Raesfeld (pd). Wie bereits berichtet, veranstalten der Förderverein der Kindertageseinrichtung St. Martin in Raesfeld und der Ortsmarketing Raesfeld e.V. die vierte Fahrradbörse am Samstag, 21. April 2012 auf dem Schulhof der Alexanderschule in Raesfeld.
Hierzu werden noch Verkaufsnummern vergeben. Alle interessierten Verkäufer erhalten diese beim St. Martin Kindergarten Tel.: 02865/7875 oder bei Gerlinde Baumeister Tel.: 02865/7648
Die Räder und das Zubehör (Fahrradsitze, Roller, Laufräder, Dreiräder…) können am Samstag von 9:00 – 10:00 Uhr auf dem Schulhof der Alexanderschule abgeben werden. Den Preis bestimmt der Verkäufer, der Förderverein wickelt den Verkauf ab.
Am Verkaufstag können dann alle Gegenstände von 11:00 – 13:00 Uhr besichtigt und erworben werden. Eine Probefahrt auf dem Schulhofgelände ist natürlich möglich, bevor die Fahrräder erworben werden.
Von 14:00 – 14:30 Uhr können die Verkäufer ihren Erlös, beziehungsweise ihre nicht verkauften Artikel abholen. Zehn Prozent des Erlöses fließen an den Förderverein Kiga St. Martin.
Die THW-Ortsverbände Dorsten / Gladbeck und Bottrop und die Löschzüge Altschermbeck und Holsterhausen üben gemeinsam.
Schermbeck (pd). Am vergangenen Samstag trafen die Löschzüge Altschermbeck und Dorsten-Holsterhausen mit den THW-Ortsverbänden Dorsten/Gladbeck und Bottrop, um den ganzen Tag über gemeinsam zu üben. Übungsort war dabei das Übungsgelände Kanonenberge in Wesel, wo der Weseler THW-Ortsverband seinen Standort hat. Auf diesem Gelände befinden sich mehrere Übungshäuser, eingestürzte Gebäude und Fahrzeuge, an und in denen realitätsnah unterschiedliche Einsatzszenarien trainiert werden können. Da die Dorstener Feuerwehrleute am Tag zuvor bis spät in die Nacht einen Großbrand zu löschen hatten und sich ausruhen mussten, traf der Löschzug Holsterhausen erst mittags ein. Bis dahin führten die THWler und die Altschermbecker Feuerwehrleute jeweils separat Grundausbildung und kleine Einsatzübungen an den Übungsgebäuden und auf dem weitläufigen Gelände durch. Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete dann eine Grußübung aller Einheiten. Angenommene Lage war eine Explosion, bei der zwei Busse und mehrere Gebäude zerstört wurden. Insgesamt 17 verletzte und vermisste Personen (Mitglieder der Jugendfeuerwehr und des Jung-THW sowie Dummies) mussten gerettet, Brände gelöscht und eine Patientensammelstelle eingerichtet werden. In erster Linie sollte hierbei ein optimales taktisches Vorgehen bei einer zunächst unübersichtlichen Einsatzstelle sowie die Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen geübt werden. Insgesamt nahmen rund 75 Personen an der Übung teil. Nach Abschluss der Übung zeigten sich die Verantwortlichen von Feuerwehr und THW zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Alle Beteiligten waren sich einig, eine solche gemeinsame Übung auf jeden Fall zu wiederholen.
Fotos: Peter Boll, Ortsbeauftragter des Ortsverbands Dorsten/Gladbeck
Im neuen Baugebiet, längs der Schermbecker Straße in Erle, tut sich so langsam was. Das erste Häuschen steht und der Straßennahme ist schon vor längerer Zeit festgelegt worden. Die nach Südwesten abzweigende Stichstraße wird mit dem Straßennamen „Sagemüller-Straße“ versehen.
