Am Dienstag fand der Start der Graffitiwand des neu geplanten Schulhofes zum Quartier statt.
Erwartungsvoll blickten die Mädchen und Jungen der Julia-Koppers Gesamtschule in Raesfeld den Graffitikünstler Matthias Scheidig an. Sie konnten es kaum erwarten, endlich mit ihren Spraydosen loszulegen.
Die Kletterwand auf dem Schulhof soll nun mit einem bunten Bild gestaltet werden. Im Vorfeld hatten sich einige Schüler_innen gemeinsam mit der Beratungslehrerin Maike Gerritsen, dem Schulsozialarbeiter Uli Cluse und Philipp Hatkämper vom Jugendwerk Raesfeld. „Wir finden es natürlich klasse, dass wir den renommierten Künstler für unserer Projekt gewinnen konnten“, so Gerritsen.
Beratungslehrerin Maike Gerritsen, Schulsozialarbeiter Uli Cluse und der Graffitikünstler Matthias Scheidig. Fotos: Petra Bosse
Motive aus Grimms Märchen
Bereits im Vorfeld haben sich die jungen Künstler und Künstlerinnen Gedanken darüber gemacht, wie die Kletterwand aussehen soll. „Wir haben ein Motiv gewählt, welche auch zum Klettern passt. Lustig dargestellt werden sollen neben Bäume, Wald ein Märchenwald mit den ganzen Bösewichten aus den Grimms-Märchen wie die Hexe und der böse Wolf, lustig dargestellt, rumlungern, klettern und schlafen“, verriet im Vorfeld der Graffitikünstler.
Rotes Kreuz hat im Kreis Borken bereits wieder elf Schnellteststationen eingerichtet
Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken hat schnell reagiert. Vor allem mit Unterstützung der zahlreichen Ehrenamtlichen kann die Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation im Kreis Borken wieder elf Schnellteststationen anbieten. Wo, wann welche geöffnet hat, ist aktuell im Internet zu erfahren: www.DRKBorken.de
Es jeder kann sich testen lassen, auch Geimpfte und Genesene.
Vereinbaren Sie einen Termin über unsere Online-Plattform. Dabei können Sie den passenden Testort und Uhrzeit auswählen.
Hinweis
Diese Corona-Testung ist ausschließlich für Personen ohne Symptome vorgesehen; falls Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Hausarzt.
Bei der Online-Terminvereinbarung müssen Sie sich einmalig anmelden. Die gesamte Kommunikation inklusive Ihres Ergebnisses verläuft digital. So können Sie jederzeit Ihr Testergebnis vorlegen.
Die Begegnung mit dem Nikolaus findet in Erle am Freitag, 3. Dezember in der Zeit von 17.30 -19.00 Uhr vor dem Kirchenportal der Silvesterkirche für alle Kinder statt. Gutscheine für Stutenkerle werden im Landhandel Cluse in Erle und dem Schreibwarengeschäft Brandhorst zum Spendenbeitrag von 2 Euro angeboten. Zusätzlich werden die Gutscheine in der nächsten Woche in den Erler Kindergärten angeboten. Am Montag den 22. Novmber, Mittwoch den 24. November und Freitag den 26. November bieten Helfer der Kolpingsfamilie an den Kindergärten in der Zeit von 7.45 – 9.00 Uhr die Gutscheine an.
Die Impfaktion im Borkener Vennehof am 17. November 2021 war erfolgreich – Bürger aus den Nachbargemeinden kamen nach Borken
Die Genaue Auswertung liegt jetzt vor: insgesamt 852 Impfungen, davon 124 Erst-, 19 Zweit- und 709 Booster-Impfungen
Borken (pd). Ein mobiles Team der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken hat gestern (17.11.2021) im Borkener Vennehof insgesamt 852 Impfungen, davon 825 Biontech- und 27 Johnson & Johnson-Impfungen, vornehmen können.
Die heute (18.11.2021) erfolgte genaue Auswertung der Impfaktion ergab 124 Erst-, 19 Zweit- und 709 Booster-Impfungen. Der Anteil der Booster-Impfungen liegt damit bei 83 Prozent. Mit ihren Impfangeboten entlastet die KoCI bereits seit Mitte Oktober die heimischen Arztpraxen, die gemäß Vorgabe von Bund und Land nach Schließung der Impfzentren vorrangig für die Impfungen zuständig sind.
Bislang haben sich bei den KoCI-Impfterminen auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Nachbarkreisen impfen lassen – jetzt laufen auch dort entsprechende ergänzende Impfangebote an.
Die geplante Bürgerversammlung zur Änderung des Bebauungsplans ER 2 (Im Erbgrund) am Dienstag, 23.11.2021, 19.00 Uhr im Forum der Sebastianschule wird aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen und der zu erwartenden Beschränkungen abgesagt.
Die Bürgerversammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Neue Welten erkunden – „Explorers“ – Kurzweiliges Flip-and-Write-Spiel
Auf Entdeckungsreise begeben sich die Spieler*innen bei „Explorers“. Dabei durchkreuzen sie im wahrsten Sinne des Wortes die Landschaft.
Zwei bis drei Kreuze hat jeder der bis zu vier Forscher pro Zug zur Verfügung. Diese heißt es auf den vier Landschaftsplättchen geschickt zu platzieren, um Früchte zu ernten, Diamanten zu sammeln und die Schlüssel zu ergattern, die den Zugang zu den Tempeln erst ermöglichen. Alles bringt Punkte – mal mehr, mal weniger. Wer ein Pferd ergattert, kommt sogar etwas schneller voran.
Das Spielprinzip ist nicht neu. Diverse Variationsmöglichkeiten mit den acht Landschaftsplättchen, von denen jeweils lediglich vier zum Einsatz kommen, sowie die Möglichkeit, zusätzliche Auftragstafeln einzusetzen, bieten jedoch immer wieder neue Herausforderungen. Stets heißt es, neue Wege zu beschreiten und Strategien zu entwickeln, um am Ende das Konto mit den meisten Punkten sein Eigen nennen zu können.
