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Kreis Borken bei E-Autos unter den Spitzenreitern in NRW

Der Kreis Borken gehört landesweit zu den Regionen mit dem höchsten Anteil an reinen Elektrofahrzeugen. Besonders deutlich falle der Anteil im gewerblichen Bereich aus, wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgehe.

Kreis belegt landesweit dritten Platz

Laut Mitteilung des Kreises Borken waren zum 1. Januar 2025 im Kreis Borken 10.357 Pkw mit reinem Elektroantrieb zugelassen.

Das entspricht einem Anteil von 4,3 Prozent am gesamten Fahrzeugbestand im Kreisgebiet. Damit erreicht der Kreis landesweit Platz drei unter allen NRW-Kreisen – hinter Euskirchen (5,2 Prozent) und Paderborn (4,4 Prozent). Nur vier kreisfreie Städte lagen mit höheren Anteilen vorn: Bonn (5,2 Prozent), Düsseldorf (4,8 Prozent), Bielefeld und Münster (je 4,7 Prozent).

Der Kreis Borken bezieht sich in seiner Mitteilung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamts IT.NRW. Die Daten basieren auf Auswertungen des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Kreis Borken führt bei gewerblichen E-Fahrzeugen

Besonders viele gewerblich genutzte E-Pkw sind im Kreis unterwegs. Mit 4.361 Fahrzeugen erreicht der Kreis Borken hier einen Anteil von 15,6 Prozent – der höchste Wert unter allen Landkreisen in Nordrhein-Westfalen. Nur die kreisfreien Städte Bielefeld (18,2 Prozent) und Bonn (15,8 Prozent) melden höhere Quoten in diesem Bereich.

Auch im Privatbereich über dem Landesschnitt

Auch bei privaten Haltern zeigen sich überdurchschnittliche Werte. Im Kreis Borken sind 5.996 private Pkw vollelektrisch unterwegs. Das entspricht einem Anteil von 2,9 Prozent. Damit liegt der Kreis – gemeinsam mit den Kreisen Soest und Steinfurt – auf Rang drei in NRW. Nur Paderborn (3,2 Prozent) und Coesfeld (3,1 Prozent) erreichen etwas höhere Werte.

Biker aus dem Kreis Borken zur Sternfahrt nach Mecklenburg eingeladen

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Am 10. Mai 2025 findet im Partnerkreis Ludwigslust-Parchim die 24. Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz statt. Auch Motorradfahrerinnen und -fahrer aus dem Kreis Borken seien laut Landrat Dr. Kai Zwicker zur Teilnahme eingeladen. Die Route führt unter anderem zur Gedenkstätte Wöbbelin, zur Staatskanzlei Schwerin und über Sternberg bis nach Grabow.

Einladung an das Westmünsterland

Motorradbegeisterte aus dem Kreis Borken können erneut an der Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz teilnehmen, die in diesem Jahr zum 24. Mal ausgerichtet wird. Wie Landrat Dr. Kai Zwicker mitteilte, sei der Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern – Partnerkreis des Kreises Borken – erneut Gastgeber der Veranstaltung.

Zwicker kündigte an, dass er zwei Tage vor dem eigentlichen Start wieder ein gemeinsames Frühstück für interessierte Bikerinnen und Biker im Restaurant des Borkener Kreishauses ausrichten werde. Damit solle traditionell die Fahrt in den Partnerkreis eingeleitet werden.

Ablauf der Sternfahrt

Die Sternfahrt startet am Samstag, 10. Mai 2025, um 8.30 Uhr am Lindencenter in Ludwigslust. Nach einer offiziellen Begrüßung beginnt die etwa 190 Kilometer lange Tour gegen 9 Uhr. Die erste Station sei laut Veranstaltern die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Wöbbelin, wo gegen 9.30 Uhr eine Gedenkpause mit Blumen­niederlegung geplant sei.

Im Anschluss daran führe die Route weiter nach Schwerin zur Staatskanzlei und anschließend nach Sternberg. Dort werde gegen 12 Uhr eine einstündige Mittagspause auf dem Marktplatz eingelegt. Die nächste Etappe gehe nach Parchim zum Landratsamt, wo gegen 14.30 Uhr eine Kaffeepause vorgesehen sei. Ziel der Sternfahrt sei gegen 16 Uhr der Marktplatz in Grabow.

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte aus dem Kreis Borken können sich direkt an Pierre Schmoranzer, Leiter der Geschäftsstelle des Vereins Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e.V., wenden. Per E-Mail unter [email protected] seien Informationen zum Programm sowie zu möglichen Unterbringungsoptionen erhältlich.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

Sternfahrt Kreis Borken 2025

Jugendwerk Raesfeld wählt Nicole Ostendorf zur neuen Vorsitzenden

Nicole Ostendorf ist neue Vorsitzende des Jugendwerks Raesfeld. In der Mitgliederversammlung am 27. März wurde sie einstimmig gewählt. Auch weitere Posten im Vorstand wurden neu besetzt.

Nach sechs Jahren als Vorsitzender wurde André Wachtmeister feierlich aus dem Amt verabschiedet. Auch Tobias Uhlenbrock, bislang stellvertretender Vorsitzender, trat nicht erneut zur Wahl an.

„Ich war überrascht, als die Anfrage kam“, sagte Nicole Ostendorf im Rückblick auf ihre Kandidatur. Die Entscheidung, sich zur Wahl zu stellen, habe sie nach kurzer Bedenkzeit getroffen. Die Mitglieder wählten sie einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vereins.

Neue und bekannte Gesichter im Vorstand

Marieke Loker wurde als neue Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Petra Schwandt-Haasler, die das Team bereits seit 16 Jahren unterstützt, bleibt für weitere zwei Jahre dabei. Auch Jörg Heselhaus führt seine Arbeit als Geschäftsführer fort.

Rückblick und Ausblick

Im Rahmen der Versammlung verabschiedeten die Mitglieder sowohl die Jahresrechnung 2024 als auch den Haushaltsplan für das laufende Jahr einstimmig.

Einblicke in die praktische Arbeit lieferten die Jugendhausleitungen Anna Löbbecke und Philipp Hatkämper sowie Schulsozialarbeiter Uli Cluse von der Julia-Koppers-Gesamtschule. Sie stellten verschiedene Projekte vor, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurden. Anja Sühling von der Kreisverwaltung Borken erläuterte zudem die Aufgaben der Fachabteilung Kinder- und Jugendförderung und die enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort.

Ziele der neuen Vorsitzenden

Nicole Ostendorf erklärte, sie habe sich mittlerweile in den Jugendhäusern vorgestellt. „Ich möchte das Geschehen in der nächsten Zeit verfolgen, als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen und mit den Jugendhausleitungen in Kontakt bleiben“, betonte sie.

Hintergrund: Das Jugendwerk Raesfeld

Das Jugendwerk Raesfeld e.V. ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Es wird getragen von der politischen Gemeinde Raesfeld sowie den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden. Der Verein betreibt die Jugendhäuser in Raesfeld und Erle und ist an der Schulsozialarbeit der Julia-Koppers-Gesamtschule beteiligt. Ziel der Arbeit ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, ihre Kompetenzen zu stärken und ihnen Freiräume zur Entfaltung zu bieten.

„Schermbeck karibisch“ trifft „Bankgeflüster“: Drei Tage voller Sommerlaune

Mit Palmen, Sand und guter Laune holt Schermbeck das Urlaubsgefühl in die Ortsmitte. Beim Street Beach Festival „Schermbeck karibisch“ und dem Stadtfest „Bankgeflüster“ erwartet Besucher ein Mix aus Musik, Genuss, Mitmachaktionen und entspanntem Bummeln für die ganze Familie.

von Leonie Schwanewilm

Vom 9. bis 11. Mai 2025 verwandelt sich Schermbeck erneut in eine Erlebniswelt für die ganze Familie. Das Street Beach Festival „Schermbeck karibisch“ und das traditionelle Stadtfest „Bankgeflüster“ startet in die nächste Runde.

Bereits zum fünften Mal erwartet die Besucher bei „Schermbeck karibisch“ ein vielseitiges Programm aus Musik, Genuss und Einkaufserlebnis.

„Drei Tage lang ist richtig was los in Schermbeck“, so Frank Herbrechter von der Werbegemeinschaft. Alle Beteiligten laden zum Bummeln, Genießen und Entspannen ein.

Schermbeck Karibisch Veranstaltung Schermbeck 2025
Foto: Petra Bosse/Archiv

Schermbeck karibisch

Am Freitagabend, dem 9. Mai, beginnt das Festwochenende auf dem Rathausplatz mit „Schermbeck karibisch“. Umgeben von Palmen, Liegestühlen und bis zu 50 Tonnen Sand kommt das Urlaubsgefühl direkt vor die Haustür.

Exotische Cocktails, kulinarische Spezialitäten und entspannte Musik laden zu einem gemütlichen Auftakt ins Wochenende ein.