In Erle wurden immer wieder Straßen nach Erler Bürgern, die in der Geschichte des Ortes eine besondere Rolle gespielt haben, benannt wie Lammersmannstraße, Dechant-Karthaus-Straße, Lena-Nüssing-Straße, Else-Cahn-Weg und die Pfarrer-Nonhoff-Straße.
Die Bedeutung dieser Personen wird durch ein Zusatzschild an den Straßennamensschildern kurz erläutert. Die Straßen liegen südlich des Erler Ortskerns.
Nur für das Neubaugebiet gibt es noch keinen Namen. Wie wäre es mit „Playmobil-Land“?
Der Rheder Hendrik Wüst ist neuer Landeskandidat der CDU für Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede.
Hendrik Wüst, in Rhede geboren, machte 1994 das Abitur und studierte Rechtswissenschaften.
2000 legte der Politiker das erste und 2003 das zweite juristische Staatsexamen ab., Seitdem ist er zugelassener Rechtsanwalt. Sein Referendariat machte er unter anderem in Münster, Coesfeld und Brüssel. Von 2000 bis 2005 arbeitete er bei einer Unternehmensberatung.
Podiumsdiskussion mit Absolventen und Vertretern der Öffentlichkeit u.a. mit Hand Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster und Hendrik Wüst, CDU Abgeordneter. Foto: Petra Bosse
Seit dem 18. November 2010 ist Wüst Geschäftsführer des Verbandes der Zeitungsverleger in Nordrhein-Westfalen (ZVNRW). Er trat dort die Nachfolge von Udo Becker an, der als Geschäftsführer zum Lokalfunk-Mantelprogrammanbieter „Radio NRW“ wechselte.
1990 gründete Wüst mit Freunden die „Junge Union“ in rhede.1995 wurde Hendrik Wüst Stadtverordneter in Rhede, 1999 Mitglied des Vorstandes der CDU-Ratsfraktion, sowie Aufsichtsrat der Stadtwerke in Rhede.
1998 war er auf Landesebene tätig. Von 1998 bis 2000 fungierte er zunächst als Landesschatzmeister der Jungen Union NRW. 2000 bis November 2006 wurde er dann zum Landesvorsitzenden dieser Parteigruppierung gewählt. Hierdurch wurde er zugleich Mitglied im Landesvorstand der CDU NRW und im Bezirksvorstand der CDU im Münsterland.
2002 wurde er zum Beisitzer im Bundesvorstand der CDU Deutschlands gewählt.
Warum sollten die Bürger hier die CDU wählen?
Die Bürger sollten im ganzen Land die CDU wählen, weil wir hier eine Richtungsentscheidung haben. Es geht um Verantwortung, statt Verschuldung. Der Landtag wurde ja aufgelöst, weil Rot-Grün für immer mehr Schuldein keine Mehrheit hatte.
Wer wird Ihrer Ansicht nach Oppositionsführer im Landtag sein, wenn Röttgen nicht gewinnen und die Ministerpräsidentin Kraft nicht ablösen sollte?
Die Wahl ist völlig offen. Ich glaube, dass die Menschen an der Griechenlandkrise sehen, dass immer mehr Schulden am Ende die Schwachen der Gesellschaft treffen, und bin überzeugt davon, dass deshalb die CDU gute Chancen hat, die Wahl zu gewinnen.
Mit wem will die CDU koalieren, wenn es voraussichtlich allein nicht reichen wird und die Grünen dem Vernehmen nach nicht zu Verfügung stehen?
Wenn die CDU stärkste Partei wird, dann werden alle, die heute im Wahlkampf noch ihr Profil schärfen, schon auf uns zukommen.
Warum gehen die etablierten Parteien vergleichsweise zahm mit den Piraten um, obwohl diese keine Chance auslassen, sich als Partei ohne Programm und Antworten auf aktuelle Fragen zu outen?
