Endlich wieder eine Kaninchenzuchtausstellung in Raesfeld
Vorsitzender Martin Sicking freute sich, dass er am Samstag rund 200 Kaninchen im Jugendhaus des Raesfelder Vereins W 102 bei der Ausstellung präsentieren konnte.
Trotz Corona habe es der Verein geschafft, auch in diesem Jahr wieder wunderbare Rammler und Häsinnen zu züchten. Geplant sei eigentlich gewesen, dass mit dem 60-jährigen Vereinsjubiläum die Kreisschau wieder nach Raesfeld geholt wird. „Und dann kam der Virus und hat uns einen Strich durch die Planung gemacht. Alles musste zurückgeschraubt werden. Das hat uns alle sehr getroffen“, fügte Sicking hinzu.
Bewunderung für Kaninchen Heller Großsilber von Bernhard Meier. Foto: Petra Bosse
Für Martin Tesing war es die erste Zuchtausstellung in Raesfeld, die er als Schirmherr und Bürgermeister offiziell eröffnete. Dennoch sei er, wie er betonte, kein Neuling auf dem Gebiet. Bereits als Kind habe er sich für die Zucht von Kaninchen, aber auch für Geflügel interessiert, jedoch selbst nie gezüchtet.
Die pelzigen Vierbeiner brauchen täglich viel Aufmerksamkeit
Kaninchen züchten bedeutet, besonders für die Jugend, dass dieses Hobby nicht wie ein Fernseher einfach abgeschaltet werden kann. Die pelzigen Vierbeiner bedürfen täglich viel Aufmerksamkeit und Pflege. „Ich finde es gut, dass es in der heutigen Zeit so etwas überhaupt noch gibt. Die Arbeit, wie sie hier im Kaninchenzuchtverein geleistet wird, ist nicht leicht und wird immer schwieriger. Ich habe Respekt vor den Leuten, die das machen“, so Bürgermeister Martin Tesing. Und trotz der unklaren Aussichten zu Jahresbeginn habe es der Verein geschafft, dass wieder viele Tiere gezüchtet werden konnten, ergänzte Sicking.
Enorme Vielfalt
Nach der offiziellen Eröffnung kamen zahlreiche Besucher in die Ausstellung, um die Tiere aus nächster Nähe zu bestaunen, sich die Unterschiede einzelnen Rassen und die enorme Vielfalt an Größen und Fellfarben anzusehen.
Die Gewinner der Kaninchenzucht 2021. Foto: Petra Bosse
Die Gewinner
Den besten Zuchterfolg 2021 und somit Vereinsmeister der Senioren wurde Bernhard Meier, gefolgt von Sascha Kipp und Martin Sicking. Bei der Jugend gewannen Levin Baumeister und Antonia Vinken.
Geehrt wurde für seine 25-jährige Arbeit im Vorstand Karsten Vinken. Heinz Heyng und Theo Eming wurden für ihre 40-jährige und Heinz Jansen für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Verein ausgezeichnet.
Kappeshoheiten begrüßten Bürgermeister Martin Tesing, die Vors. OMR Diana Brömmel und den Vorsitzenden Martin Sicking mit einem Schnäpschen nach der offiziellen Eröffnung. Foto: Petra BossePrachtexemplare bei der Kaninchenzuchtausstellung 2021. Foto: Petra Bosse
René Schneider: Erster Erfolg für mehr Herdenschutz im Wolfsgebiet Schermbeck-Kreis Wesel
SPD treibt ihren Herdenschutz-Antrag voran
Der SPD-Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher René Schneider berichtet jetzt aus dem NRW-Umweltausschuss, dass weitere 1,3 Millionen Euro für den Herdenschutz bereitgestellt werden sollen. Weitere Forderungen aus dem Antrag der SPD wie etwa die Ausweitung des Schutzes auf Pferde sollen ebenfalls umgesetzt werden. Geprüft werde derzeit noch, ob ein frühzeitiger Maßnahmebeginn möglich sei, sodass Investitionen schon früher getätigt und danach gefördert werden können.
Situation im Wolfsgebiet soll verbessert werden
Ziel sei es laut René Schneider, dass die aktuelle Situation im Wolfsgebiet verbessert werde, denn auf absehbare Zeit werde eine Entnahme auffälliger Tiere nicht möglich sein. Dies habe ein Rechtsgutachten der Landesregierung ergeben, das heute veröffentlicht wurde.
„Ich verstehe die Diskussion um einen Abschuss. Die aktuellen Probleme vor Ort löst diese Diskussion allerdings nicht. Deshalb begrüße ich sehr, dass die Umweltministerin erste Forderungen unseres Antrages aufgreift“, so René Schneider. Neben der Ausweitung des Schutzstatus auf Pferde sollen Prävention verstärkt und Gelder erhöht werden.
Die Ausweitung des Schutzes auf weitere Weidetiere wie Kühe und Kälber bewertet Ministerin Heinen-Esser ebenfalls positiv. Zudem ist ab dem 1. Januar 2022 allein die Landwirtschaftskammer statt der Bezirksregierung zuständige Ansprechpartnerin für Weidetierhalter.
Die Situation um den Wolf am Niederrhein hat sich in den vergangenen Wochen zugespitzt, nachdem vier Kleinpferde gerissen wurden. Wie im Ausschuss berichtet wurde, seien zwei der vier Tiere durch den Rüden des Schermbecker-Wolfsrudels gerissen worden. Dadurch ist klar, dass nicht allein Wölfin Gloria für die Risse verantwortlich ist.
Interview zu der Digitalisierung und IPads in Schulen mit Schulleiter Axel Heinz von der JKG Borken/Raesfeld
Wenn die Pandemie überhaupt etwas Positives mit sich gebracht hat, dann wohl der Aufbruch zu mehr Digitalisierung in unseren Schulen. Doch längst nicht in jeder Schule gibt es leistungsfähiges WLAN, sind die Schülerinnen und Schüler ausreichend mit Tablets oder Laptops ausgestattet.
Schlimmer noch: die Schere zwischen armen und reichen Schülerinnen und Schülern, zwischen armen und reichen Schulen und Kommunen droht größer zu werden. Und dass auch in unserer Region.
Wir sprachen mit Axel Heinz, Leiter der Julia-Koppers-Gesamtschule Borken-Raesfeld, über die Digitalisierung, genauer den Fortschritt an seiner Schule, die Chancengerechtigkeit und werfen einen Blick in die digitale Schule der Zukunft.
Axel Heinz – Schulleiter der Gesamtschule Borken-Raesfeld. Foto Petra Bosse (archiv)
Seit Beginn der Pandemie hat das Thema Digitalisierung ordentlich Fahrt aufgenommen. Auch an Ihrer Schule?
Axel Heinz: Natürlich. Das ganze digitale Lernen ist durch Corona aufgekommen und stetig forciert worden.
Ohne Corona also keine Digitalisierung?
Axel Heinz: Zumindest nicht in dieser Form, nein. Ohne Corona hätte es diese ersten Schritte jetzt nicht gegeben. Und auf denen gilt es jetzt aufzubauen.
Wie sahen die ersten Schritte an Ihrer Schule konkret aus?
