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Zeugen nach Unfall mit Traktor gesucht

Am Donnerstag kam es gegen 13.20 Uhr auf der Rhader Straße im Begegnungsverkehr zum seitlichen Zusammenstoß zwischen dem Pkw einer 25-jährigen Frau aus Dorsten und einem Traktor.

Dabei wurde der Außenspiegel des Pkws beschädigt. Der Traktorfahrer hielt an und gab gegenüber der Frau an, dass es „ja nur der Spiegel“ sei und die Versicherung dies bezahlen würde.

Dann setzte er seine Fahrt ohne Angabe der Personalien fort. Es handelte sich um einen grünen Traktor mit angekoppeltem Arbeitsgerät. Der Fahrer wird wie folgt beschrieben:
Ca. 40 Jahre alt, ca. 185 cm groß, kurze dunkle Haare, stabile Statur mit Bauchansatz, bekleidet mit grau-beigefarbenem Arbeitsanzug und dunkler Kappe.

Er bzw. Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat in Borken (02861) 9000 zu melden.

Impftermine ab 19. April für die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947

Ab 19. April 2021 können auch die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 Impftermine buchen

Kreis Borken. Es geht weiter mit den Impfterminbuchungen für über 70-Jährige: Ab kommenden Montag, 19. April 2021, 8 Uhr, können auch die Bürgerinnen und Bürger, die 1946 und 1947 geboren sind, Impftermine über das Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für das Impfzentrum ausmachen.

Dies geht entweder online unter www.116117.de (Direktlink: https://impfterminservice-kvwl.service-now.com) oder telefonisch unter 0800 / 116 117 02. Partner-Impftermine sind ebenfalls möglich. Das Alter des Lebenspartners ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass der Termin für den Lebenspartner aktiv gebucht wird.

Wann weitere Jahrgänge einen Impftermin buchen können, entscheidet das NRW-Gesundheitsministerium.
Im Moment sind alle Bürgerinnen und Bürger, die 1943 oder früher geboren sind, aufgrund ihres Geburtsjahres impfberechtigt. Ab Freitag (16. April 2021) kommen dann die Jahrgänge 1944 und 1945 hinzu, am Montag (19. April 2021) die Jahrgänge 1946 und 1947.

Polizei: Warnung von betrügerischen Schockanrufe

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Warnung von betrügerischen Schockanrufen – Es hört nicht auf … Die Telefonbetrüger treiben weiter ihr Unwesen.

Wie die Polizei Borken mitteilt, scheint der Raum Velen im Blickpunkt der Tätergruppe zu sein, die mit Schockanrufen versucht, ihre Opfer zu betrügen.

Die Anrufer geben vor, dass Angehörige einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten und nun Geld für eine Kaution benötigen würden. Dabei verschleiern die Betrüger ihre Stimme, indem sie z.B. sehr hysterisch oder weinerlich auftreten.
Dann wird das Gespräch von einer ANGEBLICHEN Amtsperson (Polizei oder Staastanwaltschaft) weitergeführt.

Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie am besten einfach auf. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall direkt bei ihren Verwandten oder der Polizei. Ziehen Sie Vertrauenspersonen hinzu.

Neue Plauderbänke – Ein Platz für ein Picknick im Grünen

Neue Plauderbänke mit Schlossblick – Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer hilft bei der Finanzierung

Raesfeld (pd). Vor dem Naturparkhaus am Schloss Raesfeld wurde auf Initiative der Geschäftsstelle Hohe Mark und mit einer Förderung durch die Bezirksregierung Münster zwei neue Sitzgruppen sowie vier freistehende Bänke aufgestellt. Diese sollen zum Ausruhen und zum Picknicken im Grünen einladen. An dieser Aktion hat sich auch die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer mit 2.500 Euro beteiligt.

Bürgerstiftung-Raesfeld-Plauderbänke
Probesitzen von. li. nach re.:  Heiko Gudel mit Tochter, Ute Heidermann-Rösler Hinten von links nach rechts: Lea Nagel, Kathrin Bonhoff mit Kindern. Foto: Bürgerstiftung

„Dieser Platz, mit dem Blick auf das Schloss, ist geschaffen für eine Rast, in der Corona-Zeit auch für ein Picknick, oder einfach um die Seele baumeln zu lassen“, meint Jutta Bonhoff, Vorsitzende der Stiftung. Gerade in Zeiten der Pandemie möchten die Menschen bei schönem Wetter wieder nach draußen und die Natur erleben. Da die neuen Sitzgruppen so gestaltet sind, dass die Tische mit ihrer Breite für Rollstühle unterfahrbar sind, ist es für viele Besucher möglich, eine Ruhepause in schönem Ambiente zu genießen.

Die Finanzierung von Plauderbänken ist ein Projekt der Stiftung, welches mit der Aufstellung von zwei Bänken am Raesfelder Rathaus im Jahr 2015 begann. Zwischenzeitlich wurden bereits Bänke vor dem Gebäude der Caritas-Tagespflege und vor dem Heimathaus in Erle aufgestellt.

