Start Blog Seite 240

Weitere Termine für „Mobiles Impfen ohne Termin“

„Mobiles Impfen ohne Termin“: Weitere Termine für die kreiseigenen Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau veröffentlicht

Terminplan ist unter www.kreis-borken.de/mobileimpfungen abzurufen

Kreis Borken. Die koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken hat nun die nächsten Termine für „Mobiles Impfen ohne Termin“ im März 2022 veröffentlicht: Auch weiterhin werden Impfungen in allen vier kreiseigenen Impfstellen in den Städten Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau angeboten.

Die nächsten Termine im Überblick:

  • Mittwoch, 02.03., 15-19 Uhr, Freitag, 04.03., 13-19 Uhr und Samstag, 05.03.2022, 10-16 Uhr: Bocholt, ehem. Sparkassengebäude, Markt 8
  • Mittwoch, 09.03., 15-19 Uhr, Freitag, 11.03., 13-19 Uhr und Samstag, 12.03.2022, 10-16 Uhr: Ahaus, Kommunale Impfstelle (ehem. Volksbank), Markt 30-32 (Achtung: Ortsänderung!)
  • Mittwoch, 16.03., 15-19 Uhr, Freitag, 18.03., 13-19 Uhr und Samstag, 19.03.2022, 10-16 Uhr: Gronau, Rathaus, Konrad-Adenauer-Straße 1
  • Donnerstag, 24.03., 15-19 Uhr, Freitag, 25.03., 13-19 Uhr und Samstag, 26.03.2022, 10-16 Uhr: Borken, Stadthalle Vennehof, Mölndalsaal, Am Vennehof 1

Grundsätzlich gilt bei den Impfungen vor Ort: Geimpft werden können Personen ab 5 Jahren. Auffrischungsimpfungen sind ab einem Alter von 12 Jahren möglich. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich.

Auswahl der Impfstoffe

Eine Auswahl des Impfstoffs ist möglich: Verimpft wird der Impfstoff von BioNTech, Moderna und ab sofort auch Novavax. Hinweis zu Novavax: Novavax wird laut Ständiger Impfkommission für Personen ab 18 Jahren empfohlen.

Zur Grundimmunisierung müssen zwei Dosen mit einem Mindestabstand von drei Wochen verimpft werden. Der Impfstoff kann auch zur Vervollständigung des Impfschutzes für einfach Johnson & Johnson Geimpfte verwendet werden. Eine reguläre Auffrischungsimpfung mit Novavax ist aktuell nicht vorgesehen; nur nach entsprechend ärztlichem Ermessen soll sie im Ausnahmefall möglich gemacht werden.
Kinder zwischen 5 und 11 Jahren erhalten den Kinder-Impfstoff von BioNTech.

Auffrischungsimpfungen:
Die erste Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) ist frühestens drei Monate nach erfolgter Grundimmunisierung möglich. Die zweite Auffrischungsimpfung ist für Personen über 70 Jahren, Personen mit Immundeffizienz und Bewohnerinnen und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen drei Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung, für Beschäftigte aus Pflegeberufen und dem medizinischen Bereich frühestens sechs Monate nach der ersten Auffrischungsimpfung möglich.

Für alle gilt:
Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte. Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich. Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden.

Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Auffrischungsimpfung“.
Dieses Formular findet sich unter https://www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung.

In diesem Zusammenhang ein Hinweis für Bürgerinnen und Bürger, die ihre Erst- und Zweitimpfung mit einem Vektor-Impfstoff (AstraZeneca, Johnson&Johnson) erhalten haben: Für Auffrischungsimpfungen wird ein mRNA-Impfstoff verwendet, sodass diese Personengruppe für die Auffrischungsimpfung noch einmal die gesamten Impfunterlagen (Aufklärungsmerkblatt, Anamnesebogen, Einwilligungserklärung) unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen herunterladen und ausfüllen müssen.
Zur Grundimmunisierung müssen zwei Dosen mit einem Mindestabstand von drei Wochen verimpft werden. Der Impfstoff kann auch zur Vervollständigung des Impfschutzes für einfach Johnson & Johnson Geimpfte verwendet werden. Eine reguläre Auffrischungsimpfung mit Novavax ist aktuell nicht vorgesehen; nur nach entsprechend ärztlichem Ermessen soll sie im Ausnahmefall möglich gemacht werden.
Kinder zwischen 5 und 11 Jahren erhalten den Kinder-Impfstoff von BioNTech.

Wechsel im Sekretariat der Silvesterschule Erle

0

Tanja Meier wechselt zur Julia Koppers Gesamtschule – Conny Büsken übernimmt

Erle (pd/bos). Schulsekretärin Tanja Meier wurde nach fast 14jähriger Verwaltungstätigkeit an der Grundschule in Erle verabschiedet. Sie wechselt zur Julia-Koppers Gesamtschule.

Neue-Sekretärin-Silvesterschule
Conny Büsken, Thomas Schlüter, Lehrerratsvertreterin Anke Brakensiek, Tanja Meier (von links nach rechts). Foto: Presse

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde zog Tanja Meier auf ihrer letzten Bürostuhlrunde in der Turnhalle an allen Schülerinnen und Schülern vorbei. Dabei begleiteten sie die Schülerkanzlerin Annika und dem Parlamentsvertreter Toni. Beide überraschten Tanja Meier mit einem für diesen Anlass selber getexteten Song: „Du solltest nicht alleine nach Raesfeld gehen“. Die dazugehöriger Choreographie fehlte natürlich auch nicht. Ein Abschied, der bei der scheidenden Sekretärin einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Verabschiedung-Tanja-Meier-Silvesterschule-Erle

Bei der Verabschiedung wurden Meier zahlreiche Frühlingsblumengrüße mit auf dem Weg gegeben. Schulpflegschaftsvorsitzender Mike Marcinowski und der komm. Schulleiter Thomas Schlüter würdigten den leidenschaftlichen Einsatz von Tanja Meier: „Du hast an der tollen Entwicklung der Silvesterschule durch dein Mitdenken, Mithandeln und deinen überragenden Einsatz entscheidend mitgewirkt“.

Tanja Meier wechselte von der Silvesterschule zur Juli-Koppers Gesamtschule, sodass dort zukünftig einige Schülerinnen und Schüler, die sich dort angemeldet haben, auch weiterhin ein vertrautet Gesicht vor Ort haben.

Neu besetzt wurde das Sekretariat der Silvesterschule Erle mit Conny Büsken.

Emilia Gößling aus Raesfeld ist die beste Vorleserin im Kreis Borken

Die Raesfelderin Emilia Gößling und Finja Alfert aus Heek sind die besten Vorleserinnen im Kreis Borken

Kreisentscheid des 63. Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen / Zwei Autorenlesungen verlost

Kreis Borken (pd). Finja Alfert und Emilia Gößling sind die beiden Siegerinnen beim Kreisentscheid des 63. „Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins für den Deutschen Buchhandel“ im Kreis Borken.

Das hat die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Büchereien und des Buchhandels sowie Lehrkräften, am Donnerstagabend (24.02.2022) entschieden. Dieses Jahr fand der Kreiswettbewerb coronabedingt digital statt. So konnten die Schülerinnen und Schüler leider nicht vor Ort der Jury vorlesen, sondern hatten Videoaufnahmen eingereicht. Dabei haben sich Finja Alfert (Wohnort: Heek) von der Canisiusschule Ahaus beim Nordkreis und Emilia Gößling (Wohnort: Raesfeld) vom Gymnasium Remigianum in Borken beim Südkreis durchgesetzt.

Vorlesebeitrag online hochgeladen

Insgesamt 29 Schulsiegerinnen und -sieger aus den 6. Klassen des Kreises Borken stellten sich der Herausforderung. Die Bücherwürmer mussten in diesem Jahr ihren Vorlesebeitrag bis Mitte Februar 2022 aufzeichnen und über das Video-Portal des Wettbewerbs hochladen.
Ist dabei die Aussprache klar und deutlich und der Vortrag lebendig? Weckt der gewählte Abschnitt Interesse am vorgestellten Buch? Diese und weitere Fragen musste die Jury beantworten.

