Auch in diesen Sommerferien organisiert die Gemeinde Raesfeld wieder einen kostenlosen Badebus.
Zweimal wöchentlich bringt er Kinder und Jugendliche ins Schwimmbad – abhängig vom Wetter und den Wünschen der Fahrgäste geht es entweder ins Erlebnisbad Aquarius in Borken oder ins Freibad nach Heiden.
Fahrplan und Abfahrtsorte
Der Badebus startet dienstags und freitags an drei Haltestellen:
13:25 Uhr an der Silvesterschule in Erle,
13:30 Uhr am Rathaus in Raesfeld
13:35 Uhr an der Haltestelle Homerstegge in Homer.
Die Rückfahrt ist in der Regel für 18 Uhr vorgesehen. Sie kann aber je nach Eintrittspreis-Staffelung auch flexibel in Absprache mit den Fahrgästen erfolgen.
Zielgruppe und Anmeldung
Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – wer pünktlich an der Haltestelle ist, kann mitfahren.
Ein Geschenk mit Sitz und Stil – Junggesellenschützen Raesfeld überraschen mit origineller Idee
Ja, ja – die Junggesellenschützen Raesfeld sind immer für eine Überraschung gut. Nach dem diesjährigen Vogelschießen des Allgemeinen Bürgerschützenvereins St. Johannis Raesfeld griffen sie besonders tief in die Kreativkiste: Statt Blumensträußen, Hochprozentigem oder romantischem Schnickschnack schleppten sie ein liebevoll geschmücktes komplettes Klo zum Festzelt.
Foto: Petra Bosse
Mitten auf dem Platz thronte das gute Stück, weiß, edel, blumig dekoriert. Und wer den Deckel anhob, entdeckte den ganz persönlichen Gruß an das neue Königspaar: „Herzlichen Glückwunsch König 2025/26“ stand da in schwungvollen Buchstaben auf der Innenseite geschrieben.
Still ist hier nur das Örtchen und der echte Raesfelder Thron ist allerdings schon seit heute besetzt. Aber Grün ist die Hoffnung für vielleicht den neuen Königsanwärter beim bevorstehenden Junggesellenschützenfest. Foto: Petra Bosse
Die Blumen im Spülkasten waren, selbstverständlich, für die neue Königin bestimmt. Einziges Manko? Der Kanalanschluss fehlte noch. Aber die Jungs sind zuversichtlich, auch das lässt sich bis zur nächsten Sitzung sicher regeln. Ob sich der König und seine Königin nun darüber freuten, werden wir sicherlich später erfahren.
My home is my castle weiß ein englisches Sprichwort und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Das eigene Zuhause ist für die meisten Menschen viel mehr als eine reine Unterkunft. Es ist ein Rückzugsraum und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Kurz gesagt, es ist ein Ort des Wohlfühlens. Genau hier setzt der Dorstener Malermeister Manuel Holthaus an. Mit einer Mischung aus traditioneller Handwerkskunst und modernen Kreativtechniken verwandelt er Wohn- und Geschäftsräume in einzigartige Wohlfühloasen. Dabei legt er großen Wert auf eine individuelle Beratung, um maßgeschneiderte Gestaltungskonzepte zu entwickeln, die sowohl optisch als auch haptisch begeistern.
Das bietet Malermeister Manuel Holthaus:
Exklusive Innenraumgestaltung durch Einsatz verschiedener Kreativitätstechniken
Maßgeschneiderte Gestaltung für Innenräume und Fassaden
Ob klassische Maler-, hochwertige Tapezierarbeiten oder außergewöhnliche Wandgestaltungen – jedes Projekt wird mit Präzision und handwerklichem Können umgesetzt. Besonders beeindruckend sind die kreativen Techniken, die Manuel Holthaus je nach Kundenwunsch anpasst. Spachteltechnik, Marmortechnik oder Lasurtechniken ermöglichen Oberflächen mit besonderer Tiefe und Struktur. So entstehen Räume mit einzigartigem Charakter. Ein Badezimmer kann durch schimmernde Effekte im Licht völlig neu wirken, während eine stilvolle Wandgestaltung im Wohnzimmer für ein besonderes Ambiente sorgt.
Doch nicht nur Innenräume profitieren von der Expertise des Malermeisters – auch Fassaden erhalten durch seine Arbeit eine neue Ausstrahlung. Von klassischen Anstrichen bis hin zu modernen Farbgestaltungen sorgt der Dorstener Handwerksmeister für langlebige und ästhetische Ergebnisse. Ergänzend dazu gehört auch die Verlegung von Laminat, Teppich und Designböden zu seinem Leistungsspektrum, sodass Kunden eine perfekt abgestimmte Raumgestaltung aus einer Hand erhalten.