Bankgeflüster

Wie gewohnt findet am verkaufsoffenen Samstag und Sonntag das Bankgeflüster im Ortskern statt. Von Samstagmorgen bis Sonntagabend ist die Mittelstraße von der Kirche bis zur Bushaltestelle am Rathaus für den Auto- und Busverkehr gesperrt.

Veranstaltung in Schermbeck 2025 Bankgeflüster
Foto: Petra Bosse/Archiv

Der Samstag beginnt um 11 Uhr und bietet bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Da das Festwochenende traditionell auf den Muttertag fällt, haben auch die Geschäfte am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Neben den Ständen der ortsansässigen Händler wird die Mittelstraße wieder mit Blumen aus den Niederlanden geschmückt. Auch frisches Obst, Gemüse und die beliebten holländischen Pommes werden angeboten.

Organisiert wird das Event von der Werbegemeinschaft und der Wirtschaftsförderung der Gemeinde, die gemeinsam ein vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt haben.

Bankgeflüster Schermbeck 2025
Foto: Ralf Meier/Archiv

Lokale Firmen und Vereine präsentieren sich auf der Straße, während Musik- und Tanzdarbietungen für Unterhaltung sorgen.

Sowohl bekannte Gesichter als auch neue Betriebe begrüßen die Besucher zwei Tage lang mit offenen Armen, Augen und Ohren. „Viele kleine Gärten, wo die Menschen sich wohlfühlen – die Menschen sind zum Spaßhaben, Genießen und Verweilen eingeladen“, so Herbrechter.

Neu in diesem Jahr: Der Kinderkleidermarkt

Erstmals in diesem Jahr findet im Rahmen des Bankgeflüsters auch ein Kinderkleidermarkt statt – ein Angebot, das sich gezielt an Familien richtet. Eltern haben hier die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung für den Nachwuchs zu verkaufen oder günstige Stücke für ihre Kinder zu entdecken.
Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Ob für einen oder beide Tage – die Standplätze sind flexibel buchbar.

Kontakt

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung für den Kinderkleidermarkt gibt es bei Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung (Tel. 02853/910-300, E-Mail: [email protected].

Das „Schermbeck karibisch“-Programm

Freitag, 9. Mai
Das Karibik-Wochenende beginnt um 16 Uhr. Neben dem Sandburgenbauen für kleine Besucher bietet um 16.30 Uhr das Rumtasting ein besonderes Highlight. Zehn verschiedene Sorten können für 25 Euro unter Anleitung eines Rum-Sommeliers verkostet werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: [email protected], Betreff: Schermbeck karibisch).
Ab 18 Uhr begleitet die Live-Band „Furumba“ rhythmisch den Abend.

Samstag, 10. Mai
Das Festival startet um 12.30 Uhr. Wie bereits im Vorjahr beginnt um 13 Uhr das „Nispa Beachvolleyball-Turnier“.

Schermbeck karibisch Sommerfeeling Schermbeck 2025

In Zweierteams kann nach vorheriger Anmeldung ([email protected], Betreff: Schermbeck karibisch) teilgenommen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Um 18 Uhr spielt die Band „LATINO TOTAL“ Live-Musik – der perfekte Ausklang eines erlebnisreichen Tages unter Palmen und mit exotischen Cocktails.

Eine Besonderheit in diesem Jahr: Die Landjugend veranstaltet am Samstagabend ihren traditionellen „Mai Danz“ auf dem Rathausplatz. Einlass ist ab 20 Uhr, Tickets sind ausschließlich an der Abendkasse für 12 Euro erhältlich.

Sonntag, 11. Mai (Muttertag)

Schermbeck karibisch Veranstaltung 2025
Foto: Petra Bosse

Am Muttertag beginnt „Schermbeck karibisch“ um 12.30 Uhr. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag in der Mittelstraße startet auch dort das Programm um 13 Uhr. Kinderschminken und eine Schatzsuche bieten besondere Highlights für die ganze Familie. Eine vorherige Anmeldung ist möglich unter [email protected] (Betreff: Schermbeck karibisch).
Von 14 bis ca. 18 Uhr spielt die Band „LOS ROMBEROS“ live und sorgt für ein stimmungsvolles Finale des Wochenendes.

Nadine Heselhaus: „Wichtige Weichenstellung für unser Land“

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SPD-Bundestagsabgeordnete zum Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD

Zum gestern von den Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD vorgestellten Koalitionsvertrag zur Bildung einer Bundesregierung erklärt Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II: „Der Vertrag enthält wichtige Weichenstellungen für die Zukunft unseres Landes. Wir entlasten die Menschen bei Steuern und Energiekosten und wir stärken Familien. Wir sorgen für 15 Euro Mindestlohn und bringen ein Bundestariftreuegesetz auf den Weg. Wir investieren auf Rekordniveau in unsere Infrastruktur. Wir unterstützen Unternehmen, sichern Arbeitsplätze und modernisieren und digitalisieren unsere Verwaltung. Als SPD haben wir außerdem sichergestellt, dass der Sozialstaat erhalten bleibt, die Energiewende weiter vorangetrieben wird und das individuelle Recht auf Asyl bestehen bleibt. Es zeigt sich einmal mehr, dass es gut ist, wenn die Sozialdemokratie in unserem Land mitregiert.“

Beteiligung an den Verhandlungen

Nadine Heselhaus, die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist, war selbst an den Koalitionsverhandlungen beteiligt. In der Arbeitsgruppe Ländliche Räume, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt hat sie für die SPD die Verbraucherpolitik verhandelt.

„Ganz persönlich freue ich mich deshalb über unser klares Bekenntnis zu einem starken, vorsorgenden Verbraucherschutz. Wir stärken die kostenlose Schuldnerberatung, unabhängige Verbraucherbildung sowie die Verbraucherforschung. Die Arbeit wichtiger Verbraucherorganisationen fördern wir weiter verlässlich. Für uns im Kreis Borken ist zudem wichtig, dass der Vertrag die ländlichen Räume in den Blick nimmt, die als lebenswerte und wirtschaftsstarke Regionen gezielt gefördert werden sollen. Grundsätzlich stehen alle vereinbarten Vorhaben unter Finanzierungsvorbehalt. Die Verhandlungen waren nicht immer einfach. Auch wir mussten Zugeständnisse machen. Insgesamt ist uns aber ein gutes Vertragswerk gelungen, weshalb ich bei den Mitgliedern meiner Partei um Zustimmung werbe“, so Nadine Heselhaus.

Mitgliederentscheid ab dem 15. April

Die bundesweit über 350.000 SPD-Mitglieder können ab dem 15. April über den Koalitionsvertrag abstimmen. Sie entscheiden damit, ob ihre Partei in die neue Bundesregierung eintritt.

Augentagesklinik Raesfeld startet neu durch – modern, barrierefrei, regional vernetzt

Die Augentagesklinik Ahaus Gerl & Kollegen präsentiert sich am Standort Raesfeld mit neuem Konzept und moderner Ausstattung – räumlich, technisch und organisatorisch gut aufgestellt.

Mit über 15.000 Patiententerminen pro Jahr, einem spezialisierten Team und einem ganzheitlichen Behandlungskonzept gehört sie zu den zentralen augenmedizinischen Einrichtungen in der Region. Am 14. Juni lädt die Klinik zum Tag der offenen Tür ein.

Tag der offenen Tür Augentagesklinik Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Breites Leistungsspektrum und starkes Team

Wie stark die Raesfelder Tagesklinik an der Marbecker Straße 2 inzwischen aufgestellt ist, zeigt sich nicht nur an der modernen Ausstattung – sondern auch an der Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten. Nach Angaben der Klinik wurden im Jahr 2024 mehr als 15.000 Patiententermine wahrgenommen. Dazu zählten unter anderem rund 1.500 Operationen am Grauen Star sowie etwa 1.600 Behandlungen der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD).

Augentagesklinik Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Augenheilkunde im Ort – mit Blick über die Region hinaus

Was für viele Raesfelder ein wohnortnaher Vorteil ist, zieht längst auch Patientinnen und Patienten aus dem weiteren Umland an: aus dem nördlichen Ruhrgebiet, vom Niederrhein und aus den Kreisen Borken und Coesfeld. Die Klinik ist damit weit mehr als nur ein lokales Angebot.

Hinter dem Behandlungserfolg steht ein eingespieltes und breit aufgestelltes Team. Aktuell gehören 21 Mitarbeitende zur Augentagesklinik Raesfeld – ab Mai verstärkt zusätzlich eine Optikerin das Team.

Was die Klinik besonders auszeichnet, ist der interdisziplinäre Ansatz: Fachärzte, Assistenzärzte, Operateure, Anästhesieteam und Optiker arbeiten Hand in Hand. So entsteht eine augenmedizinische Versorgung, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge unter einem Dach vereint.