Diese Aktion wird von der Stiftung weitergeführt. Anregungen zu Plätzen, an denen weitere „Plauderbänke“ stehen könnten, die zum Miteinander-ins-Gespräch-kommen einladen, nimmt die Bürgerstiftung gern entgegen.

www.stiftung-reh.de

Spitzenplatz digitale Infrastruktur: Raesfeld erzielt Bestwert

Ergebnis einer Studie der FH Münster bescheinigt der Gemeinde einen Spitzenplatz im Münsterland

Höchstwerte für den Bereich digitale Infrastruktur stellt eine aktuelle Studie der Fachhochschule Münster für die Gemeinde Raesfeld fest. Damit nimmt Raesfeld einen Spitzenplatz unter allen Kommunen des Münsterlandes für diesen wichtigen Standortfaktor ein.

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Bürgermeister Martin Tesing (links im Bild) und Daniel Knufmann, Projektverantwortlicher der Gemeinde Raesfeld für den Breitbandausbau, freuten sich im Frühjahr 2020 über ein komplett durch Breitband erschlossenes Raesfeld. Foto: Gemeinde Raesfeld

Raesfeld(pd). Die Autoren der Studie Prof. Dr. Nico Clever von der FH Münster, Dr. Sebastian Köffer von Münsterland digital e.V. und Simon Röckinghausen, Gründer und Betreiber von flamschen² coworking, haben dabei die optimalen Voraussetzungen und relevanten Faktoren für vernetztes Arbeiten in sogenannten Coworking Spaces in allen Orten des Münsterlandes untersucht. In Großstädten längst eine Selbstverständlichkeit, wird diese Form des digitalen Zusammenarbeitens auch für weniger dicht besiedelte Regionen mehr und mehr zu einem relevanten Wirtschafts- und Zukunftsfaktor.

Richtige Standortwahl ist entscheidend

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es für profitables vernetztes Arbeiten weniger auf die Größe oder Besiedlungsdichte eines Ortes ankommt, sondern vor allem der Faktor digitale Infrastruktur für die richtige Standortwahl entscheidend ist.

„Mit einer 96-prozentigen Verfügbarkeit von 200 Megabits pro Sekunde liegt Raesfeld für den Faktor digitale Infrastruktur weit vorne und weit über dem Durchschnitt von 69 Prozent“, stellen die Autoren fest. Dies sei ein „Bestwert für den mit Abstand wichtigsten Faktor“.

Früh und flächendeckend auf Breitbandausbau gesetzt

Bürgermeister Martin Tesing und Daniel Knufmann, Projektverantwortlicher der Gemeinde Raesfeld für den Breitbandausbau, sehen sich durch diese Studie in der Strategie der Gemeinde Raesfeld bestätigt, schon früh und flächendeckend auf den Breitbandausbau in Raesfeld gesetzt zu haben. „Es freut uns, dass uns nun auch diese Studie die Attraktivität Raesfelds als Top-Standort für jüngere Wirtschaftszweige und innovative Gründungen bescheinigt. Gerade die jetzige Corona-Situation zeigt, welchen großen Stellenwert digitales Arbeiten hat.“

Glasfaser Start Raesfeld 2015
Bürgermeister a. D. Andreas Grotendorst konnte im April 2015 sagen: „Ich bin dabei“. Foto: archiv Bosse

Zur Vorgeschichte: 100%-igen Breitbandausbau zu geringen Kosten

Noch während in den Jahren 2015 bis 2017 der Glasfaserausbau in den Ortskernen von Raesfeld und Erle durch die Deutsche Glasfaser eigenwirtschaftlich erfolgte, stellte die Gemeindeverwaltung die Weichen für den öffentlich geförderten Ausbau der Außenbereiche. Der Aufwand dafür war erheblich.

Für die Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Bund musste ein mehrstufiges Antragsverfahren durchlaufen werden. Insgesamt erhielt die Gemeinde eine Gesamtförderung von 4,2 Millionen €.

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Spatenstich zum Glasfaserausbau im Außenbereich Raesfeld August 2018. Foto: Petra Bosse

Der Ausbau der Außenbereiche erfolgte schließlich im Zeitraum August 2018 bis März 2020 durch die Westmünsterland Glasfaser. Dabei wurden Tiefbauarbeiten auf einer Strecke von 114 km umgesetzt, 221 km Leerrohre und 406 km Glasfaser verlegt.

In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren wurden im Jahr 2017 als Internetdienstleister die Firmen epcan und Muenet gefunden. 469 Haushalte konnten so zu einem Anschlusspreis von 99 € mit Glasfaser bis ins Haus versorgt werden.

Buddelvereine schlossen sich zusammen

„Während sich in anderen Kommunen zum Teil Landwirte zu so genannten Buddelvereinen zusammengeschlossen habe, um mit eigenen Maschinen Gräben zu ziehen und Leerrohre zu verlegen, haben wir in Raesfeld durch die Einbindung regionaler Firmen die Bauarbeiten komplett ohne Muskelhypothek der späteren Nutzer realisiert.“, erklärt dazu Bürgermeister Martin Tesing.

In der Zwischenzeit bescheinigten auch die Fördermittelgeber von Bund und Land der Gemeinde Raesfeld die ordnungsgemäße Verwendung der öffentlichen Mittel. Das Projekt Breitbandausbau ist damit für die Gemeinde Raesfeld abgeschlossen.

