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Sanierung und Zukunft von Schloss Raesfeld: Neue Projekte und Arbeitskreis

Weiterentwicklung von Schloss Raesfeld und Einrichtung eines Arbeitskreises „Schloss- und Schlossumfeld“

Die Weiterentwicklung von Schloss Raesfeld und die Bildung eines Arbeitskreises „Schloss/ Schlossumfeld“ standen im Fokus der Sitzung des Hauptausschusses der Gemeinde Raesfeld am Montag.

Der Ausschuss sprach sich einstimmig für die Einrichtung eines speziellen Ausschusses aus, der künftig alle Belange rund um das Schloss und dessen Umgebung betreuen soll. Die Verwaltung hatte zuvor einen Arbeitskreis vorgeschlagen, der die Themen vorab besprechen und vorbereiten soll.

Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Umfangreiche Projekte rund um das Schloss

Um das denkmalgeschützte Schloss Raesfeld gibt es zahlreiche Projekte, die noch viel Einsatz von Gemeinde und Politik erfordern, wie der Erste Beigeordnete Markus Büsken erläuterte. „Das Interesse am Schloss ist groß“, stellte Büsken fest und fügte hinzu, dass es „immer punktuell Nachfragen“ gebe. In den vergangenen Jahren wurden insbesondere im Bereich der Schloss-Gastronomie bereits viele Sanierungen und Erneuerungen durchgeführt. Als nächstes großes Vorhaben steht die Sanierung des Hauptturmdachs an, voraussichtlich ab Frühjahr oder Sommer 2025.

Laufende Kosten

Seit dem Erwerb des Hauptschlosses in den Jahren 2022 und 2023 trägt die Gemeinde verschiedene laufende Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten, darunter kleinere Sanierungsarbeiten in der Gastronomie. Die steigenden Gas- und Strompreise haben die Betriebskosten deutlich beeinflusst, wobei ein großer Teil dieser Kosten durch die Mieter getragen wurde, wie der Erste Beigeordnete Büsken erklärte. Eine detaillierte Übersicht dieser Kosten präsentierte Büsken in der Sitzungsvorlage.

  • Lfd. Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten inkl. Anschaffung von Gegenständen < 800 €
    • 2022: 182.000 €
    • 2023: 179.000 €
  • Direkte Personalkosten (insbesondere Schlossgärtner)
    • 2022: 35.000 €
    • 2023: 39.000 €
  • Lfd. Aufwand (ohne Abschreibungen) insgesamt
    • 2022: 217.000 €
    • 2023: 218.000 €
  • Lfd. Miet- und Pachterlöse
    • 2022: 177.000 €
    • 2023: 205.000 €
  • Investitions
    • 2022: 43.000 €
    • 2023: 10.000 €
Hauptturm Schloss Raesfeld
Der Hauptturm gilt mit einer Höhe von 54 Metern als höchster Schlossturm in Westfalen. Foto: Petra Bosse(Archiv)

Sanierung des Hauptturms

Die umfassende Sanierung des Hauptturms wird eine bedeutende Maßnahme darstellen. Die bestehende Kupferdacheindeckung aus den 1950er Jahren weist bereits Schäden auf, die die tragende Holzkonstruktion beeinträchtigen. Büsken informierte darüber, dass die Gemeinde Fördermittel in Höhe von 277.000 € erhalten habe, jedoch die Gesamtkosten einschließlich Gerüstbau und Handwerksleistungen bei rund 690.000 € liegen. Der verbleibende Eigenanteil der Gemeinde beläuft sich somit auf ca. 413.000 €.

Naturparkhaus-Schloss-Raesfeld

Sanierung und Barrierefreiheit im Saalgeschoss des Nordflügels

Der Ausschuss wird sich auch mit der geplanten Sanierung des Saalgeschosses, insbesondere der Bibliothek und des Rittersaals, beschäftigen. Diese sollen im Rahmen des „Kultur Invest“-Programms saniert und in ihrer historischen Form revitalisiert werden. Fördermittel in Höhe von 878.161 € wurden beantragt, die endgültige Bewilligung stehe jedoch noch aus. Ein wesentliches Ziel dieser Maßnahme ist die barrierefreie Zugänglichkeit des gesamten Saalgeschosses. Die Verwaltung prüft daher gemeinsam mit der Denkmalbehörde den Einbau eines denkmalgerechten Aufzugs, um die Zugänglichkeit für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen zu verbessern.

Fördergeld-Zusage

Markus Büsken berichtete, dass die Gemeinde und zu Überraschung aller, am Freitag eine Antwort vom Amt der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erhalten habe, die jedoch wenig Klarheit verschaffe. „Die Mail sagt alles und nichts aus“, so Büsken. Ein Zeitpunkt für die Fördergeld-Zusage sei jedoch nicht genannt worden. „Bis dahin hoffen wir, dass wir etwas aus Berlin haben“, sagte Büsken in Bezug auf die laufenden Gespräche mit der Denkmalschutzbehörde zum geplanten Aufzugseinbau.

Umstrukturierung der Vorburg durch die Akademie des Handwerks

Nach dem Verkauf des Hauptschlosses hat die Akademie des Handwerks eine Neuausrichtung der Vorburg in Angriff genommen. Dazu zählt die Sanierung und Umwandlung der Gästezimmer in Büroräume. Die Gemeinde prüft derzeit die Möglichkeit, freiwerdende Räume für alternative Nutzungen zu öffnen. Mittelfristig sind hier ebenfalls Sanierungsarbeiten in den Seminarräumen und Gästezimmern erforderlich.

Fahrradständer in der Freiheit Schloss Raesfeld

Maßnahmen im Schlossumfeld zur Verbesserung der Infrastruktur

Zusätzlich zu den Arbeiten am Schloss wurden bereits verschiedene Maßnahmen im Umfeld umgesetzt, um die Infrastruktur und Attraktivität des Areals zu steigern:

  • Radständeranlage : Im Frühjahr 2024 wurde eine neue Radständeranlage in der Schlossfreiheit errichtet, die teilweise gefördert wurde.
  • LED-Beleuchtung : Die Umstellung auf LED-Technologie soll die Betriebs- und Wartungskosten langfristig reduzieren.
  • Digitale Infostele und touristische Ausstattung : In Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken wurden neue Sitzgelegenheiten und Infopunkte eingerichtet.
  • Elektrischer Poller am Schlosseingang : Der Poller bietet eine moderne und sichere Lösung zur Absicherung des Schlossinnenhofs, jedoch gibt es derzeit technische Probleme mit der Software.
Tiergarten Schloss Raesfeld
Die Wellbrockquelle im Tiergarten von Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Tiergarten und Naturpark-Wettbewerb „Naturpark.2027.NRW“

Seit 2023 ist die Korte Stiftung Eigentümerin des Tiergartens und plant umfassende Maßnahmen zur Aufwertung und naturschutzgerechten Umgestaltung des Geländes. In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hohe Mark entstand ein Konzept zur touristischen Erlebbarkeit des Bereichs zwischen Schloss und Tiergarteneingang. Die Gesamtkosten von 175.000 € sollen größtenteils durch Fördermittel gedeckt werden, eine Entscheidung hierzu wird im Frühjahr 2025 erwartet.

Parken-Schloss-Raesfeld-Freiheit
Parkplätze am Schloss Raesfeld/Freiheit 24. Foto: Petra Bosse/Archiv

Parkplatzsituation und Verkehrsregelung

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde beschlossen, die Parkplatz- und Verkehrssituation rund um das Schloss zu überprüfen. Die Verwaltung plant, im nächsten Jahr erste Entwürfe für eine verbesserte Verkehrslenkung und zusätzliche Parkplatzflächen vorzulegen, um die Belastung bei Großveranstaltungen wie dem Adventsmarkt zu reduzieren.

Diskussion und Meinungen aus dem Ausschuss

CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bölker bezeichnete die anstehenden Aufgaben als ein „umfangreiches Potpourri“ und schlug vor, eine „spezielle Zuständigkeit“ zu schaffen. Volker van Wasen von der UWG regte an, auch Bürger aus der Freiheit im Sinne der Transparenz in den Arbeitskreis aufzunehmen. Außerdem wurden Fragen zur Erneuerung der Brücke als Zugang zum Schlosshof und zur Berücksichtigung des Löchter Mühlenbachs in den Planungen aufgeworfen.

