Positive Bilanz nach der Verschmelzung der Volksbank Raesfeld und Erle

Volksbank stellt vorläufige Geschäftszahlen vor

Positive Bilanz für das erste gemeinsame Geschäftsjahr der Volksbank Raesfeld und Erle eG

Raesfeld (pd). Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG blicken zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Trotz anhaltender Corona-Pandemie, weiter steigender Regulatorik und der Verschmelzungsarbeiten habe die Genossenschaftsbank gute Ergebnisse erwirtschaften können.

Mit dem Ergebnis zufrieden

„Wir konnten wieder eine positive Bilanz ziehen. Neben der anhaltenden Corona-Pandemie hat uns auch die Verschmelzung zur Volksbank Raesfeld und Erle im vergangenen Jahr viele Ressourcen gekostet. Gerade deswegen sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, betont Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar.

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Die Vorstände der Volksbank Raesfeld und Erle eG Marcus Feldhaar, Michael Weddeling, Ralf Steiger und Oliver Cichowski (v. i.) sind mit der Bilanz zufrieden. Foto: Presse

Kundenkreditvolumen über sechs Prozent gestiegen

Die Kreditnachfrage der Kunden war im abgeschlossenen Geschäftsjahr weiterhin hoch. Das betreute Kundenkreditvolumen stieg im Jahr 2021 um über sechs Prozent auf knapp 302 Mio. EUR. Positiv beeinflusst durch die günstige Finanzierungssituation nutzten die Kunden die niedrigen Zinsen um Investitionen und Vorhaben mit der Volksbank Raesfeld und Erle umzusetzen. „Wir werden auch als gemeinsames Institut als starker Partner für die Vorhaben unserer Kunden wahrgenommen.“, kommentiert Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Raesfeld und Erle das Wachstum. „Wir sind stolz weiterhin eine so hohe Wettbewerbsfähigkeit durch die Nähe zu unseren Kunden aufrecht erhalten zu können.“

Kundeneinlagevolumen erhöhte sich auf über 325 Mio. EUR

Kundenzuspruch verzeichnete auch das Einlagengeschäft. Das betreute Kundeneinlagevolumen erhöhte sich auf über 325 Mio. EUR. Die Steigerung von nahezu 14 Prozent zeugt von intensiven Kundenkontakten, bei denen das Vermittlungsgeschäft eine tragende Säule im Rahmen der genossenschaftlichen Beratungsqualität einnimmt. Denn durch die anhaltende Niedrigzinsphase bleibt die Nachfrage nach alternativen Anlageformen unverändert hoch.

Wachsendes Vertrauen

„Das gute Geschäftsjahr verdanken wir dem wachsenden Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden“, hebt Vorstandsmitglied Ralf Steiger hervor. Die Genossenschaft konnte zum 31.12.2021 127 Neumitglieder begrüßen. Die Anzahl der Anteilseigner stieg demnach auf 5.516. Gemäß dem genossenschaftlichen Prinzip werde die Volksbank ihre Mitglieder auch in diesem Jahr am Geschäftserfolg teilhaben lassen und eine entsprechende Dividende ausschütten.

Fast 30.000 EUR für Vereine, Institutionen und Organisationen

Schon immer verbinden die Volksbank Raesfeld und Volksbank Erle wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlichem verantwortlichem Handeln in der Region. Das hat sich auch das verschmolzene Institut auf die Fahne geschrieben: „Unsere Region hat viele Stärken. Eine liegt im großen ehrenamtlichen Engagement der Menschen vor Ort. Wir möchten diese Leistungen würdigen und Anerkennung für die Menschen verschaffen, die sich auch in der Corona-Pandemie in so hohem Maße engagieren und auch unter diesen erschwerten Bedingungen die Vereinsarbeit fortführen,“ so Vorstandsmitglied Michael Weddeling. „Unser Ziel ist es, Ideen, Arbeiten und Aktionen zu fördern, die der Vereinsarbeit oder unmittelbar unserer Region und ihren Bewohnern zu Gute kommen.“ Unterstützt wurden im letzten Jahr die regionalen Vereine, Institutionen und Organisationen mit fast 30.000 EUR.

Vorstände blicken zufrieden zurück

Etwas über ein halbes Jahr ist die Verschmelzung zur Volksbank Raesfeld und Erle nun her. Die vier Vorstände blicken zufrieden zurück: „Die Verschmelzung ist planmäßig verlaufen und wird von unseren Mitgliedern und Kunden gut angenommen. Trotz erschwerter Bedingungen haben wir es geschafft unsere Prozesse zu vereinheitlichen.“ Dies sei aufgrund der Pandemie nicht immer einfach gewesen, da Meetings mit dem Rechenzentrum und Absprachen mit den Kollegen nur digital durchgeführt werden konnten.

Vorteile der Verschmelzung sind spürbar

Die Vorteile der Verschmelzung seien bereits jetzt spürbar: Viele Aufgaben, besonders im internen Bereich, können nun ressourcenschonender bearbeitet werden. Zudem sind einige Berater auch am jeweils anderen Standort anzutreffen, damit immer genug Ansprechpartner für die Anliegen der Kunden und Kundinnen vor Ort sind. „Das sind nur wenige Beispiele für Veränderungen, die uns helfen uns kontinuierlich zu verbessern und weiterhin Ihr verlässlicher Partner in Finanzfragen zu sein“, schließen die Vorstände ab.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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