Axel Heinz: Wir haben uns mit dem Schulträger kurzgeschlossen und gemeinsam überlegt, was die richtigen Schritte sind, dass eine einheitliche Festlegung geschaffen wird, um mit iPads arbeiten zu können.
Mussten es die teuren iPads sein?
Axel Heinz: Die bieten die besten Lernmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler. Aber die Finanzierung war und ist natürlich ein Problem. Weder Land noch Kommune sind in der Lage, die Anschaffungskosten für alle zu bezahlen. Wir haben die Geräte erstmal in den Klassen Fünf und Acht eingeführt. Vor allem für Eltern mit mehreren Kindern war das oft nicht zu finanzieren. In diesem Fall verleihen wir die Geräte. Aber auch die Menge der Leihgeräte ist begrenzt.
Probleme, die die Schülerinnen und Schüler im benachbarten Schermbeck nicht haben, was die Ungleichheit bei der Digitalisierung auf den Punkt bringt?
Axel Heinz: In Schermbeck werden die iPads aus dem Gemeindeetat bezahlt. Aber Schulträger der Gesamtschule Raesfeld ist nun mal Borken. Und Borken hat mehrere weiterführende Schulen. Wenn wir nur Schülerinnen und Schüler in Raesfeld, so wie von der UWG im Antrag an die Gemeindeverwaltung gefordert, mit iPads ausstatten, dann sagen die anderen Schulen in Borken, wir wollen aber auch. Nur bezahlen kann das dann keiner.
Ein Standortnachteile für Ihre Schule?
Axel Heinz: Eher ein außergewöhnlicher Vorteil für die Kolleginnen und Kollegen in Schermbeck. Aber wir als Schule müssen weiter nach vorn gucken. Wir versuchen, uns flächendeckend zukunftsorientiert aufzustellen. Dafür muss weiter auch auf Leihgeräte gesetzt werden. Kinder, die so wie im vergangenen Lockdown verzweifelt versuchen, dem digitalen Unterricht auf alten Handys zu folgen, müssen der Vergangenheit angehören.
Weil die Zukunft wie aussehen könnte?
Axel Heinz: Eine flächendeckende Ausstattung mit vernünftigen Endgeräten ist die Grundlage. Mittel- bis langfristig wird das iPad wohl auch die Schulbücher, vielleicht auch einen Großteil der Hefte ablösen. Einen teuren Schul-Taschenrechner braucht dann auch keiner mehr. Anschaffungskosten für ein iPad, dafür Einsparungen bei Büchern, Heften und Taschenrechnern – die Rechnung sollte idealerweise aufgehen. Und obendrein wird die Schultasche um einiges leichter.
Ist die Digitale Schule also nicht mehr aufzuhalten?
Axel Heinz: Wir haben uns durch Corona gezwungenermaßen auf den Weg gemacht. Und die Vorteile, die wir schon gemacht haben, dürfen wir nicht wieder verlieren, sondern müssen diesen Weg jetzt weitergehen“.
Wölfin Gloria hat Konkurrenz bekommen – Der Rüde des Rudels Wolf GW1587m war erstmals für zwei der vier Übergriffe auf Kleinpferde verantwortlich
Obwohl der Wolf für die Risse verantwortlich ist, sei laut Umweltministerium eine Entnahme von Wölfen weiterhin keine Option – Bei den anderen zwei Rissen konnte keine genetische Analyse abgegeben werden. Ab 1. Dezember werden die Förderrichtlinien Wolf auch für Kleinpferde-, Fohlen- und Jungpferde-Haltungen ausgeweitet
Risse durch Wölfe bestätigt
Männlicher Wolf Wolf GW1587m
zumutbare Alternativen
Entnahme der Wölfin ist nicht rechtssicher
Förderung ab 1. Dezember 2021 für Schutzmaßnahmen für Pferde
Tiere möglichst nachts einstallen
Neue Hotline für die Herdenschutzberatung
Rüde des Rudels Wolf GW1587m war erstmals für zwei der vier Übergriffe auf Kleinpferde verantwortlich – Aktuelles Rechtsgutachten benennt Alternativen zur Entnahme. Der Grund: Ab Dezember gelten die Förderrichtlinien Wolf auch für Kleinpferde. Ministerin Heinen-Esser: Ziel ist und bleibt es, Natur- und Herdenschutz in Einklang zu bringen
Das Ergebnis steht fest: Für die am 11., 20. und am 22. Oktober 2021 im Wolfsgebiet Schermbeck gerissenen Kleinpferde (Pony), sowie wie für das am 21. Oktober am Hinterlauf verletzte Pony konnten anhand durch Genetikproben die Wölfe als Verursacher nachgewiesen werden.
Wie das für das Wolfsmonitoring zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz nach Analysen des Senckenberglabors für Wildtiergenetik in Gelnhausen mitteilte, konnte für die Übergriffe am 20. und 21. Oktober erstmals der männliche Wolf GW1587m als Verursacher nachgewiesen werden.
Unbekannter Wolf für weitere Wolfsrisse verantwortlicher
Für die Riss-Vorfälle am 11. und 22. Oktober jedoch konnte kein bestimmtes Wolfsindividuum nachgewiesen werden. Sicher sei laut LANUV allerdings, dass es sich auch hier um Wolfsrisse handelte. Die genetischen Analysen weiterer Rissproben vom 29. Oktober und 3. November seien noch in der Bearbeitung.
Die aktuelle räumliche und zeitliche Häufung der Übergriffe auf Kleinpferde hat das Umweltministerium veranlasst, die derzeitige Lage im Wolfsgebiet Schermbeck erneut genau zu prüfen, auch zur Frage der Verhaltensauffälligkeit und damit verbundenen Fragen einer Entnahme.
Das dazu kurzfristig in Auftrag gegebene Rechtsgutachten liege nunmehr vor und komme zu dem Ergebnis, dass „davon ausgegangen werden (kann), dass zumutbare Alternativen zur Tötung der Wölfin bzw. des Rudels vorhanden sind, sodass auch diese Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahme gemäß § 45 Abs. 7 S. 1 Nr. 1 BNatSchG nicht erfüllt ist“.
Laut Gutachten wäre ein Entnahme möglich
In dem Gutachten heißt es: Andererseits zeigt die Häufung der Vorfälle, dass die Wölfe erkannt haben, dass auch andere Tiere als Nutztiere (Schafe) als Nahrungsquelle erreichbar sind. Das lässt indessen noch nicht den Schluss darauf zu, dass sie auch Herdenschutzmaßnahmen überwinden werden und damit ernste wirtschaftliche Schäden an Nutztieren verursachen werden. Denn in erster Linie ist zu vermuten, dass die Wölfe einen relativ leichten Weg gesucht haben, um an Nahrung zu kommen.
Allerdings verweist das Gutachten auch darauf, dass eine Entnahme der Wölfin oder sogar des Rudel möglich sein könne, wenn ein ernster land-, forst-, fischerei- oder wasserwirtschaftlicher oder sonstiger ernster wirtschaftlicher Schäden im Einzelfall im Sinne des Naturschutzgesetzes (§ 45) vorliegt, oder wenn ein Wolf nicht landwirtschaftlich gehaltene Weidetiere reißt, soweit diese durch zumutbare Herdenschutzmaßnahmen geschützt waren.
