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Top! D2-Jugend – Spielberichte der JSG Raesfeld/Erle

Top! Top! Top! Das Trainerteam Michael Oesterbeck und Jürgen Pütz-Bosse sagen der D2-Jugend Raesfeld/Erle Danke für diese tolle Leistungen!

Vier Spielberichte der Fußballjugend Raesfeld/Erle D2, die sich aufmacht vom Tabellenkeller nach vorne zu klettern. 

D! - Spiel in Altendorf

JSG Lembeck/Rhade/Deuten 2 gegen JSG Raesfeld/Erle D2

Das Hinspiel hatte der Gastgeber mit 10 : 1 noch deutlich für sich entschieden. Also mussten neue Ideen her, damit man nicht noch einmal so abgeschossen würde! Der Schachzug, unseren robustesten Stürmer Max Heiming auf den torgefährlichsten Spieler des Gegners diesmal in der Defensive einzusetzen, brachte den gewünschten Effekt!

Die Jungs waren hellwach und konzentriert. Der 5-Tore-Spieler vom Hinspiel bekam gegen Max keinen Stich, do dass die erste Halbzeit quasi im Mittelfeld stattfand. Als wir in der Nachspielzeit mit unseren Gedanken eigentlich schon in der Kabine waren, fiel dann von der Mittellinie aus durch einen Glücksschuss die 1 : 0 Pausenführung für Lembeck/Rhade/Deuten. Der Torschütze zog einfach mal einen langen hohen Ball nach vorne ab, der kurz vor unserem überraschten Keeper Tassilo Schott aufsprang und als Bogenlampe ins Tor fiel.

Irregulärer Treffer für den Gastgeber

Doch das tat der starken Vorstellung unserer Mannschaft keinen Abbruch! Auch in Hälfte zwei neutralisierten sich beide Teams und es gab wenige Torraumszenen!

Wie aus dem Nichts fiel dann das 2 : 0 für die Gastgeber! Doch das Tor hätte eigentlich nicht gegeben werden dürfen, da deren Spielmacher zuvor seinen Schatten Max regelwidrig zu Fall brachte, der dann leider nicht mehr weiterspielen konnte. Da das Spiel hierbei nicht unterbrochen wurde, zählte dieser irreguläre Treffer für den Gastgeber und es blieb am Ende beim 2 : 0!

Mit dieser starken Vorstellung unseres Teams traten alle die Heimfahrt an. Die Truppe hat sich stark weiterentwickelt, was für die nächsten Begegnungen hoffen lässt! Top! Top! Top!

JSG Raesfeld/Erle 2 gegen SV Bossendorf 2

Auch in diesem Spiel galt es Altlasten (4 : 1 für Bossendorf) zu entsorgen und mutig nach vorne zu spielen! Unser Team kontrollierte sofort das Spiel und ging zügig durch Max Heiming mit 1 : 0 in Führung. Bossendorf konnte kaum durchatmen, da netzte wiederum Max zum 2 : 0 für seine Farben ein. Unsere D2 spielte mit engagiertem Pressing weiter und Bossendorf fand zu diesem Zeitpunkt nicht statt!

Dem Dauerdruck war der Gast einfach nicht gewachsen und musste bis zur Halbzeit auch noch das 3 : 0 durch unseren Kapitän Jan Olbing hinnehmen! Nach dem Wiederanpfiff glaubten wohl einige Jungs, man könne hier die ganze Sache ohne große Mühe nachhause schaukeln und es schlichen sich plötzlich deutliche Unkonzentriertheiten ein. Bossendorf nutzte hierbei einen unnötigen Ballverlust unserer D2 im Mittelfeld durch schnelles Umschalten und kam gegen unsere zu hoch stehende Abwehr zum Gegentor! Das wiederum war der Weckruf für die Jungs.

Punkte blieben in Erle

Nach zwei Wechseln im Sturm und Abwehr wurden alle wieder wach und der Ball lief gut durch unsere Reihen. Jetzt kam der große Auftritt von unserer Rakete Luc Hudournik. Gerade eingewechselt übernahm er einen weiten Pass unserer Abwehr, zündete den Turbo und ließ seinen gleichaltrigen Gegenspieler alt aussehen und zog davon. Nein, er war nicht auf der Flucht, sondern auf dem Weg zum 4 : 1, wobei er dem Torhüter von Bossendorf nicht den Hauch einer Chance ließ! Auch der Anschlusstreffer zum 4 : 2 ließ keine Hektik mehr aufkommen und die Punkte blieben verdientermaßen in Erle! Insgesamt sahen wir eine gute Mannschaftsleistung gegen einen guten Gegner.

Nachholspiel JSG Raesfeld/Erle D2 gegen SuS GW Barkenberg

Da Spiel wurde wegen Coronaerkrankungen nach einer Klassenfahrt mehrfach verschoben. Letztendlich konnte es an einem Mittwoch unter Flutlicht ausgetragen werden! Für die Jungs war das eine Prämiere, zumal der Gegner ebenfalls noch unbekannt war. Nach den Erfolgen der Letzten Wochen (9 von 12 Punkten aus vier Spielen) ließen es unsere Jungs mit breiter Brust stark angehen. Es wurde intensiv gepresst, ohne dass zunächst erfolgsversprechende Situationen herausgespielt wurden. Als dann jedoch Max Heiming kurz vor dem Strafraum der Gäste zu Fall gebracht wurde, gab der Schiedsrichter den fälligen Freistoß.

Jan Olbing, der sich immer besser für solche Situation herauskristallisiert, blieb cool und überlistete den Torhüter aus Barkenberg mit einem präzisen Kullerball ins linke Toreck! Doch nur 5 Minuten später kam Barkenberg mit einem sehenswerten Angriff über rechts und traf zum 1:1.

Nach dem Ausgleich versuchten sie jetzt aus alle Lagen auf unser Tor zu schießen, aber Tassilo Schott stand immer richtig und konnte alle Versuche entschärfen. Als sich dann Leander Lammersmann an seine Schussstärke erinnerte, fasste er sich ein Herz und zog aus 16 Metern einfach mal drauf! Daraufhin sprang die Stadionanzeige auf 2 : 1 für unsere JSG.

Kurz danach hatte wiederum Jan die Möglichkeit mit einem Freistoß auf 3:1 zu erhöhen. Doch der Ball Sprang vom linken Pfosten zurück ins Spielfeld, schade. Kurz vor der Pause konnte sich aber Max erneut durchsetzen und traf zur 3:1 Halbzeitführung. In Hälfte zwei übernahm dann unser Team die totale Spielkontrolle und spielte den Gegner an die Wand.

3 Punkte waren eingetütet

Zunächst erhöhte Max auf 4 : 1 und wiederum Leander mit einem sehenswerten Weitschuss auf 5 : 1. Spätestens jetzt war die Messe gelesen, wobei erneut Max nach einem intensiven Laufeinsatz mit seinem dritten Treffer für seine Farben auf 6 : 1 erhöhte. Kurz darauf wurde er leider verletzungsbedingt ausgewechselt. Barkenberg erzielte zwar noch mit einem Handneunmeter einen zweiten Treffer, doch unsere Jungs verließen erhobenen Hauptes als verdienter Sieger den Platz. Die 3 Punkte waren eingetütet!

SV Altendorf D1 gegen JSG Raesfeld/Erle D2

Am vergangenen Samstag fuhr unsere D-Jugend zum Auswärtsspiel nach Altendorf. Auch gegen den Zweitplatzierten wollte man wieder etwas gutmachen (Hinspiel 1:3 verloren). So legten unsere Jungs dann auch los. Es schien, als ob sich die Ergebnisse der letzten Spiele rumgesprochen hätten, denn Altendorf startete defensiv mit einer 5er Kette und stand tief in der eigenen Hälfte.

Mit dieser Taktik konnten sie unsere D2 auch im Hinspiel noch überraschen, wobei es ihnen damals gelang, durch weite Bälle in unsere Abwehr ihre schnellen Sturmspitzen einzusetzen, was auch zu ihrem Erfolg führte. Doch dieses mal war unsere D2 vorbereitet und gewarnt!

