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Regeln für E Scooter verschärft – Blinkerpflicht ab 2027

Die Bundesregierung hat strengere Vorschriften für E Scooter beschlossen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Städte beim Umgang mit abgestellten Rollern zu entlasten.

E Scooter gehören zum Stadtbild und sorgen für Ärger

E Scooter prägen das Straßenbild vieler Städte. Doch sie sorgen auch für Probleme. Viele Fahrerinnen und Fahrer sind auf Gehwegen unterwegs, fahren auf der falschen Straßenseite oder tauchen wie aus dem Nichts nach einer Kurve auf. Häufig blockieren abgestellte Roller zudem Gehwege. Das erhöht das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer.

Unfallzahlen steigen deutlich

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts registrierte die Polizei im vergangenen Jahr rund 12.000 Unfälle mit E Scootern, bei denen Menschen verletzt wurden. Das waren rund 27 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Höhere Verwarnungsgelder für Regelverstöße

Wer mit dem E Scooter auf dem Gehweg fährt, muss künftig 25 Euro zahlen statt bisher 15. Auch das Fahren zu zweit wird teurer. Das Verwarnungsgeld steigt von 5 auf 25 Euro.

Neue technische Vorgaben ab 2027

Die Bundesregierung reagiert auf die steigende Zahl von Unfällen und ändert die Elektrokleinstfahrzeuge Verordnung. Neu zugelassene E Scooter müssen ab 2027 mit Blinkern ausgestattet sein. Außerdem gelten künftig höhere Sicherheitsstandards für Batterien und strengere Prüfungen der Fahrstabilität.

E Scooter Regeln orientieren sich am Radverkehr

Künftig dürfen E Scooter Fahrerinnen und Fahrer bei Rot den Grünpfeil nutzen, wie es auch für Radfahrende erlaubt ist. Zudem erhalten Städte und Gemeinden mehr Handlungsspielraum. Sie können künftig selbst festlegen, wo Mietroller abgestellt werden dürfen. Grundsätzlich bleibt das Parken auf Gehwegen und in Fußgängerzonen erlaubt, solange niemand behindert oder gefährdet wird.

Bundesrat muss noch zustimmen

Bevor die neuen Regeln in Kraft treten, muss der Bundesrat der Verordnung zustimmen. Die Verkündung ist bis Ende des Jahres geplant. Hersteller erhalten eine Übergangsfrist, um ihre Produktion anzupassen. Bestehende E Scooter dürfen weiter genutzt werden, auch wenn sie nicht alle neuen Anforderungen erfüllen.

Übrigens…

Beim Fahren eines E Scooters darf nicht telefoniert werden, wenn das Handy in der Hand gehalten wird. Es gelten die gleichen Regeln wie für Autofahrer und Radfahrer. Wer während der Fahrt ein Mobiltelefon nutzt, ohne eine Freisprecheinrichtung zu verwenden, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Das Bußgeld liegt bei 100 Euro, dazu kommt ein Punkt in Flensburg.

Inklusion sichtbar machen: „Lieblingsorte im Kreis Borken“ im Kreishaus

Wanderausstellung „Lieblingsorte im Kreis Borken“ im Kreishaus eröffnet.

Kreis Borken. Die Wanderausstellung „Lieblingsorte im Kreis Borken“ ist ab sofort im Borkener Kreishaus zu sehen. Sie bildet die letzte Station einer Ausstellungsreihe, die vom Arbeitskreis Inklusion und Teilhabe im Kreis Borken initiiert wurde.

Menschen mit Handicap zeigen ihre Lieblingsorte

Teilnehmende mit Handicap aus verschiedenen Orten im Kreisgebiet haben ihre persönlichen Lieblingsorte fotografisch festgehalten – vom Spinningkurs bis zum Drogeriemarkt. Die Ausstellung zeige, wo sich die Menschen besonders wohlfühlen und gerne ihre Freizeit verbringen.

Ausstellung bis Ende Oktober geöffnet

Die Fotoschau ist bis zum 29. Oktober 2025 im Kreishaus Borken vor den Sitzungssälen während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Kita-Anmeldung im Kreis Borken bis 31. Oktober möglich

Kindergartenjahr 2026/2027: Anmeldung für Kita und Kindertagespflege läuft bis 31. Oktober 2025

Kreis Borken. Das Anmeldeverfahren für das Kindergartenjahr 2026/27 hat begonnen. Eltern im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes – also in allen Städten und Gemeinden des Kreises außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau – können ihre Kinder bis zum 31. Oktober 2025 über das Internet-Portal „webKita“ anmelden.

Informationen und Funktionen im Portal

Über das Portal lassen sich Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeangebote nach Ort, Betreuungszeit und Konzept filtern. Nach der Registrierung können Eltern ihre Wunsch-Kitas vormerken und den Betreuungsbedarf digital angeben.
„Die Online-Anmeldung ersetzt aber nicht das persönliche Gespräch mit Kita oder Tagespflege-Fachberatung“, erklärt Kerstin Hilvert, Fachabteilungsleiterin im Fachbereich Jugend und Familie. Viele Einrichtungen bieten derzeit Tage der offenen Tür an.

Frühzeitige Anmeldung empfohlen

Das neue Kindergartenjahr startet am 1. August 2026, doch wegen der langen Planungszeit bittet der Fachbereich Jugend und Familie um frühzeitige Vormerkungen – auch für Kinder, die erst im Laufe des Jahres aufgenommen werden sollen.
Rückmeldungen zu Betreuungswünschen sollen im November erfolgen. Dabei können Eltern aus mehreren Platzangeboten auswählen.

