Landrat Dr. Kai Zwicker: „Ab heute (24.06.2021) werden im ‚Impfzentrum Kreis Borken‘ in Velen Impfzertifikate mit QR-Code ausgestellt!“
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe verschickt inzwischen die Nachweise vorheriger Impfungen per Post
Kreis Borken. „Ab heute (24.06.2021) werden im ‚Impfzentrum Kreis Borken‘ in Velen Impfzertifikate mit QR-Code ausgestellt“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker. Nach der Impfung erhalten die Geimpften beim sogenannten „Check-Out“ die entsprechenden Belege.
Personen, die bislang schon im Impfzentrum geimpft worden sind, erhalten diese Unterlagen per Post. Die dafür zuständige Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat jetzt mit dem Versand begonnen. Der Papierausdruck mit dem QR-Code kann dann mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App eingescant und genutzt werden.
Diese Apps können in den bekannten Appstores heruntergeladen werden. Auf dem Smartphone wird die Impfbescheinigung nur lokal gespeichert, die dann bei Bedarf zum Nachweis des vollständigen Impfschutzes vorgezeigt werden kann. Wichtiger Hinweis: Bürgerinnen und Bürger sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf erneut einscannen zu können (zum Beispiel bei einem Handywechsel).
Die Stadt Borken bietet auch in diesem Jahr wieder eine begrenzte Anzahl von Fun-Tickets für Kinder und Jugendliche aus Borken bis einschließlich 20 Jahre an.
Das durch die Stadt Borken bezuschusste Ticket kann von Montag, den 28. Juni bis Freitag, 2. Juli 2021 im Bürgerbüro im Gebäude C des Borkener Rathauses erworben werden.
Hierfür ist ein eigener Abhol-Schalter eingerichtet. Der Schalter ist montags bis freitags von 9 – 12 Uhr und von 14.30 – 16.30 Uhr sowie freitags von 9 – 12 Uhr geöffnet. Das Ticket kostet 8,00 Euro. Die Ermäßigung zum regulären Ticketpreis trägt die Stadt Borken. Mitzubringen ist ein Ausweis, denn das Ticket ist ausschließlich für Borkener Kinder und Jugendliche bestimmt. Erziehungsberechtigte können die Tickets für Ihre minderjährigen Kinder ebenfalls abholen.
Das Fun-Ticket gibt es nur für den Monat Juli und kann ganztägig genutzt werden. Mit dem Fun-Ticket sind nicht nur die umliegenden Städte und Gemeinden Südlohn, Velen, Gescher, Heiden, Reken, Raesfeld und Rhede, sondern das gesamte Münsterland erreichbar (Münsterland-Tarif). So können z.B. die Städte Coesfeld und Münster mit dem Fun-Ticket erreicht werden.
Landrat Dr. Kai Zwicker ruft zur Teilnahme an der traditionellen „Sternfahrt für Demokratie und Toleranz“ im Landkreis Ludwigslust-Parchim auf
Motorradrundfahrt durch den mecklenburgischen Partnerkreis am 11. September 2021
Kreis Borken (pd). Der Landkreis Ludwigslust-Parchim lädt alle interessierten Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer zur traditionellen „Sternfahrt für Demokratie und Toleranz“ am Samstag, 11. September, ein.
Mehrere hundert Bikerinnen und Biker nehmen jedes Jahr an der Sternfahrt durch den Landkreis Ludwigslust-Parchim teil. Foto: Kreis Borken
Die diesjährige Sternfahrt ist Bestandteil der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Partnerkreises des Kreises Borken – entstanden ist er 2011 aus den beiden mecklenburgischen Kreisen Ludwigslust (Partnerkreis des Kreises Borken seit der Wende in der DDR) und Parchim. Die Tour startet an dem Tag um 9:30 Uhr in Ludwigslust.
Am Zielpunkt werden die Bikerinnen und Biker gegen 15 Uhr auf dem Festgelände der Kreisverwaltung, Putlitzer Straße 25, in Parchim empfangen. Unterwegs legen die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer u. a. einen Zwischenstopp an der Mahn- und Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Wöbbeling ein.
Im Jahr 2000 erstmalig gestartet
Eingeladen zu dieser besonderen Sternfahrt sind auch wieder interessierte Bikerinnen und Biker aus dem Westmünsterland. Schon in den vergangenen Jahren nutzten viele diese Gelegenheit zu einem Wochenendtrip nach Mecklenburg, wobei sie von dortigen Motorradclubs stets freundschaftlich empfangen und betreut wurden. Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, ruft daher gerne zur Teilnahme an der Sternfahrt auf.
Die „Sternfahrt für Demokratie und Toleranz“ startete erstmals im Jahr 2000. Schirmherr ist der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg. An der Sternfahrt nehmen Bikerinnen und Biker aus ganz Norddeutschland und darüber hinaus teil. Besonders verbunden fühlen sich die Tour-Organisatoren dabei mit den Motorradfahrern aus dem Partnerkreis Borken. Interessenten erhalten demnächst weitere Informationen zur Tour, insbesondere die Details zur Streckenführung und die genauen Abfahrtzeiten auf den Seiten des Landkreises unter: www.kreis-lup.de.
