Freiheit – was heißt das? Ausstellung im Raesfelder Rathaus
Was heißt es eigentlich „frei“ zu sein und was bedeutet „Freiheit“ für mich persönlich? In der vergangenen Woche stellten sich die Schüler*innen der Klasse 6.4 diesen Fragen bei ihrem Besuch der Ausstellung „Kind der Freiheit“ und „Spuren der Freiheit“ im Raesfelder Rathaus.
Raesfeld (pd). Im Rahmen der Gedenkfeier von „Gelderland gedenkt – 75 Jahre Freiheit“ wird aus diesen Gründen aktuell eine Ausstellung im Raesfelder Rathaus gezeigt. Mit Hilfe eines Erkundungsbogens wurden unterschiedliche biographische Perspektiven von Menschen erarbeitet.
Diese Personen haben das Kriegsende bewusst oder unbewusst miterlebt, teils auf niederländischer, teils auf deutscher Seite. Darüber hinaus kommen auch Kinder aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu Wort. Was empfinden Kinder, die ihr vertrautes Umfeld verlassen müssen, die flüchten und alles zurücklassen müssen oder die gezwungen sind, nicht sie selbst zu sein?
Indem die Schüler*innen der JKG Geschichten aus der Vergangenheit mit denen aus der Gegenwart verknüpfen, soll die Historie in die Gegenwart gebracht werden. Die Kinder lernen zu verstehen, dass „Freiheit“ etwas ist, das jeder will, unabhängig von der Zeit, in der man lebt, oder dem Land, aus dem man kommt.
Die Ausstellung im Raesfelder Rathaus kann noch bis zum 24. Oktober 2021 besucht werden.
Am Samstag, 25. September wird Fabian Tilling offiziell als leitender Pfarrer in Raesfeld eingeführt.
Dazu findet um 17.30 Uhr Festgottesdienst unter der Leitung von Dechant Benedikt Ende in der St. Martin-Kirche in Raesfeld statt. Anschließend möchten soll gemeinsam mit der Gemeinde auf dem Kirchplatz die Einführung mit einem gemütlichen Beisammensein gefeiert werden.
Für diese Veranstaltungen werden alle Gemeindemitglieder, sowohl für das Betreten des Kirchplatzes als auch für den Besuch der Hl. Messe gebeten, einen offiziellen Nachweis über eine vollständige Impfung, Genesung oder negativen Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden alt ist, vorzulegen.
Zusätzlich können aufgrund der 3G-Regel auch einige zusätzliche Plätze in der Kirche freigegeben werden. Eine Übertragung auf den Kirchplatz und ein Streaming ist für die Besucher, die nicht in die Kirche möchten oder können, vorgesehen.
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Der Masche des „Falschen Polizisten“ ist eine Seniorin in Borken zum Opfer gefallen
Die Täter erbeuteten Geld und Schmuck. Die Frau hatte beides in dem Glauben übergeben, es bei der Polizei in Sicherheit zu bringen. Denn die Täter hatten der älteren Frau gezielt durch mehrere Anrufe große Angst gemacht.
Dabei bedienten sie sich laut Mitteilung der Polizei einer Vorgehensweise, die bei dieser Masche üblich ist: Zunächst meldete sich am Montag vergangener Woche telefonisch ein Mann, der sich als Polizist ausgab. Er tischte die frei erfundene Geschichte von der Einbrecherbande auf, die die Polizei festgenommen habe.
Tatverdächtigen hätten einen Zettel mit dem Namen der Geschädigten dabei gehabt. Der vermeintliche Kriminalbeamte wies die Frau an, die Jalousien herunterzulassen und im Haus zu bleiben.
Danach kam es zu einem weiteren Telefonat – der neue Anrufer gab sich als Staatsanwalt aus. Dieser drängte die Geschädigte, niemandem von der Sache zu erzählen und auch nicht die Polizei anzurufen: Die Leitung sei gehackt worden. Im weiteren Verlauf brachten die psychologisch geschickt auftretenden Täter die Borkenerin dazu, Geld von der Bank abzuheben. Zusammen mit mehreren Schmuckstücken deponierte sie dieses in einer Tüte vor ihrem Haus – dort holten es die Täter unbeobachtet ab.
Auch danach hielten die Unbekannten den Kontakt in mehreren Telefonaten einige Tage lang aufrecht, um die Frau in Sicherheit zu wiegen. Schließlich wuchsen jedoch ihre Zweifel, sodass sie sich einem Verwandten anvertraute und schließlich die Polizei verständigte.
Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor dieser Betrugsmasche. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und von sich aus Kontakt zu einer polizeilichen Dienststelle aufnehmen. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.polizei-beratung.de.
Nach einem regelrechten Schießmarathon holte mit dem 492. Schuss am Samstag um 19.15 Uhr Paul Lehmbrock den Vogel in Pastors Busch von der Stange.
Über sieben Stunden zog sich das Vogelschießen an der Vogelstange der Junggesellenschützen in Raesfeld hin. Gleich so, als wenn die Raesfelder an diesem Tag alles nachholen wollte, was sie seit eineinhalb Jahren versäumt hatten.
Der neue König Paul Lehmbrock
Alles stimmte an diesem Tag. Selbst das Wetter spielte mit. Die Herbstsonne strahlte kräftig, gleich so, als wollte sie die Schützen mit Licht und Wärme unterstützen.
Nachdem pünktlich um 12 Uhr die ersten Ehrenschüsse abgefeuert wurden, dachte derzeit noch niemand daran, dass sich der Schießwettbewerb bis in die Abendstunden hinzieht. Anfänglich ging es beim Schießen auf die Insignien noch zügig voran.
Das Raesfelder Schützenfestvolk genoss das einzige Vogelschießen in der Gemeinde 2021 in Pastors Busch
Den linken Flügel sicherte sich Simon Becker, der rechten Flügel ging an Robin Klein-Ridder. Der Schwanz fiel bei Sebastian Meyering, Leonard Suer schoss dem Vogel das Zepter, Fabian Kölking den Kopf und Lukas Höing den Schwanz ab.