Ob private Wohnräume, Mietobjekte oder gewerbliche Flächen – der Malermeister bringt mit seinem Gespür für Farben, Materialien und Strukturen individuelle Visionen zum Leben. Wer sein zu Hause auf besondere Weise verschönern möchte, kann sich in einem persönlichen Beratungsgespräch inspirieren lassen und die vielen Möglichkeiten der kreativen Raumgestaltung entdecken.
Trotz Regen: Raesfeld feiert seinen neuen König mit guter Laune und Gummistiefel-Charme. Beim St.-Johannis-Bürgerschützenverein Raesfeld holte Präsident Werner Vorholt mit dem 260. Schuss den Vogel von der Stange. An seiner Seite regiert Königin Kerstin Bleker. Trotz strömenden Regens verfolgten viele das Schießen aus dem Zelt bis zum Schluss.
Große Freude bei dem neuen König Werner Vorholt nach dem Treffer. Foto: Petra Bosse
Das neue Königspaar aus Raesfeld 2025: Werner Vorholt und Kerstin Bleker. Foto: Petra Bosse
Punkt 14.20 Uhr war es so weit: Mit einem gezielten Schuss beförderte Werner Vorholt den hölzernen Vogel ins nasse Gras. Da war vom einst stolzen Federvieh nicht mehr viel übrig – etwas durchweicht vom Dauerregen, den sich am Montag kaum einer mehr schönreden konnte. Doch statt im traditionellen Pastors Busch wurde in diesem Jahr vorsorglich aus dem Zelt geschossen. Eine kluge Entscheidung, denn der Regen hielt sich an die WetterApp-Prognose – und kam pünktlich, heftig und ausdauernd.
Foto: Petra Bosse
Auch Christian Becker wäre König in Raesfeld geworden. Er machte den vorletzten Schuss. Foto: Petra Bosse
Königlicher Moment im Regenmeer
Während der Regen unaufhaltsam niederprasselte, drängten sich die Besucher eng unter Schirmen, unter Zeltdächern und im besten Fall auch untereinander. Die Spannung stieg mit jedem Schuss, denn gleich drei Kandidaten lieferten sich ein packendes Duell: Neben dem neuen König Werner Vorholt hatten es auch Christian Becker und sein Bruder Markus auf die Königswürde abgesehen, nicht zuletzt, weil ihr Vater in diesem Jahr Silberkönig ist. Auch Dirk Hölling hielt kurz mit, stieg dann aber aus.
Sonne nicht in Sicht. Es regnete wie aus Eimern. Foto: Petra Bosse
Vorholt hingegen blieb hartnäckig. Und seine Hartnäckigkeit wurde belohnt. Nach zwei Jahren als „Fast-König“, stets knapp gescheitert – klappte es endlich. „Ich freue mich besonders, weil ich in den vergangenen zwei Jahren immer nur Vorletzter war“, sagte er sichtlich erleichtert.
Der neue Raesfelder Thron (v. l.) Ehrenherr Werner Nienhaus, Ehrendame Ruth Baumeister sowie das Königspaar Werner Vorholt und Kerstin Bleker und Ehrendame Heike Dirks und und Ehrenherr Heiko Büsken. Foto: Petra Bosse
Neuer Thron, doppelte Freude
An seiner Seite regiert nun Kerstin Bleker als Königin. Zum Thron gehören außerdem Werner Nienhaus von den Burgmusikanten, Ruth Baumeister, Heike Dirks – die in doppelter Funktion glänzt, denn ihre Tochter ist Kinderkönig – und Heiko Büsken.
Die Freude war dem neuen Thron sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Glückwünsche ließen nicht lange auf sich warten, und trotz Regen wurde gefeiert, als hätte die Sonne geschienen.
Foto: Petra Bosse
Insignien
Die Insignien gingen in diesem Jahr: Markus Nießing holte sich die Krone und den rechten Flügel, das Zepter schoss Christian Marpert ab, den Apfel Dirk Mertens, den linken Flügel Nick Natteford und den Schwanz Stephan Nagel.
Abschied vom alten Thron
Mit dem neuen Thron endet die Regentschaft von Meinolf Rosenberger und Andrea Wobbe. Auch sie hatten wettertechnisch kein Glück – ihre Parade musste wegen des Regens kurzerhand ins Festzelt verlegt werden. Doch das tat der Würde ihres Abschieds keinen Abbruch.
Die Bauunternehmung Fasselt in Schermbeck feiert ein außergewöhnliches Jubiläum: Udo Falkenhahn blickt auf 50 Jahre Betriebszugehörigkeit zurück. Der langjährige Mitarbeiter gehört seit 1974 zum Unternehmen und ist seither ein fester Bestandteil des Teams.
Mit seinem jahrzehntelangen Engagement, seiner Zuverlässigkeit und seinem Fachwissen hat Udo Falkenhahn das Unternehmen über viele Jahre hinweg geprägt und mitgestaltet. Die Geschäftsführung, die Belegschaft und die Familie Fasselt bedanken sich in einer offiziellen Mitteilung für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Treue.
