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Der Hohe Mark Steig – Nominiert für Deutschlands schönsten Wanderweg 2023!

Jetzt zählt die Stimme des Wanderers bei der Abstimmung – Der Hohe Mark Steig ist nominiert für Deutschlands schönsten Wanderweg 2023

Von der ersten Idee im Jahr 2009 bis zur Eröffnung des Hohen Mark Steigs im Jahr 2021 war es ein langer Weg. Unter 101 Wanderwegen aus ganz Deutschland hat sich der Hohe Mark Steig durchgesetzt und es auf die Nominiertenliste der 10 schönsten Mehrtagestouren geschafft.

Abstimmung

Jetzt sind die Wanderer gefragt, um fleißig für ihren Lieblingsweg abzustimmen. Der Naturpark Hohe Mark mobilisiert gemeinsam mit den örtlichen Tourismusexperten und den Partnerbetrieben entlang der Strecke alle verfügbaren Ressourcen zur Werbung. Die Abstimmung kann bis zum 30.06.2023 entweder digital unter www.wandermagazin.de/wahlstudio oder analog per Wahlkarte erfolgen.

Wer nähere Informationen über den Hohe Mark Steig sucht, findet diese unter www.hohe-mark-steig.de.

Einkaufsgutschein zu gewinnen

Teilnehmer haben die Chance, einen von mehreren Einkaufsgutscheinen der Firma Globetrotter zu gewinnen. „Wir hoffen, dass die Gäste, aber auch die Menschen aus unserer Region, genauso begeistert von diesem Weg sind wie wir und uns tatkräftig unterstützen bei dieser Aktion!“, ruft Dagmar Beckmann als Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark auf.

Der Hohe Mark Steig

Der Hohe Mark Steig entführt Wanderfreunde auf eine faszinierende Reise durch abwechslungsreiche Landschaften. Der Weg führt durch dichte Wälder, verträumte Moore und malerische Auen- und Seenlandschaften. Auf den Etappen von 19 bis 27 km Länge kann man die Weite der Natur genießen und die Stille um sich herum wahrnehmen. Die Wanderung bietet spektakuläre Ausblicke, die jeden Besucher beeindrucken.

Zusatzinformation:

Die Nominiertenliste wurde erstellt von einer 5köpfigen Expertenjury: Manuel Andrack – Wanderbuchautor; Kathrin Heckmann alias Fräulein Draußen – Wanderbloggerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin; Thorsten Hoyer – Chefredakteur Wandermagazin; Daniela Trauthwein – Bloggerin von www.wander-reporterin.de; zusätzlich ein Experte aus dem jeweiligen Bundesland.

Üfter-Mark

Hirschgebiet der Üfter Mark

Ein Teil des Weges führt direkt durch Altschermbeck, bevor er wieder hinaus in die Natur führt. Hier kann man einen kleinen Abstecher in das Hirschgebiet der Üfter Mark machen und mit etwas Glück den imposanten König der Wälder erblicken. Eine Aussichtskanzel am Rhader Weg bietet eine weitere Möglichkeit, die majestätische Natur zu bestaunen.

Hirschbrunst
©Biologische Station

Witte Bergen und dem Deutener Moor

Auf dem Hohen Mark Steig wandert man auf sanften Waldwegen, vorbei an saftigen Wiesen und durch sonnendurchflutete Lichtungen. Die Landschaft wechselt und führt die Wanderer zu den Witte Bergen und dem Deutener Moor. Die Flugsanddünen, bekannt als „Witte Berge“, und das Deutener Moor beeindrucken mit einer vielfältigen Vegetation. Hier kann man den Duft von Nadelbäumen in der warmen Sommerluft wahrnehmen und die bezaubernde Landschaft in vollen Zügen genießen.

Rhader_Wassermuehle
Die alte Mühle in Rhade. Foto: Petra Bosse

Rhader Mühlenbach

Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreicht man den Rhader Mühlenbach, der eine willkommene Erfrischung bietet und eine perfekte Gelegenheit für einen Rast darstellt. Eine Allee führt den Wanderer weiter durch die Landschaft, vorbei am Gedenkkreuz und zurück in den Wald, der das beeindruckende Schloss Lembeck umgibt.

Schloss Lembeck

Das Schloss, eines der schönsten Wasserschlösser im Münsterland, wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und beeindruckt mit seinem prächtigen Garten, der während der Blütezeit mit über 250 verschiedenen Rhododendren und Azaleen zu einem farbenfrohen Blütenmeer wird. Ein kurzer Abstecher zum Schloss bietet Besuchern eine fantastische Kulisse.

Schloss Lembeck
Schloss Lembeck. ©Stadt Dorsten

Die erlebnisreiche Wanderung auf dem Hohen Mark Steig neigt sich dem Ende zu, wenn eine Allee den Weg in den idyllischen Ort Lembeck führt. Hier kann man die Wanderung ausklingen lassen oder bis zum Bahnhof Dorsten-Lembeck weiterlaufen, wo diese Etappe ihr Ende findet.

Der Hohe Mark Steig lädt Besucher ein, die Schönheit der Natur zu erleben und unvergessliche Landschaften zu entdecken. Mit seinen abwechslungsreichen Abschnitten und atemberaubenden Ausblicken ist dieser Wanderweg ein wahrer Genuss für Wanderbegeisterte.

Raesfeld bekommt einen Rossmann

Die Drogeriemarktkette Rossmann, mit ihrer beeindruckenden Präsenz von 4.514 Filialen – darunter 2.263 Filialen in Deutschland – und 60.500 Mitarbeitern, bereitet sich darauf vor, eine neue Filiale in Raesfeld zu eröffnen.

Die heutige Ankündigung der neuen Filiale beendet die langjährigen Spekulationen über die zukünftige Verwendung des ehemaligen Hotel Epping Grundstücks in Raesfeld endgültig. Die Gemeinde Raesfeld und die Firma Rossmann bauen einen Drogeriemarkt in Raesfeld mit Vollsortiment, Wohnungen und Bistro mit Außengastronomie. Geplante Größe des Marktes liegt bei rund 720 qm.

Bürgermeister Martin Tesing, Daniel Knufmann und Andreas Beckers, Projektentwickler DR Immobilien, präsentierten diese Neuigkeit und die ersten Schritte des Planungsprozesses während einer Pressekonferenz im Rathaus.

Lücke der lokalen Versorgung wird mit Rossmann geschlossen

Tesing betonte die Bedeutung des neuen Rossmann-Standortes für die Gemeinde und unterstrich, dass das Projekt eine wesentliche Lücke in der lokalen Versorgung schließen würde. „Die Eröffnung einer Rossmann-Filiale in unserer Gemeinde ist ein lang gehegter Wunsch vieler Bürger. Wir sind sehr zufrieden, dass wir diesen nun erfüllen können“, sagte Tesing.

Rossmann-kommt-nach-Raesfeld
Rossmann-Markt wird ein wichtiges Bindeglied zum alten und neuen Ortskern sein. Foto: Petra Bosse

Komplexe Grundstückfrage nun geklärt

Die Suche nach einem geeigneten Standort für die neue Filiale stellte laut Tesing als eine Herausforderung dar, insbesondere aufgrund der komplexen Grundstücksfrage. Doch nun konnte eine Einigung erzielt werden.

Der neue Rossmann-Markt wird durch seine zentrale Lage eine wichtige Rolle in Raesfeld einnehmen, indem er als Bindeglied, Verbindungsspanne, zwischen Kirche, Klümperstraße, dem Froschbrunnen Platz und der Straße am Rathaus mit den Geschäften sein wird.

Für Rossmann sei Raesfeld ein attraktiver und gut funktionierender Ort. „Hier ist die Welt noch in Ordnung“, so Andreas Beckers, von DR Immobilien, die das Grundstück gekauft hat.

