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Hußmann Hof- Garten- und Zweiradtechnik sucht Verstärkung

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Hußmann Hof- Garten- und Zweiradtechnik
Schwietering 6
46348 Raesfeld
Mail: [email protected]
Tel.: 02865 2026030
Web: www.hussmann-raesfeld.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Ausschüsse sollen neu Besetzt werden – Fraktionen stellen Antrag auf Vertagung

In einem gemeinsamen Antrag der SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und der UWG – Fraktion zur Tagesordnung der Ratssitzung am 21.02.2022 wird um eine Vertagung gebeten.

Besetzt und beschlossen werden sollen an diesem Tag die Ausschüsse für Schulangelegenheiten und Sport (wir berichteten).

Als Begründung für den Antrag geben die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenden Fraktionen an, dass in Gesprächen keine Einigung für einen einheitlichen Wahlvorschlag zusammenkommen sei. Es bestehe, so heißt es, noch weitergehender Beratungsbedarf innerhalb der Fraktionen.

FDP-Ortsverband Raesfeld zeigt sich besorgt über jüngste Entwicklung

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Am Donnerstag, den 17. Februar 2022, fand der Ordentliche Parteitag des FDP-Ortsverbandes Raesfeld im Naturparkhotel Lieb & Wert statt.

Raesfeld (pd). Unter der Leitung des Ortsvorsitzenden, Christoph Stephan hatten sich die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes zahlreich eingefunden.

Begrüßt wurden die TeilnehmerInnen mit einer Video-Grußbotschaft des parlamentarischen Geschäftsführers der FDP Landtagsfraktion, Henning Höne.
In seinem Rechenschaftsbericht über das zurückliegende Jahr informierte der Vorsitzende Christoph Stephan in Auszügen über die gestellten Anträge und die im Rat der Gemeinde geleistete Arbeit.

Jahreshauptversammlung-FDP-Raesfeld
© Fotos: FDP-Ortsverband Raesfeld.

Zudem kommentierte er die jüngsten, bedenklichen Entwicklungen hinsichtlich der Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse im Rat und in den Ausschüssen. Hier werde der Wählerwille bewusst missachtet und undemokratisches Verhalten gezeigt.

Anschließend stellte er die gute Arbeit anlässlich der Bundestagswahl 2021 heraus, bei der der Ortsverband das zweitbeste Ergebnis im FDP-Kreisverband erzielen konnte welches zudem über dem Bundesdurchschnitt lag.

Im Anschluss legte Schatzmeisterin Marion Gehle den Kassenbericht vor, in dem Sie detailliert und transparent über die positive Mitgliederentwicklung sowie über die Einnahmen und Ausgaben des Ortsverbandes informierte. Der Kassenprüfer, André Schlüß, hat den Kassenbericht testiert.

Nach einer Aussprache über die Berichte wurde der geprüfte Rechnungsabschluss ohne Gegenstimmen genehmigt und der Vorstand einstimmig entlastet.
In seinem Schlusswort dankte Stephan den Mitgliedern des Ortsverbandes und der Fraktion für die engagierte.

Im Anschluss an den Ortsparteitag erhielten alle interessierten Besucher einen Informations Rundgang durch die im Bau befindlichen Räumlichkeiten des Naturparkhotels und waren beeindruckt über die Fortschritte und die angestrebte Ausgestaltung des Betriebes.

Neue Hebammenpraxis in Raesfeld eröffnet

Seit Anfang Februar ist die Praxis von Laura Bücker im Raesfelder Ärztehaus eröffnet.

Mit Heimatreport hat die junge Hebamme über ihren Weg in die Selbstständigkeit gesprochen.

Laura Bücker ist 27 Jahre alt und kommt gebürtig aus Raesfeld. An der Hochschule für Gesundheit in Bochum hat sie Hebammenkunde studiert und konnte währenddessen bereits erste Erfahrungen in einer Hebammenpraxis in Innsbruck sammeln. Der Arbeitsalltag dort und die Möglichkeiten, die sich dort boten, haben in ihr den Wunsch einer eigenen Praxis geweckt. Nachdem ihr Studium erfolgreich abschlossen war, hat sie in Bocholt und Dorsten in Kliniken gearbeitet, um den Klinikalltag kennenzulernen. 2019 wagte sie dann den Schritt in die Freiberuflichkeit und ist seit dem für viele Schwangere in der Umgebung nicht mehr wegzudenken.

Kurse rund um das Thema Baby

In ihren jungen Jahren hat die Geburtshelferin schon einige Erfahrungen sammeln können. Dabei beschränkt sie sich nicht nur auf die Geburtshilfe, sondern bietet zahlreiche Kurse und Begleitungen rund um das Thema Baby an. So kann man bei ihr neben der Schwangerschaftsvorsorge auch Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik in Anspruch nehmen. Zudem hat die junge Hebamme Weiterbildungen im Bereich der Babymassage und der Trageberatung absolviert, und steht auch hier den frischgebackenen Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Kurse für Fitness in der Schwangerschaft, Ernährungsberatung und Zwergenkurse sind in Planung, die das Angebot komplettieren sollen.

Sterbe- und Trauerbegleiterin für Sternenkinder

Doch Laura Bücker ist nicht nur im direkten Umfeld von Schwangeren unterwegs, um ihr Wissen weiterzugeben. Sie besucht Grundschulen und zeigt den Kindern dort spielerisch alles rund um das Thema Baby, Schwangerschaft und Geburt. Aktuell befindet sie sich in einer Weiterbildung zur Sterbe- und Trauerbegleiterin für Sternenkinder, um auch in dieser schmerzvollen Phase den Eltern beistehen zu können.

Ihre Praxis befindet sich im Ärztehaus in Raesfeld, Borkener Straße 2. Man erreicht sie unter [email protected] oder unter 0151/65646944.

Lebenshilfe: Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe!

Menschen mit Behinderung sind in der Pandemie eine besonders vulnerable Gruppe.

Berlin(pd). Die Bundesvereinigung Lebenshilfe mahnt erneut die zügige Einführung einer allgemeinen Impfpflicht an.

„Unsere Teilhabe am Leben darf nicht länger eingeschränkt werden“, fordert Ramona Günther. „Für mich war das Impfen selbstverständlich. So sollte es auch für andere sein. Sonst gehen uns all die Menschen mit Behinderung verloren, die wegen Corona nur noch zuhause hocken. Und es wird sehr schwer, sie wieder zu erreichen und in ihr früheres Leben zurückzuholen.“ Günther, die dem Bundesvorstand der Lebenshilfe als sogenannte Selbstvertreterin angehört, arbeitet in einer Werkstatt für behinderte Menschen im Schwarzwald.