Bezirksentscheid

Die beiden Siegerinnen des Kreisentscheides sind nun in der nächsten Runde. Sie werden damit beim Bezirksentscheid vorlesen und so ihr Können erneut unter Beweis stellen. Alle Teilnehmenden erwartet nun erst mal ein Paket mit einer Urkunde und kleinen Überraschungen.
Lesen und Vorlesen haben in der letzten Zeit wahrscheinlich noch einmal eine besondere Bedeutung für Kinder und Jugendliche erhalten. Beides bietet die Möglichkeit, in alternative Welten einzutauchen und Abenteuer vom Sofa aus zu erleben. Durch den Vorlesewettbewerb erfahren die Bücherwürmer nun, dass ihr Interesse an Literatur und am Lesen wertgeschätzt wird. Zudem stärkt das Vorlesen vor Publikum – oder in diesem Fall vor einer Kamera – das Selbstbewusstsein.

Kreisentscheid des Wettbewerbs „Ohren auf – jetzt lese ich!“

Der Kreisentscheid des Wettbewerbs „Ohren auf – jetzt lese ich!“ der vierten Klassen findet in diesem Jahr an einem gesonderten Termin, am 21. Mai 2022, statt.
In Anbetracht der coronabedingt turbulenten Schulzeit bedanken sich die Veranstalter ganz besonders bei den Schulen, Eltern und natürlich bei den lesebegeisterten Kindern selbst für deren Teilnahme.

#2 Monatsrückblick: 50.000 Euro für Kreisverkehr, Umbau der Julia-Koppers Gesamtschule und die Suche nach dem originellsten Karnevals-Vorgarten an Rosenmontag

Willkommen zur 2. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über die Investition in Höhe von 50.000 Euro für einen sichereren Kreisverkehr, den Aus-und Umbau der Julia-Koppers Gesamtschule und die Suche nach dem Originellsten Karnevals-Vorgarten an Rosenmontag. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Raesfeld Podcast.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

50.000 Euro für einen sicheren Kreisverkehr

Nach drei Monaten Bauzeit sind die Arbeiten am Kreisverkehr Südring/Truvenne/Linnenweg nun abgeschlossen. Die Gemeinde investierte rund 50.000 Euro um den Kreisverkehr sicherer zu gestalten.

Hier geht´s zum Artikel: 50.000 Euro für einen sicheren Kreisverkehr in Raesfeld

Positive Bilanz nach der Verschmelzung der Volksbank Raesfeld und Erle

Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG blicken zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Trotz anhaltender Corona-Pandemie, weiter steigender Regulatorik und der Verschmelzungsarbeiten habe die Genossenschaftsbank gute Ergebnisse erzielt.

Hier geht´s zum Artikel: Positive Bilanz nach der Verschmelzung der Volksbank Raesfeld und Erle

Erler Jäger nehmen Proben wieder auf

Das Blasorchester Erler Jäger hat die Proben wieder aufgenommen und bereitet sich auf die kommende Schützenfestsaison vor. Seit Dezember hatten die Musiker:innen die Proberäume nicht mehr betreten.

Hier geht´s zum Artikel: Startschuss beim Blasorchester Erler Jäger

Aus- und Umbau der Julia-Koppers Gesamtschule

Für weitere rund 1,1 Millionen Euro soll die Julia-Koppers Gesamtschule in Raesfeld in diesem Jahr aus- und umgebaut werden. Die Schul- und Lehrküchen sowie die Fachunterrichtsräume werden renoviert und durch einen Anbau am Fachklassentrakt werden weitere Räume entstehen.

Hier geht´s zum Artikel: Julia-Koppers-Gesamtschule Raesfeld nimmt weiter Fahrt auf

20 Sturmeinsätze in Raesfeld

Mit Xandra, Ylenia und Zeynep fegten Mitte Februar gleich drei Sturmtiefs über NRW hinweg. Allein am Freitag, den 18.2., rückte die  Feuerwehr Raesfeld zu insgesamt 20 Sturmeinsätzen aus. 

Hier geht´s zum Artikel: 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld waren am Freitag im Einsatz

RRZ sucht originellsten Karnevals-Vorgarten 

Zum Rosenmontag, den 28. Februar, ruft der Rasefelder Rosenmontagszug alle Raesfelder:innen auf, ihre Vorgärten zu schmücken. Der originellste Karnevals-Vorgarten wird vom Prinzenpaar prämiert. 

Hier geht´s zum Artikel: RRZ sucht den originellsten Karnevals-Vorgarten

Lukas Pelster aus Borken geht als Junior-Botschafter in die USA

0

Der 24-Jährige absolviert aktuell ein duales Studium im Bereich IT und beginnt im August das Austauschjahr.

Bundestagabgeordnete Anne König übernimmt Patenschaft und freut sich auf spannende Eindrücke des 24-Jährigen im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestags.

Auf Lukas Pelster aus Borken wartet im August ein besonderes Abenteuer: Der 24-Jährige geht für ein Jahr in die USA. Er ist Teilnehmer des diesjährigen Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) des US-Kongresses und des Deutschen Bundestags.

Lukas-Pelster-Botschafter-USA
©Presse Anne König

Seine Patin ist die Bundestagsabgeordnete Anne König. In einem Auswahlverfahren musste sie eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten für das Austauschjahr benennen.

„Es war eine schwere Entscheidung, denn alle Kandidaten zeichneten sich durch gute Leistungen und hohe Motivation aus.“ Die Bundestagsabgeordnete gratulierte Pelster bei einem Treffen an der Jugendburg in Gemen persönlich zur Benennung.

Austauschjahr beginnt im August

Der 24-Jährige absolviert aktuell ein duales Studium im Bereich IT und beginnt im August das Austauschjahr. Er wird dann das amerikanische Alltags- und Berufsleben kennenlernen und zugleich Deutschland als Junior-Botschafter vertreten.

Auf die Zeit in den USA ist Pelster sehr gespannt: „Ich wollte schon immer mal dorthin, es ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und ich freue mich auf das Leben und Arbeiten dort. Außerdem hoffe ich, dass ich durch das Programm mein Englisch verbessern kann“.

Blog geplant

König unterstrich die Notwendigkeit internationaler Austauschprogramme: „Sie erweitern den Horizont. Daher freue ich mich sehr, dass ich für Lukas die Patenschaft übernehmen darf.“ König ist schon jetzt sehr auf die Eindrücke des Borkeners gespannt. Lukas Pelster plant einen kleinen Blog zu seinem USA-Aufenthalt.

Parlamentarische Patenschafts-Programm

Bereits 1983 beschlossen der Kongress der Vereinigten Staaten und der Deutsche Bundestag anlässlich des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung das Parlamentarische Patenschafts-Programm. Das PPP ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Junge Deutsche verbringen ein Jahr in den USA und junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland.

Die Schülerinnen und Schüler, leben in Gastfamilien und besuchen vor Ort eine Oberschule, junge Berufstätige absolvieren ein Praktikum in einem Betrieb und besuchen eine Berufsschule. Durch diesen Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermittelt werden. Für die PPP-Stipendiatinnen und Stipendiaten übernimmt pro Bundestagswahlkreis ein Bundestagsabgeordneter eine Patenschaft.

Kreis Borken erhält Novavax-Impfstoff für rund 3.000 Personen


Sonderimpftermin am Sonntag (27.02.2022) im Borkener Vennehof von 14 bis 18 Uhr für alle bislang registrierten Personen – ab Mittwoch (02.03.2022) dann auch generell als Impfstoff-Alternative in den KoCI-Impfstellen erhältlich

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken erhält Novavax-Impfstoff für rund 3.000 Personen. Das teilt jetzt die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) der Kreisverwaltung mit.

