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Unfallflucht Im Mensing in Raesfeld

Böse Überraschung: Ein Unbekannter hat in Raesfeld einen schwarz lackierten VW angefahren und ist anschließend geflüchtet.

Der Wagen habe laut Polizeimeldung auf einem Parkplatz an der Straße „Im Mensing“ gestanden. Dort dürfte es zwischen Dienstag, 22.00 Uhr, und Mittwoch, 04.30 Uhr, zu dem Unfall gekommen sein.

Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 3.000 Euro. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachgekommen zu sein. Die Polizei bittet um Hinweise an das Verkehrskommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Coronatauglicher Drive-in bei der Feuerwehr

Statt Generalversammlung gab es einen coronatauglichen Drive-in bei der Jugendfeuerwehr Raesfeld.

Eigentlich hätten die beiden Löschzüge Erle und Raesfeld der Feuerwehr Raesfeld im Januar ihre Generalversammlungen und Winterfeste. Diese fallen jedoch coronabedingt aus. Ersatzweise gab es am Montagabend einen coronatauglichen DRIVE-IN.

Wie der Chef der Feuerwehr André Szczesny mitteilt, gab es für die jungen Damen und Herren der Jugendfeuerwehr eine Präsenttüte von ihrem Jugendfeuerwehrwart. Die Mädels und Jungs freuten sich über eine warme Wollmütze, die unter anderem in der Tüte waren.

Feuerwehr-drive-in-Raesfeld

Im Anschluss ab 19.30 Uhr waren die Kameraden der aktiven Einsatzabteilung der beiden Löschzüge eingeladen, ebenfalls ihre Präsenttüte abzuholen. Und natürlich gab es für jedem ebenfalls eine warme Mütze.

Die Aktion kam offensichtlich sehr gut an, denn niemand der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung fehlten.

„Wir sagen danke an die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und der Mitglieder der Löschzüge für ein ungewöhnliches Feuerwehrjahr 2020. Wir hoffen das wir ab Mitte des Jahres 2021 wieder in den „normalen“ Dienstbetrieb gehen können“, so André Szczesny.

Ausgabe der Halbjahreszeugnisse in Zeiten der Corona-Pandemie

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Borken (pd). Nach Angaben von NRW Schulministerin Yvonne Gebauer haben die Schulen bei der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse einen Entscheidungsspielraum. Die Schulen können die Zeugnisse auf dem Postweg versenden oder eine Abholung an den Schulen anbieten. Mit Zustimmung der Eltern ist auch eine elektronische Übermittlung mit späterer Aushändigung möglich.

Ausgabe der Halbjahreszeugnisse in Zeiten der Corona-Pandemie Foto: Pixabay / Stadt Borken

An den Borkener Schulen ist die Aushändigung der Halbjahreszeugnisse wie folgt vorgesehen:

  1. Die weiterführenden Schulen:
    Die weiterführenden Schulen versenden die Zeugnisse am 27. bzw. 28.01.2021 postalisch oder stellen diese in die Cloud (Jodoccus Nünning Gesamtschule). Schülerinnen und Schüler eines Kurses vom Gymnasium Remigianum werden die Zeugnisse persönlich abholen, da gleichzeitig auch eine Klausur ausgehändigt wird.
  1. Die Grundschulen:
    Die Grundschulen verfahren wie folgt:
    – Cordulagrundschule: Versendung per Post
    – Roncalligrundschule: Versendung per Post
    – Astrid-Lindgren-Schule: Versendung per Post
    – Remigiusgrundschule: Abholung (Eine Benachrichtigung erfolgt über die Schule)
    – Josefgrundschule: Abholung (Eine Benachrichtigung erfolgt über die Schule)

Erstimpfungen in NRW wegen Lieferschwierigkeiten gestoppt

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Kreise und kreisfreie Städte erhalten vorerst keinen Impfstoff für Erstimpfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Rund 100.000 Dosen weniger als vom Hersteller angekündigt erreicht NRW. Der Grund: Lieferprobleme bei Biontech haben konkrete Auswirkungen in NRW: Das Land verhängt einen sofortigen Impfstopp für Kliniken.

Wie das Land in einem Schreiben am späten Mittwochabend mitteilt, bekommen die Kommunen in NRW und damit auch der Kreis Borken keinen Impfstoff mehr für die vor wenigen Tagen angelaufenen Impfungen in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen.

Bis zum 31. Januar sind dann nur Zweitimpfungen in Einrichtungen möglich – diese seien aber sichergestellt, so die Information aus dem Ministerium.

Voraussichtlich ab dem 1. Februar könnten wieder Erstimpfungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen stattfinden, heißt es weiter.

Ebenfalls verschoben wird laut Landesregierung der Start der Impfzentren. Die ersten Impftermine sollen dort nicht mehr am 1. Februar, sondern erst eine Woche später am 8. Februar stattfinden.

Die Terminvergabe für die Über-80-Jährigen wird nach Auskunft des Landes wie geplant am 25. Januar starten und wird von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) koordiniert. Die Schreiben an die Bürger mit weiteren Informationen zur Terminvereinbarung und zu den Abläufen im Impfzentrum sind unterwegs und sollten die entsprechenden Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Tagen erreichen. 

Knapp 28 Prozent der Menschen in Raesfeld sind Ü60

Insgesamt 3.212 Menschen im Alter von 60 und höher (28,1 %) leben laut IT.NRW Statistik in der Gemeinde Raesfeld. Für die Corona-Impfung bedeutet das auch: Alter vor Jugend

In Nordrhein-Westfalen lebten Ende 2019 mehr als 1,2 Millionen Menschen im Alter von 80 oder mehr Jahren. Wer, wann gegen Corona geimpt wird, ist festgelgt. Zuerst die ältere Bevölkerung sowie alle Personen der vulenarblen Gruppen.

Von allen 396 Städten und Gemeinden des Landes hatte Raesfeld Ende 2019 mit 11.431 Einwohnern mit den niedrigsten Anteil älterer Menschen von 60 und mehr Jahren (28,1%), und lieg damit auf Platz 264 in NRW. Noch weniger Bürger Ü60 hat Ledgen (23,5%) und liegt damit auf Platz 391 der Gesamtstatistik.

stistik Bevölkerung RAesfeld

In Raesfeld werden in den kommenden Wochen und Monaten rund 3 212 Personen (643 Personen Ü80), früher als ihre jüngeren Mitmenschen gegen Corona geimpft.

