60 Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld waren am Freitag im Einsatz

Insgesamt rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld am Freitag zu 20 Sturmeinsätze aus

Am frühen Donnerstagmorgen, dem 17.02.2022 fiel gegen 02:55 Uhr in großen Teilen im südlichen Teil des Kreises Borken flächendeckend der Strom aus.

Betroffen waren die Städte/Gemeinden, Raesfeld, Rhede, Borken, Heiden, Reken, Velen und Ramsdorf.

Auf Grund dessen begaben sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld unverzüglich zum Feuerwehrgerätehaus Raesfeld, um die Notstromversorgung sicher zu stellen. Allerdings konnten dazu die zur Verfügung stehenden Mitteln nicht gewährleistet werden, sodass eine externe Notstromeinheit, nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt, zum Feuerwehrgerätehaus (FGH) Raesfeld beordert wurde.

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Einsatz Burgstraße Raesfeld

Führungseinheit „Sturm“ wurde hochgefahren

Nach der Sicherstellung der Stromversorgung wurden beide Feuerwehrgerätehäuser mit einer Gruppe (1/8) Einsatzkräften besetzt. Gleichzeitig wurde die Führungseinheit „Sturm“ hochgefahren, sodass ankommende Einsätze der Kreisleitstelle intern über die Einsatzzentrale am FGH Raesfeld abgearbeitet werden konnten.

An den Einsatzstellen gab es die klassische Aufgabe für die Einsatzkräfte: Bäume von der Fahrbahn, mittels Kettensäge, zu räumen. Am Werlo lag der Baum noch in einer Stromleitung, diese wurde von Westnetz stromlos geschaltet und wir konnten dann, mit Unterstützung der Drehleiter der Feuerwehr Schermbeck, die Gefahrenstelle beseitigen.

Gegen 08:45 Uhr kam über die Kreisleitstelle die Info rein, dass die Bereitschaften an den Feuerwehrgerätehäusern wieder aufgehoben werden konnte. Die Einheiten machten die Einsatzfahrzeuge und Gerätehäuser wieder einsatzbereit und konnten um 09:30 Uhr ihren Einsatz beenden.

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Einsatz Homerstraße

Freitag folgten weitere Einsätze

Am Freitag, den 18.02.2022 rollte ab 15:00 Uhr ein weiteres Sturmtief auf das Raesfelder Gemeindegebiet zu. Die ersten Einsätze liefen ab 15:22 Uhr bei der Feuerwehr Raesfeld ein. Die Einsatzleitung traf die Entscheidung, auch an diesem Tag die Feuerwehr-Gerätehäuser zu besetzen, damit ein schneller und erfolgreicher Einsatzablauf gewährleistet ist.

Insgesamt mussten 20 Einsatzstellen von den beiden Löschzügen der Feuerwehr Raesfeld abgearbeitet werden. Zum Glück im Unglück kam es lediglich zu Sach-  und keine Personenschäden.

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Einsatz Feldgraben Erle

Insgesamt waren am Freitag in der Zeit von 16:00 Uhr bis 23 Uhr 60 Einsatzkräfte im Einsatz (LZ Erle 25 Einsatzkräfte, LZ Raesfeld 35 Einsatzkräfte). Gegen 21:00 Uhr wurden alle Einsatzkräfte durch die Firma Catering Wachtmeister an den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern verpflegt.

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Einsatz B224 Raesfeld. Fotos: Feuerwehr Raesfeld

Besonderheiten bei Einsätzen:

· Beim Einsatz an der Straße Westricher Wald hatte ein Autofahrer großes Glück. Kurz vor seinem Fahrzeug fiel ein massiver Ast auf die Straße. Nur durch ein Ausweichmanöver konnte der Fahrer dem Hindernis ausweichen. Dabei landete er mit seinem Van im angrenzenden Feld. Durch die schnelle Reaktion des PKW-Fahrers kam es hier zu keinem Personenschaden.

· Beim Einsatz an der Neustrasse, mussten von den Einsatzkräften mittels Sägen und einer Flex vom Wind gelöste Gebäudeteile demontiert werden, da die Gefahr bestand, dass diese immer wieder auf die Straße fielen. Die Einsatzkräfte waren über 60 Minuten damit beschäftigt, einen großen Teil des Carports inkl. Dachfläche zu demontieren.

Am Samstag, den 19.02.2022 um 14:00 Uhr waren alle Einsatzstellen abgearbeitet, alle Fahrzeuge wieder einsatzklar und auch die Feuerwehrgerätehäuser einsatzbereit.

André Szczesny: „Einen besonderen DANK an allen Einsatzkräften der Feuerwehr Raesfeld, für ihren ruhigen und strukturierten Einsatzablauf. Alle Einsatzstellen konnte erfolgreich und zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürgern abgearbeitet werden“.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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