Start Blog Seite 270

Tauschaktion von Tabletts und Handys in Raesfeld und Erle

Tauschaktion von Handys und Tabletts am Schadstoffmobil in Raesfeld und Erle im Rahmen der Schadstoffsammelaktion am Dienstag 21.09.2021

Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) kommt mit einem Schadstoffmobil nach Raesfeld und Erle

Raesfeld. Wer jetzt Platz schaffen möchte kann seine alten ungenutzten Handys, Notebooks und Tabletts am Dienstag, den 21. September in Raesfeld und Erle zum Schadstoffmobil bringen. Das Schadstoffmobil wird an den bekannten Sammelstandorten stehen:

  • Erle, Holten am Parkplatz am Friedhof (09:00 – 10:30 Uhr)
  • Raesfeld, Leinenweberstraße am Rathaus Parkplatz (11:00 – 13:00 Uhr).

Mit einer Abgabe beim Schadstoffmobil soll sichergestellt sein, dass hohe Umweltstandards bei der Entsorgung eingehalten werden.

Alle Personen, die an diesem Tag Handys, Notebooks oder Tabletts am Schadstoffmobil abgeben, erhalten von den Mitarbeitern der EGW ein Geschenk als kleines Dankeschön für ihren Beitrag zur richtigen Entsorgung und zur Ressourcenschonung.

EGW bitte darum eine Mund-Nasenschutz Maske mitzubringen, falls es mal „enger“ wird.

Smartgeraete-richtig-entsorgen

Laut einer Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom lagern in den deutschen Haushalten fast 200 Millionen alte Mobiltelefone ungenutzt in Schubladen. Dabei lässt sich mit jedem korrekt gesammelten Handy der umweltschädliche Ressourcenabbau reduzieren und etwas Gutes für die Umwelt tun.

Bevor es soweit ist und Sie Ihr Mobiltelefon endgültig entsorgen wollen, sollten Sie Ihr Handy so lange es funktioniert, weiternutzen. So lässt sich die Produktion neuer Geräte am einfachsten reduzieren und obendrein wertvolle natürliche Ressourcen schonen. Ist Ihr Gerät einmal defekt, der Bildschirm gesprungen oder ist die Akkuleistung zurückgegangen, prüfen Sie zunächst, ob eine Reparatur möglich und sinnvoll ist. Nutzen Sie eine Fachwerkstatt in Ihrer Nähe, oder führen Sie einfache Reparaturen selber durch. In Repair-Cafés finden Sie fachkundiges Personal, das Sie dabei unterstützt. Eine Übersicht über Städte mit Repair-Cafés bietet die Seite https://www.reparatur-initiativen.de.

Wahlstudio in der Borkener Stadthalle Vennehof

Bundestagswahl 2021: Für alle interessierten Bürger gibt es ein „Wahlstudio“ in der Borkener Stadthalle Vennehof am Wahlabend ab 18 Uhr

Insgesamt 274.286 Bürgerinnen und Bürger (2017: 278.058) sind bei der Bundestagswahl 2021 im gesamten Kreis Borken wahlberechtigt. Darunter befinden sich 14.630 junge Wählerinnen und Wähler (2017: 16.979), die erstmalig bei einer Bundestagswahl ihr Wahlrecht ausüben.

Kreis Borken. Am Sonntag, 26. September 2021, findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. In diesem Jahr laden der Kreis und die Stadt Borken gemeinsam die interessierte Öffentlichkeit zu einem „Wahlstudio“ in den Großen Saal der Stadthalle Vennehof in Borken, Am Vennehof 1, ein.

Dort werden dann unter organisatorischer Federführung der Stadtverwaltung die Ergebnisse der Wahl auf Leinwänden präsentiert. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich so unmittelbar vor allem über die „einlaufenden“ regionalen Ergebnisse informieren. Nach derzeitigem Stand ist der Zugang zum „Wahlstudio“ im Vennehof unter Beachtung der 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) ohne vorherige Anmeldung möglich.

Die entsprechenden Nachweise werden beim Eintritt kontrolliert. Die geltenden Coronaregeln und Hygienemaßnahmen werden eingehalten. Zu beachten ist also: Im Borkener Kreishaus findet damit am Wahlabend kein „Wahlstudio“ statt. Für die Bewirtung der Gäste sorgt das Gastronomieteam der Stadthalle Vennehof.


Der Kreis Borken ist in zwei Wahlkreise geteilt:
Der Wahlkreis 126 (Borken II) umfasst die Kommunen Bocholt, Borken, Gescher, Heiden, Isselburg, Raesfeld, Reken, Rhede, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden. Für diesen Wahlkreis ist der Kreis Borken zuständig – Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster übt dabei das Amt des Kreiswahlleiters aus. Im „Wahlstudio“ im Vennehof werden daher an dem Abend auch in diesem Wahlkreis antretende Kandidatinnen und Kandidaten erwartet.

Dort bewerben sich um das Direktmandat:

  • Anne König (CDU) aus Borken
  • Nadine Heselhaus (SPD) aus Raesfeld
  • Karlheinz Busen (FDP) aus Gronau
  • Dr. Michael Espendiller (AfD) aus Berlin
  • Bernhard Theodor Lammersmann (GRÜNE) aus Reken
  • Michael Frieg (DIE LINKE) aus Bocholt
  • Tobias Finke (Die PARTEI) aus Rhede
  • Bastian Nitsche (FREIE WÄHLER) aus Borken

Der Wahlkreis 124 (Steinfurt I – Borken I), für den der Kreiswahlleiter des Kreises Steinfurt verantwortlich ist, besteht aus Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen sowie Horstmar, Metelen, Neuenkirchen, Ochtrup, Rheine, Steinfurt und Wettringen aus dem Kreis Steinfurt.

Dort treten an:

  • Jens Spahn (CDU) aus Ahaus
  • Sarah Lahrkamp (SPD) aus Ochtrup
  • Alexander Brockmeier (FDP) aus Rheine
  • Torsten Etgeton (AfD) aus Ladbergen
  • Alexandra Schoo (GRÜNE) aus Ochtrup
  • Gerrit Bresch (DIE LINKE) aus Mettingen
  • Lars Nowak (Die PARTEI) aus Münster
  • Markus Krafczyk (FREIE WÄHLER) aus Bocholt

Mit den ersten Wahlmeldungen aus den Städten und Gemeinden wird zwischen 18.45 Uhr und 19 Uhr gerechnet. Selbstverständlich können im Vennehof auch die bundesweiten Hochrechnungen, Wahlergebnisse sowie erste Wahlanalysen der Fernsehsender mitverfolgt werden.