Laut IT.NRW stellen 6,8 Prozent der gesamten Bevölkerung des Landes NRW dar. Weitere 3,8 Millionen Menschen (21,2 Prozent) waren 60 bis 79 Jahre alt. Dies bedeutet auch hier, dass über fünf Millionen Personen (28,0 Prozent der Bevölkerung), in den nächsten Wochen und Monaten geimpt werden müssen.

Petra Bosse

Lockdown bis zum 14. Februar verlängert

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„Anlass zur Hoffnung“, so Angela Merkel, gebe es angesichts der sinkenden Infektionszahlen.

Armin Laschet heute im Livestream zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Beratungen unterrichtet den Landtag Nordrhein-Westfalen zur aktuellen Lage und den Maßnahmen in der Corona-Pandemie.

  • Der Lockdown wird bis zum 14. Februar fortgesetzt.
  • Restaurants, Kinos, Theater und Geschäfte bleiben zu.
  • Treffen sind weiterhin nur mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Nach Möglichkeit sollte auch hier der wechselnde Personenkreis kleingehalten werden.
  • In Bussen und Bahnen sowie in Geschäften müssen medizinische Masken getragen werden. FFP2 Masken können getragen, sind aber kein Muss (96% Schutz). Die einfachen medizinischen OP-Masken reichen völlig aus (92% Schutz).
  • Überall dort, wo es möglich ist, müssen Arbeitgeber Homeoffice anbieten. Die Regelung soll bis 15. März gelten.
  • Die geltenden Auflagen für Schulen und Kitas werden bis Mitte Februar verlängert. Bis dahin sollen die Einrichtungen geschlossen oder die Präsenzpflicht ausgesetzt bleiben.
  • Die Auflagen für Gottesdienste werden verschärft. Besonders auch für „Freie Kirchen“.
  • Künftig müssen auch am Platz medizinische Masken getragen werden. Die bisherigen Regeln wie 1,5 Meter Mindestabstand und ein Verbot für Gemeindegesang gelten weiterhin.

Großes Risiko: mutierte Form des Virus

Großer Unsicherheits- und Risikofaktor seien die Mutationen des Virus. Die Verbreitung durch Schulöffnungen seien gegeben und sollen vermieden werden. Laut Angela Merkel sei darüber lange gerungen worden, und alle seien sich bewusst, dass dies bei diesen sensiblen Thema „unglaubliche Einschränkungen“ seien.

Auch mit Blick auf die mutierte Form des Virus, „den müssen wir sehr ernst nehmen“ – gebe es laut Bundeskanzlerin Merkel ernsthafte Hinweise, dass dieser sich stärker bei Kindern und Jugendlichen verbreite.

Anmeldung zu den weiterführenden Schulen 2021/2022

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19.01.2021

Anmeldung zu den weiterführenden Schulen in Borken zum Schuljahr 2021/2022

Borken (pd). Wer jetzt seine Kinder an den einzelnen Schulen der Sekundarstufe I anmelden möchte, muss folgende Unterlagen mitzubringen:

  • – Kopien und (zum Abgleich) Originale der Grundschulzeugnisse
  • – Kopie und Original der Grundschulempfehlung
  • – Original des Anmeldescheines
  • – Kopie und Original der Geburtsurkunde des Kindes
  • – Nachweis über die Masernschutzimpfung
  • – ein aktuelles Passfoto des Kindes (wünschenswert)

Es kommt nicht auf die Reihenfolge der Anmeldungen an. Die Aufnahmeentscheidung wird erst nach der Anmeldewoche getroffen.

Anmeldung für die gymnasiale Oberstufe am Gymnasium Remigianum und der Jodocus Nünning Gesamtschule

Mitzubringen sind folgende Unterlagen (Vordrucke auch auf der Homepage):

  • – ausgefüllter Anmeldebogen (Aufnahmeantrag Blatt 1)
  • – Formular zum Religionsbekenntnis (Aufnahmeantrag Blatt 2)
  • – evtl. Formular für Angaben zur nichtdeutschen Herkunft (Aufnahmeantrag Blatt 3)
  • – Datenschutzerklärung
  • – Kopie der Geburtsurkunde (oder das Familienstammbuch)
  • – ein Passfoto
  • – Versetzungszeugnisse der zweiten Halbjahre der Klassen 5-9 und das Zeugnis des ersten Halbjahres der Klasse 10 (unbeglaubigte Kopien genügen)

Es ist erforderlich, dass zusätzlich die Online-Anmeldung über www.schueleranmeldung.de vorgenommen wird. Die dafür nötigen Zugangsdaten erhalten Sie von der abgebenden Schule.

Die Stadt Borken gibt für die nachstehenden Schulen hiermit folgende Anmeldetermine bekannt:

Schönstätter Marienschule, Realschule für Mädchen, Jahnstr. 11, 46325 Borken. Tel.: 0 28 61/90 40, www.sms-borken.de

  • – Samstag, 30.01.2021 von 08.00 bis 12.00 Uhr
  • – Montag, 01.02.2021 bis Mittwoch, 03.02.2021 täglich von 15.00 bis 18.00 Uhr (Bitte vorherige telefonische Terminabsprache)

Gymnasium Mariengarden, Burlo, Vennweg 6, 46325 Borken, Tel.: 0 28 62/58 91-11, www.gymnasium-mariengarden.de

  • – Montag, 01.02.2021 bis Donnerstag, 04.02.2021
  • – täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr

Anmeldung für die gymnasiale Oberstufe

Interessierte Bewerber/innen für die gymnasiale Oberstufe, die voraussichtlich die 10. Klasse der Realschule, der Gesamtschule oder der Hauptschule mit entsprechender Qualifikation abschließen, können sich persönlich anmelden:

  • – Montag, 01.02.2021 und Dienstag, 02.02.2021 jeweils in der Zeit von 15.00–17.00 Uhr

Bei der Anmeldung sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • – Kopien der letzten drei Zeugnisse
  • – Familienstammbuch