Das Schöne an diesem kurzweiligen Flip-and-Write-Spiel von Phil Walker-Harding: Es ist nachhaltig. Die Tableaus lassen sich nach jeder Runde mit einem Schwämmchen sauber wischen und sofort wieder benutzen. Und wer keine Mitspieler findet, kann sich auch allein mit „Explorers“ seine Zeit unterhaltsam vertreiben.
„Explorers“, Flip-and-Write-Spiel für ein bis vier Personen ab 8 Jahren, eine Partie etwa 20 Minuten, Ravensburger, Preis ab etwa 20 -Euro.
Damit steigen die Aufwendungen 2022 um rund 2,1 Mio. € gegenüber dem Jahresergebnis 2020.
Gemeinde möchte im kommenden Jahr viel Geld in die Hand für die Umsetzung, auch für das Dorfentwicklungskonzeptes, in die Hand nehmen.
„Mit Blick auf die Gesamtinvestitionssumme in Höhe von 12,9 Mio. € sieht der Haushalt ein noch nie in der Geschichte der Gemeinde Raesfeld da gewesenes Investitionsvolumen vor“, so Bürgermeister Martin Tesing, der am Montag die geplanten Investitionen bei der Einbringung des Haushaltes 2022 vorstellte.
Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes
Einer der großen Investitionsschwerpunkte liege laut Bürgermeister Tesing auch im kommenden Jahr wie in den Folgejahren, neben der Schaffung von Gewerbeflächen, in der Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes.
Laut Haushaltsplan 2022 soll beispielsweise im nächsten Jahr das Sport- und Freizeitgelände am Freiter Pättken für 450.000 € entstehen.
Einen Fitnessparcours am Schlossparkplatz am Freiter Pättken plant die Gemeinde Raesfeld. Foto: Gemeinde Raesfeld (Vorentwurf)
Für die Planung des zentralen Dorfplatzes in Erle hat die Verwaltung Ausgaben in Höhe von 300.000€ eingeplant. Gleiches soll auch für das Gelände Epping in Raesfeld gelten. Hier soll zu Beginn des Jahres 2022 der Planungsprozess beginnen und öffentlich eingeleitet werden. Tesing gehe davon aus, dass der Planungsprozess noch vor den Sommerferien abgeschlossen sein soll, um danach in die Umsetzung gehen zu können.
Weitere verpflichtende Ausgaben stehen für 2022 an
So sind allein für den Feuerschutz Investitionen zur Anschaffung eines Feuerlöschfahrzeuges, HLF 20 Ausgaben in Höhe von 380.000 € sowie für den Umbau und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Erle 200.000 € für das kommende Jahr vorgesehen. Auch soll für die kommenden Jahre ein weiteres HLF 20 in Höhe von 460.000 € sowie für ein Feuerwehrgerätewagen Logistik in Höhe von 330.000 € angeschafft werden. Eingeplant sind auch weitere Arbeiten am Feuerwehrgerätehaus in Erle in Höhe von 220.000 €.
Weiteres Geld in Höhe von 500.000 Euro soll bzw. in die Herstellung der Kanalisation im Gewerbegebiet Erle-Ost fließen, für den Ausbau der Van-Gent-Straße wurden 800.000 € veranschlagt.
Gerüchte vor der Ratssitzung aus der Welt geschaffen
In der Fragestunde wollte Thorsten Hansen (SPD) wissen, ob an den Gerüchten was dran sei, dass die Gemeinde auf dem Gelände des TSV Raesfeld an der Marbecker Straße ein Baugebiet plane. André Olbing (Erster Vorsitzende des TSV) auf die Frage: „Das würde mich auch interessieren“. Hier erklärte die Verwaltung, dass es sich um ein Gerücht handele. Ebenfalls wollte Hansen wissen, inwieweit die Gemeinde die Ansiedlung eines Drogeriemarktes plane. „Wir sind in Gesprächen“, so Tesing. Gleichzeitig betonte er, dass es sich hierbei um Grundstücksangelegenheiten handele, die nicht öffentlich diskutiert werden.
Impfen, Testen und Vorsicht – Flächendeckend soll die 2-G Regel in NRW umgesetzt werden in Kinos, Konzerten, Restaurants, Weihnachtsmärkten und Fußballstadien
Die Coronalage verschärfe sich weiter und mit großer Dynamik mit neuen Rekordwerten, betonte NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Mittwoch bei der Ministerkonferenz. Bund und Länder beraten darüber am Donnerstag.
Bei der Sondersitzung NRW sagte Hendrik Wüst (CDU): „Die aktuelle Coronaentwicklung macht es nötig. Einen Lockdown wollen wir, sowie neue Einschränkungen für Kinder, mit dieser Haltung vermeiden. Vorsicht garantiert Freiheit“. Einen Seitenhieb gab es gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und gegen die SPD-geführte Koalition. Durch die Verzögerung der SPD-Regierung habe man viel wertvolle Zeit und Akzeptanz der Bevölkerung verloren, obwohl wir im letzten Jahr in der gleichen Situation waren. Wir wissen: Gemeinsames Handeln ist wichtig“.
Fehleinschätzung der SPD
Bei dieser Entwicklung die epidemische Lage auslaufen zu lassen sei ein Fehler und ein falsches Signal. Noch sei es nicht zu spät, diesen Fehler zu korrigieren. „Wir haben alle in dieser Pandemie schon mal Fehleinschätzungen korrigieren müssen, und auch dem zukünftigen Kanzler würde kein ‚Zacken aus der Krone brechen‘, an dieser Stelle umzukehren“.
Impfen, Testen und Vorsicht – flächendeckend soll die 2-G Regel in NRW umgesetzt werden. NRW sei vor der Lage und möchte weiterhin vor der Lage bleiben. „Die Situation soll stabil bleiben. Deshalb ist eine konzentrierte Wachsamkeit notwendig und wir müssen entschlossen handeln“, so Wüst.