„Trotz hoher bürokratischer Hürden und organisatorischen Aufwandes zählt für uns nur der Erfolg, in Raesfeld einen 100%-igen Breitbandausbau zu geringen Kosten für den Endverbraucher verwirklicht zu haben“, resümiert Daniel Knufmann.

Pelziger Geburtstagsüberraschung für Marie aus Raesfeld

Bei ihrem Geburtstagsspaziergang erlebte die 8-jährige Marie in Tiergarten am Weinbergteich eine Überraschung.

Während Marie an einer Möhre knabbernd die Tiere im Teich beobachtete, tauchte plötzlich ein Nutria vor ihr auf und schaute sie neugierig an.

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Foto: privat

Da das Mädchen nicht wusste, um welches Tier es sich handelte, wich sie anfänglich erschreckt zurück. Da das Nutria aber eher ruhig und harmlos auf ihre Möhre schielte, wich schnell die Angst bei Marie. Der pelzige Geburtstagsgruß wird der kleinen Marie noch lange in Erinnerung bleiben.  

Das Dorf blüht: Biotop für Artenvielfalt in Erle

Patenschaften für Blühacker erwünscht – Ackerfläche in Erle soll ein blühendes Feld mit Wildblumen werden

Erle (pd).Unter dem Motto „Das Dorf blüht“ plant der Erler Landwirt Tobias Honvehlmann, eine Ackerfläche in ein blühendes Feld mit Wildblumen zu verwandeln.

„Diese Idee hatte ich seit längerer Zeit, zumal ich in der Vergangenheit schon Blühstreifen an den Rändern unserer Äcker angelegt habe“, erklärte der Junglandwirt, der zurzeit an seiner Masterarbeit in Angewandte Nutztierwissenschaften an der Hochschule Osnabrück schreibt. Beispiele von Landwirten aus Nachbargemeinden und Anregungen aus dem Heimatverein Erle hätten ihn nun animiert, dieses Projekt im Frühjahr in die Wege zu leiten.

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Projektleiter Tobias Honvehlmann. Foto: privat

Am Ortsrand in der Westrich

Vorgesehen für den Blühacker ist eine Fläche an der Allwenne am Ortsrand in der Westrich zwischen Marienthaler Straße und Erler Mühle. Für Insekten, Vögel und Kleintiere wird somit ein Nahrungsangebot und ein Lebensraum geschaffen und damit ein Beitrag gegen das Insektensterben und für Artenvielfalt geleistet. Zudem wird dieses blühende Biotop für Spaziergänger eine Augenweide sein.

Wie wird man Blühpate?

Weil der Blumensamen finanziert und der Nutzungsausfall ausgeglichen werden muss, wirbt das Team „Das Dorf blüht“ um Tobias Honvehlmann zusammen mit dem Heimatverein für Blühpatenschaften. Für einen Euro pro m² bei einer Mindestgröße von 5 m² wird man Pate des Projekts. Dazu schreibt man eine Mail an die Adresse: info@dasdorfblüht.de und gibt darin die gewünschte Quadratmeterzahl an.

Postwendend wird die Bankverbindung des Projekts mitgeteilt und der entsprechende Betrag kann überwiesen werden. Wer keine Mailadresse hat, kann sich an den Vorsitzenden des Heimatvereins Norbert Sabellek (Tel: 02865 6646) wenden.

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Der QR-Code auf dem Flyer zeigt die Lage des Blühackers an

Ist der Beitrag überwiesen, wird das Zertifikat über die Blühpatenschaft zugesandt. Die Investition deckt eine einjährige Patenschaft ab. Die Fläche wird Ende April, Anfang Mai zusammenhängend ausgesät. Privatpersonen können ihre Patenschaft auf einer am Feldrand platzierten Hinweistafel namentlich vermerken lassen.

„Bis jetzt werden ca. 1500 m² von Blühpaten gesponsert. Ich hoffe, dass sich noch mehr beteiligen, sodass das Vorhaben zu einem Gemeinschaftsprojekt vieler Erlerinnen und Erler und gerne auch von Sponsoren aus anderen Gemeinden wird“, blickt Tobias Honvehlmann zuversichtlich in die Zukunft.

Neues Schnelltest-Angebot vom ASB in Erle an Adelheids Spargelhaus

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Spontane Spucktests in Raesfeld-Erle – Neues Schnelltest-Angebot vom ASB im Kreis Borken an Adelheids Spargelhaus

Kommenden Samstag erweitert der ASB sein Corona-Schnelltest-Angebot mit einer Teststation an Adelheids Spargelhaus in Raesfeld-Erle.

Dort können sich Erwachsene und Kinder ab vier Jahren mit einem sogenannten Spuck-bzw. Speicheltest auf Covid 19 testen lassen. „Der Spucktest hat eine Sensitivität von 99% und ist bedeutend angenehmer als der Rachenabstrich, deshalb ist er auch für jüngere Kinder geeignet“, erklärt Andre Dahlhaus, Organisator und Leiter der Station für den ASB im Kreis Borken.

Samstags, sonn-und feiertags zwischen 8 und 18 Uhr sind die Tests vor Ort möglich -spontan oder unter vorheriger Anmeldung über www.borken-coronatest.de.

Nach ungefähr 15 Minuten ist das Testergebnis vorhanden und kann per E-Mail zugestellt oder vor Ort ausgedruckt werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird das jeweils zuständige Gesundheitsamt informiert.

