SPD-Bundestagsabgeordnete begrüßt Koalitionsvertrag und freut sich über Ausbau der Telemedizin
Raesfeld (pd). SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag für die nächsten vier Jahre geeinigt. Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Die Ampel steht für Fortschritt und Aufbruch. Wir machen Deutschland mit Milliardeninvestitionen zum Vorreiter in Sachen Digitalisierung und bauen unnötige Bürokratie ab. Der vorgezogene Kohleausstieg ist ein Meilenstein für den Klimaschutz und von der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro profitieren fast neun Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gerade dieser Punkt war uns als SPD besonders wichtig, denn die SPD sorgt wie keine andere Partei für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land.“
In mehreren Gesprächen mit Mitgliedern des SPD-Verhandlungsteams hatte sich die neu gewählte Abgeordnete aus Raesfeld darüber hinaus für zwei Themen eingesetzt, die für den Kreis Borken von spezieller Bedeutung sind. „Das ist zum einen die Telemedizin, die zu einer guten Gesundheitsversorgung in unserer Region beitragen kann, nicht zuletzt angesichts der Schließung zweier Krankenhausstandorte. Die Ampel-Koalition wird telemedizinische Leistungen wie Videosprechstunden, die telenotärztliche Versorgung oder elektronische Verordnungen massiv ausbauen. Dafür habe ich mich stark gemacht“, so Nadine Heselhaus.
Zum anderen hatte die Sozialdemokratin bei den Verkehrspolitikern ihrer Partei für weitere Investitionen in nachhaltige Mobilität geworben. „Mobilität ist eine Trumpfkarte im ländlichen Raum. Wer keine ordentliche Anbindung hat, ist buchstäblich abgehängt. Deshalb ist es gut, dass sich die Ampel im Koalitionsvertrag klar zum beschleunigten Ausbau des Nahverkehrs, besonders des Schienennetzes, bekennt. Weil viele Menschen auf dem Land dennoch weiter auf das Auto angewiesen sein werden, muss außerdem die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge deutlich verbessert werden. Auch das packt die Regierung von Olaf Scholz an“, so Nadine Heselhaus abschließend.
Für SPD-Mitglieder besteht die Möglichkeit, in digitalen Regionalkonferenzen über den Koalitionsvertrag zu diskutieren. Das letzte Wort hat ein Sonderparteitag am 4. Dezember.
Seit dem frühen Nachmittag 23.11.2021 sind die beiden Jugendlichen Nina D. (15 Jahre) und Rajmonda M. (16 Jahre) vermisst.
Die beiden vermissten Jugendlichen verließen am Morgen des 23.11.2021 ihre elterlichen Wohnungen und suchten die Anne-Frank-Realschule in Ahaus auf, welche sie bis zum frühen Nachmittag besuchten.
Nach Schulende kehrten die Jugendlichen nicht nach Hause zurück. Seither ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. Es ist anzunehmen, dass die beiden Freundinnen zusammen unterwegs sind. In zurückliegender Zeit habe Nina D. sich Freunden anvertraut, dass sie „in Kopenhagen ein neues Leben beginnen“ wolle. Anlaufadressen sind – insbesondere auf dänischem Staatsgebiet – allerdings nicht bekannt. Nina D. soll über ein grünes Fahrrad verfügen. Rajmonda M. soll zu Fuß unterwegs sein. Rajmonda M. ist auf lebensnotwendige Medikamente angewiesen. Es ist nicht geklärt, ob sie über Medikamente verfügt.
Bekleidung Rajmonda: Schwarze Stiefel, schwarzer Mantel, Jeans oder Jogginghose in Schwarz Äußere Erscheinung: südeuropäisch Größe: 155-165 cm
Wer kann Angaben zu dem Aufenthaltsort der beiden vermissten Jugendlichen machen?
In wenigen Wochen ist es wieder so weit. Mit den Weihnachtsfeiertagen steht die für viele Menschen schönste, aber oft auch hektischste Zeit des Jahres vor der Tür. Damit eines der Hauptfeste des Kirchenjahres diesmal nicht in Stress ausartet, werfen wir gemeinsam mit Ihnen einen Blick auf die Aufgaben, die es rechtzeitig zu erledigen gilt.
Weihnachten ohne Stress
Was wäre Weihnachten ohne Tannenbaum
Licht in die dunkelste Zeit des Jahres bringen
Gerüche, die seit der Kindheit immer wieder auftauchen
Zeit der liebevollen Dekoration
Nordmanntanne, Rotfichte, Bio oder doch lieber künstlich?
Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum gehört für viele Menschen ganz einfach zum Fest dazu. Er weckt Erinnerungen an die eigene Vergangenheit und lässt die Augen der Kinder erstrahlen. Doch die Entscheidung, welches Gehölz es letztendlich bis ins Wohnzimmer schafft, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch des Geruchs und des Geldbeutels. Nordmanntanne und Blautanne liegen dabei ganz vorn auf der Beliebtheitsskala. Preislich hat die Blautanne einen ganz entscheidenden Vorteil. Sie wächst viel schneller als die Nordmanntanne und kann daher schon nach zwei Jahren geschlagen werden. Zudem verströmt sie auch noch den typischen Weihnachsbaumduft. Die Nordmanntanne punktet dafür mit langen, festen Nadeln, die lange am Baum bleiben und auch über längere Zeiträume kaum nadeln. Im Vergleich dazu ist die Rotfichte ausgesprochen preiswert und überzeugt durch ihre Robustheit. Das macht sie zu einer beliebten Alternative im Außenbereich, z. B. auf der Terrasse.
Wer besonders lange etwas von seinem Weihnachtsbaum haben möchte, kann sich diesen Wunsch mit einem Exemplar im Topf erfüllen. Doch natürlich wächst ein solcher Baum weiter. Nach etwa zwei Jahren empfiehlt es sich daher, ihn entweder in einen größeren Topf umzupflanzen oder im Garten eine neue Heimat zu geben. Weihnachtsbäume aus biologischem Anbau erkennt man an der Kennzeichnung durch die ökologischen Anbauverbände oder am FSC-Siegel. Hierbei wird auf den Einsatz von Herbiziden verzichtet.
Auch künstliche Weihnachtsbäume erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie haben den Vorteil, dass man sich nicht in jedem Jahr um einen neuen Baum kümmern muss. Die Auswahl ist mittlerweile riesig und die Preisspanne zwischen den günstigsten Angeboten und den edelsten Exemplaren kann enorm ausfallen.
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Für die Traditionalisten ist der Kauf eines Weihnachtsbaums weit mehr als eine Pflichtübung. Es ist ein Ausflug für die ganze Familie, der mit Glühwein und Punsch gefeiert wird. Vor allem, wenn man sich den Spaß gönnt, den Baum seiner Wahl eigenhändig in einem dafür ausgewiesenen Bereich oder auf einem der zahlreichen Höfe mit diesem Service selbst zu schlagen.
Doch zu einem Weihnachtsbaum werden Tanne, Fichte oder künstlicher Baum erst durch den Christbaumschmuck. Auch der will in jedem Jahr mit Bedacht gewählt werden. Entscheidet man sich für die bemalten Holzkugeln von Oma und Opa oder folgt man dem aktuellen Trend und nimmt die Kugeln in den aktuellen Farben? Auch das ist natürlich Geschmackssache. Am besten bespricht man auch das möglichst frühzeitig im Kreis der Familie.
