Der Heimatverein Raesfeld lädt alle Mitglieder zum traditionellen Bratapfelessen am Samstag, 16. November 2024 in die Hütte am Pölleken ein.
Beginn ist um 16.00 Uhr. Geschirr und Besteck sind mitzubringen. Um planen zu können, wird um telefonische Anmeldung bis zum 9.11.2024 bei Christiane Danblon Tel. 0151 14907496 gebeten.
Zum diesjährigen Historischen Kappesmarkt in Raesfeld reiste eine 30-köpfige Besuchergruppe aus der niederländischen Partnergemeinde Wehl an.
Die Gäste, darunter die Musikergruppe „de Mölledweilers“, wurden am Sonntag von Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung Raesfeld herzlich an der Issel empfangen.
Foto: Petra Bosse
Besuch des Neubaugebiets und des Femeichenparks in Erle
Nach der Begrüßung führte die Gruppe der Weg nach Erle, wo sie das Neubaugebiet „Wehler Straße“ sowie die aktuelle Entwicklung des Femeichenparks besichtigte. Auch der Standort der geplanten Erler Genossenschafts-Kneipe stand auf dem Besuchsprogramm.
Musikalischer Höhepunkt beim Kappesmarkt
Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch des Kappesmarkts. Die „Mölledweilers“ bereicherten das Fest mit einem musikalischen Auftritt vor der Bühne und freuten sich über das Wiedersehen mit Freunden aus Raesfeld. Besonders die Karnevalsvereine beider Gemeinden pflegen eine langjährige Freundschaft und tragen so zur partnerschaftlichen Verbundenheit bei.
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
Stimmung auf dem Rathausplatz und kulinarische Genüsse
Nach ihrem Auftritt zog die Musikergruppe weiter zum Rathausplatz, wo sie mit weiteren musikalischen Beiträgen für gute Laune sorgte. Dort wurden sie mit regionalen Spezialitäten vom Hof Stegerhoff verwöhnt. Zum Abschied erhielt jeder Gast aus Wehl einen Kappeskopf als Andenken.
Joop Buiting aus Wehl (2. v. l.) genoss sichtlich die Atmosphäre auf dem Kappesmarkt. Foto: Petra Bosse
Nächstes Treffen zur Vertiefung der Partnerschaft geplant
Zum Abschluss dankte Joop Buiting, Vorsitzender des Wehler Partnerschaftsvereins „Vrienden van Raesfeld“, für die herzliche Gastfreundschaft. Bereits am 7. Dezember wird eine Wehler Gruppe erneut nach Raesfeld reisen, um den Adventsmarkt im Schlosshof zu besuchen. Für 2025 ist dann ein Gegenbesuch einer Raesfelder Gruppe in Wehl geplant, um die partnerschaftlichen Beziehungen weiter zu stärken.
Partnergemeinde Wehl. Fotos: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
Joop Buiiting aus Wehl und Markus Büsken
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
Mölledweilers aus der Partnergemeinde Wehl
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Das diesjährige AgrarForum Westmünsterland in Reken fand mit beeindruckender Besucherzahl statt.
Rund 230 Gäste, so viele wie seit 2019 nicht mehr, folgten der Einladung des Landwirtschaftsverbands, der Landwirtschaftskammer NRW und der Volksbanken im Kreis Borken. Die Veranstaltung am Mittwochabend füllte das RekenForum bis auf den letzten Platz und bot informative Einblicke in aktuelle Themen der Landwirtschaftskommunikation.
Agrarbloggerin Marie Hoffmann begeistert als Hauptreferentin
Hauptrednerin des Abends war Marie Hoffmann, Deutschlands derzeit reichweitenstärkste Agrarbloggerin. In ihrem Vortrag und der anschließenden Talkrunde unter der Moderation teilt Raimund Stroick sie Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Hoffmann, eine Agrarwissenschaftlerin aus Soest, betonte die Bedeutung einer persönlichen Kommunikation: „Lasst uns den Menschen zeigen, wie wir es machen!“ So können wir der Landwirtschaft ein Gesicht geben.“
Soziale Medien als Werkzeug zur Verbraucheraufklärung
Marie Hoffmann nutzt soziale Medien, um mit ihrer Reichweite von über einer Million Follower die „Verbraucherkommunikation in der modernen Landwirtschaft“ aktiv zu gestalten. Sie zeigten verschiedene Videos ihrer Social-Media-Präsenz und verdeutlichten den großen Vorteil dieser Plattformen: Mit geringem Aufwand lassen sich viele Menschen erreichen. Doch sie warnte auch vor den Tücken der „Filterblasen“ und rief dazu auf, sich aktiv in öffentliche Diskussionen einzubringen.
Eva Tangerding: Landwirtin und Bauernhof-Botschafterin
Neben Marie Hoffmann nahm auch Landwirtin Eva Tangerding aus Rhede an der Talkrunde teil. Tangerding pflegt den direkten Austausch mit Verbrauchern, beispielsweise an Infoständen oder als Botschafterin in Schulen. „Die Aha-Effekte, die Kinder erleben, wenn sie sehen, wie Getreide zu Mehl und Brot wird, sind erstaunlich“, berichtete sie. Die Dankbarkeit der Kinder sei für sie stets motivierend.
Martin Kamperschroer: Innovationen aus der Landwirtschaft
Der dritte Gast der Runde, Martin Kamperschroer, präsentierte seine Ideen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Der gelernte Zimmermann und Gründer von „Naturwerk Borken“ entwickelte Naturbaustoffe aus Hanf und riet der Branche, offen für neue Wege zu bleiben. „Unser Boden kann schonender und vielseitiger genutzt werden als bisher“, erklärte er und hob hervor, dass auch vegetarische und vegane Kunden eine attraktive Zielgruppe darstellen.
Junge Besucher stellen Fragen und zeigen Interesse
Das junge Publikum zeigte großes Interesse und brachte in einer lebhaften Fragerunde vielfältige Perspektiven ein. Anke Knuf von der Landwirtschaftskammer NRW lobte in ihrem Schlusswort besonders das Engagement der jungen Teilnehmer.
Musikalisches Get-Together zum Ausklang
Die Veranstaltung endete mit einem musikalischen Rahmenprogramm der Gescherer Gruppe „Still Mögliche“, während sich die Referenten Zeit für persönliche Gespräche und Erinnerungsfotos mit den Besuchern nahmen.
Am Samstag, den 2. November, fand im Saal Nienhaus-Venhoff in Rhade ein großes Sippentreffen statt. Über 90 Nachkommen des Stammvaters Gerhard Nienhaus (1801-1887) kamen zusammen, um die Spuren ihrer Geschichte lebendig werden zu lassen. Für viele war es eine Reise in die Vergangenheit und zugleich ein Tag des Wiedersehens.
Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand die Schirmherrin Helga Westhoff, geborene Hidding, Jahrgang 1938. Sie wurde für ihre langjährige Verbundenheit und ihren Einsatz für die Familie geehrt. Besonders hervorgehoben wurden auch die beiden Teilnehmer mit der weitesten Anreise. Frank Hilvers war aus Detroit und Petra Wikström aus Stockholm gekommen.