Corona – Einziges Schützenfest in der Region
Mehr als nur „gut“ besucht war Pastors Busch bei dem einzigen regulären Schützenfest in Raesfeld. Nicht nur das junge Volk genoss die Schützenfeststimmung bei den Junggesellen unter den Klängen der Fanfaren und der Burgmusikanten. „Ich bin sehr froh, dass es heute stattfindet. Irgendjemand muss anfangen und somit gehören wir in Raesfeld auch mit zu den Ersten“, sagte Bürgermeister Martin Tesing gut gelaunt.
Gut gelaunt waren auch der Erste Beigeordneter Markus Büsken, Bezirksbeamter Norbert Lukas und Bürgermeister Martin Tesing (v.l.). Foto: Petra Bosse
Besonders glücklich und zufrieden an diesem Tag war auch Präsident Leonard Suer. „Wir haben als Junggesellenschützen das Problem, dass unsere Zeit der „Junggesellen“ sehr schnell vergänglich ist. Deshalb sind drei Jahre Pause für uns, für das Vereinsleben und für die Tradition auch eine lange Zeit. Es ist uns wichtig, dass wir die Schützenfesttradition bewahren und aufrecht erhalten“, so Suer.
Motivierte Thronanwärter
Gab es anfänglich noch fünf hoch motivierte Thronanwärter mit Milan Hoffmann, Lukas Höing, Pascal Becker, André Strothmann und Paul Lehmbrock, so blieben zur späteren Stunde nur noch Lehmbrock Höing und Becker bis zum Ende übrig. Motiviert waren alle drei, jedoch hatten alle drei Anwärter nicht das richtige „Zielwasser“ an diesem Tag getrunken. Alles was sie in den letzten zwei, drei Stunden trafen, war hauptsächlich viel Styropor, aber kaum den Vogel.
Spannende Momente an der Vogelstange in Raesfeld 2021. Foto: Petra Bosse
Dieser war aber eigentlich schon im Vorfeld so gut auf den Königsschuss vorbereitet worden, sodass mit einer gewissen Treffsicherheit das Schießen garantiert hätte verkürzt werden können. Das blieb nicht unbemerkt bei den Zaungästen und was für scherzenden Zurufe sorgte. „Lukas, wenn du jetzt triffst, gebe ich dir ein Bier aus“, oder „Du musst weiter rechts schießen“, und „Was wäre, wenn du mal auf den Vogel zielst und nicht ständig den Fang?“ Alle Tipps verrauchten wie die Munition, die zwischenzeitlich ausging und Nachschub besorgt werden musste.
Der Thron 2019 André Brunsbach und Königin Sara Brömmel. Foto: Petra Bosse
Die Abendsonne war nur noch schwach hinter den Bäumen zu sehen. Die Musikvereine hatten schon so gut wie alle Instrumente eingepackt. Nur der Vogel blieb unverändert und standhaft auf der Stange sitzen. Zweimal wurde der Vogelfang heruntergeholt. Beim ersten Mal wurde die Distanz der Schützen zum Ziel verkürzt, beim zweiten Mal wurde auch ein bisschen die Säge angesetzt, um den Vogel etwas zu lockern. Und die Sonne verschwand mittlerweile immer mehr hinter den Bäumen, und so langsam wurde es auch dunkel im Pastors Busch. „Das ich hier mal an der Vogelstange übernachten werde, habe ich im Leben nie dran gedacht“, sagte Ralf Bruns von den Allgemeinen Schützen und lachte.
Lukas Höing machten den vorletzten Schuss. Foto: Petra Bosse
Erst nachdem Lukas Hönig fast König geworden wäre, bereitete Lehmbrock dann dem Schießen ein endgültiges Ende. Der neue Thron der Raesfelder Junggesellenschützen stand schnell fest: Alina Kerkhoff, Sebastian Kormann, Fabian Kölking und Lana Höbing werden neben König Paul Lehmbrock und Königin Pia Woeste nun das Raesfelder Junggesellenschützenvolk regieren.
Foto: Petra Bosse
Mit Blick auf die Planung des Festes sei diese, so Suer, relativ einfach gewesen. Der Grund: Der Verein bewegte sich voll im legalen Rahmen. So war es auch nicht verwunderlich, dass alle, die ins Festzelt wollten, vorab von der Security auf gesundet, geimpft plus aktueller Coronaschnelltest kontrolliert wurden. Und auch an der Vogelstange gab es Kontrollen. Das DRK Raesfeld war hier für Schnelltests vor Ort.
Der neue Thron v. l.: Fabian Kölking und Lana Höbing, das Königspaar Paul Lehmbrock mit Königin Pia Woeste und Alina Kerkhoff und Sebastian Kormann. Foto: Petra Bosse
Große Parade
Bei der großen Parade am Sonntag präsentierten sich das alte sowie das neue Königspaar dem Volke. So voll wie in diesem Jahr, war es schon lange bei einer Parade nicht mehr gewesen. Eingeladen zur Parade waren auch die Nachbarschützenvereine Erle und Homer.
Aber auch hier zeigte sich, dass sich die Menschen sich mit den Schützen gemeinsam freuten, dass es in diesem Jahr doch noch mit dem Schützenfest 2021 geklappt hat.
Vogelstange und Parade Junggesellenschützenfest 2021
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Umbau – und Renovierungsarbeiten im REWE-Markt Raesfeld
In der Zeit vom 25.09.2021, 14 Uhr bis einschlich 3. Oktober 2021 wird der REWE-Markt in Raesfeld, Am Rathaus 11, für Umbau- und Renovierungsarbeiten geschlossen.
Betroffen von dieser Schließung ist auch die Filiale der Bäckerei Schlegel.
Während dieser Zeitdauer ist das Hauptgeschäft der Bäckerei Im Winkel 4 in Raesfeld wie folgt geöffnet:
27.09.21 – 1.10.21 von 5.00 durchgehend bis 18.30 Uhr
2.10.21 von 5.00 bis 13.00 Uhr.
