Der Skateworkshop des Jugendhaus Raesfeld mit den Profi-Coaches von Monopatin-Skateboards, fand in dieser Woche, bei tollem Wetter auf dem Skatepark Borklyn in Borken statt.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten den Aufbau des Skateboards und Grundlagen des Skatens sowie einige Tricks von den zwei Profi-Skate-Coaches Jonas Harlacher und Claas Hundsdörfer.
Foto: Presse
Alle Anwesenden bekamen am Ende einen „Skatepferdchen-Anstecker“ der Weseler-Skate-Crew „Monopatin Skateboards“ verliehen, vergleichbar mit dem „Seepferdchen“ im Schwimmunterricht, sowie kostenlosen Skate-Merch von unserem Sponsor Titus Münster (ca. 2500€).
In den Ferien bietet das Jugendhaus Raesfeld noch weitere Skateangebote an, bei denen aktuell noch Plätze frei sind:
Am 19.07.2022 fährt das Jugendhaus Raesfeld in Kooperation mit dem Jugendhaus Erle und dem Jugendhaus Rhede, in die BMX-Halle „Wicked Woods“ in Wuppertal. Dafür wurde die Halle sogar für fünf Stunden alleine gemietet.
Am 21. & 22.07.2022 findet ein Skateworkshop im Skatepark Raesfeld, in Kooperation mit den Profis von SkateAid, finanziert durch Westenergie statt.
26.07.2022 geht es in Kooperation mit dem Jugendhaus Erle in den neuen Skate & Bike Park in Dorsten am Treffpunkt Altstadt.
Am 19.07.2022 fährt das Jugendhaus Raesfeld in Kooperation mit dem Jugendhaus Erle und dem Jugendhaus Rhede, in die BMX-Halle „Wicked Woods“ in Wuppertal. Dafür wurde die Halle sogar für fünf Stunden alleine gemietet.
Am 21. & 22.07.2022 findet ein Skateworkshop im Skatepark Raesfeld, in Kooperation mit den Profis von SkateAid, finanziert durch Westenergie statt.
26.07.2022 geht es in Kooperation mit dem Jugendhaus Erle in den neuen Skate & Bike Park in Dorsten am Treffpunkt Altstadt.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Rechtskreiswechsel der aus der Ukraine geflüchteten Personen sorgt für sprunghaften Anstieg der SGB-II-Arbeitslosen im Juni“. Aktuell 4.937 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juni sprunghaft angestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Grund dafür sei maßgeblich der Rechtskreiswechsel der aus der Ukraine geflüchteten Personen vom Asylbewerberleistungsgesetz in das SGB II, der zum Stichtag 1. Juni stattgefunden hat.
4.937 erwerbsfähige Leistungsberechtigte
„Dadurch ist die Zahl der Arbeitslosen im SGB II innerhalb eines Monats insgesamt um 700 Personen angestiegen“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Juni 4.937 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Mai ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 700 Personen gestiegen, im Vergleich zum Juni 2021 hat sich die Zahl um 332 erhöht.
Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist ebenfalls sprunghaft angestiegen von 1,9 Prozent (Mai 2022) auf jetzt 2,3 Prozent. Zuletzt habe die Arbeitslosenquote im August 2020 auf diesem vergleichsweise hohen Wert gelegen, stellt der Landrat fest.
Eine deutliche Steigerung gibt es auch bei der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten:
Sie liegt im Juni 2022 bei 10.068 Personen (+ 1.290). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juni 14.604 Personen (+ 1.963) in 7.329 Bedarfsgemeinschaften (+ 940) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Auch im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gestiegen: So gab es im Juni 2021 noch 282 Bedarfsgemeinschaften und sogar 374 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Am Mittwoch segnete Pfarrer Dr. Fabian Tilling das Haus am Kirchring in Erle offiziell ein. Insgesamt wurden im Haus „Betreutes Wohnen“ weitere fünf seniorengerechte Wohnungen und zwölf WG-Zimmer geschaffen.
Das neue Haus am Kirchring erfüllt dabei einen Wunsch vieler Menschen: In einer guten Gemeinschaft und autark im Alter leben und wohnen. So lautet auch das Motto der Caritas Borken mit Blick auf das Haus „Betreutes Wohnen“ in Erle. Damit hat Erle nun, nach der Eröffnung 2017 mit zwölf Wohneinheiten, weitere fünf senioren- und barrierefreie, selbst bestimmte Wohneinheiten und eine Senioren-WG für zwölf Bewohner. Sechs davon sind bereits belegt.
Eine Wohnung im Parterre des Neubaus ist noch frei. „Der Start mit der Tagespflege und den 19 Wohneinheiten des Betreuten Wohnens 2017 wird nun finalisiert“, freut sich Investor Tobias Brun. „Es war nicht ganz leicht, so ein Gebäude zu bauen. Erst kam Corona und dann der Ukraine-Krieg“, gibt er zu bedenken. „Dennoch freue ich mich, dass es, obwohl es viele Schwierigkeiten während der Bauphase gab, es uns dennoch gelungen. Sehr viele Räder mussten hier ineinandergreifen“, so Brun, der besonders der Raesfelder Politik und der Verwaltung dankt, dieses ermöglicht zu haben.
Haus am Kirchring ist neue Heimat im Alter
Geschäftsführer des Caritasverbandes Borken Matthias Brinkmann betonte, dass es hier keine isolierten Wohngemeinschaften geben solle. Das Ziel sei, dass hier die Menschen eine neue Heimat im Haus am Kirchring finden.
Bürgermeister Tesing schaute in seiner Rede zurück auf die Anfänge. „Das alles hat eine lange Vorgeschichte und wir haben viele Mitstreiter gesucht“, so Tesing. Die ersten Bauentwürfe des ersten Bauabschnitts wurden mit dem Architekten aus Raesfeld Eversmann bereits 2012 gezeichnet. Ende der 90er Jahre hat die Gemeinde das Areal erworben, um hier ein neues Pfarrheim und Betreutes Wohnen zu errichten. Das Ziel sei seinerzeit schon gewesen, adäquaten Wohnraum im Alter zu schaffen, so Tesing. Am 28. November 2014 wurden dann mit dem Investor Brun aus Marbeck die Verträge zum Bau geschlossen.
