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Ausbildung 2025: Mit Praxiswissen in die Zukunft starten

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Digitalisierung, Klimawandel und Fachkräftemangel verändern die Arbeitswelt grundlegend. Für junge Menschen eröffnen sich dadurch neue Chancen. Eine Ausbildung bietet im Jahr 2025 eine stabile Grundlage für den Start in eine erfolgreiche Karriere. Sie vermittelt praxisnahes Wissen, sichert langfristige Perspektiven und genießt hohe Anerkennung in Wirtschaft und Gesellschaft.

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Lernen mit echtem Mehrwert

Die duale Ausbildung verbindet praktische Erfahrungen im Betrieb mit theoretischem Unterricht in der Berufsschule. Auszubildende übernehmen von Anfang an Verantwortung, sammeln wichtige Erfahrungen im Arbeitsalltag und verdienen gleichzeitig ihr eigenes Geld. Wer nach der Ausbildung mehr erreichen möchte, kann sich gezielt weiterqualifizieren. Der Weg führt zum Beispiel über den Meistertitel oder zum Bachelor Professional.


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Große Nachfrage nach Auszubildenden

Gut ausgebildete Fachkräfte werden dringend gebraucht. Viele Unternehmen finden keine passenden Bewerberinnen und Bewerber für ihre Ausbildungsplätze. Wer sich heute für eine Ausbildung entscheidet, hat ausgezeichnete Chancen auf eine Übernahme nach dem Abschluss und einen sicheren Arbeitsplatz mit Entwicklungspotenzial.


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Digitalisierung verändert Berufsbilder

Die Ausbildung ist heute moderner denn je. Digitale Technologien und neue Lernformen gehören längst zum Alltag. In vielen Berufen sind IT-Kenntnisse und technisches Verständnis gefragter als früher. Neue Berufsbilder entstehen, traditionelle Ausbildungen werden regelmäßig aktualisiert. Auch klassische Berufe nutzen inzwischen moderne Arbeitsmittel, intelligente Maschinen und digitale Werkzeuge.


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Starke Unterstützung für Auszubildende

Unternehmen, Kammern und Politik arbeiten intensiv daran, die Berufsausbildung noch attraktiver zu machen. Berufsorientierung an Schulen, Informationskampagnen, Ausbildungsbörsen und digitale Beratungsangebote helfen Jugendlichen und ihren Eltern bei der Entscheidung. Die Ausbildung wird dabei als gleichwertige Alternative zum Studium dargestellt und zunehmend wertgeschätzt.


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Unternehmen investieren in Talente

Viele Ausbildungsbetriebe engagieren sich stark für ihren Nachwuchs. Sie bieten moderne Arbeitsplätze, persönliche Betreuung und Zusatzangebote wie Auslandsaufenthalte oder digitale Lernplattformen. Jugendliche profitieren von kurzen Wegen, direktem Feedback und echten Entwicklungsmöglichkeiten. Wer heute ausbildet, investiert in seine eigene Zukunft und in die von jungen Talenten.


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Fazit: Ausbildung mit Zukunft

Eine Berufsausbildung im Jahr 2025 ist mehr als nur ein Einstieg in den Job. Sie eröffnet vielfältige Perspektiven, vermittelt relevante Kompetenzen und legt das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Für alle, die früh Verantwortung übernehmen und praktisch arbeiten möchten, ist die Ausbildung die richtige Wahl.

Wir empfehlen für eine Berufsausbildung folgende Betriebe:

  • Vereinte Volksbank: Eine Ausbildung im Bankwesen bietet spannende Aufgaben, persönliche Förderung und moderne Arbeitsplätze mit Zukunft.
  • EDEKA Honsel: Im Lebensmitteleinzelhandel warten vielfältige Berufe, echte Karrierechancen und ein starkes Team auf neue Auszubildende.
  • Agentur für Arbeit: Wer sich für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst entscheidet, erhält sichere Perspektiven und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.
  • Kanzleigruppe Woltsche Brieskorn: In der Steuerberatung eröffnen sich interessante Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Ernst Jüntgen GmbH & Co. KG: In diesem Familienunternehmen lernen Auszubildende ein technisches Berufsfeld mit viel Praxis und modernen Prozessen kennen.
  • EUROQUARZ GmbH: Wer Interesse an Rohstoffen und industrieller Technik hat, findet hier eine fundierte Ausbildung mit langfristigen Perspektiven.

Edeka, Post, Lotto: Erle bleibt versorgt – Sandra Beyer übernimmt

Post- und Lotto-Toto-Laden in Raesfeld-Erle: Sandra Beyer bringt frischen Wind ins Dorf

Wenn im Ort ein Geschäft schließt, entsteht schnell eine Lücke. Dass es auch anders geht, zeigen Sandra und Holger Beyer vom Erler EDEKA-Markt: Statt den Wegfall der Poststelle und Lotto-Toto-Anlaufstelle hinzunehmen, packt das Ehepaar selbst an. „Wir haben lange überlegt, wie es weitergehen kann“, sagt Holger Beyer. „Uns war klar: Die Post muss im Dorf bleiben.“

Post- und Lotto-Toto-Laden in Raesfeld-Erle Sandra Beyer bringt frischen Wind ins Dorf
Sandra Beyer möchte das Sortiment im Schreibwarengeschäft modern und bedarfsgerecht erweitern. Foto: Petra Bosse

Also übernimmt seine Frau Sandra Beyer ab dem 7. Juli 2025 das Geschäft und macht daraus mehr als nur einen Ort für Briefe und Lottoscheine. Die 53-Jährige wird künftig das neue Gesicht für Post, Lotto-Toto – und einiges mehr sein.

Ein Laden für mehr als nur Post

„Es wird ein kleiner Schreibwarenladen, dazu ein CEWE Fotoautomat mit Bestellfunktion für Fototassen, -abzüge und Alben“, erklärt Sandra Beyer. So müssen Kundinnen und Kunden für ihre Fotoabzüge künftig nicht mehr in Nachbarorte fahren oder auf Anbieter wie Pixum zurückgreifen.

Auch E-Zigaretten, Liquids und andere Artikel, die es bislang im Ort nicht gibt, sollen ins Sortiment. Bezahlt werden kann bequem mit Karte – „auch bei Kleinigkeiten ab 20 Cent“, sagt sie.

Saisonware statt Dauerdeko

Dauerhafte Dekoartikel? Fehlanzeige. „Wir wollen uns saisonal ausrichten“, so Sandra Beyer. Anlässe wie Karneval, Weihnachten, Muttertag oder der Sommer sollen kleine Themenecken bekommen – mal mit Spielzeug, mal mit passender Deko. „Eine Konkurrenz zum Edeka-Markt ist das nicht. Wir trennen das bewusst.“

Post- und Lotto-Toto-Laden in Raesfeld-Erle Sandra Beyer bringt frischen Wind ins Dorf
Durch den Umzug von Schreibwaren und Zeitschriften in den neuen Lotto-Toto-Laden gewinnt der EDEKA-Markt spürbar mehr Verkaufsfläche. Foto: Petra Bosse

Zeitschriften wandern – Verkaufsfläche wächst

Der Edeka-Markt in Raesfeld-Erle bekommt spürbar mehr Luft: Durch die Verlagerung von Lotto, Tabakwaren, Zeitschriften und weiteren Artikeln in den neuen Lotto-Toto-Laden entlastet Holger Beyer gezielt die Verkaufsfläche. Zwar bleibt der Markt baulich bei rund 800 Quadratmetern, doch durch das Outsourcing wächst die nutzbare Fläche rechnerisch auf etwa 900 Quadratmeter.

Sandra Beyer übernimmt Schreibwarengeschäft in Erle
Foto: Petra Bosse

„Wir wollen den Markt etwas entzerren“, sagt Beyer. Mehr Platz, mehr Übersicht, mehr Orientierung – davon sollen vor allem die Kunden profitieren. Tageszeitungen und Fernsehzeitschriften bleiben im Markt, das übrige Sortiment – inklusive großer Tabakdosen – wandert vollständig in den neuen Ladenbereich.

