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UWG Raesfeld möchte Unterstützung bei der Anschaffung von IPads

Antrag der UWG-Fraktion Raesfeld-Erle e.V. auf Unterstützung der Raesfelder Familien zur Anschaffung der elternfinanzierten iPads

Die UWG Raesfeld-Erle e.V. beantragt eine finanzielle Unterstützung der Raesfelder Familien zur Anschaffung der elternfinanzierten iPads an der Julia-Koppers-Gesamtschule (JKG) bzw. an den Borkener Schulen.

Als Begründung führt die UWG-Fraktion an, dass die staatlichen Schulen der Stadt Borken beschlossen haben, dass ab dem nächsten Schulhalbjahr alle Schülerinnen und Schüler sukzessive mit iPads ausgestattet werden sollen. Laut Antrag sollen diese Geräte durch die Eltern angeschafft und finanziert werden.

Mit Blick auf die anstehenden Kosten belaufen sich die auf 355,- Euro für das iPad 10´2 (9. Generation), plus 60,- Euro für eine Tastatur. Weiteres Zubehör, wie z.B. Apple Pencil (90,- Euro) und eine Versicherung (69,- Euro) können zusätzlich erworben werden. Das würde bedeuten, dass für jedes Kind eine Summe zwischen 415,- Euro und 574,- Euro anfalle. Derzeit verfüge die Schule über 150 Leihgeräte für beide Standorte

Dies sei laut Meinung der UWG für viele Familien im niedrigen bis mittleren Einkommenssegment eine beachtliche Investition für Familien mit zwei oder mehreren Kindern an Borkener Schulen ein Desaster.

Und weiter heißt es in dem Antrag, dass die Jahrgänge 5 und 8 als erste Jahrgänge im zweiten Schulhalbjahr 2022 mit den digitalen Endgeräten arbeiten. Die Eltern dieser beiden Jahrgängen können/sollen die Bestellung bereits dieses Jahr, kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, tätigen. Familien, die Sozialleistungen beziehen, können einen entsprechenden Antrag auf Übernahme der Kosten stellen. Familien mit einem Einkommen knapp über dem Existenzminimum müssen diese hohe finanzielle Belastung selbst stemmen.

„Um unsere Schule wettbewerbsfähig zu halten, hat die Gemeinde in einen neuen modernen Schulhof und in entsprechende Ausstattung mit Unterstützung der UWG investiert. Weitere Investitionen sind geplant“, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Volker van Wasen.

Er hebt hervor, dass in den letzten zwei Jahren die Anmeldezahlen eher knapp seien. Nach der neusten „Umstrukturierung“ von einer vertikalen auf eine horizontale Ausrichtung der Schule gehe die Gemeinde Raesfeld und die Stadt Borken jedoch von einer langfristigen Sicherung des Schulstandortes aus.

Gesamtschule Schermbeck

Mit Blick auf die Gesamtschule in Schermbeck verweist van Wasen darauf, dass diese kürzlich beschlossen habe, dass alle 1.100 Schüler ein kostenloses iPad erhalten. Auch hätten die Schulen in Bocholt sich entschieden, 25 % der Kosten zu übernehmen. „Die Nachbarschulen verschaffen sich somit einen weiteren Vorteil in der Akquise neuer Schülerinnen und Schüler“, fügt van Wasen hinzu.

In den Jahrgangsstufen 5 und 8 der JKG befinden sich derzeit 109 Raesfelder Schüler. Bei einer 100-prozentigen Kostenübernahme für diese Kinder würden sich die Kosten in diesem Jahr auf ca. 45.000 Euro belaufen.

Der Wunsch der UWG sei, dass die Verwaltung die volle Kostenübernahme für die Raesfelder Familien übernimmt. „Sollte dies nicht realisierbar sein, setzen wir uns zumindest für ein Stufenmodell ein“.

Für die UWG-Fraktion könnte dieses z. B. wie folgt aussehen:

– Für das erste Kind gibt es einen Zuschuss von 25 % auf die Mindestanforderung (IPad und Tastatur)
– Für das zweite Kind einen Zuschuss von 50 %
– für jedes weitere Kind übernimmt die Gemeinde die vollen Kosten.

Ähnliche Kosten kämen dann ggf. nochmals in den nächsten Jahren auf die Gemeinde zu und könnten noch frühzeitig in den Haushaltsentwurf mit einfließen.

Für die Kostendeckung im aktuellen Haushaltsjahr könnten die eingesparten Mittel zur Errichtung der Kita Stockbreede eingesetzt werden.

Schermbeck: Gesamtschule Schermbeck wird digital aufgerüstet. In den nächsten Jahren sollen alle Gesamtschüler ein IPad bekommen.

Kleinkind packt an elektrischen Weidezaun – Vorfall entfacht Diskussionen

Erst hat sich der Strom des Weidezauns an einem kleinen Kind entladen, danach der Ärger der Aufsichtsperson an der Weidetierhalterin.

Doch die weist die Verantwortung für den Unfall von sich. Sie habe mit dem Stromzaun nur die für das Wolfsgebiet geltenden Herdenschutzauflagen erfüllt.

Seit dem 01.10.2018 ist Schermbeck ausgewiesenes Wolfsgebiet. Dies bedeutet für alle Weidetierhalter, ihre Zäune so zu errichten, dass der Wolf davon abgehalten wird, sich Nutztiere zu seiner Beute zu machen. Dazu gehört auch, damit ein Wolf sich nicht unter anderem an der Schwachstelle des Weidetores unter diesem hindurch buddeln kann, dass hier unterhalb eine stromführende Litze angebracht wurde. Diese ist natürlich prima von spielenden Kleinkindern erreichbar.

Wolfsabweisende-Zäune-für-Weidetier-Kind-bekommt-Stromschlag

Das diese Zäune jedoch auch „Nebenwirkungen“ haben können, zeigt sich jetzt. Besonders bei Kindern, die gerne schon mal bei einem Spaziergang an den Zäunen stehen bleiben, um die Tiere auf der Weide zu beobachten. Wie jetzt geschehen in Damm bei einem Kleinkind, was vermutlich beim Spielen den Weidezaun berührte und einen Stromschlag bekam.