Montessori-Gesamtschule eigener Prägung, Gemen, Röwekamp 14,, 46325 Borken, www.gesamtschule.montessori-borken.de Tel.: 0 28 61/44 20

  • Samstag, 30.01.2021 von 10.00 bis 12.00 Uhr
  • Montag, 01.02.2021 bis Mittwoch, 03.02.2021 täglich von 14.00 bis 17.00 Uhr

Maria-Sibylla-Merian-Realschule, Weseke, Im Thomas 2-4, 46325 Borken,Tel.: 0 28 62/5 88 45-0, www.merian.borken.de

  • – Montag, 22.02.2021 von 14.30 bis 17.30 Uhr
  • – Dienstag, 23.02.2021 von 14.00 bis 17.00 Uhr
  • – Mittwoch, 24.02.2021 von 09.00 bis 13.00 Uhr

Gymnasium Remigianum, Josefstr. 6, 46325 Borken

Tel.: 0 28 61/9 24 40 – 0, www.gymnasium-remigianum.net Anmeldezeiten für die Klasse 5 und die gymnasiale Oberstufe:

  • – Samstag, 20.02.2021 von 09.00 bis 14.00 Uhr
  • – Montag, 22.02.2021 bis Donnerstag, 25.02.2021 täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr

Zur Anmeldung können Sie vorab ausgefüllte Anmeldeunterlagen mitbringen, die Sie auf der Homepage des Gymnasium Remigianum (www.gymnasium-remigianum.net) herunterladen können. Die Anmeldeformulare sind aber auch im Sekretariat erhältlich.

Jodocus Nünning Gesamtschule, Neumühlenallee 140, 46325 Borken Tel.: 0 28 61/93 28 40, www.jng.borken.de

  • – Samstag, 20.02.2021 von 09.00 bis 14.00 Uhr
  • – Montag, 22.02.2021 bis Donnerstag, 25.02.2021 täglich von 14.00 bis 17.00 Uhr

Anmeldung für die gymnasiale Oberstufe

Interessierte Bewerber/innen für die gymnasiale Oberstufe, die voraussichtlich die 10. Klasse der Realschule, der Gesamtschule oder der Hauptschule mit entsprechender Qualifikation abschließen, können sich persönlich anmelden:

  • – Samstag, 30.01.2021 von 09.00-14.00 Uhr
  • -Montag, 01.02.2021 bis Donnerstag, 04.02.2021 jeweils in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr

Julia-Koppers-Gesamtschule, Standort Borken, Auf der Flüt 9, 46325 Borken, Tel.: 0 28 61/9 24 50 – 40, www.jkg.borken.de

  • – Samstag, 20.02.2021 von 09.00 bis 14.00 Uhr
  • – Montag, 22.02.2021 bis Donnerstag, 25.02.2021- täglich von 14.00 bis 17.00 Uhr
  • – Freitag, 26.02.2021 von 08.00 bis 12.00 Uhr

Standort Raesfeld, Zum Michael 10, 46348 Raesfeld, Tel.: 0 28 65/9 55 50 – 0, www.jkg.borken.de

  • – Samstag, 20.02.2021 von 09.00 bis 14.00 Uhr
  • – Montag, 22.02.2021 von 14.00 bis 17.00 Uhr

In diesem Jahr findet die Anmeldung nur in Borken (für Borken und Raesfeld) zentral statt

23.485 Personen erhalten jetzt die Impfeinladung

Landrat Dr. Kai Zwicker freut sich: „Impf-Einladungsschreiben gehen jetzt raus!“

Die Briefe werden derzeit gedruckt und versandt. Anmeldungen zum Impfen ab dem 25. Januar möglich

Kreis Borken. Landrat Dr. Kai Zwicker hat sich heute (19.01.2021) in der vom Kreis beauftragten Druckerei persönlich ein Bild von der großangelegten Druck- und Versandaktion gemacht, die mit dem Impf-Einladungsschreiben an die Gruppe der über 80-jährigen zuhause lebenden Mitbürgerinnen und Mitbürger verbunden ist.

Bewohner von Heimen und anderen Wohnformen

„Im Kreis Borken sind es 23.485 Personen, an die es mit wichtigen Informationen zur Impfung nun geschickt wird“, freut er sich. In dieser Zahl sind auch die Bewohner von Heimen und anderen Wohnformen enthalten, die teilweise bereits durch mobile Teams geimpft wurden. Vorsorglich werden die Schreiben auch an diesen Personenkreis gerichtet, um tatsächlich alle über 80-Jährigen ansprechen zu können.

Termine können dann ab dem 25. Januar 2021 online über www.116117.de oder telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 116 117 02 vereinbart werden. Die Impfungen im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen beginnen dann am 1. Februar 2021.

Informationsschreiben von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann

In dem Einladungsschreiben befinde sich alles Wichtige an Informationen zum Impfen, erläutert der Landrat. Das von ihm unterzeichnete Schreiben enthält folgende Anlagen: Informationsschreiben von Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Übersicht Impfunterlagen, Aufklärungsblatt, Anamnesebogen, Einwilligungserklärung.

„Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die für den medizinischen Bereich des Impfzentrums verantwortlich ist, und der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, zuständig für den pharmazeutischen Bereich, sind wir startklar“, betont Dr. Zwicker und konstatiert: „Die Infrastruktur im Impfzentrum steht und die Mitarbeiterschaft ist geschult.“ Ganz entscheidend für die erfolgreiche Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie sei nun, dass sich nun möglichst viele Menschen impfen lassen.

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23.485 Personen erhalten jetzt die Impfeinladung, erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker. Foto: Kreis Borken

Er appelliert daher an die jetzt im Fokus stehende Zielgruppe der über 80-Jährigen: „Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen, lassen Sie sich impfen!“

Geduld erforderlich

Gleichzeitig bittet er um Verständnis dafür, dass nach dem von Bund und Land vorgegebenen Fahrplan alle anderem erst danach zur Impfung anstehen. In den nächsten Wochen sei folglich noch Geduld erforderlich, aber je mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, desto schneller werde es vonstattengehen.

Ausdrücklich weist der Landrat darauf hin, dass Impfungen im Impfzentrum ohne vorherige Terminvereinbarung nicht möglich seien.

