Raesfeld (ots). Heute morgen wurde der Lƶschzug Erle der Feuerwehr Raesfeld um 07:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B224 gerufen, hier sollte der PKW brennen.
Zum Glück unverletzt geblieben ist ein 19 Jahre alter Autofahrer am Donnerstag bei einem Unfall in Raesfeld. Der Raesfelder hatte gegen 07.45 Uhr die Dorstener StraĆe befahren und war nach links von der Fahrbahn abgekommen. Sein Wagen überschlug sich mehrfach und kam schlieĆlich im StraĆengraben zum Stehen. Ein Rettungswagen brachte den Fahrer zur Untersuchung in ein Krankenhaus; die Polizeibeamten stellten den Führerschein sicher – bei der Aufnahme des Unfalls hatten sich Anzeichen dafür ergeben, dass sich der Fahrer übermüdet ans Steuer gesetzt hatte. Sein Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Nach Erkundung des Gruppenführers konnte kein Feuer am verunfallten PKW festgestellt werden. Die Besatzung des HLF kümmerte sich erst einmal um die Verletzte Person, die schon von Ersthelfern versorgt wurde. Der Rettungswagen aus Schermbeck brachte anschlieĆend den Leichtverletzten in ein nahe gelegenes Krankenhaus.
Im weiteren Verlauf wurde noch die Batterie vom Fahrzeug abgeklemmt. Während des Unfalles war die B224 nur auf einer Spur befahrbar. Nach einer halben Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
11.370 Einwohner leben in Raesfeld – Die Gemeinde verzeichnet in den letzten zwei Jahren wieder steigende Einwohnerzahlen.
Raesfeld.Ordnungsamtsleiter Markus Büsken stellte die Jahresstatik 2019 am Montag dem Gemeinderat vor.
Aktuell leben 207 Flüchtlinge in Raesfeld. Das seien, so Büsken, 73 mehr als 2018. Hƶchststand der Zuzüge von insgesamt 244 waren im Jahr 2015 zu verzeichnen. Dieses hohe Plus an Zuzüge führt Büsken auf die groĆe Anzahl seinerzeit auf die Flüchtlinge zurück, die der Gemeinde zugewiesen wurden.
Er rechnet damit, dass die Kommune in diesem Jahr weitere
Flüchtlinge aufnehmen wird. In diesem Jahr alleine hat die Gemeinde 27 neue Zuweisungen
bekommen, die in diesem Jahr noch ansteigen kƶnnen. 2019 waren es nur 17
Personen.
Herkunftsstaaten
Syrien 13, Türkei 8, Russland 3 und dem Iran 3. Besonders auffällig sei die hohe Anzahl von Menschen aus der Türkei, ergänzte der Ordnungsamtsleiter.
Mit Blick auf die Zuweisungen der Asylbewerber erfüllt Raesfeld die Quote zu 91 Prozent und die der anerkannten Flüchtlinge zu 42 Prozent.
Nur wie es weitergeht, sei in diesem Jahr noch offen. Es
müsse aber mit weiteren Flüchtlingen gerechnet werden. Deshalb werden wieder Ehrenamtlichen,
die bedingt durch den Wegzug vieler Flüchtlingen zurückgegangen sei, gesucht.
Wer sich in der Flüchtlingshilfe einbringen mƶchte, kann sich bei Nicole Hƶbing vom Integrationsdienst für Flüchtlinge der Gemeinde unter Tel. 02865/955341 melden, oder im Pfarrbüro von St. Martin. Für jede Hilfe sind wir sehr Dankbar“, so Markus Büsken.
Statistik: Gemeinde Raesfeld
Laut Statistik 2019 hatte die Kommune insgesamt 11.360 Einwohner. Weitere zehn Neuzuzüge alleine in diesem Jahr. Damit steigt die Einwohnerzahl in Raesfeld auf 11.370.
Zu- und
Wegzüge
Im vergangenen Jahr zogen 517 Menschen nach Raesfeld, 460 Personen verlieĆen die Gemeinde.
Im Jahr 2019 gab es laut Statistik mehr Geburten (118) als
Sterbefälle (102). Den Höchststand der Geburtenrate in den letzten fünf Jahren
gab es 2017 mit insgesamt 135 (SterbefƤlle insgesamt 91).
Einen Rekord fuhr die Gemeinde mit Trauungen im Jahr 2019
ein.
Heirate wann du willst! Unter diesem Motto lieĆen sich insgesamt
409 Paare in der Schlossgemeinde trauen. Wie in den vergangenen Jahren schon war
das Schloss für 359 heiratswillige Paare der attraktivste Ort, um den Bund fürs
Leben zu schlieĆen. 50 gaben sich das Ja-Wort im Trauzimmer im Rathaus.
Fanfarencorps Raesfeld 1959 e.V. hat zugesagt und begleitet Kƶlner Dreigestirn auf dem Rosenmontagszug
Raesfeld (pd).Als besonderes Highlight in diesem Jahr, wird das Fanfarencorps Raesfeld am Kƶlner Rosenmontagszug als Teil der Prinzengarde um das Kƶlner Dreigestirn teilnehmen.
Aktuell bereitet sich das Corps mit Marschproben auf den rund 7,5 km langen Rosenmontagszug vor, bevor die 35 Musikerinnen und Musiker dann am 24. Februar die Reise nach Kƶln antreten.
Fototermin für den Kölner Rosenmontagszug am Schloss.
Die Anfrage hierzu erreichte den 1. Vorsitzenden des Corps, Christian Willing, Ende letzten Jahres. āZuerst hatte ich telefonisch einer Teilnahme am Kƶlner Rosenmontagszug noch abgesagt, da wir, wie in jedem Jahr, in Raesfeld den Rosenmontagszug anführen. Als jedoch berichtet wurde, dass unser Fanfarencorps als direkte Begleitung des Dreigestirns eingeplant ist, wurde ich hellhƶrigā, berichtet Christian Willing auf der Mitgliederversammlung des Corps am 26. Januar.
āMan hat sich in Kƶln nach einem guten Fanfarenzug umgehƶrt und ist dabei auf das Fanfarencorps Raesfeld gestoĆen, was uns natürlich sehr ehrt.ā erzƤhlt Willing weiter.