Große Paketstation geplant

Ein weiteres Highlight: „Wir bekommen eine große DHL-Paketstation direkt am Edeka, dort wo jetzt die Fahrradständer bei den Einkaufswagen stehen“, verrät Holger Beyer. „Dann müssen die Leute nicht mehr zur Tankstelle fahren, sondern können ihre Pakete direkt im Ort abholen.“

Auch inhaltlich wolle man mit der Zeit gehen – und auf neue Bedürfnisse reagieren. „Bratkartoffeln mit Spiegelei, wie ich sie kenne, sind heute nicht mehr das Hauptgericht – die Kundschaft verlangt andere Dinge. Und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, so Holger Beyer – getreu dem Motto von Friedrich Schiller.

Standort gesichert

„Wir haben das alles in erster Linie gemacht, um den Standort zu sichern“, betont Holger Beyer. Gemeinsam mit seiner Frau habe er damit die Grundlage geschaffen, das Angebot im Ort zu erhalten und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

Holger und Sandra Beyer möchten Standort Post in Erle erhalten.
Durch das Auslagern ausgewählter Artikel in den neuen Schreibwarenladen entsteht mehr Ordnung und Freiraum – besonders im Eingangsbereich des EDEKA-Markts. Foto: Petra Bosse

Der Edeka-Standort in Raesfeld-Erle bleibt bestehen

Das Ehepaar hat den Pachtvertrag für sieben weitere Jahre unterschrieben – und sehen die Übernahme durch eine Nachfolgerin bereits als nächsten logischen Schritt. „Wie sich der Markt langfristig entwickelt, wird sich zeigen – aber wir sind überzeugt, dass es hier auch in Zukunft einen Edeka geben wird.“

Der neue Lotto-Toto- und Postladen startet ab dem 7. Juli. Die Öffnungszeiten stehen bereits fest: Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr durchgehend ohne Mittagspause, samstags von 8 bis 14 Uhr.

Uns war klar: Die Post muss im Dorf bleiben

Erle feiert am 30. April: Maikranz, Kappeshoheiten und Musik

Maikranz hochziehen und Inthronisierung in Erle: Zwei Höhepunkte am 30. April

Tradition und frischer Wind treffen in Erle zusammen: Am 30. April (Mittwoch) wird nicht nur der Maikranz am Ständebaum hochgezogen, sondern auch die neue Kappesprinzessin feierlich in ihr Amt eingeführt. Die Veranstaltung ersetzt in diesem Jahr den gewohnten Programmpunkt beim Bauernmarkt Süthold – und bringt damit das doppelte Festvergnügen ins Dorfzentrum.

Der Maikranz wird wieder aufgestellt

Ab 18 Uhr beginnt an der Schermbecker Straße das traditionelle Hochziehen des Maikranzes. Die Kappeshoheiten, unterstützt von der Landjugend Erle/Rhade, übernehmen das Hochziehen des Kranzes. Begleitet wird das Spektakel musikalisch vom Blasorchester Erler Jäger sowie den Brejpottspöllers des Heimatvereins Erle.

Kappeshoheiten Raesfeld
Wer wird neue Kappesprinzessin? Kappeskönigin Melanie I. geht und Birgitt Grotendorst (re.) nimmt ihren Platz ein. Das Geheimnis wird am 30. Mai durch Maria Kowalsky gelüftet. Foto: Petra Bosse/Archiv

Kappesprinzessin und Kappeskönigin im Rampenlicht

Spannender Moment des Abends ist die Inthronisierung der neuen Kappesprinzessin – ihre Identität wird erst am Abend verraten. Gleichzeitig verabschiedet sich die amtierende Kappeskönigin Melanie I. Stenkamp. Ihre Nachfolgerin Birgitt I. Grotendorst wird die Gemeinde Raesfeld künftig als Kappeskönigin vertreten.

Offizieller Auftakt mit Musik, Hüpfburg und DJ

Um 19.30 Uhr eröffnen der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann und Ortsmarketing-Vorsitzende Maria Kowalsky die Veranstaltung offiziell mit einer kurzen Ansprache. Für die passende Stimmung sorgen nicht nur die Musiker, sondern auch ein DJ bei Brömmel-Wilms. Christian Lipfert vom HUB Erle übernimmt die Verpflegung mit Bratwurst und Getränken. Kinder dürfen sich außerdem auf eine Hüpfburg freuen.

Osterfeuer in Erle: Viele Gäste, warme Glut und gute Stimmung

Ein stimmungsvoller Ostersonntag auf dem Schützenfestplatz in Erle.

Pünktlich nach der Abendmesse war es so weit: Pater Johnson kam mit einer Gruppe Fackelträger auf dem Schützenfestplatz an der Marienthaler Straße an. Kurz nach 19 Uhr entzündete er das Osterfeuer, das in diesem Jahr wieder besonders schön loderte.

Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin

Trotz dunkler Wolken in der Ferne und stellenweisem Starkregen in der Umgebung, blieb es während der Entzündung weitgehend, bis auf etwas Regen, trocken. Viele Gäste, darunter Familien mit Kindern, nutzten die Gelegenheit, gemeinsam beisammen zu stehen, dem prasselnden Feuer zuzusehen und die Wärme der Glut zu genießen.

Jonathan Schmidt-Förderverein Kita St. Nikolaus Erle
Jonathan Schmidt. Foto: Petra Bosse

Förderverein sorgt für das leibliche Wohl

Wie schon in den vergangenen Jahren sorgte der Förderverein der Kita St. Nikolaus für Bratwürstchen und Getränke – ein Angebot, das bei den Besucherinnen und Besuchern bestens ankam. Rund 400 Bratwürstchen seien über die Theke gegangen. Vorsitzender Jonathan Schmidt zeigte sich zufrieden: „Wir freuen uns sehr, dass das Osterfeuer auch in diesem Jahr wieder so gut angenommen wurde. Besonders bedanken möchten wir uns bei Zelte Schwering, der uns seit zwei Jahren zuverlässig den Toilettenwagen kostenlos zur Verfügung stellt.“
Der Erlös aus dem Verkauf gehe, so Jonathan Schmidt, vollständig an den Förderverein.

Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin
Osterhäsin Ines Heselhaus und Kita-Leiterin St. Nikolaus Mechthild Westerkamp. Foto: Petra Bosse

Besuch von der Osterhäsin

Für leuchtende Kinderaugen sorgte eine besondere Überraschung: Die Osterhäsin – alias Ines Heselhaus – verteilte bunte Ostereier und süße Kleinigkeiten an die Besucherinnen und Besucher.

Förderverein Kita St. Nikolaus Erle
Die fleißigen Helferinnen und Helfer des Fördervereins der Kita St. Nikolaus.

Großes Feuer, gute Stimmung

Der große Holzstoß sorgte für ein eindrucksvolles Feuer, das lange brannte und wohlige Wärme spendete. Viele blieben noch bis in den Abend, standen beisammen, unterhielten sich und genossen einfach das Miteinander.

Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin
Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin
Osterfeuer 2025 in Raesfeld-Erle Kirchengemeinde St. Martin

Tod von Papst Franziskus: Bistum Münster würdigt Lebenswerk

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Diözesanadministrator Hamers: Papst Franziskus war Menschenfreund, Seelsorger und Brückenbauer. Würdigung aus dem Bistum Münster nach dem Tod des Papstes.

Papst Franziskus ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben. Der Diözesanadministrator des Bistums Münster, Dr. Antonius Hamers, würdigte den verstorbenen Papst in einer ersten Stellungnahme als „Seelsorger, Menschenfreund und Brückenbauer“.

„Papst Franziskus war vor allem immer und zuerst: ein Seelsorger, ein Menschenfreund und ein Brückenbauer. Aus dieser Grundeinstellung heraus habe er sich für eine Erneuerung der katholischen Kirche eingesetzt“, erklärte Hamers. Franziskus habe eine synodale Kirche gewollt, „die von allen Gläubigen in geteilter Verantwortung getragen wird“.

