Spiel unter Flutlicht-Atmosphäre: JSG Lembeck/Rhade/Deuten gewinnt gegen JSG Raesfeld/Erle C2 und ist Herbstmeister 2024
Spielbericht von Trainer Michael Oesterbeck
Frühe Führung und kontrollierte erste Halbzeit
Am Mittwochabend, den 30. Oktober, empfingen wir die JSG Raesfeld/Erle C2 zum entscheidenden Heimspiel. Die Zielsetzung war klar: maximaler Druck gegen den Ball und schnelles Passspiel, um eigene Chancen herauszuspielen. Bereits in der zweiten Minute zeigte das Team, dass die Marschroute saß – Jesse brachte uns mit einem frühen Treffer 1:0 in Führung, was der Mannschaft die nötige Ruhe gab.
Souveränes Kombinationsspiel und Führung zur Halbzeit
Der Ball lief sicher in unseren Reihen, und wir erspielten uns einige weitere Möglichkeiten. In der 28. Minute krönte Collin eine sehenswerte Kombination mit dem 2:0, und so ging es verdient mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.
Der Weg zum Herbstmeistertitel
Nach dem Wiederanpfiff kamen die Gäste aus Raesfeld zwar besser ins Spiel, doch die Jungs hatten sich ein klares Ziel gesetzt: Sie wollten sich die Herbstmeisterschaft sichern – wie unsere C1 zuvor. Die Abwehr stand stabil und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. In der 48. Minute nutzte Quentin eine Gelegenheit aus der Distanz und erhöhte mit einem präzisen Schuss aus 30 Metern auf 3:0.
Entscheidender Schlusspunkt und verdiente Meisterschaft
Den Schlusspunkt setzte Hennes in der 58. Minute, als er sich ein Herz fasste und mit einem satten Schuss an den Innenpfosten das 4:0 markierte. Spätestens da war klar, dass die Herbstmeisterschaft uns gehörte. Trotz eines Spiels weniger sicherten sich die Jungs diesen Titel.
Ein Gedanke an Jürgen
Ein Gedanke geht an Jürgen Pütz-Bosse † – schade, dass du diesen Erfolg nicht mehr miterleben konntest.
Jürgen Pütz-Bose † (l.) und Trainer Michael Oesterbeck. Foto: Petra Bosse/Archiv
Ein Dorf baut eine Kneipe:Die Bürger des kleinen Dorfs Erle haben mit ihrem Engagement und der Bürgergenossenschaft eG. etwas Einzigartiges geschaffen: In einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion gründeten über 2.000 Einwohner eine Bürgergenossenschaft, um ihre letzte Gaststätte zu retten. Als der bisherige Wirt Rückzug ankündigte, setzten die Bewohner alles daran, ihre Dorfgastronomie zu bewahren.
Mit einem Eigenkapital von rund 2 Millionen Euro und einem klaren Ziel vor Augen entsteht nun eine moderne Kneipe. Dieses deutschlandweit einzige Projekt zeigt, wie starker Zusammenhalt und Eigeninitiative eine Gemeinschaft prägen können.
Einstimmiger Beschluss der Genosseninnen und Genossen im Sommer zum Bau des neuen Dorfgasthofes HUB Erle. Foto: Petra Bosse
Gründung und Überblick der Genossenschaft
Gründung der Genossenschaft: November 2020 Mitglieder: 2.101 Eigenkapital: 2.045 Mio. EUR Nutzfläche: ca. 800 qm
Projektvorstellung und Zielsetzung
Die Bürgergenossenschaft Erle eG wurde im Dorf Raesfeld-Erle, das etwa 3.700 Einwohner innen zählt, gegründet. Das Ziel der Genossenschaft war es, die einzige verbliebene Gastronomie im Dorf zu erhalten, nachdem der bisherige Wirt der Gaststätte Brömmel-Wilms seinen Rückzug angekündigt hatte.
Eine der Aktionen der Bürgergenossenschaft Erle eG, wo Andreas Grotendorst die Bürger persönlich dazu ansprach, Anteile zu zeichnen. Foto: Petra Bosse/
Beispiellose Aktion der Bürgergenossenschaft eG
In einer beispiellosen Aktion haben mehr als 2.000 Mitglieder der Bürgergenossen eG gemeinsam ein Eigenkapital von rund 2 Millionen Euro aufgebracht, um den Bau einer neuen Gaststätte zu ermöglichen.
Das geplante Gebäude wird auf zwei Etagen Platz für eine Gaststätte, ein „Brennereistübchen“ und einen großen Veranstaltungssaal bieten und von Christian Lipfert eigenständig betrieben.
Einzigartiges Projekt kurz vor Baubeginn
Dieses deutschlandweit einzigartige Projekt steht nun kurz vor dem offiziellen Baubeginn. Am 21. Dezember 2024 wird der erste Spatenstich gesetzt, der den symbolischen Start für die Bauarbeiten markiert.
Vorbereitungen für den Baubeginn
In einer Aufsichtsratssitzung der Bürgergenossenschaft Erle eG am vergangenen Donnerstag informierte der Vorstand darüber, dass die Vorbereitungen für den Baubeginn abgeschlossen sind. In den letzten Wochen fanden zahlreiche Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren statt, um sicherzustellen, dass der Bau reibungslos starten kann.
Foto: Petra Bosse
„Einige haben es vielleicht schon bemerkt. Die Bauzäune stehen bereits, und die Bagger werden noch in dieser Woche anrollen. Wir sind froh, dass es nun endlich losgeht“, resümiert Aufsichtsratsvorsitzender Arno Brömmel, der das Geschehen tagtäglich von der gegenüberliegenden Seite beobachten kann.
Einladung zum Spatenstich HUB Erle am 21. Dezember 2024
Am 21. Dezember 2024 um 11 Uhr findet der offizielle Spatenstich im Außenbereich der Gaststätte Brömmel-Wilms statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen, diesen symbolischen Meilenstein gemeinsam zu feiern. Andreas Grotendorst, Vorstandsmitglied, kündigt außerdem an, dass es ein kurzes Rahmenprogramm geben wird.
Christian Lipfert, der neue Pächter von HUB Erle, wird bis zur Fertigstellen des neuen Dorfgasthofes die Gaststätte Brömmel-Wilms weiterführen. Foto: Petra Bosse/Archiv
Die bisherige Gaststätte Brömmel-Wilms wird ab dem 1. Januar 2025 bis zur Fertigstellung des Neubaus vorübergehend durch den neuen Pächter von HUB Erle Christian Lipfert weitergeführt.
Auftragsvergabe und Baukoordination für HUB Erle
Während der Aufsichtsratssitzung wurden außerdem wichtige Bauaufträge vergeben, um eine reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen zu ermöglichen. Bisher wurden mehr als die Hälfte der Baukosten fest vergeben. „Insgesamt sind in etwa mehr als die Hälfte der Bausumme vergeben worden. Die Zusammenarbeit mit den Architekten der Firma Thieken war hierbei hervorragend“, betont Peter Stöbel, der für die Genossenschaft an allen Verhandlungen persönlich teilgenommen hat.
Die Pläne vom Dorfgemeinschaftshaus wurden erstmalig im August 2020 im Rathaus von den Architekten Bernfried Lammersmann und Tobias Göbel vorgestellt. Foto: Petra Bosse/Archiv
Sicherheit auf der Baustelle und zukünftige Updates
Ein besonderes Anliegen des Vorstands ist die Sicherheit auf der Baustelle. „Wir haben alle darauf hingewiesen, das grundsätzliche Verbot, die Baustelle zu betreten, zu beachten. Nur so kann ein sicherer und großzügiger Baufortschritt gewährleistet werden“, betont der Vorstand. Um die Mitglieder während der Bauzeit auf dem laufenden zu halten, plant die Genossenschaft regelmäßige Updates. Der Vorstand wird dazu zu einem späteren Zeitpunkt nähere Informationen bereitstellen.
Vorstand und Aufsichtsrat v. l.: Andreas Grotendorst, Oliver Göttlich und Arno Brömmel. Foto: Petra Bosse/Archiv
Gemeinschaftlicher Zusammenhalt in Erle und Beitragseinzug
„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich losgeht. Und dies funktioniert nur deshalb, weil alle Genossinnen und Genossen zusammengehalten haben!“, so Oliver Göttlich. „In den kommenden Tagen werden daher nun die etlichen Nachzeichnungen auch offiziell per Lastschrift eingezogen.“
Maurice Wendt weist darauf hin, dass einige Beitrittserklärungen noch fehlen und möglichst bald bei der Volksbank Raesfeld-Erle eingereicht werden sollten.
Kontakt für Fragen
Für Rückfragen erreichen Sie den Vorstand der Genossenschaft per E-Mail unter: [email protected]
Festival der Musiklandschaft Westfalen erweitert das Programm in Raesfeld an zwei Wochenenden und kehrt 2025 mit einem hochkarätigen Programm nach Raesfeld zurück. Ab 2025 wird das „Festival der Musiklandschaft Westfalen“ erstmals ein Doppelwochenende in Raesfeld einführen.