Stromführende Litze

Jetzt ist die Aufsichtsperson sauer. Und dass auf Nicola Moers, die sie für das Leid des Kindes zur Verantwortung ziehen will. Sie hat den Zaun aufgebaut und unter Strom gesetzt hat. Auf der Weide grasen ihre Gallowayrinder, die die Beamtin im Nebenerwerb züchtet.

Das kann bei kleinen Kinder „richtig weh tun“

„Ich habe nach den für das Wolfsgebiet geltenden Richtlinien zum Schutz von Weidetieren gehandelt“, erklärt Nicola Moers, die aber weiß, dass ein solcher Stromschlag von bis zu fünf Joule Entladeenergie „kleinen Kindern richtig weh tun kann“.

Wolfsabweisende-Zäune

Behörden verweisen auf Aufsichtspflicht der Eltern

Das Ordnungsamt der Gemeinde und die Herdenschutzbeuaftragten der Landwirtschaftskammer des Kreises Wesel verweisen in einem solchen Fall klar auf die Aufsichtspflicht von Eltern bzw. Großeltern. Dennoch bleibt die Gefahr. Gerade durch die stromführenden Litzen, die zum Teil im unteren Bereich der Weidezäune angebracht sind, damit der Wolf diese nicht untergraben kann. Einem Bereich also, der für Kleinkinder besonders leicht zugänglich ist.

Wolfsabweisende-Zäune-für-Weidetier-Kind-bekommt-Stromschlag
Wolfsabweisende Weidezäune haben auch stromführenden Litzen, die zum Teil im unteren Bereich der Weidezäune angebracht sind.

Menschen besser informieren

Trotz Aufsichtspflicht der Eltern sieht Nicola Moers diese Gefahr auch. „Menschen, die mit solchen Stromzäunen kaum oder keine Erfahrungen haben, sollten besser informiert werden“, meint die Rinderzüchterin. Eine Kennzeichnung durch Warnschilder sei dabei offenbar nicht immer ausreichend.

Maßnahmen sind verpflichtend

Als Weidetierhalterin sei sie jedenfalls verpflichtet, „die Zäune wolfsabwehrend zu gestalten“. Und dazu gehören in der Regel Stromzäune, die selbstverständlich mit Warnschildern gekennzeichnet sind. Auch sollten diese Zäune immer und rund um die Uhr unter Strom bleiben, um einen nicht gewünschten Gewöhnungseffekt beim Wolf zu verhindern.

Hinweis zum Herdenschutz – Landwirtschaftskammer

Maßnahmen zum Herdenschutz, die über diesen Grundschutz hinausgehen, können bei ausreichender Begründung bewilligt werden. Dies wäre zum Beispiel die Installation eines Überkletterschutzes, der mit einer Elektrolitze, die im oberen Zaunbereich vor dem Zaun angebracht wird, ähnlich der Untergrabelitze, erreicht werden kann. Berichten zufolge vermeidet es der Wolf, unter Überhänge und nicht einschätzbare Gegenstände zu gehen. So könnte vermieden werden, dass der Wolf sich dem Zaun nähert. Zusätzlich zu dem reinen Zaunmaterial können auch Zubehör wie Weidezaungeräte und Batterien/Akkus gefördert werden.

Landesregierung regelt Einrichtung weiterer Impfstellen

Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Auffrischung

Um die Geschwindigkeit in der Durchführung der Auffrischungsimpfungen zu erhöhen und damit schnellstmöglich der Infektionsdynamik entgegenzuwirken, sollen in den Kreisen und kreisfreien Städten weitere mobile Impfungen sowie zusätzliche Impfstellen geschaffen werden – ergänzend zu den Impfungen der niedergelassenen Ärzteschaft.

Dies hat das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium den Kreisen und kreisfreien Städten per Erlass mitgeteilt. Diese ergänzenden Impfangebote können sowohl für Erst- und Zweitimpfungen als auch für Auffrischungsimpfungen aufgesucht werden. Die Kreise und kreisfreien Städte sollen bei der Ausgestaltung ihrer Angebote sicherstellen, dass eine ausreichende lokale Verteilung gewährleistet ist, um möglichst wohnortnahe Impfangebote in den Städten und Gemeinden zu unterbreiten.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt aktuell folgenden Personengruppen eine Auffrischungsimpfung:

  • Personen ab 70 Jahren, 
  • Personen mit Immundefizienz,
  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden in ambulanten, teil- oder vollstationären Einrichtungen der Pflege für (i) alte Menschen oder (ii) für andere Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere COVID-19-Krankheitsverläufe,
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt sowie
  • Personen mit einer mindestens vier Wochen zurückliegenden Impfung des Impfstoffs der Firma Johnson & Johnson.

Grundsätzlich können im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten aber allen Personen Auffrischungsimpfungen angeboten werden, die diese nach Ablauf von sechs Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie wünschen.
 
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Denken Sie an Ihre Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus. Die Wirksamkeit der Coronaschutzimpfung lässt nach jetzigem Wissensstand etwa ein halbes Jahr nach der zweiten Impfung nach. Nutzen Sie also die Impfmöglichkeiten bei Ihrem Hausarzt oder lassen Sie sich bei den mobilen Impfungen oder den Impfstellen impfen, damit Sie mit dem bestmöglichen Impfschutz durch den Winter gehen können“.

Corona – Kreisgesundheitsamt Borken muss aufgestockt

Die Angestellten des Kreisgesundheitsamt Borken, welche die telefonischen Befragungen von Covid-19 infizierten Personen durchführen (Containment-Scouts), sind zurzeit sehr stark belastet

Kontaktaufnahme mit neuinfizierten Personen erfolgt aber in jedem gemeldeten Fall. Nachfragen bei der Corona-Telefon-Hotline des Kreises sind deswegen nicht notwendig

Kreis Borken (pd). Das Team der Containment-Scouts im Kreisgesundheitsamt muss aufgestockt werden. Das teilt heute (12.11.2021) der Kreis Borken mit. Aufgrund der stark steigenden Zahl der gemeldeten Coronavirus-Neuinfektionen im Kreisgebiet sind die dortigen Mitarbeiter_innen inzwischen so stark belastet, dass die Kontaktaufnahme mit Betroffenen und deren engen Kontaktpersonen nicht immer mehr zeitnah erfolgen kann. Dafür bittet die Kreisverwaltung um Verständnis.