Zum ärztlichen Team zählen:

  • Fachärzte: Dr. med. Julius Steenken (Standortleitung), Max Schindler, Dr. med. Rolf Meyer-Schwickerath
  • Assistenzärzte: dr. med. (Univ. Debrecen) Abdollah Arkan, Ilyass Touzani
  • Operateure: Vadim Machmutov, dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl, Dr. med. Julius Steenken
  • Anästhesieteam: Drei OP-Schwestern sowie ein Anästhesist begleiten den operativen Bereich

Umbau mit klarer Trennung zwischen Praxis und OP-Bereich

Die Umbauarbeiten begannen im Juli 2024 und sollen bis April 2025 abgeschlossen sein. Wie die Klinik mitteilte, sei es Ziel gewesen, die Räume neu zu strukturieren, den Praxisbetrieb zu optimieren und den OP-Bereich klar vom übrigen Ablauf zu trennen.
Melina Rauer, Leitung Marketing Augenärzte Gerl & Kollegen, erklärte dazu, dass besonders der Wunsch nach klaren Abläufen und barrierearmen Wegen die baulichen Entscheidungen geprägt habe.

Zusammenhängende Praxisfläche von rund 280 Quadratmetern

Im ersten Obergeschoss – bisher aufgeteilt in vier getrennte Wohnungen – entstand eine zusammenhängende Praxisfläche von rund 280 Quadratmetern. Die Logistik während des laufenden Betriebs sei dabei herausfordernd gewesen. Der Umbau ermögliche künftig deutlich effizientere Abläufe. Patientenwege durchs Treppenhaus entfallen vollständig.

Wartebereich in der Augentagesklinik Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Moderne Technik im Obergeschoss

Gleichzeitig wurde technisch umfassend modernisiert. Statt vier einzelner Gasthermen sorgt nun eine zentrale Wärmepumpe für die Energieversorgung. Eine neue Fußbodenheizung wurde im gesamten Obergeschoss verlegt. Ergänzt wird das neue Klimakonzept durch eine integrierte Klimaanlage – besonders bei heißen Sommertagen ein spürbarer Komfortgewinn.

Barrierefreiheit und neue Nutzung im Erdgeschoss

Auch im Erdgeschoss hat sich viel getan. Der gesamte Praxisbereich wurde umfassend renoviert und neu strukturiert. Im Mittelpunkt stand die Barrierefreiheit: Der Eingang ist jetzt rollstuhlgerecht gestaltet, automatische Türen erleichtern den Zugang, und auch die Toilette wurde behindertengerecht umgebaut.

Neugestalteter Anmeldebereich in der Augentagesklinik in Raesfeld
Einer der zwei Anmeldebereiche für Patienten in der ersten Etage. Foto: Petra Bosse

Empfangsbereich mit zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten

Die Anmeldung wurde großzügig und freundlich gestaltet. Der neue Wartebereich ist nicht nur funktional, sondern lässt sich künftig auch flexibel nutzen – etwa für Themenabende oder Informationsveranstaltungen. Die technische Ausstattung, etwa mit automatischen Türen und modernen Leitsystemen, trägt zusätzlich zum verbesserten Patientenservice bei.

Untersuchungsraum Augenklinik Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Energieeffizient und klimafreundlich

Ein weiterer zentraler Aspekt des Umbaus war die ökologische Erneuerung der Gebäudetechnik. Die Wärmepumpe ersetzt die bisherigen vier Gasthermen, was langfristig nicht nur Kosten reduziert, sondern auch die Umwelt schont. Mit der neuen Fußbodenheizung und der Klimaanlage wird zudem ein angenehmes Raumklima sichergestellt – ganz unabhängig von der Jahreszeit.

Augenklinik Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Erdgeschoss wird OP-Bereich

Das Erdgeschoss ist künftig ausschließlich dem operativen Bereich vorbehalten. Die klare Trennung zu den Praxisräumen im Obergeschoss verbessert die Abläufe im Klinikalltag deutlich. Die bauliche Neustrukturierung, kombiniert mit modernster Technik, schafft optimale Bedingungen für operative Eingriffe.

Klinik lädt zum Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 14. Juni 2025, ab 14.30 Uhr, öffnet die Augenklinik Raesfeld ihre Türen für alle Interessierten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom Umbau zu machen, das Team kennenzulernen und mehr über die augenmedizinischen Leistungen zu erfahren.

Frische Luft und freie Fahrt: Radwandertag am Femeichen-Gelände

Familienfreundliche Touren durch den Dämmerwald. Zum Auftakt der Einweihung des Ferneichen-Geländes lädt der Gemeindesportverband Raesfeld am Sonntag, 27. April 2025, zum Radwandertag ein.

Zwei Strecken mit 20 oder 42 Kilometern bieten Bewegung an der frischen Luft – ganz entspannt und für die ganze Familie geeignet.

Start an der Femeiche in Erle

Laut Mitteilung des GSV beginnt die Tour zwischen 10 und 12 Uhr am Ekhornsloh in Erle, direkt an der bekannten Femeiche. Dort befindet sich sowohl der Start- als auch der Zielpunkt. Teilnehmer können individuell losradeln – ganz ohne Zeitdruck.

Zwei Strecken zur Auswahl

Die kürzere Route mit rund 20 Kilometern verläuft durch den Dämmerwald in Richtung Schermbeck und wieder zurück nach Erle. Wer sich für die längere Strecke entscheidet, radelt etwa 42 Kilometer weit über Schermbeck und Marienthal in südwestlicher Richtung. Beide Strecken führen laut Veranstalter überwiegend über ruhige Nebenstraßen und seien gut ausgeschildert.

Unterstützung durch die Vereine

An einigen Kreuzungspunkten leisten örtliche Vereine Querungshilfe, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten. Auch am Zielpunkt erwartet die Teilnehmer ein besonderer Anreiz: Die Teilnahme an einer Tombola mit kleinen Gewinnen.

Gemeinschaftsleistung der Sportvereine

Wie bereits in den Vorjahren stemmen die Mitgliedsvereine des GSV Raesfeld den Radwandertag in gemeinschaftlicher Organisation. Der GSV lobt das Engagement aller Beteiligten und freut sich auf viele Teilnehmer – ob mit Tourenrad, E-Bike oder Kindersitz.

Zukunft Bauen 2025: Modernisieren und Sanieren

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In den Regionen Raesfeld, Erle, Dorsten, Schermbeck und Haltern wächst das Interesse an moderner Haustechnik, klimafreundlicher Energieversorgung und hochwertiger Innenausstattung. Diese Sonderseite bietet praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt, worauf Eigentümer und Renovierer im Jahr 2025 achten sollten.

Energieeffizient heizen mit modernen Systemen

Der Austausch alter Heizungsanlagen zählt aktuell zu den wichtigsten Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebereich. Dank staatlicher Förderung und steigender Energiepreise entscheiden sich viele Hausbesitzer für umweltfreundliche Alternativen wie Wärmepumpen oder Solarthermie. In der Region profitieren Modernisierer von erfahrenen Handwerksbetrieben, die moderne Technik mit zuverlässigem Service verbinden.

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Tiefbauprojekte und sichere Arbeitsplätze

Viele Bauherren planen derzeit größere Projekte im Außenbereich. Dazu gehören neue Zufahrten, Kanalanschlüsse oder Erdarbeiten auf dem Grundstück. Für die fachgerechte Umsetzung sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. In der Baubranche bieten Unternehmen aus der Region sichere Jobs mit Perspektive, sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau.

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Photovoltaik auf dem Vormarsch

Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen steigt kontinuierlich. Auch in Nordrhein-Westfalen wächst die Zahl der neu installierten Anlagen stetig. Immer mehr Hausbesitzer möchten eigenen Solarstrom erzeugen und sich damit unabhängiger von steigenden Energiekosten machen. Besonders gefragt sind Komplettlösungen mit Stromspeicher und Ladestation für das Elektroauto.

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Böden, die den Unterschied machen

Ein neuer Bodenbelag verändert die Atmosphäre eines Raumes grundlegend. Aktuelle Trends setzen auf Nachhaltigkeit und Individualität. Beliebt sind umweltschonende Materialien wie moderne Vinylböden oder Parkett aus zertifizierter Herstellung. Auch kreative Muster wie Fischgrät oder grafische Designs sorgen für besondere Akzente in Wohnräumen.

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Gutes Raumklima zu jeder Jahreszeit

Immer mehr Menschen investieren in eine moderne Klimaanlage für das Zuhause. Die Geräte sorgen nicht nur im Sommer für angenehme Temperaturen, sondern können im Winter auch als Heizung genutzt werden. Neue Modelle arbeiten besonders energieeffizient und lassen sich bequem per App steuern. Wer auf ein Komplettpaket mit Beratung und Montage setzt, schafft sich langfristig ein spürbar besseres Raumklima.

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Ihre regionalen Ansprechpartner rund ums Bauen, Wohnen und Sanieren

Diese regionalen Fachbetriebe stehen Ihnen mit Kompetenz, Erfahrung und persönlicher Beratung zur Seite. Weitere Informationen finden Sie auf den jeweiligen Unternehmenswebseiten:

Heizung-Sanitär Beck GmbH
www.heizung-sanitaer-beck.de
Im Heetwinkel 16, 46514 Schermbeck
Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitärtechnik sowie regenerative Energien.