Neben Ernst Hutter und die Egerländer, feiern auch die beliebten Höhner eine Wiederkehr auf die Festivalbühne. Erstmals vertreten ist auch der einzigartige Helge Schneider sowie der berühmte Tenor Rolando Villazon.
Vielfältiges Programm 2025
Gemeinsam mit weiteren Stars der Klassik- und Unterhaltungsszene schafft die Musiklandschaft Westfalen eine stimmungsvolle Kulisse und ein vielfältiges Programm, das sowohl Musikliebhaber als auch neue Besucher in die magische Atmosphäre des Schlosses Raesfeld lockt.
Dirk und Maximilian Klapsing haben erneut für 2025 ein hochkarätiges Programm zusammengestellt und beliebte Künstler für Raesfeld verpflichtet. Foto: Petra Bosse
Intendant Dirk Klapsing erklärt: „Seit 2009 hat sich das Festival hier zu einem kulturellen Leuchtturm entwickelt.“ Die Erweiterung sei das Ergebnis der erfolgreichen Kooperation mit der lokalen Verwaltung.
Rückblick und Neuigkeiten: 15 Jahre musikalisches Wachstum
Bei einer Pressekonferenz im Rathaus am Mittwoch stellten Dirk und Maximilian Klapsing die Neuerungen für die kommende Saison vor. „Jahr für Jahr konnten wir Künstler von Rang und Namen für das Schloss Raesfeld gewinnen,“ erläuterte Klapsing. Künstler wie das Royal Philharmonic Orchestra, Christoph Eschenbach, Ute Lemper, Roland Kaiser und die Höhner zählten zu den Gästen, die das Festival seit Jahren zu einem Besuchermagneten machten. Die 15 bisherigen Veranstaltungen zogen bereits tausende Musikliebhaber in das historische Ambiente. „Der Standort Schloss Raesfeld, mit seiner einzigartigen Atmosphäre, ist bei Künstlern und Gästen gleichermaßen beliebt“, betont Klapsing.
Intendant Dirk Klapsing. Foto: Petra Bosse/Archiv
Einzigartige Atmosphäre im Schloss Raesfeld
Die besondere Atmosphäre bei sommerlichen Veranstaltungen inspiriere Künstler und ziehe das Publikum in ihren Bann. Aufgrund des großen Erfolgs haben die Organisatoren beschlossen, das Festival künftig an zwei Wochenenden auszurichten. „Ab der Saison 2025 planen wir ein Doppelwochenende,“ kündigte Klapsing an.
Symbiose mit der Gemeinde Raesfeld
Nach kurzer Absprache mit der Gemeinde Raesfeld erhielt das Klapsing sofortige Unterstützung. Bürgermeister Tesing unterstrich die enge Zusammenarbeit: „Das Schloss und die Musiklandschaft bilden eine wichtige Symbiose. Jetzt, wo die Gemeinde Eigentümer des Schlosses ist, haben sich die organisatorischen Abläufe vereinfacht,“ so Tesing. Auch lobte er den Nutzen für die Gemeinde: „Die Musiklandschaft in Raesfeld ist für uns eine absolute Win-Win-Situation.“
Ein vielfältiges Programm für alle Musikgeschmäcker
Das Festival bietet ein breites Programm, das verschiedene Geschmäcker anspricht. Die Konzerte ergänzen sich und vermeiden Konkurrenz zueinander.
Die Veranstaltungen beginnen am Freitag, 8. August, mit einem Sommernachtskonzert und der 45 Personen starke Festivalphilharmonie Westfalen unter der Leitung von Dirigent Michael Ziabinger.
Operngala mit Star-Tenor Rolando Villazón
Foto: Andreas Hechenberger
Am Samstag, 9. August, tritt der international gefeierte Tenor Rolando Villazón auf. Unter dem Motto „Galanacht der Oper“ bringt Villazón, unter anderem bekannt durch seine Auftritte mit Anna Netrebko, ein Erlebnis auf die Bühne, das nicht nur Klassikliebhaber begeistert.
Mit Rolando Villazon konnte die Musiklandschaft Westfalen einen international bekannten Tenor und Protagonist der Klassikszene verpflichten. Das Festival verspricht ein vielseitiges Erlebnis nicht nur klassische Musikliebhaber, sondern auch für ein breites Publikum, die die atmosphärische Kulisse von Schloss Raesfeld lieben.
Familienprogramm
Der Sonntag, 10. August, bietet einen Familiennachmittag, dessen Details noch in Planung sind.
Am Donnerstag, 14. August, folgt Helge Schneider mit seinem Programm „Ein Mann und seine Musik“. „Helge Schneider (70) aus Mülheim begeistert Menschen jeden Alters mit seinem einzigartigen Humor und Musikstil wird sowohl bei älteren als auch bei jüngeren Generationen großen Anklang finden,“ so Maximilian Klapsing. Die Veranstaltung ziehe auch eine neue Zielgruppe an, ohne den klassischen Kern des Festivals aus den Augen zu verlieren.
Rock und Sinfonie: Still Collins mit der Festival Philharmonie
Am 15. August wird Schloss Raesfeld zum Treffpunkt für Fans von Genesis und Phil Collins. Die europaweit bekannte Tribute-Band Still Collins tritt zusammen mit der Festivalphilharmonie Westfalen auf. „Mit ihrem Sound, der fast eins zu eins ans Original erinnert, und der sinfonischen Begleitung sorgt die Band für Gänsehaut-Momente“, schwärmt Klapsing.
1.600 Konzerten und 28 Jahren Bühnenerfahrung
Sie gelten als die gefragteste Phil Collins- und Genesis-Coverband Europas – Still Collins bringt die Musikgeschichte dieser Ikonen lebendig auf die Bühne. Die bekannte Tribute-Band, die nach über 1.600 Konzerten und 28 Jahren Bühnenerfahrung europaweit gefeiert wird, tritt gemeinsam mit der Festivalphilharmonie Westfalen auf. Das Repertoire der Band reicht von frühen Genesis-Klassikern wie „Selling England by the Pound“ bis zu Phil Collins‘ unvergesslichen Solo-Hits. Aber Still Collins geht noch weiter. Auch Werke von Peter Gabriel und Mike & the Mechanics werden meisterhaft inszeniert.
Die Höhner kommen zurück nach Raesfeld
Am Samstag, 16. August, erleben Fans ein Wiedersehen mit den Höhnern, die schon 2019, 2021, 2022 und 2023 auf dem Festival auftraten. Die große Nachfrage und die treue Fangemeinde ließen die Veranstalter nicht zögern, die Kult-Band erneut einzuladen. „Die Nachfrage nach den Höhnern ist ungebrochen groß,“ erklärt Klapsing.
Total ausverkauft war das 1. Konzert der Egerländer mit Ernst Hutter in diesem Sommer. Foto: Petra Bosse
Abschiedskonzert von Ernst Hutter – Ein emotionaler Höhepunkt
Das Festival endet am 17. August mit einem besonderen Konzert: Ernst Hutter und seine Egerländer treten ein letztes Mal vor seinem offiziellen Abschiedskonzert auf. Und das in Raesfeld. „Für uns ist es etwas ganz Besonderes, dass Ernst Hutter hier auftritt,“ erzählt Klapsing. Ernst Hutter habe wiederholt geäußert, wie beeindruckt er vom Standort Raesfeld und dessen einzigartiger Atmosphäre sei.
Dass Blasmusik alles andere als langweilig ist, zeigte sich beim Sommerkonzert, als die Konzertbesucher mit einer schwungvollen Polonäse durch den Schlossinnenhof zogen.. Foto: Petra Bosse
Nach seinem Konzert in diesem Sommer sei er von der Wertschätzung des Publikums tief berührt gewesen und habe mehrfach betont, wie gerne er in Raesfeld auftrete. Begleitet von seiner Familie werde er das Wochenende in Raesfeld verbringen und die Gelegenheit nutzen, sich von seinen treuen Fans zu verabschieden.
Das Konzert wird sicherlich zum emotionalen Höhepunkt, da die Blaskapelle weltweit, auch in der Carnegie Hall, auftrat und zu den besten ihres Genres zählt. „Hier spielt die Champions League,“ sagt Maximilian Klapsing nicht ohne stolz.
Kartenvorverkauf gestartet
Tickets sind bereits auf der Website www.musiklandschaft-westfalen.de erhältlich. Das Festival wird von Sponsoren wie der Volksbank Raesfeld-Erle, der Firma Hetkamp, der Veltins Brauerei und weiteren unterstützt.
