Familienfreundliche Touren durch den Dämmerwald. Zum Auftakt der Einweihung des Ferneichen-Geländes lädt der Gemeindesportverband Raesfeld am Sonntag, 27. April 2025, zum Radwandertag ein.
Zwei Strecken mit 20 oder 42 Kilometern bieten Bewegung an der frischen Luft – ganz entspannt und für die ganze Familie geeignet.
Start an der Femeiche in Erle
Laut Mitteilung des GSV beginnt die Tour zwischen 10 und 12 Uhr am Ekhornsloh in Erle, direkt an der bekannten Femeiche. Dort befindet sich sowohl der Start- als auch der Zielpunkt. Teilnehmer können individuell losradeln – ganz ohne Zeitdruck.
Zwei Strecken zur Auswahl
Die kürzere Route mit rund 20 Kilometern verläuft durch den Dämmerwald in Richtung Schermbeck und wieder zurück nach Erle. Wer sich für die längere Strecke entscheidet, radelt etwa 42 Kilometer weit über Schermbeck und Marienthal in südwestlicher Richtung. Beide Strecken führen laut Veranstalter überwiegend über ruhige Nebenstraßen und seien gut ausgeschildert.
Unterstützung durch die Vereine
An einigen Kreuzungspunkten leisten örtliche Vereine Querungshilfe, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten. Auch am Zielpunkt erwartet die Teilnehmer ein besonderer Anreiz: Die Teilnahme an einer Tombola mit kleinen Gewinnen.
Gemeinschaftsleistung der Sportvereine
Wie bereits in den Vorjahren stemmen die Mitgliedsvereine des GSV Raesfeld den Radwandertag in gemeinschaftlicher Organisation. Der GSV lobt das Engagement aller Beteiligten und freut sich auf viele Teilnehmer – ob mit Tourenrad, E-Bike oder Kindersitz.
In den Regionen Raesfeld, Erle, Dorsten, Schermbeck und Haltern wächst das Interesse an moderner Haustechnik, klimafreundlicher Energieversorgung und hochwertiger Innenausstattung. Diese Sonderseite bietet praxisnahe Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigt, worauf Eigentümer und Renovierer im Jahr 2025 achten sollten.
Energieeffizient heizen mit modernen Systemen
Der Austausch alter Heizungsanlagen zählt aktuell zu den wichtigsten Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebereich. Dank staatlicher Förderung und steigender Energiepreise entscheiden sich viele Hausbesitzer für umweltfreundliche Alternativen wie Wärmepumpen oder Solarthermie. In der Region profitieren Modernisierer von erfahrenen Handwerksbetrieben, die moderne Technik mit zuverlässigem Service verbinden.
Foto: Canva
Tiefbauprojekte und sichere Arbeitsplätze
Viele Bauherren planen derzeit größere Projekte im Außenbereich. Dazu gehören neue Zufahrten, Kanalanschlüsse oder Erdarbeiten auf dem Grundstück. Für die fachgerechte Umsetzung sind gut ausgebildete Fachkräfte gefragt. In der Baubranche bieten Unternehmen aus der Region sichere Jobs mit Perspektive, sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau.
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Photovoltaik auf dem Vormarsch
Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen steigt kontinuierlich. Auch in Nordrhein-Westfalen wächst die Zahl der neu installierten Anlagen stetig. Immer mehr Hausbesitzer möchten eigenen Solarstrom erzeugen und sich damit unabhängiger von steigenden Energiekosten machen. Besonders gefragt sind Komplettlösungen mit Stromspeicher und Ladestation für das Elektroauto.
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Böden, die den Unterschied machen
Ein neuer Bodenbelag verändert die Atmosphäre eines Raumes grundlegend. Aktuelle Trends setzen auf Nachhaltigkeit und Individualität. Beliebt sind umweltschonende Materialien wie moderne Vinylböden oder Parkett aus zertifizierter Herstellung. Auch kreative Muster wie Fischgrät oder grafische Designs sorgen für besondere Akzente in Wohnräumen.
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Gutes Raumklima zu jeder Jahreszeit
Immer mehr Menschen investieren in eine moderne Klimaanlage für das Zuhause. Die Geräte sorgen nicht nur im Sommer für angenehme Temperaturen, sondern können im Winter auch als Heizung genutzt werden. Neue Modelle arbeiten besonders energieeffizient und lassen sich bequem per App steuern. Wer auf ein Komplettpaket mit Beratung und Montage setzt, schafft sich langfristig ein spürbar besseres Raumklima.
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Ihre regionalen Ansprechpartner rund ums Bauen, Wohnen und Sanieren
Diese regionalen Fachbetriebe stehen Ihnen mit Kompetenz, Erfahrung und persönlicher Beratung zur Seite. Weitere Informationen finden Sie auf den jeweiligen Unternehmenswebseiten:
Heizung-Sanitär Beck GmbH www.heizung-sanitaer-beck.de Im Heetwinkel 16, 46514 Schermbeck Fachbetrieb für Heizungs- und Sanitärtechnik sowie regenerative Energien.
Fasselt GmbH & Co. KG www.fasselt-schermbeck.de Kapellenweg 38, 46514 Schermbeck Ihr Partner für Hoch- und Tiefbau, Straßen- und Wegebau sowie Kanalbau.
kWhoch2 GmbH www.kwhoch2.de Westricher Straße 30, 46514 Schermbeck Experten für Photovoltaik, Stromspeicher und Elektromobilität.
Fußboden Service F. Rohlof www.fussboden-rohlof.de Hellweg 204, 46284 Dorsten Professionelle Bodenverlegung von Laminat, Vinyl und Parkett.
Gernemann GmbH www.gernemann-online.de Klosterweg 31, 46514 Schermbeck-Marienthal Spezialisten für Kälte-, Klima-, Wärmepumpen- und Elektrotechnik.
Unbekannte Täter sprengten in der Nacht zum Mittwoch einen Zigarettenautomaten an der Schermbecker Straße in Raesfeld-Erle.
Die Explosion beschädigte das Gehäuse stark. Ob und was die Täter dabei erbeuteten, ist noch unklar.
Polizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei in Borken ermittelt und bittet um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Angaben zu den Tätern machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Langersehnter Tag für den Löschzug Erle: Der Löschzug ist am Dienstagabend in die neu gestalteten Räume des erweiterten Feuerwehrgerätehauses umgezogen. Das bestehende Gebäude war schlicht zu klein geworden – nun stehen mehr Platz, moderne Ausstattung und bessere Arbeitsbedingungen zur Verfügung.
Viele Hände sorgten für ein schnelles Ende: Feuerwehrleute packten selbst mit an und trugen den Umzug gemeinsam in kurzer Zeit über die Bühne.
Die alten Spinde in der Fahrzeughalle gehören der Vergangenheit an. Foto: Petra Bosse
„So langsam wurde es Zeit“
Einige Feuerwehrleute packten selbst mit an – auch Löschzugführer Frank Prochnow und Jörg Wachtmeister, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld, halfen beim Umzug mit. Die Freude war ihnen deutlich anzumerken. „Wir freuen uns heute wirklich. So langsam wurde es auch Zeit. Es ist immer schön, in neue Räume zu ziehen“, sagte Prochnow.