Infos zum „Impfzentrum Kreis Borken“:

Das Impfzentrum mit der Adresse: Schlatt 23, 46342 Velen, liegt zentral im Kreis Borken. Mit dem PKW ist es über die Bundesstraße B 525 bzw. die Landesstraße L 608 aus allen Richtungen erreichbar und entsprechend ausgeschildet. Ausreichend kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung.

Mit dem Bus kann man zum normalen Westfalentarif zum Impfzentrum fahren. Die Fahrtauskunft gibt es im Internet unter www.bubim.de. Zwei Taxibuslinien fahren unmittelbar das Impfzentrum an. Die Fahrten sollten dann unter der Telefonnummer 02 51 / 144 80 444 angemeldet werden.

Wer mit dem Taxi zum Impfzentrum fahren möchte, sollte frühzeitig bei einem örtlichen Taxiunternehmen anrufen. Einige Unternehmen bieten die Fahrten bei Voranmeldung zu einem günstigeren Tarif an. Wer im Sinne des § 60 SGB V anspruchsberechtigt Versicherter (zum Beispiel schwerbehindert mit Merkzeichen aG, Bl oder H bzw. Pflegegrad 3, 4 oder 5) ist, sollte Kontakt mit der zuständigen Krankenkasse aufnehmen, um die Übernahme der Fahrtkosten für das medizinisch notwendige Transportmittel zu klären.

Weitere Informationen und wichtige Hinweise zur Corona-Schutzimpfung gibt es unter https://kreis-borken.de/impfzentrum.

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Rotary-Aktion Berliner bestellen und Gutes tun

Der Rotary Club Lippe-Issel bittet auch in diesem Jahr wieder seine Berliner Aktion für den guten Zweck an.

Schermbeck/Weselerwald (pd). Immer zur Karnevalszeit backt Club-Mitglied Bäcker Bastian Bors aus Hamminkeln Berliner, um sie an Club-Mitglieder, aber auch an jedermann zu verkaufen.

Ein Karton mit 24 Berlinern kostet 30 Euro. Mit dem Erlös Erlös fördert der Rotary Club Sozialprojekte. In diesem Jahr soll erneut die Schrauber-AG der Weseler Bürgerstiftung Kreaktiv unterstützt werden.

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Foto (v.l.n.r.): Hermann Borgers, Bauzentrum Borgers, Klaus Friedrich, Präsident Rotary Club Lippe-Issel, Christian Reichelt, Sekretär RC . Foto: Rotary Club

„Im vergangenen Jahr konnten wir der Schrauber-AG aus dem Erlös der Berliner-Aktion 3500 Euro übergeben und damit die wichtige soziale Arbeit, die dort geleistet wird, unterstützen“, betont der amtierende Präsident des Rotary Club Lippe-Issel, Ingo Bülow. Er hofft auf ein ähnlich gutes Ergebnis in diesem Jahr.

Wir bieten die leckeren Berliner für Jedermann an und haben dafür jetzt auch einen Online-Bestell-Shop eingerichtet. Die Berliner-Aktion eigne sich besonders auch für Unternehmer, die ihren Mitarbeiter die Karnevalszeit – auch wenn oder gerade weil sie ausfällt – etwas versüßen möchte, unterstreicht der Präsident.

Unter dem Stichwort „Berliner kaufen“ kann man die Backwaren auf der Internetseite www.shop.rc-lippe-issel.de ganz bequem online bestellen. Auch größere Mengen sind möglich, so der Club.

Abgeholt werden können die bestellten Berliner am Mittwoch 3. Februar, in der Zeit von 7 bis 18 Uhr im Backstuben-Café Bors, Weikenrott 9 in Hamminkeln. Der Rotary Club bietet auch einen Lieferdienst an. Eine Lieferung ist im Umkreis von 30 Kilometern gegen eine Gebühr von zehn Euro möglich.

Diese zehn Euro kommen ebenfalls der Schrauber-AG der Bürgerstiftung Kreaktiv zugute. Die Lieferung erfolgt am 3. Februar vormittags. „Bestellen Sie unsere Berliner, genießen Sie sie und unterstützen Sie ein tolles Sozialprojekt“, so Bülow weiter.

Metalltor am hellichten Tag in Erle geklaut

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Am helllichten Tag hat ein Unbekannter am Samstag in Raesfeld-Erle ein Metalltor an sich gebracht.

Zu der Tat kam es gegen 10.35 Uhr an der Straße Friedholt. Einer der Täter rief laut Polizeibericht einem Zeugen noch „Sandstrahl“ zu. Gesagt, getan und darauf hin wurde das Gartentor kurzerhand in einen Transporter verladen.

Der Unbekannte war circa 35 bis 45 Jahre alt, von normaler Statur, circa 1,75 bis 1,80 Meter groß und besaß ein südländisches Erscheinungsbild. Der Mann war mit einem Bulli mit orangefarbener Aufschrift „KTM“ unterwegs.

Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Start der Schutzimpfungen im Klinikum Westmünsterland

Gute Nachrichten für das medizinische und pflegerische Personal: Start der Corona-Schutzimpfungen im Klinikum Westmünsterland

Kreis Borken (pd). Die ersten Dosen des Corona-Impfstoffes des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer werden morgen im Klinikum Westmünsterland erwartet.

Der Impfstoff wird dann unmittelbar durch geschultes Fachpersonal vor Ort aufbereitet und durch eigenes medizinisches Fachpersonal verimpft werden.

Morgen erfolgt der langersehnte Start der Corona-Schutzimpfungen im Klinikum Westmünsterland. Die ersten Impfdosen werden dann mit den entsprechend hohen Sicherheitsstandards im St. Marien-Krankenhaus Ahaus und im St. Agnes-Hospital Bocholt angeliefert werden. Wenig später können dann die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die erste von zwei zur Immunisierung notwendigen Impfungen erhalten. Im St. Marien-Hospital Borken wird die erste Anlieferung des Impfstoffs am Donnerstag erwartet.

Aufgrund noch begrenzter Impfstoffverfügbarkeit ist nach Maßgabe der durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) erlassenen Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) sowie der Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) eine Priorisierung bestimmter Personengruppen bei der Impfung vorgesehen, die das Klinikum Westmünsterland sorgfältig beachtet.