D1-Raesfeld-Erle-in-altendor

Klemens Windbrake spielte dabei nach alter Väter Sitte einen klassischen Libero, der den Stürmern von Altendorf zuvorkam und die langen Bälle entschärfte! Das hat gut geklappt. Als Folge fand Altendorf in den ersten 15 Minuten überhaupt nicht statt. Leider wurde unser überlegenes Spiel nicht jetzt schon in Tore umgesetzt, so dass immer ein Restrisiko durch einen gefährlichen Konter möglich gewesen wäre! Spätestens als Kapitän Jan Olbing dann auch noch einen tollen Freistoß an die Latte setzte, wusste man auf Altendorfer Seite, dass es heute ein anderes Spiel werden würde, als man es vielleicht erwartet hat. Unser Keeper Tassilo Schott hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine einzige Ballberührung und musste sich bei lausigen Temperaturen durch Tempoläufe in seinem Strafraum warmhalten.

Platz drei in der Tabelle

Mit einem 0 : 0 ging es in die Halbzeitpause. Torwarttrainer Malte Oesterbeck gab dann unseren Stürmern vor Wiederanpfiff noch mit auf den Weg, dass der gegnerische Torwart erhebliche Probleme mit weiten Abschlägen hat und unsere Stürmer Max Heiming und Luc Hudournik bei seinen Aktionen die Außenpositionen im Nahbereich abdecken sollten.

Mit Jan Olbing, Leander Lammersmann und Lukas Drießen wurde dann das vorgezogene Mittelfeld zugedeckt. Ein toller Schachzug, wie sich herausstellte, da man jetzt nahezu jeden Ball abfangen konnte. Von diesem Zeitpunkt war Altendorf völlig aus dem Spiel. In der 43.Minute konnte sich Max durch eine starke Einzelleistung gegen 2 Abwehrspieler durchsetzen und den Ball von der Grundlinie aus scharf vor das Tor von Altendorf bringen. Sein Sturmpartner Luc musste dann nur noch den Fuß hinhalten und stellte auf 1 : 0 für unsere JSG. Der gegnerische Trainer fand keine taktischen Mittel mehr gegen das druckvolle Spiel unserer Jungs und konnte nicht so richtig glauben, was hier passierte. Waren sie doch vom Punktestand her der klare Favorit (13 Punkte vor uns). Aber an diesem Tage hatten unsere Jungs einfach mehr Biss und nahmen die 3 Punkte wohlverdient mit nach Hause! Durch diese tolle Mannschaftsleistung festigte unsere Truppe Platz drei in der Tabelle.

von: Michael Oesterbeck und Jürgen Pütz-Bosse

Bäckerei Schlegel backt 120 Kroamstuten für die Lebenshilfe Borken

Familie Schlegel ist froh, wieder helfen zu können – Kroamstuten für den Elternsprechtag in der Neumühlenschule gebacken

Eine langjährige Tradition wird dieses Jahr wieder fortgeführt. Bereits zum 38. Mal spendet Bäckerei Schlegel aus Raesfeld der Lebenshilfe Borken und Umgebung eine beträchtliche Anzahl an Kroamstuten für deren Verkauf.

Normalerweise wird der Stuten auf dem jährlichen Basar der Lebenshilfe angeboten, welcher dieses Jahr leider wieder nicht stattfinden kann. Aus dem Grund haben sich die Lebenshilfe und Bäckerei Schlegel zusammengetan und eine andere Möglichkeit gefunden, den Kroamstuten unter die Leute zu bekommen und so Spenden für die vielen Projekte der Lebenshilfe zu sammeln.

Kroamstuten-Bäckerei-Schlegel
©Melanie Unnebrink

Kroamstuten ofenfrisch genießen

Am morgigen Elternsprechtag in der Neumühlenschule wird die Lebenshilfe Borken einen Stand aufbauen und die begehrten Stuten zum Verkauf anbieten. Außerdem wird es auf dem Weihnachtsmarkt bei Schulze-Beikel am 18. Und 19.12. einen Verkaufsstand geben. Die Kroamstuten werden dafür natürlich frisch gebacken, damit die Käufer ihren Stuten ofenfrisch genießen können.

Partnerschaft

Familie Schlegel ist froh, helfen zu können. Die Partnerschaft zwischen der Bäckerei und der Lebenshilfe besteht schon sehr lange, die Verbundenheit ist tief. Vor der Pandemie war die Lebenshilfe regelmäßig mit einigen Bewohnern vor Ort, wo die Bewohner dann erste eine Führung durch die Backstube bekommen und anschließend draußen gemeinsam gefrühstückt haben.

Lebenshilfe Kroamstuten Spende
©Melanie Unnebrink

Seit knapp zwei Jahren ist das leider nicht mehr möglich. Aus dem Grund hat sich die Familie Schlegel umso mehr gefreut, als die Anfrage für die Kroamstuten sie erreicht hat. Marc Lichte, Geschäftsführer der Lebenshilfe Borken und Umgebung, betont wie dankbar er der Familie und ihrer Bäckerei sei, denn die insgesamt 120 Kroamstutem, die jeweils 8 Pfund schwer sind, backen sich nicht von alleine.

60 kg Mehl

Für die 50 Stuten, die morgen bei der Neumühlenschule verkauft werden, haben die Bäcker circa 60kg Mehl in 3 Stunden verarbeitet. „Es ist nicht selbstverständlich, dass das hier neben der täglichen Arbeit gemacht und gespendet wird. Dafür sind wir sehr dankbar.“, so Marc Lichte.

Kroamstuten
©Melanie Unnebrink

(Information der Redaktion: der Fototermin fand unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen statt und jede Person wurde vorher getestet.)

DRK baut Impfspots weiter aus – 351 Personen geimpft

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Boostern und Quote weiter erhöhen: Das Rote Kreuz baut lokale Impfspots in mehreren Ortsvereinen im Kreis auf

Stadtlohn/Kreis Borken (drk-press). Das Rote Kreuz im Kreis Borken baut kreisweit über die Ortsvereine Impfspots auf. Start dieser Aktion war Sonntag kurzfristig beim DRK in Stadtlohn. Und die Premiere funktionierte einwandfrei. Mit dem lokalen Impfen in der Region sollen Hausärzte entlastet, die eh schon hohe Impfquote weiter gesteigert sowie eine Drittimpfung („Boostern“) ermöglich werden.

Das bekräftigten am Sonntag in Stadtlohn Kreisrotkreuzleiterin Verena Uhlenbrock sowie Jürgen Rave, Leiter des Rettungsdiensts und zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Stadtlohn. Uhlenbrock im DRK-Pressedienst: „In den nächsten Tagen werden weitere Stationen im Kreis hinzukommen.“ Viele Ortsvereine arbeiteten auf Hochtouren an der Organisation: „Die Nachfrage ist ja außerordentlich groß. Und an dieser Stelle darf ich den ehrenamtlich Mitarbeitenden einen große Dank sagen. Ohne sie könnten wir diese Impflogistik innerhalb kürzester Zeit unmöglich aufbauen.“

In Stadtlohn war bei der Premiere alles bestens organisiert – ohne Wartezeiten. Denn das Rote Kreuz arbeitet weiter mit der Chayns-App des Ahauser Softwareunternehmens Tobit.Lab. Über die App muss der Impfwillige zuvor einen Termin buchen, sodass lästiges Warten vermieden wird – analog dem vormaligen Testen. Der DRK-Ortsverein Stadtlohn hatte am Freitag die kurzfristig anberaumte Aktion auf seiner Facebookseite veröffentlicht. „Innerhalb von 45 Minuten wurden 300 Termine gebucht“, erklärt Jürgen Rave. Impfdosen zu bekommen, sei kein Problem. Verimpft wird Biontech. Das Impfen wird von einem Arzt überwacht. Geschultes Personal darf den Piks setzen.

351 Personen geimpft – 315 Auffrischungen

Am Montag veröffentlichte das Rote Kreuz Zahlen des Stadtlohner Impfspots: Demnach erfolgten 351 Impfungen (bei 56 Nachbuchungen). 315 Menschen holten sich eine Auffrischungsimpfung (24 Erst-, zwölf Zweit- oder Abschlussimpfungen). Von den 351 Geimpften waren 79 Personen über 60 Jahre.