Probleme und Fortschritte bei der Umsetzung

Der elektrische Poller am Schlosseingang zum Rabodoweg bereitet weiterhin Probleme, wie Büsken erklärte: „Der läuft immer noch nicht.“ Aktuell gebe es Softwareprobleme, und der Poller stehe im Wasser, weswegen derzeit eine Pumpe eingesetzt werde.

Die Einfahrt zum Schlossinnenhof soll zukünftig durch Poller geregelt werden. Foto: Petra Bosse/Archiv

Neue Sitzbänke und Pflanzkübel

Eine erfreuliche Nachricht gibt es stattdessen für den Schlossinnenhof: Neue Sitzbänke mit integrierten Pflanzkübeln, die rund 16.000 Euro kosten, sollen in den Ecken des Hofes aufgestellt werden und können für Veranstaltungen per Gabelstapler entfernt werden. 50 Prozent der Kosten übernimmt der Verfügungsfonds der Dorfentwicklung, die andere Hälfte teilt sich die Akademie des Handwerks und das Ortsmarketing.

Schloss Raesfeld Rundweg

SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk bemängelte die Sauberkeit der Wege rund um das Schloss, insbesondere im Bereich der Gräfte und am Schlossteich, und bezeichnete diese als stark verschmutzt. Büsken entgegnete, dass die Wege wöchentlich gereinigt würden und wies die Kritik zurück.

Michael Brinkmöller ist neuer Ombudsmann für Pflegeeinrichtungen im Kreis Borken

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Im Kreis Borken haben Bewohner von Seniorenheimen, betreuten Wohngemeinschaften und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen nun eine neue unabhängige Anlaufstelle bei Konflikten und Unzufriedenheiten.

Michael Brinkmöller aus Gronau-Epe wurde in der jüngsten Sitzung der „Kommunalen Konferenz Alter und Pflege“ zur Ombudsperson gewählt.

Umfangreiche Erfahrung für eine verantwortungsvolle Aufgabe

Michael Brinkmöller bringt langjährige Erfahrung im Pflege- und Betreuungsbereich mit, die ihm in seiner Rolle als neuer Ombudsperson zugutekommt. Er agiert unabhängig und unbürokratisch und unterstützt die Einrichtungen im Kreis Borken, die unter das Wohn- und Teilhabegesetz Nordrhein-Westfalen gefallen sind, als neutrale Vermittlungsstelle. Neben der Konfliktlösung versteht er sich auf Wunsch auch als Bindeglied zu Behörden und arbeitet gemeinsam mit den Betroffenen an Lösungsansätzen.

Zuständigkeit der Ombudsstelle

Die Ombudsstelle ist für folgende Einrichtungen im Kreis Borken zuständig:

  • Ambulante Pflegedienste
  • Ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe und Eingliederungshilfe
  • Angebote des Servicewohnens
  • Tagespflegestellen

Michael Brinkmöller ist telefonisch unter 02861/681-4840 oder per E-Mail an eine [email protected] erreichbar und steht den Betroffenen als vertrauensvolle Ansprechperson zur Seite.

Raesfeld hat im Vergleich die wenigsten Schüler mit Zuwanderungsgeschichte

Der Kreis Borken in Zahlen: Aktuelle Daten zu Schüler mit Zuwanderungsgeschichte. Der Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ zeigt, dass 27,8 Prozent der Schüler im Kreis Borken eine Zuwanderungsgeschichte haben. Die Gemeinde Raesfeld hebt sich hier mit einem besonders niedrigen Anteil von 12,3 Prozent deutlich ab.

Markus Wydera
Markus Wydera bearbeitet in der Stabsstelle der Kreisverwaltung den Statistik-Bereich. ©Kreis Borken

Im neuesten Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ analysiert Markus Wydera von der Stabsstelle der Kreisverwaltung die aktuellen Daten des Statistischen Landesamts (IT.NRW) über Schüler mit Zuwanderungsgeschichte.

Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Borken

Von insgesamt 43.405 Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Kreis Borken im Schuljahr 2023/24 haben 12.045. Das entspricht 27,8 Prozent , eine Zuwanderungsgeschichte. Zum Vergleich: In ganz Nordrhein-Westfalen liegt dieser Anteil bei 44,6 Prozent.

Aber was genau bedeutet „Zuwanderungsgeschichte“? Dies umfasst:

  • Schüler, die selbst im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind,
  • und/oder mindestens ein Elternteil, der im Ausland geboren und nach Deutschland gekommen ist,
  • und/oder eine nicht-deutsche Verkehrssprache innerhalb der Familie.

Vergleich der Kreise in NRW

Im Vergleich zu anderen Kreisen hat der Kreis Borken damit einen relativ geringen Anteil an Schülern mit Zuwanderungsgeschichte. Nur der Kreis Coesfeld (24,1 Prozent) und der Kreis Euskirchen (26,9 Prozent) weisen geringere Werte auf. Die Stadt Duisburg hat hingegen mit 62,9 Prozent den höchsten Anteil in NRW.

Verteilung nach Schulformen im Kreis Borken

Ein genauerer Blick auf die Schulformen zeigt interessante Unterschiede:

  • Hauptschulen : Hier liegt der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte bei 56,2 Prozent (NRW-Durchschnitt: 66,7 Prozent).
  • Gymnasien : An den Gymnasien im Kreis Borken beträgt der Anteil nur 17,8 Prozent (NRW-Durchschnitt: 36,3 Prozent).
  • Grundschulen : In den Grundschulen liegt der Wert bei 29,7 Prozent (NRW-Durchschnitt: 47,0 Prozent).
  • Gesamtschulen : Hier haben 31,2 Prozent der Schüler eine Zuwanderungsgeschichte (NRW-Durchschnitt: 50,2 Prozent).

Unterschiede zwischen Städten und Gemeinden im Kreis Borken

Innerhalb des Kreises Borken zeigen sich deutliche Unterschiede:

  • Die günstigsten Anteile an Schüler mit Zuwanderungsgeschichte haben die Gemeinden Raesfeld (12,3 Prozent) und Heiden (15,7 Prozent).
  • Die höchsten Anteile verzeichnen die Städte Gronau mit 48 Prozent und Bocholt mit 28,1 Prozent.

Berufliche Schulen im Kreis Borken

Auch an den beruflichen Schulen im Kreis Borken spielt das Thema Zuwanderung eine Rolle. Von den insgesamt 11.600 Schüler haben hier 2.550 , also 22 Prozent, eine Zuwanderungsgeschichte (NRW-Durchschnitt: 33,8 Prozent).

Hinweis: Aus Datenschutzgründen werden Originalfallzahlen und -wertesummen auf ein Vielfaches von 5 auf- beziehungsweise abgerundet.

Haushaltsabfälle im Kreis Borken: 3,4 % mehr als im vergangenen Jahr

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Im Kreis Borken gibt es den höchsten Anstieg von Haushaltsabfälle als durchschnittlich in ganz NRW. Aktuelle Haushaltsabfälle im Kreis Borken liegen bei insgesamt 190.477 Tonnen. Elektrogeräte nicht eingeschlossen.

Der aktuelle Bericht „Kreis Borken in der Statistik“ von Statistiker Markus Wydera bietet neue Einblicke in die Haushaltsabfalldaten des Kreises Borken. Die vom Statistischen Landesamt (IT.NRW) bereitgestellten Daten zeichnen ein umfassendes Bild zur Abfallentwicklung und der Entsorgungssituation im Jahr 2023.

Haushaltsabfälle im Jahr 2023

Im Jahr 2023 sammelten die Entsorgungsbetriebe im Kreis Borken insgesamt 190.477 Tonnen Haushaltsabfälle (ohne Elektrogeräte) ein. Dies entspricht einem Anstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (NRW-Durchschnitt: +0,3 Prozent).

Das Pro-Kopf-Abfallaufkommen im Kreis Borken betrug 499,1 Kilogramm – ein Zuwachs von 13,2 Kilogramm gegenüber 2022 (NRW: 441,2 Kilogramm pro Einwohner, 0,2 Kilogramm weniger).