Die Bewohner im Haus an der Kirche kommen nicht nur aus Raesfeld und Erle, sondern auch aus dem nahen Ruhrgebiet. Größtenteils geschehe das, um eine Anlehnung an die Verwandtschaft zu haben, oder wenn die Kinder Probleme mit der Versorgung ihrer alten Eltern haben, so Brinkmann.
Gemeinschaftsraum der WG in Erle
Gemeinsames Kochen in der WG
Die Koordinatorin in der WG ist Alina Hilp. Sie habe beobachten können, dass die Bewohner binnen kurzer Zeit hier in der Wohngemeinschaft aufleben. „Einige haben schon bedauert, diesen Schritt nicht früher gemacht zu haben“, so Hilp.
Wer ein Zimmer in der WG anmietet, muss einen Miet- sowie einen Betreuungsvertrag unterschreiben. Hinzu kommen individuelle Kosten je nach Pflegestufe und nach finanzieller Situation. Die Miete berechnet sich, wie auch bei den Wohnungen, nach der Größe. In der WG liegt die Größe der Zimmer zwischen 28 und 46 Quadratmeter.
Der Unterschied zu einer staatlichen Einrichtung sei, dass viele nach dem Tod eines Ehepartners und Krankheit hier einziehen können. In der WG wird direkt vor Ort gekocht. Die Speisepläne werden gemeinschaftlich mit den Bewohnern zusammengestellt. Wer möchte, kann sich selbst bei der Zubereitung der Speisen einbringen.
Einrichtungsleiter und Ansprechpartner für betreutes Wohnen und der Tagespflege ist Bernhard Blicker. Besonders das harmonische Miteinander zwischen Pflegekräfte und Bewohner sei schon etwas ganz Besonderes, lobte Blicker. Und auch Alina Hilp unterstrich, dass man in Erle gut arbeiten und wohnen kann: „Es ist alles sehr vertrauensvoll und wir fühlen uns hier sehr wohl“.
Bei der Einsegnung betonte Pfarrer Tilling, dass der Segen wichtig sei: „Zum Mensch sein gehört dazu, dass wir unter einem Schutz stehen und eine Heimat finden“. Die nächste Möglichkeit zum gemeinsamen Feiern wird es im Herbst geben. Dann soll der umgestaltete Kirchplatz der St. Silvester-Kirche eingeweiht werden.
Kleine Terrasse der fünf WohnungenInsgesamt gibt es zwölf WG-Zimmer in Größen von von 28 bis 46 qm
Das erste Zimmer im Hotel Lieb & Wert ist so gut wie fertig. Bis Ende des Jahres werden es insgesamt 21 Doppelzimmer, 5 Einzelzimmer und 2 Suiten.
Mit einem anfangen, dort einen Überblick über das Konzept und die Wirkung zu bekommen, die Feinheiten ausarbeiten und dann den Rest in Angriff nehmen. Das dachte sich das Team um Andre Wachtmeister, als die Planungen für das Hotel starteten. Das Konzept stand zwar relativ schnell, jedoch nur auf Papier. Und auch auf den besten Plänen erkennt man das fertige Endprodukt nicht so, wie man es in Natura sieht.
Das Beispielzimmer kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn einzelne Kleinigkeiten noch fehlen. Das modern-klassische Konzept von verschiedenen Holztönen, gemischt mit dem abgetönten Beige an den Wänden geht komplett auf. Abgerundet wird es durch eine verspielte Tapete an der Wand hinter dem Bett, die zarte Blätterranken darstellt. Die Oberflächen sowie die Türrahmen und Lichtschalter sind in einem dunklen Ton und ab mattiert, was eine gewisse Eleganz ausstrahlt. Das warme Licht ist durch indirekte Beleuchtung und einzelnen bewusst gesetzten Spots der perfekte Abschluss für das Farbkonzept des Raumes.
Beim Badezimmer haben sich die Verantwortlichen etwas Besonderes einfallen lassen, um den Raum größer und einladender zu gestalten: es ist offen und nur durch eine halbhohe Wand mit Glas von dem übrigen Zimmer getrennt. Hier entsteht durch die hellen Fliesen ein sanfter Übergang. Das Holzthema wird auch hier wieder aufgegriffen, jedoch in einem helleren Ton als im Schlafbereich. In der Dusche findet sich auch das Blättermuster der Tapete hinter dem Bett wieder und schafft so eine optische Verbindung.
Auch wenn das Konzept und die Wirkung des Beispielzimmers schon fast perfekt ist, an kleinen Stellschrauben wird noch gedreht. Es bleibt spannend, wie die fertigen Zimmer sich in das Gesamtkonzept Natur-Park-Hotel Lieb&Wert einfügen werden.
Die nachfolgenden Unternehmen tragen maßgeblich zum Gelingen des Hotels Lieb & Wert bei:
Willkommen zur 6. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über die neue Kappeskönigin für Raesfeld, vier Tage Schützenfest in Erle und die 13.,,Raesfelder Gartentage“. Weitere Nachrichten aus Deiner Region findest Du im Raesfeld Podcast.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Bauernmarkt auf Hof Süthold
An Pfingsten lädt der Bauernhof Süthold wieder zum großen Bauernmarkt ein. Für Groß und Klein gibt es viel zu entdecken. Auch das traditionelle Ferkelrennen findet wieder statt.
Starkes Wachstum der Kundeneinlagen bei der Volksbank Raesfeld Erle
Die Kundeneinlagen bei der Volksbank Raesfeld Erle sind gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent gestiegen. Volksbankkunden erhalten eine Dividendenausschüttung in Höhe von 4,00 Prozent auf ihre Geschäftsguthaben.
Am Wochenende vom 25. Juni finden die 13. „Raesfelder Gartentage“ statt. Interessierte Besucher sind eingeladen, durch private Gärten und Anlagen zu schlendern und sich mit anderen Gartenliebhabern auszutauschen.
