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Schüler-BAföG: Anträge für das Schuljahr 2023/24 schon jetzt stellen

Kreis Borken (pd). Das Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ermöglicht auch eine finanzielle Unterstützung für schulische Ausbildungen: Das Schüler-BAföG ist ein Zuschuss des Staates und muss nicht zurückgezahlt werden.

Anträge für das Schuljahr 2023/24 können zeitnah, bereits mit der Schulplatz-Bestätigung, gestellt werden, empfehlen die Mitarbeiterinnen der Abteilung Ausbildungsförderung der Kreisverwaltung Borken.

Ob ein Anspruch besteht, hängt dabei von zwei Faktoren ab: zum einen ob es sich um eine förderungsfähige Ausbildung handelt und zum anderen von den persönlichen Voraussetzungen. Grundsätzlich kann das Schüler-BAföG beantragt werden für:

  • schulische Ausbildungen, die einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln,
  • wie zum Beispiel Sozialassistentinnen und Sozialassistenten,
  • Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger,
  • Ergo-/Physiotherapeutinnen und -therapeuten
  • sowie alle Assistenzberufe (z. B. GTA, ITA, PTA)
  • Schulen des zweiten Bildungsweges,
  • zum Beispiel Fachoberschulklasse 12 B,
  • Abendrealschule ab dem 3. Semester,
  • Abendgymnasium ab dem 4. Semester,
  • Kollegausbildung

In Einzelfällen kann das Schüler-BAföG auch für weiterführende allgemeinbildende Schulen ab der 10. Klasse gewährt werden.
Die Förderung hängt in der Regel vom Vermögen und Einkommen der Schülerin oder des Schülers sowie vom Einkommen der leiblichen Eltern oder des Lebenspartners ab.

Zugrunde gelegt wird hierfür das Einkommen der Eltern oder des Lebenspartners aus dem vorletzten Kalenderjahr, also bei Antragseingang im Jahr 2023 die Einkommensunterlagen aus dem Jahr 2021.

Eine elterneinkommensunabhängige Förderung greift beim Schüler-BAföG nur in wenigen Fällen.

Unterlagen
Die Unterlagen für die Antragstellung können sowohl vor Ort in den Bürgerbüros der Kommunen abgeholt, als auch auf der Internetseite der Kreisverwaltung Borken unter www.kreis-borken.de/bafoeg als Komplettpaket ausgedruckt und ausgefüllt werden. Zudem kann die Antragstellung auch direkt online auf www.bafoeg-digital.de erfolgen.

Für weitergehende Informationen und bei Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Abteilung Ausbildungsförderung des Kreises Borken telefonisch unter 02861 / 681-1430 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Raesfelder erradelten bis heute Raesfeld: 24.741 – Endspurt für das Stadtradeln


Der Kreis Borken mit mehr als einer Million erradelten Kilometern liegt bundesweit unangefochten auf Platz eins. Die Aktion Stadtradeln im Kreis Borken läuft noch bis Sonntag, 21. Mai 2023 / Geradelte Kilometer online eintragen

Kreis Borken (pd). Halbzeit bei der Aktion STADTRADELN 2023 im Kreis Borken. Jetzt heißt es noch einmal: Kräftig in die Pedale treten und Kilometer sammeln!

Bisher liegt der Kreis Borken mit mehr als einer Million erradelten Kilometern bundesweit unangefochten auf Platz eins. Genau gesagt sind bereits 1.206.869 Kilometer (Stand 10.05.) für alle Kommunen im Kreisgebiet verbucht.

Damit das auch so bleibt, ermuntern Landrat Dr. Kai Zwicker, Verkehrsdezernentin des Kreises Borken Dr. Elisabeth Schwenzow und Markus Elfering, Abteilungsleiter Verkehrssicherung und -aufklärung beim Kreis Borken, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, weiter kräftig in die Pedale zu treten: „Wir wollen den ersten Platz natürlich halten. Daher radeln Sie unverdrossen mit Elan, ganz egal, ob in der Freizeit, auf dem Weg zur Arbeit oder bei Strecken für Erledigungen – jeder Kilometer zählt!“

Bisher aktiv 12.376 Personen

Insgesamt radeln im Kreis Borken bisher aktiv 12.376 Personen in insgesamt 1.407 Teams (Stand 10.05.) mit. „Die aktuellen Zahlen sind allerdings bisher nur Momentaufnahmen – sie steigen stetig“, erklärt Sarah Fortmann, die das Projekt beim Kreis Borken koordiniert. Wichtig sei auch hier noch einmal der Hinweis, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre gefahrenen Kilometer online unter www.stadtradeln.de oder in die kostenlose Stadtradeln-App eintragen müssen, so Fortmann. Gezählt werden alle Kilometer bis zum 21. Mai – wer sich im Aktionszeitraum angemeldet hat, kann aber auch in den folgenden sieben Tagen (bis zum 28. Mai) noch Kilometer in den persönlichen Onlinekalender nachtragen.
Die bisher erradelten Kilometer verteilen sich wie folgt auf die teilnehmenden Kommunen:
Ahaus: 141.850
Bocholt: 236.533
Borken: 167.188
Gescher: 40.498
Gronau: 87.136
Heek: 29.523
Heiden: 37.544
Isselburg: 28.099
Legden: 18.809
Raesfeld: 24.741
Reken: 45.484
Rhede: 133.323
Schöppingen: 18.995
Stadtlohn: 53.636
Südlohn: 23.390
Velen: 28.228
Vreden: 83.507
Die übrigen Kilometer sind auf dem Ticket des Kreises Borken erradelt worden. Insgesamt konnten so rechnerisch bereits 196 Tonnen CO2 vermieden werden.

Deutsche Meisterschaft: Spaß mit Schach und Rahmenprogramm

Sebastianschülerinnen bei der Deutschen Meisterschaft auf Platz 19

Raesfeld (pd). In Bad Hersfeld wurde vom 05. bis 07. Mai das Schulschach-Bundesfinale der Mädchen ausgetragen. Nachdem das Team der St.-Sebastian-Schule die direkte Qualifikation beim NRW-Landesfinale in Hamm ganz knapp verpasst hatte, war den Raesfelderinnen noch kurzfristig ein Nachrückerplatz zugesprochen worden.

Dementsprechend gingen die Nachrücker als krasser Außenseiter in das Turnier, bei dem über sechs Runden nach dem „Schweizer System“ das beste Schulteam Deutschlands ermittelt wurde. Dem Raesfelder Quintett gelang es gegen namhafte Schulen und starke Teams zu bestehen.

Schach-Deutsche-Meisterschaft-Sebastianschule-Raesfeld
v.l.: Jule Gesing, Lotte Büsken, Enna Olbing, Maja Völl, Lotta Kösters. Foto: Sebastianschule

Sportliche Erwartungen erfüllt

Mit zwei Siegen (je 3:1 gegen Tübingen und Heidelberg) bei vier Niederlagen (gegen 0,5:3,5 gg. Düsseldorf, 1:3 gg. Bad Hersfeld, 1,5:2,5 gg. Lübeck u. 1:3 gg. Issum) wurden die sportlichen Erwartungen erfüllt.

„Der Austragungsmodus geriet uns allerdings zum Nachteil“, bemerkt Schachbetreuer Grömping, „denn ein halbes Dutzend Teams war aufgrund des mit der ungeraden Teilnehmerzahl verbundenen Freiloses allein durch den kampflosen Sieg besser platziert. Ausgeschrieben war das Turnier ursprünglich für 7 statt 6 Runden und in der nächsten Runde hätten dann die Sebastianschüler durch kampflose Punkte ihren Tabellenplatz deutlich verbessert.“ So belegte das Team mit 4:8 Punkten in der Abschlusstabelle den 19. Platz.

