Die Kolpingfamilie Raesfeld sammelt Altkleider und Schuhe, um soziale Projekte vor Ort zu unterstützen. Wer seinen Kleiderschrank ausgeräumt hat, kann gut erhaltene Textilien abgeben und damit gleichzeitig Platz schaffen und nachhaltig handeln.
Eine Reinigung der Kleidung ist nicht erforderlich. Wichtig ist, dass die Stücke sauber und tragfähig verpackt sind.
Ablauf der Straßensammlung
Am Samstag werden die Säcke mit den Altkleidern ab 9 Uhr von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern direkt an der Straße abgeholt. Die Kolpingfamilie bittet darum, die gefüllten Säcke rechtzeitig bereitzustellen.
Im Außenbereich steht nur noch die Sammelstelle auf dem Brink am Noaber-Eck zur Verfügung. Wer seine Kleidung selbst anliefern möchte, kann diese am Sammel-LKW auf dem Parkplatz der Zweifachturnhalle, Zum Michael 23, abgeben.
Soziale und ökologische Wirkung
Der Erlös der Sammlung fließt in soziale Projekte in der Region. Gleichzeitig trägt die Wiederverwertung von Kleidung dazu bei, Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden.
Kontakt für Rückfragen
Fragen rund um die Sammlung beantwortet Manfred Telöken telefonisch unter 02865 7113.
Am Sonntag, 26. Oktober 2025, lädt die Stadt Borken zum traditionellen Remigius Sonntag ein. Die Innenstadt und das Gewerbegebiet Ost werden zur herbstlichen Einkaufs- und Erlebnismeile. Neben geöffneten Geschäften erwarten Besucherinnen und Besucher ein Bauernmarkt, Aktionen und Angebote für Familien.
Innenstadt wird zur Einkaufsmeile
Die Stadt Borken lädt am letzten Oktoberwochenende zum Remigius Sonntag ein. Von 13 bis 18 Uhr öffnen zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt und im Gewerbegebiet Ost ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können durch die Straßen bummeln, stöbern und herbstliche Angebote entdecken.
Bereits ab 11 Uhr startet auf dem Marktplatz der Bauernmarkt. Dort bieten Händlerinnen und Händler ein vielfältiges Sortiment an: herbstliche Dekoration, frische Blumen, handgefertigtes Kunsthandwerk und regionale Spezialitäten.
Familienfreundliches Programm im Park
Für Kinder und Familien gibt es im Park ein abwechslungsreiches Programm. Eine große Piratenburg, verschiedene Spielgeräte und Mitmachaktionen sorgen für Unterhaltung und Bewegung. Das Angebot richtet sich an Familien, die den Tag gemeinsam in der Innenstadt verbringen möchten.
Gewerbegebiet Ost mit Aktionen und Trödelmarkt
Auch im Gewerbegebiet Ost beteiligen sich zahlreiche Händlerinnen, Händler und Unternehmen am verkaufsoffenen Sonntag. Sie bieten Sonderaktionen, Rabatte und ein erweitertes Sortiment an. Zusätzlich findet ein Trödelmarkt statt, auf dem Besucherinnen und Besucher nach Schnäppchen suchen können.
Ein 73-jähriger Autofahrer aus Borken ist in der Nacht zu Montag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 58/Freudenberg/Schermbeck tödlich verunglückt.
Der Mann kam nach Polizeiangaben aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.
Unfallhergang
Der Fahrer war am Montagmorgen, den 13. Oktober 2025, gegen 00:15 Uhr auf der B58 (Freudenbergstraße) aus Richtung Schermbeck in Richtung Autobahn A31 unterwegs. In einer Fahrpassage kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit seinem Wagen gegen einen Baum.
Rettung und Folgen
Rettungskräfte versorgten den schwerstverletzten Mann und brachten ihn mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Gelsenkirchen. Dort erlag er wenig später seinen Verletzungen.
Sperrung und Ermittlungen
Die Polizei sperrte die B58 für die Unfallaufnahme bis 04:45 Uhr in beide Richtungen und leitete den Verkehr um. Ein spezielles Unfallaufnahmeteam aus Essen unterstützte die Kreispolizeibehörde Wesel bei den Ermittlungen zur Unfallursache.
Neu in Raesfeld: Münsterländer Schul- und Partyservice von Doris Gröniger startet durch
Doris Gröniger hat in Raesfeld den Münsterländer Schul- und Partyservice gegründet. Das Unternehmen versorgt Schulen, Kitas, Firmen und Privatkunden mit frischen Mahlzeiten und Cateringangeboten. Dabei setzt Gröniger auf regionale Produkte, Nachhaltigkeit und persönliche Beratung.
Doris Gröniger – Neuer Start mit Erfahrung
Mit dem Münsterländer Schul- und Partyservice geht in Raesfeld ein neues Cateringunternehmen an den Start. Gründerin Doris Gröniger, ehemals leitende Mitarbeiterin bei Catering Wachtmeister, bringt langjährige Erfahrung aus der Gastronomie und Veranstaltungsbranche mit. Sie übernimmt sowohl das bisherige Team als auch die Kundschaft des Wachtmeister Cateringservices und führt das Angebot unter eigenem Namen fort.
Erfahrung trifft Innovation
Gröniger setzt auf frische, ausgewogene Mahlzeiten und persönliche Beratung. „Mir ist wichtig, dass jeder Gast – ob Kind oder Erwachsener – sich über frische, ausgewogene und leckere Mahlzeiten freuen kann“, sagt sie. Gemeinsam mit ihrem Team möchte sie Schulen und Eltern entlasten und Veranstaltungen aller Art kulinarisch begleiten.
Das Angebot im Überblick
Schul- und Kitaverpflegung: Täglich frische, kindgerechte Mahlzeiten, die Energie für den ganzen Tag liefern.
Partyservice: Komplettes Catering für Familienfeiern, Firmenjubiläen und andere Anlässe – auch in der Eventlocation „Lieb und Wert“.
Regional verwurzelt und nachhaltig gedacht
Der Münsterländer Schul- und Partyservice arbeitet mit regionalen Produzenten zusammen und achtet auf kurze Lieferwege. Gröniger betont, dass Nachhaltigkeit und Qualität feste Bestandteile der Unternehmensphilosophie sind.