Stressfreier Start beim DRK-Ortsverein Stadtlohn ohne Wartezeiten

Nach den noch frischen Erfahrungen des Impfdebüts am Sonntag in Stadtlohn plant das dortige Rote Kreuz die nächste Aktion voraussichtlich am kommenden Wochenende. Am Mittwoch soll zum Beispiel die Stadtlohner Feuerwehr zum dritten Mal geimpft werden, kündigte Feuerwehrchef Günter Wewers an. Und Berthold Dittmann, Bürgermeister von Stadtlohn, freute sich gegenüber der Presse über das schnelle Impfangebot und den auf Anhieb stressfreien Start: „Der Ortsverein an der Gutenbergstraße ist für Stadtlohn wirklich die beste Adresse.“ Seit dem Frühjahr erfolgen dort auch PCR-Tests im Auftrag des Kreisgesundheitsamtes.

Mit dem neuen Impfangebot stützt das Rote Kreuz im Kreis Borken auch die Bestrebungen des Kreises Borken, nachdem das Impfzentrum in Velen auf Betreiben des Bundesgesundheitsministeriums Ende September geschlossen werden musste. Mitarbeitende des Kreises sind seit Wochen mit zwei Impfmobilen im Westmünsterland unterwegs, und die Stationen sind jeweils aufgrund der sich zuspitzenden Lage überrannt worden.

Knapp 30.000 Auffrischungen im Kreis Borken

Am Wochenende betonte Landrat Dr. Kai Zwicker in einer Pressemitteilung, dass der Kreis Borken die Vorgaben des Landes hinsichtlich des Impftempos deutlich übertreffe. Die Impfquote (vollständig Geimpfte) im Kreis Borken liegt aktuell (19. November, 24 Uhr) bei den Über-Zwölf-Jährigen bei 86,3 Prozent. Auffrischungsimpfungen hatten zu dem Zeitpunkt 29.721 Personen erhalten.

Allein für Freitag (19.11.2021) verzeichnete das Impf-Dashboard des Kreises 2004 neue Booster-Impfungen. 687 davon gab es bei den beiden mobilen Impfangeboten der Koordinierenden Covid-Impfeinheit (KoCI) in Bocholt (333) und Rhede (354).

Studie: Das Russisch-Roulette der Ungeimpften

Daten aus Texas belegen es: Das Risiko an COVID-19 zu versterben, ist bei Ungeimpften zwanzig Mal höher als bei Geimpften.

In Texas wollten die Behörden es wissen: Welche Folgen hat das COVID-19-Impfprogramm für die Bürger_innen?

Dazu haben Fachleute des Texas Department of State Health Services für den Zeitraum zwischen 1. Januar und 31. Oktober 2021 digitalisierte Laborbefunde, Impfbescheinigungen und Sterbeurkunden ausgewertet.

Besonderes Interesse lag dabei auf dem Zeitraum zwischen September und Oktober, als der US-Bundesstaat mit einer schweren Pandemiewelle im Zeichen der besonders ansteckenden Delta-Variante zu kämpfen hatte.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Ungeimpfte hatten ein um den Faktor 13 erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken als vollständig Geimpfte.
  • Das Risiko, an den Folgen der Infektion zu versterben, war um das 20-fache höher.
  • Die Impfung zeigt in allen Altersgruppen einen hohen Schutz vor Infektion – er ist besonders hoch bei den 12- bis 17-Jährigen.
  • Die Impfung zeigt in allen Altersgruppen einen hohen Schutz vor Tod. Es gibt jedoch je nach Altersklasse Unterschiede – das gilt vor allem für vergangenen September, als in Texas die hochansteckende Delta-Variante zirkulierte. Ungeimpfte in ihren Vierzigern hatten ein 55-fach höheres Risiko, an ihrer Infektion zu versterben, als ihre vollständig geimpften Altersgenoss:innen. Bei ungeimpften Senior:innen (75 Jahre und älter) war das Risiko zwölffach höher.

Zusätzliche Gefährdung durch die Delta-Variante

Die Daten belegen auch die zusätzliche Gefährdung, die durch die Delta-Variante ausgeht. Sie erhöhte das Risiko der Menschen in Texas, sich zu infizieren oder an den Folgen zu versterben, um das Vier- bis Fünffache gegenüber dem Zeitraum, als diese Variante dort noch nicht zirkulierte – und das unabhängig vom Impfstatus.

Fazit der Gesundheitsbehörde:
„Alle in den USA zugelassenen COVID-19-Impfstoffe sind hochwirksam und schützen Menschen davor, krank oder schwer krank zu werden – inklusive jene, die sich mit Delta- oder anderen bekannten Varianten infizieren. Real-World-Daten aus Texas zeigen diesen Nutzen ganz klar.“

Was sie auch zeigen: Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen (im Unterschied zu denen, die sich nicht impfen lassen können), spielen eine virale Form von Russisch-Roulette. Es gibt allerdings einen fundamentalen Unterschied zum „echten“ Russisch-Roulette. Wer es spielt, gefährdet ausschließlich sich selbst. Bei COVID-19 ist das anders.

www.pharma-fakten.de/grafiken

PHARMA FAKTEN – Eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland

PHARMA FAKTEN ist eine Initiative des Pharma Fakten e.V., in dem 15 Unternehmen aus der Arzneimittel-Branche organisiert sind. Kern der Initiative ist die Online-Plattform www.pharma-fakten.de, an der eine eigenständige Redaktion kontinuierlich arbeitet. Pharma Fakten berichtet seit 2014 regelmäßig über Gesundheitsthemen. Schwerpunkte sind die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente in den verschiedensten Indikationen sowie gesundheitspolitische und ökonomische Hintergründe.

https://www.pharma-fakten.de/grafiken/detail/1160-covid-19-der-impfbooster-boostert

Brandanschlag auf zwei Corona-Schnelltestzentren im Kreis Borken

Zwei Corona-Schnelltestzentren im Kreis Borken, in Gronau und Ahaus in Brand gesetzt – Staatsschutz der Polizei Münster ermittelt

Münster/Ahaus/Gronau. Zwei Corona-Schnelltestzentren wurden am frühen Sonntagmorgen (21.11.) laut Mitteilung der Polizei mutmaßlich in Brand gesetzt.

Da ein politischer Hintergrund nicht auszuschließen sei, habe der Staatsschutz der Polizei Münster die Ermittlungen übernommen.

Testzentrum in Gronau angezündet in Gronau
©Feuerwehr Gronau

Ein aufmerksamer Zeuge habe um 2:35 Uhr eine brennende Teststation an der Straße „Am Sportplatz“ in Ahaus-Ottenstein bemerkt, woraus dieser den Notruf wählte. Die Feuerwehr löschte den Brand. Es entstand Sachschaden an einem Container und einem Pavillon in Höhe von 10.000 Euro.

Um 5:15 Uhr wählte ebenfalls ein aufmerksamer Zeuge den Notruf, nachdem er an der Ahauser Straße in Gronau-Epe ein brennendes Testzelt entdeckte. Auch hier entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro.

An dem Zelt stellten Polizisten zudem die Schriftzüge „LA LIBERTAD“ und „Stop oder Tod“ fest. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Brand und der Sachbeschädigung durch Graffiti gibt, sei bislang unklar.

Auch, ob die beiden Brände in Verbindung stehen, sei Bestandteil der Ermittlungen. An beiden Teststationen sei es bereits in der Vergangenheit zu Brandstiftungen gekommen.

Zeugen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen an den Tatorten zu der Tatzeit gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 zu melden.

Boten der Ewigkeit – Fotoausstellung in St. Silvester Erle

Kunst und Kirche

Bei der diesjährigen Adventsausstellung in der St. Silvester Kirche Erle vom 28. November bis 2. Februar 2022 werden Fotografien zum Thema „Boten der Ewigkeit“ ausgestellt.

Der Fotograf Thorsten Funke aus Dorsten, geboren 1974, beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Einfangen der Atmosphäre von mystischen Orten und Landschaften in Deutschland und auf den britischen Inseln. Die in unserer Kirche gezeigten Skulpturen hat er auf verschiedenen Friedhöfen fotografiert. Sie sind nicht nur Portale zwischen Leben und Tod, sondern immer auch ein Spiegelbild der Gesellschaft und der jeweiligen Zeit, in der sie errichtet wurden.