Bernd Nienhaus hatte die Familie zusammengebracht
Das Treffen wurde von Bernd Nienhaus organisiert und moderiert, der die Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Familiengeschichte nahm. Er erzählte die Geschichte der freien Schöffen Nienhaus an der Erler Femeiche. Dann berichtete er, wie sich über die Jahrhunderte die Familiennamen Nienhaus, Köster und Krampe in Rhade und Erle verändert haben. Ein Dokument bezeugte, dass die Gastwirtschaft Nienhaus – ehemals als „Köster“ bekannt – seit mindestens 1752 in Familienbesitz ist. Womöglich sogar länger, wäre nicht ein Großbrand im Jahr 1949 gewesen, bei dem zahlreiche Urkunden verloren gingen.
Das älteste Foto der Gastwirtschaft von Heinrich Nienhaus. Das Kind auf dem Arm ist Carolina Nienhaus. Foto: Archiv Bernd Nienhaus
Drei Stämme, eine Familie
Mit großem Interesse verfolgten die Teilnehmer die Vorstellung der drei Hauptstämme, die sich von Gerhard Nienhaus ableiten. Da gibt es die Wirtsfamilie des Rhader Stamms um Heinrich, die Familie Wiefhoff-Küper-Brömmel von Josefine sowie die Nachkommen von Elisabeth, verheiratete Krampe in Erle. Mit einer Fülle an Bildern und alten Dokumenten wurde die Familiengeschichte greifbar gemacht. Für viele war es ein besonderer Moment, diese historischen Zeugnisse in den Händen zu halten.
Familie Gerhard Nienhaus im Jahre 1893. Foto: Archiv Bernd Nienhaus
Nach dem Gruppenfoto in der Rhader Pfarrkirche folgte dann ein weiteres Highlight. Ein gemeinsames Mittagessen wurde von Ingrid Nienhaus-Venhoff, der jetzigen Wirtin, liebevoll zubereitet. Es sorgte für große Begeisterung. Doch auch der Wissensdurst der Teilnehmenden kam nicht zu kurz. Die Rhader Hobby-Genealogen und Familienforscher Georg Menting und Bernhard Hessling führten durch die komplexen genealogischen Zusammenhänge der Rhader Familien.
Lebhafter Vortrag über das Leben in Schweden
Abgerundet wurde der Tag mit einem lebhaften Vortrag von Petra Wikström, die den Werdegang einer Rhaderin in Stockholm schilderte und interessante Verbindungen zur schwedischen Königin Silvia aufzeigte. Für musikalische Glanzpunkte sorgte das „Köster-Trio“ mit Jürgen Westhoff (Trompete), Eva Nienhaus (Flügelhorn) und Simon Veiser (Tenorhorn), das den Tag klangvoll begleitete.
Im Kreise ihrer Familie: Wirtin Ingrid Nienhaus-Venhoff (in der Mitte mit Brille). Foto: Bernd Nienhaus
Der Kommentar einer jüngeren Teilnehmerin brachte die Stimmung treffend auf den Punkt: „Es war ein langer Tag, aber voller Erkenntnisse und wunderbarer Geschichten – das muss wiederholt werden.“ Eine spontane Idee wurde gleich geäußert: In zwei Jahren soll ein lockeres Treffen, ohne festes Programm, nur zum Plaudern stattfinden – ein Wunsch, den Ingrid Nienhaus gerne aufgreifen möchte.
„Kohl, Kultur und Kulinarisches“ – der neue Film zum Kappesmarkt in Raesfeld 2024 fängt die einzigartige Atmosphäre des traditionsreichen Kappesmarktes ein.
Zwischen frischem Kohl, regionalen Spezialitäten und kulturellen Highlights zeigt der Film, was den Kappesmarkt zu einem besonderen Erlebnis macht.
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Am 8. November 2024 lädt die Kath. Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld herzlich zum traditionellen Martinszug ein.
Unter dem Motto „Ich gehe mit meiner Laterne… Kommst du mit?“ sind alle Kinder, Eltern und Interessenten eingeladen, gemeinsam durch die Straßen zu ziehen und die festliche Atmosphäre zu genießen.
Startpunkt und Ablauf: Der Umzug beginnt um 17:00 Uhr auf dem Schulhof der St. Sebastian Schule. Von dort aus führt der Laternenumzug durch Raesfeld und endet auf der Festwiese Am Michael.
Martinsgänse und Verpflegung: Wertmarken für die beliebten Martinsgänse sind für 2,50 € pro Gans erhältlich. Diese können ab sofort in den katholischen Kitas, der „Villa Purzelbaum“, der „Burg Wunderland“ sowie in den örtlichen Banken erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf der Wertmarken deckt die anfallenden Unkosten.
Zusätzlich sorgt der Förderverein des Kindergartens St. Michael auf der Festwiese für das leibliche Wohl und bietet Getränke und Würstchen an.
Seid dabei und lasst uns gemeinsam das Licht und die Wärme des Martinsfestes erleben!
Der Ehrenamtspreis der Gemeinde Raesfeld geht in diesem Jahr an Anton und Alois Kormann sowie an den Raesfelder Adventsbasar „Herzblut“: Eine Würdigung für besonderes Engagement
Am Montag fand im Foyer des Naturparkhauses Raesfeld eine besondere Ehrung statt. Die Gemeinde verlieh erneut ihren Ehrenamtspreis und würdigte damit herausragendes freiwilliges Engagement.
Bürgermeister Martin Tesing begrüßte die Preisträger zusammen mit dem Vertreter der Sparkasse Westmünsterland Nick van der Linde, der den Ehrenamtspreis jährlich stiftet.
Eine Anerkennung für selbstloses Handeln
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Tesing die Bedeutung des Ehrenamtspreises: „Der Preis bietet uns jedes Jahr die Gelegenheit, außerordentliches ehrenamtliches Engagement zu würdigen.“ Er betonte die Schwierigkeit, unter den zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine Auswahl zu treffen. „Jedes Ehrenamt verdient unsere Anerkennung. Als Bürgermeister bin ich stolz auf das ehrenamtliche Engagement in Raesfeld“, hob Tesing hervor.
Preisträger sind wahre Vorbilder
Für Tesing sei es eine Ehre, Menschen auszuzeichnen, die mit ihrem Engagement und ihrer Tatkraft einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft leisten. Der Ehrenamtspreis, so Tesing, ehre nicht nur besondere Leistungen, sondern verdeutliche, was Ehrenamt wirklich bedeutet: selbstloses Handeln, unerschütterlichen Einsatz und die Bereitschaft, in Notzeiten zur Stelle zu sein. „Die Preisträger sind wahre Vorbilder“, sagte er abschließend.