Turnier war ein unvergessliches Erlebnis

Unbeeindruckt von der Tabelle hatten die Raesfelder Mädel gemeinsam an dem Wochenende viel Spaß, nicht nur beim Schach spielen, sondern beispielsweise auch bei einer Kurpark-Rallye im Rahmenprogramm. Die Teilnahme am Turnier war ein unvergessliches Erlebnis für die Fünf, die mit anderen Mädchen aus ganz Deutschland Schach, Fußball und Tischtennis gespielt und neue Kontakte geknüpft haben. Lotte und Lotta jedenfalls, die auch nächstes Jahr noch die Grundschule besuchen, wollen sehr gern auch 2024 wieder bei der Grundschul-DM dabei sein.

Zuflucht von Flüchtlingen: Kommunen und Städte am Limit

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Über 3 Millionen Schutzsuchende zum Jahresende 2022 in Deutschland.

  • Über eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer suchen infolge des russischen Angriffskriegs Schutz in Deutschland
  • Neben ukrainischen Schutzsuchenden erstmals über zwei Millionen Schutzsuchende anderer Nationalitäten registriert
  • Höchste Anteile Schutzsuchender an der Bevölkerung in Bremen, Berlin und Hamburg

(Stand 30. März)

Schutzsuchende Deutschland seit 2008 bis 2023

Zum Jahresende 2022 waren in Deutschland rund 3,08 Millionen Menschen als Schutzsuchende im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der registrierten Schutzsuchenden gegenüber dem Vorjahr um 1,14 Millionen Personen.

1,01 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer

Dieser höchste Zuwachs innerhalb eines Berichtsjahres seit Beginn der Statistik im Jahr 2007 ist auf die Fluchtmigration aus der Ukraine zurückzuführen: Infolge des russischen Angriffskriegs suchten Ende 2022 rund 1,01 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer Schutz in Deutschland. Schutzsuchende sind Ausländerinnen und Ausländer, die sich nach Angaben des AZR unter Berufung auf völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe in Deutschland aufhalten.

Humanitärer Aufenthaltstitel

In Bezug auf ihren Schutzstatus verfügten Ende 2022 mit rund 2,25 Millionen Personen der Großteil der Schutzsuchenden über einen humanitären Aufenthaltstitel und damit über einen anerkannten Schutzstatus. Der häufigste Status in dieser Gruppe war dabei der vorübergehende Schutz gemäß der sogenannten „Massenzustrom-Richtlinie“ der Europäischen Union (EU-Richtlinie 2001/55/EG).

Anerkannter Flüchtling nach der Genfer Konvention

Diesen Schutzstatus hatten insgesamt 724 000 Personen, darunter waren 703 000 ukrainische Schutzsuchende. Am zweithäufigsten war der Status als anerkannter Flüchtling nach der Genfer Konvention (574 000 Personen, darunter 299 000 syrische Schutzsuchende). 570 000 Personen, darunter 271 000 Ukrainerinnen und Ukrainer, waren Ende 2022 mit einem offenen Schutzstatus registriert. Das bedeutet, über ihr Schutzgesuch war noch nicht rechtskräftig entschieden worden.

255 000 Schutzsuchende waren zum Jahresende 2022 nach einer Ablehnung im Asylverfahren oder nach Verlust ihres Schutzstatus mit abgelehntem Schutzstatus registriert und damit ausreisepflichtig. Darunter waren 219 000 Personen mit einer Duldung.  

Hoher Anteil von Mädchen und Frauen unter den ukrainischen Schutzsuchenden

Die 1,01 Millionen ukrainischen Schutzsuchenden machten rund ein Drittel aller zum Jahresende in Deutschland registrierten Schutzsuchenden aus. Davon waren 960 000 im Jahr 2022 erstmals nach Deutschland eingereist. Ein Drittel (33 %) der ukrainischen Schutzsuchenden waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, knapp zwei Drittel (64 %) waren Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren. Damit gab es unter den ukrainischen Schutzsuchenden anteilig etwas mehr Minderjährige und etwas weniger Personen im erwerbsfähigen Alter als in der Gesamtheit aller Schutzsuchenden (30 % Minderjährige, 69 % Personen im erwerbsfähigen Alter).

Mit einem Anteil von knapp zwei Drittel (64 %) war der Anteil der Mädchen und Frauen unter den ukrainischen Schutzsuchenden deutlich höher als unter den Schutzsuchenden insgesamt, von denen nur knapp die Hälfte (47 %) weiblich waren.

Zahl afghanischer und türkischer Schutzsuchender steigt deutlich gegenüber dem Vorjahr

Neben ukrainischen Schutzsuchenden waren 2,1 Millionen Schutzsuchende anderer Nationalitäten im AZR registriert. Ende 2021 hatte die Gesamtzahl aller Schutzsuchenden noch bei 1,94 Millionen Personen gelegen.
Neben Ukrainern waren die meisten Schutzsuchenden Ende 2022 syrische (674 000 Personen), afghanische (286 000), irakische (211 000) oder türkische (101 000) Staatsangehörige. Zusammengenommen stellten diese fünf Staatsangehörigkeiten fast drei Viertel der Schutzsuchenden.

Machtübernahme durch die Taliban

Nachdem die Zahl afghanischer Schutzsuchender bereits im Jahr 2021 im Zuge der Machtübernahme durch die Taliban gestiegen war (+11 % oder +24 000 Personen gegenüber dem Vorjahr), stieg sie im Jahr 2022 um weitere 19 % oder 47 000. Bei türkischen Schutzsuchenden war der prozentuale Anstieg mit +35 % noch größer (+26 000 Personen). Russische Staatsangehörige stellten mit 69 000 Personen die siebtgrößte Gruppe der Schutzsuchenden, gegenüber 2021 stieg ihre Zahl um 9 % oder 5 900 Personen. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Werner Vorholt ist neuer Präsident des Bürgerschützenvereins Raesfeld

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Raesfeld hat einen neuen Präsidenten. Werner Vorholt wurde Einstimmung bei der letzten Generalversammlung am 15. April 2023 als Nachfolger für den verstorbenen Reinhard Brömmel von seinen Schützenbrüdern gewählt.

Der 48-jährige Raesfelder ist eng mit dem Schützenverein verbunden, seit er jung war. Er ist seit fünf Jahren im Vorstand aktiv und hat bereits seit seiner Jugend eine Mitgliedschaft im Verein. Zudem war er zehn Jahre lang im Vorstand der Junggesellenschützen tätig.

Vogelstange Raesfeld 2022

Vorholt war noch nie Schützenkönig, aber im letzten Jahr war er nahe dran, als er den vorletzten Schuss abfeuerte. Das Glück war jedoch nicht auf seiner Seite, und stattdessen wurde Sven Graaf Schützenkönig.

Präsident zu sein bedeutet auch Verantwortung zu haben

Als neuer Präsident des Schützenvereins möchte Werner Vorholt sein Amt als Präsident gerecht ausüben und betont: „Präsident zu sein bedeutet auch Verantwortung zu haben, aber es macht auch Spaß, denn ich liebe das Vereinsleben und meinen Schützenverein.“ Ursprünglich wollte er erst König sein und später Präsident werden, doch das Leben hatte andere Pläne.

2023 bleibt alles beim Alten

Ob es in diesem Jahr schon Veränderungen mit Blick auf das anstehende Schützenfest vom 1. bis 3. Juli gibt, betont der Präsident, dass er nichts überstürzen möchte. In diesem Jahr bleibt das Schützenfest einheitlich, um das Fest reibungslos durchzuführen. „Da wir auch ein allgemeiner Verein sind, müssen wir die Veränderungen so gestalten, dass alle 1.200 Mitglieder mitgenommen werden“, so Vorholt.

In der Zukunft kann sich Vorholt jedoch Veränderungen in Bezug, was den Ablauf des dreitägigen Schützenfestes anbelangt, vorstellen, wobei alle Schützenbrüder mit einbezogen werden müssten.

Parade Schützenfest Raesfeld Sonntag 2022
Foto: Petra Bosse (Archiv)

Für das diesjährige Fest sind Musikgruppen, Burgmusikanten, Fanfaren, Spielmannszug Heiden und Bands bereits terminiert und eingeladen. Das komplette Rahmenprogramm ist ebenfalls festgelegt. Die traditionellen Paraden am Sonntag und Montag am Festzelt bleiben bestehen. Präsident Vorholt findet sie immer wieder schön, wenn viele Menschen, Schützen und Familien teilnehmen.

