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Rosenmontagszug Raesfeld: RRZ sucht noch passendes Motto für 2025

Rosenmontagszug in Raesfeld: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Gesucht wird ein zündendes Motto, wofür das Kinderprinzenpaar Marius I. und Jule I. dringend eure Unterstützung benötigt. Außerdem stehen die Vergabe der Meritenmedaille und des Lümmelordens auf dem Programm – also ran an die Ideen, Raesfeld zählt auf euch!

Der traditionelle Raesfelder Rosenmontagszug steht wieder vor der Tür! Am 03. März 2025 beginnt das nächste Spektakel um 12.33 Uhr mit dem Start des Umzugs am Rathaus. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, und ab sofort können sich alle Interessierten für die Teilnahme anmelden.

Mitmachen und kreativ sein

Ob Fußgruppe oder Wagengruppe – alle Teilnehmer sind eingeladen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Wie in jedem Jahr wird eine unabhängige Jury die Kostüme und Wagen bewerten. Kreativität und Humor sind dabei besonders gefragt! Jetzt heißt es: anmelden und den Raesfelder Karneval mitgestalten.

Hilfe für das Kinderprinzenpaar

Das diesjährige Kinderprinzenpaar Marius I. und Jule I. bittet um Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Motto für den Rosenmontagszug. Wer den beiden Tollitäten mit einem kreativen Vorschlag helfen kann, hat die Chance, ein Preisgeld von 50 Euro zu gewinnen. Einsendungen sind herzlich willkommen!

Weitere Vorschläge für Meritenmedaille und Lümmelorden gesucht

Zusätzlich werden Vorschläge für die Vergabe der Meritenmedaille für besondere Verdienste in Raesfeld, Erle und Homer gesucht. Auch der Lümmelorden – für besondere „Lümmeligkeiten“, die ein Augenzwinkern verdienen – soll in diesem Jahr wieder verliehen werden. Vorschläge können ebenfalls eingereicht werden.

Vorschläge unter: [email protected]

Programmierung am Rosenmontag

Der Ablauf des Tages ist prall gefüllt mit karnevalistischen Höhepunkten:

  • 11.33 Uhr: Abmarsch von „Anton“ zum Rathaus
  • 11.44 Uhr: Rathausturm
  • 12.33 Uhr: Start des Rosenmontagszugs ab Rathaus
  • Anschließend: Zeltparty mit DJ im Festzelt auf der Festwiese „Zum Michael“

Die Raesfelder Gemeinschaft freut sich auf zahlreiche Teilnehmer und Zuschauer, die den Rosenmontag zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Jetzt heißt es: Kostüm und gute Laune bereithalten und gemeinsam die fünfte Jahreszeit feiern!

Kreis Borken – Stilles Gedenken für getöteten Polizeikollegen

Am vergangenen Dienstag, dem 8. Januar, wurde der 32-jährige Polizeibeamte Maximilian Stoppa während einer Verkehrskontrolle im brandenburgischen Lauchhammer von einem Auto erfasst und tödlich verletzt.

Am Steuer des Fahrzeugs saß ein mutmaßlicher Autodieb. Eine Woche nach diesem tragischen Vorfall hielten Polizisten deutschlandweit um 11:24 Uhr – dem Zeitpunkt des Unfalls – eine Gedenkminute ab, um des verstorbenen Kollegen zu gedenken.

Auch die Mitarbeitenden der Kreispolizeibehörde Borken beteiligten sich an diesem stillen Gedenken. Rund 100 Personen versammelten sich vor dem Gebäude der Kreisverwaltung in Borken. Neben Polizistinnen und Polizisten nahmen auch Angehörige der Kreisverwaltung und der Feuerwehr teil.

Landrat erinnert an die Gefahren für Einsatzkräfte

Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken, fand einleitende Worte:
„Sein Schicksal erinnert uns in schmerzhafter Art und Weise daran, welcher Gefahr alle Einsatzkräfte immer wieder ausgesetzt sein können. Wir fühlen uns mit den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen.“

Auch an den Standorten der Polizeiwachen in Bocholt, Ahaus und Gronau dachten zahlreiche Mitarbeitende der Kreispolizeibehörde ihren Kollegen.

Ein tragischer Verlust mit großer Anteilnahme

Der Tod von Maximilian Stoppa zeigt eindrücklich die Risiken, denen Einsatzkräfte täglich ausgesetzt sind. Die deutschlandweite Anteilnahme unterstreicht die Solidarität und das Mitgefühl für die Angehörigen, Freunde und Kolleginnen und Kollegen des Verstorbenen.

Maul- und Klauenseuche: So reagiert NRW auf den Ausbruch in Brandenburg

Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Brandenburg ist auch in Nordrhein-Westfalen die Sorge groß. Noch sei laut WDR in NRW kein Fall bekannt. Seit 1988 ist es zum ersten Mal wieder in Deutschland zum Ausbruch der Maul-und Klauenseuche gekommen. Nach sei es völlig unklar, auf welchem Weg das für Klauentiere wie Rinder und Schweine hochansteckende Virus in die kleine Herde mit 14 Büffeln eingeschleppt wurde. 

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium reagierte heute mit einem Aufruf und ruft Jägerschaft zur erhöhten Wachsamkeit auf. Angesprochen sind auch alle Tierhalter, strenge Hygiene-Maßnahmen einzuhalten und besonders wachsam zu sein. Betroffen sind klauentierhaltende Betriebe mit Rindern, Schafen, Ziegen oder Schweinen ebenso wie Halter von Kameliden wie Alpakas und Lamas sowie Wildwiederkäuern.

Verstärkte Untersuchungen und Schutzmaßnahmen

Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz angeordnet, Proben in chemischen und veterinärmedizinischen Untersuchungsämtern verstärkt auf das Virus zu untersuchen. Zudem fordert Ministerin Silke Gorißen dazu auf, Jagden im betroffenen Seuchengebiet und angrenzenden Regionen zu meiden.

Appell an die Jägerschaft

Ministerin Gorißen betonte die Verantwortung der Jägerschaft:
„Zum Schutz gegen die hochansteckende Maul- und Klauenseuche gebissen wir alle Jägerinnen und Jäger verantwortungsvoll zu handeln und besonders wachsam zu sein.“ Dazu gehört derzeit kein Jagden oder andere Veranstaltungen mit Tieren in den betroffenen Gebieten. Ich danke der Jägerschaft Nordrhein-Westfalen schon jetzt für ihre Hilfe in der schwierigen Situation.“

Wildtiere ebenso gefährdet

Das hochansteckende Virus betrifft nicht nur Nutztiere wie Rinder, Schweine und Ziegen, sondern auch Wildtiere wie Rot-, Reh- oder Damwild. Das MKS-Virus ist äußerst widerstandsfähig und kann in der Umwelt, etwa im Erdboden oder auf Kleidung, über Monate hinweg überleben.

