Der Polizeinachwuchs zeigt Präsenz – künftig sitzt öfter eine dritte Uniform im Streifenwagen.
Insgesamt 47 Nachwuchskräfte begrüßte der Abteilungsleiter Polizei, Leitender Polizeidirektor Paul Albers, am vergangenen Montag in der Schönstatt-Au in Borken. Sie alle treten ihre Praxisphase an – und sind in den kommenden Wochen gut sichtbar im Streifendienst unterwegs.
Aufmerksamen Bürgern wird dabei auffallen: In einigen Streifenwagen sitzen derzeit nicht wie gewohnt zwei, sondern drei Schutzleute. Der Grund: Polizeianwärterinnen und -anwärter begleiten erfahrene Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung im echten Einsatzgeschehen.
„Die dritte Uniform steht für Zukunft“
„Die dritte Uniform im Wagen steht für Ausbildung, Engagement und Zukunft“, betont Albers. „Unsere Anwärterinnen und Anwärter tragen die gleiche Uniform wie ihre Kolleginnen und Kollegen – das ist ein deutliches Signal: Sie sind Teil des Teams. Die Uniform vermittelt von Beginn an Vertrauen, Identität und Verantwortungsbewusstsein.“
Ausbildung und Einsatzfähigkeit im Gleichklang
Im Streifenwagen sind die Rollen klar verteilt: Ein erfahrener Tutor oder eine Tutorin begleitet den Nachwuchs individuell durch die Praxis. Eine weitere erfahrene Einsatzkraft unterstützt das Team, sodass Ausbildung und Einsatzfähigkeit reibungslos zusammenwirken.
Investition in die Sicherheit von morgen
Die Polizei bittet um Verständnis, falls es bei diesen begleiteten Einsätzen zu kleineren Verzögerungen oder Rückfragen kommt. Für die jungen Beamtinnen und Beamten ist diese Phase ein zentraler Bestandteil ihrer Ausbildung – und eine wichtige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung.
„Wir freuen uns, dass wieder motivierter Nachwuchs den Weg in den Polizeidienst findet“, so Albers weiter. „Mit einem erfahrenen Tutor an ihrer Seite sammeln unsere Anwärterinnen und Anwärter wertvolle Erfahrungen im realen Einsatz – das stärkt nicht nur ihre Kompetenz, sondern auch die Qualität unseres gesamten Dienstes.“



