Sondertermin

In einem Sondertermin können sich damit am kommenden Sonntag (27.02.2022) im Borkener Vennehof in der Zeit von 14 bis 18 Uhr alle 300 bereits bei der KoCI dafür registrierten priorisierten Personen impfen lassen.

Ab Mittwoch (02.03.2022) steht der Impfstoff dann auch ohne vorherige Anmeldung in den Impfstellen der KoCI in Bocholt, Ahaus, Gronau und Borken als Alternative zu den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna zur Verfügung.
„Bürgerinnen und Bürger, die sich bei den bisherigen Impfstoffen unsicher waren, können nun den vielfach gewünschten Proteinimpfstoff nutzen und somit einer schweren Covid-Erkrankung vorbeugen“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker und verweist auf das KoCI-Impfangebot in der kommenden Woche in der Impfstelle in Bocholt (ehemaliges Sparkassengebäude), Markt 8:

Mittwoch (02.03.2022) von 15 bis 19 Uhr
Freitag (04.03.2022) von 13 bis 19 Uhr
Samstag (05.03.2022) von 10 bis 16 Uhr

Beratung und Information

Personen, die sich unsicher sind, ob sie eine Coronaimpfung erhalten möchten, können die KoCI Impfangebote auch für eine erste Beratung und Information nutzen. Vor Ort können Fragen und Bedenken mit den anwesenden Ärztinnen und Ärzten besprochen werden, ohne dass dann im Anschluss eine Impfung erfolgen muss.

Novavax wird laut Ständiger Impfkommission für Personen ab 18 Jahren empfohlen. Zur Grundimmunisierung müssen zwei Dosen mit einem Mindestabstand von drei Wochen verimpft werden. Der Impfstoff kann auch zur Vervollständigung der Impfschutzes für einfach Johnson & Johnson Geimpfte verwendet werden.

Auffrischungsimpfung mit Novavax

Eine reguläre Auffrischungsimpfung mit Novavax ist aktuell nicht vorgesehen; nur nach entsprechend ärztlichem Ermessen soll sie im Ausnahmefall möglich gemacht werden.
Am 9., 11. und 12. März wird es dann entsprechende KoCI-Angebote in der Kommunalen Impfstelle in Ahaus (ehemalige Volksbank), Markt 30-32, geben; in den darauffolgenden Wochen in Gronau und Borken. Hierüber wird noch gesondert informiert.

Statement von Bürgermeister Martin Tesing zum Krieg in der Ukraine

Ich denke zuallererst an die humanitäre Katastrophe die der Despot Putin und seiner Hybris vom Großmachtdenken mit seiner Kriegserklärung in der Region verursacht hat. Mein Mitgefühl gilt den Menschen in der Ukraine, die unter dieser unmenschlichen Lebenssituation leiden müssen.

Jetzt, nachdem die Pandemie halbwegs überwunden scheint, wird dieser Krieg unser Leben in Europa in diesem Jahrzehnt maßgeblich negativ beeinflussen.

Für uns alle hoffe ich nur, dass die Führer dieser Welt in dieser extrem angespannten Lage besonnen bleiben und dieser Krieg nicht in einem 3. Weltkrieg mündet. Mit Blick auf die Art und Weise, mit der Putin in den letzten Tagen seine Kriegserklärung vorgetragen hat, muss man zumindest bei ihm Bedenken haben.

Konkret für die Gemeinde Raesfeld rechne ich damit, dass wir uns zunächst auf Flüchtlingsströme einrichten und Wohnraum ad hoc zur Verfügung stellen müssen.




Statement von Anne König zum Krieg in der Ukraine

0

Statement von Anne König: „Angriff auf die Ukraine ist der größte Völkerrechtsbruch der europäischen Nachkriegsgeschichte!“

Die heimische Bundestagsabgeordnete Anne König verurteilt Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine:

„Mit einer kaum vorstellbaren, unprovozierten Aggression haben wir es mit dem größten Völkerrechtsbruch in der europäischen Nachkriegsgeschichte zu tun. Der Westen muss nun mit Ge- und Entschlossenheit die beschlossenen Sanktionen durchsetzen. Das ist jetzt das wichtigste Instrument, das zur Verfügung steht. Die westlichen Demokratien müssen jetzt zusammenstehen, Russland und Putin isolieren. Viele Zivilisten werden Opfer dieses Krieges, das berührt mich auch persönlich. Die Bilder sind furchtbar und unvorstellbar zugleich. Russlands Präsident Putin muss daher mit allen möglichen Mitteln unterhalb militärischer Maßnahmen gestoppt werden.

Die CDU/CSU-Bundestagfraktion wird bei allen notwendigen Maßnahmen die Regierung unterstützen. Zugleich ist es jetzt wichtig, dass die NATO ihre Verteidigungsfähigkeit weiter ausbaut. Auch Deutschland muss verteidungs- und wehrfähiger werden. Das dient der Abschreckung auch gegen künftige Schläge, die dann vielleicht auch NATO-Partner im Osten treffen werden. Ich hoffe, dass Bundeskanzler Scholz wichtige Investitionen jetzt tätigt, die er als Finanzminister noch verhindert hat.“

Am Freitag beschäftigt sich der Bundestagsausschuss „Klimaschutz und Energie“, dem König angehört, mit den Konsequenzen der Anerkennung der Provinzen Donezk und Luhansk durch die russische Förderration für die deutsche Energieversorgung. Am Sonntag kommt dann der Bundestag zu einer Sondersitzung zusammen. Anne König wird an dieser Sitzung teilnehmen.

Statement von Landrat Dr. Kai Zwicker zum Angriff auf die Ukraine

0

Landrat Kai Zwicker verurteilt die russische Invasion in der Ukraine am Donnerstagmorgen scharf

„Ich bin schockiert und verurteile den russischen Angriff, den allein der russische Diktator Putin zu verantworten hat, aufs Schärfste. Ein Krieg in Europa ist durch nichts zu rechtfertigen. Deutschland, die EU und der ganze Westen sind gefordert, mit starken Sanktionen den Aggressor zur Umkehr zu bewegen. Mein Mitgefühl gilt den vielen Millionen unschuldigen Menschen, Kinder, Frauen und Männern, die jetzt Opfer des Krieges werden. Die deutsche Politik muss auf jeden Fall aus dieser Invasion die Konsequenzen ziehen und unser Land aus der russischen Energieabhängigkeit führen und unsere Verteidigungsfähigkeit, gemeinsam mit unseren Verbündeten, stärken.“

Positive Bilanz nach der Verschmelzung der Volksbank Raesfeld und Erle

Volksbank stellt vorläufige Geschäftszahlen vor

Positive Bilanz für das erste gemeinsame Geschäftsjahr der Volksbank Raesfeld und Erle eG

Raesfeld (pd). Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG blicken zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Trotz anhaltender Corona-Pandemie, weiter steigender Regulatorik und der Verschmelzungsarbeiten habe die Genossenschaftsbank gute Ergebnisse erwirtschaften können.

Mit dem Ergebnis zufrieden

„Wir konnten wieder eine positive Bilanz ziehen. Neben der anhaltenden Corona-Pandemie hat uns auch die Verschmelzung zur Volksbank Raesfeld und Erle im vergangenen Jahr viele Ressourcen gekostet. Gerade deswegen sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, betont Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar.