Bedarf und Fachkräftemangel

Die Betreuungsnachfrage sei nach Jahren mit hohen Kinderzahlen zuletzt leicht gesunken. Dennoch bestehe weiterhin ein Mangel an pädagogischen Fachkräften. Eltern werden daher gebeten, nur den tatsächlich benötigten Stundenumfang zu buchen, besonders bei der Ganztagsbetreuung mit 45 Stunden.

Kindertagespflege und Betreuungszeiten

Für Kinder unter drei Jahren besteht die Wahl zwischen Kita und Kindertagespflege. Letztere bietet kleine Gruppen und flexible Zeiten, auch ergänzend zur Kita. Eltern legen bei der Anmeldung eine Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden fest. Für 45 Stunden ist ein Erklärungsbogen erforderlich, der direkt in „webKita“ hochgeladen werden kann.

Elternbeiträge und neue Regelung

Die Elternbeiträge richten sich nach Einkommen, Alter des Kindes und Betreuungszeit. In der Kindertagespflege bis 15 Stunden fallen geringere Beiträge an. Familien mit bestimmten Sozialleistungen können einen Erlass beantragen.
Ab dem 1. August 2025 gilt eine angepasste Elternbeitragssatzung: Zwar steigen die Beiträge, zugleich wurden die Einkommensstufen angehoben, sodass viele Familien künftig weniger zahlen. Die nächste Anpassung zum 1. August 2026 soll nur geringfügig ausfallen.

Reform des Kinderbildungsgesetzes

Geplante Änderungen am Kinderbildungsgesetz (KiBiz) sollen laut Kreis erst ab dem 1. August 2027 wirksam werden. Für das laufende Anmeldeverfahren sind sie daher noch nicht relevant.

Walk of Names: Chor „Vocal Total“ gibt Konzert in Borken

Der Erwachsenenchor „Vocal Total“ der gemeinsamen Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen lädt am Sonntag, 2. November 2025, um 17 Uhr zu einem Konzert in die Stadthalle Vennehof Borken ein.

Musik voller Geschichten und Namen

Unter dem Motto „Walk of Names“ präsentiert der Chor ein vielfältiges Programm aus Popsongs, Schlagern und Jazz-Klassikern. Dabei dreht sich alles um Namen – bekannte und geheimnisvolle, solche, die Geschichten erzählen oder zum Träumen anregen. Das Konzert verspricht ein musikalisches Kaleidoskop, das die Vielfalt menschlicher Begegnungen widerspiegelt.

Große Besetzung und Live-Begleitung

Mehr als 70 Sängerinnen und Sänger stehen unter der Leitung von Heike Schollmeyer auf der Bühne. Wie gewohnt wird der Chor live begleitet von der Band „Jumping Jive Swing Society“, die den Auftritt mit schwungvollen Rhythmen bereichert. Neben bekannten Stücken erwarten die Gäste auch einige musikalische Neuentdeckungen.

Eintritt frei – Spende erbeten

Der Eintritt zum Konzert „Walk of Names“ ist frei. Am Ende der Veranstaltung bittet der Chor um eine Spende zugunsten eines guten Zwecks.

Online-Vortrag: Sonnenstrom vom Dach

Verbraucherzentrale NRW und Klimakreis Borken informieren über Photovoltaik und Batteriespeicher. Kostenloses Online-Seminar am 16. Oktober

Wie lässt sich Sonnenenergie effektiv nutzen, um Stromkosten zu senken und gleichzeitig das Klima zu schützen? Antworten darauf gibt der Online-Vortrag „Sonnenstrom vom Dach“, zu dem der Klimakreis Borken gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, 16. Oktober, einlädt. Das kostenlose Seminar beginnt um 18 Uhr.

Energie vom eigenen Dach optimal nutzen

Strom vom eigenen Hausdach lohnt sich vor allem dann, wenn er direkt im Haushalt verbraucht wird. Da jedoch die meiste Energie morgens und abends benötigt wird, wenn die Sonne kaum scheint, können Batteriespeicher den Eigenverbrauch deutlich erhöhen. Sie speichern den tagsüber erzeugten Strom und machen ihn auch nach Sonnenuntergang nutzbar.

Energieberater Dirk Mobers erläutert in seinem Vortrag, welche Chancen die staatlich geförderte Photovoltaik-Technologie für Privathaushalte bietet. Dabei geht es um Unabhängigkeit, Klimaschutz, finanzielle Aspekte sowie praktische Tipps und mögliche Stolperfallen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Regelmäßiges Angebot und Zugangsdaten

Die Zugangsdaten zum Online-Seminar sind unter
www.verbraucherzentrale.nrw/e-seminare abrufbar. Dort finden sich auch Informationen zu weiteren Online-Vorträgen der Verbraucherzentrale NRW. Das Seminar „Sonnenstrom vom Dach“ wird regelmäßig angeboten – jeweils am dritten Donnerstag im Monat.

Hintergrund: Online-Angebote 2025

Der Klimakreis Borken und die Verbraucherzentrale NRW machen mit dieser Veranstaltung auf ihr umfangreiches Online-Angebot 2025 aufmerksam. Im Laufe des Jahres werden zahlreiche Seminare zu den Themen Energieeinsparung, Fördermittel und Anpassung an den Klimawandel angeboten. Die Schwerpunkte reichen von Photovoltaik und Heizungserneuerung bis hin zu Hitzeschutz und Starkregenvorsorge.