Aufteilung der Abfallarten

  • Haus- und Sperrmüll : 28,8 Prozent der Siedlungsabfälle im Kreis (53.787 Tonnen, 143,6 Kilogramm pro Einwohner) entfielen auf Haus- und Sperrmüll. Dieser Anteil liegt unter dem Landesdurchschnitt von 47,3 Prozent (NRW: 208,7 Kilogramm pro Einwohner).
  • Organische Abfälle : Die Menge der getrennt erfassten Bioabfälle, zu denen Abfälle aus der Biotonne sowie biologisch abbaubare Garten- und Parkabfälle zählten, betrug im Kreis Borken 80.003 Tonnen (209,6 Kilogramm pro Einwohner). Das entspricht 42 Prozent des gesamten Abfallaufkommens und liegt deutlich über dem NRW-Durchschnitt von 24,8 Prozent (NRW: 109,3 Kilogramm pro Einwohner).
  • Wertstoffe : Insgesamt wurden 55.319 Tonnen Wertstoffe eingesammelt, darunter 17.740 Tonnen Papier, Pappe und Kartonagen (9,3 Prozent des Gesamtaufkommens, NRW: 12,1 Prozent). Der Wertstoffanteil lag bei 29 Prozent des Abfallaufkommens und übertraf damit den NRW-Durchschnitt von 27,6 Prozent (NRW: 121,7 Kilogramm pro Einwohner).

Die höchste Abfallmenge pro Kopf in Bottrop – die niedrigste in Höxter

Über alle Abfallarten hinweg lag das Pro-Kopf-Abfallaufkommen im vergangenen Jahr bei 441,2 Kilogramm. In den kreisfreien Städten und Kreisen reichte das Abfallaufkommen je Einwohnerin und Einwohner von 365,8 Kilogramm im Kreis Höxter. Bis 560,4 Kilogramm in der kreisfreien Stadt Bottrop.

Vergabeverfahren für Baugrundstücke auf dem ehemaligen Kasernengelände in Erle

Die Gemeinde Raesfeld plant ein umfangreiches Vergabeverfahren für rund 40 Baugrundstücke im Baugebiet ER 19 Holten/Heideweg in Erle. Der Beginn des Vergabeverfahrens wird die Verwaltung rechtzeitig ankündigen.

Auf dem ehemaligen Kasernengelände in Erle wird das Wohngebiet um weitere Baugrundstücke erweitert. Entstehen sollen hier Einzel- und Doppelhäuser mit maximal zwei Wohneinheiten pro Gebäude. Diese Bauplanung orientiert sich ganz an der Nachfrage für Erle und sieht ausschließlich Wohnraum für Einzel- und Doppelhaushälften vor.

Vergabeverfahren von Grundstücken im Baugebiet Raesfeld-Erle Wehler Straße 2024
Foto: Petra Bosse

Entscheidung der Verwaltung und Ausschreibung der Grundstücke

Das Vergabeverfahren der Baugrundstücke wird erneut auf Basis der am 10. Dezember 2018 vom Rat beschlossenen Kriterien durchgeführt. Die dafür eingerichtete Arbeitsgruppe zur Vergabeentscheidung besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die die Interessen ihrer Parteien vertreten und sich für eine gerechte Vergabe einsetzen.

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Zur Arbeitsgruppe für die Vergabeentscheidung festgelegt wurden:

  • Christoph Angrick (UWG)
  • Helmut Hellenkamp (SPD), vertreten durch Elke Rybarczyk
  • Marion Gehle (FDP), Stellvertreter Christian Becker
  • Josef Spangemacher (Grüne)
  • Bärbel Unnebrink (CDU)
  • Karl-Heinz Tünte (CDU)

Vorschläge zur Verfahrensgestaltung: Transparenz und Datenschutz

Im Hauptausschuss am Montag diskutierten die Mitglieder darüber, wie das Vergabeverfahren für die Öffentlichkeit transparenter gestaltet werden kann. Der Fraktionsvorsitzende der UWG, Volker van Wasen, regte an, dass Bewerber bei der Auslosung anwesend sein könnten, um Missverständnisse zu vermeiden und Transparenz zu schaffen. „Wir müssen berücksichtigen, dass dies aufgrund des Datenschutzes nicht einfach umsetzbar ist und eine genaue Prüfung erforderlich ist“, betonte der Erste Beigeordnete Markus Büsken. Als alternative Lösung schlug van Wasen vor, statt des Namens eine Nummer für jeden Bewerber zu verwenden.

Dieser Punkt wurde auf die kommende Ratssitzung am 18.11. zur weiteren Klärung verschoben.

Neue Ideen: Sozialwohnungen und Tausch von Bauplätzen

In der Ratssitzung kamen weitere Vorschläge auf den Tisch. Henry Tünte von den Grünen sprach sich dafür aus, auf den nicht vergebenen Grundstücken Sozialwohnungen zu errichten. Damit könne, so Tünte, die angespannte Wohnsituation entschärft werden. Der Vorschlag soll ebenfalls in der kommenden Ratssitzung besprochen werden.

Bernhard Bölker (CDU) schlug vor, dass Bewerber, die im Neubaugebiet Raesfeld Levin Schwarz-Weg bereits einen Bauplatz erhalten haben, jedoch lieber in Erle bauen möchten, die Möglichkeit zum Tausch bekommen. „Hier kennen sie die Menschen, hier sind sie zu Hause“, begründete Bölker den Vorschlag. Der Ausschuss nahm diesen Vorschlag mehrheitlich an.

Wehler Straße Erle Baugebiet
Baugebiet Wehler Straße in Erle ©Gemeinde Raesfeld

Vergabekriterien und Gewichtung

Das Vergabeverfahren legt besonderes Augenmerk auf Kriterien, die Einheimischen und in der Region Beschäftigten bevorzugen. Folgende Faktoren sind bei der Vergabe maßgebend:

  • Bevorzugung von Einheimischen und Arbeitnehmern mit Wohnsitz oder Arbeitsplatz in Raesfeld
  • Förderung kinderreicher Familien
  • Berücksichtigung sozialer Aspekte
  • Förderung des Ehrenamtes

Einheimische, die ihren Lebensmittelpunkt seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen in der Gemeinde haben oder dort einmal hatten, sowie Arbeitnehmer, die ebenfalls bereits seit mindestens zwei Jahren in Raesfeld tätig sind, werden bei der Vergabe ebenfalls berücksichtigt.

Öffentlichkeitsarbeit und weitere Informationen

Alle Bewerbungen um ein Baugrundstück müssen schriftlich bei der Verwaltung eingereicht werden. Sie müssen den vorgegebenen Bewerbungsbogen sowie den Stichtag einhalten. Verspätet eingegangene Bewerbungen können im Verfahren nicht berücksichtigt werden.

Weitere Details zu den Vergaberichtlinien finden Sie hier: Richtlinien für die Vergabe

Der Beginn des Vergabeverfahrens wird rechtzeitig in der örtlichen Tagespresse als auch auf der Homepage der Gemeinde Raesfeld angekündigt.

JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2 triumphiert mit 7:2 gegen Raesfeld/Erle

Souveräner Auftritt: JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2 feiert eindrucksvollen 7:2-Auswärtssieg gegen Raesfeld-Erle

Mit einem weiteren überzeugenden Auftritt sichert sich die JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2 die Tabellenspitze. Nach sieben Spielen steht das Team mit 19 Punkten und einem beeindruckenden Torverhältnis von 34:3 ungeschlagen an der Spitze.

Spielbericht von: Michael Oesterbeck

Am Samstag trat unsere Spielgemeinschaft an der Westerlandwehr in Erle an und zeigte erneut eine starke Leistung. Bereits von der ersten Minute an war klar, dass die Jungs hochmotiviert und konzentriert in das Spiel gingen.

JSG Lembeck-Rhade-Deuten C2 spielt in Erle 2024
Foto: Petra Bosse

Frühes Führungstor durch Luc Hudournik

Das Spiel begann furios: Schon in der 2. Minute konnte Luc Hudournik den Ball im gegnerischen Tor unterbringen und damit das 0:1 markieren. Dieser Treffer gab unserer Mannschaft Sicherheit und setzte den Gastgeber früh unter Druck.

Doppelschlag durch Jesse Bieganski und Quentin Quade

Nur drei Minuten später erhöhte Jesse Bieganski auf 0:2. Das gegnerische Team Raesfeld/Erle fand keinen richtigen Zugang zum Spiel, und wir konnten den Ball souverän in den eigenen Reihen halten. In der 11. Minute sorgte dann Kapitän Quentin Quade mit einem schönen Distanzschuss für das 0:3. Das Pressing und die defensive Stabilität führen dazu, dass Raesfeld/Erle kaum ins Spiel fanden.