Zeit des Kerzenlichts
Marzipanbrote kurz nach den Sommerferien, Spekulatius im September. Beim Anblick der Auslagen in den Geschäften kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, die Weihnachtszeit erstrecke sich mittlerweile über mehrere Monate des Jahres. Doch der Schein trügt, denn auf Millionen Menschen kommen die Feiertage in jedem Jahr geradezu überfallartig zu. Gestern noch ein ganz normaler Mittwoch und morgen müssen die Geschenke unter dem Baum liegen. Falls es schon einen Baum gibt. Bei solchen Vorzeichen freut man sich schon darauf, wenn die Tage endlich vorbei sind und der Alltag wieder eingekehrt ist. Schlimmer kann’s nur kommen, wenn man bei Familie Griswold eingeladen ist, die es in „Schöne Bescherung“ 1989 fast geschafft hätte, am Weihnachtsfest Haus und Hof abzufackeln.
Dabei können die Wochen vor Weihnachten soviel Licht in die dunkelste Zeit des Jahres bringen, wenn man sie nur richtig nutzt und ein bisschen plant. Und das ungeachtet der Diskussionen um steigende Strom- und Energiepreise in diesem Winter. Die Adventszeit ist die Zeit des Kerzenlichts. Für unsere Vorfahren war das noch selbstverständlich. Einige der größten Werke der Weltliteratur sind bei Kerzenlicht entstanden. Noch angenehmer wird es, wenn die Kerzen einen Duft verströmen, den man instinktiv mit dem Fest verbindet. Es sind Gerüche, die seit der Kindheit immer wieder an diesen Tagen auftauchen, Tannenzweige gehören ebenso selbstverständlich dazu wie Lebkuchen, Spritzgebäck, Zimt oder Glühwein.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
Und natürlich sind die kommenden Wochen auch die Zeit der liebevollen Dekoration. Fensterbilder, Tannengestecke, Miniatur-Tannenbäume, Türschmuck und natürlich der Adventskranz können an den richtigen Stellen für eine festliche und gleichzeitig urgemütliche Stimmung sorgen. Vieles davon kann auch in Heimarbeit entstehen. Herbst und Winter sind die Zeit des Bastelns und Gestaltens. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wer sich das nicht zutraut, findet mehr als genug Anleitungen und Ideen im Internet. Auch für die Außenbeleuchtung gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Es muss ja nicht gleich total überladen wirken. LED beleuchtete Rentiere mit Schlitten passen auch in den kleinsten Vorgarten oder auf die Terrasse und sorgen auch bei Minustemperaturen für eine heimelige Atmosphäre. Auch weihnachtliche Girlanden oder Weihnachtsmänner, die sich an Hängeleitern an der Hauswand empor zu hangeln scheinen, gehören seit vielen Jahren zu den Hinguckern.
Hier noch einmal in Kurzform die Anbieter von frischen Tannenbäumen:
Am Freitag (12.11.21) fand die alljährliche Generalversammlung der KLJB Erle-Rhade in der Gaststätte Pierick in Rhade statt
Die Beteiligung sei mit knapp 90 anwesenden Mitgliedern laut Pressemitteilung im Vergleich zur Online-Konferenz des vergangenen Jahres sehr groß gewesen.
Erster Punkt der Tagesordnung war die Begrüßung der 38 Neumitglieder. Die Landjugend freut sich besonders in diesem Jahr über die vielen neuen Gesichter. Im Anschluss folgte ein kurzer Kassen- und Sportbericht des Jahres 2021. Nach einem gemeinsamen Rückblick mit vielen Fotos und Videos von Aktionen aus dem letzten Jahr, stand die Wahl des neuen Vorstands auf der Tageordnung.
Foto: KLJB Erle/Rhade
Wahlen
Aloys Triptrap und Tristan Kock übernehmen weiterhin den Vorsitz der Landjugend. Die Kassiererinnen Mara Leiting und Leonie Honvehlmann haben sich bereit erklärt, auch im nächsten Jahr wieder die Finanzen der KLJB zu verwalten. Die Posten der Schriftführer werden nun von Hendrik Honvehlmann und Anna Honvehlmann besetzt.
Für Getränke sorgen Marco Frerick und Jan Honvehlmann und das Lager der Landjugend Erle-Rhade wird weiterhin von Simon Triptrap betrieben. Neben zahlreichen Positionswechsel innerhalb des Vorstandes kamen zudem auch Neumitglieder hinzu, sodass nun Clemens Meier die Position des Sportwartes besetzt. Simon Grömping hat die Aufgabe, die Pflege des Ständebaums zu koordinieren sowie als Grillwart für das leibliche Wohl der Mitglieder bei gemeinsamen Aktionen zu sorgen.
Neu dabei sind bei den Beisitzern Jana Hülsken und Stefan Borgs, Christin Schulte Huxel und Alexander Cluse unterstützten in der Gemeinde beim Bannertragen.
Der Vorstand bedankt sich bei Felix Fortmann, Lina Markfort, Daniel Venhoff und Bernd Hölting für ihre langjährige und vor allem zuverlässige und tatkräftige Unterstützung.
Aus moralischen Gründen sagt der Raesfelder Liedermacher Heico Nickelmann sein Konzert Ende Dezember ab
Heico Nickelmann sagt sein Konzert ab. Plakate hängen, rund 150 Eintrittskarten seien schon verkauft.Dennoch hat sich der Raesfelder Liedermacher schweren Herzens dazu entschlossen, sein Konzert am 29. Dezember in der Festscheune Hecheltjen abzusagen.
Zwar habe er sich sehr auf das anstehende Konzert gefreut, aber aus moralischen Gründen könne Nickelmann dieses Konzert, in dieser Zeit nicht durchziehen.
„Es geht nicht darum, dass mir jemand das Konzert abgesagt hat oder ich darauf warte, dass das Konzert abgesagt werden muss, sondern ich habe einfach ein schlechtes Gefühl, wenn ich auf der Bühne stehe und weiß, dass gleichzeitig in den Krankenhäusern die Menschen sterben und die Intensivstationen überbelegt sind“, so Nickelmann.
Wie geht es weiter?
Für das Konzert habe der Sänger neue Songs geschrieben. Diese landen jedoch nicht in der Schublade, sondern sollen im Januar oder Februar im Studio für sein neues Album aufgenommen werden. Auch plane Nickelmann für den Sommer 2022 ein Open-Air-Konzert wo „wir alle so feiern können, wie wir es gewohnt sind“.
In der Weihnachtszeit möchte Nickelmann wieder, wie schon letzten Jahr, ein Online-Weihnachtskonzert geben und, wenn es die Coronaschutzverordnung zulässt, ein offenes Singen am Feuer vor seinem Haus organisieren.
Borkener Weihnachtsmarkt am 1. Adventswochenende mit 2G-Regel – Lichtbildausweis muss vorgezeigt werden.
Zutritt für Geimpfte und Genesene / Holzhütten vom 26. bis 28. November 2021 rund um die Remigius-Kirche / Verkaufsoffener Sonntag mit 2G-Regel in der Innenstadt und dem Gewerbegebiet Ost / Stadt Borken empfiehlt das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes
Borken(pd). Zum 1. Advent öffnet der Borkener Weihnachtsmarkt vom 26. bis 28. November 2021 rund um die Remigius-Kirche wieder seine Pforten. „Wir freuen uns, dass der traditionelle Weihnachtsmarkt in Borken in diesem Jahr wieder stattfinden kann“, konstatiert Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing. „In Anbetracht der derzeitigen Situation rund um die Corona-Pandemie ist es uns dennoch äußerst wichtig, bei Veranstaltungen vorsichtig zu agieren“, betont sie.
Daher ist der Zutritt zum Weihnachtsmarkt, der ausschließlich im Freien stattfindet, nur mit 2G-Nachweis möglich. Der Impf- beziehungsweise Genesenen-Nachweis sowie der Lichtbildausweis muss vorgezeigt werden.