„Langsam sinkende Ansteckungszahlen dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wir müssen alles dafür tun, dass Menschen mit Behinderung geschützt und wir im Herbst nicht von einer weiteren Corona-Welle überrollt werden“, ergänzt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin. Dabei geht es der Lebenshilfe darum, durch eine ausreichend hohe Impfquote die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle zu sichern. Ulla Schmidt: „Dieses Ziel können wir nur durch eine allgemeine Impfpflicht erreichen!“

Menschen mit Behinderung sind in der Pandemie eine besonders vulnerable Gruppe. In den ersten Corona-Wellen waren sie oftmals isoliert in ihren Wohneinrichtungen und konnten nicht zur Arbeit oder Schule gehen. Die Betreuung leisteten dann meistens Angehörige. Die Folge ist, dass Menschen mit Behinderung aus dem öffentlichen Bild fast verschwunden sind.

60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld waren am Freitag im Einsatz

Insgesamt rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld am Freitag zu 20 Sturmeinsätze aus

Am frühen Donnerstagmorgen, dem 17.02.2022 fiel gegen 02:55 Uhr in großen Teilen im südlichen Teil des Kreises Borken flächendeckend der Strom aus.

Betroffen waren die Städte/Gemeinden, Raesfeld, Rhede, Borken, Heiden, Reken, Velen und Ramsdorf.

Auf Grund dessen begaben sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld unverzüglich zum Feuerwehrgerätehaus Raesfeld, um die Notstromversorgung sicher zu stellen. Allerdings konnten dazu die zur Verfügung stehenden Mitteln nicht gewährleistet werden, sodass eine externe Notstromeinheit, nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt, zum Feuerwehrgerätehaus (FGH) Raesfeld beordert wurde.

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Einsatz Burgstraße Raesfeld

Führungseinheit „Sturm“ wurde hochgefahren

Nach der Sicherstellung der Stromversorgung wurden beide Feuerwehrgerätehäuser mit einer Gruppe (1/8) Einsatzkräften besetzt. Gleichzeitig wurde die Führungseinheit „Sturm“ hochgefahren, sodass ankommende Einsätze der Kreisleitstelle intern über die Einsatzzentrale am FGH Raesfeld abgearbeitet werden konnten.

An den Einsatzstellen gab es die klassische Aufgabe für die Einsatzkräfte: Bäume von der Fahrbahn, mittels Kettensäge, zu räumen. Am Werlo lag der Baum noch in einer Stromleitung, diese wurde von Westnetz stromlos geschaltet und wir konnten dann, mit Unterstützung der Drehleiter der Feuerwehr Schermbeck, die Gefahrenstelle beseitigen.

Gegen 08:45 Uhr kam über die Kreisleitstelle die Info rein, dass die Bereitschaften an den Feuerwehrgerätehäusern wieder aufgehoben werden konnte. Die Einheiten machten die Einsatzfahrzeuge und Gerätehäuser wieder einsatzbereit und konnten um 09:30 Uhr ihren Einsatz beenden.

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Einsatz Homerstraße

Freitag folgten weitere Einsätze

Am Freitag, den 18.02.2022 rollte ab 15:00 Uhr ein weiteres Sturmtief auf das Raesfelder Gemeindegebiet zu. Die ersten Einsätze liefen ab 15:22 Uhr bei der Feuerwehr Raesfeld ein. Die Einsatzleitung traf die Entscheidung, auch an diesem Tag die Feuerwehr-Gerätehäuser zu besetzen, damit ein schneller und erfolgreicher Einsatzablauf gewährleistet ist.

Insgesamt mussten 20 Einsatzstellen von den beiden Löschzügen der Feuerwehr Raesfeld abgearbeitet werden. Zum Glück im Unglück kam es lediglich zu Sach-  und keine Personenschäden.

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Einsatz Feldgraben Erle

Insgesamt waren am Freitag in der Zeit von 16:00 Uhr bis 23 Uhr 60 Einsatzkräfte im Einsatz (LZ Erle 25 Einsatzkräfte, LZ Raesfeld 35 Einsatzkräfte). Gegen 21:00 Uhr wurden alle Einsatzkräfte durch die Firma Catering Wachtmeister an den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern verpflegt.

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Einsatz B224 Raesfeld. Fotos: Feuerwehr Raesfeld

Besonderheiten bei Einsätzen:

· Beim Einsatz an der Straße Westricher Wald hatte ein Autofahrer großes Glück. Kurz vor seinem Fahrzeug fiel ein massiver Ast auf die Straße. Nur durch ein Ausweichmanöver konnte der Fahrer dem Hindernis ausweichen. Dabei landete er mit seinem Van im angrenzenden Feld. Durch die schnelle Reaktion des PKW-Fahrers kam es hier zu keinem Personenschaden.

· Beim Einsatz an der Neustrasse, mussten von den Einsatzkräften mittels Sägen und einer Flex vom Wind gelöste Gebäudeteile demontiert werden, da die Gefahr bestand, dass diese immer wieder auf die Straße fielen. Die Einsatzkräfte waren über 60 Minuten damit beschäftigt, einen großen Teil des Carports inkl. Dachfläche zu demontieren.

Am Samstag, den 19.02.2022 um 14:00 Uhr waren alle Einsatzstellen abgearbeitet, alle Fahrzeuge wieder einsatzklar und auch die Feuerwehrgerätehäuser einsatzbereit.

André Szczesny: „Einen besonderen DANK an allen Einsatzkräften der Feuerwehr Raesfeld, für ihren ruhigen und strukturierten Einsatzablauf. Alle Einsatzstellen konnte erfolgreich und zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürgern abgearbeitet werden“.

Start der Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von Novavax

Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von Novavax starten voraussichtlich ab Ende Februar in den Impfstellen des Kreises Borken

Terminbuchung nur nach vorheriger Registrierung unter www.kreis-borken.de/coronaimpfung-novavax möglich

Kreis Borken (pd). Die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken teilt mit: Die Corona-Schutzimpfungen mit dem Impfstoff von Novavax starten voraussichtlich ab Ende Februar 2022 (8. Kalenderwoche) in den kreiseigenen Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau.

Hinweis: Eine Impfung ist nur nach vorheriger Terminbuchung für Personen ab 18 Jahren möglich. Da der Impfstoff zu Beginn nur begrenzt verfügbar ist, werden Impftermine bevorrechtigt für folgende priorisierte Gruppen angeboten:

Berufsgruppen, die von der Impfpflicht nach § 20a Infektionsschutzgesetz (IfSG) betroffen sind (Nachweis durch „Arbeitgeberbescheinigung“). Das gilt für das Personal der medizinischen und pflegerischen Einrichtungen im Kreisgebiet, die ab dem 16. März einer Impfpflicht unterliegen. Die Kreisverwaltung informiert diese Einrichtungen derzeit über das geplante Vorgehen.
Personen, die aus medizinischen Gründen nicht mit den zugelassenen mRNA-Impfstoffen geimpft werden können (Nachweis: ärztliches Attest)

Wichtig: Bevor ein Termin gebucht werden kann, ist zunächst eine Registrierung notwendig. Diese kann unter www.kreis-borken.de/coronaimpfung-novavax erfolgen. Als Nachweis über die Zugehörigkeit zur Berufsgruppe wird eine „Arbeitgeberbescheinigung“ benötigt.