Insbesondere auf älteren Friedhöfen begleiten erstaunlich menschlich und lebendig anmutende Engelskulpturen als spirituelle Begleiter die Toten auf ihrer letzten Reise in die Ewigkeit. Sie wachen über die Grabstelle, dienen dabei als Grabschmuck und spenden den Hinterbliebenen Frieden, Geborgenheit und Trost.

Engel sind Geistwesen in (geflügelter) Menschengestalt, die von Gott erschaffen wurden und als seine Boten zu den Menschen tätig sind. Sie begegnen uns in verschiedenen Rollen: als Kämpfer, Verkünder, Wächter, Beschützer. Sie alle sind eins: Erscheinungsweisen Gottes.

Engelsdarstellungen haben eine lange Tradition und waren vor allem in der christlichen Ikonographie zu finden. Zwei Engelsskulpturen (Cherubim) mit Flügeln schmückten der Überlieferung zufolge bereits den Tempel Salomons.

Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit spielen Engel eine ganz besondere Rolle: Der Erzengel Gabriel spricht mit Maria und verheißt ihr die Geburt ihres göttlichen Sohnes. Als Boten verkünden Engel den Hirten die frohe Botschaft und feiern mit ihrem Gloria-Gesang die Geburt Jesu. Und auch später, an Ostern, steht ein Engel am leeren Grab und erzählt den Frauen von der Auferstehung.

Die Darstellung von Engeln war über Jahrhunderte dem jeweiligen Zeitgeist geschuldeten Veränderungen unterworfen. Durch den Einfluss des Zeitalters der Aufklärung trat die Darstellung von Engeln in der Kunst zurück. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

finden sich anstelle der traditionellen jünglingshaften Darstellung häufig, wie hier gezeigt, weibliche Engelsdarstellungen in der bildenden Kunst.

Die Ausstellungseröffnung erfolgt im Rahmen der Vorabendmesse zum ersten Advent, Samstag, 27. November 2021 um 18.30 Uhr. Hierzu und zum anschließenden Rundgang laden wir herzlich ein.

Die Kirche ist täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Thorsten Funke + Annette Schmelter + Petra Nienhaus

Impfen: Landrat Kai Zwicker baut „drittel Säule“ im Kreis aus

Impfquote im Kreis Borken Ü 12 liegt bei 86,3 – Landrat Dr. Kai Zwicker: „Wir werden das Impfangebot im Kreisgebiet deutlich ausweiten!“ Die „Dritte Säule“ ist im Aufbau

Kreis Borken (pd). Kreis Borken lässt sich impfen: Deshalb reagiert nun auch Landrat Kai Zwicker auf die große Impfnachfrage im Kreis: „Wir werden das Impfangebot im Kreis Borken weiter deutlich ausbauen“, das hat Landrat Dr. Kai Zwicker am Wochenende angesichts der gewaltigen Nachfrage erklärt.

Die Hauptlast bei den Corona-Schutzimpfungen tragen nach den Vorgaben von Bund und Land bis jetzt zwar die Arztpraxen. Allerdings sei zu deren Unterstützung der Kreis Borken mit seiner „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) als einer der ersten Kreise überhaupt bereits Mitte Oktober mit mobilen Impfungen in allen Städten und Gemeinden gestartet.

Vier feste neue Impfstellen

Dieses Angebot werde zum einen Anfang Dezember durch die Einrichtung von vier festen Impfstellen – in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau – mit deutlich größeren Impfkapazitäten ausgeweitet. „Zum anderen entsteht derzeit in Abstimmung mit dem Kreis eine ‚dritte Säule‘: Eine Reihe von kreisangehörigen Kommunen wird gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten und den Hilfsorganisationen vor Ort kurzfristig noch zusätzliche Impfungen möglich machen, zudem auch das DRK“, berichtete der Landrat mit Verweis auf seine jüngste Video-Konferenz mit den hiesigen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern.

Vorgaben im Kreis Borken deutlich übertroffen

Und das sich der Landrat Zwicker freut, hat seinen Grund: Die Impfquote (vollständig Geimpfte) im Kreis Borken liegt aktuell (19.11.2021, 24 Uhr) bei den Über-Zwölf-Jährigen bei 86,3 Prozent. Auffrischungsimpfungen haben inzwischen 29.721 Personen erhalten.

Allein für Freitag (19.11.2021) verzeichnete das Impf-Dashboard des Kreises 2.004 neue Booster-Impfungen. 687 davon gab es bei den beiden mobilen Impfangeboten des KoCI-Teams in Bocholt (333) und Rhede (354).

Ich bin dabei in der WhatsApp-Advent-Challenge St. Martin

QR-Code mit dem Smartphone einscannen und loslegen

Bei der WhatsApp-Challenge St. Martin sind alle Gemeindemitglieder als Einzelperson, Familie oder als Freunde willkommen.

Corona beschleunigt auch die Digitalisierung der Kirche, oder die Möglichkeiten, dass Christen in dieser Zeit miteinander kommunizieren können und sich verbunden fühlen. So jetzt auch in der neu gegründeten WhatsApp-Gruppe von St. Martin in Raesfeld.

Mit kleinen Aufgaben, mal lustig und mal nachdenklich kann jeder, der in der Gruppe angemeldet ist, sich die Zeit bis Weihnachten miteinander verbringen. Dazu lädt die Pfarrgemeinde St. Martin nun ein.

Alle weiteren Infos zum Ablauf der Challenge, wie ihr euch anmelden könnt und
Kontaktdaten für evtl. Rückfragen findet ihr auf unserer Homepage www.stmartin-raesfeld.de unter „Aktuelles“. Wir fordern euch heraus! Seid ihr dabei?

Zur Anmeldung einfach den QR Code mit der Kamera in WhatsApp scannen und los geht’s.

Das Challenge-Team Christine Focken und Edith Liesner freuen sich auf viele Teilnehmer_innen.

Lauschpause: Menschen zum Zuhören gesucht!

Sie haben Freude am Umgang mit Menschen? Sie hören gerne zu? Sie möchten gerne etwas Zeit ehrenamtlich investieren?

Dann machen Sie mit bei der Lauschpause! Wir möchten Patienten im Krankenhaus, die wenig oder keinen Besuch bekommen Zeit zum Zuhören schenken. Einfach da sein, zuhören, ein freundliches Lächeln, ein aufmunternder Händedruck – ein wichtiges Element im Heilungsprozess.

Bei Interesse und/oder Fragen melden Sie sich gerne: Klaus Elsner: Krankenhausseelsorger:
02861/9770943 oder [email protected]
Gudrun Weber: Caritasverband Borken 02861/945818 oder [email protected]

Gemeinde Raesfeld plant Klimaschutzkonzept für 2022

Gemeinde plant Klimaschutzkonzept für 2022, will aber „nichts über Nacht verändern“- Bürgermeister Tesing auch die Bürgerinnen und Bürger in die Pflicht, weil der Klimaschutz bei jedem persönlich anfange.

Bürgermeister Martin Tesing wirbt in seiner Haushaltsrede beim Thema Klimaschutz für Weitsicht, ohne die Gegenwart aus dem Blick zu verlieren. Nachhaltigkeit müsse „das zentrale Element der Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde sein“.

Ob Tesing dabei nicht genug aufs Gaspedal tritt oder einfach nur eine besonnene Geschwindigkeit einhält, liegt im Auge des Betrachters. Fest steht wohl nur: auf der Überholspur wird der Bürgermeister mit der Gemeinde nicht fahren. Man habe in Raesfeld „gewachsene Strukturen (…), die wir nicht über Nacht verändern können“, erklärt er.

Raesfelder Stromnetz nicht für Mobilitätswende ausgelegt

Gemeint ist damit zum Beispiel die Umstellung auf E-Autos. Tesing: „Unsere Stromversorger schlagen bei den Gedanken (…) die Hände über den Kopf zusammen, weil das gegenwärtige Stromnetz in der Gemeinde überhaupt nicht für diese Mobilitätswende ausgelegt ist.“

Förderung nicht hinterherlaufen, aber gezielt abrufen

Der voraussichtlichen Ampel-Koalition in Berlin wirft er vor, „hinsichtlich der inhaltlichen wie auch finanziellen Ausgestaltung der vom Staat verordnete Klimaschutzmaßnahmen Unsicherheiten zu schüren“. Für Tesing mache es daher „keinen Sinn, jedem Klimaschutz-Förderprogramm hinterher zu laufen“. Dies hätte wenig mit Nachhaltigkeit zu tun. Dennoch werde die Gemeinde „jedes einzelne Förderprogramm in den Blick nehmen, um gegebenenfalls gezielt Klimaschutzfördermittel abzurufen“.