Kurzerhand wurde unter den Musikern des Vereins auf einer Spielerversammlung abgestimmt sowie auch der Raesfelder Rosenmontagszug zu der Thematik befragt und sich darauf geeinigt, dass man einer Teilnahme in Kƶln zusagt. āSo eine Chance bietet sich einem Fanfarencorps vielleicht nur ein Mal überhaupt.ā, freut sich der Vorstand, denn der Rosenmontagszug Kƶln ist mit ca.1 Mio. Zuschauern der grƶĆte in ganz Deutschland.
So eine Chance bietet sich einem Fanfarencorps vielleicht nur ein Mal überhaupt.
Die letzten Vereinsjahre waren geprƤgt
von verschiedensten Hƶhepunkten. Die Teilnahme an Meisterschaften, mehrtƤgige
Vereinsfahrten oder groĆe lokale Veranstaltungen wie zuletzt das 60-jƤhrige
JubilƤum des Vereins. Nicht jedoch hat das Fanfarencorps Raesfeld bislang auf
einem der ganz groĆen Rosenmontagszüge mitgewirkt. Dies Ƥndert sich in diesem
Jahr mit der Teilnahme in Kƶln.
Da die Kƶlner Prinzengarde in ihrer eigenen Uniform marschiert, musste kurzerhand ein Termin zur Kleideranprobe gefunden werden. Dieser wurde noch im letzten Jahr ausgemacht und der Vertrag zur Teilnahme am Umzug unterzeichnet.
Aktuell bereitet sich das Corps mit Marschproben auf den ca. 7,5 km langen Rosenmontagszug vor, bevor die 35 Musikerinnen und Musiker dann am 24. Februar die Reise nach Kƶln antreten.
Kreis Borken – Polizei im Kreis Borken wird mit iPhones ausgestattet – Polizei im Kreis Borken ist damit in technischer Hinsicht gut aufgestellt
Borken (pd). „Eine richtig gute Sache!“ Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich am Dienstag mit Polizeidirektor Peter Hilp über eine Neuerung, die einen wichtigen Schritt für die Arbeit der Polizei im Kreis Borken darstellt: 314 iPhones stehen der Kreispolizeibehƶrde Borken ab sofort zur Verfügung.
Der GroĆteil wird Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten persƶnlich zugewiesen, der Rest in GerƤtepools zur Verfügung gehalten.
BegrüĆen die Ausstattung der PolizeikrƤfte mit Smartphones: Landrat Dr. Kai Zwicker (l.) und Polizeidirektor Peter Hilp, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz der Kreispolizeibehƶrde Borken. Foto: Markus Hüls/Kreispolizeibehƶrde Borken
Der sogenannte „Rollout“ hat in diesen Tagen begonnen. „Das ist ein Schritt zur Modernisierung, der unseren EinsatzkrƤften viele Vorteile bringt“, betonte Peter Hilp, Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz. Im ersten Schritt erhalten rund 200 Mitarbeiter an den vier Wachstandorten in Borken, Bocholt, Ahaus und Gronau die neuen GerƤte. Damit verfügen rechtzeitig zu den Karnevalstagen alle operativ tƤtigen Beamten über ein GerƤt, das in vielen Situationen entscheidende Vorteile mit sich bringen kann.
Fahndungsbilder ohne Zeitverzug
Erstmals ist es nun mƶglich, beispielsweise Fahndungsbilder oder andere Informationen direkt und ohne Zeitverzug an die Beamtinnen und Beamten im Einsatz zu übermitteln. Diese kƶnnen ihrerseits per Smartphone nun Dokumente wie Ausweise und Führerscheine scannen und Abfragen an zentrale Datenbanken stellen – ohne dafür über die Einsatzleitstelle gehen zu müssen. Damit entfallen dort auch viele Recherchen, die die Beamten des zentralen Knotenpunktes für die Kollegen „drauĆen“ bislang übernehmen – das schafft dringend benƶtigten zeitlichen Freiraum für andere Aufgaben.
Ausbau weiterer Mƶglichkeiten
Mƶglich machen all das spezielle Apps, mit denen die polizeilichen iPhones ausgestattet sind. ErklƤrtes Ziel ist der weitere Ausbau der Mƶglichkeiten – und eine vollstƤndige Integration in das landesweit eingeführte neue Vorgangs-Bearbeitungssystem der Polizei, „ViVA“.
„Unsere Polizei im Kreis Borken ist damit in technischer Hinsicht gut aufgestellt, um den Anforderungen des digitalen Zeitalters Rechnung zu tragen und seine Mƶglichkeiten zu nutzen“, unterstrich Landrat Dr. Kai Zwicker.
Der Leiter der Kreispolizeibehƶrde lobte gleichzeitig die Modernisierungsoffensive des nordrhein-westfƤlischen Innenministeriums, die darin ihren Ausdruck finde: „Mobile Kommunikation ist ein ganz wichtiger Faktor für die Arbeit der Polizei. Das gilt genauso für eine funktionsgerechte Fahrzeugflotte, optimale Ćberzieh- und Schutzwesten oder Bodycams, wie sie unseren Beamtinnen und Beamten seit Kurzem zur Verfügung stehen.“
Sie machten ihrem Namen wieder alle Ehre. Die Erler Allgemeine Verunsicherung, kurz EAV genannt, feierten am Freitagabend Premiere im ausverkauften Saal von Brƶmmel-Wilms.
ERLE. Schrill, bunt, nachdenklich und absolute Unterhaltung durch Spaà und Show, präsentiert von den Frauen der EAV. Ein buntes Bühnenprogramm vom Allerfeinsten.
Mit ihrer Gabe, in kürzester Zeit in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, sorgten sie nach zwei Jahren Pause erneut für einen kurzweiligen Abend.
Sie nehmen alles, was ihnen so tagtƤglich in die Quere kommt auf die Schippe und bringen es humorvoll auf den Punkt. AlltƤgliche Situationen des Lebens, frech, mit spitzer Zunge prƤsentieren sie auch diesmal wieder in ihrer eigenwilligen Art, die sie seit Jahren so bekannt gemacht hat, Geschichten aus dem Alltag, von Frau zu Frau.