Entnahme schwächt nicht die Population der Wölfe in Deutschland
Während das Bundesnaturschutzgesetz auf den Erhaltungszustand der Wölfe in Deutschland besteht, so heißt es im Hilfsgutachten, dass auch eine Entnahme der Wölfin, um weitere Risse bei Nutztieren sicher zu verhindern, möglich sei. Reiche die alleinige Entnahme der Wölfin nicht aus, könne auch eine Entnahme des Rudels möglich sein. Die Erhaltung der Population sei dadurch nicht gefährdet, da Wölfe in Deutschland eine nicht unerhebliche Populationsdynamik entwickelt haben.
Entnahme ist nicht rechtssicher
Für das Landesumweltamt jedoch wäre eine Entnahme von Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck auch aktuell weiterhin nicht rechtssicher möglich, so LANUV. Das Gutachten bestätige somit den Tenor des Urteils des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts vom 6. Mai 2021.
Zumutbare Alternativen seien weiterhin Herdenschutzmaßnahmen wie der Bau oder die Nachrüstung einer wolfsabweisenden Zäunung, nächtliches Aufstallen oder der Einsatz von Herdenschutzhunden.
Förderrichtlinien
Um dies zu ändern werde die Landesregierung künftig auch die Halter von Kleinpferden finanziell unterstützen, um ihre Tiere besser vor Wolfsübergriffen zu schützen. So werde das Landwirtschaftsministerium die Förderrichtlinien Wolf auch für Kleinpferde-, Fohlen- und Jungpferde-Haltungen öffnen. Das Ziel sei, ab 1. Dezember 2021 Schutzmaßnahmen auch für diese Weidetiere zu fördern – ähnlich, wie es für Gehegewild, Schaf- und Ziegenhaltung heute schon der Fall ist. Die Details werden derzeit ausgearbeitet. Neue Hotline
Ängste der Betroffen werden sehr ernst genommen
Landwirtschafts- und Naturschutzministerin Ursula Heinen-Esser: „Die Übergriffe seit Oktober dieses Jahres auf Kleinpferde erfüllen uns mit Sorge. Für die betroffenen Tierhalter stellen die Verluste eine schwere emotionale Belastung dar. Wir nehmen die daraus resultierenden Ängste der Betroffenen vor Ort sehr ernst, beobachten die Lage und Entwicklung sehr genau und passen wo erforderlich und möglich unser Wolfsmanagement an. Eine Entnahme von Wölfen in Schermbeck ist nach aktueller rechtlicher Bewertung nicht möglich. Umso wichtiger ist es, die Weiden mit potenziell gefährdeten Haus- und Nutztieren wolfsabweisend zu zäunen und in den dunklen Tag- und Nachtstunden nach Möglichkeit in einen Stall zu verbringen.“
Land unterstützt Halter
Damit die in den Wolfsgebieten betroffenen Weidetierhaltungen die zusätzlichen Lasten nicht alleine tragen müssen, unterstützt die Landesregierung die Halter auf vielfältige Weise. Neben den erweiterten Förder- und Beratungsangeboten prüft das Ministerium derzeit, wie die Organisationsstruktur auf der Landesebene verstärkt und das Wolfsmanagement optimiert werden kann. Ministerin Heinen-Esser: „Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es, nach der Rückkehr des Wolfs in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete, die Erfordernisse des Naturschutzes und des Herdenschutzes in Einklang zu bringen und das Leben mit dem Wolf so angst- und konfliktfrei wie möglich zu gestalten.“
Info
Zusätzlich wurde bei der Landwirtschaftskammer eine neue Hotline für die Herdenschutzberatung eingerichtet, die u.a. auch zu wolfsabweisenden Zäunen berät. Die Durchwahl der Servicehotline Herdenschutz lautet: 0 29 45 / 98 98 98.
Georg Badurczyk erneut als Kirchenvorstandsvorsitzender gewählt
Am vergangenen Wochenende waren Pfarreirats- und Kirchenvorstandswahlen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 7 %. Das „externe“ Wahllokal hinter dem Rathaus wurde am Samstagvormittag rege aufgesucht.
Raesfeld (pd). Rund 80 Wahlberechtigte machten dort von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Und so hat die Gemeinde gewählt:
Pfarreirat (in alphabetischer Reihenfolge)
Birgit Bettels
Margret Droste
Tanja Egging
Christoph Grewing
Irmgard Groß-Isselmann
Mechthild Gülker
Astrid Hudournik
Petra Nienhaus
Nicole Paß
Jana Strothmann
Arthur Vinken
Andrea Wachtmeister
Florian Wachtmeister
Irmgard Wachtmeister
Kirchenvorstand
Georg Badurczyk
Hubert Kemming
Cornelia Krampe
Paula Nagel
Tobias Uhlenbrock
Ein Dank geht an allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl geholfen haben, bei allen Wählerinnen und Wählern und bei allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zur Verfügung gestellt haben. Den neu Gewählten wünschen wir viel Freude, ein gutes Miteinander und Gottes Segen für ihre Arbeit.
(djd). Mit dem Begleiteten Fahren ab 17 (BF17) können Jugendliche schon früher am Steuer sitzen und bereits vor der Volljährigkeit Auto fahren. Mit dabei ist stets eine Begleitperson, bevor es ab 18 Jahren alleine auf die Straße geht. Diese ist nicht nur Ansprechperson in unbekannten Verkehrssituationen und kann mit Ratschlägen zur Seite stehen, sondern gibt auch Sicherheit und Unterstützung in der neu erlangten Automobilität der Jugendlichen. Um pünktlich zum 17. Geburtstag die Prüfbescheinigung zu erhalten und ein ganzes Jahr begleitet zu fahren, ist eine frühzeitige Anmeldung in der Fahrschule Strothmann, in Raesfeld, bereits im Alter von 16 ½ Jahren empfehlenswert. Die Fahrausbildung ist die gleiche wie bei älteren Personen.
Die notwendigen Formulare für den Antrag zur Teilnahme am BF17 gibt es in der Fahrschule Strothmann. Die Eltern oder eine gesetzliche Vertretung müssen dem Antrag und den benannten Begleitpersonen per Unterschrift zustimmen. Foto: djd/v. Kummer/BF17-Kampagne
So melden sich die Jugendlichen an
Für die Anmeldung zum BF17 sind ein gültiger Personalausweis, ein biometrisches Passfoto, die ausgefüllten Antragsformulare und die Unterschriften der Erziehungsberechtigten notwendig. Die Jugendlichen müssen zudem vorab einen Sehtest sowie einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren und die entsprechenden Nachweise vorlegen. Auch Begleitpersonen sollten sich frühzeitig mit dem Thema befassen, da es einige Kriterien zu erfüllen gibt: Begleiten darf, wer über 30 Jahre alt ist, seit mindestens fünf Jahren den Führerschein besitzt und nicht mehr als einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg hat. Tipps zum Begleiteten Fahren gibt es unter www.bf17.de, einer Seite des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW), sowie auf Facebook und Instagram. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.