Ehrenamtspreis Raesfeld 2024 für die Brüder Anton (l.) und Alois Kormann. Foto: Petra Bosse
Anton und Alois Kormann: Tatkräftiger Einsatz im Ahrtal
Zu den geehrten Preisträgern gehören Anton Kormann und sein Bruder Alois aus Heiden. Sie haben gemeinsam mit Alois‘ Frau Ulla einen beeindruckenden Einsatz nach der Hochwasserkatastrophe an der Ahr gezeigt. Als Handwerker ließen sie sich nicht von den verheerenden Umständen aufhalten und machten sich sofort zu einem Wiederaufbau bereit. Sie packten genau dort mit an, wo ihre Hilfe am dringendsten benötigt wurde.
Echte Solidarität für rund 40 Flutopfer geleistet
In einer Zeit, in der viele Menschen materielle Verluste, Ängste und Sorgen bewältigen mussten, zeigten die Kormanns durch ihren selbstlosen Einsatz, was echte Solidarität bedeutet. Mit ihrer handwerklichen Expertise, Tatkraft und einem großen Herzen haben sie zahlreiche Menschen Hoffnung geschenkt. „Sie haben nicht gefragt, was möglich ist – sie haben es einfach getan“, lobte Bürgermeister Tesing und dankte den Brüdern für ihren Einsatz.
Foto: Petra Bosse
Adventsbasar „Herzblut“: Kreativität und Spenden
Ein weiterer Preisträger ist der Adventsbasar „Herzblut“, dessen Name bereits das Engagement und die Hingabe der tatsächlichen widerspiegelt. Der Bürgermeister unterstrich das kreative Potenzial des Basars: „Hier wird aus Restmaterialien durch Upcycling etwas Einzigartiges geschaffen.“ Aus Stoff-, Woll-, Holz- und Eisenresten entstehen schöne Dinge wie Kindersocken, Patchworkdecken, Türstopper, Krippen und Adventskränze. Besucher finden hier jährlich auch selbstgemachte Marmeladen, Liköre und Honig – alles in liebevoller Handarbeit gefertigt.
Insgesamt 54.000 Euro an Spenden zusammengekommen
Seit neun Jahren organisieren Monika Strothmann, Birgit Honsel, Ingrid Groß-Onnebrink und Monika Küppers mit vielen weiteren Helfern den Basar. In dieser Zeit kamen durch den Verkauf der handgefertigten Waren bereits 54.000 Euro an Spenden zusammen. „Und das, obwohl die Einnahmen während der Corona-Pandemie geringer waren“, fügt Tesing hinzu.
Die Erlöse fließen in wohltätige Projekte. In diesem Jahr unter anderem an den Wünschenwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (AAB). Tesing sprach dem Team von „Herzblut“ und allen Mitwirkenden seinen Dank aus.
Ehrenamtliche Vorbilder abseits des Rampenlichts
Zum Abschluss der Veranstaltung hob Bürgermeister Tesing hervor, dass die geehrten Ehrenamtlichen – so unterschiedlich ihre Tätigkeiten auch seien – eine Gemeinsamkeit hätten: Sie stehen nicht gerne im Rampenlicht und handeln dennoch aus tiefster Überzeugung. „Mit der Verleihung des Ehrenamtspreises sagen wir einfach nur: Danke, dass Sie uns zeigen, was Ehrenamt bewirken kann.“
Foto: Petra Bosse
Anton Kormann: Große Dankbarkeit erfahren
Die Hilfe, die sie dort geleistet hätte, sei für sie selbstverständlich gewesen, resümierte Anton Kormann. Insgesamt hatten sie über 20.000 Euro dort investiert und diese in notwendige Projekte investiert. „Familien sind uns weinend in die Arme gefallen. „Das kann man sich hier nicht vorstellen“, berichtete Kormann. Ihnen sei es besonders wichtig gewesen, dass die Menschen wieder Zugang zu Warmwasser erhielten. Sie hätten also nicht nur Heizungen neu verlegt, sondern auch kleinere Reparaturen direkt vor Ort ausgeführt.
„Die Dankbarkeit der Menschen war überwältigend“, erklärte Kormann weiter. Mehrere Familien – etwa zehn bis 15 – hatten ihnen ihren Hausschlüssel anvertraut, obwohl sie die Brüder nicht konnten. Eine Familie habe bereits seit sechs Wochen ohne Warmwasser auskommen müssen.
Stellvertretend für das Team übernahm Monika Strothmann den Ehrenamtspreis von Bürgermeister Martin Tesing, gestiftet von Sparkasse Westmünsterland Nick van der Linde. Foto: Petra Bosse
Monika Strothmann: Danke an das Team
Monika Strothmann bedankte sich im Namen der Gemeinde und würdigte die jahrelange Arbeit der Initiative „Herzblut“. Sie hob hervor, dass die Gruppe durch ein engagiertes Team und breite Unterstützung aus Raesfeld getragen wurde. „Ohne die Hobby-Handwerker, Strickfrauen, Näherinnen, Floristinnen, all die Frauen, die Kuchen backen, in der Cafeteria und im Verkauf helfen – auch die fleißigen Heinzelmännchen im Hintergrund – wären wir alle die Jahre nicht so erfolgreich gewesen und hätten kein so anspruchsvolles Warenangebot präsentieren können.“ Ihr Dank richtet sich auch an die großzügigen Besucher, die die Arbeit von „Herzblut“ wertgeschätzt und regelmäßig unterstützten.
Schöne Dinge fürs Leben gibt es auch beim kommenden Basar wieder zu kaufen. Foto: Petra Bosse
Termin Basar Herzblut
Der diesjährige Basar findet vom 30. November bis 1. Dezember in der Julia-Koppers-Gesamtschule statt. Wer also für kleines Geld etwas Gutes tun will, ist herzlich eingeladen.
Jahrgänge ab 1971 sind verpflichtet, bis zum 19. Januar 2025 ihren alten Papierführerschein in den modernen, fälschungssicheren EU-Kartenführerschein umzutauschen.
Diese Maßnahme sorgt für ein einheitliches und sicheres Führerscheindesign in der gesamten EU.
Frühzeitiges Umtauschen und Wartezeiten vermeiden
Die Kreisverwaltung Borken empfiehlt eine rechtzeitige Antragstellung, um die Bearbeitung zu erleichtern und Engpässe zu vermeiden. Alle Personen, die nach 1953 geboren wurden und noch im Besitz eines Papierführerscheins sind, sollten ebenfalls rechtzeitig den Umtausch vornehmen. Wer bereits einen EU-Kartenführerschein besitzt, ist von dieser Umtauschpflicht ausgenommen.
Grafik: Kreis Borken
Wichtige Unterlagen für den Umtausch
Für den Umtausch benötigen Sie folgende Dokumente:
Sie haben mehrere Möglichkeiten, den Antrag für den Führerscheinumtausch einzureichen:
Einreichung vor Ort: Besuchen Sie das Bürgerbüro Ihres örtlichen Rathauses. Für Bürgerinnen und Bürger aus Ahaus, Bocholt und Borken erfolgt die Bearbeitung über die jeweiligen Dienststellen des Fachbereichs Verkehr des Kreises.