Für spitze Zungen sind sie bekannt. Ihre Sprüche sorgten auch diesmal wieder für lautstarke Lachsalven. āMuss ich unbedingt am Valentinstag verliebt sein? Ich bin ja am Totensonntag auch nicht totā.
Voll sportlich zeigten sich die Sportskanonen der Bandscheibengruppe. Yoga soll nicht nur Geist und Kƶrper heilen, sondern auch bei Ćbergewicht helfen. Und wie war das noch mit dem Kƶrperfett? Logische Schlussfolgerung einer Sportlerin mittleren Alters. āIch glaube, wenn man das Fett aus dem Hintern nimmt und ins Gesicht spritzt, dann bekommt der Ausdruck Arschgesicht wieder eine ganz neue Bedeutungā.
Der Kracher waren auch die Damen im Kino: Stille Post und Pantomime in der Sitzreihe. Ohne Worte, aber die Besucher grƶlten vor Lachen und wischten sich die LachtrƤnen aus den Augen. Hier trafen wieder Komik und Kƶnnen zusammen.
Für alle, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollen, gibt noch für die Veranstaltung am 20. Donnerstag (Altweiber) sowie am 21. 2. jeweils ab 19 Uhr Karten im Kiebitz Markt in Erle.
EAV 2020
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Foto: Petra Bosse (Archiv)
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Das Ambiente im Rittersaal von Schloss war komplett auf den āschƶnsten Tag im Lebenā ausgerichtet.
RAESFELD. Bei der ersten Hochzeitsmesse am Sonntag lud ein Bummel durch die Räumlichkeiten des Schlosses angehende Brautleute dazu ein, besondere Ideen und Inspirationen für ihren Hochzeitstag zu sammeln.
Sanfte Klaviermusik, viele kleine Leckereien zum Probieren und die einzelnen Aussteller, angefangen von Schmuck mit modernen bis hin zu traditionellen Eheringen bis zu üppigen ausgefallen Torten, Reisetipps sowie die neusten Hochzeitskleider, wurden hier vor Ort präsentiert und machten regelrecht Lust aufs Heiraten.
Für die erste Messe dieser Art in Raesfeld zeigten sich die Aussteller zufrieden über den guten Zulauf. Unter dem Motto āHeirate wann du willstā gaben Raesfelder Standesbeamte Einblicke in die unterschiedlichen Trauzimmer im ehrwürdigen Schloss Raesfeld. Im Rittersaal reihten sich unterschiedlich festlich gedeckte Tische zu GesprƤchen ein.
Bei der groĆen Sitzung des RCV am Samstagabend wurde der Superstar Raesfeld 2020 gesucht.
Es war nicht Klaus Rybarczyk für seinen mutigen Antrag an die Verwaltung. Er stellte der Jury seinen Wunsch für eine Mikrofonanlage im Ratssaal vor. Leider konnte auch der bienenfreundliche Vorschlag für die Beleuchtung des Erler Kirchturms bei der Jury nicht punkten.
Einen Stern allerdings bekamen Ludger und Christoph für die exakte Berechnung der BH āGrƶĆe von Jury-Mitglied Sarah Lombardi alias Geli Müller. Und auch bei Prinz Stefan II. drückte die Jury den Buzzer für sein Engagement, die Menschen zu unterhalten und dafür, dass er gute Laune verbreitet.
Raesfelds Superstar wurde Bürgermeister Andreas Grotendorst, auf den nach Bekanntgabe ein Goldregen runterging. Als Geschenk zum 50. Geburtstag überreichte der neue Superstar dem Verein fünf 50 Euro Scheine für jedes Jahrzehnt.
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Für grandiose Momente sorgte der RCV in seiner Prunksitzung am Samstagabend mit einem Programm, welches das Zelt über vier Stunden lang zum Beben brachte.
RAESFELD. 50 Jahre Raesfelder Karneval. Für dieses Ereignis lieĆen sich der Vorstand des RCVs einiges einfallen.
Obwohl der RCV selber in den eigenen Reihen fünf Tanz- und Showgarden hat, holten sich die Macher noch professionelle auswärtige Tanzgarden, wie die KG Husaren Grün Weià aus Siegburg, das Superjecke Dreigestirn oder die Kleefse Tön, dazu.
Während bereits die Raesfelder Tänzerinnen, allen voran Solomariechen Romina Pilz, für eine tolle Show sorgten, ebenso wie die RCV-Tanzteufel in ihren fantasievollen Kostümen rund um Disney, setzten die Externen noch weitere Highlights oben drauf.
Ćmchen Hille Heien aus Kalkar
Das Zelt auf ālinksā drehte im wahrsten Sinne des Wortes die Büttenrednerin Hille Heien aus Kalkar. In dem hƤssliche Ćmchen steckte aber eine echte Partymaus, die das Publikum mitriss und es dazu brachte, dass dieses sich von ihren Stühlen erhob und in einer Polonaise durch das Zelt marschierte.
Ćber Tische und Stühle gingen die Showkünstler Dolls Company. Sie lieferten Akrobatik vom Feinsten und bekamen langanhaltenden Applaus für ihre super Show.
Mächtig vom Fanklub feiern, bestehend aus Nachbarn, Familien und Freunde, lieà sich das RCV-Prinzenpaar auf der Bühne. Sie selber zwitscherten ein Liedchen nach dem anderen und heimsten sich dafür reichlich Applaus und Raketen ein.
Sie konnte anhand einer Formel die BH-GrƶĆe von Jurymitglied Sarah Lombardi, alias Geli Müller, errechnen. Grotendorst hatte mƤchtig SpaĆ. Er gehƶrte neben seinen Ersten Beigeordneten Martin Tesing und seinem Stellvertreter Hans-Dieter Strothmann zu den EhrengƤsten.
āZum 50. JubilƤum war das eine wirklich spitzenmƤĆige Sitzung mit tollen, eigenen und auswƤrtigen BeitrƤgenā, so Grotendorst. Er überreichte dem Verein für jedes Jahrzehnt einen 50 Euro-Schein. Und auch Tesing hielt nicht mit Komplimenten zurück āIch bin ja schon seit Jahren dabei, aber diesmal ist es spitzeā.