Die Kreisverwaltung ist derzeit dabei, aus eigenem Personalbestand sowie auch von außerhalb geeignete Verstärkungskräfte zu akquirieren.
Bislang konnten die Containment Scouts stets sehr zeitnah die gemeldeten Neuinfizierten ansprechen, das Infektionsgeschehen ermitteln und die entsprechenden Maßnahmen einleiten. Seit einigen Tagen steigen die Infektionszahlen aber sehr stark. Im Mittel gibt es derzeit täglich rund 120 neue Fälle und jede infizierte Person hat aufgrund der deutlich zurückgefahrenen Corona-Beschränkungen sehr viele Kontakte.

Positiver Befund?

In der Regel erfahren getestete Personen über Apps, ihre Hausarztpraxis oder das beauftragte Labor bereits unabhängig von einer Mitteilung durch das Kreisgesundheitsamt von einem positiven Befund. Sie sollten sich dann sofort – auch ohne behördliche Anordnung – gemäß Quarantäneverordnung in Quarantäne begeben und zudem enge Kontaktpersonen informieren. Die Kontaktermittler des Kreises werden sich nachgehend schnellstmöglich bei ihnen melden.

Vor diesem Hintergrund bittet der Kreis auch darum, in solchen Situationen von Anrufen bei seiner Corona-Telefon-Hotline, die zurzeit sehr stark belastet ist, abzusehen und stattdessen auf die in jedem Fall anstehende Kontaktaufnahme durch die Kontaktnachverfolgung zu warten.

Containment Scouts führen telefonische Befragungen von COVID-19 infizierten Personen durch

Termine: Impfmobile des Kreises Borken unterwegs im Kreisgebiet

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Impfmobile – Zusätzliche Termine ab kommender Woche / Jetzt auch Mittwochs-Termine in Borken, Bocholt und Gronau / Ab Dezember mehrtägige Impfstellen

Kreis Borken. Der Kreis Borken bietet in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe weiterhin mobile Impfangebote vor Ort mit den „Impfmobilen des Kreises Borken“ an.

Kreis Borken(pd). Aufgrund der hohen Nachfrage sind diese nun, wie von Landrat Dr. Kai Zwicker angekündigt, ausgeweitet worden. So gibt es ab der kommenden Woche zusätzlich ein Impfangebot jeweils am Mittwoch – in Borken, dann in Bocholt und Gronau.

In manchen Kommunen ist zudem ein neuer, größerer Standort gewählt worden. Überdies stehen die Termine und Standorte der mehrtägigen Impfstellen im Dezember fest. Eine Liste mit den aktuellen Standorten und Terminen bis zum Jahresende gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/mobileimpfungen.

Folgende Vor-Ort-Termine stehen in der nächsten Woche an:

  • Mittwoch, 17.11.2021, Borken, 13-19 Uhr, Stadthalle Vennehof, Am Vennehof 1
  • Donnerstag, 18.11.2021. Gescher, 12-15 Uhr, Rathaus, Marktplatz 1
  • Donnerstag, 18.11.2021, Stadtlohn, 16-19 Uhr, Feuerwehrgerätehaus, Mühlenstraße 53
  • Freitag, 19.11.2021, Bocholt, 12-15 Uhr, ehem. Sparkassengebäude, Markt 8
  • Freitag, 19.11.2021, Rhede, 16-19 Uhr, Altes Jugendheim/DRK-Testzentrum, Gudulastraße 18
  • Samstag, 20.11.2021, Legden, 9-12 Uhr, Jugendhaus Pool, Nordring 37
  • Samstag, 20.11.2021, Ahaus, 13-16 Uhr, Tonhalle im Kulturquadrat, Vagedesstraße 2

Ab Anfang Dezember werden in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zu feststehenden Terminen mehrtägige, an gleichen Orten stattfindende mobile Impfangebote geschaffen, die von der Bevölkerung dann ergänzend zu den Hausarztpraxen genutzt werden können.

Die Termine im Einzelnen:

  • 7. bis 9.12.2021, jeweils 13 bis 19 Uhr, Gronau
  • 10.12.2021, 13 bis 19 Uhr; 11.+12.12.2021, 10 bis 16 Uhr, Borken
  • 14. bis 16.12.2021, jeweils 13 bis 19 Uhr, Bocholt
  • 17.12.2021, 13 bis 19 Uhr; 18.+19.12.2021, 10-16 Uhr, Ahaus
  • 21. bis 23.12.2021, jeweils 13 bis 19 Uhr, Gronau
  • 28. bis 30.12.2021, jeweils 13 bis 19 Uhr, Borken

Ein wichtiger Hinweis:

Die Impfungen in den Kommunen sind weiterhin ohne Termin möglich. Daher kann es leider mancherorts zu längeren Wartezeiten kommen.

Die im Dezember geplanten mehrtägigen Impfstellen in den vier größten Städten des Kreises können da eine gute Alternative sein, da diese auf größere Kapazitäten ausgelegt sind und auch mehr Personal zur Verfügung steht.

Grundsätzlich gilt bei den Impfungen vor Ort:
Geimpft werden können Personen ab 12 Jahren. Eine vorherige Terminbuchung ist nicht erforderlich. Auch erforderliche Zweitimpfungen und Auffrischungen für Personen, deren letzte Covid-Impfung sechs Monate her ist, sind möglich.

Bei Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, kann eine Auffrischung mit dem Impfstoff von BioNTech nach vier Wochen erfolgen. Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte.
Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich. Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden.

Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Drittimpfung“.
Dieses Formular findet sich unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung. Als Impfstoff stehen jeweils BioNTech und Johnson & Johnson zur Verfügung.

Kinder für Kinder – 900 Euro für eine Kita im Ahrtal

Kinder verkauften ihre Spielsachen für einen guten Zweck in der Kita St. Silvester

Keine Masse, sondern nur wenige Spielsachen aus der eigenen Spielzeugkiste wurden beim Spielzeugmarkt des St. Silvester-Kindergartens im Oktober angeboten.

Ziel des Marktes sei es gewesen, so Kita-Leiterin Angela Kuhlmann, dass die Mädchen und Jungen selbst Spielsachen aussortieren und sich davon trennen, um diese dann für einen guten Zweck zu verkaufen.