Raesfeld freut sich auf Rossmann – Rossmann freut sich auf Raesfeld

Andreas Beckers DR Immobilien

Architekturwettbewerb

Die Gemeindeverwaltung und Rossmann haben beschlossen, sowohl Funktionalität als auch ästhetische Gestaltung des neuen Gebäudes zu gewährleisten. Dazu wird ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, an dem fünf Architekturbüros teilnehmen werden. Ihre Entwürfe werden sowohl der Verwaltung als auch der Öffentlichkeit in drei Monaten präsentiert, um eine gemeinsame Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

Wohnungen und Bistro

Das neue Gebäude wird nicht nur die Rossmann-Filiale beherbergen, sondern soll auch ein Bistro mit Außengastronomie und Wohnungen im Obergeschoss umfassen.

Andreas Beckers betont, dass Nachhaltigkeit und Ökologie beim Bau des neuen Rossmann-Marktes eine Selbstverständlichkeit sind. Der Markt wird vollständig an die Bedürfnisse des Ortes angepasst und individuell geplant. Die Firma lege großen Wert auf Klimaschutz und setze dies auch in Raesfeld konsequent um.

Die Planungsphase und eine Ortsbegehung mit den Ratsmitgliedern und Rossmann sind bereits für die kommende Woche angesetzt.

Ortskern Raesfeld mit neuem Rossmann
Skizze: Gemeinde Raesfeld

Dorfentwicklungskonzept Raesfeld 

Die Planung basiert auf dem im Jahr 2022 beschlossenen Rahmenplan, der als Grundlage dient.

Der Rahmenplan legt fest, dass das Gebäude so positioniert werden soll, dass der wichtige Gelenkcharakter der aktuellen Situation berücksichtigt wird.

Durch die Schaffung eines öffentlichen Platzes entsteht eine attraktive Fuß- und Radwegeverbindung im Ortskern, die sich entlang der Straße Am Rathaus bis zum Froschbrunnen erstreckt.

Im Rahmen des Dorfkonzepts ist geplant, die Weseler Straße mittelfristig zurückzubauen.

Volksbank Raesfeld und Erle ehrt langjährige Mitglieder

38 Mitgliedern der Volksbank Raesfeld und Erle für ihre langjährige Treue geehrt. Die Jubilare wurden eingeladen, ihre 40., 50. oder sogar 60. Mitgliedschaft bei der Genossenschaft im Holtschoppe des Vennekenhofes in Raesfeld zu feiern.

Die Jubilare wurden bei Kaffee und Kuchen für ihre langjährige Treue geehrt. Neben einer feierlichen Übergabe einer Ehrenurkunde und eines Präsentkorbes erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Volksbank ehrt langjährige Mitglieder Raesfeld und Erle 2023
©Volksbank Raesfeld und Erle

Die Veranstaltung begann mit einer Ansprache des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Jan-Bernd Seier, gefolgt von einer Ehrung der Mitglieder durch den Vorstandsvorsitzenden der Bank, Oliver Cichowski. Cichowski betonte, dass es heutzutage nicht selbstverständlich sei, dass Mitglieder der Bank über Jahrzehnte hinweg treu bleiben.

©Volksbank Raesfeld und Erle

Im Anschluss informierte Vorstandsmitglied Ralf Steiger die Gäste über das aktuelle Thema „Inflation“ und erklärte die Bedeutung von Gold als stabile Wertanlage. Darüber hinaus sensibilisierte er die Ehrengäste für Betrugsmaschen und gab ihnen nützliche Tipps, wie sie sich in Betrugssituationen richtig verhalten können.

Als krönender Abschluss des Nachmittags trat die Fun Generation auf und begeisterte das Publikum mit Gesang, Tanz und Akrobatikeinlagen.

©Volksbank Raesfeld und Erle

Neuer Rahmen für Ehrungen geschaffen

Die Jubilar-Ehrung war bisher fester Bestandteil der jährlichen Generalversammlung der Genossenschaftsbank. In diesem Jahr wurde jedoch ein neuer und individueller Rahmen speziell für die langjährigen Mitglieder geschaffen.

Generalversammlung am 15. Juni

Im Zusammenhang damit wies der Vorstand der Volksbank Raesfeld und Erle auf die neue Generalversammlung am 15. Juni hin und lud alle Mitglieder herzlich dazu ein.

Die offizielle Einladung wird in Kürze entweder per Post oder über das elektronische Postfach im Online-Banking zugestellt.

Pingsterbrut Westrich-Overbeck geht nicht von Haus zu Haus

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„Pingsterbrut 2023 in Westrich-Overbeck. Die Pingsterbrut geht nicht von Haus zu Haus

Aus zeitlichen Gründen kann die Tradition der Pingsterbrut in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt stattfinden. Normalerweise gingen Kinder von Haus zu Haus und sammelten Spenden. Dennoch wollen die Kinder des Ortsteils Westrich-Overbeck in Erle Spenden für ihre Herzensprojekte sammeln. Dieses Jahr ist es umgekehrt und Sie können zu uns kommen!

Alle, die diese Herzensprojekte unterstützen und dem Spendenaufruf der Pingsterbrut folgen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Geldspenden am Sonntag, 21. Mai 2023, zwischen 10 und 19 Uhr in der Marienthaler Straße 76 abzugeben.

Gesammelt wird für: Lebenshilfe Borken e.V., Kinderkrebshilfe e.V.

Raesfelder Volkslauf am Freitag, 26. Mai 2023 – Voranmeldefrist endet bald!


Wer sich die Nachmeldegebühr sparen möchte, hat noch bis Montag, 22.05.2023 um 23.59 Uhr die Möglichkeit zur Online-Voranmeldung

unter https://my.raceresult.com/235943/.
Bei Nachmeldung am Veranstaltungstag, bis 30 Minuten vor jedem Lauf, ist eine zusätzliche Nachmeldegebühr zu entrichten.

Ablauf

Den Anfang am Pfingstfreitag machen wie immer die Kinder im Vorschulalter. Der 400m-Bambinilauf startet um 16:30 Uhr.

Um 17:30 Uhr folgt mit dem 1000m-Schülerlauf der Klassen U8 – U12 (Jahrgang 2012-2017) der zweite Wertungslauf.

Um 18:00 Uhr gehen die älteren Schüler und Schülerinnen der Wertungsklassen  U10 –  U16 (2008 – 2015) auf den 2300m-Rundkurs.

Großer Andrang herrscht erfahrungsgemäß um 18:30 Uhr beim Start des 5km-Volkslaufes für Jugendliche U18 und U20 und Erwachsene (Jahrgang 2006 und älter). Hier möchte das Orgateam noch einmal darauf hinweisen, dass auch Walker bei diesem Lauf sehr willkommen sind.

Abschluss und Höhepunkt

Abschluss und Höhepunkt des Raesfelder Volkslaufes ist wie immer der 10km-Volksbank-Lauf, der auch in diesem Jahr wieder in die Wertung des Lippe-Issel-Cup eingeht, einer Laufserie der Volkslaufveranstalter aus Schermbeck, Raesfeld, Drevenack und Hamminkeln.

Der Start erfolgt um 19:30 Uhr und der Lauf ist ausgeschrieben für erwachsene Teilnehmer. Die 5km-Runde wird hier zweimal gelaufen, d.h. die Läuferinnen und Läufer kommen bei 5km wieder durch den Zuschauerbereich bei Start und Ziel. 

Neben Urkunden für jeden erfolgreichen Teilnehmer erhalten die Erstplatzierten jeder Jahrgangsklasse einen Sachpreis, bei den Schülerläufen auch die Plätze zwei und drei.

Zudem wird für die teilnehmerstärkste Schulklasse ein Wanderpokal verliehen. Dieser ging im letzten Jahr an die 1c der Sebastianschule.

Wanderpokal

Alle Teilnehmer der Bambiniläufe erhalten auch in diesem Jahr wieder eine Urkunde und eine Medaille. Der prozentual teilnehmerstärkste Raesfelder Kindergarten beim Bambinilauf darf den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Im letzten Jahr konnte die Kita Purzelbaum, die mit fast der Hälfte aller Kindergartenkinder angetreten waren, diesen Erfolg für sich verbuchen.

Die drei teilnehmerstärksten Vereine / Gruppen dürfen sich zudem über eine Geldprämie von 150,-€, 100,-€ bzw. 50,-€  freuen. Gewertet werden alle Zieleinläufe, außer Bambninis. Der TSV Raesfeld kommt als Veranstalter nicht in diese Wertung. 