Potenzial hinsichtlich der Besucherzahlen

Allerdings sieht er noch Potenzial bei den Besucherzahlen der Abende im Festzelt am Sonntag und Montag. Auch am Samstagabend füllt sich das Zelt erst um Mitternacht, was Vorholt bedauert. Er wünscht sich, dass ältere Gäste, Nachbarschaften und Cliquen das Zelt früher füllen und gemeinsam tanzen und feiern.

Neues aus der Schützenwelt Raesfeld

Was die Mitgliedbeiträge in diesem Jahr anbelangt, bleibt es noch bei 15 Euro. 2024 sollen diese jedoch auf 20 Euro erhöht werden.

Allerdings wurde die Thronumlage in diesem Jahr von 15 Euro auf 20 Euro erhöht. Die Eintrittsbeiträge bleiben ebenfalls noch beim Alten. Und auch liegen aktuell die Bierpreis laut Wenzel Schwering noch bei 2,10 Euro.

Erler Bücherei: Umstrukturierung sorgt erstmalig wieder für mehr Besucher

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Nach der Umstrukturierung erfreut sich die Erler Bücherei wieder größerer Beliebtheit am vergangenen Sonntag.

Die Erler Bücherei verzeichnete in den Jahren rückläufige Besucherzahlen, hat jedoch nun ein neues Konzept entwickelt, um wieder mehr Kinder und Eltern anzulocken. Dazu gehören veränderte Öffnungszeiten, die Neugestaltung der Kinderecke und ein erweitertes Angebot für Kinder.

Jutta Weber, Diplom-Bibliothekarin und Leiterin der Büchereien in der Gemeinde, sowie Ilona Schmidt sind sehr erfreut über die positive Resonanz. Am Sonntag war die Bücherei so gut besucht wie schon lange nicht mehr. Insgesamt kamen 12 Kinder aus sieben Familien vorbei, und es gab sogar eine Neuanmeldung.

Die aktualisierten Öffnungszeiten der Erler Bücherei sind mittwochs von 16 bis 18 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr. Zusätzlich wird ein Vorleseangebot für Kita- und Grundschulkinder jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 16:30 Uhr von Ilona Schmidt angeboten.

Raesfeld: Wer beantwortet meine Fragen? Einwohnerfragestunde in Rats- und Ausschusssitzungen

Fragestunde für alle Bürger vor jeder Ausschuss- und Ratssitzung. Für diejenigen, die viele Fragen haben, besteht die Möglichkeit, in der Einwohnerfragestunde jeder Rats- und Ausschusssitzung Fragen zu stellen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich über das Ratsinformationssystem der Gemeinde zu informieren. Hier sind alle Pläne, Vorlagen und Vorhaben eingetragen.

In vielen Gemeinden sind Bürgerinnen und Bürger sich nicht immer bewusst, dass sie die Möglichkeit haben, sich aktiv über lokale politische Geschehnisse zu informieren und auf dem Laufenden zu bleiben.

Hierzu dienen die ausschussöffentlichen Sitzungen und Ratssitzungen, in denen politische Entscheidungen auf kommunaler Ebene diskutiert und getroffen werden. In Raesfeld haben Bürgerinnen und Bürger das Privileg, bei jeder Rats- und Ausschusssitzung im Vorfeld eine unbegrenzte Anzahl von Fragen zu stellen.

Für diejenigen, die viele Fragen haben, besteht die Möglichkeit, in der Einwohnerfragestunde jeder Rats- und Ausschusssitzung Fragen zu stellen.

Bürgerfragestunde – Keine Fragen zur aktuellen Tagesordnung

§ 21 Einwohnerfragestunde. Es ist jedoch zu beachten, dass Fragen zu aktuellen Tagesordnungspunkten während der Sitzungen nicht gestellt werden können.

(1)  Die Einwohner und die ihnen nach Maßgabe des § 14 Abs. 3 und 4 GemO gleichgestellten Personen und Personenvereinigungen sind berechtigt, in einer anberaumten Fragestunde Fragen aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung (Selbstverwaltungs- und Auftragsangelegenheiten der Gemeinde) zu stellen und Vorschläge oder Anregungen zu unterbreiten.

(2)  Die Einwohnerfragestunde wird vom Bürgermeister im Benehmen mit dem/den Beigeordneten/mit Zustimmung des Stadtvorstands, im Falle der Beschlussunfähigkeit des Stadtvorstands im Benehmen mit den anwesenden Mitgliedern des Stadtvorstands9, mindestens vierteljährlich anberaumt; sie ist in die Tagesordnung des öffentlichen Teils der Ratssitzung aufzunehmen. Sie soll die Dauer von 30 Minuten nicht überschreiten.

(3)  Fragen sollen dem Bürgermeister nach Möglichkeit drei Arbeitstage vor der Sitzung schriftlich zugeleitet werden.

Der Vorsitzende hat Fragen zurückzuweisen sowie die Äußerung von Vorschlägen und Anregungen zu unterbinden, wenn

  1. sie nicht den Bereich der örtlichen Verwaltung betreffen oder
  2. sie sich auf nachfolgende Tagesordnungspunkte derselben Sitzung beziehen oder
  3. sie Angelegenheiten betreffen, die in nichtöffentlicher Sitzung zu behandeln sind, oder
  4. die reguläre Dauer der Einwohnerfragestunde bereits um mehr als 15 Minuten überschritten ist, sofern nicht der Rat ihre Verlängerung beschließt.

Um der Verwaltung die Beantwortung der Fragen zu erleichtern, wird empfohlen, die Fragen vor der Sitzung schriftlich an den Bürgermeister zu richten. Auf diese Weise können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv an den politischen Prozessen beteiligen und einen besseren Einblick in die Entscheidungen ihrer Gemeinde erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen Ausschuss- und Ratssitzung?

In Deutschland beziehen sich die Begriffe „Ausschusssitzung“ und „Ratssitzung“ auf verschiedene Ebenen der politischen Entscheidungsfindung innerhalb der kommunalen oder parlamentarischen Strukturen. Hier sind die Hauptunterschiede:

  1. Ausschusssitzung:
  • Eine Ausschusssitzung bezieht sich auf eine Sitzung von Mitgliedern eines parlamentarischen oder kommunalen Ausschusses. Diese Ausschüsse sind in der Regel für bestimmte Themenbereiche oder Politikfelder zuständig, z. B. Bildung, Umwelt oder Finanzen.
  • Ausschüsse bestehen aus einer kleineren Anzahl von Mitgliedern, die aus verschiedenen politischen Parteien stammen und die Interessen ihrer jeweiligen Fraktionen vertreten.
  • In einer Ausschusssitzung werden Gesetzesentwürfe, Anträge oder andere politische Initiativen beraten und diskutiert, bevor sie an das Parlament oder den kommunalen Rat weitergeleitet werden.
  • Ausschusssitzungen dienen dazu, politische Themen zu vertiefen und spezifische Expertise in die Entscheidungsfindung einzubringen.
  • Öffentliche Ratssitzungen sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich, und sie können den Diskussionen und Entscheidungen folgen.
  • In vielen Gemeinden gibt es eine Einwohnerfragestunde, in der Bürgerinnen und Bürger Fragen an die Ratsmitglieder stellen können.
  • Die Einwohnerfragestunde findet normalerweise am Anfang der Sitzung statt, und die Fragen müssen in der Regel im Voraus schriftlich eingereicht werden.
  • Die Möglichkeit, in Ausschusssitzungen Fragen zu stellen, kann von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt sein. In einigen Gemeinden gibt es auch in Ausschusssitzungen eine Einwohnerfragestunde, während in anderen nur in Ratssitzungen Fragen gestellt werden können.
  1. Ratssitzung:
  • Eine Ratssitzung bezieht sich auf eine Sitzung eines kommunalen Rates (Stadtrat, Gemeinderat, Kreistag usw.), der für die Verwaltung und politische Entscheidungen auf kommunaler Ebene zuständig ist.
  • Ratsmitglieder werden in der Regel bei Kommunalwahlen gewählt und vertreten verschiedene politische Parteien.
  • In einer Ratssitzung werden Beschlüsse gefasst und politische Entscheidungen auf kommunaler Ebene getroffen. Dies kann die Verabschiedung von Gesetzen, die Genehmigung von Haushaltsplänen oder die Zustimmung zu kommunalen Projekten umfassen.
  • Ratssitzungen sind in der Regel öffentlich, sodass Bürger die Diskussionen verfolgen und sich über die politischen Entscheidungen in ihrer Gemeinde informieren können.
  • Öffentliche Ratssitzungen sind für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich, und sie können den Diskussionen und Entscheidungen folgen.
  • In vielen Gemeinden gibt es eine Einwohnerfragestunde, in der Bürgerinnen und Bürger Fragen an die Ratsmitglieder stellen können. Die Einwohnerfragestunde findet normalerweise am Anfang der Sitzung statt, und die Fragen müssen in der Regel im Voraus schriftlich eingereicht werden.