Darüber hinaus ist der Kreis Borken Mitglied im landesweiten Netzwerk „altbauneu“, das über energetische Gebäudesanierung informiert. Weitere Informationen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-borken zu finden.
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Starke Kinder – Starke Zukunft: Erstes Netzwerktreffen Kinderschutz in Borken

Das erste Netzwerktreffen Kinderschutz der Stadt Borken stand in dieser Woche unter dem Motto „Starke Kinder – Starke Zukunft“.

Im FARB Forum Altes Rathaus kamen zahlreiche Fachkräfte aus Schule, Kindertagesbetreuung, freien Trägern und Bildungseinrichtungen zusammen, um sich über aktuelle Themen des Kinderschutzes auszutauschen.

Austausch und gemeinsames Ziel

Vertreten waren unter anderem die Caritas Borken, die Evangelische Jugendhilfe, das Jugendwerk Borken e. V., die Fabi, die Remigius-Bücherei sowie die pädagogische Leitung des Fachbereichs Soziale Dienste der Stadt Borken.
Das Landeskinderschutzgesetz NRW von 2022 sieht regelmäßige regionale Netzwerktreffen vor, um den Schutz von Kindern zu stärken und die Kooperation der Institutionen zu fördern. „Das Treffen war sehr lebendig und geprägt von einem offenen, wertschätzenden Austausch“, berichtete Birgit Lütjann-Nienhaus, Netzkoordinatorin Kinderschutz der Stadt Borken. „Unser Ziel ist es, gemeinsam dafür zu sorgen, dass Kinder in Borken stark, sicher und gut begleitet aufwachsen.“

Themen und Planungen für 2026

Im Mittelpunkt des Treffens standen das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch über bestehende Aktivitäten und die Planung gemeinsamer Schritte. Die Teilnehmenden einigten sich darauf, das Netzwerk künftig zweimal jährlich einzuberufen. Außerdem soll ein Steckbrief aller Kooperationspartner entstehen, um Angebote und Zuständigkeiten transparent darzustellen.
Als Fortbildungswünsche nannten die Teilnehmenden insbesondere Verfahrensabläufe im Bereich Kinderschutz sowie inklusiven Kinderschutz. Bereits in diesem Jahr finden zwei Fortbildungen zu den Verfahrensabläufen bei Kindeswohlgefährdung statt – am 5. November 2025 für den Bereich Kindertagesbetreuung und am 19. November 2025 für den Bereich Schulen.
Die Veranstaltungen werden gemeinsam mit den Sozialen Diensten der Stadt Borken und Fachkräften des Caritasverbandes für das Dekanat Borken vorbereitet. Anmeldungen sind telefonisch unter 02861 / 939 375 möglich.

Neue Fachstelle und Erfahrungsberichte

Zum Abschluss stellten Gudrun Weber und Daniela Schmidt-Grewing vom Caritasverband für das Dekanat Borken die neu gegründete Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt vor und beantworteten zahlreiche Fragen.
Dagmar Reimer, Opferschutzbeauftragte der Polizei Borken, ergänzte spontan einen eindrucksvollen Bericht aus ihrer Arbeit und erläuterte den Unterschied zwischen der Tätigkeit von Beratungsstellen und der polizeilichen Arbeit.

Ausblick

Die nächsten Netzwerktreffen sind für den 11. März 2026 und den 6. Oktober 2026 geplant. Sie finden jeweils von 16 bis 18 Uhr im „Zwölf26“ im Borkener Rathaus statt. Eingeladen sind alle Träger, Vereine und Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und sich aktiv am Kinderschutz in Borken beteiligen möchten.

Zeit für Veränderung? Heimische Alternativen statt Kirschlorbeer pflanzen

Jetzt im Herbst ist Pflanzzeit: Diese Alternativen zum Kirschlorbeer fördern Artenvielfalt im Garten

Der Herbst gilt als ideale Pflanzzeit für Sträucher und Hecken. Wer jetzt seinen Garten neu gestaltet oder Lücken in der Hecke schließen möchte, hat die Chance, etwas Gutes für Umwelt und Artenvielfalt zu tun. Statt auf den weit verbreiteten Kirschlorbeer zu setzen, empfehlen Fachleute heimische Alternativen, die Insekten, Vögeln und Kleintieren zugutekommen.

Warum der Kirschlorbeer problematisch ist

Nach Angaben des BUND zählt der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) zu den potenziell invasiven Pflanzen. Er wächst schnell, verträgt Trockenheit und lässt sich gut schneiden – Eigenschaften, die ihn in vielen Gärten beliebt machen. Ökologisch betrachtet bringe die aus Kleinasien stammende Pflanze jedoch Nachteile mit sich. In der Schweiz ist der Verkauf bereits untersagt, in Deutschland steht sie auf der Vorwarnliste invasiver Arten.

Kirschlorbeer-Alternativen zur giftigen Pflanze
Kirschlorbeer breitet sich enorm im Garten aus und eine Entsorgung in Wäldern verdrängt natürliche Lebensräume. Foto: Petra Bosse

Verdrängung heimischer Pflanzen

Da der Kirschlorbeer giftig ist, wird er von Tieren kaum gefressen. So könne er sich ungehindert ausbreiten und heimische Sträucher verdrängen. Besonders problematisch werde es, wenn Grünschnitt in Wäldern entsorgt wird. Von dort aus könne sich die Pflanze selbstständig vermehren und natürliche Lebensräume verändern.