In 2022 Grundlagen für örtlichen Klimaschutz legen

Konkrete Klimaschutzaktivitäten hat Tesing in seiner Rede zum Gemeindehaushalt 2022 nicht benannt. Nur so viel: „Wir wollen im kommenden Jahr die Grundlagen für den örtlichen Beitrag zu den weltweiten Klimaschutzbemühungen schaffen, in dem wir ein Klimaschutzkonzept aufstellen. Die Fördermittel hierfür sind beantragt. Darüber hinaus haben wir weitere Kosten für den Eigenanteil sowie für externe Beratung im Haushalt eingeplant.“ Die Frage nach zu langsamer oder besonnener Geschwindigkeit dürfte auch hier im Auge des Betrachters liegen.

Nicht nur auf die Gemeinde zeigen

Außerdem nimmt Tesing auch die Bürgerinnen und Bürger in die Pflicht, weil der Klimaschutz bei jedem persönlich anfange. „Nur auf die Gemeinde zu zeigen, geht am Thema vorbei, entspricht aber dem immer mehr um sich greifenden gesellschaftlichen Verhalten das man mit den Worten ,Wasch mich, aber mach mich nicht nass’ nicht besser umschreiben könnte“

Someday At Christmas-Ein Weihnachtsgospelkonzert

Der Gospelchor Saint Paul’s Inspiration lädt am 11. Dezember 2021 ab 20.00 Uhr zu einem stimmungsvollen und besinnlichen Weihnachtsgospelkonzert ein.

Das Konzert findet in der Pfarrkirche St. Georg in Heiden statt.

Der Chor freut sich ganz besonders darauf, dieses Jahr wieder ein Konzert geben zu dürfen. Seitdem die Chorproben wieder stattfinden dürfen, bereitet sich Saint Paul´s Inspiration intensiv auf den gefühlvollen Weihnachtsgospel vor.

Gospelchor Saint Paul's
©Reinhard-Elsing

Lieder wie „Someday At Christmas“, „You Raise Me Up“, „Oh Holy Night“ und „Joy To The World“ erklingen derzeit jeden Montag aus dem Probenraum des Chores neben der evangelischen Kirche an der Mozartstraße.

Der Eintritt beträgt acht Euro. Karten sind im Vorverkauf online unter www.udohotten.de sowie bei der Borkener Zeitung, Bahnhofstraße 6, zu erhalten.

Der Einlass erfolgt unter Beachtung der 3G-Regeln und Maskenpflicht bis zum Platz.

Neue Regeln für Einreise in NRW aus den Niederlande und Belgien

Niederlande und Belgien als Hochrisikogebiete eingestuft: Neue Regeln für die Einreise nach Nordrhein-Westfalen

Wie der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales heute mitteilt, gelten ab Sonntag, 21. November 2021, strengere Auflagen für die Einreise aus den Niederlanden und Belgien nach Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund ist die Entscheidung der Bundesregierung, die Länder zu Hochrisikogebieten hochzustufen. Damit treten automatisch strengere Anforderungen aus der Einreiseverordnung des Bundes in Kraft.

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner: „Die Hochstufung Belgiens und der Niederlande war unvermeidbar. Die Bundesregierung musste auf die rasant steigenden Infektionszahlen reagieren. Wichtig ist, der kleine Grenzverkehr bleibt. Wir stimmen uns mit beiden Ländern weiterhin eng ab.“

Wer aus Belgien oder den Niederlanden nach Nordrhein-Westfalen einreist oder nach einem Aufenthalt dort zurückkehrt, muss die folgenden Regeln beachten:

  • Anmeldepflicht: Reisende müssen sich vor ihrer Einreise über das Portal der Bundesregierung anmelden (www.einreiseanmeldung.de) und einen Nachweis über die erfolgreiche Anmeldung mitführen.
  • Quarantänepflicht: Grundsätzlich gilt eine Quarantänepflicht von zehn Tagen. Wer eine Impfung oder Genesung nachweist, kann die Quarantäne sofort beenden oder muss sie gar nicht erst antreten. Alle anderen Personen können die Quarantäne frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis beenden. Für Kinder unter zwölf Jahre endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen.
  • Nachweispflicht: Schon bei Grenzübertritt müssen Einreisende einen Nachweis über eine vollständige Impfung oder Genesung, oder ein negatives Testergebnis (Schnelltest oder PCR-Test) mitführen.

Ausnahmen bei „kleinem Grenzverkehr“

Für den so genannten „kleinen Grenzverkehr“ gelten einige Ausnahmen von diesen Regeln. So entfällt für Grenzpendler und Personen, die sich für weniger als 24 Stunden in den Niederlanden aufgehalten haben oder für weniger als 24 Stunden nach Deutschland einreisen, die Anmelde- und Quarantänepflicht. Die Nachweispflicht bei Einreise besteht weiterhin. Für nicht geimpfte oder genesene Personen genügen in diesem Fall aber zwei Testungen pro Woche.

Für Verwandtenbesuche von weniger als 72 Stunden im Nachbarland besteht ebenfalls keine Anmelde- und Quarantänepflicht. Ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis muss aber dennoch bereits bei Einreise vorgelegt werden.

Nikolaus Stiefel-Aktion 2021

Auch in diesem Jahr findet die beliebte Nikolausstiefel-Aktion statt

Dabei können alle Kinder der Gemeinde einen ihrer Stiefel abgeben und ihn gefüllt wiederbekommen.

Raesfeld (pd). Die Stiefel sind in den Schaufenstern der Mitgliedsgeschäfte in den Ortskernen von Raesfeld und Erle zu finden. Eingesammelt werden die Kinderstiefel in diesem Jahr am Samstag, 20. November in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr in Erle vor dem Gasthof Brömmel-Wilms und in Raesfeld vor dem Rathaus. Bitte tragen Sie dabei einen Mund-Nasen-Schutz und halten Sie den Mindestabstand ein.

Wir bitten um folgende Kennzeichnung der Stiefel: Vor- und Nachname des Kindes, Telefonnummer und ganz wichtig die Ortsteilangabe. Bitte nur saubere und trockene Stiefel abgeben, keine Socken!

Ab Montag, den 6. Dezember können dann die lecker gefüllten Stiefel in den Schaufenstern der Raesfelder und Erler Geschäftswelt gesucht und abgeholt werden. Die Teilnahme an der Nikolaus Stiefel-Aktion des Ortsmarketing Raesfeld ist natürlich kostenlos. Der Nikolaus freut sich darauf, viele Raesfelder und Erler Stiefel zu füllen!

Stolpersteine reinigen in Raesfeld

Raesfeld (pd). Am Mittwoch, 17. November trafen sich die Schüler_Innen der Klassen 8 bis 10 der Julia-Koppers-Gesamtschule Alexanderschule zur jährlichen Reinigung der Stolpersteine in Raesfeld, die seit einigen Jahren im Raesfelder Trottoire an die Menschen erinnern, die während der Nazidiktatur deportiert und ermordet wurden.
(https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Raesfeld)

Diese Stolpersteine sind Teil eines internationalen Projektes zur Erinnerung an die Einzelschicksale der Opfer des Faschismus in Europa durch den Künstler Gunter Demnig, der inzwischen über 70.000 Stolpersteine in 28 Ländern verlegt hat. Sie erinnern nicht nur an Menschen jüdischen Glaubens sondern auch an Sinti und Roma, politisch Andersdenkende, Homosexuelle und Menschen mit Behinderung, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Die Schüler_Innen verlasen dabei die Namen der Opfer, reinigten die Stolpersteine und legten weiße Rosen ab und entzündeten Kerzen. Die Schule gehört dem Netzwerk der „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ an und arbeitet seit längerem bereits an diesem Themenkomplex.
Begleitet wird das Projekt durch den Schulsozialpädagogen Uli Cluse und seiner Kollegin Eileen Wenk.