Maßnahmen für Tierhalterinnen und Tierhalter

Zum Schutz vor einer Einschleppung und Verbreitung des Virus sind strenge Biosicherheitsmaßnahmen unerlässlich:

  • Zugangskontrolle: Betriebsfremde Personen wie Tierärzte nur in betriebseigener Schutzkleidung in die Ställe lassen.
  • Keine Mitbringsel: Keine Wurst, Fleisch oder Jagdtrophäen aus dem Urlaub verfüttern. Auch Küchenabfälle oder Essensreste sind tabu.
  • Früherkennung: Bei Verdacht auf Symptome wie Blasenbildung an Lippen, Klauen oder Eutern sowie vermehrtem Speichelfluss umgehend einen Tierarzt kontaktieren.

Wirtschaftliche Folgen eines Ausbruchs

Auch wenn MKS für Menschen ungefährlich ist, sind die Folgen für betroffene Regionen gravierend. In der Europäischen Union gelten bei Ausbrüchen strenge Handelsbeschränkungen für Klauentiere und deren Produkte, was für Tierhalterinnen und Tierhalter erhebliche wirtschaftliche Verluste bedeuten kann.

AWO lädt wieder zum Singen ein

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Am Donnerstag, den 16. Januar 2025, lädt die AWO Raesfeld erneut zum Singen ein.

Von 18 bis 20 Uhr treffen sich Interessierte in gemütlicher Runde, um gemeinsam zu singen und Freude am Gesang zu erleben. Musikalisches Talent ist dabei keine Voraussetzung – der Spaß steht im Vordergrund.

Treffpunkt:
Neue Begegnungsstätte AWO Kaffee & mehr… , Höltingswall 3, Raesfeld-Erle.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Herzlich willkommen sind alle, auch Nichtmitglieder der AWO.

Für Rückfragen steht Sonja Köhler unter der Telefonnummer 0170 196 8262 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Selbsthilfegruppe Parkinson in Borken: Unterstützung und Austausch seit 1991

Die Selbsthilfegruppe Parkinson in Borken bietet seit über drei Jahrzehnten Betroffenen und Angehörigen eine wertvolle Plattform für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Informationen rund um die Erkrankung.

Gegründet im Jahr 1991, ist die Gruppe seither ein fester Bestandteil der regionalen Selbsthilfe- und Unterstützungsangebote.

Regelmäßige Treffen und spannendes Programm

Die Gruppe trifft sich regelmäßig am vierten Donnerstag im Monat im Evangelischen Gemeindehaus Borken-Gemen , Coesfelder Straße 2, 46325 Borken, jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr. Hier haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in einer vertrauensvollen Atmosphäre über persönliche Erfahrungen und Herausforderungen auszutauschen.

Zum nächsten Treffen am Donnerstag, den 23. Januar 2025 , wurde Sabine Bahr von der Paritätischen Selbsthilfe Borken eingeladen. Sie wird über aktuelle Themen und Hilfsangebote für Menschen mit Parkinson informieren. Gäste sind an diesem Termin herzlich willkommen.

Kontakt und Rückfragen

Für Rückfragen oder weitere Informationen steht Wilfried Beyer unter der Telefonnummer 02861 8057216 zur Verfügung.

Die Gruppe freut sich auf interessierte Teilnehmer und neue Gesichter, die den Austauschbereichern wünschen.

Was ist Parkinson?

Parkinson, auch als Parkinson-Krankheit oder Morbus Parkinson bekannt, ist eine chronische, neurologische Erkrankung, die durch das fortschreitende Absterben von Nervenzellen im Gehirn verursacht wird. Diese Nervenzellen produzieren den Botenstoff Dopamin, der für die Steuerung von Bewegungen wichtig ist.

Zu den typischen Symptomen gehören Muskelsteifheit (Rigor), Zittern (Tremor), verzögerte Bewegungen (Bradykinese) und Gleichgewichtsstörungen. Neben den motorischen Symptomen können auch Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und weitere nichtmotorische Beschwerden auftreten.

Die Krankheit ist bislang nicht heilbar, aber durch Medikamente, Therapien und Selbsthilfeangebote lassen sich die Beschwerden lindern und die Lebensqualität verbessern.

Kreis Borken zahlte 2,72 Millionen Euro Schüler-BAföG aus

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670 junge Menschen im Kreis Borken finanziell unterstützt

Im Jahr 2024 zahlte der Kreis Borken insgesamt 2,72 Millionen Euro an Schüler-BAföG-Mitteln aus und unterstützte damit 670 junge Frauen und Männer bei ihrer schulischen Ausbildung. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Fördersumme leicht (2023: 2,96 Millionen Euro). Insgesamt wurden 740 Anträge gestellt, von denen 70 entweder zurückgezogen, an andere Stellen weitergeleitet oder abgelehnt wurden. 2023 lag die Zahl der Antragstellenden noch bei 790.

Anspruchsvoraussetzungen für Schüler-BAföG

Das Schüler-BAföG richtet sich an junge Menschen in schulischen Ausbildungen ab Klasse 10, die einen Berufsabschluss vermitteln oder den zweiten Bildungsweg betreffen. Die gymnasiale Oberstufe ist nur in Ausnahmefällen förderungsfähig. Entscheidend sind neben der Art der Ausbildung auch persönliche Voraussetzungen wie der Aufenthaltsstatus und das Alter der Antragstellenden.

Höhe der Förderbeträge

Die Höhe der Schüler-BAföG-Sätze liegt zwischen 276 und 822 Euro. Sie hängt von der Schulform, dem Wohnort (bei den Eltern/nicht bei den Eltern wohnend) sowie von den finanziellen Voraussetzungen (eigenes Einkommen und Vermögen, Einkommen der Eltern und des Ehegatten / Lebenspartners) ab.

Ab dem 1. Januar 2025 bleibt ein Minijob-Einkommen bis 556 Euro monatlich anrechnungsfrei. Schüler-BAföG ist ein reiner Zuschuss und muss dementsprechend nicht zurückgezahlt werden. Ein Minijob-Verdienst von 556 Euro (ab 01.01.2025) im Monat ist möglich, ohne dass die BAföG-Förderung gekürzt wird.

Beratung und Antragstellung

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kreis-borken.de/bafoeg. Persönliche Beratung bietet die Fachabteilung Ausbildungsförderung der Kreisverwaltung Borken unter der Telefonnummer 02861/681-1430 an. Termine können für Besuche im Kreishaus Borken vereinbart werden.

Antragsunterlagen sind in den Bürgerbüros der Städte und Gemeinden des Kreises erhältlich, und ein Online-Antrag ist unter www.bafoeg-digital.de möglich.