Kita-St.-Silvester-spendet-für-Ahrtal
v.l.: Kai Salberg, Dirk Essling und Florian Henke freuen sich mit ihrem Nachwuchs sowie Kita-Leiterin Angela Kuhlmann über die große Spendenbereitschaft vieler Eltern und Bürger. Foto: Petra Bosse

Zusammengekommen sind dabei rund 900 Euro. Der Erlös kommt nun einem DRK-Kindergarten in Weilerswist zugute, der nach der Flutkatastrophe vor dem Aus steht. „Es wurde nicht nur verkauft, sondern größtenteils haben wirklich viele Leute, nicht nur Eltern, mit ihrem Herzen gespendet“, freut sich Angela Kuhlmann über die gelungene Aktion.

„Nun soll die Geldspende helfen, dass die Kinder aus der Kita wieder ihre Träume verwirklichen können, fügt die Kita-Leiterin hinzu. 

Vorverkauf Stutenkerl-Gutscheine für den Nikolausumzug

Am Donnerstag, den 02. Dezember 2021 startet der Nikolausumzug um 17:00 Uhr am Rathausplatz.

Von dort aus ziehen Nikolaus und Knecht Ruprecht mit ihrem Gefolge über die „Weseler Straße “ bis hin zum Adventsmarkt am Schloss, auf dem alle Wegbegleiter und Marktbesucher empfangen werden. An der Bühne auf dem Schlossinnenhof erfolgt dann die Ausgabe der Stutenkerle.

Gutscheine für die Stutenkerle erhält man ab sofort bis zum 27. November 2021 bei den Sparkassen und Volksbanken in Raesfeld und Erle und bei Fahrrad Bleker für 2,00 €.

Ausfall der Notrufnummer 110 und 110 lag wohl bei der Telekom

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Innenminister Reul reagiert auf den Ausfall der Störung

Am heutigen Donnerstag kam gegen 4.50 Uhr zu einem bundesweiten Ausfall der zentralen Notrufnummern 110 und 112.

Betroffen davon waren neben NRW auch die Länder Baden-Württemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. In NRW waren die Polizei und Feuerwehren aber weiterhin über die lokalen Festnetznummern ansprechbar.

Innenminister Herbert Reul: „Auf die Störung haben wir sofort reagiert: Polizei und Feuerwehr haben unmittelbar und ausführlich über die lokalen und landesweiten Radios sowie die sozialen Netzwerke informiert und mitgeteilt, über welche Telefonnummern sie zu erreichen sind. Alle verfügbaren Einheiten waren eingesetzt, um größtmögliche Präsenz zu gewährleisten – die Feuerwehr hat ebenfalls ihre Feuerwehrhäuser besetzt. Außerdem haben wir umgehend begonnen, nach dem Grund für den Ausfall zu suchen. Unsere Fehlersuche ergab, dass die Ursache der Störung nicht in unseren eigenen Systemen liegt.“

Problem wird nachgearbeitet

Nach bisherigen Erkenntnissen wird eine technische Störung bei der Deutschen Telekom vermutet: Das Unternehmen habe aber laut Reul schnell reagiert und konnte die Störungen ab 6 Uhr nach und nach beseitigen. Innenminister Reul: „Dieses Problem werden wir nachbereiten – das geht so nicht! Natürlich werden wir dieses Problem gemeinsam mit der Deutschen Telekom nachbereiten – das geht so nicht!“ sagte Innenminister Reul

Nur begrenzter Impfstoff für mobile Impfungen im Kreis Borken

Mobile Impfungen im Kreis Borken: Aktuelle Information der „Koordinierenden COVID Impfeinheit“ des Kreises Borken

Kreis Borken (pd). Die „Koordinierende COVID Impfeinheit“ des Kreises Borken teilt mit: Genau wie den niedergelassenen Ärzten steht auch unseren ergänzend tätig werdenden mobilen Impfteams derzeit nur in sehr begrenztem Rahmen Impfstoff zur Verfügung. Es können daher bei unseren aktuellen Impfterminen leider nicht allen Impfwilligen ein Angebot machen.

Stattdessen wird darauf hingewiesen, dass es ab dem 24. November 2021 in deutlich größerem Rahmen ein Impfangebot – vor allem auch für Booster-Impfungen – geben wird.

Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren. Sobald die Zusatztermine feststehen, werden wir Sie darüber informieren. Nehmen Sie also nach Möglichkeit dann diese Termine wahr!

Fast 60 Jahre IBO Stalltechnik

Stall- und Fütterungstechnik Made in Germany

Die Zeiten für die deutsche Landwirtschaft sind schwierig. Der gesellschaftliche und politische Druck ist groß.

Der gelernte Landmaschinenmechaniker und studierte Maschinenbauingenieur Hendrik Terbeck hat es dennoch gewagt, mit der IBO Stalltechnik einen Betrieb zu übernehmen, dessen Maschinen für eine qualitativ hochwertige Stalltechnik seit nahezu 60 Jahren weit über die Grenzen der Region hinaus geschätzt werden. Warum er diesen Schritt nie bereut hat und wie er die Zukunft der Branche sieht, hat er uns bei einem Besuch in seinem Unternehmen erklärt. 

Dafür genießt IBO Stalltechnik einen guten Ruf

  • Fütterungstechnik und -systeme
  • Modernste Stalltechnik
  • Fördertechnikprojekte für die Industrie 
  • Lohnfertigung im Bereich der Metall- und Edelstahlbearbeitung
  • 24/7-Service

Von der Konzerntochter zum inhabergeführten Unternehmen

Der Name IBO Stalltechnik stand noch vor wenigen Jahren für die Sparte eines international agierenden Konzerns. Um sich die anbahnenden Diskussionen im landwirtschaftlichen Bereich zu ersparen, verkaufte dieser den gut aufgestellten Betrieb. Vor zwei Jahren hat Hendrik Terbeck das Unternehmen übernommen und auf die Herausforderungen der Zukunft eingestellt. Denn er ist sicher, dass in diesem Sektor in den kommenden Jahren einige umwälzende Veränderungen anstehen werden. Die ersten Gesetze zur Verbesserung des Tierwohls sind bereits verabschiedet worden. Den Landwirten wird die Arbeit allerdings dadurch erst einmal noch schwerer gemacht, sie müssen über kurz oder lang umrüsten, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollen.