Auch Jörg Wachtmeister zeigte sich erleichtert: „Wir freuen uns auf jeden Fall. Und auch darüber, die Fahrzeughalle wieder auf Stand bringen und hier wieder richtig arbeiten zu können.“
Löschzugführer Frank Prochnow im neuen Sanitärbereich. Foto: Petra Bosse
Mehr Platz, mehr Sicherheit – und endlich getrennte Sanitärbereiche
Die neuen Räume bringen spürbare Verbesserungen für den Alltag der Feuerwehrleute. „Geräumiger, viel heller, viel größer“, hieß es vor Ort. Das betreffe insbesondere die Spinde, die nun nicht mehr wie bisher direkt hinter den Einsatzfahrzeugen in der Halle stehen – ein Bereich, der als unübersichtlich und potenziell gefährlich galt.
Es gibt noch einiges zu tun: Jörg Wachtmeister (l.) und Frank Prochnow
Ein besonders wichtiger Fortschritt: Es gibt nun getrennte Sanitärbereiche für Frauen und Männer. Zuvor gab es im Keller zwar Duschräume, die aber – so Wachtmeister – schon lange nicht mehr genutzt wurden. Jetzt sei alles deutlich komfortabler: „Größer und viel schöner, so dass wir uns hier auch nach einem Einsatz duschen können“, sagte Wachtmeister.
Gesetzliche Vorgaben nun erfüllt
Den politischen Beschluss für die Sanierung und Erweiterung hatte der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Raesfeld bereits in seiner Sitzung am 30. Januar 2023 getroffen. Hintergrund war vor allem die bislang fehlende sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung. Diese schreibt vor, dass kontaminierte Einsatzkleidung getrennt von der Privatkleidung gelagert wird – eine Maßnahme, die aus Platzgründen bislang nicht umgesetzt werden konnte. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung fordert diese Trennung zwingend.
Vor der Sanierung standen den Feuerwehrkräften lediglich Spinde in der Fahrzeughalle zur Verfügung, die gleichzeitig für Schutz- und Privatkleidung genutzt wurden. Eine andere Unterbringung war im alten Gebäude nicht möglich.
Neue Räume für Einsatz, Ausbildung und Organisation
Mit dem Umbau hat sich vieles verändert: Im Kellergeschoss entstanden neue Lagerräume sowie Platz für eine kleine Werkstatt. Im Erdgeschoss wurden getrennte Umkleide- und Sanitäreinrichtungen geschaffen – mit Duschen und WCs für bis zu zehn Feuerwehrfrauen sowie für die 45 Kameraden. Letztere befinden sich in einem Anbau in Richtung Jugendhaus Erle.
Im Obergeschoss wartet nun ein großer Sozial- und Schulungsraum auf die Einsatzkräfte. Auch eine kleine Teeküche, ein Besprechungszimmer für die Löschzugführung und ein separater Funkraum für Krisensituationen gehören zum neuen Raumangebot.
Der Anbau bietet nun viel mehr Platz Aktivitäten und auch der Vorplatz wurde neu gestaltet.
750.000 Euro für die Zukunft des Standorts
Rund 750.000 Euro wurden insgesamt in die Sanierung und Erweiterung investiert. Die Bauarbeiten übernahmen zum Großteil Firmen aus Raesfeld und der Umgebung. Das Land NRW unterstützte das Vorhaben mit rund 210.000 Euro aus dem Sonderaufruf-Programm für Feuerwehrgerätehäuser.
Geräumig und hell ist nun der Raum mit den Spinden.
Mit dem Abschluss des Umzugs ist für den Löschzug Erle ein großer Schritt geschafft. Die neuen Räume sind bezogen, vieles ist fertig – aber es bleibt noch einiges zu tun, bevor wirklich alles rund läuft.
Tag der offenen Tür
Eine gute Gelegenheit, sich selbst ein Bild vom neuen Standort zu machen, bietet sich voraussichtlich am Samstag, 30. August 2025 – dann ist ein Tag der offenen Tür in Erle geplant.
Der Heimatverein Raesfeld lädt Eltern und Kinder am Samstag, 19. April 2025, zu einer kostenlosen Wildkräuter-Exkursion im Tiergarten am Schloss Raesfeld ein. Naturpädagoge Stefan Leiding begleitet die Teilnehmenden durch den Frühlingswald und vermittelt anschaulich, welche Wildkräuter in der Region wachsen – und wie sie verwendet werden können.
Wildkräuter entdecken und nutzen
Schon nach wenigen Schritten zeigt sich, wie vielfältig die Natur im Tiergarten ist. Unter Anleitung von Stefan Leiding lernen die Teilnehmenden, heimische Wildkräuter zu erkennen, zu bestimmen und mehr über ihre Verwendung in der Küche oder Hausapotheke zu erfahren. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Familien mit Kindern und bietet einen spannenden und zugleich lehrreichen Nachmittag im Grünen.
Treffpunkt und Anmeldung
Treffpunkt ist um 15:00 Uhr am Naturparkhaus am Tiergarten in Raesfeld. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Gruppengröße begrenzt ist, bittet der Heimatverein um Anmeldung bis zum 16. April 2025. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected]anmelden – bitte mit Angabe der Personenzahl.
Ein wahrer Schatz für die Gemeinde: Wie Raesfeld das fotografische Erbe von Ignaz Böckenhoff bewahrt. Mit vereinten Kräften wird das historische Gedächtnis der Gemeinde digital erlebbar gemacht.
Am Dienstagvormittag überreichten Katja Rettinghaus (Sparkasse Westmünsterland) und Antje Evers (Stadtwerke Borken) dem Heimatverein Raesfeld während einer Pressekonferenz symbolisch die Förderbeiträge für das Projekt „Fotoarchiv Ignaz Böckenhoff“.
Karl-Heinz Tünte und Ralf Brune, Vorsitzender Heimatverein Raesfeld (r.) freuen sich über die Förderung. Foto: Petra Bosse
Mit dieser Förderung in Höhe von 10.000 Euro – bereitgestellt von Gemeinde, Stadtwerken und der Sparkassen-Stiftung – sei ein entscheidender Schritt geschafft: Die Digitalisierung von rund 10.000 Negativen im Sonderformat 6×6 Zentimeter konnte professionell durch eine Fachfirma umgesetzt werden. Damit lasse sich das umfangreiche Archiv weiter erschließen und aktualisieren.
Und: Die Förderung ermöglicht dem Heimatverein, bislang unzugängliche Sonderformate professionell digitalisieren zu lassen – und so ein Stück Zeitgeschichte für kommende Generationen zu sichern.