Kontakt und Beratung
Interessierte Schulen, Unternehmen und Privatpersonen können sich unter [email protected] informieren oder ein individuelles Angebot anfordern.
Über Doris Gröniger
Doris Gröniger war viele Jahre in leitender Position bei Catering Wachtmeister tätig. Mit ihrem eigenen Unternehmen verbindet sie ihre gastronomische Erfahrung mit dem Anspruch, hochwertige und verlässliche Cateringlösungen in der Region anzubieten.
Emotional, herzlich und mit spürbarer Verbundenheit: Das Benefizkonzert der Erler Jäger in der Aula der St. Ursula-Realschule Dorsten markierte den Abschied von Dirigent Oliver Göttlich nach über elf Jahren musikalischer Leitung.
Besucherinnen und Besucher aus Erle, Dorsten und Raesfeld erlebten einen Nachmittag voller Begegnungen und eindrucksvoller Musik – von Klassik über Filmmusik bis hin zu modernen Poparrangements.
Mit dabei: das Blasorchester Erler Jäger, Pianist Alex Bach, das A-Cappella-Ensemble GinFis und viele langjährige Wegbegleiter.
🎵 Ein Konzert, das zeigt, wie Musik Menschen verbindet – über Gemeindegrenzen hinweg.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Zum Start der Herbstferien habe die Gemeinde Raesfeld in Kooperation mit dem Münsterland e.V. vier neue Radkarten veröffentlicht.
Die Touren führten entlang des Knotenpunktsystems NRW und sollen dazu einladen, die schönsten Ecken und Sehenswürdigkeiten rund um Raesfeld mit dem Fahrrad zu erkunden.
Große Nachfrage nach Radangeboten
Die Tourist-Info im Naturparkhaus verzeichne laut Gemeindeangaben eine stetig hohe Nachfrage nach attraktiven Radrouten. Nahezu täglich erkundigten sich Gäste nach geführten oder individuellen Touren. Mit den neuen Karten wolle die Gemeinde diesem Interesse begegnen und vier abwechslungsreiche Tagestouren zwischen 36 und 60 Kilometern Länge anbieten.
Routen mit kulturellen und landschaftlichen Highlights
Eine der Touren erschließe die Sehenswürdigkeiten direkt in und um Raesfeld, während die anderen drei Strecken in Richtung Borken, Bocholt oder zur Lippe führten. Entlang der Routen seien verschiedene kulturelle und landschaftliche Highlights markiert – ideale Orte, um eine Pause einzulegen und die Natur im Naturpark Hohe Mark zu erleben.
Digitale Unterstützung per QR-Code
Jede Karte enthalte einen QR-Code, über den sich die jeweilige Route im Tourenplaner des Münsterland e.V. digital abrufen lasse. So könnten Radfahrende die Touren bequem auf dem Smartphone anzeigen. „Wir freuen uns sehr, unseren Gästen diese Karten an die Hand geben zu können und damit dem Wunsch nach ausführlicherem Material für vorgeschlagene Touren entgegenzukommen“, so Ina Hufe von der Tourist-Info Raesfeld.
Orientierung durch das Knotenpunktsystem NRW
Grundlage der neuen Kartensammlung sei das Knotenpunktsystem NRW – ein landesweit einheitlich ausgeschildertes Radwegenetz. Die nummerierten Knotenpunkte markierten jeweils Kreuzungen oder wichtige Abzweige, sodass Radfahrende ihre Routen individuell zusammenstellen und flexibel anpassen könnten. Das System erleichtere die Orientierung und mache die Planung besonders komfortabel.
Karten kostenlos erhältlich
Die neuen Radkarten seien ab sofort kostenlos in der Tourist-Info im Naturparkhaus Raesfeld erhältlich.
Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagnachmittag sei es in Raesfeld-Erle zu einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Straße Schulten Hecke gekommen.
Unbekannte Täter hätten sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft.
Ermittlungen der Polizei laufen
Nach Angaben der Polizei habe sich die Tat zwischen Samstag, 11. Oktober, 16 Uhr, und Sonntag, 12. Oktober, 15 Uhr, ereignet. Ob die Täter Beute machten, sei zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar gewesen.
73-jähriger Autofahrer aus Borken stirbt nach Kollision mit Baum – Vollsperrung bis in die frühen Morgenstunden
Am frühen Montagmorgen, 13. Oktober 2025, kam es auf der Bundesstraße 58 (Freudenbergstraße) in Wesel zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 73-jähriger Autofahrer aus Borken war gegen 00:15 Uhr in Richtung Autobahn A31 unterwegs, als er aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte.
Schwerverletzter Fahrer stirbt im Krankenhaus
Der Mann war allein im Fahrzeug unterwegs und erlitt bei dem Aufprall schwerste Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Gelsenkirchen, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.
Polizei sperrt Bundesstraße für mehrere Stunden
Für die Unfallaufnahme sperrte die Polizei die B58 in beide Fahrtrichtungen bis etwa 4:45 Uhr. Beamte leiteten den Verkehr weiträumig um. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam aus Essen unterstützte die Kreispolizeibehörde Wesel bei der Spurensicherung und Dokumentation des Unfallgeschehens.
Ursache wird noch untersucht
Warum der Fahrer von der Straße abkam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
93,7 Punkte und Platz zwei – Vereinsfahrt voller Musik, Gemeinschaft und guter Stimmung
Das Fanfarencorps Raesfeld kehrte mit einem beachtlichen Erfolg von seiner Vereinsfahrt nach Neubrunn im Landkreis Würzburg zurück. Beim renommierten Frankenpokal erreichten die Musikerinnen und Musiker am vergangenen Wochenende 93,7 Punkte und damit den zweiten Platz. Das Ergebnis sorgte im gesamten Corps für große Freude.
Großer Erfolg für das Fanfarencorps Raesfeld beim Frankenpokal.Foto: Presse
Erfolgreicher Auftritt beim Wertungsspiel
Am Samstag trat das Fanfarencorps beim Wertungsspiel an und präsentierte sich in bester Spiellaune. Publikum und Jury honorierten das musikalische Programm mit großem Beifall. Vorsitzender Christian Willing zeigte sich nach dem Auftritt sehr zufrieden mit der Leistung und betonte die großartige Stimmung unter den Musikerinnen und Musikern.