Kaum Nutzen für Insekten und Vögel

Die Blüten des Kirschlorbeers bieten nur wenig Nektar und Pollen. Für Wildbienen und Schmetterlinge ist er daher kaum attraktiv. Auch seine Blätter werden von heimischen Raupen gemieden, und Vögel finden an der Pflanze weder ausreichend Nahrung noch Schutz. Naturschutzverbände sehen darin ein klares Defizit für die ökologische Vielfalt.

Giftig für Mensch und Tier

Alle Pflanzenteile des Kirschlorbeers enthalten giftige cyanogene Glykoside. Besonders die schwarzen Beeren können für Kinder und Haustiere gefährlich sein. Beim Schneiden werden reizende Stoffe freigesetzt, weshalb beim Umgang mit der Pflanze Schutzhandschuhe empfohlen werden.

Schwierige Entsorgung

Der Kirschlorbeer verrottet nur langsam. Wegen seiner Giftstoffe sollte das Schnittgut nicht auf den Kompost gegeben werden. Fachleute raten, es über kommunale Wertstoffhöfe zu entsorgen.

Heimische Alternativen für mehr Leben im Garten

Wer auf ökologische Vielfalt setzen möchte, findet viele heimische Sträucher, die pflegeleicht, schön und ökologisch wertvoll sind:

  • Liguster (Ligustrum vulgare): Halbimmergrün, mit Blüten für Insekten und Beeren für Vögel.
  • Hainbuche (Carpinus betulus): Dicht wachsend und schnittverträglich, ideal als Sichtschutz.
  • Berberitze (Berberis vulgaris): Dornenreich und robust, bietet Nahrung und Schutz für viele Tierarten.
  • Weißdorn (Crataegus monogyna): Pflegeleicht, gute Bienenweide, mit Früchten für Vögel.
  • Feldahorn (Acer campestre): Schnittverträglich, beliebt bei Insekten und Kleintieren.
  • Roter Hartriegel (Cornus sanguinea): Mit weißen Blüten, dunklen Beeren und roten Zweigen ein Blickfang.
  • Kornelkirsche (Cornus mas): Frühblühend, robust, mit essbaren Früchten für Mensch und Tier.

Fazit

Der Kirschlorbeer mag pflegeleicht und immergrün sein, doch für die Umwelt ist er keine gute Wahl. Heimische Sträucher fördern die Artenvielfalt, sind standortgerecht und beleben jeden Garten – besonders, wenn sie jetzt im Herbst gepflanzt werden.

Umleitung in Rhade: Sperrung der Erler Straße

Straßen.NRW teilt mit, dass die Erler Straße in Dorsten-Rhade im Bereich der Urbanusschule von Donnerstag, 9. Oktober, bis voraussichtlich Dienstag, 14. Oktober 2025 wegen Bauarbeiten gesperrt wird.

Auswirkungen auf den Busverkehr

Betroffen sind die Linien TB205, 208 und 209 der Vestischen. Die Haltestellen „Dillenweg“, „Rhade Sportplatz“ und „Rhade Ort“ in Fahrtrichtung Wulfen beziehungsweise Lembeck Bahnhof entfallen während der Bauzeit. Fahrgäste können die gegenüberliegenden Haltestellen nutzen.

Die Haltestelle „Urbanusschule“ wird vorübergehend auf die Debbingstraße verlegt.

Zuzug aus Ostdeutschland nach NRW bleibt positiv – auch im Kreis Borken

Seit der Wiedervereinigung zieht es viele Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen.

Wie aktuelle Daten zeigen, blieb dieser Trend über Jahrzehnte hinweg konstant, auch wenn die Zahlen zuletzt deutlich gesunken sind. Besonders im Kreis Borken war die Wanderungsbewegung bis in die 1990er Jahre stark ausgeprägt.

Mehr Zuzüge aus Ostdeutschland als Fortzüge

Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) sind zwischen 1991 und 2024 fast 735.000 Personen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Im selben Zeitraum hätten rund 514.000 Personen ihren Wohnsitz von NRW in eines der fünf ostdeutschen Bundesländer verlegt. Damit verzeichnete das Land insgesamt ein deutliches Wanderungsplus von etwa 221.000 Personen.

Ausnahmen und langfristiger Trend

Nur in den Jahren 2014 und 2017 seien mehr Menschen aus NRW in die östlichen Bundesländer gezogen als umgekehrt. Insgesamt bleibe Nordrhein-Westfalen damit über drei Jahrzehnte hinweg ein attraktives Ziel für Zuwandernde aus den neuen Bundesländern.

Entwicklung im Kreis Borken

Auch im Kreis Borken spiegelte sich diese Entwicklung wider. Im Jahr 1991 seien 829 Personen aus ostdeutschen Bundesländern in den westmünsterländischen Kreis gezogen. In den Folgejahren schwankten die Zahlen: 1992 waren es 484, 1993-406, 1994-387, 1995-516 und 1996-421 Personen. In den darauffolgenden Jahren hat sich der jährliche Zuzug eingependelt, meist zwischen 150 und 260 Personen. Im Jahr 2024 sind schließlich noch 160 Personen aus den ostdeutschen Bundesländern in den Kreis Borken gezogen.