Mit klarer Haltung habe er sich für den Schutz der Schöpfung und für ein Ende von Krieg, Terror und Gewalt eingesetzt. Besonders am Herzen gelegen hätten ihm die Menschen am Rande der Gesellschaft: Arme, Kranke, Schwache und Entrechtete.

„Auch im Bistum Münster blicken wir in großer Dankbarkeit und tiefem Respekt auf seine Lebensleistung“, so Hamers weiter. Zugleich rief er die Gläubigen zum Gebet für den verstorbenen Papst auf.

Gedenken im St.-Paulus-Dom

Am kommenden Sonntag, 27. April, will Hamers beim Kapitelsamt um 10 Uhr im St.-Paulus-Dom in Münster besonders des verstorbenen Papstes gedenken. Zudem lädt das Bistum alle Pfarreien ein, bis zur Beisetzung täglich die Totenglocke zu läuten.

Bischof em. Dr. Felix Genn zum Tod von Papst Franziskus

Papst Franziskus ist am Ostermontag im Alter von 88 Jahren gestorben. Hierzu erklärt der emeritierte Bischof von Münster, Dr. Felix Genn: „Was das Pontifikat von Papst Franziskus für mich entscheidend geprägt hat, war sein Einsatz für eine synodale Kirche. Das ist sein Vermächtnis, denn nach der Weltsynode vom vergangenen Oktober hat er festgelegt, dass das Schlussdokument der Weltsynode bis 2028 auf lokaler, nationaler und kontinentaler Ebene evaluiert und umgesetzt werden soll.

Papst Franziskus hat gespürt, dass Synodalität das ist, was unsere Kirche heute und in naher Zukunft braucht. Persönlich bin ich Papst Franziskus sehr dankbar für das große Vertrauen, das er mit geschenkt hat, indem er mich in die Weltsynode, in das Dikasterium für die Bischöfe und zum Leiter der Arbeitsgruppe zu den Fragen der Zukunft des Bischofsamts berufen hat. Ich habe ihn und seine oft unkonventionelle und erfrischende Art sehr geschätzt. Und besonders beeindruckt hat mich, dass er in der Verkündigung des Evangeliums stets die Armen in den Mittelpunkt gestellt hat.“

Kulinarische Vielfalt beim Streetfood Festival in Borken

Internationale Spezialitäten, Livemusik und familienfreundliches Programm vom 25. bis 27. April auf dem Marktplatz

Das Streetfood Festival auf dem Borkener Marktplatz lädt vom 25. bis 27. April 2025 zum dritten Mal zum Probieren und Verweilen ein. Veranstaltet wird es von der Stadt Borken in Kooperation mit der Streetfood Agentur aus Kalkar. Foodtrucks aus verschiedenen Ländern sollen die Innenstadt in eine kulinarische Entdeckungsreise verwandeln. Ergänzt wird das Angebot durch Livemusik und ein Rahmenprogramm für alle Altersgruppen.

Internationale Küche auf Rädern

Laut Veranstaltern bringe das Festival eine breite Auswahl an Gerichten aus unterschiedlichen Teilen der Welt nach Borken. Neben Klassikern würden auch weniger bekannte Spezialitäten angeboten. Das Konzept basiere auf frischer und schneller Zubereitung vor Ort. Besucher könnten sich somit auf ein abwechslungsreiches Geschmackserlebnis freuen.

Rahmenprogramm für die ganze Familie

Zusätzlich zum kulinarischen Angebot seien auch musikalische Beiträge und Programmpunkte für Familien geplant. Ziel sei es, das Festival nicht nur zu einem Treffpunkt für Feinschmecker, sondern auch für Besucher aller Altersgruppen zu machen.

Öffnungszeiten und weitere Informationen

Das Streetfood Festival ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

  • Freitag, 25. April 2025: 16 bis 22 Uhr
  • Samstag, 26. April 2025: 12 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 27. April 2025: 12 bis 20 Uhr

Der Eintritt ist frei. Für ausreichend Sitzgelegenheiten sei gesorgt, bei schlechtem Wetter stünden auch überdachte Plätze zur Verfügung.

Landwirtschaftsdialog mit NRW-Ministerin Silke Gorißen auf Preen’s Hoff

Die CDU Raesfeld-Erle-Homer lädt alle Interessierten zu einem öffentlichen Landwirtschaftsdialog mit der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen ein.

Die Veranstaltung findet am Montag, 28. April 2025, ab 18:30 Uhr auf dem Preen’s Hoff, Sundern 20, 46348 Raesfeld, statt.

Schwerpunkt: Zukunft der Landwirtschaft

Im Zentrum des Abends steht die Frage, wie sich die Landwirtschaft im Rahmen des neuen Koalitionsvertrags „Verantwortung für Deutschland“ weiterentwickeln soll. Ministerin Gorißen wird in einem Impulsvortrag die agrarpolitischen Ziele und Maßnahmen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene vorstellen und deren Auswirkungen auf die regionale Landwirtschaft beleuchten.

Gelegenheit zum Austausch

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Landwirtinnen und Landwirten aus dem gesamten Kreisgebiet. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen ebenso wie langfristige Perspektiven der Landwirtschaft im Westmünsterland gemeinsam zu erörtern.

„Wir freuen uns sehr, mit Ministerin Gorißen eine profilierte Fachpolitikerin bei uns begrüßen zu dürfen“, teilt die CDU Raesfeld-Erle-Homer mit. „Der Dialog mit der Praxis ist uns wichtig – insbesondere in dieser Phase politischer und wirtschaftlicher Veränderungen.“

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Karfreitag: Ein stiller Feiertag mit weltweiter Bedeutung

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Warum ist Karfreitag eigentlich so still? Für Christinnen und Christen auf der ganzen Welt gehört dieser Tag zu den wichtigsten im Kirchenjahr.

Er erinnert an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz – ein zentrales Ereignis des christlichen Glaubens. Überall auf der Welt wird Karfreitag begangen, doch oft sehr unterschiedlich: mal in Stille, mal in großen Prozessionen. Was alle verbindet, ist die Botschaft von Trauer, Hoffnung – und Besinnung.

Bedeutung Karfreitag für Christen

Der stille Feiertag in Deutschland

In Deutschland ist Karfreitag gesetzlich als stiller Feiertag geschützt. Öffentliche Feiern, Tanzveranstaltungen oder laute Musik sind untersagt. In den Kirchen finden schlichte Gottesdienste statt – ohne Glockengeläut, oft ohne Orgel, manchmal in fast völliger Stille. Die biblische Passionsgeschichte wird gelesen, das Kreuz steht im Mittelpunkt der Liturgie. In vielen Gemeinden werden auch symbolische Kreuzwege gegangen oder einfache Andachten gehalten.

Rituale und Bräuche weltweit

Auch in anderen Ländern wird Karfreitag intensiv begangen – teils mit eindrucksvollen Ritualen:

Philippinen

Gläubige nehmen an Passionsspielen teil, manche lassen sich sogar tatsächlich ans Kreuz schlagen. Diese dramatische Form der Buße ist umstritten, zeigt aber, wie tief die religiöse Verbundenheit in manchen Regionen geht.

Spanien

In Andalusien sind die Semana Santa-Prozessionen weltberühmt. Männer in traditionellen Gewändern tragen schwere Heiligenfiguren durch die Straßen, begleitet von Trommeln und Bläsern. Emotion und Glaube gehen hier Hand in Hand.

Italien

In Rom findet am Karfreitag der „Via Crucis“ statt – ein Kreuzweg unter freiem Himmel am Kolosseum. Der Papst selbst leitet diese feierliche Zeremonie, die Millionen Menschen weltweit verfolgen.

Großbritannien

Dort sind es eher stille Gedenkzüge – sogenannte Walks of Witness –, bei denen Christinnen und Christen schweigend durch die Straßen gehen, um an das Leiden Jesu zu erinnern.

Mexiko

In Mexiko zählt das Passionsspiel von Iztapalapa bei Mexiko-Stadt zu den größten religiösen Laienaufführungen weltweit. Tausende Menschen wirken mit, um das Leiden Christi nachzustellen – ein Fest des Glaubens mit tiefer gesellschaftlicher Bedeutung.