Gemeinschaft und Austausch im Mittelpunkt
Die Anreise nach Neubrunn erfolgte bereits am Freitag, 3. Oktober. Neben den musikalischen Darbietungen bot das Wochenende viele Gelegenheiten zum Austausch mit anderen Vereinen. Gemeinsame Spiele und gesellige Runden stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Foto: Presse
Knapp am ersten Platz vorbei
Ein emotionaler Höhepunkt war die Siegerehrung am Samstagabend. Die Raesfelder feierten ihren zweiten Platz ausgelassen, bevor Livemusik den Abend ausklingen ließ. Mit nur 0,1 Punkt Rückstand auf den Erstplatzierten verpasste das Corps nur knapp den Sieg – die Freude über das starke Ergebnis überwog jedoch deutlich.
Rückkehr mit positiven Eindrücken
Am Sonntag, 5. Oktober, trat das Fanfarencorps die Rückreise nach Raesfeld an. Die Mitglieder blickten auf ein erfolgreiches, musikalisches Wochenende zurück – mit vielen neuen Eindrücken, Kontakten und dem stolzen Gefühl, überzeugt zu haben.
Emotional, humorvoll und mit vielen Erinnerungen: So erlebten die Besucherinnen und Besucher das Abschiedskonzert von Oliver Göttlich, der nach rund elf Jahren als musikalischer Leiter und Dirigent des Blasorchesters Erler Jäger Tschüss sagte.
In der Aula der St. Ursula-Realschule Dorsten feierten die Musiker gemeinsam mit zahlreichen Gästen ein Benefizkonzert, das Dorsten und Erle auf besondere Weise verband. Der Erlös der Veranstaltung soll zu gleichen Teilen an den Erler Verein TrauerHalt und an die Mr. Trucker Kinderhilfe Dorsten gehen.
Foto: Petra Bosse
Volles Haus mit Gästen aus Dorsten und Erle
Zur Veranstaltung kamen neben Verwandten, Musikkollegen, Freunden und Fans auch zahlreiche bekannte Gesichter, um ein letztes Mal den Dorstener Oliver Göttlich gemeinsam mit dem Blasorchester Erler Jäger in dieser Formation auf der Bühne zu erleben. Unter den Gästen waren der designierte Raesfelder Bürgermeister Dirk Kuhmann, Pastor Dr. Fabian Tilling von der Kirchengemeinde St. Martin, Andreas Grotendorst (Bürgermeister aus Raesfeld a. D.) sowie Norbert Holz von der Mr. Trucker Hilfe Dorsten. Auch viele Fans aus Erle waren angereist, um ihren Dirigenten bei seinem Abschiedskonzert zu begleiten. Für sie wurde eigens ein Bus gechartert, der die Besucher nach Dorsten brachte.
Foto: Petra Bosse
Bürgermeister Stockhoff mit Grußwort über Band
Bürgermeister Tobias Stockhoff entschuldigte sich, dass er nicht persönlich beim Konzert dabei sein konnte. Der Grund war ein freudiger: Seine Tochter Luise feierte an diesem Tag ihren ersten Geburtstag, und während das Konzert in der Aula begann, saß die Familie zu Hause gemeinsam am Kaffeetisch. Dennoch fand Stockhoff die passenden Worte, ließ seine Begrüßung über eine Tonaufnahme einspielen und unterstrich darin die enge Verbundenheit zwischen Erle und Dorsten.
Foto: Petra Bosse
„Inzwischen ist Erle ein starker Ortsteil der Gemeinde Raesfeld. Aber ich glaube, alle wissen, wie eng die Erler und die Dorstener miteinander verbunden sind“, sagte Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Grußbotschaft. „Das werden Sie gleich beim Konzert erleben. Ich bin mir sicher, dass neben vielen Erler Gästen auch zahlreiche Dorstener dabei sind, die wissen und schätzen, dass ohne die Erler Jäger so manches Schützenfest in Dorsten kaum vorstellbar wäre. Die Erler Jäger sorgen immer wieder für besondere musikalische Momente bei Festen, Feiern und Konzerten in unserer Stadt.“
Foto: Petra Bosse
Er schloss mit herzlichen Worten an den Dirigenten: „Lieber Olli, du hast uns Erle ein Stück näher gebracht. Es ist eine große Freude, dass die Erler Jäger so oft bei uns in Dorsten spielen. Ich bin mir sicher, die Musikerinnen und Musiker wissen zu schätzen, was du in den letzten Jahren geleistet hast. Vielleicht unterstützt du sie ja künftig mit deiner Trompete. Danke für deine Arbeit und ich hoffe, dass das Publikum dir heute einen kräftigen Applaus schenkt.“
Grußwort von Dirk Kuhmann
Kuhmann erinnerte an die gemeinsame Geschichte von Dorsten und Erle. „Seit der kommunalen Neugliederung sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, und trotzdem sind unsere Orte eng miteinander verbunden. Man spürt das im Alltag, in Vereinen, an den Schulen und natürlich in der Musik.“
Foto: Petra Bosse
Er schaute ins Publikum. „Wenn ich mich hier so umsehe, ist das eine schöne Mischung aus Raesfeldern, Erlern, Dorstenern und vielen weiteren Gästen, die einfach Freude an guter Musik haben, und vor allem an euch.“ Diese Verbundenheit kenne er selber gut. „Mein Vater kommt aus Dorsten, meine Mutter aus Raesfeld, da wächst man automatisch mit beiden Seiten auf.“ Zum Schluss sagte er: „Musik verbindet. Sie überwindet Grenzen, die man manchmal gar nicht sieht“.
Moderator Fritz Schaefer: Humor trifft Nachdenklichkeit
Durch das Programm führte Fritz Schaefer, der mit seiner humorvollen, aber auch nachdenklichen Art das Publikum begeisterte. Als Radiomoderator und Autor verstand er es, den Abend mit Leichtigkeit zu tragen.
Humorvoll führte Fritz Schaefer durch das Programm. Foto: Petra Bosse
Besonders eindrucksvoll wurde es, als er den Song Seven Years von Lukas Graham ankündigte. „1997 mal 60 bin … Hat jemand Oh gemacht? Okay, ja, Emotionen, das wollte ich da eigentlich erreichen“, begann er lachend, bevor er ernster wurde.