Heute beginnt in Berlin der Deutsche Bauerntag. Hier ein aktuelles Statement Kreisverbandsvorsitzenden Ludger Schulze Beiering zur Veranstaltung
(pd). Heute und morgen findet der Deutsche Bauerntag statt – pandemiebedingt rein digital. Als einer von 329 stimmberechtigten Delegierten mit dabei ist unter anderem Ludger Schulze Beiering aus Borken-Weseke als WLV-Kreisverbandsvorsitzender.
Das Leitthema der Mitgliederversammlung lautet: „Zukunft Landwirtschaft“. Dazu werden unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner sowie die Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl sprechen.
Schweinehalter Ludger Schulze Beiering, Foto: Stephan Wolfert
Schweinehalter Ludger Schulze Beiering nimmt dazu wie folgt Stellung:
„Für uns im Westmünsterland sind für die Zukunft der Landwirtschaft die Rahmenbedingungen für unsere Tierhaltung von zentraler Bedeutung. Derzeit haben wir da keine greifbare Zukunftsperspektive. Vor allem die Sauenhaltung wird vor die Wand gefahren. Jetzt beim Bauerntag werden wir wieder viele Lippenbekenntnisse hören. Aber die Politik bleibt uns Tierhaltern schon viel zu lange die klare Antwort schuldig, wie neue Ställe für mehr Tierwohl aussehen können, wie sie bezahlt werden und vor allem wie sie genehmigungsfähig sind. Die Politik muss endlich Farbe bekennen, ob sie eine Tierhaltung in Deutschland langfristig überhaupt noch will.
Wir Landwirte sind bereit zur Veränderung. Das lässt sich beispielsweise ablesen an der hohen Teilnahmebereitschaft an der Initiative Tierwohl. Für eine heimische Tierhaltung mit Zukunft muss der Borchert-Plan für eine langfristige Nutztierstrategie umgesetzt werden – als Ganzes und vor allem zügig.“
Seit heute wieder mögliche Erstimpfungen im „Impfzentrum Kreis Borken“ laufen schleppend an
Kreis Borken appelliert daher gerade auch an Personen mit Vorerkrankungen: „Melden Sie sich jetzt an – Impfungen mit BioNTec werden ganz kurzfristig ermöglicht!“
Kreis Borken (pd). Ab heute (23. Juni 2021) gibt es im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen wieder Erstimpfungen. Folgende Personengruppen können ab sofort Impftermine über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung in einem Impfzentrum buchen:
Personen ab 60 Jahren, Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf, wenn sie eine Covid-Infektion bekommen würden, Beschäftigte in Krankenhäusern sowie Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Zurzeit verzeichnet das Impfzentrum allerdings nur sehr geringe Anmeldezahlen. Daher nimmt der Kreis vor allem die noch nicht geimpften Personen mit Vorerkrankungen besonders in den Blick und appelliert: „Melden Sie sich jetzt an – Impfungen mit BioNTec werden Ihnen ganz kurzfristig ermöglicht!“ Der Nachweis der entsprechenden Vorerkrankung brauche lediglich entweder über eine formlose Bescheinigung des behandelnden Arztes oder mittels eines sonstigen Belegs – dann mitzubringen zum Impfzentrum – geführt zu werden. Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800/116 117 02. Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 4. Juli 202
Kreisgesundheitsamt ordnete sofort Quarantäne-Maßnahmen an und überprüft das Kontaktumfeld
Kreis Borken (pd). Jetzt gibt es den ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion mit der Delta-Variante im Kreis Borken. Betroffen davon ist ein Familienvater in Borken.
Nach einem positiven Schnelltestergebnis hatte er sich beim Hausarzt einem PCR-Test unterzogen, zumal er auch Krankheitssymptome zeigte. Das Kreisgesundheitsamt Borken hat dann sofort nach Erhalt des positiven, mit einer Sequenzierung verbundenen Laborbefundes das Kontaktumfeld des infizierten Mannes in den Blick genommen.
Wo er sich angesteckt hat, habe dabei bislang nicht geklärt werden können, teilte die Kreisverwaltung mit. Die Ermittlungen laufen weiter mit Hochdruck. Nach derzeitigem Stand zählt lediglich die Familie zum engen Kontaktumfeld – alle Mitglieder wurden unverzüglich in Quarantäne gesetzt. Zudem wurden auch bei ihnen PCR-Tests vorgenommen-
Ergebnis: Vier weitere Personen aus dem Haushalt sind positiv. Zurzeit läuft beim Labor die Sequenzierung. Ob es sich auch bei ihnen um die Delta-Variante handelt, wird sich dabei herausstellen. Vor diesem Hintergrund weist Landrat Dr. Kai Zwicker noch einmal mit Nachdruck auf die große Bedeutung der Corona-Schutzimpfungen hin und appelliert an die Bevölkerung: „Bleiben Sie weiterhin vorsichtig und halten Sie die Abstands- und Hygieneregeln ein. Und nutzen Sie die bestehenden Impfangebote!“
Nachtrag zur Pressemitteilung „EK Rose: Polizei sucht unbekannten Tatverdächtigen mit Bild“
Der männliche Tatverdächtige, der im Zusammenhang mit den Ermittlungen der EK Rose mit einem richterlichen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung gesucht wurde, ist identifiziert. Der 37-jährige Mann aus Berlin wurde heute (22.6., 18:15 Uhr) widerstandslos in Berlin festgenommen.