2-Regel im Freizeitbereich
Die NRW-Landesregierung möchte angesichts der Corona-Lage die 2-G-Regel im Freizeitbereich einführen. Diese sollen gelten unter anderem in der Gastronomie, kulturelle Veranstaltungen, in Fußballstadien und auf Weihnachtsmärkten.
Ergänzt werden soll das durch eine weitere 2-G+ Regel dort, wo das Infektionsrisiko enorm groß sei. Dies bedeutet, dass Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Test präsentieren müssen. Gelten soll das laut Ministerpräsident Hendrik Wüst in Diskotheken, aber auch für große Karnevalsfeiern. Am Arbeitsplatz soll 3G gelten.
Bußgeld
Die Einhaltung der Regeln soll zukünftig weiter streng kontrolliert werden. Die Kontrollen sollen regelmäßig stattfinden, sodass sie auch ernstgenommen werden.
Alle die nicht bereit seien, sich nicht an die Regeln zu halten, müssen mit empfindlichen Geldbußen rechnen, fügte Wüst hinzu.
Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht soll demnächst 150 statt 50 € kosten.
Wer Test und Immunisierungsausweise nicht ordentlich kontrolliert, muss künftig mit einem Bußgeld von 2000 statt 500 € rechnen.
Das Ausstellen eines Testausweises, ohne das ein Test stattgefunden hat, soll mit bis zu 5000 € statt wie bisher 1000 € geahndet werden.
„Es muss jedem klar sein, das ist kein Spaß. Hier geht es um die Gesundheit, um Leben der Menschen. Unser Ziel ist klar, so wenig Einschränkungen für Kinder wie möglich zu machen“. Deshalb seien auch die Tests in den Schulen für Größere auf dreimal wöchentlich erhöht worden. Es sollen weiterhin keine 2-G Regeln für Kinder im Freizeitbereich gelten.
Entnahme doch eine Option? Der Umweltministerin werden die Wölfe zu teuer
Ursula Heinen-Esser (CDU) fordert eine Gesetzesänderung: Verhältnismäßig zwischen Wolfsschutz und Millionenzahlungen für Schutzzäune müsse neu überprüft werden.
Bis zu zehn Millionen Euro könnte die Förderung von Herdenschutzzäunen im Wolfsgebiet Schermbeck das Land noch kosten. Offenbar zu viel für die NRW-Umweltministerin, die jetzt im WDR-Fernsehen neue gesetzliche Regelungen gefordert hat.
Den Taschenrechner bemüht
Nach ihren jüngsten Verlautbarungen sollen nun neben Schafhaltern eigentlich auch Besitzer von Ponys und Rindern von der Förderrichtlinie profitieren. Heinen-Esser wollte mehr Tierhaltern höhere Schutzzäune finanzieren, um so Wolfsrisse zu verhindern. Doch die Umweltministerin scheint inzwischen einen Taschenrechner bemüht zu haben. Das Ergebnis: auf das Land könnten so etwa zehn Millionen Euro an Förderkosten zukommen.
Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit
Zehn Millionen Euro für ein Wolfsrudel? Das scheint jetzt der CDU-Politikerin dann doch entschieden zu teuer. „Wenn der Staat mehrere Millionen Euro für ein Wolfsrudel ausgeben muss, ob das noch tatsächlich eine Verhältnismäßigkeit ist“, so Heinen-Esser gegenüber dem WDR.
Da hört die (Tier-)Freundschaft auf
Eine Position, die sich so mancher Tierhalter aus der Region schon ein paar Millionen Euro früher gewünscht hätte. Denn bislang war aus dem Umweltministerium zumindest offiziell zu hören, dass es für eine Wolfsentnahme keine rechtliche Grundlage gebe. Eine finanzielle offenbar schon. Denn beim Geld hört ja bekanntlich die (Tier-)Freundschaft auf.
„Dann funktioniert das eben einfach nicht“
Und Heinen-Esser weiter zu den möglichen Millionenausgaben: „Denn dann wären wir ja jetzt an dem Punkt wo wir sagen: Okay, dann funktioniert das eben einfach nicht mit diesem Wolfsrudel.“ Dass das mit der Wölfin Gloria dann eben einfach nicht funktioniert, diese Sichtweise vertreten Wolf-Skeptiker schon länger. Aber da war es halt noch nicht kurz vor zehn Millionen.
Das Jahr 2022 beginn sie mit insgesamt sieben Themen
Die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld bietet ehrenamtlich Engagierten kostenfreie Seminare in Präsenz und Online an, um das Ehrenamt auch während der Corona-Pandemie zu stärken.
Allein im Handwerk in NRW sind über 15.000 Ehrenämter aktiv. Eine Zahl, die einmal mehr verdeutlicht: ohne das Ehrenamt funktioniert es nicht. Gerade auf dem Land ist das Ehrenamt sehr wichtig, sei es in der Politik, im Sportverein, im Musikverein, oder aber im Handwerk als Prüfer für den Ausbilderschein.
NRW Fördermittel zur Stärkung des Ehrenamts
Aus diesem Grund konnte die Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld bei der Staatskanzlei des Landes NRW Fördermittel zur Stärkung des Ehrenamts für dieses Jahr akquirieren. Die Fördermittel, die dieses Jahr zum ersten Mal bereitgestellt wurden, ermöglichen es der Akademie, kostenfreie Seminare für alle Interessierten des Ehrenamts anzubieten.
Sarah-Lena Schmidt (Ansprechpartnerin für das Ehrenamt und die Seminare) Foto: Melanie Unnebrink
Die Themen hierbei sind vielfältig gestreut. Von Rechtsfragen im Ehrenamt wie Datenschutz und Haftung, über den Umgang mit Social Media bis hin zu den Wegen in das Ehrenamt – für jeden ist etwas dabei. Gerade das Seminar „Neu im Ehrenamt“ ist hier besonders nennenswert, da es den Interessierten den Einstieg und die Koordination im Ehrenamt erleichtern soll. Gerade am Anfang ist die Hemmschwelle bei den meisten sehr hoch, weil sie nicht wissen, was einem im Ehrenamt erwartet, und genau diese Fragen sollen in dem Seminar beantwortet werden.
Rahmenbedingungen
Dabei sind Rahmenbedingungen für alle Seminare bewusst niedrigschwellig gewählt: Alle Termine sind nach den gewöhnlichen Arbeitszeiten angesetzt und auch die Anmeldung erfolgt einfach über das Internet oder über das Anmeldeformular.
Gerade im Handwerk, aber auch in anderen Sparten ist das Ehrenamt existentiell und wichtig. Die Stärkung und der Ausbau dessen will die Akademie Schloss Raesfeld zukünftig fest in ihren Veranstaltungskalender etablieren und auch weiter ausbauen.
Dieses Jahr beginnen sie mit insgesamt sieben Themen im Zeitraum von November 21 bis Februar 22. Wer neugierig geworden ist und sich mit dem Thema Ehrenamt gerne näher beschäftigen möchte, findet weitere Informationen auf der Homepage der Akademie: www.akademie-des-handwerks.de/ehrenamt.
1.665 Impfungen durch mobile KoCI-Teams im Zeitraum vom 11. bis zum 13. November 2021 in fünf Orten im Kreis Borken. Darunter 250 Erst-, 233 Zweit- und 1.182 Drittimpfungen
Kreis Borken. Auch am vergangenen Einsatzwochenende gab es für die mobilen Teams der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken viel zu tun.
In der Zeit vom 11. bis zum 13. November 2021 impften sie in fünf Orten im Kreisgebiet 1.665 Personen. Darunter waren 250 Erst-, 233 Zweit- und 1.182 Drittimpfungen. 1.601x wurde der Impfstoff von BioNTech und 64x der von Johnson & Johnson verimpft.
Der große Ansturm auf die lokalen Impfangebote führte leider zu langen Warteschlangen und -zeiten. Für die nun anstehenden Termine ist das Impfteam daher verstärkt worden, auch steht mehr Impfstoff zur Verfügung. Insbesondere die Termine, die jeweils mittwochs dazugekommen sind, und die mehrtägigen Impfstellen ab dem 7. Dezember sind mit größeren Kapazitäten geplant.
11. November 2021: • Isselburg: 261x BioNTech, 1x Johnson & Johnson – gesamt 262, davon 13 Erstimpfungen, 15 Zweitimpfungen und 234 Drittimpfungen • Bocholt: 220x BioNTech, 9x Johnson & Johnson – gesamt 229, davon 61 Erstimpfungen, 45
Zweitimpfungen und 123 Drittimpfungen 12. November 2021: • Gronau: 464x BioNTech, 29x Johnson & Johnson – gesamt 493, davon 74 Erstimpfungen, 86
Zweitimpfungen und 333 Drittimpfungen 13. November 2021: • Ahaus: 329x BioNTech, 18x Johnson & Johnson – gesamt 347, davon 71 Erstimpfungen, 48 Zweitimpfungen und 228 Drittimpfungen • Schöppingen: 327x BioNTech, 7x Johnson & Johnson – gesamt 334, davon 31 Erstimpfungen, 39 Zweitimpfungen und 264 Drittimpfungen
Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Drittimpfung“. Dieses Formular findet sich unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung. Als Impfstoff stehen jeweils BioNTech und Johnson & Johnson zur Verfügung.
Raesfeld (pd). Die Gemeinde Raesfeld weist darauf hin, dass am kommenden Samstag, 20.11.2021 in der Zeit von 09:00 – 12:00 Uhr die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge geplant ist.
Die Ehrenamtlichen bitten in Raesfeld vor dem REWE-Markt und in Erle vor dem EDEKA-Markt um Spenden.
Die Sammlung ist für die Pflege und Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland, Unterstützung der Workcamps im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungs- und bildungsstätten des Volksbundes bestimmt.
A31: Anschlussstelle Dorsten in Fahrtrichtung Oberhausen ab Montag für rund drei Wochen gesperrt. Abschließende Phase Richtung Oberhausen
Dorsten(pd). Bei der grundhaften Fahrbahnsanierung auf der A31 zwischen Bottrop und Dorsten befindet sich die Autobahn Westfalen in der abschließenden Phase auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen.
Um die Bauabläufe zu beschleunigen und somit längere Sperrzeiten im neuen Jahr zu vermeiden, muss in Fahrtrichtung Oberhausen parallel zur ohnehin gesperrten Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen auch die vorherige Anschlussstelle Dorsten gesperrt werden.
Dies betrifft ab Montag (22.11.) um 9 Uhr einen Zeitraum von etwa drei Wochen (bis voraussichtlich Sonntag, 12.12.).
Umleitung
Eine Umleitung erfolgt mit einem Roten Punkt über die nach Bottrop-Feldhausen folgende Anschlussstelle Bottrop-Kirchhellen.
Wer aus Norden kommend in den Dorstener Norden muss, kann auch in der vor Dorsten gelegenen Anschlussstelle Schermbeck abfahren.
Für Rettungsdienste bleibt die Anschlussstelle Dorsten im Bedarfsfall offen.
Die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen kann noch nicht wieder geöffnet werden, weil weiterhin am Bauwerk der A31 über die B225/Münsterstraße gebaut wird. Ohne die doppelte Sperrung würde die Sanierung der Anschlussstelle Dorsten – mit einer mehrwöchigen Sperrzeit – erst im kommenden Jahr stattfinden können und somit zu Verzögerungen des Bauablaufes der Gesamtbaumaßnahme führen.
Nur eine Fahrspur in Stoßzeiten
Zusätzlich wird in diesem Zeitraum täglich zwischen 9 und 14 Uhr (also zwischen den Stoßzeiten) nur eine Fahrspur in Fahrtrichtung Oberhausen frei sein. Damit ist für die Baufirma das komplette Baufeld der Fahrbahn in Richtung Oberhausen frei und die beim Einbau sehr empfindliche Gussasphaltschicht kann voraussichtlich noch vor der Frostperiode aufgebracht werden. Dieses Vorgehen ermöglicht es, die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden zu reduzieren.
Zum Hintergrund der Maßnahme
Im Zuge der Sanierung der Fahrbahn in Richtung Oberhausen wurde der Verkehr im Sommer 2021 hauptsächlich auf die Fahrbahn in Richtung Emden verlegt. Seitdem verlaufen zwei verengte Fahrspuren in Richtung Emden und eine verengte Fahrspur in Richtung Oberhausen auf dieser Fahrbahn. Nur eine weitere verengte Fahrspur in Richtung Oberhausen verbleibt auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen (3+1-Verkehrsführung). In dieser Zeit wurde der innere Teil der Fahrbahn in Richtung Oberhausen saniert.
Nun wird bis Frühjahr 2022 der äußere Teil der Richtungsfahrbahn Oberhausen saniert. Dafür ist die eine Fahrspur der 3+1-Verkehrsführung auf dieser Fahrbahn auf den zuvor grunderneuerten Innenteil nahe des Mittelstreifens gewechselt. Eben diese Fahrspur wird in diesen drei Wochen gesperrt, um die Baumaßnahmen zu beschleunigen und die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer zeitlich zu reduzieren.
Im Zuge der gesamten Baumaßnahme ist auch die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen seit Mitte Juni bis Oktober 2022 fast durchgängig gesperrt.
Große Beteilung am Martinszug in Erle: Laterne, Laterne, ich gehe mit meiner Laterne, hießt es am Freitagabend in Erle
Eingeladen zu einem Martinszug mit anschließendem Martinsspiel unter den Kastanien hatten am Freitag die Erler Kindergärten St. Silvester und St. Nikolaus. Besonders schön anzusehen waren zahlreichen, fantasievollen Laternen, welche die Mädchen und Jungen stolz vor sich hertrugen.
Gestartet sind die Kinder mit ihren Eltern an der St. Silvesterkirche. Einmal rund um die Kirche, dann eine kleine Runde durchs Dorf, angeführt von St. Martin hoch zu Rosse ging der Martinszug. Ziel war die Wiese unter den Kastanien, wo das Martinsspiel stattfand.
Erstmalig beim Martinsspiel dabei war Pastor Fabian Tilling. Er las die Geschichte des Heiligen Martin vor und freute sich. „Ja, zwar habe ich das schon lange nicht mehr gemacht, aber es hat wirklich viel Spaß gemacht“. Erfreut über den großen Zulauf an diesem Tag hatten auch die Kita-Leiterinnen Angela Kuhlmann und Mechthild Westerkamp.
Begleitet wurde die Veranstaltung von dem Blasorchester Erler Jäger.
Haushalt 2022: Raesfeld muss ans Ersparte – Investitionen steigen deutlich
Die Gemeinde Raesfeld plant für das Hauhaltsjahr 2022 mit einem Minus von 659.800 Euro. „Wir werden vom Speck leben müssen“, so Bürgermeister Martin Tesing in seiner Haushaltsrede am Montag im Gemeinderat. Er betrachte den Etat „mit Sorge“.
Eckdaten des Haushalts 2022:
Gesamtausgaben: 24.428.300 Euro (rund 2,1 Millionen Euro mehr als 2020
Gesamteinnahmen: 23.768.500 Euro (1,5 Millionen Euro mehr als 2020)
Gesamtergebnis: minus 659.800 Euro (zu begleichen durch Ausgleichrücklage)
Verbleibende Ausgleichsrücklage: 10.754.472,87 Euro
Liquidität runter, Investitionen rauf „Wir müssen eine Reduzierung unserer Liquidität, die heute bei rund acht Millionen Euro liegt, um ca. 5,2 Millionen Euro einplanen“, erklärt Tesing. Eine Situation, die „unter anderem auf die erheblich gestiegenen Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten für unsere kommunalen Gebäude zurückzuführen“ sei.
Auch die rege Bautätigkeit, die jetzt nach ein paar Jahren Dorfentwicklungsplanung bevorstehe, vermindere die Liquidität der Gemeindekasse so stark wie noch nie. In 2022 plane Raesfeld entsprechende mit Investitionen in Höhe von 12,9 Millionen Euro, einem Plus zum Vorjahr von rund vier Millionen Euro.
Die geplante Investitionsschwerpunkte:
Schulen- Gewerbegebiets- und Baugebietsentwicklung- Umsetzung Dorfentwicklungskonzept Steigende Gewerbesteuer erwartet.
Mit einem leichten Plus rechnet Tesing in 2022 bei der Gewerbesteuer. Die soll 5,36 Millionen Euro in die Gemeindekasse spülen. „Auch wenn die Bundesregierung die Konjunkturprognosen für das laufende sowie das kommende Jahr deutlich gesenkt hat, gehen wir aufgrund der örtlichen Entwicklung von weiter steigenden Erträgen aus“, zeigt sich der Bürgermeister optimistisch.
Transferausgaben machen Sorgen
Weniger optimistisch richtet er seinen Blick unterdessen auf die Transferausgaben. Die sollen mit kalkulierten 10.365.900 Euro einen Anteil von 42,43 Prozent am Gesamthaushalt ausmachen. „Hier muss uns insbesondere die Entwicklung der Jugendamtsumlage mit einer Höhe von knapp vier Millionen Euro und einem erneuten Plus von 375.000 besondere Sorge bereiten“, so Tesing.
Abhängigkeit von Kreisausgaben
Außerdem sei auch die Kreisumlage ist in diesem Jahr um absolut 146.000 Euro erhöht worden. Soll heißen: Raesfeld allein muss 7.526.000 Euro, also fast jeden dritten Euro, an den Kreis überweisen. „Diese Zahlen belegen sehr eindrucksvoll, wie eng die finanzielle Abhängigkeit der Gemeinde Raesfeld vom Ausgabenverhalten des Kreises Borken ist“, erklärt der Verwaltungschef.
Top-Verdiener im Kreis
Größte Einnahmequelle der Gemeinde wird voraussichtlich die Einkommensteuer mit 6.130.000 Euro sein. Grund dafür sei, dass „die Raesfelder, Erler und Homeraner Bürgerinnen und Bürger mit einem durchschnittlich zu versteuernden Einkommen von 25.424 Euro pro Jahr und Person an erster Stelle im Kreisgebiet liegen und damit um durchschnittlich 1.452 Euro mehr Einkommen pro Person und Jahr im Kreisvergleich verfügen.“
Müllabfuhr wird wohl günstiger
Des Weiteren kündigt Tesing an, dass in 2022 die Gebühren für die Abfallentsorgung gesenkt werden könne. Die Straßenreinigungs-, Schmutz- und Niederschlagswasserbeseitigungsgebühren sowie die Gewässerunterhaltungsgebühren sollen unterdessen beibehalten werden. Steigen werden aber dann ab 2023 wegen geplanter Investitionen die Abwassergebühren.
Gewerbesteuer
Mit Blick auf das Haushaltsjahr 2022 gehe Tesing mit Blick auf die Gewerbesteuer von Einnahmen in Höhe von 5,36 Mio. € aus. Die Gewerbesteuererträge für 2022 sollen leicht um 230.000 Euro angehoben werden. Anzeichen für einen Ertragseinbruch im Bereich der Gewerbesteuer sehe er jedoch aktuell nicht.
Der RRZ lud am Samstag zur Kinderproklamation ins Festzelt Zum Michael in Raesfeld ein
Kleiner als sonst fand in diesem Jahr die RRZ-Kinder-Prinzenproklamation unter dem Motto „Wir fliegen mit euch ins Weltall“ statt.
Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, als Luis I. und Carla I. die kleinen Narren und Närrinnen im Festzelt begrüßten. Gemeinsam mit dem RCV Prinzenpaar starten sie nun als frisch proklamiertes Prinzenpaar in die Karnevalssession 2021/22. Das bunte Programm, mit Kindern und für Kinder, kam gut an.
Fotos: Petra Bosse
Mit einem dreifachen „Raesfeld, Erle und Homer Helau“ tanzten und schunkelte der Karnevalsnachwuchs auf der Bühne und ließen es altersgemäß so richtig „krachen“. Weiter ging es dann am Abend bei der Proklamation des Prinzenpaares des RCV vor dem Rathaus. Während die Erwachsenen anschließend vom Rathaus aus ins Festzelt zogen, hieß es für den Nachwuchs: Wir müssen nach Hause, da die Veranstaltung unter Einhaltung der 2-G Regeln stattfand, sodass die Kinder diesmal nicht dabei sein durften. Bei der Nachmittagsveranstaltung jedoch galten auch hier die 2-G Regel für alle erwachsenen Besucher.
Die Raesfelder Jecken schunkelten sich bei der Prinzenproklamation des RCV am Samstagabend pünktlich um 19.11 Uhr vor dem Raesfelder Rathaus ein.
Sie starteten mit einem dreifachen „Raesfeld, Erle, Homer – Helau“ unter den 2G- Regeln in die Session 2021/22.
„Das Prinzenpaar Marc I. und Prinzessin Paola I. lassen es nun krachen“, sagte Bürgermeister Martin Tesing, der an diesem Abend traditionell den Schlüssel des Rathauses an dem Prinzenpaar des RCV übergab. „Mit dem Kinderprinzenpaar Luis I. und Carla I. sind die Tollitäten komplett. Gemeinsam rocken sie die Session, das ist doch nett. Sie werden in der Gemeinde für gute Laune und Stimmung sorgen“, so Tesing, der sich über das bunte Treiben freute. Dass er nun bis zum Aschermittwoch nicht mehr Chef der Verwaltung sei, da das Rathaus nun für alle offen stehe, das lasse auf Gutes hoffen, fügte der Bürgermeister hinzu und lachte.
Schwierige Zeit
Sitzungspräsident des RCV Andrè Schlüß freute sich, dass es dem Raesfelder Karnevalsverein auch in dieser schwierigen Zeit erneut gelungen war, ein Prinzenpaar gefunden habe. „Wir hatten als Erstes eine Prinzessin, diesmal andersherum. Und der Prinz war dann auch sehr schnell gefunden“, so Schlüß zurückblickend. Und auch Präsident Reinhard Hörnemann vom RRZ zeigte sich bestens gelaunt. „Ich freue mich, dass hier heute so viele Menschen erschienen sind und mit uns versuchen, den Karneval wieder starten zu lassen. Wir werden, so gut wie es geht und wir es können, dass Beste daraus machen“.
Joop Buiting aus der Partnergemeinde Wehl und Bürgermeister Martin Tesing kennen sich seit sechs Jahren. Foto: Petra Bosse
Wehler waren auch dabei
Angereist aus der niederländischen Partnergemeinde Wehl waren Adri und Joop Buiting. Seit Beginn der Partnerschaft im Jahre 1986 habe das Ehepaar, wie sie sagten, keine Karnevalsfeier in Raesfeld verpasst. „Wir freuen uns, dass wir heute auch den neuen Bürgermeister Martin Tesing sehen und hoffen, dass die Raesfelder eine großartige Karnevalszeit haben. Bei uns in den Niederlanden ist seit dem 11.11. leider alles abgesagt worden“, so Joop Buiting.
Wegen der stark angestiegenen Coronavirus-Zahlen ist in den Niederlanden in der vergangenen Woche ein weiterer Lockdown in Kraft getreten. Für das Ehepaar Buiting ist Tesing bereits der sechste Bürgermeister, mit denen sie gemeinsam in Raesfeld Karneval feiern.
Musikalisch begleitet wurde das Geschehen von den Fanfaren und den Burgmusikanten. Gemeinsam mit den Gastprinzenpaaren aus Rhede und Dingen ging es vom Rathaus dann im Anschluss ins Festzelt Am Michael. Hier feierten die Jecken mit einem kleinen Programm und einem DJ bis in die frühen Morgenstunden. Für den Einlass ins Zelt galten die 2-G Regeln.