„Herzlichen Glückwunsch zum 50-jährigen Betriebsjubiläum, Udo Falkenhahn! Heute möchten wir ganz besonders unserem geschätzten Kollegen und Freund Udo Falkenhahn gratulieren. Seit 50 Jahren ist Udo ein unverzichtbarer Teil unseres Teams – mit viel Herz, Engagement und Fachwissen hat er unser Unternehmen geprägt und mitgestaltet. Udo, Deine Treue, Deine Zuverlässigkeit und Dein unermüdlicher Einsatz sind für uns alle eine große Inspiration. Wir sind dankbar, Dich an unserer Seite zu haben, und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre. Vielen Dank für alles, was Du für uns getan hast – du bist ein echtes Vorbild! Herzliche Grüße von der Belegschaft und Geschäftsführung der Bauunternehmung Fasselt und der Familie Fasselt.“
Die Bauunternehmung Fasselt mit Sitz in Schermbeck ist regional tätig und setzt auf handwerkliche Qualität, Teamgeist und langfristige Mitarbeiterbindung. Das 50-jährige Jubiläum von Udo Falkenhahn unterstreicht diese Werte auf besondere Weise.
Mit einem Gottesdienst in der St.-Martin-Kirche begann am Samstagabend offiziell das Schützenfest des Bürgerschützenvereins St. Johannis Raesfeld.
Anschließend zogen Schützen, Musikvereine und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zum Friedhof, wo sie am Ehrenmal der Gefallenen beider Weltkriege inne hielten. Bürgermeister Martin Tesing erinnerte dort in einer bewegenden Rede an die Opfer von Krieg und Gewalt. Nach dem stillen Gedenken setzte sich der Festzug zum Rathaus in Bewegung. Dort spielte die Musik zum traditionellen Großen Zapfenstreich, begleitet von drei lauten Böllerschüssen. Der festliche Auftakt endete mit dem Einmarsch ins Festzelt am Michael.
Auch das amtierende Königspaar sowie das Ehrengefolge Margret Epping und Alfons Wallmeyer sowie Steffi Bahde und Klemens Suer begleiteten den offiziellen Teil des Abends.
Gedenken an 297 Namen am Ehrenmal
Am Ehrenmal wandte sich Bürgermeister Martin Tesing an die versammelte Festgemeinschaft. Er sagte: „Nachdem wir gerade gemeinsam einen sehr feierlichen Gottesdienst gefeiert und für den Frieden gebetet haben, stehen wir nun hier am Ehrenmal der Gemeinde. Das ist ein Ort des Innehaltens, der Erinnerung und der Mahnung.“
Foto: Petra Bosse
Er wies auf die zehn Steintafeln hinter sich hin: „297 Namen sind dort eingraviert. Auf den Tafeln eins bis neun stehen die Namen von 268 Männern aus Raesfeld, die als Soldaten gefallen sind. 94 im Ersten Weltkrieg, 174 im Zweiten Weltkrieg. Auf der zehnten Tafel, ganz links von mir, sind die Namen von 13 Raesfeldern verzeichnet, die als Zivilisten durch Kriegseinwirkungen starben, darunter eine Frau und ein siebenjähriges Mädchen. Auch die Namen von 16 gefallenen Soldaten, deren Angehörige 1945 nach Raesfeld als Vertriebene kamen, sind dort zu lesen.“
Frieden ist nicht selbstverständlich
Tesing hob hervor, dass das Gedenken nicht allein der Vergangenheit diene. „Wir stehen hier, um nicht zu vergessen. Dieses Gedenken ist nicht nur Rückblick, sondern auch Mahnung. Unser Ehrenmal in Hasfeld erinnert uns konkret an die Schrecken und das Leid der vergangenen Weltkriege.“
Mit Blick auf die Gegenwart sagte er: „Gerade in diesen Tagen, in denen wir unsere Gemeinschaft und unsere Heimat feiern, wird uns bewusst, wie zerbrechlich der Frieden sein kann. Wenn wir in die Welt blicken, sehen wir, wie nah Krieg und Gewalt wieder gerückt sind. Der Krieg in der Ukraine zeigt uns auf erschütternde Weise, dass Freiheit und Sicherheit keine Selbstverständlichkeit sind.“
Tesing erinnerte an die Geflüchteten in der Gemeinde: „Allein in Raesfeld leben heute 127 ukrainische Flüchtlinge. Im Kreis Borken sind es 5.150. Das muss uns demütig und zugleich dankbar machen, dass wir hier im Frieden zusammenkommen dürfen.“
Gemeinschaft trägt Verantwortung
Der Bürgermeister betonte, dass die Teilnahme der Feuerwehr, der Musikgruppen und der Schützenbrüder ein Zeichen des Zusammenhalts sei. „Wenn wir heute gemeinsam mit unserer Feuerwehr, den Burgmusikanten, dem Fanfarencorps, dem Spielmannszug Heiden und der Chorgemeinschaft und den Schützenbrüdern am Ehrenmal stehen, dann zeigen wir: Erinnern ist eine Aufgabe, die uns alle verbindet und unsere Dorfgemeinschaft stärkt.“
Er unterstrich auch die Rolle des Schützenwesens: „Das Schützenwesen ist seit jeher eng mit Heimatpflege, Tradition und Gemeinschaft verbunden. Aber es ist mehr als Brauchtumspflege. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir füreinander einstehen und Werte bewahren, die unser Zusammenleben tragen. Respekt, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Frieden.“
Mahnung für die Gegenwart
Abschließend rief Tesing dazu auf, aus der Erinnerung an die Toten einen Auftrag für die Gegenwart abzuleiten. „Wenn wir heute an die Gefallenen denken, dann tun wir das nicht nur mit Blick auf unsere Geschichte. Wir tun es auch als Mahnung. Ihre Opfer rufen uns dazu auf, uns jeden Tag für Frieden, Freiheit und Menschenwürde einzusetzen. Hier bei uns und wo immer wir können.“
Schützenfest ist ein Zeichen dafür, dass wir füreinander einstehen und Werte bewahren, die unser Zusammenleben tragen. Respekt, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Frieden.
