Musical Company probt für „Sister Act“. Die Musical Company der Musikschule in Borken bereitet sich derzeit auf die kommende Aufführungen von dem weltbekannten Stück „Sister Act“ vor.
von Anne Nienhaus
Seit dem letzten Jahr, proben die Hobbymusicaldarsteller jeden Donnerstag. Das Stück wird am 13.06 und 14.06.2025 um 18:30 Uhr im Vennehof für das Publikum zu sehen sein.
Foto: Juliane Pauls
Erfolgreiche Musicalgeschichte
2010 feierte das Musical im Operettenhaus in Hamburg seine Primere. In den Jahren 2012 und 2013 war es in Stuttgart und Oberhausen beheimatet.
Vorlage aus Hollywood
Die Vorlage für das Musical ist der gleichnamige Film, aus dem Jahr 1992 mit US-Schauspielerin Whoopi Goldberg. Sie spielt in dem Film die Rolle von Deloris, eine wenig erfolgreiche Nachtclubsängerin, die Zeugin eines Mordes wird. Daraufhin kommt sie in ein Zeugenschutzprogramm und wird in einem Kloster untergebrach.
Nonnenchor als Herausforderung
Unter dem Decknamen Schwester Mary Clarence, bringt sie den Alltag der Ordensschwestern in Schwung. Die Mutter Oberin (Maggie Smith) sieht nur eine Möglichkeit, um Deloris unter Kontrolle zu bringen: Sie soll den untalentierten Nonnenchor leiten. Deloris nimmt das Angebot dankend an, um später feststellen zu müssen, dass diese Aufgabe eine große Herausforderung für alle Beteiligten darstellt.
Aufführungen mit Musik und Humor
Fans des Filmes und des Musicals können sich auf tolle, neue Lieder und eine bunte Party im Kloster freuen.
Ostern in NRW: Eier waren im März 2025 um 2,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Nur wenige Produkte wie Möhren oder Kartoffeln wurden günstiger angeboten.
Vieles ist teurer geworden – das macht sich auch rund um das Osterfest bemerkbar. Wer 2025 den Feiertag mit traditionellen Leckereien feiern möchte, muss dafür oft tiefer in die Tasche greifen. Ob Schokolade, Pralinen oder Zutaten fürs Ostergebäck: Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.
Laut Mitteilung von Information und Technik Nordrhein-Westfalen betrifft das nicht nur Süßes, sondern auch klassische Zutaten wie Butter, Eier oder Milch – und selbst der Fisch zum Karfreitag ist teurer geworden. Nur wenige Produkte wie Möhren oder Kartoffeln wurden günstiger angeboten.
Zutaten fürs Osterbacken deutlich teurer
Im März 2025 mussten Verbraucherinnen und Verbraucher für einige „Osterklassiker“ mehr bezahlen als im Vorjahresmonat März 2024. Besonders spürbar war der Preisanstieg bei typischen Backzutaten: Butter verteuerte sich um 23,7 Prozent, Vollmilch um 6,7 Prozent. Auch Eier kosteten mehr, allerdings fiel der Anstieg mit 2,4 Prozent vergleichsweise moderat aus. Insgesamt lag die Preissteigerung für Nahrungsmittel bei 3,0 Prozent.
Süßes fürs Osternest kostet mehr
Wer das Osternest mit Schokolade und Pralinen füllt, muss ebenfalls mehr ausgeben. Die Preise für Schokoladenprodukte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,7 Prozent. Darunter verteuerten sich Schokoriegel und ähnliche Erzeugnisse um 5,5 Prozent. Pralinen waren besonders betroffen: Sie kosteten 16,2 Prozent mehr als im März 2024.
Fisch zum Karfreitag wird teurer – Beilagen teilweise günstiger
Auch für frischen oder gekühlten Fisch und Fischfilet, die traditionell an Karfreitag auf den Tisch kommen, mussten Verbraucherinnen und Verbraucher im März 2025 mehr bezahlen – die Preise stiegen um 1,9 Prozent. Tiefgefrorener Fisch wurde hingegen um 6,5 Prozent günstiger, Fischkonserven und weitere Zubereitungen sanken im Preis um 2,5 Prozent. Kartoffeln, eine klassische Beilage, waren mit einem Preisrückgang von 11,9 Prozent deutlich günstiger zu haben. Auch Möhren kosteten 15,7 Prozent weniger – ein kleiner Lichtblick, nicht nur für den Osterhasen.
Eierpreise seit 2020 stark gestiegen
Ein Blick auf die Entwicklung der Eierpreise zeigt: Innerhalb von fünf Jahren – zwischen März 2020 und März 2025 – stiegen die Preise um insgesamt 44,7 Prozent. Damit zählt das Frühstücks- und Backzutat-Klassiker zu den Lebensmitteln mit besonders deutlichen Preissteigerungen.
Münster/Raesfeld – Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Donnerstagabend (10. April) im Hauptbahnhof Münster einen 22-jährigen Mann aus Raesfeld festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, nachdem er eine Ladung zum Strafantritt nicht befolgt hatte.
Laut Mitteilung der Bundespolizei hatte das Amtsgericht Borken den Raesfelder zu einer einjährigen Jugendstrafe verurteilt. Hintergrund seien zwei Sexualdelikte, in einem Fall in Tateinheit mit Bedrohung und Diebstahl.
Nach der Kontrolle im Bahnhof wurde der Mann festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Am Donnerstag, 17. April 2025, findet das nächste Treffen des Singekreises der AWO Raesfeld statt. Gesungen wird von 18 bis 20 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte „Kaffee & mehr“, Höltingswall 3 in Raesfeld-Erle.
In geselliger Runde werden Lieder nach Lust und Laune ausgewählt und gemeinsam gesungen. Vorkenntnisse oder Gesangserfahrung sind nicht erforderlich – im Mittelpunkt stehen die Freude am Singen und das Miteinander.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auch Nicht-Mitglieder der AWO sind herzlich willkommen.
Für Rückfragen steht Sonja Köhler telefonisch unter 0170 1968262 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.
Kreisweite Aktion für mehr Klimaschutz und Radverkehr / Anmeldungen bereits möglich
Wie der Kreis Borken mitteilt, beginnt am 1. Mai 2025 erneut der dreiwöchige Wettbewerb STADTRADELN. Ziel ist es, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alle 17 Kommunen im Kreisgebiet beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion, ebenso der Kreis Borken selbst – bereits zum neunten Mal.
Gemeinsames Zeichen für nachhaltige Mobilität
In einem kürzlichen Austauschtreffen bekräftigten die Koordinatorinnen und Koordinatoren aus den Kommunen und der Kreisverwaltung ihr gemeinsames Engagement für die Aktion. Mit dem STADTRADELN wollen sie den Radverkehr vor Ort stärken, CO₂-Emissionen reduzieren und einen Beitrag zu umweltfreundlicher Mobilität leisten. Ziel sei es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen zu motivieren.
