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Eindämmung der Corona-Pandemie: Vorgaben bis 25. April verlängert

Befristung der Allgemeinverfügung des Kreises Borken zur Anordnung von besonderer Vorgaben für das Kreisgebiet wird bis zum 25. April 2021 verlängert

Kreis Borken (pd). Am 26. März 2021 hatte der Kreis Borken in Abstimmung mit den kreisangehörigen Kommunen aufgrund der seinerzeit neugefassten Coronaschutzverordnung eine bis zum 11. April befristete Allgemeinverfügung veröffentlicht, die besondere Vorgaben für das Kreisgebiet enthält.

Angesichts des weiterhin sehr dynamischen Infektionsgeschehens wird die Frist nun im Einverständnis mit dem NRW-Gesundheitsministerium bis zum 25. April 2021 verlängert. Das teilt jetzt der Kreis Borken mit.
Damit gelten weiterhin u. a. folgende Sonderregelungen für das Gebiet des Kreises Borken:

  • Kontaktbeschänkungen: max. ein Hausstand plus eine Person eines anderen Hausstandes im öffentlichen Raum (ausgenommen Kinder bis 14 Jahre)
  • Der Besuch von Bibliotheken, Archiven etc. ist mit tagesaktuellem negativen Schnelltest möglich.
  • Der Besuch von Museen, Ausstellungen, Schlössern, Tierparks etc. ist mit negativem Schnelltest und vorheriger Terminbuchung möglich.
  • Einzelhandelsgeschäfte, die nicht Waren für den täglichen Bedarf anbieten, können mit negativem Schnelltest und gebuchtem Termin („Click & Meet“) besucht werden.
  • Gruppen von 20 Kindern plus zwei Aufsichts-/Ausbildungspersonen dürfen nach negativem Schnelltest Sport machen; ohne Schnelltest reduziert sich die Anzahl auf 10 (+2).
  • Für körpernahe Dienstleistungen (z. B. Kosmetik) ist grundsätzlich ein negativer Schnelltest erforderlich; das gilt nicht für medizinisch notwendige Leistungen und Friseure.
  • Außerdem gilt durch die Allgemeinverfügung Maskenpflicht für Fahrgemeinschaften.

Landrat Dr. Kai Zwicker bittet die Bürgerinnen und Bürger weiterhin eindringlich darum, sich strikt an die Vorgaben zu halten: „Tragen Sie Maske, reduzieren Sie Ihre Kontakte, halten Sie Abstand und nutzen Sie die Testmöglichkeiten!“
Die Teststellen sind auf der Internetseite des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/testen zu finden.

Verkehrsunfälle werden ab heute im Kreis Borken digital aufgenommen

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen nimmt Verkehrsunfälle ab heute digital per App auf. Reul: „Mit der neuen App nehmen wir Unfälle zügiger auf und bauen Bürokratie ab“

Zunächst als Pilotprojekt in den vier Polizeibehörden Dortmund, Recklinghausen, Borken und Wesel, ab Sommer dann voraussichtlich flächendeckend in ganz Nordrhein-Westfalen.

(dpa). Innenminister Herbert Reul: „Ein Unfall passiert innerhalb von Sekunden, das Danach dauerte bisher sehr lange. Mit der neuen App nehmen wir Unfälle zügiger auf und bauen Bürokratie ab. So verkürzen wir die zeitintensive Aufnahme und Abwicklung eines Unfalls-eine enorme Zeitersparnis für Polizei und Bürger“.

Jedes Jahr registriert die nordrhein-westfälische Polizei mehr als 650.000 Unfälle -im Schnitt 1.780 pro Tag. Früher zählte eine Unfallmitteilung mehrere Seiten Papier; die erste wurde per Hand ausgefüllt und es wurden so viele Durchschläge wie notwendig ausgehändigt.

Ende mit der aufwändigen Mehrerfassung

Bei schwereren Unfällen wurden die Daten auf der Wache dann noch einmal in den Computer übertragen -eine aufwändige Mehrfacherfassung. Künftig geht das mit wenigen Klicks auf dem Smartphone. Die App mit dem Namen „mViVA Erfassung“ verarbeitet die Unfalldaten sofort und vor Ort. Weiterführende Daten-Abfragen wie etwa des Personalausweises oder des Kennzeichens können per Scan erledigt werde werden.

Auch die Unfallmitteilung für den Bürger wird digital: Auf einem Flyer erhalten Unfallbeteiligte einen Link und einen QR-Code zum Bürgerportal der nordrhein-westfälischen Polizei, auf dem die Unfallmitteilung dann als PDF-Dokument abrufbar ist. So kann die Unfallmitteilung direkt an die Versicherung der Beteiligten weitergeleitet werden.

Weniger Papierkram – mehr Zeit für das Wesentliche

Wer den analogen Papier-Weg bevorzugt, kann sich die Unfallmitteilung auf der nächsten Wache ausdrucken lassen oder den Flyer direkt an die Versicherung weitergeben. „Je schneller ein Unfall abgewickelt ist, desto eher kann der Verkehr wieder fließen und je weniger Papierkram die Beamtinnen und Beamten haben, desto mehr Zeit haben sie für das Wesentliche: fürs Polizist-Sein“, so Herbert Reul.

Denn die App spart nicht nur für den Bürger Zeit; auch für die Polizei verkürzt sich die Bearbeitungszeit erheblich. Mehrere Wochen wird die Pilotphase dauern. Das gibt den Beamtinnen und Beamten in Dortmund, Recklinghausen, Borken und Wesel die Möglichkeit, die App im Einsatz zu testen. So können Verbesserungen berücksichtigt werden, bevor die App dann im Sommer in allen Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen an den Start geht. Die mobile Unfallaufnahme ist ein weiterer Fortschritt hin zu einer digitalen Polizei.

Erst vor Kurzem hatte das Innenministerium noch einmal 10.000neue Smartphones angeschafft. Mehr als 22.000 Smartphones sind bereits im Einsatz. Seit 2019 gehört das dienstliche Smartphone mit zahlreichen polizeifachlichen Apps zur Basis-Ausstattung der nordrhein-westfälischen Polizei.

Kreis Borken mit Stadt Ahaus ist Modellregion

Kreis Borken mit Stadt Ahaus vom Land NRW als Modellregion ausgewählt – Vorsichtige Lockerung der Corona-Beschränkungen werden ermöglicht

Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut: „Vorgelegtes Konzept hat in Düsseldorf überzeugt!“

Kreis Borken (pd). 14 Regionen hat das Land NRW ausgewählt, damit sie als Modellkommunen erste größere Öffnungen in der Corona-Pademie ausprobieren können. Der Kreis Borken mit der Stadt Ahaus ist eine von ihnen.