Ab dem 4. Oktober kehrt die Bäckerei Schlegel dann in beiden Geschäften zu den bisherigen Öffnungszeiten zurück.
Sechs Fragen an Nadine Heselhaus – SPD – Kandidatin für die Wahl zum Deutschen Bundestag im Wahlkreis Borken II.
Am 26. September findet die Bundestagswahl 2021 statt. Das Ergebnis entscheidet, was in den nächsten fünf Jahren politisch passiert.
Wir vom Heimatreport haben Kandidaten_innen aus dem Kreis Borken, die am Sonntag mit der Erststimme gewählt werden können, angeboten, sich zu den einzelnen Fragen mit jeweils drei Sätzen zu äußern.
Für die Bundestagswahl 2021, Wahlkreis 126 Borken II kandidieren
Nadine Heselhaus (SPD)
Anne König (CDU)
Karlheinz Busen (FDP)
Bernhard Theodor Lammersmann (BÜNDNIS/90/Die Grünen)
Michael Frieg (DIE LINKE)
Bastian Nitsche (Freie Wähler)
Tobias Finke (Die PARTEI)
Dr. Michael Espendiller (AFD)
Foto: Presse SPD
Bundestagskandidatin Nadine Heselhaus SPD
Alter: 42
geboren in: Solingen
wohnhaft in: Raesfeld
Familienstand/Kinder: alleinerziehend, vier Kinder
Ihr politisches Schwerpunktthema?
Nur eins? Das ist schwierig, denn es geht um unsere Zukunft. Dazu gehörten für mich Finanzen und Klima genauso wie Familie und die Stärkung unserer Orte.
Warum sollen die Wähler*innen Ihnen ihre Stimme anvertrauen?
Mir ist jeder einzelne Mensch wichtig. Deshalb sollen alle wissen, dass ich jederzeit ansprechbar bin und sein werde. Ich bringe viel Lebenserfahrung mit, nehme meine Aufgabe ernst und will mich in Berlin für unsere Region stark machen.
Ihre persönlichen politischen Ziele/Positionen:
1. Klimawandel
Der Klimaschutz muss auf allen politischen Ebenen und bei jeder Entscheidung mitgedacht werden. Dazu ist die Politik gefordert, die notwendigen Regelungen – auch für die Wirtschaft und Landwirtschaft – zu treffen und gleichzeitig den erforderlichen Freiraum für Innovationen einzuräumen.
2. Rentensystem
Die diskutierte Anhebung des Renteneintrittsalters ist in vielen Berufen gar nicht möglich, eine Rentenkürzung wäre die Folge. Langfristig sollen alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Durch die Überwindung der Sondersysteme soll die Rente gesichert und Ungerechtigkeiten beseitigt werden.
3. Zukunft der EU
Die EU gibt unserem Land Stabilität, sichert uns Freiheit und Frieden. Außerdem profitiert Deutschland am meisten von den Handelsbeziehungen. Es gilt, diese Solidiarität zu erhalten und vor allem zu stärken.
4. Corona-Maßnahmen
Olaf Scholz hat als Bundesfinanzminister viel Geld in die Hand genommen, um Unterstützungen anbieten zu können und damit den Auswirkungen der Pandemie zu begegnen. Dabei ist nicht nicht alles rund gelaufen und ich verstehe auch die Kritik an einzelnen Schutzmaßnahmen. Jetzt gilt es auch darum, den Kindern den Schulbesuch weiterhin zu ermöglichen, denn durch das Homeschooling wurden teils große Lücken hinterlassen.
5. Digitalisierung
Homeschooling und Homeoffice haben uns gezeigt, dass noch viel zu tun ist. Es ist beschämend, dass wir nicht inzwischen schon viel besser dastehen. Vom Internet- und Mobilfunknetz bis zur technischen Umsetzung – wir müssen Gas geben.
6. Mobilitätswende im Wahlkreis
Für eine echte Mobilitätswende müssen alle Bausteine gut ineinandergreifen, dazu gehört auch eine Modernisierung des ÖPNV und Senkung der Ticketpreise. Elektroautos sind gut, jedoch nicht für alle bezahlbar oder alltagstauglich. Deshalb brauchen wir auch Bio-Kraftstoffe und synthetische Kraftstoffe, die insbesondere den Übergang zur E-Mobilität unterstützen.
Sechs Fragen an Anne König – CDU-Kandidatin für die Wahl zum Deutschen Bundestag im Wahlkreis Borken II.
Am 26. September findet die Bundestagswahl 2021 statt. Das Ergebnis entscheidet, was in den nächsten fünf Jahren politisch passiert.
Wir vom Heimatreport haben die Kandidaten_innen aus dem Kreis Borken, die am Sonntag mit der Erststimme gewählt werden können, angeboten, sich mit jeweils drei Sätzen zu den einzelnen Fragen zu äußern.
Für die Bundestagswahl 2021, Wahlkreis 126 Borken II kandieren
Anne König (CDU)
Nadine Heselhaus (SPD)
Karlheinz Busen (FDP)
Bernhard Theodor Lammersmann (BÜNDNIS/90/Die Grünen)
Michael Frieg (DIE LINKE)
Bastian Nitsche (Freie Wähler)
Tobias Finke (Die PARTEI)
Dr. Michael Espendiller (AFD)
Foto: Presse CDU
Bundestagskandidatin Anne König CDU
Alter: 36,
geboren in: Münster,
wohnhaft in: Borken,
Familienstand/Kinder: verheiratet, 2 Söhne
Ihr politisches Schwerpunktthema? Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung Warum sollen die Wähler*innen Ihnen ihre Stimme anvertrauen? Weil ich eine verlässliche Ansprechpartnerin bin, die mit vollem Einsatz für die Menschen in meiner Region arbeitet.
Ihre persönlichen politischen Ziele/Positionen:
1. Klimawandel
Die Natur verändert sich. Wir im Westmünsterland haben das schon lange erkannt und tun viel dafür, Alternativen zu fördern. Der Kreis Borken ist hier ganz, ganz weit vorne! 70% des Stromes werden bei uns bereits alternativ erzeugt – durch Wind, Biogas und Photovoltaik.