„Mittelfristig müssen wir uns unabhängiger vom Weltmarkt machen und Lebensmittel in Deutschland für Deutschland produzieren“, fordert Hendrik Terbek für die Zukunft. „Die Zeiten, als wir Schweinefleisch in großem Stil, z. B. nach China, exportiert haben, sind vorbei. Stattdessen importieren wir sogar Schweine aus Ländern wie Spanien“. Doch wenn „irgendwann einmal, EU-weit die gleichen Standards eingeführt werden, dann könnte nach Hendrik Terbecks Einschätzung der Vorsprung in Deutschland zu einem Wettbewerbsvorteil werden. Die fortschreitende Automatisierung in einem modernen Stall wird dem Tierwohl gerecht und dient gleichermaßen der Kostenoptimierung. 

„Letztendlich geht es darum, den Tieren die Aufzucht so angenehm wie möglich zu machen, und dabei die Kosten nicht völlig aus den Augen zu verlieren“, so Hendrik Terbeck. „Dazu können unsere Produkte einen wichtigen Beitrag leisten.“ Damit die auch immer einsatzbereit sind, stimmt auch der Service. An sieben Tagen in der Woche ist im Fall eines Falles immer ein Ansprechpartner zu erreichen. Im Umkreis von 250 bis 300 km leistet die Zentrale diese Aufgabe. Bei einer weiter entfernten Störung übernehmen die jeweiligen Vertragshändler diese Aufgabe. Bei den seltenen Problemen handelt es sich ohnehin meist um sogenannte Remote-Fälle, die aus der Firmenzentrale über die Softwaresteuerung behoben werden können. 

Modernes Unternehmen sucht Mitarbeiter 

Rhede ist zwar nicht gerade der Mittelpunkt der Welt, aber den Grund dafür, dass es so schwierig ist, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, sieht der Firmeninhaber an anderer Stelle. „Beim Begriff „Stalltechnik“ können sich viele junge Menschen kaum vorstellen, dass wir hier ein modernes Hightech-Unternehmen sind. Mit guten Entwicklungschancen und einer langfristigen Perspektive.“ Das Team wird gerade deutlich verjüngt, da einige ältere Mitarbeiter kurz vor dem Ruhestand stehen. Auch der Standort könnte schon bald ein Stück Firmengeschichte sein. Hendrik Terbeck möchte mit der IBO Stalltechnik wieder nach Raesfeld zurück, …..um dort die Kapazitäten weiter auszubauen. Die Verhandlungen laufen bereits.

Ausbildungsplatz

Das Spektrum der Berufsbilder, die zum Unternehmen passen, ist breit. Es reicht vom Elektriker, über Landmaschinentechniker bis zum Ausbildungsplatz für Mechatronik. Auch Verkäufer für den Export oder Maschinenbauingenieure und Programmierer werden gesucht.  Hendrik Terbeck setzt neben der Produktion hochwertiger Maschinen auch auf deren Weiterentwicklung und die Konzeption völlig neuer Automatisierungshilfen im Stallbetrieb. So meldet das Unternehmen alljährlich ein bis zwei Neuheiten zum Patent an, z.B. um Stress bei Schweinen frühzeitig erkennen zu können.

IBO hat sich auf Fütterungstechnik im Trockenfutterbereich spezialisiert. Denn Hendrik Terbeck ist überzeugt, dass es sich durchsetzt, so zu füttern, dass es dem Tier besser geht, und das heißt: Struktur im Futter. Daher begrüßt er auch Entwicklungen wie in der Schweiz. Dort wird die heimische Landwirtschaft gestärkt, und Landwirtschaft genießt generell dort einen höheren Stellenwert. Hierzulande führt die Gesetzeslage eher dazu, dass die kleinen Betriebe aufhören, nachhaltig arbeitende Landwirte werden geschwächt.

Es gibt also noch einiges zu tun, um den Strukturwandel in der Landwirtschaft voranzubringen. Wer mit an Lösungen für die zunehmenden Anforderungen in der Tierhaltung arbeiten möchte oder gerade dabei ist ein neues Hofkonzept zu erarbeiten, sollte sich mit IBO Stalltechnik in Verbindung setzen.

Der direkte Weg zum Unternehmen:

www.ibo-stalltechnik.de

IBO Stalltechnik GmbH
Wiegenkamp 17
46414 Rhede
Tel.: 02865 2669700

Kreis: Impfunterlagen stehen im Internet zum Download bereit

Mobile Impfungen im Kreis Borken: Bürgerinnen und Bürger können Impfunterlagen vorher ausfüllen, um Wartezeiten zu verkürzen

Impfunterlagen stehen im Internet zum Download bereit

Kreis Borken. Um Wartezeiten bei den mobilen Impfaktionen zu verkürzen, bittet der Kreis Borken nun die Bürgerinnen und Bürger, die Impfunterlagen möglichst bereits zuhause auszufüllen und dann zur Impfstelle mitzubringen.

Die Formulare stehen unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen zum Download zur Verfügung.

Wichtig: Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Drittimpfung“.

Dieses Formular findet sich unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung. Bürgerinnen und Bürger, die ihre Impfmappe nicht mehr zur Hand haben, sollten alle Impfunterlagen unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen herunterladen und dann ausgefüllt mitbringen.

Die Termine und Standorte der mobilen Impfangebote in den kommenden Wochen sind unter www.kreis-borken.de/mobileimpfungen abzurufen.

Antigen-Test ab heute nur noch 24 Stunden gültig

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Neue Coronaschutzverordnung vom 10. November 2021 – Gültigkeit von Antigen-Test von 48-Stunden auf 24-Stunden Gültigkeit verkürzt

Für getestete Personen gilt laut der neuen Coronaschutzverordnung vom 10. November, dass ein bescheinigter negativer Antigen-Test oder eines von einem anerkannten Labor bescheinigter Schnelltest höchsten 24 Stunden alt sein darf.

Außerdem legt die neue Coronaschutzverordnung zusätzlich fest, dass nicht immunisierte Personen über einen PCR-Test oder einen höchstens sechs Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltest verfügen müssen, wenn sie in Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen gehen.

Ebenso gilt das auch bei Tanzveranstaltungen einschließlich privater Feiern mit Tanz und Karnevalsveranstaltungen und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen mit Mitsingen, Schunkeln oder Tanzen in Innenräumen.