Die Vorlage kann unter www.kreis-borken.de/arbeitgeberbescheinigung-novavax heruntergeladen werden. Der Nachweis über die Priorisierung muss bereits bei der Registrierung hochgeladen werden. Registrierte Personen erhalten dann zunächst eine Eingangsbestätigung. Sobald die Impfstoffmenge und der Zeitpunkt der Verfügbarkeit bekannt sind, erhält diese Personengruppe per E-Mail einen Impftermin beziehungsweise die Möglichkeit zur Terminbuchung.
Auch Personen, die nicht zu den priorisierten Gruppen zugehören, können sich bereits jetzt über das genannte Formular registrieren – sie erhalten je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs dann ebenfalls ein Impfangebot.
Zum Hintergrund:
Für eine vollständige Impfung benötigt es zwei Impfdosen im Abstand von drei Wochen. Als vollständig geimpft gelten dann Personen, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage her ist. Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung mit dem Impstoff von Novavax sind auf www.kreis-borken.de/coronaimpfung erhältlich.

Drei Ideen, um das Sturmwochenende zu gestalten

Xandra, Ylenia und jetzt auch noch Zeynep. Seit Mittwoch fegt ein Sturmtief nach dem anderen über Deutschland hinweg.

Nicht nur die Schulen wurden zeitweise geschlossen, auch der Deutsche Wetterdienst gibt für das kommende Wochenende mehrere Warnungen raus. So wenig wie möglich im Freien aufhalten, nach Möglichkeit zuhause bleiben, lautet die Devise. So langsam sind wir es alle durch Corona gewöhnt, sollte man meinen. Damit einem an diesem Wochenende aber nicht sprichwörtlich die Decke auf den Kopf fällt, sind hier ein paar Anregungen und Tipps, wie man die Zeit gut rumbekommt.

1. Alte Fotoalben raussuchen

Jeder hat sie irgendwo, meist tief im Schrank verstaut: Fotoalben aus vergangenen Zeiten. Manchmal zu einem bestimmten Thema, wie der Hochzeit oder dem Kindergeburtstag. Oder sie sind Sammlungen von Momenten. Schön, traurig, witzig, emotional, auf Bildern kann alles eingefangen werden. Die Zeit, die uns das Sturmtief Zeynep gibt, kann man wundervoll nutzen, um genau diese Fotos und Momente wieder aufleben zu lassen. Oder aber man geht die digitalen Fotos auf dem PC oder dem Handy durch, und gestaltet vielleicht ein neues Fotobuch. Was hat einen im letzten Jahr bewegt? Oder vielleicht auch in den letzten zwei Jahren Pandemie?

2. Traumreise planen

Reisen war in der letzten Zeit eher schwierig. Viele Faktoren haben bei den meisten gegen den verdienten Urlaub gesprochen. Doch wie wäre es, wenn man seine absolute Traumreise machen könnte? Wohin würde es gehen? Was würde man unternehmen? Würde man mit ganz vielen Leuten verreisen, oder vielleicht alleine neue Erfahrungen sammeln? Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würden, was würde man machen? Hierbei geht es nicht darum, realistisch zu bleiben und nur im Rahmen der bisherigen Möglichkeiten zu denken. Es geht darum, sich seine eigene Traumreise auszumalen. Hotels raussuchen, Unternehmungen planen, vielleicht eine Route festlegen, und dabei nicht denken: „Das wird so eh nie passieren.“ Einfach mal die Vernunft ausschalten, der Fantasie freien Lauf lassen und schauen, was am Ende dabei rauskommt. Und wer weiß, vielleicht ist es ja gar nicht so unmöglich, wie man immer gedacht hat.

3. Kleiderschrank aufräumen und aussortieren

Die letzte Idee wirkt vielleicht auf den ersten Blick nicht so spannend wie die ersten beiden. Doch es ist eine gute Möglichkeit, den Vorsatz „Ich will dieses Jahr ordentlicher sein“ in die Tat umzusetzen. Außerdem kann man sich seine Lieblingsplaylist oder-Podcast dabei anhören, um es sich angenehmer zu machen. Im Durchschnitt nutzen wir nur 60 bis 70% unseres Kleiderschrankes wirklich. Die restlichen 30 bis 40% sind Fehlkäufe, die wir nur sehr selten bis nie anziehen. Wieso gibt man diesen Kleidungsstücken nicht eine neue Chance und gibt sie jemandem, der sie wirklich benutzt? Hier ist allerdings ein wenig Selbstbeherrschung und auch Ehrlichkeit sich selbst gegenüber gefordert. Hat man ein Teil im letzten Jahr mehr als einmal angezogen, darf es bleiben. Hat man es in den letzten zwei Jahren einmal getragen, kommt es auf den Vielleicht-Stapel, der am Ende nochmal durchgegangen wird. Und kann man sich nicht mehr dran erinnern, wann man das Teil das letzte Mal anhatte, kommt es weg. Sind die Kleidungsstücke noch gut, kann man sie super spenden und damit Menschen helfen. Hier gibt es eine breite Auswahl an Hilfsorganisationen, wohin man seine aussortierte Kleidung geben kann, vom Deutschen

Roten Kreuz bis hin zur Kumi-Partnerschaft. So hat man wieder Platz im Kleiderschrank, und kann gleichzeitig helfen. Besser geht’s nicht!

Und auch wenn wir momentan von einem Sturm in den nächsten kommen, und die Vorhersagen für die kommende Woche auch nicht gerade rosig aussehen: Der Frühling komm auf jeden Fall. Und mit ihm die Hoffnung, diese Pandemie endlich in den Griff zu bekommen!

Sturmtief Zeynep wütet auch im Westmünsterland

Update um 9.30 Uhr: Die Kreisleitstelle verzeichnet nun in ihrer aktuellen Lagemeldung 591 sturmbedingte Einsätze.

(pd). Von der Kreisleitstelle sind seit gestern Nachmittag rund 500 sturmbedingte Einsätze bearbeitet worden. Weit überwiegend ging es dabei um Meldungen von umgestürzten Bäume und herabgestürzten Dachziegel.

Allerdings waren in Isselburg auch das ganze Dach eines Stalls betroffen sowie Teile des Dachs eines Produktionsbetriebes in Vreden. 
Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow zeigt sich froh darüber, dass es keine verletzten Personen gegeben habe. Leider seien von den Sachschäden aber viele Menschen betroffen, die sich nun um die Reparaturen insbesondere ihrer Dächer kümmern müssen.
Die Technik der erst vor wenigen Tagen im neugebauten Ergänzungsgebäude des Kreishauses in Borken bezogenen neuen Kreisleitstelle habe sich in diesem Ernstfall sehr bewährt. Mit der alten Einsatztechnik wäre die Abarbeitung einer derart umfangreichen Lage so schnell und so gezielt nicht möglich gewesen. Das sei damit ein zwar außerordentlich unerwünschter, aber erfolgreicher erster Stresstest gewesen.