Terminvereinbarung: Alternativ können Sie in den Dienststellen in Ahaus, Bocholt oder Borken nach Terminvereinbarung den Antrag persönlich abgeben.
Einreichung per Post: Senden Sie Ihren Antrag an den Fachbereich Verkehr, Burloer Straße 93, 46325 Borken.
Ablauf und Besonderheiten beim Umtauschprozess
Obwohl der alte Papierführerschein grundsätzlich unbefristet gültig ist, kann er im Bürgerbüro zeitlich befristet werden. Diese Befristung ermöglicht den Direktversand des neuen Kartenführerscheins an Ihre Adresse, ohne dass ein weiterer Besuch in den Dienststellen nötig ist. Bei postalischer Antragstellung entfällt diese Stempel-Befristung, da der Originalführerschein in der Regel nicht beigelegt wird.
Mit diesen Informationen und einer rechtzeitigen Planung gestalten Sie den Umtausch reibungslos und sichern sich den modernen EU-Führerschein ganz ohne Stress!
Am vergangenen Wochenende erlebten die Besucher der Lokalschau im „Haus der Vereine“ in Raesfeld eine Ausstellung rund um die schönsten Kaninchen.
Bei traumhaftem Novemberwetter eröffnete die Kaninchenausstellung – Lokalschau 2024 – in den eröffneten ihre Tore und begeisterte die neuen zahlreichen Gäste. Die Ausstellung wurde feierlich von Schirmherr Martin Gesing, Johann Biermann vom Kreisvorstand und Bürgermeister Martin Tesing eröffnet.
Wie jedes Jahr fand die beliebte Kaninchenausstellung auch dieses Mal am Samstag und Sonntag statt.
Gewinner 2024
Die Vereinsmeisterschaft der Senioren gewann Bernhard Meier, gefolgt von Martin Sicking auf Platz zwei und Richard Südholt auf dem dritten Rang. In der Jugendkategorie konnte sich Levon Baumeister den Titel des Vereinsmeisters sichern. Mira Vinken belegte den zweiten Platz, und Selina Kipp schaffte es auf den dritten.
Bei der Auszeichnung „Bester Senior“ überzeugten Norbert Möllers mit seinen Blaugrauen Wienern und Martin Sicking mit seinen Blauen Holicern. In der Jugend errangen Levin Baumeister mit einem Zwergwidder wildfarben und Lohkaninchen in braun den Titel.
Weitere Platzierungen:
Landesverband Meisterschaft Senioren :
Platz: Sascha Kipp mit Marderkaninchen in Blau
Platz: Martin Sicking mit Blauen Holicern
Platz: Karsten Vinken mit einem Löwenköpfchen (janerf.)
Landesverband Meisterschaft Jugend :
Platz: Mira Vinken mit Farbenzwerge
Platz: Levin Baumeister mit Zwergwidder in Weiß
Platz: Selina Kipp mit einem Lohkaninchen in Schwarz
Der Kreisverbandsehrenpreis geht an Selina Kipp für ihr Lohkaninchen in Schwarz. In der Kategorie „Senioren Siegersammlung Allgemeine“ glänzen Karsten Vinken mit Kleinsilber in Graubraun und Sascha Kipp mit Marderkaninchen in Blau. In der Jugendkategorie sicherte sich Levin Baumeister mit Lohkaninchen in Braun den Sieg.
Am Freitag, dem 8. November, lädt das Familienzentrum Erle wieder zum beliebten St. Martins-Umzug ein, und Jung und Alt dürfen sich auf einen stimmungsvollen Abend mit Musik freuen.
Der traditionelle Umzug beginnt um 17 Uhr an der Silvester-Kirche. Von dort aus geht es, angeführt von St. Martin hoch zu Pferd und begleitet von den Klängen des Blasorchesters Erler Jäger, durch die Straßen bis zum Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße.
Glühwein und Bratwürstchen
Dort angekommen, erwartet die Teilnehmer einen gemütlichen Ausklang mit warmen und kalten Getränken und herzhaften Bratwürstchen. Organisieret von das von den Fördervereinen St. Nikolaus und St. Silvester. Eine besondere Bitte des Veranstalters: Alle Besucher sollen eine eigene Tasse für den Glühwein oder Kinderpunsch mitbringen, um die Umwelt zu schonen.
Der Kappesmarkt im Ortskern von Raesfeld lockte auch in diesem Jahr Scharen von Besuchern an – und das bei herbstlich-strahlendem Wetter.
Am Samstag kühl und trocken, am Sonntag sogar sehr sonnig, strömten die Besucher aus der Region, dem Ruhrgebiet und dem Rheinland und dem Münsterland herbei, um das Markttreiben, kulinarische Köstlichkeiten und jede Menge „Kappes“ – den traditionellen Weißkohl – zu genießen. Oberhausen, Essen, Duisburg und Gelsenkirchen: An den Kennzeichen ließ sich ablesen, dass der Kappesmarkt eine echte Anziehungskraft auf das Umland ausübte.
Kohl aus Büderich beim Kappesmarkt in Raesfeld
Dass die Menschenmassen und der Verkehr an diesem Wochenende anschwellen würden, ahnte die Gemeinde Raesfeld natürlich. Mit einem neuen Verkehrsmanagement und zahlreichen Schildern für Einbahnstraßen und Durchfahrtsbeschränkungen war man gewappnet. Endlose Staus blieben aus. Dennoch, ein leichtes Verkehrschaos konnte nicht ganz vermieden werden.
Der Ortsmarketing hat in diesem Jahr die Bühne auf dem Platz vor der Kirche besonders schön geschmückt. Foto: Petra Bosse
Das Markttreiben: Bummeln, Kaufen, Schlemmen
Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung der Gäste durch Bürgermeister Martin Tesing und Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings, füllten sich die Straßen und Plätze im Ortskern schnell. „Am Samstag war schon um zwölf Uhr die Hölle los“, so Kowalsky.
Bereits am Samstagabend war die Stimmung im Zelt hervorragend. Bis früh in die Morgenstunden feierten die Kohlregionen gemeinsam und ausgelassen mit den Raesfeldern.
Partytime am Samstagabend im Zelt. Foto: Christian Lipfert
Sonntag legte dann noch einen drauf, das sonnige Wetter trieb erneut viele Menschen in die Straßen. Zwischen dem Hollandmarkt und den Ständen im Ortskern sowie auf dem Rathausplatz gab es jede Menge zu entdecken: von Handwerkskunst über lokale Spezialitäten bis hin zu musikalischen Darbietungen – für jeden Geschmack war etwas dabei.