Die tolle Organisation lobte Hans-Dieter Strothmann. āGenau die richtige Veranstaltung für alle Raesfelderā. Begeistert war auch Stefan Otto vom Blau-WeiĆ Gemen. Er habe vor drei Jahren noch hier gesessen und TrƤnen über das fast leere Zelt geweint. āHeute sehe ich, dass Raesfeld wieder auf einen guten Weg ist. Tolle Veranstaltungā.
Petra Bosse
50 Jahre Karneval in Raesfeld-Sitzungskarneval RCv
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50 Jahre Karneval in Raesfeld-Sitzungskarneval RCv
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Es bleibt dabei. Landhaus Keller wird auch zukünftig kein Alten- und Pflegeheim
Bei der Abstimmung zur Ćnderung des 2. Bebauungsplanes Freiter PƤttken zeigte sich der Rat geschlossen und stimmte mit Ja.
In allen drei Punkten stimmte der Rat der Gemeinde einstimmig am Montag für eine 2. Ćnderung des Bebauungsplanes Freiter PƤttken ā Landhaus Keller.
Die Begründung: Die Ćnderung des Bebauungsplanes für eine gewünschte Hotelnutzung, soll neben der Beherbergung von Touristen auch Mƶglichkeiten zur Unterbringung von GƤsten der überregional bedeutenden Akademie des Handwerks bieten und ist somit im allgemeinen gemeindlichen Interesse.
Abgelehnt wurde auch der Widerspruch gegen die geplante Ćnderung des Bebauungsplans des Insolvenzverwalters Rolf Weidemann. In seinem Schreiben an die Verwaltung führte der Insolvenzverwalter in nach einer Begehung der RƤumlichkeiten im September mit Andreas Grotendorst und einer von ihm hinzugezogenen Hotelfachfrau, unter anderem auf, dass ein Hotel mit Restaurant an diesem Standort zu wirtschaftlich auskƶmmlichen Bedingungen nicht zu führen sei.
Die Gemeindeverwaltung jedoch verwies darauf, dass die wirtschaftlichen Ćberlegungen, wie weit die Bausubstanz für ein Hotel ungeeignet – für ein Alten-und Pflegeheim aber gelten kƶnnte, nicht Thema der BebauungsplanƤnderung sei. Das gelte auch für Konkurrenzüberlegungen im Hotelsektor. Sie bleibe bei ihrer Meinung, dass es in gemeindlich übergeordnetem Interesse sei hier eine adƤquate Nutzung des prominenten Standortes zu finden.
Stellungnahme
Mitarbeiterinnen der Firma Keller wohnten der Ratssitzung am Montagnachmittag. Sie haben im Vorfeld für den Erhalt des Alten- und Pflegeheims protestiert. An sie richtete Andreas Grotendorst seine Stellungnahme.
Darin betonte Grotendorst, dass in den letzten Tagen ja
schon so vieles über die eigens vom Insolvenzverwalter eingesetzte
Kommunikationsagentur gesagt worden sei. Dennoch wolle er die heutige Gelegenheit
nutzen, noch einmal den Standpunkt der Gemeinde darzulegen.
āWir haben vollstes VerstƤndnis für die Zukunftssorgen der Mitarbeiter, Bewohner und Angehƶrigenā, so Grotendorst. Eine Insolvenz sei immer eine ƤuĆert unangenehme Situation für die Beteiligten. Dieses gelte unabhƤngig davon, um welchen Betrieb es sich in der Gemeinde handele.
Bestandsschutz
Der jetzige in Rede stehende Standort an der Weseler StraĆe 71 in Raesfeld, sprich Altenheim Keller, sei seit über 30 Jahren immer ein Hotelstandort gewesen. Deshalb gelte für die Bewohner und Mitarbeiter nach wie vor egal wie der Gemeinderat entscheidet, Bestandsschutz.
Grotendorst unterstrich, dass wenn im Falle der Bestandsschutz an sich infrage gestellt werde, dann kƶnne dies nur durch den Insolvenzverwalter Rolf Weidemann aus Essen geschehen.
Darüber hinaus lieĆ Grotendorst den Vorwurf, der besonders in den letzten Tagen in den sozialen Netzen die Runde macht, die Gemeinde würde nichts ihre Ƥltere Bevƶlkerung tun, nicht so stehen. āDie Gemeinde Raesfeld hat in den letzten Jahren eine Vielzahl an PflegesƤtzen, rund 80 inklusive der dazu nƶtigen ArbeitsplƤtze, in Raesfeld und Erle geschaffenā. Dazu zƤhle das Haus an der GartenstraĆe mit 38 Wohneinheiten sowie im Haus am Kirchplatz mit 17 Wohneinheiten und zwƶlf TagespflegeplƤtze.
Im Anschluss ƤuĆerte sich der Mitarbeiter des Insolvenzverwalters Heinz Schlier zu dem Beschluss und zeigte UnverstƤndnis über die Eile der Beschlussfassung. Ebenso sei für ihm nicht nachvollziehbar, dass, nachdem bereits zwei Hotelbetreiber in die Insolvenz gegangen sei, die Gemeinde an ihrem Beschluss festhalte. Gleichzeitig bestƤtigte er die bereits im Vorfeld die aussage von Grotendorst, dass nicht die Gemeinde den Bestandsschutz aufheben kƶnne, sondern nur der Insolvenzverwalter, der dies aber nicht beabsichtige.
Bestellungen
kƶnnen noch bis 31.03.2020 entgegen genommen werden
Am 23.01.2020 fand mit vollem Erfolg ein Anprobeabend der Erler Schützen statt, an welchem interessierte Erler für das Jubiläumsjahr ein hochwertiges Schützenhemd bestellen konnten.
Der Andrang an diesem Abend war groà und so sind bereits eine ganze Menge Vorbestellungen beim Allgemeinen Bürgerschützenverein e.V. eingegangen, um in diesem besonderen Jahr ein einheitliches Bild der Schützen zu präsentieren.