Erster Saisontreffer für David Legowik

Der Druck unserer Mannschaft zahlt sich weiterhin aus. David Legowik konnte in der 15. Minute seinen ersten Saisontreffer erzielen und stellte auf 0:4. Mit dieser komfortablen Führung geht es dann auch in die Halbzeitpause.

JSG Lembeck-Rhade-Deuten C2 in Erle 2024

Zweite Halbzeit: Konzentrierte Leistung und weitere Tore

Auch in der zweiten Halbzeit blieben unsere Jungs konzentriert und kämpften um jeden Ball. In der 48. Minute belohnte sich Leander Lammersmann mit einem kraftvollen Schuss aus 25 Metern und erhöhte auf 0:5. Jesse Bieganski legte in der 62. Minute nach und sorgte für das 0:6 für unser Team.

Spannende Duelle beim Spiel JSG Lembeck-Rhade-Deuten in Erle

Unglücklicher Elfmeter bringt Raesfeld/Erle aufs Scoreboard

In der 64 Minute kamen dann die Gastgeber frei vor unser Tor. Jan Olbing blieb nichts anderes über, als mit vollem Risiko im eigenem 16er den Versuch zu unternehmen, den Ball weg zu schlagen. Dabei traf er unglücklich den gegnerischen Stürmer und es gab einen 11 Meter der zum 1:6 führte.

JSG Lembeck-Rhade-Deuten C2 Spiel in Erle 2024

Collin Schwalvenberg trifft per Elfmeter – das 1:7

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Unsere Jungs kamen direkt nach dem Gegentor gefährlich in die gegnerische Box, wo ein unglücklicher Abwehrversuch der Gastgeber ebenfalls zu einem Elfmeter führte. Collin Schwalvenberg übernahm die Verantwortung, hämmerte den Ball unter die Latte und stellte auf 1:7 auf. Ein echter Strahl, der keinen Zweifel ließ!

Schlussakt und ein Tor für die Gastgeber zum 2:7

Die letzte Aktion des Spiels gehörte dann den Gastgebern. Eine vermeintliche Abseitsstellung in Kleinwagen-Format, wurde nicht geahndet und die Gastgeber verkürzten auf 2:7. Doch das änderte nichts am Ergebnis, und unsere Spielgemeinschaft ging verdient als Sieger vom Platz.

Trainer-JSG-Lembeck-Rhade-Deuten Michael Oesterbeck
Zufriedener Trainer Michael Oesterbeck. Foto: Petra Bosse

„Unsere Jungs überzeugen erneut mit Kampfgeist, Spielfreude und einer starken Mannschaftsleistung. Ein weiterer beeindruckender Sieg auf dem Weg zum nächsten großen Ziel!“
Trainer Michael Oesterbeck

Gedenkveranstaltung am Jüdischen Friedhof Erle: Erinnerung an die Familie Cahn

Am vergangenen Sonntag (10.11.) lud der Heimatverein Erle zu einer besonderen Gedenkveranstaltung am Jüdischen Friedhof in Erle ein.

Carlo Behler vom Heimatverein führte die Teilnehmenden durch die bewegte Geschichte der jüdischen Familie Cahn und erinnerte an die tragischen Ereignisse der Reichspogromnacht vom 9. bis 10. November 1938.

Reichspogromnacht Erle Gedenken Familie Cahn 2024
Foto: Petra Bosse

Die Geschichte der Familie Cahn

Carlo Behler gab Einblicke in das Leben der Familie Cahn und deren Verbindungen zum Ort Erle. Unter Verweis auf historische Quellen wie die Tafel am Jüdischen Friedhof und den Artikel von Dr. Elisabeth Schwane † aus dem „Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck 2000“ schilderte er die historischen Zusammenhänge. Die Familie Cahn, die einst in Erle lebte, ist ein Symbol für das jüdische Leben und das unvorstellbare Leid, das jüdische Bürger während der NS-Zeit widerfuhr.

Gedenken an die Reichspogromnacht in Erle am jüdischen Friedhof
Foto: Petra Bosse

Friedensbotschaft von Papst Franziskus gemeinsames Gedenken

Ingrid Horstmann las im Anschluss einen Friedenstext von Papst Franziskus vor und stimmte das Friedenslied an. Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmenden an der Grabstätte, um nach jüdischer Tradition Steine ​​auf das Denkmal und die Gräber zu legen. Behler betonte: „Ich bin überzeugt, dass wir ein Zeichen des Gedenkens schuldig sind, nicht weil sie etwas Besonderes für Erle geleistet hat, sondern weil wir Zeugen sind, dass ihnen ein unvorstellbares Unrecht angetan wurde.“

Familie Cahn 1930 Erle
Familie Cahn 1930 an der Femeiche: in der Mitte Else Cahn und Hugo Schönbach, links und rechts Elses unverheiratete Tanten aus Essen: Jettchen und Emma Cahn. Letztere wurden 1942 in Treblinka vergast. Foto: Heimatverein Erle

Die Deportation der Familie Schönbach-Cahn

Hugo und Else Schönbach, geborene Cahn, sowie ihre Tochter Mirjam wurden am 15. Dezember 1941 in einem Deportationszug von Hannover nach Riga verschleppt. In den Dokumentationszentren in Riga sind sie auf den Listen dieses Transports verzeichnet. Auf diese Dokumentationstafeln stieß der Sohn von Carlo Behler, Julian, im Jahre 2018 bei einem Besuch in Riga.

Die Anfänge der Familie Cahn in Erle

Die Ursprünge der Familie Cahn in Erle reichten bis ins Jahr 1824 zurück, als das jüdische Ehepaar Moises Herz und Sophia Cohen an den Ort zog und später den Namen Cahn annahm. Das Haus der Familie, ein kleines weißes Gebäude rechts neben der Bäckerei Funke-Heßling, existiert bis heute. Um 1930 lebte dort Levi Cahn, Enkel von Moises Cahn, mit seiner Frau Caroline und seinen beiden Töchtern Else und Erna. Levi Cahn verstarb im März 1933 und wurde auf diesem Friedhof als letztes Mitglied der Familie Cahn begraben.

Tragische Schicksale und Flucht vor Verfolgung

Nach dem Tod ihres Vaters floh Erna mit ihrem Ehemann 1938 nach Südafrika. Else heiratete Hugo Schönbach und zog nach Schermbeck. Im Dezember 1941 wurden Else, ihr Mann und die gemeinsame Tochter Mirjam nach Riga deportiert, wo sich ihre Spuren verloren. Vermutlich starb die Familie im Ghetto oder in einem Konzentrationslager.

Erinnerung an Emma und Jettchen Cahn

Zwei unverheiratete Schwestern von Levi Cahn, Emma und Jettchen, die in Erle aufwuchsen, wurden 1942 zunächst nach Theresienstadt und später nach Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurden. Ein Stolperstein in Essen-Borbeck erinnert an die beiden Schwestern, die dort einen Kurzwarenladen betrieben.

Jüdischer Friedhof in Raesfeld-Erle
Foto: Petra Bosse

Der Jüdische Friedhof in Erle

Der Jüdische Friedhof in Erle existiert nachweislich seit 1834. Er stellt nicht nur eine Ruhestätte, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Denkmal dar, das an die lange jüdische Tradition in der Region und die damit verbundenen Schicksale erinnert.

Unsichtbare Gefahr: Wird Ihre Zahnbürste zur Viren- und Bakterienschleuder?

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Schon wieder krank und keine Ahnung wieso? Vielleicht liegt die Ursache dort, wo Sie am wenigsten vermuten: an Ihrer Zahnbürste. Täglich sammeln sich auf den Borsten zahlreiche Bakterien und Viren an, die sich bei unzureichender Reinigung und Lagerung ungehindert vermehren können. Was als harmlose Hygiene-Routine beginnt, kann schnell zur Brutstätte für Krankheitserreger werden – ein potenzieller Virenschleuder direkt in Ihrem Badezimmer. Erfahren Sie, wie Sie durch die richtige Pflege und den regelmäßigen Wechsel Ihrer Zahnbürste Infektionen und lästige Erkältungen vorbeugen können.

Pflege und Wechsel der Zahnbürste: So schützen Sie Ihre Mundgesundheit

Wir benutzen sie täglich und das oft: die Zahnbürste. Egal ob manuell oder elektrisch, die richtige Pflege und der regelmäßige Wechsel der Bürste sind entscheidend für eine optimale Mundhygiene. Ein kurzes Abspülen unter dem Wasserhahn reicht allerdings nicht aus, und auch der rechtzeitige Austausch der Zahnbürste wird oft vernachlässigt – besonders bei elektrischen Bürsten, deren Ersatzköpfe häufig kostenintensiv sind.