Ehrenamtliche der Fotogruppe des Heimatvereins Raesfeld bei der Pressekonferenz am Dienstag. Foto: Petra Bosse
Ehrenamtliche Arbeit seit über 40 Jahren
Seit Anfang der 1980er-Jahre arbeiten Mitglieder des Heimatvereins daran, das umfangreiche Archiv zu sichern und digital zugänglich zu machen. Zur aktuellen Fotogruppe, die das Archiv mit viel Engagement betreut, zählen neben Karl-Heinz Tünte und Hans Brune auch Udo Rößing, Benedikt und Georg Nattefort, Ulrike Nollenberg sowie Christiane Danblon. Fast jeden Freitag treffen sie sich ab 16 Uhr im Heimathaus. „Und manchmal arbeiten wir bis tief in die Nacht“, erzählt Karl-Heinz Tünte. Ihre Arbeit trägt Früchte: Rund 70.000 von insgesamt etwa 80.000 Fotos sind inzwischen digitalisiert und thematisch sortiert.
„Die Gemeinde hat damals eine Wundertüte gekauft“, erinnerte sich Karl-Heinz Tünte an die Übernahme des Böckenhoff-Nachlasses durch die Kommune im Jahr 1992. Was damals wie ein großer Schatz wirkte, entpuppte sich über die Jahre als noch weit größer: Mittlerweile gehe man davon aus, dass der Fotograf Ignaz Böckenhoff rund 150.000 Bilder hinterlassen habe. Bereits 1926 – im Alter von 15 Jahren – habe er sich seine erste Plattenkamera gekauft und seither akribisch dokumentiert, was ihn umgab: das Leben in Raesfeld, Kriegsjahre, Familien, Straßen, Landschaften.
Struktur statt Zufall – 30 Themen für ein lebendiges Gedächtnis
Für Hans Brune zählen die frühen Aufnahmen – darunter auch viele der jetzt digitalisierten Sonderformate – zu den eindrucksvollsten im gesamten Bestand. „Das sind für mich die besten Bilder“, sagte er. Dass Ignaz Böckenhoff für seine enorme fotografische Leistung zu Lebzeiten nie richtig gewürdigt wurde, empfindet Brune als bedauerlich.
Um Ordnung in die stetig wachsende Sammlung zu bringen, hat die Fotogruppe inzwischen rund 30 Themenbereiche definiert, denen die Bilder zugeordnet werden. So lassen sich die Aufnahmen künftig besser finden – ob zum Dorfleben, zu Gebäuden oder besonderen Ereignissen. Ziel sei es, die sortierten und digitalisierten Fotos fest im Gemeindearchiv zu verankern und damit dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Während ein Großteil der Bilder mit vereinseigener Technik digitalisiert werden konnte, stellte das 6×6-Format die Gruppe vor Herausforderungen. Die Negative ließen sich nicht mit den vorhandenen Scannern verarbeiten. Daher beauftragte der Verein eine Fachfirma aus Köln. Die Kosten für die Digitalisierung dieser Sonderformate beliefen sich auf 10.000 Euro. Diese wurden von der Gemeinde, den Stadtwerken Borken und der Sparkassen-Stiftung gemeinsam getragen.
Der Verein hat nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld gespart. „Hätten wir alle 80.000 Fotos beim LWL digitalisieren lassen, wären wir bei über einem Euro pro Bild gelandet“, rechnet Brune vor. „Das wären 80.000 Euro gewesen.“
Fotogruppe des Heimatvereins Raesfeld 2025. Foto: Petra Bosse
Stattdessen wurde viel selbst gemacht – mit starker Technik, großem Einsatz und echter Leidenschaft. „Wir haben alles genau durchgerechnet. Hätten wir den gesamten Bestand über den LWL digitalisieren lassen, wären wir bei über einem Euro pro Bild gelandet – bei 80.000 Bildern also rund 80.000 Euro gewesen.“ Die Ehrenamtlichen entschieden sich daher früh, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen – mit Erfolg. Allein in den letzten vier Jahren seien rund 70.000 Bilder digitalisiert worden.
Dank der Unterstützung durch die Gemeinde sei der Heimatverein inzwischen technisch gut aufgestellt. Zum Einsatz kommen heute Flachbildscanner, DIA-Scanner, leistungsfähige PC-Rechner sowie spezielle Archivboxen für Papierfotos und Fotostreifen. Hinzu kommen drei Streifenscanner, ein Beamer, eine Leinwand sowie ein Großbildfernseher.
„Gerade der große Bildschirm kommt im Heimatmuseum sehr gut an“, berichtet Karl-Heinz Tünte. „Besucher schauen sich dort immer wieder gern wechselnde Fotos aus der ‚guten alten Zeit‘ an.“
Dass das Interesse an den historischen Bildern groß ist, zeigen auch die Besucherzahlen, so Tünte. Die Veranstaltungsreihe „Neues aus Alt-Raesfeld“ lockte im Jahr 2024 über 250 Interessierte an. Besonders spannend sei es, so Brune, die Reaktionen der Besucher zu beobachten – etwa dann, wenn sie plötzlich vertraute Gesichter auf den Bildern entdecken. „Da erkennen manche tatsächlich ihre Eltern oder Großeltern wieder“, erzählte er.
Bürgermeister Martin Tesing zeigte sich beeindruckt von der strukturierten Aufarbeitung des Archivs: „Für uns als Gemeinde ist das natürlich eine tolle Sache. Heute ist es dank der digitalen Technik möglich, die Fotos thematisch zu sortieren und gezielt zugänglich zu machen – das wäre 1990 noch undenkbar gewesen. Wenn man jetzt zum Beispiel ‚Dorfmitte‘ oder ‚Dorfentwicklung‘ eingibt, bekommt man per Knopfdruck 100 oder 200 passende Bilder angezeigt. Das ist wirklich beeindruckend – so etwas können nicht viele Gemeinden von sich behaupten. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!“
Bürgermeister Martin Tesing und Erster Beigeordneter Markus Büsken zeigten sich beeindruckt von den digitalisierten „Schatz“. Foto: Petra Bosse
Nach der Digitalisierung werden die Fotos an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zurückgegeben, der sie professionell archiviert. Bürgermeister Martin Tesing zeigte sich überzeugt von der Zusammenarbeit: Der LWL sei auf diesem Gebiet „deutschlandweit sehr gut aufgestellt“.
Standesamt – Nachrichten aus der Gemeinde Raesfeld: Trauungen und Sterbefälle im Überblick.
Im Zeitraum vom 1. bis 31. März 2025 wurden im Standesamt der Gemeinde Raesfeld folgende Eheschließungen und Sterbefälle beurkundet.
Trauung
31.03. Monika Mues und Moritz Reinicke, Baklo 44, 46348 Raesfeld
Sterbefälle
04.03. Theodor Tünte, Gartenstraße 5, Raesfeld 12.03. Maria Bengfort, Leinenweberstraße 9, Raesfeld 23.03. Monika Maria Heßling, Dorstener Straße 101, Raesfeld
(Die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor)
Förderung eines zweiten Autobahnschildes beantragt. Der Heimatverein Erle setzt sich weiterhin für eine bessere touristische Sichtbarkeit der Femeiche ein.