„Über diesen ersten Impftag bei uns im Klinikum Westmünsterland sind wir alle sehr erfreut und erleichtert. Endlich geht es los“, erklärt Ludger Hellmann, Sprecher der Geschäftsführung im Klinikum Westmünsterland. „Nach Maßgabe geltender Verordnungen zur Priorisierung der Impfreihenfolge werden als erste Impfkandidaten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Bereichen wie z. B. unter anderem den Intensiv- und Infektionsstationen geimpft, da sie im Rahmen ihrer Arbeit einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.“

Erfreut zeigt sich der Geschäftsführer auch darüber, dass sich die umfangreichen Vorbereitungs- und Abstimmungsvorgänge in den Krankenhäusern ausgezahlt haben. „Auch die Abstimmung mit dem Kreis Borken im Vorfeld der Belieferung hat reibungslos und sehr gut funktioniert hat“, lobt Hellmann, „unser Dank gilt hier allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihr großes Engagement.“

Auch im St. Marien-Hospital Borken starten die Impfungen noch in dieser Woche. Geimpft wird hier ab Donnerstag in der gleichen Priorisierung. Insgesamt erhält das Klinikum Westmünsterland zunächst gut 1.200 Impfdosen.

Im Laufe der nächsten Wochen werden weitere Impfdosen erwartet. Dann geht es weiter vorwärts mit den Schutzimpfungen für Pflegeteams und medizinisches Personal. Eine große Bereitschaft, dabei zu sein, ist im gesamten Klinikum Westmünsterland jetzt schon spürbar – an allen Standorten hatten über 75 bis zum Teil 90 Prozent der Mitarbeiter im Vorfeld bereits ihre Impfbereitschaft erklärt.

Schermbecker Wölfe fürchten keine Menschen und Pferde

Wölfe verfolgen eine Spaziergängerin bei einem Spaziergang mit ihrem Hund im Hünxer Wald.

Gloria von Wesel und ihr Rudel verlieren immer mehr die Scheu vor Menschen. Sie rücken näher an die Menschen heran, in Hünxe, in der Kirchheller Heide, im Gartoper Busch und jetzt erneut im Hünxer Wald. Das ist die Meinung derjeniegen, die die Wölfe in letzter Zeit gesehen und erlebt haben.

Hautnah erlebte jetzt eine Frau im Hünxer Wald, wie sie bei einem Spaziergang mit ihrem Hund von zwei Wölfen verfolgt wurde.

Zuvor jedoch wurden die Schermbecker Wölfe von einer Reiterin, die ihr Pferd auf die Koppel stellen wollte, am Samstagvormittag gegen 11 Uhr gesehen und gefilmt. Mit lautem Geschrei und Rufen verscheuchte die Reiterin die Wölfe.

Die Reiterin hat ein Video von der Situation gemacht, das bereits am Sonntag in den sozialen Medien wie Facebook und Whatsapp kursierte. „Wir haben den Wolf hier schon oft gesehen. Einmal ist er sogar 20 m nah herangekommen. Für unseren Betrieb und unsere Pensionspferdehalter ist das gefährlich“, betont der Leiter eines Pferdebetriebes in Hünxe (Name ist der Redaktion bekannt).

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Direkt auf einer Pferdewiese steht einer der Wölfe aus dem Wolfsrudel Schermbeck.



Petra Bosse

Leserbrief: Erle schon Klein Tokio?

16.01.2021

Wie mir zu Ohren gekommen ist, hat die Gemeinde Raesfeld den Spielplatz am Heidbrink in Erle klammheimlich verkauft. Es soll darauf ein Mehrfamilienhaus entstehen. 

Muss denn wirklich jeder kleine Winkel zugebaut werden? Wir sind auf einem Dorf und nicht in einer Stadt. 

Natürlich wurde der Spielplatz in den letzten Jahren wenig genutzt. Das lag einmal daran, das zurzeit weniger Kinder in dem Bereich wohnen und sicherlich auch an der stiefmütterlichen Pflege seitens der Gemeinde.

Ich hatte einigen Ratsvertretern, sowie dem heutigen Bürgermeister bei einem Termin Vorort den Vorschlag unterbreitet, das Grundstück als Grünfläche zu erhalten oder es an Kleingärtner zu verpachten.

So hätte man jederzeit die Möglichkeit bei Bedarf gehabt, das Grundstück wieder als Spielplatz zu nutzen. 

Zukunftsorientiert und Transparenz gegenüber den Anwohnern sieht meiner Ansicht nach anders aus.

Berthold Mümken

Arno Berning vererbt sein Vermögen an die Bürgerstiftung

Bürgerstiftung REH wird Erbe. Arno Bernig hat nach seinem Tod sein Einfahmilienhaus der Bürgerstiftung Raesfeld vererbt

Arno Berning, Jurist und Dozent an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, ist den Raesfeldern als langjähriger Kommunalpolitiker (CDU) und Jäger bekannt.

Berning hat sich viele Jahre für die Anliegen der Bürger engagiert im Rat eingesetzt. Am 30. November 2020 ist er, drei Tage vor seinem Geburtstag, im Alter von fast 64 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Arno-Berning-
Arno Berning vor der Kommunalwahl 2020. Foto: Petra Bosse

Sein Engagement für die Heimatgemeinde Raesfeld hat er nun auch mit seinem „letzten Willen“ mehr als deutlich gemacht. Im Testament hat er die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer als Erbe eingesetzt.

Sein Andenken in Ehren halten

Überrascht und dankbar haben Vorstand und Stiftungsrat diese Nachricht aufgenommen. „Wir werden das Erbe von Arno Berning bestimmungsgemäß verwenden und sein Andenken in Ehren halten“, so Jutta Bonhoff, Vorsitzende der Bürgerstiftung.

Arno Berning hatte keine nahen Angehörigen. Durch die Erbschaft, die im wesentlichen aus seinem Einfamilienhaus besteht, wird das Stiftungskapital von bisher 215.500 € deutlich erhöht. Zinserträge oder Mieteinnahmen aus dem Stiftungskapital dürfen für gemeinnützige Zwecke in Raesfeld ausgegeben werden. Das Kapital muss erhalten bleiben.