Mitmachen kann jeder im Kreisgebiet
Teilnehmen können alle, die im Kreis Borken wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder einem Verein angehören. Die Anmeldung ist ab sofort unter www.stadtradeln.de möglich. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 21. Mai 2025. Die geradelten Kilometer können online oder per App erfasst werden – allein oder im Team. Gruppen wie Familien, Schulklassen oder Kollegenkreise können sich zusammenschließen und intern eigene kleine Wettbewerbe veranstalten.
Schulradeln als Zusatzwettbewerb
Zum fünften Mal findet parallel das „Schulradeln“ statt – ein Wettbewerb speziell für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Sie sammeln ihre Kilometer sowohl für ihre Kommune als auch für ihre Schule. Die fahrradaktivsten Schulen in NRW werden mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Teilnahme erfolgt über dieselbe Plattform, zusätzlich muss das entsprechende Häkchen für das Schulradeln gesetzt werden. Weitere Infos gibt es unter www.stadtradeln.de/schulradeln-nrw.
Rückblick: Kreis Borken 2024 bundesweit auf Platz 1
Das STADTRADELN 2024 im Kreis Borken ist erfolgreich abgeschlossen. 16.474 Radelnde in 914 Teams legten insgesamt 3.274.151 Kilometer zurück – rund 75.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Damit belegte der Kreis Borken deutschlandweit Platz 1 in seiner Größenklasse.
Hintergrund zur Aktion
STADTRADELN ist eine Kampagne des Klima-Bündnis, einem Netzwerk von über 1.800 Städten, Gemeinden und Landkreisen in 28 Ländern. Ziel ist es, durch gemeinsames Radfahren den Klimaschutz zu stärken und die Förderung des Radverkehrs voranzubringen. Kommunalparlamente, Schulen, Vereine und Einzelpersonen sammeln drei Wochen lang möglichst viele Kilometer – für ein gutes Klima und eine fahrradfreundliche Zukunft.
Jugendkreuzweg von Raesfeld nach Marienthal: Meditativer Aufbruch im Morgengrauen
Am frühen Samstagmorgen machten sich rund 50 Jugendliche und Erwachsene aus der Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld auf den Weg nach Marienthal. Die Firmgruppen hatten laut Mitteilung von Thomas Stenert den Kreuzweg vorbereitet, der im Dunkeln begann und in der Morgendämmerung mit meditativen Stationen weiterführte. Der Weg bot Raum für Stille, Gemeinschaft und spirituelle Impulse.
Foto: Privat
Aufbruch bei Mondlicht und Fackelschein
Um 5:30 Uhr füllte sich der Parkplatz am Lehmbrockweg hinter der alten Wassermühle im Tiergarten. Die Teilnehmenden starteten ihren Weg bei Dunkelheit, begleitet vom Licht des Mondes und flackernden Fackeln. Die frühe Stunde und die besondere Atmosphäre sorgten für einen stillen, konzentrierten Einstieg.
Foto: Privat
Sechs Stationen luden zum Innehalten ein
Entlang des Weges nach Marienthal gestalteten die Firmgruppen sechs Stationen. Sie präsentierten selbst gestaltete Plakate mit eindrucksvollen Bildern, trugen vorbereitete Texte vor und luden zum Mitsingen ein. Zwischen den Stationen ging die Gruppe schweigend weiter – der Weg wurde so zu einem persönlichen und gemeinschaftlichen Erleben.
Generationenübergreifend unterwegs
Jugendliche, Firmlinge und Erwachsene im Alter von 14 bis 85 Jahren nahmen teil. Sie alle verband der Wunsch, den Kreuzweg bewusst zu gehen. In Marienthal angekommen, stärkten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Frühstück – ein wohlverdienter Abschluss nach mehreren Kilometern Fußweg und intensiven Momenten der Besinnung.
Bald ist wieder Ostern – ein Fest, auf das sich viele freuen. Kinder warten gespannt auf den Moment, in dem sie bunte Ostereier im Garten oder in der Wohnung suchen dürfen. Erwachsene nutzen die freien Tage oft für gemeinsame Zeit mit der Familie, einen Spaziergang oder den Besuch eines Gottesdienstes.
Doch wissen wir eigentlich, was die einzelnen Ostersymbole bedeuten? Warum bringt ein Hase die Eier? Was hat es mit dem Osterlamm auf sich? Und welche Rolle spielt das Ei selbst? Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter den vertrauten Bräuchen eine tiefe Symbolik – geprägt von Glauben, Natur und jahrhundertealter Tradition.
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Das Ei – Zeichen für neues Leben
Schon Wochen vor dem Fest liegen sie bunt gefärbt in Körben und Nestern: Ostereier gehören einfach dazu. Sie stehen für neues Leben und die Kraft des Anfangs. Schon in vorchristlicher Zeit galt das Ei als Fruchtbarkeitssymbol. Im Christentum bekommt es eine tiefere Bedeutung – es erinnert an die Auferstehung Jesu und daran, dass das Leben stärker ist als der Tod.
Während der Fastenzeit früherer Jahrhunderte verzichteten viele Menschen auf tierische Produkte. Eier, die in dieser Zeit gesammelt wurden, kochte man ab, färbte sie – und verschenkte sie zu Ostern. Diese Tradition hat bis heute überlebt und bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten.
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Der Hase bringt die Eier
Warum ausgerechnet ein Hase? Das flinke Tier ist eines der ersten Frühlingsboten, die sich nach dem Winter wieder zeigen. Schon früh verband man den Hasen mit Leben, Energie und Fruchtbarkeit. Als Eierbringer taucht er im deutschsprachigen Raum erstmals im 17. Jahrhundert auf.
Der Brauch verbreitete sich rasch – zunächst erzählte man Kindern, dass der Hase heimlich bunte Eier verstecke. Später entstanden daraus ganze Familientraditionen: Eierjagd im Garten, selbst gebastelte Nester und natürlich der Schokoladenhase.
Der Osterhase ist heute mehr als nur ein Kindermythos – er steht für Freude, Frühling und das gemeinsame Erleben von kleinen Wundern.
Das Osterlamm – Symbol der Reinheit und des Friedens
Das Lamm spielt vor allem in der christlichen Symbolik eine große Rolle. Es steht für Unschuld, Opferbereitschaft und Frieden. In der biblischen Tradition ist Jesus das „Lamm Gottes“, das für die Menschheit stirbt und aufersteht.
Auch das jüdische Pessachfest, das zeitlich mit Ostern zusammenfällt, kennt das Lamm als zentrales Opfer- und Festtier. Christinnen und Christen übernahmen das Bild des Osterlamms – bis heute findet es sich als Braten oder in gebackener Form mit Puderzucker auf vielen Ostertischen.
Das Lamm erinnert daran, dass Ostern mehr ist als ein Frühlingsfest – es erzählt vom Glauben an Versöhnung, Liebe und ein neues Miteinander.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Das Osterfeuer – Symbol für Licht und Neubeginn
Das Osterfeuer gilt als Zeichen für das Licht, das mit der Auferstehung Christi in die Welt kommt. Es wird traditionell in der Osternacht entfacht, an ihm wird die Osterkerze entzündet.