Großer Fahndungsdruck
Bei der Polizei Münster gingen im Laufe des Tages über die Hinweishotline und per E-Mail knapp vier Duzend Hinweise ein. Mehrere deuteten konkret darauf hin, dass es sich bei dem Gesuchten um den 37-jährigen Deutschen aus Berlin handeln könnte.
Aufgrund des großen Fahndungsdrucks meldete sich der 37-Jährige am Abend dann unmittelbar vor der Festnahme im Beisein seines Rechtsanwalts telefonisch bei der Polizei.
Die Bauarbeiten für das neue Wohnhaus an der Schermbecker Straße und auf der Hofstelle Böckenhoff haben begonnen.Nächste Woche rückt der Baukran an – Bau- Materialen steigen im Preis
Erle. Auf einer Größe von rund 31,70 mal 15,25 Meter sind die Ausschachtungsarbeiten so gut wie abgeschlossen. Nächste Woche soll der Baukran aufgestellt werden.
Johannes Böckenhoff baut auf der ehemaligen Hofstelle in der Erler Dorfmitte gemeinsam mit der Volksbank Raesfeld und Erle eG ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt elf Wohneinheiten. Laut Bauunternehmer Alfons Klein-Ridder aus Raesfeld soll der Rohbau bis Ende November und das Dach bis Ende des Jahres soweit fertiggestellt sein.
Baustahlmatten und Dämmmaterial sind aktuell rar
Was die derzeitige Situation von der Beschaffung der Materialien anbelangt, laufe es schleppend. Zwar habe sich die Situation, was das Holz anbelangt, etwas verbessert. Die Beschaffung von Dämmmaterial, unter anderem für die Fassadendämmung, jedoch sei schwierig. „Da sind wir immer am Kämpfen, dass wir die passenden Materialien bekommen. Es im Grunde genommen wie ein Lotteriespiel“, so der Bauunternehmer.
Ebenfalls sei es schwierig Stahl, sprich größere Felder von bestimmten Baustahlmatten und Dämmmaterial, zu bekommen. Darüber hinaus sei auch der Preis bei Baustahl und Dämmmaterial in letzter Zeit um rund 35 Prozent gestiegen. Wie sich die Preise in den nächsten Monaten gestalten werden, so seien diese laut Klein-Ridder nicht kalkulierbar, da es dazu keine verlässlichen Aussagen gebe.
Die allgemeine Klimaerwärmung und die warme und trockene Witterung speziell der letzten Jahre unterstützen die Ausbreitung von wärmeliebenden Arten.
Umweltministerin Heinen-Esser: Die Brennhaare der Raupen eines unscheinbaren Nachtfalters, des Eichenprozessionsspinners, bergen schwere gesundheitliche Risiken, denn die Haare können zu entzündlichen Hautreizungen und Atembeschwerden führen
Nach kühl-feuchtem Frühjahr hat die Wärme der letzten Tage zum Schlupf und zur Weiterentwicklung der Raupen des Eichenprozessionsspinners geführt. Die Raupen des unscheinbaren Nachtfalters besitzen zu ihrer Verteidigung Brennhaare. Umweltministerin Heinen-Esser: „Die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner-Raupen bergen schwere gesundheitliche Risiken, denn die Haare können zu entzündlichen Hautreizungen und Atembeschwerden führen. Der Klimawandel fördert die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners, denn er liebt die Wärme“.
Städte und Ballungsräume sind Wärmeinseln
Die allgemeine Klimaerwärmung und die warme und trockene Witterung speziell der letzten Jahre unterstützen die Ausbreitung von wärmeliebenden Arten. Dazu gehört auch der Eichenprozessionsspinner, der warme und besonnte Bereiche bevorzugt. Daher kommt er häufig an städtischen Bäumen und Waldrändern im städtischen Umfeld vor, denn Städte und Ballungsräume sind Wärmeinseln.
Gebündelt und praxisnahe Hilfestellungen
Umweltministerin Heinen-Esser: „Deswegen haben wir in einem Leitfaden den aktuellen Stand des Wissens gebündelt und praxisnahe Hilfestellungen beim Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner zusammengefasst. Die Kommunen und beteiligten Institutionen haben die Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie für den Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner intensiv unterstützt. Hierfür bin ich sehr dankbar, denn der Eichenprozessionsspinner benötigt ein abgestimmtes Vorgehen.“
Zu den im Leitfaden vorgestellten Maßnahmen gehören die Förderung natürlicher Gegenspieler, der Einsatz von Fallen, das Entfernen der Gespinstnester und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden, der jedoch nur in einem begrenzten Zeitfenster möglich ist. Darüber hinaus gibt der Leitfaden Empfehlungen zur Staffelung der Maßnahmen je nach Gefährdung, zur richtigen Schutzausrüstung und zu Warnhinweisen für die Öffentlichkeit.
In heimischen Gärten Gegenmaßnahmen selber vornehmen
Es wird dringend dazu geraten, sich von den Raupen, deren Nestern und Häuten fernzuhalten. Auch sollten, etwa im heimischen Garten, keine Gegenmaßnahmen auf eigene Faust durchgeführt werden. Für das Entfernen der Nester im öffentlichen Raum beauftragen die Kommunen Spezialfirmen.