Weihnachtsmarkt wird eingezäunt
Der entsprechende Veranstaltungsbereich des Weihnachtsmarktes wird umzäunt. Insgesamt gibt es vier Ein- und Ausgangsbereiche. „Damit erfüllen wir die angekündigten Vorgaben des Landes“, erläutert Bürgermeisterin Schulze Hessing. Die Kirche St. Remigius ist weiterhin ohne Zugangskontrolle über den Seiteneingang an der Remigiusstraße zugänglich. Nach einvernehmlicher Abstimmung mit allen Geschäftstreibenden sind die Geschäfte auf der Mühlenstraße während des Weihnachtsmarktes hingegen nur über das Veranstaltungsgelände zu erreichen.
25 Holzhütten
Knapp 25 Holzhütten mit einem vielseitigen Angebot werden am 1. Advents-Wochenende auf dem Kirchplatz zu finden sein. Von Kunsthandwerk über Schmuck bis hin zu Selbstgemachtem und Selbstgebasteltem ist alles dabei. Getränke- und Essensstände vervollständigen das Angebot mit traditionellen herzhaften Gerichten sowie süßen Leckereien. Ortsansässige Musik- und Tanzgruppen sowie Vereine stimmen zusätzlich mit einem bunten Programm auf der Bühne auf die Weihnachtszeit ein.
Zusätzliche Aktionen.
Der Weihnachtsmarkt ist am Freitag, 26. November 2021, von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Um 18 Uhr lädt zudem die Remigius-Kirche zum Lichterabend ein. Auch der Werbekreis Borken plant zusätzliche Aktionen. Am Samstag, 27. November, können Besucherinnen und Besucher von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag, 28. November, von 11 bis 20 Uhr über den Weihnachtsmarkt schlendern.
Verkaufsoffener Sonntag
Der Sonntag ist zudem verkaufsoffen und wird durch ergänzende Aktionen begleitet: Die Geschäfte in Borken sind von 13 bis18 Uhr geöffnet. In den Geschäften gilt die Maskenpflicht und in der gesamten Innenstadt sowie im Gewerbegebiet in der Otto-Hahn-Straße gilt am Sonntag zudem die 2G-Regel. Das Ordnungsamt der Stadt Borken ist vor Ort und kontrolliert stichprobenartig. „Wir bitten alle Besucherinnen und Besucher, sich umsichtig zu verhalten“, so Bürgermeisterin Schulze Hessing. „Sowohl für den Weihnachtsmarkt als auch für den verkaufsoffenen Sonntag empfehlen wir, eine Maske zu tragen“, ergänzt sie. „Wir wünschen trotzdem Freude auf dem Weihnachtsmarkt und beim verkaufsoffenen Sonntag sowie einen schönen Start in die Adventszeit“, konstatiert Borkens Bürgermeisterin.
Neue Coronaschutzverordnung am dem 26. November 2021 – Für ungeimpfte Personen wird es im Land eng
Ab heute gelten die 2G-bzw. 2G+Regelungen für Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko wie etwa Clubs, Tanzveranstaltungen und Karnevalsveranstaltungen.
Zudem gelten weitgehende 3G-Regelungen etwa bei Messen und Kongressen, nicht freizeitorientierten Versammlungen in Innenräumen und standesamtlichen Trauungen.
2G im Kultur- und Freizeitbereich
Restaurants und sonstige Gastronomie
Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten
Konzerte, Theater und Kinos
Tierparks, zoologische Gärten und Freizeitparks
Schwimmbäder und Wellnesseinrichtungen
Sportausübung (mit Ausnahmen)
Weihnachtsmärkte und Volksfeste
touristische Übernachtungen
Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistung – außer medizinische der pflegerischen Dienstleistungen und Friseurbesuche
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind davon ausgenommen
2g+Regel
2G + in Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko (Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung mit zusätzlichem Test: Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden
Clubs und Diskotheken
Tanzveranstaltungen
Karnevalsfeiern und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind davon ausgenommen
Ergänzung der 3G-Regelung
Die Neuregelung des Bundes gilt
am Arbeitsplatz und im Personenverkehr (Busse, Bahnen, Flugzeuge usw.)
in Bildungsreinrichtung- und Veranstaltungen der schulischen, beruflichen und sozialen Bildung
bei standesamtlichen Trauungen
Friseurbesuche
nicht-touristische Übernachtungen
3G-Regel heißt: Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung oder Test: Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht als 48 Stunden Schülerinnen und Schüler gelten auf Grund der verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt.
Die Maskenpflicht gilt weiterhin
Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr
in Innenräumen mit Publikumsverkehr z.B. Einkaufsstätten
in Außenbereichen, sowie die zuständige Behörde dies für konkret benannte Bereiche durch Allgemeinverfügung ausdrücklich anordnet
Bußgeldkatalog
Der neue Bußgeldkatalog legt fest, dass bei folgenden, vorsätzlich oder fahrlässigen Verstößen gegen Ge- und Verbote folgende Regelsätze fest:
2000 € für Öffnung einer o.g. Einrichtung ohne vorherige Vorlage des geforderten Hygienekonzepts
150 € Bei Nichttragen einer medizinischen Maske bzw. Tragen einer medizinischen Maske ohne gleichzeitige Bedeckung von Mund und Nase bei Nutzung im öffentlichen Personenverkehr und in Innenräumen trotz einer bestehenden Verpflichtung und in allen sonstigen geregelten Fällen
250 € Bei Nutzung einer o.g. Einrichtung, ohne immunisiert zu sein oder über den geforderten Testnachweis zu verfügen
250 € für alle Besucher, die Einrichtungen/Veranstaltungen besuchen, ohne immunisiert zu sein und keinen zusätzlichen Testnachweis haben
1000 € für alle Kunden oder Besucher die einen gefälschten Test- oder Immunisierungsnachweis vorlegen
1000 € für Betriebsinhaber, die in den o.g. Einrichtungen Besucher ohne Immunisierung und zusätzlichen georderten Testnachweis reinlassen. Das gilt auch für Betriebsinhaber und Personen der Geschäftsführung
So richtig teuer wird es für die ausstellende Person, wenn diese einen Testnachweis, ohne personenbezogenen Test ausgestellt – 2000 bis 5000 €
Wer nicht rechtzeitig bei Feststellung einer Infektion seine Quarantäne antritt zahlt 250 €. Das gleiche gilt für diejenigen, die in Quarantäne Besuch empfangen.
Investitionen 2022: II. Schwerpunkt Gewerbegebiets- und Baugebietsentwicklung
Bürgermeister Martin Tesing hat in seiner Rede zum Haushalt 2022 die Bereiche vorgestellt, in die die Gemeinde vorrangig investieren möchte.
Nach dem Bereich Schule werden wir diesmal zum Bereich Gewerbegebiets- und Baugebietsentwicklung die genannten Investitionsschwerpunkte und die Details näher beschreiben.
I. Schule II. Gewerbegebiets- und Baugebietsentwicklung III. Umsetzung Dorfentwicklungskonzept Kalkulation für 2022:- vier Millionen Euro für 20 Hektar mehr Gewerbegebiete- Gewerbesteuereinnahmen: 5,36 Millionen (plus 230.000 Euro)- 450.000 Euro für Entwicklung von Baugebieten
Gemeinde hinkt hinterher
Raesfeld braucht mehr Gewerbegebietsfläche. So brachte Tesing die Situation auf den Punkt. Die Gemeinde hinkt im interkommunalen Vergleich hinterher. Nur 0,9 Prozent der insgesamt auf dem Gemeindegebiet zur Verfügung stehenden Fläche von 4.019 Hektar sind Gewerbegebiet.
