Miriam Höller – das Gesicht“ bei „Germany next Topmodel 2010“

Die Schermbecker Stuntfrau Miriam Höller war lange Zeit „das Gesicht“ bei „Germany next Topmodel 2010“ und aus unserer Region wahrscheinlich bekannteste Teilnehmerin des Heidi Klum -Formates „Germany next Topmodel“.

Miriam Höller Schermbeck

Die sportliche Blondine verschwand auch daraufhin nicht in „die Versenkung“, wie viele andere, sondern machte kurze Zeit später sogar als Playboy Cover Girl in der Septemberausgabe 2010 von sich reden.

Kein Wunder, dass die Schermbeckerin darüber hinaus ihre Karriere auf ihre Ausbildung als Stuntfrau weiter ausbaute, denn Miriam Höller fährt nicht nur Auto, sondern auch Motorrad, hat eine Sportpilot – Fallschirmsprung- und eine Tauchlizenz – sowie und Autorennlizenz.

Schon als Kind war die Schermbeckerin anders als viele ihrer Schulfreundinnen. Während andere Mädchen in ihrem Alter mit Puppen spielten, düste die schlanke Schönheit lieber mit ihrem Bruder Nico auf dem Mountainbike durch die Wälder und Felder rund um Schermbeck. Bereits mit 13 Jahren wusste Miriam Höller auch schon, was sie später mal werden möchte: Stuntfrau.

Und auch jetzt jettet das Model Welt weit durch die Gegend. Bei meinem Interview war sie noch in Abu Dhabi, zwei Tage später schon in Wien, dann die „Fashion Week“ in Berlin, aber trotz ihres bundesweiten Bekanntheitsgrades ist die Schermbeckerin ihrem Heimatort treu geblieben.

Was macht die Miriam Höller aus Schermbeck jetzt?

Ich arbeite als Actionmodel und verdiene mein Geld im Modelbereich, aber auch mit außergewöhnlichen Jobs, sprich Fotoshootings für Sportstudios und so weiter. Ich lebe gerade meinen Traum, bin viel unterwegs und mache die Jobs, die mir Spaß machen. So abgehoben und crazy mein Leben gerade ist, und so viele unterschiedlichen Jobs ich auch im Moment mache, ist es mir immer wichtig nach Schermbeck kommen zu können.

Was bedeutet dir Schermbeck und wie oft siehst du deine Familie?

Ich bin zwar viel unterwegs. Man kann sagen, dass ich alleine im Jahre 2010 nur 15 Tage zuhause war. Den Rest des Jahres verbrachte ich in Hotels. Aber immer wenn ich frei habe, dann versuche ich zwischen den einzelnen Terminen immer, einen Stopp zuhause einlegen zu können um meine Familie zu sehen, denn meine Familie ist mir das wichtigste und so versuche ich immer, möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen zu können.

Wie hat „Germany next Top Modell“ dein Leben verändert?

Ich muss sagen, dass sich dadurch mein Leben komplett verändert hat. Bis heute profitiere ich davon und dadurch hat sich natürlich auch meinen Bekanntheitsgrad vergrößert, denn die Pro 7 Sendung war besonders für meine Karriere eine super Plattform.

Wie schaust du heute zurück auf die Sendung?

Natürlich hat diese Sendung auch einige negative Aspekte und ich rate jedem jungen Mädchen davon ab, daran teilzunehmen. Für mich war es ein Sprungbrett und da ich schon 22 Jahre alt war, konnte ich dort so ziemlich abgebrüht rein gehen. Ich wusste immer, dass ich meinen Job habe und deshalb auch nicht, viele andere Teilnehmerinnen, so furchtbar enttäuscht war, dass es nicht klappte.

Würdest du heute im Rückblick noch einmal daran teilnehmen?

Ja. Heute, im nach hinein, wo ich weiß, wie dort alles abläuft, als Neuling nicht mehr.

Wie hast du dich durch deine Karriere verändert?

Ich bin immer noch die Miriam aus Schermbeck, und um mir das immer wieder zu zeigen, pflege ich meine Freunde, um auch nicht die Bodenhaftung zu verlieren. Dabei helfen mir auch meine Eltern Ina und Hermann, sowie mein Bruder Nico.

Was hättest du gemacht, wenn du nicht durch Germany next Top Model Karriere gemacht hättest?

Was ich gemacht hätte, das weiß ich nicht. Eine Frage, die ich nicht beantworten kann, denn ich schaue niemals in die Vergangenheit zurück. Ich

nehme die Dinge so an, wie sie gerade kommen. Alles was kommt, kommt unverhofft und ich lasse mich von meinem Leben treiben. Ich weiß aber auch, dass das, was ich mache, nur eine Sache auf Zeit ist. Erst wenn sich die Frage nach Veränderungen stellt, dann mache ich mir neue Gedanken darüber machen.

Ja, denn es gibt nichts Schöneres als Traditionen. Ich bin immer schon gerne und viel gereist, auch schon mit 19 Jahren, und da fühlte mich dann manchmal auch ein wenig verloren. Deshalb ist es für mich wichtig zu wissen, woher ich komme, meine Wurzeln zu kennen, denn das gibt mir halt. Schermbeck wird immer mein erster Anlaufpunkt sein.

Was steht bei Miriam Höller im Jahr 2013 an?

Unter anderem Werbekampagne von Milon für Sportgeräte und Eat the Ball; ein Brötchen was auf dem deutschen Markt demnächst in Form eines Balles erscheint.

Welche Wünsche gibt es für die Zukunft?

Mein größtes Ziel ist es, eine Familie zu gründen und mir dann ein Haus in Schermbeck zu kaufen. Das hat aber noch mindestens zehn Jahre Zeit.

Fotos: Markus Berger-Zoom Produktion, Ralf Schönenberg, privat.

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