In der Liturgie steht das Feuer für den Übergang vom Tod zum Leben, von der Dunkelheit ins Licht. Seine Wurzeln reichen bis in vorchristliche Zeiten zurück, in denen Frühlingsfeuer den Winter vertreiben und neues Leben begrüßen sollten. Heute verbindet das Osterfeuer religiöse Symbolik mit gemeinschaftlichem Brauchtum.
Rituale, die verbinden
Ob mit oder ohne religiösen Hintergrund – viele Menschen nutzen Ostern, um innezuhalten, Zeit mit der Familie zu verbringen oder bewusst neu zu beginnen. Osterfeuer, feierlich geschmückte Kirchen, stilles Gedenken und fröhliche Eierspiele im Garten: Die Mischung aus Stille und Freude, aus Tradition und Neubeginn macht das Osterfest besonders.
Gerade weil der Ursprung christlich ist, laden viele Bräuche auch heute alle ein, die Kraft des Frühlings und die Hoffnung auf einen guten Neuanfang zu feiern.
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Das Osterfest – Kern des christlichen Glaubens
Für Christinnen und Christen ist Ostern das wichtigste Fest im Kirchenjahr. Es erinnert an die Kreuzigung Jesu am Karfreitag und seine Auferstehung am Ostersonntag.
Diese Auferstehung gilt als zentrales Glaubensbekenntnis: Der Tod ist nicht das Ende – das Leben siegt. Ostern steht deshalb für Hoffnung, Erlösung und einen neuen Anfang.
In der Liturgie beginnt das Fest mit der stillen Karwoche, gefolgt von der Feier der Osternacht – der Höhepunkt des kirchlichen Jahres.
Stille Botschaft von Hoffnung, Neubeginn und Zusammenhalt
Ostern bringt nicht nur Licht ins Dunkel – sondern auch Farbe ins Leben. Hinter bunten Eiern und Schokohasen steckt mehr als ein süßer Zeitvertreib: Gerade in einer Zeit, die aktuell mehr denn je von Krieg in der Ukraine, Klimawandel und politischen Spannungen geprägt ist, erinnert das Fest an die leise, aber kraftvolle Botschaft von Hoffnung, Neubeginn und Zusammenhalt – selbst dann, wenn der Winter länger dauert als gedacht.
Raesfeld-Erle – In der Karwoche lädt die Kirchengemeinde herzlich zu den glaubensFEIERabenden in die Kirche St. Silvester ein. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.
Dienstag: „Das Wohl der Kinder im Blick“
Am Dienstag, 15. April, gestaltet Petra Andresen, Leiterin des Silvesterkindergartens, den Abend unter dem Thema „Das Wohl der Kinder im Blick“. Musikalisch begleitet der Chor „Kreuz und Quer“ aus Rhede den Abend.
Mittwoch: „Militärseelsorge im Fokus“
Am Mittwoch, 16. April, steht das Thema „Militärseelsorge im Fokus“ im Mittelpunkt. Militärpfarrer Heinrich Kramer aus Wesel wird dabei über seine Erfahrungen und Perspektiven berichten. Im Zentrum stehen Soldatinnen und Soldaten, die häufig in den Medien erwähnt, aber selten persönlich wahrgenommen werden. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Chor „Um Himmels Willen“ aus Rhede.
Anträge können bis zum 17. Juni 2025 gestellt werden
Kreis Borken – Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stellt auch in diesem Jahr Fördermittel für die Anschaffung von Drohnen zur Rehkitzrettung bereit. Wie der Kreis Borken mitteilt, stehen bundesweit erneut 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können bis zum 17. Juni 2025 eingereicht werden.
Antragsberechtigt sind eingetragene Kreisjagdvereine, Jägervereinigungen auf Kreisebene in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins sowie regionale oder lokale Vereine, die sich der Pflege des Jagdwesens oder der Rettung von Wildtieren – insbesondere Rehkitzen – bei der Wiesenmahd widmen.
Symbolfoto
Die angeschafften Drohnen dürfen im Bedarfsfall auch zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingesetzt werden, etwa zur Suche nach verendeten Wildschweinkadavern.
Drohneneinsatz rettet Jungtiere im hohen Gras
Im Frühjahr suchen Rehkitze, Junghasen und bodenbrütende Vögel Schutz im hohen Gras. Wenn dort gemäht wird, geraten viele Jungtiere in Lebensgefahr. Vor allem Rehkitze sind betroffen: In ihren ersten Lebenswochen fliehen sie bei Gefahr nicht, sondern drücken sich instinktiv flach auf den Boden – für Mähmaschinen sind sie so kaum erkennbar.
Ulrich Grunewald rettete bereits 2020 Rehkitzen. Foto: Petra Bosse/Archiv
Drohnen mit Wärmebildkameras ermöglichen es, Wildtiere vor dem Mähen schnell und zuverlässig aufzuspüren. Der Drohneneinsatz gilt als deutlich effektiver und zeitsparender als herkömmliche Methoden wie Begehungen oder akustische Vergrämung.
Weitere Informationen zur Antragstellung sind auf der Website der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu finden: www.ble.de/rehkitzrettung
Laut Mitteilung der Polizei soll ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen schwarzen Audi A5 auf einem Schotterparkplatz an der Borkener Straße / Im Winkel beschädigt und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt haben.
Der Wagen habe zwischen Freitagnachmittag, 11. April 2025, 16 Uhr, und Samstagnachmittag, 12. April 2025, 15.30 Uhr, dort geparkt. Im Bereich der rechten Heckstoßstange seien Schäden festgestellt worden. Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichten nachzukommen.
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000 entgegen.
Großer Andrang beim BSV Erle: Rund 140 Schützen waren am Samstagabend der Einladung zur Generalversammlung bei Brömmel-Wilms gefolgt. Präsident Andreas Pass berichtete von aktuell 1.100 Mitgliedern.
Damit ist fast jeder Dritte in Erle – bei insgesamt 3.722 Einwohnern – Teil des Vereins.
Vorstand im Amt bestätigt
Im Mittelpunkt des Abends standen die turnusmäßigen Wahlen. Im Vorstand für weitere drei Jahre einstimmig bestätigt sind: Johannes Stegerhoff, Philipp Kraus, Frederik Schwane und Matthias Breil.
Einstimmige Entlastung des Vorstands 2025. Foto: Petra Bosse
Im Jahresrückblick erinnerte Lukas Grewing an ein aktives Vereinsjahr 2024 mit zahlreichen Veranstaltungen. Beim Kassenbericht erklärte Manfred Venhoff, dass ein leichtes Minus verzeichnet worden sei. Ursache dafür sei zum einen das verlängerte Rechnungsjahr mit 13 statt 12 Monaten gewesen. Zum anderen habe, wie Venhoff mit einem Schmunzeln bemerkte, auch die Verabschiedung von Präsident Arno Brömmel „ein kleines Loch in die Vereinskasse gerissen“. Die Mitglieder nahmen es gelassen – der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Neuer Vorschlag zum Rentnerbeitrag
Für Gesprächsstoff sorgte ein Vorschlag des Vorstands zur Satzungsänderung: Ab 2026 sollen Mitglieder ab 65 Jahren nicht mehr beitragsfrei gestellt werden, sondern einen halbierten Beitrag von 12,50 Euro pro Jahr zahlen. Wer zu diesem Zeitpunkt bereits das Rentenalter erreicht hat, soll von der Neuregelung ausgenommen bleiben. Auch dieser Punkt wurde ohne Gegenstimmen angenommen.