Wenn jemand für nichts steht, kann man sich schlecht damit auseinander setzen. Die völlige Schleifung des geistigen Eigentums, ob bei Musik, Büchern, oder anderen Ergebnissen schöpferischer Tätigkeiten, wie die Piraten es wollen, macht uns am Ende kulturell ärmer und ist deshalb inakzeptabel.
Halten Sie die Piraten heute schon für koalitionsfähig?
Ich halte sie noch nicht einmal für politikfähig. Wenn jemand in ein Parlament will, sollten diese zu den Themen, die dort diskutiert werden auch eine Meinung haben.
Was ist der Grund für den Zuspruch der Piraten gegenüber den etablierten Parteien wie zum Beispiel der CDU.
Sie vermitteln den Eindruck von Offenheit und Spontanität, was junge Leute sicherlich auf den ersten Blick auch anspricht.
Wird die FDP den Wiedereinzug in den Landtag mit Lindner schaffen?
Die neuste Umfrage liegt bei 3 Prozent, und nach dem Lindner diese Wahl offensichtlich für einen eitlen Machtkampf mit Herrn Rösner nutzen will, ist es durchaus möglich, dass die FDP aus dem Landtag fliegt.
Wie sehen Sie die Chancen für die CDU im Bund, bei der nächsten Wahl die Regierungsmacht zu verteidigen?
Angela Merkel ist zu recht sehr anerkannt und beliebt. Deshalb sind die Chancen gut.
Wie ist ihre Meinung zu den rückläufigen Einkommen bestimmter Bevölkerungsschichten und wie sollte aus ihrer Sicht die Politik der CDU sein Lohndumping zu verhindern mit dem Ziel, auskömmliche Renteneinkünfte zu schaffen, damit in ihrem Leben durchgängig beschäftigte im Alter vor dem Gang zum Sozialamt geschützt sind.
Wir hatten noch nie so viele sozialarbeits-versicherungspflichtige Arbeitsplätze wie heute, aber die Tarifparteien sind gefordert, dass jeder Arbeitnehmer auch von einem vollschichtigen Arbeitsplatz leben kann, und die Politik ist gefordert, zum Beispiel mit der Zusatzrente von der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Altersarmut, zu verhindern.
Was sind Ihre politischen Vorhaben für unseren Kreis in der neuen Legislaturperiode?
Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass Stadt und Land nicht gegeneinander ausgespielt werden. Rot/grün hat im Haushalt 2012 – 679 Euro pro Einwohner im Ruhrgebiet und 115 Euro für einen Einwohner im Münsterland geplant. Dieses Ungleichgewicht ist nicht in Ordnung. Weiteres Thema: Ich habe im Landtag dafür gesorgt, dass es bisher keine Trinkwassergefährdung durch Gasbohrungen in unserer Region gibt. Dieses Thema ist noch nicht vom Tisch, da bleibe ich dran.
Wie alle Städte und Gemeinden in NRW erhebt auch die Gemeinde Raesfeld eine jährliche Hundesteuer. Obwohl der Satz für einen Hund in der Schlossgemeinde mit 36 Euro unter dem Durchschnitt im Kreis Borken liegt, kommt es auch in Raesfeld leider oftmals vor, dass Hundehalter ihre Tiere widerrechtlich nicht anmelden, um die Hundesteuer einzusparen.
Dieser Missstand beschäftigte bereits im letzten Frühjahr den Hauptausschuss der Gemeinde Raesfeld. Um für Steuergerechtigkeit zu sorgen, entschied man sich 2011 für die Durchführung einer „Hundezählung“. Bereits die Ankündigung dieser Maßnahme zeigte einen ersten Erfolg: rund 70 Hunde wurden kurzfristig nachgemeldet, um ein drohendes Bußgeld zu vermeiden.
Aktuell sind in Raesfeld 1195 Hunde registriert. Dennoch geht man im Rathaus davon aus, dass rund 10 % der „vierbeinigen Freunde“ in der Gemeinde von ihren Besitzern noch nicht angemeldet wurden.