Dank an alle Einsatzkräfte

Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow danken allen beteiligten Einsatzkräften, insbesondere der Feuerwehren, des THW, der Hilfsorganisationen, der Polizei, des Rettungsdienstes, der Kommunen und auch dem Team der Kreisleitstelle, für ihr vorbildliches Engagement: „Alle haben zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger im Westmünsterland tatkräftig mit angepackt!“ Ihr Dank gilt auch der Bevölkerung, die sich die ganze Zeit über sehr besonnen und umsichtig verhalten habe.

Update um 24.00 Uhr:
Das Einsatzgeschehen ist deutlich zurückgegangen. Das meldet unsere Kreisleitstelle. Viele Kräfte konnten inzwischen ihre Einsätze beenden. Rund 460 Einsätze hat es bis Mitternacht gegeben.

Sturmtier Zeynep. 423 Einsätze der Feuerwehren im Kreisgebiet am Freitag

Kreis Borken(pd). 21 Uhr – Die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst im Kreis Borken verzeichnet von heute Nachmittag bis jetzt 423 Einsätze der Feuerwehren im Kreisgebiet, die laufend zu weiteren sturmbedingten technischen Hilfeleistungen ausrücken.
Neben vielen entwurzelten Bäumen und abgebrochenen Ästen, die auf die Straßen gefallen sind, sind auch einige Dächer von Gebäuden, u. a. von einer Produktionshalle in Vreden und von einem Stall in Isselburg, vom Sturm weggerissen worden. Die Einsatzkräfte haben diese besonderen Gefahrenstellen gesichert.

Insgesamt sehen sich die Wehren laut Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel derzeit gewappnet, dem Einsatzgeschehen nachzukommen.

Schulanmeldung 2022/2023 in Borken

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Viele SchülerInnen besuchen ab dem nächsten Schuljahr ihre „Wunsch-Schule“ / Nachfrageüberhang an der Jodocus Nünning Gesamtschule in Borken-Gemen

Borken(pd). Zahlreiche Eltern mussten sich Anfang des Jahres gemeinsam mit ihren Grundschulkindern Gedanken zum Übergang zur weiterführenden Schule machen.

Nach Ausgabe der Zeugnisse Ende des ersten Schulhalbjahres haben Eltern auf Grundlage der Grundschulempfehlung und Beratung durch die Grundschule überlegt, welche Schullaufbahn ihr Kind nach Abschluss der Grundschule im kommenden Schuljahr einschlagen soll.

Verschiedene Schulformen in Borken

In Borken stehen SchülerInnen verschiedene Schulformen der weiterführenden Bildung zur Auswahl: Realschule, Gesamtschule und das Gymnasium.
Den Schulen sowie der Stadt Borken als Schulträger ist es ein großes Anliegen, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler die weitere Schullaufbahn auf ihrer „Wunsch-Schule“ beginnen können. „Wir freuen uns, dass die Borkener Schulen fast allen Schülerinnen und Schülern eine positive Rückmeldung geben konnten“, gibt Norbert Nießing, Erster Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Borken bekannt.

Jodocus Nünning Gesamtschule ist stark gefragt

Aufgrund der starken Nachfrage werden betroffene Eltern nun aber auch darüber informiert, dass die Jodocus Nünning Gesamtschule in Borken-Gemen in diesem Jahr bedauerlicherweise nicht allen interessierten SchülerInnen einen Schulplatz anbieten kann.
„Wir als Schulträger bedauern dies sehr“, betont Nießing, der für den Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport bei der Stadt Borken zuständig ist. „Da sowohl alle weiteren Borkener Schulen als auch einige Schulen in direkter Nachbarschaft – in Raesfeld, Velen und Reken – weiterhin über freie Kapazitäten verfügen, können wir aber allen Kindern geeignete Alternativen anbieten“, macht er deutlich.
Die Stadt Borken bittet betroffene Familien nun zu prüfen, welche alternative Gesamtschule beziehungsweise welche alternative Schulform für ihr Kind in Betracht kommt. „Die Schulen bieten Ihrem Kind und Ihnen gern zeitnah einen individuellen Anmeldetermin an“, konstatiert Norbert Nießing.

Kontakte

In Absprache mit den nachfolgend aufgeführten Schulen bitten diese zunächst um telefonische Kontaktaufnahme und Terminabsprache im Zeitraum von Montag, 21. Februar 2022, (ab 8.30 Uhr) bis Mittwoch, 23. Februar 2022, (bis 13 Uhr).

Gesamtschulen:
Julia-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld: Tel. 02865/955 500
Montessori-Gesamtschule in Borken (Privatschule): Tel. 02861/4420
Realschulen:
Maria-Sibylla-Merian Realschule in Borken-Weseke: Tel. 02862/588 450
Schönstätter Marienschule (Privatschule für Mädchen) in Borken: Tel. 02861/9040
Gymnasien:
Gymnasium Mariengarden (Privatschule) in Borken-Burlo. Tel. 02862/589 11
Gymnasium Remigianum in Borken: Tel. 02861/924 400
Sekundarschulen:
Abraham Frank Sekundarschule Velen: Tel. 02863/1626
Sekundarschule Hohe Mark (Reken): Tel. 02864/942 72

A31:Fahrbahnsanierung am Dienstag und Mittwoch

A31: Ein Fahrstreifen und die Anschlussstelle Dorsten in Richtung Oberhausen gesperrt – Bottrop. Die Autobahn Westfalen saniert auf der A31 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen Dorsten und Kirchhellen Schadstellen in der Fahrbahndecke auf der rechten Spur.

Dafür muss diese am Dienstag (22.2.) und am Mittwoch (23.3.) jeweils von 9 bis 18 Uhr gesperrt werden. Den Verkehrsteilnehmern steht dadurch in Richtung Oberhausen nur noch ein Fahrstreifen mit einer Breite von 3,75 Meter zur Verfügung.

Zudem muss für den genannten Zeitraum parallel zur Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen auch die Anschlussstelle Dorsten geschlossen werden. Verkehrsteilnehmer, die hier auf die Autobahn auffahren wollen, werden über Schilder mit rotem Punkt bis zur Anschlussstelle Schermbeck und von dort in die Gegenrichtung geleitet.

Umleitung

Eine Umleitung für diejenigen, die in Dorsten abfahren wollen, führt über Schilder mit rotem Punkt über die Anschlussstelle Kirchhellen, wo der Verkehr ab- und in der Gegenrichtung wieder auffahren kann. Für Rettungskräfte im Einsatz ist das Befahren der Anschlussstellen jederzeit möglich.

Sturmtief Ylenia verursacht zahlreiche Versorgungsunterbrechungen

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Sturmtief Ylenia verursacht zahlreiche Versorgungsunterbrechungen im Münsterland und Ostwestfalen-Lippe

85.000 Menschen in Borken, Velen, Rhede, und Raesfeld ohne Strom.

  • Borken: Baum stürzt in Umspannanlage und löst Großstörung aus
  • Reparatur und Wiederversorgung bereits um 7.15 Uhr abgeschlossen
  • Westnetz bereitet sich auf weitere stürmische Tage vor

Münster (pd). In der Nacht zum 17. Februar hat das Sturmtief Ylenia einen großflächigen Stromausfall im Kreis Borken verursacht. Um kurz vor 3 Uhr stürzte ein Baum in die Umspannanlage und beschädigte Netzkomponenten in der 110.000 Volt Spannungsebene. Daraufhin waren rund 85.000 Menschen in Borken, Velen, Rhede, und Raesfeld ohne Strom. Durch Umschaltungen hatte Westnetz bereits nach rund 30 Minuten Raesfeld und Rhede wiederversorgt.