Bilanz-Volksbank-Raesfeld-und-Erle
Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG Marcus Feldhaar, Michael Weddeling, Ralf Steiger und Oliver Cichowski (v. i.) sind mit der Bilanz zufrieden. Foto: Presse

Kundenkreditvolumen über sechs Prozent gestiegen

Die Kreditnachfrage der Kunden war im abgeschlossenen Geschäftsjahr weiterhin hoch. Das betreute Kundenkreditvolumen stieg im Jahr 2021 um über sechs Prozent auf knapp 302 Mio. EUR. Positiv beeinflusst durch die günstige Finanzierungssituation nutzten die Kunden die niedrigen Zinsen um Investitionen und Vorhaben mit der Volksbank Raesfeld und Erle umzusetzen. „Wir werden auch als gemeinsames Institut als starker Partner für die Vorhaben unserer Kunden wahrgenommen.“, kommentiert Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raesfeld und Erle das Wachstum. „Wir sind stolz weiterhin eine so hohe Wettbewerbsfähigkeit durch die Nähe zu unseren Kunden aufrecht erhalten zu können.“

Kundeneinlagevolumen erhöhte sich auf über 325 Mio. EUR

Kundenzuspruch verzeichnete auch das Einlagengeschäft. Das betreute Kundeneinlagevolumen erhöhte sich auf über 325 Mio. EUR. Die Steigerung von nahezu 14 Prozent zeugt von intensiven Kundenkontakten, bei denen das Vermittlungsgeschäft eine tragende Säule im Rahmen der genossenschaftlichen Beratungsqualität einnimmt. Denn durch die anhaltende Niedrigzinsphase bleibt die Nachfrage nach alternativen Anlageformen unverändert hoch.

Wachsendes Vertrauen

„Das gute Geschäftsjahr verdanken wir dem wachsenden Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden“, hebt Vorstandsmitglied Ralf Steiger hervor. Die Genossenschaft konnte zum 31.12.2021 127 Neumitglieder begrüßen. Die Anzahl der Anteilseigner stieg demnach auf 5.516. Gemäß dem genossenschaftlichen Prinzip werde die Volksbank ihre Mitglieder auch in diesem Jahr am Geschäftserfolg teilhaben lassen und eine entsprechende Dividende ausschütten.

Fast 30.000 EUR für Vereine, Institutionen und Organisationen

Schon immer verbinden die Volksbank Raesfeld und Volksbank Erle wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlichem verantwortlichem Handeln in der Region. Das hat sich auch das verschmolzene Institut auf die Fahne geschrieben: „Unsere Region hat viele Stärken. Eine liegt im großen ehrenamtlichen Engagement der Menschen vor Ort. Wir möchten diese Leistungen würdigen und Anerkennung für die Menschen verschaffen, die sich auch in der Corona-Pandemie in so hohem Maße engagieren und auch unter diesen erschwerten Bedingungen die Vereinsarbeit fortführen,“ so Vorstandsmitglied Michael Weddeling. „Unser Ziel ist es, Ideen, Arbeiten und Aktionen zu fördern, die der Vereinsarbeit oder unmittelbar unserer Region und ihren Bewohnern zu Gute kommen.“ Unterstützt wurden im letzten Jahr die regionalen Vereine, Institutionen und Organisationen mit fast 30.000 EUR.

Vorstände blicken zufrieden zurück

Etwas über ein halbes Jahr ist die Verschmelzung zur Volksbank Raesfeld und Erle nun her. Die vier Vorstände blicken zufrieden zurück: „Die Verschmelzung ist planmäßig verlaufen und wird von unseren Mitgliedern und Kunden gut angenommen. Trotz erschwerter Bedingungen haben wir es geschafft unsere Prozesse zu vereinheitlichen.“ Dies sei aufgrund der Pandemie nicht immer einfach gewesen, da Meetings mit dem Rechenzentrum und Absprachen mit den Kollegen nur digital durchgeführt werden konnten.

Vorteile der Verschmelzung sind spürbar

Die Vorteile der Verschmelzung seien bereits jetzt spürbar: Viele Aufgaben, besonders im internen Bereich, können nun ressourcenschonender bearbeitet werden. Zudem sind einige Berater auch am jeweils anderen Standort anzutreffen, damit immer genug Ansprechpartner für die Anliegen der Kunden und Kundinnen vor Ort sind. „Das sind nur wenige Beispiele für Veränderungen, die uns helfen uns kontinuierlich zu verbessern und weiterhin Ihr verlässlicher Partner in Finanzfragen zu sein“, schließen die Vorstände ab.

Den Schweinebauern läuft die Zeit davon

Verpflichtende Herkunftskennzeichnung muss als nationale Lösung zeitnah erfolgen

Özdemir gefragt: Schweinebauern läuft die Zeit davon

Münster <wlv> „Wir brauchen für den Schweinebereich eine nationale Lösung mit einer verpflichtenden Herkunfts- und Haltungskennzeichnung – und zwar zeitnah. Eine europäische Lösung, so wie sie die Politik anscheinend aktuell anstrebt, dauert viel zu lange. Die deutschen Schweinehalter haben keine Zeit mehr“, erklären der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Hubertus Beringmeier, und der Vizepräsident des Landvolks Niedersachsen, Jörn Ehlers, in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Herkunftskennzeichnung für Frischfleisch und verarbeitete Produkte

Sie fordern vom Bundesagrarminister Cem Özdemir, endlich die Herkunftskennzeichnung für Frischfleisch und verarbeitete Produkte verpflichtend einzuführen. Damit würde auch in Deutschland die Möglichkeit geschaffen, Schweinefleisch und daraus gewonnene Produkte mit geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet in Deutschland (5D) – auszuzeichnen und dem Verbraucher anzubieten.

Der Verbraucher sei sehr wohl bereit, die deutschen Schweinehalter und ihre qualitativ hochwertige Produktion verbunden mit hohen Tierwohlstandards zu unterstützen. „Aber man muss auch auf den ersten Blick erkennen können, woher das Tier kommt, wie es gehalten und letztendlich auch geschlachtet und verarbeitet wurde“, erklärt Schweinehalter Jörn Ehlers, der an der Initiative Tierwohl teilnimmt. Die Lebensumstände der Tiere sind dem Verbraucher heutzutage sehr wichtig. „Dazu gehören Licht, Luft, gute Futtermittel, kurze Transportwege und letzten Endes auch die Einhaltung der Sozialstandards bei den verarbeitenden Unternehmen“, führt Beringmeier aus, der im Kreis Paderborn einen Schweinemastbetrieb mit Ackerbau betreibt. 

Ruinöse Umstände

Die Lösung liegt für die beiden obersten Vertreter der schweinehaltenden Betriebe im westfälisch-lippischen bzw. niedersächsischen Landesbauernverband auf der Hand: 5D!
Nach der erfolgreichen Internetkampagne, die im vergangenen Jahr auf die ruinösen Umstände der deutschen Schweinehalter hinwies, gab es von jeder politischen Seite unterstützende Bekundungen und Worte.

Taten fehlen

„Doch die Taten fehlen: die einstige CDU-Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner hat die verpflichtende Herkunftskennzeichnung nicht umgesetzt. Jetzt scheint auch Grünen-Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir trotz aller öffentlichen Bekundungen, die deutschen Schweinehalter unterstützen zu wollen, der Mut für einen Alleingang zu fehlen“, müssen Beringmeier und Ehlers feststellen. Andere Länder, wie Frankreich oder Österreich, zeigen, wie ein nationaler Weg umgesetzt werden kann, und stellen sich so schützend vor ihre Bäuerinnen und Bauern.

„Die Lage ist durch die Pandemie existenzbedrohend. Es ist drei vor Zwölf. Kurzfristig helfen Mittel aus der Corona-Überbrückungshilfe, aber perspektivisch brauchen wir die verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für unsere guten Produkte aus Deutschland – wie immer die auch umzusetzen ist“, fordern Beringmeier und Ehlers Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir auf, aktiv Lösungen anzubieten.

Nadine Heselhaus: „Mindestlohnbetrug konsequent bekämpfen“

0

An diesem Mittwoch beschließt das Bundeskabinett die Erhöhung des gesetzlichen
Mindestlohns zum 1. Oktober 2022 auf zwölf Euro

(pd). Über 7,2 Millionen Menschen sollen davon profitieren. Damit die Beschäftigten auch tatsächlich in den Genuss des höheren Mindestlohns kommen, muss dessen Einhaltung gewährleistet werden. Leider haben im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen die Mindestlöhne nicht gezahlt.

Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesfinanzministeriums. 2021 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung 44 Fälle von Mindestlohnbetrug im Einzugsgebiet des für den Kreis Borken zuständigen Hauptzollamts Münster aufgedeckt. Dies waren Fälle, in denen entweder der gesetzliche Mindestlohn oder bestehende Branchenmindestlöhne nicht korrekt an Arbeitnehmer gezahlt wurden.

Als Folge dieser Mindestlohnverstöße sind Bußgelder von insgesamt 38.895 Euro verhängt worden. In Nordrhein-Westfalen wurden insgesamt Bußgelder von über 2,7 Millionen Euro in 746 Fällen verhängt. „Der Mindestlohn ist eine sozialdemokratische Erfolgsgeschichte seit 2015 und hat die Einkommenssituation von Millionen Menschen verbessert. Er ist Ausdruck der Anerkennung der Arbeitsleistung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Arbeitgeber müssen wissen, dass das Mindestlohngesetz hohe Strafen bei Verstößen vorsieht“, so die Abgeordnete Nadine Heselhaus.
„Die geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf zwölf Euro zum 1. Oktober 2022 macht effektive Kontrollen zur dessen Einhaltung unverzichtbar. Denn diese Erhöhung soll bei den Beschäftigten ankommen. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ist im Übrigen auch im Interesse der Arbeitgeber. Denn gute Löhne sind das beste Mittel, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, so Heselhaus abschließend.

WARNUNG! Aktuell mehrere Anrufe durch „falsche Polizeibeamte“

0

Die Polizei Borken warnt eindringlich vor falsche Polizeibeamte

Borken (pd). Am heutigen Tag treiben die Betrüger weiter ihr kriminelles
Unwesen – Aktuell ist der Schwerpunkt Borken.

Mal gab es angeblich Festnahmen in der Nähe, mal sei ein Tatverdächtiger flüchtig, mal fragen die Anrufer direkt nach Wertsachen und auch die Schockanrufe (z.B. angebliche Beteiligung eines Verwandten an einem schweren Unfall) gehören zu den Lügengeschichten der Betrüger: In kleinen Variationen tischen die Betrüger ihren potenziellen Opfern die immer gleiche Geschichte auf – sie geben sich als Polizeibeamte aus, die den Angerufenen vermeintlich vor Schlimmerem bewahren wollen – dabei haben sie in Wirklichkeit nur Böses im Sinn.

Täter gehen psychologisch geschickt vor

Vielen ist diese Form des Telefonbetrugs inzwischen bekannt und sie lassen sich
gar nicht erst auf ein derartiges Gespräch ein. Denn wer sich erst einmal auf einen längeren Wortwechsel einlässt, kann im Verlauf eher zu beeinflussen sein.
Denn die Täter gehen psychologisch geschickt vor: Sie bauen bedrohliche Szenarien auf, die sie mit vermeintlich glaubwürdigen Informationen unterfüttern. Immer wieder kommt es leider dazu, dass sie an das Hab und Gut ihrer Opfer kommen: Diese glauben am Ende, Wertsachen oder Bargeld bei den Tätern in sichere Hände zu geben oder gar an einer bestimmten Stelle zu deponieren.

Das Gegenteil ist der Fall! Die Polizei erneuert deshalb ihre Warnung: Wer einen derartigen Anruf erhält, sollte keine persönlichen Daten preisgeben und ebenso wenig über seine Vermögensverhältnisse Auskunft geben.

Betrüger nutzen technische Möglichkeiten

Die Polizei erfragt derartige Informationen niemals per Telefongespräch. Auch wenn im Display des Telefons die „110“ erscheinen sollte, handelt sich keinesfalls um einen Anruf der Polizei. Die Betrüger nutzen technische Möglichkeiten, um damit eben dies vorzutäuschen. Wer von einem vermeintlichen Polizeibeamten angerufen wird, sollte im Zweifel das Telefonat sofort beenden, Vertrauenspersonen hinzuzuziehen und im Verdachtsfall die „110“ anzurufen.

Zur Masche „Falscher Polizeibeamter“ hat die Polizei wichtige Informationen und Hinweise zusammengestellt. Sie sind im Internet abrufbar unter https://polizei.n
rw/artikel/betrueger-geben-sich-am-telefon-als-polizeibeamte-aus

Kreis Borken legt Kriminalitätsstatistik 2021 vor

Die Polizei Kreis Borken hat die Kriminalstatistik für das Jahr 2021 veröffentlicht. Höchste Aufklärungsquote mit 60 Prozent der letzten Jahrzehnte.

Kreis Borken (pd). Erfolgreiche Ermittlungen und Kontrollen schlagen sich in den entsprechenden Zahlen nieder. Das haben Landrat Dr. Kai Zwicker und Bernd Höyng als stellvertretender Leiter der Direktion Kriminalität deutlich gemacht: Sie haben am Montag die Kriminalitätsentwicklung 2021 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Landrat Dr. Zwicker zeigte sich trotz eines Zuwachses bei den erfassten Straftaten zufrieden: „Der Anstieg der Zahlen ist in großen Teilen auf gesteigerte polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungstätigkeiten im Bereich der Rauschgiftkriminalität und der Sexualdelikte zurückzuführen.

Kriminalitätsstatistik 2021 der Kreispolizeibehörde Borken

Kriminalstatistik 2021 kreis Borken

Straßenkriminalität und den Diebstahlsdelikten

In den sensiblen Bereichen, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders betreffen, also der Straßenkriminalität und den Diebstahlsdelikten, ist dagegen ein weiterer Rückgang zu verzeichnen. Dies ist erfreulich, wenngleich der Einfluss der pandemiebedingten Einschränkungen in den beiden letzten Jahren eine Rolle gespielt haben dürfte und damit künftig in den genannten Bereichen auch wieder mit einem Anstieg gerechnet werden muss. Was mich besonders freut, ist die höchste Aufklärungsquote der letzten Jahrzehnte. Mit 59,9 Prozent haben wir fast punktgenau die 60 Prozent erreicht, die Innenminister Herbert Reul als Ziel für die NRW-Polizei vorgeben hat“, so der Leiter der Kreispolizeibehörde Borken.

Anzahl der insgesamt erfassten Straftaten

Die Anzahl der insgesamt erfassten Straftaten hat sich um 2.235 Fälle erhöht.
Allein bei den Rauschgiftdelikten gab es ein Plus von 1.176 Delikten. Es handelt sich um ein sogenanntes Kontrolldelikt. Der Anstieg bedeutet in erster Linie eine Erhöhung des Hellfeldes und keine Steigerung bei dem Kriminalitätsphänomen an sich.

Dies gilt im Wesentlichen auch für die Sexualdelikte. Die Intensivierung der polizeilichen Maßnahmen (z.B. Auswertung von Chats etc.) brachte mehr Delikte ans Licht. Die „digitale Welt“ hat in diesem Bereich in den vergangenen Jahren Steigerungseffekte erzeugt – insbesondere durch den digitalen Versand inkriminierter Dateien.

Anstieg bei den Betrugsdelikten

Der Anstieg bei den Betrugsdelikten (u.a. Warenkreditbetrugsdelikte) um 429 Fälle trug ebenfalls maßgeblich zum Gesamtanstieg bei. Es handelt sich nicht um ein Kontrolldelikt oder um eine Ausweitung des Hellfeldes durch Ermittlungen, sondern um ein sich ausweitendes Kriminalitätsphänomen. Die Nutzung von Datennetzten oder IT-Systemen spielt dabei eine große Rolle. Mit weiteren Steigerungen ist zu rechen. Gerade bei der Computerkriminalität sind der Polizei Grenzen bei den vorbeugenden Maßnahmen gesetzt. Die Polizei kann beraten und informieren – schützen muss sich jeder selbst.

