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Das Schützenfest abc – Für alle mit Schützenfestsehnsucht

Das Schützenfest abc – Für alle mit Schützenfestsehnsucht. Darüber gibt es nun ein Buch von Peter Menne und Augustin Upmann

„Schützenfest – die drei schönsten Tage im Jahr“ – Ein Buch, was nicht nur zum Schmunzeln animiert, sondern auch Erinnerungen weckt.

Das Buch, welches am Donnerstag offiziell in Heiden vorgestellt wurde, weckt Erinnerungen. Anne König, Bundestagsabgeordnete und Präsidentin der Frauenschützen Münsterland e.V. und Bürgermeister Dr. Patrick Voßkamp freuen sich: „Auch wenn in diesem Jahr fast kein Schützenfest gefeiert werden konnte, so werden durch das Buch Erinnerungen geweckt und die Sehnsucht nach Normalität und Lebensfreude an bestehenden Traditionen aufrecht erhalten.“

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Schützenfest-Fans: v. l.: Anton Wissing (Bürgerpark A31), Andreas Grotendorst, Geschäftsführer Westfalen e.V., Anne König, Karikaturist Peter Menne, Oberleutnant Carsten Look (Schützenverein Heiden-Lepplich).

Schützenfeste gehören zur Kultur in Westfalen

Und auch Andreas Grotendorst, Geschäftsführer von „Westfalen e.V.“ ist begeistert: „Schützenfest ist gehört einfach zur Kultur von Westfalen. Deshalb engagiert sich Westfalen eV gerade jetzt, die Sehnsucht nach Schützenfesten durch das kurzweilige und wunderbar illustrierte Buch von der Peter Menne und Augustin Upmannn zu beleben. Ich freue mich, dass Bürgermeister Dr. Patrick Voßkamp aus Heiden als begeisterter Schützenfestgänger das auch so sieht und uns dabei unterstützt“, so Grotendorst.

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Andreas Grotendorst, Geschäftsführer Westfalen e.V., gehört mit zu den Unterstützern des Buches. ©Petra Bosse

Zum Buch – humorvoll, bissig, komödiantisch

Was veranlasst aber zwei Westfalen, einer davon noch mit südniedersächsischem Migrationshintergrund, ein Schützenfest-ABC herauszubringen? Eine berechtigte Frage, der man sich stellen kann oder so-gar muss, wenn man dieses Buch in Händen hält. Schützenbrüder oder Schützenschwestern mögen sich fragen, was es denn über das Schützenfest oder Schützenwesen Neues zu erkennen gäbe, dass Mann oder Frau nicht schon längst wüssten?

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Anne König, Präsidentin der Frauenschützen Münsterland e.V.

Jede Menge im Zweifelsfall, denn man muss wissen, wer hinter dieser Idee steckt: zwei Westfalen, die das Wesen des Westfälischen seit Jahren im Visier haben: der Illustrator und Karikaturist Peter Menne, geboren in Delbrück und August Upmann, der uns mit seinen bitterbösen und schrägen Geschichten aus dem imaginären Dorf Suchtdrup humorvoll, bissig, komödiantisch, aber nie verletzend den Spiegel vor Augen hält.

Von A wie Antreten bis Z wie Zusammengehörigkeitsgefühl

Peter Menne und Augustin Upmann haben sich an die Arbeit gemacht, das Typische und das Spezielle des Schützenfestes herauszuarbeiten. Von A wie Antreten bis Z wie Zusammengehörigkeitsgefühl – oder in diesem Buch Zündkerze – haben die beiden Autoren zusammen mit annähernd 20 Schützenvereinen aus dem Münsterland, dem Sauerland, aus Ostwestfalen und dem Lippischen das für sie Besondere an ihrem Fest herausgearbeitet. Dabei wurde sehr deutlich, welchen besonderen Wert das jährliche Schützenfest für die einzelnen Vereine darstellt. Aber auch, welche Orts- oder Ortsteilprägende und integrative Funktion das Schützenfest für die Menschen hat.

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Karikaturist Peter Menne ©Petra Bosse

Glaube, Sitte, Heimat, aber auch Lebensfreude, Geselligkeit und Tradition

Peter Menne und Augustin Upmann meinen dazu: „Schützenfest – die drei schönsten Tage im Jahr. Nicht nur die Mitglieder der Schützenvereine fiebern ihren Hochfesten in Grün und Birkenholz entgegen. Dieser Schützenfestsehnsucht kommt unser Buch entgegen. Wir haben in den vergangenen Monaten den Schützenbrüdern und Schützenschwestern in ganz Westfalen „aufs Maul geschaut“ und die wichtigsten Wörter und Begriffe über das heimische Schützenwesen in einem großformatigen Buch mit dem Titel „Das Schützenfest-abc“ zusammengefasst.“

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Alleine schon beim Durchblättern gab es viel zu lachen ©Petra Bosse

Und weiter führen die Autoren aus: „Glaube, Sitte, Heimat, aber auch Lebensfreude, Geselligkeit und Traditionsbewusstsein, bis hin zu Begriffen wie Toleranz und Gemeinschaftssinn und Diversität sind Schlagworte, mit denen Schützenvereine ihre Wertegemeinschaft beschreiben. Unser Buch greift auf humoristische Art und Weise genau dieses Spannungsfeld auf. Hierzu haben wir westfälische Schützenvereine zur Mitarbeit eingeladen. Ihre Vorschläge, Statements und Definitionen wurden aufgegriffen und in „Reih und Glied“ gesetzt.“

Buch das Schützen abc

Pointierte Texte von Peter Upmann

Den kurzen, pointierten Texten von Peter Upmann stellt Peter Menne schräge und kantige Bilder gegenüber. Zu jedem Buchstaben des Alphabets hat er eine Karikatur geschaffen, die sich auf liebenswerte aber auch satirische Art dem Thema nähert. Die Bilder sind zur nächsten Schützenfestsaison auf einer Wanderausstellung durch Westfalen zu sehen. Stationen sind Arnsberg, Bocholt, Museum Abtei Liesborn, Warendorf und Unna. Begleitet werden die Ausstellungen durch Lesungen von Augustin Upmann.

Peter Menne dankt besonders auch dem Verein Westfalen e.V. für die Unterstützung bei der Umsetzung des Buchprojektes.

Wo kann ich das Buch erwerben?

Genau das richtige Weihnachtsgeschenke, nicht nur für Schützenfestfans: Das Buch „Schützenfest ABC von Peter Menne und Augustin Upmann ist erhältlich beim WOLL-Verlag – ISBN: 978-3-948496-31-9 – 64 Seiten Großformat – 19,90 Euro

Weitere Infos: Peter Menne, Körnerweg 1B, 14482 Potsdam, Tel: 0331/270 52 92, E-Mail: [email protected], www.menne-illustration.de WOLL-Verlag, Hermann-J. Hoffe, Kückelheim 11, 57392 Schmallenberg, Tel: 02971/870 87, E-Mail: [email protected], www.woll-verlag.de

Alpha das: und Omega das;

Ein Schützenfest ist für alle da. Wo gibt es das sonst, dass in einer Stadt, in einem Dorf, Jung und Alt über drei Generationen, Frauen und Männer, Einheimische und Zugezogene gemeinsam feiern und Gemeinschaft erleben? Das ist das A und O des Schützenfestes.