Weitere Fördermöglichkeiten

Neben Schüler-BAföG gibt es folgende Unterstützungsmöglichkeiten:

  • Berufsausbildungsbeihilfe (BAB): Junge Menschen in einer betrieblichen Ausbildung können bei den Agenturen für Arbeitsunterstützung einen Antrag stellen, sofern sie nicht bei ihren Eltern wohnen.
  • Studenten-BAföG: Studierende wenden sich an die Studierendenwerke ihrer Hochschulstandorte.
  • Aufstiegs-BAföG: Informationen zur Förderung für Aufstiegsfortbildungen bietet die Bezirksregierung Köln unter www.aufstiegs-BAföG.de . Zuständig sind in NRW auch die Handwerkskammern.

Mit dieser breiten Palette an Fördermöglichkeiten können junge Menschen im Kreis Borken auf ihrem Ausbildungsweg gezielt unterstützt werden.

Fachkräftemangel im Fokus: Bus- und Straßenbahnfahrer besonders betroffen

Babyboomer prägen den Arbeitsmarkt der Zukunft. Die Babyboomer-Generation, geboren in den geburtenstarken Jahrgängen zwischen 1955 und 1969, steht kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand.

Ihre dominante Präsenz in vielen Berufsfeldern, insbesondere in sogenannten Engpassberufen, stellt den Arbeitsmarkt vor enorme Herausforderungen. Mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil älterer Beschäftigter droht der ohnehin bestehende Fachkräftemangel in zahlreichen Branchen weiter zuzunehmen – ein Problem, das langfristige Lösungen erfordert.

Bus- und Straßenbahnverkehr

Bus- und Straßenbahnfahrer/-innen spielen eine zentrale Rolle im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Doch der wachsende Fachkräftemangel in diesem Berufszweig könnte den Betrieb von Bussen und Bahnen in den kommenden Jahren erheblich beeinträchtigen. Ein wesentlicher Grund: 44 % der Fahrerinnen und Fahrer in diesem Bereich sind bereits 55 Jahre oder älter, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet. Dieser überdurchschnittlich hohe Anteil an älteren Beschäftigten verdeutlicht die Herausforderungen, denen der ÖPNV und andere Branchen gegenüberstehen.

Engpassberufe: Babyboomer prägen Altersstruktur

Die Babyboomer-Generation stellt in vielen Engpassberufen einen erheblichen Anteil der Beschäftigten. Neben Bus- und Straßenbahnfahrer betrifft dies unter anderem Berufskraftfahrer im Güterverkehr, Straßen- und Tunnelwärter sowie Beschäftigte im Fleischverkauf und der Fleischverarbeitung. So sind beispielsweise 39 % der Berufskraftfahrer und ein Drittel der Straßenwärter mindestens 55 Jahre alt. Im Bereich Fleischverarbeitung und -verkauf liegt der Anteil bei 30 % bis 36 %. Diese Zahlen verdeutlichen, dass viele Berufe, die für die Gesellschaft essenziell sind, in den kommenden Jahren verstärkt von altersbedingtem Personalbedarf betroffen sein könnten.

ÖPNV besonders gefährdet

Bus- und Straßenbahnfahrer gehören zu den Berufen mit einem besonders hohen Fachkräftemangel, wie die Bundesagentur für Arbeit betont. Der Anteil der mindestens 55-Jährigen in diesem Beruf liegt mit 44 % weit über dem Durchschnitt von 25 % über alle Berufe hinweg. Der drohende Renteneintritt vieler Beschäftigter könnte in Zukunft zu Engpässen im ÖPNV führen, was nicht nur Fahrgäste, sondern auch die gesamte Verkehrsinfrastruktur beeinflussen dürfte.

Weitere Engpassberufe: Gartenbau, Maurerhandwerk und Altenpflege

Auch im Gartenbau und Maurerhandwerk zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab: 34 % der Gärtner und 30 % der Maurer sind mindestens 55 Jahre alt. Selbst in der Altenpflege, die bereits jetzt unter einem erheblichen Fachkräftemangel leidet, liegt der Anteil der Beschäftigten in dieser Altersgruppe mit 27 % über dem Durchschnitt. Diese Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit, Maßnahmen zur Fachkräftesicherung in diesen Bereichen zu ergreifen.

Branchen mit besonderem Ersatzbedarf

Die Analyse des Statistischen Bundesamtes zeigt, dass einige Branchen in den nächsten zehn Jahren besonders von altersbedingtem Ersatzbedarf betroffen sein könnten. Im Grundstücks- und Wohnungswesen beispielsweise sind 33 % der Beschäftigten mindestens 55 Jahre alt. Ähnlich hoch ist der Anteil in der Land- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei (28 %). Der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei, zu dem auch Berufskraftfahrer zählen, weist ebenfalls einen Anteil von 28 % auf. Im Handel und Gastgewerbe hingegen ist die Alterung der Belegschaft weniger stark ausgeprägt, mit Anteilen von 24 % beziehungsweise knapp 20 %.

Fazit: Fachkräftemangel erfordert gezielte Maßnahmen

Die überdurchschnittlich hohe Altersstruktur in vielen Engpassberufen, insbesondere bei Bus- und Straßenbahnfahrer/-innen, stellt den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Um die Funktionsfähigkeit des ÖPNV und anderer essenzieller Branchen zu sichern, sind gezielte Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und Nachwuchsförderung dringend notwendig. Andernfalls könnten die Auswirkungen des demografischen Wandels den Fachkräftemangel in den kommenden Jahren weiter verschärfen.

Unbekannte Drohnen über der Muna in Dorsten-Wulfen sorgen für Aufsehen

Eine Serie von Drohnensichtungen hat am Montagabend für Unruhe in der Region gesorgt. Besonders brisant: Auch das Munitionsversorgungszentrum West (ehemals „Muna“) der Bundeswehr in Dorsten-Wulfen geriet ins Visier der unbekannten Fluggeräte, ebenso der Chemiepark Marl.

Über dem Chemiepark Marl sind am Montagabend mehrfach Drohnen gesichtet worden. Der Werkschutz des Chemieparks informierte die Polizei gegen 20:15 Uhr über die Überflüge.

Mutmaßlich handelte es sich um mehrere Drohnen, die über dem Gelände gesichtet wurden. Genauere Angaben sind bislang nicht möglich, da unklar ist, ob einzelne Flugobjekte mehrfach gesichtet wurden.

Der Einsatz der Polizei dauerte mehrere Stunden an, da bis Mitternacht weitere Sichtungen gemeldet wurden. Neben Polizeikräften am Boden kam für die Fahndung nach den Drohnen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Die Polizei steht im engen Austausch mit dem Landesamt für zentrale polizeiliche Dienste NRW (LZPD NRW). Das LZPD NRW beheimatet neben der Polizeifliegerstaffel auch das Kompetenzzentrum Drohnen der Polizei NRW. Dort werden alle in NRW polizeilich dokumentierten Einsätze mit Drohnenbezug erfasst.