Kappes und „Oma Südholts Geheimsoße“
Am Stand der KLJB Raesfeld, direkt vor der St. Martin Kirche, wurde traditionell Kohl gehobelt. Den Weißkohlsalat gab es gegen eine kleine Spende mit „Oma Südholts Geheimsoße“ zu probieren. Doch „Spende“ ist wohl Interpretationssache: So manch einer genoss den Salat, ohne ein Dankeschön im Sparschwein zu hinterlassen. „Naja, Hauptsache es hat geschmeckt – vielleicht klappt’s nächstes Jahr besser.“
Kappes hobeln ist reine Männersache bei der KLJB Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Für zusätzliche Unterhaltung sorgte Radiomoderator Daniel Danger von 1LIVE, der das Marktgeschehen live moderierte und sich selbst an einer Kohlhobelei versuchte. Fazit: Das ist wirklich was für Profis!
Krautsalat gegen Spende für die KLJB Raesfeld war auch diesmal wieder sehr beliebt bei den Besuchern. Foto: Petra Bosse
Die Kappeshohheiten im Dauereinsatz
Melanie I. Stenkamp und Birgitt I. Grotendorst, die diesjährigen „Kappeschoheiten“, hatten alle Hände voll zu tun. Sie versorgten die Gäste mit einem traditionellen Likörchen – was schnell zum „Pflichtprogramm“ für viele Besucher wurde. In diesen zwei Tagen wurden so manche Flaschen.
Foto: Petra Bosse
Am Stand von Johannes Stegerhoff ging es ebenso geschäftig zu. „Ja, der Markt war echt gut besucht“, freute er sich. „Und das an zwei Tagen!“ Auch Maria Kowalsky bestätigte, dass die Besucherzahl dieses Jahres besonders hoch war und die Aussteller durchaus zufrieden waren: „Einige haben an einem Tag so viel verkauft wie sonst an zwei Tagen.“
Kohl in den unterschiedlichsten Arten fanden auch in diesem Jahr wieder reißenden Absatz.
Internationale Kohlfreundschaften und niederländische Gäste
Eine besondere Freude war der Besuch der niederländischen Partnerstadt Wehl. Mit einem vollbesetzten Bus reisten die Gäste aus dem Nachbarland an und wurden von Markus Büsken, dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde, herzlich empfangen. „Standesgemäß haben wir mit einem Besuch bei der Isselquelle begonnen“, erzählte Büsken, „weiter ging’s zur Femeiche in Erle und durch das Neubaugebiet ‚Wehler Straße‘.“ Höhepunkt war natürlich der Kappesmarkt selbst, bei dem die niederländische Musikgruppe „Mölledweilers“ für ordentlich Stimmung sorgt. „Die kennen wir aus den Rosenmontagszügen hier – die machen immer richtig Rambazamba“, schwärmte eine Besucherin.
Wehler Abordnung mit Joop Buiting (r.) und dem Ersten Beigeordneten der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken. Foto: Petra Bosse
Kappes-Taxi-Jungunternehmer. Foto: Petra Bosse
Von Schuhen bis Schälmessern: Buntes Markttreiben
Der Kappesmarkt bot einmal mehr eine bunte Mischung aus regionalen und handwerklichen Produkten: Schuhe, Hüte, Käse, Likör, handgestrickte Schals, geschmiedete Werke, Obst und Gemüse – und natürlich fehlte der berühmte Kappes aus Büderich nicht. „Wer Kohl braucht, wird hier sicher fündig“, bemerkte ein Besucher augenzwinkernd, während er einen der prall gefüllten Kohlköpfe zu seinem Auto balancierte. Wer keine Lust hatte zu schleppen, nutzte den Service der pfiffigen „Kappes-Taxis“. Jungunternehmer mit Bollerwagen, die Einkäufe gegen eine kleine Gebühr bis zum Auto transportierten.
Liköre von Johannes Stegerhoff. Foto: Petra Bosse
Kohlverbindungen und Moselwein
Die Kohlpartnerschaften mit Dithmarschen, Büderich, Leinfelden-Echterdingen und Vecses/Ungarn unterstreichen, wie tief der Kappesmarkt in der Region mittlerweile seine Runden zieht.
Zum zweiten Mal war auch Markus Burg mit seinem Weinsortiment von der Mosel dabei. „Unsere Weine passen wunderbar zum kräftigen Kohl!“ kommentierte er mit einem Zwinkern und schenkte ein weiteres Glas aus. Viele Marktbesucher nutzen die Gelegenheit, ihren Kohlgenuss mit einem edlen Tropfen zu begleiten.
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Traditionelles Wiegen und Messen der Prinzenpaare auf dem Kappesmarkt 2024
Der Kappesmarkt bot am Samstag ein besonderes Highlight: Die Prinzenpaare Marius I. und Jule I. vom RRZ sowie Jonas I. mit Prinzessin Kristin I. vom RCV präsentierten sich auf der Bühne an der Kirche.
Foto: Petra Bosse
Zahlreiche Besucher staunten und fragten sich, was es mit diesem außergewöhnlichen Spektakel auf sich hatte.
Prinz Jonas I. Strothmann vom RCV erhöhte freiwillig sein Gewicht mit Kappes. Foto; Petra Bosse
Prinzenpaare auf der Waage – eine Tradition mit Augenzwinkern
Alljährlich wird während des Kappesmarktes das Gewicht und die Größe der Prinzenpaare „ermittelt“. Diese Zahlen dienen als Grundlage für die Menge an Kamellen und Bonbons, die am Rosenmontag, dem 3. März 2025, von den Festwagen in die Menge regnen sollen.
Foto: Petra Bosse
Ernst genommen wird die Gewichtsanzeige jedoch nicht unbedingt und ein Notar war nicht nötig. Kappesköpfe, prall gefüllte Rucksäcke – vermutlich nicht ganz frei von Backsteinen – führten am Ende zu einem eindrucksvollen „Ergebnis“ von rund 80.000 Kamellen.
Da hatte Prinz Marius I. ganz schön zu tragen. Egal. Hauptsache das Gewicht erhöht sich. Foto: Petra Bosse
Thomas Stenert sorgt für gute Laune
Durch die humorvolle Zeremonie führte Thomas Stenert, der mit lockeren Sprüchen die Zuschauer unterhielt und das Wiegen in eine heitere Show verwandelte. Die genaue Kamellenzahl ist dabei eher symbolisch zu verstehen, denn die Besucher dürfen sich an Rosenmontag auf einige Zentner Süßigkeiten freuen, die fleißig gesammelt werden können.
messen und Wiegen RRZ und RCV. Fotos: Petra Bosse
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Da hatte Prinz Marius I. ganz schön zu tragen. Egal, Hauptsache das Gewicht erhöht sich. Foto: Petra Bosse
Impression von der Eröffnung:Das weiße Gold vom Niederrhein und der traditionelle Raesfelder Kappesmarkt 2024
Am Samstag war es so weit: Mit großem Applaus wurde der 38. Kappesmarkt offiziell eröffnet. Die Ortsmarketingvorsitzende Maria Kowalsky, Bürgermeister Martin Tesing und die Kappeshofheiten – Kappeskönigin Melanie I. Stenkamp und Kappesprinzessin Birgitt I. Grotendorst – begrüßten die wartende Menge auf der Bühne am Kirchplatz. Für eine besondere Überraschung sorgte der Besuch aus der Partnerregion Dithmarschen: Bürgermeister Matzen und Kohlregentin Saskia reisten eigens an, um die Verbundenheit zwischen den Kohl-Hochburgen zu feiern.