Die Gemeinde Raesfeld bietet auch in diesen Sommerferien wieder zweimal wöchentlich kostenlose Busfahrten mit dem Badebus an. Fahrtziel ist entweder das Erlebnisbad Aquarius in Borken oder das Freibad in Heiden.
André Wachtmeister scheidet als Pächter für die neue Dorfgastronomie auf dem ehemaligen Hof Böckenhoff aus – Die Bürgergenossenschaft sucht nun einen neuen Betreiber.
Nach sieben Jahren endet die kommissarische Leitungszeit von Thomas Schlüter an der Silvesterschule Erle. Er möchte sich wieder stärker auf seine Stammschule, der St.-Sebastian-Schule konzentrieren. Nach den Sommerferien wird Mareen Kamps die kommissarische Leitung übernehmen.
Die gebürtige Dorstenerin Dorothee Feller (56, CDU) wird NRW-Schulministerin in der neuen schwarz-grünen Landesregierung. Sie folgt dabei auf die viel kritisierte Ministerin Yvonne Gebauer (FDP).
Dorothee Feller bei der Grundsteinlegung bei Levi Strauss in Wulfen. Foto: Petra Bosse/Archiv
Ministerpräsident Hendrik Wüst gab die Verteilung der Ministerämter in seinem Kabinett am Mittwoch bekannt. Dabei wurde Dorothee Feller als neue Schulministerin vorgestellt. Die CDU besetzt in der neuen Regierung acht Ministerien (Finanzen, Inneres, Arbeit/Gesundheit/Soziales, Bildung, Landwirtschaft/Verbraucherschutz, Heimat/Bau/Digitalisierung, Kultur, Bundes-und Europaangelegenheiten). Die Grünen erhielten vier Ministerien (Wirtschaft/Klima/Energie, Justiz, Umwelt/Verkehr und Familien/Flucht).
Die Juristin war seit September 2017 Regierungspräsidentin von Münster. Zuvor war sie ab 2008 als Regierungsvizepräsidentin die ständige Vertretung des Regierungspräsidenten. Feller hatte bei den schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen als stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe Schule und Bildung mitgewirkt.
Von 2003 bis 2008 hatte Feller als Hauptdezernentin des Dezernats für Organisationsangelegenheiten, Controlling, IuK-Technik und Innenrevision gearbeitet. Davor war sie zwei Jahre Persönliche Referentin des Regierungspräsidenten. Feller kam als junge Juristin 1996 zur Bezirksregierung Münster. Während ihrer beruflichen Laufbahn absolvierte sie Stationen in verschiedenen Dezernaten der Behörde sowie im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Als geprüfte Mediatorin des INEKO-Instituts an der Universität Köln gilt sie zudem im Umgang mit Konflikten gut geschult.
Dorothee Feller wurde 1966 in Dorsten geboren. Sie lebt in Münster.
Silvesterschule Erle – Thomas Schlüter übergibt nach sieben Jahren die kommissarische Leitung an Mareen Kamps
Nach sieben Jahren endete nun die kommissarische Leitungszeit von Thomas Schlüter an der Silvesterschule Erle. Er möchte sich wieder stärker auf seine Stammschule, der St.-Sebastian-Schule konzentrieren.
Erle (pd/bos). Vor den Sommerferien konnten die Grundschulkinder Abschied von Thomas Schlüter nehmen. Gemeinsam versammelten sich die Kinder mit ihren Eltern auf dem Schulhof derSilvesterschule.Gemeinsam stimmten sie ein Lied an. Das Kollegium bereite ein Quiz vor, in dem der scheidende Schulleiter unter anderem gefragt wurde, an welche Moment er sich am liebsten in den sieben Jahren zurück erinnern möchte.
Und da gab es einige. Dazu gehörte das Projekt „Klasse! Wir singen“ in der Köln Arena. Dann das Zirkusprojekt vor zwei Jahren die Schachkreismeister und dem gemeinsamen punktgleichen Gewinn durch die Sebastian- und Silvesterschule. Auch die Einrichtung eines Zebrastreifens vor der Schule und dem Schaffen neuer Kletter- und Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof gehörten dazu. „All das waren Momente“, die so Schlüter „ich nicht so schnell vergessen werde“. Gleichzeitig dankte er den zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich an der Schule unter anderem durch eine Schach- oder Plattdeutsch-AG oder als Sprachbegleiter engagieren. Nur durch den Einsatz aller, habe sich in den vergangenen Jahren viel zum Wohle der Schülerinnen und Schüler bewegen lassen.
Der Schulpflegschaftsvorsitzende Mike Marcinowski konzentrierte seine Abschiedsrede auf zwei Begrifflichkeiten „Schade und Danke“, „Schade, dass Sie die Silvesterschule nach tatkräftigem Einsatz verlassen und gleichzeitig Danke für Ihren großartigen Einsatz, der uns viele tolle Momente bescherte“.
Nach den Sommerferien wird Mareen Kamps die kommissarische Schulleiterin in Erle werden. Foto: privat
Getreu dem Motto „wenn’s am schönsten ist, soll man gehen“ dankte Thomas Schlüter zum Schluss der Veranstaltung seinem Lehrer- und OGS-Team, den Sekretärinnen Tanja Meier und Conny Büsken sowie dem Hausmeister Stefan Nagel für ihre tatkräftige Unterstützung und der Weiterentwicklung der Schule in all den Jahren.
Nach den Sommerferien werden erstmals seit Jahren wieder über 150 Schülerinnen und Schüler die Silvesterschule besuchen. Sie dürfen dann Mareen Kamps, die Schulleiterin der Marienschule in Heiden ist, als neue kommissarische Leitung begrüßen.