Das hat heute Professor Dr. Andreas Pinkwart, Landesminister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, angekündigt. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich sehr erfreut über diese Entscheidung: „Das vorgelegte Konzept mit vielfältigen digitalen Aspekten, die für verschiedene Lebens- und Arbeitsbereiche eine vorsichtige Lockerung der Corona-Beschränkungen ermöglichen sollen, hat in Düsseldorf offensichtlich überzeugt.“

Ahaus werde nun in einem ersten Schitt als Pionier vorangehen. Das sei Bestandteil der Bewerbung gewesen und auch abgesprochen. Eine Ausweitung auf andere Kommunen innerhalb des Kreises Borken wäre in einem Folgeschritt umsetzbar. „Jetzt werden die Fachleute die Köpfe zusammenstecken, um das Vorgehen und erste konkrete Schritte abzustimmen“, zeigte der Landrat den weiteren Weg auf.

Zusätzliche Fahrten mit dem SchnellBus

Kreis Borken und RVM erweitern Fahrplan der Linie S70

Kreis Borken (pd). Auf der beliebten SchnellBus-Linie S70 zwischen Münster, Ahaus und Vreden stocken der Kreis Borken und die RVM Regionalverkehr Münsterland GmbH ab dem 12. April 2021 das Fahrplanangebot auf.

Gefördert werden die Ausweitungen im Fahrplan durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).
Hier sind es die zusätzlichen Fahrten bis Vreden, die ab dem 12.04 insbesondere für Pendler interessant sein werden. Auf diese Weise kann der Fahrgast montags bis freitags bis 19.10h vom Hauptbahnhof Münster im Halbstundentakt bequem mit dem Schnellbus bis nach Vreden fahren.

Hintergrund SchnellBusse:
Die SchnellBusse der RVM zählen im Münsterland zu den Zugpferden des ÖPNV, sie verbinden Kommunen mit den Großstädten der Region und schaffen somit umweltfreundliche Mobilität. Gekennzeichnet sind sie durch eine schnelle Linienführung, Fahrten mindestens im 60-Minuten-Takt und komfortable Busse.

Mit diesen Attributen sind die SchnellBusse für viele Menschen als Alternative zum Auto unverzichtbar. Pendler, Schüler und Studenten nutzen die Verbindungen wie auch Fahrgäste, die zum Shoppen und zu Freizeitaktivitäten den ökologischen Weg wählen.
Für weitere Informationen zu Fahrplan und Tarif steht die Schlaue Nummer unter Telefonnummer 0180 6 / 50 40 30 (20 ct/Verbindung aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Verbindung) zur Verfügung.  Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30 oder im Internet unter www.rvm-online.de. In der BuBiM-App stehen ebenfalls alle Informationen zur Verfügung. Die BuBiM-App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.

Impfung die für Geburtsjänge 1942 und 1943 ab 9. April

Impfungen der Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 ab 9. April 2021 möglich

Terminbuchungen erfolgen über die Kassenärztliche Vereinigung / Betroffene erhalten ergänzende Informationen zum Impfangebot per Post

Kreis Borken. Bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre konnten im Kreis Borken gegen das Coronavirus geimpft werden. Um zu verhindern, dass die Buchungssysteme überlastet werden, erfolgten nach Ostern nur Aufrufe und Buchungsmöglichkeiten für 79-Jährige.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat nun kurzfristig bekannt gegeben, dass ab dem 9. April die Terminvereinbarung für die Geburtsjahrgänge 1942 und 1943 zugelassen wird.

Die Buchungen erfolgen ausschließlich über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung: online über www.116117.de oder telefonisch unter der 0800 / 116 117 02 (kostenfrei). Dabei sind auch Buchungen für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner möglich.

Wie auch bei der Impfaktion vor Ostern für die über 60-Jährigen werden die 77- und 78-Jährigen über die Medien zur Vereinbarung von Impfterminen aufgerufen. Sie erhalten aufgrund einer Verzögerung des Gesundheitsministeriums ihre ergänzenden postalischen Impfunterlagen im Laufe der kommenden Woche per Post.

Schulstart NRW – Eine Woche Distanzunterricht und Testpflicht

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Ab dem kommenden Montag werden alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in den Schulbetrieb nach den Osterferien zunächst für eine Woche im Distanzunterricht starten. Testpflicht in Schulen

NRW (pd). Ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II

„Das bis dato immer noch unsicher einzuschätzende und schwer zu bewertende Infektionsgeschehen nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest mit diffusen Infektionsausbrüchen erfordert eine Anpassung des Schulbetriebes in der kommenden Woche. Deswegen hat die Landesregierung für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen. Ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Ab dem 19. April 2021 soll der Unterricht an den Schulen dann – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. Die Durchführung des Präsenzunterrichts ab diesem Zeitpunkt erfordert weiterhin unsere strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens. Dies soll auch durch ein Vorziehen der Impfungen für Grundschullehrerinnen und -lehrer, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, erfolgen.

Grundsätzliche Testpflicht

Im Präsenzbetrieb der Schulen wird es eine grundsätzliche Testpflicht in den Schulen mit wöchentlich zweimaligen Selbsttests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben.

Die Testpflicht wird in der CoronaBetreuungsverordnung geregelt: Künftig ist der Besuch der Schule an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Coronaselbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Testpflicht gilt für Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und für sonstiges an der Schule tätiges Personal gleichermaßen.

Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt.

Ohne Test, kein Präsenzunterricht

Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung gilt: Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann zulassen, dass Coronaselbsttests für zuhause unter elterlicher Aufsicht stattfinden. In diesem Fall müssen die Eltern das negative Ergebnis schriftlich versichern. Insbesondere die Grundschulen sowie die Primarstufen der Förderschulen können sich in der kommenden Woche vor allem organisatorisch auf die Testungen vorbereiten.

Die Landesregierung geht von einem wöchentlichen Bedarf von 5,5 Millionen Selbsttests für die Schulen aus, deren Versand an die Schulen heute begonnen hat und auch für die kommenden Wochen so vorgesehen ist. Hierzu hat die Landesregierung alle notwendigen Maßnahmen getroffen. Die ausreichende Belieferung aller Schulen mit der notwendigen Menge an Selbsttests soll nach den bereits Belieferungsproblemen des Logistikunternehmens voraussichtlich bis Ende dieser Woche erfolgen.

Abiturprüfungen

Die Abiturprüfungen werden wie vorgesehen am 23. April 2021 beginnen. Der Unterricht für die Abiturienten der allgemeinbildenden Schulen wird sich in den kommenden neun Unterrichtstagen zwischen dem Ende der Osterferien und dem Beginn der Prüfungen auf die Abiturprüfungsfächer konzentrieren.
Auch an den Beruflichen Gymnasien gelten die bereits festgelegten Regelungen fort und es kann dort auf die zentralen Abiturprüfungen in Präsenz unter Berücksichtigung besonders prüfungsrelevanter Themenbereiche zielgerichtet vorbereitet werden. Auch die Studierenden der Weiterbildungskollegs können sich so unverändert auf die zentralen und dezentralen Prüfungen einstellen.