„Wenn ich mal 60 bin, wie werde ich dann auf die Welt blicken? Werde ich sagen, was ’ne kalte Welt, oder habe ich Kinder, die mich wärmen können?“ Schaefer erzählte, dass er Lukas Graham durch seinen Job beim Radio kennengelernt habe. „Ein sehr nachdenklicher Typ, wie ich ihn erlebt habe. Und das hört man, finde ich, auch in diesem Song.“
Er schlug den Bogen zu sich selbst. „Hier bin ich geboren, hier bin ich zur Grundschule gegangen, und dass ich auf genau dieser Bühne mein Abitur hingekriegt habe, das habe ich Ihnen ja vorhin schon erzählt. Das war übrigens ein Zweierschnitt, scheiß Mathe.“
Das Publikum lachte, applaudierte und hörte anschließend aufmerksam zu, als Schaefer den Übergang zum nächsten Stück fand. „Deswegen kann ich gar nicht anders, als immer wieder hierher zurückzukehren, offensichtlich auch auf diese Bühne. Und jetzt hören Sie Seven Years von Lukas Graham, dargeboten vom Orchester der Erler Jäger und unserem Nachwuchs, der uns wärmt, wenn die Welt eine kalte ist.“
Emotionen pur – Oliver Göttlich sagt Danke
Gegen Ende des Konzertes ergriff Oliver Göttlich das Wort. „Bevor ich zu sentimental werde, werden wir noch ein wunderbares Stück spielen“, und „wer mich kennt, weiß, dass es noch eine Zugabe gibt.“
Vorab aber richtete er seine Worte an seinem Orchester. „Ich möchte mich bei diesem Orchester bedanken für die wundervollen Jahre. Zu beginn mit weniger Leuten, als sie heute hier sind.“ Göttlich erinnerte an die Anfangsjahre mit Hanna Nießing und lobte den heutigen Vorsitzenden Tim Heistermann. „Solche Leute braucht man. Und man kann nur dankbar sein, dass man einen Vorstand hat, der einen machen lässt, was man möchte.“
Das Ensemble GinFis: Foto: Petra Bosse
Über die musikalischen Besonderheiten des Blasorchesters unter seiner Leitung sagte er: „Die haben mich verflucht. Die haben gesagt: Warum machen wir sowas? Das macht keinen Spaß. Und ich glaube, heute steht’s im Standing, und bestimmt wissen alle, dass wir gemeinsam etwas Besonderes geschaffen haben.“
Mit Blick auf das musikalische Programm fügte er hinzu: „Dieses Konzert war besonders, für mich und für das Orchester. Wir hatten Klassik, Chor, Piano und Barock. Es war eine Menge Besonderheiten, und am Ende war es einfach wunderschön, dass ich das nochmal mit euch machen durfte.“
Dabei beim letzten Konzert des Sohnes Oliver an diesem Abend waren auch die Eltern Horst und Sabine Jahnich. Foto: Petra Bosse
Trotz der lautstarken Rufe nach einer weiteren Zugabe, der beliebten Vogelwiese, blieb Göttlich konsequent: „Ende, aus.“ Ein leiser, aber würdiger Abschied für einen Dirigenten, der das Orchester über viele Jahre geprägt hat.
Aus Raesfeld angereist zum Konzert waren Bürgermeister v. l.: Dirk Kuhmann, Andreas Grotendorst neben Oliver Göttlich und dem 1, Vorsitzen der Erler Jäger Tim Heistermann sowie Pfarrer Dr. Fabian Tilling. Foto: Petra Bosse
Ein Orchester mit Geschichte und Charakter
Seit 1961 begeistern die Erler Jäger mit ihrer Blasmusik Menschen weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Im April 2014 wurde die langjährige Vorsitzende Hanna Nießing in den Vorstand gewählt, und Oliver Göttlich (geb. Jahnich) übernahm die musikalische Leitung des Orchesters. Bei der Jahreshauptversammlung 2022 kam es zu einem Vorstandswechsel: Der bisherige zweite Vorsitzende Tim Heistermann wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt, Sophie Schlüter übernahm den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden.
Foto: Petra Bosse
Konzertprogramm
Das Konzert eröffnete mit dem „Concerto No. 1 d-moll“ von Ludwig August Lebrun, bei dem Felix Hochstrat als Solo-Oboist auftrat. Es folgten abwechslungsreiche Stücke, die von Klassik bis Pop reichten. Das A-Cappella-Ensemble GinFis bereicherte das Programm mit mehreren Auftritten.
Im ersten Teil erklangen:
Concerto No. 1 d-minor (1. Satz) – Ludwig August Lebrun (Solo Oboe: Felix Hochstrat)
Hefe – A-Cappella-Ensemble GinFis
Music – Arr. Philip Sparke (Orchester & GinFis & Piano)
Von Freund zu Freund – Martin Scharnagl
Bei mir bist du schön – A-Cappella-Ensemble GinFis
Highlights from The Rock – Arr. Pascal Devroye
Nach der Pause präsentierten Orchester und Gäste ein ebenso vielseitiges Repertoire:
Partyplanet – Fäaschtbänkler
Meridian – Ola Gjeilo (Solo Piano: Alex Bach, mit GinFis-FriendsChoir)
The Greatest Showman – Arr. Paul Murtha
7 Years – Arr. Jan van Kraeydonck (Text: Fritz Schaefer)
Coldplay in Symphony – Arr. Bert Appermont
Konzert Dorsten-Blasorchester Erler Jäger. Foto: Petra Bosse
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Das Ensemble GinFis: Foto: Petra Bosse
Konzert Dorsten- Blasorchester Erler Jäger mit Oliver Göttlich. Foto: Petra Bosse/Archiv
Die Kreispolizeibehörde Borken hat nach einer groß angelegten Schwerpunktkontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze eine positive Bilanz gezogen.
Im Fokus standen Verkehrsverstöße sowie der Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität.
Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg
Unter der Leitung der Polizeiinspektion Osnabrück waren am Donnerstag Kräfte der Bundespolizei, des Zolls, der Landespolizei aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie auf niederländischer Seite die Koninklijke Marechaussee, die Douane und die Landelijke Eenheid Dienst Infrastructur beteiligt.
Die Kreispolizeibehörde Borken unterstützte die Aktion mit mobilen Kontrollen und einer festen Kontrollstelle im Bereich des Grenzübergangs Sandersküper in Ahaus-Alstätte. Ziel der länderübergreifenden Maßnahme war die Bekämpfung von Delikten, die über die Grenze hinweg begangen werden.