Ehrenpräsident Arno Brömmel und Präsident Andreas Pass lobten den ehrenamtlichen Einsatz am Ehrenmal. Foto: Petra Bosse
Ehrenmal: Engagement bleibt sichtbar
Präsident Andreas Pass und Ehrenpräsident Arno Brömmel nutzten den Abend, um den Einsatz rund ums Ehrenmal besonders zu würdigen. „Danke an alle, die sich hier eingebracht haben. Es war ein Gemeinschaftsprojekt, was in dieser umtriebigen Zeit nicht selbstverständlich ist“, sagte Brömmel. Pass ergänzte, dass auch die Feuerwehr sich regelmäßig um die Pflege kümmere – etwa beim Gießen der Pflanzen.
Geschichte des Denkmals
Ein Schützenbruder erinnerte an die Geschichte des Denkmals. In den vergangenen Wochen gab es mehrere Gedenkveranstaltungen,. Hier wurde an die Opfer des Ersten Weltkriegs erinnert. Damals sei der Erste Weltkrieg für viele schlicht „der Große Krieg“ gewesen – niemand habe geahnt, dass ein zweiter folgen würde. Insgesamt seien 175 Männer aus Erle eingezogen worden, 37 von ihnen kehrten nicht zurück – darunter Familienväter mit mehreren Kindern.
Das Ehrenmal selbst gehe auf eine Denkmalkommission zurück, die sich am 4. Mai 1925 gegründet habe. Finanziert wurde es seinerzeit über Spenden – stolze 4.000 Reichsmark seien damals zusammengekommen. Das Denkmal zeige nicht nur die Namen der Gefallenen, sondern auch aller Kriegsteilnehmer aus dem Ort – als Ort der Erinnerung und Mahnung.
Ein Grotendorst kommt selten allein. So auch im Schützenverein Erle. Foto: Petra Bosse
Zehn Cent mehr fürs Fassbier
Ansonsten verlief die Generalversammlung in gewohnt lockerer Atmosphäre – feucht-fröhlich und ohne große Veränderungen. Eine kleine Neuerung gib es dann doch: Der Preis für gezapftes Bier wird um zehn Cent auf 2,30 Euro erhöht. Das Flaschenbier bleibt wie gehabt bei 2,20 Euro. Zum Ausklang sangen die Mitglieder traditionell gemeinsam das Erler Lied – ein stimmungsvoller Abschluss in bester BSV-Erle-Tradition.
Termine zum Schützenfest 2025
Die Vorparade des BSV Erle findet am Donnerstag, 29. Mai 2025, von 15 bis 20 Uhr unter den Kastanien am Ekhornsloh statt. Sollte es regnen, wird die Veranstaltung ins Feuerwehrgerätehaus verlegt.
Das eigentliche Schützenfest wird vom 14. bis 16. Juni 2025 gefeiert – wie gewohnt im Festzelt an der Marienthaler Straße.
Generalversammlung BSV 2025. Fotos: Petra Bosse
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Der Allgemeine Bürgerschützenverein lud zur Generalversammlung ein.
Kreis Borken appelliert: „Um Igel und andere Kleintiere zu schützen – Mähroboter nachts nicht einsetzen!“
Kreis Borken. Mit Beginn der Gartensaison warnt die Kreisverwaltung Borken vor den Gefahren, die von Mährobotern für nachtaktive Tiere ausgehen. Besonders Igel, Erdkröten und andere kleinere Wirbeltiere sind gefährdet, da die rotierenden Messer der Geräte schwere Verletzungen anrichten oder die Tiere sogar töten können.
„Lassen Sie Mähroboter in der Dunkelheit bitte nicht fahren – zum Schutz der heimischen Tierwelt“, appelliert die Kreisverwaltung eindringlich an alle Gartenbesitzer.
Der Bestand des Europäischen Igels ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Zu den Ursachen zählen der Verlust von Lebensräumen, der Rückgang der Insektenvielfalt, der Einsatz von Pestiziden und zunehmende Lichtverschmutzung. Viele Igel finden heute vor allem in naturnahen und städtischen Gärten Zuflucht. Doch genau dort droht ihnen durch nächtlich arbeitende Mähroboter Gefahr.
„Wer Igeln und anderen nachtaktiven Tieren helfen möchte, sollte die Geräte ausschließlich tagsüber betreiben – idealerweise in den Mittagsstunden“, rät die Kreisverwaltung. Auch bei der Nutzung von Rasentrimmern sei besondere Vorsicht geboten, da sich viele Igel tagsüber an Heckensäumen und unter Sträuchern verstecken.
Jeder Garten zählt – aktiver Beitrag zum Artenschutz
Neben der richtigen Nutzung von Gartengeräten könne jeder Gartenbesitzer aktiv zum Schutz der Artenvielfalt beitragen. „Lassen Sie Teilbereiche Ihres Gartens bewusst ungestaltet – mit Laub, Totholz, heimischen Pflanzen oder einer Wildblumenwiese“, empfiehlt die Kreisverwaltung. Solche Strukturen bieten nicht nur Schutz und Nahrung für Igel, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und andere Kleintiere.
Ein naturnaher Garten ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt – direkt vor der eigenen Haustür.
59 Absolventinnen und Absolventen der katholischen Theologie – darunter auch eine Lehrkraft aus Raesfeld – haben in Münster ihre vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis (VKU) erhalten. Die Verleihung sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Missio canonica und markiert den Einstieg in den Vorbereitungsdienst.
Im Rahmen einer Feierstunde würdigten Vertreter des Bistums Münster und der Universität das Engagement und die Bedeutung der zukünftigen Lehrkräfte für Kirche und Gesellschaft.
Kirchliche Unterrichtserlaubnis überreicht
Barbara Bader, Leiterin der Abteilung Religionspädagogik im Bischöflichen Generalvikariat, überreichte die VKU im Namen des Bistums Münster. In ihrer Ansprache habe sie betont, die Lehrkräfte erhielten mit der VKU einen Vertrauensbeweis und eine Ermutigung, ihren Glauben authentisch im schulischen Alltag zu leben. „Ihr Zeugnis christlichen Lebens soll zu einer lebendigen Kirche beitragen, die positiv ausstrahlt und in einer pluralen Gesellschaft einladend wirkt“, habe Bader gesagt.
Voraussetzungen für den Religionsunterricht
Die VKU ist erforderlich, weil der katholische Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen in gemeinsamer Verantwortung von Land und Kirche erteilt wird. Zusätzlich zum abgeschlossenen Theologiestudium benötigen die Lehrkräfte daher eine kirchliche Bevollmächtigung. Diese erfolgt zunächst vorläufig. Nach Abschluss des Referendariats stellt das Bistum die dauerhafte Beauftragung aus – die sogenannte Missio canonica.