Notbetreuung sichergestellt

„Der Schulstart nach den Osterferien beginnt im Distanzunterricht. Dabei ist eine Notbetreuung für die Klassen 1 bis 6 sichergestellt. Mit der Testpflicht werden wir künftig beste Voraussetzungen für das danach wieder einsetzende Wechselmodell schaffen. Für die Familien in Nordrhein-Westfalen ist es ein wichtiges Signal, dass während der Pandemie für die Landesregierung die Sicherheit aller am Schulleben Beteiligten Priorität hat und sie gleichzeitig alles daransetzt, Bildungs- und Betreuungsangebote sicherzustellen. Als Schul- und Bildungsministerin bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass unsere Schulen im Interesse unserer Kinder als erstes geöffnet und als letztes geschlossen werden sollen. Eine Woche der Vorsicht ist angesichts der aktuellen Lage angemessen und in den Augen der Landesregierung notwendig“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Coronavirus-Testoffensive: Über 130.000 Proben genommen

Coronavirus-Testoffensive läuft im Kreis Borken jetzt gut einen Monat

In dem Zeitraum wurden in den Testzentren im Kreisgebiet über 130.000 Proben genommen – 570 positive Ergebnisse

Kreis Borken (pd). Seit Beginn der großangelegten Coronavirus-Testoffensive im Kreis Borken am 10. März 2021 wurden in den örtlichen Schnelltestzentren mit Stand 6. April 2021 insgesamt 131.402 (Antigen-) POC-Tests durchgeführt.

Daraus resultierten 570 positive Ergebnisse. Das sind knapp über 0,4 Prozent aller Tests. Diese wurden dann durch PCR-Tests „gegengecheckt“ mit folgenden Resultaten: 302 positive Schnelltestbefunde wurden auch im Laborbefund positiv bestätigt, also rund 53 Prozent.

Da es sich in der Regel um symptomlose Personen gehandelt hat, zeigt dies, dass Schnelltests einen wirksamen Beitrag leisten können, Infizierte frühzeitiger aufzuspüren und die Infektionsgefahren damit schneller zu reduzieren.

Falsch-positiver Testergebnisse

Der Anteil sogenannter falsch-positiver Testergebnisse liegt damit bei 47 Prozent. Diese Quote liegt bei Massentests typischerweise deutlich höher als bei einem gezielteren Testen in bestimmten Risikogruppen. Dieses Ergebnis für den Kreis Borken deckt sich mit aktuellen internationalen Studien etwa aus Dänemark oder Österreich, wonach bei Massentests jeder zweite bis dritte mittels Antigen-Schnelltest positiv Getestete tatsächlich nicht infiziert ist.

Das Ergebnis zeigt auch, dass positive Antigen-Schnelltestergebnisse zwingend einer schnellen Überprüfung durch den zuverlässigeren PCR-Labortest bedürfen. Personen, die ein positives Ergebnis im Schnelltest erhalten, sollten sich vorsichtshalber in Quarantäne begeben (d. h. Kontakte konsequent reduzieren) und über den Hausarzt oder das Gesundheitsamt unverzüglich einen Termin zum PCR-Test vereinbaren. Das Schnelltestergebnis ist lediglich ein Verdacht auf eine Infektion. Erst der Laborbefund gibt allen Beteiligten Sicherheit.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine Person mit negativem Schnelltest-Ergebnis tatsächlich doch infiziert hat, ist laut Veröffentlichungen des Robert-Koch-Institutes sowie medizinischer Fachverbände und Institutionen noch deutlich geringer. Gleichwohl darf auch ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis nicht zu trügerischer Sicherheit verleiten.

Die Einhaltung der AHA-L-Regeln bleibt unabhängig von einer Schnelltestung die wirksamste Schutzmaßnahme.
Eine Übersicht über die Schnellteststellen im Kreis Borken gibt es im Internet unter https://kreis-borken.de/testen zum einen in einer Auflistung nach Städten und Gemeinden sowie in einer webbasierten Kartendarstellung.

Kostenlose Schnelltest für Niederländer in bestimmten Testzentren

Niederländer können sich künftig in bestimmten Schnelltestzentren kostenlos testen lassen

Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt Initiative als ersten schnellen Schritt im Interesse der Betroffenen

Kreis Borken (pd). Nachdem am Dienstag (06.04.2021) die Niederlande als „Hochinzidenzgebiet“ ausgewiesen wurden, benötigen von dort nach Deutschland Einreisende einen aktuellen Coronavirus-Schnelltest.

Dieser ist allerdings nur für Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik haben, kostenfrei. Für alle anderen, d. h. auch für Grenzpendler mit Arbeitsort in Deutschland, ist der Test hingegen kostenpflichtig. Dies hat – gerade auch im hiesigen deutsch-niederländischen Grenzraum – bereits für viel Ärger und Verdruss gesorgt.

Plattform Chayns von Tobit

Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßt daher ausdrücklich die heute bekanntgewordene Initiative des Ahauser Softwareunternehmens Tobit, in Verbindung mit interessierten Schnelltestzentren Niederländern in Deutschland bei digitaler Anmeldung über die Plattform Chayns kostenlose Tests zu ermöglichen. „Das ist eine tolle Sache, die Unternehmenschef Tobias Groten da ins Rollen gebracht hat“, so Dr. Zwicker und ergänzt: „ein erster schneller, unkomplizierter Schritt im Interesse der Betroffenen!“
Bekanntlich wickeln viele der im Kreis Borken zugelassenen Zentren die Registrierung digital über die Plattform Chayns von Tobit ab. Tobias Groten legt nun aus Privatmitteln – zunächst einmal – 10.000 Euro in einen speziellen „Topf“.

Teststellen, die die voll-digitale Abwicklung von Corona-Schnelltests anbieten, bekommen aus diesem Topf einen Teil der Kosten erstattet, den anderen übernehmen die Teststellen selbst. Sie erhalten für diesen Service kein Geld von der Kassenärztlichen Vereinigung, denn das lassen die rechtlichen Vorgaben für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb von Deutschland nicht zu.
Wie Tobias Groten wünscht sich auch der Landrat, dass sich weitere Unternehmen und andere interessierte Personen finanziell an dieser Initiative beteiligen. Er appelliert daher an die heimischen Unternehmen und Betriebe sowie deren Verbände, sich ebenfalls auf diesem Gebiet zu engagieren.

Impfungen von 77- und 78-Jährigen ab 9. April 2021 möglich

Terminbuchungen erfolgen über die Kassenärztliche Vereinigung / Betroffene erhalten ergänzende Informationen zum Impfangebot per Post

Kreis Borken (pd). Bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre konnten im Kreis Borken gegen das Coronavirus geimpft werden.

Um zu verhindern, dass die Buchungssysteme überlastet werden, erfolgten nach Ostern nur Aufrufe und Buchungsmöglichkeiten für 79-Jährige. Das NRW-Gesundheitsministerium hat nun kurzfristig bekannt gegeben, dass ab dem 9. April die Terminvereinbarung für Personen im Alter von 77 und 78 Jahren zugelassen wird.

Die Buchungen erfolgen ausschließlich über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung: online über www.116117.de oder telefonisch unter der 0800 / 116 117 02 (kostenfrei). Dabei sind auch Buchungen für die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner möglich.