2. Rentensystem
Die Rente ist mehr als ein Einkommen im Alter. Sie ist Lohn für Lebensleistung. Für uns als CDU gilt: Leistung muss sich lohnen. Wer ein Leben lang gearbeitet oder Kinder erzogen hat, muss mehr haben als jemand, der nicht gearbeitet hat. Die Rente muss ein Leben in Würde ermöglichen und sicher finanziert sein.
3. Zukunft der EU
Die Europäische Union ist eines der größte politische Erfolgsprojekt unserer Zeit. Wo sich europäische Nachbarn früher mit Kriegen bekämpft haben, leben wir heute in Frieden, Freiheit, Demokratie, Sicherheit und Wohlstand. Auch wenn nicht immer alles perfekt läuft: Die Menschen in unserem Land profitieren tagtäglich von Europa. Gerade wir im Westmünsterland – an der Grenze zu den Niederlanden – wissen das zu schätzen.
4. Corona-Maßnahmen
Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht: Unsere Netzwerke in den Städten und Dörfern im Westmünsterland funktionieren. In Raesfeld und Erle hat man die Herausforderungen gemeinsam bewältigt. Dafür danke ich allen recht herzlich. Der Weg raus aus dieser Pandemie ist das Impfen. Wir müssen dafür weiter werben.
5. Digitalisierung
Die Infrastruktur der Zukunft muss vor allem digital sein. Wir im Westmünsterland sind dabei auf einem guten Weg. Der Breitbandausbau geht überall zügig voran. Beim Mobilfunk arbeiten wir an zwingenden Verbesserungen, um Funklöcher zu beseitigen. Die Dienstleistungen unserer Verwaltungen müssen weiter digitalisiert werden – für die Menschen und die Wirtschaft.
6. Mobilitätswende im Wahlkreis
Mobilität ist ein Schlüssel für eine gute Zukunft. Dazu gehört in unserer Region natürlich der Individualverkehr, dazu gehört das Auto. Im ländlichen Raum sind die Menschen darauf angewiesen. Schnellbusangebote – zum Beispiel nach Münster – müssen günstiger werden. Ich bin offen für erweiterte und alternative Mobilität. Dazu zähle ich auch gute Radwege.
Rückblick auf das Coronavirus – Infektionsgeschehen im Kreis Borken auf den Zeitraum vom 6. bis zum 12. September 2021 – Der Kreisinzidenzwert ging stärker als auf Bundesebene zurück – Drittimpfungen in den Einrichtungen der Altenpflege hat begonnen!
Es gibt auch positiven Nachrichten mit Blick auf den Rückblick: Schule wie auch Kindergarten tragen im Berichtszeitraum kaum noch zum Infektionsgeschehen bei
Kreis Borken. Im Zeitraum vom 6. bis zum 12. September 2021 gab es im Kreisgebiet 271 gemeldete Neuinfektionen. Das teilt der Kreis Borken mit. Eine Woche vorher waren es 293. Damit ergibt sich ein Rückgang zur Vorwoche von 7,5 Prozent. Das Infektionsgeschehen habe sich damit nach zuvor rund drei Wochen hoher Dynamik weiter beruhigt und befinde sich in einer Seitwärtswewegung mit leicht sinkender Tendenz, kommentiert das Kreisgesundheitsamt.
Es verteile sich über das gesamte Kreisgebiet. Lag der kreisweite Inzidenzwert am 6. September bei 79,4, so betrug er am 12.September 73,0. Der Kreisinzidenzwert ging damit stärker zurück als auf Bundes- und Landesebene. Das Infektionsgeschehen verteilt sich über das gesamte Kreisgebiet.
Laut Kreisgesundheitsamt gab es im Berichtszeitraum für die Infektionen folgende Ansteckungsursachen:
Am Arbeitsplatz: 20 Fälle; 7,4 Prozent (Vorwoche: 12 Fälle; 4,1 Prozent)
Im Haushalt /Privat: 128 Fälle; 47,2 Prozent (Vorwoche: 139 Fälle; 47,4 Prozent) – hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen/familiären Umfeld)
Bei Reisen: 8 Fälle; 2,9 Prozent (Vorwoche: 23 Fälle; 7,8 Prozent)
Bei Feiern: 2 Fälle; 0,7 Prozent (Vorwoche 14 Fälle; 4,8 Prozent)
In Einrichtungen: 11 Fälle; 4,0 Prozent (Vorwoche: 15 Fälle; 5,1 Prozent)
Sonstiges: 22 Fälle; 8,1 Prozent (Vorwoche: 21 Fälle; 7,2 Prozent)
Keine Ursache mehr ermittelt werden konnte in 80 Fällen – das sind 29,5 Prozent der Infektionsfälle (Vorwoche: 69 Fälle; 23,5 Prozent).
Das Reisegeschehen hat derzeit damit – nach Ende der Sommerferienzeit – für das Infektionsgeschehen nahezu völlig an Bedeutung verloren. Hingegen bestätigt sich weiterhin, dass im Kreis Borken ein Großteil der (Folge-) Infektionen aus dem häuslichen/familiären Umfeld herrührt.
Die Folgeinfektionen innerhalb dieser Umfelder steigen. Zudem steigt die Zahl der infizierten Personen, die den Kontaktverfolgern des Kreisgesundheitsamtes gegenüber keine möglichen Infektionsquellen benennen können.
Arbeitsumfeld und jüngere Altersgruppen
Das Arbeitsumfeld gewinnt im Einzelfall an Bedeutung, wo eine größere Anzahl von Beschäftigten ohne Abstand und besondere Hygienemaßnahmen zusammenarbeitet. Vom Infektionsgeschehen sind nach wie vor die jüngeren Altersgruppen betroffen. Schule wie auch Kindergarten tragen im Berichtszeitraum allerdings kaum noch zum Infektionsgeschehen bei. Seit dem 13. September gelten daher auch andere Landesregelungen im Umgang mit Einzelfällen in diesen Einrichtungen. Es wird in der Regel nur noch die infizierte Person in Quarantäne gesetzt.