Sofern ein Befall im privaten Garten oder Wald zu beobachten ist, sollten auch hier vom Eigentümer Spezialfirmen beauftragt werden. Ungeachtet dessen sollte das Ordnungsamt der zuständigen Kommune informiert werden, damit die befallenen Stellen von den Kommunen erfasst werden können. Einige Kommunen haben für die Meldung von Vorkommen des Eichenprozessionsspinners bereits Online-Portale eingerichtet
Download des Praxisleitfadens
Der Leitfaden „Überwachung, Bekämpfung und Beseitigung des Eichenprozessionsspinners (EPS) – Ein Praxisleitfaden für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen“ steht unter folgendem Link zum Herunterladen zur Verfügung: https://url.nrw/eps_leitfaden
Bei Verdacht eines Gifthaarkontakts empfehlen die Gesundheitsbehörden folgende Maßnahmen:
Sofortiger Kleiderwechsel und der Versuch, mit einem Klebeband vorhandene Brennhaare von der Haut abzunehmen
Duschbad mit Haarwäsche
Bei Augenbeteiligung das Spülen mit Wasser
Bei ausgeprägten Symptomen ärztliche Hilfe aufsuchen
Hautreaktionen können lokal symptomatisch mit mittelstark bis stark wirksamen Kortikosteroiden behandelt werden
Bei Bindehautentzündung Augentropfen, die auch ein Antiseptikum enthalten
Gegen den meist stark ausgeprägten Juckreiz sind orale Antihistaminika hilfreich
Bei respiratorischen Symptomen (asthmaartige Beschwerden) ist der Einsatz von geeigneten Medikamenten in Form von Dosieraerosolen indiziert
Der Förderverein der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld lädt wieder gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld e. V. zum 9. Kinderflohmarkt ein.
Am Samstag, 03. Juli 2021 von 11:00 bis 14:00 Uhr heißt es wieder „Kleine handeln wie die Großen“ auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus in Raesfeld. Gegen eine Standgebühr von 1,00 € pro Tisch/Decke (2 m – sind selbst mitzubringen) dürfen die Kinder und Jugendlichen von der 1. bis zur 10. Klasse ihre Waren anbieten. Der Erlös ist für Förderprojekte der St. Sebastianschule bestimmt.
Alle Kinder, die mitmachen möchten, können schon einmal Spielsachen sammeln. Voranmeldungen sind nicht erforderlich, der Aufbau und die Platzvergabe finden ab 10:00 Uhr statt.
Hinweis: Bei Regenwetter findet der Kinderflohmarkt unter dem Abdach der Julia-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld st
UPDATE: Erledigt. Gesuchter stellte sich selber bei der Polizei in Berlin
Im Rahmen der Ermittlungskommission „Rose“ des Polizeipräsidiums Münster ist eine Fahndung ausgeschrieben
Auf den beschlagnahmten Datenträgern wurden inkriminierte Bilder- und Videodateien festgestellt. Diese zeigen mehrere schwere sexuelle Missbrauchshandlungen, die durch einen unbekannten Tatverdächtigen an einem männlichen Kleinkind vorgenommen wurden.
Das Lichtbild des unbekannten Tatverdächtigen stammt aus dem Jahr 2019.
Münster. Die Beamten der Ermittlungskommission Rose suchen nach umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex nun mit einem Bild nach einem unbekannten Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.
Der männliche Tatverdächtige ist auf mehreren beschlagnahmten Bild- und Videodateien zu sehen. Diese zeigen schwere sexuelle Missbrauchshandlungen an einem unbekannten männlichen Kleinkind.
Wer kann Angaben zur Identität des Mannes machen?
Der Tatverdächtige hat kurze hellbraune/dunkelblonde Haare, ausgeprägte Geheimratsecken und spricht mit Berliner Dialekt.
Für Zeugenhinweise ist eine Hotline geschaltet. Diese ist unter der Rufnummer 0251 275-4000 zu erreichen.
Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte unter der Tel. (02871) 2990 an die Kripo Bocholt.
Bocholt / Isselburg (ots) – Polizeibeamte kontrollierten am Freitag gegen 14.30 Uhr einen Transporter mit rumänischen Kennzeichen in Isselburg. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass ihm Hunde von Unbekannten angeboten worden seien.
Im Fahrzeug trafen die Beamten sechs rumänische Staatsbürger an, jedoch keine lebenden Tiere. Auf der Ladefläche des Anhängers standen mehrere Transportboxen, zum Teil mit Hundekot stark verunreinigt. Sie hätten keine Hunde transportiert, war die erste Aussage der Männer.
Schließlich führten sie die Beamten zu einem Hof in Liedern. Dort bot sich den Polizisten ein schreckliches Bild. Mehrere verwahrloste Hunde, teilweise krank und ohne Wasser bei von rund 35° C in Hühnerställen eingesperrt.
Die Tiere wurden vom alarmierten Kreisveterinäramt beschlagnahmt und artgerecht untergebracht. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen der Kripo Bocholt dauern an.