Mitarbeiter der Westnetz fuhren direkt in das betroffene Gebiet, um die genaue Störungsursache und den Fehlerort trotz der Dunkelheit und der widrigen Wettersituation zu ermitteln. Nach dem Schadensfund in der Umspannanlage begannen sie sofort mit den erforderlichen Maßnahmen, schnitten mit Kettensägen den Baum frei und leiteten die Reparaturarbeiten ein. Gegen 4 Uhr waren so auch große Teile von Velen wieder an die Stromversorgung angeschlossen.

Erste Teilwiederversorgungen

Gemeinsam mit den Stadtwerken Borken arbeitete Westnetz mit Hochdruck an der Wiederversorgung von Borken. Bereits ab 6 Uhr konnten erste Teilwiederversorgungen eingeleitet werden. Um 7.15 Uhr erfolgte für die gesamte Umspannanlage die Versorgung aus dem Hochspannungsnetz. Danach war die Stromversorgung auch für die restlichen unversorgten Teile der Stadt Borken wiederhergestellt.

Neben den Kommunen im Kreis Borken sorgte Ylenia auch in anderen Städten und Gemeinden im Münsterland und Ostwestfalen-Lippe für Stromausfälle. In Drensteinfurt fiel der Strom von 1.30 Uhr bis 4.30 Uhr aus.

Der Grund: Eine 10.000 Volt Freileitung war durch den Sturm beschädigt worden. In Rheda-Wiedenbrück waren um 0.50 Uhr durch einen Ausfall der 10.000 Volt-Leitung etwa 2.700 Einwohner für wenige Minuten ohne Strom. In Wadersloh fiel um 0.50 Uhr der Strom für 3 Minuten aus, nachdem ein Baum in eine 30.000 Volt Freileitung gefallen war. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste beschädigten zahlreiche weitere Freileitungen. An anderen Orten waren durch die Kraft des Sturms Strommasten umgeknickt oder Leitungen abgerissen.

Heute Morgen um 9 Uhr betrafen die Stromausfälle noch 20.000 Menschen im gesamten Versorgungsgebiet der Westnetz. Aktuell sind nur noch 5.600 Menschen ohne Strom (Stand 17.02.2022, 14 Uhr). Im Münsterland und Ostwestfalen-Lippe sind alle betroffenen Gebiete wiederversorgt.

Mit weiteren Sturmböen ist zu rechnen

Da auch in den kommenden Tagen mit schweren Sturmböen zu rechnen ist, hat Westnetz bis zum Ende des Wochenendes vorsorglich die Bereitschafsteams vergrößert, um bei Störungen schnellstmöglich eine Wiederversorgung zu gewährleisten.

Drei Sturmeinsätze der Feuerwehr Raesfeld

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Zu insgesamt drei unwetterbedingten Einsätzen mussten die Löschzüge der Feuerwehr Raesfeld ausrücken

Um 4.29 Uhr lag ein Baum auf der Fahrbahn Homerstraße, kurze Zeit später, um 6:32 Uhr musste ein Baum von einer Stromleitung an der Straße Werlo in Erle und um 06:45 Uhr von der Fahrbahn B70 von den Einsatzkräften entfernt werden.

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©Feuerwehr Raesfeld

Bei dem Einsatz am Werlo kam die Drehleiter der Feuerwehr Schermbeck zur Hilfe. Westnetz schaltete laut André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, die Leitung stromlos, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen. An den anderen Einsatzstellen konnte mittels der Kettensäge die Gefahrenstellen beseitigt werden. 

Stromausfall

Aufgrund des Stromausfall im Südkreis, waren die Feuerwehrgerätehäuser in Erle und Raesfeld von 04:00 Uhr bis 09:30 Uhr mit Einsatzkräften besetzt.

Zusätzlich wurde bis einschließlich Sonntag eine Netzersatzanlage am Feuerwehrgerätehaus stationiert, um evtl. auftretenden Stromausfällen vorzubeugen, damit das Gerätehaus Raesfeld einsatzbereit bleibt. 
„Wir hoffen auf einen ruhigen Tagesverlauf und harren der Dinge die für Freitagabend vorhergesagt sind, da kann ein neuer Sturm auf das Westmünsterland zu rollen“, so Szczesney.

Luftwärmepumpe: Umweltfreundlich und zukunftssicher heizen

Die Zukunftsfähigkeit des Heizungsystems ist für alle Hausbesitzer ein wichtiges Thema. Nicht zuletzt das steigende Klimabewusstsein und die explodierenden Energiepreise sorgen bei Besitzern von fossilen Heizungen für Sorgen. Wer von Öl und Gas weg möchte, sollte vielleicht auch über eine Luftwärmepumpe nachdenken.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind nicht mehr „weit weg“, sondern mittlerweile auch bei uns deutlich spürbar. 2021 traf ein Starkregen-Ereignis vor allen Dingen NRW und Rheinland–Pfalz mit zahlreichen Toten und einem Schaden von mehreren Milliarden Euro. Drei Viertel der Energie im Haus wird für Wärme- und Warmwasserversorgung eingesetzt Doch was kann jeder Einzelne tun, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu reduzieren?

„Betrachtet man jedoch die Energiebilanz des eigenen Gebäudes, sieht man, dass rund drei Viertel der eingesetzten Energie für die Heizwärme- und Warmwasserversorgung benötigt wird“, erklärt Energieexperte Matthias Heitbrink von Vaillant Deutschland. „Wird diese Wärme mit fossilen Energieträgern hergestellt, entsteht zwangsläufig CO2.“ Wer aber auf eine moderne Wärmepumpe setzte, minimiere seine CO2-Emissionen nicht nur, sondern könne sie sogar vollständig vermeiden.

Moderne Wärmepumpen nutzen die Energie aus der Umgebungsluft, um umweltfreundliche Heizwärme zu erzeugen. Werksfoto: Vaillant

Luftwärmepumpen für den Baubestand

Doch bislang schienen Wärmepumpen vor allem für den Neubau geeignet zu sein, in dem dank guter Dämmung und Flächenheizungen nur geringe Vorlauftemperaturen benötigt werden. Folgerichtig stellt sich eine der meistdiskutierten Fragen der Heiztechnikbranche: Welche Alternative bietet sich bei der Heizungssanierung im Baubestand an, wenn man gleichzeitig die Heizkosten reduzieren und die CO2-Emissionen auf Null setzen will?

„Mit einer modernen Luft/Wasser-Wärmepumpe kann ein Gebäude aus den 80er Jahren mit der seinerzeit vorgeschriebenen Dämmung, das bauartbedingt eine Vorlauftemperatur von 55 °C benötigt, künftig ebenfalls eine wirtschaftliche Basis für den Einsatz einer Wärmepumpe bilden“, erklärt Heitbrink. Ebenso sei der Einsatz in vielen älteren Gebäuden, die mittlerweile auf einen entsprechenden Stand teilsaniert wurden, möglich.