Wie auch bei der Impfaktion vor Ostern für die über 60-Jährigen werden die 77- und 78-Jährigen über die Medien zur Vereinbarung von Impfterminen aufgerufen. Sie erhalten aufgrund einer Verzögerung des Gesundheitsministeriums ihre ergänzenden postalischen Impfunterlagen im Laufe der kommenden Woche per Post.

Paketsendung – Betrügerische SMS können hohe Kosten erzeugen

Kreis Borken und Polizei warnen vor betrügerische SMS – Binnen zehn Minuten Smartphone gehackt

Kreis Borken (pd). Ein Klick mit Folgen: Kriminelle verschicken derzeit wieder verstärkt betrügerische SMS-Nachrichten an Betroffene im Kreis Borken. Entsprechende Meldungen gingen in den vergangenen Tagen aus Legden und Gescher, ebenso aus Bocholt, Borken und Gronau bei der Polizei ein.

Was einem der Betroffenen passiert ist, darf als typisch gelten: Der Bocholter erhielt eine SMS-Nachricht, in der es um ein Paket für ihn ging. Weil er tatsächlich noch mit einer entsprechenden Sendung rechnete, klickte er auf den Link in der SMS. Nur zehn Sekunden später erhielt der Mann eine Nachricht seines Smartphone-Anbieters: Sein Handy sei gehackt worden.

Schneeball-Prinzip

Mit ihrer Masche hoffen die Cyber-Kriminellen, Schadsoftware aufspielen zu können. Sie suggerieren mit ihren Nachrichten, dass die Betroffenen den Stand der Lieferung eines erwarteten Paketes verfolgen zu können, eine andere Masche täuscht eine Terminbestätigung vor. In manchen Fällen entwickelt sich daraus ein regelrechtes Schneeball-Prinzip – die Täter greifen Kontakte aus dem gekaperten Handy ab und schicken auch an diese ihre SMS-Nachrichten (die SMS-Kosten kommen dann unter Umständen auf den Inhaber des gehackten Handys zu). Durch das Anklicken des Links in der SMS findet das Schneeballsystem dann seine Fortsetzung.

Die Polizei appelliert

„Klicken Sie nicht auf den Link, wenn Sie eine solche Nachricht erhalten haben!“ Empfänger sollten die Nachricht löschen, ihr Smartphone zur Sicherheit in den Flugmodus versetzen und ihren Internetprovider informieren. Wer eine der betrügerischen Nachrichten erhalten hat, sollt auch überprüfen, ob durch den Empfang der SMS bereits Kosten entstanden sind.
Sinnvoll ist es in jedem Fall, eine Drittanbieter-Sperre einzurichten und damit dem Zahlungsweg über die Mobilfunkrechnung einen Riegel vorzuschieben.

Einreise aus den Niederlanden nur mit negativen Test

Mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner – Ohne negativen Corona-Test ab sofort keine Einreise mehr aus den Niederlanden möglich

Kreis Borken. Wie der Kreis Borken heute mitteilt, hat die Bundesregierung die Niederlande mit Wirkung zum 6. April 2021 als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Am 4. April 2021 wurden die Niederlande Hochinzidenzgebiet eingestuft. Diese Einstufung erfolgt, wenn über einen Zeitraum von sieben Tagen deutlich mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner festgestellt werden. Diese Schwelle wird in den Niederlanden deutlich überschritten. Deutschland verschärft diese Regeln nicht ohne Grund. Daher bleibt der dringende Rat: Arbeiten Sie, wo immer möglich, zu Hause und verzichten Sie auf Reisen.

Damit gilt bei Einreise aus dem Nachbarland grundsätzlich für jeden, der über sechs Jahre alt ist die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen negativen Testnachweises auf das Coronavirus. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Ausnahmen gelten z. B. für Durchreisende / den Transit und Aufenthalte bis zu 24 Stunden.

Grenzkontrollen

Deutschland wird keine nahtlosen Grenzkontrollen einführen, aber stichprobenartige Kontrollen in der Grenzregion durchführen. Wer kein negatives Testzertifikat dabei hat, wird nicht zurückgeschickt, sondern kann einen Test bei einem örtlichen Gesundheitsamt machen. Es kann jedoch ein Bußgeld verhängt werden.

Auf der Internetseite des Kreises Borken https://kreis-borken.de/coronareise-niederlande gibt es Links zu den Informationen der EUREGIO über die neuesten Corona-Maßnahmen sowie zu einem Tool des „GrenzInfoPunktes“ mit praktischen Hinweisen.

Zudem wird auf entsprechende Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen verlinkt.

Mehr Impfdosen im Kreis Borken dringend erforderlich

Landrat Dr. Kai Zwicker erinnert Land NRW an Zusage, zusätzliche Impfdosen in den Grenzraum zu geben. Zugesagte Lieferung noch nicht angekommen

„Gestrige Einstufung der Niederlande als ‚Hochinzidenzgebiet‘ macht die Dringlichkeit der Lieferung deutlich!“

Kreis Borken(pd). Aufgrund außerordentlich hoher Infektionszahlen sind seit gestern (06.08.2021) die Niederlande als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko („Hochinzidenzgebiet“) eingestuft worden. Angesichts dieser Entwicklung und der damit verbundenen besonderen Belastungen für den Grenzraum hat heute (07.04.2021) Landrat Dr. Kai Zwicker das Land an dessen Zusage von Mitte März erinnert, zusätzlichen Impfstoff in die Grenzregionen zu Belgien und den Niederlanden zu liefern.

Lage hat sich deutlich verschärft

Auf seine Initiative hin hatten seinerzeit alle NRW-Grenzkreise und die Städteregion Aachen dringlich darum gebeten. Zu einer entsprechenden Lieferung ist es bislang aber nicht gekommen.
In seinem Schreiben an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann macht Dr. Zwicker daher jetzt deutlich, dass sich die Lage in den NRW-Grenzregionen im Vergleich zum vergangenen Monat noch deutlich verschärft habe. Das belege die Einstufung der Niederlande als „Hochinzidenzgebiet“.

Daraus ergebe sich u. a. grundsätzlich die Pflicht, bei Einreise aus diesem Nachbarland einen aktuellen Testnachweis mitzuführen. In der Praxis seien mit der Umsetzung der neuen Maßregeln viele Probleme verbunden. Dies zeige sich im Kreis Borken in besonderer Weise am Beispiel des Grenzdorfes „Dinxperwick“: Dort gehen der Bocholter Stadtteil Suderwick und das zum niederländischen Aalten gehörende Dinxperlo praktisch „nahtlos“ ineinander über. Die Einwohner von „Dinxperwick“ nehmen die Grenze schon seit Jahren im Alltag nicht mehr wahr.

Unverständnis

In den niederländischen Medien gibt es bereits zahlreiche Berichte darüber, dass die Umsetzung der neuen Regelungen bei vielen „Dinxperwicker/innen“ auf großes Unverständnis stößt.
In seiner damaligen Zusage habe das Land ausdrücklich betont, dass die Ermöglichung und Aufrechterhaltung des Grenzverkehrs in Pandemiezeiten ein wichtiges Anliegen sei.