Leichter und auch schneller erhalten Sie aber alle Informationen bei Ihrer Fahrschule Strothmann, Raesfeld, in einem persönlichen, unverbindlichen Gespräch. Oder Sie rufen mit Ihren Fragen ganz einfach an: Tel. 02865-8888
BF17 hat viele Vorteile
Nach der Fahrschulzeit sammeln BF17 Fahranfängerinnen und Fahranfänger bis zu einem Jahr lang in Anwesenheit ihrer Begleitpersonen Erfahrungen im Straßenverkehr. Studien belegen, dass Teenager, die am Programm teilgenommen haben, im ersten Jahr des Fahrens ohne Begleitung rund 20 Prozent seltener an Unfällen beteiligt sind als Gleichaltrige, die unmittelbar nach der Fahrschule auf sich allein gestellt waren. Auch mit Blick auf die Kfz Versicherungsbeiträge wirkt sich das Begleitete Fahren ab 17 häufig positiv aus, wenn später ein eigenes Auto versichert oder das Fahrzeug der Eltern weiter mitbenutzt werden soll. Viele Versicherungen unterscheiden sich darin, ob bei der Nutzung für das Begleitete Fahren ab 17 die Beiträge gleich bleiben oder sich erhöhen. Ist BF17 in der Familie geplant, kann eine frühzeitige Nachfrage bei der eigenen Kfz-Versicherung sinnvoll sein.
Fahrschule Strothmann GmbH Dorstener Str. 8 46348 Raesfeld
Impfgeschehen nach der vom Land angeordneten Schließung des Impfzentrums in Velen – Bürger kamen auch aus anderen Kreisen
Hausarztpraxen in erster Linie für Impfungen zuständig – ergänzend dazu impften KoCI-Teams des Kreises Borken in allen Kommunen im Kreisgebiet bereits über 3.000 mal
Kreis Borken. Nach Schließung der Impfzentren in Deutschland haben gemäß den Vorgaben von Bund und Land in erster Linie die Hausarztpraxen COVID 19- Impfungen durchzuführen. Dazu zählen neben den weiter dringend notwendigen Impfungen von bislang ungeimpften Personen in der gegenwärtigen Phase der Pandemie insbesondere Auffrischimpfungen, die einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten können.
Darauf haben am Wochenende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Dr. Andreas Gass in einer Mail alle Vertragsärztinnen und -ärzte hingewiesen und sie gebeten, engagiert daran mitzuwirken.
Eine Aufgabe der von den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW installierten „Koordinierenden COVID-Impfeinheiten“ (KoCI) ist es, diese Impfangebote mit eigenen mobilen Teams zu ergänzen. „Damit haben wir als Kreis Borken bereits ganz frühzeitig begonnen“, ist Landrat Dr. Kai Zwicker froh.
In allen 17 Städten und Gemeinden des Kreisgebietes habe es bereits „KoCI-Termine“ gegeben. Insgesamt 3.033 Personen wurden dabei bisher geimpft. Darunter waren auch Bürgerinnen und Bürger aus Kreisen, in denen es ein derartiges Angebot bislang noch nicht gibt.
Den jüngsten Einsatz der mobilen Impfteams gab es am Donnerstag (04.11.2021) in Vreden und Südlohn sowie am Freitag (05.11.2021) in Velen. Insgesamt 647 Impfungen erfolgten in diesen drei Orten:
In Vreden ließen sich 188 Personen impfen (41 Erst-, 30 Zweit- und 117 Auffrischungsimpfungen). In Südlohn gab es 203 Impfungen (54 Erst-, 16 Zweit- und 133 Auffrischungsimpfungen). In Velen waren es 256 (44 Erst-, 37 Zweit- und 175 Auffrischungsimpfungen).
Herbstmarkt statt Kappesmarkt – Dennoch drehte sich 2021 in Raesfeld alles um den Kappes/Kohl
RAESFELD. Bummeln, flanieren, probieren und genießen. Der Raesfelder Kappesmarkt präsentierte sich in diesem Jahr coronabedingt von einer anderen Seite.
„Herbstmarkt“ so lautete das Motto der Veranstalter. Ein Format, welches an die Anfänge des Kappesmarktes in den 80-ziger Jahren erinnerte. Das weiße Gold des Niederrheins, sprich Kappes in seiner vielfältigen Form, stand im Mittelpunkt des Geschehens.
Die rund 26 Stände in der Ortsmitte und auf dem Rathausplatz boten neben Deko-Artikeln auch kulinarische Spezialitäten wie Kohlrouladen, Mettenden, Liköre von Stegerhoff, hochgeistige Getränke und Glühwein von Böckenhoff, frisch gehobelten Weißkohl, oder deftigen Grünkohl an. Trotz Regenschauer am Sonntag, spielte das Herbstwetter größtenteils an diesem Wochenende mit.
Lecker Fisch von Alfred Urthel aus Friedrichshoog v.l.: Diana Brömmel, Vors. OMR, Kappeshoheiten Nadine I. Bäßler und Michaela I. Prost sowie Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse
Treue Markthändler
Treu geblieben sind in diesem Jahr dem Markt der Heimatverein aus Büderich, der Fischhändler Alfred Urthel aus Friedrichskoog, die Familie Kuhlmann mit ihrem Gemüse sowie der Sauerkrautstand aus Rees.
Es fehlte auch nicht der Kiepenkerl Alois Epping aus Homer, der in Begleitung von Christine Epping an den zwei Tagen seine Runden drehte. „Wir werden heute viel besser wahrgenommen als sonst. Die Menschen bleiben stehen, stellen viele Fragen oder möchten ein Foto von uns“, so Epping.
Viel Zeit für Gespräche und Selfies
Ob mit Bürgermeister Martin Tesing oder mit Gästen aus dem Ruhrgebiet, für ein Schwätzchen hatte das Paar viel Zeit. Und auch die Kappeshoheiten Königin Nadine I. Bäßler und Prinzessin Anne I. Prost genossen nach einjähriger Zwangspause sichtlich die Aufmerksamkeit der Leute, die ihnen an diesem Wochenende zuteilwurde. Sie verteilten viele Schnäpse oder stellten sich lachend für ein Selfie in Pose. So auch mit dem Ehepaar Konert aus Bottrop, die seit vielen Jahren zum Kappesmarkt nach Raesfeld kommen. Für sie stand fest: Groß ist schöner aber, „es ist klasse, dass überhaupt etwas in dieser Zeit angeboten wird“.
Ursprünglicher Gedanke des Kappesmarktes
Im Vorfeld haben sich Diana Brömmel, Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld, sowie Marktmeister Peter Süthold viele Gedanken darüber gemacht, wie der Markt coronakonform überhaupt in diesem Jahr stattfinden kann. Die Vorsitzende zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und freute sich, dass nicht nur die Markt-, sondern auch die Einzelhändler, die nur am Samstag geöffnet hatten, reichlich zu tun hatten.