Zum Vergleich: Im Kreis Borken werden durchschnittlich 2,2 Prozent, im Regierungsbezirk Münster 2,5 Prozent und in NRW 3 Prozent für Gewerbeflächen genutzt. Damit steht Raesfeld an vorletzter Stelle im Kreisgebiet.
Das soll sich ändern. Knapp vier Millionen Euro will die Gemeinde in die Entwicklung zweier Flächen investieren:
Gewerbegebiet Erle-Ost (7,8 Hektar)
600.00 Euro für die Kanalisation-
eine Millionen Euro für das Regenrückhaltebecken
580.000 Euro für das Regenklärbecken-
420.000 Euro für die Baustraße
Gewerbegebiet Raesfeld-Süd (sechs Hektar)
680.000 Euro für die Kanalisation
520.000 Euro für den Neubau des Regenklärbeckens-
125.000 Euro für die Baustraße
Plus 20 Hektar bei Gewerbegebieten
Mit diesen beiden Flächen und dem bereits erschlossenen Areal Raesfeld-Nord könnten dann insgesamt 72,6 Hektar den Unternehmen angeboten werden. Das würde im Vergleich zu 2019 ein Plus von fast 20 Hektar bedeuten.
Hohe Nachfrage im Gemeindegebiet
Eine für Tesing notwendige Erweiterung, „weil die Nachfrage nach Gewerbeflächen im Gemeindegebiet sehr hoch ist und uns, wenn wir untätig bleiben würden, Abwanderungen von Gewerbebetrieben drohen würden, die seit Jahrzehnten den Bürgerinnen und Bürgern hier in Raesfeld das Erwerbseinkommen sichern“.
Erst Investitionen, dann Gewerbesteuer plus
Die dafür anvisierten hohen Investitionen sollen später ein sattes Plus bei der Gewerbesteuer einbringen. Tesing rechnet vor, dass dadurch ein jährliches Plus von etwa 2,5 Millionen Euro erzielt werden könne. Mehreinnahmen, die vor allem aufgrund der „zusätzlichen Kosten, die durch die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen dringend geboten“ seien.
Beitrag zur Mobilitätswende
Mehr Gewerbegebiete sollen auch zur Mobilitätswende beitragen. Tesings Plan: je mehr Arbeitsplätze vor Ort, desto weniger Verkehr durch Berufspendler. Raesfeld sei „ein Wohnort mit eher geringem Arbeitsplatzbesatz“, so der Bürgermeister. Täglich würden „2.068 Personen mehr aus Raesfeld zu einer auswärtigen Arbeitsstelle hinfahren, als nach Raesfeld hineinfahren“.
Steigende Erträge erwartet
Für 2022 rechnet Tesing mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 5,36 Millionen Euro, einem Plus von 230.000 Euro. Entgegen dem bundesweiten Trend „gehen wir aufgrund der örtlichen Entwicklung von weiter steigenden Erträgen aus“. Und dass auch in der mittelfristigen Kalkulation.
Nachfrage nach Baugrundstücken weiter hoch
Nach Aussage von Tesing sei „die Nachfrage nach Baugrundstücken in der Gemeinde Raesfeld ungebrochen hoch“. Zur Herstellung von Baustraßen und Kanalisation seien deshalb im Bereich der Wehler Straße in Erle und dem Baugebiet Stockbrede II in Raesfeld insgesamt 450.000 Euro vorgesehen.
Aktuell gibt es in Deutschland 651.500 Coronavirus-Infizierte
Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnete 45.326 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen liegt bundesweit aktuell bei 399,8 (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, Stand: 23. November 2021, 00:00 Uhr).
Regional kann es dabei zu erheblichen Schwankungen kommen. Die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung liegt bundesweit aktuell bei 5,28 (Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, Stand: 22. November 2021).
Seit Beginn der Pandemie haben sich in Deutschland 5.430.911 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.
Die Zahl der Todesfälle liegt bei 99.433, gegenüber dem Vortag stieg sie um 309.
Die Gesamtzahl der verabreichten Impfdosen liegt bei 117,5 Millionen. Am 21. November 2021 wurden 70.000 Impfungen vorgenommen. 70,5 Prozent der Bevölkerung haben nun mindestens eine Impfdosis erhalten, 68 Prozent sind vollständig geimpft.
Laut Johns-Hopkins-Universität (JHU) haben sich weltweit 258.281.183 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Coronavirus sind 5.159.493 Menschen gestorben. Insgesamt wurden 7,43 Milliarden Impfdosen verabreicht (Stand: 23. November 2021, 07.30 Uhr). Quelle: Bundesregierung
Skurios Volleys bauen im Fernduell gegen die BayerVolleys die Tabellenführung aus
Fast scheint es, als dass die Skurios Volleys in dieser Saison an die Meisterschaftssaison 2018/19 anknüpfen möchten, denn mit dem 3:0-Heimspielerfolg im zehnten Saisonspiel (25:11, 25:14, 25:20) fuhren die Westmünsterländerinnen bereits den zehnten Sieg ein.
Borken(pd). Dabei waren die Punkte 27 bis 29, welche die Borkener Spielerinnen gegen die Pottperlen aus Essen erkämpften, äußerst schnell eingefahren. Nur 68 Minuten dauerte das Spiel des aktuellen Tabellenersten gegen die Viertplatzierten der 2. Volleyball Bundesliga Nord. Vom Vorhaben der Gäste aus dem Ruhrgebiet, den „Klassen-Streber“ zu ärgern, war da nur wenig zu merken.
Hexenkessel
„Klassen-Streber sehr gut, wir heute weniger gut“, zollte Essens Coach Marcel Werzinger nach dem Spiel den Spielerinnen der Skurios Volleys dann auch Respekt. Natürlich hatten er und seine Mädels sich deutlich mehr ausgerechnet, doch wusste man in Essen um die Heimstärke der Borkener, welche die Mergelsberg-Sporthalle wieder zusammen mit ihrer Helfer-Crew in einen Hexenkessel verwandelten. Mit 247 lautstarken und anschließend ausgelassen feiernden Fans konnte Borken im fünften Heimspiel einen Zuschauerrekord in dieser Saison vermelden – auch wenn die Zahlen nicht vergleichbar sind mit den rund 1.100 Fans in der Meisterschaftssaison. Die Angst der Menschen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist aktuell verständlicherweise sehr präsent, sodass viele Fans derzeit gerne den Videostream von Sport1 extra nutzen.
Alle Borkener Fans, egal ob in der Halle oder als Zuschauer per Stream, rieben sich im ersten Satz verwundert die Augen über die Dominanz der Heimmannschaft. Borken zog sogleich davon und baute seinen Vorsprung scheinbar mühelos immer weiter aus. Nach einem zwischenzeitlichen 5:2 hieß es schnell 10:3 und zur zweiten technischen Auszeit trennten beide Mannschaften beim 16:6 bereits zehn Zähler. Komfortable 13 Satzbälle spielten sich die Skurios Volleys am Ende des Satzes heraus und konnte den ersten sogleich zum 25:11-Endstand verwandeln. „Wir haben super wenige Eigenfehler gemacht“, staunte dann auch Co-Trainerin Lena Nelke. Mit präzisen Aufschlägen setzte die Heimmannschaft den Gegner unter Druck, „daher haben wir alles erfüllt, was wir uns vorgenommen hatten.“
Zehn Satzbälle
Zu Beginn des zweiten Satzes schien es, als dass die Essener Spielerinnen aufgewacht wären. Keine Mannschaft konnte sich in der Anfangsphase absetzen. Doch dann zeigte sich schnell, dass Borken aktuell weitaus druckvoller und konstanter spielt. Als Essens Coach Marcel Werzinger seiner erste Auszeit nahm, hieß es bereits 20:11, Erfolg aber brachte dies nicht. Zehn Satzbälle gaben den Skurios Volleys viel Sicherheit und bereits der erste saß – Borken gewann deutlich mit 25:14.
