bei den Impfstellen des Kreises

Kreis Borken. Landrat Dr. Kai Zwicker appelliert nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Im Kreis Borken sind durch ein enormes Engagement der Ärzteschaft, des Kreises, der Kommunen und der Hilfsorganisationen inzwischen sehr viele Impfangebote geschaffen worden, bei denen mit oder ohne Termin Erst- und Zweitimpfungen, aber auch Auffrischungsimpfungen („Booster-Impfungen“) möglich sind.

Moderna und BionTech

Diese sind für alle, deren Zweitimpfung fünf Monate oder länger zurückliegt, möglich. Verimpft wird gemäß der Stiko-Empfehlung derzeit der Impfstoff von Moderna, für unter 30-Jährige und Schwangere steht BionTech zur Verfügung. Beides sind vergleichbare mRNA-Impfstoffe.

Impftermine können in verschiedenen Orten des Kreisgebiets über die chayns-App (Info unter https://corona.chayns.de/) oder beispielsweise über www.corona.drkborken.de gebucht werden.

Auch kurzfristige Termine sind dort derzeit, insbesondere auch für unter 30-Jährige, verfügbar.
Impfungen ohne Termin sind über das Impfmobil des Kreises Borken möglich: Ab dieser Woche werden in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zu feststehenden Terminen mehrtägige, an gleichen Orten stattfindende Impfangebote (dezentrale Impfzentren) geschaffen, die von der Bevölkerung dann ergänzend zu den Hausarztpraxen genutzt werden können.

Die Termine im Einzelnen:

  • 07. – 09.12.2021, jeweils 13 – 19 Uhr, im Rathaus der Stadt Gronau (Eingangsfoyer), Konrad-Adenauer-Straße 1
  • 10.12.2021, 13 – 19 Uhr; 11.und 12.12.2021, 10 – 16 Uhr in Borken, Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1
  • 14. – 16.12.2021, jeweils 13 – 19 Uhr, in Bocholt, ehemaliges Sparkassengebäude, Am Markt 8
  • 17.12.2021, 13 – 19 Uhr; 18.und 19.12.2021, 10 –16 Uhr, in Ahaus, Turnhalle der Irena-Sendler-Gesamtschule, Hof-zum Ahaus 6
  • 21. – 23.12.2021, jeweils 13 – 19 Uhr, in Gronau, Ort wie oben
  • 28. – 30.12.2021, jeweils 13 – 19 Uhr, in Borken, Ort wie oben


Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden. Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Drittimpfung“.

Dieses Formular findet sich unter https://www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung. Weitere Informationen gibt es unter https://kreis-borken.de/coronaimpfung.

Diese Regeln der Coronaschutzverordnung gelten ab 4. Dezember

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Deutliche Kontaktreduzierungen für Ungeimpfte und Begrenzungen für Großveranstaltungen – Die Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung zunächst bis zum 21. Dezember 2021.

Die Landesregierung setzt die gestrigen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zur Kontaktreduzierung und Eindämmung der Pandemie erneut konsequent und zügig in Nordrhein-Westfalen um. Sie hat die Coronaschutzverordnung entsprechend angepasst.

Mit Inkrafttreten der Änderungen der neuen Coronaschutzverordnung werden die Einschränkungen für Personen, die weder geimpft noch genesen sind, nochmals deutlich verschärft. Aufgrund der erheblich höheren Infektions- und Erkrankungsrisiken dieser Personen mit den entsprechenden Auswirkungen auf das Gesundheitssystem sind hier erhebliche Kontaktreduzierungen erforderlich.

Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen

Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Diese strenge Regelung greift auch dann, wenn ungeimpfte mit geimpften bzw. genesenen Personen zusammentreffen. Nur für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, gilt die vorgenannte Kontaktbeschränkung nicht.