Für alle Erler, die an diesem Abend keine Zeit hatten,
besteht noch bis zum 31.03.2020 die Mƶglichkeit im Modehaus Selting in Marbeck
die richtige GrƶĆe anzuprobieren und dort direkt ein Hemd zu bestellen. Nach
diesem Termin kƶnnen keine Bestellungen mehr angenommen werden, um
sicherzustellen, dass für das Jubiläumsschützenfest alle Hemden rechtzeitig
fertiggestellt sind. Das Schützenfest zum 125-Jubiläum findet vom 05.06. bis
zum 08.06.2020 in Erle statt.
Die hochwertigen Markenhemden sind zu einem Preis von 32,50
EUR zu erwerben, wobei ein Unkostenbeitrag von 8,- EUR für den Stick bereits
abgezogen wurde, da dieser im Jubiläumsjahr vom Schützenverein übernommen wird.
Am Sonntag fand der Kinderkarneval im Festzelt am Michael statt. Zahlreiche kleine Jecken kamen in bunten Kostümen ins groĆe Festzelt und feierten ausgelassen ihren KiKa 2020, gleichso wie die GroĆen.
Das RRZ Kinderprinzenpaar Fin I. (Reidenbach) und Jonna I. (Vorholt).
RAESFELD. GroĆe und kleine Micky MƤuse feierten gemeinsam unter dem Motto āDisneyā ausgelassen mit Spiderman, Prinzessinnen und Piraten am Sonntag bei der groĆen Kinderkarnevalssitzung des RCV im Festzelt am Michael. Allen voran das Kinderprinzenpaar des RRZ Fin I. und Jonna I.
Sie begrüĆten, gleich so wie es die GroĆen machen, die angereisten Prinzenpaare stilvoll mit Küsschen link und Küsschen rechts, und sie machten ihrem Stand als Hoheiten alle Ehre. Dabei war natürlich auch das RCV Prinzenpaar Konny II. und Stefan II. sowie zahlreiche GƤste aus den umliegenden Karnevalsvereinen, wie das Kinderprinzenpaar des blau-weiĆ Gemen Jani I. und Nele I.
Wie in all den Jahren zuvor hatten sich die Organisatoren
wieder jede Menge für die jüngsten Jecken in Raesfeld einfallen lassen. Das
Programm war vollgespickt mit fetzigen Tanzeinlagen der Tanzgruppen des RCV und
RRZ sowie den Tanzteufel.
Bunt und fantasievoll präsentierten sich die RRZ-Kids als Gallier und Römer. Dichtgedrängt standen die Kinder vor der Bühne und bestaunten die Aktionen von Asterix und Mircalulix.
Süà anzusehen war die Kükengarde in ihren rotweiĆen Tanzkostümen. Die kleinen Beinchen der TƤnzerinnen der RCV Mini-Garde konnten endlich zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt haben und versetzten, wie die anderen Tanzgarden, die groĆen und kleinen Zuschauer in regelrechter Entzückung.
Ein Zauberer verzauberte mit seinen Tricks ebenfalls die Besucher im Zelt. PrƤmiert wurden am Ende die besten drei Kostüme. Der 1. Platz ging an Jana. Sie darf sich über einen Gutschein in Hƶhe 75 Euro. Mit dem groĆen Finale aller Beteiligten sowie einem dreifachen Raesfeld, Erle und Homer helau ging der aufregende Mitmachkarneval für die Kinder zu ende.
Die schönsten Kostüme
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KiKa RCV 2020
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Bereits am Donnerstag zogen Mitarbeiter und Bewohner des Altenheims Landhaus Keller zum Rathaus. Sie suchten hier ein Gespräch mit Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Da dieser aber auf einer im voraus langgeplanten Bürgermeister-Beigeordnetensitzung als Vorsitzender in Stadtlohn war, konnte er an diesem Tag selber vor Ort sein (wir berichteten). Die Demonstraten fühlten sich, so heiĆt es in dem Schreiben am Freitag von Brigitte Kohl an den Andreas Grotendorst, regelrecht im „Regen stehen gelassen“.
Deshalb werden die Beschäftige des Landhauses Keller erneut am Montag, 17. Februar um 15 Uhr vors Rathaus ziehen, um sich Gehör bei Bürgermeister Andreas Grotendorst verschaffen.
Die Einrichtungsleiterin Brigitte Kohl mƶchte vor Ort unter anderem erlƤutert bekommen, warum sich die Raesfelder Kommunalpolitik so ausgesprochen respektlos über die qualifizierten Leistungen der Landhaus Keller Mitarbeiter ƤuĆert und warum das Seniorenheim als Belastung für die Gemeinde angesehen werde.
Am Montag soll der Planungsausschuss der Gemeinde Raesfeld die Ćnderung des Bebauungsplans Freiter PƤttken beschlieĆen.
Borken. Gemeinschaft erleben ā Unter diesem Motto findet am 1. Mai ab 10 Uhr die Motorradsegnung in der Schƶnstatt ā Au Borken, KapellenstraĆe 60 statt. Organisiert wird das Treffen von den Schƶnstatt-Au-Biker Borken. Die Segnung nimmt Erzbischof em. Dr. Werner Thissen vor.
Dies soll ein Tag für ein freundschaftliches Wiedersehen
sein und die Gelegenheit zu ausgiebigen Bezingesprächen in gemütlicher Runde.
Für das leibliche Wohl mit Bockwurst und Brötchen sowie Kaffee
sei laut Veranstalter bestens gesorgt.
Nach der Ankunft findet um 10.45 Uhr ein Bikergottesdienst mit anschlieĆender Segnung aller Fahrzeuge statt. An Anschluss danach ab 12.30 Uhr besteht die Mƶglichkeit zur Ausfahrt mit abschlieĆendem Kaffeetrinken am See.
Altenheimbewohner und Angestellte von Landhaus Keller demonstrieren gegen die PlƤne der Verwaltung
RAESFELD. Sie trotzten dem Wetter und marschierten trotz Regenwetter am Donnerstag vom Landhaus Keller zum Rathaus. Damit soll der Druck vonseiten aller Betroffenen auf die Verwaltung und die Kommunalpolitik erhƶht werden.