Nahezu personell unverändert gingen beide Mannschaften in den dritten Satz, der Borkens Coach Chang Cheng Liu dann aber überraschte. Essen agierte druckvoll, brachte plötzlich mit seinen Aufschlägen Borkens Annahme und Abwehr ins Schwimmen und zog sogleich davon. Schnell hieß es 4:8 und nach einer 3-Punkte-Serie Essens sogar 5:11.
Punkterückstand abzubauen
Die Skurios Volleys aber kamen endlich besser ins Spiel und schafften es schließlich den Punkterückstand abzubauen. Essens Coach nahm beim 20:20-Zwischenstand seine zweite Auszeit, die aber wirkungslos verpuffte. Mit einem starken Endspurt und sechs Zählern in Folge gewann Borken schließlich bereits um 20-38 Uhr auch diesen Satz mit 25:20, sodass die drei Punkte in Borken bleiben. Da zeitgleich die BayerVolleys im rheinischen Derby auswärts beim DSHS SnowTrex Köln unerwartet deutlich mit 3:0 verloren, konnten die Skurios Volleys ihre Tabellenführung weiter ausbauen. Zwar hat Leverkusen aktuell ein Spiel weniger absolviert, Borken führt als Liga-Primus aktuell aber mit einem Abstand von sechs Punkten die Tabelle an.
Kleiner Hänger
Groß war nach dem Spiel auch die Freude bei Mittelblockerin Jana Röwer, die ihre zweite goldene MVP-Medaille in dieser Saison errang. Die silberne Medaille ging an Essens Außenangreiferin Alisha Ossowski. Mit Blick auf das nächste Heimspiel in nur einer Woche gegen des SCU Emlichheim, gilt es für Borken nun darum, besonders im dritten Satz mehr Konstanz zu zeigen. „Den kleinen Hänger im dritten Satz kennen wir ja“, meinte Co-Trainerin Lena Nelke. „Daran arbeiten wir auch dran.“ An einer Sache aber können die Mädels der Skurios Volleys nicht direkt Einfluss nehmen – auf die Lieferzeit ihrer verdienten Pizza. Da sie am Samstag so schnell fertig waren, mussten sie doch weit länger darauf warten als ursprünglich geplant – richtig böse aber dürfte wohl niemand deswegen gewesen sein.
Raesfeld (ots). Am Sonntag wurde zwischen 11.25 Uhr und 12.20 Uhr auf einem Parkplatz an der Weseler Straße ein schwarzer BMW X 3 angefahren und beschädigt. Trotz des verursachten Sachschadens in einer Höhe von ca. 1.500 Euro hatte sich der Unfallverursacher entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Zeugen werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Bocholt (02871) 2990 zu wenden.
Die beiden Raesfelder Grundschulen wollen sie haben, der Bund würde ihren Kauf und Einbau zu 80 Prozent übernehmen.
Raesfeld. Jetzt liegt es an der Politik, über die Ausstattung der Klassenräume mit stationären Raumluftfilter-(RLT-)Anlagen zu entscheiden. Aber die Verwaltung sieht viele Argumente dagegen.
Die Ortspolitiker haben sich in einem ersten Votum im März ebenfalls schon dagegen ausgesprochen und CO2-Messgeräte angeschafft. Im August dann jedoch die Verwaltung beauftragt, eine Planung und Kostenermittlung für die Raumluftfilter zu erarbeiten. Die liegen jetzt vor und sollen als Diskussionsgrundlagen dienen.
Grundschulen sind sich einig
Die St. Sebastian Grundschule und die Silvesterschule sind sich einig. In einem gemeinsamen Schreiben an die Verwaltung haben ihre Schulpflegschaftsvorsitzenden beantragt, in den Betreuungs- und Klassenräumen die RLT-Anlagen einbauen zu lassen. Die Verwaltung hat dazu nun eine Vorlage erstellt, die auch die Ausstattung der Julia-Koppers-Gesamtschule mit einbezieht.
Der Investitionsbedarf von insgesamt 1,435 Millionen Euro verteilt sich demnach wie folgt: – St. Sebastian Grundschule: 26 Räume, 533.000 Euro – Silvesterschule: 14 Räume, 287.000 Euro – Julia-Köppers-Gesamtschule: 30 Räume, 615.000 Euro
Gemeinde müsste 287.000 Euro beisteuern
Der Bund würde 80 Prozent der Kosten übernehmen. Ein Förderantrag für alle drei Schulen ist bereits gestellt und positiv beschieden worden. Doch die Gemeinde müsste die restlichen 287.000 Euro als Eigenanteil beisteuern. Dazu kämen für alle Schulen zusammen – nach Rechnung der Verwaltung – noch jährliche Kosten für Stromverbrauch (5.500 Euro), Wartung (24.000 Euro) und die Abschreibung der Geräte (74.666 Euro). In der Gegenrechnung sollen aber Heizkosten in einer nicht näher benannten Höhe eingespart werden können. Die Entscheidung darüber liegt jetzt erst einmal beim Bau- und Umweltausschuss.
Beschlussvorschlag soll nach Diskussion formuliert werden
Eine Beschlussvorschlag haben die Rathausmitarbeiter noch nicht erarbeitet und vorgelegt. Dafür gibt der Erste Beigeordnete Markus Büsken den zuständigen und entscheidungsbefugten Politikern „zu bedenken, dass ein Beschluss zur Anschaffung der RLT-Anlagen keinen Beitrag zur Bewältigung der aktuell vorhandenen sogenannten vierten Corona-Welle leisten“ könne. Außerdem würden „Impfstoffe voraussichtlich in Kürze auch schon für Kinder ab fünf Jahren vor der Zulassung stehen“, argumentiert die Verwaltung.
Aufgrund des hohen gemeindlichen Investitionsaufwandes sowie den jährlich laufenden Aufwendungen und der Tatsache, dass eine Umsetzung praktisch erst zu den Sommerferien 2022 erfolgen kann, soll ein Beschlussvorschlag im Anschluss an die Diskussion im Bau- und Umweltausschuss formuliert werden.
Nicht vor Sommer 2022
Und in der politischen Diskussion wird es wohl auch um den Faktor Zeit gehen. Selbst bei einer „optimistischen Betrachtung“ geht die Verwaltung davon aus, dass die Anlagen nicht vor Juni, wahrscheinlich sogar erst in den Sommerferien 2022 eingebaut werden können.
Regierungspräsidentin Dorothee Feller beindruckt von der VITAL-Region Hohe Mark – leben im Naturpark
Regierungspräsidentin Dorothee Feller besuchte die VITAL.NRW Region Hohe Mark.
Sie kam auf Einladung der lokalen Aktionsgruppe des Vereins „LAG Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V.“. Die Gruppe hat seit 2017 mit dem Förderprogramm VITAL.NRW und mit engagierten Partnern vor Ort schon rund 60 große und kleine Förderprojekte zur Stärkung des ländlichen Raums auf den Weg gebracht hat. „Wir wollten die Gelegenheit nutzen, der Regierungspräsidentin gegen Ende der aktuellen Förderperiode einige der vielen erfolgreichen Projekte persönlich zu zeigen“, sagt Regionalmanagerin Josephine Kißmer.