Virenschleuder alte Zahnbürsten
Auch elektrische alte Zahnbürstenköpfe sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Foto: Petra Bosse

Eine Million Mikroorganismen pro Zahnbürste

Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass Zahnbürsten ein idealer Nährboden für Mikroorganismen sind – darunter oft auch Krankheitserreger. Eine Untersuchung, die laut Öko-Test 2020 vom SWR in Auftrag gegeben wurde, analysierte Handzahnbürsten und Bürstenköpfe elektrischer Zahnbürsten auf Keimbelastung. Das Ergebnis war schockierend: Im Durchschnitt fand das Labor etwa eine Million Mikroorganismen pro Zahnbürste, auf einigen Exemplaren sogar über 100 Millionen. Besonders unangenehm – es wurden auch Fäkalkeime nachgewiesen, die durch unhygienische Lagerung und mangelnde Pflege auf die Bürsten gelangen.

Wie oft sollten die Zahnbürsten ausgetauscht werden?

Für eine optimale Mundhygiene und zum Schutz vor Infektionen sollten die Zahnbürsten regelmäßig ausgetauscht werden. Experten empfehlen, sie alle ein bis zwei Monate auszutauschen. Nach einer Erkrankung sollte sie jedoch sofort ersetzt werden, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden. Mit der Zeit nutzen sich auch die Borsten ab, was dann die Reinigungswirkung verringert und die Ansammlung von Bakterien fördert.

Warum ist eine gründliche Reinigung der Zahnbürste so wichtig?

Beim Zahnputzen sollen schädliche Keime aus der Mundhöhle entfernt werden. Doch oft wird die Zahnbürste selbst zum Zwischenstopp für Mikroben, die sich darauf ansiedeln und vermehren können. Forscher fanden auf Zahnbürsten verschiedene Keime, darunter E. Coli, Staphylokokken und sogar Herpesviren. Solche Verunreinigungen können ausreichen, um Infektionen auszulösen. Die Bakterienvermehrung wird durch ungünstige Lagerung verstärkt – etwa wenn der Bürstenkopf mit einer Kappe verschlossen oder in einer geschlossenen Box aufbewahrt wird. Eine feuchte Umgebung begünstigt das Überleben und Wachstum der Keime, oft über 24 Stunden hinweg.

Richtige Lagerung für die Zahnbürste
Auf die richtige Lagerung bei Zahnbürsten kommt es an, damit Viren und Bakterien keine Chance haben. Foto: Petra Bosse

So lagern Sie Ihre Zahnbürste richtig

Um Keime auf Ihrer Zahnbürste zu vermeiden, lagern Sie sie am besten trocken und gut belüftet. Vermeiden Sie geschlossene Behälter, da Feuchtigkeit das Bakterienwachstum stark fördert. Auch das Design der Zahnbürste spielt eine Rolle: Weiche Griffoberflächen und engstehende Borsten neigen eher zur Keimbesiedelung, während harte Griffe und locker angeordnete Borsten hygienischer bleiben. Am wenigsten kontaminiert sind Zahnbürsten mit runden, weichen Borsten in zwei Reihen.

Welche Reinigungsmethoden schützen vor Keimen?

Das schnelle Abspülen der Zahnbürste unter fließendem Wasser reicht nicht aus, um alle Keime zu beseitigen. Im Gegenteil – sobald die schützende Zahnpasta abgespült wird, finden Bakterien in der feuchten Umgebung ideale Bedingungen, um sich weiter zu vermehren. Antiseptische Lösungen können hier helfen, viele Mikroben effektiv abzutöten. Studien zeigen, dass das Spülen oder Lagern der Zahnbürste in Mundspüllösungen wie Listerine gute Ergebnisse erzielt. Besonders wirksam erwies sich dabei Chlorhexidin, das noch mehr Keime eliminiert.

Fazit: Zahnbürsten regelmäßig austauschen und richtig pflegen

Um das Risiko von Keimen und Infektionen gering zu halten, lohnt es sich also, die Zahnbürste regelmäßig zu wechseln und gründlich zu reinigen. Wenn möglich, hilft auch eine antiseptische Mundspülung, die Keime weiter zu reduzieren. Am besten bewahren Sie die Bürste an einem trockenen, gut belüfteten Ort auf. Ein Austausch der Zahnbürste etwa einmal im Monat – spätestens alle zwei Monate – sorgt für eine dauerhaft gute Mundhygiene.

Holzzahnbürste

Holzzahnbürsten: Hygienische und umweltfreundliche Alternative

Holzzahnbürsten bestehen aus hygienischem Material und sind eine nachhaltige Wahl, wenn sie ordnungsgemäß gepflegt werden. Sie bieten nicht nur eine plastikfreie Option, sondern auch einige praktische Vorteile in Bezug auf Hygiene und Handhabung.

Antibakterielle Eigenschaften des Holzes
Viele Holzarten, darunter Bambus und Eiche, besitzen natürliche antibakterielle Eigenschaften, die das Bakterienwachstum auf der Zahnbürste hemmen. Besonders Bambus wird oft verwendet, da er schnell wächst und von Natur aus antibakteriell ist. Diese Eigenschaft macht Holzzahnbürsten zusätzlich zu einer umweltfreundlichen auch zu einer hygienischen Wahl.

Trocknung nach der Benutzung
Da Holz Wasser absorbieren kann, ist es wichtig, Holzzahnbürsten nach jedem Gebrauch gründlich trocknen zu lassen. Eine feuchte Umgebung fördert das Bakterienwachstum, daher sollte die Bürste aufrecht stehend und an einem gut belüfteten Ort aufbewahrt werden. Dies unterstützt nicht nur die Hygiene, sondern auch die Langlebigkeit des Holzes.

Wie jede Zahnbürste sollte auch jede Holzzahnbürste alle zwei bis drei Monate ausgetauscht werden.

St. Martinszug in Erle: Ein leuchtendes Fest für Groß und Klein

Am Freitagabend war es wieder soweit: Das Katholische Familienzentrum Erle lud zum traditionellen St. Martinszug ein, und zahlreiche große und kleine Gäste folgten dieser Einladung.

Ein Abend voller besonderer Momente, an dem die Tradition auflebte und das Dorf dank der vielen Kinder mit ihren bunten Laternen fast heller strahlte als die Straßenlaternen!

St. Martin Erle 2024
Kinder mit bunten Laternen säumten den Festplatz. Foto: Petra Bosse

Beginn des Umzugs an der St. Silvesterkirche

Der Abend begann an der St. Silvesterkirche, wo der festliche Umzug seinen Anfang nahm. Hoch zu Ross ritt St. Martin im historischen Gewand. An seiner Seite zogen Kinder mit leuchtenden, selbstgebastelten Laternen, begleitet von Pastor Dr. Fabian Tilling, den Klängen des Blasorchesters Erler Jäger und den Fackelträgern der Feuerwehr, durch das Dorf.

Pfarrer Fabian Tilling beim Martinszug in Erle 2024
Pastor Dr. Fabian Tilling erzählte die Geschichte von St. Martin. Foto: Petra Bosse

Ein besonderer Abschluss auf dem Schützenfestplatz

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren endete der Martinszug diesmal nicht unter den alten Kastanien, sondern führte zum Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße. Dort angekommen erzählt Pastor Tilling, die Geschichte von St. Martin. Die berühmte Mantelteilung durfte natürlich nicht fehlen: Der Reiter, als St. Martin verkleidet, begegnete einem frierenden Bettler und schenkte ihm die Hälfte seines Mantels – eine Geste der Nächstenliebe, die das Herzstück der Martinsgeschichte bildet.

St. Martin 2024 in Erle
Foto: Petra Bosse

Neues Angebot: Kulinarische Köstlichkeiten

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten in diesem Jahr erstmals die Fördervereine der Kitas St. Nikolaus und St. Silvester. Sie boten Bratwürstchen sowie eine Auswahl an heißen Getränken wie Glühwein und Kinderpunsch an. Das Angebot wurde von den vielen Besuchern, die sich an diesem kalten Abend gerne aufwärmten, sehr gut angenommen.