Feierlicher Rahmen in der KSHG Münster
Die Übergabe fand im Rahmen der Abschlussfeier des Studienjahrgangs in der Aula der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) Münster statt. Veranstaltet wurde die Feier gemeinsam von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster, der Abteilung Religionspädagogik und dem Mentorat für Studierende der Religionslehre.
Daniel Ladermann vom Mentorat habe sich bei den Lehramtsabsolventinnen und -absolventen für die gemeinsame Zeit bedankt und ihnen gewünscht, im Rückblick viele Momente „erfüllter Zeit“ zu erkennen, die Mut für die Zukunft geben.
Theologie im gesellschaftlichen Kontext
In seinem Grußwort hob Prof. Dr. Oliver Dyma, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, die gesellschaftliche Bedeutung theologischer Bildung hervor. Theologie sei nicht allein auf den kirchlichen Bereich beschränkt, sondern helfe auch dabei, religiöse und pseudoreligiöse Argumente gesellschaftlich einzuordnen. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihr Wissen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen einzubringen.
Gottesdienst und weitere Abschlüsse
Nach der Verleihung der VKU und einem anschließenden Empfang feierten die künftigen Lehrkräfte gemeinsam mit Bruder Konrad Schneermann einen Gottesdienst in der Überwasserkirche. Auch Absolventinnen und Absolventen anderer theologischer Studiengänge – darunter eine Magistra Theologiae und vier Promovierte – nahmen an der Feier teil.
Herkunft aus dem ganzen Bistum
Die neuen Religionslehrkräfte kommen aus vielen Regionen Nordrhein-Westfalens, unter anderem aus: Altenbeken, Ascheberg, Bad Wünneberg, Beckum, Billerbeck, Borken, Dortmund, Duisburg, Dülmen, Düren, Geldern, Gelsenkirchen, Gütersloh, Ladbergen, Lippstadt, Lüdinghausen, Meckenheim, Münster, Ochtrup, Oldenburg, Osnabrück, Raesfeld, Rhede, Schermbeck, Thuine und Velen.
Weiße Wachtmeister mit Putzfimmel – Eine Schwanengeschichte vom Schloss Raesfeld
Zwei prächtige, schneeweiße Schwäne residieren derzeit in bester Lage: direkt am idyllischen Schlossgraben von Raesfeld – quasi mit Wasserblick und Touristenverkehr. Es ist Brutzeit, was bedeutet: Stress im Paradies. Denn inmitten des sorgsam gepolsterten Nestes ruhen sechs stattliche Eier – hübsch rund, blütenweiß, und offenbar von königlichem Wert. Jedenfalls, wenn man das Verhalten der stolzen Eltern so betrachtet.
Nestpflege mit System
Während die eine Hälfte des Schwanenpaares (vermutlich Frau Schwan, doch das bleibt unter Wassergeflüster) regungslos auf dem Nest thront, passiert dort mehr, als man denkt. In feiner Taktung hebt sie sich, dreht die Eier mit einer Eleganz, die jeden Ballettmeister neidisch machen würde, rückt dabei Zweige zurecht, polstert mit Federn nach und schiebt lose Blätter von links nach rechts – und manchmal auch wieder zurück, je nach ästhetischem Empfinden.
Alles unter den wachsamen Augen ihres Partners, der zwei Meter entfernt sitzt wie ein besonders kritischer Hausinspektor. Die Stirn gefiedert, der Blick streng: Wird da etwa das Nest zu locker geflochten? Hängt der Zweig da schief? Herr Schwan schaut nicht nur – er notiert innerlich. Und wehe, ein Blatt liegt quer.
Doch plötzlich wird aus dem strengen Blick ein aktiver Einsatz. Mit aufgestellten Flügeln watschelt der Schwan zum nahen Bachlauf – allerdings nicht, um sich ins Wasser zu stürzen. Nein, zunächst folgt eine gründliche Reinigungsaktion an Land. Mit dem Schnabel zieht er altes Seegras aus dem Uferbereich, entfernt sorgsam lose Zweige, fischt halb versunkene Ästchen aus dem Wasser und legt sie ordentlich zur Seite. Man könnte fast meinen, es handle sich um eine Inspektion des Außenbereichs.
Erst nachdem die Uferzone gereinigt und das Wasser aufgeräumt ist – zumindest nach Schwanenmaßstäben –, gleitet er mit einem zufriedenen Platschen in die Fluten. Dort dreht er gemächlich seine Runde, pflückt hier noch ein bisschen Deko-Grün, dort ein nützliches Zweiglein – vermutlich als stilvolle Ergänzung fürs Nest gedacht.
Spaziergänger am Weg bleiben stehen, beobachten das geschäftige Treiben mit staunender Miene – und der eine oder andere fragt sich: Haben Schwäne etwa Frühjahrsputz im Blut? Oder ist das der ganz normale Nestbau-Wahnsinn zur Brutzeit?
Fest steht: Am Schloss Raesfeld wird nicht nur gebrütet, sondern mit Hingabe geputzt, dekoriert und kontrolliert. Und falls eines der Küken später einmal fragt, wer für das perfekte Nestambiente zuständig war – nun, die Antwort dürfte auf zwei Flügelpaare verteilt sein.
Ein Paar fürs Leben?
Was viele nicht wissen: Schwäne gelten als Symbol für Treue – und das nicht ohne Grund. Die meisten Schwanenarten, darunter auch der in Deutschland verbreitete Höckerschwan, leben tatsächlich monogam. Haben sie sich einmal gefunden, bleiben sie in der Regel ein Leben lang zusammen. Gemeinsam bauen sie ihr Nest, ziehen die Küken groß und verteidigen ihr Revier – mit beeindruckender Entschlossenheit.
Auch die Aufgaben sind klar verteilt, zumindest während der Brutzeit: Während das Weibchen brütet, steht das Männchen oft Wache. Es hält neugierige Spaziergänger, Enten oder andere Tiere auf Abstand und passt auf, dass alles seine Ordnung hat – im Nest wie auch drumherum.
Dass dabei nicht nur die Eier gedreht, sondern auch das Ufer geputzt wird, ist vielleicht keine wissenschaftlich belegte Pflicht – aber es passt gut ins Bild. Denn wer ein so harmonisches Familienmodell pflegt, der hat offenbar auch ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Ordnung im Revier.
Auch wenn es selbstverständlich sein sollte: Hunde sind im Bereich des Schlossgrabens an der Leine zu führen. Nicht nur aus Rücksicht auf andere Besucher, sondern vor allem zum Schutz der brütenden Tiere. Die Leinenpflicht ist vor Ort ausgeschildert – dennoch kommt es immer wieder vor, dass sich einige Spaziergänger nicht daran halten. Dabei reicht oft schon ein unkontrollierter Sprint eines Hundes, um die empfindliche Brut zu gefährden oder das Nest zu zerstören.
Die Schwäne dulden keine Störung – und verteidigen ihr Nest notfalls mit aller Entschlossenheit. Für alle Beteiligten ist es daher am besten, wenn Hunde an kurzer Leine geführt und ausreichend Abstand zu den Tieren gehalten wird.