Zusammengefasst ist eine Ausschusssitzung eine spezialisierte Sitzung eines Parlaments oder kommunalen Rates, die sich auf bestimmte Themenbereiche konzentriert, während eine Ratssitzung eine spezielle Sitzung des kommunalen Rates ist, in der politische Entscheidungen auf lokaler Ebene getroffen werden.

Umweltministerkonferenz: Landwirtschaft fordert enge Zusammenarbeit für Umweltschutz

Die Umweltministerkonferenz, die in Königswinter stattfindet, hat direkte Auswirkungen auf die Landwirtschaft, weshalb die Branche die Positionierung der Umweltminister in Umwelt- und Naturschutzfragen aufmerksam verfolgt. WLV-Präsident Hubertus Beringmeier betont die entscheidende Rolle der Landwirtschaft beim Umwelt- und Naturschutz und fordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz. Er erwartet eine zügige Bearbeitung der Prüfaufträge im Bereich Immissionsschutz und eine rechtssichere Auslegung der TA Luft. Angesichts des wachsenden Wolfsbestands verlangt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband Regulierung und sofortige Entnahme von Problemwölfen.

Wolfsschutz, Pflanzenschutz, Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Münster. Die Entscheidungen der Umweltministerkonferenz, die morgen in Königswinter beginnt, beeinflusst auch die Landwirtschaft direkt. Die Agrarbranche verfolgt aufmerksam, wie sich die Umweltminister der Länder in Umwelt- und Naturschutzfragen positionieren. Themen wie die Industrieemissionsrichtlinie, der Wolfsschutz, die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung, die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, die Naturwiederherstellungsverordnung und die allgemeine Schutzgebietsausweisung haben direkte Auswirkungen auf die Arbeitsweise von Landwirtinnen und Landwirten.

Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz

„Umwelt- und Naturschutz werden von uns Landwirtinnen und Landwirten nicht nur unterstützt, sondern maßgeblich mitgestaltet. Der Schutz der Biodiversität ist beispielsweise die Grundlage für das Wirtschaften auf unseren Höfen. Deshalb benötigen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz und setzen uns bei der Politik für kooperative Lösungen ein, denn Umwelt- und Naturschutz nur mit uns Landwirten“, betont WLV-Präsident Hubertus Beringmeier im voraussichtlich auf die Umweltministerkonferenz. „Wir erwarten, dass die von der Agrarministerkonferenz erteilten Prüfaufträge für die Umweltminister, insbesondere zum Immissionsschutz, zügig bearbeitet werden. Vor allem die rechtssichere Auslegung der TA Luft ist dafür Voraussetzung.

Entnahme von „Problemwölfen und -rudeln“

Angesichts des stetig wachsenden Wolfsbestands fordert der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband die Regulierung des Tieres sowie die sofortige und unbürokratische Entnahme von „Problemwölfen und -rudeln“ gemäß geltendem Naturschutzrecht in den Ländern.

Für den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband bedeutet Zusammenarbeit auch, alle Verursacher einzubeziehen. Eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über Umwelt- und Naturschutz sei erforderlich, um langfristige und erfolgreiche Lösungsansätze zu gewährleisten. „Durch die stärkere Stärkung der heimischen Landwirtschaft wird gleichzeitig aktiver Natur-, Umwelt- und Insektenschutz gefördert“, WLV-Präsident Hubertus Beringmeier und fordert, dass dies in künftigen Diskussionen mit Politik, Wissenschaft und Gesellschaft berücksichtigt wird. Bestehende Defizite im Arten- und Klimaschutz müssen reduziert werden.

„Azubi-Speed-Dating“ am 1. Juni in Borken

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Infos über Ausbildungsmöglichkeiten und duale Studiengänge bei der Berufsbörse in der Jodocus-Nünning-Gesamtschule am 13. Mai und dem „Azubi-Speed-Dating“ am 1. Juni in Borken

Kreis Borken/Borken (pd). Viele Jugendliche stellen sich vor ihrem Schulabschluss Fragen wie: „Was will ich – Ausbildung oder Studium und vor allem wo?“

Um den Schülerinnen und Schülern die Entscheidung zu erleichtern, nimmt der Kreis Borken als möglicher künftiger Arbeitgeber an der Berufsbörse in der Jodocus-Nünning-Gesamtschule in Borken teil. Diese findet am Samstag, 13. Mai 2023, von 10 bis 13 Uhr statt.
Im Raum O.305 im dortigen Oberstufenzentrum können Interessierte sich über Ausbildungsmöglichkeiten, duale Studiengänge und Praktika in der Kreisverwaltung informieren. Folgende Berufe werden vorgestellt: Straßenwärter/in, Kfz-Mechatroniker/in, Gärtner/in, Bachelor of Engineering, Geomatiker/in, Vermessungstechniker/in, Verwaltungswirt/in, Verwaltungsfachangestellte/r, Bachelor of Laws, Bachelor of Arts (Soziale Arbeit), Praxisintegrierte Ausbildung zur/m Erzieher/in, Fachinformatiker/in und Bachelor of Science Informatik/Softwaresysteme.

Auskunft über ihre Lehre und Einblicke

Aktuelle Auszubildende geben zudem Auskunft über ihre Lehre und Einblicke in die Berufswelt der Kreisverwaltung.
Darüber hinaus nimmt der Kreis am Donnerstag, 1. Juni, zum zweiten Mal am „Azubi-Speed-Dating“ im Borkener Vennehof teil.

Wie bei einem Speed-Dating

Organisator der Veranstalter ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Borken. Wie bei einem Speed-Dating für Paare können sich Arbeitgeber und Schülerinnen und Schüler im Zehn-Minuten-Takt kennenlernen und gegenseitig vorstellen.

Sarah Lake und Nina Wedding vom Team Ausbildung sowie aktuelle Auszubildende beantworten von 10 bis 13 Uhr Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Kreisverwaltung.
Weitere Informationen über die Ausbildungs- und Studiengänge sowie Praktika beim Kreis Borken gibt es unter: www.kreis-borken.de/karriere.

Jubiläum: 10 Jahre Bauernmarkt Brünen mit „Musik im Mai“

Am 20. Mai 2023 begeht Brünen das 10-jährige Jubiläum des Brüner Bauernmarkts mit der Veranstaltung „Musik im Mai“.

Im Mai 2013 wurde das Konzept des regionalen Einkaufens vor der Brüner Dorfkirche umgesetzt, unterstützt durch die Organisation und Entwicklung des Brüner Gewerbevereins. Der Bauernmarkt hat sich seitdem als wichtiger Bestandteil des lokalen Lebens aufgebaut.

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Foto: Presse

Musikalische Unterhaltung

Dieses Jubiläum wird am 20. Mai 2023 gemeinsam mit den Brüner Bürgern gefeiert, um die Bedeutung des Bauernmarkts für die Region zu betonen. Neben den gewohnten, wöchentlichen Marktständen wird für diesen besonderen Anlass zusätzlich musikalische Unterhaltung geboten: Die Youngpeople Big Band, der Männer-Gesang-Verein sowie der Brüner Kirchenchor.