Jesus-Christ-Karfreitag in Little-Italy Toronto
Auch in Toronto, der größten Stadt Kanadas, wird Karfreitag öffentlich begangen – besonders im Stadtteil „Little Italy“. Foto: Petra Bosse

Kanada – Karfreitag in Toronto

Auch in Toronto, der größten Stadt Kanadas, wird Karfreitag öffentlich begangen – besonders im Stadtteil „Little Italy“. Dort versammeln sich jedes Jahr Hunderte zur großen Prozession Celebrating our Faith and Heritage. Die College Street West wird zur Bühne des Glaubens, wenn Gläubige gemeinsam an das Leiden und Sterben Jesu erinnern. Toronto beherbergt rund 600.000 Menschen italienischer Herkunft – die größte italienische Gemeinschaft außerhalb Italiens. Karfreitag ist hier nicht nur religiöses Gedenken, sondern auch Ausdruck kultureller Identität.

Zwischen Trauer und Hoffnung

Karfreitag ist kein Tag der Festlichkeit, sondern des Innehaltens. Doch er steht nicht allein. Denn mit dem Ostersonntag folgt die Botschaft der Auferstehung – die Hoffnung auf neues Leben. Diese Verbindung von Tod und Neubeginn macht Karfreitag so besonders: still, ernst, aber auch voller Trost.

Kirchengemeinde St. Martin: 60 Kilo Reibekuchen in Rekordzeit verkauft

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Reibekuchen-Ansturm in der Julia-Koppers-Gesamtschule. Schon am Vormittag bildeten sich lange Schlangen: Am Karfreitag verkaufte die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld frische Reibekuchen – für den guten Zweck.

Der Erlös geht an das Pampara-Projekt in Indien, das Pater Praveen Varkey unterstützt. Mechthild Gülker schälte und raspelte im Vorfeld mit vollem Einsatz: 60 Kilo Kartoffeln waren vorbereitet – und schon kurz nach 11 Uhr restlos verbacken. Das Backteam rund um Mechthild Gülker und Pater Johnson hatte jedenfalls alle Hände voll zu tun – backen, wenden, heiß und fettig, aber vor allem: richtig lecker. Für echten Nachschub reichte es dann am Ende nur noch für ein paar Püfferken.

Reibekuchen-Ansturm in der Julia-Koppers-Gesamtschule.
Foto: Petra Bosse

Schon vor Mittag ausverkauft

„Der Reibekuchenteig ist weg“, sagte Mechthild Gülker gegen 11.30 Uhr. Und das nicht ohne Stolz. Die 60 Kilo Kartoffeln, die sie zu Teig verarbeitet hatte, waren da schon komplett verbacken – und verkauft. „Jetzt ist es noch nicht mal zwölf“, meinte sie und schüttelte lachend den Kopf. So früh sei das noch nie passiert.

Mechthild Gülker sorgte für den Teig und schälte 60 kg Kartoffeln
Mechthild Gülker sorgte auch in diesem Jahr für den Teig und schälte 60 kg Kartoffeln. Foto: Petra Bosse

Püfferken als Plan B

Ganz leer ging aber niemand aus. Ein paar kleine Püfferken mit und ohne Rosinen hatte Mechthild Gülker noch in Reserve. „Da konnte ich noch ein bisschen was nachmachen“, erklärte sie. Auch das sei schon mehr gewesen als sonst. Der Hunger auf Selbstgemachtes war offenbar riesig.

Selbst gemacht – wie immer

Wie lange sie das schon mache, wisse sie nicht ganz genau. „Ich hab mal nachgeschaut – vielleicht seit 2015 oder 2016“, überlegte Mechthild. Sicher sei aber: „Alles ist wie immer selbst gemacht.“ Das sei ihr wichtig – und offenbar auch den Besucherinnen und Besuchern, die sich dicht um den Stand versammelt hatten.
Allerdings stellt sie den Teig für die Reibeplätzchen und die Püfferken inzwischen nicht mehr selbst her – es handelt sich um Spenden, wie auch die Eier und andere Lebensmittel, für die sie sehr dankbar ist. Ohne diese Unterstützung wäre der Ansturm kaum zu bewältigen.

Reibekuchen und Püfferken - Aktion St. Martin Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Neuer Standort, der gut ankommt

Auch der Ort war diesmal ein anderer: Erstmals fand der Reibekuchenverkauf in der Julia-Koppers-Gesamtschule statt. „Das passt hier richtig gut“, meinte Gülker. Die Räume seien ideal – und es sehe ganz danach aus, dass die Veranstaltung auch in Zukunft dort stattfinden werde.

Projekt für Indien Reibekuchenverkauf in Raesfeld
Das Backteam hatte am Freitagvormittag alle Hände voll zu tun. Foto: Petra Bosse

Kuchenspenden zur Eröffnung des Femeichenparks gesucht

Zur offiziellen Eröffnung des Femeichen Parks bittet Mechthild Gülker um Unterstützung aus der Gemeinde: Die Frauengemeinschaft bringt bereits Kuchen mit – doch es dürfen gerne noch mehr werden.
Angesprochen sind alle Backfeen und alle, die gerne den Schneebesen schwingen: Ob Torte, Blechkuchen oder Muffins für Kinder – jede Spende sei willkommen. „Es muss nichts Aufwendiges sein – auch einfacher Kuchen oder Kleingebäck passt wunderbar“, so Gülker.

Die Kuchenspenden können am 27. April ab 10 Uhr auf dem Femeichen-Gelände abgegeben werden.

Sicherlich finden sich auch für dieses Event wieder viele Freiwillige, die mit ihren Leckereien zum Gelingen eines bunten, vielfältigen Kuchenbuffets beitragen.

Königstreffen der Junggesellen: „Ett mutt dampen“ in der Scheune

Am Donnerstag, 17. April 2025 lud der amtierende König des Junggesellen-Schützenvereins Raesfeld – nach eigener Aussage „offiziell der coolste Schützenverein im Westmünsterland“ – zum traditionellen Königstreffen ein.

Treffpunkt war die urige Scheune am Achtern Wall im Göringshook. Das diesjährige Motto: „Ett mutt dampen“. Und das tat es auch – nicht nur dank der Zigarren.

Schützen, Zigarren und Gesang

Eingeladen hatte Junggesellenkönig Nick Nattefort, während am Grill der Königsvater für das leibliche Wohl sorgte. Mit im Gepäck: Zigarren vom ehemaligen König Michael Nießing, die in der stimmungsvoll verrauchten Scheune gleich zum Einsatz kamen. Es wurde gequatscht, gelacht, gesungen – und zwar mit vollem Einsatz. Die klassischen Schützenfestlieder hallten weit durch den Göringshook und machten die gesellige Runde perfekt.

Spazierstöcke mit Geschichte

Ein festes Ritual beim Königstreffen ist der mitgebrachte Spazierstock – jeder König bekommt ihn vom Verein als Andenken an seine Regentschaft. Die verzierten Stöcke erzählen kleine Geschichten aus vergangenen Jahren und stehen symbolisch für den starken Zusammenhalt im Verein – über Generationen hinweg.

Silberkönig Andreas Klostermann in Gedanken dabei

Besonders gedacht wurde Andreas Klostermann, dem Silberkönig, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Leider konnte er krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Die Königsrunde schickte ihm herzliche Genesungswünsche – verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen bei einem kühlen Getränk.

Ein Treffen, das nachklingt

Das Königstreffen dauerte bis tief in die Nacht und war einmal mehr ein voller Erfolg. Es zeigte, wofür der Junggesellen-Schützenverein Raesfeld steht: gelebte Tradition, echter Zusammenhalt und jede Menge Spaß. Die Vorfreude auf das kommende Schützenfest ist jedenfalls schon jetzt spürbar.

Femeiche in Raesfeld-Erle: Nationalerbe-Baum und Ausflugsziel im Münsterland

Die rund 800 Jahre alte Femeiche in Raesfeld-Erle wurde 2021 zum Nationalerbe-Baum erklärt – als erste in Nordrhein-Westfalen.