Sauerei – Vandalismus an neuer Hütte im Dreiländereck

Narrenhände beschmutzen Wand und Wände und hinterlassen Schmierereien ohne künstlerischen Wert. Vandalismus entweiht Hütte im Dreiländereck Raesfeld, Borken und Dorsten.

Ein bedauerlicher Vorfall hat die neu errichtete Hütte im Dreiländereck Erle-Rhade-Marbeck in den Fokus gerückt. Schmierfinken hinterließen hier eine wahre Sauerei, indem sie nicht nur die Holzwände, Bänke und den Tisch mit Farbe beschmierten, sondern auch einzelne Schindeln vom Dach rissen.

Vandalismus-Hütte-Dreiländereck-Raesfeld

Namen als Erinnerung ins Holz geritzt

Bedanken können sich nun alle, die hier eine Pause einlegen, bei den Chaoten Robin, Jonny, Günter, Jochen und Peter, die ihre Namen als Erinnerung in die Holzwand eingravierten. Darüber hinaus muss hier auch ein Saufgelage stattgefunden haben, worauf zahlreiche leere Miniaturschnapsflaschen als Beweis zurückgelassen wurde.

Raesfeld, Dorsten und Borken teilten sich die Kosten für die Hütte

Die Holzhütte wurde erst am 22. März mit viel Engagement und auf Initiative der Bürgerstiftung aufgebaut und konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Raesfeld, der Stadt Dorsten und Borken realisiert werden. Diese drei Partner teilten sich die Anschaffungskosten von 4.500 Euro und ermöglichen somit den Bau.

Vandalismus-Hütte-Dreiländereck-Raesfeld-Dorsten
Spuren eines Saufgelages

Dank des Einsatzes der Raesfelder Bürgerstiftung sowie zahlreicher ehrenamtlicher Helfer des Erler Schützenvereins und der Bürgerstiftung konnte die Hütte errichtet werden. Sie soll den Radtourismus in der Region weiter vorantreiben und Radfahrern nicht nur Schutz vor Regen bieten, sondern auch als gemütlicher Ort für ein Picknick dienen.

Dieser traurige Vorfall hat nicht nur die Organisatoren schockiert, sondern auch diejenigen, die die Hütte als einen Ort der Erholung und des Zusammenseins schätzen.

Raesfeld-Wehl Partnerschaft: Grenzenlose Verbindung seit 40 Jahren

„Raesfeld und Wehl – ​​Eine partnerschaftliche Verbindung, die Grenzen überwindet“

Vor 40 Jahren wurde der Grundstein für die grenzüberschreitende Partnerschaft zwischen Raesfeld und der niederländischen Gemeinde Wehl gelegt. Am 16. Mai 1983 trafen sich Vertreter beider Kommunen in Raesfeld zum ersten Mal.

Wehls damaliger Bürgermeister Peter Bannink, Joop Buiting und Ineke Molewijk, sowie der frühere Raesfelder Bürgermeister Reinhard Kipp und Gemeindedirektor Udo Rößing erkannten schnell die Vorteile, die eine solche Partnerschaft für die Bürgerinnen und Bürger beider Gemeinden bringen würden.

Gelebte Dreier-Partnerschaft

1986 wurde diese offiziell besiegelt und auch aktiv gelebt: Sportwettkämpfe, gegenseitige Besuche während der Karnevalssession, der Austausch der Heimatvereine und vieles mehr gehören zum festen Jahresablauf vieler Vereine.

„Ohne Grenzen“ ist einer der Leitgedanken der Partnerschaft zwischen Wehl, Raesfeld und der Stadt Dömitz. Diese Dreierpartnerschaft mit Dömitz wurde im März 2003 nach längeren freundschaftlichen Beziehungen gegründet.

Blick über den eigenen Tellerrand

Bürgermeister Martin Tesing betont die Bedeutung dieser Partnerschaft: „Der Blick über den eigenen Tellerrand, der gegenseitige Austausch, etwas voneinander zu erfahren und zu lernen, darum geht es in dieser Partnerschaft. „Der Blick über den eigenen Tellerrand, der Austausch miteinander, etwas voneinander zu erfahren und zu lernen, darum geht es in dieser Partnerschaft. Und vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges ist dieser Leitgedanke so aktuell, wie vor 40 Jahren“, ist Bürgermeister Martin Tesing überzeugt.

Erle zeigt Solidarität: Erfolgreiche Blutspendeaktion mit Rekordbeteiligung

Die Blutspendeaktion des DRK Raesfeld, die unter dem Motto „Blutgruppen-Spenden“ stand, hat am Montagabend in Erle für eine Welle der positiven Energie gesorgt. Bereits in Raesfeld hatte das gleiche Motto für eine beeindruckende Resonanz gesorgt und eine rekordverdächtige Anzahl von Spendern angelockt.

Bei der jüngsten Veranstaltung in Erle wurde diese Erfolgsgeschichte wiederholt. Insgesamt 92 engagierte Spender, auch Besucher aus Schermbeck, folgten dem Ruf – eine Anzahl, die weit über dem üblichen Durchschnitt von 50 bis 70 Spendern liegt, so Roland Hörnig vom DRK.

12 Erstspender

Darunter waren auch 12 Erstspender und viele, die seit langer Zeit, zum Teil seit 30 Jahren, nicht mehr gespendet hatten, sowie 27 Gruppen. „Das war wirklich eine klasse Aktion, insbesondere weil sich so viele Menschen nach langer Zeit wieder bereit erklärten zu spenden“, zeigte sich Michael Weddeling, Leiter des DRK Raesfeld, sichtlich erfreut. Auch er spendete Blut an diesem Abend, und das in der rasanten Zeit von 4,44 Minuten. Normal sind rund sechs bis zehn Minuten.

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Bevor Michael Weddeling spenden konnte hieß es auch für ihn: Fragebogen ausfüllen, Blutdruck, Temperatur und Hämoglobinwert messen lassen und ein kurzes Gespräch mit einem Arzt führen. Foto: Petra Bosse

Positive Vorzeichen

Schon im Vorfeld der Veranstaltung waren die Vorzeichen positiv, mit 70 Menschen, die sich im Voraus zur Spende angemeldet hatten. Darüber hinaus kamen einige Spender spontan hinzu.

Eine der Gruppen war die Erste Basketball-Damenmannschaft Erle sowie das Erler Praxisteam Wittwer-Göllmann, allen voran mit Chef Stefan Göllmann, der seit 1987 nicht mehr gespendet hatte, zeigte, dass es nie zu spät ist, wieder anzufangen.

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Und nein: Blutspenden tut nicht weh, sagt auch Michael Weddeling, 1. Vorsitzender DRK, Ortsverein Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Blutgruppen-Spenden – eine Idee von Conny Neumann

Die Erlerin Conny Neumann kam die Idee der Gruppen-Blutspenden während ihrer Behandlungen in einer Onkologischen Praxis in Borken. „Ich habe bei Bluttransfusionen immer zuerst an Unfälle oder Operationen gedacht und war überrascht, wie viele Krebspatienten Blutübertragungen bekommen müssen“, erklärte sie.

Teamgeist

Diese Erkenntnis motivierte sie dazu, Gruppen zur Blutspende zu motivieren und sie teilte diese Idee mit Michael Weddeling vom DRK Raesfeld. „Vor etlichen Jahren hat unsere Basketballmannschaft als Gruppe Blut gespendet. Das gehörte zu unserem Teamgeist“, so Conny Neumann.

Michael Weddeling und sein Team haben die Idee gerne aufgegriffen und in die Spendenaktion integriert, einschließlich mit einer Verlosung eines Restaurantgutscheins im Wert von 250 Euro für Gruppenspenden.

Große Portion Hoffnung

Die Resonanz war bemerkenswert. „Es haben so viele Menschen mit ein paar Tropfen Blut, vielen kranken Menschen eine große Portion Hoffnung gegeben! Das ist total beeindruckend“, so Conny Neumann dankbar.