In den letzten Wochen ist der Arbeiter-Samariter-Bundbereits in Münster mit insgesamt drei Teststationen erfolgreich gestartet. „Wir geben den Menschen damit eine praktische und schnelle Sicherheit“, so Andre Dahlhaus über das in Borken rein ehrenamtlich besetzte Projekt. „Wir leisten mit der vielen Erfahrung so unseren Beitrag in der aktuellen Pandemie-Zeit“.

Bei Rückfragen zur Teststation ist Andre Dahlhaus unter der Nummer 0178 -54 14 034 zu erreichen. Der ASB bedankt sich bei Adelheids Spargelhaus und dem Gut Böckenhoff für die tatkräftige Unterstützung.

Wechselunterricht mit klaren Testvorgaben ab Montag

Testpflicht für eine Teilnahme am Präsenzunterricht in NRW

Die geplante Regelung im Infektionsschutzgesetz sieht für die Schulen – mit Ausnahmemöglichkeiten für Abschlussklassen – in ganz Deutschland Distanzunterricht ab einem lokalen Inzidenzwert von 200 vor.

Die Landesregierung hat entschieden, mit allen Schulen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 ab kommendem Montag wieder in den Wechselunterricht zu starten.

Neben strikte Hygienevorgaben, gilt eine strenge Testpflicht und klaren Testvorgaben, die gerade in der jetzigen Entwicklung des Corona-Geschehens.

Testpflicht

„Die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und für alle in der Schule Beschäftigten wurde zu Beginn der Woche rechtlich in der Coronabetreuungsverordnung verankert. Zwei Mal in der Woche werden alle Personen in Schulen getestet, sonst ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Über die Art und Handhabung der Schnelltests wurden die Schulen frühzeitig und transparent bereits Anfang des Monats informiert. „Der Landesregierung ist bewusst, dass dies eine neue Aufgabe für die Schulen ist. Angesichts der außergewöhnlichen Pandemiesituation setzt die Landesregierung auf die erforderliche Bereitschaft der Lehrkräfte, die Testdurchführung vorzubereiten. Dafür danken wir den Lehrkräften sehr herzlich“, so Ministerin Gebauer.“

Neues Infektionsschutzgesetz

Yvonne Gebauer: „Nordrhein-Westfalen wird den Weg der Vorsicht weitergehen und die Möglichkeiten des neuen Infektionsschutzgesetzes bewusst nicht vollständig ausschöpfen. Wir bringen den Gesundheitsschutz und das Recht der Kinder auf Bildung und Erziehung in Einklang und nehmen den Präsenzunterricht im Wechselmodell in allen Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 auf. Damit gehen wir auch hier vorsichtiger vor als das kommende Bundesgesetz. Dort wird eine Testpflicht erst in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 verlangt. Wir testen alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen“.

Die geplante Regelung im Infektionsschutzgesetz sieht für die Schulen – mit Ausnahmemöglichkeiten für Abschlussklassen – in ganz Deutschland Distanzunterricht ab einem lokalen Inzidenzwert von 200 vor. Nordrhein-Westfalen legt jedoch teilweise auch strengere Maßstäbe an: Nach dem Bundesgesetz wäre unter einer Inzidenz von 200 auch Unterricht in vollständiger Präsenz möglich. Trotz eines nach wie vor erhöhten Infektionsgeschehens sind die Fallzahlen in Nordrhein-Westfalen bislang im Deutschlandvergleich unterdurchschnittlich.

St. Martin: Auf der Suche nach einem Sehnsuchtsort

Gibt es einen persönlichen Sehnsuchtsort? Wenn ja, welcher ist das?

Erneut greift die Pfarrgemeinde St. Martin diese Frage auf. Bereits im Osterjournal berichtete die Pfarrgemeinde über Sehnsuchtsorte. Auf Grund der vielen Rückmeldungen, soll dieses Thema auch im Pfingstjournal „Sehnsuchtsorte“ wieder ein Thema werden.

Dazu sind alle eingeladen, zu zuschreiben, welcher Ort für ein solcher „Sehnsuchtsort“ ist. Von welchem Ort, ob fern oder nah, träumen Sie? Was verbinden Sie mit diesem Ort? Was lässt Sie immer wieder dorthin zurückkehren? Gibt es einen Ort, an dem Sie sich Gott besonders nahe fühlen?

Die Einsender sollen verraten, wo der liebste Aufenthaltsort ist oder wo sie gerne sein möchten. Dies können ganz unspektakuläre Ort sein: Vielleicht die kleine Laube im eigenen Garten? Eine Waldlichtung, die Sie beim Spaziergang entdeckt haben? Die Bank vor der Mutter Gottes in der Kirche? Zuschriften sind per Mail an [email protected] bis zum 18.04.2021 eingereicht werden.

Beide Grundschulen in der Gemeinde werden digital weiter ausgebaut

Die Raesfelder und die Erler Grundschule soll noch digitaler werden – Einstimmigkeit zum Medienentwicklungsplan

Die Grundschulen in der Gemeinde Raesfeld sind digital schon gut aufgestellt. Jetzt sollen diese aber noch weiter digital erweitert und ausgebaut werden. Die Rede ist von schulgebundenen mobilen Endgeräten, insbesondere Laptop, Notebook und Tablet. Einstimmig hat der Ausschuss für Schule und Bildung dem vorgestellten Medienentwicklungsplan zugestimmt.