Bürgerstiftung REH kann nach der Spendenaktion 14.570 Euro an eine polnische Stiftung zur Förderung einer gesunden Lebensweise „Fundacja Polskie Dzieci“ in Kobierzyce überweisen
Um den Flüchtlingen in Raesfelds polnischer Partnergemeinde Kobierzyce zu helfen, hatten die Gemeinde Raesfeld und Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer zu einer gemeinsamen Spendenaktion aufgerufen. Insgesamt gingen bis zum 24.06.2022 auf dem Konto der Bürgerstiftung 7.285 Euro ein.
In seiner letzten Sitzung am 14. Juni beschloss der Gemeinderat, diese Spendensumme zu verdoppeln und dadurch den vielen Kriegsflüchtlingen in Kobierzyce zu helfen.
„Unser herzlicher Dank geht an alle Spender“, sagen Bürgermeister Martin Tesing sowie Heiko Gudel und Thomas Schulte-Terhart von der Bürgerstiftung. „Wir freuen uns, dass so viele Raesfelderinnen und Raesfelder die Geflüchteten in Kobierzyce unterstützen und für menschenwürdigere Lebensumstände sorgen möchten. Die Situation vor Ort ist weiterhin schwierig.“
Die Bürgerstiftung wird die 14.570 Euro an die polnische Stiftung zur Förderung einer gesunden Lebensweise „Fundacja Polskie Dzieci“ in Kobierzyce überwiesen. Diese Stiftung versorgt notleidende Kriegsflüchtlinge mit Gutscheinen, womit diese ihre alltäglichen Einkäufe erledigen können.
Diesen Weg der Unterstützung hatte der Bürgermeister von Kobierzyce, Richard Pacholik, empfohlen, da eine finanzielle Unterstützung von Seiten des Staates und damit auch durch die Kommune aufgrund der Gesetzeslage in Polen derzeit nur unzureichend möglich ist.
Wie bereits berichtet, kam es am Samstag gegen 09.40 Uhr an der Weseler Straße (B70) in Hamminkeln-Brünen zu einem schweren Verkehrsunfall.
Vorausgegangen war ein Zusammenstoß mit einem 22-jähriger Pkw-Fahrer aus Hamminkeln. Im Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß mit einem 89-jährigen Mann aus Raesfeld, der den Geh-/Radweg der Weseler Straße in Richtung Wesel mit einem Leichtmofa befuhr. Durch den Zusammenstoße stürzte der Raesfelder und verletzt sich schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Duisburger Krankenhaus ausgeflogen werden.
Gestern teilten Angehörige mit, dass der 89-Jährige seinen Verletzungen erlegen sei.
Drei Einsätze, darunter eine Übung am Montag, hielt die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld und Erle am Montag und den frühen Morgenstunden mächtig auf Trab.
Zu einem Brand Montagabend (27.06) um 18.48 Uhr an der Weseler Straße rückten die Einsatzkräfte zur Weseler Straße aus. Dieser Einsatz war eingebunden zu den zwei Übungsabenden zum Thema „Brennen und Löschen“.
Die Aufgabe der Übung beinhaltete, zwei vermisste Personen zu finden und das “Feuer“ im Dachgeschoss zu löschen. Hierbei gingen drei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor, um die Personen aufzusuchen. Weitere Einsatzkräfte nahmen einen massiven Außenangriff vor. Nach 90 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Dieselspur von Raesfeld bis Erle
Während die Einsatzkräfte nach der Übung sich noch bei einer Grillwurst stärkten, ging um 21.47 Uhr die Info über eine Dieselspur ein. Die Spur erstreckte sich von Gewerbegebiet Nord (Raesfeld) bis nach Erle zur Steinstraße. Betroffen waren die Straßen Vennekenweg, Ährenfeld, Borkener Straße, Dorstener Straße, B224, Holten und Steinstraße. Die Beseitigung im Ortsteil Raesfeld übernahm der LZ Raesfeld und im Ortsteil Erle der LZ Erle. Insgesamt 18 Einsatzkräfte in Raesfeld und zwölf in Erle waren hierbei im Einsatz. Gegen 00:00 Uhr konnten alle Gefahrenstellen laut Mitteilung von André Szczesny (Leiter der Feuerwehr) beseitigt werden.
Zu einem Wasserrohrbruch in den frühen Morgenstunden um 2.40 Uhr rückte der Löschzug Erle zum Höltingswall aus. Der enorme Wasserdruck sei so mächtig gewesen, dass sich der betroffene Straßenabschnitt stark nach oben drückte und Wasser in eine Garage überschwemmte.
Bis zum Eintreffen des Wasserversorgers RWW sicherten die Einsatzkräfte die Gefahrenstelle ab. Die Garage konnte durch die Feuerwehr trockengelegt werden.
Nach zweieinhalb Einsatzstunden konnte gegen 04:15 Uhr die Feuerwehr den Einsatz beenden.
André Wachtmeister wird nicht Pächter der neuen Dorfgastronomie in Erle – Bürgergenossenschaft Erle sucht einen neuen Pächter
Vorstand ist sich einig: Erle braucht eine Dorfgastronomie mit Festsaal – das ist der Auftrag der über 1.800 Genossen!
Erle. Am Wochenende hat André Wachtmeister aus Erle überraschend erklärt, dass er als Pächter für die neue Dorfgastronomie in Erle auf dem ehemaligen Hofgelände Böckenhoff nicht mehr zur Verfügung steht.
In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung haben sich Vorstand und Aufsichtsrat mit dieser Entscheidung befasst. „Wir bedauern diese Entscheidung von André Wachtmeister außerordentlich“, so die übereinstimmende Stellungnahme von Aufsichtsrat und Vorstand nach einem Gespräch mit dem potenziellen Pächter.
Erst kürzlich hatte der Genossenschaftsverband in Münster der Bürgergenossenschaft Erle schriftlich bestätigt, dass sowohl das Konzept als auch die Finanzierung tragfähig sind und damit einer endgültigen Eintragung in Genossenschaftsregister nichts mehr im Wege steht.