Die Zahlen der Aktion „Blutgruppen-Spenden“ 2023 in Raesfeld und Erle:

  • Insgesamt folgten 342 Personen der Aktion „Blutgruppen-Spenden“
  • Darunter 27 Gruppen. Fünf in Erle.
  • Raesfeld: 250 Personen spendeten an zwei Tagen rund 126 Liter Blut
  • Erle: 92 Blutspender folgten dem Aufruf und spendeten an einem Tag rund 45 Liter Blut

Nächste Blutspendertermine: Raesfeld am 25. Juli und Erle am 14. August 2023

Verkehrskonzept in Schermbeck stößt auf Protest

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Prostest an der Marellenkämpe in Schermbeck zum gestarteten Verkehrskonzept.

Und auch für die aus Erle kommenden Autofahrer bedeutet das neue, viermonatige Verkehrskonzept in Schermbeck einige Änderungen. So müssen Autofahrer, da die Mittelstraße keine Durchfahrtsstraße aktuell ist, die neue Route, um bzw. zum REWE zu kommen, über die Bundesstraße B58 nehmen.

Die offizielle Pressekonferenz mit Bürgermeister Mike Rexforth begann heute pünktlich um 17 Uhr. Das Interesse an dem neuen Verkehrskonzept ist von Seiten der Medien im Vorfeld groß.

Unmutsbekundungen und Protestaktionen

Und auch zahlreiche vom Verkehrskonzept betroffene Anwohner haben sich versammelt und suchen das Gespräch mit Bürgermeister Mike Rexforth. Darüber hinaus kommt es zu Unmutsbekundungen und Protestaktionen von lokalen Bewohnern, im Zusammenhang mit dem Beginn des Verkehrsexperiments „Nord-Süd-Netztrennung“ im Herzen des Ortes.

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Von der Öffnung betroffene Anwohner suchen das Gespräch mit Bürgermeister Mike Rexforth. Foto: Ralf Meier

Marellenkämpe zu!

Die Marellenkämpe ist nun als Einbahnstraße geöffnet! Mit großem Nachdruck und sogar mit einer Sitzblockade demonstrieren Anwohner entlang der Marellenkämpe, in Schermbeck. Sie fordern: Marellenkämpe zu!

Sitzblockade-Marellenkämpe-Öffnung-Schermbeck
Peter Michael Spix im Sitzstreik. Foto: Ralf Meier

Seit heute, Montag, wurde diese im Rahmen eines vierteljährlichen Verkehrsversuchs von der Schienebergstege kommend zu einer Einbahnstraße umfunktioniert und für den Verkehr freigegeben.

Der Auslöser: Die Gemeinde Schermbeck gibt heute, am 15. Mai 2023, den Startschuss für einen zukunftsweisenden Verkehrskonzept-Test. Das Hauptziel dieses Versuchs ist die Reduzierung des städtischen Verkehrs um beeindruckende 50 Prozent.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Einweihung der zweiten Sternenkinder-Gedenkstätte auf dem Raesfelder Friedhof

Die Sterne am Himmel dienen als tröstliche Metapher für eine neu eingeweihte Gedenkstätte in Raesfeld, die Eltern einen Ort der Trauer für ihre verlorenen Sternenkinder bietet.

Unter strahlendem Sonnenschein weihte Pfarrer Fabian Tilling Raesfeld am Samstagvormittag auf dem Raesfelder Friedhof die zweite Gedenkstätte für Sternenkinder in der Kirchengemeinde ein. Sie dienen als Ort der Trauer und Erinnerung für Eltern, deren Kinder während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verstarben.

Sternendarstellung

An dieser Gedenkstätte, vergleichbar mit der in Erle, finden betroffene Eltern, die häufig keinen passenden Ort für ihre Trauer finden, einen solchen Ort der Andacht. Steinmetz Guido Löchteken schuf für diesen Zweck einen Gedenkstein, verziert mit Sternendarstellungen und einem Bibelvers.

Dieser Auszug aus dem ersten Buch der Bibel, Genesis /1 Mose, stellt eine Verbindung zwischen den Nachkommen Abrahams und den Sternen am Himmel dar, indem Gott ihm verspricht, dass seine Nachkommen so zahlreich wie die Sterne sein werden.

Stele Sternkinder Raesfeld

Ort des Trostes

Solche Bilder können tröstend wirken, besonders in Zeiten der Trauer. Ein Blick in den Sternenhimmel kann Hoffnung geben, da jedes kleine Kind, genau wie die unzählbaren Sterne, in den Gedanken und Herzen seiner Eltern und vor Gott gezählt wird. Die Liebe, die stärker als der Tod ist und das Leben überdauert, hört laut Paulus im ersten Brief an die Korinther niemals auf.

Unendlichkeit gilt nicht nur für das Universum

Selbst wenn die gemeinsame Zeit von Eltern und Kind kurz war, können die Erinnerung und die Beziehung ein Leben lang bestehen bleiben. Die Unendlichkeit gilt nicht nur für das Universum, sondern auch für die Liebe.

Einer der Sterne leuchtet besonders hell. Er kann eine Person repräsentieren, die sich durch ihre Einzigartigkeit hervorhebt und einen besonderen Platz im Herzen einnimmt. Aber dieser Stern kann auch Christus, den Morgenstern, symbolisieren, der Orientierung im Leben bietet und den Weg der Liebe aufzeigt.

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 Der Froschkönig in Raesfeld hat das Projekt mit unterstützt. Zwei der Mitarbeiterinnen haben als Zeichen ihrer Verbundenheit heute Glashänger angebracht. Foto: Pfarrgemeinde

Glasstecker von Birgit Kölking

Zum Gedenken an ihr verlorenes Kind haben Eltern die Möglichkeit, individuell angefertigte Glasstecker von Glaskünstlerin Birgit Kölking im Beet der Gedenkstätte anzubringen. Diese Stecker werden Eltern, die sich an das Pfarrbüro wenden, als Geschenk angeboten. Weitere Informationen können bei Klaus Elsner und dem Verein TrauerHalt eV eingeholt werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, den Friedhof in Erle zu besuchen, wo in der vergangenen Woche eine ähnliche Erinnerungsstätte für Sternenkinder eingeweiht wurde.

Neuausrichtung der Migrationspolitik – Kommunale Belastungsgrenzen erreichen kritischen Punkt

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Enttäuschung nach Flüchtlingsgipfel – ‚Münsteraner Erklärung‘ fordert Neuausrichtung der Migrationspolitik. Die „Münsteraner Erklärung“, verabschiedet vom Städte- und Gemeindebund NRW (StGB NRW), fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Migrationspolitik, um eine schnellere und nachhaltige Entlastung der Kommunen zu erreichen.

Erneut endete ein Flüchtlingsgipfel am Samstag ohne zufriedenstellende Ergebnisse für die Kommunen. Dr. Eckhard Ruthemeyer, Präsident des Städte-und Gemeindebundes NRW und Bürgermeister der Stadt Soest, begrüßte am Samstag zwar die zugesicherte Einmalzahlung des Bundes sowie die Beschleunigung des Asylverfahrens.

Dennoch sieht er die Maßnahmen als unzureichend an und kritisiert die fehlende Perspektive für die Kommunen über das Jahr 2023 hinaus. Die Städte und Gemeinden dürfen nicht auf den Kosten für Unterkünfte und Integrationsangebote sitzenbleiben.

„Wir müssen dringend handeln, die Schere zwischen unseren humanitären Verpflichtungen und den faktischen Möglichkeiten geht immer weiter auseinander“, bilanzierte Ruthemeyer. „Wer verfolgt wird und unseren Schutz benötigt, dem werden die Kommunen zur Seite stehen“.

Dringlichkeit des Handelns

Ruthemeyer betont die Dringlichkeit des Handelns und plädiert für konsequente Rückführung von Personen ohne Bleibeperspektive. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist gefährdet, wenn die Zugangszahlen nicht reduziert werden.