Für die Neuanschaffungen erhält die Gemeinde Raesfeld ein Förderbudges aus dem DigitalPakt NRW in Höhe von 177.194 Euro. Als Schulträger ist Verwaltung verpflichtet, für einen ordnungsgemäßen Unterricht zu sorgen und die erforderlichen Schulanlagen und Lehrmittel bereitzustellen und zu unterhalten.

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Schulleiter Thomas Schlüter stellte das erarbeitete Medienkonzept vor. Foto: Petra Bosse

Rasante Entwicklung

In der Schulausschusssitzung am Dienstag waren sich die Ausschussmitglieder einig und stimmten den von der Verwaltung vorgestellten Medienentwicklungsplan für Grundschulen und der Beantragung und Verwendung der Mittel des DigitalPakt Schule zu.

Hans-Dieter Strothmann, Ausschussvorsitzender CDU, betonte: „Wir haben eine rasante Entwicklung. Stillstand ist hier bei uns in Raesfeld nicht angesagt. Das ist auch für Lehrer eine große und neue Herausforderung“.

Mit dem DigitalPakt Schule NRW 2019 bis 2024 wollen der Bund und die Länder die Kommunen dabei unterstützen, die Leistungsfähigkeit der digitalen Bildungsinfrastrukturen an Schulen zu stärken. Damit sollen die Grundlagen zum Erwerb von digitalen Kompetenzen an Schulen nachhaltig verbessert werden.

Ausbau der IT-Grundstruktur

Dazu gehören der Ausbau der IT-Grundstruktur und der Aufbau oder digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf dem Schulgelände.

Nun muss der die Gemeindeverwaltung als Schulträger die Grundlage bis Ende des Jahres für einen förderfähigen Antrag stellen.

Grundschule Raesfeld

Schon heute sind die Grundschullassen mit einer PC Insel mit jeweils drei PC und einem Drucker ausgestattet. Wie Jörg Heselhaus in der Schulausschusssitzung am Dienstag erklärte, sollen zukünftig alle Klassenräume in beiden Grundschulen fünf Netzwerkanschlüsse bekommen. Angedacht seien auch zukünftig Apple TV Anschlüsse sowie ein Exzess-Point.

Schulleiter Thomas Schlüter erklärte das Medienkonzept, welches von der Verwaltung und beiden Schulen durch Lehrkräfte gemeinschaftlich erarbeitet wurde. Insgesamt gibt es derzeit an der Sebastian-Schule 338 und an der Silvesterschule 130 Schüler. Beide Schulen haben bereits einen PC Raum mit 15-17 Arbeitsplätzen, sowie ein Smartboard.

WLAN im ganzen Schulgebäude

Schulleiter Thomas Schlüter strebt unter anderem eine WLAN-Ausstattung im gesamten Schulgebäude an. Dieses gebe es derzeit nur im Verwaltungstrack. Darüber hinaus plädiert Schlüter für große Darstellungsflächen für Beamer und große Flachbildschirme in den Klassenräumen, ein Gerät für die Koppelung mit iPad über Apple TV, sowie zwei bis drei Klassensätze an iPad Geräten. Sinnvoll seien auch Smartboards im Musikraum und in den Förderräumen. Hier seien diese Touch-Geräte besonders sinnvoll für kleine Schülergruppen.

Was die iPads für Schüler anbelangt sei es laut Schlüter sinnvoll, dass diese keine räumliche Bindung haben und überall nutzbar sind. Dadurch verstreiche für die Organisation keine wertvolle Lernzeit. Die Schüler können daran in ihrem individuellen Lerntempo arbeiten.

Aktuell gibt es 20 PC und alle Räume haben interaktive Tafeln. Ebenso können die Grundschüler mit dem Calliope erste Programmiererfahrungen sammeln.

Medienkonzept Schule Raesfeld Erle

Die grüne Tafel bleibt erhalten

Jedoch sei auch klar, dass die „grüne Tafel“ erhalten bleibe, so Schlüter. „Wir fangen mit der Handschrift im 1. Und 2. Schuljahr an. Deshalb sind uns die grünen Tafeln noch wichtig“. Die iPads sollen keine räumliche Bindung haben. Und je nach finanziellen werde weiter darüber nachgedacht eventuell noch eine virtuelle Reality-Brille anzuschaffen.

Volker van Wasen (UWG) machte den Vorschlag, jedes Kind der 3. und 4. Klasse mit einem Endgerät auszustatten. Ralf Kock (CDU) befürwortet die Planung. Es sei der richtige Schritt. Er jedoch äußerte Bedenken, dass die derzeitigen zwei Administratoren im Rathaus nicht mehr ausreichen. Auch mache es Sinn, die Möglichkeiten zu überdenken, was die Betreuung/Wartung der digitalen Geräte für die Zukunft anbelange.

Einstimmung wurde der Antrag, die Medienentwicklungsplanung für die Grundschulen und der entsprechenden Beantragung und Verwendung der Mittel des DigitalPakt Schulen auf den Weg zu bringen, angenommen.