Die Veranstaltung „Musik im Mai“ beginnt um 10.30 Uhr auf dem Bauernmarkt, eröffnet durch Grußworte des Bürgermeisters Bernd Romanski und des Vorsitzenden des Gewerbevereins, Dieter Holsteg.

Bis 14 Uhr können sich die Gäste bei Bratwurst vom Grill und Getränken musikalisch auf den Frühling stimmen. Sollte Regen die Open-Air-Veranstaltung beeinträchtigen, steht die Brüner Dorfkirche als Ausweichmöglichkeit bereit.

Einnahme geht an Brüner Verein

Die Einnahmen aus der Bewirtschaftung werden für die Durchführung des Zeltlagers Adlerhorst verwendet, welches von der Jugendabteilung des SV Brünen organisiert wird. Diese Veranstaltung erhöht die Bedeutung des Bauernmarkts als wichtigen lokalen Zusammenhalts und der regionalen Wirtschaft.

Gesucht: Blut-Gruppen in Erle am 15. Mai 2023

Bei der DRK-Blutspendenaktion im April wurden etwa 126 Liter Blut von 250 Spendern in Raesfeld gespendet. Kann Erle diesen Erfolg übertreffen?

Nach der gut besuchten Blutspende in Raesfeld freuen sich die Vorsitzenden Michael Weddeling, Roland Hörning und die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer des DRK-Ortsverbandes Raesfeld auf Einzelspender und Gruppen in Erle.

Das Motto lautet: Blut-Gruppen bilden, spenden und gewinnen.

Gruppen, die sich für die Blutspende am 15. Mai von 17:30 bis 21:00 Uhr in der Silvesterschule anmelden, haben die Chance, einen Restaurantgutschein im Wert von 250 Euro zu gewinnen. Ob Kegelclub, Freundeskreis, Nachbarschaft oder Fahrradgruppe: Gemeinsames Engagement verbindet und gibt vielen kranken Menschen Hoffnung.

Bislang haben sich bereits 20 Gruppen angemeldet. In Erle auf dem Blutspende Termin besteht nochmal die Chance als Gruppe zu spenden. 

Nach diesem Termin wird die Verlosung für beide Termine in Raesfeld und Erle durchgeführt. Die Initiatoren in Erle hoffen daher auf zahlreiche Blut-Gruppen.

Nutzen Sie bitte weiterhin die Terminreservierung. Um Ihre Wunsch-Spendezeit zu reservieren, haben Sie drei Möglichkeiten:

  • Sie nutzen den QR-Code
  • Sie laden unsere App herunter (siehe auch beiliegendes Faltblatt) – Sie nutzen die
  • Homepage www.blutspende.jetzt

Zufriedene Gesichter. Tennis-Vereinsheim des TSV Raesfeld neu eröffnet


Beeindruckende Verwandlung des Vereinsheims der Tennisabteilung des TSV Raesfeld. Das marode und baufällige Gebäude musste weichen und innerhalb weniger Monate entstand an seiner Stelle ein modernes und ansprechendes Vereinsheim, das den Mitgliedern nun zahlreiche neue Möglichkeiten bietet. Das neu gestaltete Vereinsheim des TSV Raesfeld und Eintracht Erle an der Westerlandwehr in Raesfeld wurde am Sonntag feierlich eröffnet.

Eine große Anzahl an Vereinsmitgliedern und Helfern kamen am Sonntag zusammen, um die Eröffnung zu feiern.

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Bürgermeister Martin Tesing lobt das große ehrenamtliche Engagement Foto: Verein

Blaupause für andere Vereine

„Das neue Vereinsheim ist sehr gelungen, und auch das ehrenamtliche Engagement war sehr vorbildlich. Das könnte eine Blaupause auch für andere Vereine sein, denn dafür stellt das Land einiges an Fördergeldern bereit“, so Bürgermeister Martin Tesing. Die Gemeinde Raesfeld unterstützte das Projekt mit weiteren 60.000 Euro. Tesing, unterstrich, dass dieses Projekt sowohl in sportlicher Hinsicht als auch aus einer menschlichen Perspektive äußerst vorteilhaft für die Gemeinde sei, die sich gerne dafür eingesetzt habe.

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Zahlreiche Aktiver und Vereinsvertreter kamen zu Eröffnung am Sonntag. Foto: Verein

Über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden

„Die Mitglieder beider Tennisabteilungen haben ehrenamtlich über 1.000 Arbeitsstunden geleistet“, so Projektleiter Jörn Romeiß. Zu dem Orga-Team gehörten Fabian Hellmig (TSV) und Gebhard Drücks (Eintracht Erle)

Trotz der Corona-Pandemie und des Kriegsbeginns in der Ukraine dauerte der Bau weniger als acht Monate. Ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit beider Vereine mit dem gemeinsamen Ziel, rechtzeitig zur neuen Saison das Vereinsheim zu eröffnen.

Entspannte Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen

Nach der feierlichen Eröffnung des neuen Vereinsheims in Kombination mit den „Tag der offenen Tür“ hatten die Besucher die Möglichkeit, sich direkt vor Ort von der Gemütlichkeit und Funktionalität der Anlage zu überzeugen. Bei Kaffee und Kuchen konnten sie sich in entspannter Atmosphäre miteinander austauschen.

TSV-Tennis-Raesfeld

Für die kleinen Gäste wurde eine bunte Hüpfburg aufgebaut, die viel Spaß und Freude bereitete. Die Kinder konnten sich hier nach Herzenslust austoben, während die Eltern das angenehme Ambiente des Vereinsheims genossen.

Zudem nutzten viele Besucher die Gelegenheit, an diesem herrlichen Frühlingstag sportlich aktiv zu werden.

Insgesamt bot die Eröffnungsfeier des neuen Vereinsheims ein gelungenes Erlebnis für Jung und Alt, bei dem Sport, Geselligkeit und Freude am gemeinschaftlichen Miteinander im Vordergrund.

Unbekannte sprengen Geldautomaten in Schermbeck an der Weseler Straße

Unbekannte haben am frühen Dienstagmorgen (9.5.) einen Geldautomaten der Volksbank in Schermbeck gesprengt. Die Polizei sucht nun Zeugen. Bereits im März wurde ein Geldautomat der Volksbank im Kerkerfeld gesprengt.

Am Dienstag gegen 4.45 Uhr meldete ein Sicherheitsdienst drei unbekannte, maskierte Personen im Vorraum einer Bank an der Weseler Straße 3.

Noch während die Mitarbeiter die Polizei informierten, fuhr ein dunkler, vermutlich schwarzer Pkw vor das Gebäude. Es kam zur Sprengung eines Geldautomaten. Anschließend flüchteten die Täter mit dem PkW in Richtung der Autobahn 31.

Geldautomat-Weseler-Strasse-Schermbeck-gesprengt

Über der Bank befinden sich Wohnungen. Die Bewohner verletzten sich durch die Sprengung des Geldautomaten nicht, mussten jedoch aus Sicherheitsgründen ihr Heim verlassen.

Volksbankautomat-in-Schermbeck-gesprengt
Täter hinterließen eine große Zerstörung. Foto: Petra Bosse

Bereich um die Volksbank war zunächst gesperrt

Die Polizei löste eine Fahndung aus, die bislang ergebnislos verlief. Der Bereich um die gesprengte Bank war zunächst weiträumig gesperrt. Die Spurensicherung war vor Ort. Gegen 11 Uhr vormittags hob die Polizei die Sperrung auf und der Verkehr konnte wieder ungestört fließen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise geben können oder Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02064 / 622-0 zu melden.

Zudem ist bei der Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Zeugen können dort Videos oder Fotos hochladen und Beobachtungen schildern: Link zum Hinweisportal

Volkbankautomat am Kerkerfeld in Schermbeck gesprengt

Starte gemeinsam mit Funke Medical in die Zukunft!