Ansonsten kann der Schul- bzw. Kita-Betrieb weiterlaufen und es wird flankierend getestet. Nachdem in den Einrichtungen der Altenpflege über mehrere Monate nur ganz wenige Einzelinfektionen festgestellt werden konnten, sind nunmehr in einzelnen – wenigen – Einrichtungen Ausbruchsgeschehen unter den Bewohnern und den Beschäftigten zu verzeichnen. Dies entspricht zurzeit der allgemeinen Entwicklung auf Landesebene.
Krankheitsverlauf bei vollständig geimpften Infizierten
Die erforderlichen Schutzmaßnahmen werden durch das Kreisgesundheitsamt engmaschig begleitet. Insbesondere wird der Krankheitsverlauf bei vollständig geimpften Infizierten aufmerksam verfolgt. Es sind in dieser Woche aber keine weiteren Einrichtungen zusätzlich betroffen. Dort, wo Infektionen aufgetreten sind, stellt das Gesundheitsamt fest, dass die Betroffenen über einen langen Zeitraum infektiös sind, aber selbst nur leichte Verläufe haben.
Vulnerablen Personengruppe
Inzwischen wurde mit den Drittimpfungen in den Einrichtungen der Altenpflege und der Eingliederungshilfe begonnen, um den Impfschutz bei der besonders weiter abzusichern. Nach aktuellem Stand ist die Mehrheit der Corona-Patienten in den hiesigen Krankenhäusern nicht geimpft.
Zum Impfstatus: Von den 271 (Vorwoche 293) Neuinfektionsfällen waren 98 (Vorwoche 115) Fälle = 36 Prozent (39 Prozent) mindestens 1x geimpft. Der Großteil der Impfungen erfolgte mit BioNTech. Von den Infektionen sind damit zu zwei Dritteln nichtgeimpfte Personen betroffen.
156 der infizierten Personen im Berichtszeitraum, also 58 Prozent (Vorwoche 177 Personen, 60 Prozent) kommen aus einem anderen Kulturkreis.
Davon waren 40 mindestens 1x geimpft. Das entspricht einer Quote von 26 Prozent. Bei den 115 (Vorwoche 116) neuinfizierten Personen aus dem deutschen Kulturkreis waren 66 Personen mindestens 1x geimpft. Das entspricht einer Quote von 57 Prozent (Vorwoche: 57 Prozent).
Der Anteil vollständig geimpfter Personen an den 271 Gesamtinfektionen beträgt 29 Prozent (78 Personen). Dieser Wert ist gegenüber der letzten Berichterstattung weiter angestiegen.
84-jährige Frau aus Bocholt erlag ihren schweren Verletzungen nach Unfall mit Pedelec
Rhede-Vardingholt. Am Sonntagnachmittag, gegen 16:55 Uhr befuhr eine 84-jährige Frau aus Bocholt mit ihrem Pedelec die Straße „Awater“ und wollte vermutlich die Barloer Straße überqueren.
Laut Mitteilung der Polizei befuhr gleichzeitig eine 48-jährige Frau aus Rhede mit ihrem Motorrad die Barloer Straße aus Richtung Rhede kommend in Fahrtrichtung Bocholt-Barlo. Hier kam es im Kreuzungsbereich der Straße „Awater“ zu einem Zusammenstoß zwischen beiden Verkehrsteilnehmern, wobei beide Frauen schwer verletzt wurden.
Die 84-jährige Radfahrerin wurde zunächst mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo sie jedoch ihren schweren Verletzungen erlag. Die 48-jährige Motorradfahrerin wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie stationär verblieb. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 5000,- Euro.
Die Barloer Straße war im Bereich der Unfallstelle für ca. zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet. Das Verkehrskommissariat der Polizei Borken hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Borken (Telefon 02861-900-0) in Verbindung zu setzen.
Unverrichteter Dinge mussten Einbrecher am Samstag in Raesfeld wieder abziehen
Raesfeld. Unbekannte Täter brachen in der Nacht zum Samstag in einen Geschäftsbetrieb in Raesfeld ein. Vergeblich versuchten die Täter, einen Tresor mit Gewalt zu öffnen. Das Geschehen spielte sich laut Mitteilung der Polizei in einer Firma an der Dorstener Straße ab.
Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.
Raesfeld (ots). Ein Autofahrer ist am Donnerstag in Raesfeld gegen einen Radfahrer geprallt. Der Raesfelder zog sich leichte Verletzungen zu. Ein 58-Jähriger war gegen 18.15 Uhr mit seinem Wagen auf dem Helweg aus Richtung St. Sebastian kommend unterwegs. Als der Gelsenkirchener in den Kreisverkehr Hoher Weg / Helweg / Vennekenweg einfuhr, übersah er den Jugendlichen: Der 13-Jährige hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Kreisel befunden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro.
Auf geht´s zum Junggesellenschützenfest nach Raesfeld – Einlass ins Zelt nur nach der Zwei-G-Regelung, sprich: Geimpfte und Genese müssen zudem einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen.
PCR-Getestete, die nicht geimpft oder genesen sind, werden im Zelt nicht zugelassen. Das entspricht bei dem diesjährigen Schützenfest der Junggesellen nach zweijähriger Pause dem mit der Gemeinde Raesfeld abgestimmten Hygienekonzept.
Wer löst in diesem Jahr nach zweijähriger Pause König André Brunsbach ab? Brunsbach ist der einzige König in Raesfeld und Erle, der in diesem Jahr das große Glück hat, einen Nachfolger zu finden.
Gefeiert wird in Raesfeld von 17.09 bis 19.09. Freitag bis Sonntag. Los geht es am Freitag um 17.15 Uhr mit dem Antreten der Schützen im Festzelt. Der Abmarsch der Schützen zum Abholen des Königs beginnt ab 17.45 Uhr mit anschließender Kranzniederlegung auf dem Friedhof.