Begeistert über die kleine Hofführung inklusive Verköstigung: Wilhelm Sendermann (Bürgermeister Olfen), Regionalmanagerin Josephine Kißmer, Carsten Hövekamp (Bürgermeister Dülmen), Tobias Stockhoff (Bürgermeister Dorsten), Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Hedwig Kerkmann und Manuel Deitert (Bürgermeister Reken).Foto: LAG
Die VITAL-Region hatte eine Bustour durch die Region organisiert. Hierbei wurden mehrere herausragende Förderprojekte vorgestellt und besichtigt. Auftakt der rund vierstündigen Tour war in Lembeck das Projekt „Tour de Buur“.
Landwirtin Regina Böckenhoff erklärte das Konzept hinter dem Projekt: Sogenannte „Agrarscouts“ nehmen Touristen und Einheimische bei geführten Themenradtouren mit zu landwirtschaftlichen Betrieben im Dorstener Norden. Dabei können die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen der modernen Landwirtschaft werfen und mit den Landwirten ins Gespräch können kommen.
Stopp auf Hof Kerkmann
In den Genuss einer „Mini-Tour de Buur“ kamen die Gäste dann sogleich beim nächsten Stopp auf Hof Kerkmann. Landwirtin Hedwig Kerkmann führte die Gäste mit einer kleinen Führung über den Hof und selbstgemachten Käsespezialitäten an. „Das Probieren der hofeigenen Erzeugnisse gehört bei jeder Tour fest dazu“, erklärte sie. Im Reisebus ging es weiter durch die Hohe Mark. Vorgestellt wurden dabei die Projekte „Radweg über den ehemaligen Truppenübungsplatz Geisheide“ sowie der neue „Pinocchio-Märchenradweg“ zwischen Lembeck und Klein-Reken.
Letzter Halt am frühen Nachmittag war der Dorfladen in Merfeld (Dülmen). Dieser profitiert von rund 30.000 € Fördermitteln für die Ausstattung des Ladens und ist seit der Eröffnung 2018 ein fester Anlaufpunkt für viele Merfelder Bürgerinnen und Bürger.
Nachhaltige Entwicklung der ländlichen Region
Zum Ende der Tour bedankte sich Regierungspräsidentin Dorothee Feller bei allen Teilnehmenden für die vielen positiven Eindrücke und das hohe Engagement der Menschen vor Ort, die mit ihren Projekten dazu beitragen, den ländlichen Raum und die Region lebenswert und attraktiv zu gestalten. Rekens Bürgermeister Manuel Deitert, 1. Vorsitzender der VITAL-Region, unterstrich bei der Verabschiedung, dass sich die tolle Bilanz sehen lassen kann: „Die VITAL-Region Hohe Mark ist ein perfektes Instrument, um die nachhaltige Entwicklung dieser ländlichen Region für die beteiligten Städte und Gemeinden zu bündeln“, so Bürgermeister Deitert.
Die Region hofft auf weitere Fördergelder durch LEADER
Um zukünftig weitere Förderprojekte in der Hohen Mark umsetzen zu können, bewirbt sich die Region aktuell um die Anerkennung als LEADER-Region. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, stünden für die neue Förderperiode ab 2023 rund 3,1 Millionen Euro für weitere Projekte zur Verfügung.
Bei der Bewerbung wünschte Regierungspräsidentin Feller allen Beteiligten viel Erfolg und gutes Gelingen.
Hintergrund: Was ist VITAL.NRW? Die VITAL-Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e.V. setzt sich aus den sechs Kommunen Dorsten, Dülmen, Raesfeld, Reken, Haltern und Olfen zusammen. Die Region ist eine von neun Regionen in Nordrhein-Westfalen, die von der VITAL.NRW Förderung profitiert. VITAL.NRW ist ein Förderprogramm, welches die Entwicklung attraktiver ländlicher Räume unterstützt. Insgesamt werden im Zeitraum 2017-2023 rund 1,5 Millionen Euro Fördergelder vom Land NRW für Projekte bereitgestellt. Koordiniert wird der Förderprozess von der Lokalen Aktionsgruppe, ein Verein aus 13 Mitgliedern, dem neben den sechs Kommunen der Region auch sieben Partner aus Wirtschaft, Handwerk, Naturschutz u.v.m. angehören. Bildunterschrift Foto 1: Begeistert über die kleine Hofführung inklusive Verköstigung: Wilhelm Sendermann (Bürgermeister Olfen), Regionalmanagerin Josephine Kißmer, Carsten Hövekamp (Bürgermeister Dülmen), Tobias Stockhoff (Bürgermeister Dorsten), Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Hedwig Kerkmann
Borkener kam der Maskenpflicht nicht nach und tritt Lokführer in den Unterleib und gegen den Kopf
Gestern Morgen (21. November) soll es in einem Zug im Bottroper Hauptbahnhof zu einem Angriff auf einen Triebfahrzeugführer gekommen sein.
Der 43-jährige Lokführer musste seinen Dienst abbrechen und durch Rettungskräfte behandelt werden.
Wie die Polizei mitteilt wurden gegen 8:00 Uhr Einsatzkräfte der Bundespolizei zum Hauptbahnhof Bottrop gerufen. Der Triebfahrzeugführer eines Regionalexpress von Essen nach Bottrop soll einen 29-Jährigen mehrmals auf die Maskenpflicht hingewiesen haben.
Nachdem der Borkener dem wiederholt nicht nachkam, soll der Bahnmitarbeiter ihn von der Weiterfahrt ausgeschlossen haben. Aufgrund dessen soll es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein. Dabei habe der 29-Jährige den 43-jährigen Essener im Unterleib und am Kopf getroffen. Ein 25-Jähriger Begleiter des Borkener soll den Lokführer anschließend auch angegriffen haben.
Reisende schritten daraufhin ein und konnten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte die Situation entschärfen.
Alkoholisiert
Kräfte der Polizei Recklinghausen führten erste Maßnahmen durch und stellten fest, dass der 29- und der 25-Jährige mit 1,2 und 1,4 Promille alkoholisiert waren.
Bundespolizisten nahmen die Aussagen von Zeugen und der Beteiligten auf und alarmierten für den verletzten Essener einen Rettungswagen. Dieser konnte aufgrund seiner Verletzungen seinen Dienst nicht weiter fortsetzen und wurde durch einen Ersatztriebfahrzeugführer abgelöst.
Durch den Vorfall verspätete sich die Fahrt um insgesamt 74 Minuten.
Die Bundespolizei wird nun die Videoaufnahmen aus dem Zug auswerten und leitete unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.
Corona-Impfungen dienstags bis samstags nach Terminreservierung im Mölndalsaal / Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen
Borken (pd). Der Stadt Borken ist es gelungen, eine kommunale Impfstelle im Mölndalsaal der Stadthalle Vennehof einzurichten.
Ab Donnerstag, 25 November 2021, steht das Impfangebot allen Borkener BürgerInnen, aber auch Personen aus anderen Kommunen dienstags bis freitags jeweils von 16 bis 20 Uhr sowie samstags von 9 bis 16 Uhr zur Verfügung.
„Nur wenn sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger gegen das Coronavirus impfen lassen, können wir die weitere Ausbreitung der Pandemie eindämmen und eine Überbelastung unseres Gesundheitssystems verhindern“, macht Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing deutlich. „Impfen ist der Schlüssel zur Normalität“, betont sie.
Terminvereinbarung
Um Warteschlangen zu vermeiden, erfolgen die Impfungen nur nach Terminvereinbarung. Eine Terminreservierung ist ab Dienstagnachmittag, 23. November 2021, online möglich unter www.impfstelleborken.chayns.net.