Iris Becker von der RWW Julia Giesing von der westenergie als Sponsoren, sowie Dirk und Maximilian Klapsing freuen sich gemeinsam mit Bürgermeister Martin Tesing auf die kommende Musiklandschaft Westfalen im Sommer 2025 in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Interview mit Intendant Dirk Klapsing
Dirk Klapsing, Intendant der Musiklandschaft Westfalen, hebt im Interview die besondere Beziehung zwischen dem Festival und dem Standort Raesfeld hervor, der seit 2009 das Sommerfestival beherbergt. „Seitdem haben hier 15 Sommerfestivals mit namhaften Künstlern stattgefunden,“ erklärt Klapsing. „Das historische Wasserschloss Raesfeld zieht sowohl große Künstler als auch ein breites Publikum an und hat sich als kultureller Höhepunkt der Region etabliert.“
Die einzigartige Kulisse des Raesfelder Schlosses trage entscheidend zur besonderen Atmosphäre der Konzerte bei. Dies sei einer der Gründe, „warum das Festival regelmäßig hohe Besucherzahlen erreiche und ein so vielfältiges Publikum anziehe.“
Zum Abschluss betont Klapsing die Bedeutung Raesfelds für das Festival: „Raesfeld ist nicht nur ein wichtiger Partner, sondern auch der perfekte Ort, um musikalische Highlights vor einer außergewöhnlichen Kulisse zu präsentieren.“ Die Unterstützung der Gemeinde und die einzigartige Atmosphäre am Schloss machen Raesfeld zum idealen Austragungsort für die Musiklandschaft Westfalen und lassen auf eine erfolgreiche Festivalsaison 2025 mit Weltstars und vielfältigen Erlebnissen hoffen.
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Nach über 30 Jahren wechselt die Kaninchenausstellung ihren Standort. Der Kaninchenverein präsentiert seine Tiere nun in den frisch renovierten Räumen des „Hauses der Vereine“ an der Weseler Straße in Raesfeld.
Der Umzug wurde nötig, nachdem die Remise am Jugendhaus Anfang des Jahres abgebrochen und das Jugendhaus um einen Anbau für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Raesfeld erweitert wurde. Neben dem Kaninchenverein nutzen auch das Fanfarencorps Raesfeld und das DRK Raesfeld das neue Gebäude.
Foto: Petra Bosse
Freude und Dank für die neuen Räumlichkeiten
Der Kaninchenverein zeigt sich dankbar für die Unterstützung. „Die neuen Räume bieten uns eine wunderbare Möglichkeit, unsere Ausstellung in einem modernen Rahmen zu präsentieren“, erklärt Karsten Vinken, Vorstandsmitglied des Kaninchenvereins. Auch bedankt er sich im Namen des Vereins bei allen Beteiligten: „Unser besonderer Dank gilt der Gemeinde Raesfeld und den anderen Vereinen im Haus der Vereine für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit.“
Lokalschau der Kaninchen weiterhin am bewährten Standort
Trotz des Umbaus bleibt die Lokalschau der Kaninchen an ihrem bekannten Standort. Die Züchter freuen sich, die Schau auch in Zukunft dort auszurichten und dem Publikum aus Nah und Fern einen vertrauten Anlaufpunkt zu bieten.
Foto: Privat
Vielfalt an Kaninchen erwartet die Besucher
In diesem Jahr erwartet die Besucher eine Vielfalt von rund 250 Kaninchen. Die Ausstellung umfasst verschiedene Rassen, von großen Kaninchen bis hin zu Zwergkaninchen, und bietet damit für jeden etwas.
Öffnungszeiten und offizielle Eröffnung
Samstag, 02. November 2024: 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 03. November 2024: 10:00 – 16:00 Uhr
Die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister und Schirmherr Martin Tesing sowie Vertretern des Kreisvorstandes findet am Samstag um 15:00 Uhr statt.
Die Kirchengemeinde St. Martin in Erle-Raesfeld und Rhedebrügge lädt in diesem November zum Patronatsfest herzlich zu einer bunten und inspirierenden Gesprächswoche ein.
An vier Abenden treten spannende Referenten auf, die ihre Erfahrungen, Einsichten und Hoffnungen für die Zukunft unserer Gemeinschaft und Kirche teilen. Jeder Abend verspricht einzigartige Einblicke, die zum Nachdenken, Diskutieren und gemeinschaftlichen Erleben einladen. Seien Sie dabei, wenn vielfältige Ansätze zu Glauben, Gesellschaft und persönlichem Engagement lebendig werden!
4. November: Christiane Hölscher
Am Montag, dem 4. November, um 19.30 Uhr eröffnet Christiane Hölscher die Gesprächswoche im Pfarrsaal Raesfeld. Als Pastoralreferentin und Supervisorin im Bistum Münster ist sie eine wichtige Stimme im Wandel der Kirche. In ihrer Funktion als Koordinatorin begleitet sie den Pastoralen Raum Borken-Raesfeld-Heiden durch aktuelle Herausforderungen und Veränderungen.
Sie wird erzählen, warum ihr Engagement in diesem Wandelprozess eine persönliche Berufung ist und welche Visionen sie für die Zukunft der Kirche hat. Zudem lädt sie das Publikum ein, ihre Gedanken und Hoffnungen zur Zukunft des pastoralen Raums zu teilen – ein Abend, der Perspektiven schafft und zur gemeinsamen Reflexion anregt.
5. November: Christoph Jäkel – Gemeinsam singen!
Am Dienstag, dem 5. November, um 19.30 Uhr, wird die Kirche St. Martin von Musik erfüllt sein, wenn Christoph Jäkel die LiederZeit nach Raesfeld bringt. Jäkel, Pastoralreferent und ausgebildeter Kirchenmusiker, begeistert seit über 45 Jahren mit dem Neuen Geistlichen Lied (NGL).
Die LiederZeit, ein musikalisches Abendgebet, lädt dazu ein, sich durch Lieder, Texte und Gebete inspirieren zu lassen und mitzusingen. Gemeinsam mit anderen Musikern schafft er eine Atmosphäre der Besinnung und des Mitmachens. Dieser Abend verspricht ein besonderes, gemeinschaftsstiftendes Erlebnis durch Musik und Glauben.
6. November: Arne Espeter – Grenzen der Beratung & Hilfeleistung
Arne Espeter gestaltete am Mittwoch, dem 6. November, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Raesfeld einen Abend über die „Grenzen der Beratung und Hilfeleistung“.
Der 38-jährige Fachbereichsleiter für Beratung und Jugendhilfe beim Caritasverband Coesfeld bringt langjährige Erfahrung aus der Jugend- und Migrationshilfe mit. Sein Vortrag thematisiert die Herausforderungen und Chancen der Hilfeleistungen und zeigt auf, wie unverzichtbar das persönliche Engagement in diesem Bereich ist. Espeter gibt Einblicke in die Synergien der Jugend-, Migrations- und Suchthilfe und lädt zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen ein.
10. November: Arno Brömmel – Gemeinschaft leben
Zum Abschluss der Woche, am Sonntag, dem 10. November um 18.00 Uhr, spricht Arno Brömmel in der Kirche St. Martin über das Thema „Gemeinschaft leben“.
Arno Brömmel, 65 Jahre alt und Dorfwirt in Erle, widmete sein Leben mit Herz und Tatkraft dem Wohl der Gemeinschaft. Sein Wirken als Gastwirt und sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement zeigen seine Leidenschaft für den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft. Ob als ehemaliger Präsident des Schützenvereins in Erle, Karnevalsprinz in Raesfeld, Ratsmitglied der Gemeinde Raesfeld oder im Vorstand der Bürgergenossenschaft (HUB) Erle – stets setzt sich Arno dafür ein, die Lebensqualität für die Menschen vor Ort zu verbessern. Mit großer Vorfreude wird sein Vortag zum Thema „Gemeinschaft leben“ erwartet. , in der er seine Erfahrungen und Einsichten mit uns teilen wird. Sein Beitrag wird Einblicke in seine Leidenschaft für das Leben in der Gemeinschaft geben und dazu ermutigen, gemeinsam füreinander da zu sein.
Parkmöglichkeiten rund um Raesfeld während des Kappesmarktes 2024.
Der Historische Kappesmarkt wird auch in diesem Jahr wieder viele Besucher nach Raesfeld locken. Aufgrund der hohen Besucherzahlen ist dadurch, wie bereits in den vergangenen Jahren, mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Um die Verkehrssituation zu regeln und eine sichere und fließende Umfahrung des Ortskerns zu ermöglichen, verweist die Gemeindeverwaltung darauf, dass auf dem gesamten Ring (St. Sebastian, Zum Michael, Ostring, Südring) ein einseitiges Parkverbot eingerichtet werde.
Parkverstöße werden geahndet
Zusätzlich gilt auf dem Ostring, beginnend ab der Einmündung Brökerstegge bis zum Kreisverkehr Südring / Truvenne, ein beidseitiges Parkverbot. Während des gesamten Wochenendes werden Parkverstöße durch den Außendienst des Raesfelder Ordnungsamtes geahndet.