Hintergrund zum Tag der Deutschen Einheit

Die Zahlen wurden von IT.NRW anlässlich des Tags der Deutschen Einheit am 3. Oktober veröffentlicht. Der langjährige Vergleich verdeutliche, dass der Austausch zwischen Ost und West weiterhin besteht, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung.

AWO Raesfeld lädt zur Bio-Weinprobe mit dem Winzerhof Schnabel

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Ein Abend für alle Sinne: Genuss, Gemeinschaft und gute Gespräche am Freitag, 24. Oktober 2025

Ein Abend zum Ankommen, Durchatmen und Genießen: Die AWO Raesfeld lädt am Freitag, 24. Oktober, zu einer Weinprobe mit dem Bio-Weingut Schnabel ein. In familiärer Atmosphäre sollen Besucherinnen und Besucher charakterstarke Weine entdecken, kleine Geschichten aus dem Weingarten hören und die Leidenschaft fürs Handwerk spüren.

Bio-Qualität mit Herz und Herkunft

Der Winzerhof Schnabel bewirtschaftet seine Weinberge nach ökologischen Grundsätzen. Im Glas erwartet die Gäste eine genussvolle Reise durch frische Weißweine und ausdrucksstarke Rotweine. Begleitet wird der Abend von einer verständlichen, nahbaren Moderation, bei der auch Zeit für Fragen bleibt.

„Wir möchten einen Abend schenken, der nach Heimat, Handwerk und guter Gesellschaft schmeckt“, sagt Andreas Erzkamp von der AWO Raesfeld.

Veranstaltungsdaten im Überblick

  • Termin: Freitag, 24. Oktober 2025, Beginn 17:45 Uhr
  • Ort: AWO-Kaffee & mehr…, Höltingswall 3, 46348 Raesfeld
  • Teilnahmebeitrag: 10 Euro pro Person
  • Anmeldung: bei Andreas Erzkamp, [email protected], Tel./WhatsApp 0175 936 1009
  • Hinweis: Die Plätze sind begrenzt, daher wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Warum sich das Kommen lohnt

  • Echte Bio-Qualität: Weine mit Charakter – transparent vom Rebstock bis zur Flasche.
  • Vielfalt im Glas: Vom frischen Riesling bis zum kräftigen Rotwein – fachkundig präsentiert.
  • Gemeinschaft erleben: Ein warmer Abend im AWO-Kaffee & mehr mit Zeit für Austausch und neue Lieblingsweine.

Gospelpower in Schermbeck: Swingo Singers in der Kultur-Deele Rittmann

Gospel in der Kultur-Deele Rittmann: Swingo Singers bringen mitreißende Stimmung nach Schermbeck

Der Münsterländer Gospelchor Swingo Singers gastiert erneut in der Kultur-Deele Rittmann in Schermbeck. Am Sonntag, 26. Oktober 2025, dürfen sich Musikfreunde auf ein energiegeladenes Konzert voller bekannter und moderner Gospelsongs freuen. Nach dem ausverkauften Auftritt im vergangenen Jahr verspricht auch das kommende Konzert ein besonderes Musikerlebnis in familiärer Atmosphäre.

Foto: Frank Richard

Mit Leidenschaft und Harmonie

Die Swingo Singers bestehen aus zwölf erfahrenen Sängerinnen und Sängern, die alle über eine Solistenausbildung verfügen. Ihre Stimmen verschmelzen zu einem kraftvollen und harmonischen Klang, der das Publikum regelmäßig begeistert. Seit über 15 Jahren tritt der Chor in nahezu unveränderter Besetzung auf und hat sich in der regionalen Musikszene fest etabliert.

Vielfältiges Repertoire von Klassik bis Moderne

Das Repertoire der Swingo Singers reicht von traditionellen amerikanischen Gospels wie „Oh Happy Day“ und „I Will Follow Him“ bis zu modernen, skandinavisch geprägten Titeln. Stücke von Künstlern wie Reflex, H. C. Jochimsen, Joakim Arenius und dem Oslo Gospel Choir prägen das Programm. Diese Mischung aus Klassikern und zeitgenössischen Arrangements sorgt für Abwechslung und emotionale Tiefe.

Konzert in familiärer Atmosphäre

Gastgeber Michael Rittmann lädt erneut in seine gemütliche Kultur-Deele am Lofkampweg 61 ein. Die private Umgebung bietet den idealen Rahmen, um die Energie und Nähe der Gospelmusik intensiv zu erleben. Am Keyboard begleitet Chorleiter Udo Hotten, der mit seiner musikalischen Leitung für Dynamik und Ausdruck sorgt.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten sind in der Kultur-Deele Rittmann sowie online unter www.udohotten.de erhältlich.

Raesfelder Altherren-Kicker beim internationalen Turnier in Kobierzyce

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Die Tage in Kobierzyce standen ganz im Zeichen gelebter sportlicher Partnerschaft. Freundschaft, Fairplay und gegenseitige Wertschätzung prägten das Miteinander auf und neben dem Platz.

Ein Wochenende voller Sport, Begegnung und Gastfreundschaft: Eine Delegation aus Raesfeld nahm am vergangenen Wochenende am internationalen Altherren-Fußballturnier in der polnischen Partnergemeinde Kobierzyce teil.