Matthias Heitbrink, regionaler Vaillant Verkaufsberater: „Dass sich ein Heizungstausch in jedem Fall
lohnt, zeigen die aktuellen Fördersummen deutlich“. Foto: Heimatmedien

Bislang mit Gas- oder Öl-Wärmeerzeugern versorgte Heizanlagen mit Radiatoren und einer Vorlauftemperatur von bis zu rund 55 °C können in der Regel mit einer modernen Wärmepumpe saniert werden. „Flächenheizungen sind nicht mehr unbedingt erforderlich“, erklärt Matthias Heitbrink. „Die regelbare, modulierende Wärmepumpe passt die benötigte Leistung zu jedem Betriebspunkt automatisch optimal an.“

Eine Luftwärmepumpe ist mit einer neuen Gasheizung kombinierbar

Sollte die benötigte Heizlast des Gebäudes sehr hoch sein, empfiehlt Matthias Heitbrink eine Hybridlösung wie zum Beispiel mit einem Gas-Brennwertgerät und einer Luft-Wärmepumpe. Wer bereits eine neue Gas-Brennwertheizung hat, hat sogar die Möglichkeit, diese mit einer Wärmepumpe nachzurüsten. „Bei einer Hybridheizung, also einer Kombination aus Gasheizung und Luftwärmepumpe, kann man bis zu 80% des Heizbedarfs mit der Wärmepumpe abdecken“, betont Heitbrink. „Darüber hinaus ist diese Modernisierung auch noch förderfähig.“

Staatliche Förderung von bis zu 50 Prozent

Der Staat unterstützt den Austausch veralteter Heiztechnik massiv – sowohl mit Fördergeldern als auch Zuschüssen. Seit dem 1. Januar 2021 ist die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Kraft – inklusive zahlreicher attraktiver Fördermöglichkeiten für Heizungsmodernisierer. „Dass sich ein Heizungstausch in jedem Fall lohnt, zeigen die aktuellen Fördersummen deutlich“, empfiehlt Matthias Heitbrink. „Durch den Gesetzgeber sind Förderungen bis zu 50 Prozent der Investitionssumme möglich, so zum Beispiel beim Tausch einer Ölheizung gegen eine Wärmepumpe im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans.“

Das Innengerät der Luftwärmepumpe ist nicht größer oder lauter als ein Kühlschrank. Werksfoto: Vaillant

Wer sich ganz sicher sein möchte, dass es mit der Förderung klappt, kann den Antrag auch dem qualifizierten Fachbetrieb überlassen. So bekommt man Beratung, Montage und Förderung aus einer Hand.

Unsere Empfehlungen für eine neue Luftwärmepumpe

Sturm „Xandra“ sorgte für mehrstündigen Stromausfall in einigen Kommunen

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Mehrstündiger Stromausfall in einigen Kommunen im Bereich Borken – zudem 51 sturmbedingte Einsätze der Feuerwehren

Baum stürzte auf einen Trafo des Umspannwerkes in Borken

Kreis Borken (pd). Insgesamt 51 sturmbedingte Einsätze verzeichnete die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Borken in der vergangenen Nacht. Das teilten Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow mit. Ganz überwiegend ging es darum, dass die örtlichen Feuerwehren auf die Straßen gestürzte Bäume oder Äste beseitigen mussten. Zudem waren aufgrund von zeitweiligem Starkregen einige Keller vollgelaufen.

50.000 EinwohnerInnen vom Stromausfall betroffen

Gravierender war da der Stromausfall in Teilen des südlichen Kreisgebietes gegen 3 Uhr morgens. Betroffen davon waren Teile von Rhede und Raesfeld sowie Bereiche von Velen und Ramsdorf, Heiden und Borken mit insgesamt rund 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Techniker des Energieversorgers Westnetz machten sich unverzüglich an die Fehlersuche. Dabei stellten sie fest, dass ein Baum auf einen Trafo des Umspannwerkes in Borken gestürzt war. Fachleute beseitigten diese Störung, so dass der Strom schrittweise wieder aufgeschaltet werden konnte. Gegen 8.15 Uhr meldeten sie dann: „Stromversorgung wieder gesichert!“.

Anlaufstellen für die Bevölkerung eingerichtet

Um die Einsätze zu koordinieren, hatte der Kreis Borken am frühen Morgen seinen Einsatzleitungsstab zusammengerufen, der veranlasste, dass in den Feuerwehr-Gerätehäusern der betroffenen Kommunen, in Borken überdies beim DRK und auf dem Marktplatz sowie in Gemen auf dem Holzplatz Anlaufstellen für die Bevölkerung eingerichtet wurden, die dann nach Beseitigung der Störung wieder aufgelöst werden konnten.
Landrat Dr. Kai Zwicker dankte am Donnerstag allen beteiligten Einsatzkräften für ihr schnelles, tatkräftiges Handeln und der Bevölkerung für ihr besonnenes Verhalten.

Update Sturmwarnung – Wälder weiterhin nicht betreten

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Sturm Xandra hat Spitzengeschwindigkeit noch nicht erreicht

Sturm Xandra hat mit Windgeschwindigkeiten um 100 km/h und Spitzenböen von 130 km/h nicht ganz die die Windgeschwindigkeiten von Sturm Friederike erreicht.

(pd). Wald und Holz NRW warnt weiterhin dringend davor die Wälder vor, während und nach der Stürme zu betreten. Das gilt insbesondere auch für die in den nächsten Stunden und Tagen immer wieder auftretenden ruhigen Phasen zwischen den Stürmen.

Bisher sind noch keine großflächigen Windwürfe durch den Sturm der vergangenen Nacht bekannt. Wald und Holz NRW erwartet nennenswerte Schäden im Wald vor allem, wo Sturmtief Xandra mit Gewitterböen eine besonders zerstörerische Kraft entwickelt hat. Da wir dringend vor dem Betreten der Wälder warnen, gehen unsere Försterinnen und Förster auch nicht in die Wälder. Eine erste Lageerhebung erfolgt erst am Montag, wenn die weiteren angekündigten Stürme durchgezogen sind.

Orkan Kyrill war noch stärker

Sturm Xandra hat mit Windgeschwindigkeiten um 100 km/h und Spitzenböen von 130 km/h nicht ganz die die Windgeschwindigkeiten von Sturm Friederike erreicht. Im Januar 2018 fegte Friederike mit Spitzenböen von 143 km/h über die Wälder Nordrhein-Westfalens. Bei Orkan Kyrill wurde 2007 sogar eine Windspitze von 203 km/h gemessen.

Für die nächsten Stunden und Tage erwartet der Deutsche Wetterdienst Stürme mit ähnlichen, eventuell sogar höheren Windgeschwindigkeiten als in der vergangenen Nacht.