Die Funke Medical GmbH ist ein mittelständisches, innovatives und international agierendes Unternehmen mit Sitz in Raesfeld, das Therapiesysteme für pflegebedürftige und behinderte Menschen herstellt und vertreibt.

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Tel.: +49 (0)2865 266 93 50
Fax: +49 (0)2865 – 81 33
E-Mail: [email protected]
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Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Flüchtlingssituation im Münsterland: Kommunen fordern mehr Unterstützung

In einer gemeinsamen Erklärung zur Flüchtlingssituation fordern die Städte und Gemeinden des Münsterlandes mehr Unterstützung von Bund und Land. Die Sprecherinnen und Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Regierungsbezirk Münster, darunter Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (für den Kreis Borken), haben die Erklärung unterzeichnet, um auf die dringenden Herausforderungen aufmerksam zu machen. In diesem Artikel werden die zentralen Forderungen und Perspektiven der Kommunen im Münsterland eingesetzt.

Die Bürgermeister-Sprecher aus dem Regierungsbezirk Münster unterzeichneten eine Erklärung zur Flüchtlingssituation im Münsterland. Sie fordern Bund und Land dringend zu mehr Unterstützung auf, da sie bei Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten an ihre Grenzen stoßen.

Es kommen 1.000 Flüchtlinge pro Woche, hinzu kommt die ungewisse Entwicklung in der Ukraine oder das Erdbeben in der Türkei und Syrien. Kommunen müssen, so heißt es weiter, vor die Lage kommen, alles andere bedeutet mittelfristig Obdachlosigkeit und verschärft gesellschaftliche Spannungen.

Trotz im Herbst versprochener Hilfen sind die Kapazitäten bei 1,1 Mio. Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und wöchentlich 1.000 Asylsuchenden erschöpft. Die Kommunen benötigen schnell Finanz- und Organisationsentlastung.

Forderung nach 70.000 Plätzen

Die Forderung nach mindestens 70.000 Plätzen zeigt den Handlungsdruck. Bund und Land und kurzfristige Gebäude bereitstellen und zusätzliche Unterkünfte sowie eine gerechtere Verteilung in Europa gewährleisten.

Die Kommunen im Münsterland zeigen Enttäuschung über die Ergebnisse des letzten Flüchtlingsgipfels und fordern dringend mehr Aufnahmeeinrichtungen. Sie benötigen eine langfristige Perspektive und verlässliche Finanzierung für die Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten.

Fairer Ausgleich für die geforderten Kosten

Die Städte und Gemeinden fordern einen fairen Ausgleich für die geforderten Kosten und eine weitsichtigere Ausrichtung der Migrationspolitik. Bund und Land müssen eigene Kapazitäten vorhalten und den Kommunen den Aufbau nachhaltiger Strukturen ermöglichen.

Die Kommunen des Münsterlandes weisen eindringlich auf diese Situation hin, bevor es zu spät ist.

Musikalischer Muttertag im FARB Forum Altes Rathaus Borken

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Sonntag, 14. Mai 2023, um 11 Uhr – Eintritt FREI / Spende erwünscht!

Borken. Herzliche Einladung zum Kammerkonzert der Musikschule am Muttertag um 11 Uhr: Am Sonntag, 14. Mai 2023, lädt die gemeinsame Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen um 11 Uhr zu einem besonderen Muttertagskonzert ins FARB Forum Altes Rathaus Borken, Markt 15 in Borken, ein.

Kammermusikwerke aus vier Jahrhunderten

Musikschülerinnen und Musikschüler präsentieren Kammermusikwerke aus vier Jahrhunderten für Violine, Violoncello, Querflöte, Klavier und Blockflöte im feierlich-gemütlichen Ambiente im Saal des FARBs.

Das Repertoire reicht von der barocken Triosonate von Georg Philipp Telemann bis hin zur Filmmusik von Harry Potter.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, der Förderverein der Musikschule freut sich über Spenden. Der Einlass beginnt um 10:30 Uhr. Im Anschluss sind alle Gäste zum Ausklang mit Umtrunk geladen!

Rat stimmt zu: Neue Flüchtlingsunterkunft in Erle wird gebaut

Angesichts des wachsenden Drucks und der Eilbedürftigkeit durch die aktuelle Flüchtlingssituation hat die Gemeinde Raesfeld beschlossen, in Erle eine neue Flüchtlingsunterkunft an der Ecke Dorstener Straße B 224 und Friedholt zu errichten. Mit dem geplanten Projekt, bestehend aus zwei Baukörpern, soll den Herausforderungen der Unterbringung von Flüchtlingen effektiv und begegnet werden. Die Meinungen im Gemeinderat variieren bezüglich Lage, Gestaltung der Unterkunft sowie Fragen zur Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit des Projekts.

Laut Bernd Roters, Leiter des Bauamts, ist dies aus städtebaulicher Sicht sinnvoll. Die beiden Obergeschosse werden über Laubengänge zugänglich sein, während die Schlafzimmer auf der Rückseite des Gebäudes liegen, wo auch die Parkplätze vorgesehen sind. Außerdem sollen die Gebäude mit Pultdächern und Dachbegrünung ausgestattet werden. Ein Förderprogramm für eine Photovoltaik-Anlage könnte laut Bernd Roters ebenfalls in Betracht gezogen werden.

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Der Zugang ins Haus erfolgt über Laubengänge, an der Straßenseite. Die Schlafräume sind nach hinten raus geplant. ©Gemeinde Raesfeld
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©Gemeinde Raesfeld

Flüchtlingssituation macht neue Unterkunft dringend erforderlich

Die Entscheidung über den Bau der Flüchtlingsunterkunft führt zu kontroversen Diskussionen. Der Erste Beigeordnete Markus Büsken betonte jedoch, dass die aktuelle Flüchtlingssituation weitere Unterkünfte dringend erforderlich mache. Laut Norbert Altrogge, Leiter des Ordnungsamtes in Raesfeld, leben derzeit etwa 330 Flüchtlinge, je ein Drittel Syrer, Ukrainer und aus anderen Ländern, in der Gemeinde, und in naher Zukunft werden weitere 110 Flüchtlinge erwartet. 10 Asylbewerber und 100 anerkannte Flüchtlinge, die mindestens zwei bis drei Jahre am Standort leben müssen.

Gebäude besser als Container

Fraktionsvorsitzender der CDU Bernhard Bölker betonte, ob nun gewollt, oder nicht gewollt, die Gemeinde zusehen muss, die Flüchtlinge unterzubringen. Er befürwortete das geplante Gebäude als bessere Lösung im Vergleich zu Containern oder geschlossenen Turnhallen. „Wir müssen schnell handeln. Das Raesfelder Kolpinghaus wird bereits für Flüchtlinge vorbereitet“, so Bölker.

UWG favorisiert dezentrale Lösung

Für Volker van Wasen, Fraktionsvorsitzender der UWG, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Gemeinde Flüchtlinge aufnimmt. Er favorisierte jedoch eine dezentrale Lage für die Unterbringung und war der Meinung, dass sich die Gemeinde nicht mehrfach darum gekümmert hat. Außerdem zeigte er sich überrascht darüber, dass die Verwaltung bereits eine Planung in Kürze der Zeit erstellt hat. Mit Blick auf die Sicherheit Auto und Verkehr wünscht er sich, dass eine bessere Sicherheit gewährleistet wird. Diesen Vorwurf ließ Bürgermeister Tesing nicht auf sich ruhen. „Wir haben immer wieder nach Alternativen gefragt, da hätte ich mir von Ihnen etwas Mitwirkung gewünscht“, schimpfte der Bürgermeister in Richtung der UWG.

Gute Lösung auf hohem Niveau

Und auch Hans-Dieter Strothmann (CDU) zeigte sich verwundert darüber, dass die Gemeinde nicht genügend, was die Suche für ein geeignetes Grundstück, getan hätte: Eine dezentrale Unterbringung habe immer Priorität seit 2015 bei der Suche nach Grundstücken gehabt. „Die Unterbringung an dieser Stelle ist vorbildlich und zentral. Eine gute Lösung auf hohem Niveau“, so Strothmann. Auch die Nachbarn heißen diese nach Gesprächen willkommen. Nun gehe es um Schnelligkeit und alles spreche für einen ökologischen Standort, ergänzt Strothmann.