Private Zusammenkünfte in Hotspots

  • In Kreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen über 350 müssen alle Kontakte reduziert werden. Deshalb gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich. Für nicht immunisierte Personen bleibt es bei den oben genannten deutlich strengeren Kontaktbeschränkungen; finden Feiern in Einrichtungen mit einer 2G-Regelung statt, können sie ohnehin nicht teilnehmen.

Schließung von Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko

  • Um die Ausbreitung des Virusgeschehens weiter einzudämmen, werden Clubs und Diskotheken als Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. Dies erfolgt aufgrund der überregionalen Einzugsgebiete bewusst unabhängig von der lokalen Inzidenz mit Wirkung für das gesamte Land.

Kapazitätsbegrenzung für Großveranstaltungen

  • Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen werden deutlich eingeschränkt. Die Kapazitätsbegrenzung greift nun bereits ab 1.000 Zuschauenden. Darüber darf nur noch 30 Prozent der Kapazität genutzt werden. Alternativ kann auch auf 50 Prozent der Gesamtkapazität abgestellt werden.
    Allerdings gilt in beiden Varianten unabhängig von der Größe des Veranstaltungsorts: Es besteht eine absolute Obergrenze von maximal 5.000 Zuschauenden in Innenräumen und maximal 15.000 Zuschauenden im Freien. Für diese Veranstaltungen gelten weiterhin die 2G-Regel (vollständig geimpft oder genesen) sowie grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Ausweitung der 2G-Regeln für den Einzelhandel

  • Im Bereich von freizeitbezogenen Einrichtungen und Veranstaltungen bleiben die bestehenden 2G-Regelungen erhalten und werden auf den Einzelhandel erweitert. Zugang zu Geschäften haben demnach nur noch vollständig Geimpfte und Genesene. Davon ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Zugang wird von den Geschäften kontrolliert.

Weihnachtsmärkte bleiben unter 2G- und AHA-Regeln möglich

  • Ebenfalls unter der 2G-Regelung können auch Weihnachtsmärkte geöffnet bleiben. Weil im Freien die Ansteckungsgefahren geringer sind als zum Beispiel in der Innengastronomie, ist dies bei den aktuellen Inzidenzzahlen in Nordrhein-Westfalen – die immer noch sehr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen – nach wie vor vertretbar. Möglichst viel Abstand und je nach kommunaler Regelung eine Maskenpflicht sind aber wichtig, um verbleibende Infektionsrisiken auch hier möglichst zu minimieren.

Neben den Beschränkungen für nicht geimpfte/genesene Personen macht das aktuelle Infektionsgeschehen auch allgemein gültige zusätzliche Beschränkungen erforderlich:

Als Einrichtungen mit hohen Infektionsrisiken müssen Clubs und Diskotheken auch für immunisierte Personen schließen.

Zudem gelten neben prozentualen Kapazitätsbegrenzungen bei Großveranstaltungen nun auch absolute Zuschauer- Obergrenzen: nämlich in Innenräumen von 5.000 Personen sowie im Freien von 15.000 Personen. Schließlich greifen in Kreisen und Großstädten mit einer besonders hohen Inzidenz (über 350) Personenbegrenzungen für private Zusammenkünfte und Feiern.

Modernes Einfamilienhaus im Weseler Ortsteil Obrighoven

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Wohnen – Arbeiten in einem modernen Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung u. bebaubarer Gewerbefläche

Eckdaten

Immobilienart: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung
Kaufpreis: 649.000 €
Wohnfläche: ca. 314,4 m²
Grundstücksfläche: ca. 1.581 m²
Nutzfläche: ca. 19,61 m²
Zimmer: 9
Gäste-WC vorhanden: ja

Baujahr: 1918
Stellplatztyp: Außenstellplatz
Stellplatzanzahl: 2
Zustand: Saniert
Lageart: Gewerbelage
Provision: (Käufer/Mieter)
inkl. MwSt: 2,975% M
Kennung: 1186

Bild 1: Außenansicht
Bild 2: Diele
Bild 3: Wohnzimmer
Bild 4: Küche

Über die Immobilie

Bei unserem Immobilienangebot handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienhaus mit einer Einliegerwohnung, das in den Jahren 2008 bis 2010 bis auf die Grundmauern reduziert und im Anschluss mit einem individuellen Grundriss sowie einer komfortablen Gesamtausstattung neu aufgebaut wurde. Das so entstandene Familiendomizil mit einem separaten Anbau für ein Büro bietet nun die Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten auf attraktive Weise miteinander zu verbinden.