Ein Schütze steht stets seinen Mann, auch wenn er nicht mehr stehen kann.
Ein Schütze trägt auch ein Gewehr und damit schießt er hin und her.
Und fühlst Du dich einmal allein, dann trete bei den Schützen ein“

Erwin Grosche

Förderer:

Gefördert durch Westfalen ev Böckenhoff

Raesfeld – Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

Raesfeld (ots). Am Montag kam eine 20 Jahre alte Autofahrerin aus Südlohn gegen 06.35 Uhr auf der B 224 (Dorstener Straße) in Höhe des Suendarper Weges ausgangs einer lang gezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen dickstämmiges Strauchwerk. Der Pkw kam halb auf dem Grünstreifen und halb auf der Fahrbahn zum Stillstand. Die Fahrerin und ihre 23 Jahre alte Beifahrerin aus Burlo wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht und jeweils stationär aufgenommen. Der Sachschaden an dem stark beschädigten Pkw wird auf ca. 8.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Patronatsfest: Gesprächswoche St. Martin: Wo zwei oder drei…

Die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld lädt in diesem Jahr wieder herzlich zu einer Gesprächswoche ein.

Feierliche Schlussandacht in der Kirche St. Martin mit Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff

Drei Gesprächsabende mit unterschiedlichen Referenten finden in der nächsten Woche, der Woche vor dem Patronatsfest (14.11.) statt. Sie steht unter dem Thema „Wo zwei oder drei…“

Am Patronatsfest selbst findet um 18:00 Uhr eine feierliche Schlussandacht statt. Der Kirchenchor St. Martin gestaltet diese musikalisch. Tobias Stockhoff, der Bürgermeister der Stadt Dorsten, wird die Festpredigt halten. Alle genannten Veranstaltungen finden unter Einhaltung der 3G-Regelung statt.

Grosse-Frintrop Dorothea

Dienstag, 09.11., 20:00 Uhr, Pfarrsaal, Dorothea Große-Frintrop

Sie ist Diplom-Pädagogin, seit 20 Jahren Leiterin des Hauses der Familie in Münster und seit mehr als 10 Jahren Mitglied der bischöflichen Frauenkommission, und als solche berufenes Mitglied im Diözesanrat. Gemeinsam im Geist Gottes leben, das stärkt, ermuntert, schafft Neues, öffnet sich für aktuelle Fragestellungen, schenkt Bereitschaft zu Veränderungen, schafft Zuversicht und…
An diesem Abend berichtet Dorothea Große-Frintrop von Erfahrungen, wie Christinnen und Christen versuchen im Geist Gottes zu leben und von Arbeit und Aufgaben der „Bischöflichen Frauenkommission“

Daniel Gewand

Mittwoch, 10.11. Daniel Gewand

Er ist Pastoralreferent (zur Zeit im Sabbatjahr) und hat zusätzlich eine journalistische Ausbildung absolviert. 2015 gründete er das Projekt frei.raum.coesfeld für Junge Erwachsene. Seit 2009 ist er Autor und Sprecher bei Kirche in 1LIVE.
Außerdem leitet er Fortbildungen für Seelsorger*innen, in denen sie Kirche „fremd“ lernen – von der Kneipe, von der Bahn oder vom Freibad.
Er bietet an dem Abend ein dreiteiliges Programm: „Wo zwei oder drei… an Gott glauben, Schweres erleben, Glaube konkret erleben“. Zwischendurch erleben wir Orgelmusik von Thomas Harnath. Der Abend findet in der St. Martin Kirche statt.

Plesker Franz-Josef

Freitag, 12.11. Franz-Josef Plesker

Diplomtheologe und Lizentiat der Theologie im Fach Kirchenrecht. Er ist seit 2004 Leiter des katholischen Bildungswerkes Kreis Borken, Supervisor für pastorale Dienste im Bistum Münster und außerdem im Bereich des kirchlichen Arbeitsrechts engagiert.

Stockhoff-Tobias

Sonntag, 14.11. Schlussandacht Patronatsfest mit Tobias Stockhoff

Er ist seit 2014 Bürgermeister unserer Nachbarstadt Dorsten. Der studierte Physiker ist neben seinem politischen Engagement auch kirchlich sehr aktiv: In seiner Heimatpfarrei in Wulfen gehört er seit vielen Jahren dem Pfarreirat und dem Kirchenvorstand an und ist darüber hinaus Mitglied im Kirchsteuerrat unseres Bistums.

Auch in seinen Reden als Bürgermeister klingt immer wieder seine christliche Überzeugung an. Seine Predigt hat er unter den Titel: „Mittendrin – Wir Christinnen und Christen als aktiver Teil der Bürgergesellschaft“ gestellt.

  • Dienstag, 09.11., 20:00 Uhr, Pfarrsaal, Dorothea Große-Frintrop
  • Mittwoch, 10.11., 20:00 Uhr, St. Martin, Daniel Gewand
  • Freitag, 12.11., 20:00 Uhr, Pfarrsaal, Franz-Josef Plesker
  • Sonntag, 14.11., 18:00 Uhr Schlussandacht in St. Martin- Festpredigt: Tobias Stockhoff
  • Musikalische Begleitung: Kirchenchor St. Martin

Förderung von Projekte im Klimaschutz mit Ideenwettbewerb

Kreis Borken will innovative Projekte im Klimaschutz mit Ideenwettbewerb fördern

Zudem „Klimapreis“ ausgelobt“ / Bewerbungsschluss am Freitag, 19. November 2021

Kreis Borken (pd). Bürgerinnen und Bürger für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sensibilieren und zum Handeln motivieren – das ist das Ziel des Ideenwettbewerbs zum Thema „Klimaschutz“, mit dem der Kreis Borken innovative Projekte fördern möchte.

Gesucht werden dabei besonders gelungene Praxisbeispiele und findige Projekte rund um den Schutz des Klimas. „Mit dem Wettbewerb wollen wir herausragende Ideen honorieren und fördern, die aktiv und kreativ zum Klimaschutz beitragen, praxistauglich und übertragbar sind“, erklären dazu Landrat Dr. Kai Zwicker und Edith Gülker, Leiterin der Abteilung Klimaschutz und Klimafolgenanpassung der Kreisverwaltung. Bewerbungen sind noch bis Freitag, 19. November, über ein Online-Tool möglich, das im Internet unter www.kreis-borken.de/allianz-fuer-klimaschutz im Bereich „Förderprogramm Allianz für Klimaschutz“ zu finden ist.
Der Ideenwettbewerb richtet sich gleichermaßen an Einzelpersonen wie an Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen, die selbst oder mit anderen ein Klimaschutzprojekt umsetzen wollen oder auch umgesetzt haben. Gesucht werden Projekte aus den Handlungsfeldern

  • Wirtschaft
  • Mobilität
  • Gebäude
  • themenübergreifende Klimaschutzprojekte.

Eine Experten-Jury wird anschließend aus allen Einsendungen die Siegerbeiträge ermitteln. Für das Förderprogramm hat der Kreistag insgesamt 55.000 Euro bereitgestellt.
Außerdem hat der Kreis Borken eigens einen „Klimapreis“ ausgelobt, durch den besondere Projekte, die bereits umgesetzt wurden, gewürdigt werden sollen. Hierfür hat der Kreistag eine Gesamtsumme von 2.000 Euro bereitgestellt. Weitere Infos zum Wettbewerb und zum Klimapreis gibt es unter www.kreis-borken.de/allianz-fuer-klimaschutz.

Raesfelder Münzfreunden: Geld-Gold- und einiges mehr

Kostenlose Bewertung von Münzen- Medaillen, Orden und Geldscheine

Die Experten werden am Donnerstag, dem 18. November 2021, von 9:00-18:00 Uhr, in der Villa Becker -Weseler Str. 32 zur Verfügung stehen.

Raesfeld (pd). Wegen der immer noch großen Nachfrage wird von den Raesfelder Münzfreunden wieder dieser kostenlose und unverbindlichen Service für alle Interessenten in der Volksbank angeboten. Ein Angebot, welches seit 2004 gerne von Besitzern vieler numismatischer Belegstücke genutzt wird.

Die Zahl der Besucher ist mit über 950 Personen zu den bisherigen Veranstaltungen ein Ausdruck des großen Interesse an Beratungen und des Bedarfs an Informationen. Selbst aus dem Ruhrgebiet kamen dazu Interessenten nach Raesfeld.

Die Summe aller Bewertungen geht bisher über 1 Million Euro. Beraten- Bestimmen- Bewerten gilt für alle numismatischen Objekte. Selbstverständlich erfolgen die Gespräche und Einschätzungen diskret und vertraulich.

Münzen, Geldscheine, Orden, Medaillen oder andere Belege mit numismatischen Hindergrund, können vorgelegt werden. Die Raesfelder Münzfreunde helfen bei der Auswertung und Bestimmung der Objekte. Den jeweiligen Sammler- oder Zeitwert können die Besitzer der vorgelegten „Schätze“ erfahren.

Ausdrücklich werden Sammlerpreise genannt, da die Händlerpreise nicht mit diesen zu vergleichen sind. Von der Deutschen Numismatischen Gesellschaft werden auch Mitglieder vor Ort sein.

Rückblick auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen

Rückblick auf das Coronavirus-Infektionsgeschehen im Kreis Borken vom 25. bis zum 31. Oktober 2021

449 Neuinfektionen im Berichtszeitraum – 191 mehr als in der Vorwoche. Meiste Infektionen gab es im häuslichen und privaten Umfeld.

Kreis Borken (pd). Im Kreis Borken gab es vom 25. bis zum 31. Oktober 2021 insgesamt 449 gemeldete Neuinfektionen. Das sind 191 mehr als in der Vorwoche (258 Meldungen). Wie bereits in unserer letzten Wochenmeldung deutlich wurde, zeigt sich das Coronavirus-Infektionsgeschehen im Kreis Borken außerordentlich dynamisch.

Diese Entwicklung entspricht der auf Bundes- und Landesebene. Am 25. Oktober lag die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Borken bei 74,6 und am 31. Oktober bei 121,5. Kennzeichnend für das Geschehen ist weiterhin, dass es im Westmünsterland keine besonderen lokalen und/oder einrichtungsbezogenen Ausbruchsgeschehen als „Pandemietreiber“ gibt. Stattdessen bestimmen Einzelinfektionen bzw. Infektionen im privaten Umfeld das Bild.

Als Infektionsquellen ausmachen konnten die Kontaktermittler des Kreisgesundheitsamtes Borken für den Berichtszeitraum insbesondere:

  • Arbeitsplatz: 35 Fälle; 7,8 Prozent (Vorwoche: 23 Fälle; 8,9 Prozent
  • Haushalt / privates Umfeld: 216 Fälle; 48,1 Prozent (Vorwoche: 98 Fälle; 38 Prozent) – hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Folgeinfektionen im häuslichen/familiären Umfeld.
  • Reise: 31 Fälle; 6,9 Prozent (Vorwoche: 16 Fälle; 6,2 Prozent)
  • Feiern: 25 Fälle; 5,6 Prozent (Vorwoche: 14 Fälle, 5,4 Prozent)
  • Einrichtungen: 9 Fälle; 2 Prozent (Vorwoche: 25 Fälle; 9,7 Prozent)
  • Schule: 3 Fälle; 0,7 Prozent (Vorwoche: 0 Fälle; 0 Prozent)

In 130 Fällen (29 Prozent) konnten die infizierten Personen keine Angaben zur Infektionsquelle machen. In der Vorwoche waren es 82 (31,8 Prozent). Die meisten Infektionen gab es also im häuslichen und privaten Umfeld.

Trotz der Herbstferien spielt also das damit einhergehende Reisegeschehen derzeit – noch – keine besondere Rolle. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen in Einrichtungen ist gesunken. Die Krankheitsverläufe dort sind in den meisten Fällen eher unkritisch. Fast alle Betroffenen sind vollständig immunisiert. Allen (teil-) stationären Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet konnten inzwischen Auffrischungsimpfungen für deren Bewohner unterbreitet werden.

Impfstatus und Hospitalisierung:

Von den 449 (Vorwochen: 258) neu infizierten Personen waren 267 (166) vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund 60 Prozent. Dieser Wert ist gegenüber der Vorwoche (65 Prozent) leicht gesunken.

Das Kreisgesundheitsamt Borken stellt in dem Zusammenhang fest: Geimpfte erleben in der Regel deutlich mildere Krankheitsverläufe. Personen, die geimpft sind, sollten aber weiterhin die geltenden Schutzregeln beachten und aufkommende Krankheitssymptomen kurzfristig ärztlich abklären lassen.
Insgesamt lag die Zahl von Covid-Patienten, die stationär in den Krankenhäusern im Kreis Borken aufgenommen wurden, im Berichtszeitraum im Maximum bei 20. Davon musste eine Personenzahl im mittleren einstelligen Bereich intensivmedizinisch behandelt werden.
Das Impfgeschehen wird seit Schließung des Impfzentrums in Velen am 30.09.2021 durch die Koordinierende Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken „begleitet“. Dessen mobiler Einsatzteams impften innerhalb des Berichtszeitraums vom 28. bis zum 30. Oktober 2021 in fünf Orten im Kreisgebiet 735 Personen. Darunter waren 295 Erst-, 123 Zweit- und 317 Drittimpfungen.

Altersstruktur:
59 der infizierten 449 Personen sind 60 Jahre und älter. Alle sind vollständig geimpft. 390 Personen sind jünger als 60 Jahre. Davon sind 208 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 53 Prozent.

Verstorbene im Zusammenhang mit Covid 19:
Im Berichtszeitraum waren zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen: Eine Person war nicht vollständig, eine vollständig immunisiert.

Waldrallye des Heimatvereins Erle für kleine Waldforscher

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Kleine „Waldforscher“ entdecken die Natur (die Bedeutung des Waldes)

Erle (pd). Für Kinder und ihre Eltern veranstaltete der Heimatverein Erle eine Waldrallye im Dämmerwald. Die jungen „Waldforscher“ erkundeten anhand eines Frage- und Beobachtungsbogens entlang eines Info-Weges die Fauna und Flora des Waldes.

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19 Kinder machten sich in kleinen Gruppen in Begleitung von Erwachsenen am Parkplatz an der Malberger Straße auf den Weg. Es galt, an 8 Info-Stationen und anhand von Naturbeobachtungen Tiere (Vögel, Käfer, Wildschweine, Hirsche) ausfindig zu machen und ihr Verhalten zu beschreiben sowie verschiedene Baumarten zu entdecken.

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Viele Interessantes gab es an der Info-Station. Foto: Heimatverein

Zudem sollten die „Waldforscher“ bestimmte Fundstücke wie z. B. Federn oder Samen sammeln. Die Lösungen wurden in einen Lösungsbogen eingetragen und ergaben die Wörter „Waldkauz“ und „Waldluft“.

Nach der Rallye klang die Aktion in einem gemütlichen Beisammensein auf der Babywiese aus. Für Eltern und Kinder gab es eine schmackhafte Grillwurst. Danach berichteten die Kinder über die gesammelten Dinge, die sie während der Rallye entdeckt hatten. Alle stellten fest, dass es im Wald nichts Nutzloses gibt und alles seinen Wert für eine intakte Natur hat.

Reflektierende Ausstattung für Schulkinder in Raesfeld

Westenergie schenkt Raesfelder Schulkindern Verkehrssicherheitspakete – Projekt „Sicher zur Schule“

Reflektierende Ausstattung für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr

Raesfeld (pd). Die dunkle Jahreszeit hat begonnen und bringt auf dem Schulweg ein besonderes Risiko mit sich. Damit auch die Kleinsten sicher zur Schule kommen, hat Westenergie heute alle Erstklässlerinnen und Erstklässler der St. Sebastian Schule in Raesfeld mit Verkehrssicherheitspäckchen ausgestattet. Jedes Schulkind erhält einen reflektierenden Rucksack-Überzug und als Anhänger für den Schulranzen ein „Reflex-Monster“.

Westenergie
(v.l.n.r.) Laura Tepaße (Westenergie) und Markus Büsken (Gemeinde Raesfeld) bei der Übergabe mit den Erstklässlern sowie Klassenlehrerin Silke Rosenfeldt und Schulleiter Thomas Schlüter.

Markus Büsken, stellvertretender Bürgermeister und erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld sowie Westenergie-Kommunalmanagerin Laura Tepaße überreichten die Sicherheitspakete heute persönlich den Erstklässlerinnen und Erstklässlern. Rund 90 Kinder sind damit nun im Straßenverkehr besser sichtbar.

„Als Partner Gemeinde Raesfeld möchten wir dabei helfen, dass die Kinder sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen“, sagt Laura Tepaße. „Darum haben wir auch in diesem Jahr den Schulen unsere Sicherheitspakete angeboten. Nun hoffen wir, dass die Erstklässlerinnen und Erstklässler der St. Sebastian Schule die neue Ausstattung rege nutzen, damit sie auf ihrem Schulweg schon von weitem gesehen werden.“

Das Projekt „Sicher zur Schule“ ist seit 2019 Teil der Westenergie-Bildungsinitiative 3malE im Münsterland und Ostwestfalen. Nach einem Informationsschreiben zur Aktion durch Westenergie konnten die Grundschulen kostenlos Klassensätze der Sicherheitspakete für ihre Erstklässler bestellen.

Raesfelder Martinszug 2021

Am Freitag, 12. November findet wieder ein Martinszug in Raesfeld statt.

Start ist um 17 Uhr auf dem Schulhof der St. Sebastianschule. Coronabedingt fällt das Martinsspiel jedoch aus.

Der Laternenumzug führt durch Raesfeld und endet auf der Festwiese. Dort verkauft der Förderverein des Kindergartens St. Michael Kakao und Glühwein. Es wird darum gebeten, dass jeder Besucher eine eigene Tasse oder Becher mitbringt.

Die Wertmarken für die Martinsgänse sind ab sofort in den katholischen Kindergärten, in der „Villa Purzelbaum“ und den örtlichen Banken erhältlich. Die Kosten pro Gans: 1,50 Euro

Und wieder suchte sich der Wolf ein Pony als Beute aus

Pony „Ecki“ ist das vierte Pony, was innerhalb von vier Wochen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Schermbecker Wolfsgebiet in Hünxe vom Wolf gerissen wurde.

Wie Eckhard Vornbrock vom Gahlener Bürgerforum Wolf mitteilt, stand das Pony mit einem weiteren Pony auf einer Weide direkt am Wohnhaus.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 2. November, wurde erneut in Hünxe im Bereich der Wilhelmstraße ein Pony gerissen. Damit erhöht sich die Zahl der gerissenen Pferde innerhalb von vier Wochen auf vier Pferde.

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Zweites Pony blieb unverletzt

Während das zweite Shetlandpony „Fritzi“ unverletzt blieb, Rissen die Wölfe dem Kollegen „Ecki“ Innereien und Fleisch aus den Hinterkeulen raus.

Beide Ponys sind seit 15 Jahren als „Altherrengemeinschaft“ immer zusammen gewesen. Sie erhielten bei der betroffenen Familie ihr Gnadenbrot. Bedingt nach den jüngsten Rissereignissen wurden die zwei Ponys laut Eckhard Vornbrock vom GBF Wolf erst vor kurzen von einer entfernten Weide direkt ans Wohnhaus geholt. Die Weide hatten die Pferdebesitzer im Blick, denn sie reichte direkt bis zur Wohnhausterrasse. Ein für Kleinpferde üblicher Maschendrahtzaun mit zwei Stromlitzen säumte die Weide ein.

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Wie geht es weiter?

Wie bereits berichtet, soll die Förderung von Schutzmaßnahmen gegen den Wolf auf Pferde und Kleinpferde laut Umweltministerin Ursula Heinen-Esser ausgeweitet werden. Nach dem dritten gerissenem Pferd/Pony riet das Ministerium, auch Pferdeweiden/Wiesen wolfsabweisend einzuzäunen. Auch sollten in den dunklen Tag- und Nachtstunden die Tiere in den Stall gebracht werden.