Nach der erfolgreichen Umsetzung des ersten Autobahnhinweisschildes an der A 31 Richtung Norden soll nun auch in Fahrtrichtung Süden ein Schild folgen.
Erstes Schild bereits 2023 aufgestellt
Im vergangenen Jahr konnte das erste touristische Hinweisschild zur Femeiche an der Bundesautobahn 31 in Richtung Norden vor der Abfahrt Schermbeck aufgestellt werden. Die Kosten, die deutlich über den ursprünglich kalkulierten Beträgen lagen, wurden zu 65 Prozent vom Förderfonds für Struktur- und Dorferneuerung übernommen. Der Antrag war von der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer gestellt worden. Die verbleibenden Kosten teilten sich die Bürgerstiftung und die Gemeinde Raesfeld.
Antrag für zweites Schild in Richtung Süden gestellt
Für 2025 hat der Heimatverein nun selbst die Initiative ergriffen und einen Förderantrag beim selben Landesfonds eingereicht – diesmal für das zweite Hinweisschild in Fahrtrichtung Süden. Die Genehmigung der Autobahn GmbH zur Aufstellung an dem vorgesehenen Standort liegt bereits seit Ende 2022 vor, gilt jedoch nur noch bis Ende 2025. Der ursprüngliche Antrag auf zwei Schilder war damals ebenfalls vom Heimatverein gestellt worden.
Die Neugestaltung des Femeichengeländes und des Dorfkerns in Erle bieten Touristen einen attraktiven Anlaufpunkt. Foto: Petra Bosse
Finanzierung über mehrere Partner gesichert
Für den erforderlichen Eigenanteil von 30 Prozent der Projektkosten (rund 9.000 Euro) konnte der Heimatverein mehrere Unterstützer gewinnen: Die Sparkasse Westmünsterland, die Volksbank Raesfeld und Erle sowie die Bürgerstiftung sagten zweckgebundene Spenden zu. Auch die Gemeinde Raesfeld beteiligt sich mit einem kommunalen Zuschuss.
Entscheidung über Förderzusage steht noch aus
Ob das Projekt umgesetzt werden kann, hängt nun von der Entscheidung über den aktuellen Förderantrag ab. Wird dieser bewilligt, übernimmt das Land erneut bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten.
„Jetzt gilt es, die Daumen zu drücken“, erklärt Carlo Behler, der den Antrag gemeinsam mit Peter Stöbel ausgearbeitet hat. „Die Neugestaltung des Femeichengeländes und des Dorfkerns in Erle bieten Touristen einen attraktiven Anlaufpunkt. Nur müssen sie auch wissen, dass es ihn gibt – und wo sie von der A 31 abfahren müssen, um zur Femeiche zu gelangen. Wir hoffen, die Juroren lassen sich von dem Argument erneut überzeugen.“
Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Erle ist Carlo Behler einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Der langjährige Vorsitzende Norbert Sabellek trat nicht erneut an, bleibt dem Verein aber als Beisitzer erhalten. In seinem Bericht blickte Behler auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück, das durch zwei Gedenkveranstaltungen geprägt war – zum Gedenken an die Pogromnacht und das Kriegsende vor 80 Jahren.
Neuer Vorsitzender gefunden
Zur Wahl bei der Jahreshauptversammlung 2025 im Saal von Brömmel-Wilms, bei dem Norbert Sabellek 44 Besucher begrüßen konnte, standen die Positionen des Vorsitzenden, der Kassiererinnen und Kassierer, der Schriftführerinnen und Schriftführer sowie drei Beisitzerposten. Die Suche nach Kandidaten gestaltete sich laut Mitteilung von Carlo Behler vom Heimatverein Erle schwierig – wie viele Vereine habe auch der Heimatverein Mühe, jüngere Menschen für Vorstandsarbeit zu gewinnen.
Frühzeitige Vorstandssuche beim Heimatverein Erle zahlte sich aus
Um nicht – wie kürzlich der Sportverein Eintracht Erle – in die Bredouille zu geraten, bei der Jahreshauptversammlung ohne funktionsfähigen Vorstand dazustehen, habe man im Vorfeld gezielt Gespräche geführt. Ziel sei es gewesen, vor allem das Amt des ersten Vorsitzenden frühzeitig zu besetzen.
Der neue Vorsitzende Carlo Behler (re.) verabschiedet Norbert Sabellek. Foto: Heimatverein Erle
Carlo Behler, der sich bereits durch zahlreiche Führungen und Aktivitäten stark im Verein engagiert, erklärte sich schließlich bereit, zu kandidieren. Er wurde einstimmig gewählt und übernimmt künftig die Repräsentation des Vereins sowie die schriftliche und mündliche Korrespondenz. „Wenn die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt wird, wird es für keinen zu viel“, sagte Behler.
Der neue Vorstand des Heimatvereins Erle im Überblick
Ludger Elbert bleibt erster Kassierer. Janina Kargel, bislang stellvertretende Schriftführerin, übernimmt nun das Amt der ersten Schriftführerin von Carlo Behler. Als Stellvertreterinnen wurden Victoria Heider (Kasse) und Ariane Brinkel (Schriftführung) gewählt.
Neu in den Vorstand aufgenommen wurden die Beisitzer Hermann Grewing, Bernd Steverding und Manfred Gerbersmann. Auch Norbert Sabellek gehört dem Gremium weiterhin an – nun als Beisitzer. Damit ist das Vorstandsteam mit sechs Beisitzern wieder komplett. Zu Kassenprüferinnen wurden Gudrun Grewing und Judith Kolschen gewählt.
Gedenken an die Pogromnacht und das Kriegsende
Der Heimatverein Erle kann auf ein vielfältiges Programm zurückblicken. Am 9. November erinnerte der Verein auf dem jüdischen Friedhof in Erle an die Pogromnacht von 1938. Im Mittelpunkt der Gedenkfeier stand das Schicksal der jüdischen Familie Cahn, von der fünf Angehörige Opfer des Holocaust wurden.
Am 23. März folgte eine weitere Gedenkveranstaltung. Anlass war die Bombardierung Erles und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. Drei Zeitzeuginnen berichteten eindrucksvoll von ihren Erlebnissen. Begleitet wurde die Veranstaltung von den Erler Jägern und mehreren örtlichen Vereinen.
Plattdeutschgruppe und Seniorenteam weiterhin aktiv
Ingrid Horstmann berichtete über den weiterhin großen Zuspruch zur Plattdeutsch-AG „Brejpottspöllers“, die vom Heimatverein getragen wird. Grund- und Sekundarschüler üben dort unter Anleitung von vier Seniorinnen Sketche, Reigenspiele und Märchen ein – und lernen dabei spielerisch die plattdeutsche Sprache. Die einstudierten Stücke werden regelmäßig bei verschiedenen Anlässen aufgeführt.
Besonders erfreulich: Mit dem Beitrag „Dicken, fetten Pannekoken“ erreichte die Gruppe den dritten Platz beim Kreativwettbewerb des Kreises Borken.