Schwerpunkt auf Drogen und Verkehrsdelikte
Im Zuständigkeitsbereich der Polizei Borken überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 60 Fahrzeuge und 63 Personen. Nach Angaben der Behörde wurden bei sechs Personen Verstöße im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln festgestellt. Dabei stellten die Beamten geringe Mengen Drogen sicher und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.
Vier Autofahrer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihnen wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Zudem fertigten die Polizisten sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und erhoben zwei Sicherheitsleistungen.
Gesuchter Mann festgenommen
Im Rahmen der Kontrolle trafen die Beamten außerdem auf einen rumänischen Staatsbürger, gegen den ein Haftbefehl wegen Betrugs vorlag. Nach Zahlung der vom Gericht festgesetzten Geldsumme durfte der Mann seine Fahrt fortsetzen.
Fazit der Polizei
Die Kreispolizeibehörde Borken bewertete den Einsatz als erfolgreich. Ziel sei es gewesen, Kriminalität im Grenzgebiet wirksam einzudämmen und die Zusammenarbeit mit den niederländischen Partnern weiter zu stärken.
Elisabeth Lindenhahn aus Raesfeld unter den Geehrten: Kreistag Borken verabschiedet 26 Mitglieder zum Ende der Wahlperiode 2020–2025.
Mit der letzten Kreistagssitzung am 9. Oktober 2025 ging im Kreis Borken eine Wahlperiode zu Ende, die von zahlreichen Herausforderungen, aber auch erfolgreicher Zusammenarbeit geprägt war. Insgesamt 26 der 60 Kreistagsmitglieder scheiden aus dem Gremium aus. Landrat Dr. Kai Zwicker verabschiedete sie offiziell und sprach Dank und Anerkennung für ihr teils jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Dienste des Gemeinwohls aus.
„Kommunalpolitikerinnen und -politiker stehen direkt im Fokus der Bevölkerung, sind ansprechbar und erleben hautnah, wo es im Alltag der Menschen brennt“, erklärte Dr. Zwicker in seiner Ansprache. Er betonte, dass dieses Engagement heute nicht mehr selbstverständlich sei, aber „nötiger denn je“, damit das gesellschaftliche Miteinander funktioniere.
Rückblick auf eine von Fairness geprägte Wahlperiode
In seiner Rückschau hob der Landrat die faire, konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit im Kreistag hervor. Trotz schwieriger Startbedingungen während der Corona-Pandemie habe der Kreistag in den vergangenen fünf Jahren viele wichtige Projekte für das Westmünsterland auf den Weg gebracht. „Mit großem Einsatz haben Sie sich für die Belange der Menschen im Kreisgebiet eingesetzt“, so Zwicker.
Elisabeth Lindenhahn seit 1989 im Kreistag aktiv
Unter den Verabschiedeten befindet sich auch Elisabeth Lindenhahn aus Raesfeld, die seit 1989 dem Kreistag angehörte und lange Zeit die SPD-Fraktion führte. Neben ihr scheidet auch Gerti Tanjsek aus Bocholt nach über drei Jahrzehnten engagierter Kreispolitik aus. Beide erhielten besonderen Dank für ihr langjähriges Wirken.
Verabschiedung langjähriger Stellvertreterinnen und Stellvertreter
Besonders würdigte Dr. Zwicker die Arbeit seiner beiden ehrenamtlichen Stellvertreter: Silke Sommers aus Bocholt (CDU), seit 2009 erste stellvertretende Landrätin, und Otger Harks aus Stadtlohn (SPD), seit 2020 zweiter stellvertretender Landrat. Beide hätten ihre Aufgaben „in außerordentlich umsichtiger Weise“ wahrgenommen und den Kreis bei vielen öffentlichen Anlässen vertreten.
Zusammensetzung der ausscheidenden Mitglieder
Insgesamt scheiden 11 Mitglieder der CDU, 5 der SPD, 4 von Bündnis 90/Die Grünen, jeweils 2 der FDP und der UWG sowie je ein Mitglied der Linken und der AfD aus. Durch das Ergebnis der Kommunalwahl vom 14. September 2025 wächst der Kreistag künftig von 60 auf 64 Sitze, da vier Ausgleichsmandate vergeben werden. Die konstituierende Sitzung des neuen Kreistages findet am 6. November 2025 statt.
Der Borkener Kreistag hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 9. Oktober 2025, eine bedeutende Personalentscheidung getroffen.
Unter Leitung von Landrat Dr. Kai Zwicker wurde Dr. Ansgar Hörster (59) einstimmig für weitere acht Jahre in seinem Amt als Kreisdirektor bestätigt.
„Ich bin über dieses Ergebnis erleichtert, erfreut und angesichts der damit verbundenen Erwartungshaltung auch demütig“, erklärte Hörster unmittelbar nach seiner Wiederwahl.
Langjähriger Kreisdirektor mit breitem Verantwortungsbereich
Dr. Ansgar Hörster war Ende 2009 vom Kreis Coesfeld nach Borken gewechselt und trat am 1. Februar 2010 erstmals das Amt des „Allgemeinen Vertreters des Landrates“ an. 2017 wurde er bereits einstimmig für eine zweite Amtszeit bestätigt. Mit Ablauf des kommenden Januars endet seine aktuelle achtjährige Amtsperiode, die nun nahtlos fortgesetzt wird.
Als promovierter Jurist verantwortet Hörster im Vorstand der Kreisverwaltung die Bereiche Bildung, Schule, Kultur und Sport, Gesundheit, Jugend und Familie sowie Soziales.
Gratulationen im Kreistag
Nach der Abstimmung nahm Dr. Ansgar Hörster die Glückwünsche seiner Kolleginnen und Kollegen entgegen. Zu den Gratulanten gehörten Jörg von Borczyskowski (UWG/Stadtpartei), Heiko Nordholt (SPD), Jens Steiner (Bündnis 90/Die Grünen), Markus Schulte (CDU), Landrat Dr. Kai Zwicker, Reinhard Böcker (3. stellv. Landrat), Silke Sommers (1. stellv. Landrätin), Otger Harks (2. stellv. Landrat) und Kevin Schneider (FDP).