Der Kreis Borken gehört landesweit zu den Regionen mit dem höchsten Anteil an reinen Elektrofahrzeugen. Besonders deutlich falle der Anteil im gewerblichen Bereich aus, wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgehe.
Kreis belegt landesweit dritten Platz
Laut Mitteilung des Kreises Borken waren zum 1. Januar 2025 im Kreis Borken 10.357 Pkw mit reinem Elektroantrieb zugelassen.
Das entspricht einem Anteil von 4,3 Prozent am gesamten Fahrzeugbestand im Kreisgebiet. Damit erreicht der Kreis landesweit Platz drei unter allen NRW-Kreisen – hinter Euskirchen (5,2 Prozent) und Paderborn (4,4 Prozent). Nur vier kreisfreie Städte lagen mit höheren Anteilen vorn: Bonn (5,2 Prozent), Düsseldorf (4,8 Prozent), Bielefeld und Münster (je 4,7 Prozent).
Der Kreis Borken bezieht sich in seiner Mitteilung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamts IT.NRW. Die Daten basieren auf Auswertungen des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Kreis Borken führt bei gewerblichen E-Fahrzeugen
Besonders viele gewerblich genutzte E-Pkw sind im Kreis unterwegs. Mit 4.361 Fahrzeugen erreicht der Kreis Borken hier einen Anteil von 15,6 Prozent – der höchste Wert unter allen Landkreisen in Nordrhein-Westfalen. Nur die kreisfreien Städte Bielefeld (18,2 Prozent) und Bonn (15,8 Prozent) melden höhere Quoten in diesem Bereich.
Auch im Privatbereich über dem Landesschnitt
Auch bei privaten Haltern zeigen sich überdurchschnittliche Werte. Im Kreis Borken sind 5.996 private Pkw vollelektrisch unterwegs. Das entspricht einem Anteil von 2,9 Prozent. Damit liegt der Kreis – gemeinsam mit den Kreisen Soest und Steinfurt – auf Rang drei in NRW. Nur Paderborn (3,2 Prozent) und Coesfeld (3,1 Prozent) erreichen etwas höhere Werte.
Am 10. Mai 2025 findet im Partnerkreis Ludwigslust-Parchim die 24. Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz statt. Auch Motorradfahrerinnen und -fahrer aus dem Kreis Borken seien laut Landrat Dr. Kai Zwicker zur Teilnahme eingeladen. Die Route führt unter anderem zur Gedenkstätte Wöbbelin, zur Staatskanzlei Schwerin und über Sternberg bis nach Grabow.
Einladung an das Westmünsterland
Motorradbegeisterte aus dem Kreis Borken können erneut an der Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz teilnehmen, die in diesem Jahr zum 24. Mal ausgerichtet wird. Wie Landrat Dr. Kai Zwicker mitteilte, sei der Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern – Partnerkreis des Kreises Borken – erneut Gastgeber der Veranstaltung.
Zwicker kündigte an, dass er zwei Tage vor dem eigentlichen Start wieder ein gemeinsames Frühstück für interessierte Bikerinnen und Biker im Restaurant des Borkener Kreishauses ausrichten werde. Damit solle traditionell die Fahrt in den Partnerkreis eingeleitet werden.
Ablauf der Sternfahrt
Die Sternfahrt startet am Samstag, 10. Mai 2025, um 8.30 Uhr am Lindencenter in Ludwigslust. Nach einer offiziellen Begrüßung beginnt die etwa 190 Kilometer lange Tour gegen 9 Uhr. Die erste Station sei laut Veranstaltern die Gedenkstätte des ehemaligen KZ Wöbbelin, wo gegen 9.30 Uhr eine Gedenkpause mit Blumenniederlegung geplant sei.
Im Anschluss daran führe die Route weiter nach Schwerin zur Staatskanzlei und anschließend nach Sternberg. Dort werde gegen 12 Uhr eine einstündige Mittagspause auf dem Marktplatz eingelegt. Die nächste Etappe gehe nach Parchim zum Landratsamt, wo gegen 14.30 Uhr eine Kaffeepause vorgesehen sei. Ziel der Sternfahrt sei gegen 16 Uhr der Marktplatz in Grabow.
Anmeldung und weitere Informationen
Interessierte aus dem Kreis Borken können sich direkt an Pierre Schmoranzer, Leiter der Geschäftsstelle des Vereins Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e.V., wenden. Per E-Mail unter [email protected] seien Informationen zum Programm sowie zu möglichen Unterbringungsoptionen erhältlich.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.
Nicole Ostendorf ist neue Vorsitzende des Jugendwerks Raesfeld. In der Mitgliederversammlung am 27. März wurde sie einstimmig gewählt. Auch weitere Posten im Vorstand wurden neu besetzt.
Nach sechs Jahren als Vorsitzender wurde André Wachtmeister feierlich aus dem Amt verabschiedet. Auch Tobias Uhlenbrock, bislang stellvertretender Vorsitzender, trat nicht erneut zur Wahl an.
„Ich war überrascht, als die Anfrage kam“, sagte Nicole Ostendorf im Rückblick auf ihre Kandidatur. Die Entscheidung, sich zur Wahl zu stellen, habe sie nach kurzer Bedenkzeit getroffen. Die Mitglieder wählten sie einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vereins.
Neue und bekannte Gesichter im Vorstand
Marieke Loker wurde als neue Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Petra Schwandt-Haasler, die das Team bereits seit 16 Jahren unterstützt, bleibt für weitere zwei Jahre dabei. Auch Jörg Heselhaus führt seine Arbeit als Geschäftsführer fort.
Rückblick und Ausblick
Im Rahmen der Versammlung verabschiedeten die Mitglieder sowohl die Jahresrechnung 2024 als auch den Haushaltsplan für das laufende Jahr einstimmig.
Einblicke in die praktische Arbeit lieferten die Jugendhausleitungen Anna Löbbecke und Philipp Hatkämper sowie Schulsozialarbeiter Uli Cluse von der Julia-Koppers-Gesamtschule. Sie stellten verschiedene Projekte vor, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurden. Anja Sühling von der Kreisverwaltung Borken erläuterte zudem die Aufgaben der Fachabteilung Kinder- und Jugendförderung und die enge Zusammenarbeit mit den Einrichtungen vor Ort.
Ziele der neuen Vorsitzenden
Nicole Ostendorf erklärte, sie habe sich mittlerweile in den Jugendhäusern vorgestellt. „Ich möchte das Geschehen in der nächsten Zeit verfolgen, als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen und mit den Jugendhausleitungen in Kontakt bleiben“, betonte sie.
Hintergrund: Das Jugendwerk Raesfeld
Das Jugendwerk Raesfeld e.V. ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Es wird getragen von der politischen Gemeinde Raesfeld sowie den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden. Der Verein betreibt die Jugendhäuser in Raesfeld und Erle und ist an der Schulsozialarbeit der Julia-Koppers-Gesamtschule beteiligt. Ziel der Arbeit ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen, ihre Kompetenzen zu stärken und ihnen Freiräume zur Entfaltung zu bieten.