Förderverein Kita Familienzentrum Erle
Mitglieder der Fördervereins St. Nikolaus und St. Silvester v. l. Jonathan Schmidt, Madira Nagel und Desiree Böse sorgten für das leibliche Wohl. Foto: Petra Bosse

Ein besonderer Abend für die Gemeinschaft

Martin, der historische Namensgeber dieses Brauchtums, steht als Vorbild für Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Der Martinszug in Erle zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie diese Werte in der Dorfgemeinschaft lebendig gehalten werden. So wurde auch in diesem Jahr ein Stück Tradition gepflegt, das Jung und Alt zusammenbringt.

Jahresabschlusskonzert 2024: Heico Nickelmann live auf Hecheltjens Hof

Heico Nickelmann – Das musikalische Aushängeschild des Münsterlands wird auch in diesem Jahr wieder zum Jahresende ein besonderes Konzert geben. Der Raesfelder Liedermacher lädt am 28. Dezember in die Festscheune Hecheltjens Hof ein. Mit seiner charakteristischen Mischung aus Rock, Pop und bodenständigen, heimatverbundenen Texten verspricht Nickelmann seinen Fans einen unvergesslichen Abend. Ganz in der gewohnten, ehrlichen Atmosphäre, für die er im Münsterland und von seinen Fans so geschätzt wird.

Der gebürtige Essener Heico Nickelmann, der sich seit Jahren als fester Bestandteil der Musikszene im Münsterland etabliert hat, ist für seine Bodenständigkeit und authentische Ausstrahlung bekannt. Seine Musik ist eine gelungene Mischung aus Rock und Pop und verbindet moderne Einflüsse mit verwurzelten Themen aus der Heimat.

Ein Musiker mit regionalen Wurzeln und universellem Charme

Als Kind des Münsterlands, gepaart mit seinem Ruhrpott Charme, bleibt Nickelmann seiner Herkunft in seinen Texten stets treu. Seine Songs erzählen Geschichten des Alltags, geprägt von persönlicher Nähe und einem unverwechselbaren Lokalkolorit. Der Liedermacher singt von den „kleinen Leuten“, ihren Erfahrungen und Begegnungen. Dabei bringt er eine ehrliche Verbundenheit zu seiner Heimat zum Ausdruck. Diese Verbindung zu den Wurzeln ist eines der Markenzeichen, das ihm eine treue Fangemeinde eingebracht hat.

Jahreskonzert Heico Nickelmann und Freunde 2023
Foto: Petra Bosse/Archiv 2023

Ein eingespieltes Team aus erstklassigen Musikern

Auch in diesem Jahr setzt Nickelmann auf die bewährte Besetzung seiner Band. Ein eingespieltes Team aus Musikern, das ihn seit Jahren begleitet. Gemeinsam mit Niclas Floer am Klavier, Michael Klein Hitpaß an der Gitarre, Marc Pawlowski am Schlagzeug, Stephan Lucka am Bass und den Sängerinnen Kerstin und Johanna Niessing bringt Nickelmann eine Energie auf die Bühne, die seinesgleichen sucht. Die Mischung aus eingängigen Melodien, rockigen Rhythmen und poppigen Elementen macht das Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.

Ein Abend für die treuen Fans und neue Zuhörer

Nickelmanns Konzert zum Jahresende ist nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein Moment, in dem Fans zusammenkommen, um gemeinsam das vergangene Jahr zu feiern. „Dieses Konzert gehört zu meinen liebsten Auftritten des Jahres,“ verrät Nickelmann, der in dieser Veranstaltung einen besonderen Höhepunkt zum Jahresabschluss sieht.

Der Einlass beginnt um 19 Uhr, Konzertbeginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es für 27 Euro im Vorverkauf auf seiner Website www.nickelmann.de und für 30 Euro an der Abendkasse.

Tragischer Unfall: Raesfelder stirbt nach Kollision mit einem Trecker

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Freitag um 17.53 Uhr auf der Weseler Straße in Borken, als ein 34-jähriger Autofahrer mit einem Traktor kollidierte. Der Autofahrer kam dabei ums Leben. Der Traktorfahrer wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei ermittelt noch zur Unfallursache und bittet Zeugen um Hinweise.

Tödlicher Unfall in Borken Weseler Straße am Freitag
Foto: Feuerwehr Borken

Unfallhergang

Laut Polizeiangaben war ein 34-jähriger Mann aus Raesfeld zur Unfallzeit mit seinem Auto auf der Weseler Straße in Richtung Borken unterwegs Im Rahmen eines Überholvorgangs sei er an der Kreuzung Weseler Straße/An der Höchte mit dem Traktor eines 18-jährigen Mannes aus Raesfeld zusammengestoßen. Der junge Traktorfahrer habe nach ersten Erkenntnissen einen Wirtschaftsweg befahren und sei aus einem untergeordneten Wirtschaftsweg auf die Weseler Straße aufgefahren.

Unfallfolgen

Bei der Kollision erlitt der Autofahrer tödliche Verletzungen, während der Traktorfahrer leicht verletzt wurde. Beide Fahrzeuge wurden derart beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen auf rund 150.000 Euro.

Feuerwehr Borken im Einsatz

Im einsatz war die Feuerwehr Borken. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Insasse des verunfallten Pkw bereits verstorben und im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Borken stellte den Brandschutz sicher, beleuchtete die Einsatzstelle aus und stellte in Absprache mit dem Unfallermittlungsteam der Polizei die technische Bergung des schwer eingeklemmten Unfallopfers ein.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich bei dem Verkehrskommissariat Ahaus unter der Telefonnummer 02861/926-0 zu melden.

Kunstausstellung in der St. Silvesterkirche: Dem Leben lauschen

Einladung zur Besinnung – Zur Eröffnung der Kunstausstellung von Gisela Rott „Dem Leben lauschen“ sind die interessierten Besucher am Samstag, 30.11.2024, um 18 Uhr in die Kirche St. Silvester eingeladen. Die Eröffnung ist mit einem Gottesdienst verbunden.

In Krisenzeiten kann es besonders heilsam sein, nach innen zu blicken und innere Ruhe zu finden. Wenn wir uns in die Stille geben und unsere innere Weisheit sprechen lassen, erhalten wir wertvolle Antworten auf wichtige Lebensfragen, die uns oft beschäftigen:

  • Wie schließe ich Frieden mit dem, was geschieht?
  • Wie kann ich mit anderen verbunden bleiben und gleichzeitig mich selbst nicht verlieren?

Dem Leben lauschen und Einsicht gewinnen

Das Leben zu verstehen bedeutet oft, in der Stille dem Puls der Natur und den feinen Signalen des Alltags Gehör zu schenken. Alles Lebendige entfaltet sich und jedes Leben ist einzigartig – dennoch sind wir alle miteinander verbunden. Diese Erkenntnis kann uns ermutigen, neue Wege zu gehen und Wandel als Chance zu ergreifen.

Entstehung der Ausstellung

Die Künstlerin Gisela Rott fand nach dem Verlust ihres langjährigen Arbeitsplatzes in der Stille der Natur eine tiefere Weisheit, die sie in Worte und Pastellbilder übersetzte. Aus dieser inspirierenden Zeit entstand die Ausstellung „Dem Leben lauschen – Inspirationen in Wort und Bild“.

Kunstausstellung Silvesterkirche Erle mit Gisela Rott

Von der St.-Felizitas-Kirche zur Wanderausstellung

Erstmalig wurden die Werke im Juli 2021 in der St.-Felizitas-Kirche in Lüdinghausen gezeigt. Aufgrund der positiven Resonanz reist die Ausstellung seither durch das Münsterland und das Ruhrgebiet und inspiriert Menschen in verschiedenen Einrichtungen und Gemeinden.

Das Buch zur Ausstellung: „Dem Leben lauschen“

Im Juli 2022 erschien das Begleitbuch zur Ausstellung im Dialog-Verlag Münster: „Dem Leben lauschen – Inspirationen von Gisela Rott“. Die 12 Text-Bild-Paare der Ausstellung sind ergänzt durch trostspendende Gedanken, die in Krisenzeiten zum Nachdenken und zur Neuorientierung anregen.

