Aus für kostenlose Corona-Tests

Zukünftig wird es keinen kostenlosen Corona-Test mehr geben. Die neue Testverordnung gilt ab dem 30. Juni

In der heutigen Pressekonferenz (24.Juni) gab Gesundheitsminister Karl Lauterbauch bekannt, dass ab Juli die Menschen an offiziellen Corona-Test-Stellen die Tests selber zahlen müssen. Eine Selbstbeteiligung von 3 Euro wird dabei fällig.

„Bürgertests sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen bringen“, betonte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bei der Pressekonferenz am Freitag.

Dazu zählen Konzertbesuche, größere Familienfeier oder ein Besuch bei älteren Menschen. Auch wenn die Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt, sei es sinnvoll, wenn Bürger sich weiterhin testen lassen. Jedoch müssen dann 3 Euro pro Schnelltest bezahlt werden. Die restlichen Kosten werde der Bund übernehmen.

Ausnahmen für bestimmte Gruppen

Dazu zählen vulnerable Gruppen, wie schwangere Frauen und Menschen, die sich aus bestimmten Gründen nicht impfen lassen können, sowie Kinder bis zu fünf Jahren. Auch für Besucher von Kliniken und Pflegeheimen seien die Tests auch weiterhin nach dem 1. Juli kostenlos.

Als Nachweis benötigen die betroffenen Personen ihren Ausweis oder Reisepass und ein entsprechendes Attest.

Der Grund für die Abschaffung der kostenlosen Bürger-Tests seien die hohen Kosten. Im Durchschnitt kosten sie dem Bund derzeit rund eine Milliarde Euro pro Monat.

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Petra Bosse (alias celawie) Freie Journalistin - Kontakt: redaktion[at]heimatreport.de - Beiträge aus der Region, für die Region! Hinweise Kommentare: Bitte beachtet die Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

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