Die Seniorengruppe „Koffieköppkes“, die derzeit aus 16 Mitgliedern besteht, engagiert sich seit 2010 in der Pflege regionaler Erinnerungskultur. In geselliger Runde bei „Koffie un Koken“ sammeln und archivieren die Mitglieder alte Fotos und Totenzettel und verfassen Texte über überliefertes Brauchtum.
Eröffnung des Femeichenparks am 27. April
Carlo Behler berichtete über die Aktivitäten rund um die Femeiche. Zur Eröffnung des neu gestalteten Femeichengeländes am 27. April wird sich der Heimatverein ab 14.00 Uhr mit einem vielfältigen Programm beteiligen.
Den Auftakt bildet eine Einführung in die mittelalterliche Femegerichtsbarkeit durch Freigraf Walter Großewilde. Im Anschluss tagt das historische Femegericht, das in historischen Kostümen den überlieferten Femeprozess von 1441 in Erler Platt nachstellt. Den Abschluss gestalten die „Brejpottspöllers“ mit dem „Femeichenrap“ und dem „Erlske Leed“.
Foto: Petra Bosse
Neue Geschichtsstationen an der Femeiche
Mittlerweile stehen auch die frisch gestrichenen Geschichtsstationen des Heimatvereins wieder an der Femeiche. Das Gästebuch und die Flyer sind nun im Kasten unter der neuen Informationstafel „Naturdenkmal Femeiche“ untergebracht.
Trotz der Einschränkungen durch die Baumaßnahmen fanden im vergangenen Jahr insgesamt elf Führungen statt. Nach der Eröffnung sind wieder regelmäßige öffentliche Führungen geplant – in der Regel am ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr – sowie private Führungen auf Anfrage.
Foto: Petra Bosse
Verabschiedung langjähriger Mitglieder
Norbert Sabellek verabschiedete drei langjährige Vorstandsmitglieder: Hannes Kempken, Hannes Nagel (in Abwesenheit) und Charlotte Meiners legten ihre Ämter nieder. Als Dank erhielten sie jeweils einen Blumenstrauß sowie einen Schieferuntersetzer mit dem Motiv der Femeiche.
Auch Sabellek selbst wurde verabschiedet. Carlo Behler würdigte dessen langjährigen Einsatz als Vorsitzender mit denselben Präsenten sowie einem heimatkundlichen Buch.
Veranstaltungen im Jahr 2025
Der Heimatverein hat für 2025 wieder ein abwechslungsreiches Programm aufgestellt:
30. April: Die Brejpottspöllers treten beim Maikranzaufhängen mit Reigentänzen auf.
4. Mai: Frühjahrswanderung ab 8 Uhr vom Heimathaus mit anschließendem Frühstück im Pfarrheim (Anmeldung erforderlich).
29. Juni: Offenes Singen mit Kaffee und Kuchen unter den Kastanien ab 15 Uhr.
Sommerfest: Teilnahme mit einem Salat- und Dessertbuffet sowie dem Auftritt der Brejpottspöllers.
14. September: Jahresausflug nach Rhede mit Besichtigung der Bücherei St. Gudula und Führung in der Gudula-Kirche.
9. November: Plattdeutscher Nachmittag bei Brömmel-Wilms.
Kommunen können ab Mai 2025 Fördermittel für nachhaltige Klimaanpassungskonzepte beantragen.
Ziel sei es, Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl dem Klimaschutz als auch der Biodiversität zugutekommen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nadine Heselhaus weist auf die Bedeutung dieser Unterstützung hin.
Förderung im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“
Die Bundesregierung stellt im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“ erneut Fördermittel zur Verfügung. Vom 15. Mai bis zum 15. August 2025 können sich Kommunen um Zuschüsse für die Erstellung von Konzepten zur Klimaanpassung bewerben. Insgesamt stehen zehn Millionen Euro bereit. Die Förderquote liegt bei bis zu 90 Prozent.
Fokus auf Synergien und naturbasierte Lösungen
Gefördert wird die Arbeit von Klimaanpassungsmanagerinnen und -managern, die Konzepte erarbeiten sollen, die mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen: die Anpassung an den Klimawandel, den Schutz natürlicher Lebensräume und die Förderung der biologischen Vielfalt. Im Mittelpunkt stehen dabei naturbasierte Maßnahmen, die langfristig wirksam sind und sich lokal umsetzen lassen.
Heselhaus: Klimaanpassung gewinnt an Bedeutung
Nadine Heselhaus, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II, betont: „Mit einer engagierten Klimapolitik können wir den Klimawandel noch eindämmen. Das ist auch dringend notwendig, denn jedes Zehntelgrad mehr hat große Auswirkungen auf das Leben auf unserem Planeten. Ganz aufhalten lässt sich der Klimawandel jedoch nicht mehr. Der Anpassung an die bereits veränderten und sich weiter verändernden Bedingungen kommt deshalb große Bedeutung zu.“
Umsetzung der neuen Klimaanpassungsstrategie
Die aktuelle Förderung ist Teil der Umsetzung der im Dezember 2024 beschlossenen Klimaanpassungsstrategie der Bundesregierung. Zuständig für die Abwicklung ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.
Die Generalversammlung am 29. März des Raesfelder Schützenvereins St. Johannis brachte einige Neuerungen mit sich: Der Mitgliedsbeitrag für Senioren wird gesenkt, der Ablauf des Schützenfests angepasst und personelle Veränderungen im Vorstand bekannt gegeben. Präsident Werner Vorholt zeigte sich erfreut über das neue Versammlungsformat – und über den starken Zusammenhalt im Ort.
Beitragssenkung für Senioren ab 2026
Zu Beginn der Generalversammlung begrüßte der König Meinolf Rosenberger die rund 88 erschienenen Mitglieder. Dabei wurde auch eine Entscheidung getroffen, die viele ältere Mitglieder erfreuen dürfte: Ab dem kommenden Jahr soll für Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren nur noch der halbe Mitgliedsbeitrag erhoben werden – also 10 Euro pro Jahr.
Neuer Ablauf für das Schützenfest
Eine zentrale Neuerung betrifft den Ablauf des Schützenfests. Auf Wunsch der Kirchengemeinde, den Gottesdienst am Sonntag zeitlich zu verlegen, sei das Programm insgesamt umgestellt worden.
Der Auftakt erfolgt nun bereits am Samstagabend: Gegen 17:15 Uhr treten die Schützen im Festzelt an. Von dort aus geht es um 18 Uhr, begleitet von den klangvollen Fanfaren aus Raesfeld, im Festmarsch zur Kirche. In der Kirche selbst werden die Teilnehmenden bereits von den Burgmusikanten erwartet, die mit einem festlichen musikalischen Empfang einstimmen.
Nach der Messe setzt sich der Zug – angeführt von der Heidener Kapelle und begleitet von beiden Musikvereinen – wie gewohnt in Bewegung zum Friedhof. Von dort aus geht es weiter zum feierlichen Zapfenstreich auf dem Rathausplatz.