Die Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH („HQIB“) hat im November 2021 eine Mehrheitsbeteiligung an der Funke Medical AG („Funke Medical“) erworben, dem Marktführer in Deutschland für Weichlagerungssysteme im Bereich Wundversorgung.
Die hochwertigen schaumstoffbasierten Lösungen von Funke Medical therapieren und verhindern Dekubitus und andere Hautschädigungen, die unter anderem durch langes und häufiges Sitzen und Liegen entstehen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Beteiligungsgesellschaft der Familie Harald Quandt investiert in die Funke Medical AG, den Marktführer in Deutschland für Weichlagerungssysteme im Bereich Wundversorgung
Vorstandsvorsitzender Andreas Funke sowie die Vorstandsmitglieder Patricia Funke und Helmut Wessels bleiben minderheitlich beteiligt und führen das Unternehmen gemeinsam mit dem Vorstandskollegen Christian Maruhn in die nächste Wachstumsphase
Harald Quandt Industriebeteiligungen und Funke Medical AG planen weiteres Wachstum, sowohl organisch als auch durch Zukäufe
Die bisherigen Gesellschafter und Vorstände Andreas Funke, Patricia Funke und Helmut Wessels haben gemeinsam mit dem Vorstandskollegen Christian Maruhn Funke Medical in den vergangenen Jahren erfolgreich zum führenden Anbieter von hochwertigen medizinischen Liege-, Sitz- und Lagerungssystemen in Deutschland entwickelt.
Das Unternehmen zeichnet sich maßgeblich durch seine hohe Innovationskraft aus. So verfügt Funke Medical über proprietäre Schaumstoffrezepturen, die in Schichten kombiniert werden. Auf diese Weise können die Matratzensysteme des Unternehmens auf unterschiedliche Anforderungen von Patienten und Krankheitsbildern ausgerichtet werden. Mit den Matratzensystemen der Reihe Hyper AIR® hybrid hat Funke Medical beispielsweise eine speziell für Hochrisikogruppen in intensivmedizinischen Stationen geeignete Produktlinie entwickelt.
Funke Medical legt zudem einen Schwerpunkt auf nachhaltige Produkte und Prozesse, unter anderem mit den Matratzensystemen der GREENLINE-Reihe. Die GREENLINE-Matratzen werden aus ECOLAST®-Schaum gefertigt, der trotz verbesserter Eigenschaften in der Herstellung etwa 22 Prozent weniger CO2 ausstößt als herkömmliche Schaumstoffe.
HQIB wird als langfristig ausgerichtete Beteiligungsholding das weitere Wachstum von Funke Medical sowohl organisch als auch durch Zukäufe unterstützen. So beabsichtigt Funke Medical, seine starke Stellung im Bereich der häuslichen Pflege um das Geschäft mit Krankenhäusern und Pflegeheimen organisch zu erweitern.
Hierfür wurden die entsprechenden Produktlinien bereits fertig entwickelt. Bezogen auf anorganisches Wachstum hat Funke Medical den Eintritt in komplementäre Produktgruppen und die weitere internationale Expansion im Blick. Schon heute liefert das Unternehmen seine Lösungen in über 30 Länder. Andreas Funke wird als Vorstandsvorsitzender gemeinsam mit dem gesamten Vorstand die weitere Wachstumsstrategie umsetzen.
„Die erfolgreiche Unternehmensentwicklung von Funke Medical, die in den vergangenen 16 Jahren durch Andreas Funke, den Vorstand und die gesamte Belegschaft erzielt wurde, beeindruckt uns sehr“, sagt Gregor Harald May, Geschäftsführer von HQIB.
„In diesem Zeitraum ist das Unternehmen kontinuierlich und stark gewachsen. Wir sehen erhebliches weiteres Potenzial in einem Markt, der schon aufgrund des demographischen Wandels kräftig weiterwachsen wird. Zudem erfordert die angespannte Fachkräftesituation in der Pflege innovative Lösungen zur besseren Versorgung von Patienten.“
„Mit seiner hohen technologischen und medizinischen Kompetenz sowie seiner bewiesenen Innovationskraft ist das Unternehmen bestens positioniert, um neue Marktsegmente zu erschließen und in angrenzende Bereiche zu expandieren“, ergänzte Florian Kunkel, Direktor bei HQIB.
„Wir freuen uns darauf, diese Wachstumsstrategie zu unterstützen. Die Tatsache, dass Andreas Funke und die weiteren am Unternehmen beteiligten Vorstände eine signifikante Rückbeteiligung eingehen, gewährleistet ein hohes Maß an Kontinuität und belegt das Vertrauen des heutigen Managements in künftiges Wachstum.“
„Für uns ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um als Familieneigentümer einen kapitalstarken Partner mit einem globalen industriellen und unternehmerischen Netzwerk und langfristiger Perspektive in die Gesellschafterstruktur aufzunehmen. Harald Quandt Industriebeteiligungen ist der ideale Partner für uns, da HQIB den Investmentfokus auf nachhaltiges Wachstum legt“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Funke Medical, Andreas Funke. „Ich freue mich darauf, das Geschäft gemeinsam mit meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen sowie mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszubauen.“
Über Harald Quandt Industriebeteiligungen
Die Harald Quandt Industriebeteiligungen GmbH ist eine Beteiligungsgesellschaft der Familie Harald Quandt sowie einer kleinen Anzahl ausgewählter (Industrie-)Familien und Partner. HQIB investiert in kleine und mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum, die in etablierten, zukunftsorientierten und technisch anspruchsvollen Sektoren mit attraktiven Wachstumspotenzialen aktiv sind. Als Industrieholding verfolgt HQIB einen langfristigen und nachhaltigen Beteiligungsansatz und unterliegt keinen Laufzeitbeschränkungen oder befristeten Halteperioden.