Medienkonzept Grundschulen Raeseld

Mit dem DigitalPaktSchulen 2010 bis 2024 wollen der Bund und die Länder die Kommunen dabei unterstützen, die Leistungsfähigkeit der digitalen Bildungsinfrastrukturen an Schulen zu stärken.

Der Antrag zum zum DigitalPakt soll im Sommer gestellt werden. Noch in diesem Jahr, im Herbst, soll mit den Vorbereitungsarbeiten wie Kernborungen für Kabelwege begonnen werden, sodass im kommenden Herbst 2021die Verkabelung der Schulräume vorgenommen werden kann.

Informationen zu den Grundschulen in Raesfeld und Erle

  • 338 Schüler besuchen die Sebastianschule
  • 130 Schüler die Silvesterschule
  • 14 Klassen haben eine Schülerstärke von 21-27 Kindern in der Sebastianschule
  • 7 Klassen mit einer Schülerstärke von 19-26 Kindern in der Silvesterschule
  • Insgesamt gibt es an beiden Grundschulen 22 Lehrerinnen und Lehrer, Sozialpädagogin 12 Lehrpersonen und Schulsozialarbeiter/innen

Naturpark Hohe Mark – Der Natur auf der Spur

Der Natur auf der Spur – Das Entdeckerheft Naturpark Hohe Mark für die ganze Familie


Raesfeld(pd). Im März ist das Entdeckerheft veröffentlicht worden und die Nachfrage war gleich so groß, dass nun ein Nachdruck der Broschüre käuflich zu erwerben ist.

In Pandemiezeiten haben viele Menschen die Natur für Freizeitaktivitäten wieder neu entdeckt. Das weckt bei dem einen oder anderen auch das Interesse, mehr von der erlebten Umwelt zu erfahren. Hier bietet das neue Entdeckerheft für Kinder und Familien viele spannende und überraschende Informationen und ist ein willkommener Begleiter bei Ausflügen in den Naturpark Hohe Mark.
Betreuungszeiten in Kitas und Schulen sind aufgrund der Coronapandemie teilweise noch stark eingeschränkt und der Kontakt zu Freunden und anderen sozialen Kontakten ebenfalls.

Gemeinsam neue Dinge zu erleben

Wenn Kinder und Eltern tagsüber gemeinsam zu Hause sind, kann das sehr schön sein, es kann aber auch sehr anstrengend sein. Da kann das Entdeckerheft, das neu vom Naturpark Hohe Mark entwickelt wurde, schon helfen, um solche besonderen Zeiten besser zu überstehen.
Familien müssen diese ungewohnte Situation weiter mit ihren Kindern meistern. Mit dem Entdeckerheft „Der Natur auf der Spur“ kann die ganze Familie spüren, wieviel Spaß es macht, gemeinsam neue Dinge zu erleben. Das stärkt nicht nur den Zusammenhalt, sondern bietet auch spannendes Wissen.

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Der Natur auf der Spur – Das Entdeckerheft für die ganze Familie: Aufgrund der hohen Nachfrage ist nun ein Nachdruck der Broschüre erschienen.

Natur mit unterschiedlichen Sinnen erleben

Für eine Klimaanlage im Auto sind wir an heißen Tagen dankbar, dass große zusammenhängende Waldflächen wie eine Klimaanlage funktionieren, kann man bei einem Spaziergang durch den Wald selbst erleben. Hunde bellen, das weiß jeder. Wenn Rehe sich mit hundeartigem Bellen bemerkbar machen, nennt man es Schrecken und verrät, dass sie sich gestört fühlen.

„Das Ziel des Entdeckerheftes ist es, die Kinder im Vor- und Grundschulalter zu animieren die Natur im Naturpark Hohe Mark selbstständig zu erkunden und dies mit unterschiedlichen Sinnen zu erleben,“ erläutert Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin Naturpark Hohe Mark.

Spiele, Rätsel, Beobachtungsaufgaben

Auf den Entdeckerheftseiten werden die Spiele, Rätsel, Beobachtungsaufgaben sowie verschiedene Fühl- und Höraufträge anschaulich und gut erklärt.
Wieder zuhause, wird man feststellen, dass jeder Teilnehmer des Ausflugs eigene Eindrücke gewonnen hat. Für Kinder bietet das im Heft enthaltene Suchbild die Möglichkeit, die Eindrücke zu verarbeiten und sich schon auf die nächste Entdeckungstour durch den Naturpark Hohe Mark zu freuen.
Das Begleitheft kann ganz einfach unter folgendem Link: https://naturpark-hohe-mark.de/de/service/broschuereninfomaterial/entdeckerheft-2/ heruntergeladen werden oder ist zum Preis von 4,50 € in folgenden Tourist-Infos zu erhalten:

  • Stadtagentur Haltern
  • Gemeinde Schermbeck
  • Biologisches Zentrum Coesfeld
  • Stadt Olfen
  • Stadtagentur Dorsten
  • Tourist Info FARB Borken
  • Stadt Dinslaken
  • Stadt Rhede Marketingabteilung
  • Gemeinde Hünxe
  • iPunkt Marl
  • Tourist Info Velen
  • Tourist Info Bocholt
  • Gemeinde Reken
  • Stadtmarketing Gescher
  • Lündinghausen Marketing
  • Stadtmarketing Coesfeld
  • Wesel Marketing

Hintergrundwissen:
Neben der Erholung ist eine weitere wichtige Aufgabe des Naturpark Hohe Mark die Umweltbildung bzw. die Bildung nachhaltiger Entwicklung. Um die Wissensvermittlung attraktiver zu gestalten, wurde in den vergangenen Monaten das Entdeckerheft für den Naturpark Hohe Mark entwickelt.
Dieses Entdeckerheft wird von der Bezirksregierung Münster aus Mitteln der Förderrichtlinie Naturschutz – FöNa – des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz des Landes NRW gefördert.