Im Vennehof gilt die Maskenpflicht. Die Stadt Borken bittet BesucherInnen der Impfstelle, als besonderen Schutz möglichst FFP2-Masken zu tragen. „Wir als Stadt Borken wollen einen Beitrag dazu leisten, dass möglichst viele Menschen in den nächsten Wochen und Monaten geimpft werden können und auch ihre Booster-Impfung erhalten“, konstatiert Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.
Sie ruft die BürgerInnen auf: „Nehmen Sie das Impfangebot wahr – egal, ob in der kommunalen Impfstelle, in Hausarztpraxen oder bei anderen Impfspots. Gemeinsam können wir so das Ansteckungsrisiko senken und schwere Krankheitsverläufe verhindern.“
Impfberechtigte:
Geimpft werden können Personen ab 12 Jahren. Erstimpfungen, erforderliche Zweitimpfungen und Auffrischungen (Booster-Impfungen) für Personen, deren letzte Covid-Impfung sechs Monate her ist, sind in der kommunalen Impfstelle der Stadt Borken möglich.
Bei Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, kann eine Auffrischung mit dem Impfstoff von BioNTech nach vier Wochen erfolgen. Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte.
Wichtig bei der Impfung von unter 16-Jährigen: Es ist die Begleitung eines/einer Sorgeberechtigten sowie die Unterschrift aller Sorgeberechtigten erforderlich. Die Impfunterlagen (inkl. der Einverständniserklärung) können vorab unter https://kreis-borken.de/impfunterlagen heruntergeladen und ausgefüllt werden.
Auffrischungsimpfungen
Bei Auffrischungsimpfungen genügt es sogar, nur die „alte“ Impfmappe inklusive der Unterlagen mitzubringen und zusätzlich dazu die möglichst vorher schon auszufüllende „Impfbescheinigung zur Eintragung der Drittimpfung“. Dieses Formular findet sich unter www.kreis-borken.de/impfunterlagen-impfbescheinigung. Als Impfstoff steht zunächst ausschließlich BioNTech zur Verfügung.
Zum Hintergrund: Die kommunale Impfstelle der Stadt Borken ist barrierefrei und wird in enger Abstimmung und in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken eingerichtet. Auf bis zu fünf „Impfstraßen“ werden niedergelassene und pensionierte ÄrzteInnen sowie medizinisches Fachpersonal tätig sein. „Wir freuen uns, dass die hiesige Ärzteschaft dem Aufruf der Stadt Borken gefolgt ist und sich mit großem Engagement hier einsetzen werden. Gleiches gilt für das medizinische Fachpersonal“, betont Borkens Bürgermeisterin. „Diese gute Resonanz macht es uns erst möglich, Impfungen im Mölndalsaal anzubieten“, ergänzt sie. Auch MitarbeiterInnen der Feuer- und Rettungswache Borken, Beschäftigte der Stadtverwaltung Borken sowie der Kreis Borken unterstützen in der Impfstelle.
In der kommunalen Impfstelle bietet die Stadt Borken zunächst Termine in Randzeiten an, um das Impfangebot der Hausarztpraxen zu ergänzen. Sie ist zudem eine Ergänzung zum mobilen Team der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken, die weiterhin an ausgewählten Tagen ohne Terminreservierung Impfungen in der Stadthalle Vennehof durchführen wird.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Am vergangenen Wochenende ist die Zahl der Booster-Impfungen im Kreis Borken auf über 30.000 gestiegen“ – Zahl der Schnelltestungen im Kreis Borken ist wieder steil angestiegen. Allein am Sonntag (21.11.2021) wurden von den Teststellen im Kreisgebiet 20.107 Testungen gezählt.
„3-Säulen-Impfkonzept“ greift: Hausarztpraxen – mobile Impfaktionen des Kreises in allen Kommunen des Kreises, die im Dezember in vier dezentrale Impfzentren münden – örtliche Impfangebote verschiedenster Akteure
Kreis Borken (pd). Am vergangenen Wochenende ist die Zahl der Booster-Impfungen im Kreis Borken auf über 30.000 gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Ausdrücklich dankt er allen Beteiligten, die inzwischen dieses Impfangebot ermöglichen. Der Landrat spricht dabei von einem kreisweiten „3-Säulen-Konzept“, das nun mehr und mehr greife. Daher bittet er die Bevölkerung um ein wenig Geduld, wenn Auffrischungsimpfungen nicht in jedem Fall immer sofort möglich seien.
Koordinierenden COVID-Impfeinheit
Die Hauptlast bei den Corona-Schutzimpfungen tragen nach den Vorgaben von Bund und Land die Arztpraxen. Zu deren Unterstützung ist der Kreis Borken mit seiner „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) als einer der ersten Kreise überhaupt bereits dem 9. Oktober mit mobilen Impfungen gestartet. In allen Städten und Gemeinden hat es so – zum Teil bereits mehrfach – zusätzliche niedrigschwellige (also ohne vorherige Terminvereinbarung) Impfangebote gegeben. Bislang waren es 34 KoCI-Termine.
Dieses Angebot wird zum einen Anfang Dezember durch die Einrichtung von vier dezentralen Impfzentren – in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau – mit deutlich größeren Impfkapazitäten ausgeweitet. Diese dezentralen Impfzentren werden entsprechend hergerichtet und haben dann in regelmäßigen Abständen jeweils mindestens für 2 Tage hintereinander geöffnet.
Zum anderen entsteht derzeit in Abstimmung mit dem Kreis eine „3. Säule“: Eine Reihe von kreisangehörigen Kommunen wird gemeinsam mit Ärzten und den Hilfsorganisationen vor Ort kurzfristig noch zusätzliche Impfungen möglich machen.
„Impfspots“
Auch das DRK weitet das Angebot seiner „Impfspots“, das am Sonntag (21.11.2021) erstmals erfolgreich in Stadtlohn an den Start ging, aus. Wie bei auch bei anderen örtlichen Angeboten ist hier eine Terminbuchung über die Chayns-App des Ahauser Softwareunternehmens Tobit.Lab möglich. Derweil ist die Zahl der Schnelltestungen im Kreis Borken wieder steil angestiegen.
Allein am Sonntag (21.11.2021) wurden von den Teststellen im Kreisgebiet 20.107 Testungen gezählt. Vor der Wiedereinführung der kostenlosen Bürgertestungen am 13. November 2021 hatte die tägliche Zahl lediglich im unteren vierstelligen Bereich gelegen.
Raesfeld. In der Nacht zum Sonntag versuchten Einbrecher vergeblich, die hintere Eingangstür einer Gaststätte aufzuhebeln. Der oder die Täter gelangten nicht ins Gebäude. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.
Bilanz der KoCI-Teams des Kreises vom 17. bis zum 20. November 2021
3.254 Impfungen in sieben Kommunen im Kreisgebiet innerhalb von drei Tagen – Davon waren 80 Prozent Auffrischungsimpfungen
Kreis Borken(pd). Insgesamt 3.254 Personen sind in der Zeit vom 17. bis zum 20. November 2021 von den Teams der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) im Kreis Borken geimpft worden. Tätig waren die Teams in sieben Kommunen im Kreisgebiet: in Borken, Gescher, Stadtlohn, Bocholt, Rhede, Legden und Ahaus.
80 Prozent (2.616) waren Auffrischungsimpfungen („Boosterimpfungen“), 15 Prozent (482) Erst- und 5 Prozent (156) Zweitimpfungen.