Neuer Wohnraum für Menschen mit Behinderung in Raesfeld

Gemeinde veräußert Grundstück am Binsenweg an die Lebenshilfe e.V.

Lebenshilfe schafft in Raesfeld Wohnraum für Menschen mit Behinderung

RAESFELD(pd). Im Januar beantragte die CDU-Fraktion die Schaffung von Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in Raesfeld. Ziel sei es, den betroffenen Raesfelder Familien, die derzeit noch in andere Orte ausweichen müssten, eine Alternative im Heimatort zu bieten. Als Partner für ein solches Wohnprojekt kristallisierte sich der Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung in Borken und Umgebung e.V. heraus, der bereits 19 Raesfelder Familien betreut.

1.010 Quadratmeter große Grundstück

In seiner letzten Sitzung hat nun der Rat der Gemeinde Raesfeld dem Verkauf eines gemeindlichen Grundstücks am Binsenweg an die Lebenshilfe e.V. zugestimmt. Das 1.010 Quadratmeter große Grundstück liegt direkt am Beginn der derzeit in Erschließung befindlichen Erweiterung des Binsenwegs in Raesfeld. Die Lebenshilfe e.V. will hier eine Hausgemeinschaft mit acht Wohneinheiten und Gemeinschaftsräumen zur Kontaktpflege schaffen.

Single-Appartement

Die Mieter werden jeweils über eine Art Single-Appartement mit einem Wohnzimmer mit Kochecke, einem Schlafzimmer und einem Bad verfügen. Gleichzeitig wird es im Haus eine 24-Stunden-Betreuung durch Fachkräfte geben, um eine individuelle Betreuung und Förderung der Bewohner sicherzustellen.

„Wir gehen davon aus, dass wir im Verlauf des kommenden Jahres mit dem Bau beginnen können“, sagt Johannes Kuhlmann, Vorsitzender der Lebenshilfe e.V. Neben den detaillierten Planungen müsse man auch entsprechende Fördermittel beantragen, das brauche seine Zeit.

Zuverlässiger Partner

Bürgermeister Martin Tesing freut sich, dass mit dem Verkauf des gemeindlichen Grundstücks ein entsprechendes Wohnangebot für Menschen mit Behinderung in Raesfeld realisiert werden kann. „Mit der Lebenshilfe haben wir einen zuverlässigen Partner für ein solches Wohnprojekt gefunden.“

Bußgeldkatalog: Das wird teuer – Mit 166 km/h auf der A31 geblitzt

Pünktlich zum neuen Bußgeldkatalog am 9. November – mit 166 km/h statt erlaubten 80 unterwegs

Den Starttag (9.11.) des neuen Bußgeldkataloges hat der Fahrer laut Polizeimeldung eines Mercedes am Dienstagmorgen (9 Uhr) genutzt, um mit 166 Stundenkilometern statt den erlaubten 80 auf der Autobahn 31 eine Kontrollstelle der Polizei Münster zu passieren.

Die Beamten stoppten den Fahrer bei Gescher. Er war in Richtung Bottrop unterwegs. Gemäß des neuen Bußgeldkataloges muss er nun mit einer Strafe in Höhe von 700 Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Änderung

Seit dem 9. November gilt der neue Bußgeldkatalog. Die Änderungsverordnung in Form einer Ersten Verordnung zur Änderung der Bußgeldkatalog-Verordnung wurde am 19. Oktober 2021 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am am 9. November 2021 in Kraft getreten.

Parken und Halten

  • Die BKatV-Novelle sieht abschreckende Geldbußen für das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen sowie das nunmehr unerlaubte Halten auf Schutzstreifen und das Parken und Halten in zweiter Reihe vor. Für diese Verkehrsverstöße werden Geldbußen bis zu 110 Euro fällig.
  • Bei schwereren Verstößen ist darüber hinaus der Eintrag eines Punktes im Fahreignungsregister vorgesehen: wenn durch das verbotswidrige Parken oder Halten in zweiter Reihe und auf Fahrradschutzstreifen oder Parken auf Geh- und Radwegen andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, eine Sachbeschädigung erfolgt ist oder das Fahrzeug auf dem Geh- oder Radweg länger als eine Stunde parkt. Die Einstufung des Verstoßes erfolgt durch die zuständigen Behörden vor Ort.
  • Darüber hinaus werden für das unberechtigte Parken auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz Geldbußen von 55 Euro vorgesehen.
  • Ebenfalls für das unberechtigte Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge oder einem Parkplatz für Carsharing-Fahrzeuge wird fortan eine Geldbuße von 55 Euro fällig werden.
  • Für das rechtswidrige Parken an engen oder unübersichtlichen Straßenstellen bzw. im Bereich einer scharfen Kurve sieht die BKatV-Novelle eine Geldbuße von 35 Euro vor.
  • Für einen allgemeinen Halt- und Parkverstoß werden jetzt bis zu 25 Euro fällig.

Rettungsgasse

  • Die unerlaubte Nutzung einer Rettungsgasse wird jetzt genauso verfolgt und geahndet wie das Nichtbilden einer Rettungsgasse. Es drohen Bußgelder zwischen 200 und 320 Euro sowie ein Monat Fahrverbot. Als Folge dieser Sanktionen ist die Eintragung von zwei Punkten im Fahreignungsregister vorgesehen.

Sonstige Regelverstöße

  • Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, linksseitig angelegten Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird nun mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet.
  • Auch das sogenannte Auto-Posing kann nun wirksam geahndet werden: Die BKatV-Novelle sieht für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie das unnütze Hin- und Herfahren Bußgelder bis zu 100 Euro vor.
  • Für rechtsabbiegende Kraftfahrzeuge über 3,5 t ist aus Gründen der Verkehrssicherheit innerorts Schrittgeschwindigkeit (4 bis 7, max. 11 km/h) vorgeschrieben. Verstöße hiergegen können nun mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro sanktioniert werden. Außerdem wird ein Punkt im Fahreignungsregister eingetragen.
  • Daneben sieht die BKatV-Novelle auch die Anpassung weiterer Geldbußen vor, so z. B. für fehlerhafte Abbiegevorgänge oder Sorgfaltspflichtverletzungen beim Ein- bzw. Aussteigen.