Impfen: Terminbuchung für die Jahrgänge 1944 und 1945

Corona-Schutzimpfungen: Land NRW: Terminbuchung für die Jahrgänge 1944 und 1945 ab Freitag, 16. April 2021, möglich

Kreis Borken(pd). Die Terminvergabe für die Corona-Schutzimpfungen der ersten drei Jahrgänge der Personengruppe zwischen 70 und 80 Jahren schreitet zügig voran.

Nachdem seit vergangenen Freitag bereits die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 einen Impftermin vereinbaren können, kommen nun laut Land NRW weitere Jahrgänge hinzu.

Ab Freitag, 16. April 2021, 8.00 Uhr können sich die Jahrgänge 1944 und 1945 über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen für einen Impftermin anmelden. Alle Personen, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren wurden, sowie deren Lebenspartner können dann einen Impftermin vereinbaren.

Die Terminbuchung erfolgt online über das Anmeldesystem der Kassenärztlichen Vereinigung www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800 / 116 117 02 für Westfalen-Lippe. Ein Einladungsschreiben wird in Kürze verschickt, ist aber zur Impfanmeldung nicht notwendig.

Die Impfung erfolgt je nach Verfügbarkeit von Terminen zeitnah. Paarbuchungen sind möglich. Das Alter des jeweiligen Lebenspartners spielt keine Rolle. Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz.

Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass nach wie vor Termine für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1943 sowie Personen ab 80 Jahren zur Verfügung stehen. Weitere Jahrgänge werden in Kürze freigeschaltet.

Die Impfzentren sollten nicht ohne gültigen Termin aufgesucht werden, da die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.

Rhede – Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Frau

Rhede (ots). 2. Nachtrag zur Öffentlichkeitsfahndung /Vermisste Frau tot aufgefunden

Rhede (ots) – Die seit Samstag vermisste 32-jährige Frau wurde am Dienstagmorgen durch Polizeibeamte tot in einem Waldgebiet in Rhede aufgefunden. Die Beamten hatten dort nach heute eingegangenen Zeugenhinweisen gezielte Suchmaßnahmen durchgeführt. Die Zeugen hatten die Vermisste am Wochenende in dem Bereich gesehen.

Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden oder einen Unfall vor.

Raesfeld – Ford Kuga entwendet

In Raesfeld wurde eine Ford Kuga entwendet

Raesfeld. Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Montag in Raesfeld ein Auto der Marke Ford Kuga gestohlen.

Der entwendete blau lackierte Ford Kuga mit BOR-Kennzeichen hatte vor einem Wohnhaus am Langenkamp gestanden. Wie die Täter ans Fahrzeug gelangt sind, ist noch unklar.

Möglicherweise haben sie die funkgesteuerte Keyless Go-Verriegelung des Wagens manipuliert. Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Raesfeld – Auto am Südring beschädigt

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Raesfeld. Mit Gewalt ist ein Unbekannter in der Nacht zum Freitag in Raesfeld in ein parkendes Auto eingedrungen.

Der Täter schlug die Seitenscheibe eines Wagens ein, der auf einem Parkplatz am Südring gestanden hatte. Ob etwas entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.
Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Corona-Testpflicht: Sonderregelung für deutsch-niederländisches Grenzdorf

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„Dinxperwicker“ Bürgerinnen und Bürger sind von Corona-Testpflicht befreit
Sonderregelung für deutsch-niederländisches Grenzdorf bei „Angelegenheiten des täglichen Bedarfs“

Die Stadt Bocholt hat heute eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die ab morgen, Sonntag 11. April 2021, in Kraft tritt. Die Regelung gilt für Deutsche und Niederländer.

Bocholt (pd). Corona-Sonderregelung für Bürgerinnen und Bürger aus dem deutsch-niederländischen Grenzdörfchen Suderwick (D) und Dinxperlo (NL): Sie sind für Angelegenheiten des täglichen Bedarfs von der Corona-Testpflicht befreit.

Darunter fallen insbesondere der Einkauf, Aufsuchen von Handwerksbetrieben und Dienstleistungen, Arzt- oder Therapeutenbesuche sowie der Weg zu Arbeit. Voraussetzung ist, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Erst- oder Zweitwohnsitz im definierten Geltungsbereichs der Ortskerne haben.

Grund ist die besondere Lage mit einer sehr engen räumlichen Verflechtung der Orte direkt an der Grenze zu Deutschland /Niederlande. Die Allgemeinverfügung stellt eine Ausnahmeregelung zur geltenden Einreiseverordnung dar, die aufgrund der derzeitigen Pandemiesituation eine Testpflicht bei Überschreiten der Grenze vorsieht.