Die Pfarrgemeinde St. Martin in Raesfeld ruft alle Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker zur Unterstützung auf: Für das traditionelle Büchercafé am Kappeswochenende werden wieder leckere Kuchenspenden benötigt.
Abgabe der Kuchen im Pfarrsaal
Die Kuchen können am Samstag, 8. November, und Sonntag, 9. November, jeweils ab 9 Uhr im Pfarrsaal am Hohen Weg abgegeben werden.
Helferinnen und Helfer willkommen
Neben Kuchenspenden freut sich das Team des Büchercafés auch über helfende Hände an beiden Tagen. Wer beim Aufbauen, Verkaufen oder Aufräumen unterstützen möchte, ist herzlich willkommen.
Anmeldung im Pfarrbüro
Zur besseren Planung bittet die Pfarrgemeinde um eine kurze Anmeldung der Kuchenspenden und Helferdienste im Pfarrbüro. Kontakt: Telefon 02865 / 7276 oder per E-Mail an [email protected].
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland hat mit der Sanierung des Geh- und Radwegs entlang der B 70 zwischen Raesfeld und Borken begonnen.
Auf rund 1,8 Kilometern wird der Abschnitt zwischen der Einmündung Heetwissenweg und dem Gasthaus Starke erneuert. Während der Bauzeit bleibt die Bundesstraße befahrbar, Radfahrende werden über Wirtschaftswege umgeleitet.
Arbeiten im vollen Gange
Wie Straßen.NRW mitteilt, wurde der alte Belag bereits abgefräst. In den kommenden Wochen wird der Unterbau erneuert, bevor eine neue Asphaltdecke aufgetragen wird. Ziel der Maßnahme sei es, den Rad- und Gehweg langfristig zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Vollsperrung für den Radweg
Für die Dauer der Bauarbeiten ist der betroffene Abschnitt des Radwegs vollständig gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung führt über nahegelegene Wirtschaftswege. Die B 70 selbst bleibt befahrbar. Nach Angaben von Straßen.NRW kann es jedoch zeitweise zu Tagesbaustellen kürzerer Dauer kommen, wenn Arbeiten im Bereich der Fahrbahn notwendig sind.
Abschluss bis Ende November geplant
Nach aktuellem Stand sollen die Sanierungsarbeiten bis Ende November abgeschlossen sein. Anschließend steht Radfahrenden zwischen Raesfeld und Borken wieder eine erneuerte und sichere Strecke zur Verfügung.
In Wulfen-Barkenberg ist in der Nacht zum Freitag (10. Oktober 2025) eine 24-jährige Frau tot in ihrer Wohnung entdeckt worden. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise auf ein Tötungsdelikt. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wie die Polizei mitteilte, war die junge Frau am Donnerstagabend bereits in einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt verwickelt. Ihr 26-jähriger Ehemann sei daraufhin aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen worden. Die Beamten nahmen ihm die Schlüssel ab und sprachen ein Rückkehrverbot aus.
Polizei fand die Frau tot vor
Später sei der Mann dennoch erneut in der Nähe der Wohnung gesehen worden. Als Polizisten eintrafen, war er jedoch verschwunden. Weil die Frau auf Klingeln und Klopfen nicht reagierte, verschafften sich die Einsatzkräfte Zutritt zur Wohnung – und fanden die 24-Jährige leblos vor.
Spezialisten der Kriminaltechnischen Untersuchung (KTU) sind am Freitagmorgen am Tatort. Foto: Alexander Fichtner
Drei Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren befanden sich ebenfalls in der Wohnung. Sie blieben unverletzt und wurden vom Jugendamt in Obhut genommen.
Spurensicherung am Tatort. Foto: Fichtner
Ehemann gilt als tatverdächtig
Die Polizei fahndet derzeit nach dem 26-jährigen Ehemann, der als tatverdächtig gilt. Er wird als dunkelhaarig und barttragend beschrieben und soll in der Nacht dunkel gekleidet gewesen sein. Hinweise nimmt die Polizei unter 0800 2361 111 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.
Wenn Ende Oktober wieder Nebelschwaden über die Straßen ziehen und Kürbisse in warmem Orange leuchten, ist klar: Halloween steht vor der Tür! Auch 2025 verwandelt sich Raesfeld und das Umland wieder in eine bunte Mischung aus Grusel, Spaß und Musik. Ob für Kinder, Familien oder Nachtschwärmer – rund um Halloween in Raesfeld und Umgebung 2025 gibt es jede Menge zu erleben. Wir zeigen euch, wo es am 25. bis 31. Oktober besonders schaurig-schön wird.
Traditionell, kreativ und perfekt für Familien: Beim Kürbisschnitzen auf Hof Meyering entstehen jedes Jahr echte Kunstwerke. Ein Nachmittag voller Spaß, Bauernhof-Atmosphäre und Vorfreude auf Halloween.
Drei Tage lang verwandelt sich der Landlümmel in eine schaurig-schöne Erlebniswelt mit Deko, Lichteffekten und Überraschungen für die ganze Familie. Ob Kinder oder Erwachsene – hier gibt’s Grusel mit Spaßgarantie.
💀 Halloween in Borken
Familien-Nachtwächterführung „Spukt es im Turm?“, 25. Oktober 2025 | 18:00–19:30 Uhr | Start: Tourist-Info im FARB, Markt 15, Borken
Bei dieser besonderen Stadtführung dreht sich alles um alte Mauern, Türme und ein geheimnisvolles Gespenst. Nachtwächterin Marie nimmt Kinder und Eltern mit auf eine spannende Reise durch die Geschichte – mit kleinen Spukeinlagen und jeder Menge Spaß.
In den Mercaden Dorsten wird Halloween auch 2025 wieder zum Familienerlebnis. Zwischen bunten Bastelstationen, Kinderschminken und lustigen Walking Acts verwandelt sich das Einkaufszentrum in eine kleine Gruselwelt für Kinder. Ganz ohne Eintritt und ohne Anmeldung können Familien einfach vorbeischauen und mitmachen. Ein Highlight für kleine Hexen und Vampire!
Schon vor dem eigentlichen Halloween-Abend laden die Messdiener St. Agatha zur beliebten Kinderparty ein. Das Pfarrheim wird in ein „Gruselschloss“ verwandelt, in dem Spiele, Musik und kleine Überraschungen auf die Kinder warten. Für fünf Euro gibt es eine Verzehrkarte inklusive Snacks und Getränke. Eine Anmeldung per E-Mail bis zum 20. Oktober ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.