RAESFELD. āWir sind keine Menschen zweiter Klasse, sondern wir sind Menschen, die man nicht hin und her schiebtā, oder, āWir wollen nicht vertrieben werdenā, und āWir haben ein Recht hier zu lebenā.
Mit diesen groĆflƤchigen Transparenten machten die Bewohner auf die derzeitige Situation im Landhaus Keller auf sich aufmerksam. Die rund 35 Mitarbeiterinnen, Bewohner und Angehƶrige des Altenheims Keller wollten in Form einer Demonstration einfach ihrem Unmut darüber Luft machen, dass sie nicht zu den Menschen zweiter Klasse gehƶren.
Einrichtungsleiterin Brigitte Pohl hat die Demo bei der Polizei angemeldet.
Allen voran die Einrichtungsleiterin Brigitte Kohl. Sie und einige Mitstreiter zeigten sich enttäuscht darüber, dass weder Martin Tesing, noch Bürgermeister Andreas Grotendorst vor Ort waren. Sie verwies darauf, dass sie bereits eine Genehmigung zu dieser Demo am 10. Februar erhalten habe.
Allerdings sei zwar die Polizei benachrichtigt worden, nicht aber die Gemeinde, so Claudia WeĆeling (Gemeindesprecherin), die alle Fragen der Anwesenden aufnahm und diese weiterleiten werde, so WeĆeling.
Das bestätigten auch am Mittwoch unisono Bürgermeister Grotendorst und der Erste Beigeordnete Tesing. Sie hatten einen Termin in Stadtlohn, so Grotendorst, der schon seit drei Monaten feststand und Grotendorst als Vorsitzender nicht fernbleiben konnte.
Nicht verstƤndlich für die Demonstranten. „Stadtlohn sei ja nicht so weit, und einer hƤtte heute mal kurz kommen kƶnnenā, wurden die Stimme der Demonstranten laut.
āDas Haus wird geschlossen, das Altenheim kommt weg. Wir hƤtten es auch gerne, dass man sich unsere Argumente und die der Menschen anhƶrt und diese auch als Menschen wahrnimmt. Nicht als lƤstige Plagegeister, die nichts in Raesfeld zu suchen habenā, so Brigitte Pohl.
Keller-Bewohner haben Familie in Raesfeld gefunden
Das Leid aller Betroffenen ist groĆ, besonders mit Blick in die Zukunft. Zum einen sorgen sich die Angestellten um die Bewohner, die teilweise unter starker Demenz leiden, und für die ein Umzug in diesem Zustand nicht mehr zumutbar sei. Einige der Bewohner kommen unter anderem auch Holsterhausen und haben, so sagte eine Demo-Teilnehmerin, hier in Raesfeld ihr neues Zuhause und ihre Familie gefunden.
Auf der anderen Seite bangen die Angestellten auch um ihre ArbeitsplƤtze denn, so Brigitte Pohl, habe nicht jeder der Angestellten ein Auto, um zig Kilometer in eine andere Stadt zur Arbeit zu fahren, zumal die Busverbindung Raesfeld auch nicht so besonders seien.
Groà ist auch der Druck des Insolvenzverwalters. Hier scharren die Gläubiger bereits mit den Hufen und so sei es normal, so Martin Tesing, dass dieser einen möglichst hohen Preis für das Anwesen erzielen möchte. Der Sprecher des Insolvenzverwalters Thomas Schulz jedoch bezweifelt, wie er heute sagte, dass Raesfeld für dieses Objekt einen Investor für den Betrieb eines Hotels finden werde.
Gleichzeitig betonte Schulz, dass die Demonstration, die mit dem Insolvenzverwalter Rolf Weidemann abgesprochen gewesen sei, etwa ganz besonderes sei. Diese könne allerdings die Konsequenzen haben, dass dadurch erst recht Investoren für ein Hotel abgeschreckt werden.
Aktueller Stand
Der derzeitige Stand ist, dass sich im Planungsausschuss die Politiker der Fraktionen CDU, SPD, Grüne und UWG am 20. Januar einstimmig für eine Ćnderung des Bebauungsplans dazu entschlossen haben, dass Landhaus Keller wieder nur als Hotelstandort genutzt werden solle. Dies war bereits schon bei der ersten Baugenehmigung im Jahre 1986 der selbige Stand. Das Grundstück wurde seinerzeit als āSondergebiet für eine Hotelanlage in attraktiver Lage am Ortsrand in günstiger NƤhe zum Ortskern und zu der südwestlich anschlieĆenden Schlossanlageā ausgewiesen.
Das am 01.07.2019 gegen die Keller-Gruppe erƶffnete
Insolvenzverfahren Ƥndert insofern nichts an der Bedeutung des Hotelstandortes
und der EinschƤtzung der Gemeinde Raesfeld, so Tesing. Solange
allerdings das Hotel in dieser Form, sprich Altenheim betrieben wird, gilt der
als Bestandschutz.
Derzeit sind 20 PlƤtze im Landhaus Keller von Seniorinnen und Senioren bewohnt. Davon kommt ein Bewohner aus Raesfeld.
Landrat Dr. Kai Zwicker: āDie Top-Impfquote bei uns im Kreis Borken wollen wir auch künftig halten!ā
Kreis Borken (pd). Das neue Masernschutzgesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson sind in der Regel die Masernimpfungen nachzuweisen.
v.l.n.r.: Annette Scherwinski (Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Borken), Landrat Dr. Kai Zwicker und Amtsärztin Dr. Francis Abele-Haupts werben im Interesse der Gesundheit aller für die Masernimpfung
Erfreut zeigt sich Landrat Dr. Kai Zwicker darüber, dass schon vor der jetzigen Einführung der gesetzlichen Pflicht die Impfquote im Kreis Borken dank intensiver AufklƤrungsarbeit durch das Kreisgesundheitsamt und die heimische Ćrzteschaft bereits ausgesprochen hoch war.
„Im Interesse der Gesundheit aller Mitbürgerinnen und Mitbürger wollen wir diesen Level auch künftig halten“, macht er gemeinsam mit der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes Annette Scherwinski deutlich und bittet daher darum, die Erfordernisse des neuen Gesetzes zu beachten.