Baugenehmigungsverfahren läuft
„Wir konzentrieren uns nun auf die Suche nach einer Pächterin/einem Pächter. Erle braucht eine Dorfgastronomie mit Festsaal – das ist der Auftrag der über 1.800 Genossen! Mit dem vorliegenden Konzept in einem nagelneuen Gebäude, bei dem man selbst noch mitgestalten kann, sind wir optimistisch einen Betreiber zu finden,“ so die beiden Vorstände Oliver Jahnich und Andreas Grotendorst. Parallel läuft derzeit das Baugenehmigungsverfahren beim Kreis Borken.
Wir konzentrieren uns auf einen neuen Pächter/IN und schauen optimistisch nach vorne
André Wachtmeister steht nicht mehr für das Dorfgemeinschaftshaus in Erle zur Verfügung. Er ziehe sich als Pächter und Gastronom zurück, teilte der Erler mit. Dennoch sei das Projekt für ihn immer noch eine echte Herzensangelegenheit.
Im Mai 2021 trafen sich zu gemeinsamen Gesprächen noch die Vorstände Oliver Jahnich und Andreas Grotendorst, Pächter Andre Wachtmeister und Marketingexperte Norbert Maria Braun (v.l.) Foto: PR Archiv
Am Wochenende hatte André Wachtmeister aus Erle überraschend erklärt, dass er als Pächter für die neue Dorfgastronomie in Erle ausscheidet. Anfang der letzten Juniwoche legte André Wachtmeister dann in einer Pressemitteilung nach. Hier begründete er seine Entscheidung und Gründe mit, sich aus dem Projekt zurück zu ziehen. Und das, obwohl das Gemeinschaftshaus Erle für ihn nicht nur ein spannendes, sondern bis heute eines seiner größten Vorhaben gewesen sei.
Schlüssiges und realisierbares Konzept
Mit viel Herzblut habe sein gesamtes Team in den letzten Monaten viel Zeit in ein schlüssiges und realisierbares Konzept investiert. Insbesondere die Leistung von Natalie Labod würdigte er dabei.
Auch mit dem Marketingexperte Norbert Maria Braun habe er einen absoluten Fachmann mit an Bord gehabt. Braun habe mit seinem Know-how bei der Markenentwicklung gute Impulse gegeben. Seine Präsentation des „Münsterlandwirtes“ sei aus Sicht von Wachtmeister und seinem Team ein perfektes und auf Wachtmeister zugeschnittenes Konzept gewesen. „Dieses hätte nicht wirkungsvoller sein können“, heißt es.
„Mit sehr vielen Emotionen und wachsender Begeisterung haben wir viele Bürgerinnen und Bürger davon überzeugt, Anteile der Genossenschaft zu zeichnen. Wir waren und sind immer noch begeistert und auch gerührt, wie viele Menschen gemeinsam mit uns dieses Dorfprojekt in Erle realisieren wollen. So etwas hat es in diesem Dorf noch nie gegeben“, betont Wachtmeister.
Geprägt von der Pandemie
Allerdings sei schon die Anfangszeit des Dorfgemeinschaftshauses stark von der Pandemie geprägt und die Auswirkungen zu spüren gewesen. Andrè Wachtmeister: „Noch heute wissen wir nicht, wie lange uns Corona weiter beschäftigen wird. Für mein Unternehmen, die vielen Mitarbeiter, aber auch für meine Familie und mich, waren die vergangenen Jahre eine nie da gewesene Belastung und Herausforderung, an der wir als Team durchaus gewachsen sind. Trotzdem hat uns diese Zeit viel Kraft und Nerven gekostet und am Ende auch zu einem Umdenken über die Zukunft unseres Unternehmens geführt“.
Darüber hinaus hätten extreme Preissteigerungen und Personalkosten zu seiner Entscheidung beigetragen. Es herrsche nicht nur in der Gastronomie allgemeine Ungewissheit, wann sich die Situation wieder einigermaßen normalisiert.
Schweren Herzens nimmt André Wachtmeister Abstand
„Schweren Herzens müssen wir uns deswegen eingestehen, dass wir das Erler Gemeinschaftshaus nicht realistisch und auf wirtschaftlich vernünftiger Basis betreiben können“. Daher habe man Abstand von diesem Projekt nehmen müssen, bedauert André Wachtmeister. Die vielen Unwägbarkeiten und unkalkulierbaren Risiken würden aber bis heute kaufmännisch vernünftige Entscheidungen unmöglich machen.
Wachtmeister sehe sich auch in der Pflicht, seinen Mitarbeitern die nötige Sicherheit zu geben. Einige von ihnen wollten ihren Lebensmittelpunkt bereits nach Erle verlagern, um sich vor Ort mit „Haut und Haar“ dem Projekt zu widmen. „Unter den gegebenen Voraussetzungen kann ich das ruhigen Gewissens nicht zulassen“, erklärt der Gastronom. „Deswegen werde ich nicht mehr als neuer Pächter des Dorfgemeinschaftshauses zur Verfügung stehen. Jeder der mich kennt weiß, wie schwer ich mir diese Entscheidung gemacht habe. Nicht nur, weil Erle seit 42 Jahren mein Zuhause ist, sondern insbesondere, weil es MEIN Dorf ist, indem meine Familie und ich uns so wohl fühlen und dessen unschlagbares Gemeinschaftsgefühl wir täglich spüren und so sehr schätzen“, ergänzt Wachtmeister.
Natürlich werde er das Projekt weiterhin nach Kräften unterstützen und dort helfen, wo er kann. Der Erler wünscht allen Handelnden viel Erfolg und das nötige Glück bei der Realisierung dieses Vorhabens. „Ich hoffe sehr auf Verständnis für meine Entscheidung“.
Die Raesfelder Schützen haben einen neuen Kinderthron: Ronja Schwane und Johann Sümpelmann ist das neue Königspaar 2022
Mit der traditionellen Vorparade in Pastors Busch starteten die Raesfelder Schützen gemeinsam mit ihrem Königspaar Michael Nattefort und Rita Kölking ihre dreitägigen Feierlichkeiten am Sonntagnachmittag.