Genaue Zahlen soll nun die Firma Adler Kommunalservice GmbH aus Aachen ermitteln. Sie wird im Auftrag der Gemeinde Raesfeld eine Hundebestandsaufnahme erstellen. Im Zeitraum vom 17. April 2012 bis zum 26. Mai 2012 werden Außendienstmitarbeiter der Firma Adler sämtliche Haushalte im Gemeindegebiet aufsuchen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass zur Durchführung der Befragung die Wohnungen der Befragten nicht betreten werden. Zudem können sich die Mitarbeiter durch einen gesiegelten Ausweis der Gemeinde Raesfeld legitimieren.
Werden bei der Hundebestandsaufnahme nicht versteuerte Hunde festgestellt, müssen die Halter mit einer rückwirkenden Festsetzung der Steuer und einem Bußgeld rechnen.
Die Gemeinde Raesfeld weist extra darauf hin, dass alle Hunde anzumelden sind – auch Hofhunde und Wachhunde.
Anmeldungen und Auskünfte zur Hundesteuer gibt es im Rathaus bei Ulrike Pieper, Zimmer 19, Telefon: 02865/955-134.
Das Erler Sommerfest, das von allen Erler Gruppen und Vereinen gestaltet und unterstützt wird, startet in diesem Jahr mit seiner 61. Auflage. Es findet traditionell am ersten Wochenende nach den Sommerferien statt.
Energieeffizienz-Impulsgespräche decken Einspar-Potenziale auf Kreis Borken und WFG kooperieren mit RKW Nordrhein-Westfalen
Kreis Borken (pd). Um kostenintensiven und Umwelt belastenden Energiefressern im Unternehmen auf die Spur zu kommen, bietet die WFG durch eine neue Kooperation mit dem Rationali-sierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. in Nordrhein-Westfalen (RKW NRW) jetzt neu kostenlose „Energieeffizienz-Impulsgespräche“. „Bei den rasant steigenden Energiepreisen sind viele Unternehmer auf der Suche nach Einsparpotentialen. Die kostenlosen Energieeffizienz-Impulsgespräche sind ein idealer Einstieg in das Thema und bieten einen ersten Überblick über mögliche Einsparpotentiale“, erklärt WFG-Betriebsberater Ingo Trawinski.
Unkalkulierbar ansteigende Energiekosten und sich verknappende Energieressourcen spüren auch die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) schon heute. Ein effizienter Energieeinsatz schont nicht nur die Umwelt, er spart den Unternehmen auch Geld und macht sie so für die Zukunft wettbewerbsfähiger.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bietet das RKW in Kooperation mit dem Kreis Borken und der WFG daher ab sofort persönliche Vor-Ort-Gespräche zur Energieeffizienz in Unternehmen an. Speziell qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKW-Netzwerks führen zu diesem Zweck persönliche Gespräche, in denen wirtschaftlich interessante und betriebsindividuelle Energieeinsparpotenziale aufgezeigt werden. Auf dieser Grundlage können KMU tragfähige Energiesparmaßnahmen entwickeln.
Nicht nur Betriebe des verarbeitenden Gewerbes und des Handwerks können dieses Angebot nutzen, auch andere Branchen wie beispielsweise Gastronomie oder Handel können davon profitieren. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den sogenannten Querschnittstechnologien, wie Haustechnik, IT, Beleuchtung, Druckluft-, Kälte-, Gebläse- und Pumpensysteme sowie Fördertechnik. Die Bandbreite reicht von kleinen schnell umsetzbaren Maßnahmen bis hin zu umfassenden Investitionen. Den Betrieben werden vertiefende fachliche Informationen zu den relevanten Technologiefeldern sowie zu Energiemanagement, Betriebsorganisation und Fördermöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Für die teilnehmenden Unternehmen sind diese Gespräche durch die Förderung des BMWi kostenfrei.