Kappeshoheiten und Kiepenkerl mit Besuchern aus Bottrop
Ebenso freute sie sich, dass die Partnerregionen Büderich, Dithmarschen und Friedrichskoog dem Markt die Treue hielten. „Uns war es wichtig, dass unsere Händler hauptsächlich ihre regionalen, frischgeernteten Produkte verkaufen können und auch den ursprünglichen Gedanken des Kappesmarktes weiter leben zu lassen. Das ist uns gelungen“, so Brömmel, die besonders die Atmosphäre genoss. „Das Wetter spielte gut mit, es war nicht zu voll, sodass wir mit vielen Besuchern ins Gespräch kamen“.
Messen und Wiegen der Raesfelder Prinzenpaare – Die Karnevalssession in Raesfeld 2021/22 schreitet voran.
So trafen sich traditionell die Mitglieder der zwei Raesfelder Vereine RRZ und RCV zum Messen und Wiegen der Prinzenpaare am Samstag auf dem Herbstmarkt.
Nicht wie gewohnt auf der großen Bühne, sondern eher im kleinen Rahmen vor dem Rathaus, wurden die Prinzenpaare Paola I. und Marc I. vom RCV sowie das Kinderprinzenpaar Carla I. und Luis I. vom RRZ in Kamellen für den Rosenmontagszug 2022 aufgewogen.
So kamen beim Messen von Luis und Carla insgesamt 10.400 Kamellen und beim RCV Prinzenpaar rund 40.000 Kamellen zusammen. Und auch was das Gewicht anbelangt, werden noch einige Süßigkeiten hinzukommen. „Das Ergebnis ist natürlich nur sinnbildlich zu sehen, denn am Ende werden es mehrere Kilos an Bonbons von den Prinzenwagen auf die Jecken an den Straßenrändern herunterregnen“, vertröstete der Vorsitzende des RRZ Reinhard Hörnemann die Zuschauer.
Weiter geht es am kommenden Samstag, 13.11. im Festzelt Zum Michael bei der Prinzenproklamation. Unter dem Motto „Wir fliegen mit euch ins Weltall“ startet der RRZ um 14.33 Uhr ein kleines und buntes Programm für Kinder.
Fotos: Petra Bosse
Prinzenproklamation im Festzelt
Weiter geht es im Anschluss um 19.11 Uhr am Rathausplatz. Dort wird das Prinzenpaar vorgestellt. Anschließend findet im Festzelt die Proklamation mit einem Bühnenprogramm aus Show und Tanz und einer Party mit einem DJ statt. Aufgrund der aktuellen Coronalage finden beide Veranstaltungen unter Einhaltung der 2 G Regel statt. Es wird darum gebeten, dieses zu beachten und einen entsprechenden Nachweis mitzuführen.
Gruppenbild des Kinderprinzenpaares des RRZ, den Kappeshoheiten und mit Kiepenkerl Alois Epping und Christine Epping. Foto: Petra Bosse
Raesfeld. Bei einer Kollision in einem Kreisverkehr hat eine Radfahrerin am Montag in Raesfeld leichte Verletzungen erlitten.
Laut Mitteilung der Polizei war ein 21 Jahre alter Autofahrer gegen 06.50 Uhr mit seinem Wagen auf dem Helweg aus Richtung Ortsmitte kommend unterwegs. Beim Einfahren in den Kreisverkehr Helweg / Hoher Weg / Vennekenweg stieß der Borkener mit dem Rad der 53-Jährigen zusammen.
Die Borkenerin kam per Rettungswagen ins Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von circa 900 Euro.
Brot für Kumi – über 5818€ Spenden für das Waisenhaus von Pfarrer Charles in Uganda
Bereits zum vierten Mal stellten die beiden Initiatoren dieses Projekt auf die Beine und sammelten am letzten Oktoberwochenende unglaubliche 5818 € für Kumi.
Unterstützt werden sie bei ihren Aktionen immer von unterschiedlichen heimischen Vereinen, dieses Mal von den Raesfelder Burgmusikanten und den Erler Jägern. In den vergangenen zwei Jahren konnten bei diesen Aktionen mehrere Tausend Euro gesammelt und nach Uganda geschickt werden. Hilfe, die genau da ankommt, wo sie benötigt wird.
Uganda ist eins der ärmsten Länder der Welt. Es steht schon länger weit oben auf der Welthungerliste. Das Elend vor Ort ist sehr hoch, und die Lebensmittelknappheit gepaart mit Corona und steigenden Lebensmittelpreisen verschärft die Situation immens. Die Auswirkungen für Kinder, die Monate bis Jahre an extremen Hunger leiden sind irreversibel: Wachstumsstörungen, Zahnausfall, geringe Knochendichte, und viele weitere fatale Folgen.
Herzstück ist das Waisenhaus
Der Verein „Kumi-Freunde e.V.“ engagiert sich seit Jahren für die Kinder in dem ugandischen Dorf Kumi und möchte ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen. Zahlreiche Projekte konnten bereits umgesetzt werden, wie einen Hühnerstall, eine Kirche, eine Maismühle vor Ort, und natürlich das Herzstück: Pfarrer Charles´ Waisenhaus. Doch in den letzten Monaten ist durch viele Faktoren wie Dürren, Corona und steigende Lebensmittelpreise die Grundversorgung erheblich in Gefahr geraten.
Hilferuf von Pfarrer Charles aus Uganda
Mit Beginn der Corona Pandemie kam ein Hilferuf von Pfarrer Charles aus Uganda nach Raesfeld: Man könne im Waisenhaus nicht mal eine Mahlzeit am Tag an die Kinder ausgeben. Teilweise müssen sogar Kinder abgelehnt und zu Verwanden geschickt werden, weil keine Lebensmittel mehr zur Verfügung stünden. Doch auch dort sei die Versorgung nicht immer gewährleitstet, weshalb viele Kinder unter extremen Hunger leiden müssen.
Da konnten die Initiatoren Heike Witte und Hubert Leiers nicht wegsehen und riefen in das Projekt „Brot für Kumi“ ins Leben. Gegen eine Spende konnte bei der Biobäckerei Leiers und am Heimathaus in Erle Brot gekauft werden. Das Brot konnte durch Lebensmittelspenden ohne großen Kostenaufwand gebacken werden, sodass jeder einzelne Beitrag eins zu eins in Kumi bei Pfarrer Charles ankommt. Das Geld wird komplett für Lebensmittel vor Ort eingesetzt, um die vielen Waisenkinder wieder ernähren zu können.
Die Schach-Turnierpokale gehen an Gescher und Raesfeld
Raesfeld(pd). Beim Schulschachturnier um die Kreismeisterschaft waren die Raesfelder Grundschulen besonders erfolgreich.
Die 1. Mannschaft der Sebastianschule gewann einen Siegerpokal, die 2. Mannschaft belegte den 2. Platz, die Silvesterschule Erle Platz 3.
Freuen sich über den
Siegerpokal:
v.l.n.r.: Ingmar Brömmel,
Johann Brunsbach, Timo Bleker,
Johan Büsken
Zwanzig Grundschulteams, darunter sieben aus Raesfeld und eine aus Erle, spielten in der Heidener Westmünsterlandhalle um zwei Siegerpokale. Seit einigen Jahren wird die Kreismeisterschaft nämlich in zwei Gruppen durchgeführt: Es gibt ein Turnier mit Schachuhr um die Qualifikationsplätze für die Landesmeisterschaft und ein Turnier ohne Schachuhr für die Viererteams ohne oder mit wenig Turniererfahrung.