Dazu heute Borkens Landrat: „Dem lässt sich aus hiesiger Sicht vor allem dadurch Rechnung tragen, dass nunmehr tatsächlich zusätzliche Impfdosen auch ausgeliefert werden, so dass die dem Grenzraum zugedachte ‚Pufferfunktion‘ gegenüber den Niederlanden als ‚Hochinzidenzgebiet‘ nachhaltig gestärkt werden kann.“ Ausdrücklich bittet Dr. Zwicker daher Minister Laumann darum, jetzt die zugesagte Lieferung zusätzlicher Impfdosen in die NRW-Grenzregion zu veranlassen.

Corona-Notbremse – In NRW wird es keine Lockerungen geben

Corona-Notbremse in Nordrhein-Westfalen: Trotz sinkender Inzidenzen wird es vorerst keine Lockerungen in betroffenen Kommunen geben – Es bleibt, wie es ist.

Im Kreis Borken liegt der 7-Tage-Inzidenz heute laut LZG erstmalig seit Tagen wieder unter 100 bei 97,8 (-15,6). Kein Grund zur Hoffnung. Für eine Aufhebung der Notbremse-Regelung sind künftig mindestens sieben, statt drei Tage mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 und eine stabile Tendenz erforderlich.

Es bleibt erstmal alles so, wie es ist. Das teilte heute NRW Gesundheitsminister Laumann mit. Sprich: Es wird trotz der seit einigen Tagen stagnierenden oder sinkenden 7-Tages-Inzidenz in vielen Kommunen in Nordrhein-Westfalen vorläufig noch in keiner Kommune eine Aufhebung der Notbremse geben.

Das heißt, dass alle Angebote, die durch die angesichts sinkender Infektionszahlen erfolgten vorsichtigen Lockerungen seit 8.März 2021 wieder möglich waren, sind in den von der Corona-Notbremse betroffenen Kreisen und kreisfreien Städten wieder unzulässig. Dadurch sollen die Infektionszahlen wieder gebremst und auf ein Maß zurückgefahren werden, welches das Gesundheitssystem nicht in die Gefahr der Überlastung bringt.

Das gilt auch für die Kreise Olpe, Wesel und den Rhein-Sieg-Kreis. Hier liegen die Inzidenzwerte seit drei Tagen wieder unter der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

Bisher war dies die Voraussetzung, um die Notbremse durch die Landesregierung wieder aufzuheben. Da der zurückliegende Drei-Tages-Zeitraum aber auch die Ostertage mit zum Teil eingeschränkten Test- und Meldeprozessen betrifft, hat das Gesundheitsministerium mit Wirkung zum heutigen Tag die Coronaschutzverordnung modifiziert. Für eine Aufhebung der Notbremse-Regelung sind künftig mindestens sieben Tage mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 und eine stabile Tendenz erforderlich. Diese Voraussetzung ist derzeit noch in keiner der „Notbremse-Kommunen“ gegeben.

Kein Hin und Her

Minister Laumann: „Auch, wenn die Inzidenzen aktuell etwas sinken, befinden wir uns nach Einschätzung vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch mitten in der dritten Welle. Wir müssen aktuell also besonders vorsichtig und besonnen agieren. Ein ‚Hin und Her‘ bei der Anwendung der Notbremse wäre zudem etwas, für das die Menschen wenig Verständnis hätten. Deshalb wollen wir die Tendenz etwas länger beobachten, bevor wir die Notbremse in Kommunen aufheben.“

Corona-Hotline des Kreises Borken

Corona-Hotline des Kreises Borken-Telefonnummer korrekt anwählen: 0 28 61 / 681 16 16!

Kreis Borken. Der Kreis Borken hat in Sachen „Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie“ seit dem vergangenen Frühjahr eine eigene Hotline für die Bevölkerung freigeschaltet.

Unter der Telefonnummer 0 28 61 / 681 16 16 sind montags bis freitags von 8.30 bis 16.00 Uhr und samstags von 14.00 bis 17.00 Uhr medizinische Auskünfte zum Coronageschehen erhältlich.
Das Hotline-Team bittet aus aktuellem Anlass erneut darum, die Rufnummer korrekt anzuwählen.

Nicht selten landen Anruferinnen und Anrufer nämlich bei Privatanschlüssen, weil sie versehentlich „Zahlendreher“ verursacht oder einzelne Ziffern der Durchwahl weggelassen haben. Diese dann für beiden Seiten ärgerliche Situation solle doch tunlichst vermieden werden, heißt es dazu aus dem Kreishaus.

Erler Grundschüler im Kreisentscheid beim Lesewettbewerb

Ohren auf – jetzt lese ich!: 12 Schülerinnen und Schüler stehen im Kreisentscheid. Darunter auch Maximilian Kerkhoff von der Silvester-Schule in Erle

Regionalentscheide für die vierten Klassen im Kreis Borken durchgeführt/Kreisfinale coronabedingt auf Mai/Juni 2021 verschoben

Kreis Borken (pd). 39 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen haben ihr „Lese-Können“ auf Orts- und Regionalebene gezeigt: Die zwölf Besten von ihnen sind nun für das Kreisfinale des Vorlesewettbewerbes für die vierten Klassen „Ohren auf – jetzt lese ich!“ qualifiziert.

Lesewettbewerb Kreis Borken
Unter allen Finalistinnen und Finalisten des Kreisentscheides wurde eine Lesung mit Autorin Sabine Zett verlost. Foto: Loewe Verlag/SZpress

Die Regionalentscheide wurden in diesem Jahr von den zwei Stadtbibliotheken Ahaus und Bocholt, der Stadtbücherei St. Pankratius Gescher sowie der Öffentlichen Bücherei Raesfeld durchgeführt. Auf das große Finale wollen die Veranstalter – die hauptamtlich geleiteten Büchereien und das Bildungsbüro des Kreises Borken – auch in diesem Jahr zunächst einmal nicht verzichten: Coronabedingt soll deshalb der Kreisentscheid in den Mai oder Juni 2021 verschoben werden. „Gerade der Austausch und die Gespräche mit den Kindern vor Ort sind eine enorme Bereicherung. So ermuntern wir insbesondere Kinder, die sich noch nicht so sehr für Bücher interessieren, zum Lesen“, erklärt Michael Schürmann, Leiter der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden. „Wir hoffen, dass wir zum Sommer hin den Kreisentscheid wie gewohnt in Präsenz durchführen können. Sollte die Corona-Pandemie nur eine digitale Form des Kreisentscheides zulassen, sind wir Veranstalter gemeinsam auch dafür gerüstet“, so Schürmann weiter.