Sonntag – Start mit Seniorenfrühstück und Throntanz
Am Sonntagmorgen startet das Programm mit einem Seniorenfrühstück ab 10 Uhr im Zelt. Gegen 11 Uhr marschieren die Fanfaren und Burgmusikanten gemeinsam mit dem Königspaar ins Zelt ein – inklusive festlichem Throntanz. Gegen 12 Uhr übernimmt dann die Gruppe Fun Generation die Bühne und präsentiert ihr Können mit verschiedenen Tanzgruppen.
Veränderungen im Vorstand
Während es bei den Offizieren keine Veränderungen gab, standen im Vorstand mehrere Wechsel an. Nach 15 Jahren Vorstandsarbeit – davon sieben Jahre als Kassierer – scheidet Andreas Klostermann aus gesundheitlichen Gründen aus.
Neu in den Vorstand gewählt wurden dafür Roland Nießing als Kassierer sowie Julian Macollus als Schriftführer. Außerdem verstärkt André Hildebrand das Team.
Auch der Finanzbericht war Thema der Versammlung – und zeigte deutlich: Die Kosten sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Besonders die Ausgaben rund um das Schützenfest schlagen 2024 spürbar zu Buche. Allein für den Festwirt wurden rund 14.000 Euro aufgewendet, für neue Fahnen 6.964,48 Euro. Weitere Posten entfielen auf Pferde und Kutschen, Musikgruppen, Druckkosten sowie Ausstattung und Technik. Auch Versicherungen, Mieten und Organisation trugen zur Ausgabensumme bei.
Ein Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre macht das Ausmaß deutlich: Nach einem pandemiebedingten Einbruch 2020 und 2021 steigen die Ausgaben seit 2022 kontinuierlich an. Während 2023 noch knapp 39.200 Euro ausgegeben wurden, belaufen sich die Ausgaben 2024 bereits auf über 49.600 Euro – das entspricht einem Anstieg von rund 10.440 Euro, also etwa 27 Prozent binnen eines Jahres.
Premiere im Pfarrheim – Vorfreude auf das Martinus-Haus
Erstmals fand die Generalversammlung im Pfarrheim von St. Martin statt – sehr zur Freude von Präsident Werner Vorholt: „Die Räumlichkeiten passten, und nun freuen wir uns auf das Martinus-Haus, um dort im nächsten Jahr im neuen Saal feiern zu dürfen.“
Ein besonderer Dank galt an diesem Abend der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, die nicht nur im Ernstfall zur Stelle sei, sondern sich auch um das leibliche Wohl der Gäste gekümmert habe. „Das zeigt den Zusammenhalt des Dorflebens“, betonte Vorholt.
Ausblick: Nächste Versammlung im März 2026
Der nächste Termin steht ebenfalls schon fest: Die Generalversammlung wird – wie in den vergangenen Jahren – rund drei Wochen vor Ostern stattfinden, konkret am 14. März 2026.
Weitere Termine
Die Vorparade findet am Sonntag, 29.6.2025 statt. Antreten ist um 14.15 Uhr am Froschbrunnen.
Im Anschluss startet das Kinderschützen um 15 Uhr, nach der Vorparade, im Pastors Busch.
Im Rahmen der Gemeindeaktion „Saubere Umwelt“ beteiligten sich auch Kinder der Kita Waldwurm gemeinsam mit ihren Familien und dem Erzieherteam an der Müllsammelaktion rund um Schloss Raesfeld.
Foto: Presse
Wie Steffi Steverding, Erzieherin der Kita Waldwurm, mitteilt, waren mehrere Kinder im März gemeinsam mit ihren Familien sowie dem Team der Einrichtung unterwegs, um das Gelände rund um das Schloss Raesfeld, den Parkplatzbereich und angrenzende Waldstücke von Abfällen zu befreien. Die Aktion war Teil der gemeindlichen Umweltinitiative „Saubere Umwelt“.
Ausgestattet mit Müllzangen, Handschuhen und Sammelbehältern begaben sich die Kinder auf die Suche nach achtlos weggeworfenem Müll. „Auf den ersten Blick sieht es ja oft sauber aus“, so eine Erzieherin vor Ort. „Aber wenn man genauer hinschaut, kommt doch einiges zum Vorschein.“
Foto: Presse
Die kleinen Helfer durchsuchten Büsche, spähten hinter Baumstämme und sammelten Flaschen, Dosen und Plastiktüten ein. Auch ungewöhnliche Fundstücke blieben nicht aus – darunter ein Karnevalshut mit der Aufschrift „Champions Work“. Eine begleitende Mutter kommentierte augenzwinkernd: „Aber die wahren Champions sind heute unsere Kinder!“
Gemeinschaftsaktion mit sichtbarem Erfolg
Die Gemeinde stellte für die Aktion Hilfsmittel wie Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Darüber hinaus nutzten einige Kinder eigene Hilfsmittel, etwa umfunktionierte Grillzangen. Im Laufe des Vormittags kam es zu freundlichen Begegnungen mit weiteren Engagierten aus anderen Kitas und vom Heimatverein, die ebenfalls an der Sammelaktion teilnahmen.
Foto: Presse
Am Ende der Aktion kamen zwei große blaue Müllsäcke zusammen – ein deutlich sichtbares Ergebnis des gemeinsamen Einsatzes. Die Kinder zeigten sich stolz über ihren Beitrag zum Umweltschutz. Ein Kind fasste es so zusammen: „Wir machen das für die Natur!“
Mitglieder der UWG Raesfeld-Erle und die Erler Ackergiganten haben am Wochenende eine Blühfläche angelegt. Mit historischen Landmaschinen wurde Saatgut ausgesät – ein Erlebnis für Jung und Alt. Die Aktion soll für mehr Artenvielfalt sensibilisieren.
Historische Technik trifft modernes Anliegen
Mit klappernden Motoren und viel Enthusiasmus brachten die Erler Ackergiganten am Sonntag, 6. April auf einer rund zwei Hektar großen Fläche an der B70 – Ecke Zum Schelderhoff – das Saatgut aus. Die Fläche war zuvor von einem Landwirt gepflügt und gedüngt worden. Danach übernahmen die Vereinsmitglieder mit ihren historischen Landmaschinen die Arbeit: Auf einem rund 30 Meter breiten Streifen wurde eine bunte Blühmischung eingesät.
„Mit dieser Aktion möchten wir auf die Wichtigkeit von Blühwiesen aufmerksam machen und das Interesse bei Jung und Alt an der Natur und Landwirtschaft wecken“, erklärte Johannes Ostermann, Bürgermeisterkandidat der UWG Raesfeld-Erle.
Begeisterung bei kleinen und großen Gästen
Auch eine zweite Aktion am Neubaugebiet Stockbreede habe laut Mitteilung der UWG, viele Zuschauer angelockt. Auch dort hat die UWG Raesfeld-Erle in Zusammenarbeit mit den Erler Ackergiganten eine weitere Blühfläche vorbereitet. Am Regenrückhaltebecken versammelten sich Interessierte, bestaunten die alten Maschinen und kamen mit den Akteuren ins Gespräch.