Kappeshoheiten v. l.: Kappeskönigin Melanie I. Stenkamp, Kappesprinzessin Birgitt I. Grotendorst und Kohlregentin Saskia aus der Partnerregion Dithmarschen.
Kappestreck
Ein echtes Highlight des Tages war erneut der Einzug des „Kappestrecks“ aus Büderich und dem Heimatverein Obrighoven-Lackhausen. Gegen 17 Uhr rollte die festliche Karawane in Raesfeld ein und wurde von den Zuschauern herzlich empfangen. Danach ging es ins Festzelt, wo mit Livemusik und ausgelassener Stimmung das Kohlwochenende gebührend gefeiert wurde – eine perfekte Mischung aus Tradition, Gemeinschaft und Feierfreude.
Der Kappestreck aus Büderich ist da. Foto: Ewald Grotendorst
Laut Mitteilung von André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, kontrollieren heute Morgen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld gemeinsam mit dem Ordnungsamt die Rettungswege auf dem Kappesmarkt.
Kurz vor 10:00 Uhr informierte die Gemeindeverwaltung darüber, dass Wasser in den Keller des Rathauses eingedrungen sei.
Die Feuerwehr reagierte sofort und holte den Rollcontainer „Wasserschaden“ aus dem Feuerwehrgerätehaus. Gemeinsam mit den Hausmeistern der Grundschule machten sich die Einsatzkräfte dazu, den Keller trocken zu legen.
Unter dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende“ unterstützte auch der Leiter des Ordnungsamts Norbert Altrogge den Einsatz tatkräftig, sodass die Arbeiten zügig abgeschlossen werden konnten.
Heimatbund Herrlichkeit Lembeck präsentiert das Jubiläums-Jahrbuch 2025, auch mit Geschichten aus Erle: Einblick in bewegte Geschichten und Traditionen
Am Dienstag, den 05. November 2024, lädt der Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e. V. zur feierlichen Vorstellung des Jubiläums-Jahrbuchs 2025 ins Gemeinschaftshaus Wulfen ein. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. Dieses Jahrbuch würdigt das 100-jährige Jubiläum der Heimatkalender-Reihe und enthält zahlreiche spannende Berichte – darunter einige besondere Geschichten aus Erle.
Erler Sonnenuhr. Foto: Petra Bosse
Erler Geschichte lebendig erzählt
Das Jahrbuch 2025 bietet auch einen besonderen Fokus auf Erle, mit bewegenden Beiträgen zur Vergangenheit des Dorfs. Klaus Werner vom Heimatverein Erle beleuchtet in seinem Beitrag „Der lange Weg der älteren Kinder bis zu ihrem ersten Schulgebäude“ die Herausforderungen früherer Zeiten. Johannes Kempken widmete sich der „Erler Sonnenuhr“, und Birgit Böckenhoff erinnert in einem Nachruf an Wenzel Böckenhoff, eine Persönlichkeit, die in Erle viele Spuren hinterlassen hat. Diese Beiträge verankern das Jahrbuch nicht nur in der Gegenwart, sondern machen die Vergangenheit lebendig.
Ein Rückblick auf 100 Jahre regionales Erbe
Auf 288 Seiten entfaltet das Jahrbuch 2025 ein vielfältiges Panorama an Geschichten und Berichten aus der Region. Neben den Erler Geschichten finden sich Artikel zu Themen wie Zeitgeschehen, Natur und Umwelt sowie persönliche Lebensbilder, die den Alltag und die Schicksale der Menschen in Dorsten und Umgebung spiegeln. Literarische Beiträge, Gedichte und eine Chronik des Jahres runden das Werk ab und machen es zu einem unverzichtbaren Schatz für Heimatfreunde.
Erhältlich an den bekannten Verkaufsstellen
Das Jubiläums-Jahrbuch 2025 ist ab sofort an den üblichen Verkaufsstellen in Dorstens Ortsteilen, in der StadtAgentur, im Dorsten Shop und direkt beim Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e. V. für 10,- € erhältlich. Tauchen Sie ein in 100 Jahre Heimatgeschichte und entdecken Sie bewegende Geschichten aus Erle und der gesamten Region.
Am Montag stand das Thema „Bäume“ im Fokus der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Mitglieder des Ausschusses beleuchteten verschiedene Aspekte des Baumbestands. Dazu gehörten die Platanen am Südring, die Fällung einer amerikanischen Roteiche und zwei Bäume in Erle.
Baumschutz und Pflege als zentrales Thema
Der Schutz und die Pflege des Baumbestands in der Gemeinde war ein zentraler Punkt der Diskussion. Die Ausschussmitglieder berieten über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungen, um die Gesundheit und das Wachstum der Bäume langfristig zu sichern.
Entscheidung über Rückschnitt von Platanen am Südring in Raesfeld
Der Bau- und Umweltausschuss in Raesfeld entschied am Montag einstimmig, dass vier bereits einmal beschnittene Platanen am östlichen Ende des Südrings erneut bis auf die Knotenpunkte zurückgeschnitten werden dürfen. Für die restlichen Platanen entlang der Straße wurde der Rückschnitt jedoch abgelehnt, da dieser für die Bäume einem Todesurteil gleichkäme. Bauamtsleiter Bernd Roters von der Bauverwaltung erklärte, dass die anderen Bäume in ihrem jetzigen Zustand verbleiben sollen. Der Ausschuss folgte damit der Empfehlung des Arbeitskreises Grünflächen und dem Vorschlag der Verwaltung.
Platanen Südring Raesfeld. Symbolfoto
Konflikt zwischen Erneuerbare-Energien-Gesetz und Baumschutz
Bernd Roters machte vor der Abstimmung auf Anträge von Anwohnern, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aufmerksam für Fotovoltaikanlagen gegenüber dem Umwelt- und Baumschutz geltend machen wollten. „Die Rechtslage ist hier nicht eindeutig“, betonte Roters, und wies darauf hin, dass in solchen Fällen Einzelfallentscheidungen notwendig seien, da Energiegewinnung und Naturschutz gleichermaßen wichtige Interessen darstellen. Er warnte davor, Platanen zurückzuschneiden, die bislang noch nicht beschnitten wurden, da dies für diese Bäume das Absterben bedeuten könnte.