Der neue Bußgeldkatalog enthält folgende Sanktionen für Geschwindigkeitsverstöße

So wird nun für eine Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von 10 km/h 30 Euro und außerorts 20 Euro fällig

Alle Sanktionen für Geschwindigkeitsverstöße hier: www.Strassenverkehr.de

Aufruf zum Karneval – Feiern Ja, aber mit Anstand und Abstand

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Appell zum Sessionsauftakt 2021 – Minister Reul: „Wir müssen noch immer halblang machen“

Der 11.11.2020 war ein stiller Tag in den Karnevalshochburgen – in diesem Jahr wird vielerorts wieder der Sessionsauftakt gefeiert.

NRW(pd). „Es ist aber immer noch ein Corona-Karneval und kein Karneval, wie wir ihn sonst kennen und gern wiederhätten“, so Innenminister Herbert Reul, der anlässlich des Starts in die fünfte Jahreszeit an die Jecken im Land appelliert: „Auch ich freue mich, dass wir dieses Jahr wieder ein bisschen feiern dürfen, aber wir müssen noch immer halblang machen. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, im Gegenteil – die Infektionszahlen sind so hoch wie nie. Daher gilt der dringende Appell: Halten Sie sich an die Regeln, lassen Sie sich testen, bleiben Sie auf Abstand!“

Es gilt die 2G-Regel

Allein in Köln werden am Donnerstag mehrere zehntausend Besucherinnen und Besucher erwartet – das Feiern ist jedoch nur unter strengen Corona-Auflagen erlaubt, bei offiziellen Feierlichkeiten, in Kneipen und Sälen gilt die 2G-Regel: „Auch die Polizei wird kontrollieren, ob die Regeln eingehalten werden und bei Verstößen einschreiten“, so Reul. „Abstand und Anstand gehören dieses Jahr mehr denn je zur Kostümierung.“

In den vergangenen Wochen war die Polizei vor allem in Düsseldorf und Köln besonders gefordert. Auch an Halloween hatte es vermehrt Einsätze gegeben. Innenminister Reul: „Die Polizei wird Randalierer und Enthemmte auch am 11.11. genau im Blick haben – der Sessionsauftakt ist da keine Ausnahme. Ich wünsche mir, dass alle heil nach Hause gehen.“

Friseur Brömmel in Raesfeld sucht Personal

Wir sind ein alteingesessenes und traditionsreiches, aber dennoch modernes und kreatives Friseurunternehmen in Raesfeld und haben das Ziel, durch kundenorientierte und professionelle Friseurdienstleistungen unsere Kunden bestmöglich zufrieden zu stellen.

Regelmäßige Weiterbildungen in den Bereichen Schnitt & Coloration sowie Hochstecken gehören ebenso zu unserer Philosophie wie auch ein persönlicher, individueller Service, Kundenzufriedenheit und der hohe Qualitätsanspruch.

Wir sind ausgezeichneter Partnerbetrieb der Firmen Goldwell und Alcina.

Zu sofort suchen wir:

Friseurinnen / Friseure (m/w/d)

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Deine Bewerbung richtest Du bitte per Post oder per Mail an:

[email protected]

z. Hd. Frau Diana Brömmel

Hoher Weg 11
46348 Raesfeld

Tel. 02865 7286
www.friseur-broemmel.de

oder als Initiativbewerbung per Telefon.

Die Julia-Koppers-Gesamtschule ist Euregio-Profilschule

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Deutsch-niederländischer-Austausch an der JKG – damit Freundschaften wachsen können

Borken-Raesfeld(pd). Die Julia-Koppers-Gesamtschule darf sich ab sofort Euregio-Profilschule nennen. Das Zertifikat „Euregio-Profilschule“ zeichnet Schulen in der Grenzregion zu den Niederlanden und Belgien aus, die langfristig den kulturellen Austausch zur Nachbarregion ermöglichen und fördern.

Dieses Konzept wird an der Julia-Koppers-Gesamtschule ab Klasse 7 im Rahmen des Wahlpflichtfaches umgesetzt.

Euregio Schule JKG Borken
Freuten sich über das Zertifikat und das neue Schild „Euregioprofilschule“: (v.l.) Hellmuth Van Berlo (Taalunie), Silvana Beckmann, Axel Heinz (beide Julia-Koppers-Gesamtschule Borken), Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Christoph Almering (EUREGIO) © Bezirksregierung Münster

Die Julia-Koppers-Gesamtschule hat nachgewiesen, dass der euroregionale Gedanke einen hohen Stellenwert im schulischen Alltag einnimmt. So hat die Schule zum Beispiel eine Schulpartnerschaft mit der Basischool Het Timpaan in Wehl. Außerdem besteht seit dem letzten Schuljahr eine Partnerschaft mit Het College Zuid in Enschede. Die Planungen und Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Dabei geht es um das initiale Knüpfen von Kontakten zu niederländischen Schülerinnen und Schülern. Im Sinne des euroregionalen Gedankens können neben Bekanntschaften auch Freundschaften entstehen.

Das erste Aufeinandertreffen findet über ein sogenanntes e-Trwinning statt bei dem sich die Partnerschüler*innen Steckbriefe in Form von Videobotschaften zukommen lassen. Als nächstes folgt ein persönlicher Kontakt in den jeweiligen Partnerschulen – sowohl in Borken bzw. Raesfeld als auch in Enschede. Im Fokus steht hier die Teilnahme an gemeinsamen Unterrichtsstunden sowie das Erkunden der jeweiligen Umgebungen über Stadtrallyes. Im weiteren Verlauf stehen Besuche einer niederländischen und deutschen Großstadt auf dem Plan. Um die gemeinsamen Momente der Begegnungen festzuhalten, gestalten die Schülerinnen und Schüler eine Online-Schülerzeitung. Der Höhepunkt kennzeichnet ein gemeinsames Abschlussfest.

Durch die regelmäßigen Treffen, die einmal im Jahr stattfinden, erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass das Leben in der Grenzregion viele Möglichkeiten bietet. Der interkulturelle Austausch liegt den Partnerschulen dabei sehr am Herzen.

Erler Femeiche bekommt eigene Ausstellung

Am Sonntag, den 14.11.2021 eröffnet eine neue Ausstellung zu Ehren der Femeiche im Heimathaus Erle.