Ab 19 Uhr beginnt der Festball mit der Band Take Five. Hier sind bis zu 1000 Personen an diesem Abend im Zelt zugelassen, wozu es noch wenige Restkarten gibt.
Am Samstag marschieren die Schützen um 10 Uhr zur Vogelstange in „Pastors Busch“. Das traditionelle Schießen beginnt um 12 Uhr. Weiter geht es dann ab 19 Uhr mit einer Party und dem DJ „Beat Attack. Von den maximal 1500 Karten gibt es ebenfalls noch einige Restkarten.
Um 9.45 Uhr beginnt am Sonntag ein Festhochamt, das Raesfelder Fanfarencorps und das Jugendorchester der Raesfelder Burgmusikanten spielen ab 11 Uhr beim Frühkonzert.
Das neue Königspaar präsentiert nach dem Antreten um 15 Uhr bei der Parade auf dem Sportplatz mit anschließendem Umzug durchs Dorf. Beim Festball ab 19 Uhr spielt erneut die Band Take Five. Für den Abend gibt es keinen Vorverkauf.
Wie oben geschrieben, setzen die Schützen auf eine Zwei-G-Regelung. Geimpfte und Genesene müssen zudem einen negativen Corona-Schnelltest vorlegen.
Kulturkreis Schloss Raesfeld startet in die neue Saison
Auftakt mit einer Literarischen Matinée des „Collegium musicum“ der Streicherakademie Hannover und dem Duo „Schepansky-Wehrmeyer“ am Sonntag, 26. September
Zwei Konzerte zum Start der neuen Saison im Rittersaal Schloss Raesfeld / Karten im Vorverkauf erhältlich
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Der Kulturkreis Schloss Raesfeld startet in die neue Konzertsaison. Zum Auftakt der Spielzeit 2021/22 stehen am Sonntag, 26. September 2021, gleich zwei Konzerte auf dem Programm.
Unter dem Titel „Astor Piazzolla trifft Hermann Kunkler“ gestaltet vormittags um 11 Uhr das „Collegium musicum“ der Streicherakademie Hannover eine literarische Matinée mit Texten aus Hermann Kunklers Werken. Am Nachmittag steht ab 17 Uhr dann das Duo „Schepansky-Wehrmeyer“ auf der Bühne und verwöhnt das Publikum mit gemeinsamen Klängen von Akkordeon und Violine. Für die musikalische Unterhaltung sorgt an diesem Vormittag das „Collegium musicum“ der Streicherakademie Hannover.
Mit der Begegnung des Musikers Piazzolla und des Künstlers Kunkler treffen im Rittersaal des Schlosses Raesfeld unbedingter Ausdruckswille, Schöpferkraft, Leidenschaft und die Suche, mit neuen und eigenen künstlerischen Wegen das Leben zu meistern, aufeinander. Das „Collegium musicum“ setzt sich aus preisgekrönten Musikern zusammen, die neben ihrer Lehrtätigkeit an der Akademie in unterschiedlichen Formationen oder solistisch auftreten.
Dazu gehören:
Wen-Hang Chang, Violine
Marlène Clement, Bandoneon
Damjan Saramandic, Violoncello
Eunseon Jang, Kontrabass
Marie-Luise Jauch, Klavier und Sprecherin
Hermann Kunkler
Hermann Kunkler war mit dem Kulturkreis Schloss Raesfeld aufs Engste verbunden: Mehr als 25 Jahre engagierte er sich in dem 1956 gegründeten Verein. Von 1977 bis 1992 übernahm er sogar dessen Vorsitz. Danach war er Ehrenvorsitzender. Im Hauptberuf Goldschmied, Bildhauer und „Macher von besonderen und sonderbaren Dingen“ war Hermann Kunkler bekannt für Brunnen und große Skulpturen, in Raesfeld, Dorsten und in vielen anderen Orten.
Er griff auch zur Feder und schrieb Texte, die sich ebenso wenig wie seine Skulpturen einer Richtung unterordnen lassen. Sind es Balladen, Gedichte oder narrative Texte? Jede Zeile verriet den unbedingten Willen, (seine) Lebenswirklichkeit sprachgestalterisch umzusetzen: nachdenklich, augenzwinkernd, ironisch distanziert, metaphernreich, humorvoll, oft derb und nie vorhersehbar. Begleitet von karikaturistischen Zeichnungen fand er immer mit dem Wissen um die eigenen Schwächen einen neuen Weg, sich künstlerisch auszudrücken.
Astor Piazzolla
Auch Astor Piazzolla, ein argentinischer Komponist und Bandoneonspieler, überschritt mit seiner Musik alle Grenzen: Mit seinem Tango Nuevo, einer Weiterentwicklung des traditionellen Tango Argentino, schaffte er ein ganz eigenes Genre. Am Auftakt-Sonntag der neuen Saison des Kulturkreises Schloss Raesfeld gibt es am 26. September noch eine zweite musikalische Darbietung: Julius Schepansky (Akkordeon) und Mascha Wehrmeyer (Violine) präsentieren gemeinsam auf der Bühne des Rittersaals Schloss Raesfeld Werke verschiedener nationaler und internationaler Komponisten. Auf dem Programm stehen ab 17 Uhr:
Ph. E. Bach: Sonate in h-moll H 512 Wq. 7, Bearbeitung
Steven Heelein: Auftragskomposition für das Ensemble, Violine und Akkordeon
Mikolaj K. Majkusia: Sonate für Violine und Akkordeon
Béla Bartók: Rumänische Volkstänze, Bearbeitung
Robert Schumann: aus: Kinderszenen op. 15 Nr. 1, Bearbeitung
Ernest Bloch: aus Baal Shem Suite, II. „Nigun“, Bearbeitung
György Kurtág: Tre pezzi op. 14e für Violine und Klavier, Bearbeitung
Edvard Grieg: Sonate Nr. 1 F-Dur für Violine und Klavier, Bearbeitung
Julius Schepansky
Julius Schepansky wurde 1998 geboren. Im Alter von sieben Jahren erhielt er seinen ersten Akkordeonunterricht. Nach einem Jungstudium bei Claudia Buder in Münster begann er 2017 sein Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dazu studiert er Jazzklavier. Sowohl als Solist als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen ist der junge Musiker Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Als mehrfacher Bundespreisträger von „Jugend musiziert“ wurde er 2016 in die Europäische Union der Musikwettbewerbe für die Jugend (EMCY) aufgenommen und erhielt mehrfach Sonderpreise. Durch sein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 kam er in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler.