Konflikt zwischen Erneuerbare-Energien-Gesetz und Baumschutz. Foto: Symbolfoto Pixabay
Empfehlung des Arbeitskreises
Christian Becker (FDP) äußerte Bedenken, dass die Entscheidung auf Unverständnis bei einigen Anwohnern stoßen könnte und möglicherweise Ärger für die Gemeinde nach sich ziehen würde. André Olbing (CDU) lobte hingegen die „gute Arbeit“ des Arbeitskreises und betonte, dass seine Fraktion die Empfehlung unterstützen könne. Roters erläutert, dass beschnittene Platanen nach einer gewissen Zeit erneut gekürzt werden müssen, da die Triebe, die aus den Knotenpunkten sprießen, leicht abbrechen könnten. Bei ungeschnittenen Platanen bestehe dieses Risiko jedoch nicht.
Der Baum am Heideweg darf nicht gefällt werden. Foto: Petra Bosse
Weitere Entscheidungen zu Baumfällungen im Ausschuss
Der Ausschuss befasste sich ebenfalls mit drei weiteren Anträgen von Bürgern, die die Fällung bestimmter Bäume beantragt hatten. Bei zwei Bäumen, am Heideweg und an der Straße Upen Plass, stellte der Arbeitskreis nach Ortsbegehungen fest, dass kein Handlungsbedarf besteht und die Bäume stehenbleiben sollen. Der Ausschuss schloss sich diese Empfehlungen an.
Auch dieser Baum bleibt. Foto: Petra Bosse
Roteiche am Lukasweg
Ein besonderer Diskussionspunkt war eine amerikanische Roteiche am Lukasweg. Der Baum steht auf Gemeindegrund, hat jedoch eine Krone, die auf dem Grundstück eines angrenzenden Hausbesitzers ragt und bereits Schäden an seinem Dach verursacht hat. Der Hausbesitzer stellte deshalb einen Antrag auf Fällung. Bauamtsleiter Roters erklärte, dass es sich um einen vitalen, massiven Baum handelt und ein Rückschnitt für eine Buche fatal sei, da dies für die Roteiche auf lange Sicht „einem Tod auf Raten“ gleichkäme.
Rotbuche verursacht Schäden. Foto: Gemeinde Raesfeld
Nachbarschaftsrecht und Entscheidung des Bundesgerichtshofs
Bürgermeister Martin Tesing wies darauf hin, dass das Nachbarschaftsrecht bisher nicht in die Bewertung des Baums eingeflossen sei. Dieses Recht erlaubt es dem betroffenen Hausbesitzer, die überhängenden Äste, die sein Grundstück beeinträchtigen, zu entfernen – auch wenn der Baum dadurch in seiner Vitalität geschädigt würde. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte dies im Juni 2021 (Aktenzeichen V ZR 234/19) bestätigt, selbst wenn die Baumgesundheit dadurch gefährdet ist.
Differenzen im Ausschuss zur Fällung der Roteiche
André Olbing (CDU) bedauerte die Fällung und sagte: „Schade um den schönen Baum. Schade um jeden Baum, der gefällt wird.“ Dennoch sprach er sich dafür aus, die Fällung durchzuführen, wenn der Hausbesitzer die Äste ohnehin so weit kürzen darf, dass der Baum absterben würde. Helmut Hellenkamp (SPD) und Josef Spangemacher (Grüne) widersprachen und mahnten, dass eine Fällung des Baumes ein Präzedenzfall für weitere Fällungsanträge sein könnte. Martin Tesing wies jedoch erneut auf die bereits entstandenen Schäden hin und betonte das Kappungsrecht des Eigentümers. Der Ausschuss entschied schließlich, die Roteiche zu fällen und dafür einen Ersatzbaum zu pflanzen.
Das erste Novemberwochenende bringt in unserer Region eine Reihe traditioneller Märkte und Feste, die seit Jahren fest im Kalender vieler Besucher stehen. Raesfeld, Dorsten, Haltern am See und Marienthal laden zu ihren herbstlichen Veranstaltungen ein.
38. Historischer Kappesmarkt in Raesfeld
Frischer Kappes, direkt vom Feld: Foto: Petra Bosse/Archiv
Der Raesfelder Kappesmarkt verwandelt den Ortskern am 2. und 3. November in eine lebendige Festmeile mit regionalem Flair. Im Mittelpunkt steht der „Kappes“ (Kohl), der in zahlreichen Variationen angeboten wird. Ein Fest für die ganze Familie.
Highlights:
Eröffnungszeremonie: Samstag, 11:00 Uhr, mit Bürgermeister Martin Tesing und den Kappeshoheiten
Kappeshobeln und Verlosung: Traditionelles Kohlhacken und attraktive Preise
Kappesball: Samstagabend ab 19:00 Uhr im Festzelt
Zeiten: Samstag, 2. November, und Sonntag, 3. November, ganztägig.
Am 3. November feiert Dorsten das Ehrenamt und die Gemeinschaftsarbeit mit einem strahlenden Lichterfest in der Innenstadt. Über 70 Vereine und ein buntes Bühnenprogramm laden zum Mitmachen ein.
Highlights:
Bühnenprogramm am Marktplatz: Von 12:00 bis 18:30 Uhr, moderiert von Michael Maiß
Laternenumzug und Sternenhimmel: Start um 17:00 Uhr, Abschluss mit einer Ansprache des Bürgermeisters
Am 2. und 3. November lädt der Gänsemarkt in Haltern am See zum Schlemmen und Entdecken ein. Der Marktplatz wird zum Bauernmarkt mit herbstlichen Spezialitäten und regionalen Produkten.
Highlights:
Gewinnspiel „Knack die Nuss“: Stadtgutscheine und Gänseessen als Preise
Verkaufsoffener Sonntag: Am 3. November von 13:00 bis 18:00 Uhr
Gänsemarktfegen: Traditionelles Fegen des Marktplatzes durch die Kaufmannschaft am Sonntagmorgen
Zeiten: Samstag, 2. November, und Sonntag, 3. November, ganztägig geöffnet.
Zum 25-jährigen Jubiläum lädt der Martinsmarkt am 2. und 3. November auf den malerischen Kirch- und Dorfplatz in Marienthal ein. Traditionelles Kunsthandwerk und musikalische Darbietungen machen dieses Fest zu einem Erlebnis für alle Altersgruppen.
Highlights:
Musikalische Darbietungen: Samstag mit dem Jungen Chor Brünen und der Folk-Band „Two of Us“
Mystische Efeuelfe: Die Stelzenläuferin verzaubert am Samstag von 13:30 bis 17:30 Uhr die Besucher
Kulinarische Genüsse: Martinsgans und Klostereierpunsch für den herbstlichen Genuss
Deine PLAYMOBIL-Story im Kreis Borken: Gewinner aus Erle – Jan Heider und Karl-Josef Behler mit „Das Femegericht“
Jan Heider und Karl-Josef Behler aus Erle gehören zu den 14 Gewinnern des Comicgeschichten-Wettbewerbs „Deine PLAYMOBIL-Story im Kreis Borken“. Ihr Werk „Das Femegericht“ konnte die Jury überzeugen und wurde mit einem Preis ausgezeichnet. Kooperationspartner war die Öffentliche Bücherei St. Gudula, Rhede.