ERLE. Der Mittelpunkt der Ausstellung ist ein großes Mantelteil aus der Stammkrone der Femeiche, welches bei einer der Renovierungsaktionen entfernt wurde.

Alleine an diesem Stück lassen sich um die 150 Jahresringe zählen. Auch die Größe und Erhabenheit des Baumes lässt sich hier gut erkennen. Außerdem sind mehrere Baumscheiben von Ästen der Eiche ausgestellt, an denen man sehr gut die einzelnen Jahresringe selber zählen kann. Denn selbst die ehemaligen Äste warten mit einer beträchtlichen Anzahl an Ringen auf.

Heimatverein-Erle-Ausstellung

21 Schautafeln

Um diese Exponate reihen sich 21 Schautafeln auf, die den Besucher in die Geschichte des Nationalerbebaumes eintauchen lassen. Angefangen bei der Altersbestimmung, über den bekanntesten dokumentierten Femeprozess von 1441, bis hin zu den Spuren der Femeiche in Literatur und Kunst – bei dieser Ausstellung ist für jeden etwas dabei.

Heimatverein-Erle-Ausstellung
Fotos: Melanie Unnebrink

Auch das dunkle Kapitel deutscher Geschichte wird beleuchtet. Denn die Femeiche blieb in der NS-Zeit ebenfalls nicht verschont. Neben den 21 Schautafeln gibt es außerdem einige Faksimile der ältesten schriftlichen Quellen, die die Femeiche namentlich erwähnen. Die älteste Quelle hier stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Heimatverein-Erle-Ausstellung

Wer neugierig geworden ist, kann am Sonntag von 14 bis 18 Uhr im Heimathaus Erle vorbeischauen und ein Stück Erler Geschichte bei Kaffee und Kuchen genießen. Zu jeder vollen Stunde wird es eine Führung durch die Ausstellung geben. Nach der Eröffnung ist die Ausstellung jeden ersten Sonntag im Monat für Besucher offen. Außerdem gibt es immer die Möglichkeit, den Heimatverein zu kontaktieren und die Ausstellung außerhalb der Öffnungszeiten zu besuchen.

Die 3G-Regeln werden beachtet und im Innenraum herrscht Maskenpflicht.

Femeiche-Erle
Foto: Heimatverein Erle

Adventsbasar „Herzblut“ findet wieder statt

Adventsbasar „Herzblut“ findet nicht wie gewohnt im Kolpinghaus, sondern in der Sebastian-Grundschule statt

RAESFELD. Nach dem letzten Jahr, indem der Basar wegen Corona ausfallen musste, hat sich das Team um Monika Strothmann dazu entschlossen, den Basar dieses Jahr wieder stattfinden zu lassen. Am ersten Adventswochenende (27. und 28.11.) wird er jeweils von 10 bis 18 Uhr im Forum der Sebastian-Grundschule aufgebaut.

Bereits zum sechsten Mal findet der Adventsbasar statt, dessen Erlöse jedes Jahr an eine andere, wohltätige Organisation gespendet wird. Dieses Jahr können sich der ambulante Hospizdienst Borken und die „Aktion Kind e.V.“ aus Stadtlohn über eine Spende freuen.

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Es wird fleißig aktuell für den Basar „Herzblut“ gewerkelt. Viele schöne Dinge entstehen hier am Tisch, die dann für einen guten Zweck verkauft werden. Foto: Melanie Unnebrink

Das Angebot ist breit gefächert. Angefangen bei den begehrten selbst gestrickten Wollsocken, über Holz- und Metallarbeiten, Näharbeiten und Bilderrahmen, bis hin zu Hundeaccessoires, hier wird jeder fündig. „Lassen Sie sich überraschen, es lohnt sich zu kommen. Mit Sicherheit ist das ein oder andere Weihnachtsgeschenk dabei“, so Monika Strothmann.

Auch eine Tombola mit attraktiven Preisen wird es geben. Die Cafeteria muss aus hygienischen Gründen leider ausfallen. Allerdings werden alternativ frische Waffeln vor Ort gebacken.

Basar-Herzblut-Raesfeld-2021
Kleine Geschenke, die das Herz erfreuen. Foto: Melanie Unnebrink

Liebe fürs Detail

Bei der Organisation des Basars wurde das Team um Monika Strothmann, Birgit Honsel, Monika Küppers und Ingrid Groß-Onnebrink von zahlreichen Raesfelder*innen unterstützt. „Auf die Raesfelder*innen ist immer Verlass“, da ist sich das Team einig. Der Fleiß und die Liebe fürs Detail bei den Helfer*innen haben nicht unter Corona gelitten, im Gegenteil. Die selbst gefertigten Handarbeiten können sich sehen lassen.

Wer also noch nach einem geeigneten Weihnachtsgeschenk sucht und gleichzeitig etwas Gutes tun möchte, der kann am ersten Adventswochenende im Forum der Sebastiangrundschule vorbeischauen.

Es gilt Maskenpflicht und die 2G-Regel. Ein entsprechender Nachweis ist mitzubringen.

Zurück in den Beruf – Workshop für Frauen in Raesfeld

Im Rahmen der Reihe „Frau und Beruf“ findet am Mittwoch, den 17. November 2021 in der Zeit von 9-12  Uhr im Rathaus ein Workshop für Wiedereinsteigerinnen statt.

Die Suche nach einem neuen Job verlangt Zeit und Energie, wenn Informationen mühsam zusammengetragen werden müssen.

An diesem Vormittag bietet Karin Hartmann von der Agentur für Arbeit ein Beratungsangebot an, um systematisch und zielgerichtet vorgehen zu können. Berufsrückkehrerinnen, die nach einer Familienphase wieder in das Berufsleben einsteigen wollen, erhalten in dieser Veranstaltung Informationen zur aktuellen Lage auf dem Arbeitsmarkt, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, zum Dienstleistungsangebot der Arbeitsagentur, zur Stellensuche und zu den Möglichkeiten der beruflichen Neuorientierung.

Eingeladen sind auch Interessentinnen, die noch in Elternzeit oder Pflegezeit sind.

Anmeldungen zu dieser Veranstaltung nimmt die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Raesfeld, Elke Gesing per E-Mail an [email protected] entgegen.

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