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Wolfsspuren führen direkt an der Wohnbebauung vorbei. Fotos: GBF Wolf

Gutachten soll Klärung bringen

Außerdem bereitet das Umweltministerium aktuell die „Beschaffung eines rechtlich ausgerichteten Gutachtens“ vor. Dieses soll klären, ob es sich um verhaltensauffällige Wölfe handelt. Bestätigt hat Ministeriumssprecher Christian Fronczak auf Anfrage dieser Redaktion jetzt: „Diese Prüfung planen wir kurzfristig, die Beschaffung eines rechtlich ausgerichteten Gutachtens im Rahmen dieser Prüfung ist aktuell in Vorbereitung.“

Aktuell noch keine Förderung für Herdenschutz bei Pferde

Noch im August 2021 teil die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf mit, dass Rinder und Pferde durch ihre reine Körpergröße nicht so einfach zu erbeuten seien wie Schafe und Ziegen. Zudem seien sie im Vergleich zu diesen mitunter von Natur aus recht wehrhaft und würden teilweise teilweise aggressiv auf potentielle Bedrohungen reagieren. Allerdings gebe es deutliche individuelle und rassebedingte Unterschiede. Es könne laut Bund daher nicht davon ausgegangen werden, dass sich erwachsene Rinder und Pferde generell selbst vor Übergriffen schützen können und deshalb keines Herdenschutzes bedürfen.

Pony-gerissen-Hünxe-Wolfsspuren-zur-Wilhelmstraße-führend

Allerdings seien Übergriffe auf Rinder und Pferde in Europa vor allem dort gehäuft vorgekommen, wo wilde Huftiere und die Haltung von Schafen selten sind.

Und weiter heißt es: Wenn Wölfe große Nutztiere töten, handelt es sich oft um Jungtiere oder Kleinrassen sowie um einzeln gehaltene Rinder oder Pferde. Jedoch können Wölfe auch lernen, ausgewachsene Rinder/Pferde zu töten. Bei den von Wölfen 2020 geschädigten Nutztieren in Deutschland handelte es sich bei 89 % der Nutztiere um Schafe oder Ziegen, bei 6 % um
Gehegewild und bei 4 % um Rinder.

Unverpackt einkaufen im LandEi Borken

Das LandEi hat ausgepackt – Entschleunigtes Einkaufen von regionalen Produkten

Unverpackt einkaufen ist jetzt auch in Borken möglich. Seit gut zwei Monaten gibt es in Borken an der Johann-Walling-Straße 19 (gegenüber der Sparkasse) das LandEi. Hier wird Umweltbewusstsein und vor allem Müllvermeidung groß geschrieben.

Das Sortiment erstreckt sich von Trockenprodukten wie Mehl, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchten, Gewürzen und Nüssen, über Körperhygieneartikel wie Rasierhobel, Zahnputztabs und feste Shampoos und Seifen, bis hin zu frischen Produkten wie Gemüse, Brot, Eier, Quark, Milch, Käse, und auch Fleischprodukte. Hierbei arbeiten die beiden Betreiber Sina Wübbeling und Christian Sahlmann eng zusammen mit Höfen aus der Region.

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Sina Wübbeling und Christian Sahlmann. Foto: Melanie Unnebrink

Regionalität und Qualität

Das Gemüse ist von Finkes Hof, das Brot von Bäckerei Becker aus Heiden, die Eier von Hof Rickert in Marbeck, die Milch kommt vom Tinthof in Voerde und von der Dingdener Heide, und das Fleisch kommt vom Hof Keil aus Reken. Bei all ihren Partnern achten sie auf Transparenz, Regionalität und Qualität. Und auch die anderen Produkte, wie Linsen, Nüsse oder der Reis werden so regional wie möglich eingekauft. Diese Produkte kommen in 25kg-Säcken in Borken an und werden dann in große Gefäße umgefüllt und nach Bedarf im Laden aufgefüllt.

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Kaufen nur soviel, wie man braucht

Das Einkaufen im LandEi unterscheidet sich in einigen Punkten von dem Einkaufen in großen Supermarktketten. Der Kunde bringt seine Gefäße selber mit und befüllt diese dann mit den Produkten, die er braucht. Und auch nur so viel, wie er braucht. Wenn man für ein Rezept beispielsweise 5g Backpulver braucht, kann man sich hier genau die 5g abfüllen und muss nicht ein 10er Pack von kleinen Backpulvertütchen kaufen, die dann im Schrank stehen bleiben. Dabei ist die Art des Gefäßes egal: ob Weckglas, Tupperdose oder Stoffbeutel, alles kann hier befüllt werden. Für den spontanen Besuch gibt es auch ein Pfandsystem von verschiedenen Bügelgläsern, die der Kunde sich gegen eine Gebühr ausleihen kann.

Landei-Geschäft-Borken

Produkt und Kunde werden wertgeschätzt

Die Besucher, die in den Laden kommen, sind immer wieder begeistert von der entspannten Atmosphäre vor Ort, eine Art entschleunigtes Einkaufen. Es gibt keine hohen, parallelen Gänge, kein meterlanges Band vor der Kasse, und auch keine großen Paletten die zeitweise im Gang stehen und Regale blockieren. Hier werden das Produkt und der Kunde wertgeschätzt. Sowohl beim selber abfüllen, als auch bei der Vorbereitung setzt sich der Kunde stark mit den einzelnen Produkten auseinander.

Von welchem Produkt brauche ich wieviel, wie lange hält das Produkt und in welches Gefäß passt es am besten rein? All diese Gedanken verhelfen zu einem größeren Bewusstsein für die Produkte selber, aber auch über den eigenen Verbrauch. Und genau das ist es, was die beiden Betreiber bewogen hat, ihr Geschäft in Borken zu eröffnen. Sie wollen das, was in Großstädten schon länger möglich ist, auch hier im ländlichen Raum etablieren: ein größeres Bewusstsein für die Produkte und den eigenen Verbrauch.

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Öffnungszeiten

Wer neugierig geworden ist, kann im Laden persönlich vorbeischauen und sich ein Bild machen, oder man guckt erst einmal auf die Internetseite des LandEi. Dort findet man eine genaue Produktliste, die das Planen vereinfacht. Das LandEi hat montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr (donnerstags sogar bis 19 Uhr), und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rote Bank soll ein Signal gegen häusliche Gewalt setzen

Rote Bank auf dem Raesfelder Rathausplatz setzt Signal gegen häusliche Gewalt – Bürgermeister Martin Tesing unterstützt die Aktion

Raesfeld (pd). Die Idee der „Roten Bank“ entstand ursprünglich in Italien. Die rote Farbe steht dabei symbolhaft für das Blut, das bei Gewalttaten vergossen wird. Gewalttätigkeiten in Familien und gegen Frauen geschehen täglich.

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Bürgermeister Martin Tesing und Gleichstellungsbeauftragte Elke Gesing möchten mit der roten Bank für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisieren. Foto: Gemeinde Raesfeld

Allein in Deutschland stirbt jeden dritten Tag eine Frau durch Gewalt. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Kreis Borken – GewAlternativen – hat die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten die „Rote-Bank-Aktion“ im Kreis Borken gestartet. Seit Mittwoch steht eine rote Bank nun auch auf dem Rathausplatz in Raesfeld. Sie soll an die vielen Frauen erinnern, die Opfer von Gewalt wurden. „Die rote Bank ist dabei nicht nur Appell, hinzuschauen und aufmerksam zu sein für das Thema häusliche Gewalt, sondern auch Hilfepunkt für Betroffene.“ erklärt Gleichstellungsbeauftragte Elke Gesing.