Mehr Wohnungseinbrüche

Beim Wohnungseinbruch wurden im Kreis Borken 355 Fälle bekannt und damit 69 Fälle mehr erfasst als im Vorjahr.
Mehr als 70 Fälle werden einem einzigen Mann vorgeworfen – alle betreffen ein und dieselbe Wohnung. Der Mann hatte sich einen Nachschlüssel besorgt und war immer wieder in die gleichen Räume eingedrungen. Diese Serie relativiert den zahlenmäßigen Anstieg massiv.

Die polizeiliche Kriminalstatistik enthält natürlich nur die der Polizei bekannt gewordenen Fälle – das sogenannte Hellfeld. Sie bildet somit nicht die tatsächliche Gesamtkriminalität ab.

Das Dunkelfeld ist in den verschiedenen Kriminalitätsbereichen sicher unterschiedlich – bei Kapitaldelikten sehr gering, bei z.B. betrügerischen Telefonanrufen eher hoch. Dies weiter zu erforschen wäre eine wissenschaftliche Aufgabe. Da die Systematik aber auch in den Vorjahren gleich war, lässt die jeweilige Jahresstatistik sehr wohl verlässliche Rückschlüsse auf die Kriminalitätsentwicklung insgesamt zu.

Gesamtkriminalität Kreis Borken

Hochwasserschutz: Nächste Bisam- und Nutriafangschulung geplant

Hochwasserschutz im Kreis Borken: Nächste Bisam- und Nutriafangschulung für das Frühjahr geplant / Anmeldungen möglich

Kreis Borken (pd). Bisame und Nutrias stellen kreisweit eine Gefährdung für den Hochwasserschutz an Dämmen und Böschungen der Fließgewässer dar. Der Fang der Tiere ist daher eine wichtige Aufgabe der Wasser- und Bodenverbände.

Der Kreis Borken führt dazu regelmäßig Schulungen zum Bisam- und Nutriafang durch – die nächste findet nun im Frühjahr 2022 statt. Ein genauer Termin wird je nach Entwicklung der Corona-Situation baldmöglichst bekanntgegeben. Die Schulung erfolgt dann unter den entsprechenden Coronaschutz-Vorgaben.

Hochwasserschutz-Kreis-Borken
Bisame und Nutrias graben Wohnhöhlen an Gewässern. Das kann dazu führen, dass Uferböschungen abrutschen und Hochwasserschutzdeiche instabil werden. ©Kreis Borken

Schulung

Im Rahmen dieser Schulung im Borkener Kreishaus geht es insbesondere um die Grundsätze des tierschutzgerechten Fangs. Außerdem gibt es Informationen darüber, welche arten-, naturschutz- und wasserrechtlichen Belange zu beachten sind. Um den Sachkundenachweis gemäß § 4 Tierschutzgesetz zu erhalten, besteht die Schulung aus einem theoretischen Teil mit schriftlicher Erfolgskontrolle sowie einem Praxisteil.
Anmeldungen zur kostenlosen Schulung nimmt Jessica Mach vom Fachbereich Natur und Umwelt (Tel. 02861/681-7124) entgegen, bei ihr gibt es auch weitere Informationen.

Nutrias am Schloss Raesfeld.
Nutrias sind auch regelmäßig am Schloss Raesfeld zu beobachten. Foto: Archiv

Zum Hintergrund:
Bisame und auch Nutrias sind Nagetierarten, die große Schäden anrichten können. Eine Bekämpfung ist schon deshalb erforderlich, da diese nicht heimischen Tiere hier kaum natürliche Feinde haben. Ohne Fressfeinde können sich die sogenannten invasiven Arten ausbreiten. Sie gefährden dadurch die biologische Vielfalt, andere Tier- und Pflanzenarten und damit auch die heimischen Ökosysteme.

Bisame und Nutrias graben Wohnhöhlen in den sandigen Untergrund an den Gewässern. Das kann dazu führen, dass Uferböschungen abrutschen und Hochwasserschutzdeiche instabil werden. Zudem können auf diese Weise auf landwirtschaftlichen Flächen in der Nähe von Fließgewässern schwere Mähgeräte absinken oder die Feldfrüchte selbst von den pflanzenfressenden Nagetieren befallen sein.
Am 1. Januar 2015 ist eine EU-Verordnung über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten in Kraft getreten. Die Bisam und Nutria sind in die erste „Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung“ aufgenommen worden.

Rat fasst Beschluss zum Einbau von RLT-Anlagen in Schulen

Alle 70 Klassenräume der Raesfelder Schulen werden mit RLT-Anlagen ausgestattet – Rat stimmt – bis auf eine Nein-Stimme und eine Enthaltung – für den Einbau

Was lange und heftig im Vorfeld diskutiert wurde, hat der Rat der Gemeinde Raesfeld am Montag in seiner Sitzung nun beschlossen. RLT-Anlagen (Brüstungslüftungsgeräte) werden in allen drei Raesfelder Schulen eingebaut.

Gegen einen Einbau dieser Anlagen stimmte Hans-Dieter Strothmann (CDU). Er machte in seinem Statement deutlich, dass er diese Entscheidung, die immerhin auch der Steuerzahler mittrage, für falsch und nicht vertretbar halte. Abgesehen von den zahlreichen und der damit verbundenen Verunstaltung der Gebäude durch die zahlreichen Kernbohrungen im Mauerwerk, blickte Strothmann auch über den Tellerrand und betonte, dass Raesfeld die einzige von 17 Kommunen, außer Gronau, im Kreis Borken sei, welche diese Anlagen nun einbaue.

Geräte ersetzen nicht das Lüften

Darüber hinaus halte er die Wirksamkeit dieser Anlagen für zweifelhaft. Er verwies unter anderem auf eine Stellungnahme des Umwelt Bundesamtes – Kommission Innenraumlufthygiene (IRK). Diese besagt, dass die Geräte das Lüften nicht ersetzen, sondern nur ergänzen und die Geräte dauerhaft die Luft in geschlossenen Räumen nicht von virenhaltigen Aerosolen befreien. Er spreche sich nicht nur als Ratsmitglied, sondern auch als Großvater, dessen Kinder in Raesfeld zur Schule gehen, dagegen aus.

Verantwortung für das große Ganze

Mit Blick auf die Gesamtkosten von 1,435 Mio. Euro und der 80 %-igen Bundesförderung sowie den Folgekosten für die Gemeinde betonte Strothmann: „Es ist das gute Recht der Eltern, sich um ihre Kinder zu sorgen, aber sie haben auch eine Verantwortung für das große Ganze“. Und auch zu den Vorwürfen, dass die Gemeinde keine Verantwortung gegenüber Kindern übernehmen möchte, das wolle er sich, nicht nachsagen lassen.

Fraktionsvorsitzender der CDU Bernhard Bölker stimmte für JA. Allerdings bedauerte Bölker die Tatsache, dass durch den zeitlichen Druck von außen es keinerlei Gelegenheiten gegeben habe, solche Anlagen vor Ort zu besichtigen. „Wir haben aber auch keine gefunden“, setzte Bölker hinzu.

Volker van Wasen (UWG) hoffe nun, dass sich der Ausbau nicht verzögern werde.

Die Verwaltung geht davon aus, dass diese Maßnahme bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden könnte.

Startschuss beim Blasorchester Erler Jäger

0

Diese Woche startet das Orchester endlich wieder mit den Proben – wenn auch erstmal in kleinen Gruppen.

Seit Dezember hat das Blasorchester Erler Jäger seine Proberäume im Keller der Silvesterschule Erle nicht betreten. „Wir haben die Proben frühzeitig auf Eis gelegt. Das Pandemiegeschehen ließ sich zu dem Zeitpunkt einfach nicht damit vereinbaren“, heißt es vom stellvertretenden Vorsitzenden Tim Heistermann.