Keine Sozialwohnungen in den nächsten Jahren

Die Fraktionsvorsitzende der SPD Elke Rybarczyk verwies auf die enormen Kosten anderer Grundstücke. Ihre Idee, das Gebäude nach eventuellem Wegzug der Flüchtlinge in den nächsten Jahren für Sozialwohnungen bereitzustellen. „Das wir in den nächsten Jahren keine Flüchtlinge mehr haben, dazu fehlt mir jede Fantasie. Auch, dass wir das Gebäude langfristig für Flüchtlinge nicht mehr brauchen, wird vorerst nicht kommen“, betonte Markus Büsken.

Nachhaltigkeit und Photovoltaik fehlen

Für Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen gehe alles etwas schnell, da noch Details bezüglich anderer Nachhaltigkeit und Photovoltaik fehlen. „Wir haben ein Auge auf Förderprogramm, die dafür angeboten werden. Aber wir stehen enorm unter Zeitdruck. Detailfragen können wir heute nicht klären, denn wir müssen heute einen Beschluss fassen, da die Zeit drängt und die Not groß ist“, so Bürgermeister Martin Tesing, der mit Bezug des Hauses nicht vor dem 2. Quartal 2024 rechnet. Dazu Roter: „Der Bauntrag ist zwar grundsätzlich bindend, belasse aber auch Spielraum bei Details“.

Großer Zeitdruck

 „Wir müssen einfach erkennen, dass wir unter Zeitdruck stehen. Außerdem hat es mit anderen Flüchtlingen an anderen Orten, auch in zentraler Lage, keine Probleme gegeben. Deshalb sollten wir heute ohne große Diskussion dem Beschluss zustimmen“, meinte Karl-Heinz Tünte (CDU). Während Volker van Wasen eine dezentrale Lage der Unterbringung favorisierte, findet Thomas Fortmann (SPD) den Standort, direkt an einer Bundesstraße und im Gewerbegebiet, besonders für Familien mit Kindern, nicht optimal. Seiner Meinung nach sei ein Haus in zentraler Lage optimaler.

Der Rat der Gemeinde Raesfeld stimmt den vorgestellten Planungen zum Bau einer Flüchtlingsunterkunft auf der ehemaligen Hofstelle Braems, Dorstener Straße 120 zu. Die bisherigen Gebäude auf dem Grundstück werden zeitnah abgerissen. Die Verwaltung wird beauftragt die erforderlichen Ausschreibungen durchzuführen und entsprechende Aufträge zu erteilen.

Annahme bei 18 Ja-Stimme(n), 3 Nein-Stimme(n) der SPD und 5 Stimmenthaltung(en)

Programm von: Borken Thats‘s Live 2023

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Borkener Gastronomie bietet musikalische Unterhaltung am 13. Mai 2023 in der Innenstadt. Insgesamt acht Borkener Gastronomiebetriebe nehmen bei Borken Thats‘s Live 2023 teil. Eintritt frei

Borken. Es ist wieder soweit: Am Samstag, 13. Mai 2023, findet in der Borkener Innenstadt die 19. Kneipennacht Borken That‘s Live statt. Ab 19 Uhr treten dann wieder viele Live-Bands auf, die den Abend zu einem ganz besonderen machen.

Interessierte können von Kneipe zu Kneipe schlendern und sich von der Musik begeistern lassen.
Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr: Für die Musikveranstaltung werden keine Tickets benötigt. Das Event finanziert sich ausschließlich über die Getränkeausgabe in den Kneipen und das Sponsoring.

Folgende Bands präsentieren sich am 13. Mai in den verschiedenen Kneipen:

Alubar (Brinkstraße 5) ab 20 Uhr
„Mc King Partyduo“
Klaus Mc King spielt Keyboard und Akkordeon, singt Oldies, Klassiker, Fetenhits von gestern und heute und nimmt stets aktuelle Charts in sein Programm auf. Zusammen mit Sängerin Tina sind sie publikumsnahe Musikerinnen und Musiker, die auch gern auf kleinen Bühnen mit Kontakt zum Publikum ihr Programm präsentieren.
Biergarten Sicking (Raesfelder Straße 6) ab 19 Uhr
„Kaiserkeller“
Der „Kaiserkeller“ ist eine energievolle Rockband, die sich dem ursprünglichen Beatles Sound verschrieben hat. Für Beatles Kenner ein Leckerbissen, für Interessierte eine Entdeckungsreise in die gute alte britische Rock’n`Roll-Zeit.

Caramba (Neutor 7) ab 20.30 Uhr

„Uneinig“
Die Band aus dem Westmünsterland überzeugt mit 100 Prozent Live Covern. Mit einer Mischung aus Oldies, Evergreens, Pop, Country und Rock präsentiert sich die Band im Caramba. Songs von Guns n´ Roses, Simon & Garfunkel oder Westernhangen gehören zu ihrem Repertoire. Ein Teil ihrer Erlöse spenden sie an das Ahrtal.

Daffis Pinte (Johann-Walling-Straße 2) ab 20 Uhr

„Moritz Kruit“
Der Instrumentalist und Singer-Songwriter Moritz Kruit lässt sich in keine musikalische Schublade stecken. Vielmehr ist er in den unterschiedlichsten Musikgenres zuhause. Und genau diese Vielfältigkeit macht ihn aus und ist erfrischend für jedes Ohr.

Klatsch (Heilig-Geist-Straße 3) ab 20.30 Uhr

„André George“
André George macht Reggae und hat sich schon letztes Jahr im Klatsch Fans gemacht. Neben seinen eigenen deutschsprachigen Songs präsentiert die André-George-Band viele Reggaeklassiker und Rootz-Bonbons aus der Welt des partytauglichen Reggaes.

Levi´s Borken (Raesfelder Straße 2) ab 19 Uhr

„Skin and Bones – Handmade Guitar Classics“
Das Duo „Skin and Bones“ bringt Klassiker und Modernes handgemacht auf die Bühne. Dabei nutzen sie nur das Wesentliche: eine charismatische Stimme, ausdrucksvolle Gitarrensounds und ganz viel Gefühl.
im Wechsel mit „André Deininger“
André Deiningers Stil ist geprägt durch Rock- und Rock ‘n Roll Klassiker, die durch seine druckvolle Stimme ihre besondere Note erhalten. Ehrlich, authentisch, und „ungeschminkt“ singt er dabei sowohl Coverversionen bekannter Songs, als auch eigene Lieder.

Up de Däle (Brinkstraße 29) ab 20 Uhr

„The Evergreens“
Das Repertoire der Hobbymusiker umfasst Klassiker hauptsächlich aus den 50er- bis 80er-Jahren. „The Evergreens“ spielen unter anderem Stücke von Chuck Berry, Elvis, The Shadows, The Spotniks, Jonny Cash, CCR oder Dire Straits.

Werkstadt (Johanniterstraße 22) ab 21 Uhr

„Bad Goats“
Die Musik, die die Bad Goats spielen, bezeichnen Sie selber als Loud Vintage Rock. Musikjournalisten würden vermutlich in Anlehnung an ein schon bekanntes Genre den Begriff Proto Rock wählen. Die Bad Goats klingen so, als würden Iggy & the Stooges das Sticky Fingers Album der Stones covern.

Kommen Sie vorbei und bringen Sie Freunde und Familien mit!

Feierliche Einsegnung: Neue Sternenkindergrabstätte in Erle berührt Herzen

Am Samstagvormittag wurde die Sternenkindergrabstelle auf dem Erler Friedhof von Pastor Dr. Fabian Tilling eingeweiht. Bewegende Momente für alle Anwesenden, besonders für Eltern, die erst kürzlich, aber auch schon vor längerer Zeit ihr Kind verloren haben.