Platz 2 belegt das Raesfelder Klassenteam der 4c.
Zwei Wertungen in einem Turnier
Da das Schach-AG-Angebot coronabedingt an vielen Schulen eingeschränkt worden ist, meldeten sich in diesem Jahr allerdings nur zwei Teams für das Turnier mit der Schachuhr, da sie auf Vereinsspieler zurückgreifen konnten. Die Pankratiusschule aus Gescher setzte sich dabei nach Remis und Feinwertung im direkten Vergleich gegen die Marienschule aus Heiden durch Beide Teams erhielten dadurch automatisch die Qualifikationsplätze des Kreises Borken und nahmen außer Konkurrenz am großen Turnier ohne Schachuhr teil.
Konnte als einziges Team den Pokalsieger Raesfeld bezwingen: die Silvesterschule Erle (Turnierdritter). Foto: Presse
Bei diesem Turnier mit 20 Teams unterlagen beide dann überraschend den Sebastianschülern. Die Raesfelder konnten sich nach sieben Turnierrunden dann ebenfalls über einen Siegerpokal freuen, qualifizierten sich aber laut Turnierausschreibung nicht für die Landesmeisterschaft.
Die Gelegenheit dazu haben sie allerdings noch bei der Münsterlandmeisterschaft im Februar. „Bis dahin haben auch unsere Schachspieler Turniererfahrung mit der Schachuhr gesammelt“, ist sich der Raesfelder Schachlehrer Manfred Grömping sicher.
Kapitalanlage! Vermietete Eigentumswohnung mit hochwertiger Ausstattung und großem Sonnenbalkon!
Immobilienart
Etagenwohnung
Garagenanzahl
1
Kaufpreis
259.000 €
Vermietet
Ja
Hausgeld
276 €
Personenaufzug vorhanden
Ja
Wohnfläche
ca. 81,4 m²
Barrierefrei
Ja
Zimmer
2,5
Rollladen vorhanden
Ja
Gäste-WC vorhanden
Ja
Lageart
Wohnlage
Baujahr
2012
Provision (Käufer/Mieter) inkl. MwSt
2,975 %
Etage
1
Kennung
1240
Stellplatztyp
Garage
Objektbeschreibung
Bei diesem Immobilienangebot handelt es sich um eine vermietete Eigentumswohnung im ersten Obergeschoss eines barrierefreien Mehrfamilienhauses mit insgesamt sieben Wohneinheiten.Die Wohnung ist bequem mit einem Aufzug erreichbar und überzeugt durch ihren individuellen Grundriss sowie durch ihre hochwertige Gesamtausstattung.
Hervorzuheben ist das lichtdurchflutete Wohnzimmer mit einem integrierten Essbereich sowie einer halboffenen Küche als Kommunikationszentrum der Wohnung.Der angrenzende Balkon begeistert durch seine außergewöhnliche Größe verbunden mit seiner bevorzugten Ausrichtung in Sonnenlage.
Der sich dem Wohnzimmer anschließende Schlafraum verfügt über einen direkten Zugang in das moderne Badezimmer mit weißen Sanitärobjekten und einer großzügigen, ebenerdigen Dusche. Ein Gäste-WC sowie ein Abstellraum im Eingangsbereich der Wohnung ergänzen das Raumangebot dieser attraktiven Kapitalanlage. Im Untergeschoss des Hauses befinden sich außerdem die wohnungseigenen Kellerräume sowie weitere gemeinschaftliche Räume zum Waschen und Trocknen.
Abschließend umfasst unser Immobilienangebot eine Einzelgarage sowie einen PKW-Außenstellplatz, die im Kaufpreis der Immobilie enthalten sind.
Fußbodenheizung mit elektrischer Steuerung je Raum
Hochwertige Oberböden (Echtholzparkett und Fliesen)
Echtholz furnierte Innentüren
Elektrische Rollläden
Dachflächenfenster (Küche) mit automatischer Sonnenschutz
Gegensprechanlage mit Kamera
Wohnungseigener Kellerraum
Balkon mit teilweise wegklappbaren Glaselementen
Waschmaschinenanschluss auch im Bad vorhanden
Garage mit Zugang zum Haus
Umfeld der Immobilie
Das Mehrfamilienhaus mit der zu veräußernden Eigentumswohnung befindet sich am Rande eines Neubaugebietes unweit des idyllischen Ortskerns von Schermbeck (Altschermbeck). Alle Einrichtungen des täglichen Lebens sind in unmittelbarer Nähe vorhanden und in wenigen Minuten zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.
Des Weiteren hervorzuheben sind verschiedene Sportvereine (Fußball, Tennis, Schwimmen, Reiten, Leichtathletik…) mit ihren vielseitigen Freizeitangeboten und attraktiven Veranstaltungen zu jeder Jahreszeit.Außerdem ist die Gemeinde Schermbeck ein Paradies für Naturliebhaber und lädt mit weitläufigen Wander- und Fahrradwegen durch die traumhafte Umgebung zu entspannten Spaziergängen und Radtouren geradezu ein.Trotz der ländlichen Lage besteht über die B58 eine sehr gute Verkehrsanbindung an die Anschlussstellen der Autobahnen A31 und A3 innerhalb weniger Autominuten.
2. Spieletipp – Canvas – Spieltisch wird zum Atelier
„Canvas“ – Familienspiel mit interessantem Modus. Spieletipp von Marita Rinke
In einen künstlerischen Wettstreit treten die Spieler*innen bei „Canvas“. Jeweils drei Gemälde wollen sie beim Kunstfestival präsentieren. Dafür greifen sie nicht etwa zu Pinsel und Farben, sondern zu transparenten Kunstkarten, die sich in den vorgegebenen Rahmen (Kunststoffhüllen) übereinander schieben lassen. Klingt erst einmal banal. Ist auch simpel.
Allerdings befinden sich auf dem unteren Kartenrand Symbole – und eben diese bringen in der geforderten Kombination die für den Sieg erforderlichen Punkte. Dumm, wenn einem die Konkurrenz just die Karte wegschnappt, die man für sein Gemälde so gut hätte gebrauchen können. Dann heißt es nicht selten: neu komponieren.
Der Spielmodus mit den transparenten Karten, von denen jeweils drei zu einem Gemälde vereint werden müssen, ist nicht alltäglich. Er macht den Reiz dieses Spieles von den Autoren Jeffrey Chin und Andrew Nerger aus. Auch das übrige Spielmaterial ist ansprechend gestaltet, ebenso wie die Spielschachtel. Diese lässt sich – ist das Regal zu voll -sogar als Bild an die Wand hängen.
Langweilig wird es den Künstlern unter den Spielern auch bei mehreren Partien nicht: Denn die Kombination der Wertungskarten lässt neun Optionen vom vereinfachten bis zum komplexen Modus zu. Und auch, wer keine Mitstreiter findet, hat zwei Varianten als Solospieler zur Verfügung.
Auf geht’s also ins Atelier und dann zum Festival!