Raesfelder Altherren-Kicker beim internationalen Turnier in Kobierzyce
Foto: TSV Raesfeld

Insgesamt reisten 16 Spieler der Altherrenmannschaften von Eintracht Erle und dem TSV Raesfeld, ergänzt durch einige sportlich engagierte Gemeindemitglieder, nach Polen, um sich mit Mannschaften aus drei Ländern zu messen.

Breslau erleben und Partner kennenlernen

Bereits im Vorfeld des Turniers organisierte die Partnergemeinde Kobierzyce eine ausführliche Stadtbesichtigung in Breslau. Die Raesfelder Delegation nutzte die Gelegenheit, historische Sehenswürdigkeiten und die lebendige Kultur der schlesischen Metropole kennenzulernen. Wie Robert Glombik mitteilt, habe die Organisation keine Wünsche offengelassen.

Sportlicher Austausch und neue Freundschaften

An dem Turnier nahmen vier Mannschaften aus Kobierzyce, ein Team aus der tschechischen Partnergemeinde sowie die Raesfelder Auswahl teil. Auf dem Spielfeld stand der sportliche Wettbewerb im Vordergrund, daneben aber auch der freundschaftliche Austausch zwischen den Gemeinden. Nach Angaben der Organisatoren habe das Turnier erneut gezeigt, wie lebendig die Partnerschaft zwischen Kobierzyce und Raesfeld sei.

Raesfelder Altherren-Kicker beim internationalen Turnier in der Partnergemeinde in Kobierzyce in Polen
Foto: TSV Raesfeld

Geselliger Ausklang mit Musik und Videos

Nach spannenden Spielen folgte am Abend ein gemeinsames Bankett für Spieler und Zuschauer. In lockerer Atmosphäre stellten sich die Teams mit kurzen Videobeiträgen vor. Für das Raesfelder Team produzierte die Firma Punktmacher GmbH einen stimmungsvollen Zusammenschnitt einer Trainingseinheit. Für besonders gute Laune sorgte das gemeinsame Karaoke-Singen, das den Abend mit viel Heiterkeit ausklingen ließ.

Dank an Gastgeber und Unterstützer

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren des Turniers und der gastfreundlichen Gemeinde Kobierzyce, die für ein rundum gelungenes Wochenende sorgte.
„Wir wurden herzlich empfangen und haben uns von Anfang an wohlgefühlt“, sagte Robert Glombik, der die Raesfelder Gruppe begleitete. „Die Gastfreundschaft und die perfekte Organisation haben diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis gemacht.“

Ebenso würdigten die Teilnehmer die Unterstützung der Gemeinde Raesfeld, die einen Bus zur Verfügung stellte, der Schreinerei Bernd Schnieder GmbH für die gesponserten Trikots sowie der Firma Zelte Schwering GmbH für ein mitgebrachtes Gastgeschenk.

Fazit

Das Turnier in Kobierzyce wurde als voller Erfolg gewertet. Es habe die sportlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnergemeinden weiter gestärkt. Schon jetzt blicken die Raesfelder Fußballer erwartungsvoll auf ein Wiedersehen in Westfalen.

Info

Raesfeld pflegt seit 2005 eine offizielle Städtepartnerschaft mit der polnischen Gemeinde Kobierzyce. Ziel der Partnerschaft ist der kulturelle und freundschaftliche Austausch zwischen beiden Kommunen.

Kartenvorverkauf für kfd-Theater Raesfeld: „Sauber geputzt – herrlich verrückt“

Die Theatergruppe der kfd Raesfeld steckt mitten in den Proben für ihr neues Stück „Sauber geputzt – herrlich verrückt“.

Im November lädt die Theatergruppe die Frauen aus Raesfeld, Erle und Umgebung zu einem vergnüglichen Theaterabend oder gemütlichen Nachmittag ein.

Kartenvorverkauf

Eintrittskarten gibt es im Gemeinschaftshaus Martinus am 13. und 20. Oktober jeweils von 18.30 bis 19.30 Uhr.

Aufführungstermine

  • Donnerstag, 20. November, 19 Uhr – mit Begrüßungscocktail, Eintritt 15 Euro
  • Freitag, 21. November, 19 Uhr – mit Begrüßungscocktail
  • Samstag, 22. November, 14.30 Uhr – mit Kaffee und Kuchen

Laut der Gruppe dürfen sich Besucher auf viel Witz, Tempo und gute Laune freuen.

Fotovortrag „Neues aus Alt-Raesfeld“ im Forum der St.-Sebastian-Grundschule

Heimatverein Raesfeld und Bildungswerk laden zu zwei Abendveranstaltungen ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Zwei Termine Ende Oktober

Am 28. und 30. Oktober 2025, jeweils ab 19 Uhr, findet im Forum der St.-Sebastian-Grundschule Raesfeld erneut ein Fotovortrag im Rahmen der Reihe „Neues aus Alt-Raesfeld – was es in Raesfeld nicht mehr gibt“ statt.

Der Heimatverein Raesfeld lädt gemeinsam mit dem Bildungswerk Raesfeld herzlich dazu ein. Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.

Historische Fotos und Geschichten

Referent Karl-Heinz Tünte hat erneut zahlreiche Informationen zur Raesfelder Geschichte zusammengetragen. Im Mittelpunkt stehen viele historische Fotografien, insbesondere aus der Sammlung Ignaz Böckenhoff, die einen lebendigen Einblick in das frühere Ortsbild geben. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Entwicklung Raesfelds interessieren oder Erinnerungen an vergangene Zeiten teilen möchten.