Details zum Buch:

  • Titel: Dem Leben lauschen
  • Autorin: Gisela Rott
  • Verlag: Dialogverlag Münster
  • ISBN: 978-3-944974-66-8
  • Erhältlich im Buchhandel und beim Dialogverlag

Die Künstlerin Gisela Rott

Gisela Rott ist Grafik-Designerin, freischaffende Künstlerin und Kreativpädagogin. Ihre autobiografischen Texte und Pastellbilder erzählen von einem persönlichen Wandel. Nach der existenziellen Krise durch den Verlust ihres Arbeitsplatzes folgte sie der Stimme ihres Herzens und gewann in der Natur neue Erkenntnisse über den Umgang mit Abschied und Veränderung.

In ihrem Atelier am Künstlerhof Lavesum in Haltern am See bietet Gisela Rott Workshops für Pastellmalerei sowie kreatives Schreiben und Gestalten an.

Kontaktinformationen

Gisela Rott
Diplom-Designerin und Kreativpädagogin
Eschenweg 15, 59348 Lüdinghausen
Telefon: 02591-9318996, Mobil: 01573-6828905
E-Mail: [email protected]
Webseite: www.gisela-rott.de

Atelier:
Giselas Atelier im Künstlerhof Lavesum – Kreatives Zentrum e.V.
Am Friedhof 25, 45721 Haltern am See

Julia-Koppers-Gesamtschule informiert: Infoabend und Tag der offenen Tür

Am Mittwoch, den 4. Dezember 2024, lädt die Julia-Koppers-Gesamtschule (JKG) Eltern von Viertklässlern zu einem Informationsabend ein.

Die Veranstaltung findet um 19 Uhr in der Mensa der „Kleinen Julia“ in Raesfeld (Zum Michal 10) statt. Neben einer Vorstellung der Schule durch die Schulleitung wird es Gelegenheit geben, Fragen zu stellen und mit Lehrern ins Gespräch zu kommen.

Tag der offenen Tür an beiden Standorten

Am Samstag, den 7. Dezember 2024, öffnet die JKG an beiden Standorten, „Große Julia“ in Borken und „Kleine Julia“ in Raesfeld, von 10 bis 14 Uhr die Türen. Eltern und Schüler können sich an diesem Tag umfassend über das Schulleben informieren und Einblicke gewinnen.

Informationen zur gymnasialen Oberstufe in Borken

An der „Großen Julia“ in Borken erwartet das Oberstufenteam interessierte Besucher mit einer umfassenden Beratung zur gymnasialen Oberstufe. Dabei werden verschiedene Unterrichtsfächer, Projekte und internationale Austauschprogramme vorgestellt. Oberstufenschüler laden in einem Schülercafé dazu ein, ihren schulischen Alltag kennenzulernen und Fragen aus erster Hand zu beantworten.

Mitmachaktionen und Rundgänge in Raesfeld

In der „Kleinen Julia“ in Raesfeld wird ein buntes Programm aus Mitmachaktionen und Führungen verschiedener Fachschaften angeboten. Wer tiefer in das Schulleben eintauchen möchte, kann an geführten Rundgängen teilnehmen, die um 10:30 Uhr und um 12:30 Uhr starten. Diese Rundgänge bieten eine detaillierte Einführung in die Angebote der „Kleinen Julia“ und schaffen Raum für gezielte Fragen.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Förderverein der Schule.

Das gesamte Team der Julia-Koppers-Gesamtschule freut sich auf einen regen Austausch und viele Interessierte!

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht in Erle

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Am Sonntag, dem 10. November, lädt die Pfarrgemeinde gemeinsam mit dem Heimatverein Erle zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht ein.

Im Zentrum steht das Schicksal der Erler Familie Cahn, das an diesem Tag gemeinsam erinnert wird.

Jüdischer Friedhof in Erle
Jüdischer Friedhof an der Schermbecker Straße in Erle. Foto: Petra Bosse

Ablauf der Veranstaltung

Nach dem Gottesdienst, der gegen 11.40 Uhr endet, begeben sich die Teilnehmer zum jüdischen Friedhof in der Nähe der Erler Mühle. Dort wird die Gedenkfeier stattfinden.

Einladung an Interessierte

Auch Nicht-Gottesdienstbesucher und weitere Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu diesem Zeitpunkt am jüdischen Friedhof einzufinden, um an das Opfer der Reichspogromnacht zu denken.

Raesfeld – Unbekannte entwenden Tabakwaren aus Tankstelle

In Raesfeld drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam am Donnerstag in einer Tankstelle an der Straße Schwietering ein und entwendeten Tabakwaren in noch unbekannter Menge.

Der Einbruch ereignete sich in den frühen Morgenstunden um 01:30 Uhr. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000 zu melden.

Neue Unterkunft für Geflüchtete in Borken: Infoveranstaltung im Rathaus

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Schwesternwohnheim Schönstatt wird zur Unterkunft für geflüchtete Frauen und Kinder in Borken: Infoveranstaltung im Rathaus: Infoveranstaltung zur Flüchtlingssituation in Borken

Am 13. November 2024 um 19 Uhr lädt die Stadt Borken interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Infoveranstaltung ins Rathaus ein. Ziel ist es, über die geplante Einrichtung einer zusätzlichen Unterkunft für geflüchtete Frauen mit Kindern zu informieren. Die Veranstaltung findet im Veranstaltungsraum zwölf26, Im Piepershagen 17, statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stadt Borken setzt auf dezentrale Unterbringung

Die Stadt Borken verfolgt eine dezentrale Strategie bei der Unterbringung von geflüchteten Menschen. Aktuell betreut die Stadt über 50 Unterkünfte , in denen mehr als 740 geflüchtete Menschen leben. Angesichts der anhaltenden Zuweisungen arbeitet die Stadtverwaltung intensiv daran, weitere Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. Jüngstes Beispiel ist eine Unterkunft für geflüchtete Familien, die kürzlich in Weseke eröffnet wurde.

Neuer Standort: Schwesternwohnheim am Nordring

Ab Herbst 2025 plant die Stadtverwaltung, das bisherige Schwesternwohnheim am Nordring als neue Unterkunft für geflüchtete Frauen mit Kindern zu nutzen. In enger Zusammenarbeit mit den Schönstätter Marienschwestern wird das Wohnheim vorbereitet, um Schutzsuchenden eine sichere Unterkunft bieten zu können.

Einladung zur Infoveranstaltung

Bei der Infoveranstaltung am 13. November werden Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung umfassend über die aktuelle Flüchtlingssituation informieren. Außerdem wird das geplante Projekt detailliert vorgestellt, und es gibt Gelegenheit, Fragen zu stellen. Alexandra Distler , Leiterin des Fachbereichs Arbeit, Soziales und Wohnen der Stadt Borken, steht bereits im Vorfeld für Fragen zur Verfügung und ist per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02861/939-159 erreichbar.

Hintergrund: Hohe Zuweisungszahlen für Borken

Viele Menschen fliehen vor Krieg, Vertreibung und Armut und suchen Schutz in der Europäischen Union. In Deutschland angekommen, werden die geflüchteten Menschen auf die Bundesländer und anschließend auf die Kommunen verteilt. Die Stadt Borken hat allein in diesem Jahr über 270 Personen aufgenommen und fortlaufend an Lösungen gearbeitet, um den Geflüchteten eine angemessene Unterkunft und Betreuung zu gewährleisten.

Anne König CDU: Scholz soll Vertrauensfrage stellen

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CDU-Bundestagsabgeordnete Kreis Borken Anne König fordert klare Verhältnisse: Scholz solle Vertrauensfragen stellen und Neuwahlen ermöglichen

Die Bilanz nach drei Jahren unter Olaf Scholz‘ Führung sei erschütternd, so die CDU-Landtagsabgeordnete Anne König: eine historische Wirtschaftskrise und eine höchst verunsicherte Bevölkerung, die zunehmend Vertrauen in Politik und Staat verliere. Staatsschulden und Bürokratie sind hingegen massiv gestiegen.

„Scholz unternimmt in der ihm noch verbleibenden Zeit als Kanzler nicht die dringend notwendigen und vernünftigen Schritte, sondern wolle weiterhin Unsicherheit für die kommenden Monate schüren. Eine solche Hängepartie aus parteitaktischen Gründen können wir uns in der aktuellen wirtschaftlichen und außenpolitischen Lage nicht leisten“, erklärt König.

Das Land verdiene geordnete Verhältnisse. Es gibt keinen Grund für weitere Hinauszögern: „Olaf Scholz muss nächste Woche die Vertrauensfrage stellen und den Weg für schnellstmögliche Neuwahlen freimachen“. Die CDU stehe bereit, die Verantwortung für das Land zu übernehmen und mit einer verlässlichen Politik für wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit zu sorgen.