Der Präsident des kommunalen Spitzenverbandes macht auf die wachsenden Zweifel an der Handlungsfähigkeit des Staates aufmerksam. Die Belastungsgrenzen der Kommunen sind vielerorts erreicht, und es fehlen Unterkünfte, Wohnraum, Kitaplätze sowie Sprach- und Integrationskurse.

Entspannung sei nicht ansatzweise in Sicht. Die drängenden Fragen der Kommunen erst im November beantworten zu wollen, sei deutlich zu spät. „Die Zugangszahlen müssen runter. Allein um die gesellschaftliche Akzeptanz nicht weiter zu gefährden“, warnte Ruthemeyer.

Neuausrichtung der Migrationspolitik

Die „Münsteraner Erklärung“ fordert eine Neuausrichtung der Migrationspolitik, einschließlich klarer Regeln für Zuwanderung, sicherem Schutz der EU-Außengrenzen, funktionierendem Rückführungsmanagement und dauerhafter Finanzierung der Kommunen. Ruthemeyer kritisiert, dass die Not der Kommunen noch immer nicht bei den Verantwortlichen angekommen ist und fordert eine verantwortungsvolle Migrations- und Flüchtlingspolitik, die die Grenzen des Leistbaren anerkennt.

Die Kriterien für die Neuausrichtung der Migrationspolitik bringt die ‚Münsteraner Erklärung‘ in zehn Punkten zum Ausdruck:

  1. Klare Regulierung der Einwanderung
  2. Gerechte Verteilung und Schutz der EU-Außengrenzen
  3. Ausweitung der Aufnahmekapazitäten in Bund und im Land
  4. Rückführung von Personen ohne Bleibeperspektive
  5. Vollständige Kostenerstattung
  6. Mehr Wohnraum, mehr Kita- und Schulplätze, mehr Integration
  7. Standardabbau und Entbürokratisierung
  8. Harmonisierung der Integrations- und Sozialleistungen
  9. Zahlung einer Integrationspauschale
  10. Bedarfsorientierte Weiterentwicklung der Arbeitsmigration

Warnstreik Westfalen Bus am Sonntag, 14. Mai 2023

UPDATE: Warnstreik findet nicht statt – Bahn und EVG stimmen Vergleich zu

Kreis Borken. Die Westfalen Bus (WB) GmbH als Tochterunternehmen der Deutschen Bahn befindet sich seit dem 28. Februar 2023 in Tarifverhandlungen mit der EVG.

Aufgrund der Streiks des Fahrpersonals der gesamten WB von Sonntag, 14. Mai 2023, ab 22 Uhr bis Dienstag, 16. Mai 2023, bis 24 Uhr ist mit gravierenden Störungen im Betriebsablauf zu rechnen.

Das Unternehmen rechnet wieder mit einer störungsfreien Durchführung der Verkehre der Bedienungsgebiete voraussichtlich ab Mittwochmorgen, 17. Mai. 2023, zu Betriebsbeginn. Weitere Informationen dazu gibt es unter: https://www.dbregiobus-nrw.de/fahrplan/verkehrsmeldungen/westfalenbus/muensterland

Bei Fragen zum Thema Streik können sich Bürger auch an den Kundendialog wenden. Dieser wird aufgrund des Streiks nur eingeschränkt erreichbar sein. Kundendialog DB Regio Bus NRW: 0251/1342-1088, [email protected] Montags bis freitags von 6-22 Uhr und Samstags von 7-14 Uhr.

Sportvereine Kreis Borken: Mitgliederzuwachs und positive Trends im Jahr 2023

Vereinssport in Raesfeld verzeichnet 2023 ein Plus von 104 Personen. Mehr Freude am Sport in Sportvereinen im Kreis Borken: Positiver Trend im Jahr 2023! Der Gemeindesportverband Kreis Borken veröffentlicht Bestandserhebung 2023 – Zuwachs in Mitgliederzahlen!

Im Jahr 2023 verzeichnete der Vereinssport im Kreis Borken einen Aufwärtstrend, da immer mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den 364 Sportvereinen im Kreis aktiv sind. Laut der Bestandserhebung des Landessportbundes NRW (LSB NRW) für 2023 sind insgesamt 140.026 Mitglieder in Sportvereinen des Kreises organisiert – ein Zuwachs von 2262 Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr.

Sportvereine im Kreis größte organisierte Bürgerbewegung in der Region

Die Sportvereine im Kreis Borken bleiben die größte organisierte Bürgerbewegung in der Region und führend in der aktiven Freizeitgestaltung. Insgesamt 78.559 (56,10%) der Mitglieder sind männlich und 61.467 (43,90%) weiblich. Sowohl die Anzahl der männlichen als auch der weiblichen Mitglieder ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Zuwachs bei den Kindern und Jugendlichen

Besonders erfreulich ist der Zuwachs bei den Kindern und Jugendlichen im Kreis Borken. In der Altersgruppe bis 14 Jahre sind die Mitgliederzahlen um insgesamt 1951 gestiegen. In den Altersklassen zwischen 15 und 26 Jahren gibt es jedoch weiterhin kleine Verluste, während ab 27 Jahren die Mitgliederzahl wieder zunimmt.

Die Situation der Vereine im Kreis Borken zeigt, dass 171 Sportvereine (ca. 48 %) mehr Mitglieder gemeldet haben, während 134 Vereine (ca. 38 %) Verluste verzeichneten und 52 Vereine (ca. 14 %) konstante Mitgliedschaftszahlen aufwiesen.

Die größten Sportvereine des Kreises, wie TuB Bocholt und der Bocholter Wassersportverein, verzeichnen ebenfalls einen Zuwachs an Mitgliedern.

Mitgliederentwicklung

Die Mitgliederentwicklung bei den Fachverbänden zeigt, dass Freiluftsportarten wie Fußball, Tennis und Leichtathletik sowie klassische Hallensportarten wie Volleyball, Handball und Basketball im Kreisgebiet weiterhin beliebt sind und neue Mitglieder gewinnen.

Zusammenfassend zeigt sich, dass der Vereinssport im Kreis Borken im Jahr 2023 weiterhin wächst und eine wichtige Rolle in der aktiven Freizeitgestaltung der Bevölkerung spielt. Die positive Entwicklung in den Mitgliederzahlen unterstreicht die Bedeutung der Sportvereine in der Region.

Vereinsranking

Prozentual gesehen sind die meisten Einwohner im Kreisgebiet in der Gemeinde Heek in Sportvereinen organisiert. Auch im Jahr 2023 ist es den Heeker Vereinssportlern gelungen die „60 Prozent-Marke“ im Organisationsgrad durchzubrechen und sogar einen neuen Rekord von satten 62,59 Prozent aufzustellen!

Unter die Top-Fünf im Vereinsranking sind: Legden mit 48,85 Prozent (Platz 2), Ahaus mit 45,76 Prozent, Vreden mit 41,81 Prozent und Bocholt mit 41,65 Prozent. Im Kreis Borken belegt Raesfeld den 15. Platz mit 25,52 Prozent.

Vereinssport in Raesfeld

  • Zahl der Vereine: 9
  • Mitgliederzahl: 2954 (im Jahr 2022: 2850 Mitglieder, so 2023 ein Plus von 104 Personen)
  • Davon weiblich: 1144 – Männlich: 1810

Die größten Vereine in Raesfeld:

  • TSV Raesfeld: 1314 Mitglieder
  • Eintracht Erle: 748 Mitglieder
  • Raesfelder Volleyballgemeinschaft: 276 Mitglieder

Die fünf „Top“ Sportarten in Raesfeld

  • Fußball: 1141 Sportler*innen (38,62% der Gesamtmitgliedschaften)
  • Turnen: 283 (9,6%)
  • Volleyball: 264 (8,9%)
  • Kampfsportarten: 255 (8,6%)
  • Leichtathletik: 187 (6,3%)

Raesfeld-App: CDU-Fraktion fordert digitale Lösung zur Stärkung der Vereinsarbeit

In einer Zeit, in der digitale Technologien immer mehr an Bedeutung gewinnen, geraten Printmedien zunehmend ins Hintertreffen. Insbesondere im Bereich der Vereinsarbeit ist dieser Wandel spürbar, da Berichte über das Vereinsleben seltener in den Printmedien erscheinen.

Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld hat daher einen Antrag an die Verwaltung gestellt, der sich auf die Entwicklung einer Raesfeld-App konzentriert, um die Öffentlichkeitsarbeit der Vereine zu unterstützen und den Bürgern aktuelle Informationen auf modernen Wegen zugänglich zu machen.

Smarte Lösungen sollen in den Fokus gerückt werden

In einer Welt, in der die Menschen immer mehr auf neue Medien und Kommunikationswege setzen, wird die Bedeutung solcher Technologien in allen Lebensbereichen immer größer.

Während der jüngsten Klartext-Veranstaltung der Raesfelder CDU zum Thema Ehrenamt, berichteten zahlreiche Vereinsvorstände von einer veränderten Informationsbeschaffung der Bürgerinnen und Bürger. Printmedien vernachlässigen zunehmend die Berichterstattung über das Vereinsleben, was die wichtige Öffentlichkeitsarbeit der Vereine erschwert.

Übersicht über die Vereinsarbeit

Aus diesem Grund schlägt die CDU-Fraktion, unterstützt vom CDU-Gemeindeverband Raesfeld, Erle und Homer, vor, dass die Gemeindeverwaltung die Einrichtung einer Raesfeld App prüft und mögliche Features evaluiert. Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender der CDU, erklärt: „Wir wünschen uns in dieser App neben einer Übersicht über die Vereinsarbeit zusätzliche tagesaktuelle Informationen zu Veranstaltungen von Vereinen, Vereinigungen und eventuell Unternehmen.“

Social Wall

Die App soll den Müllkalender integrieren, ebenso wie Verlinkungen zu Gemeindeseiten. Ein zusätzlicher Bereich für registrierte Mitglieder soll eine Social Wall bieten, auf der Nachbarschaftshilfe gesucht und angeboten werden kann.

Die CDU-Fraktion fordert außerdem, dass einer oder mehrere Anbieter solcher Komplettlösungen die Möglichkeiten, Kosten und Folgekosten in einer Sitzung des zuständigen Fachausschusses präsentieren.

Tag der Vereine

Bölker hält es darüber hinaus für sinnvoll, erneut einen „Tag der Vereine“ in der Gemeinde zu organisieren, idealerweise in Zusammenarbeit mit dem Raesfelder Ortsmarketing e.V. Hierzu sollten alle örtlichen Vereine angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen werden. Eine solche Veranstaltung bietet den Vereinen eine hervorragende Gelegenheit, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

1. Mai ist Tag des Wanderns – Fernwanderweg Hohe Mark Steig

Neuer LandStreifer „Burgenpatt“ in Lüdinghausen versetzt zurück in eine andere Zeit – buntes Programm am Tag des Wanderns

Am 14. Mai ist Tag des Wanderns, eine gute Gelegenheit, per pedes etwas Neues zu entdecken!

Das nimmt die Stadt Lüdinghausen im Westen des Naturpark Hohe Mark zum Anlass, um an diesem Tag von 11 bis 18 Uhr für alle Interessierten ein buntes Rahmenprogramm um den neu angelegten Rundwanderweg zu gestalten.

Der Fernwanderweg Hohe Mark Steig, der von Ost nach West durch den Naturpark Hohe Mark verläuft, ist bekannt. Aber da es auch abseits viel zu entdecken gibt, wurden die sogenannten LandStreifer Rundwanderwege konzipiert, jeder mit einem anderen Thema.

Wochenendtipp Rundwanderweg Hohe Mark
Ansgar Mertens (Bürgermeister Lüdinghausen), Dagmar Beckmann (Geschäftsführerin Naturpark Hohe Mark), Matthias Mündelein (Wanderwegezeichner) und Stefan Wiemann (Geschäftsführer Lüdinghausen Marketing) zeigen die neue Übersichtstafel zum Wanderweg, die nun am Wanderparkplatz angebracht wird.

Lilafarbenen Wegezeichen der LandStreifer

Neu und frisch mit den lilafarbenen Wegezeichen der LandStreifer ausgewiesen, verbindet jetzt der Burgenpatt auf ca 9,5 km Länge die Burg Lüdinghausen mit der Burg Vischering, verläuft dabei durch herrliche Parklandschaft, vorbei am Klutensee und durch die Bauern-schaften Berenbrock und Elver. Wer Natur und Kultur beim Unterwegs-sein liebt, kann sich auf dem Weg zurückversetzen in die mittelalterliche Zeit der Burgen und Schlösser.

Naturparkhaus Biologisches Zentrum des Kreises Coesfeld

Weitere Erlebnispunkte neben den Burgen sind z.B. das Naturparkhaus Biologisches Zent-rum des Kreises Coesfeld mit seinem Naturgarten und der Insektenausstellung, der Philosophenweg oder die Wasserlandschaft an der Stever.

Wandern wird immer beliebter

„Die Nachfrage nach ausgewiesenen Wanderwegen ist in den letzten Jahren gestiegen.“, sind sich Stefan Wiemann von Lüdinghausen Marketing und Dagmar Beckmann als Geschäftsführerin vom Naturpark Hohe Mark einig. „Das Wandern wird immer beliebter, wie viele Studien zeigen. Diesen Trend begrüßen wir sehr und sind froh, dass wir das Projekt in guter Zusammenarbeit mit der Stadt Lüdinghausen umsetzen konnten“, fügt Beckmann hinzu.

Wer nähere Informationen zu den LandStreifer Rundwanderwegen sucht, findet diese unter www.hohe-mark-steig.de/landstreifer . Dort findet man auch die GPX-Daten für alle, die sich lieber digital leiten lassen. Außerdem gibt es einen Flyer zur kostenlosen Mitnahme in allen Touristinformationen oder bei der Geschäftsstelle des Naturpark Hohe Mark. Mehr Informationen zum Programm am 14.05.23 gibt es unter www.luedinghausen-marketing.de.

Wolf an einer Highland-Kuh im Dämmerwald nachgewiesen

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Wolfsspuren an Highland-Kuh entdeckt – LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Dämmerwald – Wolfsgebiet Schermbeck

Ende März (23.3.2023) wurde in Schermbeck-Dämmerwald, nördlich der Lippe, eine tote 10-jährige Highland-Cattle Kuh auf einer Weide gefunden. Ein Wolfsberater des LANUV dokumentierte die Verletzungen des Tieres, Spuren am Fundort und nahm genetische Proben. Die Untersuchungen bestätigen nun, dass die Fraßspuren am Kadaver von einem Wolf stammen. Doch einige Fragen bleiben offen.

Fraßspuren war postmortal

Der Kadaver wurde zur weiteren Analyse an das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA) übergeben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fraßspuren an der rechten Körperseite und Keule postmortal entstanden sind und nicht todesursächlich waren. Ein typischer Kehlbiss eines Wolfs wurde nicht festgestellt.

Gen-Analyse bestätigt Wolf

Die Gen-Analyse des Senckenberg Forschungsinstituts Gelnhausen ergab, dass die Fraßspuren einem Wolf mit Haplotyp HW01 zugeordnet werden können. Eine Verbindung zu Gloria, die dem Typ HW02 angehört, ist ausgeschlossen.

Highland-Rind-Dämmerwald-vom-Wolf-gerissen
©BürgerForum Gahlen Wolf

Todesursache unklar

Die genaue Todesursache der Kuh bleibt unklar, da nicht nachgewiesen oder ausgeschlossen werden kann, ob und wie die Verletzungen mit einem Wolf in Verbindung stehen. Weitere Fragen sind offen, insbesondere da gleichzeitig zwei ältere Rinder ausbrachen und dabei mehrere Zaunpfähle niedergerissen haben. Die Weide war gemäß Vorschrift für Rinder mit einem elektrisch geladenen Litzenzaun umzäunt.

Fällt ein Tier dieser Größe einfach so auf der Weide um? War es ein Herzinfarkt, oder wurde das Rind vom Wolf zu Tode gehetzt?