Symbol der Hoffnung

Denn die roten Bänke sollen auch ein Symbol der Hoffnung sein, dass es Wege aus gewalttätigen Situationen gibt. Deshalb sind an den Bänken Schilder angebracht, auf denen wichtige Rufnummern von bundes- und landesweiten Hilfetelefonen und Beratungsstellen im Kreis Borken angegeben sind. Ein QR-Code führt zudem auf die Internet-Seite des Runden Tisches „GewAlternativen“, die weitere Informationen zum Runden Tisch und zu Hilfsangeboten bereithält.

Bürgermeister Martin Tesing unterstützt die Aktion: „Respekt ist eine sichere Bank. Ich finde es deshalb wichtig, mit der roten Bank ein Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt zu setzen und zugleich niederschwellig Hilfsangebote zu bieten.“

Diskussion um die Wiedereinrichtung von Impfzentren in NRW

Gemeinsame Stellungnahme der Landräte der Münsterlandkreise, darunter Landrat Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken) und des Oberbürgermeisters der Stadt Münster

„Schwerpunkt des Impfgeschehens liegt dabei unvermindert im Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft“

Münsterland (pd). Die Landräte der Münsterlandkreise Dr. Kai Zwicker (Borken), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld), Dr. Martin Sommer (Steinfurt) und Dr. Olaf Gericke (Warendorf) sowie der Oberbürgermeister der Stadt Münster Markus Lewe nehmen zur aktuellen Diskussion um die Notwendigkeit der Wiedereinrichtung von Impfzentren auf Kreis- und Stadtebene gemeinsam Stellung:

„Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens und einer steigenden Zahl von Impfdurchbrüchen erkennen wir die weiter steigende Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen auch innerhalb der Allgemeinbevölkerung. Derzeit berät ja die Ständige Impfkommission des Bundes (STIKO) zu diesem Thema.
Die Wiedereinrichtung von kommunalen Impfzentren auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte in NRW sehen wir allerdings nicht als geeignetes Mittel zur Befeuerung des Impfgeschehens an. Die Münsterlandkreise und die Stadt Münster weisen im Bundesvergleich überdurchschnittliche Impfzahlen auf – die Impfbereitschaft der Bevölkerung ist hier groß. Der Schwerpunkt des Impfgeschehens liegt dabei unvermindert im Bereich der niedergelassenen Ärzteschaft und deren eigener Infrastruktur, die wir in der Erfüllung ihres Gesamtauftrages nicht dadurch schwächen sollten, indem wir erneut umfangreich Personal in den Dienst kommunaler Impfzentren umsteuern.“

Nacht der Ausbildung in Raesfeld

Am 18. November 2021 findet in Raesfeld die Nacht der Ausbildung statt: ein Abend – viele Möglichkeiten!

Anmeldungen für Unternehmen sind noch bis zum 04.11. möglich!

Am 18. November ist es soweit: Zum zweiten Mal findet kreisweit die „Nacht der Ausbildung“ als Tag der offenen Tür statt.

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Interessierte können sich in Unternehmen in 17 Kommunen unkompliziert im persönlichen Gespräch über vielfältige Berufe und Arbeitswelten informieren. Unter der neu gestalteten Internetseite www.nda.kreis-borken.de können Schülerinnen und Schüler vorab einsehen, welche Betriebe sich mit welchen Ausbildungsberufen am Unternehmensstandort präsentieren.

Noch nicht angemeldete Unternehmen haben noch bis Donnerstag die Möglichkeit, sich anzumelden. Nutzen Sie die Chance, Ihre Kolleginnen und Kollegen von morgen in lockeren Gesprächen an diesem Abend kennenzulernen und Ihr Unternehmen darzustellen. Je mehr Betriebe teilnehmen, desto interessanter und spannender ist die Nacht der Ausbildung für die Schülerinnen und Schüler! Eine Anmeldung ist bis zum 04. November online auf der vorgenannten Internetseite möglich.

735 Impfungen durch mobile KoCI-Teams

735 Impfungen durch mobile KoCI-Teams im Zeitraum vom 28. bis zum 30. Oktober 2021 in fünf Orten im Kreis Borken

Darunter 295 Erst-, 123 Zweit- und 317 Drittimpfungen

Kreis Borken. Auch in der dritten Einsatzwoche gab es für die mobilen Teams der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken viel zu tun. In der Zeit vom 28. bis zum 30. Oktober 2021 impften sie in fünf Orten im Kreisgebiet 735 Personen.

Darunter waren 295 Erst-, 123 Zweit- und 317 Drittimpfungen. 656x wurde der Impfstoff von BioNTech und 79x der von Johnson & Johnson verimpft.

Hier die Impfstatistik aufgeteilt nach Kommunen:

28. Oktober 2021:

  • Raesfeld: 77x BioNTech, 11x Johnson & Johnson – gesamt 88, davon 37 Erstimpfungen, 14 Zweitimpfungen und 37 Drittimpfungen
  • Heiden: 102x BioNTech, 11x Johnson & Johnson – gesamt 113, davon 41 Erstimpfungen, 20 Zweitimpfungen und 52 Drittimpfungen

29. Oktober 2021:

  • Heek: 98x BioNTech, 16x Johnson & Johnson – gesamt 114, davon 39 Erstimpfungen, 19 Zweitimpfungen und 56 Drittimpfungen
  • Borken: 108x BioNTech, 10x Johnson & Johnson – gesamt 118, davon 53 Erstimpfungen, 20 Zweitimpfungen und 45 Drittimpfungen

30. Oktober 2021

• Borken: 88x BioNTech, 6x Johnson & Johnson – gesamt 94, davon 42 Erstimpfungen, 16 Zweitimpfungen und 36 Drittimpfungen

• Bocholt: 183x BioNTech, 25x Johnson & Johnson – gesamt 208, davon 83 Erstimpfungen, 34 Zweitimpfungen und 91 Drittimpfungen

Enttäuscht, resigniert, sauer – Schafzüchter durch Wolfsrisse in der Existenz bedroht

Wie viele Schafe er durch Wolfsrisse schon verloren hat? „Ich hab‘ irgendwann aufgehört zu zählen. Die Zeitungen schreiben irgendetwas von 26 oder 27.“

Und das seit Herbst 2018. Also seitdem sich Wölfe in der Region um Schermbeck angesiedelt haben.

Das letzte Schaf wurde am vergangenen Freitag gerissen. Es war trächtig. Der Lammfötus lugte noch halb aus dem Bauch der gerissenen Mutter hervor. Ganz in der Nähe der Bushaltestelle, von der auch sein Sohn kurz zuvor vom Schulbus eingesammelt wurde.

Enttäuscht, resigniert, sauer

Kurt Opriel ist irgendetwas zwischen enttäuscht, resigniert und sauer. Der 42-Jährige sieht sich mittlerweile in seiner Existenz bedroht. Schon lange denkt er darüber nach, wie er seine Schafzucht aufgrund der Bedrohung durch Wölfe weiterführen kann. Aus dem „wie“ ist aktuell sogar ein „ob überhaupt“ geworden.

In der Existenz bedroht

„Den wirtschaftlichen Schaden kann man nicht bemessen. Das Land ersetzt uns zwar die gerissenen Tiere und zahlt höhere Schutzzäune, aber die weitergehenden Verluste und Kosten sind um einiges höher“, erklärt der Schafzüchter aus Hünxe. So auch beim Einsatz von Herdenschutzhunden. Deren Anschaffung würde ihm zwar auch vom Land bezahlt werden, aber Zeit und Geld für Ausbildung und Unterhaltung müsste Opriel aufbringen. Und nach sieben oder acht Jahren geht so ein Herdenschutzhund in Rente und muss dann trotzdem weiter versorgt werden. „Kleinigkeiten, die sich summieren“, rechnet er vor.

Wolfsriss Kurt Opriel
Fast 30 gerissene Schafe musste Opriel schon beklagen. Foto: Helmut Scheffler

„Das kostet Zeit und Geld“

Weitergehende Verluste und Kosten, damit meint Opriel etwa auch den durch gerissene Muttertiere fehlenden Nachwuchs. Oder die Aufbau- und Instandhaltungskosten für die vom Land und damit vom Steuerzahler bezahlten Zäune. „Einfach aufbauen reicht nicht. Sie müssen auch regelmäßig freigemäht und kontrolliert werden. Und das auf einer Länge bis zu 700 Metern. Das kostet Zeit und Geld“, so Opriel.

Zusatzbelastung kaum tragbar

Zeit, die er nicht hat. Geld, das immer knapper wird. Vor den Wolfsattacken blieben seine Schafe nachts auf der Weide. Jetzt müssen sie abends eingestallt und morgens wieder rausgelassen werden. „Das ist nicht die artgerechte Tierhaltung, für die wir einstehen wollen.“ Und eine Zusatzbelastung, die ihn von seinen anderen Arbeitsbereichen abhält. Denn allein von der Schafzucht kann die Familie Opriel nicht leben.

Fehl- und Totgeburten nehmen zu

„Aktuell haben wir noch 120 Tiere, viele davon sind trächtig. Die Größe der Herde sollte eigentlich weiter wachsen. Eigentlich.“ Doch durch den Stress der regelmäßigen Angriffe werden auch die verbleibenden Schafe weniger Lämmer zur Welt bringen, werden Fehl- und Torgeburten zunehmen, ist sich Opriel sicher.

Wolf Risse Hünxe Opriel haltestelle
In der Nähe dieser Bushaltestelle haben die Wölfe ihr letztes Opfer gerissen. Kurz vorher stiegen hier noch Kinder in den Schulbus ein. Foto:©CDU-Hünxe/Facebook

Wer will die Verantwortung tragen

Dennoch richtet sich seine Wut nicht einfach gegen die Wölfe. „Die leben in vielen Teilen Deutschlands unproblematisch auch in der Nähe von Schafsherden“, weiß Opriel. Aber nicht so in der Schermbecker Region. „Erst hieß es: ,Wölfe überspringen keine hohen Zäune’, dann: ,Wölfe greifen keine Ponys und Pferde an‘. Beides ist eingetreten. Außerdem wurde immer gesagt: ,Wölfe nähern sich keinen Menschen‘. Aufgenommene Videos zeigen das Gegenteil. Und unser letztes Schaf wurde wenige Minuten nachdem mein Sohn vom Schulbus abgeholt wurde in der Nähe der Bushaltestelle gerissen. Also wer möchte seine Hand dafür ins Feuer legen, dass Menschen wirklich nichts zu befürchten haben“, fragt sich der besorgte Vater.

Neuer rechtlicher Anlauf

Vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf ist Opriel vor einem halben Jahr mit dem Antrag auf Entnahme der berühmt-berüchtigten Wölfin Gloria gescheitert. Jetzt lässt das NRW-Umweltministerium die Möglichkeit einer solchen Entnahme durch ein rechtliches Gutachten prüfen. Doch zu seinen Erwartungen an das Gutachten will er sich nicht äußern. Oder besser: nicht mehr.

Herbstmarkt 2021 in Raesfeld – Rund um den Kappes

Herbst-Markt 2021

Der diesjährige Kappesmarkt muss aufgrund der Coronapandemie leider ausfallen. Dennoch gibt es in der Woche nach Allerheiligen in Raesfeld Kappes zu kaufen, und auch einen Herbstmarkt wird es geben. 

Die Kappeswoche beginnt am Donnerstag, dem 04. November 2021 mit einem „Krammarkt rund um den Kappes“. Zwischen 11 und 18 Uhr kann man am Rathaus und auf dem Rathausplatz die verschiedensten Stände bestaunen. Von den Köstlichkeiten von Hof Stegerhoff, über Wolle und allerhand zum Nähen, bis hin zu Lederwaren und Handtaschen, es ist für jeden etwas dabei. Auch der erste Kappes vom Hof Kuhlmann aus Büderich wird hier bereits verkauft.  

Am Samstag und Sonntag (6. Und 7. November) findet dann von 11 bis 18 Uhr der „Herbstmarkt rund um den Kappes“ statt. Eine kleinere Alternative zum großen Kappesmarkt. Von der Kreuzung Borkener/Weseler Str., einschließlich des Froschbrunnenplatzes bis zum Rathausplatz werden sich die 20 Stände dieses Jahr erstrecken.

Das Angebot reicht von Kohl und Gemüse in allen Variationen, über Kohlrouladen bis hin zu Marmeladen, Gewürzen und Honig der Landwirte aus der Region. „Wir freuen uns, dass auch unsere befreundeten Kappesregionen Büderich und Vecses (Ungarn) unseren Markt mit ihren Spezialitäten bereichern werden“, so Diana Brömmel. 

Außerdem stehen, wie auch schon beim Krammarkt, mehrere heimische Anbieter parat, um die Besucher zu verpflegen: Hof Stegerhoff, Brennerei Böckenhoff, Bauernhofimbiss Süthold und auch Catering Wachtmeister.  

Die deutliche Verkleinerung von sonst 180 auf 20 Stände ist, wie so vieles, der Corona-Pandemie geschuldet. Die Größe und Ausdehnung des traditionellen Kappesmarktes wäre unter den jetzigen Bedingungen nur schlecht bis gar nicht kontrollierbar. Dennoch wollte das Ortsmarketing Raesfeld die heimische Landwirtschaft und deren Produkte unterstützen und auch die Tradition des Kappesmarktes nicht verlieren.

Somit ist der Herbstmarkt zwar kleiner als seine große Schwester, der Kappesmarkt. Aber er kann ohne Bedenken stattfinden und die Tradition aufrechterhalten, und das ist dem Ortsmarketing besonders wichtig. „Klein aber fein lautet unsere Devise in diesem Jahr.“, so Diana Brömmel.  

An Orten, an denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gilt eine Maskenempfehlung für die Besucher. Weitere Einschränkungen gibt es jedoch nicht.

Luis I. und Carla I. sind das neue Kinderprinzenpaar des RRZ

Luis I. und Carla I. sind das neue Kinderprinzenpaar des RRZ der Session 2021/22

Am Sonntagvormittag gab der Vorstand des Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ) bei seiner diesjährigen Mitgliederversammlung in der Gaststätte Brömmel-Wilms das neue, frischgekürte Kinderprinzenpaar der Session 2021/21 bekannt.