Blutbuche in Erle: Erinnerungsbaum als Symbol für Aufarbeitung und Neuanfang

Empfehlung des Bistums zur Pflanzung eines Erinnerungsbaumes. Die Blutbuche soll auf dem Gelände der Femeiche, zwischen dem alten Pfarrhaus und dem Ekhornsloh gepflanzt werden.

In einer Mitteilung von Pfarrer Dr. Fabian Tilling teilt die Kirchengemeinde St. Martin mit, dass Bischof Felix Genn und der Diözesanrat den Pfarreien und Einrichtungen im Bistum Münster empfohlen haben, eine Initiative von Missbrauchsbetroffenen zu unterstützen. Der Vorschlag sieht vor, um den 18. November herum ein Blutbuche zu pflanzen, das als Zeichen der Erinnerung dienen soll.

Überlegungen zur Umsetzung des Erinnerungsbaumes

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Mitgliedern des Pfarreirats und des Kirchenvorstands habe sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie dieses wichtige Anliegen verwirklicht werden kann. Gemeinsam wurde beschlossen, ein Blutbuche als Erinnerungsbaum zu pflanzen, die symbolisch für Aufarbeitung und Neuanfang steht.

Pflanzung der Blutbuche als Zeichen der Erinnerung

Die Pflanzung des Baumes wird am Sonntag, dem 17. November 2024 , um 14:30 Uhr stattfinden. Der Standort für die Blutbuche ist das Gelände der Femeiche, zwischen dem alten Pfarrhaus und dem Ekhornsloh.

„Hier hat der Baum genügend Platz, um sich zu entfalten und in der zukünftigen, parkähnlichen Umgebung für Besucher und Passanten sichtbar zu sein“, so Fabian Tilling. Eine Gedenktafel soll auch auf die symbolische Bedeutung des Baumes hinweisen. Die Kosten für den Baum und die Pflanzarbeiten trägt die Kirchengemeinde.

Thematisierung von Missbrauch und Prävention in der Sonntagsmesse

Auch die Sonntagsmesse um 10:30 Uhr in St. Silvester wird der Thematik von Missbrauch und Prävention sowie der Aufarbeitung und dem Neuanfang gewidmet sein. Die Kirchengemeinde möchte mit diesen Veranstaltungen die Aufmerksamkeit auf das Thema lenken und lädt die Gemeindemitglieder und Interessierte zur Teilnahme ein.

Symbolbild: Pixabay

Die Blutbuche

Die Blutbuche ( Fagus sylvatica f. purpurea ) ist eine natürliche Mutation der Rotbuche ( Fagus sylvatica ), die in Europa heimisch ist. Die auffällige, dunkelrote Färbung ihrer Blätter entsteht durch eine genetische Veränderung, die die Produktion von Anthocyanen (rote Farbstoffe) erhöht.

Man vermutet, dass die ersten Blutbücher im 15. oder 16. Jahrhundert in Europa entdeckt wurden, wahrscheinlich in Deutschland oder Frankreich. Von dort aus wurde sie weiter kultiviert und verbreitete sich als Zierbaum in Parks und Gärten in ganz Europa.

Symbolische Bedeutung

Das Blutbuche steht symbolisch für Stärke und Beständigkeit, Lebenskraft, Mystik und Naturverbundenheit. Ihre Farbe verändert sich im Laufe der Jahreszeiten und zeigt je nach Licht und Alter verschiedene Rottöne – daher gilt sie auch als Symbol für Wandel und Transformation. Zudem erinnert sie an die Vergänglichkeit des Lebens.

Die symbolische Bedeutung der Blutbücher – wie auch von Bäumen allgemein – entstammt hauptsächlich der europäischen Mythologie, insbesondere der germanischen und keltischen Kultur. In diesen Traditionen wurden Bäume als Wesen mit eigener Lebenskraft und spiritueller Bedeutung verehrt. Quelle: Neue Erde

JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2 weiter auf Erfolgskurs

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Die JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2 ist auf bestem Weg, die Herbstmeisterschaft zu sichern. Als Tabellenführer und vier Punkte vor dem Zweitplatzierten thront das Team an der Spitze der Liga und zeigte auch am Wochenende in Altendorf/Ulfkotte, warum sie zurecht dort stehen. Mit einer souveränen Leistung gelang ihnen ein verdienter 3:0-Sieg, der ihre Serie auf beeindruckende 13 ungeschlagene Spiele in Folge verlängerte.

Spielbericht von Michael Oesterbeck

Die Siegesserie der JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2 geht auch im Auswärtsspiel gegen Altendorf/Ulfkotte weiter. Die Mannschaft zeigte erneut eine starke Leistung und dominierte das Spiel von Anfang an. Der klare 3:0-Sieg festigt ihre beeindruckende Serie von 13 ungeschlagenen Spielen in Folge.

JSG LembeckRhadeDeuten C2

Frühe Führung durch starke Offensivaktionen

Kaum hatte das Spiel begonnen, nahm die JSG das Heft in die Hand. Nach einer kurzen Abtastphase knüpfte das Team nahtlos an die starke Leistung aus dem letzten Spiel gegen Raesfeld/Erle an. Mit hohem Druck auf den Ball und schnellen Pässen über die Flügel setzt sie die Gastgeber früh unter Druck.

In der 11. Minute war es dann so weit: Luc setzte sich auf der rechten Seite dynamisch durch und spielte den Ball präzise in den Strafraum, wo Jonny zur Führung traf. Das 0:1 war der verdiente Lohn für die druckvolle Anfangsphase.

Luc erhöht zur 2:0-Pausenführung

Die JSG ließ auch nach dem Führungstreffer nicht locker. In der 25. Minute gelang Luc nach einer beeindruckenden Einzelleistung das 2:0. Mit dem verdienten Vorsprung im Rücken ging die Mannschaft in die Halbzeitpause.

Konterstrategie bringt Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel nahm das Team das Tempo etwas heraus und setzte verstärkt auf Konter. Diese Taktik ging auf: In der 48. Minute schloss Luc einen schnellen Gegenangriff erfolgreich ab und steigerte sich auf 3:0 – das endgültige Ausrufezeichen in dieser Partie.

Fazit: Verdienter Sieg und beeindruckende Serie

Der klare 3:0-Erfolg in Altendorf/Ulfkotte ist ein weiterer Beweis für die bestehende Topform der JSG Lembeck/Rhade/Deuten C2. Die Mannschaft bleibt somit auch im 13. Spiel in Folge ungeschlagen und beweist einmal mehr, dass sie zurecht an der Spitze steht.

Plattdeutscher Liederabend mit dem Duo „Spiälwiärk“ in Raesfeld

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Der Heimatverein Raesfeld lädt zusammen mit dem Bildungswerk Raesfeld am Freitag, den 8. November 2024, zu einem besonderen Abend mit plattdeutschen Liedern ein.

Die Veranstaltung findet im Vennekenhof, Vennekenweg 29, in Raesfeld statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Einlass beginnt ab 18:30 Uhr.

Duo „Spiälwiärk“: Traditionelle Lieder im plattdeutschen Dialekt

Das Duo „Spiälwiärk“, bestehend aus Georg Bühren und Alexander Buske (ehemals bekannt als „Pattu“), bringt seit Jahren eigene plattdeutsche Lieder aus dem nördlichen Münsterland auf die Bühne.

Die Lieder sind oft heiter und beschwingt, manchmal auch nachdenklich und emotional. Musikalisch bewegen sie sich zwischen Folk und Blues, während die Texte von Georg Bühren stammen, die bereits mit dem Reuter- und dem Rottendorfpreis ausgezeichnet wurden. Beim Auftritt am 8. November wird das Duo auch neue Stücke aus ihrer kommenden zweiten CD präsentieren.

Anmeldung für den Liederabend erforderlich

Für die Teilnahme an diesem plattdeutschen Abend ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich bis zum 5. November 2024 beim Bildungswerk Raesfeld anmelden, entweder telefonisch unter 02865 10073 oder per E-Mail an [email protected]

Kostenlose Teilnahme an der Veranstaltung

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, und alle Musikliebhaber und Freunde der plattdeutschen Sprache sind herzlich eingeladen, einen besonderen Abend mit „Spiälwiärk“ zu erleben.

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