So besteht Impf-Pflicht auch für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tƤtig sind (zum Beispiel Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal). Ćberdies müssen Asylbewerber und Flüchtlinge den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.
Ausgenommen von der Pflicht zur Impfung sind zum einen Personen, die vor 1971 geboren sind, da sie als immun nach durchgemachter Masernerkrankung gelten; zum anderen Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.
Zur Einschulung in das Schuljahr 2018/19 hatten im Kreis Borken knapp über 98 Prozent der Kinder eine Masernimpfung. Etwas mehr als 95 Prozent konnten zudem mit zwei Impfungen den vollständigen Schutz sicherstellen. Damit liege der Kreis Borken genau beim empfohlenen Wert von 95 Prozent Durchimpfungsrate, erläutert die zuständige Amtsärztin, Dr. Francis Abele-Haupts.
Die Zahlen aus dem letzten Jahr liegen ihr derzeit noch nicht vollstƤndig vor. Sie erwartet aber keine wesentlichen Ćnderungen. Die Anzahl der MasernfƤlle sei folgerichtig gering: 2017 gab es vier Meldungen, von denen sich nur zwei FƤlle bestƤtigt haben. 2018 waren es drei ā eine davon hat sich bestƤtigt, 2019 vier, wovon sich ebenfalls nur eine bestƤtigt hat.
2020 gab es bisher keine FƤlle. „Wir hatten in allen drei Jahren keine FolgefƤlle“ ergƤnzt Dr. Abele-Haupts. Auch das spreche dafür, eine mƶglichst hohe Durchimpfungsrate im Kreisgebiet sicherzustellen.
Aktuelle Informationen rund um das Thema Masern gibt es im Internet insbesondere bei folgenden Institutionen:
Einen finanziellen Schaden in vierstelliger Höhe hat ein Raesfelder durch Betrüger erlitten.
RAESFELD (ots). Die TƤter hatten sich der Microsoft-Masche bedient: Ein Anrufer hatte sich am Mittwoch als Mitarbeiter des Softwareunternehmens ausgegeben.
Der Täter brachte den Betroffenen im Gespräch dazu, ihn online auf seinen Computer zugreifen zu lassen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es zu mehreren Abbuchungen vom Konto des Mannes gekommen war. Darüber hinaus hatten die Betrüger zu seinen finanziellen Lasten Gutscheine beim Onlinehandelsportal Amazon erworben.
Die Polizei erneuert ihre Warnung vor dieser Masche.
Microsoft-Mitarbeiter rufen die Nutzer ihrer Software nicht von sich aus an – wer einen derartigen Anruf erhƤlt, sollte also von vornherein skeptisch reagieren. Lassen Sie sich gar nicht erst auf ein GesprƤch ein.
Auch sollten Betroffene einem Unbekannten nie die Kontrolle über den eigenen Rechner geben. Denn die vermeintliche Fernwartung stellt nichts anderes als den Versuch dar, sensible Daten zu kapern und Zugang etwa zum Online-Banking der Betrugsopfer zu erhalten. Niemals sollten Angerufene von sich aus persönliche Daten am Telefon weitergeben wie beispielsweise Bankverbindung und Kennwörter.
Auch sollte sich niemand auf den Kauf von Gutscheinen mit Nummern-Codes einlassen, die angeblich zur Bezahlung der „Hilfe“ dienen sollen.
Niederländischer Lkw-Fahrer stand unter Alkoholeinfluss und besitzt keinen Führerschein.
Gescher. Ein Toter und drei Leichtverletzte nach einem Lkw-Unfall auf der Autobahn 31 bei Gescher
Bei einem Unfall auf der Autobahn 31 bei Gescher wurden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Mensch getƶtet und drei leicht verletzt.
Foto: Feuerwehr Gescher
Ein 50-jƤhriger Deutscher aus Niedersachsen war mit seinem Lkw in Fahrtrichtung Gronau unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Gescher/Coesfeld und Legden/Ahaus prallte er auf einen Container, der auf der Fahrbahn lag. Dieser war mit Eisenteilen beladen.
Foto: Polizei Münster,
Fahrer wurde tot geborgen
Der LKW-Fahrer wurde bei dem Unfall eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden. In den Lkw prallten in der Folge noch drei Pkw‘ s, dessen Fahrer leichtverletzt und von RettungskrƤften in die umliegenden KrankenhƤuser gebracht wurden.
EinsatzkrƤfte stellten etwa 500 Meter hinter der Unfallstelle einen Lkw auf dem Seitenstreifen fest, dem der Container zuzuordnet werden konnte. Die Ursache, warum der Container auf der Fahrbahn lag, ist zur Zeit noch nicht bekannt. Der 42-jƤhrige niederlƤndische Fahrer des Lkw wurde angetroffen.
Foto: Feuerwehr Gescher
Blutprobe
Dem Niederländer wurde eine Blutprobe entnommen. Diese zeigte, dass der 42-jährige Lkw-Fahrer, der während der Fahrt den Container verlor, unter Alkoholeinfluss stand und zudem nicht im Besitz eines Führerscheins ist.
Warum der mit Eisenteilen beladene Container herunter fiel, ist weiterhin unklar. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein SachverstƤndiger beauftragt. Neben dem verstorbenen 50-JƤhrigen Lkw-Fahrer aus Lingen wurden bei dem Unfall vier Menschen im Alter von 30, 31, 36 und 56 Jahren leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von knapp 130.000 Euro. Die Sperrung der Autobahn 31 zog sich bis in die Mittagsstunden hin.
In Münster sind in den letzten drei Monaten mehr als 70 falsche 10-, 20- und 50-Euro-Scheine aufgetaucht.
Münster (ots). Dabei handelt es sich um sogenanntes Fernsehgeld, dieses „Movie Money“ wird bei Filmaufnahmen benutzt.
Erkennbar ist das Falschgeld anhand verschiedener Aufdrucke auf der Vorder- oder Rückseite, die auf den echten Banknoten nicht vorhanden sind: „prop copy“, „THIS IS NOT LEGAL: IT IS TO BE USED FOR MOTION PROPS“, „Movie Money“ oder „EURO-PROP-EBPO“.