Mit Palmen, Sand und guter Laune holt Schermbeck das Urlaubsgefühl in die Ortsmitte. Beim Street Beach Festival „Schermbeck karibisch“ und dem Stadtfest „Bankgeflüster“ erwartet Besucher ein Mix aus Musik, Genuss, Mitmachaktionen und entspanntem Bummeln für die ganze Familie.
von Leonie Schwanewilm
Vom 9. bis 11. Mai 2025 verwandelt sich Schermbeck erneut in eine Erlebniswelt für die ganze Familie. Das Street Beach Festival „Schermbeck karibisch“ und das traditionelle Stadtfest „Bankgeflüster“ startet in die nächste Runde.
Bereits zum fünften Mal erwartet die Besucher bei „Schermbeck karibisch“ ein vielseitiges Programm aus Musik, Genuss und Einkaufserlebnis.
„Drei Tage lang ist richtig was los in Schermbeck“, so Frank Herbrechter von der Werbegemeinschaft. Alle Beteiligten laden zum Bummeln, Genießen und Entspannen ein.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Schermbeck karibisch
Am Freitagabend, dem 9. Mai, beginnt das Festwochenende auf dem Rathausplatz mit „Schermbeck karibisch“. Umgeben von Palmen, Liegestühlen und bis zu 50 Tonnen Sand kommt das Urlaubsgefühl direkt vor die Haustür.
Exotische Cocktails, kulinarische Spezialitäten und entspannte Musik laden zu einem gemütlichen Auftakt ins Wochenende ein.
Bankgeflüster
Wie gewohnt findet am verkaufsoffenen Samstag und Sonntag das Bankgeflüster im Ortskern statt. Von Samstagmorgen bis Sonntagabend ist die Mittelstraße von der Kirche bis zur Bushaltestelle am Rathaus für den Auto- und Busverkehr gesperrt.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Der Samstag beginnt um 11 Uhr und bietet bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm. Da das Festwochenende traditionell auf den Muttertag fällt, haben auch die Geschäfte am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Neben den Ständen der ortsansässigen Händler wird die Mittelstraße wieder mit Blumen aus den Niederlanden geschmückt. Auch frisches Obst, Gemüse und die beliebten holländischen Pommes werden angeboten.
Organisiert wird das Event von der Werbegemeinschaft und der Wirtschaftsförderung der Gemeinde, die gemeinsam ein vielfältiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt haben.
Foto: Ralf Meier/Archiv
Lokale Firmen und Vereine präsentieren sich auf der Straße, während Musik- und Tanzdarbietungen für Unterhaltung sorgen.
Sowohl bekannte Gesichter als auch neue Betriebe begrüßen die Besucher zwei Tage lang mit offenen Armen, Augen und Ohren. „Viele kleine Gärten, wo die Menschen sich wohlfühlen – die Menschen sind zum Spaßhaben, Genießen und Verweilen eingeladen“, so Herbrechter.
Neu in diesem Jahr: Der Kinderkleidermarkt
Erstmals in diesem Jahr findet im Rahmen des Bankgeflüsters auch ein Kinderkleidermarkt statt – ein Angebot, das sich gezielt an Familien richtet. Eltern haben hier die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung für den Nachwuchs zu verkaufen oder günstige Stücke für ihre Kinder zu entdecken. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Ob für einen oder beide Tage – die Standplätze sind flexibel buchbar.
Kontakt
Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung für den Kinderkleidermarkt gibt es bei Sabrina Greiwe von der Wirtschaftsförderung (Tel. 02853/910-300, E-Mail: [email protected].
Das „Schermbeck karibisch“-Programm
Freitag, 9. Mai Das Karibik-Wochenende beginnt um 16 Uhr. Neben dem Sandburgenbauen für kleine Besucher bietet um 16.30 Uhr das Rumtasting ein besonderes Highlight. Zehn verschiedene Sorten können für 25 Euro unter Anleitung eines Rum-Sommeliers verkostet werden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich (E-Mail: [email protected], Betreff: Schermbeck karibisch). Ab 18 Uhr begleitet die Live-Band „Furumba“ rhythmisch den Abend.
Samstag, 10. Mai Das Festival startet um 12.30 Uhr. Wie bereits im Vorjahr beginnt um 13 Uhr das „Nispa Beachvolleyball-Turnier“.
In Zweierteams kann nach vorheriger Anmeldung ([email protected], Betreff: Schermbeck karibisch) teilgenommen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Um 18 Uhr spielt die Band „LATINO TOTAL“ Live-Musik – der perfekte Ausklang eines erlebnisreichen Tages unter Palmen und mit exotischen Cocktails.
Eine Besonderheit in diesem Jahr: Die Landjugend veranstaltet am Samstagabend ihren traditionellen „Mai Danz“ auf dem Rathausplatz. Einlass ist ab 20 Uhr, Tickets sind ausschließlich an der Abendkasse für 12 Euro erhältlich.
Sonntag, 11. Mai(Muttertag)
Foto: Petra Bosse
Am Muttertag beginnt „Schermbeck karibisch“ um 12.30 Uhr. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag in der Mittelstraße startet auch dort das Programm um 13 Uhr. Kinderschminken und eine Schatzsuche bieten besondere Highlights für die ganze Familie. Eine vorherige Anmeldung ist möglich unter [email protected] (Betreff: Schermbeck karibisch). Von 14 bis ca. 18 Uhr spielt die Band „LOS ROMBEROS“ live und sorgt für ein stimmungsvolles Finale des Wochenendes.
SPD-Bundestagsabgeordnete zum Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD
Zum gestern von den Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD vorgestellten Koalitionsvertrag zur Bildung einer Bundesregierung erklärt Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II: „Der Vertrag enthält wichtige Weichenstellungen für die Zukunft unseres Landes. Wir entlasten die Menschen bei Steuern und Energiekosten und wir stärken Familien. Wir sorgen für 15 Euro Mindestlohn und bringen ein Bundestariftreuegesetz auf den Weg. Wir investieren auf Rekordniveau in unsere Infrastruktur. Wir unterstützen Unternehmen, sichern Arbeitsplätze und modernisieren und digitalisieren unsere Verwaltung. Als SPD haben wir außerdem sichergestellt, dass der Sozialstaat erhalten bleibt, die Energiewende weiter vorangetrieben wird und das individuelle Recht auf Asyl bestehen bleibt. Es zeigt sich einmal mehr, dass es gut ist, wenn die Sozialdemokratie in unserem Land mitregiert.“
Beteiligung an den Verhandlungen
Nadine Heselhaus, die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion ist, war selbst an den Koalitionsverhandlungen beteiligt. In der Arbeitsgruppe Ländliche Räume, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt hat sie für die SPD die Verbraucherpolitik verhandelt.
„Ganz persönlich freue ich mich deshalb über unser klares Bekenntnis zu einem starken, vorsorgenden Verbraucherschutz. Wir stärken die kostenlose Schuldnerberatung, unabhängige Verbraucherbildung sowie die Verbraucherforschung. Die Arbeit wichtiger Verbraucherorganisationen fördern wir weiter verlässlich. Für uns im Kreis Borken ist zudem wichtig, dass der Vertrag die ländlichen Räume in den Blick nimmt, die als lebenswerte und wirtschaftsstarke Regionen gezielt gefördert werden sollen. Grundsätzlich stehen alle vereinbarten Vorhaben unter Finanzierungsvorbehalt. Die Verhandlungen waren nicht immer einfach. Auch wir mussten Zugeständnisse machen. Insgesamt ist uns aber ein gutes Vertragswerk gelungen, weshalb ich bei den Mitgliedern meiner Partei um Zustimmung werbe“, so Nadine Heselhaus.