Blasorchester-Erler-Jäger
Gemeinsames Proben und in großer Runde, sowie hier, findet noch nicht statt. Foto: Archiv, privat

Ohne zu wissen, wann das gemeinsame Musizieren wieder aufgenommen werden kann, traf der Vorstand, in Absprache mit allen Beteiligten und schweren Herzens, diese Entscheidung. Das Risiko war zu groß, trotz 2G+-Regelung und ausreichend Platz.

Umso mehr freut es die Musiker jetzt, dass die Proben wieder beginnen. Anfang Februar hatte der Vorstand um Hannah Nießing und Tim Heistermann beschlossen, solange es das Pandemiegeschehen zulässt, die Proben Ende des Monats wieder aufzunehmen. Das Vororchester und das Jugendorchester wird, unter strengen Hygienemaßnahmen, wieder normal Musik machen können.

Satzproben

Die Proben des Hauptorchesters hingegen finden erstmal noch nicht in voller Zahl statt, sondern in den einzelnen Instrumentensätzen. Jeden Mittwoch werden jeweils zwei Instrumentensätze in den Räumen der Erler Jäger proben, in der darauffolgenden Woche zwei andere Sätze. Solche Satzproben sind bei Musikern nicht ungewöhnlich, da man dort viel intensiver an einzelnen, für den Satz wichtigen Stellen eines Musikstückes arbeiten kann. So hat das Orchester erst letzten Sommer in Vorbereitung auf ihr Konzert „the greatest Show“, auf Satzproben gesetzt. Allerdings liefen diese damals zusätzlich zu den Gesamtproben ab, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Dieses Mal ist es eher eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Schützenfestsaison startet bald

„Natürlich würden wir lieber in großer Runde mit allen proben, aber das wird bestimmt ganz bald auch wieder möglich sein. Für den Moment sind wir einfach froh, wieder Musik machen zu können!“, so Heistermann.

Denn auch dieses Jahr hat das Orchester einiges vor. Die Schützenfestsaison startet bald, und da werden die Erler Jäger wieder bei einigen Feiern mit von der Partie sein. Und auch die weiteren Termine der Musiker versprechen eine bunte Mischung. Man darf gespannt sein, womit uns das Orchester dieses Jahr überrascht.

Borken im Rätselfieber – Borkener StadtQuiz

0

Mitmachen und gewinnen beim Borkener StadtQuiz

Vom 21.02. bis zum 20. März 2022 veranstaltet die Stadt Borken jeden Abend online das „Borkener StadtQuiz“. Dabei gibt es Borken-Gutscheine im Gesamtwert von 10.000€ zu gewinnen.

Wie groß ist die Gesamtfläche der Stadt Borken? Diese und weitere Fragen könnten ab heute jeden Abend für Quizbegeisterte von Bedeutung sein. Denn bis 20.03. findet täglich um 20.40 Uhr online ein Quiz mit Fragen rund um Borken und die Ortsteile statt. Mitmachen kann jeder, der Spaß am quizzen hat. Im Gewinntopf liegen jeden Tag Borken-Gutscheine im Wert von 350€, die von den Spielern mit etwas Glück erspielt werden können.

Borken-Quiz-Stadtquiz
Freuen sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim „Borkener StadtQuiz“ (v. li.): Julia Ohters und Lisa Stegger (Wirtschaftsförderung Stadt Borken) sowie der Auszubildende Johannes Wehning, der sich um die Zusammenstellung der Fragen über und rund um Borken gekümmert hat. ©Stadt Borken

Letztes Jahr hatte die Stadt zur Unterstützung der lokalen Unternehmen während der Pandemie die Borken-Gutscheine etablieren können. Die finanziellen Mittel für das ein-monatige Quiz stammen aus den nicht eingelösten Gutscheinen der Aktion im vergangenen Jahr. „Mit dem ‚Borkener StadtQuiz“, das durch das System von chayns realisiert wird, wollen wir schnellstmöglich den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen“, erklären Julia Ohters und Lisa Stegger aus der Wirtschaftsförderung der Stadt Borken. Damit die Unterstützung so schnell wie möglich bei den Unternehmen ankommt, sind die zu gewinnenden Gutscheine auf zwei Wochen begrenzt, erläutern sie weiter.

Unter allen Mitspieler*innen, die die Fragen korrekt beantworten, werden jeden Tag Borken-Gutscheine in folgender Stückelung ausgelost:

  • 1 x 50 Euro
  • 1 x 40 Euro
  • 1 x 30 Euro
  • 1 x 20 Euro
  • 21 x 10 Euro

Der maximale Gewinnbetrag pro Spieler*in ist auf 50€ begrenzt. Die Verteilung von Gewinnen erfolgt auf Basis der Rangliste. Sie landen unmittelbar nach Spielende in der digitalen Wallet der Spieler*innen, die ausgelost werden.

Außerdem haben Mitspieler*innen die Möglichkeit, eigene Fragen einzureichen. Diese könnten dann, nach Prüfung der Verwaltung, im Quiz verwendet werden. Durch ein Ranking können sich die Spieler*innen gegenseitig vergleichen und anspornen.

Und hier kurz zusammengefasst die Regeln:

Wie kann man teilnehmen?

Das große Stadtquiz findet jeden Abend um 20.40 Uhr live statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Mitspielen dürfen alle, die Spaß am „Quizzen“ haben. Man erreicht es unter https://borkener-gutschein.de/quiz oder über den QR-Code. Um sich im Ranking wiederfinden und von anderen erkannt werden zu können, ist eine Anmeldung mit dem richtigen Namen erforderlich. Spieler mit „Nicknames“ können zwar auch teilnehmen, werden aber nicht in dem Ranking gelistet. Da das Quiz online stattfindet, ist eine stabile Internetleitung erforderlich

Wie läuft das Spiel ab?

Jede Show dauert ca. zehn Minuten und alle Mitspielerinnen und Mitspieler „quizzen“ live zur gleichen Zeit auf ihren Smartphones um die Wette.

Pro Tag werden zehn Quizfragen gestellt. Neben klassischen Single-Choice-Fragen wird es auch weitere Fragentypen geben, wie das Sortieren verschiedener Antworten oder das Zuweisen zu bestimmten Kategorien. Bei den ersten drei Fragen kann man noch nicht ausscheiden, die restlichen sieben funktionieren nach dem K.O-Prinzip. Ist eine Antwort einmal eingeloggt, kann sie nicht mehr geändert werden. Außerdem wird es Joker geben, wie den Publikumsjoker oder den 50:50 Joker. Diese werden durch vorher gesammelte Bonuspunkte „bezahlt“.

Die genauen Spielregeln und weitere Infos dazu stehen unter www.borken.de/start/nachricht bereit. Viel Spaß beim Quizzen!

Komfort auf Buslinien – Aussteigen nach Wunsch im Kreis Borken

Aussteigen auf Wunsch: Abendlicher Service bietet Fahrgästen mehr Komfort auf Buslinien – Der Kreistag des Kreises Borken hat einen Nahverkehrsplan beschlossen

Kreis Borken (pd). „Aussteigen auf Wunsch zwischen den Haltestellen“, das ist ab sofort abends auf vielen regionalen Buslinien im Kreis Borken möglich.

Dieser Service bietet den Fahrgästen die Möglichkeit, den Weg nach Hause zu verkürzen. Damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden gewahrt bleibt und alle Fahrgäste weiterhin schnell und verlässlich ihr Ziel erreichen, ist der zusätzliche Komfort auch an Regeln gebunden.

Aussteigen auf Wunsch in den Abendstunden

Der Kreistag des Kreises Borken hat am 21.02.2019 einen Nahverkehrsplan beschlossen. Darin ist festgelegt, dass das Aussteigen auf Wunsch in den Abendstunden geprüft werden soll. Im vergangenen Jahr hat der Kreistag diesen Prüfauftrag noch einmal bekräftigt. In Abstimmung mit den im Kreis Borken tätigen Busunternehmen konnte jetzt der Rahmen für diesen Service festgelegt werden.