Bürgermeister Martin Tesing
Gedenken und Kranzniederlegung-Schützenfest Raesfeld. Fotos: Petra Bosse
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Foto: Petra Bosse
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Gelungener Auftakt der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune 2025“: Laue Temperaturen, italienischer Charme und ein Publikum in Tanzlaune machten den Freitagabend am Schloss unvergesslich. Rund 300 Gäste feierten bis in den späten Abend – ganz ohne Sperrstunde-Gefühl.
Ein Konzert, dass begeisterte. Foto: Petra Bosse
Italienisches Lebensgefühl mitten in Raesfeld
Ein lauer Sommerabend, ein Bier oder Wein, italienische Musik – und das Ganze im Schatten des Raesfelder Schlosses: Besser kann ein Sommerstart kaum gelingen. Das erste Open-Air-Konzert der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune 2025“ wurde am Freitagabend zum Volltreffer. Erstmals mit dabei: das Restaurant Zur Schlosskapelle, das gleich beim Debüt für echtes Dolce Vita sorgte – dank Musiker Daniel Grillo.
Musiker Daniel Grillo begeisterte mit seiner Musik die Gäste am Freitagabend. Foto: Petra Bosse
Der gebürtige Sizilianer, seit über 50 Jahren in Deutschland zuhause, brachte die Gäste mit seinem musikalischen Mix zum Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen. Von bekannten italienischen Klassikern bis zu internationalen Rockhits à la Santana und Pink Floyd („Another Brick in the Wall“) war für jede Stimmung etwas dabei. Besonders bei den rockigeren Stücken war die Luftgitarre im Dauereinsatz – und so mancher Gast tanzte sich quer durch den Biergarten.
Luftgitarre im Dauereinsatz bei einigen Gästen. Foto: Petra Bosse
„Jetzt, wo’s richtig gemütlich wird …“
Auch wenn das Konzert offiziell gegen 22 Uhr endete – nach drei Zugaben und fünf Stunden Live-Musik – wollten viele noch gar nicht nach Hause. „Jetzt, wo es richtig gemütlich wird, ist Schluss?“, fragten sich Ewald Marpert und seine Frau Gertrud lachend. Und ein anderer Besucher versuchte mit einem Augenzwinkern zu überzeugen: „Hier bei uns in Raesfeld gibt es doch keine Sperrstunde!“ Doch irgendwann mussten die Boxen dann doch verstummen, trotz aller Begeisterung.
Auch Maria Kowalsky (re.) die Vorsitzende vom Ortsmarketing sowie Katharina Zeptner (2. v. re.) waren mehr als zufrieden mit dem ersten Konzert in der Freiheit am „Restaurant zur Schlosskapelle.
Dolce Vita im Münsterland – Ortsmarketing und Gastgeber begeistert
Auch Maria Kowalsky vom Ortsmarketing sowie Katharina Zeptner zeigten sich begeistert vom Auftakt. „Mit Gourmey Singh und seiner Frau Angelika Wenzel haben wir nicht nur tolle neue Partner für unsere Sommerlaune gewonnen, es war auch einfach ein super Konzerterlebnis“, so Kowalsky. Sie ist sich sicher: Die weiteren Veranstaltungen der Reihe werden genauso stimmungsvoll.
Mehr als zufrieden mit dem Abend waren auch die Gastgeber Gourmey Singh und seine Frau Angelika Wenzel. Foto: Petra Bosse
Und auch Angelika Wenzel selbst war bester Laune: Sie tanzte lachend durch den Biergarten und freute sich über die rund 300 Gäste, die ab 17 Uhr wechselnd Platz nahmen, blieben – und schließlich bis zum Schluss mittanzten.