Prinzenpaar-RRZ-Raesfeld-2021

Luis Olbing (11 J.) kommt aus Raesfeld und Carla Mümken (11 J.) aus Erle. Begleitet wird das Kinderprinzenpaar durch die Hofdame Rieke Butenweg. Prinz und Prinzessin kennen sich gut, denn sie gehen gemeinsam in einer Klasse der Julias-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld. Seit gut sechs Wochen wussten beide Kinder Bescheid, dass sie das neue Kinderprinzenpaar werden. „Wir durften aber keinem etwas davon erzählen. Das Schweigen fiel mir schon sehr schwer“, sagt Carla. Nur ihrer besten Freundin habe sie die Neuigkeit im Vorfeld verraten.

Luis-I.-Olbing-und-Carla-I

Im Gegensatz zu Prinz Luis. Er habe, wie er behauptet, dichtgehalten und es auch seinem besten Freund nicht erzählt. Keine leichte Aufgabe für die zwei Kinder, denn sie freuen sich jetzt schon sehr auf Rosenmontag und, dass sie diesmal oben auf dem Froschwagen mitfahren dürfen. Prinz Luis I. findet Karneval klasse, denn er hat, wie er sagt, immer schon im Zelt beim Kinder-Karneval mitgefeiert. Und auch Carla I. kann es kaum erwarten, endlich die Kamellen vom Wagen in die Menge zu werfen.

Rosenmontagszug 2022

Inwieweit der Rosenmontagszug 2022 stattfindet, bleibe, so der RRZ-Vorsitzende Reinhard Hörnemann, abzuwarten, wie sich die Situation bis dahin entwickelt. „Wir werden versuchen, die Session komplett durchzuziehen, aber wir müssen halt abwarten und uns an die aktuellen Begebenheiten anpassen“, fügt der Vorsitzende hinzu.

Karneval-Prinzenpaar-RRZ-und-RCV
Das große und kleine Prinzenpaar der Session 2021/22: Marc I. Hater und Paola I. Stenert-Bröker vom RCV und Carla I. Mümken sowie Luis I. Olbing vom RRZ. Foto: Petra Bosse

Vorstandswahlen RRZ

Neben der Bekanntgabe des Kinder-Prinzenpaares standen die Vorstandswahlen turnusmäßig an. Hier wurden alle Vorstandmitglieder erneut einstimmig bestätigt. Neu als Beisitzerin hinzugekommen ist Kerstin Butenweg. Erwartungsgemäß und bedingt durch Corona waren die Informationen, die die Vorstände in ihrem Berichten aufführten, eher spärlich. Erwähnenswert sei jedoch, dass der Online-RRZ-Umzug 2021 im Internet mit über 5000 Klicks sehr gut angenommen wurde.

Proklamation

Beim Raesfelder Herbstfest am Samstag, 6.11. um 13.11 Uhr findet das traditionelle Messen und Wiegen der Prinzenpaare des RRZ und RCV vor dem Rathaus statt.

Die Proklamation findet am 13.11. am Rathausplatz um 19.11 Uhr statt. Anschließend sind alle Bürger-Innen recht herzlich ins Festzelt mit Bühnenprogramm am Michael eingeladen. Musikalisch begleitet wird die Proklamation von der Band „Nachtschicht“, anschließend geht es musikalisch weiter mit einem DJ weiter.

Bitte beachten: Während der Veranstaltung im Zelt wird die 2-G-Regel berücksichtigt!

Einwohnerstatistik Raesfeld – Stand 30. Juni 2021

Im Jahr 2021 wohnen insgesamt in der Gemeinde Raesfeld 472 Einwohner mehr als vor zehn Jahren

Aktuell leben 11.578 Bürger in der Gemeinde Raesfeld. Ein Plus gegenüber 2020 von 63 Einwohnern. Der Frauenanteil liegt 2021 bei 5741 um 96 geringer als der Anteil von Männern (5837).

  • 2011: 11.106 davon 5 554 Frauen – Männer 5552
  • 2020: 11.515 davon 5 707 Frauen – Männer 5808
  • 2021: 11.578 davon 5 741 Frauen – Männer 5837

Gesamtbevölkerung NRW 2021

 Ende Juni 2021 lebten im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW 17 905 566 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war damit die Bevölkerungszahl um 20 004 Einwohner (−0,1 Prozent) niedriger als zu Jahresbeginn.

Der Rückgang der NRW-Einwohnerzahl im ersten Halbjahr 2021 ist darauf zurückzuführen, dass mit 83 400 weniger Kinder geboren wurden als Menschen starben 109 300 (−25 900). Der positive Wanderungssaldo – mit 426 900 zogen etwa 7 000 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen als im selben Zeitraum das Land verließen (420 500) – konnte die rückläufige Bevölkerungsentwicklung nicht ausgleichen. Sowohl die Zahl der Zu- als auch die der Fortzüge war damit um etwa 20 000 niedriger als im ersten Halbjahr 2020.

Größte Stadt bleibt Köln mit 1 073 426 Einwohnern, gefolgt von Düsseldorf (618 023), Dortmund (585 972) und Essen (579 954).

Quelle: IT.NRW

Aktueller Spieletipp – „Tulpenfieber“ grassiert an Spieletischen

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Neu von der Spiel-Messe Essen 2021 „Tulpenfieber“

Würfelspiel von Uwe Rosenberg: Spieletipp von Marita Rinke

Normalerweise erfreuen sie die Menschen im Frühjahr. Denn sie gehören stets mit zu den ersten, die ihre Köpfe aus dem Boden stecken und ihre volle Pracht entfalten. Doch nun leuchten sie auch schon in der grauen Jahreszeit in den unterschiedlichsten Farben. Die Rede ist von Tulpen. Ein wahres „Tulpenfieber“ grassiert gar an den Tischen, an denen das neue gleichnamige Würfelspiel von Erfolgsautor Uwe Rosenberg zum Einsatz kommt.

Tulpenfieber Spieletipp
Foto: Amigo-Spiele

Hierbei hat jeder der ein bis vier Spieler ab acht Jahren ein Tableau vor sich, das er möglichst schnell und geschickt mit roten, gelben, weißen und blauen Tulpen bepflanzt. Voraussetzung dafür, dass die Felder erblühen – und die Tulpen beim „verkaufen“ noch Zusatzwürfe bringen, sind die passenden Kombinationen der Würfelaugen. Über vier Würfel verfügt jeder. Wer einen grünen Daumen hat, besitzt schnell noch weitere und damit auch Bonusfunktionen.

Ein unterhaltsames Würfelspiel, bei dem auf alle Fälle auch ein Quäntchen Glück mit eine Rolle spielt.

  • „Tulpenfieber“, Würfelspiel für bis zu vier Spieler ab acht Jahren, auch als Solo-Spiel geeignet, eine Partie etwa 30 Minuten, Amigo-Spiele, Preis ab 17 Euro.

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