Zusätzlicher Parkraum
Die Festwiese an der Straße „Zum Michael“ wird als zusätzlicher Parkraum ausgewiesen und bewirtschaftet. Weitere Parkmöglichkeiten bestehen am Bürgerpark und am Schloss.
Am Samstag werden die Geschäfte Aldi, REWE und K+K ebenfalls mit dem Auto erreichbar sein. Die Gemeinde bittet jedoch alle Raesfelder darum, möglichst zu Fuß oder mit dem Rad zum Einkaufen und zum Kappesmarkt zu kommen, um die Verkehrssituation zu entlasten.
Bushaltestelle Rathaus. Foto: Petra Bosse/Archiv
Bushaltestellen in der Ortsmitte
Die Bushaltestellen Kirche, Rathaus und Zum Osterkamp, Schloss werden aufgrund des Marktes von Freitag, 1. November, 19 Uhr bis Sonntag, 3. November (Betriebsende) nicht angefahren. Fahrgäste können in diesem Zeitraum auf die vorherige bzw. nachfolgende Bushaltestelle ausweichen.
Begleite die Bäckerei Spangemacher auf eine besondere Reise von der Weizenernte auf dem Feld bis hin zum gemütlichen Abendbrot mit der ganzen Familie. Im Video wird gezeigt, wie das Korn auf dem Feld geerntet und in der Bäckerei Spangemacher zu köstlichen Brot verarbeitet wird.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Das Brot bei der Bäckerei Spangemacher wird mit viel Liebe und handwerklicher Tradition gebacken. Dabei werden nur die besten Zutaten verwendet, um ein unvergleichliches Geschmackserlebnis zu bieten.
In Raesfeld wird gebaut, modernisiert und erweitert – und das in beeindruckendem Tempo und in einem Jahr. Überall im Ort entstehen neue Projekte, von der Erneuerung öffentlicher Plätze bis hin zur Erweiterung wichtiger Infrastruktur.
Die Gemeinde hat sich vorgenommen, nicht zu kleckern, sondern zu klotzen. Zahlreiche Projekte sind entweder in vollem Gange oder bereits kurz vor der Fertigstellung. Hier ein Überblick über die ambitionierten Bauvorhaben, die Raesfeld für die Zukunft rüsten.
Gemeinschaftshaus Martinus: Ein schneller Aufstieg
Ein Paradebeispiel für den zügigen Fortschritt in Raesfeld ist das Gemeinschaftshaus Martinus. Gerade einmal fünf Monate nach der Grundsteinlegung feierten die Raesfelder das Richtfest (wir berichteten). „Unser Ziel ist es, das Haus Martinus bald in vollem Glanz erstrahlen zu lassen und damit einen Ort zu schaffen, der Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten und Veranstaltungen bietet“, so Georg Badurczyk vom Kirchenvorstand. Noch vor dem Winter sollen die Fenster eingesetzt werden.
Richtfest am Dienstag Gemeinschaftshaus Martinus. Foto: Petra Bosse
Parkplatz am Rathaus: Feinschliff unter Zeitdruck
Der Parkplatz am Rathaus ist ein weiteres Großprojekt, das unter hohem Zeitdruck steht. Das Besondere hier ist, dass dieser im Rahmen einer innovativen Maßnahme zum Klimaschutz und zur Regenwassernutzung umgestaltet wurde.
Noch am Montagabend rollten hier die letzten Baumaschinen. Bis zum Kappesmarkt wird alles fertig sein. Foto: Petra Bosse
Noch am Montagabend waren Arbeiter mit den letzten Feinarbeiten beschäftigt, um den Platz pünktlich zum beliebten Kappesmarkt fertigzustellen. Am Dienstag wurden dann die Bauzäune entfernt, doch einige Details bleiben vorerst offen. „Die Glascontainer, die in die Erde eingelassen werden sollen, verzögern sich aufgrund von Lieferengpässen“, erklärte Bernd Roters, Leiter des Bauamts. Er fügte hinzu: „Das Innenleben ist soweit fertig, aber Nacharbeiten wie Entwässerungskanäle und Bepflanzung folgen bis zum Jahresende.“
Foto: Petra Bosse
Haus der Vereine: Alles im Fluss
Auch der Neubau des „Hauses der Vereine“ am Jugendhaus nimmt Form an. Hier sind die Elektro- und Heizungsanlagen sowie die Pflasterarbeiten bereits abgeschlossen. Bernd Roters bestätigte. „Hier ist alles im Fluss.“ Die Halle wird rechtzeitig zum Kappesmarkt bereitstehen und bietet den Vereinen und Organisationen der Gemeinde künftig einen neuen, modernen Treffpunkt.
Asylbewerberheim in Erle: Start der Ausschreibungen im Frühjahr
In Erle geht es nicht minder ambitioniert zu. Für das geplante Asylbewerberheim laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Roters schätzt, dass in Kürze mit den Ausschreibungen für die Außenanlagen begonnen werden könne. In der ersten Jahreshälfte soll dann das Haus bezugsfertig sein.
Femeichenpark Erle: Zielgerade bis Weihnachten
Ein weiteres Projekt, das die Gemeinde Raesfeld voranbringt, ist der Femeichenpark in Erle. Trotz einiger Abstimmungsarbeiten soll auch dieses Vorhaben bis Weihnachten verwirklicht werden. Damit wäre der Park rechtzeitig für die besinnliche Jahreszeit bereit und könnte als neuer Anlaufpunkt für Spaziergänge und Erholung dienen.
Neuer Anbau Feuerwehrgerätehaus Erle. Foto: Petra Bosse
Feuerwehr Löschzug Erle
Auch hier geht die Gemeindeverwaltung davon aus, dass der Anbau des Feuerwehrgerätehauses voraussichtlich bis zum Jahresende baulich abgeschlossen sein kann und dann bis spätestens März 2025 bezugsfertig zur Verfügung stehen wird.
Foto: Petra Bosse
Bürgergenossenschaft – HUB Erle
Noch offen ist, wann der obligatorische Spatenstich für den neuen Dorfgasthof der Bürgergenossenschaft „HUB-Erle“ erfolgen wird. Seit heute, Mittwoch, gibt es jedoch bereits erste sichtbare Fortschritte an der Schermbecker Straße. So ziert jetzt ein Bauzaun den zukünftigen Dorfplatz, da die Hecke rund um das Gelände entfernt werden soll. Des Weiteren sollen Informationen zum Spatenstichs, des Baubeginns sowie zur Beitragserhebung in Kürze bekannt gegeben werden.
Schokolade im Visier: Aufmerksamer Zeuge vereitelt Ladendiebstahl in Borken
In Borken sorgte ein aufmerksamer Zeuge am Montagnachmittag für die Aufklärung eines großen Ladendiebstahls. Wie die Polizei Borken berichtet, beobachtete der Zeuge gegen 13:30 Uhr ungewöhnliches Verhalten in einem Verbrauchermarkt an der Nina-Winkel-Straße. Er bemerkte drei Männer, die den Laden mehrmals einzeln betraten und wieder verließen, ohne ihre gesamten Einkäufe zu bezahlen. Sofort alarmierte er die Polizei und folgte unauffällig dem Fahrzeug der Verdächtigen, bis die Beamten eintrafen.
Große Beute im Kofferraum
Die Polizeikontrolle des verdächtigen Fahrzeugs enthüllte die erstaunliche Menge an Diebesgut: 558 Tafeln Schokolade, 117 Packungen Pistazien und 64 Dosen Thunfisch – eine Beute im Wert von mehreren tausend Euro. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen, und die Polizei stellte das Diebesgut sicher.
Richtiges Verhalten des Zeugen führt zum Erfolg
Die Polizei lobt den Zeugen für sein besonnenes und umsichtiges Verhalten. Indem er die Polizei umgehend informierte und das Fahrzeug der Täter unauffällig im Blick behielt, konnte er maßgeblich zur Festnahme der Täter beitragen, ohne sich selbst oder andere in Gefahr zu bringen.
Dank dieses vorbildlichen Verhaltens ging die Schokolade letztendlich nicht auf die Reise mit den Tätern, sondern wurde von der Polizei gesichert.
Gut fünf Monate nach der Grundsteinlegung konnte am Dienstag das Richtfest des neuen Gemeinschaftshauses Martinus gefeiert werden. Trotz widriger Wetterbedingungen ließen sich weder Gäste noch Handwerker die Laune verderben. Zwischen Hammerschlägen, humorvollem Reden und einem Schnäpschen zur Stärkung war die Stimmung auf dem Gerüst und unter den Gästen ausgelassen.
Es war nass, kalt und ungemütlich. Doch das hielt die Raesfelder nicht davon ab, das Richtfest für das neue Gemeinschaftshaus Martinus mit Spannung zu feiern.