Anmeldung erforderlich

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis zum 25. Oktober 2025 erforderlich. Diese kann telefonisch unter 02865 / 10073 oder per E-Mail an [email protected] beim Bildungswerk Raesfeld vorgenommen werden.

Einbürgerungsfeier im Borkener Kreishaus: Mehr als 600 neue Staatsbürger

Im Kreis Borken sind im Jahr 2025 bislang über 600 Menschen aus 67 Nationen eingebürgert worden. Fünf Personen davon leben in der Gemeinde Raesfeld.

Feierstunde mit Gästen aus 67 Ländern

Kreis Borken. Mehr als 600 Menschen aus 67 Staaten sind im laufenden Jahr 2025 im Kreis Borken eingebürgert worden. Sie leben, arbeiten und engagieren sich hier und halten nun den deutschen Pass in den Händen. Zur Würdigung dieses Schrittes lud Landrat Dr. Kai Zwicker am Montagabend (6. Oktober 2025) zu einer festlichen Einbürgerungsfeier in das Kreishaus ein.

„Die heutige Feier markiert einen wichtigen Meilenstein in Ihrem Leben und in der Gemeinschaft unseres Kreises“, begrüßte der Landrat die Gäste. In seiner Ansprache hob er hervor, dass die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger die deutsche Sprache gelernt, sich mit Kultur und Werten vertraut gemacht, den Einbürgerungstest erfolgreich absolviert und sich beruflich sowie gesellschaftlich integriert hätten.

Integration als gemeinschaftliche Aufgabe

Durch das kurzweilige Programm mit musikalischer Begleitung eines Klarinettisten führten Sonja Machalitza vom Kommunalen Integrationszentrum und Tobias Diehl, Leiter des Fachbereichs Zuwanderung, Aufenthalt und Einbürgerung. Beide sind im Kreis Borken tätig und begleiteten den Abend mit persönlichen Worten.

Zum Abschluss betonte Dr. Zwicker erneut die Bedeutung des Miteinanders: „Der heutige Tag bekräftigt noch einmal, wie wichtig gelungene Integration ist.“

Vorteile der Einbürgerung

Mit dem Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit entfielen viele bürokratische Hürden, etwa die Pflicht zur Aufenthaltserlaubnis. Zudem sei der Zugang zu allen Berufen möglich, ebenso wie die freie Wahl des Wohnsitzes innerhalb der EU und visafreies Reisen in zahlreiche Länder. Die Einbürgerung sei zugleich ein Ausdruck des Vertrauens und eine bewusste Entscheidung für ein Leben in Deutschland. Seit 2024 sei Mehrstaatigkeit zulässig, sodass die bisherige Staatsangehörigkeit nicht mehr abgegeben werden müsse.

Herkunftsländer der neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Die größte Gruppe der Eingebürgerten stammt aus Syrien (118 Personen), gefolgt von der Türkei (91) und der Russischen Föderation (41). Weitere Herkunftsländer sind unter anderem Irak (32), Iran (31), Kosovo (25), Bosnien und Herzegowina (20) sowie Serbien (18) und Ukraine (10).

Insgesamt wurden Personen aus 67 Staaten eingebürgert – darunter auch aus europäischen Nachbarländern wie den Niederlanden, Polen und Rumänien, aber ebenso aus entfernten Regionen wie Nigeria, Kolumbien oder Australien. Neun Personen galten als staatenlos.

Einbürgerungen in den Städten und Gemeinden

Nach Angaben der Kreisverwaltung verteilten sich die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf folgende Wohnorte im Kreisgebiet:

Gronau (142), Borken (119), Ahaus (91), Stadtlohn (39), Vreden (36), Rhede (33), Heiden (21), Schöppingen (20), Isselburg (22), Gescher (23), Heek (14), Legden (13), Reken (13), Südlohn (13), Velen (14) und Raesfeld (5).

Die Zahlen verdeutlichen laut Kreisverwaltung, dass der Kreis Borken weiterhin ein attraktiver Lebens- und Arbeitsort für Menschen aus aller Welt sei.

AWO Raesfeld lädt zu Spieleabend in Erle ein

Die AWO Raesfeld lädt im September zu zwei geselligen Veranstaltungen in die Begegnungsstätte AWO Kaffee & mehr, Höltingswall 3, 46348 Raesfeld-Erle, ein.

In kleinen Gruppen spielen wir Karten, Brettspiele, Bingo, einfach wozu wir grad Lust haben. Dieser findet statt am Donnerstag, den 09.10.2025 von 18 – 20 Uhr.

Die Teilnahme an beiden Angeboten ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nicht-AWO-Mitglieder und Hunde sind ebenfalls herzlich willkommen.
Fragen beantwortet Sonja Köhler unter [email protected] oder telefonisch unter 0170 1968262.

Gruseltour durch Borken: Freizeittipp für mutige Kinder

Spukt es im Holkensturm? Gruseltouren für Kinder führen durch Borkens geheimnisvolle Türme

Borken. Die Nachtwächterin Marie macht sich im Herbst wieder auf den Weg entlang der alten Stadtbefestigung. Wie die Tourist-Information mitteilt, gehe in den historischen Türmen derzeit allerlei Geheimnisvolles vor sich. Deshalb sucht die Nachtwächterin mutige Kinder, die sie auf ihrer nächtlichen Runde begleiten. Ausgestattet mit Laternen tauchen die Teilnehmenden in Geschichte und Geschichten rund um die Borkener Türme ein.