Die neu errichtete Sternenkindergrabstätte bietet all den Sternenkindern, deren irdische Existenz nur von kurzer Dauer war und die dennoch einen unvergesslichen Platz im Herzen ihrer Eltern einnehmen, einen Ort der letzten Ruhe.

Gedenkstätte-Sternengrab-Erle

Schmerzhafte Erinnerungen

Mitten auf der Grabstelle ziert ein großen Stein in Form eines Tors, die Gedenkstelle. Ergänzt wird das Ensemble von einer Schaukel, die laut Pastor Fabian Tilling eigentlich ein Symbol für Lebensfreude ist. „Wer erinnert sich nicht gerne daran, als Kind geschaukelt zu werden? Für Eltern, die ein Kind verloren haben, ist dieser Anblick schmerzhaft: Auf dieser Schaukel könnte mein Kind sitzen. Es ist ein leerer Platz“, führte Tilling weiter aus.

Der Alltag jedoch gehe weiter – wie viele wissen überhaupt, dass wir ein Kind während der Schwangerschaft verloren haben? „Der Alltag geht schnell darüber hinweg, doch meldet sich immer wieder der Gedanke an das kleine Lebewesen, das wir mit Freude erwartet hatten“.

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Pastor Dr. Fabian Tilling bei der Einsegnung auf dem Erler Friedhof am Samstag. Foto: Petra Bosse

Sternenkinder war vor Jahren noch kein Thema

Was bedeutet Sternenkind? Diese Frage stellte Seelsorger Klaus Elsner in den Raum. „Sternenkinder sind Kinder, die während der Geburt oder kurz nach der Geburt versterben“. Bis vor einigen Jahren sei dies kein Thema gewesen, so Klaus Elsner. „Am besten sprichst du gar nicht darüber, dann vergisst es du ganz schnell wieder“, so Elsner.

Seine Erfahrungen als Seelsorger hätten ihm jedoch gezeigt, dass es eben nicht vergessen ist, dass Kind. „Viele Mütter besonders denken im Alter darüber nach: Was ist denn wohl aus meinem Kind geworden, was nicht Leben durfte“.

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Klaus Elsner (r.) gedachte der zahlreich verstorbenen Sternenkinder. Foto Petra Bosse

Rund 50 Sternenkinder im Jahr

Jede zehnte Geburt gehe nicht glücklich aus. Rückblickend seien das im Krankenhaus Borken bei rund 400 bis 500 Geburten im Jahr rund 50 Sternenkinder. Deshalb habe man schon seit längerer Zeit gemeinsam darüber nachgedacht, wie man so eine Gedenkstätte errichten kann, um diesen Kindern einen würdigen Platz zu schaffen.

Mit Pastor Tilling und der Gemeinde konnte das dann schnell weiter umgesetzt und auf den Weg gebracht werden. „Sternenkinder sind Kinder, die in unseren Herzen weiterleben und, so glauben wir Christen daran, dass wir diese Kinder irgendwann wiedersehen, wenn wir ins Paradies gehen“, so Elsner.

Grabstelle-Sternenkinder-Erler-Friedhof

Gedenkstätte mit einem Tor

Die neue Gedenkstätte mit dem torförmigen Stein fällt auf dem Friedhof sofort ins Auge. Das Tor symbolisiert für Christen bei einer Geburt das „Tor zum Leben“, ebenso, wie der Tod als „Tor zum Tor in ewiges Leben“.

„Kinder gehören einfach in unsere Gesellschaft und sind unsere Zukunft. Auch wenn unsere Kinder nicht mehr da sind, sind sie trotzdem auch in unserer Mitte und ich finde gerade auch auf einem Friedhof, gehören auch die Sternenkinder dazu, die früh verstorben sind“, betont Judith Kolschen vom Verein „TrauerHalt ev“.

Einsegnung-Sternenkindergrab-Erle-Pastor-Tilling

Sternenkinder bleiben immer in unserem Gedächtnis

Und weiter führt sie aus: Für die Menschen, die um ihre Kinder trauern und sie immer im Gedächtnis habe, egal wie viele Jahre es her ist, eine Mutter und ein Vater, sie werden immer wissen, wie alt das Kind jetzt wäre, was es jetzt gerade für Entwicklungsschritte machen würde.“ Deshalb sei es für trauernde Eltern wichtig, einen Ort zu haben, an dem sie sich zurückziehen und gezielt an ihr Kind denken können – und das gehöre auf einen Friedhof, so Kolschen weiter.

Mit Blick auf die neue Gedenkstätte freut sich Bürgermeister Tesing, dass das Sternengrab auf dem Erler Friedhof sehr gelungen und schön geworden ist. „Besonders alle Teilnehmer haben zu diesem schönen Ergebnis beigetragen“, so Tesing.

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Der Gedenkstein vor der Bearbeitung durch Steinmetz Guido Löchteken. Foto: Privat

Dank an die Mitinitiatoren

Besonderer Dank von Pastor Tilling geht an die Mitinitiatoren. An erster Stelle Judith Kolschen vom Verein TrauerHalt e. V. für die Spende des Steins sowie an Steinmetz Guido Löchteken, Firma Bernd Brömmel, Karl-Heinz Baumeister (Gala Bau), Birgit Kölking (Glas, Sterne und Schmetterlinge), dem Pfarreirat Erle (Friedhofscafé), Team Froschkönig sowie Raimund Uhlig und den Einzelspendern.

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Hier an der Schaukel finden alle Sternenkinder einen Platz. Foto: Petra Bosse

Info

In Nordrhein-Westfalen besteht eine Bestattungspflicht für Totgeburten sowie lebend geborene Kinder ab einem Gewicht von 500 Gramm.

Nach dem Wunsch der Eltern können jedoch auch unabhängig vom Gewicht Fehlgeburten, Totgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche bestattet werden. Die Gedenkstätte hat somit eine wichtige Funktion erfüllt, und sie trauernden Eltern die Möglichkeit bietet, ihren verstorbenen Kindern einen angemessenen Ort der Erinnerung und des Abschieds zu geben.

Tag des Grundgesetzes: Das Fundament der Demokratie in Deutschland

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Heute begehen wir den Tag des Grundgesetzes, der die fundamentale Bedeutung dieses einzelnen Dokuments für die Demokratie in Deutschland hervorhebt.

Das Grundgesetz, welches die rechtliche und politische Grundordnung festlegt, ist unerlässlich für die Gewährleistung von Freiheit, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit in der Bundesrepublik. Es gilt den Wert der Menschenwürde und schützt die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger.

Das Grundgesetz bildet die rechtliche Grundlage und das Herzstück der Bundesrepublik Deutschland. Als Verfassung des Landes wurde es am 23. Mai 1949 verabschiedet und trat am 24. Mai 1949 in Kraft. Es legt die grundlegenden Strukturen und der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland fest.

Schutz der Grundrechte

Eines der zentralen Elemente des Grundgesetzes ist der Schutz der Grundrechte, der in den ersten 19 Artikeln verankert ist. Diese Grundrechte gewährleisten den Schutz der individuellen Freiheit und der Menschenwürde und umfassen unter anderem das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht auf Eigentum, das Recht auf Bildung und das Recht auf Asyl und Pressefreiheit. Die Grundrechte sind unveräußerlich und stehen jedem Menschen in Deutschland zu, unabhängig von seiner Herkunft, Nationalität oder Religion.

Das Grundgesetz legt außerdem die Organisation des Staates fest, indem es die Gewaltenteilung zwischen der Legislative (Gesetzgebung), der Exekutive (Vollziehung) und der Judikative (Rechtsprechung) regelt. Es definiert die Aufgaben und Kompetenzen der verschiedenen staatlichen Institutionen wie Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht und sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bund und Ländern im föderalen System.

Die Bedeutung des Grundgesetzes in Deutschland kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da es den Rahmen für ein friedliches Zusammenleben und eine funktionierende Demokratie schafft. Es ist die Basis für die politische Stabilität und die Rechtssicherheit in der Bundesrepublik und trägt maßgeblich dazu bei, die Freiheit und Würde aller Menschen zu wahren und zu schützen.

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