Fasselt GmbH & Co. KG
www.fasselt-schermbeck.de
Kapellenweg 38, 46514 Schermbeck
Ihr Partner für Hoch- und Tiefbau, Straßen- und Wegebau sowie Kanalbau.

kWhoch2 GmbH
www.kwhoch2.de
Westricher Straße 30, 46514 Schermbeck
Experten für Photovoltaik, Stromspeicher und Elektromobilität.

Fußboden Service F. Rohlof
www.fussboden-rohlof.de
Hellweg 204, 46284 Dorsten
Professionelle Bodenverlegung von Laminat, Vinyl und Parkett.

Gernemann GmbH
www.gernemann-online.de
Klosterweg 31, 46514 Schermbeck-Marienthal
Spezialisten für Kälte-, Klima-, Wärmepumpen- und Elektrotechnik.

Zigarettenautomat in Raesfeld-Erle gesprengt

Unbekannte Täter sprengten in der Nacht zum Mittwoch einen Zigarettenautomaten an der Schermbecker Straße in Raesfeld-Erle.

Die Explosion beschädigte das Gehäuse stark. Ob und was die Täter dabei erbeuteten, ist noch unklar.

Polizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei in Borken ermittelt und bittet um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Angaben zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Löschzug Erle bezieht neuen Anbau: Mehr Platz, mehr Sicherheit

Langersehnter Tag für den Löschzug Erle: Der Löschzug ist am Dienstagabend in die neu gestalteten Räume des erweiterten Feuerwehrgerätehauses umgezogen. Das bestehende Gebäude war schlicht zu klein geworden – nun stehen mehr Platz, moderne Ausstattung und bessere Arbeitsbedingungen zur Verfügung.

Viele Hände sorgten für ein schnelles Ende: Feuerwehrleute packten selbst mit an und trugen den Umzug gemeinsam in kurzer Zeit über die Bühne.

Umzug in die neuen Räume Löschzug Erle
Die alten Spinde in der Fahrzeughalle gehören der Vergangenheit an. Foto: Petra Bosse

„So langsam wurde es Zeit“

Einige Feuerwehrleute packten selbst mit an – auch Löschzugführer Frank Prochnow und Jörg Wachtmeister, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld, halfen beim Umzug mit. Die Freude war ihnen deutlich anzumerken. „Wir freuen uns heute wirklich. So langsam wurde es auch Zeit. Es ist immer schön, in neue Räume zu ziehen“, sagte Prochnow.

Auch Jörg Wachtmeister zeigte sich erleichtert: „Wir freuen uns auf jeden Fall. Und auch darüber, die Fahrzeughalle wieder auf Stand bringen und hier wieder richtig arbeiten zu können.“

Umzug in die neuen Räume Löschzug Erle
Löschzugführer Frank Prochnow im neuen Sanitärbereich. Foto: Petra Bosse

Mehr Platz, mehr Sicherheit – und endlich getrennte Sanitärbereiche

Die neuen Räume bringen spürbare Verbesserungen für den Alltag der Feuerwehrleute. „Geräumiger, viel heller, viel größer“, hieß es vor Ort. Das betreffe insbesondere die Spinde, die nun nicht mehr wie bisher direkt hinter den Einsatzfahrzeugen in der Halle stehen – ein Bereich, der als unübersichtlich und potenziell gefährlich galt.

Umzug in die neuen Räume Löschzug Erle
Es gibt noch einiges zu tun: Jörg Wachtmeister (l.) und Frank Prochnow

Ein besonders wichtiger Fortschritt: Es gibt nun getrennte Sanitärbereiche für Frauen und Männer. Zuvor gab es im Keller zwar Duschräume, die aber – so Wachtmeister – schon lange nicht mehr genutzt wurden. Jetzt sei alles deutlich komfortabler: „Größer und viel schöner, so dass wir uns hier auch nach einem Einsatz duschen können“, sagte Wachtmeister.

Gesetzliche Vorgaben nun erfüllt

Den politischen Beschluss für die Sanierung und Erweiterung hatte der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld bereits in seiner Sitzung am 30. Januar 2023 getroffen. Hintergrund war vor allem die bislang fehlende sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung. Diese schreibt vor, dass kontaminierte Einsatzkleidung getrennt von der Privatkleidung gelagert wird – eine Maßnahme, die aus Platzgründen bislang nicht umgesetzt werden konnte. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung fordert diese Trennung zwingend.

Umzug in die neuen Räume Löschzug Erle

Vor der Sanierung standen den Feuerwehrkräften lediglich Spinde in der Fahrzeughalle zur Verfügung, die gleichzeitig für Schutz- und Privatkleidung genutzt wurden. Eine andere Unterbringung war im alten Gebäude nicht möglich.

Neue Räume für Einsatz, Ausbildung und Organisation

Mit dem Umbau hat sich vieles verändert: Im Kellergeschoss entstanden neue Lagerräume sowie Platz für eine kleine Werkstatt. Im Erdgeschoss wurden getrennte Umkleide- und Sanitäreinrichtungen geschaffen – mit Duschen und WCs für bis zu zehn Feuerwehrfrauen sowie für die 45 Kameraden. Letztere befinden sich in einem Anbau in Richtung Jugendhaus Erle.

Im Obergeschoss wartet nun ein großer Sozial- und Schulungsraum auf die Einsatzkräfte. Auch eine kleine Teeküche, ein Besprechungszimmer für die Löschzugführung und ein separater Funkraum für Krisensituationen gehören zum neuen Raumangebot.

Umzug in die neuen Räume Löschzug Erle
Der Anbau bietet nun viel mehr Platz Aktivitäten und auch der Vorplatz wurde neu gestaltet.

750.000 Euro für die Zukunft des Standorts

Rund 750.000 Euro wurden insgesamt in die Sanierung und Erweiterung investiert. Die Bauarbeiten übernahmen zum Großteil Firmen aus Raesfeld und der Umgebung. Das Land NRW unterstützte das Vorhaben mit rund 210.000 Euro aus dem Sonderaufruf-Programm für Feuerwehrgerätehäuser.

Umzug in die neuen Räume Löschzug Erle
Geräumig und hell ist nun der Raum mit den Spinden.

Mit dem Abschluss des Umzugs ist für den Löschzug Erle ein großer Schritt geschafft. Die neuen Räume sind bezogen, vieles ist fertig – aber es bleibt noch einiges zu tun, bevor wirklich alles rund läuft.

Tag der offenen Tür

Eine gute Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom neuen Standort zu machen, bietet sich voraussichtlich am Samstag, 30. August 2025 – dann ist ein Tag der offenen Tür in Erle geplant.

Raesfeld: Wildkräuter-Exkursion für Familien am 19. April 2025

Der Heimatverein Raesfeld lädt Eltern und Kinder am Samstag, 19. April 2025, zu einer kostenlosen Wildkräuter-Exkursion im Tiergarten am Schloss Raesfeld ein. Naturpädagoge Stefan Leiding begleitet die Teilnehmenden durch den Frühlingswald und vermittelt anschaulich, welche Wildkräuter in der Region wachsen – und wie sie verwendet werden können.

Wildkräuter entdecken und nutzen

Schon nach wenigen Schritten zeigt sich, wie vielfältig die Natur im Tiergarten ist. Unter Anleitung von Stefan Leiding lernen die Teilnehmenden, heimische Wildkräuter zu erkennen, zu bestimmen und mehr über ihre Verwendung in der Küche oder Hausapotheke zu erfahren. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Familien mit Kindern und bietet einen spannenden und zugleich lehrreichen Nachmittag im Grünen.

Treffpunkt und Anmeldung

Treffpunkt ist um 15:00 Uhr am Naturparkhaus am Tiergarten in Raesfeld. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Gruppengröße begrenzt ist, bittet der Heimatverein um Anmeldung bis zum 16. April 2025. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden – bitte mit Angabe der Personenzahl.

Zeitreise per Klick: Das Ignaz Böckenhoff-Archiv wird digital lebendig

Ein wahrer Schatz für die Gemeinde: Wie Raesfeld das fotografische Erbe von Ignaz Böckenhoff bewahrt. Mit vereinten Kräften wird das historische Gedächtnis der Gemeinde digital erlebbar gemacht.

Am Dienstagvormittag überreichten Katja Rettinghaus (Sparkasse Westmünsterland) und Antje Evers (Stadtwerke Borken) dem Heimatverein Raesfeld während einer Pressekonferenz symbolisch die Förderbeiträge für das Projekt „Fotoarchiv Ignaz Böckenhoff“.