Der mächtige Naturbaum mit bewegter Geschichte ist ein beeindruckendes Ausflugsziel für Naturfreunde, Radreisende und Familien. Wer eine Fahrradtour durchs Münsterland plant, sollte einen Stopp an diesem einmaligen Naturdenkmal einlegen.

Adelsprädikat für die Erler Femeiche
Foto: Petra Bosse

Naturdenkmal mit Geschichte: Die Erler Femeiche

Im Ortskern von Raesfeld-Erle steht ein beeindruckender Zeuge der Zeitgeschichte: die Femeiche, auch bekannt als „älteste Eiche in NRW“. Mit einem geschätzten Alter von 800 Jahren zählt sie zu den bedeutendsten Naturdenkmälern Deutschlands. Seit Oktober 2021 trägt sie den offiziellen Titel Nationalerbe-Baum – verliehen durch die Deutsche Dendrologische Gesellschaft (DDG).

Bürgermeister Tesing und Professor Andreas Roloff enthüllen die Tafel an der Femeiche in Erle
Bürgermeister Martin Tesing und Professor Andreas Roloff enthüllen die Tafel an der Femeiche in Erle als Auszeichnung zum Nationalerbe-Baum. Foto: Helmut Scheffler/Archiv

Beeindruckende Dimensionen: 12,45 Meter Stammumfang

Der Stammumfang beträgt auf 1,30 Meter Höhe stolze 12,45 Meter, die heutige Höhe des Baumes liegt bei rund elf Metern. Die Eiche hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert – und blieb dennoch ein Ort voller Symbolkraft.

Adelsprädikat für die Erler Femeiche

Pflege gesichert: Ein Gemeinschaftsprojekt

Mit der Auszeichnung zum Nationalerbe-Baum ist auch die dauerhafte Pflege der Erler Femeiche gesichert. Kirche, Gemeinde und Kreis sorgen gemeinsam für Schutzmaßnahmen. Der Baum wurde eingezäunt, erhielt Eisenringe, Stützbalken und inzwischen zehn Stützen zum Erhalt. Ziel ist es, den Baum in Würde altern zu lassen – möglichst über weitere Jahrhunderte hinweg.

Historische Gerichtsstätte Femeiche in Erle
Foto: Petra Bosse

Historischer Ort: Gericht unter freiem Himmel

Der Begriff „Femeiche“ stammt aus der Zeit der mittelalterlichen Femegerichte, die unter freiem Himmel stattfanden. Hier wurde Recht gesprochen – geheim, direkt und oft folgenschwer. Die Erler Femeiche war nach historischen Überlieferungen ein solcher Ort der Rechtsprechung und zählt damit zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen dieser Rechtsform.

1200-jährige Femeiche im Münsterland
Foto: Petra Bosse

Der Soldatentest von 1816

Ein kurioses Kapitel der Baumgeschichte: Beim Besuch des Kronprinzen von Preußen im Jahr 1816 testete man, wie viele Soldaten in die ausgehöhlte Baumhöhle passen würden. Es waren 36. Laut einer Publikation von 1900 war der Innenraum fast drei Meter breit – geschützt von einem 15–20 Zentimeter dicken Stammmantel.

Erler Femeiche

Ausflugsziel im Münsterland – perfekt mit dem Fahrrad erreichbar

Die Femeiche liegt ideal an Radwegen im Münsterland und lässt sich wunderbar in eine Fahrradtour integrieren. Besonders schön ist eine Route über Schloss Raesfeld, den Tiergarten, durch Felder und kleine Waldstücke bis zur Eiche. Wer die Region erkunden möchte, findet in Erle Gastronomie, Sitzgelegenheiten und naturbelassene Wege.

Neugestaltet der Femeichenpark in Raesfeld-Erle
Femeichenpark Erle. Foto: Daniel Bosse

Ideal für Familien, Schulklassen und Naturfans

Die Femeiche ist nicht nur für Botanikerinnen und Historiker spannend – auch Familien mit Kindern, Radfahrgruppen oder Wanderfreunde erleben hier Natur und Geschichte hautnah. Infotafeln vor Ort geben einen Einblick in die Geschichte, Biologie und Bedeutung des Baumes.

Erler Femeiche im Frühjahr 2025
Foto: Petra Bosse

Call to Action: Jetzt planen und erleben!

Plane jetzt deinen Ausflug zur Femeiche – mit Picknickkorb, Fahrrad und Kamera. Ob als Etappenziel bei einer Tour durch das Münsterland oder als eigenständiger Ausflug: Ein Besuch der ältesten Eiche NRWs lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Femeiche Auszeichnung
Foto: Helmut Scheffler/Archiv

Nützliche Hinweise:

  • 📍 Adresse: Kirchplatz, 46348 Raesfeld-Erle
  • 🅿️ Kostenlose Parkplätze vorhanden
  • 🚲 Gut erreichbar über Radwegenetz Münsterland
  • 🕒 Beste Besuchszeit: Frühjahr bis Herbst

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Bautagebuch HUB Erle: Alles im Plan – Richtfest Ende Mai

Gute Nachrichten aus dem Ortskern Erle: Das Projekt HUB Erle kommt voran.

Der Bau des neuen Restaurants HUB Erle schreitet planmäßig voran. Die Bürgergenossenschaft eG zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Das Richtfest ist für Mittwoch, 28. Mai, um 17.30 Uhr angesetzt. Auch finanziell bleibt das Projekt im vorgesehenen Rahmen.

Bauarbeiten im Zeitplan

„Wir sind im Zeitplan – auch kostenseitig im Rahmen“, sagt Peter Stöbel (Prokurist) von der Bürgergenossenschaft Erle. Der Großteil der Bauaufträge sei bereits vergeben oder abgeschlossen, ebenso im kalkulierten Kostenrahmen. „Die Kalkulation geht auf“, betont er.

Bautagebuch Bürgergenossenschaft wir in Erle HUB Erle
Start der Ausschachtungsarbeiten am 22.11.2024

Lobenswert sei, wie viel sich seit Beginn der Ausschachtungsarbeiten im November getan habe. Zuletzt habe auch die Gemeinde die Anschlüsse für das Regenwasser verlegt – ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Richtfest. Bis Ende Mai soll der Rohbau stehen. Auch die Verblendarbeiten sollen bis dahin weitgehend abgeschlossen sein.

HUB Erle Rohbau
Das Richtfest für HUB Erle der Bürgergenossenschaft Wir in Erle soll im Mai 2025 gefeiert werden. ©Petra Bosse

Engagiertes Ehrenamt auf der Baustelle

Ein besonderes Lob richtet Ströbel an die Baufirma Alfons Klein-Ridder, die sich regelmäßig persönlich auf der Baustelle engagiert. „Alfons schwingt am Wochenende schon mal selbst den Spaten – er ist hier immer sehr aktiv“, berichtet Stöbel. Der Einsatz ehrenamtlicher Unterstützer sei weiterhin ein wichtiger Baustein im Projektverlauf.

HUB Erle der Bürgergenossenschaft Wir in Erle Bautagebuch 2025
Wasseranschlüsse an die Regenwasserkanalisation wurden gelegt. Foto: Petra Bosse

Genossenschaft mit rund 2.100 Mitgliedern

Aktuell zählt die Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ rund 2.100 Mitglieder. Gemeinsam halten sie etwa 7.000 Anteile – das entspricht einem Kapital von rund 2,1 Millionen Euro.

Die nächste Generalversammlung ist für Juni geplant. Ein konkreter Termin wird noch bekannt gegeben.

Innenaufnahmen vom Bau HUB Erle der Bürgergenossenschaft
„Bautagebuch“ vom 17.4.2025 HUB Erle. ©Wir in Erle

HUB Erle – Von vielen für alle

Mit dem HUB Erle entsteht in Erle mehr als nur ein neues Restaurant. Die moderne Dorfkneipe wird zum Treffpunkt mitten im Ortskern – ein Ort für Austausch, Begegnung und geselliges Beisammensein. Getragen von über 2.100 Genossenschaftsmitgliedern, soll der HUB ab Ende des Jahres, wenn alles planmäßig verläuft, fertiggestellt sein und das Dorfleben bereichern – offen für alle, die dazugehören oder einfach gern vorbeischauen.