Weitere Information und Kontakt über die WFG-Betriebsberatung, [email protected], Tel.: 02561/97999-20.
Bildunterschrift: Freuen sich über den offiziellen Start der Energieeffizienz-Impulsgespräche für Unternehmen im Kreis Borken (v.l.): WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider, Landrat Dr. Kai Zwicker, Annett C. Kraushaar als Geschäftsführerin der RKW NRW GmbH aus Düsseldorf und WFG-Betriebsberater Ingo Trawinski.
Jan Welsing räumte nach acht Jahren seinen Sessel als Präsident der Junggesellenschützen.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Junggesellenschützen im Saal Epping konnten sich die Schützen nicht über rege Beteiligung beklagen.
Das volle Haus war vor allem auch deshalb wichtig, weil die Wahl eines würdigen Nachfolgers für den ausscheidenden Präsidenten Jan Welsing auf der Tagessordnung stand. Dieser war schnell gefunden. Der 22-jährige Johannes Nattefort wurde mit 26 Ja-, eine Enthaltung und eine Gegenstimme als neuer Präsident gewählt.
„Ich war gerne euer Präsident und hoffe, dass der Nachfolger nach 30 Jahren mindestens genauso lautstark verabschiedet werden wird wie ich“, so Jan Welsing, der nach seiner Amtsübergabe stehenden Beifall bekam. „Jetzt heul doch“, rief ein Schütze in die Runde, was ebenfalls für lauten Beifall sorgte. Jan Welsing scheidet nicht ganz aus, sondern tritt in den Vorstand des Vereins ein.
Neben den Neuwahlen und dem Kassenbericht stand auch noch der Jahresrückblick auf dem Regularienplan sowie die Wahlen für die Offiziere und dem Vorstand. Neu in die Spitze des Vereins dazu gekommen sind Lukas Brömmel und Steffen Nienhaus (Vorstand) sowie Sebastian Meyering und Hendrik Wehling (Offiziere).
Auch die obligatorische Frage, ob in diesem Jahr wieder ein Junggesellenschützenfest stattfinden soll, war schnell abgehakt und einstimmig mit „Ja“ beschlossen worden.
Das Junggesellenschützenfest in Raesfeld findet am 15. 16. und 17. September statt.
Die Fotos stammen von der Generalversammlung im Saal Epping. Danke Jungs, dass ihr mich in eure Männerdomäne rein gelassen habt!
Brandoberinspektor Kurt Schwenzfeier bei der Instruktion
Vorbereitungen für den „Großen Zapfenstreich“
Nach dem offiziellen Teil beim Jubiläum des Löschzuges Erle am Samstag Abend (5. Mai 2012) wird um ca. 19:00 Uhr auf dem Schulhof der „Große Zapfenstreich“ zelebriert. Unter der erfahrenen Anleitung von Brandoberinspektor Kurt („Kuddel“) Schwenzfeier aus Borken wird jetzt dem Ehrenzug der Feuerwehr das Marschieren beigebracht. Ungewöhnliche Kommandos waren am Dienstag in der Halle zu hören.. Kein „Wasser marsch!“
Sondern „Ehrenzug, Stillgestanden!“ Aus der Grundstellung lernten die Brandbekämpfer in zwei Phasen in die befohlene Stellung zu gelangen. Was tut man nicht alles für die Feuerwehr! In vier Lerneinheiten bringt „Kuddel“ die Kameraden in Schwung, und das auf eine lustige Art, die gut ankommt.
Zu dem Ehrenzug gehören noch Fackelträger, Fahnenträger und Ehrenaxtträger. Diese Einheiten bekommen noch ein Sondertraining, damit die Optik auch stimmt beim großen Auftritt.
Schließlich soll der Bevölkerung etwas Einmaliges geboten werden. Sogar die Offiziere des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle schauten sich bei diesem Training Einiges ab; was sie beim Schützenfest gebrauchen können. Die Feuerwehr, die bekanntlich einen guten Draht zu den Schützen hat, hatte diese spontan eingeladen, als diese Interesse bekundeten.