Eingebunden in der Vorparade war auch das Kinderschützenfest. Gesucht wurde ein neuer König oder Königin für die seit 2019 amtierende Friederike Grotendorst. Dieses Amt antreten wollten viele Jungen und Mädchen.
Große Ausregung an der Vogelstange
Rund 40 Kinder versammelten sich an der Vogelstange, um mit dem Luftgewehr dem Styropor-Vogel die Insignien abzuschießen.
Die Aufregung und Anspannung waren groß. Während einige mehr oder weniger nur in die Luft schossen, es heißt ja auch Luftgewehr, zeigten sich andere wiederum ehrgeizig und treffsicher. Wie Mathilda Grotendorst, die kleine Schwester der noch amtierenden Königin Friederike. Sie sicherte sich nicht nur nach einem Schuss den Schwanz, sondern auch einige Teile des Flügels. Sie hatte jedoch nicht mit der Entschlussfreudigkeit ihrer Kontrahentin Ronja Schwane (6 J.) gerechnet. Mit einem gezielten Schuss holte sie sich den letzten Teil des Flügel und ist somit neue Raesfelder Kinderkönigin.
Die Schlange beim Vogelschießen war lang.
Und ihren König – Johann Sümpelmann (7 J.) – hatte sie auch schnell gefunden. Wie bei den Großen auch, ließen die Raesfelder Schützen das Königspaar bei der Parade hochleben. Die Eltern der zwei Kinderhoheiten konnten noch ein kleines Tänzchen nach den Klängen der Raesfelder Burgmusikanten machen. Hierbei jedoch schauten die Kinder lieber und überließen die Tanzfläche lieben ihren Eltern.
Nun freuen sich alle auf das anstehende dreitägige Schützenfest des Allgemeine St. Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld am ersten Juliwochenende (2. – 4. Juli).
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Leichte Verletzungen hat eine 86 Jahre alte Fußgängerin am Samstag in Raesfeld bei einem Unfall erlitten. Ihren Angaben zufolge hatte ein Unbekannter sie beim Rangieren auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarkts an der Leinenweberstraße touchiert.
Die Frau stürzte, der Fahrer stieg aus und half ihr auf. Danach habe er sich entfernt. Zeugen verständigten den Rettungsdienst, der die Raesfelderin ins Krankenhaus brachte.
Der Unbekannte sei etwa 30 Jahre alt gewesen und habe rötliche oder blonde Haare gehabt; er habe einen kleineren schwarzen Pkw gefahren. Hinweise erbittet das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.
Das Münsterland wird mit rund 8 Millionen Euro von der EU und dem Land NRW gefördert
Aufsichtsrat des Münsterland e.V. hat das Territoriale Strategiekonzept Münsterland im März einstimmig als Grundlage für die weitere touristische Entwicklung des Münsterlandes und für die neue EU-Förderphase zur Kenntnis genommen.
„Natürlich versuchen wir jetzt, sinnvolle und strategisch kluge Nachfolgeprojekte zu entwickeln und uns damit um eine EU- und Landesförderung zu bewerben. Dabei dient das Territoriale Strategiekonzept als wesentliche Grundlage“, so Kösters.
Profilierung und Markenführung
Wichtige Eckpunkte des Konzepts: Mit der Leitlinie „Wertschöpfung und Entwicklung“ verständigte man sich darauf, vor allem mehr Wertschöpfung pro Gast zu erreichen. „Damit geht es nicht um ein reines Mengenwachstum, sondern um ein qualitatives Wachstum, also die Ausgaben pro Gast zu erhöhen“, sagt Kösters. „Zu den Handlungsfeldern, an denen die Region unbedingt arbeiten muss, gehören zum Beispiel ‚Profilierung und Markenführung‘ oder ‚Fach-, Service- und Arbeitskräftegewinnung und -sicherung‘.“
Wohin die Reise für den Tourismus im Münsterland geht, zeigt das ein neues Strategiekonzept. (Copyright: Münsterland e.V./Christoph Steinweg)
Projekte zur Förderung des Tourismus im Münsterland befürwortet
Der Aufsichtsrat des Münsterland e.V. hat das Territoriale Strategiekonzept Münsterland im März einstimmig als Grundlage für die weitere touristische Entwicklung des Münsterlandes und für die neue EU-Förderphase zur Kenntnis genommen. Ebenso wurde die Berücksichtigung und Umsetzung als Grundlage für regionale Projekte zur Förderung des Tourismus im Münsterland befürwortet.
Faktor für DAS GUTE LEBEN im Münsterland
„Jetzt kommt es darauf an, dass die Verwaltungen und die Politik in den Kreisen, Städten und Gemeinden sich hinter das Konzept stellen und sich bei ihren Planungen vor Ort daran orientieren“, betont Kösters. Nur so könne die im Konzept beschriebene Vision einer Kombination von Kultur, Naturerbe und Tourismus zu einem entscheidenden Faktor für DAS GUTE LEBEN im Münsterland werden, also für die Aufenthalts- und Lebensqualität für Gäste und Einheimische, für Unternehmen sowie für die Wirtschafts- und Standortentwicklung.
Die Bezirksregierung Münster stand bei der Erstellung des Konzeptes bei administrativen und inhaltlichen Fragestellungen als Bindeglied zwischen Land und Region an der Seite des Münsterland e.V. „Auch, wenn der Regierungsbezirk Münster mehr umfasst als das Münsterland, begrüßen wir die Erstellung und unterstützen die Ergebnisse des Territorialen Strategiekonzeptes als Grundlage für die Tourismusentwicklung sehr“, so Dorothee Feller, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Münster.
Schwerer Verkehrsunfall – Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Samstag, den 25.06.2022, gegen 09.40 Uhr, kam es an der Weseler Straße (B70) in Hamminkeln-Brünen zu einem schweren Verkehrsunfall. Beim Abbiegen aus der Straße Am Kugelberg auf die Weseler Straße kollidierte ein 22-jähriger Pkw-Fahrer aus Hamminkeln mit einem 89-jährigen Mann aus Raesfeld, der den Geh-/Radweg der Weseler Straße in Richtung Wesel befuhr.