Da der Überflug mit Drohnen über sicherheitsrelevanten Gebieten und Infrastrukturbereichen, zu denen der Chemiepark gehört, verboten ist, hat die Polizei Recklinghausen ein Strafverfahren eingeleitet (§87 StGB Agententätigkeit zu Sabotagezwecken).

Zeugenaufruf

Zeugen, die möglicherweise gesehen haben, von wo aus Starts und Landungen stattgefunden haben, melden sich bitte bei der Polizei unter der 0800 2361 111.

Doch nicht nur der Chemiepark Marl, sondern auch weitere strategisch relevante Orte in der Region wurden von den unidentifizierten Flugobjekten überflogen.

Munitionslager der Bundeswehr im Fokus

Das Munitionsversorgungszentrum West in Dorsten, eines der zentralen Munitionslager der Bundeswehr, spielte in der Serie der Drohnensichtungen eine zentrale Rolle. Mehrere Drohnen wurden über dem Gelände gesichtet. Die ehemalige „Muna“, die bis heute ein wichtiger Bestandteil der militärischen Logistik ist, steht nun im besonderen Fokus der Ermittlungen. Die Bundeswehr und die zuständigen Sicherheitsbehörden prüfen derzeit mögliche Hintergründe.

Weitere Drohnen-Sichtungen in der Region

Neben dem Chemiepark Marl und dem Munitionslager in Dorsten tauchten Drohnen auch in den Städten Bochum, Oberhausen und Essen am Himmel auf. Das großflächige Auftreten der Fluggeräte lässt auf eine koordinierte Aktion schließen, doch die Motive und Hintergründe bleiben bislang unklar.

Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft

Die Drohnensichtungen werfen Fragen zur Sicherheit strategischer Standorte auf. Besonders sensible Einrichtungen wie das Munitionslager in Dorsten und der Chemiepark Marl stehen dabei im Mittelpunkt der Untersuchungen. Die Polizei und weitere Sicherheitsbehörden arbeiten eng zusammen, um die Herkunft der Drohnen zu ermitteln und mögliche Bedrohungen auszuschließen.

Fahrzeugbestand 2024: Kreis Borken erreicht Rekord

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Fahrzeugbestand im Kreis Borken erreicht neuen Höchststand. Im Jahr 2024 wurde im Kreis Borken ein neuer Rekord erreicht: Insgesamt 350.677 Fahrzeuge waren zum Jahresende zugelassen – rund 4.000 mehr als im Vorjahr. Während Elektrofahrzeuge nur moderat zulegten, wuchs der Bestand an Pkw, Lkw und Motorrädern spürbar. Zudem stieg die Nutzung digitaler Angebote der Zulassungsstellen.

Die Zahl der Fahrzeuge im Kreis Borken ist auch 2024 weiter gestiegen. „Im vergangenen Jahr hat der Bestand wieder eine neue Rekordmarke erreicht“, berichtet David Sicking von der Zulassungsstelle des Kreises Borken. Zum 31. Dezember 2024 wurden insgesamt 350.677 Fahrzeuge gezählt, ein Plus von 3.975 im Vergleich zu 2023.

Verteilung der Fahrzeuge

Den größten Anteil machen weiterhin Pkw aus: 236.983 Fahrzeuge waren zum Jahresende 2024 registriert (2023: 235.239). Auch die Zahl der Lkw stieg von 21.708 auf 22.404. Motorräder legen ebenfalls leicht zu, von 18.723 auf 18.937.

Antriebsarten im Vergleich

Von den 350.677 Fahrzeugen entfallen:

  • 146.953 auf Benzin,
  • 119.720 auf Diesel,
  • 10.987 auf Elektro,
  • 13.452 auf Hybridantriebe,
  • 4.342 auf sonstige Energiequellen (z. B. Flüssiggas).

Die Zahl der Elektrofahrzeuge stieg um rund 1.600 auf 10.987. Damit setzte sich der Wachstumstrend fort, allerdings langsamer als in den Vorjahren. Eine Ursache könnte der Wegfall der E-Prämie sein.

Zunahme bei Oldtimern und Zulassungen

Auch Oldtimer erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Die Zulassungen stiegen auf 3.840 Fahrzeuge (2023: 3.648). Insgesamt wurden 70.301 Fahrzeuge neu oder umgemeldet – ein Zuwachs um 2.000 im Vergleich zu 2023.

Digitalisierung gewinnt an Bedeutung

Die Online-Abmeldung von Fahrzeugen wird immer beliebter. Etwa 25 % aller Abmeldungen im Kreis Borken wurden 2024 digital vorgenommen. Die Möglichkeit zur Online-Zulassung wird jedoch noch wenig genutzt. Die Zulassungsstelle weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger hier Zeit und Gebühren sparen könnten.

Verbesserter Kundenservice

Das Terminsystem der Zulassungsstellen hat sich etabliert. Termine sind in der Regel innerhalb einer Woche verfügbar. Für kurzfristige Anliegen werden immer wieder zusätzliche Termine freigeschaltet. „Leider erscheinen manche Kunden nicht zu vereinbarten Terminen und blockieren so Kapazitäten“, kritisiert Sicking. Eine unkomplizierte Stornierung ist über einen Link in der Terminbestätigung möglich.

Telefonischer Rückrufservice

Für Anliegen, die telefonisch nicht direkt bearbeitet werden können, bietet die Zulassungsstelle seit Kurzem einen Rückrufservice an. Rückrufe erfolgen entweder gleich oder am nächsten Tag.

Elektronische Zahlungsmittel ab 2025 Pflicht

Seit dem 1. Januar 2025 akzeptieren die Zulassungsstellen des Kreises ausschließlich elektronische Zahlungsmittel wie Girocard oder Kreditkarte. Auch kontaktlose Zahlungen sind möglich.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kreis-borken.de/zulassungsstelle .

Heimsieg vor 689 Fans: Skurios Volleys starten erfolgreich in die Rückrunde

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Mit einem 3:1-Erfolg (25:17, 21:25, 25:13, 25:21) gegen die ESA Grimma Volleys setzen die Skurios Volleys ihre beeindruckende Heimserie fort.

Vor 689 begeisterten Zuschauern, darunter über 20 Gästefans, triumphierte das Team von Trainerin Danuta Brinkmann und sicherte sich in Folge den sechsten Heimsieg. Nach 98 Minuten stand um 20:54 Uhr der nächste Schritt in Richtung Tabellenführung in der 2. Volleyball Bundesliga Pro fest.

Erfolgreicher Jahresauftakt nach Winterpause

Die kurze Winterpause nutzte Borken optimal. Ein 3:2-Testspielsieg gegen den niederländischen Erstligisten VC Peelpush zeigte bereits in der Vorwoche, dass das Team gut in Form ist. Das letzte Ligaspiel, ein souveräner 3:0-Heimsieg gegen den VfL Oythe am 21. Dezember, lag zwar drei Wochen zurück, doch die Skurios Volleys bewiesen am Samstagabend ihre Klasse erneut. Erinnerungen an das knappe 3:2 im Hinspiel gegen Grimma weckten jedoch Respekt vor den Gegnern.

Dominanter Start und stärkerer Konter von Grimma

Im ersten Satz setzen die Gastgeberinnen gleich ein Ausrufezeichen. Mit konzentriertem Spiel und fehlerfreier Annahme zogen sie früh davon. Rezija Mazure-Mago verwandelte den ersten Satzball sicher zum 25:17.

Doch Grimma kämpfte sich zurück: Druckvolle Aufschläge und konsequente Aktionen, vor allem von Libera Lilli Albrecht, brachten Borken im zweiten Satz in Schwierigkeiten. Trotz einer Auszeit von Trainerin Brinkmann behielten die Gäste die Oberhand und holten sich den Satz verdient mit 21:25.

Analyse zeigt Wirkung: Skurios übernimmt Kontrolle

Nach der zehnminütigen Satzpause kam Borken in Bestform zurück. Mit präzisem Angriffsspiel und starker Blockarbeit dominierten die Skurios Volleys den dritten Satz. Grimma fand kein Mittel gegen die variablen Angriffe, und so endete der Satz deutlich mit 25:13.

Im vierten Satz blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, doch Borken bewies Nervenstärke. Angeführt von Mazure-Mago und Kapitänin Fabienne Coenders setzt die Gastgeberinnen die entscheidenden Akzente. Der vierte Matchball wurde schließlich zum 25:21 verwandelt.

Kapitänin glänzt erneut

Fabienne Coenders wurde für ihre Leistung mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet – bereits die vierte in dieser Saison. Auf der Gegenseite überzeugte Meret Singer, die sich die silberne MVP-Medaille sicherte. Grimmas Trainer Jorge Ricardo Munari lobte die Leistung seines Teams, räumte jedoch ein: „Borken hat stark gespielt, aber wir konnten unsere gute Phase aus dem zweiten Satz nicht fortsetzen.“

Blick nach vorne: Nächste Herausforderung in Dingolfing

Mit dem gelungenen Auftakt in der Rückrunde bleiben die Skurios Volleys ungeschlagen. Trainerin Danuta Brinkmann zeigt sich selbstverständlich: „Unser breiter Kader und die Harmonie im Team sind unsere größten Stärken.“ Wir sind bereit, auch die nächsten Aufgaben zu meistern.“ Bereits am kommenden Wochenende wartet das Auswärtsspiel beim TV Dingolfing – die nächste Gelegenheit, die Tabellenführung weiter auszubauen.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken gestiegen

Aktuell 6.674 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Dezember 2024 wieder gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Der positive Trend der vergangenen Monate scheint damit beendet zu sein“, vermutet Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Dezember 2024 insgesamt 6.674 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat November 2024 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 27 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Dezember 2023 hat sich die Zahl um 388 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 3,0 Prozent (November 2024: 2,9 Prozent, Dezember 2023: 2,8 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gestiegen: Sie liegt im Dezember 2024 bei 12.202 Personen (+ 90 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 17.239 Personen (+ 106 gegenüber dem Vormonat) in 8.789 Bedarfsgemeinschaften (+ 65 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Dezember 2023 557 Bedarfsgemeinschaften und sogar 754 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Generalversammlung: Neun Beförderungen beim Löschzug Erle

Generalversammlung der Feuerwehr Löschzug Erle: Ehrungen und Aktivitäten im Fokus

Am Samstagabend versammelten sich die Mitglieder des Löschzugs Erle im Gerätehaus Raesfeld, um das vergangene Jahr zu reflektieren und verdiente Kameraden zu ehren. Bereits zum zweiten Mal musste der Löschzug Erle der Freiwilligen Feuerwehr seine Generalversammlung im Gerätehaus Raesfeld abhalten. Die Hoffnung, dass das eigene Gerätehaus in Erle bald bezugsfertig sein wird, war bei den anwesenden Feuerwehrleuten deutlich spürbar, denn gerne hätte sie die Versammlung in den eigenen Räumen abgehalten. Doch das ist weiterhin nicht möglich. Der Grund: Das Gerätehaus in Erle ist noch immer nicht fertig. So bleibt den Kameraden vorerst nichts anderes übrig, als erneut auf das benachbarte Raesfelder Gerätehaus auszuweichen.

Feuerwehrleiter André Szczesny, sein Stellvertreter Jörg Wachtmeister und Thorsten Meis sowie der Erler Löschzugführer Frank Prochnow konnten dabei insgesamt neun Beförderungen bekanntgeben. Die Generalversammlung bot außerdem einen Rückblick auf die Aktivitäten für 2024.

Neun Beförderungen im Löschzug Erle

Im Mittelpunkt der Generalversammlung standen die Beförderungen von neun Feuerehrmitglieder:

  • Paul Grotendorst wurde aus der Jugendfeuerwehr zum Feuerwehrmannanwärter ernannt.
  • Mo Fehr und Musa Fehr wurden vom Feuerwehrmannanwärter zum Feuerwehrmann befördert.
  • Marvin Heiming erhielt die Beförderung vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann.
  • Jan Honvehlmann, Hendrik Honvehlmann, Aloys Triptrap und Felix Fortmann stiegen vom Hauptfeuerwehrmann zum Unterbrandmeister auf.
  • Daniel Baytz wurde vom Brandmeister zum Oberbrandmeister ernannt.

Rückblick auf Einsätze und Aktivitäten

Löschzugführer Frank Prochnow zog in seinem Rückblick eine Bilanz über die Einsätze des vergangenen Jahres.
Im Jahr 2024 absolvierte der Löschzug Erle insgesamt 49 Einsätze, darunter 29 Hilfeleistungen, 10 Brandeinsätze sowie 10 Tätigkeiten im Bereich Brandsicherheitswachen und Brandschutzerziehung. Dabei leisteten die Feuerwehrleute rund 1.000 Einsatzstunden .

Neben den Einsätzen engagieren sich die Mitglieder 2024 in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen, darunter:

  • Die Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“
  • Das Aufstellen des Maikranzes sowie des Ständebaums in Erle
  • Die Feuerwehrsternfahrt nach Gyula, Ungarn, gemeinsam mit der Feuerwehr Heiden
  • Ehrenwachen und Beteiligungen bei den Schützenfesten in Erle, Homer und Heiden
  • Begleitung St. Martin- und Nikolausumzug

Größte Jugendfeuerwehr im gesamten Kreis Borken

Der Leiter der Feuerwehr, André Szczesny, zeigte sich nicht nur über die Beförderungen erfreut, sondern zog auch eine positive Bilanz für das vergangene Jahr. So verzeichnete die Feuerwehr Raesfeld einen Rückgang der Einsatzzahlen, insbesondere bei außergewöhnlichen Wetterereignissen, die weniger häufig auftraten als noch im Jahr 2023. Ein weiterer Grund zur Freude: Die Jugendfeuerwehr Raesfeld zählt mittlerweile 30 Mitglieder, darunter neun Mädchen. Damit ist sie die größte Jugendfeuerwehr im gesamten Kreis Borken.

Blick in die Zukunft: Wenn alles nach Plan verläuft und das Feuerwehrgerätehaus rechtzeitig fertiggestellt wird, ist für den 30. August 2025 eine feierliche Eröffnung geplant. Die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Erle freuen sich schon jetzt darauf, diesen besonderen Moment gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu feiern.

Bundestagswahl: Briefwahl in Raesfeld rechtzeitig beantragen

In Raesfeld, Erle und Homer werden die Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 ab nächster Woche verschickt.

Die Gemeinde Raesfeld weist darauf hin, dass aufgrund verkürzter Fristen eine frühzeitige Beantragung der Briefwahl empfehlenswert sei. Besonders bequem sei der Online-Antrag, alternativ kann ab 10. Februar auch direkt im Briefwahlbüro gewählt werden.

Verkürzte Fristen für die Briefwahl: Online-Antrag nutzen oder direkt im Briefwahlbüro wählen.
Das Briefwahlbüro im Rathaus öffnet am 10. Februar 2025.

Wahlbenachrichtigungen werden verschickt

In der kommenden Woche erhalten rund 9.000 Wahlberechtigte in Raesfeld, Erle und Homer ihre Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025. Bis spätestens 2. Februar sollen alle Benachrichtigungen zugestellt sein.

Möglichkeiten zur Briefwahl

Wer am Wahltag nicht im Wahllokal wählen kann oder möchte, hat mehrere Optionen, Briefwahl zu beantragen:

  • Online: Ab 13. Januar 2025 auf der Website der Gemeinde Raesfeld oder durch Scannen des QR-Codes auf der Wahlbenachrichtigung.
  • Schriftlich: Den Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ausfüllen und per Post oder Mail an die Gemeinde Raesfeld (Adresse: Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld, Mail: [email protected] senden. Bei Anträgen per Mail sind Vorname, Nachname und Geburtsdatum anzugeben.
  • Persönlich: Im Briefwahlbüro im Rathaus. Ab 10. Februar 2025 können dort Briefwahlunterlagen abgeholt und direkt gewählt werden. Das Büro befindet sich im ehemaligen Trauzimmer. Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.

Wichtig: Telefonische Anträge auf Briefwahl sind nicht möglich.

Verkürzte Fristen beachten

Aufgrund der vorgezogenen Wahl stehen für die Briefwahl weniger Tage zur Verfügung. Die Unterlagen können erst nach Auslieferung der Stimmzettel Anfang Februar verschickt werden. Frühzeitiges Beantragen ist dennoch möglich, allerdings müssen Wähler mit Wartezeiten rechnen.

Tipp des Wahlbüros

„Wir empfehlen den Wählerinnen und Wählern, Ihren Briefwahlantrag so früh wie möglich zu stellen und am besten den Online-Antrag über den QR-Code oder den Link auf der Website zu nutzen“, erläutert das Wahlbüro.

Für alle, die am Wahltag nicht verreist sind: Der einfachste Weg bleibt die persönliche Stimmabgabe am 23. Februar 2025 zwischen 8:00 und 18:00 Uhr im eigenen Wahllokal.

Briefwahlbüro-Raesfeld

Frist für Briefwähler

Der rote Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag, 23. Februar 2025, um 18:00 Uhr bei der Gemeinde Raesfeld eingegangen sein.

FDP Raesfeld: 20 % Neubauflächen für sozialen Wohnungsbau

FDP-Fraktion beantragte Flächenreservierung für sozialen Wohnungsbau in Raesfeld

Die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld hat einen Antrag eingebracht, der dem zuständigen Gremium zur Beratung vorgelegt werden soll. Ziel des Vorschlags ist es, in zukünftigen Neubaugebieten 20 % der Flächen für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren und damit das Angebot an Mietwohnungen für Familien mit geringen Einkünften zu erhöhen.

Der Beschlussvorschlag im Detail

Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, erläuterte den Vorschlag: In zukünftigen Neubaugebieten sollen 20 % der zur Verfügung stehenden Fläche temporär für den sozialen Wohnungsbau bzw. Bauvorhaben mit öffentlicher Wohnraumförderung vorbehalten werden. Parallel dazu wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob geeignete Grundstücke für diesen Zweck bereits im Besitz der Gemeinde sind. Diese Grundstücke sollen Investoren zu vergünstigten Konditionen angeboten werden.

Zusätzlich soll geprüft werden, ob baurechtliche Auflagen vorliegen, die keine übergeordneten Regelungen betreffen, die für diese Vorhaben entfallen können. Ziel sei es, die Hürden für Investoren zu minimieren und die Realisierung von sozial gefördertem Wohnraum zu beschleunigen.

Begründung: Bedarf an bezahlbarem Wohnraum

Die FDP betont, dass der Bedarf an Mietwohnungen für einkommensschwächere Familien in Raesfeld besonders groß sei. Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene bieten finanzielle Anreize für sozialen Wohnungsbau und machen entsprechende Projekte für Investoren wirtschaftlich interessant. Um diese Potenziale zu nutzen, schlägt die FDP vor, Flächen in Neubaugebieten für einen festgelegten Zeitraum, beispielsweise 25 Jahre, für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren. In diesem Zeitraum sollen die Wohnungen ausschließlich an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden.

Beispiel Borken

Beispiele wie das Sanierungsvorhaben am Kirchplatz in Borken würden zeigen, dass Fördermittel den Bau von Sozialwohnungen erfolgreich unterstützen können, wo andere Nutzungsformen wirtschaftlich nicht umsetzbar wären. „So konnte dort dank der Fördermittel Sozialer Wohnraum geschaffen werden, während andere Arten der Nutzung für den privaten Investor nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar waren“, so Stephan.

Vergünstigte Grundstücke und angepasste Bebauungspläne

 Zudem solle im Bebauungsplan für diese Bauvorhaben die Begrenzung der Anzahl der Wohneinheiten in geeigneter Weise angepasst werden. Zusätzliche Hürden, welche die Investitionen hemmen, sollen auf ein Minimum reduziert werden und alle entbehrlichen, baurechtlichen Auflagen, welche keine Regelungen übergeordneter Organe berühren, für diese Bauvorhaben entfallen.

Erste Anwendungsmöglichkeiten in Stockbreede und Holten/Heideweg

Bereits in den aktuell ausgeschriebenen Neubaugebieten Stockbreede und Holten/Heideweg könnte der Vorschlag berücksichtigt werden. Denkbar sei beispielsweise die Zusammenlegung von zwei Einzelgrundstücken, um diese für den sozialen Wohnungsbau nutzbar zu machen. Sollte sich kein Investor finden, könnte das Grundstück geteilt und nach den bestehenden Vergabekriterien des Wohngebietes veräußert werden.

Keine zusätzliche Belastung der Verwaltung

Falls sich im Rahmen der Vergabe keine Investoren für die geplanten Bauvorhaben finden lassen, sollen die Grundstücke geteilt und gemäß den für das Wohngebiet festgelegten Vergabekriterien veräußert werden. „Auf diese Weise erfüllen Rat und Verwaltung ihre zentrale Aufgabe, die Rahmenbedingungen für erfolgreiche private Investitionen zu schaffen, die schnell und effizient neuen Wohnraum ermöglichen. Wir sind davon überzeugt, dass dieses Vorgehen besser geeignet ist, als die Gründung oder Beteiligung an einer Wohnungsbaugesellschaft, die die Verwaltung zusätzlich belasten oder erweitern würde“, erklärte Christoph Stephan.

11.869 Einwohner, 282 Hochzeiten und 4 kleine Emmas: Raesfeld 2024 in Zahlen

Raesfeld wächst weiter: Im Jahr 2024 stieg die Einwohnerzahl auf 11.869, begleitet von 115 Geburten und 282 Hochzeiten – viele davon im romantischen Ambiente des Wasserschlosses. Hier sind die wichtigsten Fakten auf einen Blick.

Die Einwohnerzahl von Raesfeld ist im Jahr 2024 leicht gestiegen. Laut aktuellen Zahlen erhöhte sich die Bevölkerung von 11.818 auf 11.869 Personen. Zu diesem Anstieg trugen auch 115 im Jahr 2024 geborene Kinder bei. Dabei wurden 56 Mädchen und 59 Jungen registriert.

Bei den Mädchennamen führten Emma (vier Mal vergeben) und Leni (drei Mal vergeben) die Beliebtheitsskala an. Bei den Jungen zeigte sich keine klare Präferenz, jedoch gehörten Henry, Louis, Moritz und Mika zu den beliebtesten Namen. Den 115 Geburten standen im gleichen Zeitraum 117 Sterbefälle gegenüber.

Zuzüge und Wegzüge

Ein wesentlicher Faktor für das Bevölkerungswachstum war die Zuwanderung. Insgesamt konnten 586 Neubürgerinnen und Neubürger in Raesfeld begrüßt werden, während 533 Personen die Gemeinde verließen.

Hochzeiten im Wasserschloss Raesfeld

Das Standesamt Raesfeld verzeichnete im Jahr 2024 insgesamt 282 Eheschließungen. Besonders beliebt waren dabei Trauungen im historischen Wasserschloss Raesfeld, für die sich 264 Paare entschieden.

„Diese Paare haben die Chance auf den Titel „Brautpaar des Jahres 2024“, ergänzt der Leiter des Standesamtes, Norbert Altrogge. „Alle Paare, die ihre schönsten Hochzeitsfotos im Hochzeitsalbum unter www.schlosstrauungen.de veröffentlichen, nehmen an unserem Wettbewerb teil.“

Bis zum 31. März haben die Brautpaare, die sich das Ja-Wort in den Raesfelder Schlossmauern gegeben haben noch die Möglichkeit, ihre beiden Lieblingsfotos an die Gemeinde Raesfeld zu schicken. Weitere Informationen unter www.schlosstrauungen.de

1.086 Einbürgerungen im Jahr 2024 im Kreis Borken

Neue deutsche Staatsbürger kamen aus insgesamt 71 unterschiedlichen Staaten

Kreis Borken. Im Jahr 2024 haben 1.086 Menschen im Kreis Borken (ohne die Stadt Bocholt) die deutsche Staatsbürgerschaft erworben.

Im Jahr 2023 waren es 1.060 Frauen und Männer. Die neu Eingebürgerten kamen aus 71 verschiedenen Staaten (im Vorjahr waren es 67). Der größte Anteil von ihnen stammt aus Syrien (384 Personen), der Türkei (125 Personen), Rumänien (47 Personen) und dem Irak (46 Personen). 37 neue Staatsbürger kamen aus Afghanistan und 37 Menschen hatten vorher eine russische Staatsangehörigkeit.

Ausführliche Informationen zum Thema Einbürgerungen, etwa zu den notwendigen Voraussetzungen und Unterlagen, finden sich auf der Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de unter dem Stichwort „Serviceportal“.

Die Bullemänner mit ihrem Programm „PLEM“ in Borken

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Mit ihrem neuen Programm „PLEM“ bieten die Bullemänner einen humorvollen und gleichzeitig nachdenklichen Einblick in das westfälische Leben – und das Ableben.

Der Abend verspricht einen kabarettistischen Streifzug voller skurriler Geschichten, musikalischer Highlights und typisch westfälischem Charme.

Datum: Freitag, 24. Januar 2025, 20 Uhr
Ort: Vennehof, Borken

Westfälisches Kabarett vom Feinsten

Augustin Upmann und Heinz Weißenberg, die beiden Wanderkomiker aus Westfalen, nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch die Provinz. Ob die Freiwillige Feuerwehr in Quarantäne („14 Mann, 14 Tage auf 14 Quadratmetern“), Gedanken am Grab der Mutter („Warum wächst da nix?“) oder die Brückenraststätte Dammer Berge als westfälische Rialto-Brücke – in „PLEM“ werden alltäglich Szenen auf schräge und pointierte Weise inszeniert.

Musikalische Begleitung mit besonderem Charme

Musikalisch veredelt wird das Programm durch Svetlana Svoroba, die ukrainische Tastenfachkraft. Mit einem Mix aus Rock ’n‘ Roll und traditionellem „Rumtata“ begleitet sie den Abend und sorgt für zusätzliche Stimmung. Ihr Urteil über das westfälische Kabarett: „Das ist kein Witz. Das ist alles wirklich so!“

Karten und Vorverkauf

  • Eintrittspreise:
    • Vorverkauf: ab 25,50 €
    • Abendkasse: 30 €
  • Vorverkaufsstellen:
    • Online: www.reservix.de
    • In Borken: Tourist-Info im FARB, Markt 15, Tel.: 02861-939252
    • In Stadtlohn: Bürgerbüro der Stadt, Markt 3, Tel.: 02563-87-87
    • In Bocholt: Bocholt Borkener Volksblatt, Europaplatz 24-28, Tel.: 02871-2840

Ein Abend mit den Bullemännern – schräg, saukomisch und garantiert „PLEM“. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karten!

„Rote Lippen in der Kirche?“ – Ein Lied sorgt für Schmunzeln

Manchmal schreibt das Leben die besten Geschichten – oder eben die Liturgie. Als am Samstag während des Konzertes „Sounds of Erle“ der Song „Rote Lippen soll man küssen“ aus den Lautsprechern tönte, war die Aufmerksamkeit garantiert.

Beim Konzert „Sounds of Erle“ mit den Erler Dorfrocker in der St. Silvesterkirche erklangen nicht nur feierliche Töne: Vom Altar aus wurde mit „Rote Lippen soll man küssen“ ein echter Schlagerhit aus den 1960er-Jahren festgelegt. Pastor Dr. Fabian Tilling, der die Szene mit einem schmunzelnden Blick verfolgte, konnte mit dem Lied zwar wenig anfangen – schließlich ist er dafür schnell zu jung, klatschte aber im Rhythmus fleißig mit.

Pastor und Musiker Dr. Fabian Tilling beim Konzert Sounds of Erle
Foto: Petra Bosse

Klassiker von Cliff Richard

Der Klassiker von Cliff Richard, in Deutschland unvergesslich durch die Version von Gerd Böttcher, ist wohl nicht das, was man in einer Kirche erwartet hat. Doch wenn man so darüber nachdenkt, hat das Lied ja auch eine Botschaft: Wer könnte schließlich etwas gegen die Wertschätzung schöner Dinge – oder schöner Lippen – haben?

„Warum auch nicht?“, meinte er augenzwinkernd. „Die Kirche muss modern bleiben, und manchmal darf es auch ein Augenzwinkern sein.“ Die Gemeinde zeigte sich begeistert und bewies, dass Tradition und Moderne durchaus harmonisch zusammenklingen können – vor allem, wenn die Stimmung so ausgelassen war wie an diesem Abend und bei den Erler Dorfrockern. 😄

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Konzerterlebnis „Sounds of Erle“ 2025 im Video festgehalten

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Das Video zum Konzerterlebnis „Sounds of Erle 2025“ versuchte, einige der besonderen Momente und Stimmen des Abends einzufangen.

Es zeigt die Atmosphäre und Emotionen, die diesen musikalischen Abend unvergesslich gemacht haben.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Sternsingeraktion in Erle: Erfolgreicher Einsatz mit 55 Kindern

Nass, aber glücklich trafen heute Montag, 6.1., gegen 13 Uhr alle Sternsinger im Haus St. Silvester ein. Hier erwartete die Kinder die wohlverdiente Mahlzeit: Currywurst mit Pommes – ein Genuss, den sie sich redlich verdient hatten.

Die diesjährige Sternsingeraktion in Erle unter dem Motto 2025 „Erhebt euere Stimme! Sternsingen für Kinderrechte“ war ein voller Erfolg. Petra Haßler, die die Aktion seit 26 Jahren betreut, zeigte sich am Montag über die große Beteiligung erfreut. Insgesamt 55 Kinder und Jugendliche waren dabei, unterstützt von vier Fahrgruppen mit engagierten Elternteilen und einer Köchin mit Lehrling, die die Gruppen versorgte.

Steigerung gegenüber dem Vorjahr

Besonders positiv fiel Petra Haßler die deutliche Steigerung der Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr auf. 2024 nahmen 38 Kinder teil, während es in diesem Jahr 55 waren. Dies sei das erste Mal seit vielen Jahren, dass wieder so viele Kinder beteiligt gewesen seien, erklärte Haßler. Die aktive Einbindung der Kommunionkinder durch Schwester Daniela habe ebenfalls zum Erfolg beigetragen, wobei diese sich freiwillig und motiviert beteiligten.

Sternsinger Hl.-Drei-Könige-Erle 2011
Sternsinger-Aktion in Erle 2011 bei Schnee. Foto: Petra Bosse/Archiv

Rückblick auf vergangene Jahre

Petra Haßler erinnerte sich auch an frühere Höchstzahlen: „1999 und 2000 hatten wir mit 70 Kindern den größten Andrang.“ Damals fand die Aktion noch im alten Pfarrheim statt. Heute ist sie froh, dass die Beteiligung in diesem Jahr wieder an alte Erfolge anknüpfen konnte.

Sternsingeraktion Erle 2011
Sternsingeraktion Erle 2011

Gute Laune und Gemeinschaft

Neben der hohen Teilnehmerzahl hob Haßler die gute Stimmung hervor: „Alle waren gut gelaunt, von den Kindern über die Betreuer bis zu den Helfern.“ Die Sternsingeraktion in Erle bleibt ein wichtiger Beitrag zur Dorfgemeinschaft, der nicht nur Traditionen bewahrt, sondern auch den sozialen Zusammenhalt stärkt.

Sternsingeraktion in Erle: Offene Türen und herzliche Begegnungen

Organisatorisch wurde das Dorf in mehrere Bereiche unterteilt, darunter eine östliche und westliche Seite sowie weitere Unterbezirke, um alle Haushalte erreichen zu können.

Die Sternsinger 2025 Erle
Auch in diesem Jahr zogen die kleinen Hl. Könige wieder von Tür zu Tür. Foto: Privat

Die Sternsingeraktion in Erle war nicht nur von großzügigen Spenden geprägt, sondern auch von herzlichen Begegnungen, wie Corinna Stegerhoff berichtete. Sie betreute eine Gruppe in den Außenbezirk von der Marienthaler Straße bis zur Dämmerwald Straße. Viele Haushalte hatten Süßigkeiten und Geldspenden bereits an der Haustür vorbereitet, einige hatten sogar für den Fall ihrer Abwesenheit kleine Gaben vor die Tür gelegt.

Neue Nachbarn und Traditionen

Corinna Stegerhoff berichtete, dass die Menschen nicht nur freundlich, sondern auch sehr offen waren. Besonders bemerkenswert sei eine Situation mit einer neu zugezogenen Bewohnerin gewesen, die die Sternsinger-Tradition noch nicht kannte. „Ich weiß gar nicht, was ich jetzt machen muss“, habe sie unsicher gesagt. Daraufhin erklärten die Kinder geduldig, dass sie Spenden für Kinder sammeln, denen es nicht so gut geht, und dass Süßigkeiten ebenfalls willkommen seien. Die neue Nachbarin zeigte sich begeistert, suchte sofort nach passenden Gaben und unterstützte somit die Aktion.

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