Aussteigewunsch muss rechtzeitig mitgeteilt werden

Danach können die Fahrgäste täglich nach 20 Uhr bis Betriebsende auf allen regionalen Buslinien AUSSER den SchnellBus-Linien das Fahrpersonal um diesen Service bitten. Das Fahrpersonal entscheidet letztlich, ob gehalten werden kann oder nicht. Der Fahrgast muss den Aussteigewunsch rechtzeitig und direkt dem Fahrpersonal mitteilen.

Es darf nur an der vorderen Tür ausgestiegen werden, damit die Aussteigesituation für das Fahrpersonal überschaubar bleibt. Leider nicht möglich ist das Halten z.B. an unübersichtlichen Stellen oder dann, wenn schneller als 70 km/h gefahren werden darf.
„Ich freue mich, dass wir diesen Wunsch der Politik jetzt den Fahrgästen anbieten können“, freut sich die Verkehrsdezernentin des Kreises Borken, Frau Dr. Elisabeth Schwenzow.

Mehr Service und Sicherheit

„Alle Verkehrsunternehmen waren hier sehr kooperativ. Nun liegt es an den Fahrgästen und am Fahrpersonal, dass die Maßnahme ein Erfolg für mehr Service und Sicherheit im regionalen Busverkehr wird. Ich danke ausdrücklich den Busfahrerinnen und Busfahrern für ihr Verständnis für diese gute Sache.“

Ausbildung 2022: zukunftsorientierte Klima- und Kältetechnik – Gernemann GmbH

Gernemann Beitragsbild

Klima- und Kältetechnik sind absolute Wachstumsfelder. Die Ausbildung in diesem Bereich bietet erstklassige Perspektiven für die berufliche Zukunft. Bei dem Fachbetrieb für Klima und Kälte Gernemann GmbH aus Schermbeck-Marienthal erlernen aktuell fünf Auszubildende den vielseitigen Beruf „Mechatroniker:in für Kältetechnik“. Für 2022 und für 2023 werden noch Praktikanten und Auszubildende gesucht.

Zukunftssicher

Klima- und Kälteprozesse spielen heute eine wichtige Rolle. Jeder von uns hat heute täglich mit Produkten zu tun, die irgendwo gekühlt werden müssen: frischer Kuchen beim Bäcker, Molkereiprodukte im Supermarkt, Grillfleisch im Kühlhaus, TK-Pizza im Supermarkt. Neben diesen Kälteanlagen für die gewerbliche Lebensmittelkühlung sind bei Gernemann Klimaanlagen für den privaten und gewerblichen Bereich fester Alltag. Und auch moderne Wärmepumpen zum Heizen kommen zum Einsatz. Das zeigt, wie vielseitig und zukunftssicher diese Berufsausbildung ist. 

Ausbildung bei Gernemann – einer der führenden Fachbetriebe in der Region 

„Was Gernemann auszeichnet? Ein echt gutes Team mit tollem Zusammenhalt, innovative Ideen und flache Hierarchien. Wir sind alle per Du und die abwechslungsreichen Tätigkeiten im Kälte- Klimabereich machen echt Spaß“, sagt begeistert der Kälteanlagenbauermeister Patrick Overkamp. Er hat vor einigen Jahren ebenfalls seine Ausbildung bei Gernemann gemacht. Geschäftsführer Thomas Kock ergänzt: „Die meisten in unserem Team sind seit mehr als 10 Jahren dabei. Das sagt viel aus. Ein Großteil des Teams ist unter 30 Jahren, hier finden Praktikanten und Auszubildende immer schnell Anschluss. Unser Ruf ist sehr gut und wir haben eine gute Auftragslage.“

Gernemann Artikelbild Azubi

Was macht die Ausbildung so spannend? 

Die Ausbildung als Mechatroniker:in für Kältetechnik ist vielfältig und voller praktischer Erfahrungen. Jeder Tag bringt neue Möglichkeiten: Kälteanlagen beim Kunden vor Ort bauen und Klimaanlagen installieren, Wartungen begleiten, Einsätze im Kundendienst. Bei Gernemann erhält jeder Azubi den vollen Rundumblick mit 100 % Praxisbezug. Diese schätzen an der Arbeit besonders die Abwechslung. Man lernt viel, macht schnell Fortschritte und macht jeden Tag das, was einen begeistert. Und man wird dafür auch noch bezahlt – besser geht es nicht! 

Wie läuft die Ausbildung als Mechatroniker:in für Kältetechnik ab?

Ein wichtiger Teil der Ausbildung über 3,5 Jahre beschäftigt sich mit den Anlagenkomponenten der Kältetechnik. Das sind u. a.
• die Verarbeitung von Kupferleitungen
• die Elektrotechnik zur Steuerung  moderne Wärmepumpen sowie
• der Umgang mit technischen Gasen 

In den ersten beiden Jahren wird das wichtigste Verfahren zur Installation von Kälteanlagen ausgiebig geübt: Löten. Von den ersten Versuchen in der Werkstatt bei Gernemann bis zum ersten Löten beim Kunden. Die zahlreichen Stunden, Übungen und Fehlschläge werden sich bezahlt machen, wenn man das erste Mal bei einem echten Kunden erfolgreich gelötet hat. „Ein super Gefühl!“, bestätigen aktuelle Auszubildende. 

Gernemann Artikelbild 2

In dem anschließenden dritten und vierten Lehrjahr arbeitet man schon teilweise alleine. Vor der anstehenden Gesellenprüfung wird dann komplett eigenständig gearbeitet. Die Berufsschule findet in Blockveranstaltungen statt. 

Wie sind die Zukunftsperspektiven nach der Ausbildung bei Gernemann?

Hervorrangend! Bisher wurden alle Auszubildenden auch als Geselle übernommen. Nach der Ausbildung stehen alle Möglichkeiten offen. Egal ob Wartung, Service oder Anlagenbau. Es kommt allein auf die jeweiligen Interessen und Wünsche an: 

  • Du willst sicherstellen, dass heute und in Zukunft immer alles sauber läuft? Dann ist die Wartung genau das richtige für Dich.
  • Oder doch lieber Anlagen reparieren und dafür sorgen, dass alle einen kühlen Kopf bewahren? Kein Problem, auch die Welt des Services steht Dir offen.
  • Du liebst es zu sehen, was Du geschaffen hast? Vom ersten Dübel in der Wand bis zur Abnahme einer Neuanlage? Fast immer selber entscheiden zu können, wo welche Teile angebracht und wo welcher Schlauch verläuft? Dann bist Du auf der Baustelle beim Anlagenbau genau richtig aufgehoben.

Ist ein Praktikum bei Gernemann möglich?

Jederzeit. Ein Praktikum bei Gernemann ist die beste Möglichkeit, alle Bereiche kennen zu lernen. Dafür sollte das Praktikum ein bis drei Wochen gehen. Der Beruf ist sehr vielseitig und in dieser Zeit gibt das Team von Gernemann einen breiten Einblick in die Ausbildung. Für die Bewerbung reicht ein Anruf (02856 / 9134-0).

Was muss ich mitbringen?

Du bist wissbegierig. Dein eigenständiges Arbeiten und praktisches Denken machen Dich aus. Du bringst Interesse an Technik mit. Und Du hast kein Problem, Deine Hände mal schmutzig zu machen. Dann bist Du bei Gernemann und in diesem Beruf goldrichtig. Bewirb Dich jetzt bei uns auf einen zukunftssicheren Ausbildungsplatz als Mechatroniker:in für Kältetechnik für 2022 oder 2023.

Gernemann Visitenkarte

Gernemann GmbH
Thomas Kock (Geschäftsführer)
Klosterweg 31
46514 Schermbeck-Marienthal

Telefon: 02856 / 9134-0
Mail: [email protected]
Web: www.gernemann-online.de

Klick mich