Bauarbeiten HUB Erle Gastronomie der Bürgergenossenschaft Wir in Erle
Bautagebuch ©Wir in Erle

Hinweise für Bussteige 1 bis 4 am Borkener Bahnhof

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Die Verlegung der Bussteige 1 bis 4 am Borkener Bahnhof bleibt bis Freitag, 25. April 2025, bestehen. Grund dafür sind anhaltende Arbeiten im Bereich der südöstlichen Busumfahrung.

Neue Bäume mit innovativem Wurzelsystem

Am Bahnhof pflanzt die Stadt Borken derzeit acht Zerreichen (Quercus cerris). Um den Bäumen optimale Wachstumsbedingungen zu bieten, wird an jedem Standort ein sogenanntes Wurzelkammersystem installiert. Dieses unterirdische System erweitert den Wurzelraum, verbessert die Standfestigkeit der Bäume und erhöht ihre Widerstandskraft gegenüber Umwelteinflüssen.

Bahnhof Borken

Verlegung der Bussteige bleibt bestehen

Während der laufenden Arbeiten bleiben die Bussteige 1 bis 4 auf die gegenüberliegende Seite – Bussteige 5 bis 8 – verlegt. Eine entsprechende Beschilderung vor Ort weist auf die Änderung hin. Die Stadt Borken bittet Fahrgäste um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen.

Polizei sucht Zeugen nach Sexualdelikt an Karneval in Raesfeld

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Nach einem Sexualdelikt am Rosenmontag in Raesfeld bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Tat ereignete sich laut Mitteilung der Polizei am 3. März 2025 gegen 22 Uhr in einem Waldstück nahe der Marbecker Straße.

Nach Angaben der Jugendlichen sei sie im Umfeld der großen Karnevalsparty am
Rosenmontag gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen gezwungen worden. Zuvor
waren sich Täter und Opfer im Partyzelt begegnet. Die eigentliche Tat fand gegen
22.00 Uhr in dem angrenzenden Waldstück zwischen Marbecker Straße und Brökerstegge statt.

Als zwei bislang unbekannte Männer mit einer Taschenlampe oder Handylampe in der Nähe vorbeigekommen seien, habe der Täter die Handlung abgebrochen und sei geflüchtet.

Beschreibung des Tatverdächtigen

Der mutmaßliche Täter soll etwa 17 bis 18 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß sein. Er habe eine leicht gebräunte Haut, braune, nach vorn gekämmte Haare und schmal wirkende Augen. Zum Tatzeitpunkt habe er einen orangefarbenen Overall getragen, der an eine US-Sträflingskleidung erinnerte, darunter ein weißes Oberteil. Auf der Karnevalsparty sei er in Begleitung von mindestens einem weiteren jungen Mann gewesen, der ähnlich aussah und ebenfalls ein solches Kostüm trug.

Polizei bittet insbesondere zwei Männer um Mithilfe

Die Polizei sucht Zeugen. Insbesondere die beiden Männer, die mit einer Taschenlampe oder Handylampe durch den Wald gingen, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalinspektion I in Borken unter der Telefonnummer 02861 9000 entgegen.

Auto behindert Bauarbeiten vor dem HUB Erle

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Die Bauarbeiten für das neue Restaurant HUB Erle an der Silvesterstraße schreiten voran. Seit zwei Tagen wird der Ablauf der Straßenbauarbeiten jedoch durch ein parkendes Fahrzeug behindert.

Zunächst standen drei Fahrzeuge in der Absperrung. Inzwischen steht nur noch ein Mini Cooper vor Ort. Die Bauarbeiter müssen aktuell um das Fahrzeug herumarbeiten.

Auto blockiert Arbeiten in Erle an der Silvesterstraße am HUB Erle
Foto: Petra Bosse

Der Fahrzeughalter sei bislang nicht erreichbar gewesen, sagt der Leiter des Ordnungsamtes Raesfeld Norbert Altrogge auf Nachfrage. Möglich sei jedoch, dass die Baufirma im Vorfeld es auch versäumt habe, ausreichend auf die Sperrung hinzuweisen. Wie beispielsweise bei einem Umzug. Dann müsse mindestens drei Tage vorher ein Hinweis auf ein Halteverbot angebracht werden, damit die Fahrzeughalter die Möglichkeit haben, ihre Autos rechtzeitig umzuparken. Bis heute ist an der Silvesterstraße jedoch kein entsprechender Hinweis auf ein Parkverbot zu sehen.

Auto blockiert Arbeiten in Erle an der Silvesterstraße am HUB Erle

„Wir versuchen, den Halter zu erreichen – bisher jedoch ohne Erfolg“, ergänzt Altrogge. Wie es weitergehe, sei derzeit unklar. „Wir können nicht einfach ein Auto abschleppen“, betonte er heute (Donnerstag) auf Nachfrage.

Auto blockiert Arbeiten in Erle an der Silvesterstraße am HUB Erle

 Freiheit 24 Raesfeld: Frühstück, Spargel und bald neues Eiscafé

Frühling in der Freiheit 24 am Schloss Raesfeld: Frühstück, Spargel und bald auch Eis

In der Freiheit24 am Schloss Raesfeld beginnt der Frühling mit frischen Ideen. Neben einer neuen Spargelkarte und täglichen Frühstücksangeboten steht auch die Eröffnung eines Eiscafés kurz bevor. Die Buchungslage ist stabil, das Gästehaus gut gefüllt – und auch Radtouristen entdecken den Standort zunehmend für sich.

Willkommen in der Freiheit 24

Neu: Frühstück täglich ab 8 Uhr – von knapp bis fürstlich

Die Türen der Freiheit24 öffnen neuerdings schon früh am Morgen. „Seit ein paar Tagen starten wir bereits um 8 Uhr – das kam bei unseren Gästen sofort gut an“, erzählt Melanie Unnebrink. Bis 11.30 Uhr wird ein vielseitiges Frühstück am Tisch angeboten, selbst mittwochs, obwohl das Restaurant danach Ruhetag hat.

Butterbrot zum Mitnehmen
Selbstgebackenes Brot bereichert das Frühstücksangebot. Symbolfoto

„Die Auswahl reicht von vier individuell kombinierbaren Frühstückspaketen bis hin zur ‚Stulle to go‘ – für alle, die es eilig haben oder morgens lieber andere für sich schmieren lassen. Unsere Bäckerin macht das Brot selbst – mit viel Liebe, sagt Melanie Unnebrink. Zur Auswahl stehen unter anderem Varianten mit Lachs oder Tomaten-Bruchetta.“

Ganz neu ist unter anderem das „Knappenfrühstück“: ein einfaches, ehrliches Frühstück mit einem Weizenbrötchen, Aufschnitt und einer Tasse Kaffee – für 6,90 Euro.

Wer mehr möchte, wird beim „Fürstlichen Frühstück“ fündig: Ab zwei Personen wird ein Tischbuffet serviert mit Brötchen, Croissants, einer gemischten Aufschnittplatte, Nutella, Marmelade, Tomate-Mozzarella, Rührei und knusprigem Bacon. Dazu gibt es Kaffee oder Tee – für 19,80 Euro pro Person.

Darüber hinaus ergänzt wurde das Angebot beim Frühstückbuffet durch eine hausgemachte Joghurtbowl sowie belegte Stullen mit selbst gebackenem Sauerteigbrot.

Frühstück am Tisch
Symbolfoto

Reservieren sei möglich, aber kein Muss. „Wer spontan kommt, ist genauso willkommen. Für unser Team ist es einfach leichter, wenn wir vorher wissen, wie viele kommen“, sagt sie.