Technische Verschmelzung beider Volksbanken verlief ohne technische Probleme
Raesfeld (pd). Zufrieden blicken die Vorstände und Mitarbeiter der neu entstandenen Volksbank Raesfeld und Erle eG auf die Verschmelzung am vergangenen Wochenende zurück.
Bereits seit Ende 2019 laufen die Vorbereitungen für den Zusammenschluss der Volksbank Raesfeld eG und der Volksbank Erle eG zu einem gemeinsamen Haus. Nachdem die rechtliche Eintragung in der vergangenen Woche vollzogen wurde, sind am vergangenen Samstag beide Institute erfolgreich technisch zusammengeführt worden. Die Wünsche Mitglieder und Kunden werden nun an beiden Hauptstellen in Raesfeld und Erle erfüllt.
Die Vorstände der Volksbank Raesfeld Erle eG. v.l.: Marcus Feldhaar, Michael Weddeling, Ralf Steiger und Oliver Cichowski. Foto: Petra Bosse
Aufgrund der ausgiebigen Vorbereitungszeit verlief die technische Verschmelzung ohne Probleme. Alle Kunden- und Kontendaten wurden in ein gemeinsames System übernommen und stehen nun an beiden Standorten zur Verfügung. Weitere Informationen oder Antworten zu häufig gestellten Fragen hat die Bank auf ihrer Homepage veröffentlicht.
Bank mit zwei Hauptstellen
Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern, Vorständen und Aufsichtsräten beider Banken verlief stets auf Augenhöhe und das soll auch weiterhin so gelebt werden. „Wir sehen uns nicht als Bank mit einer Hauptstelle und einer Filiale, sondern als Bank mit zwei Hauptstellen, an die sich unsere Mitglieder und Kunden mit Anliegen wenden können“, erläutert Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Bank.
Gute Zusammenarbeit
Ralf Steiger ergänzt: „Wir haben bei der Zusammenführung darauf geachtet, dass wir unsere Geschäftsprozesse angleichen und diese nicht einfach von einer Bank übernehmen.“ So solle auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit gewährleistet werden.
Am Geschäftsmodell der Genossenschaftsbank wird sich nichts ändern: „Wir sind weiterhin als starker und verlässlicher Partner für unsere Mitglieder und Kunden da. Wir wollen weiterhin unsere Region, den Ort und die Menschen, die dort leben, unterstützen. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit dies auch noch stärker als in der Vergangenheit zu tun. Wir sind und bleiben Ihre Bank vor Ort“, sind sich die vier Vorstände einig.
Naturfotograf Roland Winkler: Mit Geduld und einem guten Gespür zum Superfoto
Dorsten. Stundenlang liegt er auf der Lauer, der Moment scheint perfekt, die Blende ist eingestellt, Roland Winkler ist bereit. Doch dann verdirbt eine Wolke das lang ausgesuchte Motiv.
„Früher hätte ich mich darüber geärgert“, bemerkt Roland Winkler, „aber nun nehme ich es so hin.“ Steigende Lebensjahre fördern offensichtlich auch die Gelassenheit. Während der Rhader Naturfotograf früher bis zu 30 Kilo Gepäck zu seinen Fotoausflügen mitnahm, um auf alles vorbereitet zu sein, so sind es heute nur noch bis zu acht Kilogramm. „Wenn ich das passende Objektiv nicht dabeihabe, dann ist das eben so.“
Wer zuerst kommt, der malt zuerst
Wie so oft im Leben finden die ersten Erfahrungen hinsichtlich des Hobbys oder späteren Berufs in der Familie oder im Freundeskreis statt. „Wer zuerst kommt, der malt zuerst.“ So war es zumindest bei Roland und der Liebe zu seinem Fußballverein. Er wurde BVB-Fan. Es hätte jedoch auch anders kommen können, aber Rolands zweiter Onkel kam mit seiner Liebe zum S04 etwas zu spät zu seinem Neffen.
Roland Winker ist auf der Pirsch. Foto: privat
Die Liebe zum Fotografieren hingegen erweckte in dem damals 10-Jährigen sein Cousin. „Ich war fasziniert davon, wie wir im eigenen Labor unsere Fotos entwickelten“, erinnert sich der sympathische Fotograf. „Von meinem ersten Lehrgeld kaufte ich mir daher sofort meine erste Spiegelreflexkamera. Dann experimentierte ich mit verschiedenen Blenden und Belichtungszeiten.“ Ein paar alte, noch funktionsfähige „Schätzchen“ hat Roland auch heute noch in seinem Besitz.
Ein Paar mit Naturverbundenheit
Kurse besuchte der gelernte Walzendreher nicht, jedoch suchte er oft den Kontakt und den Austausch mit Gleichgesinnten. Durch sein Studium zum Maschinenbauingenieur musste sein Hobby kurzzeitig etwas zurückstehen. Später ging dann seine Familie vor. Aber sobald es wieder Zeit und Gelegenheit für Roland Winkler gab, packte er seinen Fotorucksack.