„Canvas“, Familienspiel für ein bis fünf Personen ab 14 Jahren, eine Partie etwa 30 Minuten, Asmodee-Spiele, Preis ab etwa 39 -Euro
50. Nikolauszug und kleiner Adventsmarkt des Heimatverein Gahlen
Der traditionelle Nikolauszug startet im Jahr 2021 um 17:00 Uhr am Parkplatz Törkentreck, Widemweg, in Schermbeck-Gahlen.
Gahlen. Der Nikolaus wird in einem gemeinsamen Laternenzug am Kanal abgeholt und zurück in den Dorfkern geleitet. Bereits um 15:30 Uhr öffnet der kleine romantische Nikolausmarkt, ebenfalls am Törkentreck.
Nikolaustüten
Damit ausreichend Nikolaustüten für die kleinen Gäste vorhanden sind, können Gutscheine dafür den November über an den Vorverkaufsstellen für 5 Euro erworben werden. Diese Vorverkaufsstellen sind die Filialen der Volksbank und der Nispa in Gahlen, die Östricher und die Gahlener Filiale der Bäckerei Schult, die Gaststätte Zur Mühle und der Getränkestar in Östrich.
Der Heimatverein freut sich auf viele Kinder, die den Weg des Nikolauses mit ihren Laternen erhellen. Unter Mitwirkung der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr Gahlen, sind auch der Männergesangverein Gahlen und die Erler Jägern dabei. Sie haben den Gahlener Nikolauszug schon im Jahr 1971 zu etwas besonderem gemacht haben.
Mit einem Schiff reiste der Nikolaus über den Wesel-Dattel-Kanal an. Foto: Helmut Scheffler
Ebenfalls beteiligt sind das Wasser- und Schifffahrtsamt Dorsten, die Wasserschutzpolizei, der Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen und die Gahlener Jagdhornbläser, denen jeweils kein geringerer Dank dafür gebührt, die Tradition des Nikolauses vor allem für unsere kleinen, aber auch die großen Mitbürger zu erhalten und zu bewahren.
Im Vorjahr musste der Nikolauszug in Gahlen in seiner 50. Jubiläumsauflage aufgrund der Pandemie bekanntermaßen abgesagt werden. Der Heimatverein Gahlen ist zuversichtlich, dass diese 50. Auflage nun am 4. Dezember stattfinden kann.
Am 5. Dezember 1971 hat der Nikolaus das erste Mal das Lippedorf besucht. Damals schrieb die Presse RP: „Gastwirt Ernst Benninghoff kutschierte das Gespann zum Platz am „Törken Treck“, am großen Parkplatz, auf dem sich fast tausend Kinder aller Altersstufen mit Fackeln versammelt hatten.“
Insgesamt haben sich gemeinsam mit dem Nikolaus und Knecht Ruprecht und einschließlich der Erwachsenen 1500 Personen an dem Festumzug beteiligt und auch im Jahr 1971 wurden bereits 700 Nikolaustüten für die Kinder gepackt.
Der große Erfolg dieses ersten Nikolauszuges durch Gahlen hat somit den Grundstein gelegt für viele weitere, die noch kommen sollten.
Coronaschutzverordnung
Es gelten selbstverständlich die zu diesem Zeitpunkt verordneten Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Nikolauszug und auch der Nikolausmarkt werden vollständig unter freiem Himmel und an der frischen Luft durchgeführt.
mit dem Programm „Besser ohne Worte“ im Schloss Raesfeld Andreas Martin Hofmeir und Andreas Mildner gastieren am Sonntag, 14. November, im Rittersaal / Beginn ist um 17 Uhr
Kreis Borken/Raesfeld (pd). Manchmal benötigen Lieder überhaupt keinen Text. Instrumentalisten sind sogar dazu geneigt, den Gesang als störendes Element dieser Gattungen zu bezeichnen. Das Duo „tuba & harfe“ nimmt diesen Gedanken am Sonntag, 14. November 2021, um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld zum Anlass, in ihrem Programm „Besser ohne Worte – Lieder und Arien für Tuba und Harfe“ diversen Stücken ohne deren Lyrik einen neuen Glanz zu verleihen.
Andreas Mildner (links) und Andreas Martin Hofmeir bilden zusammen das Duo „tuba & harfe“. Foto: Kulturkreis Schloss Raesfeld
Damit die Bedeutung, die eigentlich durch die Texte vermittelt wird, in dem Konzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld nicht zu kurz kommt, werden die Künstler die Szenen jeweils vorskizzieren. Dies wird erfahrungsgemäß sehr lustig.
Die Instrumentenkombination ist sicherlich einzigartig, mit Andreas Martin Hofmeir an der Tuba und Andreas Mildner an der Harfe kommen aber zwei zusammen, die zu den besten ihres Fachs zählen. Hofmeir gilt als wichtigster Pionier seines Instruments. Obwohl er erst spät begann, Tuba zu spielen, gewann er als erster Tubist überhaupt den ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres 2013.
Mit nur 32 Jahren wurde er zum Professor an die Universität Mozarteum Salzburg berufen. Neben seiner Solistentätigkeit engagiert er sich im Jazzbereich und ist Gründungsmitglied der bayerischen Shootingband „LaBrassBanda“. Zudem steht er als Kabarettist mit wechselnden Formationen auf der Bühne.
Mit nur 17 Jahren gab Andreas Mildner sein Debüt als Solist mit der tschechischen Kammerphilharmonie Prag. Soloharfenist der Bremer Philharmoniker wurde er mit gerade einmal 27 Jahren. 2013 wechselte er in gleicher Position zum WDR-Sinfonieorchester Köln und trat mit 31 Jahren eine Professur an der Hochschule für Musik Würzburg an. Außerdem ist er ein gefragter Solist im In- sowie Ausland.
Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, für Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten 10 Euro. Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld bis Freitag, 12. November (12 Uhr), unter Tel.: 02861/681-4283 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2021/22 erhältlich.
Wichtige Hinweise zu den Konzerten vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen: Der Kulturkreis hat mit der Gemeinde Raesfeld ein Hygienekonzept für seine Veranstaltungen abgestimmt. • Es gilt grundsätzlich die 3G-Regel als Zugangsvoraussetzung: Geimpft, Genesen, Getestet. • Es dürfen maximal 99 Personen inkl. Musiker im Raum sein • Es muss keine Maske getragen werden (freiwillig natürlich wohl)
Diese Regeln werden überprüft: Bitte bringen Sie unbedingt einen Nachweis zu den 3G mit – Impfpass, digitales EU-Zertifikat, Testbescheinigung (letzte 48 Stunden) etc.. Diese Nachweise werden im Garderobenbereich geprüft. Es werden nur Besucherinnen und Besucher eingelassen, die eines der 3G nachweisen können.
Eine vorherige Anmeldung ist ratsam: Wer sich nicht vorab anmeldet, läuft Gefahr, keinen Platz mehr zu bekommen! Weitere Informationen zum Kulturkreis und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.
Vergangene Woche war die Firma Marschpat aus Österreich in Raesfeld zu Besuch. Eingeladen wurde sie von den Erler Jägern, die bereits seit einem knappen Jahr mit der Firma zusammenarbeitet.