Karl-Heinz Tünte und Ralf Brune, Vorsitzender  Heimatverein Raesfeld  freuen sich über die Förderung.
Karl-Heinz Tünte und Ralf Brune, Vorsitzender Heimatverein Raesfeld (r.) freuen sich über die Förderung. Foto: Petra Bosse

Mit dieser Förderung in Höhe von 10.000 Euro – bereitgestellt von Gemeinde, Stadtwerken und der Sparkassen-Stiftung – sei ein entscheidender Schritt geschafft: Die Digitalisierung von rund 10.000 Negativen im Sonderformat 6×6 Zentimeter konnte professionell durch eine Fachfirma umgesetzt werden. Damit lasse sich das umfangreiche Archiv weiter erschließen und aktualisieren.

Und: Die Förderung ermöglicht dem Heimatverein, bislang unzugängliche Sonderformate professionell digitalisieren zu lassen – und so ein Stück Zeitgeschichte für kommende Generationen zu sichern.

Fotogruppe Heimatverein Raesfeld
Ehrenamtliche der Fotogruppe des Heimatvereins Raesfeld bei der Pressekonferenz am Dienstag. Foto: Petra Bosse

Ehrenamtliche Arbeit seit über 40 Jahren

Seit Anfang der 1980er-Jahre arbeiten Mitglieder des Heimatvereins daran, das umfangreiche Archiv zu sichern und digital zugänglich zu machen. Zur aktuellen Fotogruppe, die das Archiv mit viel Engagement betreut, zählen neben Karl-Heinz Tünte und Hans Brune auch Udo Rößing, Benedikt und Georg Nattefort, Ulrike Nollenberg sowie Christiane Danblon. Fast jeden Freitag treffen sie sich ab 16 Uhr im Heimathaus. „Und manchmal arbeiten wir bis tief in die Nacht“, erzählt Karl-Heinz Tünte. Ihre Arbeit trägt Früchte: Rund 70.000 von insgesamt etwa 80.000 Fotos sind inzwischen digitalisiert und thematisch sortiert.

Schloss Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Ein Archiv als Wundertüte

„Die Gemeinde hat damals eine Wundertüte gekauft“, erinnerte sich Karl-Heinz Tünte an die Übernahme des Böckenhoff-Nachlasses durch die Kommune im Jahr 1992. Was damals wie ein großer Schatz wirkte, entpuppte sich über die Jahre als noch weit größer: Mittlerweile gehe man davon aus, dass der Fotograf Ignaz Böckenhoff rund 150.000 Bilder hinterlassen habe. Bereits 1926 – im Alter von 15 Jahren – habe er sich seine erste Plattenkamera gekauft und seither akribisch dokumentiert, was ihn umgab: das Leben in Raesfeld, Kriegsjahre, Familien, Straßen, Landschaften.

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Struktur statt Zufall – 30 Themen für ein lebendiges Gedächtnis

Für Hans Brune zählen die frühen Aufnahmen – darunter auch viele der jetzt digitalisierten Sonderformate – zu den eindrucksvollsten im gesamten Bestand. „Das sind für mich die besten Bilder“, sagte er. Dass Ignaz Böckenhoff für seine enorme fotografische Leistung zu Lebzeiten nie richtig gewürdigt wurde, empfindet Brune als bedauerlich.

Um Ordnung in die stetig wachsende Sammlung zu bringen, hat die Fotogruppe inzwischen rund 30 Themenbereiche definiert, denen die Bilder zugeordnet werden. So lassen sich die Aufnahmen künftig besser finden – ob zum Dorfleben, zu Gebäuden oder besonderen Ereignissen. Ziel sei es, die sortierten und digitalisierten Fotos fest im Gemeindearchiv zu verankern und damit dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Hohe Kosten für Spezialformate

Während ein Großteil der Bilder mit vereinseigener Technik digitalisiert werden konnte, stellte das 6×6-Format die Gruppe vor Herausforderungen. Die Negative ließen sich nicht mit den vorhandenen Scannern verarbeiten. Daher beauftragte der Verein eine Fachfirma aus Köln. Die Kosten für die Digitalisierung dieser Sonderformate beliefen sich auf 10.000 Euro. Diese wurden von der Gemeinde, den Stadtwerken Borken und der Sparkassen-Stiftung gemeinsam getragen.

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Alt Raesfeld. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Ehrenamt statt fünfstelliger Kosten

Der Verein hat nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld gespart. „Hätten wir alle 80.000 Fotos beim LWL digitalisieren lassen, wären wir bei über einem Euro pro Bild gelandet“, rechnet Brune vor. „Das wären 80.000 Euro gewesen.“

Fotogruppe Heimatverein Raesfeld 2025
Fotogruppe des Heimatvereins Raesfeld 2025. Foto: Petra Bosse

Stattdessen wurde viel selbst gemacht – mit starker Technik, großem Einsatz und echter Leidenschaft. „Wir haben alles genau durchgerechnet. Hätten wir den gesamten Bestand über den LWL digitalisieren lassen, wären wir bei über einem Euro pro Bild gelandet – bei 80.000 Bildern also rund 80.000 Euro gewesen.“ Die Ehrenamtlichen entschieden sich daher früh, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen – mit Erfolg. Allein in den letzten vier Jahren seien rund 70.000 Bilder digitalisiert worden.

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Gut ausgestattet durch die Gemeinde

Dank der Unterstützung durch die Gemeinde sei der Heimatverein inzwischen technisch gut aufgestellt. Zum Einsatz kommen heute Flachbildscanner, DIA-Scanner, leistungsfähige PC-Rechner sowie spezielle Archivboxen für Papierfotos und Fotostreifen. Hinzu kommen drei Streifenscanner, ein Beamer, eine Leinwand sowie ein Großbildfernseher.

„Gerade der große Bildschirm kommt im Heimatmuseum sehr gut an“, berichtet Karl-Heinz Tünte. „Besucher schauen sich dort immer wieder gern wechselnde Fotos aus der ‚guten alten Zeit‘ an.“

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

„Neues aus Alt-Raesfeld“ begeistert das Publikum

Dass das Interesse an den historischen Bildern groß ist, zeigen auch die Besucherzahlen, so Tünte. Die Veranstaltungsreihe „Neues aus Alt-Raesfeld“ lockte im Jahr 2024 über 250 Interessierte an. Besonders spannend sei es, so Brune, die Reaktionen der Besucher zu beobachten – etwa dann, wenn sie plötzlich vertraute Gesichter auf den Bildern entdecken. „Da erkennen manche tatsächlich ihre Eltern oder Großeltern wieder“, erzählte er.

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhof
Kartoffelernte. Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Fotos für alle – per Knopfdruck

Bürgermeister Martin Tesing zeigte sich beeindruckt von der strukturierten Aufarbeitung des Archivs: „Für uns als Gemeinde ist das natürlich eine tolle Sache. Heute ist es dank der digitalen Technik möglich, die Fotos thematisch zu sortieren und gezielt zugänglich zu machen – das wäre 1990 noch undenkbar gewesen. Wenn man jetzt zum Beispiel ‚Dorfmitte‘ oder ‚Dorfentwicklung‘ eingibt, bekommt man per Knopfdruck 100 oder 200 passende Bilder angezeigt. Das ist wirklich beeindruckend – so etwas können nicht viele Gemeinden von sich behaupten. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!“

Bürgermeister Martin Tesing und Erster Beigeordneter Markus Büsken
Bürgermeister Martin Tesing und Erster Beigeordneter Markus Büsken zeigten sich beeindruckt von den digitalisierten „Schatz“. Foto: Petra Bosse

Nach der Digitalisierung werden die Fotos an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zurückgegeben, der sie professionell archiviert. Bürgermeister Martin Tesing zeigte sich überzeugt von der Zusammenarbeit: Der LWL sei auf diesem Gebiet „deutschlandweit sehr gut aufgestellt“.

Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld
Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld
Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld
Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld
Bilder aus Alt Raesfeld von Ignaz Böckenhoff
Gute alte Zeit Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld
Raesfeld von Ignaz Böckenhoff. ©Gemeinde Raesfeld/Bestand Heimatverein Raesfeld

Standesamt Raesfeld – Trauungen und Sterbefälle

Standesamt – Nachrichten aus der Gemeinde Raesfeld: Trauungen und Sterbefälle im Überblick.

Im Zeitraum vom 1. bis 31. März 2025 wurden im Standesamt der Gemeinde Raesfeld folgende Eheschließungen und Sterbefälle beurkundet.

Trauung

31.03. Monika Mues und Moritz Reinicke, Baklo 44, 46348 Raesfeld

Sterbefälle

04.03. Theodor Tünte, Gartenstraße 5, Raesfeld
12.03. Maria Bengfort, Leinenweberstraße 9, Raesfeld
23.03. Monika Maria Heßling, Dorstener Straße 101, Raesfeld

(Die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor)

Heimatverein Erle beantragt zweites Hinweisschild zur Femeiche an der A31

Förderung eines zweiten Autobahnschildes beantragt. Der Heimatverein Erle setzt sich weiterhin für eine bessere touristische Sichtbarkeit der Femeiche ein.

Nach der erfolgreichen Umsetzung des ersten Autobahnhinweisschildes an der A 31 Richtung Norden soll nun auch in Fahrtrichtung Süden ein Schild folgen.