Mitgliederentscheid ab dem 15. April
Die bundesweit über 350.000 SPD-Mitglieder können ab dem 15. April über den Koalitionsvertrag abstimmen. Sie entscheiden damit, ob ihre Partei in die neue Bundesregierung eintritt.
Die Augentagesklinik Ahaus Gerl & Kollegen präsentiert sich am Standort Raesfeld mit neuem Konzept und moderner Ausstattung – räumlich, technisch und organisatorisch gut aufgestellt.
Mit über 15.000 Patiententerminen pro Jahr, einem spezialisierten Team und einem ganzheitlichen Behandlungskonzept gehört sie zu den zentralen augenmedizinischen Einrichtungen in der Region. Am 14. Juni lädt die Klinik zum Tag der offenen Tür ein.
Foto: Petra Bosse
Breites Leistungsspektrum und starkes Team
Wie stark die Raesfelder Tagesklinik an der Marbecker Straße 2 inzwischen aufgestellt ist, zeigt sich nicht nur an der modernen Ausstattung – sondern auch an der Zahl der behandelten Patientinnen und Patienten. Nach Angaben der Klinik wurden im Jahr 2024 mehr als 15.000 Patiententermine wahrgenommen. Dazu zählten unter anderem rund 1.500 Operationen am Grauen Star sowie etwa 1.600 Behandlungen der feuchten altersbedingten Makuladegeneration (AMD).
Foto: Petra Bosse
Augenheilkunde im Ort – mit Blick über die Region hinaus
Was für viele Raesfelder ein wohnortnaher Vorteil ist, zieht längst auch Patientinnen und Patienten aus dem weiteren Umland an: aus dem nördlichen Ruhrgebiet, vom Niederrhein und aus den Kreisen Borken und Coesfeld. Die Klinik ist damit weit mehr als nur ein lokales Angebot.
Hinter dem Behandlungserfolg steht ein eingespieltes und breit aufgestelltes Team. Aktuell gehören 21 Mitarbeitende zur Augentagesklinik Raesfeld – ab Mai verstärkt zusätzlich eine Optikerin das Team.
Was die Klinik besonders auszeichnet, ist der interdisziplinäre Ansatz: Fachärzte, Assistenzärzte, Operateure, Anästhesieteam und Optiker arbeiten Hand in Hand. So entsteht eine augenmedizinische Versorgung, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge unter einem Dach vereint.
Zum ärztlichen Team zählen:
Fachärzte: Dr. med. Julius Steenken (Standortleitung), Max Schindler, Dr. med. Rolf Meyer-Schwickerath
Assistenzärzte: dr. med. (Univ. Debrecen) Abdollah Arkan, Ilyass Touzani
Operateure: Vadim Machmutov, dr. med. (Univ. Bud.) Matthias Gerl, Dr. med. Julius Steenken
Anästhesieteam: Drei OP-Schwestern sowie ein Anästhesist begleiten den operativen Bereich
Umbau mit klarer Trennung zwischen Praxis und OP-Bereich
Die Umbauarbeiten begannen im Juli 2024 und sollen bis April 2025 abgeschlossen sein. Wie die Klinik mitteilte, sei es Ziel gewesen, die Räume neu zu strukturieren, den Praxisbetrieb zu optimieren und den OP-Bereich klar vom übrigen Ablauf zu trennen. Melina Rauer, Leitung Marketing Augenärzte Gerl & Kollegen, erklärte dazu, dass besonders der Wunsch nach klaren Abläufen und barrierearmen Wegen die baulichen Entscheidungen geprägt habe.
Zusammenhängende Praxisfläche von rund 280 Quadratmetern
Im ersten Obergeschoss – bisher aufgeteilt in vier getrennte Wohnungen – entstand eine zusammenhängende Praxisfläche von rund 280 Quadratmetern. Die Logistik während des laufenden Betriebs sei dabei herausfordernd gewesen. Der Umbau ermögliche künftig deutlich effizientere Abläufe. Patientenwege durchs Treppenhaus entfallen vollständig.
Foto: Petra Bosse
Moderne Technik im Obergeschoss
Gleichzeitig wurde technisch umfassend modernisiert. Statt vier einzelner Gasthermen sorgt nun eine zentrale Wärmepumpe für die Energieversorgung. Eine neue Fußbodenheizung wurde im gesamten Obergeschoss verlegt. Ergänzt wird das neue Klimakonzept durch eine integrierte Klimaanlage – besonders bei heißen Sommertagen ein spürbarer Komfortgewinn.
Barrierefreiheit und neue Nutzung im Erdgeschoss
Auch im Erdgeschoss hat sich viel getan. Der gesamte Praxisbereich wurde umfassend renoviert und neu strukturiert. Im Mittelpunkt stand die Barrierefreiheit: Der Eingang ist jetzt rollstuhlgerecht gestaltet, automatische Türen erleichtern den Zugang, und auch die Toilette wurde behindertengerecht umgebaut.
Einer der zwei Anmeldebereiche für Patienten in der ersten Etage. Foto: Petra Bosse
Empfangsbereich mit zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten
Die Anmeldung wurde großzügig und freundlich gestaltet. Der neue Wartebereich ist nicht nur funktional, sondern lässt sich künftig auch flexibel nutzen – etwa für Themenabende oder Informationsveranstaltungen. Die technische Ausstattung, etwa mit automatischen Türen und modernen Leitsystemen, trägt zusätzlich zum verbesserten Patientenservice bei.
Foto: Petra Bosse
Energieeffizient und klimafreundlich
Ein weiterer zentraler Aspekt des Umbaus war die ökologische Erneuerung der Gebäudetechnik. Die Wärmepumpe ersetzt die bisherigen vier Gasthermen, was langfristig nicht nur Kosten reduziert, sondern auch die Umwelt schont. Mit der neuen Fußbodenheizung und der Klimaanlage wird zudem ein angenehmes Raumklima sichergestellt – ganz unabhängig von der Jahreszeit.
Foto: Petra Bosse
Erdgeschoss wird OP-Bereich
Das Erdgeschoss ist künftig ausschließlich dem operativen Bereich vorbehalten. Die klare Trennung zu den Praxisräumen im Obergeschoss verbessert die Abläufe im Klinikalltag deutlich. Die bauliche Neustrukturierung, kombiniert mit modernster Technik, schafft optimale Bedingungen für operative Eingriffe.
Klinik lädt zum Tag der offenen Tür
Am Samstag, den 14. Juni 2025, ab 14.30 Uhr, öffnet die Augenklinik Raesfeld ihre Türen für alle Interessierten. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild vom Umbau zu machen, das Team kennenzulernen und mehr über die augenmedizinischen Leistungen zu erfahren.