Der Eingangsbereich auf der Rückseite des Hauses führt durch eine gradlinige Diele in die wunderbar ausgestalteten Wohnräume. Es befindet sich ein gemauerter Kamin zwischen Essbereich und Wohnraum. Unmittelbar neben dem Essbereich angeordnet wurde die geräumige Küche mit einer großen Kochinsel als Mittelpunkt des Raumes und hochwertigen Elektrogeräten.

Weiterhin von der Diele zugänglich sind ein erster Schlafraum mit diversen Nutzungsmöglichkeiten als Gäste-, Spiel- oder Arbeitszimmer sowie ein luxuriöses Gäste-WC mit spezieller Beleuchtung. Ein Hauswirtschaftsraum als Kellerersatz ergänzt hier das Raumangebot, bevor ein moderner Treppenaufgang hinauf in das großzügig dimensionierte Dachgeschoss führt. Das Elternschlafzimmer mit einem angrenzenden Ankleideraum, zwei wunderschöne Kinderzimmer sowie ein traumhaftes Familienbad mit zwei extravaganten Waschtischen, weißen Sanitärobjekten, einer Dusche. Zudem gibt es eine komplett freistehende Badewanne.

Bild 5: Poolanlage
Bild 6: Außenbereich

Der professionell angelegte Außenbereich ist vom Essbereich über eine überdachte Terrasse zu erreichen. Im Mittelpunkt des Gartens steht die großflächige Poolanlage mit einer roten Wasserrutsche.

Weiterhin steht dem Familiennachwuchs eine kleine Rasenfläche mit einer Schaukel und einem Klettergerüst zum Spielen zur Verfügung. Die langjährig vermietete Einliegerwohnung auf der vorderen Giebelseite des Hauses erstreckt sich über drei Wohnebenen. Im Erdgeschoss befindet sich die gemütliche Wohnküche mit einem Abstellraum und einem direkten Zugang in den wohnungseigenen Garten.

Im Dachgeschoss angeordnet sind das funktionelle Wohnzimmer sowie ein Tageslichtbad mit weißen Sanitärobjekten und einer Badewanne. Den Abschluss der Wohnung bildet der Spitzboden mit einem Schlafzimmer. Eine begrenzte Anzahl von Parkmöglichkeiten ist unmittelbar vor dem Hauseingang vorhanden. Des Weiteren verfügt das Grundstück über einen noch nicht bebauten Vorplatz (581 m²), der zu Parkzwecken genutzt oder als Gewerbefläche umgestaltet und ggf. vermietet werden kann.

Angaben zum Energieausweis

Energieausweis: Vorhanden
Heizungsart: Fußbodenheizung
Befeuerung/Energieträger: Strom
Baujahr: 1918
Energieausweistyp: Verbauchsausweis
Energiekennwert: 33,4 kWh/(m²*a)
Energieeffizienzklasse: A
Ausweis erstellt am: 25.08.2021
Ausweis gültig bis: 25.08.2031

Umfeld der Immobilie

Die von uns angebotene Immobilie befindet sich im Weseler Ortsteil Obrighoven inmitten des Gewerbegebietes „Am Schornacker“. Die Innenstadt von Wesel mit sämtlichen Einrichtungen des täglichen Lebens, vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten sowie diversen Sport- und Freizeiteinrichtungen ist mit dem Auto innerhalb von zehn Minuten erreichbar. Ebenso gewährleisten verschiedene Geschäfte im Ortsteil Obrighoven die Nahversorgung in nur wenigen Kilometern Entfernung. Verkehrstechnisch ist das Gewerbegebiet unmittelbar an die Bundesstraße B58 angeschlossen und verfügt somit über eine schnelle Verbindung zu einer Anschlussstelle der Autobahn A3 (Ruhrgebiet – Niederlande).