Für den Kreisentscheid qualifiziert sind:


– Ida Bengfort, Josefschule Ahaus
– Nina Große Frericks, Fliednerschule Stadtlohn
– Maite Antonia Isferding, St. Vitus-Schule Südlohn
– Maximilian Kerkhoff, Silvester Schule Erle (Raesfeld)
– Anna Kippert, Roncalli-Grundschule Weseke (Borken)
– Julian Krühler, GSV Ludgerus Bocholt
– Birger Martinko, Hordtschule Stadtlohn
– Lilly Menzel, Helene Helming Schule Ahaus
– Marie Paeßens, St. Bernhard-Schule Lowick (Bocholt)
– Olivia Schwarzbach, Josefschule Bocholt
– Jan-Malte Schwietering, Alexander-Hegius-Schule Heek
– Emilia Selting, Antoniusschule Reken

Auf ein besonderes Highlight dürfen sich Ida Bengfort und ihre Klassenkameradinnen und -kameraden von der Josefschule Ahaus freuen: Sie haben eine Lesung mit der Autorin Sabine Zett gewonnen. Dieser Preis konnte auch in diesem Jahr wieder durch die Förderung des Lions Clubs Hamaland unter allen Finalistinnen und Finalisten des Kreisentscheides verlost werden.

Damit die Schule ausreichend Vorlaufzeit erhält, um die Lesung zu planen – live oder digital – wurde die Verlosung bereits jetzt vorgenommen. Sabine Zett hat bereits über 40 Bücher geschrieben, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Die mehrfach ausgezeichnete Bestsellerautorin ist vor allem bekannt für ihre interaktiven Mitmach-Lesungen für Klein und Groß sowie auch für ungewöhnliche Aktionen zur Leseförderung. Sie ist zudem Lese-Botschafterin der „Stiftung Lesen“, die sich für Lesefreude und -kompetenz engagiert.

DRK Kreis Borken: 11.500 Schnelltests über Ostern

Rotes Kreuz verteilt Ostertüten für Helfer/innen in Teststationen –11.500 Schnelltests über Ostern. Ein Test pro Woche ist kostenfrei.

Kreis Borken (pd). Das Überraschungspräsent kam gut an: Das Rote Kreuz im Kreis Borken verteilte am Karsamstag und -sonntag Ostertüten an Helfer/innen in den Schnellteststationen im Kreis.

Laut DRK-Pressedienst wurden am Osterwochenende inklusive Karfreitag 11.500 Personen im Kreis Borken getestet. Darin inbegriffen sind Tests am Ostermontag mit Voranmeldung. Die Gesamtzahl möglicher positiver Ergebnisse konnte das Rote Kreuz nicht benennen.

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Die stellvertretende Kreisrotkreuzleiterin Verena Uhlenbrock, Sarah Püschl, Florian Uhlenbrock, Jessica Anders sowie DRK-Vorstand Beatrix Grohn. Foto: DRK

„Mit der Ostertütenaktion wollten wir uns für das außergewöhnliche Engagement bedanken, dass alle ehren- und hauptamtlichen Helfer im Kampf gegen das Coronavirus täglich zeigen, vor allem auch zu den Feiertagen“, sagte DRK-Vorstandsmitglied Beatrix Grohn. Sie wurde bei ihrer österlichen Tour durch den Kreis Borken von der stellvertretenden Kreisrotkreuzleiterin Verena Uhlenbrock begleitet.

Und beide konnten sich vor Ort ein Bild machen, wie gut die Testmöglichkeiten von den Bürgern im Kreis angenommen wurden und werden. Als die Türen der ehemaligen Bäckerei Mensing in Borken am Markt beispielsweise am Karsamstagmorgen öffneten, nahmen direkt zahlreiche Borkener das Testangebot wahr.

Die Resonanz aufs Testen ist riesig

Das gleiche Bild in anderen Orten wie in Ahaus, Legden, Gronau, Vreden, Heiden und Rhede oder Bocholt. In Gescher wurde in der Pankratiusschule an der Armlandstraße direkt im Zentrum getestet. Rotkreuzleiter Mark Wierczeyko hatte wieder ein gut aufeinander abgestimmtes Team zusammengestellt: „Die Resonanz aufs Testen ist riesig, noch wesentlich größer als beim Angebot zu Weihnachten.“

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Manuel Nagel vom DRK Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Die Bürger nehmen laut DRK-Erfahrung gerne die Gelegenheit wahr, mit negativem Ergebnis Sicherheit über Ostern zu erlangen, um beispielsweise mit der Familie Oma und Opa zu besuchen. An 18 Stationen im Kreis wird allein vom Roten Kreuz im Kreis Borken getestet; am Dienstag eröffnet in Bocholt in der City im ehemaligen Möbel-Maass-Gebäude, Neustraße 26, die nächste Testmöglichkeit (ab 8.30 Uhr).

4445 Schnelltest am Freitag und Samstag – sechs mit positivem Verlauf

Und die Antigen-Schnellteststationen werden immer häufiger frequentiert – auch, um mit einem negativen, bescheinigten Testergebnis zum Beispiel in Geschäften bestimmter Branchen einkaufen zu können. So wurde allein am Karfreitag und Samstag 4445 Mal getestet. Sechs Ergebnisse hatten einen positiven Verlauf (0,16 Prozent). Die Menschen mit Infektionen müssen sodann einen PCR-Test beim Hausarzt vornehmen lassen oder an der Abstrichstelle des Kreisgesundheitsamtes beim DRK-Stadtverband in Stadtlohn, Gutenbergstraße 26.

QR-Code-DRK-Raesfeld-Schnelltest

In einem Gruß zu Ostern dankten Aloys Eiting namens des gesamten Rotkreuz-Präsidiums sowie DRK-Vorstand Beatrix Grohn den mehr als 150 Freiwilligen in den Teststationen für ihren „enormen Einsatz, auch über die Osterfeiertage hinweg, und für das große ehrenamtliche Engagement in diesen schweren Pandemiezeiten“. Sie appellierten an die Bürger, sich weiter testen zu lassen, um so frühzeitig mögliche positive Infektionen herausfiltern zu können.

In den ersten gut drei Wochen hatten sich bereits gut 28.000 Frauen und Männer beim Roten Kreuz testen lassen. Dabei waren 148 positive Fälle ermittelt worden.

Unter www.Testen.DRKBorken.de kann ein Termin für einen Corona-Antigen-Schnelltest vereinbart werden. Ein Test pro Woche ist kostenfrei.

www.DRKBorken.de 

Alkoholisierter 16-Jähriger aus Raesfeld landete im Feld

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand laut Mitteilung der Polizei Borken hatte der 16-Jährige zuvor bereits eine Unfallflucht begangen

RAESFELD. Am Samstag wurde ein Zeuge gegen 12.10 Uhr an der Kreuzung Sonnenbrink/Hungerweg/Hessebree auf einen orangefarbenen Motorroller aufmerksam, der am Fahrbahnrand lag.

Der Zeuge sah nach dem Rechten und entdeckte im angrenzenden Feld den verletzten Motorrollerfahrer.

Der alkoholisierte 16-Jährige aus Raesfeld war von der Fahrbahn abgekommen und gestürzt. Kurze Zeit vorher war ein orangefarbener Motorroller einer Zeugin aufgefallen, weil der Fahrer in Schlangenlinie unterwegs war.

Der Rettungsdienst brachte den Verletzten ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Polizeibeamten leiteten ein Strafverfahren ein und stellten seinen Führerschein sicher. Ein Arzt entnahm dem Beschuldigten eine Blutprobe, um die Blutalkoholkonzentration exakt nachweisen zu können.