Durch den Zusammenstoß kam der 89-jährige Fahrer des Leichtmofas zu Fall und verletzte sich schwer. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Duisburger Krankenhaus ausgeflogen werden.
Für die Dauer der Unfallaufnahme musst die B70 zunächst voll und anschließend bis gegen 11.00 Uhr gesperrt werden.
Zukünftig wird es keinen kostenlosen Corona-Test mehr geben. Die neue Testverordnung gilt ab dem 30. Juni
In der heutigen Pressekonferenz (24.Juni) gab Gesundheitsminister Karl Lauterbauch bekannt, dass ab Juli die Menschen an offiziellen Corona-Test-Stellen die Tests selber zahlen müssen. Eine Selbstbeteiligung von 3 Euro wird dabei fällig.
„Bürgertests sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen bringen“, betonte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei der Pressekonferenz am Freitag.
Dazu zählen Konzertbesuche, größere Familienfeier oder ein Besuch bei älteren Menschen. Auch wenn die Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt, sei es sinnvoll, wenn Bürger sich weiterhin testen lassen. Jedoch müssen dann 3 Euro pro Schnelltest bezahlt werden. Die restlichen Kosten werde der Bund übernehmen.
Ausnahmen für bestimmte Gruppen
Dazu zählen vulnerable Gruppen, wie schwangere Frauen und Menschen, die sich aus bestimmten Gründen nicht impfen lassen können, sowie Kinder bis zu fünf Jahren. Auch für Besucher von Kliniken und Pflegeheimen seien die Tests auch weiterhin nach dem 1. Juli kostenlos.
Als Nachweis benötigen die betroffenen Personen ihren Ausweis oder Reisepass und ein entsprechendes Attest.
Der Grund für die Abschaffung der kostenlosen Bürger-Tests seien die hohen Kosten. Im Durchschnitt kosten sie dem Bund derzeit rund eine Milliarde Euro pro Monat.
Getreu dem Motto: Eintracht-Ordnung-Frohsinn feiert der Allgemeine St. Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld am ersten Juliwochenende (2. – 4. Juli) sein Schützenfest in Raesfeld.
Die große Frage beim Schützenfest Raesfeld 2022 ist: Wer wird neuer Schützenkönig und damit Nachfolger des noch amtierenden Regenten Michael Nattefort und seiner Königin Rita Kölking?
Das waren unsere Jahre – Grußwort von König Michael Nattefort
Hallo liebe Raesfelder Mitbürger und Mitbürgerinnen
Das haben ich und meine Königin Rita mit unserer Throngemeinschaft Heiner und Sandra sowie Jörg und Marlies uns auch nicht träumen lassen, dass wir die Regentschaft über das Raesfelder 3 Jahre lang ausüben dürfen. Saßen 2019 mit mir noch gestandene Eltern in der Kutsche, sind es heute teilweise schon glückliche Großeltern. Damals war Angela Merkel noch Bundeskanzlerin, Jogi Löw noch Bundestrainer und Andreas Grotendorst noch Bürgermeister von Raesfeld. Auch mit dem Begriff „Gendern“ konnte der gemeine Schützenbruder 2019 noch wenig anfangen. Umso mehr freuen wir uns darauf, dass wir in diesem Jahr wieder mit Ihnen ein zünftiges Schützenfest feiern können. Waren doch während der letzten 3 Jahre viele Feierlichkeiten auf den Familienkreis beschränkt, können wir in den kommenden 3 Tagen mal wieder mit unseren Nachbarn und auch Freunden, die man vielleicht das Jahr über nicht so oft trifft, ein paar unbeschwerte Stunden verbringen. Wir wünschen auf diesem Wege allen Raesfelder Bürgern und Bürgerinnen ein paar tolle und fröhliche Stunden. Die Throngemeinschaft 2019 – 2022 Michael und Rita, Jörg und Marlies, Heiner und Sandra
Grußwort von Präsident Reinhard Brömmel
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste aus nah und fern. Geselliges Beisammensein, ein spannendes Vogelschießen, Festumzüge, all das haben wir in der zweijährigen Zwangspause vermisst. Wer hätte 2019 daran gedacht, dass man erst 3 Jahre später wieder ein Schützenfest feiern kann, deswegen möchte ich an dieser Stelle alle herzlich dazu einladen, gemeinsam mit uns Schützenfest zu feiern. Wir freuen uns, nach 2 Jahren ohne Fest wieder ein Schützenfest feiern zu dürfen. Leider tobt aber auch, nicht weit von uns entfernt, der Ukrainekrieg. Ich durfte hier in Raesfeld Ukrainerinnen mit ihren Kindern kennenlernen. Es sind liebe und herzensgute Menschen, die hier bei uns eine Bleibe gefunden haben und um das Leben ihrer Lieben in der Heimat bangen. Ich würde mir wünschen, dass sie bald in ihre Heimat zurückkehren könnten, um dort ihre Lieben in die Arme schließen, um dort in Frieden leben zu können. So wie wir es auch hier in Deutschland gewohnt sind. Grüßen möchte ich auch unser amtierendes Königspaar Michael Nattefort und Rita Kölking, samt Throngefolge, sowie das Kinderschützenpaar Florian Loker und Friederike Grotendorst. Sie freuen sich riesig auf das Schützenfest, zumal sie nach 3-jähriger Regentschaft das Zepter weitergeben können. Das Silberpaar von 2020 Norbert Lehmbrock und Annette Möllmann und von 2021 Ludwig Suer und Ulrike Flück werden am Sonntag an der Parade teilnehmen. Unser diesjähriges Silberpaar, Hermann Höing und Gertrud Hübers, ist leider nicht dabei, da Hermann Höing schon verstorben ist.
Höhepunkt im Gemeindeleben
Mit dem diesjährigen Schützenfest pflegt der Verein eine lange Tradition. Das Feiern des Schützenfestes gehört sicherlich zu einem der Höhepunkte in unsrem Gemeindeleben. Wir würden uns daher freuen, neben unseren Mitgliedern, Angehörigen und Abordnungen der Partnervereine Erle, Homer und den Junggesellen auch viele Gäste begrüßen zu können. Auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht am Schützenfest teilnehmen können, möchte ich grüßen und hoffe, sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.