Über Funke Medical
Die Funke Medical AG ist ein deutsches Unternehmen, welches hochwertige medizinische Liege-, Sitz-und Lagerungssysteme herstellt. Die Produktion erfolgt an drei Standorten im nordrheinwestfälischen Raesfeld. Somit erfolgt die Herstellung der Produkte ausschließlich in Deutschland. Die Funke Medical AG ist Marktführer im Bereich Dekubitusprophylaxe und –therapie in der häuslichen Pflege in Deutschland. Sie ist ein international agierendes Unternehmen, welches bereits über langjährige Geschäftsbeziehungen mit über 1.400 Kunden aus dem Bereich Medizinfachhandel und Kliniken im In- und Ausland verfügt. Die Funke Medical AG zeichnet sich durch ihre herausragende medizinische Kompetenz, kontinuierliche hohe Qualität und zuverlässige Lieferfähigkeit aus.
Borken-Marbeck – Mehrere Vorfälle auf Landjugendfest
Ein Landjugendfest an der Straße Zum Haselhof in Marbeck führte gleich zu mehreren Strafanzeigen:
Laut Mitteilung der Polizei Borken kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 03.50 Uhr auf der Straße vor dem Schützenfestplatz zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen.
Dabei wurde ein 21-Jähriger aus Borken durch Tritte so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Eine konkrete Täterbeschreibung konnten weder er, noch andere Zeugen angeben.
Die Aufnahme der Anzeige wurde immer wieder durch erheblich alkoholisierte Besucher der Veranstaltung gestört. Dies gilt auch für den folgenden Fall.
Gläser flogen durch die Luft
Gegen 03.30 Uhr, die Veranstaltung war kurz zuvor beendet worden und viele Gäste strömten zum Ausgangsbereich, wurden im Gedränge an der Garderobe mehrere Gegenstände durch die Luft geworfen – darunter auch Gläser. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde durch ein Glas am Kopf getroffen und musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Hinweise auf den Täter liegen noch nicht vor.
Ein 17-jähriger Borkener hatte im Rahmen weiterer Streitigkeiten das Sicherheitspersonal massiv beleidigt. Er muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.
Landwirt findet nur noch die Überreste eines Kälbchens auf einer Weide im Dämmerwald vor – Dem Tier fehlen rund 17 Kilo Fleisch.
Am Wachtenbrinker Weg in Mahlberg, Kreis Wesel, findet der Landwirt Dieter Sondermann nur noch die Überreste eines frischgeborenen Kälbchens vor. Vorausgegangen war mit aller Wahrscheinlichkeit eine Zwillingsgeburt mit einer Totgeburt.
Die Weide war durch einen üblichen Weidezaun für Rinder mit zwei stromführenden Stacheldrähte geschützt. Foto: BürgerforumGahlen
Die Sorge unter den Weidetierhalter wird immer größer. Nicht nur unter den Schäfern und Pferdehalter, sondern nun auch bei den Landwirten mit Rinderhaltung. Sie stehen vor der großen Frage, wie sie ihre Tiere zukünftig vor Wolfsangriffen schützen können? In diesem Fall handelt es sich um hochträchtige Mutterkühe auf der Weide.
Diese Frage stellt sich auch dem Landwirt Sondermann, der heute einen erschreckenden Fund auf seiner Rinderweide am Wachtenbrinker Weg in Mahlberg (Dämmerwald). Da die Weide auf der anderen Seite von Kanal- und Lippe liegt, könnten weitere Wölfe in diesem Bereich des Dämmerwaldes unterwegs sein.
Er fand auf der Weide am Vormittag zwei tote Kälbchen vor. Dabei handelt es sich laut Landwirt mit aller Wahrscheinlichkeit um eine Zwillingsgeburt. Während das eine Kälbchen unversehrt war, fehlten dem anderen Tier rund 18 Kilo Fleisch, was bei dieser Größe und anhand der Fraßspuren sowie den abgerissen Gliedmaßen laut Gahlener Bürgerforum auf einen Wolf hinweist.
LANUV war vor Ort
Um nun weitere Schritte abzuklären und inwieweit Wölfe daran beteiligt waren, wird nun das CVUA – Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter, untersuchen müssen. Vor Ort waren neben Polizei auch das LANUV.
Die Totgeburtenrate bei Kälbern liegt im Schnitt laut „Agrar heute“ bei rund 8 Prozent und kann unterschiedliche Ursachen haben. Das Ungewöhnliche jedoch in diesem Fall ist die Tatsache, dass der Landwirt nur noch einzelne Körperteile des frischgeborenen Kalbes vorfand. Es fehlten rund 18 kg Fleisch. Warum und wieso das Tier halb aufgefressen auf der Weide lag, muss nun geklärt werden.
Foto: privat. Insgesamt wurden ca. 18 kg von dem Kalb gefressen (hintere Hälfte einschl. einer Keule alle Innereien).
Wie können wir unsere Weidetiere schützen?
Die Sorge um seine weiteren 14 trächtigen Muttertiere, die auf einer 4 Hektar großen Weide stehen ist nun beim Landwirt groß und der Druck wächst. Allein deshalb schon, da eine Einstallung aller trächtigen Kühe zurzeit unmöglich sei. Nun kommt bei dem Landwirt die Frage auf, wenn es wirklich die Wölfe waren, wie sie ihre Rinder, beispielsweise wie in diesem Fall bei einer Fläche von vier Hektar, wohlfsabweisend schützen können? Diese Frage sei bis heute von der Landesregierung nicht beantwortet worden, so Stefan Steinkühler vom GahlenerBürgerforum Wolf.
Laut Jägerschaft sollen sich im Bereich Dämmerwald mittlerweile auch rund vier Wölfe aufhalten. Das sei aber von LANUV noch nicht offiziell bestätigt worden.
Der Deutsche Tierschutzverband befürwortet die Winterweidetierhaltung von Rindern
Fakt ist, dass eine Rinderhaltung ganzjährig auf der Weide – also auch im Winter – laut dem Deutschen Tierschutzverband als ein naturnahes Haltungsverfahren angesehen wird. Diese entspreche den Ansprüchen der Tiere. Werden bestimmte Voraussetzungen eingehalten, ist sie artgerechter als die herkömmliche Stallhaltung.