Eine Plattbauch Libelle. Foto: Roland Winkler
Durch seine Naturverbundenheit zog und zieht es Roland und seine Frau Carola, ebenfalls eine passionierte Fotografin, oft hinaus in die Dorstener Natur. „Mit der Zeit habe ich ein Gefühl dafür bekommen, wie die Tiere sich verhalten. Ich achte auf bestimmte Anzeichen und weiß dann, ob ein Elternvogel zum Füttern kommt oder andere Störche im Anflug sind.“
Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten
Ein Zitat des bekannten Fotografen Helmut Newton lautet: „Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.“ So war es auch bei Roland Winkler und selbst heute braucht er manchmal 100 Fotos oder mehr, um genau das eine Foto herauszusuchen, das ihm optimal gefällt. Auf die Frage, ob er seine Fotos bearbeitet, erklärt mir Roland: „Ja natürlich. Alleine die Umwandlung vom ‚RAW-Format‘ ist schon eine Bearbeitung. Aber auch einen kleinen störenden Zweig in meiner Aufnahme retuschiere ich schon mal weg.“
Roland Winkler ist Mitglied im Dorstener Fototreff
Schon früher wurde in der analogen Fotografie mit Masken „getrickst“. Diese Tricks, nun natürlich digital verwendet, gibt Roland regelmäßig im Dorstener Fototreff bei den Bildbesprechungen an seine Fotokollegen weiter.
Rotwild ist sehr scheu. Foto: Roland Winkler
An gestellten Aufgaben erklärt er anschaulich anhand von Beispielen und Tutorials die verschiedenen Möglichkeiten der Fotobearbeitungsprogramme. Aber selbst das beste Fotoprogramm kann aus einem schlechten Foto kein Topbild machen.
Da ein Betrachter nach fünf bis sechs Sekunden entscheidet, ob ihm das Foto gefällt oder nicht, ist es die Kunst der guten Fotografie, den Betrachter dazu zu bringen, sich das Motiv länger anzuschauen. Und das gelingt Roland Winkler so gut, dass einige seiner Aufnahmen auf den Schautafeln des Biotops in Hervest zu sehen sind oder auch beim Mühlenfest in Deuten zu bewundern waren. Ein Blick auf Roland Winklers Webseite www.naturfotografie-rw.de. lohnt sich jedenfalls immer.
Land NRW gibt grünes Licht: Erstimpfungen im „Impfzentrum Kreis Borken“ können fortgesetzt werden
3.302 BioNTech-Impfdosen stehen aktuell zur Verfügung.Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut: „Am Mittwoch (23.06.2021) geht’s weiter
Kreis Borken (pd). Auf Weisung des Landes hat das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen wie alle anderen Impfzentren in NRW in den vergangenen Wochen nur Zweitimpfungen vorgenommen. Wie Gesundheitsminister Laumann nun am Wochenende verkündete, dürfen dort ab dem kommenden Mittwoch (23. Juni 2021) die Erstimpfungen wiederaufgenommen werden.
Sehr erfreut zeigen sich darüber Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreis-Ordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow als Gesamtverantwortliche des hiesigen Impfzentrums: „Wir sind froh, dass wir jetzt auch bei den Erstimpfungen wieder Tempo machen können.“
Folgenden Personengruppen können ab Mittwoch, 23. Juni, 8.00 Uhr, Impftermine über das Portal der Kassenärztlichen Vereinigung in einem Impfzentrum buchen:
Personen ab 60 Jahren,
Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf nach einer SARS-CoV-2-Infektion – Der Nachweis der entsprechenden Vorerkrankung erfolgt über eine formlose Bescheinigung des behandelnden Arztes, die zum Impfzentrum mitzubringen ist.
Beschäftigte in Krankenhäusern sowie
Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
Die Terminbuchung ist online möglich über www.116117.de sowie telefonisch über die Rufnummer 0800/116 117 02. Gebucht werden können zunächst Termine bis zum 4. Juli 2021. Geimpft werden können zudem Personen, die bei der anstehenden Bundestagswahl als Wahlhelfer/innen tätig werden. Der Kreis Borken fragt derzeit hierzu bei den 17 kreisangehörigen Kommunen die Bedarfe ab.
Für die nun wieder startenden Erstimpfungen stehen dem Kreis Borken in der kommenden Woche (25. Kalenderwoche) 1.758 und in der Woche vom 28. Juni bis 4. Juli (26. Kalenderwoche) 3.302 BioNTech-Impfdosen zur Verfügung.
Das NRW-Gesundheitsministerium weist überdies aktuell darauf hin, dass Kinder im Alter von 12 bis unter 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.
Bei der Neuwahl läutet der Raesfeld-Erle-Homer SPD-Ortsverein einen Generationenwechsel ein.
Elke Rybarczyk wird als stellvertretende Vorsitzende dem neuen Vorsitzenden Thorsten Hansen zur Seite stehen. Thomas Fortmann wurde als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt.
Gut besucht war die diesjährige Jahreshauptversammlung der SPD Raesfeld/Erle/Homer am Freitag, 18. Juni. Auf der Tagesordnung standen neben den Berichten des Vorstandes auch die Neuwahlen von Vorstand und Delegierten für den Kreisparteitag. Die Raesfelderin Nadine Heselhaus, Kandidatin zur Bundestagswahl im September, über ihre Ziele und Wahlkampfplanungen.
Neuer Vorsitzender Thorsten Hansen. Foto: Presse
Bei den diesjährigen Wahlen wurde als neuer Vorsitzender Thorsten Hansen (46) von den Sozialdemokraten neu in den Vorstand gewählt. Die bisherige Amtsinhaberin Elke Rybarczyk wird dem neuen Vorsitzenden der SPD als stellvertretende Vorsitzende zur Seite stehen. Thomas Fortmann wurde als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt.
Neue Impulse einbringen
„Ich freue mich sehr über das mir gegenüber ausgesprochene Vertrauen. In meiner Arbeit möchte ich an bisherige Themen der SPD Raesfeld anknüpfen, aber auch eigene Schwerpunkte und Impulse in die Arbeit einbringen“, so Hansen nach seiner Wahl in den Vorstand. „Ich möchte, dass alle Raesfelderinnen und Raesfelder mit der SPD weiterhin einen verlässlichen Ansprechpartner haben. Das bedeutet für mich, dass der Kontakt über den persönlichen Dialog, aber auch online schnell und unkompliziert möglich sein muss“, so der neue Vorsitzende. Mit dem durch den Gemeinderat bereits beschlossenen SPD-Antrag zur Einführung eines jährlichen, offenen Jugendforums in Raesfeld sei ein erster Schritt zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements getan, weitere Schritte sind denkbar.
Der Vorstand
Der Erler Wolfgang Kadenbach wurde in seinem Amt als Kassierer erneut bestätigt. Seine Stellvertretung übernimmt Karin Schuhte. Schriftführerin ist abermals Sonja Köhler, deren Stellvertretung Frank Buckenhofer übernimmt.
Neu im Vorstand ist auch der Erler Benjamin Mikolajewski. Als Beisitzer wird er für alle Social Media Kanäle der Ortspartei verantwortlich sein. Komplettiert wird der Vorstand durch die weiteren Beisitzer Elisabeth Lindenhahn, Nadine Heselhaus, Cedric Fortmann und Wolfgang Killian.
Gesundheitssystem vor Ort stärken
Nadine Heselhaus, aus Raesfeld kommende SPD-Bundestagskandidatin, erläuterte in einem kurzen Vortrag ihre Ziele auf Bundesebene: „Ich möchte, dass das Gesundheitssystem vor Ort gestärkt wird. Klimafreundliche Mobilität für alle muss möglich werden“.
Die stellv. Bürgermeisterin Elke Rybarczyk freut sich über die Verjüngung im SPD Vorstand. Foto: Petra Bosse
„Wir haben alle eine schwierige Zeit hoffentlich hinter uns, Pandemie und Lockdown haben uns allen Einiges abverlangt“, so die langjährige Ortsvorsitzende und derzeitige stellv. Bürgermeisterin Elke Rybarczyk abschließend. „Ich freue mich aber umso mehr über die Verjüngung unseres Vorstandes. Wir brauchen junge Mitglieder die bereit sind, Verantwortung in den Positionen in der Partei und langfristig im Gemeinderat zu übernehmen“ so Rybarczyk. Sie war seit 2014 Vorsitzende der Raesfelder Sozialdemokraten.
Der neue Kreisverkehr am Südring wird komplett neugestaltet und ausgeleuchtet.
Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder und Schüler, war Thema im letzten Bau- und Umweltausschuss.
Mit Blick auf das neue Baugebiet und Stockbreede und das damit erhöhte Verkehrsaufkommen am Südring, befasste sich der Ausschuss in seiner letzten Sitzung und stellte die Planung für den Kreisverkehr vor.
Baugebiet Stockbreede schreit enorm zügig voran.
Durch die Bebauung im Bereich der Stockbreede, die aktuell, wie Bauamtsleiter Bernd Roters betonte, rasant voranschreitet, stellt sich für die Verwaltung gleichzeitig die Frage nach der Notwendigkeit einer Querungshilfe im Kreuzungsbereich der Straßen Südring und Stockbreede. Mittlerweile seien rund 80 Prozent der Flächen bebaut.
Dazu reichte die FDP-Fraktion einen Antrag zur Beschlussvorlage ein. Sie schlug eine Querungshilfe im Bereich Stockbreede/Südring vor. Damit sollte dieser Bereich dauerhaft entschärft werden.
Eine Querungshilfe in diesem Bereich sieht die Verwaltung als nicht als sinnvoll an. Foto: Petra Bosse
Erste Planungen für sicheren Schulweg
In der zukünftigen Verkehrsplanung und die noch zu bauenden Fußwege sollten, so Roters, gut überlegt sein. Als nicht sinnvoll sieht der Bauamtsleiter den Vorschlag der FDP, einen Zebrastreifen im Bereich Stockbreede und Südring zu errichten, an. Seiner Meinung nach sei ein sicherer Übergang in Richtung Truvenne und im Bereich des Kindergartens sinnvoller und verwies darauf, dass die genauen Planungen noch intensiviert werden und es sich hierbei nur um erste Überlegungen handelt.
Um einen laut Roters „extrem“ sicheren Fußweg aus der Stockbreede heraus überhaupt zu haben, soll der Kreisverkehr Kreuzung Südring/Truvenne neu und verkehrssicher als „sicherer Schulweg“ überplant werden. Ein erster Einblick in die vorgestellte Planung zeigte eine bessere Ausleuchtung und mehrere Querungshilfen in diesem Bereich des Kreisverkehrs.
Zone 30 in diesem Bereich kann nicht ausgeweitet werden. Foto: Petra Bosse
Kreisverkehr wird neu ausgeleuchtet
Aktueller Stand ist nur eine Laterne in diesem Bereich zwischen Zweige eines Baumes. „Damit soll der Kreisverkehr in dunkelnden Zeiten aufgewertet werden, wovon dann die Schulkinder profitieren können“, erklärte Bauamtsleiter Roters.
Der Vorschlag von Josef Spangemacher (Grüne), die 30-Zone im Bereich des evangelischen Kindergartens auszuweiten sei, so Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde, laut Straßenverkehrsamt nicht möglich. In dieser Sache habe die Verwaltung mehrere Gespräche bereits im Vorfeld mit dem Kreis Borken geführt. Georg Baumeister (UWG) sieht in Verbindung mit der Bebauung Binsenweg und die Idee der Verwaltung, hier einen sicheren Schulweg mit einem direkten Weg in die Ortsmitte zu schaffen als sinnvoll an.
Mit den Baumaßnahmen des Kreisverkehrs soll bereits im September begonnen werden. Benedikt Limberg (CDU) ergänzte, dass die Verwaltung möglichst zeitnah die Endausbauplanung vorstelle.
Der Kreisverkehr Südring/Stockbreede soll komplett überarbeitet und neue ausgeleuchtet werden. Foto: Petra Bosse
Vorstandswahlen und Ehrungen bei der UWG Raesfeld. Elisabeth Wachtmeister und Klaus Ostendorf für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt
Raesfeld (pd). Vorstandswahlen und die Ehrung langjähriger Rats-, Vereins-und Vorstandsmitglieder standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung bei der UWG Raesfeld-Erle.
Die Veranstaltung konnte coronakonform in Präsenz in der St.-Sebastian-Grundschule in Raesfeld durchgeführt werden. Alle Teilnehmenden freute es, dass sie sich persönlich sehen und gemeinsam über Politisches austauschen konnte.
Die UWG Raesfeld-Erle wählte einen neuen Vorstand: (v.l.) Ulla Weiß (Schriftf.), Rupert Koller (1. Vors.), Petra Nagel (3. Vors.), Lisa Fischbach (Kasse) und Georg Baumeister (2. Vors.) .Foto: Presse
Der Vorstand
Der neue Vorstand besteht aus Rupert Koller (1. Vorsitzender), Georg Baumeister (2. Vorsitzender), Petra Nagel (3. Vorsitzende), Ulla Weiß (Schriftführerin) und Lisa Fischbach (Kassenwartin).
Vorsitzender Rupert Koller bedankte sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern Wolfgang Warschewski, Gerd Nachtigall, Christoph Angrick und Nicole Ostendorf für ihr Engagement. Auch die drei ehemaligen Ratsmitglieder wurden mit einem Präsent für ihren Einsatz gewürdigt. Für jeweils 25-jährige Mitgliedschaft wurden Elsbeth Wachtmeister und Klaus Ostendorf geehrt.
Die Mitglieder hoffen, dass die Zeit der digitalen Konferenzen vorbei ist und man sich wieder langfristig in Präsenz zu Sitzungen und Beratungen treffen kann. Auch sind gemeinsame Aktionen wie eine Fahrradtour zu bestimmten Punkten in der Gemeinde mit anschließendem Proaten und Klönen in Planung.
Die CDU-Fraktion in Raesfeld bringt eine neue Idee in die Dorfentwicklung ein. Ein Gradierwerk soll den geplanten Mehrgenerationen-Treffpunkt am Freiter Pättken aufwerten und zusätzliche Anreize schaffen.
Gradierwerk Raesfeld als Ergänzung geplant
Im Zuge der Dorfentwicklung ist vorgesehen, am Freiter Pättken einen Mehrgenerationen-Treffpunkt einzurichten. Die CDU-Fraktion hat dazu weiterführende Vorschläge erarbeitet.
Über die bisherigen Planungen hinaus regt sie an, auf dem Gelände ein Gradierwerk zu errichten. Dabei ist von einer kleineren Anlage die Rede, die sich in das Gesamtkonzept einfügt.
Ein vergleichbares Angebot existiert bereits in Bocholt beim Kneipp-Verein. Nach Auffassung der CDU könnte ein Gradierwerk auch in Raesfeld die Attraktivität des Treffpunkts deutlich steigern. Neben dem Freizeitwert sieht die Fraktion auch gesundheitliche Vorteile. Die Luft in der Umgebung eines Gradierwerks gilt als wohltuend für die Atemwege.
Prüfung durch die Verwaltung beantragt
Die CDU-Fraktion hat beantragt, die Umsetzung eines solchen Projekts prüfen zu lassen. Dabei soll auch geklärt werden, ob sich die Anlage in das bestehende Konzept integrieren lässt.
Zudem bittet die Fraktion die Verwaltung zu prüfen, ob Fördermittel aus Programmen der Dorfentwicklung oder anderen Fördertöpfen genutzt werden können.
Ziel: Attraktiver Treffpunkt für alle Generationen
Mit dem Vorschlag verfolgt die CDU das Ziel, den Mehrgenerationen-Treffpunkt weiter aufzuwerten. Die Anlage könnte sowohl Einheimische als auch Gäste ansprechen und das Angebot im Ort erweitern.