Gästehaus gut gebucht – Radsaison beginnt

Auch abseits des Frühstücks ist einiges los. „Die Buchungslage ist sehr stabil“, sagt Geschäftsinhaber Reinhard Nießing. Besonders gefragt seien die günstigeren Zimmer außerhalb des Hauptgebäudes. Seit der Eröffnung vor knapp einem Jahr habe sich das Gästehaus fest etabliert.

Mit dem Frühlingswetter startet auch die Fahrradsaison. „Die ersten Radtouristen sind bereits da“, berichtet Unnebrink. Viele nutzten die Freiheit24 als Ausgangspunkt für Touren durch die Region.

Frischer Spargel und vegane Vielfalt

Kulinarisch setzt das Team in dieser Saison auf Regionalität – vor allem mit Spargel vom Gut Böckenhoff. Seit letzter Woche gibt es eine eigene Spargelkarte. „Klassiker wie Spargel mit Schinken und Sauce Hollandaise dürfen nicht fehlen“, sagt Nießing, „aber wir wollten auch neue Wege gehen.“

Deshalb stehen jetzt auch vegane Gerichte wie Spargelpasta auf der Karte. Abgerundet wird das Angebot durch neue Fassbiere – darunter auch ein frisch gezapftes alkoholfreies Bier.

Eiscafe Freiheit 24 Schloss Raesfeld
Symbolfoto

Neues Eiscafé wird in Kürze eröffnen

Ein weiteres Highlight steht bereits in den Startlöchern: In den Räumen der früheren „Kuchenkiste“ soll in Kürze ein Eiscafé eröffnen. „Die Fläche ist seit dem 1. April angemietet“, berichtet Reinhard Nießing. Die Betreiber seien keine Unbekannten: Sie führen bereits die Gelateria La Fontana in Schermbeck und bringen nun ihr Eis-Handwerk auch nach Raesfeld.

Buschmanns Kuchenkiste in Raesfeld Sterndeuter Turm schließt
Neues Eiscafé eröffnet in Kürze in der ehemaligen Kuchenkiste. Foto: Petra Bosse/Archiv

Wann genau das Eiscafé startet, ist noch offen. „Wir hoffen auf Ende April oder Anfang Mai“, sagt sie. Der Pächter kümmere sich derzeit um die Einrichtung.

Fest steht: Es wird ausschließlich hausgemachtes Eis geben – Eisbecher in allen Variationen und Größen sowie sowie auch Kuchen und Torten, betont Reinhard Nießing.

Ein Hauch Dolce Vita in Raesfeld

Mit dem neuen Eiscafé will Freiheit24 ein Stück italienische Lebensfreude nach Raesfeld bringen. „Sobald es losgeht, wird es hier richtig sommerlich“, meint Melanie Unnebrink. Und ergänzt mit einem Lächeln: „Dann fehlt nur noch die Sonne – den Rest haben wir schon.“

Restaurant Freiheit 24 am Schloss Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Alfa-Ausfahrt mit historischem Höhepunkt an der Femeiche in Erle

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Der Regionaltreff Niederrhein des Alfaclubs unternahm am Sonntag, 13. April 2025 eine Ausfahrt ins Münsterland. Erle bildete den historischen Höhepunkt einer Ausfahrt des Regionaltreffs Niederrhein.

Ziel war die über tausend Jahre alte Femeiche, an der Carlo Behler, alias Freigraf Bernd de Duiker, die Gäste des Alfaclubs mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter nahm. In einem Rollenspiel stellte der gebürtige Erler die Gerichtspraxis vergangener Jahrhunderte lebendig dar – mit einem Mordprozess als Beispiel.

Alfa Club Niederrhein an der Femeiche
Foto: Privat

Treffpunkt in Hünxe: Der Start ins Münsterland

Bereits am frühen Nachmittag trafen sich die Teilnehmenden am P+R-Parkplatz an der A3-Ausfahrt Hünxe. Bis 12.50 Uhr hatten sich dort 22 Alfa-Enthusiasten versammelt. Nach einer kurzen Begrüßung und einer Pause startete die Gruppe zur ersten Etappe der Ausfahrt in Richtung Lavesum.

Kaffeepause in Lavesum: Gespräche auf dem Hof Hagedorn

Ziel der ersten Etappe war der Hof Hagedorn in Haltern-Lavesum. Hier erwarteten die Gäste reservierte Tische, Kaffee und Kuchen. In entspannter Atmosphäre wurde geplaudert und gelacht, bevor es weiter in Richtung Erle ging.

Alfa Club Regionaltreff Niederrhein besucht die Femeiche in Erle
Foto: Privat

Erle: Die Femeiche als Gerichtsstätte mit Geschichte

Am späten Nachmittag erreichten die Alfa-Fahrerinnen und -Fahrer Erle. Ihre Fahrzeuge parkten sie im Bereich der Femeiche – einer der ältesten Gerichtsstätten im Westmünsterland. Um 17 Uhr begrüßte Carlo Behler die Gruppe. In seiner Rolle als Freigraf Bernd de Duiker vermittelte er mit großer Begeisterung die Geschichte des geheimen Femegerichts, das dort zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert tagte.

Carlo Behler, alias Freigraf Bernd de Duiker an Femeiche in Erle
Foto: Privat

Besonders eindrucksvoll schilderte er einen überlieferten Gerichtsfall aus dem Jahr 1441. Der Knappe Gerd von Diepenbrock und zwei seiner Knechte wurden in Abwesenheit wegen zweifachen Schöffenmordes schuldig gesprochen und zum Tode durch den Strang verurteilt. Die Teilnehmer waren aktiv in das Geschehen eingebunden – ein lebendiges Rollenspiel, das die Geschichte greifbar machte.

Alfa Club Regionaltreff Niederrhein besucht die Femeiche in Erle
Foto: Privat

Gemeinsamer Ausklang beim Italiener

Nach dem geschichtsträchtigen Erlebnis kehrte die Gruppe in das Ristorante „NA-BUC-CO“ ein. Bei einem italienischen Abendessen und kühlen Getränken fand die Ausfahrt ihren geselligen Abschluss.

„Also liebe Alfaclub-Mitglieder, da sind wir doch froh, dass wir heute unser Leben mit unseren Alfa-Fahrzeugen genießen können.“

45 Jahre Blumenmarkt auf Buddes Hof

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Familienunternehmen in der dritten Generation

Seit 45 Jahren verwandelt sich der Hof von Peter Budde alljährlich für rund acht bis zehn Wochen zu einem der größten Blumenmärkte im Umkreis von 50 Kilometern rund um Dorsten. Anfangs hatte der Hof im nördlichen Ruhrgebiet, der seit über 300 Jahren in Familienbesitz ist, nicht im Geringsten etwas das mit Blumen zu tun. Vielmehr handelte es sich früher um eine Landwirtschaft mit Landfleischerei.

Die 1980er Jahre

1980 beschloss Peter Budde Geranien auf der Hoffläche mit anzubieten. Die Nachfrage nach den verkauften Geranien wuchs, sodass immer mehr von den Balkonpflanzen den Weg zum Hof fanden. Durch die große Nachfrage wurde der Blumenmarkt in den Jahren immer größer und das Sortiment immer umfangreicher. „Hatten wir zu Beginn der 1980er Jahre zunächst einige Aufsteller mit Geranien auf dem Platz vor dem Haus, wurde es im Laufe der Jahre immer mehr Fläche, auf der wir Pflanzen präsentierten. Heute reicht das Sortiment bis weit über sechzig verschiedene Sorten hinaus und wir nutzen die komplette Freifläche auf unserem Hof in Holsterhausen“, erzählt Peter Budde. Somit wurde Buddes Hof zu einer der schönsten Blumenschauen des Ruhrgebietes.