Nach der ersten Einheit war der Dienstabend noch nicht beendet. Eine Grundreinigung der Fahrzeighalle stand noch an. Sogar die Anlagen rund um das Gerätehaus hatte man vom Laub befreit. Zum Jubiläum soll ja schließlich alles sauber sein.
Hundekot auf dem Bürgersteig, Spielplätzen und öffentlichen Anlagen ist ja nichts Neues.
Überall stolpert der Fußgänger über die sogenannten Tretminen unserer lieben Vierbeiner.
Ganz dreist war jemand in Raesfeld. Der hat wohl keine Zeit, um mit seinem Hund spazieren zu gehen und hat ganz einfach seinen Garten oder den Zwinger gereinigt und die Hinterlassenschaften einfach eimerweise in einen Straßengraben gekippt.
Im Raesfelder Rathaus ist man organisatorisch gut auf die Landtagswahl am 13. Mai 2012 vorbereitet und auch das Interesse der Raesfelderinnen und Raesfelder an der Wahl wächst von Tag zu Tag. Bereits jetzt erreichen Nachfragen nach Briefwahlunterlagen täglich die Mitarbeiter der Gemeinde Raesfeld.
Wer an der Landtagswahl per Briefwahl teilnehmen möchte, muss sich noch ein wenig gedulden, erst um den 20. April werden die Gemeinden in Nordrhein-Westfalen nämlich die Stimmzettel für die Wahl erhalten. „Wir können zwar Briefwahlanträge entgegen nehmen, ohne die Stimmzettel aber leider noch nicht bearbeiten! Wir sind an die gesetzlichen Fristen gebunden“, erklärt Bürgermeister Andreas Grotendorst.
In den beiden Wochen nach Ostern werden die Bürgerinnen und Bürger ihre Wahlbenachrichtigungen erhalten. Damit erfahren sie, in welchem Wahllokal Sie am 13. Mai wählen gehen. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindet sich wie immer auch ein Briefwahlantrag. Diese Anträge können bis zum 11. Mai 2012 um 18.00 Uhr gestellt werden, bei plötzlicher Erkrankung auch noch bis um 15.00 Uhr am Wahltag.
Besonders eilige Wählerinnen und Wähler oder solche die länger verreisen, können ihren Briefwahlantrag aber auch jetzt schon stellen. Die Briefwahlunterlagen werden dann sobald die Stimmzettel da sind an die gewünschte Adresse verschickt. Einen Tipp für Briefwähler hat aber das Wahlbüro der Gemeinde Raesfeld parat: „Die Wähler, die ihre Briefwahlunterlagen per Post anfordern und zurücksenden, sollten auf jeden Fall die Postlaufzeiten im Auge behalten!“ Denn nur Wahlbriefe, die spätestens am 13. Mai um 18.00 Uhr im Rathaus ankommen, werden mitgezählt. Weitere Fragen zum Wahlrecht beantwortet: Claudia Wiemer, Tel. 02865 955-114.
Auf der Generalversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle im Saal von Brömmel-Wilms wurden wichtige Entscheidungen für das Vereinsleben getroffen. Neben organisatorischen Punkten standen auch Vorstandswahlen und Terminplanungen auf der Tagesordnung.
Vogelstange wieder auf dem Hof Stegerhoff
Die Versammlung bestätigte, dass die Vogelstange auch in diesem Jahr auf dem Hof Stegerhoff an der Marienthaler Straße aufgebaut wird. Das Gelände im Wäldchen bietet mit seinem Baumbestand erneut den passenden Rahmen für das traditionelle Schützenfest.
Foto: Petra Bosse
Beitrag wird angepasst
Die Mitglieder beschlossen, den Schützenbeitrag auf jährlich 15 Euro festzulegen. Hintergrund sind unter anderem anstehende größere Veranstaltungen, darunter ein Jubiläum, das bereits seine Schatten vorauswirft.