Unwetterwarnung des DWD bleibt bestehen

Die landesweite Unwetterwarnung des DWD bleibt bestehen. Ebenso die Warnung von Wald und Holz NRW vor dem Betreten der Wälder. Orkanböen bis Windstärke 12 sind möglich. Die Unwetterlage hält voraussichtlich mit Unterbrechungen bis zum Wochenende an.

Bitte bringen Sie sich selbst und die Rettungskräfte nicht in Gefahr und verzichten Sie auf Waldbesuche auch in den Tagen nach dem Sturm!
Mit Bäumen versperrte Waldwege sind auch für Rettungskräfte nicht passierbar und müssen erst aufwändig freigesägt werden.

Es wird gelockert – Schrittweise Öffnung der Einschränkungen

Private Zusammenkünfte für Geimpfte und Genesene wieder ohne Begrenzung der Teilnehmendenzahl möglich

NRW/Kreis Borken. Ab Samstag: Wegfall der Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel / Aufhebung der Kontaktbeschränkungen für Genesene und Geimpfte / Kontaktfreier Sport im Freien und körpernahe Dienstleistungen unter 3G auch für nicht immunisierte Personen wieder zulässig

Bis zum Frühjahrsbeginn am 20. März 2022 sollen die weitreichenden Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens schrittweise zurückgenommen werden.

Dennoch sollen Basisschutzmaßnahmen wie insbesondere das Tragen medizinischer Masken greifen.
Folgende Vereinbarungen haben heute die Regierungschefinnen und Chefs der Länder beschlossen:

In einem ersten Schritt werden private Zusammenkünfte für Geimpfte und Genesene wieder ohne Begrenzung der Teilnehmendenzahl möglich.

Aufgrund der besonderen Gefährdung der nicht Geimpften bleiben die für diese Personen bestehenden Einschränkungen bis zum 19. März 2022 bestehen.

Treffen in eigenem Haushalt

Sobald eine ungeimpfte Person an einer Zusammenkunft teilnimmt, gelten weiterhin die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Personen: Das Treffen ist dann auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt. Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind hiervon ausgenommen.

Einzelhandel

Sofern nicht bereits vorgesehen oder umgesetzt, entfällt im Einzelhandel die bisher häufig geltende Beschränkung des Zugangs. Der Zugang zum Einzelhandel soll bundesweit für alle Personen ohne Kontrollen möglich sein. Um dem immer noch hohen Infektionsrisiko in Innenräumen Rechnung zu tragen, müssen jedenfalls medizinische Masken getragen werden. Die Nutzung von FFP2-Masken wird empfohlen, soweit sie nicht durch Landesrecht vorgeschrieben ist.

Gastronomie

In einem zweiten Schritt wird unter Berücksichtigung der Situation in den Krankenhäusern ab dem 4. März 2022 der Zugang zur Gastronomie für Geimpfte, Genesene und Personen mit tagesaktuellem Test ermöglicht (3G-Regelung). Auch Übernachtungsangebote können von Geimpften, Genesenen und Personen mit tages¬aktuellem Test wahrgenommen werden (3G-Regelung).

Diskotheken und Clubs („Tanzlustbarkeiten“) werden für Genesene und Geimpfte mit tagesaktuellem Test oder mit dritter Impfung (2G-Plus) geöffnet.

Veranstaltungen

Bei überregionalen Großveranstaltungen (inklusive Sport) können Genesene und Geimpfte (2G-Regelung bzw. Genesene und Geimpfte mit tagesaktuellem Test oder dritter Impfung (2G-Plus-Regelung)) als ZuschauerInnen teilnehmen.

Bei Veranstaltungen in Innenräumen ist maximal eine Auslastung von 60 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität zulässig, wobei die Personenzahl von 6.000 Zuschauenden nicht überschritten werden darf.

Bei Veranstaltungen im Freien ist maximal eine Auslastung von 75 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität zulässig, wobei die Personenzahl von 25.000 Zuschauenden nicht überschritten werden darf. Flankierend sollten medizinische Masken (möglichst FFP2-Masken) getragen und Hygienekonzepte vorgesehen werden.

In einem dritten und letzten Schritt ab dem 20. März 2022  sollen alle tiefgreifenderen Schutzmaßnahmen entfallen, wenn die Situation in den Krankenhäusern dies zulässt. Auch die nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtenden Homeoffice-Regelungen entfallen. Arbeitgeber können aber weiterhin im Einvernehmen mit den Beschäftigten die Arbeit im Homeoffice anbieten, wenn keine betrieblichen Gründe entgegenstehen und diese im Interesse des betrieblichen Infektionsschutzes liegt (z. B. bei Tätigkeit in Großraumbüros).

Maskenpflichten in den geschlossenen Räumen

Aus Sicht der Länder und zum Schutz vulnerabler Gruppen zählen insbesondere Maskenpflichten in den geschlossenen Räumen von Publikumseinrichtungen sowie in Bussen und Bahnen, das Abstandsgebot, allgemeine Hygienevorgaben, die Möglichkeit, in bestimmten Bereichen Testerfordernisse vorzusehen sowie die Pflicht zur Nachweisführung des Impf-, Genesenen- und Teststatus. Diese Möglichkeiten sind auch für Schulen und Kindertageseinrichtungen notwendig. 

Sollte sich das Infektionsgeschehen nach dem 20. März 2022 deutlich verschlechtern und weitergehende Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Virus nötig sein, wird die Bundesregierung zügig die nötigen Gesetzgebungsverfahren einleiten, um die dazu notwendigen Rechtsgrundlagen zu schaffen.

Intensiv für das Impfen werben

Bund und Länder werden weiter intensiv für das Impfen werben und leicht zu erreichende Impfangebote machen. Denn: Impfen hilft. Auch aus der Sicht des Expertenrats ist die zumindest dreifache Impfung das effektivste Instrument, um die Krankheitslast durch COVID-19 zu minimieren und das Ende der Pandemie schrittweise zu erreichen. Bestehende Immunitätslücken sollen geschlossen und einer erneuten Infektionswelle im Herbst/Winter vorgebeugt werden.

Ungeimpfte und Ältere

Nach Ansicht des Expertenrats werden sich Ungeimpfte und Ältere bei den Lockerungen der Schutzmaßnahmen wahrscheinlich wieder vermehrt infizieren und erkranken. Diese Gruppen trügen das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und müssten weiter geschützt werden.

Rund drei Millionen nicht „nicht geboostert“

In der Altersgruppe über 60 Jahre ist die absolute Zahl der nicht geimpften Personen immer noch sehr groß: Derzeit sind knapp drei Millionen nicht „geboostert“ – sie haben sich also ihre dritte Impfung noch nicht verabreichen lassen.

2,8 Millionen dieser Altersgruppe sind sogar ohne den zweifachen Basis-Impfschutz. Viele andere europäischen Staaten, auf die derzeit in Hinblick auf weitreichende Öffnungen geschaut wird, weisen deutlich höhere Impfquoten auf – und haben eine jüngere Bevölkerung.

Westnetz ist auf Sturmtief vorbereitet

Der Verteilnetzbetreiber Westnetz ist auf den angekündigten Durchzug der Kaltfront mit orkanartigen Böen und kräftigen Niederschlägen vorbereitet.