Abschluss des Wettbewerbs im Kult Westmünsterland
Die Preisverleihung fand im Kult Westmünsterland in Vreden statt, passend zur laufenden PLAYMOBIL-Ausstellung, die bis April 2025 zu sehen ist. Unter dem Motto „Denk dir eine kleine Westmünsterland-Geschichte mit deinen PLAYMOBIL-Figuren aus“ waren kreative Ideen gefragt. Insgesamt wurden 72 Beiträge eingereicht, von denen 14 prämiert wurden.
Die Gewinner und ihre Werke bereichern die Ausstellung
Alle ausgezeichneten Comics, darunter „Das Femegericht“, sind nun Teil der Ausstellung „PLAYMOBIL – Typisch Westmünsterland“. Hier stellt der Diorama-Künstler Oliver Schaffer Szenen und Themen der Region mit PLAYMOBIL-Figuren dar.
Vielfalt der Einsendungen begeisterte Jury
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Elisabeth Büning vom Kreis Borken zeigen sich begeistert von der Vielfalt der eingereichten Geschichten. Der Wettbewerb stand allen Altersgruppen offen, wurde die Bandbreite der Ideen zusätzlich erweitert.
Unterstützung durch Kooperationspartner
Um die Teilnahme zu erleichtern, stehen 13 Kooperationspartner im Kreisgebiet Greenscreen-Boxen zur Verfügung. Ausgestattet mit iPad und passenden Apps konnten die Teilnehmer ihre Comic-Geschichten Schritt für Schritt umsetzen.
Förderung von Regionalbewusstsein und Medienkompetenz
Der Wettbewerb diente nicht nur der Unterhaltung, sondern förderte auch Regionalbewusstsein, Kreativität und Medienkompetenz bei den Teilnehmern. So entstanden einzigartige Geschichten, die das Westmünsterland lebendig widerspiegeln.
Kreis Borken. Seit Januar 2024 betreibt die Westfalen Bus GmbH die Sprinterlinie S75, die Münster über Borken mit Bocholt verbindet.
Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Firma Menchen aus Borken, bedient sie eine der Hauptverkehrsachsen im Münsterland, die täglich über 2.000 Fahrgäste zählt. Jetzt wurde die Strecke um drei neue Doppelstockbusse erweitert, die von der Daimler-Tochter Setra stammen und als „Flaggschiffe“ im Einsatz sind.
Vorstellung der neuen Busse in Borken
Am vergangenen Freitag fand die offizielle Vorstellung der neuen Fahrzeuge am Busbahnhof in Borken statt. Vertreterinnen und Vertreter von Westfalen Bus, der Stadt und des Kreises Borken sowie des Kooperationspartners Menchen nahmen die neuen Busse in Augenschein und gaben den offiziellen Betrieb frei. Die neuen Busse bieten den Fahrgästen ein hohes Maß an Komfort und sind technisch auf dem neuesten Stand.
Steffen Lanwert zur Bedeutung der Linie S75
Steffen Lanwert, Niederlassungsleiter Westfalen Bus Münsterland, betonte: „Die S75 ist eine unserer Premiumlinien und verdeutlicht die Nachfrage und Relevanz eines funktionierenden öffentlichen Personennahverkehrs.“ Als Schnellbuslinie bietet sie eine starke Alternative zum Individualverkehr über die Stadtgrenzen hinaus. Wir freuen uns sehr, mit den neuen Fahrzeugen ein sichtbares und erlebbares Zeichen für die Fahrgäste setzen zu können. Einsteigen lohnt sich!“
Kreispolitik lobt die Bedeutung der Sprinterlinie
Dr. Elisabeth Schwenzow, Verkehrsdezernentin des Kreises Borken, ergänzt: „Die konstant hohen Fahrgastzahlen auf der S75 zeigen, dass diese Linie für viele Pendler und Fahrgäste ein wichtiges Verkehrsmittel im Alltag ist.“ Die Investition in die neuen Busse sei daher ein wertvoller Beitrag zur Verkehrswende im Kreis Borken.
Die Zukunft der Linie S75
Derzeit sind zwei der neuen Busse im Einsatz, das dritte Fahrzeug wird in Kürze folgen. Alle sind sich einig, dass dies ein wichtiger Schritt zur Unterstützung eines modernen öffentlichen Verkehrsnetzes ist. Die neuen roten Doppelstockbusse sind auf den Straßen des Münsterlandes kaum zu übersehen!
Willkommen zur 32. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über das Aus für die Kuchenkiste am Schloss Raefeld, die Pläne für eigene Gemeindewerke in Raesfeld und der Start des Vorverkaufs für den Adventsmarkt am Schloss Raesfeld.
Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.
Gemeinde Raesfeld plant Gründung eigener Gemeindewerke
Die Gemeinde Raesfeld plant die Gründung eigener Gemeindewerke, um die Energie- und Wärmeversorgung eigenständig zu organisieren. Dieser Schritt, der bereits von anderen Kommunen wie Reken und Heiden gegangen wurde, soll die Gemeinde zukunftssicher machen. Aktuell befindet sich das Vorhaben im Anzeigeverfahren bei der Bezirksregierung Münster, die als zuständige Behörde den Plan prüft.
Der Vorverkauf für den Adventsmarkt in Raesfeld hat begonnen. Vom 5. bis 8. Dezember verwandelt sich das historische Wasserschloss in Raesfeld wieder in eine zauberhafte Weihnachtswelt. Die Eintrittsspins sind in den folgenden Vorverkaufsstellen in Raesfeld und Erle zum Preis von 4,- Euro erhältlich:
Tourist-Info im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld
Richtfest Gemeinschaftshaus Martinus Raesfeld: Ein Meilenstein für Begegnung
Gut fünf Monate nach der Grundsteinlegung konnte das Richtfest des neuen Gemeinschaftshauses Martinus gefeiert werden. Trotz widriger Wetterbedingungen ließen sich weder Gäste noch Handwerker die Laune verderben.
Nach gut vier Jahren hieß es am Sonntag, den 27. Oktober, zum letzten Mal: Torten, Kuchen und Kaffee im idyllischen Ambiente der Kuchenkiste am Sterndeuterturm Schloss Raesfeld. Das beliebte Café schließt seine Türen – und das auf eigenen Wunsch.
Am Montagabend (14.10.) wurde der Edeka-Markt Beyer in Erle Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Ein vermummter Täter bedrohte die Kassiererin mit einer Waffe, erbeutete die Tageseinnahmen und flüchtete zu Fuß. Bei dem vermutlichen Täter handelt es sich um einen 26-jährigen Raesfelder.
Baumpflanzaktion Kolpingfamilie Raesfeld: Nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz
Die Kolpingfamilie Raesfeld hat sich vorgenommen, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und dazu einen Antrag an den Bau- und Umweltausschuss gestellt. Die Organisation plant eine mehrjährige Baumpflanzaktion. Dabei sollen nicht nur Bäume gepflanzt werden, sondern auch das Bewusstsein für den Umweltschutz innerhalb der Gemeinde gestärkt werden.