Ein besonderes Highlight für Kinder: Wer wollte, durfte eine kleine Runde mit dem Traktor mitfahren. Johannes Ostermann war ebenfalls vor Ort, griff selbst mit an und nahm sich Zeit für den Austausch mit den Besuchenden.
Leichtathletik für Kinder: Mit Teamgeist und Spaß am Start. Neue Wettkampfform begeistert über 120 Kinder in Raesfeld – Bürgermeister Tesing gratuliert den Siegerteams.
Mit dem neuen Wettkampfsystem „Kinderleichtathletik“ für die Altersklassen U8, U10 und U12 folgt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) einer einfachen Idee: Bewegung soll Spaß machen. Statt techniklastiger Einzelwertungen treten die Kinder in Teams gegeneinander an – und jede Leistung zählt fürs Team.
„Leichtathletik ist im Grunde das, was Kinder sowieso den ganzen Tag machen: springen, sprinten, werfen“, erklärte Gabi Grewing vom TSV Raesfeld. Bisher sei das Regelwerk allerdings stark an den klassischen Wettkämpfen der Älteren orientiert gewesen. Das neue System setze nun bewusst auf Spielformen, Teamgeist und altersgerechte Anforderungen.
Bei der Kinderleichtathletik-Veranstaltung in Raesfeld hatten sich 16 Teams mit jeweils sechs bis elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern angemeldet. Drei der Mannschaften kamen vom SV Schermbeck, auch aus Hamminkeln reisten Kinder an. Insgesamt gingen über 120 Kinder bei bestem Frühlingswetter an den Start.
Mehr als 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sie betreuten die Stationen, sorgten für Verpflegung und organisierten Urkunden und Medaillen. „Ohne die vielen helfenden Hände wäre so ein Tag nicht möglich“, so Grewing.
In der Altersklasse U8 siegte das Team „Die taffen Giraffen“ mit
Benjamin Czegledy,
Ella Brinkmann,
Grigorios Zisoudis,
Lea Epping,
Leo Sümpelmann,
Lina Gröniger,
Maja Amar, Malia Berek und
Paulina Lechner.
In der U10 holten die „Schermbecker Rennschnecken“ vom SV Schermbeck den ersten Platz. In der U12 setzten sich „Die rasenden Raketen“ durch – mit
Bennett Jensen,
Clemens Weddeling,
Marieke Gesing,
Marlene Frieler,
Mats Ignaszak und
Sophie Hinzelmann.
Starke Zeiten beim 800-Meter-Lauf
Zum Abschluss wurde ein 800-Meter-Lauf ausgetragen.
Die schnellsten Jungen waren
Clemens Weddeling (3:03 Min.),
Milan Voß (3:07 Min.) und
Mattis Englmeier (3:12 Min.).
Bei den Mädchen liefen
Lotte Büsken (3:17 Min.),
Linna Scharffe vom SV Schermbeck (3:19 Min.) und
Lotte Potthoff (ebenfalls 3:19 Min.) auf die Podestplätze.
Bürgermeister überreicht Medaillen
Auch Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing war vor Ort und übernahm gemeinsam mit dem Organisationsteam die Siegerehrung. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Freude und Ehrgeiz die Kinder hier dabei sind“, sagte Tesing. Die Veranstaltung sei eine „großartige Werbung für den Sport“.
Ministerin Feller: Gratulation an herausragende Lehrkräfte, die stellvertretend für viele engagierte Lehrkräfte im Land stehen
Magnus Osterkamp, Lehrer für Evangelische Religion und Französisch an der Julia-Koppers-Gesamtschule Borken sowie am Gymnasium Remigianum, gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Deutschen Lehrkräftepreises. In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ werden Pädagoginnen und Pädagogen gewürdigt, die von ihren Schülerinnen und Schülern nominiert wurden.
Osterkamp überzeugte die Jury durch seinen zeitgemäßen Unterricht, seine individuelle Förderung und die engagierte Begleitung der persönlichen Entwicklung junger Menschen.
Lehrkräfte mit Herzblut
Schulministerin Dorothee Feller betont: „Lehrkräfte, die mit Herzblut unterrichten, sind die tragenden Säulen unserer Schulen. Mit großer Leidenschaft erfinden sie sich und ihren Unterricht immer wieder neu. Im engen Kontakt zu ihren Schülerinnen und Schülern machen sie unsere Schulen zu Lern- und Lebensorten, an denen Kinder und Jugendliche über sich hinauswachsen können. Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für die vielen engagierten Lehrkräfte in unserem Land. Ich gratuliere herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und danke allen Lehrkräften, die an unseren Schulen jeden Tag Großartiges leisten.“
Der Frühling ist da – und mit ihm startet auch die beliebte Radtouren-Reihe „Ü60 on Tour“ in eine neue Saison rund um Raesfeld.
Das Orga-Team um Klaus Gesing, Heinz Stolbrink, Gerd und Egbert Groß-Onnebrink, Alfons Brinkmann, Heinz Lammers und Helmuth Hater hat den neuen Fahrtenplan bereits auf die Beine gestellt. Insgesamt sieben Termine stehen zwischen April und Oktober im Kalender – immer donnerstags.
Bewegung, Begegnung und gute Laune
Ob mit E-Bike oder klassisch auf dem Drahtesel: Mitfahren können alle Seniorinnen und Senioren rund ums Rentenalter, die Lust auf Bewegung, Natur und nette Gesellschaft haben. Die Strecken sind rund 35 Kilometer lang, das Tempo bleibt moderat – und wie immer gilt: Gefahren wird bei jedem Wetter! Getreu dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur unpassende Kleidung.“
Diese Termine sind geplant:
10. April
8. Mai
12. Juni
10. Juli
14. August
11. September
9. Oktober
Los geht’s jeweils um 14:30 Uhr am Jugendhaus Raesfeld (Ecke Weseler Straße / Zum Esch). Die Rückkehr ist zwischen 18:00 und 18:30 Uhr geplant.
Rückblick auf 2024: Ziele und Teilnehmerrekord
Im vergangenen Jahr führten die Touren durch die abwechslungsreiche Umgebung der Schlossgemeinde – unter anderem nach Lembeck, Schermbeck, Borken-Gemen, Reken und Ringenberg. Den Teilnehmerrekord gab’s im September: 54 Radlerinnen und Radler machten sich damals auf den Weg zum Land-Café Alpakas am Schloss Ringenberg.
Vorfreude auf die neue Saison
Jetzt freuen sich die Organisatoren auf eine neue Saison mit vielen bekannten und gern auch neuen Gesichtern. Wer mitradeln möchte, sollte sich die Termine schon mal im Kalender markieren – und die Regenjacke sicherheitshalber bereitlegen.
Wie bereits berichtet, war der Pflanztag rund um das Erler Ehrenmal ein voller Erfolg. Viele helfende Hände, gute Stimmung und das gemeinsame Ziel, den Platz an der Schermbecker Straße neu zu gestalten, prägten den Tag.