Erstes Schild bereits 2023 aufgestellt

Im vergangenen Jahr konnte das erste touristische Hinweisschild zur Femeiche an der Bundesautobahn 31 in Richtung Norden vor der Abfahrt Schermbeck aufgestellt werden. Die Kosten, die deutlich über den ursprünglich kalkulierten Beträgen lagen, wurden zu 65 Prozent vom Förderfonds für Struktur- und Dorferneuerung übernommen. Der Antrag war von der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer gestellt worden. Die verbleibenden Kosten teilten sich die Bürgerstiftung und die Gemeinde Raesfeld.

Antrag für zweites Schild in Richtung Süden gestellt

Für 2025 hat der Heimatverein nun selbst die Initiative ergriffen und einen Förderantrag beim selben Landesfonds eingereicht – diesmal für das zweite Hinweisschild in Fahrtrichtung Süden. Die Genehmigung der Autobahn GmbH zur Aufstellung an dem vorgesehenen Standort liegt bereits seit Ende 2022 vor, gilt jedoch nur noch bis Ende 2025. Der ursprüngliche Antrag auf zwei Schilder war damals ebenfalls vom Heimatverein gestellt worden.

Neugestalteter Park rund um die ehrwürdige Erler Femeiche
Die Neugestaltung des Femeichengeländes und des Dorfkerns in Erle bieten Touristen einen attraktiven Anlaufpunkt. Foto: Petra Bosse

Finanzierung über mehrere Partner gesichert

Für den erforderlichen Eigenanteil von 30 Prozent der Projektkosten (rund 9.000 Euro) konnte der Heimatverein mehrere Unterstützer gewinnen: Die Sparkasse Westmünsterland, die Volksbank Raesfeld und Erle sowie die Bürgerstiftung sagten zweckgebundene Spenden zu. Auch die Gemeinde Raesfeld beteiligt sich mit einem kommunalen Zuschuss.

Entscheidung über Förderzusage steht noch aus

Ob das Projekt umgesetzt werden kann, hängt nun von der Entscheidung über den aktuellen Förderantrag ab. Wird dieser bewilligt, übernimmt das Land erneut bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten.

„Jetzt gilt es, die Daumen zu drücken“, erklärt Carlo Behler, der den Antrag gemeinsam mit Peter Stöbel ausgearbeitet hat. „Die Neugestaltung des Femeichengeländes und des Dorfkerns in Erle bieten Touristen einen attraktiven Anlaufpunkt. Nur müssen sie auch wissen, dass es ihn gibt – und wo sie von der A 31 abfahren müssen, um zur Femeiche zu gelangen. Wir hoffen, die Juroren lassen sich von dem Argument erneut überzeugen.“

Erler-Femeiche-in-neuen-Erler-Femeichenpark
Foto: Petra Bosse

Carlo Behler übernimmt Vorsitz beim Heimatverein Erle – Rückblick und Vorschau

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Erle ist Carlo Behler einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Der langjährige Vorsitzende Norbert Sabellek trat nicht erneut an, bleibt dem Verein aber als Beisitzer erhalten. In seinem Bericht blickte Behler auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück, das durch zwei Gedenkveranstaltungen geprägt war – zum Gedenken an die Pogromnacht und das Kriegsende vor 80 Jahren.

Neuer Vorsitzender gefunden

Zur Wahl bei der Jahreshauptversammlung 2025 im Saal von Brömmel-Wilms, bei dem Norbert Sabellek 44 Besucher begrüßen konnte, standen die Positionen des Vorsitzenden, der Kassiererinnen und Kassierer, der Schriftführerinnen und Schriftführer sowie drei Beisitzerposten. Die Suche nach Kandidaten gestaltete sich laut Mitteilung von Carlo Behler vom Heimatverein Erle schwierig – wie viele Vereine habe auch der Heimatverein Mühe, jüngere Menschen für Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Frühzeitige Vorstandssuche beim Heimatverein Erle zahlte sich aus

Um nicht – wie kürzlich der Sportverein Eintracht Erle – in die Bredouille zu geraten, bei der Jahreshauptversammlung ohne funktionsfähigen Vorstand dazustehen, habe man im Vorfeld gezielt Gespräche geführt. Ziel sei es gewesen, vor allem das Amt des ersten Vorsitzenden frühzeitig zu besetzen.

Der neue Vorsitzende Carlo Behler (re.) verabschiedet Norbert Sabellek. Foto: Heimatverein Erle

Carlo Behler, der sich bereits durch zahlreiche Führungen und Aktivitäten stark im Verein engagiert, erklärte sich schließlich bereit, zu kandidieren. Er wurde einstimmig gewählt und übernimmt künftig die Repräsentation des Vereins sowie die schriftliche und mündliche Korrespondenz. „Wenn die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wird, wird es für keinen zu viel“, sagte Behler.

Der neue Vorstand des Heimatvereins Erle im Überblick

Ludger Elbert bleibt erster Kassierer. Janina Kargel, bislang stellvertretende Schriftführerin, übernimmt nun das Amt der ersten Schriftführerin von Carlo Behler. Als Stellvertreterinnen wurden Victoria Heider (Kasse) und Ariane Brinkel (Schriftführung) gewählt.

Neu in den Vorstand aufgenommen wurden die Beisitzer Hermann Grewing, Bernd Steverding und Manfred Gerbersmann. Auch Norbert Sabellek gehört dem Gremium weiterhin an – nun als Beisitzer. Damit ist das Vorstandsteam mit sechs Beisitzern wieder komplett. Zu Kassenprüferinnen wurden Gudrun Grewing und Judith Kolschen gewählt.

Gedenken an die Pogromnacht und das Kriegsende

Der Heimatverein Erle kann auf ein vielfältiges Programm zurückblicken. Am 9. November erinnerte der Verein auf dem jüdischen Friedhof in Erle an die Pogromnacht von 1938. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier stand das Schicksal der jüdischen Familie Cahn, von der fünf Angehörige Opfer des Holocaust wurden.

Am 23. März folgte eine weitere Gedenkveranstaltung. Anlass war die Bombardierung Erles und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. Drei Zeitzeuginnen berichteten eindrucksvoll von ihren Erlebnissen. Begleitet wurde die Veranstaltung von den Erler Jägern und mehreren örtlichen Vereinen.

Plattdeutschgruppe und Seniorenteam weiterhin aktiv

Ingrid Horstmann berichtete über den weiterhin großen Zuspruch zur Plattdeutsch-AG „Brejpottspöllers“, die vom Heimatverein getragen wird. Grund- und Sekundarschüler üben dort unter Anleitung von vier Seniorinnen Sketche, Reigenspiele und Märchen ein – und lernen dabei spielerisch die plattdeutsche Sprache. Die einstudierten Stücke werden regelmäßig bei verschiedenen Anlässen aufgeführt.

Besonders erfreulich: Mit dem Beitrag „Dicken, fetten Pannekoken“ erreichte die Gruppe den dritten Platz beim Kreativwettbewerb des Kreises Borken.

Die Seniorengruppe „Koffieköppkes“, die derzeit aus 16 Mitgliedern besteht, engagiert sich seit 2010 in der Pflege regionaler Erinnerungskultur. In geselliger Runde bei „Koffie un Koken“ sammeln und archivieren die Mitglieder alte Fotos und Totenzettel und verfassen Texte über überliefertes Brauchtum.

Eröffnung des Femeichenparks am 27. April

Carlo Behler berichtete über die Aktivitäten rund um die Femeiche. Zur Eröffnung des neu gestalteten Femeichengeländes am 27. April wird sich der Heimatverein ab 14.00 Uhr mit einem vielfältigen Programm beteiligen.

Den Auftakt bildet eine Einführung in die mittelalterliche Femegerichtsbarkeit durch Freigraf Walter Großewilde. Im Anschluss tagt das historische Femegericht, das in historischen Kostümen den überlieferten Femeprozess von 1441 in Erler Platt nachstellt. Den Abschluss gestalten die „Brejpottspöllers“ mit dem „Femeichenrap“ und dem „Erlske Leed“.

Neue Schilder vom Heimatverein Erle am Naturdenkmal Femeiche im Femeichenpark
Foto: Petra Bosse

Neue Geschichtsstationen an der Femeiche

Mittlerweile stehen auch die frisch gestrichenen Geschichtsstationen des Heimatvereins wieder an der Femeiche. Das Gästebuch und die Flyer sind nun im Kasten unter der neuen Informationstafel „Naturdenkmal Femeiche“ untergebracht.

Trotz der Einschränkungen durch die Baumaßnahmen fanden im vergangenen Jahr insgesamt elf Führungen statt. Nach der Eröffnung sind wieder regelmäßige öffentliche Führungen geplant – in der Regel am ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr – sowie private Führungen auf Anfrage.