Feuerwehr befreite 80-jährige Person aus Aufzug

Am Dienstagabend um 22.41 Uhr musste die Feuerwehr Raesfeld zu einen Einsatz unter den Stichwort: Person im Aufzug ausrücken.

An der Einsatzstelle Hoher Kamp eingetroffen, fanden Einsatzkräfte eine 80 jährige Person vor, die im Aufzug eingeschlossen war. Laut Mitteilung der Feuerwehr steckte der Aufzug steckte zwischen Erdgeschoss und Keller fest.

Fotos: Feuerwehr Raesfeld

Geöffnet werden mussten beide Aufzugtüren. Der Aufzug musste über die Notsenkung in den Kellerbereich absenkt werden.
Durch die Vorerkrankung der Person, war sie während des Einsatzes nicht mehr ansprechbar. So alarmierte die Feuerwehr einen RTW zur Einsatzstelle.
Nachdem der Fahrstuhl abgesenkt war, hatte die Person sich, so wie der Leiter der Feuerwehr André Szczesny mitteilt, ein wenig erholt. Ein Notfallsanitäter der Feuerwehr Raesfeld versorgte den Patienten bis zum Eintreffen des RTW der Feuerwehr Borken.

Dieselspur von Raesfeld nach Borken und zurück

Raesfeld/Borken. Ein defekter Tankdeckelverschluss eines Busses sorgte am Mittwochnachmittag für eine Dieselspur

Die Ölspur erstreckte sich von Raesfeld über Borken und wieder zurück nach Raesfeld erstreckte. Polizeibeamte folgten der Spur und konnten so den Verursacher ausfindig machen.

Im Einsatz war die Feuerwehr Raesfeld. Sie wurde gegen 14 Uhr alarmiert und die betroffenen Stellen im Ortskern ab.
Aufgrund des erst nicht bekannten Ausmaßes der Ölspur, erkundete die Einsatzleitung weitere Verkehrswege in Richtung Erle und Borken.
Dabei wurde das Ausmaß der Spurt sichtbar und es stellte sich heraus, dass wohl eine kilometerlange Ölspur von Erle über Raesfeld und Borken bis nach Gemen führte.

Tourismuszahlen 2021: Das Münsterland kam gut durch den Sommer

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Der Trend zum Urlaub in der Heimat hat sich sehr positiv auf das Münsterland ausgewirkt

Münsterland (pd). Das Münsterland schneidet bei den Übernachtungszahlen 2021 für die Sommer- und -ferienmonate Juli und August im Bundesvergleich zu den Zahlen aus 2019 – also von vor der Corona-Pandemie – verglichen mit anderen Regionen sehr gut ab.

Von Juni bis einschließlich September verzeichnete unsere Region trotz der Pandemie 1.364.405 Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen ab zehn Betten, wie die aktuellen Daten von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) zeigen.
Während vor allem Küstendestinationen an der Ostsee von Juni bis September sogar Übernachtungs-Zuwächse im Vergleich zu 2019 verzeichneten, fiel dieselbe Bilanz im Münsterland zwar mit minus 11,3 Prozent negativ aus.

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Das Münsterland ist Deutschlands führende Pferderegion und lockt damit auch viele Touristen in die Region. (Copyright: Münsterland e.V./Maren Kuiter)

Zuwachs bei den Übernachtungen

Im Bundes- und Landesvergleich ist das jedoch wenig: So registrierte das Münsterland etwa im August 2021 als einzige NRW-Destination gegenüber August 2019 einen Zuwachs bei den Übernachtungen, und zwar mit 6,7 Prozent sehr deutlich. Damit verbesserte sich auch die Auslastung in den Betrieben.
Michael Kösters, Generalbevollmächtigter und Tourismus-Experte beim Münsterland e.V.: „Betrachtet man nur die NRW-Sommerferienmonate Juli und August, bestätigt sich auch hier die Stärke des Münsterlandes: Die Zahl der Übernachtungen lag in unserer Region mit einem leichten Minus von 2,4 Prozent nahezu wieder auf dem Vor-Pandemie-Niveau (2019), während der Landesdurchschnitt ein Minus von 22,1 Prozent aufweist.“

Radwege-im-Münsterland
4500 Kilometer Radwege führen durch das Münsterland und prägen die Radregion – darunter zum Beispiel die Friedensroute zwischen Osnabrück und Münster. Münsterland e.V./Christoph Steinweg

Trend zum Urlaub in der Heimat

„Wir sind in diesem Sommer rein nach den Zahlen noch vergleichsweise ‚gut‘ durch die Krise gekommen. Der Trend zum Urlaub in der Heimat hat sich sehr positiv auf das Münsterland ausgewirkt“, sagt Kösters. „Hätten wir auch Zahlen zu den Privatbetrieben mit unter zehn Betten, die in der amtlichen Statistik leider nicht erfasst werden, wäre der Zuwachs vermutlich noch deutlich höher. Das belegt auch der dwif-Corona-Kompass, der deutschlandweit Tourismuszahlen erfasst und auswertet. Die offiziellen Zahlen für die Sommermonate von IT.NRW decken sich auch mit der deutlichen gestiegenen Nachfrage bei den Tourist-Informationen im Münsterland und bei unserem eigenen Tourismus-Center. Gleichzeitig haben die Betriebe aber weiterhin mit den Corona-Auflagen, einer oftmals geringeren Kapazität und vor allem einem verschärften Fach- und Servicekräftemangel zu kämpfen.“

Gerade vor dem aktuellen Hintergrund der sehr dynamischen Corona-Entwicklung gebe es zudem keine Entwarnung, im Gegenteil, so Kösters. „Wie wir alle beobachtet die Branche die aktuelle Entwicklung natürlich mit großer Sorge. Ein weiterer Lockdown muss aus Sicht der Branche mit geeigneten Maßnahmen unbedingt verhindert werden. Die Betriebe sind hier offen für Einschränkungen etwa für Ungeimpfte, wichtig ist Klarheit und eine dauerhafte Perspektive.“

„Zensus 2022“: Auch im Kreis Borken wird gezählt

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Befragung von rund 34.000 Personen im Kreis Borken beginnt im Mai 2022

Kreis Borken (pd). 2022 findet in Deutschland wieder eine „Volkszählung“ statt: Mit dem „Zensus 2022“ nimmt Deutschland an einer EU-weiten Zensusrunde teil, die seit 2011 alle zehn Jahre stattfinden soll.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der anstehende Zensus von 2021 in das Jahr 2022 verschoben. Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten.

Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig.

Um die Bevölkerung möglichst frühzeitig über das Verfahren und die Hintergründe zu unterrichten, wurde vom Statistischen Bundesamt unter der Adresse www.zensus2022.de ein informatives Portal eingerichtet.
In erster Linie werden für den „Zensus 2022“ Daten aus Verwaltungsregistern genutzt, sodass die Mehrheit der Bevölkerung keine Auskunft erteilen muss. In Deutschland ist der „Zensus 2022“ eine registergestützte Bevölkerungszählung, die durch eine Stichprobe ergänzt und mit einer Gebäude- und Wohnungszählung kombiniert wird. Auf diese Weise kann im Vergleich zu einer traditionellen Volkszählung sowohl der Verwaltungsaufwand für die Durchführung des Zensus als auch die Zeit, die die befragten Personen investieren müssen, deutlich verringert werden.

Melderegister der Kommunen

Zur Ermittlung der benötigten Daten werden vor allem die Melderegister der Kommunen, die Register der Bundesagentur für Arbeit, weitere erwerbsstatistische Register sowie Daten der Vermessungsverwaltungen genutzt. Informationen, die nicht aus diesem Verwaltungsregistern gewonnen werden können, wie beispielsweise Informationen zur Bildung, Ausbildung und Beruf, werden dann im Rahmen einer Stichprobenbefragung erhoben.

Haushaltsstichprobe

Zensusstichtag ist der 15. Mai 2022. Von diesem Tag an werden im Kreis Borken bei rund 34.000 Personen, das sind weniger als 10 Prozent der Bevölkerung, im Rahmen der sogenannten Haushaltsstichprobe Erhebungen mittels (Online-)Fragebogen vorgenommen. Neben den Haushaltebefragungen durch Erhebungsbeauftragte werden in allen Gemeinschaftsunterkünften einige Grunddaten erhoben. Die Gebäude- und Wohnungszählung wird von den statistischen Ämtern der Länder als schriftliche Befragung durchgeführt.