Nächster Termin: Sommerabend mit Partyband
Weiter geht’s mit „Raesfeld in Sommerlaune“ am Freitag, 11. Juli, wieder mit freiem Eintritt. Dann spielt die Partyband „Turn on“ am Restaurant Freiheit 24. Ab 17 Uhr dürfen sich Gäste erneut auf einen stimmungsvollen Abend mit Livemusik, leckerem Essen und sommerlichen Drinks freuen.
Je später der Abend, um so ausgelassener die Stimmung. Foto: Petra Bosse
Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Daniel Grillo: Foto: Petra Bosse
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Großes Glück in Borken: Ein aufmerksamer Wallach namens Casimir hat eine vermisste Seniorin entdeckt – wohlbehalten und rechtzeitig. Sein ungewöhnliches Verhalten führte schließlich zur Rettung der 70-Jährigen. Die Polizei sprach von einem glücklichen Ende.
Vermisstenmeldung aus Seniorenheim löst Großeinsatz aus
Seit Donnerstagnachmittag war eine 70-jährige Frau aus einem Seniorenheim in der Borkener Innenstadt verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, sei die Seniorin in unbekannte Richtung aufgebrochen. Da sie auf Medikamente angewiesen sei und sich vermutlich nicht allein orientieren könne, seien umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet worden.
Neben Einsatzkräften am Boden kamen auch ein Polizeihubschrauber und Spürhunde zum Einsatz. Dennoch habe sich die Suche bis in die frühen Morgenstunden des Freitags zunächst erfolglos gestaltet.
Casimir erhält einen Apfel als Belohnung. Foto: Polizei Borken
Pferd reagiert auffällig – und wird zum Retter
Am Freitagmorgen dann die unerwartete Wendung: Auf einem Reiterhof an der Coesfelder Straße in Borken-Gemen sollte der 17-jährige Wallach Casimir wie gewohnt gefüttert werden. Seine Besitzerin, eine 67-jährige Frau, bemerkte, dass sich das Pferd ungewöhnlich verhielt. Es stand nicht wie üblich an seiner Futterstelle, sondern blickte in die entgegengesetzte Richtung, schnaufte laut und schüttelte unruhig den Kopf.
Die Pferdehalterin ging der Sache nach – und fand am Rand der Weide eine Frau im hohen Gras sitzen: die seit Stunden vermisste 70-Jährige. Sie sei orientierungslos, aber ansprechbar gewesen. Ihr Rollator stand in unmittelbarer Nähe.
Rettung und staunende Einsatzkräfte
Der Rettungsdienst wurde umgehend alarmiert und übernahm die medizinische Versorgung. Die Seniorin sei leicht unterkühlt gewesen und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei erklärte, habe sie eine deutlich größere Strecke zu Fuß zurückgelegt, als zunächst angenommen worden war.
Die Ermittler zeigten sich beeindruckt vom Gespür des Tieres. Ohne Casimir, so die Einschätzung, hätte die Frau möglicherweise nicht rechtzeitig gefunden werden können. Für seine „tierisch gute“ Hilfe habe der Wallach eine Extraportion Apfel bekommen.
Erneut ist es an der Kreuzung Schermbecker Straße, Dorstener Straße und Rhader Straße in Erle zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Am Samstagmittag stießen dort zwei Fahrzeuge zusammen. Vier Personen wurden dabei leicht verletzt.
Nach Angaben des Einsatzleiters der Polizei Borken war ein Autofahrer mit zwei weiteren Insassen aus Dorsten kommend in Richtung Borken unterwegs. An der Kreuzung missachtete er offenbar das Rotlicht und stieß mit einem aus Rhade kommenden Fahrzeug zusammen.
Defekte Ampelpeitsche könnte zu dem Zusammenstoß geführt haben. Foto: Petra Bosse
Ampelpeitsche defekt
Die Peitschenampel an der B 224 war zum Unfallzeitpunkt in beide Richtungen außer Betrieb. Nach Einschätzung der Polizei könnte genau das dazu geführt haben, dass das Rotlicht übersehen wurde.
Foto: Petra Bosse
Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Verletzten wurden zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Am Abend des 25. Juni 2025 fand im Landhotel Voshövel die feierliche Ämterübergabe des Rotary-Clubs statt: Präsident Udo Bovenkerk übergab sein Amt an seinen Nachfolger Dr. Joachim Wittwer.
Udo Bovenkerk begrüßte die Anwesenden herzlich – insbesondere die Gäste aus dem Partnerclub in Joure, einer Kleinstadt in der niederländischen Provinz Friesland.
Im weiteren Verlauf des Abends übergab er das Wort an Jan Flesch aus Hamminkeln. Dieser war im Rahmen des Rotary-Schüleraustauschprogramms Anfang August 2024 in den US-Bundesstaat Montana gereist und berichtete nun kurz nach seiner Rückkehr von seinen Erfahrungen und Eindrücken.