Ein befragter Raesfelder Landwirt (Name der Redaktion bekannt) bestätigt die Vermutung, dass das Tier vom Wolf zu Tode gehetzt worden sein könnte. Die Anwesenheit des Wolfes auf der Weide hätte Panik ausgelöst, was dazu geführt haben könnte, dass die anderen Tiere die Zäune durchbrachen – ein untypisches Verhalten für Rinder. Rinder wehren sich laut Landwirt nur, wenn sie ein Kalb haben, um es zu verteidigen.

Darüber hinaus seien zehn Jahre für ein Rind kein Alter. Außerdem ist diese Rasse sehr robust.

Weiter vermutet der Landwirt, dass das LANUV hier etwas verschleiert, da Rinder noch nicht von den Förderprogramm in NRW für wolfschutzsichere Zäune profitieren.

Aktuell werden Herdenschutzmaßnahmen nur für Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhalter bei der Landwirtschaftskammer NRW beantragt und zu 100 % finanziert, wenn die Tiere in ausgewiesenen Wolfsgebieten und angrenzenden Pufferzonen gehalten werden.

Was wird gefördert?

Im Rahmen der Zuwendung werden in einem Wolfsgebiet Präventionsmaßnahmen zum Schutz von Schafen, Ziegen und Gehegewild gefördert.

Im ‚Streifgebiet des Schermbecker Wolfsrudels‘ ist die erstmalige Optimierung bestehender Standardschutzzäune bei Pferdehaltung für folgende Tierarten ebenfalls förderfähig:

  • Kleinpferde mit einem Stockmaß bis 148 cm
  • Pferde mit Fohlen (bis zum Alter von einem Jahr) und
  • Jungpferde (bis zum Alter von maximal drei Jahren).

Diese Maßnahme ist zunächst bis zum 31.12.2023 befristet.

Hotel Lieb&Wert in Raesfeld: Eröffnung nach Umbau und Auszeichnung mit 3 Sternen Superior

Hotelier André Wachtmeister freut sich besonders über die Auszeichnung von Lieb&Wert mit 3 Sternen Superior durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Westfalen eV.

Er betont, dass dies eine großartige Anerkennung für die harte Teamarbeit und die Hingabe ist, die das Team in den letzten Monaten gezeigt hat.

300 Vorreservierungen

Knapp zwei Wochen nach der Eröffnung ist Wachtmeister überrascht, wie gut das Hotel mit 24 Zimmer bereits angenommen wird. „Wir haben bisher rund 300 Vorreservierungen für dieses Jahr“, sagt er.

Foto: Presse

Allerdings gab es zu Beginn der Bauarbeiten einige Startschwierigkeiten. Wachtmeister gibt an, dass der Zeitpunkt der Bauarbeiten problematisch war, insbesondere aufgrund des Ausbruchs des Ukraine-Krieges. Dies stellte eine große Herausforderung für ein so großes und kostspieliges Bauprojekt dar, da Krieg, Inflation, steigende Kosten und beeinträchtigte Lieferketten die Situation erschwerten.

Haus wurde energieeffizient nachgerüstet

Im Zuge der Renovierung wurden alle Räume des Hotels komplett saniert. Um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken, wurde das Haus energieeffizient nachgerüstet. Dabei wurden die Fenster ausgetauscht, neue Fußböden verlegt und eine umfassende Dämmung durchgeführt. Darüber hinaus wurde bei der Gestaltung einiger Zimmer besonderer Wert auf Barrierefreiheit gelegt, sodass sie problemlos von Rollstuhlfahrern genutzt werden können.

Foto: Petra Bosse

Personell neu aufgestellt

Eine weitere Startschwierigkeit bestand darin, dass das Team komplett neu aufgestellt werden musste. Hier spielte Natalie Labod, die seit fünf Jahren bei Wachtmeister tätig ist, eine bedeutende Rolle. „Sie ist meine aktuelle Vertretung und hat gemeinsam mit mir viele Ideen für Lieb&Wert geplant, entwickelt, umgesetzt und gemeinsam realisiert“, betont Wachtmeister.

Bürgergenossenschaft Erle

Im Rückblick bereut Wachtmeister nicht, das Hotel Lieb&Wert mit seinem Restaurant und der einladenden Sonnenterrasse zu dem gemacht zu haben, was es heute ist. Allerdings bedauert er auch, dass er sich nicht auch für die Bürgergenossenschaft in Erle entschieden hat. Beides zusammen wäre, so Wachtmeister nicht stemmbar gewesen. Er hofft, dass auch dieses Projekt in naher Zukunft einen Pächter finden wird.

Kneipp-Becken-im-Bürgerpark-Raesfeld

Symbiose zwischen Bürgerpark und Lieb&Wert

Die Lage des Hotels in unmittelbarer Nähe zum neuen Bürgerpark ist ein weiteres Highlight. Sowohl an den Wochenenden als auch unter der Woche lockt der Park zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an.

Nach einer bewegten, sportlichen Aktivität oder einem Spaziergang rund um das Schloss Raesfeld, lädt auch das Restaurant und die großzügig gestaltete Sonnenterrasse zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

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Damit es für die Kleinen nicht langweilig wird, gibt es auch Spiele und Bücher zur Unterhaltung für den Nachwusch. Foto: Bosse

Hauseigener Spielplatz

Neben den komfortablen Zimmern lädt das Hotel Lieb&Wert auch mit seinem Restaurant und der einladenden Sonnenterrasse zu entspannten Momenten ein. Besonders bei schönem Wetter genießt die Sonnenterrasse große Beliebtheit. Für Familien bietet der hauseigene Spielplatz mit einer großen Sandkiste und einem Klettergerüst eine willkommene Möglichkeit für die kleinen Gäste, sich auszutoben.

Und auch das hält Lieb&Wert bereit: Kinder können sich mit Mal- und Spielsachen beschäftigen, sodass keine Langeweile aufkommt, während die Eltern entspannt ihr Essen genießen.

Hotel Lieb und Wert
Foto: Petra Bosse

Nachverdichtung der bestehenden Bebauung im Baugebiet ER2 Erbgrund möglich

In seiner Sitzung am Montagabend hat der Gemeinderat einstimmig die 9. Änderung des Bebauungsplans ER2 „Im Erbgrund“ beschlossen. Der Beschluss sieht eine Nachverdichtung der bestehenden Bebauung im Erbgrund vor.

Trotz anfänglicher Kritik und neunfacher Anpassung der Pläne durch die Verwaltung gab es nun keine weiteren Einwände mehr für das Vorhaben. Bernd Roters, Leiter des Bauamts, bestätigte die einstimmige Annahme der Änderungen.

Anwohner äußerten Bedenken über den möglichen Wertverlust ihrer bestehenden Immobilien aufgrund der geplanten Verdichtung. Sie befürchten, dass die bisherige Ein- oder Zweifamilienhausstruktur mit freiem Blick und großem Abstand zwischen den Gebäuden verloren geht. Dies wurde bereits bei zwei realisierten Gebäuden in der Holten- und Dechant-Karthaus-Straße deutlich. Der Beschluss betont jedoch, dass trotz dieser Bedenken die Vorteile einer zukünftigen Nutzung der Baufläche abgewogen werden sollen.

Grundstück-Erle-Dechant-Karthaus-Straße
Eine Nachverdichtung ist auch bei diesem Grundstück an der Dechant-Karthaus Straße in Erle möglich. Foto: Petra Bosse

60 Prozent Freifläche

Die Beschlussfassung besagt, dass nur 40 Prozent eines Grundstücks bebaut werden dürfen, während 60 Prozent als Freifläche erhalten bleiben müssen. Diese Regelung soll die Sorge der Bewohner zerstreuen, dass ihre Gärten durch die Baumaßnahmen aufgeteilt werden könnten. Um eine unverträgliche Verdichtung zu vermeiden, wurden die Mindestgröße der Baugrundstücke für zwei Wohneinheiten auf 500 Quadratmeter festgelegt. Zudem wurde die Anzahl der Wohneinheiten pro Gebäude auf maximal zwei begrenzt, was die Möglichkeit zur Einrichtung von Einliegerwohnungen bietet.