Zum Thema: Erhebungsbeauftragte

Für die Befragung im Kreis Borken sind rund 350 Erhebungsbeauftragte erforderlich. Bis Anfang 2022 müssen die Namen der Personen feststehen, die vom 15.05.2022 bis 07.08.2022 die Daten für den Zensus sammeln werden. Gesucht werden engagierte und vertrauenswürdige Personen ab 18 Jahren. Sie werden vor den Befragungen geschult und müssen sich verpflichten, das Statistikgeheimnis zu wahren.
Die Erhebungsbeauftragten sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig, erhalten allerdings eine Aufwandsentschädigung. Diese wird im Regelfall ca. 5 bis 9 Euro pro auskunftspflichtiger Person (je nach Fallkonstellation) betragen. Sonderbereiche werden separat abgerechnet. Kreis und Kommunen hoffen, dass sie in den nächsten Wochen ausreichend freiwillige Helfende finden.


Interessierte können sich an die Gemeinde- oder Stadtverwaltung ihres Wohnortes oder an die Erhebungsstelle des Kreises, Tel.: 02861/681-9000, per E-Mail: [email protected], wenden. Dort erhalten sie weitere Informationen. Die Erhebungsstelle, die von der übrigen Verwaltung getrennt ist, hat inzwischen eine eigene Postadresse: Kreis Borken, Zensus 2022 – Erhebungsstelle, 46320 Borken.
Weitere Informationen des Kreises Borken zum Zensus gibt es im Internet unter https://www.kreis-borken.de/zensus2022.

Drastische Maßnahmen zur Eindämmung der vierten Corona-Welle

Für ungeimpfte Menschen könnte es jetzt in Deutschland so richtig ungemütlich werden. Der neue Maßnahmenkatalog sieht unter anderem Zugangsregelungen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete vor. In NRW liegt die Hospitalisierungsrate aktuell bei 4. 

Aufgerufen wird auch zu einer Impfpflicht in Gesundheitsberufen

Bundeskanzlerin und Regierungschefs_innen sind heute zusammengekommen: Es wird einen neuen Maßnahmenkatalog geben. Aufgerufen werden alle bislang ungeimpften Bürgerinnen und Bürger, sich solidarisch zu zeigen und sich jetzt zügig gegen das SARS-CoV2-Virus impfen zu lassen. 

Die Regierungschefs waren in der heutigen Videokonferenz einig gewesen, dass die Pandemie nicht überwunden ist. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV2-Virus sowie die Zahl der schweren Krankheitsverläufe steigen derzeit mit hoher Geschwindigkeit an. In einigen Regionen besteht bereits ein Engpass an Intensivbetten. Planbare Operationen müssen in vielen Fällen verschoben werden, um Kapazitäten für Patientinnen und Patienten zu haben, die an Corona erkrankt sind.

25 Millionen Ungeimpfte in Deutschland

Trotz vieler Erfolge der Impfkampagne seien noch immer zu viele Menschen in Deutschland ungeimpft. Dies erschwere und gefährde eine nachhaltige, flächendeckende und langfristige Bewältigung des Infektionsgeschehens. So sei die Inzidenz bei Ungeimpften, rund 25 Mio., um ein Vielfaches höher als bei Geimpften. Weiterhin sind es fast ausschließlich Ungeimpfte, die mit schweren Krankheitsverläufen auf eine intensivmedizinische Versorgung angewiesen sind.

Bei nicht geimpften Personen verläuft die Corona-Erkrankung wesentlich häufiger schwer. Sie weisen ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko für andere auf. Daher sind besondere Maßnahmen notwendig und gerechtfertigt.

3G-Regeln – Was gilt in Bus und Bahn?

Bundesweit soll in Bussen und Bahnen neben der Maskenpflicht die 3G-Regel eingeführt werden: Fahrgäste müssen einen negativen Test vorlegen, wenn sie nicht geimpft sind.  Kontrollen obliegen den Verkehrsunternehmen. Bei Nichteinhalten droht hier ein Bußgeld. Gleiches gilt für Inlandflüge. Ausgenommen sind Taxis und die Schülerbeförderung.

Aus Sicht der Länder stellen sich hinsichtlich der praktischen Umsetzung einer solchen Vorgabe gewichtige Fragen. Es bleibt absehbar bei einer nur eingeschränkten Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs und damit bei Kostenunterdeckungen, die auch im Jahr 2022 anfallen werden. 

3G- Regeln am Arbeitsplatz

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die entsprechenden Nachweise zu kontrollieren und zu dokumentieren. Bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld. Vorgelegte PCR-Tests dürfen nicht älter als maximal 48 Stunden sein. Antigen-Test 24 Stunden. Für den Fall, dass sich Beschäftige weigern, die 3G-Regeln einzuhalten, muss der Arbeiter einen Arbeitsplatz schaffen, w es keinen direkten Kontakt zu den anderen Mitarbeitern gibt. Falls das nicht möglich ist, drohen den Betroffenen Lohnverlust oder sogar die Kündigung.

Hospitalisierungswert von 3

Die Länder werden daher, sofern noch nicht geschehen, wenn die für das jeweilige Land ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 3 überschreitet, den Zugang zu Freizeitveranstaltungen und -einrichtungen, Kulturveranstaltungen und – einrichtungen, Sportveranstaltungen und -ausübungen, gastronomischen Einrichtungen und übrigen Veranstaltungen – in Innenräumen -, sowie grundsätzlich zu körpernahen Dienstleistungen und Beherbergungen auf Geimpfte und Genesene (flächendeckende 2G-Regelung) beschränken, um die Infektionsdynamik zu brechen. 

Hospitalisierungswert von 6 – 2G-Regeln, 2G + und Kontaktbeschränkungen

Die Länder werden zudem, sofern die für das jeweilige Land ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 6 überschreitet, Ausnahmen und Erleichterungen von Schutzmaßnahmen auch bei geimpften und genesenen Personen vom Vorliegen eines negativen Testergebnisses abhängig machen (2G plus).
Dies wird vor allem an Orten erfolgen, an denen das Infektionsrisiko aufgrund der Anzahl der Personen und der schwierigeren Einhaltung von Hygienemaßnahmen besonders hoch ist, insbesondere in Diskotheken, Clubs und Bars. Sofern der Schwellenwert an fünf Tagen in Folge unterschritten wird, kann von den vorstehenden Regelungen wieder abgesehen werden.

Bei der Überschreitung des Schwellenwertes von 6 kann auch von Geimpften und Genesenen ein negativer Test verlangt werden, oder sogar die 2G+ eingeführt werden. Gemeint sind damit vor allem Orte mit hohem Infektionsrisiko wie Diskotheken, Clubs und Bars, ebenso bei körpernahen Dienstleistungen.

Hospitalisierungswert ab 9

Die Länder werden hier – vorbehaltlich der Zustimmung der Landtage – bei besonders hohem Infektionsgeschehen mit besonders hoher Belastung des öffentlichen Gesundheitssystems – spätestens wenn die für das jeweilige Land ausgewiesene Hospitalisierungsrate den Schwellenwert 9 überschreitet – im jeweiligen Land von den weitergehenden Möglichkeiten des Infektionsschutzgesetzes konsequent Gebrauch machen und im Rahmen der landesrechtlichen Regelungen gemeinsam mit den Landesparlamenten – – erforderliche Maßnahmen ergreifen (Länderöffnungsklausel).

Das bedeutet: Impf-, Genesenen- oder Testnachweisen, bei entsprechenden Zugangsbeschränkungen. Hier stehen die Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen in der Verantwortung, da nachlässige Kontrollen die Ansteckungsgefahr erhöhen und die Verbreitung des Virus begünstigen.