Ein Rückblick auf ein ereignisreiches Amtsjahr
Anschließend zog Udo Bovenkerk ein persönliches Fazit seiner Amtszeit. Dabei erinnerte er an Club-Meetings, gemeinsame Ausflüge sowie besondere Veranstaltungen – darunter die Ehrung der Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Kreis Wesel Mitte Mai 2025.
Eine seiner letzten Amtshandlungen war die Verleihung einer besonderen Auszeichnung: Annegret Jung-Wanders, Präsidentin des rotarischen Jahres 2023/2024, erhielt für ihre Verdienste eine zweite Paul Harris Fellow Auszeichnung.
Neue Impulse für das rotarische Jahr
Zum Abschluss überreichte Udo Bovenkerk die Präsidentenkette an seinen Nachfolger Dr. Joachim Wittwer.
In seiner Antrittsrede skizzierte Wittwer seine Pläne für das kommende rotarische Jahr. Besonders wichtig sei ihm der Zusammenhalt im Club. Auch die Stärkung von Hands-on-Projekten zähle zu seinen Zielen, so der neue Präsident.
Im Juni 2025 ist in Raesfeld ein Stadtverband der Partei Die Linke ins Leben gerufen worden. Bei der Gründungsversammlung wurde ein fünfköpfiger Vorstand gewählt, darunter Jennifer Rautenberg als Sprecherin. Die Veranstaltung fand im Rahmen einer gemeinsamen Wahlversammlung der Kreisverbände Borken und Coesfeld zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl im September 2025 am 13. Mai statt.
Neuer Stadtverband für Raesfeld
Am 08.06.2025 wurde der Stadtverband Die Linke Raesfeld offiziell gegründet. Ziel sei es, die politischen Anliegen der Partei auch auf kommunaler Ebene zu vertreten. Zur Gründungsversammlung seien Mitglieder aus dem gesamten Kreis Borken zusammengekommen.
Alle anwesenden Parteimitglieder stimmten demnach einstimmig für den neuen Vorstand, wie es auf Instagram der Linken heißt. Zur Sprecherin wurde Jennifer Rautenberg gewählt, ihre Stellvertreterin ist Beate Krahne. Als Beisitzer gehören dem Gremium außerdem Maike Nießing, Kreissprecherin der Linken im Kreis Borken, sowie Melana Fietz und Cedrik Conrad an.
Wahlversammlung in Vorbereitung auf die Landtagswahl
Bereits am Samstag, 24. März, hatte sich Die Linke aus den Kreisverbänden Borken und Coesfeld zu einer gemeinsamen Wahlversammlung getroffen. Ziel sei die Aufstellung der Direktkandidatinnen und -kandidaten für die nordrhein-westfälische Landtagswahl am 13. Mai 2025 gewesen.
Gewählt worden seien die Kandidaturen für drei Wahlkreise:
Borken I (Wahlkreis 77): umfasst die Städte Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede
Borken II (Wahlkreis 78): umfasst Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn und Vreden
Borken III (Wahlkreis 79): ein gemeinsamer Wahlkreis mit dem Kreis Coesfeld, der unter anderem auch Raesfeld, Reken, Heiden und Gescher umfasst
Die Wahlversammlung sei laut Parteiangaben ein wichtiger Schritt gewesen, um mit einem klaren personellen und inhaltlichen Profil in den Wahlkampf zu starten.
Am 2. Juli rückte die Feuerwehr Raesfeld gleich zweimal aus: Am Vormittag nach einem Verkehrsunfall mit ausgelaufenen Betriebsstoffen in Erle, am späten Nachmittag nach einem kurzen Unwetter im gesamten Gemeindegebiet. Wie Feuerwehrleiter André Szczesny mitteilt, wurden bei beiden Einsätzen keine Personen verletzt.
Kleine Ölspur nach Verkehrsunfall in Erle
Gegen 8:25 Uhr wurde der Löschzug Erle zur Kreuzung Schermbecker Straße / B224 alarmiert. Wie André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, berichtet, war es dort zu einem leichten Verkehrsunfall mit mehreren Pkw gekommen. Aus den Fahrzeugen seien Betriebsstoffe ausgetreten, die durch die Feuerwehr aufgenommen wurden. Im Anschluss sei die Fahrbahn gereinigt worden.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Fünf wetterbedingte Einsätze nach Gewitter am Nachmittag
Um 17:13 Uhr rückten beide Löschzüge erneut aus. Ein kurzes, aber intensives Gewitter hatte für Schäden im gesamten Gemeindegebiet gesorgt.
In Raesfeld mussten an mehreren Stellen große Äste entfernt werden, unter anderem an der Brökerstegge, Marbecker Straße und Zum Michael. Besonders betroffen war das Pastor Büschken, das in Abstimmung mit dem Ordnungsamt abgesperrt wurde. Dort waren mehrere Bäume umgestürzt, weitere drohten herabzufallen.
Die Feuerwehr habe die Gefahrenstelle gesichert – der Bauhof werde sich laut Szczesny heute um die endgültige Beseitigung kümmern, damit der Bereich für den Schützenfestmontag wieder zugänglich ist.
In Erle seien auf der Osterlandwehr zwei massive Bäume umgestürzt. Diese mussten mit Kettensägen zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt werden. Der Einsatz habe den Feuerwehrkräften viel Zeit und körperlichen Einsatz abverlangt.
Im Einsatz waren unter anderem folgende Fahrzeuge: 1-ELW 1-1, 1-HLF20-1, 1-TLF 4000-1, 2-HLF20-1 und 2-LF10-1. Die Koordination mit dem Ordnungsamt erfolgte telefonisch.
Gegen 19:30 Uhr konnten beide Löschzüge wieder einsatzbereit in ihre Gerätehäuser einrücken.
Standesamt – Nachrichten aus der Gemeinde Raesfeld: Trauungen und Sterbefälle im Überblick.
Im Zeitraum vom 1. bis 30. Juni 2025 wurden im Standesamt der Gemeinde Raesfeld folgende Eheschließungen und Sterbefälle beurkundet.
Trauung
06.06.2025 Bianca Schwinning, Borken (Westf.) und Tim Plohmann, Borken (Westf.) 07.06.2025 Anika Hüging, Dorsten und Lars-Hendrick Goppert, Dorsten 07.06.2025 Stefanie Söpper, Raesfeld und Jonas Schulte-Greving, Raesfeld 08.06.2025 Kristina Kresken, Raesfeld und Johannes Nattefort, Raesfeld 20.06.2025 Sophia Schlüter, Raesfeld und Jan-Bernd Bleker, Raesfeld 28.06.2025 Julia Sonje, Wesel und Pierre van der Walle, Wesel 28.06.2025 Hanna Buß, Raesfeld und Alexander Gohsen Raesfeld
Sterbefälle
13.06.2025 Klaus Warnke, Raesfeld-Erle 29.06.2025 Mathilde Becker geb. Böckenhoff, Raesfeld 30.06.2025 Maria Müller geb. Niehues, Raesfeld
(Die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor)
Kreis Borken, 20.30 Uhr – Erst die große Hitze, dann schwere Gewitter mit Sturmböen: Seit dem Nachmittag mussten Einsatzkräfte im gesamten Kreisgebiet zu zahlreichen unwetterbedingten Einsätzen ausrücken.
„Seit heute, 14 Uhr, wurden insgesamt 243 Einsätze gemeldet“, teilte Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel am Abend mit. In der Spitze seien rund 350 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) im Einsatz gewesen. Hauptaufgaben waren das Beseitigen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste. In Bocholt beschädigte ein Baum sogar ein Wohnhaus. Außerdem mussten mehrere vollgelaufene Keller leergepumpt werden.
Schwerpunkt in Bocholt – weitere Einsätze in Vreden, Ahaus und Stadtlohn
Die meisten Schäden traten laut Kreisleitstelle in Bocholt auf. Auch in Vreden, Ahaus und Stadtlohn waren Einsatzkräfte gefordert.
Erstmeldung von 19.40 Uhr: Bis etwa 19.30 Uhr zählte die Leitstelle rund 160 Einsätze – viele davon liefen zu diesem Zeitpunkt noch. Besonders häufig mussten entwurzelte Bäume und lose Äste entfernt werden.
Am Donnerstag, 3. Juli, lädt das HUB Erle zum Grillabend ein. Ab 18 Uhr startet das sommerliche Buffet. Auf dem Grill liegen Steaks, Würstchen und Fisch. Dazu gibt es Salate, Beilagen und zum Dessert die bekannte Herrencreme.
Zwischen 13 und 17 Uhr gilt die normale Speisekarte. Danach beginnt das Buffet für 30 Euro pro Person. Musik sorgt für entspannte Stimmung. Bei gutem Wetter steht auch der Pool bereit.
Das Team vom HUB Erle freut sich auf einen geselligen Abend mit vielen Gästen aus der Region.
Ermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs mit Fokus auf Senioren: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest.
Kreis Borken: Ein öffentlich zur Schau gestellter Lebensstil hat die Polizei Borken auf die Spur eines mutmaßlichen Betrügers gebracht. Der Verdacht: Betrug im großen Stil durch eine Bande, die ältere Menschen mit Scheinangeboten für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen getäuscht haben soll. Am Mittwoch erfolgten Festnahmen in Bocholt und Gummersbach.
Luxusleben weckt Verdacht
Ende 2024 wurde die Kriminalpolizei Borken auf einen damals 27-jährigen Mann aus Bocholt aufmerksam. Der bereits polizeibekannte Verdächtige präsentierte sich in sozialen Medien und anderen öffentlichen Quellen mit Luxusgütern, die nicht zu seinen Einkommensverhältnissen passten. Die Ermittler vermuteten daraufhin betrügerische Machenschaften und richteten Anfang 2025 eine Ermittlungskommission ein.