Foto: Polizei
Bei der Entgegennahme von Bargeld sollten Geldscheine immer genau geprüft werden. Auch Eltern sollten besonders bei ihren Kindern auf solche Scheine achten.
Wer diese falschen Scheine im Umlauf bringt, macht sich wegen des Tatbestands derGeldfälschung (§ 146 StGB) strafbar. Dieser Tatbestand ist als Verbrechen eingestuft und kein Kavaliersdelikt.
Hochzeitsmesse am Sonntag, 16. Februar im Wasserschloss Raesfeld
Freudentaumel Hochzeiten & Events und die Gemeinde Raesfeld laden herzlich zur 1. Hochzeitsmesse am Sonntag, 16. Februar 2020 von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr ins Wasserschloss Raesfeld ein.
Mehr als 25 Aussteller präsentieren an diesem Tag in einer der exklusivsten Hochzeitslocations im Münsterland wie eine Hochzeit zur individuellen Traumhochzeit wird.
Foto: Christian Kƶster
Auf über 500 m² werden imposante Hochzeitstorten, edle
Ringe, facettenreicher Blumenschmuck, Hochzeitsmenüs für jeden Geschmack und
vieles mehr gezeigt. Bei einer groĆen Modenschau gibt es edle Hochzeitskleider,
Brautschmuck und Make-up zu sehen.
Eingeladen zur Freudentaumel Hochzeitsmesse sind alle
Interessierten, insbesondere alle heiratswilligen Paare und ihre Familien. Auch
Standesbeamtinnen und -beamten der Gemeinde Raesfeld sind vor Ort, um erste
Fragen zu den individuellen Trauungen im Wasserschloss Raesfeld zum
Wunschtermin zu beantworten.
Bürgermeister Andreas Grotendorst und der Erste Beigeordnete Martin Tesing zeigen sich erstaunt: Sie seien über diese Aktion nicht informiert worden.
RAESFELD. Die BeschƤftigten des Altenheims Landhaus Keller werden am Donnerstag (13. 2.) um 10.30 Uhr Richtung Rathaus ziehen, um ein Zeichen zu setzen.
Sie fürchten um ihre Arbeitsplätze und möchten, dass das Altenheim an diesem Standort erhalten bleibt und mit Belegschaft, Angehörigen und Bewohner wegen der Haltung der Kommunalpolitik um ihre zu betreuenden Gäste und ihre Arbeitsplätze kämpfen.
Bürgermeister Andreas Grotendorst und der Erste Beigeordneter Martin Tesing zeigten sich am Mittwoch erstaunt darüber, dass die Gemeindeverwaltung über diese Aktion keine Mitteilung bekommen habe. Beide werden aus terminlichen Gründen nicht anwesenden sein, da sie laut Tesing an diesem Vormittag auf einer, seit langem geplanten Bürgermeister/Beigeordnetenkonferenz in Stadtlohn teilnehmen. āDer Sprecher des Insolvenzverwalters Thomas Schulz hat diesen Termin nicht mit uns abgesprochenā, so Tesing. Laut Schulz haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landhauses und der Altenheime diesen Termin selber festgelegt, und auch die Gemeinde darüber informiert.
Gemeinde hƤlt an ihren PlƤnen fest
In
Sachen Landhaus Keller hƤlt die Gemeindeverwaltung an ihren PlƤnen nach einstimmigen
Planungsausschuss-Beschluss daran fest: kein Altenheim- und keine Seniorenresidenz
an diesem Hotelstandort.
Die Gründe dafür liegen über 30 Jahre zurück. Im Jahre 1988/1989 wurde das Hotel von der Familie Krebber in exponierter Lage erbaut, um insbesondere weitere für den Akademiebetrieb am Schloss dringend benƶtigte HotelzimmerkapazitƤten anbieten zu kƶnnen. An dieser Ausgangssituation hat sich bis heute nichts geƤndert, betont Tesing. āEs war und ist, so die Beschlusslage, immer als Hotelstandort vorgesehenā, fügt Tesing hinzu.
Dringend benƶtigte KapazitƤten
Vielmehr habe sich durch die
SchlieĆung der Hotels Epping sowie und des Hotels āNiewerther Hofā die dringend
benƶtigte KapazitƤt an Hotelzimmern in den letzten Jahren verringert. So haben
Rat und Verwaltung der Gemeinde diese für das gemeindliche Leben, dem
Akademiebetrieb und dem touristischen Anspruch der Schlossgemeinde missliche
Situation als stƤdtebauliches Defizit festgestellt und sind spƤtestens seit
SchlieĆung der oben genannten Hotels bemüht dieses zu beseitigen.
Das am 01.07.2019 gegen die Keller-Gruppe erƶffnete Insolvenzverfahren Ƥndert insofern nichts an der Bedeutung des Hotelstandortes und der EinschƤtzung der Gemeinde Raesfeld.
Angst um ArbeitsplƤtze – Schreiben an Minister Spahn
In diesem Prozess zwischen Insolvenzverwalter und Verwaltung haben derzeit die BeschƤftigten im Altenheim andere Sorgen. Sie fürchten um ihre ArbeitsplƤtze. In einem gemeinsamen Schreiben von Angestellten und Bewohnern an den Gesundheitsminister Jens Spahn machen sie Unmut Luft und sprechen so von einem anstehenden Skandal. Sie haben darüber hinaus den Eindruck, dass nach Asylanten und AuslƤndern nun auch Ćltere nicht mehr im ƶffentlichen Raum erwünscht seien.
Dies sieht der Erste Beigeordnete Martin Tesing anders. āMit Blick auf die Pflegebedarfsplanung des Kreises Borken, die laufend fortgeschrieben wird, stehen darüber hinaus für die Bewohner des Landhauses Keller im Sozialraum āBorken, Heiden, Raesfeld, Rekenā genügend PflegeplƤtze alternativ zur Verfügung. Gleiches gilt auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich. Sie werden nach Rücksprache mit dem Kreis Borken auf dem Arbeitsmarkt dringend gesuchtā.