In der alten Zechenhalle wird es laut, bunt und richtig schaurig: Die NightAffairs Halloween-Party verwandelt das CreativQuartier in einen echten „Partytempel des Grauens“. Mit aufwendiger Deko, aktuellen Beats und jeder Menge Kostümen ist diese Party ein Muss für Halloween-Fans. Tickets gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.
„Crash of Generations“ – Halloween im Vinylcafé, 31. Oktober 2025 | Einlass 20:00 Uhr | Vinylcafé Schwarzes Gold, Dorsten
Ein musikalischer Mix der Generationen: Beim „Crash of Generations“ legen DJ Hermann und DJ Phil im Vinylcafé auf. Rock, Pop und Klassiker treffen auf Halloween-Stimmung – ein Abend für alle, die Musik, Tanz und gute Laune lieben.
In der „Schänke“ wird’s laut – und richtig rockig! Die Band Straight On! sorgt mit Rockklassikern für Partystimmung. Die gemütliche Kneipe verwandelt sich in einen kleinen Hexenkessel. Der Eintritt ist frei, also: rechtzeitig da sein, bevor es voll wird!
Die legendäre „Gruselmühle“ öffnet wieder ihre Tore! Die Discothek Stadtmühle feiert ihr großes Halloween-Comeback mit DJ-Musik, Kostümaktionen und passender Deko. Wer auf Tanzen bis in die Nacht steht, ist hier genau richtig. Der Eintritt kostet 12 €, Tickets gibt’s im Vorverkauf oder an der Abendkasse.
Grusel, Spaß und Gemeinschaft in der Region
Egal ob Kinderaktion, Kneipenparty oder Wellnessabend – rund um Halloween in Raesfeld und Umgebung 2025 ist für jeden Geschmack etwas dabei. Von familienfreundlichen Nachmittagen über kreative Kürbisaktionen bis hin zu rauschenden Partynächten – die Region zeigt sich einmal mehr von ihrer schaurig-schönen Seite. Also: Kostüm raus, Kürbis geschnitzt – und auf geht’s in eine unvergessliche Halloween-Zeit!
Im Kreis Borken ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit E-Scootern deutlich gestiegen. Nach Angaben der Polizei wurden im Jahr 2023 noch 24 Unfälle registriert, im Jahr 2024 waren es bereits 51.
Damit habe sich die Zahl der Unfälle mehr als verdoppelt. Für das Jahr 2025 zeichne sich bereits eine weitere Zunahme ab.
Polizei warnt vor Leichtsinn im Straßenverkehr
„E-Scooter gehören längst zum Stadtbild – aber sie sind kein Spielzeug“, betont Dominik Rezler, Direktionsleiter Verkehr der Kreispolizeibehörde Borken. Viele Nutzerinnen und Nutzer unterschätzten die Geschwindigkeit oder seien mit den Verkehrsregeln nicht ausreichend vertraut. Häufige Unfallursachen seien Fahrfehler, Ablenkung – etwa durch Smartphones –, unangepasste Geschwindigkeit sowie Fahren unter Alkoholeinfluss.
Immer wieder würden E-Scooter zudem auf Gehwegen oder zu zweit genutzt. Beides sei verboten und erhöhe das Unfallrisiko erheblich.
Klare Regeln für sicheres Fahren
Nach Angaben der Polizei dürfen E-Scooter ausschließlich auf Radwegen oder – sofern kein Radweg vorhanden ist – auf der Fahrbahn gefahren werden. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Zwar bestehe keine Helmpflicht, dennoch empfehle die Polizei dringend das Tragen eines Helms. „Ein Helm kann bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen verhindern. Bei nahezu allen zurückliegenden tödlichen Verkehrsunfällen von Zweiradfahrenden wurde kein Helm getragen“, heißt es aus der Behörde.
Auch beim Thema Alkohol gelten klare Grenzen: Für E-Scooter-Fahrende gelten dieselben Promillewerte wie für Autofahrende. Wer alkoholisiert unterwegs ist, riskiere Bußgelder, Punkte und im schlimmsten Fall den Führerschein.
Aufklärung und Kontrollen im Fokus
Die Kreispolizeibehörde Borken will das Thema E-Scooter weiterhin in den Mittelpunkt ihrer Verkehrssicherheitsarbeit stellen. Neben gezielten Kontrollen setze sie auf Prävention und Aufklärung – insbesondere bei jüngeren Fahrerinnen und Fahrern. „Unser Ziel ist es, die Zahl der Unfälle wieder zu senken und das Bewusstsein für sicheres Verhalten zu stärken“, erklärt Rezler. „Rücksicht, Vorsicht und Verantwortung – das gilt auf dem E-Scooter genauso wie am Steuer eines Autos.“
21 Jahre Ü60-Fahrradgruppe der Kirchengemeinde St. Martin. Klaus Gesing übergibt Leitung
Am Donnerstag trafen sich erneut rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur letzten Tour der Saison, wie gewohnt unter der professionellen Leitung von Klaus Gesing. Nach elf Jahren an der Spitze übergibt er nun die Verantwortung weiter. Die Begeisterung für das gemeinsame Radeln bleibt jedoch ungebrochen.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten treffen sich Radbegeisterte über 60 aus Raesfeld und Umgebung zu gemeinsamen Touren. Die Ü60-Fahrradgruppe der Raesfelder Kirchengemeinde St. Martin besteht seit 21 Jahren und hat sich zu einer festen Gemeinschaft entwickelt. Bedingt durch das Alter kamen dabei inzwischen auch Dreiräder oder Elektro-Dreirad zum Einsatz, ganz im Sinne des Mottos: Hauptsache, man ist dabei.
Das Leitungsteam der Fahrradgruppe Ü60 vor der letzten Tour in der Saison 2025. Auf dem Foto fehlt Heinz Lammers. Foto: Petra Bosse
Elf Jahre in der Leitung
Seit elf Jahren hatte Klaus Gesing die Leitung der Gruppe übernommen. Er organisierte gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Team regelmäßig Touren durch den Kreis Borken. Mit dabei waren Heinz Stolbrink, Helmut Hater, Otto Brinkmann, Eki und Geri Groß-Onnebring sowie Heinz Lammers.