Was geschieht mit dem Haus?

Die naheliegende Frage, was mit dem Haus geschieht, ob es verkauft oder vermietet werden soll, kann zur Zeit noch nicht beantwortet werden. Bevor konkrete Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden können, sind vom ehrenamtlichen Vorstand noch viele Fragen zu klären. Heiko Gudel, der gemeinsam mit Philipp Holtschlag im Stiftungsvorstand für die Finanzen verantwortlich ist, geht davon aus, dass bis zur Klärung aller offenen Fragen, auch unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Kontakteinschränkungen, noch einige Zeit vergehen wird.

Wie kann man seinen Nachlass an eine gemeinnützige Organisation spenden oder vererben?

Viele, die keine Kinder oder nahe Verwandte haben, sind oft unsicher, wem das eigene Vermögen vermacht werden soll. Manche wissen auch nicht, dass ihr Erbe später hoch versteuert wird. Denn Geschwister, Nichten oder Neffen kommen beim Erben, nicht wie Kinder, in den Genuss von hohen Steuerfreibeträgen. 

Dagegen ist ein für gemeinnützige Zwecke gestiftetes Erbe von der Erbschaftssteuer befreit. Das gestiftete Vermögen bleibt in vollem Umfang erhalten. Zudem bleibt dann auch über den Tod hinaus etwas, wenn jemand keine eigenen Kinder hat.

Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer wird zudem ehrenamtlich geführt. Es gibt keine Personalkosten, welche die Erträge des Vermögens mindern.

Zwecke der Bürgerstiftung

Das Testament bietet die Möglichkeit, ein positives Vermächtnis zu hinterlassen und gleichzeitig die Zwecke der Bürgerstiftung in Raesfeld, Erle und Homer zu unterstützen. Vermögen, Grundbesitz oder Wertgegenstände kommen dadurch dauerhaft dem Heimatort zugute. Nicht nur materielle Werte, sondern auch persönliche Ideale können so weitergeben werden.

Für Laien ist es nicht einfach, ein rechtskräftiges Testament zu formulieren, das allen Wünschen gerecht wird und nicht anfechtbar ist. Die Bürgerstiftung gibt zu allen Fragen gerne Auskunft, zur Klärung konkreter Rechtsfragen können erfahrene Rechtsanwälte/Notare hinzugezogen werden.

https://stiftung-reh.de

Markus Büsken hat sein Amt als Erster Beigeordneter angetreten

Markus Büsken hat sein Amt als Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld am 15. Januar offiziell angetreten.

In der Sitzung am 14. Dezember 2020 hat der Gemeinderat Markus Büsken zum Ersten Beigeordneten der Gemeinde Raesfeld gewählt (wir berichteten).

Die organisatorischen Vorbereitungen für die Dienstaufnahme seien laut Verwaltung inzwischen angelaufen. Darüber hinaus haben der Bürgermeister Martin Tesing und der Beigeordnete Markus Büsken einvernehmlich die Absprache über die Aufteilung der Geschäftsbereiche besprochen.

Dies bedeutet: Bürgermeister Martin Tesing behält die Sachbereiche „Bauen“ und „Finanzen“ in seinem unmittelbaren Leitungsbereich. Der Erste Beigeordnete Markus Büsken wird die Sachbereiche „Allgemeine Verwaltung“ und „Ordnung und Soziales“ in seinen Geschäftskreis übernehmen. Dies wird auch ein Thema in der in der Ratssitzung sein und zur Abstimmung am 18. Januar anstehen.

Der ehemalige Ordnungsamtleiter Markus Büsken tritt die Nachfolge als Erster Beigeordneter von Bürgermeister Martin Tesing an.

Weitere Baugrundstücke an der Wehler Straße in Erle

22 Wohnbauflächen im östlichen Bereich des ehemaligen Kasernengeländes in Erle sollen neu ausgewiesen werden

Auf der ca. 2,5 ha große Fläche nordwestlich der Wehler Straße soll laut Vorschlag der Gemeindeverwaltung zur Ausweisung von Wohnbauflächen ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Der soll im kommenden Bau- und Umweltausschuss am 18. gefasst werden.

Neue-Bebauung-Wehler-Straße-Erle
©Gemeinde Raesfeld

Sachdarstellung: Die Gemeinde Raesfeld hat im Jahr 2008 von der Bundesrepublik Deutschland das ehemalige Kasernengelände in Erle erworben. In einem ersten Planungsschritt wurde im Jahr 2015 für eine Teilfläche der Bebauungsplan ER19Holten/Heideweg aufgestellt. Dieser dient der Ausweisung von 22 Wohnbauflächen im östlichen Bereich des ehemaligen Kasernengeländes. Mittlerweile seien laut Verwaltung nahezu alle Grundstücke an der Wehler Straße veräußert und auch bebaut. Von gemeindlicher Seite können im Ortsteil Erle keine Wohnbaugrundstücke mehr angeboten werden.

Die Verwaltung regt daher die bereits in der Vergangenheit angestrebte Erweiterung des Wohnbaugebietes Wehler Straße an.

Bei der Bebauung des Planbereiches handelt es sich um eine Maßnahme der Innenentwicklung. Das Bebauungsplanverfahren kann daher im beschleunigten Verfahren durchgeführt werden. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes sei hierfür nicht erforderlich. Dieser soll nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens im Wege der Berichtigung angepasst werden.

CDU: Vorausschauend planen was Kitas in Raesfeld anbelangt

Antrag zur Vorsorgeplanung für weitere Standorte für Kinderbetreuungseinrichtungen

Nach dem plötzlichen und für die Gemeinde unvorhergesehen Kindergartenbedarfsplanung des Kreisjugendamtes für eine neue Kita (wir berichteten), hat sich nun ein Träger gefunden.

Der Kreissportbund, der bereits die 4-Gruppen-Kindertagesstätte Villa Purzelbaum betreibt, und sich damit als Träger etabliert hat, soll der neue Träger der neuen Kita im Neubaugebiet an der Stockbreede sein. Der Beschluss dazu soll in der Ratssitzung am 25. Januar gefasst werden.