Testpflicht für Einreisende aus den Niederlanden ab Dienstag

Wegen besonders vielen Corona-Fällen gelten die Niederlande nach Ostern als Hochinzidenzgebiet – Die Niederlande sind bereits seit dem 17. Oktober 2020 als Risikogebiet eingestuft.

Testpflicht für Einreisende ab Dienstag aus den Niederlanden – Nordrhein-Westfalen setzt Entscheidung des Bundes um Ministerpräsident Laschet: „Grenzverkehr auf das Notwendige reduzieren“

Kreis Borken/NRW. Die Bundesregierung hat die Niederlande heute, 4. April 2021, mit Wirkung zum 6. April 2021 als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Damit gilt ab Dienstag bei Einreise aus dem Nachbarland grundsätzlich die Pflicht zum Mitführen eines aktuellen Testnachweises.

Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein. Für Pendler, die die Grenze wegen ihres Berufs, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung regelmäßig überqueren müssen, ist ein negativer Test 72 Stunden gültig, so dass sie sich bis zu zwei Mal in einer Arbeitswoche testen lassen müssen.

Stichprobenkontrollen

Die Einhaltung der Testpflicht wird durch Stichprobenkontrollen der Bundes- und Landes-Polizei überprüft. Der niederländische Ministerpräsident Rutte und Ministerpräsident Laschet hatten bereits am Freitag gemeinsam dazu aufgerufen, nicht notwendige Reisen in das Nachbarland zu vermeiden.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Gerade nach der heutigen Einstufung der Niederlande als Hochinzidenzgebiet müssen wir den Grenzverkehr auf das Notwendige reduzieren. Für diejenigen, die trotzdem reisen müssen, haben wir klare Regeln geschaffen. Die Testpflicht für Einreisende ist ein wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung. Tests helfen, Infektionen zu entdecken und die Virusverbreitung zu verhindern. Für den grenzüberschreitenden Lebensalltag von Pendlern haben wir eine Lösung gefunden, die sowohl der pandemischen Lage als auch der Lebenswirklichkeit der Menschen gerecht wird.“
Nordrhein-Westfalen arbeitet gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarn in der von Ministerpräsident Laschet ins Leben gerufenen „Cross Border Taskforce Corona“, um die Fragen zu klären, die die Entscheidung der Bundesregierung nach sich zieht.

Ministerpräsident Armin Laschet weiter: „Wieder bewährt sich die Task Force, die wir vor einem Jahr gegründet haben. Wir stehen im engen Austausch mit unseren niederländischen Freunden, um alle aufkommenden Fragen und Probleme schnell zu lösen.“

Testnachweis ist grundsätzlich bereits bei Einreise mitzuführen

Als Tests werden sowohl PCR-Tests als auch PoC-Schnelltests eines befugten medizinischen Dienstleisters sowie Selbsttests unter Aufsicht fachkundigen Personals akzeptiert. Der Testnachweis kann auf Papier oder in digitaler Form – zum Beispiel durch Vorzeigen eines Dokuments auf dem Mobiltelefon – erbracht werden. Der Testnachweis ist grundsätzlich bereits bei Einreise mitzuführen. Grenzpendlern ist es gestattet, den Test nach Einreise unverzüglich – etwa unmittelbar nach Ankunft am Arbeitsplatz – nachzuholen.

Wer regelmäßig mehrmals pro Woche enge Familienangehörige (Verwandte 1. Grades, Ehegatte, Lebenspartner, Lebensgefährte, Kinder aufgrund geteilten Sorgerechts oder Umgangsrechts) auf der anderen Seite der Grenze besucht, muss sich ebenfalls regelmäßig testen lassen. Analog zur Regelung für die Grenzpendler gilt in diesen Fällen ein negativer Test 72 Stunden, so dass in sechs Tagen zwei Tests notwendig sind.
In allen übrigen Fällen ist ein negativer Test nur 48 Stunden ab Testvornahme gültig.

Ausgenommen von der Testpflicht sind kraft Bundesrechts Durchreisende sowie Transporteure, die weniger als 72 Stunden in Deutschland bleiben. Weitere Ausnahmen können beim zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden.

Zusätzlich zur Testpflicht besteht zudem eine Anmeldepflicht für Einreisende aus den Niederlanden. Die Anmeldung muss vor Ankunft auf www.einreiseanmeldung.de erfolgen. Von der Anmeldepflicht sind Durchreisende und Aufenthalte unter 24 Stunden ausgenommen.

Die Niederlande sind bereits seit dem 17. Oktober 2020 als Risikogebiet eingestuft. Die Einstufung zum Hochinzidenzgebiet tritt am 6. April 2021 um 0 Uhr in Kraft. Die Einstufung als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht die Gesamtliste tagesaktuell online.

Ostern in Europa – Wie feiert man woanders?

Ostern, das höchste christliche Fest im Jahr, wird auch bei unseren europäischen Nachbarn mit traditionellen Bräuchen gefeiert.

Ein Besuch der Ostermesse gehört in coronafreien Jahren ebenso dazu wie ein üppiges Festmahl. Auch bemalte Eier und das Osterlamm spielen während der Feiertage in weiten Teilen Europas eine wichtige Rolle. Allerdings unterscheiden sich die Gewohnheiten teilweise erheblich. Wir haben einen Blick über einige Grenzen geworfen.

  • Osterglocken statt Osterhasen
  • Prozessionen in Südeuropa
  • Höhepunkt am Ostersonntag
  • Ein festliches Menü darf nicht fehlen
  • Vom Brauchtum zum Kulturerbe

Spaniens Prozessionen in der Semana Santa

Auch wenn es in Spanien weder Ostereier noch Osterhasen gibt, spielt die Semana Santa – die Heilige Woche – eine ganz besondere Rolle im liebsten Urlaubsland der Deutschen. Überall finden Prozessionen statt, bei denen viele Gläubige sich in ein Büßergewand hüllen. Die größten Prozessionen gibt es am Karfreitag. Ihren Höhepunkt erreicht die Karwoche mit den Festlichkeiten am Ostersonntag, bei denen das obligatorische Festmahl nicht fehlen darf. Besonders beliebt sind Lamm und der Stockfisch, el bacalao. Für Naschkatzen gibt es je nach Region flor de pascua, ein zartes Gebäck in Blumenform, oder monas de pascua.

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Die Colomba pasquale darf zu Ostern in Italien nicht fehlen. Foto: lavaligiainviaggio auf Pixabay

In Italien gehört die Colomba pasquale dazu

Auch hier stehen neben opulenten Menüs im Kreis der Familie oder mit Freunden zu Ostern große Prozessionen an. Zur Erinnerung an den Leidensweg Christi findet die Prozession am Karfreitagabend schweigend statt. Sie bildet den Auftakt zum Osterwochenende. Zu den Höhepunkten gehört das Festmahl Pranzo di Pasqua am Ostersonntag nach der Messe, der diesmal eine Prozession in gehobener Stimmung vorausgeht. Das mehrgängige Menü kann sich über einen Großteil des Tages erstrecken und endet traditionell mit einem gebackenen Hefeteig in Form einer Taube, der Colomba pasquale. Der Ostermontag, der in Italien verniedlichend Pasquetta heißt, ist weniger besinnlich. Meist wird er bei einem Ausflug im Freundeskreis begangen. Natürlich sind auch dabei leckeres Essen und reichlich Vino im Gepäck.