Die zweite Generation

Mittlerweile sind Tochter Maren und ihr Ehemann Holger schon viele Jahre in zweiter Generation dabei und werden den Blumenmarkt auch nach dem Rückzug des Urgesteins Peter Budde weiterführen. „Ich bin ja quasi damit groß geworden und sammle seit meiner Kindheit Erfahrungen auf unserem Blumenmarkt. Die Arbeit mit den Pflanzen liegt mir im Blut – und auch der Umgang mit den Kunden macht mir riesigen Spaß. Viele kennen wir schon seit Jahren, da entsteht oft eine ganz persönliche Verbindung“, erzählt Maren mit einem Lächeln. „Mir würde heute wirklich etwas fehlen, wenn hier nicht jedes Jahr für acht bis zehn Wochen richtig was los ist auf dem Hof.“ Ihr Vater ergänzt lachend: „Ein paar Jährchen werde ich wohl noch machen und die zweite und dritte Generation unterstützen. Ganz so schnell werden die beiden mich nicht los!“

Der besondere Service

Allerdings ist nicht nur das Kaufen von auffallenden Blumen, Pflanzen aller Art, Kräutern, Gemüse und auch von Blumenerde und Dünger möglich. Buddes Hof bietet auch einen einzigartigen Gratis-Service an. Kunden können vor Ort ihre Balkonkästen mit den erworbenen Pflanzen bepflanzen lassen und müssen für die Bepflanzung und die Blumenerde nichts bezahlen. „Die Kunden zahlen nur die Pflanzen. Lediglich das Mitbringen eines Balkonkastens oder eines Topfes ist nötig um den Dienst bei Kauf in Anspruch zu nehmen“, sagt Peter Budde.

Regionalität

Die Pflanzen des Blumenmarktes stammen ausschließlich von regionalen Gartenbetreibern in der Nähe. „Wir hegen und pflegen von jeher die Verbundenheit zu unseren Geschäftspartnern. Das schafft nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis sondern sorgt auch für eine gleichbleibend gute Qualität der von uns angebotenen Pflanzen“, weiß Peter Budde.

Ausflug ins Grüne

„Wir sind nicht einfach nur der Ort, an dem Menschen seit vielen Jahren Beet-, Balkon- und Kräuterpflanzen kaufen. Einen Besuch bei uns kann man wundervoll mit einem Ausflug ins Grüne verbinden“, erzählt Peter Budde. Schon von jeher nutzten Besucher des Blumenmarktes, vor allem aus den umliegenden größeren Städten des Ruhrgebietes, die Natur um Buddes Hof zu einem Spaziergang. Viele zog es noch etwas weiter nördlich in das direkt anliegend beginnende Münsterland. „Andersherum zog es die Besucher aus dem Münsterland nach einem Besuch bei uns weiter ins Ruhrgebiet.“

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Am Steinwerk 40, 46284 Dorsten

Telefon: 02362 / 6 13 92

Web: www.buddeshof.de 

Montag bis Freitag: 8.30 – 18.30 Uhr 

Samstags: 8.30 – 17.00 Uhr 

Sonntags: 11.00 – 16.00 Uhr 

Feiertage: Auch am 1. Mai und Christi Himmelfahrt (29. Mai) haben wir von 11:00 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet! 

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Püfferkes- und Reibekuchenverkauf zugunsten des Pampara-Projekts

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Am Karfreitag, 18. April, unterstützt das Team der Kirchengemeinde St. Martin erneut das Pampara-Projekt in Indien mit einer Aktion. Der Verkauf findet im Eingangsbereich der Julia-Koppers-Gesamtschule statt.

Alle Besucherinnen und Besucher, die gegen eine Spende frische Püfferkes oder Reibekuchen abholen möchten, werden gebeten, die Zufahrt über die Alexanderstraße zu nutzen. Gebacken wird von 10:30 Uhr bis etwa 13:00 Uhr.

Spendenaktion-St.-Martin-Mechthild-Guelker
Foto: Petra Bosse/Archiv

Um möglichst viele Menschen versorgen zu können, wird pro Person eine Menge von jeweils 25 Stück pro Sorte ausgegeben. Bitte eigene, geeignete Behälter mitbringen.

Der Erlös kommt vollständig dem Hilfsprojekt von Pater Johnsun zugute. Pater Praveen Varkey hat in einem Brief an Pater Johnsun eindrucksvoll beschrieben, wie die Spendengelder vor Ort verwendet werden.

In einem Brief an Pater Johnsun beschreibt Pater Praveen Varkey, wie die Spendengelder im Pambara-Projekt zum Einsatz kommen.

Lieber Pater Johnsun,
liebe Mitglieder der Kirchengemeinde St. Martin in Raesfeld, Erle und Rhedebrügge, herzliche Grüße aus dem Pambara-Projekt und der Immaculate Heart of Mary Kirche in Pambara! Ich hoffe, dieser Brief erreicht Sie wohlbehalten.

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen und den Gemeindemitgliedern unseres Pambara-Projekts unseren herzlichsten Dank für die großzügige finanzielle Unterstützung auszusprechen, die Sie unseren Schülern über die Jahre hinweg gewährt haben. Ihr Beitrag war von unschätzbarem Wert für viele Schüler in unserem Projekt, die ihre Ausbildung in verschiedenen Studienrichtungen fortsetzen. Bildung in Indien ist teuer, insbesondere die Hochschulbildung. Ein vierjähriger B.Sc. Nursing-Kurs (Krankenpflegeausbildung) kostet beispielsweise etwa fünf Lakhs Rupien.

Ihre Unterstützung hat einen erheblichen Unterschied gemacht, da sie es den Schülern ermöglicht, ihr Studium fortzusetzen, ohne sich ständig um finanzielle Belastungen sorgen zu müssen. Es freut mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass dank Ihrer großzügigen Beiträge drei unserer Schüler ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben und nun in verschiedenen Unternehmen tätig sind. Die Details dieser Schüler finden Sie in der beigefügten Liste. Weitere Schüler setzen ihr Studium fort, und Ihre fortgesetzte Unterstützung wird ihnen helfen, ihre Träume zu verwirklichen.

Die gesamten Pambara-Kinder und die Gemeindemitglieder sind begeistert zu erfahren, dass Ihre Gemeindemitglieder uns im Januar 2026 besuchen werden. Wir erwarten Ihre Ankunft mit Freude und heißen Sie alle herzlich willkommen. Unsere Schüler sind besonders aufgeregt, Sie zu treffen und Ihnen ihren Dank persönlich auszusprechen.

Nochmals vielen Dank für Ihre fortwährenden Bemühungen, die Ausbildung unserer Schüler zu unterstützen. Seien Sie versichert, dass wir für Sie, Ihre Familie und all Ihre Arbeit beten. Möge der gute Herr Sie reichlich segnen.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest.

Mit freundlichen Grüßen
P. Praveen Varkey
Pfarrer
Pambara-Projekt (Immaculate Heart of Mary Kirche, Pambara)

Was heißt eigentlich „paoskefien“ – und warum hat es mit Ostern zu tun?

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LWL stellt plattdeutsches „Wort des Monats“ vor: Paoskefien – superschick nicht nur zu Ostern

Das plattdeutsche Adjektiv paoskefien beschreibt im Westmünsterland (Kreis Borken) etwas oder jemanden, der besonders schick, auffällig oder „hammer“ aussieht. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mitteilt, handelt es sich dabei um eine regionale Wortschöpfung mit Bezug zum Osterfest.

Herkunft und Bedeutung

Wörtlich übersetzt bedeutet paoskefien „osterfein“. „In vielen Gegenden Westfalens ist noch das alte Wort ‚Paosken‘ für Ostern bekannt“, erklärt Dr. Markus Denkler, Geschäftsführer der Mundart- und Namenforschung beim LWL. Das Wort gehe auf das lateinische pascha zurück, das seinerseits aus dem hebräischen pessach stammt.

©Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)

Der festliche Charakter von Ostern präge somit auch die Bedeutung von paoskefien, das genutzt wird, um eine besonders festliche, auffällige oder stilvolle Erscheinung zu beschreiben.

Sprachlicher Charme mit Augenzwinkern

Dass gerade Ostern als Maßstab für besondere Eleganz herangezogen werde, zeige laut LWL auch den humorvollen Umgang mit Sprache in der Region. Neue Begriffe wie paoskefien entstünden nicht selten mit einem gewissen Augenzwinkern – ganz nach dem Motto: „Ja, ist denn schon wieder Ostern?“

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