Schubkarre um Schubkarre rollte über das Gelände, während rund 40 Helferinnen und Helfer mit Spaten und Gießkanne im Einsatz waren. 750 Pflanzen – darunter bodendeckende Rosen, Storchenschnabel, Eiben und Säulenbuchen – fanden an diesem Samstag ihren neuen Platz in der Erde.
Landjugend Erle-Rhade war mit Begeisterung dabei
Besonders schön war die Vielfalt der Mitwirkenden: Mitglieder des Bürgerschützenvereins Erle, der Landjugend Erle-Rhade sowie Engagierte aus weiteren Erler Vereinen arbeiteten Hand in Hand. Auffällig viele junge Leute zwischen 16 und 22 Jahren packten mit an – die Landjugend war mit Begeisterung dabei und sorgte für frischen Schwung.
Foto: Privat
Dritte von vier geplanten Aktionen
Es war bereits die dritte von vier geplanten Aktionen zur Umgestaltung des Ehrenmals – und sie zeigte einmal mehr, wie viel mit Gemeinschaftsgeist bewegt werden kann. Die Pflanzen wurden nicht nur gesetzt, sondern auch sorgfältig gewässert. So ging ein arbeitsreicher, aber rundum gelungener Tag zu Ende – mit müden Armen, aber zufriedenen Gesichtern.
Laut Mitteilung des CDU-Gemeindeverbands Raesfeld-Erle-Homer trafen sich am 3. April über 80 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus dem Gemeindegebiet, um sich über wirtschaftliche Entwicklungen und politische Pläne auszutauschen.
Die Veranstaltung bot Impulse zu Förderprogrammen, Digitalisierung und Standortentwicklung – und eine Gelegenheit, den CDU-Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann kennenzulernen.
Unternehmen stellte sich vor
Zum Auftakt präsentierte Andreas Pass, Geschäftsführer der PASS Möbelbau GmbH in Raesfeld-Erle, sein Unternehmen. Anschließend stellte Ingo Trawinski, Prokurist der Wirtschaftsförderung des Kreises Borken, verschiedene Fördermöglichkeiten vor. Er gab zudem Hinweise zur Digitalisierung und zeigte Perspektiven zur Weiterentwicklung des Standorts auf.
Fotos: Christian Lipfert
Bürgermeisterkandidat gibt Ausblick
Dirk Kuhmann, CDU-Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Raesfeld, stellte sich den anwesenden Gästen persönlich vor. In seiner Ansprache betonte er: „Mir ist wichtig, dass Politik und Unternehmerschaft im ständigen Dialog bleiben. Nur so können wir gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen vor Ort entwickeln.“ Er erläuterte seine Pläne für eine enge Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft und zeigte erste Ansätze für zukünftige Projekte auf.
Dank für den regen Austausch
Der CDU-Gemeindeverband bedankte sich bei allen Teilnehmenden für das Interesse und die offenen Gespräche. Man wolle den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik auch in Zukunft weiterführen.
Ein 61-jähriger Mann aus Raesfeld hat sich am Samstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Straße Hilgenstuhl schwere Verletzungen zugezogen.
Nach eigenen Angaben sei er alkoholisiert mit dem Pedelec unterwegs gewesen und ohne Fremdeinwirkung gestürzt.
Ein Atemalkoholtest habe laut Polizei einen Wert von über 1,2 Promille ergeben. Rettungskräfte brachten den Mann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Borken. Dort sei ihm eine Blutprobe entnommen worden, um den genauen Alkoholgehalt festzustellen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Was vor wenigen Wochen als „kleine Idee“ begann, hat sich zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftsprojekt entwickelt: Das Ehrenmal in Erle wurde rundum erneuert – und das mit viel Herz, Schweiß und Zusammenhalt. Nun ist das Werk vollbracht – und das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Bereits im Februar hatten sich auf Initiative der Landjugend Erle-Rhade und des BSV Erle zahlreiche Helferinnen und Helfer zusammengefunden, um das Ehrenmal zu modernisieren. Von Anfang an war klar: Hier geht es um mehr als ein bisschen Kosmetik. Die Anlage sollte nicht nur schöner, sondern würdiger, strukturierter und pflegeleichter gestaltet werden – und das in echter Teamarbeit.
„Am Anfang wollten wir einfach ein bisschen aufhübschen“, erinnerte sich BSV-Präsident Andreas Pass zum Auftakt der Arbeiten. „Aber dann sagte Uli Grunewald: ‚Ein bisschen reicht nicht. Wir müssen das richtig machen.‘ Und plötzlich stand der halbe Ort dahinter.“ So kam es – und das mit Erfolg.
Das Ehrenmal sieht aus wie neu. Foto: Borgwardt
Vom Fundament bis zur Fahne: Alles neu gedacht
Die Arbeiten begannen mit dem Freiräumen der Fläche, dem Fällen von Bäumen und dem Entfernen alter Wurzeln. Es folgte die gründliche Reinigung des Ehrenmals, das Verfugen der Mauer und das Setzen neuer Fundamente für zwei Fahnenmasten. Ein neuer Rahmen aus Eiben, Bodendeckern, Lebensbäumen und Rosen verleiht der Anlage nun Struktur und Frische – ganz im Sinne des Konzepts von Uli Grunewald (Baumschule Grunewald), der fachlich beratend zur Seite stand.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde heute, am 5. April 2025, die abschließende Bepflanzung vorgenommen. Zwischen Spaten, Schubkarren und frisch gesetzten Bäumen traf sich das halbe Dorf am Ehrenmal – genau dort, wo man sich sonst eher zu stillen Gedenkmomenten begegnet. Heute jedoch stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Auch die Vertreter des Heimatvereins waren voll des Lobes für das frisch renovierte Ehrenmal. Einige von ihnen haben die Restauration 1956 noch in lebhafter Erinnerung. Foto: Borgwardt
Ein Projekt vieler Hände und Herzen
Beteiligt waren neben dem BSV und der Landjugend auch die Kirchengemeinde St. Martin, die Gemeinde Raesfeld, der Löschzug Erle, das Team von Hub Erle, Ingolfs Futterstube, das Hotel Lieb & Wert, BWR Schermbeck und viele weitere freiwillige Helferinnen und Helfer. Getränke, Verpflegung, Technik, Pflanzen, Zeit – jeder trug bei, was er konnte.
Simon Grömping von der Landjugend bringt es auf den Punkt: „Es ist einfach schön, zu sehen, wie viel sich bewegt, wenn alle an einem Strang ziehen. Das Ehrenmal ist ein Ort der Erinnerung – jetzt ist es auch ein Zeichen für das, was wir gemeinsam schaffen können.“
Frisch bepflanztes Beet am Ehrenmal: Hier wird es bald grün. Foto: Borgwardt
Ein neues Gesicht für einen alten Ort
Das Ehrenmal wurde zuletzt 1995 umfassend renoviert – davor 1956, nach dem Zweiten Weltkrieg. Über 30 Jahre später ist die Neugestaltung nun nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine emotionale Aufwertung: würdig, nachhaltig, mit viel Liebe zum Detail – und getragen von einer Dorfgemeinschaft, die Zusammenhalt lebt.