Überlastung des Abwassersystems

Die Befürchtung einer Überlastung des Abwassersystems wurde ebenfalls berücksichtigt. Eine Ergänzung im Beschluss sieht vor, dass Regenwasser bei einer Erweiterung der Bebauung auf dem Grundstück selbst versickern soll, um den Regenwasserkanal zu entlasten.

Parksituation

Die Anwohner äußerten auch Bedenken über den erhöhten Verkehr in der Dechant-Karthaus-Straße aufgrund der zusätzlichen Bebauung. Die Straße ist für diese Belastung nicht ausgelegt und bereits jetzt problematisch.

Die Verwaltung verweist hinsichtlich des erhöhten Verkehrsaufkommens auf die Stellplatzsatzung der Gemeinde, die im Rahmen von Neu- und Umbauten Anwendung findet und somit auch die Anzahl von Wohneinheiten reguliert.

Nachverdichtung Baugebiet Im Erbrund Erle ER2
©Gemeinde Raesfeld

Baugrenzen

Die Anregung der Anwohner bezüglich der rückwärtigen Baugrenzen der Flurstücke 355, 356, 357, 364, 365, 366 (rot markiert) wurde von der Verwaltung berücksichtigt. Es wurde ein Mindestabstand von fünf Metern zur rückwärtigen Grundstücksgrenze festgelegt

Nachverdichtung: Was bedeutet das? Eine Nachverdichtung kann aus mehreren Gründen sinnvoll sein:

  1. Effiziente Nutzung von Flächen: In städtischen und ländlichen Gebieten ist Bauland oft begrenzt und wertvoll. Durch die Nachverdichtung kann der Raum besser genutzt werden, ohne neue Flächen zu erschließen.
  2. Infrastruktur und Ressourcen: Durch die Verdichtung in bereits vorhandenen bestehenden Infrastrukturen wie Verkehrswege, Abwassersysteme und Versorgungsnetze können besser genutzt werden. Dies spart Kosten und Ressourcen im Vergleich zur Erschließung neuer Gebiete.
  3. Wohnraum schaffen: Insbesondere in Regionen mit Wohnungsbedarf kann die Nachverdichtung eine Möglichkeit sein, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Dies trägt zur Entlastung des Wohnungsmarktes bei.
  4. Erhaltung des Ortscharakters: Durch die Nachverdichtung innerhalb bestehender Siedlungsstrukturen kann der Charakter und die Identität eines Gebiets erhalten bleiben.

Treffen der Pingsterbrut im Haus St. Silvester in Erle

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Erstes Treffen der Pingsterbrut im Silvesterhaus am 11.05.2023. Spendenaktion für Missionsschwestern Venhoff und lokale Hilfeleistungen.

Am 11. Mai und 25. Mai finden im Silvesterhaus zwei Treffen statt, bei denen sich Kinder und Eltern engagieren können. Die Tradition der „Pingsterbrut“ ist seit schon seit Jahrzehnten in Erle. An Pfingsten werden wieder Kinder durch den Ort ziehen, um Süßigkeiten und Geld zu sammeln, das zur Hälfte an die Missionsschwester Vennhoff gespendet wird.

Erstes Treffen

Beim ersten Treffen am Donnerstag, den 11. Mai, von 16:00 bis 17:30 Uhr, sind alle Kinder ins Silvesterhaus eingeladen, an dieser alten Tradition teilzunehmen. Das zweite Treffen findet am Donnerstag, den 25. Mai, ebenfalls von 16:00 bis 17:30 Uhr statt. Wenn Sie an diesen Terminen verhindert sind, können Sie sich gerne telefonisch unter 02865 6232 bei Haasler anmelden.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Spendensammlung

Zusätzlich ist das Silvesterhaus am Pfingstsamstag, den 27.05., von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, um Spenden entgegenzunehmen. Die gesammelten Spenden werden an die Missionsschwestern Venhoff weitergeleitet, und ein Teil der Spenden wird für Hilfsleistungen innerhalb der Gemeinde einbehalten.

Machen Sie mit bei dieser guten Tat und werden Sie Teil der Alten Tradition im Silvesterhaus! Gemeinsam können wir die Gemeinde unterstützen und die Arbeit der Missionsschwestern Venhoff fördern. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung!

Alte Tradition im Silvesterhaus – Wichtige Informationen auf einen Blick

  • Erstes Treffen: 11.05.2023, 16:00-17:30 Uhr
  • Zweites Treffen: 25.05.2023, 16:00-17:30 Uhr
  • Anmeldung: Telefonisch unter 02865 6232 (Petra Haasler)
  • Spendenaktion am Pfingstsamstag (27.05.2023): 10:00-14:00 Uhr
  • Spendenempfänger: Missionsschwestern Venhoff und lokale Hilfeleistungen

Mut tut gut: Gewalt-Präventionsprojekt an der St. Sebastian Schule


„Mut tut gut“ – Das neue Präventionsprojekt an der St. Sebastian Schule bringt frischen Wind und jede Menge Action!

Ein energisches „STOPP“ hallt durch die Gänge. Klare Ansagen, feste Blicke und ausgestreckte Arme zeigen, dass hier die Grenze erreicht ist und nicht weitergegangen werden darf.

Die Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrgangs an der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld haben im Rahmen des aufregenden Gewalt-Präventionsprojekts, im Rahmen des evaluierten Gewalt-Präventionsprojektes, das von der Arbeitsgemeinschaft SozialKompetent entwickelt wurde, eine Vielzahl von Handlungskompetenzen erlernt.

„Mut tut gut“-Trainerinnen

Stephanie Reisige, die pädagogische Fachkraft für die Schuleingangsphase, und Sabrina Corzillius, die Schulsozialarbeiterin, haben sich im letzten Schulhalbjahr zu zertifizierten „Mut tut gut“-Trainerinnen ausbilden lassen und die dreitägige Maßnahme mit vollem Elan durchgeführt.

Die Schüler wurden in Gruppenübungen eingebunden, bei denen sie ihre Sinneswahrnehmungen und Gefühle erkunden konnten. Dabei stehen auch die Aktivierung ihrer eigenen Ressourcen und die Reflexion über ihr Verhalten im Mittelpunkt.

Angebot von schulischem Präventionsprojekt

„Mit ‚Mut tut gut‘ erweitern wir unser Angebot an schulischen Präventionsprojekten und sensibilisieren Kinder noch stärker für die bewusste Wahrnehmung ihrer eigenen Bedürfnisse sowie das Erkennen von Grenzen des Gegenübers“, betont Schulleiter Thomas Schlüter.

Ein altersgerecht gestaltetes Plakat begleitet die Kinder während der Tage des Projekts. Es visualisierte die Fragen: „Was nehme ich wahr?“, „Was wird der/die andere sein?“ und „Was kann ich tun?“.

Das Plakat bleibt den Projekttagen im Klassenverband treu und dient weiterhin als nützliche Unterstützung bei der Klärung von Konflikten und Auseinandersetzungen. Zusätzlich erhalten Sie die Lehrkräfte Materialien, um die Inhalte des Trainings nachhaltig in den Schulalltag zu integrieren.

„Der Leitgedanke des Projekts und das Ziel der Maßnahme ist es, weder Opfer noch Täter zu werden und den Mut aufzubringen, eine klare Haltung einzunehmen“, erklärt die engagierte Sabrina Corzillius.

Polizei vor Ort

Am letzten Tag bekamen die Gruppen Besuch von einem „Gast“, der mit den Schülern über ihre Erlebnisse sprach und die vermittelten Inhalte der Maßnahme unterstützte und positiv hervorhob.

„Es ist äußerst wertschätzend, dass sich Frau Actun von der Kreispolizei Borken die Zeit genommen hat, uns während der Projekttage zu besuchen“, freut sich Stephanie Reisige. „Durch den Besuch einer Polizeibeamten wird die Hemmschwelle für die Kinder geringer, im Bedarfsfall Kontakt zur Polizei oder anderen Helfern aufnehmen.“

Das Projekt wird fortgeführt, um die Voraussetzungen für ein harmonisches Zusammenleben im schulischen und persönlichen Kontext weiter zu fördern. Ein konfliktfreies

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