Die eingehenden Ergebnisse sind daneben auch im Internet über die Homepage des Kreises Borken https://www.kreis-borken.de/wahlergebnis126 für den Wahlkreis 126 und unter dem Link https://www.kreis-borken.de/wahlergebnis124 u. a. für den Wahlkreis 124 abrufbar.

Zum Hintergrund:
Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland wohnen. Deutsche, die im Ausland wohnen, sind unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls wahlberechtigt.

Ehrenamt – Ehrung für Rollstuhlschieber und Fietsefahrer

Mit dem Rollstuhl oder der Fietse auf Tour in und um Raesfeld

„Es gibt Menschen, die wünschen sich Engagement. Es gibt Menschen, die zeigen Engagement. Und es gibt Menschen, die sind Engagement“, betonte Bürgermeister Martin Tesing in seiner Rede bei der Verleihung des Ehrenamtspreises in der vergangenen Woche.

Den Preis für das Jahr 2021 haben 15 Frauen und Männer bekommen – die Rollfietsenfahrer und die Rollstuhlbegleitgruppe.

Rollstuhlschieber-Ehrenamtspreis-Raesfeld

„Immer wenn das Wetter gut ist, dann fahren wir mit den Rollfietsen raus“, sagt Jutta Bonhoff. Sie gehört neben Ruth Beering, Rita Gudel, Egon Beckmann, Hubert Kemming, Werner Heisterklaus, Josef Terhart und Dieter Reiss zu der Gruppe der Rollfietsenfahrer. Beide Gruppen kümmern sich in regelmäßigen Abständen um das Wohl der Senioren in Raesfeld.

Während die Rollstuhlschieber die Bewohner im Seniorenhaus St. Martin und im Haus an der Gartenstraße regelmäßig abholen und diese dann durch den Ort fahren und begleiten, treten die Rollfietsenfahrer seit rund sieben Jahren selbst kräftig mit in die Pedale.

Tour rund um Raesfeld

Sie nehmen die Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, auf eine Spazierfahrt oder Tour rund um Raesfeld mit. „Meistens legen wir dann, je nach Lust und Laune immer 15 bis 30 Kilometer zurück“, fügt Jutta Bonhoff hinzu. Die Runden dauern in der Regel jeweils zwischen ein und zwei Stunden, aber es werde natürlich auch darauf geachtet, wie lange die Leute selbst auf dem Sattel sitzen können, ergänzt Ruth Beering. Gefahren werde immer an festen Tagen: montags, dienstags und donnerstags. „Es gibt Leute, die noch fit genug sind und selbst gerne in die Pedale treten. Wer es aber nicht mehr kann, nicht möchte oder insgesamt immobil ist, darf auch gerne die Füße abstellen und sich kutschieren lassen“, fügt Beering hinzu. Darüber hinaus können die Rollfietsen auch an anderen Tagen kostenlos privat gebucht werden. Vorab muss dafür eine Schulung gemacht werden.

Erstes Heimatshoppen in Erle fand großes Interesse

Zum ersten Mal fand ein „Heimatshoppen“ in Erle statt. Für die Organisatoren war es ein Erfolg. Und auch die Kinder kamen bei einem Reitturnier auf ihre Kosten.

ERLE. Erstmalig gab es ein „Heimatshoppen“ am Freitag und Samstag auch im Erler Dorfkern. Zufrieden waren nicht nur die Aussteller, sondern auch Yvonne Honerbom, die das alles in Erle erstmalig organisierte.

Nicht nur vor dem Edeka-Geschäft herrschte an beiden Tagen reges Treiben. Hier drehte sich ein Glücksrad, vor dem Friseursalon gab es einen kostenlosen Styling-Abend, die Ortsvereine SPD und FDP machten mit einem Stand Werbung für die kommende Bundestagswahl und in der Silvesterschule eine Frauenmesse mit zehn Frauen, auch aus Wulfen und Lembeck, mit unterschiedlichen Produkten aus den Direktvertrieben.

Heimatshoppen-Silvesterschule-Erle-2021

„Dafür, dass es ein Pilotprojekt ist, finde ich die Resonanz schon wunderbar“, so Gabriele Windbrake aus Erle. Sie freue sich besonders auf eine Wiederholung im nächsten Jahr. Sie selber stellte ihren Workshop „Resilienz“ für Eltern und Kinder vor.

Abstrakte Acrylbilder

Erstmalig in der Öffentlichkeit konnte die Erler Künstlerin Jutta Reidenbach ihre abstrakten Acrylbilder präsentieren. „Ich finde es richtig gut, dass es jetzt in Erle auch mal diese Form vom Heimatshoppen gibt“, sagte die Malerin.

Jutta-Reidenbach-Heimatshoppen-Erle
Jutta Breidenbach präsentierte erstmalig in Erle ihre Bilder in der Sebastianschule. ©Petra Bosse

Parallel zu den Verkaufs- und Infoständen fand am Nachmittag für Kinder in der Turnhalle das erste offizielle Hobby-Horse-Turnier statt. Bei der spannenden und sportlichen Premiere gingen 30 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren an den Start. Einige kamen aus Städten wie Hamm, Mülheim und Grevenbroich nach Erle angereist. Um das Organisatorische kümmerten sich hier Nicole Beling gemeinsam mit Yvonne Honerbom. Angeboten wurden fünf Wettbewerbe in Dressur, Springen, Stilspringen und Mächtigkeitsspringen.

Heimatshoppen-Erle-Yvonne-Honerbom
Yvonne Honerbom organisierte erstmalig zweit Tage Heimatshoppen in Erle. ©Petra Bosse

Über 4.000 Euro für die Flutopfer im Ahrtal

Spendenaktion „Fluthilfe“ erfolgreich beendet: Über 4.000 Euro für drei Familien

Raesfeld (pd). Janine Vorholt und Diana Brömmel haben die letzten Wochen mit ihrem Team erfolgreich Spenden für die Flutopfer im Ahrtal eingesammelt. Mit Unterstützung der Raesfelder Künstlergruppe „dasselbe anders“ und vielen Menschen, die zum Erfolg beigetragen haben, erreichten drei betroffene Familien jeweils 1360 € übergeben.

Unfassbare Zerstörungen

Janine Vorholt und Diana Brömmel waren am Samstag in Ahrweiler und haben dort noch einmal die Notwendigkeit und die Hilfsbedürftigkeit erlebt. „Nur wer das selbst gesehen hat,“ so Janine Vorholt „kann sich von der Katastrophe ein wirkliches Bild machen. Man kann nur noch erahnen, wie schön es hier einmal war.“ Nur leere Häuser, keine Geschäfte, keine Gasversorgung, breite Schneisen der Verwüstung in der Stadt.

Drei Familien bekamen die Geldspenden

Auf Anregung und Vorschlag der Ahrweiler Werbegemeinschaft unter der Leitung von Volker Danko erhielten drei Familien die Geldspenden. „Im Moment ist der Aufbau der örtlichen Versorgung ein wichtiger Punkt,“ berichtet Volker Danko „damit die Menschen hier am Ort bleiben. Viele haben sich schon von Ahrweiler verabschiedet und diese Entwicklung müssen wir aufhalten.“ Einige Grundversorger wie Bäcker, Metzger und Apotheke haben ihren Container und Verkaufswagen bereits im Umkreis der Rosenkranzkirche in der Ortsmitte aufgeschlagen.

Emotionales Erlebnis

„Es war ein bewegendes Treffen und ein sehr emotionaler Spaziergang durch die Stadt Ahrweiler, die viele kennen und nun wahrscheinlich nicht mehr wiedererkennen.“ Diana Brömmel ist überzeugt von der guten Sache der Spendenaktion und beide möchten sich noch einmal ganz herzlich bei allen Unterstützern der Aktion bedanken.

„Danke für die Bereitstellung der Bilder und Fotos und der anderen künstlerischen Arbeiten aber auch für die Unterstützung durch die Raesfelder Betriebe, die ihre Produkte als kleine Gabe für Leib und Seele für die betroffenen Familien mitgeschickt haben,“ erklärt Diana Brömmel.

Eine besondere Freude für die Initiatoren der Sammlung war die Geldspende, die von den Bewohnern des Hauses an der Gartenstraße überreicht wurde. „Das hat uns tief bewegt,“ berichtet Diana Brömmel „da diese Menschen den 2. Weltkrieg erlebt haben und somit ähnliche Katastrophen durchleben mussten. Ein ganz großes Dankeschön für ihre Spende, die wir auch so den Flutopfern übermittelt haben.“

Schermbecker Wölfe ziehen Richtung Dorsten- 2. Riss in Östrich

Wölfe reißen erneut zwei Schafe in Dorsten-Östrich

Nach 65 Jahren gibt Heinz Heselmann aus Dorsten-Östrich seine kleine Schafzucht auf

Großen Hunger müssen die Wölfe gehabt haben, als sie in der Freitagnacht zwei Schafe im Wolfsgebiet Schermbeck rissen.

Die Wölfe aus dem Schermbecker Wolfsgebiet suchten sich erneut binnen von zehn Tagen eine Schafwiese in Dorsten-Östrich aus. Damit erhöht sich die gesamte Risszahl von Nutztieren seit August im Wolfsgebiet Schermbeck auf sechs Fälle, mit insgesamt 13 toten Schafen.

Die Wolfsrisse fanden laut Bürgerforum Gahlen Wolf in der Nacht von Freitag auf Samstag statt. Schafhalter Heinz Heselmann aus Dorsten-Östrich fand auf seiner Weide am Samstagnachmittag die zwei Schafe tot auf. Die Bereitschaftszentrale des LANUV wurde noch am gleichen Tag um ca. 18.00 Uhr verständigt. Die Wolfsberaterin traf am Sonntag gegen 14.30 Uhr ein.

Wolf-Riss-Dorsten-oestrich-Gloria-Schermbeck
Schaf Schneeweißchen wurde durch einen Kehlbiss getötet. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf

Große Menge Fleisch

Bei der ersten Inaugenscheinnahme bestätigte die Wolfsberaterin die Vermutung von Heinz Heselmann, dass hier nicht nur ein Wolf am Werk war. Ein getötetes Schaf wies einen Kehlbiss auf, das zweite Tier sei laut Christiane Rittmann vom Bürgerforum Gahlen Wolf beinahe komplett abgefressen gewesen. Bereits beim letzten Wolfsriss in Kirchhellen-Holthausen fehlten bei einem von vier gerissen Schafe riesige Mengen Fleisch von ca. 20 bis 25 kg.

Die Weide von Heinz Heselhaus liegt im Grüngürtel der Stadt Dorsten, eingebettet zwischen Pferdekoppeln, Maisfeld und einem schmalen Baumgürtel. Geschützt ist die Weide durch ein Knotengeflecht und Stacheldraht.

Lieblingsschaf Schneeweißchen

Nach dem Riss ist die Familie Heselmann fassungslos und zieht die Konsequenzen. Sie gibt nach 65 Jahren ihre Schafhaltung auf. Ein trauriges Ende findet damit eine kleine traditionelle Schafzucht in Dorsten-Östrich. Ein Ende, was wohl alle Familienmitglieder noch länger beschäftigt wird. Ein Grund dafür auch, dass eins der getöteten Schafe sogar einen Namen „Schneeweißchen“ hatte. Es war das Lieblingsschaf von Heinz Heselhaus Enkeltochter.

Alle Schafe werden von einem befreundetet Schafhalter abgeholt und verkauft, heißt es in der Meldung. Und wieder gebe ein Schafhalter seine Herde auf, bedauert Christiane Rittmann. „Und wieder werden Flächen, wie z.B. Streuobstwiesen und kleinere Weiden nicht mehr durch Schafe gepflegt und verbuschen. Kleine Biotope, die für unsere Insektenwelt so wichtig sind, verschwinden“.

Raesfeld-Erle – Beim Abbiegen kollidiert

Raesfeld-Erle (ots). Gegen den Auflieger eines Lkw geprallt ist eine Autofahrerin am Donnerstag in Raesfeld-Erle. Die 54-Jährige war gegen 09.10 Uhr auf der Straße Hilgenstuhl aus Richtung Schäpersweg kommend unterwegs. Als die Gescherin nach rechts auf die Straße Hagen abbiegen wollte, kollidierte sie mit dem von rechts kommenden Lkw eines 47-jährigen Coesfelders. An der Einmündung gilt die Rechts-vor-links-Regel. Die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Sie kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 3.000 Euro.

Raesfeld: Seniorenmesse mit gemütlichem Kaffeetrinken

Die Seniorengemeinschaft Raesfeld weist darauf hin, dass es einen zusätzlichen Seniorennachmittag geben wird.

Am Dienstag, 28. September um 14:30 Uhr wird eine Seniorenmesse im Pfarrsaal stattfinden. Im Anschluss findet daran das beliebte Kaffeetrinken mit buntem Unterhaltungsprogramm, Musik und Tanzvorführung statt.
Herzlich willkommen sind alle die geimpft oder genesen sind.

73 Prozent der im Kreis lebenden Menschen haben eine Erstimpfung

Impfquote im Kreis Borken liegt bei Erstimpfungen mit Stand 08.09.2021 bei 73,26 Prozent (bezogen auf die Gesamtbevölkerung im Kreisgebiet), die Quote der vollständig Geimpften bei 69,15 Prozent.

Rückgang der gemeldeten Neuinfektionen um 26,5 Prozent. Kurzanalyse der Corona-Situation im Kreis Borken: Infektions-, Impf- und Testgeschehen in der vergangenen Woche

Der Kreis Borken hat erneut in diesem Zeitraum 293 (Vorwoche: 398) gemeldete Neuinfektionen. Dies ist ein Rückgang zur Vorwoche von 26,5 Prozent. Damit habe sich sich laut Pressemeldung des Kreises das Infektionsgeschehen etwas beruhigt. Dies stehe sicherlich auch im Zusammenhang mit den nachlassenden Urlaubsreisen in Verbindung, heißt es weiter.

Entwicklung der Inzidenz:

Am 30.08.2021 lag der kreisweite Inzidenzwert bei 103,9, am 05.09.2021 bei 79,7 Prozent. Die Inzidenz ging damit stärker zurück als im landes- und bundesweiten Trend. Auf Landesebene gab es eher eine Seitwärtsbewegung. Auf Bundesebene stieg die Inzidenz konstant weiter an.
Das Infektionsgeschehen verteilte sich über das gesamte Kreisgebiet.

Ursachen / Infektionszusammenhänge:

Für die Infektion ursächlich konnten über die Kontakt-Nachverfolgung des Kreisgesundheitsamtes folgende Hauptursachen ermittelt werden:

  • am Arbeitsplatz: 12 Fälle; 4,1 Prozent (Vorwoche: 21; 5,3 Prozent)
  • im Haushalt / Privat: 139 Fälle; 47,4 Prozent (Vorwoche: 170; 42,7 Prozent) – hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen / familiären Umfeld.
  • Rückkehr von einer Reise: 23 Fälle; 7,8 Prozent (Vorwoche: 89; 22,4 Prozent), davon weiterhin der Großteil aus Süd- und Osteuropa
  • bei Feiern: 14 Fälle; 4,8 Prozent (Vorwoche: keine)
  • in Einrichtungen: 15 Fälle; 5,1 Prozent (Vorwoche: 8; 2 Prozent)
  • sonstige Gründe: 21 Fälle; 7,2 Prozent (Vorwoche: 15, 5 Prozent)

In 69 Fällen (23,5 Prozent, Vorwoche: 22,6 Prozent) konnten die Infizierten keine näheren Angaben zu einer möglichen Infektionsquelle machen.

Die bisherigen Erkenntnisse zeigen, dass der Anteil von (Folge-) Infektionen insbesondere im häuslichen / familiären Umfeld weiterhin dominiert.

Familiäre Umfelder

Mit Ende der Ferienzeit ist der Anteil an Reiserückkehrern inzwischen rückläufig. Er betrug im aktuellen Erfassungszeitraum nur noch rund 8 Prozent. Zeitgleich stiegen die Folgeinfektionen innerhalb familiärer Umfelder.
Vom laufenden Infektionsgeschehen sind auch andere Lebensbereiche betroffen. Mit Schulbeginn und den dort verpflichtenden regelmäßigen Testungen sind zunehmend Einzel-Infektionen im Zusammenhang mit Schule und Kita zu verzeichnen.

Kita-Bereich

Insbesondere im Kita-Bereich gibt es aber so gut wie keine bestätigten Folgeinfektionen, so dass der Betrieb im Regelfall weiterlaufen kann. In 80 Prozent der Fälle sind die Einträge über die Erzieherinnen gekommen. Diese sind zu 90 Prozent vollständig immunisiert.

Der Kreis Borken bittet vor diesem Hintergrund dringlich darum, dass Personen, die Krankheitssymptome haben, nicht in die Einrichtungen kommen, sondern zunächst diese Symptome über einen Test abklären.

Umsichtiger Umgang in heimischen Schulen

Der Kreis stellt zudem fest, dass in den heimischen Schulen sehr umsichtig und mit Augenmaß mit der Corona-Situation umgegangen wird. Dabei werden „häusliche Absonderungen“ nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich behördlich angeordnet. Dieses Vorgehen entspricht bereits der ab der nächsten Woche geltenden Vorgehensweise, dass in der Regel nur noch die infizierte Person in Quarantäne gesetzt wird.

Ausbruchsgeschehen in einzelnen Einrichtungen der Altenpflege

Nachdem in den Einrichtungen der Altenpflege über mehrere Monate nur ganz wenige Einzelinfektionen festgestellt werden konnten, sind nunmehr in einzelnen Einrichtungen Ausbruchsgeschehen unter den Bewohnern und den Beschäftigten zu verzeichnen. Dies entspricht zur Zeit einer allgemeinen Entwicklung auf Landesebene. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen werden durch das Gesundheitsamt engmaschig begleitet und insbesondere der Krankheitsverlauf bei vollständig geimpften Infizierten aufmerksam verfolgt.

Stand heute ist die Mehrheit der hospitalisierten Personen nicht geimpft. Inzwischen wurde mit den Drittimpfungen in den Einrichtungen der Altenpflege und der Eingliederungshilfe begonnen, um den Impfschutz bei der besonders vulnerablen Personengruppe weiter abzusichern.

Impfstatus bei den neu infizierten Personen:

  • Von den 293 (Vorwoche: 398) neu infizierten Personen waren 115 (119) = rund 40 Prozent (30 Prozent) mindestens 1x geimpft.
  • Der Großteil der Impfungen erfolgte mit BioNTech
  • Rund 60 Prozent (71 Prozent) der Betroffenen kommen aus einem anderen Kulturkreis. Von diesen 177 Personen (288) sind 49 mindestens 1x geimpft. Das entspricht einer Quote von 28 Prozent.
  • Aus dem deutschen Kulturkreis kommen 116 Personen (111). Davon sind 66 Personen mindestens 1x geimpft. Das entspricht einer Quote von 57 Prozent.
  • Vom Infektionsgeschehen sind nach wie vor die jüngeren Altersgruppen betroffen.
  • Der Anteil vollständig geimpfter Personen an den 293 Gesamtinfektionen beträgt rund 32 Prozent.
  • Dieser Wert ist gegenüber der letzten Berichterstattung (26 Prozent) weiter angestiegen.

Es zeigt sich aber:

Vollständig Geimpfte sind besser vor einer Infektion geschützt und nach den bisherigen Erkenntnissen vor allem auch vor einer schweren Erkrankung. Das bekräftigen auch die Krankenhausbelegungen: Von den dortigen Corona-Patienten ist die Mehrzahl ungeimpft.

Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet:

  • Die Zahl der Coronafälle, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machen, hat in etwa die Größenordnung wie in der Vorwoche – es lagen zeitweilig 18 Personen mit einer Coronavirus-Infektion in einem der Krankenhäuser im Kreisgebiet, davon 8 auf der Intensivstation. Der ganz überwiegende Teil war ungeimpft, die Altersspanne dabei sehr groß.
  • Zum heutigen Tag (09.09.2021) wurden insgesamt 17 Corona-Patienten von den Krankenhäusern im Kreisgebiet gemeldet, 6 davon auf der Intensivstation.

Impfgeschehen:

Die Quote der Erstimpfungen im Kreis Borken lag mit Stand 08.09.2021 bei 73,26 Prozent (bezogen auf die Gesamtbevölkerung im Kreisgebiet), die Quote der vollständig Geimpften bei 69,15 Prozent. Da dem Kreis Borken die Impfzahlen der Betriebsärzte nicht vorliegen, wird die tatsächliche Zahl der geimpften Personen noch größer sein.

Testgeschehen:

Seit dem 10. März 2021 werden von den Teststellen im Kreis Borken Schnelltests durchgeführt. Inzwischen sind es insgesamt bereits über 2.275.000 (Stand: 05.09.2021).

Neue Quarantäne-Regeln für Kinder jetzt doch sofort in Kraft

Nur positiv auf COVID-19 Getestete müssen zu Hause bleiben. Schüler*innen können sich ab sofort nach fünf Tagen „freitesten“. An weiterführenden Schulen wird ein dritter Testtag eingeführt.

Jetzt ging es doch schneller als von Vielen gedacht. Nachdem KiTas und Schulen in NRW seit Tagen auf die Umsetzung der Beschlüsse der Gesundheitsminister der Länder gewartet haben, war es am Donnerstagnachmittag so weit. In einer Email informierte das Schulministerium die Schulleitungen darüber, dass die Änderung der Quarantäne-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche „sofort“ in Kraft treten.

Im Einzelnen heißt das für die Schulen:

  • nur positiv auf COVID-19 getestet Schüler*innen werden in häusliche Quarantäne geschickt
  • Kontaktpersonen und Sitznachbarn gehen weiter in die Schule
  • infizierte Schüler*innen können frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test (beim Hausarzt oder im Testzentrum) aus der Quarantäne entlassen werden
  • letzteres gilt auch für Schüler*innen, die sich aktuell in Quarantäne befinden

An weiterführenden Schulen werden außerdem künftig drei Corona-Test in der Woche durchgeführt. Ab dem 20. September finden diese dann immer montags, mittwochs und freitags statt. Dies gilt nicht für Grund- und Förderschulen sowie weitere Schulen mit Primarstufen, an denen mit dem „Lolli“-Test-Verfahren getestet wird.

Unfall mit Todesfolge auf der A31

Am Mittwochvormittag (8.9., 11:08 Uhr) ist es auf der Autobahn 31 unmittelbar vor der Anschlussstelle Gescher/Coesfeld zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Ein 32-jähriger Autofahrer kam dabei ums Leben. Ersten Erkenntnissen zufolge stand ein 67-jähriger Mann aus Freilassing mit seinem Lastzug auf dem Standstreifen. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Mann aus Gronau mit seinem Mercedes auf den Lkw auf. Trotz sofortiger Reanimation durch Einsatzkräfte verstarb er noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Für den Einsatz eines Rettungshubschraubers war die Autobahn kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt. Die Sperrung in Richtung Bottrop dauert für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis in den Nachmittag an.

Heimatshoppen auch in Erle

0

Heimatshoppen am Wochenende auch in Erle – Die Geschäftsleute haben sich einiges einfallen lassen.

Erle (pd). Am Heimatshoppen beteiligen sich die Kornbrennerei Böckenhoff, Coole „Fahrräder und mehr“, Petra Brandhorst mit ihren Geschenkartikeln, Post und Lotto Filiale, Honerbom Friseure und Ingolfs Futterstube.

Bei Brandhorst wird es an den Tagen ein Glücksrad geben. Außerdem wird es neben dem Friseursalon Honerbom an beiden Tagen eine kleine Frauenmesse geben mit 10 Damen aus dem Direktvertrieb von Mary Kay Kosmetik, dekoster Schmuck, Tupper, Kräuterkosmetik Just, Gonis Bastel-u. Kreativprodukte u. JEMAKO. Die Ausstellerinnen haben sogar eine Tombola für alle Besucher organisiert.

Honerbom Friseure lädt am Freitag zwischen 17-19 Uhr Eltern mit ihren Kindern zu einem kostenlosen Stylingabend ein, bei dem Mami´s und Papi´s Flechtfrisuren für ihre Kleinen erlernen können.

Im Forum der Silvesterschule ist eine Kunstausstellung der Erler Künstlerin Jutta Reidenbach am Samstag von 10-14 Uhr geplant. Auf dem Schulhof findet zeitgleich ein Hobby Horse Turnier für klein und groß statt. Angeregt durch Claire Klöckner, die in der Vergangenheit bereits schon mal erfolgreich ein Hobby Horse Turnier in Erle durchgeführt hat.

Bei einem Hobby Horse Turnier finden aus dem realen Pferdesport bekannte Prüfungen auf den sogenannten Steckenpferden statt (also nicht mit richtigen Pferden). Anmeldungen sind noch über Yvonne Honerbom möglich per Whatsapp: 01635741419.

Verpflegen können sich Teilnehmer und Besucher bei Manu´s Dorfcafe´ u. Ingolf´s Futterstube. Bei schlechtem Wetter findet das Turnier in der Turnhalle statt.  

Heimathaus Erle

Last but not least , öffnet das Heimathaus seine Pforten mit der neuen Ausstellung zur Femeiche in Erle.

Das Heimatshoppen findet statt am Freitag, den 10. September von 17-19 Uhr und an dem Samstag von 9-14 Uhr.

Bundestagswahl: Briefwahl wird öfter beantragt als vor 4 Jahren

24,2 Prozent der Wahlberechtigten im Kreis Borken haben mit Stand 06.09.2021 Antrag auf Wahlschein gestellt. 2017 lag der Anteil gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl bei 13,2 Prozent.

Kreis Borken (pd). Immer mehr WählerInnen bevorzugen die Briefwahl. Lag der Anteil der Briefwählerinnen und -briefwähler im Kreis Borken gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2017 noch bei 13,2 Prozent, so haben mit Stichtag 6. September 2021 kreisweit inzwischen 67.761 Wahlberechtigte für die diesjährige Bundestagswahl einen Antrag auf Wahlschein gestellt. Das sind 24,2 Prozent der insgesamt 279.442 Wahlberechtigten. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kreiswahlleiter mit.

Rekordbeteiligung erwartet

Insoweit sei mit einer Rekordbriefwahlbeteiligung zu rechnen. Im Borkener Teil des Wahlkreises 124 – Steinfurt I/Borken I (Ahaus, Gronau, Heek, Legden und Schöppingen) hatten zum Stichtag 18.005 Personen einen Antrag auf Wahlschein gestellt. Das sind rund 23 Prozent der insgesamt 78.042 Wahlberechtigten in diesen fünf Kommunen. 2017 lag dort der Anteil der Briefwähler zum gleichen Zeitpunkt bei 13,3 Prozent.

Briefwahlanträge fast verdoppelt

Im Wahlkreis 126 – Borken II (das sind alle anderen Kommunen im Kreis Borken) haben bisher 49.756 Personen einen Wahlschein beantragt. Das sind es 24,7 Prozent der dort lebenden 201.400 Wahlberechtigten. 2017 lag der Anteil der Briefwähler in diesem Wahlkreis zum gleichen Zeitpunkt bei 13,2 Prozent. Insgesamt hatten hier damals 21,6 Prozent der Wahlberechtigten von der Briefwahl Gebrauch gemacht.

Zum Hintergrund:

Mit den ihnen inzwischen zugegangenen „Wahlbenachrichtigungen“ können die Wahlberechtigten im Bedarfsfall bei den Wahlämtern ihres Wohnortes auch Briefwahlunterlagen beantragen. Auf der Rückseite jeder „Wahlbenachrichtigung“ befindet sich dafür ein Vordruck, der ausgefüllt an das örtliche Rathaus zurückzusenden ist.

Alternativ können bei den meisten Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Kreisgebiet die Briefwahlunterlagen online beantragt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, persönlich im Wahlamt Briefwahlunterlagen zu beantragen. Dort kann man, wenn man möchte, auch gleich an Ort und Stelle seine Stimme abgeben.

Fristen müssen beachtet werden

Briefwahlanträge können bis spätestens Freitag (24.09.2021) vor dem Wahltag bis 18 Uhr gestellt werden. Es wird allerdings empfohlen, Briefwahl möglichst frühzeitig zu beantragen, damit für die Bearbeitungszeit und die Postlaufzeiten zum Antragsteller und zurück genügend Zeit zur Verfügung steht. Der Wahlbrief muss unbedingt rechtzeitig mit der Post abgesandt oder direkt bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle abgegeben werden. Er muss bei der zuständigen Stelle spätestens am Wahlsonntag bis 18 Uhr vorliegen, da dann die Wahl endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Später eingegangene Wahlbriefe können bei der Stimmenauszählung nicht mehr berücksichtigt werden.

Viele Besucher bei der etwas anderen Kunstroute in Raesfeld

Raesfelder Künstlerinnen präsentierten nach pandemiebedingter Pause wieder ihre Bilder bei der „etwas anderen Kunstroute“

Die Raesfelder Künstlerinnen Marie-Luise Stötzel und Marion Katzbrowski haben sich an der Kunstroute des Dorstener Vereins virtuell-visuell beteiligt. Die beiden haben sich über das große Interesse an ihrer Ausstellung gefreut.

Marion-Katzbrowski-und-Marie-Luise-Stötzel
Marion Katzbrowski (l.) und Marie-Luise Stötzel ©Petra Bosse

Die Raesfelder Künstlerinnen Marie-Luise Stötzel und Marion Katzbrowski haben das spätsommerliche Wetter am Wochenende genossen. Sie freuten sich auch über die große Besucherzahl und das damit verbundene Interesse an ihren Bildern.

Die zwei Kunstschaffenden konnten nach pandemiebedingter Pause wieder ihre Bilder bei der „etwas anderen Kunstroute“ präsentieren.

Marion-Katzbrowski-und-Marie-Luise-Stötzel

Coronakonform hergerichtet

Für Stötzel hatte jedoch festgestanden, dass sie ihr kleines Studio unterm Dach ihres Hauses diesmal nicht für Besucher öffnen werde. „Das konnte ich einfach nicht coronakonform herrichten. Und die Einladung von Marion, mit ihr in ihrem Garten hier an der Truvenne und unter der überdachten Terrasse meine Bilder zu präsentieren, fand ich sehr gut“, sagte Stötzel.

Während der Sonntagnachmittag eher ruhig verlief, freuten sich beide Malerinnen darüber, dass am Samstagnachmittag die Ausstellung gut besucht gewesen ist. „Es war ein Kommen und Gehen. Rund 20 Besucher waren hier. Das ist schon eine Menge“, freute sich Marion Katzbrowski. Sie habe in den vorigen Monaten, bedingt auch durch die Pandemie, viel gezeichnet, neue Bilder in Pastellkreide seien dazugekommen. Sie löse sich gerade davon, nicht mehr so streng nach Themen zu zeichnen.

Marie-Luise-Stötzel

Kreativität kehr zurück

Drei große und einige kleine Bilder hat Marie-Luise Stötzel in den vergangenen Monaten gemalt. Aber durch den Lockdown seien ihr die Inspirationen zu neuen Bildern ausgegangen, erklärte sie. „Jetzt, wo ich doppelt geimpft bin, kann ich wieder mehr unter die Leute gehen, und die Inspirationen und die Kreativität kehren so langsam zurück“, so Stötzel.

Die Schirmherrschaft der Ausstellung hatte wieder der Verein „virtuell-visuell“ aus Dorsten übernommen.

Marie-Luise-Stötzel
Kunstroute-Raesfeld

Neuer Defibrillator – Mehr Herzsicherheit in Erle

0

Bürgerstiftung übergibt externen Defibrillator für das Erler Industriegebiet

Das Projekt „Herzsicherheit für Raesfeld-Erle-Homer“ geht weiter.

(pd). Die Bürgerstiftung spendet einen weiteren automatisierten externen Defibrillator für das Industriegebiet in Erle, Osterholten 17. Mit den bisherigen Anschaffungen der Defibrillatoren hat die Bürgerstiftung zusammen mit dem DRK bereits Schritte in die richtige Richtung unternommen. Denn eines ist klar: Leben kann nur gerettet werden, wenn bei Betroffenen umgehend mit der Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-Gerät (Defibrillator) zum Einsatz kommt.

Defribrilator-Erle-Bürgerstiftung
Jutta Bonhoff und Ute Heidermann-Rösler von der Bürgerstiftung sowie Michael Weddeling mit Sohn Leo vom DRK-Ortsverband und den Sponsoren. Foto: Beering

Im Beisein der Sponsoren und Vertretern der Stiftung erklärte Michael Weddeling, Leiter des DRK-Ortsverbands und Mitglied im Stiftungsrat der Bürgerstiftung, die Handhabung des Gerätes. „Man muss keine Angst vor der Bedienung des Defibrillators haben“ so Michael Weddeling. Er wies weiterhin darauf hin, dass der DRK-Ortsverband, sobald die Coronapandemie es zulässt, entsprechende Schulungen zur Handhabung der Geräte anbieten wird. Näheres zum Defibrillator findet man auch auf der Homepage des DRK unter drk-raesfeld.de.

Die Vorsitzende der Stiftung Jutta Bonhoff dankte den Sponsoren Zeltverleih Schwering, Stalleinrichtungen Schlüter, Fliesen Elfering, Hausservice Hard, Baumaschinen Brömmel und Möbelbau Pass für ihre finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieses Projektes. „Wenn wir noch weitere Firmen finden könnten, die an einer Anschaffung des AED-Gerätes interessiert sind, haben wir alles erreicht,“ so Jutta Bonhoff.

Weiterhin ist die Stiftung in Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverband daran interessiert, dass an markanten öffentlichen

Plätzen weitere fest installierte Defibrillatoren in der Gemeinde aufgestellt werden, so dass die Herzsicherheit gewährleistet werden kann. Vorschläge für das Aufstellen eines Defibrillators sowie Spenden für die Finanzierung der Geräte nimmt die Stiftung gerne entgegen.

Tolle Aktionen beim HeimatShoppen in Raesfeld und Erle

Zu den HeimatShoppen-Aktionstagen am Freitag, 10.09.2021, und Samstag halten die Geschäfte tolle Aktionen und Überraschungen bereit!


Am Freitag, 10.09.2021, haben die teilnehmenden Geschäfte für die Besucher bis 19 Uhr geöffnet.

„Heimat shoppen“ in Raesfeld in diesem Jahr mit Rallye und zahlreichen Gewinnen

Raesfeld/Erle. Am kommenden Wochenende, 10. und 11.09.2020, ist es soweit: Die Heimat shoppen-Aktionstage finden statt! Hierfür haben sich viele Raesfelder und Erler Betriebe interessante Angebote und Aktionen für die Kunden überlegt.

Durch die Aktion „Heimat shoppen“ in Raesfeld möchte der Ortsmarketing Raesfeld e.V. gemeinsam mit den Initiatoren der Aktion, IHK und Handelsverband, die Verbraucher für den Einkauf im eigenen Ort sensibilisieren und das Bewusstsein für die lokale Wirtschaft stärken.

Die Aktionen gelten in diesem Jahr am Freitag und am Samstag. Am Freitag können die Kunden sich auf Shoppingfreude bis 19 Uhr einstimmen.

Markt für Frauen

Neben den zahlreichen Angeboten in den Raesfelder und Erler Betrieben, wird es in Erle am Samstag 11.09.2021 in der Zeit von 9-14 Uhr noch weitere interessante Programmpunkte für die Kunden geben.

Gegenüber der Grundschule wird es einen kleinen „Markt“ für Frauen geben, bei dem zehn verschiedene Anbieter unter anderem Haushaltshelfer oder Kosmetik vorstellen. In der Aula der Grundschule wird eine Kunstausstellung zu finden sein, der Heimatverein Erle öffnet an dem Tag die neue Ausstellung zur Femeiche im Heimathaus und für Kinder findet auf dem Schulhof ein „Hobbyhorseturnier“ mit Steckenpferden statt. Anmeldungen für das Turnier sind noch möglich.

Rallye

Neu in diesem Jahr ist eine Heimat shoppen – Rallye vom 10. bis 18.09.2021. Und so funktioniert die Rallye: In den teilnehmenden Betrieben hat der Ortsmarketingverein jeweils einen Buchstaben des späteren Lösungswortes verteilt.

Ziel für die Kunden bzw. alle Interessierten ist es, die Buchstaben in den Betrieben zu suchen, zu notieren und aus den gesammelten Buchstaben anschließend das Lösungswort zu ermitteln. Die Suche der Buchstaben kann in individueller Reihenfolge erfolgen und lässt sich super mit einer Fahrradtour durch unsere schöne Schlossgemeinde verbinden.

Gewinne von über 1.000 €

Mit Einreichen der Lösungskarte mit richtigem Lösungswort, nimmt man automatisch an der Verlosung teil. Die Gewinne werden von den teilnehmenden Betrieben zur Verfügung gestellt und haben einen Gesamtwert von über 1.000 €. Ein Gang durch die Betriebe und die Suche nach den Lösungsbuchstaben lohnt sich also in jedem Fall!

„Gerade in diesen Zeiten bleibt es wichtig, unsere Betriebe zu unterstützen und darauf aufmerksam zu machen, welche Qualitäten wir vor Ort haben auch weiterhin erhalten möchten.“, so Diana Brömmel.

Mit der Rallye hat der Ortsmarketingverein eine gute Verbindung der Geschäfte im Ort mit denen geschaffen, die ihren Standort nicht im Ortskern haben. Auch zum Ortsteil Erle ist so eine gezielte Anbindung in die Aktion erfolgt.

Werden auch Sie zum „Heimat-Shopper“, unterstützen so die heimische Wirtschaft und freuen Sie sich auf tolle Aktionstage in Raesfeld und Erle.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.ortsmarketing.raesfeld.de

Bäckerei Schlegel – Alles in Handarbeit

0

Bäckerei Schlegel in Raesfeld steht für traditionelle Backkunst

Gerhard Schlegel erinnert sich noch gut daran, wie alles angefangen hat. 1980 kam er als Lehrling, wie man damals noch Auszubildende nannte, in den Betrieb, den er 2008 als Bäckerei Schlegel übernommen hat. Hier hat er das Handwerk von der Pike auf gelernt.

Dass hier noch an sieben Tagen in der Woche in guter, alter Manier traditionelle Backkunst gelebt wird, lässt sich nicht verleugnen. Bereits beim Einparken vor dem Ladengeschäft im Winkel 4 in Raesfeld (seit mehr als 100 Jahre der Bäckerei-Standort) steigt einem der Duft von frischem Brot in die Nase. Den ersten Appetit kann man gleich an Ort und Stelle stillen. Im kleinen Café der Bäckerei gibt es belegte Brötchen, Kuchen oder Teilchen aus dem Sortiment.

Bienenstich-Kuchen-Schlegel-Raesfeld
Traditioneller Bienenstich oder Pudding-Schnecken. Bäckerei Schlegel setzt auf Tradition.

Dafür schätzt man die Bäckerei Schlegel

  • Reiche Auswahl an frischen Brotsorten und Brötchen
  • Filialen im Winkel 4 und Am Rathaus 11
  • Bestellungsannahme auch fürs Wochenende
  • Belegte Brötchen, Kuchen und Teilchen im kleinen Café
  • Umstellung auf grünen Strom

Die Nachfrage hat sich gewandelt

In vier Jahrzehnten hat sich einiges geändert. „Vor 40 Jahren war alles noch viel einfacher“, zieht Bäckermeister Schlegel Bilanz. „Heute ist die Angebotsvielfalt noch größer geworden. Körner, die früher niemand gegessen hätte, sind heute in Mode.“ Dieser Wandel begann bereits Mitte der 90er Jahre. Klassiker wie Mohn- oder Sesambrötchen bestellen heute nahezu ausschließlich ältere Menschen.

Aber natürlich gibt es auch Backwaren, die Generationen-übergreifend schmecken. Dazu gehören auch die Kirschkörbchen, leckere Teilchen mit Blätterteig. Dafür nehmen einige Genussmenschen sogar die Anfahrt aus Bocholt auf sich. Ebenso begehrt ist das französische Steinmühlenbrot, das in Radform mit stolzen 2 Kilogramm ausschließlich freitags und samstags angeboten wird. Das kann man auch in Teilen kaufen. „Aber viele nehmen gleich das ganze Rad, vor allem diejenigen, die von weiter angereist sind“, verrät Frau Schlegel. Eine Köstlichkeit gab es sogar schon, als Gerhard Schlegel seine Ausbildung begonnen hat: Spanisch Vanille.

Meistertisch-Bäcker-Jonas-Schlegel-Raesfeld

Land des Brots

Auch etwas anderes hat sich nicht geändert. Deutschland ist immer noch das Land des Brotes. Ein Bereich, in dem der Familienbetrieb Schlegel sehr gut aufgestellt ist. Hier wird das Brot noch nach alten Rezepten gebacken. Sogar die Körner werden noch selbst eingeweicht. Das erwarten auch die Kunden, die im Hauptgeschäft oder in der Filiale REWE Markt am Rathaus 11 nach ihren Lieblingsbroten fragen. 

Ganz vorne auf der Beliebtheitsskala liegen das Berliner Landbrot, ein Roggenmischbrot, und die Dinkelbutterkruste, ein mit Butter gebackenes Dinkelbrot. Das steht auch bei der gesamten Familie Schlegel hoch im Kurs.

Meisterbrief-Jonas-Schlegel-Bäcker

Und während mit Jonas Schlegel bereits ein weiterer Bäckermeister aus der Familie in der Backstube steht, hat der Chef schon Pläne, wie er das Unternehmen für die Zukunft aufstellen will. „Bewährte Qualität und traditionelle Handwerksarbeit sind die eine Seite, eine nachhaltige Produktion ist die andere Seite.“

Nachdem die Technik in der Backstube seit der Übernahme 2008 bereits komplett erneuert worden ist, plant Gerhard Schlegel jetzt mit dem Einbau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach den Umstieg auf grünen Strom.

Weitere Informationen:

Die Bäckerei Schlegel findet man hier:

  • Hauptgeschäft, Im Winkel 4, 46348 Raesfeld, 02865-7098
  • Filiale REWE-Markt, Am Rathaus 11, 46348 Raesfeld, 02865-603148

Unfall: 18-jähriger Rollerfahrer schwer verletzt

Ein 18-jähriger Motorrollerfahrer aus Borken erlitt am Montag bei einem Unfall in Borken schwere Verletzungen.

Der 18-Jährige befuhr gegen 21.25 Uhr den Dorstener Postweg in Richtung Pohlschlatt. Als der Borkener die bevorrechtigte Marbecker Straße querte, erfasste ihn der PKW eines 19-Jährigen aus Raesfeld. Dieser war Richtung Raesfeld unterwegs.

Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten Rollerfahrer in ein Krankenhaus, von wo er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik kam.

Der Autofahrer zog sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 1.100 Euro.

Einbruch in Tierarztpraxis in Erle

Bei Einbruch Bargeld gestohlen

Erle. In Praxisräume eingedrungen sind Unbekannte in der Nacht zum Dienstag in Raesfeld-Erle.

Um in das Gebäude an der Straße Osterholten zu gelangen, hatten sich die Täter laut Mitteilung der Polizei mit Gewalt an der Tür zu schaffen gemacht.

Die Einbrecher durchsuchten Büros und erbeuteten eine geringe Summe Bargeld. Ob darüber hinaus etwas fehlt, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Eintracht Erle D-Jugend: Niederlage in Bossendorf

0

Raesfeld (pd). Zum Spiel der D-Jugend von Eintracht Erle am Wochenende erreichte uns folgender Spielbericht vom Co-Trainer Michael Oesterbeck

„Nachdem man das erste Spiel der Saison leider viel zu hoch auf eigenem Platz verloren hatte musste man erst einmal wieder in die Spur finden. Das versuchte man dann bei einem bis dahin völlig unbekannten Gegner aus Bossendorf. In den ersten 15 Minuten gelang das auch recht gut und unsere Jungs spielten sich in des Gegners Hälfte fest. In der 11 Minute belohnte sich unser Team und ging mit 1:0 durch Max in Führung. Wer aber nun dachte der Knoten wäre endlich geplatzt wurde relativ schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Mit Rückstand in die Pause

Immer wieder wurde Luc in die Tiefe des Gegners geschickt. Trotz seiner Schnelligkeit kam er aber nicht zum Abschluss. Dann merkte man das bei dem einem oder anderem Spieler so langsam die Luft ausging. Wie heißt es so schön?  Wer vorne nicht trifft wird hinten bestraft. So war es dann auch in der 16.Minute, durch einen schlechten Pass am Rande des eigenen Strafraums fing man sich das 1:1. Nur 5 Minuten später, beinahe das gleiche Bild, ein schwacher Pass von rechts nach links der wieder beim Gegner ankam und zum 2:1 für Bossendorf führte. Nun galt es das Spiel wieder an sich zu reißen. In dem Moment wo wir auf Angriff umgeschaltet hatten standen wir hinten recht offen und so konnte ein langer Ball aus der Abwehr von Bossendorf zum 3:1 genutzt werden. So ging es dann in die Halbzeit.

Tor zählte nicht

In Hälfte 2 haben wir dann umgestellt und unser Spiel wurde deutlich Stabiler. Als Max dann am Gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde nahm sich Jan ein Herz und legte sich den Ball zurecht und traf mit einem satten Schuss oben links in den Winkel (Ronaldo hätte es nicht besser machen können). 3:2, von wegen, die Trainer des Gegners meinten direkter Freistoß, zählt nicht.

Die mitgereisten Fans unsere Mannschaft schauten sofort im Internet nach und fanden dort nur das Gegenteil, das Tor hätte zählen müssen. Wie sagt man? Wenn du kein Glück hast kommt meisten auch noch Pech dazu. So auch bei Nils als er bei einer Rettungsaktion auf der eigenen Linie den Ball unglücklich an die Hand bekam. Strafstoß an die Latte (Jonas hätte ihn sicherlich gehalten) Nachschuss Tor 4:1 für Bossendorf. Nun war die Messe gelesen und die Punkte blieben in Bossendorf. Alles in allem konnte man eine deutliche Steigerung unserer Mannschaft erkennen, weiter so!!!“

Klick mich