• Bereitschaftsteams werden vergrößert
• Notstromaggregate sind vollgetankt
Münster (pd). Zwar ist der starke Wind für die Stromleitungen kein Problem, denn auch starke Stürme können diesen normalerweise nichts anhaben. Probleme könnten Bäume oder Äste bereiten, die bei einem Sturm in die Freileitungen geraten. Bei solchen Ereignissen schalten Sicherheitssysteme die betroffene Leitung ab und es kommt zu einer Versorgungsunterbrechung.

Vollgetankt und einsatzbereit

„Wenn sich schwierige Wetterlagen ankündigen bereiten sich unsere Teams aus dem Netzbetrieb gewissenhaft darauf vor. Bis zum Ende des Wochenendes haben wir vorsorglich die Bereitschafsteams vergrößert. Außerdem sind alle Entstörfahrzeuge und Notstromaggregate vollgetankt und einsatzbereit.
So können wir zügig reagieren und bei eventuellen Versorgungsunterbrechungen eine schnellstmögliche Wiederversorgung gewährleisten“, sagt Thomas Wiedemann, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Münster.

Zehn Technikstandorte

Die NetzmonteureInnen aus dem Regionalzentrum Münster sind an zehn
Technikstandorten im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe verantwortlich für Planung und Errichtung, Betrieb und Instandhaltung von Strom-, Gas-, Wasser- und Breitbandnetzen. Von hier werden über 16.000 Kilometer Stromleitungen in der Mittel- und Niederspannung und fast 4.000 Kilometer Gasleitungen betrieben.

Über 60.000 Gasanschlüsse und über 140.000 Stromanschlüsse profitieren von den Netzen. So sorgen die Westnetz Mitarbeitenden in der Region für eine zuverlässige Energie- und Breitbandversorgung.
Ein Stromausfall in der Mittelspannung wird direkt über automatische Meldesysteme in der Netzleitstelle des Unternehmens registriert. Die Mitarbeitenden der Westnetz werden von dort sofort informiert und kümmern sich um die Behebung des Schadens. Parallel schalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Netzleitstelle auf andere Leitungen um, so dass meist innerhalb von kurzer Zeit die Stromversorgung für die Kunden wiederhergestellt ist.
Bei einer Störung in der Niederspannung ist Westnetz auf Hinweise der Kundinnen und Kunden angewiesen.

Unter der Störungsnummer 0800 4112244 oder über www.störungsauskunft.de kann eine Stromstörung gemeldet werden.

Ermittlungsverfahren gegen Priester im Kreisdekanat Borken

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Wie heute das Bistum Münster mitteilt, ist im Kreisdekanat Borken gegen einen Priester des Bistums Münster ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern anhängig.

Hierüber habe die Polizei in Borken am 11. Februar den Interventionsbeauftragten des Bistums Münster, Peter Frings, informier.

Das Bistum untersagte dem Priester unmittelbar die Ausübung aller priesterlichen Dienste.

Wegen der laufenden Ermittlungen könne das Bistum, so Dr. Stephan Kronenburg vom Bistum Münster, zurzeit keine weiteren Erklärungen in der Angelegenheit abgeben. Auch eine kirchliche Untersuchung werde erst starten, wenn die staatlichen Ermittlungen abgeschlossen seien, heißt es weiter.

www.bistummuenster.de/wuensche_der_betroffenen_ernst_nehmen

Sturmwarnung für den Kreis Borken – Schulen bleiben morgen geschlossen

Amtliche UNWETTERWARNUNG vor ORKANARTIGEN BÖEN im Kreis Borken

Ministerin Gebauer: Morgen findet landesweit kein Unterricht in den Schulen in NRW statt. Wald und Holz NRW warnt vor, während und nach dem Sturm vor dem Betreten der Wälder.

Zudem appelliert das Land, an dem Tag die Kinder wegen des Unwetters nicht in Kindertagesbetreuung zu bringen. „Wir wissen nicht, wie stark uns das Unwetter treffen wird“, ergänzt zudem Landrat Dr. Kai Zwicker und macht deutlich: „Wir haben daher vorsorglich unsere Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst personell verstärkt und auch die örtlichen Feuerwehren befinden sich in Bereitschaft, um ggf. sofort für Hilfeleistungen auszurücken zu können“.

Auf Grundlage des Erlasses „Regelungen zum Unterrichtsausfall und anderen schulischen Maßnahmen bei Unwettern und anderen extremen Wetterereignissen“ wird daher vom Ministerium für Schule und Bildung ein landesweiter Unterrichtsausfall für den morgigen 17. Februar 2022 angeordnet. 

Sturmwarnung für Mi, 16. Feb, 22:00 – Do, 17. Feb 15:00 Uhr

Laut Deutschem Wetterdienst treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h und 110 km/h aus westlicher Richtung auf.

In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 120 km/h gerechnet werden.

In der Nacht zum Donnerstag Böen zwischen 80 und 100 km/h zunächst aus Südwest, später West. Mit Kaltfrontdurchgang vorübergehend Böen bis 120 km/h.

Am Donnerstagmorgen vorübergehende Abschwächung des Windes, aber im Tagesverlauf wieder verbreitet Böen zwischen 90 und 110 km/h, in Schauernähe auch um 120 km/h aus West.

Sturmwarnung für Do, 17. Feb, 10:00 – 18:00 Uhr

Stürmisch weiter geht es nach einem ruhigeren Morgen am Donnerstag mit teilweise orkanartigen Böen. Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 km/h und 85 km/h aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 90 km/h gerechnet werden.

Sturm Erler Heide 2018
Abgeknickte Bäume in der Erler Heide längs der B224. Foto: Archiv Januar 2018 ©Petra Bosse

Wälder sollen nicht betreten werden

Wald und Holz NRW warnt vor, während und nach dem Sturm vor dem Betreten der Wälder. Durch die lange Regenperiode der letzten Wochen können Waldböden aufgeweicht sein. Wurzeln können daher weniger Halt im Boden haben und im Sturm leichter umfallen. Zahlreiche Bäume sind durch die vergangenen Dürrejahre und den Borkenkäferbefall geschädigt.

Daher ist – noch häufiger als sonst – mit herausbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen zu rechnen. Die Gefahr bleibt auch nach dem Sturm bestehen! Angebrochene Bäume können oft erst nach dem Sturm umfallen oder in den Baumkronen verkeilte Äste können auch später noch hinabfallen.

Mit Bäumen versperrte Waldwege sind auch für Rettungskräfte nicht passierbar und müssen erst aufwändig freigesägt werden.

Bitte bringen Sie sich selbst und die Rettungskräfte nicht in Gefahr und verzichten Sie auf Waldbesuche im Sturm und in den Tagen danach! Weitere Informationen dazu erhalten Sie über das zuständige Regionalforstamt vor Ort.

Empfohlen wird Waldbesitzenden und Dienstleistungsunternehmen zudem, in den laut DWD besonders betroffenen Gebieten Personal und Maschinen aus dem Wald zu holen.

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