Neue-Kita-Stockbreede-Raesfeld-Sportbund
Im rotmarkierten Bereich soll die neue Kita im Neubaugebiet an der Stockbreede in Raesfeld in Trägerschaft des Kreissportbundes entstehen. ©Gemeinde Raesfeld.

Fraktionschef der CDU Bernhard Bölker möchte nach dieser „unerwarteten Überraschung“ und mit Blick in die Zukunft, die Kindergartenbedarfsplanung vorausschauend voranzutreiben. In seinem Antrag an Bürgermeister Martin Tesing betont Bölker, dass die Gemeinde Raesfeld sich in den letzten Jahren u. a. bedingt durch die Ausweisung von Wohnbaugrundstücken, sehr positiv entwickelt habe.

Einweihung und Tag der offenen Tür im neuen Bewegungskindergarten Villa Purzelbaum in Raesfeld
Kita-Purzelbaum in Raesfeld ist in Trägerschaft des Kreissportbundes.

Zunehmende Nachfrage

„Aus Sicht der CDU hat besonders die Vergabe von gemeindlichen Baugrundstücken zu familienfreundlichen Bedingungen dazu geführt, dass viele junge Menschen in der Gemeinde dauerhaft ansässig geworden sind und viele junge Familien sich mit ihren inzwischen neu geborenen Kindern in der Gemeinde wohlfühlen“, so Bölker. Demzufolge sei eine zunehmende Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen festzustellen, auf die die Gemeinde Raesfeld durch entsprechende planerische und bauliche Vorsorge Antworten finden müsse.

Anzahl der Kindergärten in Raesfeld und Erle

Konsequenzen für die Gemeinde

Hinzu komme, dass immer mehr Familien mit Kindern tendenziell immer früher die örtlichen Betreuungsangebote, besonders für Kinder unter drei Jahren, in Anspruch nehmen. Dies habe laut Bölker zur Folge, dass das Angebot an Betreuungsplätzen in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut werden mussten, um den steigenden Bedarf decken zu können. So befasse sich der Ausschuss für Schule und Bildung aktuell mit der Fortschreibung der Kindergartenbedarfsplanung und den daraus entstehenden Konsequenzen für die Gemeinde.

Kinderzahlen Entwicklung Raesfeld

Darüber hinaus sei es in den letzten Jahren z. B. durch ein verändertes Nachfrageverhalten der Eltern mehrfach zu Situationen gekommen, aus denen sich für die Gemeinde Raesfeld ein enormer Handlungsdruck ergab. Vor einer ähnlichen Situation stehe die Gemeinde für das Jahr 2021.

Bedarfsplan Kita Erle

Bedarf mittel-, bis langfristig decken

„Die CDU-Fraktion geht davon aus, dass die Nachfrage nach Betreuungsangeboten in der Gemeinde weiter so zunehmen wird, dass selbst der geplante Neubau eines Viergruppenkindergartens nicht ausreichen wird, diesen Bedarf mittel-, bis langfristig zu decken“, ergänzt Bölker. Deshalb werde beantragt, dass die Verwaltung in enger Abstimmung mit dem Jugendamt des Kreises Borken die Kindergartenbedarfsplanung vorausschauend voranzutreiben und in der Folge die planerischen Voraussetzungen für den Bau weiterer Kinderbetreuungseinrichtungen voranzutreiben.

CDU visiert Einrichtung für Menschen mit Handicap in Raesfeld an

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CDU Fraktion möchte eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Raesfeld

Mit Blick auf die hier lebenden Menschen mit Handicap, möchte die CDU Fraktion, dass die Verwaltung prüft, ob in der Gemeinde Bedarf für eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung und Handicap bestehe.

Wie in anderen Kommune werde es laut Antragsstellung auch in der Gemeinde Raesfeld Menschen geben, die trotz der nicht allzu großen Behinderung in den eigenen vier Wänden leben, aber dennoch kein selbstständiges Leben führen können.

Mit Blick auf Einrichtungen, die diesen Menschen ein weitgehend selbstständiges Leben ermöglicht, mit einer eventuellen eingeschränkten Betreuung durch qualifizierte Kräfte oder sogar durch die eigene Familie könne, schlägt die CDU-Fraktion vor, dass Verwaltung Kontakt mit Organisatoren aufnimmt, die für eine Bereitstellung eines solchen Angebotes qualifiziert ist.

Volksbanken übergeben 14.000 EUR an gemeinnützige Organisationen

Engagement im Advent – Volksbanken übergeben 14.000 EUR an die gemeinnützigen Organisationen in Raesfeld und Erle

RAESFELD/ERLE (pd). „Warmer Regen“ für achtzehn gemeinnützige Organisationen aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Raesfeld und Erle: Die genossenschaftlichen Kreditinstitute unterstützen die Organisationen mit insgesamt 14.000 Euro.

Wie im Dezember berichtet, haben die Volksbanken in Raesfeld und Erle die Aktion „Engagement im Advent“ ins Leben gerufen. Die beiden Volksbanken wollen mit dieser Aktion örtliche Vereine und gemeinnützige Institutionen in der Corona-Krise unterstützen, die durch fehlende Einnahmen wegen abgesagter Veranstaltungen und weiterlaufenden Kosten vor finanziellen Problemen stehen.

Spendenübergabe-Volksbank-Raesfeld-Erle

Mit der Aktion zum Advent haben wir viele Rückmeldungen der örtlichen Vereine bekommen, die allesamt von der aktuell schwierigen Lage während der Corona-Krise berichteten. Wir freuen uns, dass wir alle 18 Organisationen unterstützen können.

„Wir wissen, dass im letzten Jahr viele Einnahmen weggefallen sind und möchten verhindern, dass die lokale Vereinsarbeit unter der Situation leidet“, begründete Oliver Cichowski das Engagement beider Häuser. Die örtlichen Sportvereinen und einzelnen Kindergärten sowie der Kolpingverein Erle, der Heimatverein Erle, die Burgmusikanten, die KLJB Erle-Rhade und die Seniorengemeinschaft St. Martin sowie alle weiteren Vereine die sich beworben haben, werden jetzt benachrichtigt.