Mascha Wehrmeyer
Mascha Wehrmeyer, geboren 2000, begann im zarten Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Bereits mit neun Jahren debütierte sie mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Anschließend folgten Auftritte in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg sowie auch Konzerte auf internationalem Parkett. Mascha Wehrmeyer errang zahlreiche Auszeichnungen und Preise bei Wettbewerben. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 wurde sie mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl Junger Künstler aufgenommen. Zurzeit studiert die Violinistin bei Antje Weithaas in Berlin.
Wichtige Hinweise zu den Konzerten des Kulturkreises Schloss Raesfeld vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen:
Das Kartenkontingent ist begrenzt. Tickets sollen deshalb bereits im Vorverkauf erworben werden – eine Abendkasse gibt es nur, wenn noch Restkarten verfügbar sind. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der 3G-Regeln statt (Geimpft, Genesen, Getestet). Ein Nachweis ist erforderlich.
Der Eintritt im Rittersaal kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, in Preen´s Hoff 17 Euro.
Für Studentinnen und Studenten (bis 27 Jahren) kosten Tickets 10 Euro, Schülerinnen und Schüler (bis 18 Jahren) erhalten freien Eintritt, um eine Spende wird gebeten. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02861/681-4283 oder per E-Mail an [email protected] bis Freitag, 24. September 2021, bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2021/22 erhältlich. Weitere Informationen zum Kulturkreis und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.
Lehrerfortbildung auf dem Betrieb Schemmer in Reken
Reken. Obwohl sie uns täglich auf dem Teller begegnen, haben viele Kinder und Jugendliche heute keinen Bezug mehr zur Herkunft ihrer Lebensmittel. Selbst auf dem Land ist das so, wie Landwirtin Kathrin Jünck aus Velen von einer Begegnung mit einem Nachbarskind berichtet: „Ich habe mit dem Mädchen darüber gesprochen, dass wir die Kühe auf unserem Bauernhof halten, um Milch zu erzeugen. Die Fünfjährige schaute mich groß an und fragte mich, warum wir das machen. Schließlich könne man die Milch doch im Supermarkt kaufen.“
Beste äußere Bedingungen
Jünck gehörte genauso wie einige weitere an Schulkontakten interessierte Landwirte zusammen mit Lehrkräften von Grund- und weiterführenden Schulen in der Region zu den 18 Teilnehmern einer Lehrerfortbildung. Diese fand bei besten äußeren Bedingungen auf dem Hof der Familie Schemmer in Reken statt. Eingeladen hatten gemeinsam der Bildungsanbieter „Stadt und Land in NRW e.V.“ sowie der Landwirtschaftliche Kreisverband Borken.
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wirtschaftet die Familie an dem Standort in der Bauerschaft Hülsten. Über die Jahre hinweg haben sich Schemmers auf die Mastschweine- und Hühnerhaltung, den Kartoffelanbau sowie zunehmend auch auf die Direktvermarktung spezialisiert. Beim Hofrundgang von Betriebsleiter Hendrik Schemmer konnten alle Teilnehmer erleben, dass Landwirtschaft etwas für Überzeugungstäter mit Herz und Verstand ist:
„Ins Bauer sein bin ich von Kindestagen an reingewachsen. Eigentlich war das für mich immer klar. Aber ich habe diesen Weg bis heute auch nie bereut.“ Genauso vielfältig wie das Berufsbild des Landwirts sind auch die möglichen Lern- und Erfahrungswelten auf dem Bauernhof für Kinder aller Altersstufen, wie die spontane Ideensammlung dazu in der Abschlussrunde ergab. „Auch als Jobchance taugt die Landwirtschaft“, wie Lehrer Thomas Leuker vom Driland-Kolleg in Gronau erkannte. Denn nicht nur für Bauernkinder steht der Beruf offen. Inzwischen kommen 40 Prozent der Landwirte-Azubis im Kreis Borken nicht mehr selber vom Hof.
Immer noch viel Handarbeit
Trotz aller Technisierung und Digitalisierung: In manchen Fällen, vor allem bei der Pflege und Ernte der neuesten Ackerkultur auf dem Hof, der Süßkartoffel, ist immer noch viel Handarbeit gefragt. Hendrik Schemmer klagt zwar verbal etwas über die arbeitswirtschaftliche Herausforderung der Frucht. Aber das Leuchten in seinen Augen verrät, dass es auch einen besonderen Wert hat, wenn der ganze Familienclan mit 10 bis 15 Leuten an einem Samstag zur Ernte mit anpackt: „Und zum Schluss freut man sich dann beim gemütlichen Abschluss über die geleistete Arbeit.“
Zum Schluss der Lehrerfortbildung konnten sich alle beim Süßkartoffel-Waffel-Tasting (nach Rezept und frisch zubereitet von Hendriks Mutter Elisabeth) davon überzeugen, dass Landwirtschaft und Genuss zusammen gehören.
Die Gewinnlose im Wert von 2000 Euro wurden am Dienstag gezogen
Damit die heimischen Unternehmen in der Gemeinde Raesfeld in Zeiten von Corona unterstützt und gestärkt werden, veranstaltete der Ortsmarketing Raesfeld e.V. in den vergangenen zweieinhalb Wochen die Aktion „Raesfelder Glückslos“.
Für einen Einkaufswert von mindestens 10 € in den teilnehmenden Raesfelder und Erler Betrieben erhielten die Kunden jeweils ein „Raesfelder Glückslos“.