Auf Spurensuche im Holkensturm

Im Holkensturm sind laute Geräusche zu hören. Ob dort noch immer der alte Stadtkommandant spukt, möchte die Nachtwächterin gemeinsam mit ihren jungen Begleitern herausfinden. Auch am Wedemhoveturm gebe es Rätselhaftes zu entdecken. Wer mutig und neugierig ist, kann mit der Nachtwächterin auf nächtliche Spurensuche gehen und die geheimnisvolle Seite der Stadt erkunden.

Spielerischer Rundgang durch Borkens Geschichte

Die rund eineinhalb Stunden lange Tour bietet Familien und Kindern die Gelegenheit, Borkens Vergangenheit auf unterhaltsame Weise kennenzulernen. Unter anderem steht auch eine Besichtigung des schaurig geschmückten Holkensturms auf dem Programm. Die Führungen finden an folgenden Terminen statt:

  • Freitag, 24. Oktober 2025, 18 Uhr
  • Samstag, 25. Oktober 2025, 18 Uhr
  • Freitag, 31. Oktober 2025, 18 Uhr
  • Freitag, 7. November 2025, 17 Uhr
  • Samstag, 8. November 2025, 17 Uhr

Treffpunkt ist jeweils das FARB – Forum Altes Rathaus Borken, Markt 15. Eine vorherige Anmeldung oder der Kauf eines Tickets bei der Tourist-Information sei erforderlich. Der Preis pro Kind und Erwachsener beträgt 7 Euro, Kinder bis einschließlich drei Jahre nehmen kostenlos teil. Verkleidungen seien ausdrücklich willkommen.

Polizei misst zu schnelles Fahren im Kreis Borken – 83 km/h in Raesfeld-Erle

Die Polizei hat im Kreis Borken erneut zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Rund zehn Prozent der kontrollierten Fahrzeuge fuhren zu schnell.

In Raesfeld-Erle wurde auf der Marienthaler Straße ein Autofahrer mit 83 km/h statt der erlaubten 50 gemessen.

Polizei überprüft 7.500 Fahrzeuge

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken führte in der vergangenen Woche an 17 Standorten Tempokontrollen durch. Insgesamt überprüften die Beamten 7.505 Fahrzeuge. Etwa jedes zehnte Auto war zu schnell. Die Polizei leitete 143 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein und verhängte 624 Verwarngelder.

Mehrere gravierende Verstöße

In Bocholt fuhr ein Autofahrer mit 105 km/h durch die Dinxperloer Straße, erlaubt waren dort 50. Auf der L 560 in Ahaus erreichte ein weiterer Fahrer 109 km/h statt der erlaubten 70. Auch in Raesfeld-Erle überschritt ein Fahrer die Höchstgeschwindigkeit deutlich: 83 km/h zeigte das Messgerät auf der Marienthaler Straße.

Überhöhtes Tempo bleibt Unfallrisiko

Nach Angaben der Polizei ist überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Immer wieder werden dabei auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer verletzt. Um diese Risiken zu senken, will der Verkehrsdienst auch in den kommenden Wochen verstärkt kontrollieren.

Kinder bauen Vogelfutterhäuser in Raesfeld: Workshop des Heimatvereins

Der Heimatverein Raesfeld bietet am Samstag, 11. Oktober 2025, einen Bastelvormittag für Kinder an. Ziel ist es, wetterfeste Vogelfutterhäuser zu bauen, damit Futter in der Herbst- und Winterzeit trocken bleibt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung per E-Mail bis 9. Oktober 2025 ist erforderlich.

Termin, Ort und Zielgruppe

Der Workshop beginnt am Samstag, 11. Oktober 2025, um 10.00 Uhr im Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule in Raesfeld. Teilnehmen können Kinder in Begleitung eines Erwachsenen.

Inhalte und Dauer

Gemeinsam werden Vogelfutterhäuser gebaut, die Futter trocken halten sollen. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden.

Hinweise zur Ausstattung

Da nur begrenzt Werkzeuge vorhanden sind, wird gebeten, nach Möglichkeit einen eigenen Akkuschrauber mitzubringen.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Angabe der Teilnehmerzahl ist bis Donnerstag, 9. Oktober 2025, per E-Mail an [email protected] erforderlich.

Raesfeld – Pedelecfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Eine 63-jährige Frau aus Haltern am See hat sich am Samstagnachmittag in Raesfeld bei einem Unfall schwer verletzt.

Sie stürzte mit ihrem Pedelec auf der Leinenweberstraße, nachdem sie einem Auto ausweichen wollte.

Unfallhergang

Nach Angaben der Polizei fuhr die Frau gegen 14.45 Uhr auf dem Radweg entlang der Leinenweberstraße und wollte in den fließenden Verkehr einbiegen. Dabei übersah sie den Wagen eines 81-jährigen Raesfelders, der aus Richtung Weseler Straße kam.

Verletzungen und Einsatz der Rettungskräfte

Zu einem Zusammenstoß kam es nicht. Beim Versuch auszuweichen verlor die 63-Jährige jedoch die Kontrolle über ihr Pedelec und stürzte. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär behandelt wird.

Polizei sucht Zeugen

Das Verkehrskommissariat in Borken hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, sich unter Tel. (02861) 9000 zu melden.

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