In Borken gab es am 17. November insgesamt 852 Impfungen, davon 825 mit dem Impfstoff von Biontech und 27 mit dem von Johnson & Johnson. Gezählt wurden hier 124 Erst-, 19 Zweit- und 709 Auffrischungsimpfungen.
Am 18. November gab es mobile Impftermine in Gescher und Stadtlohn:
Gescher: ingesamt 411, davon 408 Biontech und 3 Johnson & Johnson – hier 15 Erst-, 9 Zweit- und 387 Auffrischungsimpfungen Stadtlohn: ingesamt 504, davon 491 Biontech und 13 Johnson & Johnson –hier 54 Erst-, 29 Zweit- und 421 Auffrischungsimpfungen
Am 19. November gab es mobile Impftermine in Bocholt und Rhede:
Bocholt: ingesamt 332, davon 317 Biontech und 15 Johnson & Johnson – hier 40 Erst-, 5 Zweit- und 287 Auffrischungsimpfungen Rhede: ingesamt 355, davon 348 Biontech und 7 Johnson & Johnson – hier 40 Erst-, 25 Zweit- und 290 Auffrischungsimpfungen
Am 20. November gab es mobile Impftermine in Legden und Ahaus:
Legden : ingesamt 416, davon 376 Biontech und 40 Johnson & Johnson – hier 87 Erst-, 26 Zweit- und 303 Auffrischungsimpfungen Ahaus: ingesamt 384, davon 342 Biontech und 42 Johnson & Johnson – hier 122 Erst-, 43 Zweit- und 219 Auffrischungsimpfungen
Vorsorglich sieben Bestände im Kreisgebiet nach Lieferung von Geflügel aus dem Kreis Paderborn gesperrt – erste Beprobung glücklicherweise negativ
Kreis Borken (pd). Nachdem bereits in der vergangenen Woche Ausbrüche von Geflügelpest (auch „Vogelgrippe“ genannt) in Hausgeflügelbeständen in den Kreisen Paderborn und Soest bestätigt wurden, sind nun im Kreis Borken mehrere Geflügelbestände vorsorglich gesperrt worden.
Grund dafür: Am 17. November 2021 hat eine Geflügelhandlung aus dem Kreis Gütersloh Junghennen und Puten an insgesamt sieben kleine Geflügelhaltungen im Kreisgebiet ausgeliefert. Die Tiere stammten aus einem Aufzuchtbetrieb im Kreis Paderborn, in dem die Geflügelpest tags darauf, also am 18. November 2021, bestätigt wurde. „Tierärztinnen und Tierärzte unseres Fachbereichs Tiere und Lebensmittel haben daraufhin sofort die Junghennen und Putern untersucht und beprobt“, erklärt Anja Miebach, Leiterin der Veterinärabteilung des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung Borken.
Probenergebnisse glücklicherweise unauffällig
Wie das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münster-Emscher-Lippe jetzt mitteilte, waren die Probenergebnisse glücklicherweise unauffällig. Vorsorglich bleiben jedoch alle getroffenen Vorsichtsmaßnahmen noch in Kraft und das Geflügel wird nochmals untersucht. Dieses Geschehen mache deutlich, wie wichtig Vorsorgemaßnahmen für alle Geflügelhaltungen sind, betont Kreisveterinärin Miebach. Hierzu zählen in erster Linie ausreichende „Biosicherheitsmaßnahmen“ und dies auch in Kleinstbetrieben. Geflügelhalter, die sich darüber informieren möchten, welche vorsorglichen Maßnahmen sie ergreifen können, finden auf der Homepage des Kreises Borken dazu unter https://www.kreis-borken.de/vogelgrippe umfangreiche Informationen. Folgende Maßnahmen sind von besonderer Bedeutung:
Schutz des Geflügels vor Kontakt mit Wildvögeln (Futter, Einstreu, Wasser)
Fernhalten von anderen Haustieren, wie Hunde und Katzen
Kein Austausch von Gerätschaften mit anderen Geflügelhaltern
Bekämpfung von Schadnagern (Ratten und Mäuse)
Betreten des Stalls nur in sauberer Schutzkleidung
Wechsel der Schutzkleidung bei mehreren Ställen, vor allem an anderen Standorten
Saubere Desinfektionsmatten an Ein- und Ausgängen
Händewaschen vor und nach dem Arbeiten bei den Vögeln
Regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Einrichtung und Gegenständen (einschl. Fahrzeugen)
Keine Verfütterung von Geflügelteilen oder Eierschalen
Die Geflügelpest ist hochansteckend für Hühner und Puten und verläuft zumeist tödlich. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch vergehen in der Regel nur wenige Stunden bzw. Tage.
Der Kreis Borken bittet deshalb alle Geflügelhalter dringend darum, ihre Tiere genau zu beobachten und Verdachtsfälle dem Kreis zu melden. „Insbesondere Geflügelhalter, die ihre Tiere nicht ausschließlich in Ställen halten, haben eine große Verantwortung bei der Einhaltung der in der Geflügelpest-Verordnung vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen“, unterstreicht Anja Miebach.
Infektion ist hochansteckenden
Ausgelöst wird die Geflügelpest durch eine Infektion mit hochansteckenden, Vögel befallenden Influenzaviren, wobei alle Nutzgeflügelarten, aber auch viele Zier- und Wildvogelarten hochempfänglich für die Infektion sind. Während die Infektion bei Hühnern und Puten in der Regel tödlich verläuft, erkrankt Wassergeflügel seltener. Gänse und Enten können aber zu einer Weiterverbreitung beitragen.
Bestände bei Kreisverwaltungen melden
Bei einem Ausbruch der Geflügelpest ordnen die Veterinärbehörden sofort massive Restriktionsmaßnahmen an. Insbesondere richten sie Schutz- und Überwachungszonen ein. Davon sind dann alle darin befindlichen Geflügelhaltungen betroffen. Ihnen wird damit das Verbringen von Geflügel, Geflügelfleisch, Eiern, Futtermitteln, Dung und Einstreu untersagt. Vor diesem Hintergrund bittet Anja Miebach alle Halter von Geflügel, deren Bestände noch nicht beim Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung angemeldet sind, dies unverzüglich nachzuholen.
Hierzu kann gerne der Meldebogen der Tierseuchenkasse NRW, der auf der Homepage des Kreises Borken ebenfalls unter https://www.kreis-borken.de/vogelgrippe zu finden ist, genutzt werden. Telefonische Auskünfte sind bei der Veterinärabteilung während der Dienstzeiten unter den Rufnummern 02861-681 3807 und 02861- 681 3809 erhältlich.
Adventsmarkt 2021 in Raesfeld – Der Vorverkauf für den Eintritt zum Adventsmarkt am Wasserschloss in Raesfeld vom 02. bis 05. Dezember 2021 ist gestartet.
Raesfeld: In diesem Jahr werden die Pins durch Eintrittsbändchen ersetzt. Diese sind bis zum 01.12.2021 um 12:00 Uhr im Vorverkauf erhältlich.
Sie können in der Tourist-Info im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld, im Bürgerbüro, bei den Volksbanken und Sparkassen in Raesfeld und Erle, sowie bei Fahrrad Bleker in Raesfeld für 4,00 € pro Stück erworben werden.
Mit diesem Vorverkaufsbändchen kann der Adventsmarkt in Raesfeld an allen vier Tagen besucht werden. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt (Ausweiskontrolle möglich).
2-G Regeln
Voraussetzung für den Einlass auf den Markt für Personen ab 16 Jahren, ist die Erfüllung der 2-G-Regelung (vollständig geimpft, nachweislich genesen). Dieses wird bei jedem Besucher am Markttag noch vor der Tageskasse durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert.