Gerda und Karl-Heinz Tünte aus Raesfeld feiern ihr goldenes Ehejubiläum. Seit 50 Jahren geht das Ehepaar gemeinsam durchs Leben.

Seit 50 Jahren geht das Raesfelder Ehepaar gemeinsam durchs Leben. Seite an Seite haben die Jubilare viel geschaffen und so einige Tiefschläge – die Ehe sei nicht nur mit Heiterkeit gepflastert gewesen – gemeinsam gut gemeistert.

Kennengelernt haben sie sich 1970 in der ehemaligen Jugenddisco „Klause“ in Raesfeld. Die gebürtige Borkenerin Gerda besuchte mit ihrer Cousine die Disco. Er verlebte dort einen gemütlichen Abend mit seinen Freunden. „Als ich Gerda sah, hat es sofort bei mir eingeschlagen“, erinnert sich Tünte schmunzelnd. Seine Vorhersage „die sehe ich noch mal wieder“ erfüllte sich beim anstehenden Junggesellenschützenfest kurze Zeit später.

Während der junge Mann auf dem Thorn kräftig feierte, saß die damals 19-jährige Einzelhandelskauffrau ehe verlassen in der Menge, denn ihre Cousine Martha Höing gehörte ebenfalls zur Throngemeinschaft.

Goldhochzeit-Gerda-Tünte
Gerda und Karl-Heinz Tünte feiern ihr 50. Ehejubiläum. Foto: Petra Bosse

Beim Tanzen ist es geschehen

Erst als ihr zukünftiger Ehemann sie zum Tanzen aufforderte, war es um beide geschehen. Sie ließen nicht mehr voneinander los und die Zweisamkeit hat bis heute gehalten. „Mein erster Eindruck war, dass Karl-Heinz ganz ansehnlich aussieht“, erinnert sich die Raesfelderin und lacht. Geheiratet wurde am 12. November 1971.

Während der Ehemann eine Bankausbildung bei der Sparkasse in Raesfeld machte und später zur Sparkasse Borken wechselte, widmete sich seine Frau um die drei Kinder Ruth, Tobias und Henry. Trotz der zahlreichen Ehrenämter in Vereinen und den vielen politischen Aktivitäten u.a. als Fraktionsvorsitzender der CDU, seien Familien, Arbeit und Politik nur mit Unterstützung seiner Ehefrau vereinbar gewesen, unterstreicht Tünte.

Während der Ehemann beruflich viel unterwegs war, hatte seine Frau keine Langeweile. Neben der Erziehung der Kinder und ihren Hobbys Gartenarbeit und Lesen, widmet sie Gerda Tünte seit Anfang der 80er Jahre – bis heute – intensiv der Malerei. Und auch ihr Mann ist heute im (Un)-Ruhezustand noch aktiv im Gemeinderat, in zahlreichen Ehrenämtern sowie im Heimatverein aktiv tätig.

Die Pandemie hat der ursprünglich geplanten großen Familienfeier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gefeiert werde jetzt im kleinen Kreis mit den Kindern und den vier Enkelkindern. Jedoch auf ein Highlight der 50. Flitterwochen wollte das Ehepaar nicht verzichten. „Wir reisten übers Wochenende nach Berlin und erlebten in der Hauptstadt wunderschöne Momente“.

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