Am Dienstagnachmittag standen Pastor Dr. Fabian Tilling, Architekt David Neuhann und Bürgermeister Martin Tesing auf dem Gerüst, bereit für das traditionelle Einschlagen der letzten vier Nägel in den Dachbalken.
Rund 200 beherzte Hammerschläge
Schreinermeister Martin Elskemper sprach den Richtspruch und hatte zuvor kräftig mit angepackt, um die Nägel in die Dachbalken zu treiben. Ohne seine Unterstützung hätte es wohl noch Stunden gedauert. Die rund 200 beherzten Hammerschläge und ein Schnäpschen zur Stärkung hielten die Stimmung oben, während die Gäste das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgten und den erfolgreichen Abschluss mit Applaus belohnten.
Gar nicht so einfach… mehrere Schläge und „geistige Getränke“ von Heinz Nienhaus (Kirchenvorstand) waren nötig, um den Nagel zu versenken. Pastor Dr. Fabian Tilling hat aber alles gegeben. Foto: Petra Bosse
Raesfeld braucht ein Dach für die Gemeinschaft
Pfarrer Dr. Fabian Tilling zeigte sich erfreut darüber, dass trotz des unfreundlichen Wetters so viele Raesfelder gekommen sind. „Das zeigt, Raesfeld braucht ein Dach, unter dem wir gemeinsam feiern können“, betonte er. Dabei richtete er herzliche Grüße an die Nachbarn und die zahlreich erschienenen Vertreter der Gemeinde und Kirche. Neben Fraktionsvertretern des Gemeinderats und Repräsentanten des Bistums Münster waren auch Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde, der Schulen, Kindergärten und des Kirchenvorstands anwesend.
Georg Badurczyk, Pastor Dr. Fabian Tilling und Bürgermeister Martin Tesing freuten sich über die zahlreichen Besucher beim Richtfest (v. l.) Foto: Petra Bosse
Einen besonderen Dank sprach Tilling den Zimmerleuten, dem Architekten, dem Ingenieurbüros und dem Bauleiter aus. Diese, so Tilling, seien „ein unschlagbares Trio“, das unermüdlich an dem Projekt gearbeitet habe.
„Einige, die den normalen Baustellenalltag kennen, werden überrascht sein, wie sauber und ordentlich alles hier aussieht“, fügte Tilling hinzu, der auf die beeindruckende Vorbereitung der Handwerker hinwies.
Foto: Petra Bosse
Martinus – Ein Haus für alle
Bürgermeister Martin Tesing hob in seiner Ansprache die Bedeutung des neuen Gemeinschaftshauses für Raesfeld hervor. „Das Haus Martinus soll ein Ort werden, an dem Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft zusammenfinden“, erklärte er und lobte die enge Zusammenarbeit zwischen kirchlicher und politischer Gemeinde, die dieses Projekt erst ermöglicht habe. Besonders das beeindruckende Ausmaß des Festsaals habe viele der Anwesenden überrascht und gezeigt, wie viel Raum hier für gemeinsame Aktivitäten entstehe.
Volle Konzentration und mehrere Schläge benötige auch. Bürgermeister Martin Tesing, um den Nagel in das Gebälk zu schlagen. Unterstützung gab es von Schreinermeister Martin Elskemper. Foto: Petra Bosse
Tesing unterstrich die Wichtigkeit von Begegnungen über gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg. „Grenzüberschreitende Begegnungen zwischen Kirchen und verschiedenen politischen Gruppierungen fördern den zwischenmenschlichen Austausch und stärken das Gemeinschaftsgefühl in Raesfeld“, betonte er. Ein Blick auf die Gästeliste, die von Vertretern der Nachbarschaft über Schulen bis hin zu verschiedenen Institutionen reichte, zeigt bereits die breite Akzeptanz und Vorfreude auf das neue Haus.
Der große Saal im Erdgeschoss. Foto: Petra Bosse
Ein Jahr Baugeschichte: Rückblick und Ausblick
Georg Badurczyk, Vorsitzender des Kirchenvorstands, ließ in seiner Rede das vergangene Baujahr Revue passieren und sprach von den Herausforderungen, die die Rohbauarbeiten mit sich gebracht hatten. „Das Wetter spielte nicht immer mit, und die Arbeiten waren handwerklich anspruchsvoll“, erklärte er. Dennoch sind die Rohbauarbeiten inzwischen weit fortgeschritten, und nach dem heutigen Richtfest könnte bald mit dem Verklinkern begonnen werden. Auch die Dachdecker und Trockenbauer stecken bereits in den Startlöchern, um ihre Arbeit aufzunehmen.
Georg Badurczyk Kirchenvorstand St. Martin Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Der weitere Innenausbau, so Badurczyk, sei ebenfalls auf einem guten Weg. Details wie Bodenbeläge, Möblierung und elektrotechnische Ausrüstung wurden bereits im Vorfeld geplant, sodass der Ausbau zu Beginn des neuen Jahres reibungslos weitergehen konnte. „Unser Ziel ist es, das Haus Martinus bald in vollem Glanz erstrahlen zu lassen und damit einen Ort zu schaffen, der Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten und Veranstaltungen bietet“, schloss er. Noch vor dem Winter soll mit dem Einsetzen der Fenster der Bauch rechtzeitig geschlossen werden.
Musik und gute Laune – ein Abschluss mit Stil
Zum Abschluss des Richtfests spielten die Raesfelder Blasmusikanten auf. Matthias Sümpelmann, Vorsitzender der Burgmusikanten, brachte es auf den Punkt: „Da, wo Gemeinschaft stattfindet, braucht es auch Musik.“ Neben musikalischer Untermalung gab es für die Gäste kalte Getränke und herzhafte Speisen, die dem kühlen Wetter zum Trotz für gemütliche Stimmungen im Rohbau sorgte.
Richtfest Gemeinschaftshaus Martinus. Fotos: Petra Bosse
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Start des Vorverkaufs für den Adventsmarkt in Raesfeld 2024. Vom 5. bis 8. Dezember 2024 verwandelt sich das historische Wasserschloss in Raesfeld wieder in eine zauberhafte Weihnachtswelt.
Der Adventsmarkt in Raesfeld bietet Besuchern eine magische Atmosphäre, in der Kunsthandwerk, kulinarische Köstlichkeiten und festliche Musik aufeinandertreffen. Der diesjährige Vorverkauf für den beliebten Markt startet am Montag, den 4. November 2024, direkt nach dem Kappesmarkt.
Eintrittsspins im Vorverkauf für den Adventsmarkt sichern
Für den Adventsmarkt gibt es in diesem Jahr auch spezielle Eintrittsspins, die vorab erworben werden können. Diese sind bis eine Stunde vor Marktbeginn, am Donnerstag, den 5. Dezember um 14:00 Uhr, im Vorverkauf erhältlich. Achten Sie bitte auf die jeweiligen Öffnungszeiten der Vorverkaufsstellen.
Vorverkaufsstellen für die Eintrittsspins
Die Eintrittsspins sind in den folgenden Vorverkaufsstellen in Raesfeld und Erle zum Preis von 4,- Euro erhältlich.
Mit dem Vorverkaufspin können Besucherinnen und Besucher den Adventsmarkt an allen vier Tagen genießen. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt (eine Ausweiskontrolle ist möglich).
Menschen mit Behinderung und ihre Begleitperson erhalten 50 Prozent Rabatt gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Nach Ablauf des Vorverkaufs können Tickets an der Tageskasse für 5,- Euro pro Person erworben werden, die für einen einmaligen Einlass gelten.
Adventsmarkt in Raesfeld – Ein Erlebnis für die ganze Familie
Der Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld ist bekannt für seine unvergleichliche Kulisse und das zahlreiche Angebot an festlichen Attraktionen. Von traditionellen Kunsthandwerkständen über regionale Spezialitäten bis hin zu weihnachtlichen Musikdarbietungen bietet der Markt für jeden Geschmack etwas. Das Schloss und der angrenzende Tiergarten schaffen dabei eine besinnliche Atmosphäre, die perfekt auf die Weihnachtszeit einstimmt.
Start des Spendenmarathons zugunsten der Freundschaftsbänke auf Grundschul-Pausenhöfen.
Borken/Velen/Raesfeld. Zu einem weiteren Spendenmarathon zugunsten der Freundschaftsbänke auf Grundschul-Pausenhöfen startet die Bürgerstiftung Westmünsterland am Dienstag, 29. Oktober, um 9 Uhr auf der Regionalplattform „Wir Wunder“. Bis einschließlich Sonntag, 3. November, kurz vor Mitternacht können sich Spenderinnen und Spender daran beteiligen und zur Realisierung weiterer Freundschaftsbänke beitragen.
Spendenplattform und Aktionstopf
Den Link zur Spendenplattform „Wir Wunder“ der Sparkasse Westmünsterland gibt es unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de. Je mehr Spenden während des Marathons eingezahlt werden, umso mehr Geld erhält die Bürgerstiftung Westmünsterland für die Freundschaftsbänke aus einem von der Sparkasse Westmünsterland mit 40.000 Euro bestücktem Aktionstopf für den guten Zweck. Jeder Euro zählt!
Resonanz auf das Freundschaftsbänke-Projekt
Wie berichtet, ist die Resonanz auf das Freundschaftsbänke-Projekt der Bürgerstiftung Westmünsterland und der Tischler-Innung Borken als Kooperationspartner enorm. Fast alle Grundschulen aus Borken, Velen, Reken und Raesfeld wünschen sich eine solche Bank, die das Miteinander der Kinder fördern und der Einsamkeit entgegenwirken soll.
Erste Freundschaftsbänke bereits aufgestellt
Die ersten Freundschaftsbänke wurden inzwischen in Borken-Marbeck und in Maria Veen aufgestellt. Weitere werden in den nächsten Wochen folgen. Doch um alle 14 Wünsche erfüllen zu können, braucht es laut Bürgerstiftung Westmünsterland noch weitere Ausgaben.
Der Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) hat es mal wieder geschafft: Die Session 2024/25 steht in den Startlöchern, und mit ihr das neue Kinderprinzenpaar! Die jungen Tollitäten Jule I. Eming und Marius I. Prost wurden am Sonntagvormittag offiziell gekrönt. Herzlichen Glückwunsch an die beiden!
Doch bevor es richtig losgeht, schauen Jule und Marius noch ein wenig schüchtern in die Kameras – wer kann es ihnen verübeln, immerhin liegt eine aufregende Session voller Auftritte und närrischer Abenteuer vor ihnen. Aber keine Sorge, die Schüchternheit legt sich sicher bald, wie ein Vorstandsmitglied aufmunternd versicherte: „Das wird sich aber noch geben, denn ihr habt ab heute viele Auftritte und Vorstellungen!“
Reinhard Hörnemann (2. v. l.) scheidet aus dem Vorstand auf eigenen Wunsch aus aus. Als 1. Vorsitzende gewählt wurde Marion Vormann (l.). Foto: Petra Bosse
Reinhard Hörnemann zieht sich aus dem Vorstand zurück
Doch bevor das gut gehütete Geheimnis um das neue Kinderprinzenpaar endlich gelüftet wurde, stand ein anderes Ereignis auf dem Programm: die Vorstandswahlen. In Sachen Einigkeit gab es hier keine Probleme. Nach sieben Jahren im Amt trat Reinhard Hörnemann als erster Vorsitzender zurück, bereit, die Vorstandsarbeit anderen zu überlassen. Einstimmig zur neuen Vorsitzenden wurde Marion Vormann gewählt. Ihre Stelle als Kassiererin konnte ebenfalls neu mit Thomas Stenert besetzt werden.
Der neue und alte Vorstand mit der neuen Vorsitzenden Marion Vormann (2. v. l.) vom RRZ. Foto: Petra Bosse
Svenja Hörnemann sagt Tschüss, aber nicht Adieu
Nach 15 Jahren im Dienst des Raesfelder Karnevalsvereins verabschiedete sich auch Svenja Hörnemann aus dem Vorstand – jedoch nicht ohne einen Hauch von Nostalgie. „Es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht“, verriet sie. Jetzt sei aber die Zeit gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Svenja ließ durchblicken, dass sie auch weiterhin dem RRZ zur Seite stehen wird, wo immer Hilfe gebraucht wird. „Ich werde den Vorstand so weit wie möglich unterstützen“, versprach sie, wohlwissend, dass sich Karneval nicht einfach ablegen lässt wie eine Narrenkappe nach der Session.
Die ersten Termine für das Kinderprinzenpaar stehen fest
Die neue Session ist noch nicht einmal richtig gestartet, und schon gibt es die ersten Highlights. Am 2. November dürfen sich die Raesfelder auf dem 38. Kappesmarkt auf die Bühnenpräsenz des Kinderprinzenpaares freuen. Gemeinsam mit dem RCV-Prinzenpaar Jonas I. und Kristin I. wird es beim traditionellen „Wiegen und Messen“ zur Sache gehen.
Und damit nicht genug! Die große Kinderprinzenproklamation steigt am 16. November um 14.33 Uhr im Festzelt Am Michael – ein Datum, das man sich fett im Kalender anstreichen sollte.
Die Prinzenpaare des RCV und RRZ werden die Jecken durch die närrische Zeit 2024/25 begleiten. Foto: Petra Bosse
Der große Tag rückt näher: Kamelle für alle!
Wenn die Straßenkarnevalsaison so richtig losgeht, wird das Kinderprinzenpaar Jule I. und Marius I. natürlich mittendrin statt nur dabei sein. Der Höhepunkt der Session ist selbstverständlich der Rosenmontagszug am 3. März 2025. Dann rollen die bunten Karnevalswagen durch die Raesfelder Ortsmitte, und es heißt wieder: „Kamelle!“ Kamelle!“ – Jule I und Marius I. werden fleißig vom Froschwagen aus Bonbons in die Menge werfen. Da bleibt nur noch eins zu sagen: Raesfeld, macht euch bereit, denn diese Session wird jeck! Raesfeld, Erle, Homer Helau.
Akkus gehören längst zum Alltag – sie stecken in E-Bikes, Smartphones, Laptops und anderen vielen Geräten. Doch so praktisch sie auch sind, ganz ohne Risiko kommen sie nicht aus. Vor allem Lithium-Ionen-Akkus können gefährlich werden, wenn sie durch Überhitzung, technische Defekte oder mechanische Schäden instabil werden. Im schlimmsten Fall kann es zu Explosionen oder Bränden kommen.
So geschehen in der Nacht am Samstag in Moers in einem Mehrfamilienhaus. Die Nachtruhe wurde jäh laut Mitteilung der Polizei Wesel durch eine Explosion gestört: Gegen 00:30 Uhr explodierte der Akku eines E-Bikes. Die Detonation war so heftig, dass die drei Bewohner der Wohnung verletzt wurden. Während ein 47-jähriger Mann schwere Verletzungen erlitt und in eine Unfallklinik gebracht wurde, wurden eine 43-jährige Frau und ein 12-jähriges Kind mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Wohnung ist nach dem Vorfall unbewohnbar.
Technischer Defekt des Akkus als Ursache
Erste Ermittlungen zufolge war ein technischer Defekt für die Explosion verantwortlich. Solche Vorfälle sind leider keine Seltenheit: Lithium-Ionen-Akkus, die in E-Bikes, Smartphones oder Laptops verwendet werden, können durch Überhitzung oder Beschädigung instabil werden. Der Unfall erinnert daran, dass die Risiken solcher Energiespeicher oft unterschätzt werden.
Gefährliche Kraft im Akku: Wie es zur Explosion kommen kann
E-Bike-Akkus enthalten hochenergetische Lithium-Ionen-Zellen. Wenn sie durch unsachgemäße Handhabung, fehlerhafte Ladegeräte oder mechanische Beschädigungen beeinträchtigt werden, können sie überhitzen und sich entzünden – mit dramatischen Folgen. In diesem Fall kam es zu einem technischen Defekt einer Kettenreaktion, der letztendlich zur Explosion führte.
Andere Fälle häufen sich
Die Explosion in Moers ist kein Einzelfall. In den letzten Jahren wurden immer wieder Fälle gemeldet, bei denen Lithium-Ionen-Akkus in Flammen aufgingen oder explodierten. Vor allem bei E-Bikes müssen solche Vorfälle in Kauf genommen werden, da die leistungsstarken Akkus eine große Energiemenge speichern. Die Polizei und Sicherheitsbehörden warnen regelmäßig davor, Akkus unbeaufsichtigt zu laden oder beschädigte Geräte weiterhin zu verwenden.
Maßnahmen zur Prävention: So schützen Sie sich
Experten raten dringend dazu, nur zertifizierte Ladegeräte zu verwenden und Akkus niemals in der Nähe von brennbaren Materialien zu laden. Außerdem sollten Nutzer auf Anzeichen von Schäden achten, wie Risse im Gehäuse oder ungewöhnliche Wärmeentwicklung. Im Zweifelsfall ist es besser, den Akku auszutauschen, als ein Risiko einzugehen.
Während des Kappesmarktes am 2. und 3. November öffnet auch das Büchercafé und der Bücherkeller von St. Martin im Pfarrheim wieder seine Türen.
Besucher können sich auf eine große Auswahl an Literatur freuen – von Bestsellern über Fachliteratur bis hin zu Kinderbüchern ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach dem Spatenstich am 1. Februar kann das Gemeinschaftshaus MARTINUS nun ein bedeutendes Bauetappenziel feiern: das Richtfest.
In den vergangenen Wochen wurde intensiv am Rohbau und dem Dach des Gebäudes gearbeitet, sodass der Festakt wie geplant stattfinden kann. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die daran beteiligt waren!“, betont Pastor Dr. Fabian Tilling.