Vorstand im Amt bestätigt
Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde der geschäftsführende Vorstand in seinen Funktionen bestätigt. Präsident Arno Brömmel, Schriftführer Hubert Fundermann und Kassierer Manfred Venhof bleiben für weitere drei Jahre im Amt.
Termin für Oktoberfest steht fest
Nach dem Erfolg der ersten Veranstaltung wurde auch ein Termin für das nächste Oktoberfest bekannt gegeben. Am Samstag, 6. Oktober, sollen erneut Dirndl und Lederhosen das Bild in Erle prägen.
Wer am Sonntagabend durch die Raesfelder Bauernschaften fuhr, sah überall Rauchschwaden auf den Feldern aufsteigen. Es war der Abend der Osterfeuer. Auch in Erle auf dem Schützenfestplatz standen in gemütlicher Runde etliche Besucher um das Osterfeuer.
Das Osterfeuer ist ein altes Ritual und stammt aus alten Zeiten um 1559. Die Menschen glaubten, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hat, die keimende Saat vor Bösen Geistern und Hexen schützt, den Winter zu vertreibt und sollte auch das Wachstum und die Fruchtbarkeit der Ernte erhöhen, in dem die Asche auf die Felder verteilt wurde.
Wer hat das größte Feuer? Hier lagen früher einige Dörfer im Wettstreit und bauten die Holzscheite so auf, dass sie weit sichtbar waren und setzten oben auf die Spitze noch eine Hexenpuppe aus Stroh.
Das hier ist genau die richtige Cupcake-Version zu Ostern, wenn es den ersten Rhabarber gibt und diese niedlichen kleinen Zucker-Ostereier zum Verzieren!
Zutaten:
1 Stange Rhabarber, in sehr kleine Scheibchen geschnitten und mit 1 EL Zucker gesüßt, 125 g weiche Butter oder Margarine, 110 g Zucker, 1 Paket Vanillezucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 200 g Mehl, 25 g gemahlene Mandeln, 1/4 TL Natron, 1 TL Backpulver
für das Frosting:
200 Gramm weiße Schokolade, 275 Gramm Frischkäse vollfett (zimmerwarm), 75 Gramm Butter, sehr weich, 3 EL Holunderblütensirup
ergibt 12 – 16 Stück
Zubereitung:
Den Rhabarber einzuckern und beiseite stellen, damit er etwas Saft zieht. Die Vertiefungen einer Muffinform mit Papier auslegen oder einfetten.
Die Butter mit dem Zucker, Vanillezuckler und Salz mit dem Handrührgerät sehr schaumig rühren. Nach und nach die Eier sehr gründlich unterrühren. Dann das Mehl, Backpulver und Natron kurz einrühren, zuletzt Rhabarber und Rhabarbersaft. Den Teig in die Förmchen füllen (maximal bis 2/3 Höhe) und bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) im Ofen etwa 22 bis 25 Minuten backen. Ganz auskühlen lassen.
Für das Frosting die weiße Schokolade in einem Töpfchen bei sanfter Hitze schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Den Frischkäse in einer Schüssel mit dem Mixer cremig rühren, in kleineren Portionen die geschmolzene Schokolade und die Butter, ganz zuletzt den Holunderblütensirup (evtl. nicht alles, wenn es zu dünn wird) einarbeiten.
Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und rosettenartig auf die Cupcakes spritzen. Mit Zucker-Ostereiern verzieren.
Das Rezept und das Foto stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle zur Verfügung. Mehr Rezepte auf >>>klick hier>>>USA Kulinarisch
Noch immer schwelge ich in guter Erinnerung an meinem letzten Urlaub in der Türkei. Zwei Wochen die Seele baumeln lassen, weg vom alltäglichen Stress und einfach nur genießen. Bei diesem momentanen Wetter hier, fällt mir das nicht schwer.