Femeiche Erle im neuen Femeichen Park
Foto: Petra Bosse

Verabschiedung langjähriger Mitglieder

Norbert Sabellek verabschiedete drei langjährige Vorstandsmitglieder: Hannes Kempken, Hannes Nagel (in Abwesenheit) und Charlotte Meiners legten ihre Ämter nieder. Als Dank erhielten sie jeweils einen Blumenstrauß sowie einen Schieferuntersetzer mit dem Motiv der Femeiche.

Auch Sabellek selbst wurde verabschiedet. Carlo Behler würdigte dessen langjährigen Einsatz als Vorsitzender mit denselben Präsenten sowie einem heimatkundlichen Buch.

Veranstaltungen im Jahr 2025

Der Heimatverein hat für 2025 wieder ein abwechslungsreiches Programm aufgestellt:

  • 30. April: Die Brejpottspöllers treten beim Maikranzaufhängen mit Reigentänzen auf.
  • 4. Mai: Frühjahrswanderung ab 8 Uhr vom Heimathaus mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim (Anmeldung erforderlich).
  • 29. Juni: Offenes Singen mit Kaffee und Kuchen unter den Kastanien ab 15 Uhr.
  • Sommerfest: Teilnahme mit einem Salat- und Dessertbuffet sowie dem Auftritt der Brejpottspöllers.
  • 14. September: Jahresausflug nach Rhede mit Besichtigung der Bücherei St. Gudula und Führung in der Gudula-Kirche.
  • 9. November: Plattdeutscher Nachmittag bei Brömmel-Wilms.

Klimaanpassung: Neue Fördermöglichkeit für Kommunen

Kommunen können ab Mai 2025 Fördermittel für nachhaltige Klimaanpassungskonzepte beantragen.

Ziel sei es, Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl dem Klimaschutz als auch der Biodiversität zugutekommen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus weist auf die Bedeutung dieser Unterstützung hin.

Förderung im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“

Die Bundesregierung stellt im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“ erneut Fördermittel zur Verfügung. Vom 15. Mai bis zum 15. August 2025 können sich Kommunen um Zuschüsse für die Erstellung von Konzepten zur Klimaanpassung bewerben. Insgesamt stehen zehn Millionen Euro bereit. Die Förderquote liegt bei bis zu 90 Prozent.

Fokus auf Synergien und naturbasierte Lösungen

Gefördert wird die Arbeit von Klimaanpassungsmanagerinnen und -managern, die Konzepte erarbeiten sollen, die mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen: die Anpassung an den Klimawandel, den Schutz natürlicher Lebensräume und die Förderung der biologischen Vielfalt. Im Mittelpunkt stehen dabei naturbasierte Maßnahmen, die langfristig wirksam sind und sich lokal umsetzen lassen.

Heselhaus: Klimaanpassung gewinnt an Bedeutung

Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II, betont:
„Mit einer engagierten Klimapolitik können wir den Klimawandel noch eindämmen. Das ist auch dringend notwendig, denn jedes Zehntelgrad mehr hat große Auswirkungen auf das Leben auf unserem Planeten. Ganz aufhalten lässt sich der Klimawandel jedoch nicht mehr. Der Anpassung an die bereits veränderten und sich weiter verändernden Bedingungen kommt deshalb große Bedeutung zu.“

Umsetzung der neuen Klimaanpassungsstrategie

Die aktuelle Förderung ist Teil der Umsetzung der im Dezember 2024 beschlossenen Klimaanpassungsstrategie der Bundesregierung. Zuständig für die Abwicklung ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Weitere Informationen finden sich auf der Website der Projektträgerin: https://www.z-u-g.org/das/ank-das-foerderaufruf-2025/

Halber Beitrag, voller Einsatz: Raesfelder Schützen starten mit frischem Wind ins Jahr

Die Generalversammlung am 29. März des Raesfelder Schützenvereins St. Johannis brachte einige Neuerungen mit sich: Der Mitgliedsbeitrag für Senioren wird gesenkt, der Ablauf des Schützenfests angepasst und personelle Veränderungen im Vorstand bekannt gegeben. Präsident Werner Vorholt zeigte sich erfreut über das neue Versammlungsformat – und über den starken Zusammenhalt im Ort.

Beitragssenkung für Senioren ab 2026

Zu Beginn der Generalversammlung begrüßte der König Meinolf Rosenberger die rund 88 erschienenen Mitglieder. Dabei wurde auch eine Entscheidung getroffen, die viele ältere Mitglieder erfreuen dürfte: Ab dem kommenden Jahr soll für Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren nur noch der halbe Mitgliedsbeitrag erhoben werden – also 10 Euro pro Jahr.

Neuer Ablauf für das Schützenfest

Eine zentrale Neuerung betrifft den Ablauf des Schützenfests. Auf Wunsch der Kirchengemeinde, den Gottesdienst am Sonntag zeitlich zu verlegen, sei das Programm insgesamt umgestellt worden.

Der Auftakt erfolgt nun bereits am Samstagabend: Gegen 17:15 Uhr treten die Schützen im Festzelt an. Von dort aus geht es um 18 Uhr, begleitet von den klangvollen Fanfaren aus Raesfeld, im Festmarsch zur Kirche. In der Kirche selbst werden die Teilnehmenden bereits von den Burgmusikanten erwartet, die mit einem festlichen musikalischen Empfang einstimmen.

Nach der Messe setzt sich der Zug – angeführt von der Heidener Kapelle und begleitet von beiden Musikvereinen – wie gewohnt in Bewegung zum Friedhof. Von dort aus geht es weiter zum feierlichen Zapfenstreich auf dem Rathausplatz.

Schützenfestsamstag Zapfenstreich Schützenfest Raesfeld
©Petra Bosse/Archiv

Sonntag – Start mit Seniorenfrühstück und Throntanz

Am Sonntagmorgen startet das Programm mit einem Seniorenfrühstück ab 10 Uhr im Zelt. Gegen 11 Uhr marschieren die Fanfaren und Burgmusikanten gemeinsam mit dem Königspaar ins Zelt ein – inklusive festlichem Throntanz. Gegen 12 Uhr übernimmt dann die Gruppe Fun Generation die Bühne und präsentiert ihr Können mit verschiedenen Tanzgruppen.

Veränderungen im Vorstand

Während es bei den Offizieren keine Veränderungen gab, standen im Vorstand mehrere Wechsel an. Nach 15 Jahren Vorstandsarbeit – davon sieben Jahre als Kassierer – scheidet Andreas Klostermann aus gesundheitlichen Gründen aus.

Neu in den Vorstand gewählt wurden dafür Roland Nießing als Kassierer sowie Julian Macollus als Schriftführer. Außerdem verstärkt André Hildebrand das Team.

Schützenverein Raesfeld St. Johannis Generalversammlung 2025
Kassenbericht von 2024 zeigt gestiegene Kosten für den Verein. ©Schützenverein Raesfeld

Ausgaben deutlich gestiegen

Auch der Finanzbericht war Thema der Versammlung – und zeigte deutlich: Die Kosten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Besonders die Ausgaben rund um das Schützenfest schlagen 2024 spürbar zu Buche. Allein für den Festwirt wurden rund 14.000 Euro aufgewendet, für neue Fahnen 6.964,48 Euro. Weitere Posten entfielen auf Pferde und Kutschen, Musikgruppen, Druckkosten sowie Ausstattung und Technik. Auch Versicherungen, Mieten und Organisation trugen zur Ausgabensumme bei.

Kassenbericht 2024 Raesfeld St. Johannis Schützenverein 2025
©Bürgerschützenverein St. Johannis Raesfeld

Ein Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre macht das Ausmaß deutlich: Nach einem pandemiebedingten Einbruch 2020 und 2021 steigen die Ausgaben seit 2022 kontinuierlich an. Während 2023 noch knapp 39.200 Euro ausgegeben wurden, belaufen sich die Ausgaben 2024 bereits auf über 49.600 Euro – das entspricht einem Anstieg von rund 10.440 Euro, also etwa 27 Prozent binnen eines Jahres.

Generalversammlung Schützen Raesfeld 2025
© Schützenverein Raesfeld

Premiere im Pfarrheim – Vorfreude auf das Martinus-Haus

Erstmals fand die Generalversammlung im Pfarrheim von St. Martin statt – sehr zur Freude von Präsident Werner Vorholt: „Die Räumlichkeiten passten, und nun freuen wir uns auf das Martinus-Haus, um dort im nächsten Jahr im neuen Saal feiern zu dürfen.“

Ein besonderer Dank galt an diesem Abend der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, die nicht nur im Ernstfall zur Stelle sei, sondern sich auch um das leibliche Wohl der Gäste gekümmert habe. „Das zeigt den Zusammenhalt des Dorflebens“, betonte Vorholt.

Ausblick: Nächste Versammlung im März 2026

Der nächste Termin steht ebenfalls schon fest: Die Generalversammlung wird – wie in den vergangenen Jahren – rund drei Wochen vor Ostern stattfinden, konkret am 14. März 2026.