Bußgeldrahmen soll ausgeschöpft werden

Die Länder werden deshalb den Bußgeldrahmen ausschöpfen, ihrerseits die Kontrolldichte erhöhen und Verstöße entschieden sanktionieren. Aus Sicht der Regierungschefinnen und -chefs der Länder ist es in diesem Zusammenhang zu begrüßen, dass die im Beschluss der Länder vom 22. Oktober 2021 geforderte Schließung von Strafbarkeitslücken bei der Fälschung von Gesundheitszeugnissen (z. B. Impfbescheinigungen) nun gesetzlich umgesetzt werden soll.

Impfangebote sollen ausgeweitet werden

Bund und Länder werden die Impfangebote ausweiten (mobile Impfteams, Impfzentren, Krankenhäuser, niederschwellige Angebote, Arztpraxen, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Ärztinnen und Ärzte der Gesundheitsämter oder andere Möglichkeiten). 

Impfzulassung für Kinder

Auch Kindern zwischen 5 und 11 Jahren soll nach der Ende November bevorstehenden Zulassung des erforderlichen Impfstoffs und der entsprechenden Verfügbarkeit in der zweiten Dezemberhälfte nach individueller Beratung und Risikoeinschätzung rasch eine Impfung angeboten werden. 

Der Bund sagt zu, die Impfzentren und andere über die Länder organisierte Impfmöglichkeiten weiter in der bisherigen Weise bis zum 31. Mai 2022 finanziell zu unterstützen.

Erst-, Zweitimpfung und Auffrischung

Erst- und Zweitimpfungen für bisher Ungeimpfte bleiben entscheidend, um die Pandemie zu überwinden. Aber auch den Auffrischungsimpfungen („Booster“) kommen für bereits geimpfte Personen eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Pandemie zu. In kurzer Zeit müssen jetzt in Deutschland Millionen Auffrischungsimpfungen erfolgen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt für alle Geimpften ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung sechs Monate nach der letzten Impfung, frühestens nach 5 Monaten bei Verfügbarkeit von Impfstoff. 

Kapazitäten schaffen

Die Länder werden in Abstimmung mit den Kommunen die erforderlichen Kapazitäten schaffen, um gemeinsam mit dem Regelsystem der niedergelassenen Ärzte jeder und jedem Impfwilligen spätestens 6 Monate nach der Zweitimpfung ein Angebot für eine Auffrischungsimpfung zu machen. Dazu bedarf es eines gemeinsamen nationalen Kraftakts. 

Auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sollen intensiv „Booster“-Impfungen anbieten. Die Länder werden alle Bürgerinnen und Bürger über 18 Jahre in geeigneter Weise zur „Booster“-Impfung aufrufen. Es sollen zunächst alle über 60-Jährigen gezielt angeschrieben werden.

Alten- und Pflegeheime

Die Bewohnerinnen und Bewohner in entsprechenden Einrichtungen – wie Alten- und Pflegeheimen, Wohnheimen von Menschen mit Behinderungen und anderen vulnerablen Personen – bedürfen eines besonderen Schutzes. 

Daher ist es erforderlich, dass bundeseinheitlich in diesen Einrichtungen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Besucherinnen und Besucher täglich eine negative Testbescheinigung vorweisen, die nicht älter als 24 Stunden ist. Auch geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen regelmäßig ein negatives Testergebnis vorweisen.

FFP2- und OP-Maske

Der Bund wird den Ländern und Kommunen bei Bedarf zur Unterstützung weiter Bevölkerungskreise FFP2- und OP-Masken sowie Antigentests und weiteres Material zur Eindämmung der Pandemie aus seinen Beständen kostenlos zur Verfügung stellen.

Ausnahmen

Für Personen, die nicht geimpft werden können und für Personen, für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, sind Ausnahmen zu den aufgeführten Zugangsbeschränkungen vorzusehen, um eine Teilhabe an entsprechenden Angeboten zu ermöglichen. Darüber hinaus sind Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren möglich.

Kostenlose Bürgertest

Bürgertests werden kostenlos angeboten. Die Kosten trägt der Bund. Es ist auch ein Zeichen der Solidarität mit den im Gesundheitswesen Beschäftigten, in den kommenden Wochen besondere Achtsamkeit walten zu lassen

Daher appellieren die Bundeskanzlerin sowie die Regierungschefinnen und -chefs der Länder an alle – auch geimpften und genesenen – Bürgerinnen und Bürger, bei Kontakten nicht nur auf Schutzmaßnahmen im Sinne der AHA+AL-Regeln zu achten, sondern sich bei längeren Kontakten, auch im privaten Bereichen, regelmäßig testen zu lassen und dafür das Angebot der Bürgertests zu nutzen.

Bildungs- und Betreuungseinrichtungen

Schülerinnen und Schüler und jüngere Kinder leiden besonders unter den Folgen der Pandemie. Hier sind sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder einig darüber, dass weitere Belastungen für Kinder und Jugendliche zu vermeiden und sie gleichzeitig bestmöglich zu schützen sind.

Um Infektionsherde schnell zu erkennen, werden die Länder auch weiterhin dafür sorgen, dass in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen regelmäßig und kindgerecht getestet wird. Mit gezielten Impfinformationen werden die Länder weiterhin das Personal in Kitas und Schulen sowie Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ansprechen und über die Wichtigkeit der Impfung und „Booster“-Impfung informieren.

Bund und Länder sind sich einig, dass bei ihrer Besprechung am 9. Dezember 2021 die Grundlage des Infektionsschutzgesetzes ergriffenen werden sollen Maßnahmen vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens festgelegt wird

Ausstellung der Femeiche im Heimathaus Erle kam gut an

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An 21 Schautafeln konnten sich die Besucher viele Informationen über die ehrwürdige Femeiche in Erle holen

ERLE. Zu Ehren der Erler Femeiche hat der Heimatverein Erle eine Ausstellung der besonderen Art zusammengestellt. Diese wurde am Sonntagnachmittag offiziell im Erler Heimathaus eröffnet.

In den zwei Ausstellungsräumen des kleinen Heimathauses gab es bei der Eröffnung reichlich Informationen rund um die alte Eiche, sowohl an Schautafeln als auch in Kästen. Der Mittelpunkt und absoluter Hingucker der Ausstellung ist auf jeden Fall ein großer Mantelteil aus der Stammkrone der Femeiche. Dieses Stück, welches von Baumchirurgen bei Renovierungsarbeiten des Baumes 1965 entfernt wurde, steht anschaulich auf einen Tisch.

Ausstellung-Femeiche Raesfeld-Erle
v.l.: Norbert Sabellek, Klaus Werner und Carlo Behler hatten den Besuchern im Heimathaus während der Ausstellung rund um die Femeiche viel zu erzählen. Foto: Petra Bosse

Rundgang mit Carlo Behler durch die Ausstellung

So auch am Sonntag, als pünktlich zur Eröffnung die ersten 20 Interessierten zur Ausstellung kamen und sichtlich den Rundgang mit Carlo Behler genossen.

Unter den Besuchern war auch der ehemalige Heimatvereinsvorsitzende Klaus Werner. Er zeigte sich begeistert. „Die Ausstellung gefällt mir ausgezeichnet. Besonders die Art und Form, wie die Informationen in unterschiedlichen Kategorien übermittelt werden, ist sehr anschaulich dargestellt“, so Werner. So steht nicht nur der Baum als solches im Mittelpunkt, sondern auch das dunkle Kapitel deutscher Geschichte wird in der Ausstellung beleuchtet. Denn die Femeiche blieb in der NS-Zeit ebenfalls nicht verschont

Älteste Quelle stammt aus dem 14. Jahrhundert

Neben den 21 Schautafeln finden die Besucher auch einige Faksimile der ältesten schriftlichen Quellen, wo die Femeiche namentlich erwähnen wird. Die älteste Quelle stammt aus dem 14. Jahrhundert. Von der touristischen Seite gesehen werde der Platz rund um die Femeiche gut besucht, so der Vorsitzende Norbert Sabellek. Zwar gebe es keine genauen Besucherzahlen, aber mittlerweile sei das fünfte Gästebuch, welche dort in den letzten zwei Jahren ausgelegt wurde, fast wieder vollgeschrieben. „Und auch die Box mit den Flyern ist immer leer. Ich denke, dass hier absolut ein Interesse an Informationen rund um die Femeiche besteht“, so Sabellek.

Die Ausstellung ist bis Frühjahr 2022 geplant und jeweils immer am 1. Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr geöffnet.

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