Osterhasen
Erst im 19. Jahrhundert setzte sich der Osterhase als Symboltier durch.

In Frankreich ersetzen Osterglocken den Osterhasen

Statt an den Osterhasen glauben die Kinder in Frankreich, dass die bunten Eier und die Schokolade von den Osterglocken gebracht werden. Die Kirchturmglocken verstummen nämlich nach alter Tradition am Gründonnerstag, weil sie nach Rom „fliegen“ müssen. Dort werden sie gesegnet, um am Ostersonntag als Osterglocken wieder zurückzukehren. Dabei verlieren sie die mitgebrachten bunten Eier und Schokolade in Glockenform.

Auch in der Heimat der Nouvelle Cuisine gehört gutes Essen zu einem gelungenen Fest. In vielen Familien kommt zum Hauptgang in Anspielung auf das Osterlamm eine Lammkeule auf den Tisch.

Erst im 19. Jahrhundert setzte sich der Osterhase als Symboltier durch.
Was wäre Ostern ohne Ostereier? Foto: silviarita auf Pixabay

Fleischweihen und Ratschen in Österreich

Einmal abgesehen von lokalen und regionalen Besonderheiten wie Fleischweihen am Karsamstag im Süden der Alpenrepublik kommt uns das Ostern in Österreich ziemlich bekannt vor. Hier wie dort werden jede Menge Eier gefärbt und für Kinder versteckt. Eine Eigenart in vielen Regionen Österreichs ist das sogenannte Ratschen auf einem Holzschrapinstrument in der Karwoche.

Da bis Ostersonntag keine Glocken läuten, ziehen stattdessen die Kinder „ratschend“ durch die Straßen und sagen Sprüche auf. Die UNESCO hat den Brauch sogar in ihr „Immatrielles Kulturerbe“ aufgenommen. Beispielhaft für die zahlreichen Sprüche hat die Österreichische UNESCO Kommission auf ihrer Webpräsenz den folgenden veröffentlicht: „Wir ratschen, wir ratschen den Englischen Gruß, den jeder katholische Christ beten muss. Kniet’s nieder, kniet’s nieder auf euere Knie, bet’s drei Vater Unser und ein Ave Marie”. Als Belohnung gibt es für den Nachwuchs dafür beim sogenannten Absammeln Süßigkeiten, Ostereier oder auch kleine Geldbeträge.

Wie auch immer Sie die Ostertage in diesem Jahr verbringen, wir wünschen allen Leserinnen und Lesern:

Frohe Ostern, Buona Pasqua, Felices Pascuas, Joyeuses Pâques!

Car-Freitag – Auto eines Raesfelder Rasers in Dorsten sichergestellt

Auch in diesem Jahr führte die Polizei Recklinghausen zum wiederholten Mal flächendeckende Kontrollen der „Raser- und illegalen Tuningszene“, anlässlich „Car-Freitag“, durch.

Raser aus Raesfeld und Schermbeck auf der Borkener Straße in Dorsten-Holsterhausen aus dem Verkehr gezogen

Bei den Kontrollen stellte die Polizei unter anderem am späten Freitagabend zwei Autos in Dorsten nach einem illegalen Rennen sicher. Darunter waren zwei Fahrer (20 und 21 Jahre) aus Schermbeck und Raesfeld, die innerorts auf der Borkener Straße bereits laut Polizeibericht mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren.

Am Ortsausgang beschleunigten sie dann auf erheblich überhöhte Geschwindigkeiten. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Neben den Fahrzeugen stellten die Polizeibeamten auch die Führerscheine sicher.

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Sicherstellung nach Rennen in Dorsten. Foto: Polizei

Im Fokus der polizeilichen Kontrollen lagen unsachgemäße bzw. illegale technische Veränderungen an den Fahrzeugen sowie verbotene Kraftfahrzeugrennen.

Mit Kontrollschwerpunkten in den Bereichen Herten, Dorsten und Bottrop wurden im gesamten Zuständigkeitsbereich der Recklinghäuser Polizei bekannte Treffpunkte der Szene angefahren und kontrolliert.

Die Bilanz des Schwerpunkteinsatzes:

  • 217 Fahrzeuge und 325 Personen kontrolliert
  • 3 Strafanzeigen Verkehr
  • 10 Ordnungswidrigkeitenanzeigen Erlöschen der Betriebserlaubnis
  • 3 Ordnungswidrigkeitenanzeigen Verdacht Fahren unter dem
    Einfluss von Betäubungsmitteln
  • 73 Verwarnungsgelder nach Geschwindigkeitsverstößen
  • 3 Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach Geschwindigkeitsverstößen
  • 4 sichergestellte Fahrzeuge nach Erlöschen der Betriebserlaubnis
  • 2 beschlagnahmte Fahrzeuge nach illegalem Kfz-Rennen
  • 2 beschlagnahmte Führerscheine nach illegalem Kfz-Rennen
  • 4 Verstöße gegen die CoronaSchVO

Beamtinnen und Beamte der Polizei Recklinghausen werden zur Bekämpfung der illegalen Szene regelmäßig fortgebildet. Grundsätzlich werden derartige Kontrollen nicht nur im Rahmen von Schwerpunktkontrollen durchgeführt, sondern auch in den täglichen Dienst integriert.

Die zielgerichteten Kontrollen dieser illegalen Szene bilden einen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit des Polizeipräsidiums Recklinghausen.

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Kontrolle in Herten am Car-Freitag. Foto: Polizei Kreis Recklinghausen

Überschätztes Können und rücksichtsloses Verhalten

„Im Jahr 2021 werden wir uns den Rasern und illegalen Tunern ganz gezielt widmen, damit sich diese Szene nicht auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich des PP Recklinghausen verfestigt. Hierbei geht es nicht um die Autoliebhaber, die viel Zeit und Geld in ihr Hobby investieren. Der Fokus der Polizei Recklinghausen liegt vielmehr auf dem verkehrswidrigen Verhalten von Rasern und illegalen Tunern, die ihr Können überschätzen und die durch ihr rücksichtsloses Verhalten nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährden. Hier gilt es zum Schutz von Menschenleben konsequent einzuschreiten“, sagt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

Der Einsatz am Karfreitag war nicht die erste großangelegte Aktion der Recklinghäuser Polizei zur Bekämpfung der Raserszene und des illegalen Tunings. Bereits in den vergangenen Jahren wurden bei ähnlichen Kontrollen nicht nur etliche Ordnungswidrigkeiten und Straftaten zur Anzeige gebracht, sondern auch manipulierte Kraftfahrzeuge sichergestellt.

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