Weitere Termine

Die Vorparade findet am Sonntag, 29.6.2025 statt. Antreten ist um 14.15 Uhr am Froschbrunnen.

Im Anschluss startet das Kinderschützen um 15 Uhr, nach der Vorparade, im Pastors Busch.

Das Schützenfest des Allgemeines St.- Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld findet am Juli Wochenende vom 5. bis 7. Juli statt.

Rückblick März: Kita-Kinder engagieren sich für eine saubere Umwelt

Im Rahmen der Gemeindeaktion „Saubere Umwelt“ beteiligten sich auch Kinder der Kita Waldwurm gemeinsam mit ihren Familien und dem Erzieherteam an der Müllsammelaktion rund um Schloss Raesfeld.

Aktion Saubere Umwelt Kita Waldwurm Raesfeld (2)
Foto: Presse

Wie Steffi Steverding, Erzieherin der Kita Waldwurm, mitteilt, waren mehrere Kinder im März gemeinsam mit ihren Familien sowie dem Team der Einrichtung unterwegs, um das Gelände rund um das Schloss Raesfeld, den Parkplatzbereich und angrenzende Waldstücke von Abfällen zu befreien. Die Aktion war Teil der gemeindlichen Umweltinitiative „Saubere Umwelt“.

Ausgestattet mit Müllzangen, Handschuhen und Sammelbehältern begaben sich die Kinder auf die Suche nach achtlos weggeworfenem Müll. „Auf den ersten Blick sieht es ja oft sauber aus“, so eine Erzieherin vor Ort. „Aber wenn man genauer hinschaut, kommt doch einiges zum Vorschein.“

Aktion Saubere Umwelt Kita Waldwurm Raesfeld (2)
Foto: Presse

Die kleinen Helfer durchsuchten Büsche, spähten hinter Baumstämme und sammelten Flaschen, Dosen und Plastiktüten ein. Auch ungewöhnliche Fundstücke blieben nicht aus – darunter ein Karnevalshut mit der Aufschrift „Champions Work“. Eine begleitende Mutter kommentierte augenzwinkernd: „Aber die wahren Champions sind heute unsere Kinder!“

Gemeinschaftsaktion mit sichtbarem Erfolg

Die Gemeinde stellte für die Aktion Hilfsmittel wie Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Darüber hinaus nutzten einige Kinder eigene Hilfsmittel, etwa umfunktionierte Grillzangen. Im Laufe des Vormittags kam es zu freundlichen Begegnungen mit weiteren Engagierten aus anderen Kitas und vom Heimatverein, die ebenfalls an der Sammelaktion teilnahmen.

Aktion Saubere Umwelt Kita Waldwurm Raesfeld (2)
Foto: Presse

Am Ende der Aktion kamen zwei große blaue Müllsäcke zusammen – ein deutlich sichtbares Ergebnis des gemeinsamen Einsatzes. Die Kinder zeigten sich stolz über ihren Beitrag zum Umweltschutz. Ein Kind fasste es so zusammen: „Wir machen das für die Natur!“

Aktion Saubere Umwelt Kita Waldwurm Raesfeld (2)

Blühflächenaktion an der B70: Historische Maschinen im Einsatz für die Natur

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Mitglieder der UWG Raesfeld-Erle und die Erler Ackergiganten haben am Wochenende eine Blühfläche angelegt. Mit historischen Landmaschinen wurde Saatgut ausgesät – ein Erlebnis für Jung und Alt. Die Aktion soll für mehr Artenvielfalt sensibilisieren.

Historische Technik trifft modernes Anliegen

Mit klappernden Motoren und viel Enthusiasmus brachten die Erler Ackergiganten am Sonntag, 6. April auf einer rund zwei Hektar großen Fläche an der B70 – Ecke Zum Schelderhoff – das Saatgut aus. Die Fläche war zuvor von einem Landwirt gepflügt und gedüngt worden. Danach übernahmen die Vereinsmitglieder mit ihren historischen Landmaschinen die Arbeit: Auf einem rund 30 Meter breiten Streifen wurde eine bunte Blühmischung eingesät.

Blühwiesenaktion 2025 Raesfeld
©Presse/UWG

„Mit dieser Aktion möchten wir auf die Wichtigkeit von Blühwiesen aufmerksam machen und das Interesse bei Jung und Alt an der Natur und Landwirtschaft wecken“, erklärte Johannes Ostermann, Bürgermeisterkandidat der UWG Raesfeld-Erle.

Begeisterung bei kleinen und großen Gästen

Auch eine zweite Aktion am Neubaugebiet Stockbreede habe laut Mitteilung der UWG, viele Zuschauer angelockt. Auch dort hat die UWG Raesfeld-Erle in Zusammenarbeit mit den Erler Ackergiganten eine weitere Blühfläche vorbereitet. Am Regenrückhaltebecken versammelten sich Interessierte, bestaunten die alten Maschinen und kamen mit den Akteuren ins Gespräch.

Johannes Ostermann auf der Sämaschine
©Presse/UWG

Ein besonderes Highlight für Kinder: Wer wollte, durfte eine kleine Runde mit dem Traktor mitfahren. Johannes Ostermann war ebenfalls vor Ort, griff selbst mit an und nahm sich Zeit für den Austausch mit den Besuchenden.

TSV Raesfeld richtet Kinderleichtathletik aus: Neue Wettkampfform mit Teamgeist

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Leichtathletik für Kinder: Mit Teamgeist und Spaß am Start. Neue Wettkampfform begeistert über 120 Kinder in Raesfeld – Bürgermeister Tesing gratuliert den Siegerteams.

Mit dem neuen Wettkampfsystem „Kinderleichtathletik“ für die Altersklassen U8, U10 und U12 folgt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) einer einfachen Idee: Bewegung soll Spaß machen. Statt techniklastiger Einzelwertungen treten die Kinder in Teams gegeneinander an – und jede Leistung zählt fürs Team.

TSV Raesfeld richtet Kinderleichtathletik 2025 aus
©TSV Raesfeld

„Genau das, was Kinder ohnehin tun“

„Leichtathletik ist im Grunde das, was Kinder sowieso den ganzen Tag machen: springen, sprinten, werfen“, erklärte Gabi Grewing vom TSV Raesfeld. Bisher sei das Regelwerk allerdings stark an den klassischen Wettkämpfen der Älteren orientiert gewesen. Das neue System setze nun bewusst auf Spielformen, Teamgeist und altersgerechte Anforderungen.

TSV Raesfeld richtet erstmalig Kinderleichtathletik aus
©TSV Raesfeld

16 Teams starten in Raesfeld

Bei der Kinderleichtathletik-Veranstaltung in Raesfeld hatten sich 16 Teams mit jeweils sechs bis elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern angemeldet. Drei der Mannschaften kamen vom SV Schermbeck, auch aus Hamminkeln reisten Kinder an. Insgesamt gingen über 120 Kinder bei bestem Frühlingswetter an den Start.

TSV Raesfeld richtet Kinderleichtathletik 2025 aus
©TSV Raesfeld

Über 40 Helfer im Einsatz

Mehr als 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sie betreuten die Stationen, sorgten für Verpflegung und organisierten Urkunden und Medaillen. „Ohne die vielen helfenden Hände wäre so ein Tag nicht möglich“, so Grewing.

TSV Raesfeld richtet 2025 Kinderleichtathletik aus
©TSV Raesfeld

Die Siegerteams

In der Altersklasse U8 siegte das Team „Die taffen Giraffen“ mit

  • Benjamin Czegledy,
  • Ella Brinkmann,
  • Grigorios Zisoudis,
  • Lea Epping,
  • Leo Sümpelmann,
  • Lina Gröniger,
  • Maja Amar, Malia Berek und
  • Paulina Lechner.


In der U10 holten die „Schermbecker Rennschnecken“ vom SV Schermbeck den ersten Platz.
In der U12 setzten sich „Die rasenden Raketen“ durch – mit

  • Bennett Jensen,
  • Clemens Weddeling,
  • Marieke Gesing,
  • Marlene Frieler,
  • Mats Ignaszak und
  • Sophie Hinzelmann.
Kinderleichtathletik TSV Raesfeld 2025.

Starke Zeiten beim 800-Meter-Lauf

Zum Abschluss wurde ein 800-Meter-Lauf ausgetragen.

Die schnellsten Jungen waren

  • Clemens Weddeling (3:03 Min.),
  • Milan Voß (3:07 Min.) und
  • Mattis Englmeier (3:12 Min.).

Bei den Mädchen liefen

  • Lotte Büsken (3:17 Min.),
  • Linna Scharffe vom SV Schermbeck (3:19 Min.) und
  • Lotte Potthoff (ebenfalls 3:19 Min.) auf die Podestplätze.

Bürgermeister überreicht Medaillen

Auch Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing war vor Ort und übernahm gemeinsam mit dem Organisationsteam die Siegerehrung. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Freude und Ehrgeiz die Kinder hier dabei sind“, sagte Tesing. Die Veranstaltung sei eine „großartige Werbung für den Sport“.

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