Neues zur Teststrategie in NRW für Arbeitgeber

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat die Test- und Quarantäneverordnung des Landes angepasst

Umsetzung der Corona-Teststrategie: Arbeitgeber können bei Beschäftigtentestungen Testnachweise ausstellen / Auch Bescheinigungen bei Tests in Pflegeheimen möglich. Wer falsche Testzeugnisse erstellt und nutzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro und zudem eine Anzeige wegen strafbaren Urkundendelikten.

NRW. Ab heute gilt: Wer in seinem Betrieb einen vom Arbeitgeber angebotenen Coronaschnelltest macht, kann ab sofort über das Testergebnis einen offiziellen Testnachweis erhalten. Dieser ermöglicht auch die Nutzung von Angeboten, bei denen der Zutritt nach der Coronaschutzverordnung an einen Negativtest geknüpft ist (zum Beispiel Baumarktbesuche in Kommunen mit „Notbremse“). Auch bei verpflichtenden Testungen, etwa von Besuchern in Pflegeheimen, können entsprechende Testnachweise ausgestellt werden.

Teststrategie hat Fahrt aufgenommen

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Mit mehr als 5.700 Teststellen landesweit und bis zu 290.000 täglichen Bürgertests hat die Teststrategie in Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochen massiv Fahrt aufgenommen. Auch die nach wie vor zahlreichen Tests in Alten- und Pflegeheimen tragen viel zur Pandemiebewältigung bei. Wenn jetzt immer mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mitmachen, sind wir da in unserem Land auf einem sehr guten Weg.“

Ergebnis vom Selbsttest muss bestätigt werden

Arbeitgeber, die ihren Beschäftigen eine kostenlose Beschäftigtentestung anbieten, können hierüber einen Nachweis ausstellen, wenn die Testung bei Anwendung von Coronaschnelltests durch fachkundiges oder geschultes Personal durchgeführt wird. Möglich ist auch, den Beschäftigten Selbsttests zur Verfügung zu stellen, die diese unter Aufsicht einer unterwiesenen Person machen und deren Ergebnis dann bestätigt wird.

Die Beschäftigtentestung und die Nachweiserteilung können entweder durch beauftragte Firmen, Apotheken oder Ähnliche, oder durch eigene Beschäftigte der Betriebe erfolgen.
Die Bescheinigungen sind auf Vordrucken zu erstellen, die als Anlage zu der Test- und Quarantäneverordnung veröffentlicht wurden.

Ehrlichkeit und Verantwortung

Auch digitale Lösungen oder Bescheinigungen mit gleichem Mindestinhalt sind zulässig, wenn sie eindeutig den Aussteller erkennen lassen.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die an dem Verfahren der Erteilung von Testnachweisen teilnehmen wollen, müssen sich vorab in einem sehr unbürokratischen Verfahren unter https://www.mags.nrw/coronavirus-beschaeftigtentestung-anzeige anmelden.

Dieses Verfahren beruht auf Ehrlichkeit und Verantwortung. Daher wird Missbrauch konsequent geahndet. Wer falsche Testzeugnisse erstellt und nutzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro und zudem eine Anzeige wegen strafbaren Urkundendelikten.

Friedhofshalle in Erle geschlossen

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Die Friedhofshalle in Erle ist ab sofort für ca. drei Wochen wegen Umbauarbeiten gesperrt.

Die Aussegnungen können dann entweder vor der Friedhofshalle stattfinden oder in der Kirche (auch mit Sarg).

Die Aufbahrungsräume sind ebenfalls gesperrt. Für die Aufbahrung kann man dann auf die Friedhofshalle in Raesfeld ausweichen.

60 Kilo Kartoffeln für knusprige Reibeplätzchen

Für knusprige Reibeplätzchen oder Püfferken standen letzte Woche die Kunden, Corona konform vor dem ehemaligen Hotel Niewerther Hof in der Schlange an.

Insgesamt brachte die diesjährige Püfferkes-Aktion den stolzen Erlös von 2.378 €für das Waisenhaus-Projekt von Pater Johnsun in seiner indischen Heimat ein.

Erneut backte Pater Johnsun mit seinen Küchenfeen von der Kirchengemeinde St. Martin Püfferken und Reibeplätzchen gegen eine Spende.

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Heiß und fettig, aber lecker. Foto: Petra Bosse

Süß oder deftig war die große Frage, die sich die zahlreichen Kunden im Vorfeld stellen mussten. Insgesamt 24 Liter Milch brauchte alleine Mechthild Gülker für ihre kleinen, runden köstlichen Püfferken. Die Erlerin war nur eine der insgesamt 15 ehrenamtlichen Helferinnen, die an den Vorbereitungen und dem Verkauf beteiligt war. Für ihren süßen Pfannenkuchenteig brauchte sie in diesem Jahr fast die doppelte Menge an Zutaten wie noch vor zwei Jahren.

Heiß, deftig und goldbraun gebacken waren auch die Reibeplätzchen. Fast 60 kg Kartoffeln mussten dafür im Vorfeld gerieben werden. Sie dienten an diesem Feiertag als Ersatz für ein Mittagessen und gingen ebenfalls in großer Stückzahl über die Theke.

Mit dem Erlös wird das Pambara-Projekt in der indischen Heimat von Pater Johnsun unterstützt und hilft rund 20 Kindern aus ärmeren Familien, damit diese die Schule besuchen können.

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