Ich wünsche uns allen friedliche und harmonische Schützenfesttage, getreu unserem Motto Ordnung, Eintracht, Frohsinn
Silberkönigspaar 1995: Norbert Lehmbrock und Anette Möllmann mit Gerd Bleker, Anita Vinnepand, Martin Klein-Ridder und Melanie Loker.
Das Schützenfest Raesfeld 2022 beginnt am Samstag um 15 Uhr mit dem traditionellen Seniorennachmittag im Festzelt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt dabei das Hauptorchester der Raesfelder Burgmusikanten.
Weiter geht es dann um 19 Uhr nach dem Antreten der Schützen im Festzelt. Sie marschieren von dort aus zur Gefallenenehrung am Ehrenmal. Anschließend folgt der Große Zapfenstreich um 19.45 Uhr am Raesfelder Rathaus.
Bei der großen anschließenden Party für Jung und Alt spielt dann die Liveband „Take 5“. Das Ende ist dabei offen.
Sonntag: Parade und großer Festball
Der Schützensonntag beginnt um 9.45 Uhr mit einem Hochamt in der Kirche St. Martin für die Gefallen. Dann sind alle Bürger und Bürgerinnen zum Frühkonzert mit Ehrungen im Festzelt Am Michael eingeladen.
Um 15 Uhr treten die Schützen im Festzelt an. Dann wird das Königspaar in der Kutsche zur großen Musikparade abgeholt, mit anschließendem Umzug durchs Dorf.
Beim großen Festball um 20 Uhr lassen die Schützen dann ihr Königspaar ordentlich hochleben. An diesem Abend spielt übrigens die Tanzband „Nachtschicht“.
Montag – Das große Finale beim Schützenfest Raesfeld
Ab 9 Uhr gibt es im Festzelt ein kostenloses Frühstück für die Besucher.
Um 9.45 Uhr marschieren die Schützen zuerst zum Rathaus, zum Seniorenhaus und zum Pastors Busch.
Ab 12 Uhr beginnt dann das Vogelschießen.
17.30 Uhr – Antreten der Schützen im Festzelt und Abmarsch zur anschließendem Proklamation des neuen Königspaares. Danach freuen sich alle auf den großen Festumzug durch das Dorf. Der neue Schützenkönig und sein Throngefolge sowie die Ehrenmitglieder rollen dabei in drei Kutschen durch die Gemeinde.
20 Uhr – Gemeinsam zieht das Schützenvolk dann ins Festzelt. Dort wird die Tanzband „Nachtschicht“ zum rauschenden Fest und Krönungsball einladen.
Gutscheine für die Kirmes können persönlich im Zelt abgeholt werden!
ProBier mal mit Gemütlichkeit am Samstag, 2. Juli nach dem Zapfenstreich mit Sitz- und Stehtischreservierung. Anmeldung unter: www.bsv-reasfeld.de oder unter der Telefon Nr. 0160 952 93398 oder 0175 272 8288
Für die musikalischen Unterhaltung sorgen während der Schützenfesttage
die Raesfelder Burgmusikanten.
das Fanfarenkorps Raesfeld
die Chorgemeinschaft Raesfeld
der Spielmannszug Heiden
die Instrumentalgruppe der KLJB Borkenwirthe
Vereinsgeschichte
Als der neuen Dorfpfarrer Heinrich Pentrup in Raesfeld die Fastnacht abgeschafft hat, wurde als Ersatz 1867 der „Katholisch-Dorf-Männer-Schützenverein“ gegründet. 1896 gab es eine Namensänderung in „Allgemeiner Sankt-Johannis-Bürgerschützenverein“.
Zuschauer in den 60er Jahren
Throngemeinschaften und Jubilare
1970: Hermann Brunsbach und Ursula Löchteken, Werner Hüppe, Helga Heyng, Hubert Hater und Mathilde Nießing
1971: Johannes Paß und Elisabeth Bannefeld, Friedel Spangemacher, Maria Beyer, Johannes Honsel und Ida Epping.
Vor 50 Jahren 1972: Bernd Hinzelmann und Liesl Eilers, Martin Epping, Maria Ridder, Bernhard Klostermann und Martha Schmidtkamp
1982, vor 40 Jahren: Klemens Stenkamp und Elisabeth Brömmel, Bernhard Rosenberger, Ada Steggerhütte, Erich Leiting und Mariann Vinnepand.
1992, vor 30 Jahren: Andreas Hüppe und Margret Epping, Michael Nattefort, Petra Nagel, Egbert Flück und Antje Brunsbach.
Silberkönigspaar 1995: Norbert Lehmbrock und Anette Möllmann mit Gerd Bleker, Anita Vinnepand, Martin Klein-Ridder und Melanie Loker
1996:Ludwig Suer und Ulrike Flück sowie Uli Flück, Martina Marpert, Peter Mersmann und Marietheres Heselhaus
25 Jahre ist es her, 1997: Hermann Höing und Gertrud Hübers sowie Norbert Terhart, Elisabeth Reckmann, Georg Blicker und Christa Kapell
Vor 20 Jahren, anno 2002: Manfred Brömmel und Bärbel Brömmel sowie Hermann-Josef Gudel, Ursula Gehlen, Walter Fassel und Christel Eißing.
Schon zehn Jahre her, 2012: Egbert Büsken und Martina Marpert sowie Dieter Kerhoff, Susanne Paschen, Werner Epping und Petra Wallmeyer
2017: Kaiserthron: Thomas Wobbe und Petra Suer. Ehrengefolge: Reiner Epping, Barbara Schlottbom, Karl Melis, Monika Bohmer
Die Funke Medical GmbH ist ein mittelständisches, innovatives und international agierendes Unternehmen mit Sitz in Raesfeld, das Therapiesysteme für pflegebedürftige und behinderte Menschen herstellt und vertreibt.
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