Weitere Informationen und eine detailiertere Beschreibung zur Immobilie finden sie auf www.2forliving.de unter den Angeboten.

Neue Wanderkarte durch den Naturpark Hohe Mark

Neue Wanderkarte – durch 2.000 Hektar Wald zwischen Raesfeld und Bottrop

Herbsttage sind Wandertage – doch dafür muss es nicht immer das Sauerland oder die Eifel sein. Auch das Ruhrgebiet hat als Wandergebiete tolle Strecken, die es zu entdecken gilt.

(pd). Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat jetzt seine Freizeitkarte „TourTipp: Kirchheller Heide – Gartroper Busch“ in einer Neuauflage herausgegeben. Sie führt bewegungsfreudige Menschen zu Fuß, auf dem Rad oder zu Pferd durch mehr als 2.000 Hektar Wald im Nordwesten der Metropole Ruhr zwischen Schermbeck und Bottrop.

Die überarbeitete Karte im Maßstab 1:20.000 bildet das gesamte 200 Kilometer lange Wegenetz der Heide ab. Wanderbegeisterte erhalten mit der aktualisierten Version QR-Codes, die zu ergänzenden Informationen zu den Wanderwegen führen. Für Radfahrerinnen und Radfahrer zeigt die Karte das touristische Radroutennetz inklusive der Knotenpunkte und Teile der Römer-Lippe-Route.

Wanderkarte-hohe-Mark-Schermbeck

Unter der Überschrift „Tipps und Tops“ werden Sehenswürdigkeiten und interessante Ausflugsziele für die gesamte Familie vorgestellt, z. Bso. Aussichtstürme, Bootsverleihe oder Wildgehege. Hinweise auf Wanderparkplätze, Einkehrmöglichkeiten, Wohnmobil-, Grill- und Rastplätze runden das Angebot ab.

„TourTipp“-Broschüren gibt es auch zu den Gebieten Haard, Elfringhäuser Schweiz, Üfter Mark und zur Rheinregion um Xanten und kosten 11,99 Euro.

Spieletipp: „Namaste“ – Roll & Write-Spiel für Zahlen-Tüftler

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Spieletipp von Marita Rinke: Verbeugung vor den Mitspielern: „Namaste“ – Roll & Write-Spiel für Zahlen-Tüftler

„Namaste“ – „Ich verbeuge mich vor dir“ – lautet ein im Buddhismus verbreiteter Gruß. Mit ihm starten auch die Spieler*innen beim gleichnamigen Roll & Write-Spiel von Uwe Rapp und Bernhard Lach.

Achtsam und geschickt tragen sie dabei nach und nach die erwürfelten Augenzahlen auf den insgesamt 25 Feldern ihres Blattes ein. Dabei gilt: In den waagerechten Zeilen müssen die Werte von links nach rechts aufsteigend sein, in den senkrechten Spalten von oben nach unten. Und Zahlen dürfen sich weder in einer Zeile noch in einer Spalte wiederholen.

Ist eine Zeile oder Spalte gefüllt, wird die entsprechende Punktzahl in die petrolfarbenden Wahrheitsfelder beziehungsweise in die jeweiligen Symbolfelder eingetragen. Ist kein passendes Feld mehr frei, hat man leider ein „mieses Karma“.

„Namaste“-Runden sind manchmal ganz schön kniffelig, aber machbar – oftmals jedenfalls. Und für eine Revanche bieten sich stets weitere Spielblätter an.

„Namaste“, Roll & Write-Spiel für zwei bis vier Personen ab 8 Jahren, eine Partie etwa 20 Minuten, Moses-Spiele, Preis 12,95 Euro.

Spieletipp Namaste
Foto: Moses Verlag

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