Seid Dienstag stehen nun die Gewinner fest. Die Lose wurden gezogen. Wer wissen möchte, ob sein Losenummer unter den Gewinnern ist, findet ab sofort diese im Aushang in den teilnehmenden Betrieben in Raesfeld und Erle, sowie auf der OMR-Facebookseite und der Homepage.
Ausgelost wurden „Raesfeld-Gutscheine“ im Gesamtwert von 2.000 €. Der Hauptgewinn ist ein Gutschein im Wert von 200 €. Die Lose können in den OMR-Mitgliedsbetrieben eingelöst werden.
Kunden, deren Los gewonnen hat, können ihren Gewinn gegen Vorlage des Originalloses mit entsprechender Gewinnnummer im Ortsmarketing-Büro bis zum 15. Oktober 2021 abholen.
Dortmund (pd). Beim Finalturnier der Jugend-Mannschaftsmeisterschaft u16w erreichte das Quintett des Raesfelder Schachvereins den 2. Platz. Mit überzeugenden Siegen und nur einer einzigen knappen 1:3 Niederlage gegen den neuen Landesmeister Porz qualifizierte sich das Mädchenteam des Raesfelder Schachvereins Turm Raesfeld/Erle als Landes-Vizemeister für die Deutsche Meisterschaft. Das Bundesfinale der Altersgruppe u16w findet zwischen Weihnachten und Silvester in Berlin statt.
Top-Scorer beim Landesfinale in Dortmund war Sienna Lensing, die sämtliche Partien gewinnen konnte, aber auch Franziska und Annalena Bone, Ida Wehling und Meryem Ipek gaben in den fünf Runden jeweils nur einen einzigen Punkt ab. Trainer Philipp Schulze Schwering, der das Team in der Coronazeit auch im online-Training vorbereitet hatte, und Jugendwart Manfred Grömping freuen sich über den Erfolg ihrer Schützlinge.
In den letzten Jahren ist es fast regelmäßig einem der Raesfelder Jugendteams gelungen, sich über die Verbands- und Landesmeisterschaften für die Deutsche Jugendmeisterschaft zu qualifizieren. Auch die frisch gekürten Vizemeisterinnen der u16w haben bereits DM-Erfahrung: Sie haben das Bundesland NRW bereits 2019 beim Bundesfinale in Neumünster erfolgreich vertreten – damals noch in der Altersgruppe u14.
Dorsten (pd). Am Donnerstag, 7. Oktober heißt es „Es röhrt wieder in der Üfter Mark!“. Mit einem Förster können Sie auf dieser Exkursion die Hirschbrunft live erleben und die Üfter Mark erkunden.
Die Veranstaltung findet in der Zeit von 17.30 bis 19.30 Uhr statt und kostet für Kinder 2 €, für Erwachsene 7 €.
Information und Anmeldung im VHS-Servicebüro unter Tel.: 0 23 62 / 66 41 61, per Fax: 0 23 62 / 66 57 43, per E-Mail: [email protected] oder über das Internet: www.vhs-dorsten.de
Aktuelle Mitteilung des NRW-Gesundheitsministerium zu Impfungen von Schwangeren und Stillenden
Ab sofort in den Impfzentren und im Rahmen von mobilen Impfangeboten möglich
Kreis Borken (pd). Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut spricht sich jetzt für die COVID-19-Impfung von bisher nicht oder unvollständig geimpften Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie von nicht oder unvollständig geimpften Stillenden mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs aus.
Vor diesem Hintergrund können laut NRW-Gesundheitsministerium ab sofort in den Impfzentren sowie im Rahmen mobiler Impfangebote Impfungen von Schwangeren ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie von Stillenden erfolgen.
Wie der Kreisverwaltung mitteilt, gilt dieses Angebot daher auch im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen sowie bei den mobilen Angeboten in den kreisangehörigen Kommunen.
Aktuelle Änderung der Coronaschutzvorgaben für Schulen und Kindertagesbetreuung: Quarantäne nur noch für Infizierte
Kreis Borken. Ein neuer Erlass und neue Rechtsverordnungen des Landes schaffen neue landeseinheitliche Quarantäneregeln für Schulen und in der Kindertagesbetreuung:
Die Anordnung einer Quarantäne soll künftig in der Regel auf den nachweislich infizierten Fall beschränkt werden. Darauf weist jetzt der Kreis Borken hin. Wenn in einer Klasse, einem Kurs, einer Kindertageseinrichtung oder einer Kindertagespflegestelle ein einzelnes Kind, eine einzelne Lehrkraft oder Betreuungsperson positiv getestet wird, wird in diesem Fall eine 14-tägige Quarantäne (§ 15 Test- und Quarantäneverordnung) angeordnet. Die Kontaktpersonen müssen in der Regel nicht in Quarantäne.
Hinzu kommt:
Zur Eingrenzung des Infektionsrisikos in weiterführenden Schulen wird die Zahl der wöchentlichen Regeltestungen von 2 auf 3 erhöht.
Im Grundschulbereich bleibt es bei den beiden wöchentlichen PCR-Pooltests.
In Angeboten der Kindertagesbetreuung wird neben den regelhaften freiwilligen Selbsttests nach dem Auftreten eines Infektionsfalls für 14 Tage eine Testpflicht mit 3 Testungen in der Woche eingeführt.
Nur wenn zum Beispiel mehrere Personen infiziert sind und deshalb von einem erkennbar größeren Ausbruchsgeschehen ausgegangen werden kann, können nach Risikobewertung im Einzelfall über die einzelne infizierte Person hinaus Anordnungen zur Quarantäne erlassen werden. Diese Kontaktpersonen in Quarantäne können aber ggf. vorzeitig in die Schule, die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle zurückzukehren, wenn ein nach dem fünften Tag der Quarantäne durchgeführter PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.
Für geimpfte oder genesene Kontaktpersonen bleibt es dabei, dass für diese grundsätzlich keine Test- oder Quarantänepflicht vorgesehen ist, solange sie keine Symptome haben.