Touren durchs Münsterland
Von April bis Oktober hieß es für die Seniorengruppe siebenmal pro Saison: aufs Rad und los. Im Schnitt legten die Teilnehmenden 35 bis 40 Kilometer pro Tour zurück, hin und zurück. „Wir sind rund um den Kreis Borken gefahren“, berichtete Gesing. Sicherheit habe dabei oberste Priorität gehabt. „Wir vom Team tragen immer Warnwesten und sperren bei Bedarf die Straßen, wenn Hauptstraßen überquert werden müssen“, erklärte er. Auch das Tragen von Fahrradhelmen sei selbstverständlich.
Foto: Petra Bosse
Alles gut organisiert
Hinter den Touren steckte ein ausgefeiltes System. „Wir haben immer pünktlich vor der Abfahrt bei der jeweiligen Restauration angerufen“, erklärte Gesing. So habe das Team die Zahl der Teilnehmenden durchgegeben, damit am Zielort rechtzeitig eingedeckt werden konnte. „Dann wussten die Wirte, wie viele Personen diesmal kommen“, so Gesing. Diese zuverlässige Organisation habe entscheidend zum reibungslosen Ablauf beigetragen.
Foto: Petra Bosse
Gemeinschaft und Geselligkeit
Nach jeder Tour gehörte eine gemeinsame Kaffeepause mit Brötchen fest zum Programm. „Alle sind immer gut zufrieden“, sagte Gesing. Im Schnitt nahmen rund 44 Radlerinnen und Radler an den Fahrten teil. Bei angenehmem Wetter seien es bis zu 62 gewesen. Nur einmal habe die Gruppe eine Tour abgesagt, bei 35 Grad im Schatten. Auch am letzten Tourentag dieser Saison waren noch einmal 44 Teilnehmende dabei. Ein Beleg für die anhaltende Begeisterung innerhalb der Gruppe.
Der älteste Teilnehmer war 89
Besonders beeindruckend sei, dass selbst Teilnehmer im hohen Alter regelmäßig mitgeradelt seien. „Heinz Rosenberger war bis voriges Jahr immer dabei“, erinnerte sich Gesing. Mit seinen 89 Jahren sei er der älteste aktive Radler der Gruppe gewesen. „Dieses Jahr wollte seine Frau das aber nicht mehr“, fügte er schmunzelnd hinzu. Aktuell liege das Durchschnittsalter der älteren Teilnehmer bei rund 78 Jahren. Immer wieder kämen aber auch neue Gesichter dazu, betonte Gesing. „Es gibt jedes Jahr ein paar Neue, die mitfahren wollen.“ Einige von ihnen stammten aus Marbeck, und auch dort sei der älteste Teilnehmer stolze 88 Jahre alt.
Dabeisein ist alles, ob mit einem Elektro-Dreirad oder E-Bike. Foto: Petra Bosse
Von Anfang an dabei
Zu den treuesten Mitgliedern gehören Christa und Theo Große-Holtwarth. Beide sind seit Beginn der Ü60-Gruppe dabei. „Ich bin seit Anfang an mitgeradelt“, sagte die 73-jährige Christa Große-Holtwarth. Gemeinsam mit ihrem 77-jährigen Mann Theo nimmt sie regelmäßig an den Touren teil. „Das Zusammensein macht einfach Spaß“, erzählte sie. Für die Zukunft wünsche sich das Ehepaar, dass sich ein neues Organisationsteam findet, „damit es im nächsten Jahr weitergeht“.
Foto: Petra Bosse
Wie es weitergehen soll
Ob es künftig wieder einen festen Leiter geben wird, ist derzeit noch offen. Wahrscheinlich werde die Gruppe künftig ohne offiziellen Leiter auskommen, hieß es von den bisherigen Organisatoren. Stattdessen sei geplant, ein neues Organisationsteam zu bilden. Wer dazugehören wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden. Fest steht: Die Touren sollen auf keinen Fall ausfallen. Klaus Gesing wird auch weiterhin mitfahren und das neue Orga-Team unterstützen.
Foto: Petra Bosse
Zeit für die nächste Generation
Nach elf Jahren an der Spitze will Gesing künftig etwas kürzertreten. „Ich werde nächstes Jahr 80, da sollen mal die Jüngeren übernehmen“, sagte er. Ganz verabschieden wolle er sich aber nicht: „Ich helfe weiterhin mit.“ Wer die Leitung künftig übernehmen wird, stehe derzeit noch nicht fest. Die Touren bleiben weiterhin offen für alle Interessierten – eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitradeln darf, wer Lust hat. Viele Teilnehmende stammen aus Raesfeld, aber auch aus Marbeck und Erle.
Das Büffeln hat sich gelohnt: 24 Frauen und Männer mit Migrationshintergrund haben beim Roten Kreuz im Kreis Borken erfolgreich einen Berufssprachkurs abgeschlossen.
Nach fünf Monaten intensiven Lernens erhielten sie das B2-Zertifikat. Ein wichtiger Nachweis für ihre Sprachkompetenz und ein Sprungbrett für neue Chancen im Berufsleben.
Abschluss nach 500 Unterrichtsstunden
Der Kurs umfasste insgesamt 500 Unterrichtseinheiten. Ziel war es, die deutsche Sprache sicher anzuwenden, komplexe Texte zu verstehen und sich im beruflichen Alltag souverän auszudrücken. Das B2-Zertifikat dient als anerkannter Nachweis der Sprachkompetenz und wird von vielen Arbeitgebern sowie Bildungseinrichtungen gefordert.
Förderung für bessere Berufsperspektiven
Berufssprachkurse bauen auf Integrationskursen auf und vertiefen die Sprachkenntnisse. Sie sollen Zugewanderten, EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern sowie Deutschen mit Migrationshintergrund helfen, die sprachlichen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung oder den Einstieg ins Arbeitsleben zu erfüllen.
Angebot in Borken gut nachgefragt
Da Berufssprachkurse mit Zielniveau B2 nicht überall verfügbar sind, sei die Freude groß gewesen, dass ein Kurs in Borken stattfinden konnte. „Aktuell können wir sogar einen weiteren B2-Kurs anbieten“, sagte Jenny Feldhaus, Teamleitung Bildung im Bereich Integrations- und Berufssprachkurse beim Roten Kreuz im Kreis Borken.