Festakt mit traditionellem Zimmermannsspruch
Am Dienstag, den 29. Oktober, um 15:00 Uhr, beginnt der feierliche Akt. Bürgermeister Tesing und Pfarrer Tilling werden gemeinsam symbolisch den Nagel in den Balken schlagen. Anschließend spricht der Zimmermannsmeister den traditionellen Richtspruch.
Besichtigung und geselliges Beisammensein
Nach dem Richtspruch sind alle Anwesenden eingeladen, die künftigen Räume des großen Saals im Erdgeschoss zu betreten. Dort wird ein kleiner Imbiss mit Getränken gereicht, um den Gästen die Möglichkeit zu bieten, den Baufortschritt zu besichtigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Einladung an Schulen, Kitas und Nachbarn
Neben den Handwerkern sowie Vertretern aus Kirche und Politik sind auch die Bewohner, Schulen und Kindertagesstätten herzlich eingeladen, am Fest teilzunehmen.
Musikalischer Abschluss mit den Burgmusikanten
Ab 16:30 Uhr werden die Burgmusikanten für die musikalische Umrahmung sorgen und den Nachmittag mit einem Ständchen ausklingen lassen.
Positives Fazit nach dem Skateworkshop im Borkener Skatepark „Borklyn“
Jugendhausleiter Philipp Hatkämper zeigt sich am Ende des Ferienprogramms zufrieden: Der organisierte Skateworkshop des Jugendhauses Raesfeld in Zusammenarbeit mit den Skateprofis von Monopatin. Skateboards aus Wesel und Borken war ein voller Erfolg. „Es ist großartig zu sehen, wie viele Teilnehmer bereits zum zweiten oder dritten Mal dabei sind und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln“, lobte Hatkämper. Dank der hohen Nachfrage sei der Kurs schnell ausgebucht gewesen, teilt Hatkämper mit.
Maßgeschneiderte Betreuung durch die Skate-Profis
Um allen Teilnehmern gerecht zu werden, wurden die Skater je nach Leistungsniveau in verschiedene Gruppen eingeteilt. So konnten Anfänger die Grundlagen des Skateboardens erlernen, während Fortgeschrittene ihre Tricks und Techniken verfeinern konnten. Die Betreuung durch die Profis erwies sich als wertvoll, um jedem Teilnehmer neue Messer beizubringen und die Leidenschaft für den Sport weiter zu entfachen.
Foto: Jugendhaus Raesfeld
Begeisterung bei den Teilnehmenden: „Die Leute und Trainer waren super nett“
Ein Höhepunkt des Tages war das Feedback der jungen Teilnehmer. Milla, 13 Jahre, schwärmte: „Ich fand alles voll cool, die Leute und die Trainer waren super, super nett und super entspannt.“ Toll war auch das Wetter (danke an die Sonne!), der Wettbewerb am Ende und dass alle etwas von Titus gewonnen haben, nicht nur die ersten drei Plätze. Ich habe viel gelernt und freue mich auf den nächsten Kurs.“
Skate-Contest und „Skatepferdchen“ für alle
Am Ende des Kurses stand ein Skate-Contest, bei dem die Teilnehmer ihre neu erlernten Tricks präsentieren konnten. Zusätzlich erhielten alle Skater ein „Skatepferdchen“, eine humorvolle Anlehnung an das „Seepferdchen“ aus dem Schwimmen, als Anerkennung für ihre Fortschritte. Zur Freude der Teilnehmenden gab es außerdem Skateboard-Merchandise von Titus Münster zu gewinnen.
Spaß und Motivation auch nach Kursende
Der offizielle Teil endete um 18 Uhr, doch viele der Skater blieben länger im Skatepark „Borklyn“, um weiter zu üben und ihre Begeisterung auszuleben. „Die Stimmung war einfach fantastisch, und es war toll zu sehen, dass die Kids gar nicht aufhören wollten“, fügte Hatkämper hinzu.
Vorschau: Neue Skatekurse und Ausflüge in Planung
Für alle, die den Skate-Workshop verpasst haben oder nicht genug bekommen können, gibt es eine gute Nachricht: Der nächste Kurs startet nach der Winterpause in den Sommerferien. Das Jugendhaus Raesfeld plant außerdem, in der Zwischenzeit Ausflüge zu anderen Skateparks oder Hallen zu organisieren, um die Zeit bis zum nächsten Workshop zu überbrücken.
Foto: Jugendhaus Raesfeld
Kindertheater „Winnie the Pooh“ sorgt für Begeisterung
Ein weiteres Highlight in der letzten Ferienwoche war das Gastspiel des „Apollo Figurentheaters“. Rund 80 große und kleine Besucher ab zwei Jahren erlebten im Jugendhaus Raesfeld eine lebendige und interaktive Aufführung von „Winnie the Pooh – Der gestohlene Honigtopf“. Die Begeisterung war so groß, dass manche Erwachsene sich die Ohren zurückhalten mussten, um den enthusiastischen Zurufen der Kinder zu entkommen.
In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober endet die Sommerzeit. Nach der Zeitumstellung steigt die Gefahr für Wildunfälle.
Autofahrer sollten sich dieser erhöhten Gefahr bewusst sein und wissen, wie sie schwere Unfälle vermeiden können.
Zeitumstellung überrascht Wildtiere
Wildtiere orientieren sich an Tageslicht und Temperatur. Durch die Zeitumstellung sind Autofahrer zu anderen Zeiten unterwegs, was Wildtiere irritieren kann. Besonders morgens und abends tauchen Tiere plötzlich im Licht der Scheinwerfer auf und erstarren häufig, anstatt zu flüchten.
Für Autofahrer endet dieser Umstand damit, dass auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit oder am Abend plötzlich ein Reh oder anderes Wildtier im Kegel der Scheinwerfer auftaucht.
Wie können Autofahrer das Risiko für Wildunfälle verringern?
In den Tagen nach der Zeitumstellung sollte man besonders wachsam sein. Am besten verringert man sein Tempo. Wer ein Wildtier sieht, geht am besten vom Gas und fährt langsam an ihm vorbei. Aber Achtung bei möglichem Gegenverkehr. Einmal kurz hupen und Abblenden kann ebenfalls helfen. Wildtiere sind oft in Gruppen unterwegs. Wer ein Tier sieht, trifft daher wahrscheinlich auch auf weitere.
Wie verhält man sich bei einem Unfall?
Wenn es doch zu einem Zusammenstoß gekommen ist, sollte die Unfallstelle mit Warnblinker und -dreieck gesichert und die Polizei informiert werden. Sie kann dem zuständigen Jäger Bescheid geben, der das verletzte Tier notfalls erlösen kann. Von einem eventuell verletzten Wildtier sollte sicherheitshalber Abstand gehalten werden.
Faktoren, die das Risiko steigern
Das Risiko für einen Wildunfall ist besonders hoch, wenn der Straßenabschnitt durch einen Wald führt. Hier finden Rehe und anderes Wild Nahrung und Deckung. Ein dichter Baumbestand und Sträucher verhindern zudem, dass Autofahrerinnen und Autofahrer die Tiere frühzeitig entdecken. Regelmäßiger Wildwechsel findet zudem in Bereichen statt, in denen Wald und Feld beieinander liegen. Wild zieht in diesen Zonen vom Wald auf die Wiese, um zu äsen.
An Stadträndern oder in Dörfern steigt demnach die Gefahr
Ein weiterer Faktor für das Risiko eines Wildunfalls ist die Straßendichte. In Gebieten mit einer dichten Infrastruktur halten sich Wildtiere eher selten auf. In ländlichen Gegenden, in denen Straßen nur hin und wieder Wälder und Felder durchqueren, fühlen sie sich dagegen wohl. An Stadträndern oder in Dörfern steigt demnach die Gefahr für Wildunfälle. Dementsprechend liegt die Gefahr, auf Wild zu treffen, auf Bundes- oder Landstraßen, die ein mittleres Verkehrsaufkommen aufweisen, höher, als auf vielbefahrenen Straßen oder Autobahnen, die mit hoher Geschwindigkeit befahren werden. Gefährlich wird es zudem, wenn eine neu gebaute Straße durch ein Waldgebiet führt, welche die Tiere noch nicht kennen. (Quelle: Wald und Holz)
Einsamkeit nimmt in NRW zu – ob in Großstädten oder in ländlichen Regionen. Der erste Aktionsplan gegen Einsamkeit kommt! Alle können mitmachen – Die Landesregierung startet ein großes Online-Beteiligungsverfahren!
Die Einsamkeit ist nicht nur in Großstädten wie Köln und Düsseldorf ein wachsendes Problem, sondern betrifft zunehmend auch kleinere Orte wie Raesfeld sowie ländliche Gebiete in ganz Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung reagiert darauf und plant bis Ende 2024 die Veröffentlichung des ersten Aktionsplans gegen Einsamkeit. Dieser umfassende Plan bietet Bürgern, Kirchen, Jugendverbänden, Institutionen und weiteren Interessengruppen die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und eigene Ideen einzubringen.