Die Marschpat GmbH beschäftigt sich seit einiger Zeit damit, die Blasmusik zu revolutionieren und ins 21. Jahrhundert zu führen. Sie bieten digitale Lösungen für Blasmusikkapellen, Spielmannszüge und Musikschulen an.
Durch das Digitalisieren der Noten vereinfachen sie viele Prozesse, die sonst den Alltag eines jede Musikers bestimmen: Angefangen bei der Notensuche, über die Archivierung und Verteilung der Noten an die Mitglieder bis hin zum live marschieren – alles wird durch die Idee der Österreicher vereinfacht. Ihre Software, gepaart mit den Vorteilen eines E-Readers (leicht, wasserfest, robust, kein Blenden bei Sonnenlicht) ergibt das ideale digitale Marschbuch, was jeden Parademarsch vereinfacht.
Vereinfachung und Digitalisierung der Noten
Das Blasorchester Erler Jäger ist bereits letztes Jahr auf das österreichische Startup aufmerksam geworden. Der Wunsch nach einer Vereinfachung und Digitalisierung der Noten stand bei dem Orchester schon länger im Raum, doch das nötige Programm dazu fehlte. Durch eine Weihnachtsaktion wurde die erste Vorsitzende der Erler Jäger auf die Firma aufmerksam und im Handumdrehen wurde beschlossen, das gesamte Orchester mit den digitalen Marschbüchern auszustatten.
Die Freude war auf beiden Seiten groß. Das Orchester war froh, endlich eine gute, digitale Lösung für ihre Noten gefunden zu haben, und die Firma Marschpat war glücklich über die neu dazu gewonnenen Musiker. In den vergangenen Monaten haben die Erler Jäger eng mit der Firma zusammengearbeitet und immer wieder kleinere Fehler entdecken und ausmerzen können. So ein Produkt, und vor allem so eine Software sind nämlich nicht von heute auf morgen perfekt. Aber mit jedem weiteren Auftritt und Live-Test der Marschpats wuchs das Vertrauen in das Produkt.
Marschpats sind unschlagbar
Heute, knapp ein Jahr später, kann sich das Orchester einen Weg zurück zu den alten, klobigen und schweren Marschbüchern nicht mehr vorstellen. Die Vorteile des Marschpats sind unschlagbar. Und genau aus dem Grund hat das Blasorchester Erler Jäger die Firma Marschpat mit ihrer Co-Founderin Carina Eigner und ihrem Softwareentwickler Stefan Stifter zu sich eingeladen haben.
In einem ersten persönlichen Gespräch konnten einige Fragen geklärt werden, die sich in der letzten Zeit angesammelt hatten. Im Anschluss kamen Vertreter von fünf Kapellen und Spielmannszügen aus der Umgebung, die der Einladung der Erler Jäger zu einer Vorstellung der Firma und seines Produktes gefolgt waren.
Die Raesfelder Burgmusikanten, der Spielmannszug Heiden, die Musikkapelle Heiden, der Musikverein Rhedebrügge und die Seppenrader Dorfmusikanten bekamen eine Präsentation der beiden Marschpatvertreter über deren Produkt. Sie konnten die Produkte live ausprobieren und testen, und im Anschluss alle Fragen zur Handhabung und Nutzung loswerden. Außerdem gab die Firma noch einen Ausblick auf die kommende Zeit, an was sie noch arbeiten und womit man in naher Zukunft rechnen kann.
Am Ende des Abends nahmen alle fünf Kapellen ein Testgerät mit, um es ihren Musikern vorführen und gemeinsam testen zu können. Vielleicht sieht man bei der kommenden Schützenfestsaison ja ein paar der Kapellen bereits digital marschieren.
Freitag, 3. Dezember: In diesem Jahr findet der Nikolausumzug coronabedingt nicht wie gewohnt statt. Es wird aber auf jeden Fall eine Begegnung mit dem Nikolaus geben.
Der Nikolaus wartet am 03.12. in der Zeit von 17.30 – 19.00 Uhr vor dem Kirchenportal der Silvesterkirche auf alle Kinder, die ihn besuchen möchten. Gern dürfen die Kinder ihre Laternen mitbringen. Eventuell kann auch ein kleiner Umzug um die Kirche stattfinden. Das Zeitfenster ist so weit gefasst, damit nicht alle gleichzeitig den Nikolaus besuchen kommen. Der Nikolaus hält für die Kinder einen Stutenkerl bereit. Gutscheine für den Stutenkerl können im Schreibwarengeschäft Brandhorst oder im Landhandel Cluse in Erle zu einem Spendenbeitrag von 2 Euro erstanden werden. In der Zeit vom 22.-27.11. werden die Gutscheine auch in den Erler Kindergärten angeboten. Die Veranstaltung findet selbstverständlich unter den gegebenen Coronaregeln statt.
Samstag, 4. Dezember und Sonntag, 5. Dezember: Gedenken an den Gründer Adolph Kolping in der Samstagabendmesse um 18.30 Uhr; die Messe wird gemeinsam mit der Kolpingsfamilie Raesfeld gefeiert.
Am Sonntag findet im Silvesterhaus ab 9.00 Uhr ein Adventsfrühstück für alle Mitglieder der Kolpingsfamilien Erle und Raesfeld statt. Anmeldungen bitte bis zum 28.11. an Ludger Askamp (Tel.: 6463) oder Manfred Telöken (Tel.: 7113).
Zukunftskonzept LEADER: Digitale Auftaktveranstaltung am 15.11.2021. Bürger können Ideen für Regionalentwicklung einbringen
Die Städte und Gemeinden Dülmen, Haltern am See, Heiden, Raesfeld, Reken und Olfen sowie die Dorstener Stadtteile Rhade, Lembeck, Deuten und Alt-Wulfen möchten LEADER-Region werden. Damit können sie für sieben Jahre von umfangreichen Fördergeldern für die Entwicklung des ländlichen Raums profitieren.
Nun sind alle Bürger aus den teilnehmenden Kommunen aufgerufen, sich mit ihren Ideen aktiv am Bewerbungsprozess zu beteiligen. Die erste Möglichkeit dazu bietet die Auftaktveranstaltung, die online angeboten wird.
„LEADER funktioniert „von unten“, also von den Menschen in der Region ausgehend“, sagt Regionalmanagerin Josephine Kißmer, die den Bewerbungsprozess gemeinsam mit dem Planungsbüro ARGE Dorfentwicklung aus Detmold koordiniert.
Öffentlicher Auftakt
„Wichtig ist daher jetzt, dass sich möglichst viele Engagierte aus Zivilgesellschaft, Ehrenamt, Vereinen, Verbänden, Initiativen, Wirtschaft, Politik, Verwaltung u.v.m. am Prozess beteiligen.“ Alle, die die Region mit ihrer Projektidee noch attraktiver machen oder an deren zukünftigen Entwicklung mitwirken möchten, sind daher herzlich eingeladen am 15.11.2021 um 18:30 Uhr beim öffentlichen Auftakt dazu zuschalten.
Anmeldungen zur Auftaktveranstaltung unter Angabe des Vor- und Nachnamens bitte an: [email protected]
Die Einwahldaten zur Online-Konferenz werden den Teilnehmer/innen zwei Tage vor der Veranstaltung zugeschickt.