Ich war in Side und habe während meines Aufenthaltes natürlich auch Touren durch das Land gemacht. Es ging unter anderem nach Alanya, die heimliche Seniorenresidenz deutscher Winterflüchter.
Hier lässt es sich aushalten, und auch die rund 60 km lange Fahrt dahin war schon wunderschön. Immer am Meer entlang, auf einer gut ausgebauten Straße und mit einer super Aussicht, war einfach wunderschön.
Auch die Stadt hatte neben einem herrlichen Sandstrand jede Menge zu bieten. Der Hafen alleine war schon einen ausgiebigen Bummel wert. Hier muss sich jeder ein wenig Zeit nehmen, um alles genießen zu können.
Einkaufen war ich in Manavgad, eine Stadt die oberhalb von Side liegt. Jung, modern, aufgeschlossen und vor allem – hier konnte ich super einkaufen. In den Läden und den zahlreichen Basaren gab es alles, was das Einkaufsherz begehrt. Besonders erstaunt war ich darüber, dass die Händler nicht aufdringlich waren. Freundlich, aber auf Abstand, anders als in Side. Und alles auch noch etwas günstiger als in der sechs Kilometer entfernte Stadt Side.
Eins muss man aber wissen: Hier wird gehandelt was das Zeug hergibt. Die Preise sind moderat, aber alles ist auch nicht unbedingt günstiger als in Deutschland. Nur wer sich richtig auf ein Handelsgeschäft einlässt, der kann mit einem Schnäppchen nach Hause fliegen.
Und noch was ganz wichtiges was mir meine Reisebegleitung beigebracht hat: Immer erst den Händler den Preis festlegen lassen!
Die Filmaufnahmen sind nicht unbedingt erstklassig, denn ich hatte nur meine kleine digitale Fotokamera dabei.
Wer Kinder hat, der kommt des öfteren auch schon mal in den Genuss von Neuheiten. Bei meiner letzten Tour in Münster musste ich unbedingt einmal den Bubble-Teeprobieren. Dort hat ein neuer Bubble-Tee Laden aufgemacht und die Jugend stand Schlange vor der Theke.
Ich wurde von den Kindern kurzerhand zu einem Glas Tee eingeladen und ich wäre ja total bescheuert gewesen, dieses doch allzu großzügige Angebot nicht anzunehmen. Immerhin kostet ein großer Becher Klebstoff 3,30 Euro, dafür kann der Kunde auch zwischen unzählig vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen seinen eigenen Bubble-Tee zusammen stellen.
Ja, wofür sollte ich mich entscheiden? Tee in der Geschmacksrichtung Jogurt/Orange, Tropical Fruit, Banane, Kiwi oder sonst irgendeiner tropischen Frucht? Ich entschied mich für Jogurt mit Passionsfrucht. Aber welche Bubbles nehme ich dazu. Auch hier war die Auswahl riesig. Ich entschied mich für Orange!
Viel Eis, süßer Tee und beim kräftigen ziehen mit dem Strohhalm hatte ich dann endlich meinen ersten Bubble im Mund. Drauf beißen und…eine süße Flüssigkeit mit Orangengeschmack eröffnete sich.
Lecker? Naja, sagen wir mal so – gewöhnungsbedürftig.
Der Bubble-Tee kommt ursprünglich aus Taiwan. Angeblich, weil dort die Kinder nicht mehr so viel Tee trinken, wurde diese Art des Teegenusses erfunden, erzählte mir ein Verkäufer.
Der Tee basiert auf der Basis von gesüßtem grünen oder schwarzen Tee, welcher mit Milch und Fruchtsirup versetzt wird. Die Besonderheit des Tees ist, dass er wie ein Milchshake zubereitet und mit einem Strohhalm getrunken wird. Zugesetzt werden dann farbige Kügelchen aus Speisestärke mit einer flüssigen Füllung, die beim zerbeißen platzen.