NRW plant Aktionsplan gegen Einsamkeit bis Ende 2024
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen legt mit diesem Aktionsplan ein wichtiges Mittel zur Bekämpfung der Einsamkeit vor. Interessierte aus ganz NRW können sich ab dem 24. Oktober 2024 auf der Website https://www.land.nrw/einsamkeit/wettbewerb-der-ideen im Online – Beteiligungsverfahren einbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln . Diese Beteiligung ermöglicht es allen, den sozialen Herausforderungen unserer Zeit mitzugestalten und Einsamkeit aktiv entgegenzutreten.
„Du+Wir=Eins“: Gemeinsam gegen Einsamkeit
Unter dem Motto „Du+Wir=Eins“ haben Bürger sowie Interessengruppen die Chance, den Plan mitzugestalten. Die Ergebnisse und Vorschläge werden in einer Broschüre zusammengefasst, die zum Jahresende veröffentlicht wird. Ziel ist es, einen Überblick über wirksame Maßnahmen und erfolgreiche Ansätze zur Bekämpfung der Einsamkeit bereitzustellen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst fordert zur Mitgestaltung auf
Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte: „Einsamkeit ist die neue soziale Frage unserer Zeit.“ Viele Menschen berichten mir von ihren Erfahrungen und Herausforderungen. Daher möchte ich, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen sich aktiv an unserem Aktionsplan beteiligen. Nur wenn wir zufällig hinschauen und voneinander lernen, können wir Einsamkeit erfolgreich begegnen.“
Erste Maßnahmen bereits umgesetzt
Um den Aktionsplan fundiert zu gestalten, hat die Landesregierung bereits wichtige Schritte eingeleitet. Mit dem „5-Säulen-Modell“ wurde eine Strategie verabschiedet, und auf der speziell entwickelten Online-Plattform finden sich mehr als 600 Initiativen, die den Kampf gegen Einsamkeit unterstützen. Zudem veranstaltete die Landesregierung im Juni 2024 eine Konferenz in Düsseldorf, um das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
Informationen zum Online-Beteiligungsverfahren
Wer kann mitmachen? Alle Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Institutionen sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen.
Wann? Das Verfahren startet am 24. Oktober 2024 und endet am 3. November 2024.
Was passiert mit den Ideen? Alle eingereichten Vorschläge werden von der Landesregierung geprüft. Geeignete Ideen finden direkten Eingang in den Aktionsplan; Alle Anregungen werden transparent dokumentiert und im Aktionsplan verankert.
Durch den Aktionsplan erhalten die Menschen in Nordrhein-Westfalen eine einmalige Chance, sich aktiv für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen und Einsamkeit gemeinsam zu überwinden.
Nach gut vier Jahren heißt es am Sonntag, den 27. Oktober, zum letzten Mal: Torten, Kuchen und Kaffee im idyllischen Ambiente der Kuchenkiste am Sterndeuterturm Schloss Raesfeld.
Das beliebte Café, das im Januar 2020 kurz vor den Herausforderungen der Corona-Pandemie eröffnete, schließt seine Türen – und das auf eigenen Wunsch.
Die Entscheidung fällt aus Personalmangel
„Es ist einfach zu viel geworden“, erzählt Danny Moritz, der gemeinsam mit seiner Frau Sonja das Café Buschmanns Kuchenkiste führt. „Wir arbeiten sieben Tage die Woche und backen jeden Kuchen selbst – für zwei Läden und sogar für andere Gastronomen. Und die Mutter ist über 70 Jahre und hilft ebenfalls noch in der Backstube aus“. Der Grund dafür sei auch, dass es nicht nur personelle Engpässe in der Gastronomie gäbe, sondern auch im Backhandwerk gebe.
Foto: Petra Bosse
Die Belastung, ohne ausreichende Unterstützung externer Hilfskräfte, hat die Betreiber schließlich zur Entscheidung geführt, das Café zu schließen. Trotz eines engagierten Teams fehlt es an genügend Personal, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden. „Für Kunden haben wir kein festes Personal, und viele unserer jungen Aushilfen studieren und können während der Woche nicht arbeiten. Das ist unser größtes Problem.“
Ein Abschied auf eigenen Wunsch, nicht durch äußeren Druck
Entscheidend ist dabei: Die Schließung erfolgt auf eigenen Wunsch. Die Betreiber traten an ihren Verpächter Reinhard Nießing heran und baten um eine Auflösung des Mietvertrags. Ein Anliegen, das dieser mit Verständnis aufnahm, obwohl er alles darauf setzte, das Café am Standort zu halten. „Er hat uns auf Biegen und Brechen versucht zu halten“, unterstreicht Moritz. „Doch unsere Entscheidung steht fest. Wir haben uns für unser Leben entschieden“.
Sonja und Danny Moritz sagen tschüss Raesfeld. Foto: Privat/Facebook
Ein Café aus der Pandemiezeit
Mitten in der schwierigen Coronazeit eröffnete die Kuchenkiste am Schloss Raesfeld im Jahr 2020 – und wurde schnell zu einem Anlaufpunkt für Liebhaberhandgefertigter Backwaren. In den ersten Monaten konnte der Kuchen nur über die Theke verkauft werden, doch auch so fand das Café bald eine treue Gemeinschaft rund um das Schloss.
Sieben Tage Arbeit – ein hoher Preis für Selbstgemachtes
„Es ist einfach zu viel geworden“, erklärt das Danny Moritz. Mit täglichen Öffnungszeiten und hausgemachtem Kuchen für zwei Standorte, sowie Lieferungen an andere Gastronomiebetriebe, war die Belastung enorm. Der Personalmangel machte es nicht leichter: „Wir haben viele junge Mitarbeitende, die uns sehr am Herzen liegen, aber oft auch studieren und unter der Woche nicht verfügbar sind“, so Danny Moritz.
Legendär sind die Kuchen und Torten. Foto: Privat
Ein lachendes und ein weinendes Auge
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge blickt auch Sonja Moritz auf die Zeit in Raesfeld zurück: „Im Grunde genommen sind wir sehr dankbar. Wir haben hier so viele Menschen kennenlernen dürfen, die uns auch privat begleiten. Doch am Ende blieb uns oft keine Zeit, um diese Menschen auch einmal außerhalb der Arbeit zu treffen.“ In der Gastronomie ging es schließlich auch darum, sich Zeit für die Gäste zu nehmen und Beziehungen zu pflegen – das, was Sonja Moritz besonders Freude bereitete , aber leider zu kurz kam.
Nicht immer höher, schneller und weiter
„Deshalb haben wir bewusst gesagt, wir gehen einen Schritt zurück“, erklärt sie. „Wir sehen optimistisch in die Zukunft und freuen uns darauf, wieder Zeit für gemeinsame Erlebnisse zu haben.“ Es müsse nicht immer höher, schneller und weiter sein. Statt weniger zu arbeiten, gehe es für sie darum, die Arbeit anders zu verteilen. Denn die bisherigen Arbeitszeiten waren lang und fordernd: „Ich fange oft um halb drei nachts an und arbeite bis in den Abend hinein.“
Foto: Petra Bosse
Ein freiwilliger Abschied – auf eigenen Wunsch
Die Schließung am Sonntag, den 27. Oktober, erfolgt auf eigenen Wunsch. Das Ehepaar wandte sich an ihren Verpächter Reinhard Nießing, der sich äußerst verständnisvoll zeigte. „Er hat alles versucht, uns hier zu halten. Doch unsere Entscheidung steht fest“, so Moritz.
Eines der Kuchenhighlights in der Kuchenkiste ist die selbstgebackene Stachelbeer – Baiser Torte. Foto: Petra Bosse
Vielen Dank an die Gemeinde und die treuen Gäste
Das Team blickt mit Wehmut und Dankbarkeit auf die Zeit zurück: „Es war eine schöne Zeit in Raesfeld, und wir wurden von allen, auch von den Freiheiter Bürgern und der Gemeindeverwaltung, herzlich aufgenommen. Besonders danken wir unserem Verpächter Reinhard Nießing.“
Der letzte Öffnungstag wird gewiss ein emotionaler Abschied für Gäste und Betreiber, wenn die Kuchenkiste ein letztes Mal ihre beliebten Tortenstücke serviert.
Kuchengenuss bleibt – in Marienthal
So ganz weg ist das Ehepaar, dass zwischen Raesfeld und Marienthal wohnt, jedoch nicht: Das Café „Buschmanns Kuchenkiste“ an der Pastor-Winkelmann Straße 7 in Marienthal bleibt bestehen. Hier können die Gäste weiterhin das Frühstück sowie die hausgemachten Kuchen und Torten genießen, welche die Kuchenkiste am Raesfelder Schloss zu einem Treffpunkt für Genießer gemacht haben getreu dem hauseigenem Slogan: „Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos“.