Aussteigen auf Wunsch: Abendlicher Service bietet Fahrgästen mehr Komfort auf Buslinien – Der Kreistag des Kreises Borken hat einen Nahverkehrsplan beschlossen
Kreis Borken (pd). „Aussteigen auf Wunsch zwischen den Haltestellen“, das ist ab sofort abends auf vielen regionalen Buslinien im Kreis Borken möglich.
Dieser Service bietet den Fahrgästen die Möglichkeit, den Weg nach Hause zu verkürzen. Damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden gewahrt bleibt und alle Fahrgäste weiterhin schnell und verlässlich ihr Ziel erreichen, ist der zusätzliche Komfort auch an Regeln gebunden.
Aussteigen auf Wunsch in den Abendstunden
Der Kreistag des Kreises Borken hat am 21.02.2019 einen Nahverkehrsplan beschlossen. Darin ist festgelegt, dass das Aussteigen auf Wunsch in den Abendstunden geprüft werden soll. Im vergangenen Jahr hat der Kreistag diesen Prüfauftrag noch einmal bekräftigt. In Abstimmung mit den im Kreis Borken tätigen Busunternehmen konnte jetzt der Rahmen für diesen Service festgelegt werden.
Aussteigewunsch muss rechtzeitig mitgeteilt werden
Danach können die Fahrgäste täglich nach 20 Uhr bis Betriebsende auf allen regionalen Buslinien AUSSER den SchnellBus-Linien das Fahrpersonal um diesen Service bitten. Das Fahrpersonal entscheidet letztlich, ob gehalten werden kann oder nicht. Der Fahrgast muss den Aussteigewunsch rechtzeitig und direkt dem Fahrpersonal mitteilen.
Es darf nur an der vorderen Tür ausgestiegen werden, damit die Aussteigesituation für das Fahrpersonal überschaubar bleibt. Leider nicht möglich ist das Halten z.B. an unübersichtlichen Stellen oder dann, wenn schneller als 70 km/h gefahren werden darf.
„Ich freue mich, dass wir diesen Wunsch der Politik jetzt den Fahrgästen anbieten können“, freut sich die Verkehrsdezernentin des Kreises Borken, Frau Dr. Elisabeth Schwenzow.
Mehr Service und Sicherheit
„Alle Verkehrsunternehmen waren hier sehr kooperativ. Nun liegt es an den Fahrgästen und am Fahrpersonal, dass die Maßnahme ein Erfolg für mehr Service und Sicherheit im regionalen Busverkehr wird. Ich danke ausdrücklich den Busfahrerinnen und Busfahrern für ihr Verständnis für diese gute Sache.“



