Neues Telenotarzt– System im Kreis Borken gestartet

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Kreis Borken übernimmt Vorreiter-Rolle beim Einsatz des Telenotarzt – Systems

Rettungswache in Vreden erster Standort in Westfalen.  Weiterer Ausbau des Dienstes geplant: im Frühjahr bereits bei der Rettungswache Borken

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken übernimmt eine Vorreiter-Rolle beim Einsatz des Telenotarzt-Systems im Rettungsdienst: Als erster Standort in Westfalen und einer der ersten in ganz NRW setzt die im Auftrag der Kreisverwaltung betriebene DRK-Rettungswache in Vreden ab sofort den Telenotarzt-Dienst ein.

Telenotarzt-Dienstes
Bei der Vorstellung des neuen Telenotarzt-Dienstes an der Rettungswache Vreden: v. li.: Dr. Tom Tenostendarp (Bürgermeister von Vreden), Heribert Volmering (Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung Borken), Rebecca de Faber und Bernd Valentin ( „Umlaut healthcare“), Dr. Elisabeth Schwenzow (Kreisordnungsdezernentin), Jürgen Rave (Leiter Rettungsdienst des DRK im Kreis Borken), Landrat Dr. Kai Zwicker, Carsten Thien (Fachabteilungsleiter Rettungsdienst im Fachbereich Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken), Rüdiger Neck (Rettungsdienst DRK Vreden), Hanjo Groetschel (Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Borken) und Christoph Gottszky (Leiter der Rettungswache Vreden). Foto: Kreis Borken

Wichtige Weiterentwicklung für den Rettungsdienst

Dies ist ein innovatives Konzept, das ein neues Tätigkeitsfeld der Notfallmedizin eröffnet. „Eine ganz wichtige Weiterentwicklung für unseren Rettungsdienst und damit für die Bevölkerung“, freute sich Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Vorstellung des Systems am Freitag (15.01.2021) in Vreden.

Wichtig ist: Der Telenotarzt arbeitet ergänzend zum „realen“ Notarzt und ermöglicht den vor Ort im Rettungseinsatz tätigen Kräften eine unmittelbare, sichere und zuverlässige Konsultation mit einem in einer Telenotarzt-Zentrale befindlichen Notfallmediziner.

Der Kreis Borken schaltet sich dazu bei der Telenotarzt-Zentrale des auf digitalen Lösungen im Rettungsdienst spezialisierten Unternehmens „umlaut telehealthcare“ in Aachen auf. Die entsprechenden Verträge wurden im Herbst 2020 unterzeichnet.

24 Stunden an sieben Tagen

24 Stunden an sieben Tagen in der Woche steht damit ein Notfallmediziner in der Telenotarzt-Zentrale in Aachen zur Verfügung. Dieser wird im Notfalleinsatz online per Ton und Bild mit dem Rettungswagen und somit mit den Notfallsanitätern verbunden.

Zum Einsatz kommen dabei moderne Telekommunikationsmöglichkeiten, damit die ärztliche Unterstützung so schnell und effizient wie möglich zur Verfügung gestellt werden kann. Aufgrund stetig steigender Einsatzzahlen und eines in Zukunft absehbaren Mangels an Notärzten, vor allem in ländlichen Gegenden (aus diesem Grund musste der bisherige Notarztstandort am Krankenhaus in Vreden aufgegeben werden), bietet der Telenotarzt-Dienst folglich eine hocheffektive Ergänzung und Entlastungsoption in der notfallmedizinischen Versorgung. „Ein weiterer Vorteil ist, dass der Telenotarzt in der Zentrale gleichzeitig mehrere Fälle betreuen kann“, erläuterte Bernd Valentin von „umlaut healthcare“. Dessen Firma betreute auf diese Weise seit 2014 insgesamt bereits über 25.000 Rettungseinsätze.

Live-Übertragung

Die Live-Übertragung von Audiokommunikation, Vitalparametern in Echtzeit, Fotos und Videos von der Einsatzstelle gestatten es dem Telenotarzt, sich sofort ein exaktes Bild des Patienten zu machen. „Genutzt werden dafür alle verfügbaren in- und ausländischen Mobilfunknetze, die gebündelt zum Einsatz kommen“, betonte Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow.

Für den Standort Vreden bedeute dies, dass auch das niederländische Netz mitgenutzt wird. „Auf diese Weise kann der Telenotarzt die Einsatzkräfte durch medizinische Beratung, gemeinsame Findung einer Diagnose und durch die Delegation therapeutischer Maßnahmen unterstützen“, machte Hanjo Groetschel, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Borken, deutlich. Somit kann in bestimmten Situationen auf den Einsatz eines vor Ort tätigen Notarztes verzichtet bzw. der Zeitraum bis zu dessen Eintreffen vor Ort überbrückt werden.

Investitionskosten für den Kreis Borken

Die Investitionskosten für den Kreis Borken beliefen sich auf rund 20.000 Euro. Dazu kommen Ausbildungskosten der zuständigen Notfallsanitäter und die laufenden Kosten für den Vertrag mit der Firma „umlaut telehealthcare“. „Wir haben den Telenotarzt-Dienst als einer von wenigen Kreisen in NRW im Rettungsdienstbedarfsplan verankert und deshalb wird er von den Krankenkassen vollständig refinanziert“, erklärte Heribert Volmering, Leiter des zuständigen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung der Kreisverwaltung, dazu.

Der Rettungswagen Vreden ist bereits mit der entsprechenden Kommunikationstechnik ausgestattet und die Mitarbeiter der Rettungswache Vreden wurden Ende 2020 entsprechend geschult, ergänzten DRK-Rettungsdienst-Chef Jürgen Rave und Wachleiter Christoph Gottszky.

Sehr erfreut über den Start des Telenotarzt-Dienstes zeigte sich Vredens Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp. Angesichts des großflächigen Gebiets seiner Stadt – dazu gehören auch fünf Kirchdörfer – verbessere sich die Situation nun deutlich. Dafür sprach er allen Beteiligten Dank und Anerkennung aus.

Zweiter Rettungstransportwagen

Voraussichtlich wird noch im Frühjahr 2021 ein zweiter Rettungstransportwagen im Kreis Borken mit dem Telenotarztsystem ausgestattet. Dieser wird dann an der Rettungswache in Borken stationiert.

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