Betrug mit angeblichen Energieanlagen
Im Laufe der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht, dass der Bocholter als Drahtzieher einer Bande fungierte, die bundesweit agierte. Die Täter sollen gezielt ältere, alleinlebende Menschen angesprochen und ihnen vermeintliche Angebote zum Kauf oder zur Vermittlung von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen unterbreitet haben. Dabei nutzten sie laut Polizei ein weit verzweigtes Netzwerk, um die Opfer um ihre Ersparnisse zu bringen.
Erbeuteter Betrag mindestens 530.000 Euro
In einem Fall erhielt eine 88-jährige Frau aus dem Kreis Höxter zwar Waren im Wert von 6.000 Euro, hatte jedoch über 150.000 Euro bezahlt. Eine 77-jährige Frau aus dem Kreis Coesfeld soll mehr als 70.000 Euro gezahlt haben, ohne jemals eine Lieferung erhalten zu haben. Nach derzeitigem Stand erbeutete die Bande mindestens 530.000 Euro. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die tatsächliche Schadenssumme deutlich höher liegt.
Festnahmen und Sicherstellungen
Am Mittwoch durchsuchte die Polizei auf richterliche Anordnung vier Objekte in Bocholt und ein weiteres in Emmerich. Dabei stellten die Beamten umfangreiche Beweismittel sicher. Sie nahmen den inzwischen 28-jährigen Hauptverdächtigen sowie einen 57-jährigen mutmaßlichen Mittäter aus Gummersbach fest. Gegen beide lagen bereits Haftbefehle vor. Am Donnerstag wurden sie dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittler stellten bei dem Hauptverdächtigen zudem zwei hochwertige Fahrzeuge, Bargeld und Schmuck sicher. Diese Gegenstände dienen als Beweismittel im laufenden Verfahren.
Die Erler Throndamen rund um Königin Eva Reidenbach haben auch in diesem Jahr bei der Vogelstange nicht nur gefeiert, sondern zugleich Gutes getan. Durch den Verkauf von bunten Bändchen sammelten sie insgesamt 4.500 Euro für das Kinderhospiz „Königskinder“.
In der vergangenen Woche wurde der symbolische Scheck offiziell überreicht. Das Geld kommt direkt der Arbeit des Hospizes zugute, das schwerstkranke Kinder und deren Familien begleitet.
Der Thron aus Erle bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese Unterstützung möglich gemacht haben.
Nur wenige Wochen nach dem 9. Platz der Sebastianschüler bei der Schach-DM des 1. und 2. Schuljahrs endete auch die Schach-DM der Mädchen aus Raesfelder Sicht erfolgreich.
Als Landesvizemeisterinnen Nordrhein-Westfalens nahmen fünf Schülerinnen der St.-Sebastian-Schule an der Deutschen Schulschachmeisterschaft der Wettkampfklasse Grundschulmädchen teil. Mit 7:7 Mannschafts- und 14,5:13,5 Brettpunkten landete das das Team auf dem 11. Platz im Tabellenmittelfeld.
v.l.: Maja Gröniger, Jule Eming, Lotta Kösters, Thea Dahmen, Ronja Schwane Mit Betreuer Manfred Grömping und Heike Kösters. Foto: Presse
Die Raesfelderin Lotta Kösters, die bereits im 3. Jahr hintereinander beim Bundesfinale mitspielen durfte, genoss das Wiedersehen mit Mädchen, die sie auf vergangenen Turnieren bereits kennengelernt hatte.
Ihre Teamkameradin Jule Eming freute sich, dass sie mit 6,5:0,5 Punkten am 2. Brett zu den erfolgreichsten Spielerinnen des Turniers gehörte. Den Titel des Deutschen Meisters sicherte sich die „Grundschule Windmühlenweg Hamburg“, Vizemeister wurde die „Dreisprachige Internationale Grundschule Magdeburg“.
In dem siebenrundigen Turnier über vier Tage wurde aber nicht nur Schach gespielt. Auch Fußball und Tischtennis, das gute Wetter sowie der Besuch von Naturkundemuseum und Planetarium im Rahmenprogramm sorgten für Kurzweil und gute Stimmung bei den Teilnehmerinnen, berichten die Betreuer Manfred Grömping und Heike Kösters.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juni 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Sommer ist nicht ungewöhnlich, da sich dann die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in der Regel fortsetzt“, erklärt er. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Juni 2025 insgesamt 6.340 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Mai 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 133 Personen gesunken, im Vergleich zum Juni 2024 um 138. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gleichbleibend. Sie liegt aktuell bei 2,8 Prozent (Mai 2025: 2,8 Prozent, Juni 2024: 2,9 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Juni 2025 bei 11.792 Personen (- 181 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.699 Personen (- 220 gegenüber dem Vormonat) in 8.463 Bedarfsgemeinschaften (- 133 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gesunken: So gab es im Mai 2024 noch 157 Bedarfsgemeinschaften und sogar 201 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.